Botschaft 0302. (Version vom 21.10.2004)
Erlebnisse des Wassers im Flussbett

Wildwasser, Stromschnelle

Der Gottesgeist schenkt den Menschen des Geistes zur Ruhe und Verinnerlichung eine Botschaft, die das Verhalten und die Erlebnisse des Wasserelementes im Flussbett und in der irdischen Atmosphäre beschreibt. Ähnlich verhalten und bewegen sich die Energien auf geistigen Lichtbahnen aus der feinstofflichen Ursonne für alles kosmische Leben.

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5 Gott zum Gruß, ihr irdischen Lichtsendboten der Liebe!

Kurz vor dem ES WERDE, einer neuen Sonnensystem-Evolution, befinden sich die Menschen in einer großen Gnadenzeit, weil der Ich Bin-Liebestrom aus der geistigen Urzentralsonne verstärkt fließt. Er bewegt sich jeden Tag stärker um eure menschliche und seelische Energieaura. Doch er kann darin nicht einfließen, weil ihr andauernd mit vielen weltlichen Gedanken ununterbrochen beschäftigt seid. Deshalb versucht bitte ruhig und stille zu werden, damit sie einmal nicht mehr in Aktion sind. Denkt am Tage nicht zu viel über unwesentliche Gegebenheiten nach, die wahrlich den Liebestrom abbremsen und ihn nicht an euch heranlassen. Versucht einmal ganz abzuschalten und fühlt euch hinein in eure Körperzellen, die mit Gottes Energien belebt sein möchten. Doch wenn ihr andauernd mit euren Gedanken in Aktion seid, wie sollte sie der Liebestrom mit Schwingungen des Wohlergehens und Zufriedenheit beschenken. Deshalb seid bitte still, denn nur in der Stille liegt die Kraft zum Aufbau eurer Zellverbände, die ein Anrecht haben, gut mit Energien Gottes versorgt zu werden. Sie sollten nicht nur von außen, sondern hauptsächlich vom Wesenskern eurer Seele mit frischer Kraft belebt werden. So war es vom Gottesgeist vorgesehen. Doch das können sie nur, wenn ihr innerlich und äußerlich stille seid. Deshalb übt bitte mehr die Stille, dann kann sich der Liebestrom Gottes vermehrt in euren Körperzellen Zugang verschaffen.

Nun, so ihr wollt, legt alle weltlichen Gedanken ab und schaut mit dem Gottesgeist ein Bild an, in dem ihr vor euch einen Wasserfall seht, der von einem Felsen in die Tiefe stürzt. Das Wasser trifft zwar unsanft unten auf, setzt jedoch seinen Lauf, sein Leben über Stock und Stein fort und freut sich, sein Flussbett zu erreichen. Das Wasser als Energie-Liebestrom verspürt zwar den unsanften Sturz auf dem felsigen Grund, doch es erholt sich bald von dem starken Widerstand. Jedes Atompartikelchen des Wassers ist mit Schwingungen des himmlischen Lebens gespeichert. In der grobstofflichen Verdichtung erlebt das Wasseratom bei einer plötzlichen massiven Berührung mit dem ebenfalls verdichteten Mineralreich, eine kurzzeitige Ohnmacht. Die Energieströme im Wasseratom, sind durch den plötzlichen starken Widerstand am Felsen kurzweilig orientierungslos. Sie sind nur deshalb ohne innere Weisung, weil sie die Informationskontakte vom Atomkern verlieren. Diese geistige Informationen sind für sie sehr wichtig, da sie die Steuerungsimpulse bekommen, sich dem geistigen Hauptkern wieder anzunähern, der sie mit der energetischen Aufladung beschenkt. Im großen Meer der Einheit fließt ihnen vom Gewässerhauptkern die Nachschubenergie zu, die ihnen ermöglicht, sich neu aufzuladen, um dann in ein höheres Bewusstsein einzugehen. Durch die Erfahrungen außerhalb des großen Meeres, wo sich der Hauptenergiekern ihres Lebens befindet, können sie sich bei ihrer Rückkehr freudig schätzen. Diese Erfahrungen teilen sie sofort ihrem Wasser-Hauptenergiekern mit, der alle Tröpfchen-Erfahrungen sammelt und auch informativ weitergibt an alle seine zu versorgenden Wasseratomteilchen. Jeder Fluss, Bach, See oder ein kleineres Gewässer, hat für sein Wasservolumen einen Koordinatorkern. Er leitet sie mit Informationen vom großen geistigen Atomkern eines Meeres aus dem sie stammen oder dem sie wieder zu fließen.

Alle Wassertröpfchen stammen aus einem großen Meer. Sie steigen bei bestimmten Wasser- und Lufttemperaturen als kleine Schwitztröpfchen bzw. Wasserdampf vom Meer empor. Das verdampfte Wasser wird mit Hilfe des Windes über Luftströme magnetisch in die Höhe gezogen und bildet vermischt mit verschiedenen Gasen eine Wolke. Irgendwann schließen sich die feinsten Wasserdämpfe wieder zu größeren Tröpfchen zusammen und regnen ab, um sich anderen Lebensformen mit aufladenden Energien selbstlos zu verschenken.

Nun versteht ihr vom geistigen Leben des Wassers etwas mehr und wisst zudem, dass es auch ein Empfindungsleben hat, doch noch nicht so weit ausgereift wie ihr die höchsten Energiepotenzen des Allseins erlebt.

10 Nun schauen wir in das Bild mit dem Wasserfall wieder hinein. Das Wasser, vom Gottesgeist auch als der Liebestrom bezeichnet, überwindet den Höhensturz mit schmerzlichen Empfindungen. Die Liebe Gottes versucht sofort die unzähligen Wassertröpfchen von innen wieder aufzurichten. Nach einer Weile im irdischen Sein, fließt es wieder erwacht aus der kurzen Ohnmacht im Flussbecken weiter freudig dem großen Meer entgegen. Sprudelndes und bewegendes Leben ist im Wasser-Liebestrom. Er zieht seine Wassermassen flussabwärts, weil die Landschaft an Höhe verliert. Er ist daran interessiert in das große Meer der Einheit zu fließen. Dort erfüllen alle Wassertröpfchen ihre Hauptaufgabe. Zur Befruchtung anderen Lebens befinden sich die Wassertröpfchen vorübergehend außerhalb ihres gewohnten Lebensbereiches, dem Meer der Einheit.

Der Wasser-Liebestrom und seine unzähligen Tröpfchen haben viele Nebenaufgaben, die euch bisher noch nicht bewusst wurden. Er ist immer bedacht sein Leben anderen Lebensformen widerstandslos zu verschenken. Wenn er von einem höher entwickelten Wesen oder Lebensform geschätzt und für nützlich befunden wird, freut er sich besonders. Er ist schon so weit entwickelt, dass er unterscheiden kann, ob ihr Menschen im Moment der Berührung ihm eure Liebezuneigung schenkt oder nicht. Habt ihr die Herzensgabe, das Wasser bei der Berührung freudig zu begrüßen, dann ist es sehr beglückt. Badet ihr in einem Fluss oder See und ihr seid freudig und dankbar in der Kommunikation zur Ich Bin-Gottheit, dann möchte er euch am liebsten mit sanften Wellen beschenken. Dies erleben wir reine Lichtwesen im himmlischen Sein, wenn wir mit dem feinstofflichen Wasserelement in Berührung kommen. Wir baden auch wie die Menschen und fühlen uns wohl, wenn sich uns das Wasserelement mit Liebesmelodien bemerkbar macht. Das Gleiche möchte das Wasserelement euch Menschen entgegenbringen, aber nur, wenn ihr in gehobener Schwingung seid. Die Wassertröpfchen, im Chor vereint, senden uns selbst komponierte Liebesmelodien ihres Herzens, die wir als zarte Töne ihres bereits entwickelten Bewusstseins freudig wahrnehmen. In diese legen sie das hinein, was ihnen aus der Dankbarkeit einfällt. Die Wassertröpfchen sind lustig und fidel und singen selbständig vereint im Chor dem Schöpfergeist ihre Liebesmelodien. Dieser Vorgang findet im himmlischen Sein und ebenso im grobstofflichen Bereich der Fallschöpfung statt, wo ihr jetzt lebt.

Die feinsten Atomteilchen der Schöpfungen, im reinen Allsein, sowie im Fallsein, befinden sich in ständiger Bewegung. Sie bilden die Atmosphäre, in der wir leben. Um uns sind ständig Atomteilchen, die unser Wesen berühren. Sie streicheln uns liebevoll, weil wir mit ihnen in der Einheit leben. Dies ist bei euch auf der Erde nicht so, weil der Mensch in einem zerstörerischen Energiefeld lebt. Deshalb kann er die Energien Gottes kaum an sich heranlassen. Ihn kann der Gottesgeist von außen kaum berühren, außer er ist schon soweit, dass er in der Einheit weitgehend mit dem Liebestrom in Verbindung lebt. Die meisten Menschen und viele gefallene Gotteswesen im Fallsein, befinden sich im eigenen Herzen leider in der Funkstille zum Schöpfergeist. Alle reinen Lichtwesen sind in unserer himmlischen Heimat mit der inneren freudigen Kommunikation zur Ich Bin-Gottheit seit Geburt aufgewachsen bzw. leben ewiglich auch so. Wir sehen eure Funkstille zum Herzens des ewigen Lebens, zur Ich Bin-Gottheit, mit traurigem Gemüt. Wer von euch den Kontakt zu Gott wieder herstellen und zu pflegen beabsichtigt, ist gut beraten, dies nur aus dem Herzensgrund seines Wesens zu tun, denn dem Melodienklang sollten keine Nebengeräusche einer hochintellektuellen Weltsprache beigemischt werden. Sie verhindern jeglichen gesetzmäßigen Ablauf des Liebestromes in seiner Seele und im Körper.


Bitte stellt euch einen Fluss vor, der bergab fließen möchte. Doch mitten im Flussstrom befindet sich ein großes Hindernis, das seinen Weg nach unten einschränkt bzw. nicht zulässt, frei zu fließen. Dem Wasserelement ist es an dieser Hindernisstelle unmöglich, sich flussabwärts mit normaler Geschwindigkeit zu bewegen bzw. im Flussbett zeitlich die gleiche Wassermenge zu transportieren.

Ihr seht bildlich bei diesem Beispiel, welch schlechtes Endresultat ein Hindernis im Flussstrom bewirken kann. Ähnlich ist es, wenn sich ein Mensch in der äußeren Stille nur mit hochintellektuellem Verstand zur Ich Bin-Gottheit begibt. Er vernimmt nicht das Echo seines Herzens. Die erkalteten Schwingungen aus seinem Verstand sind ein Hindernis im geistigen Flussstrom der Seele. Die Schwingungen die er aussandte, waren zu niedrig, um bei der Ich Bin-Gottheit im Seelenwesenskern eine auslösende Funktion des Liebestromes einzuleiten. Deshalb seid bitte bedacht, in herzlicher Absicht bei Gott einzukehren und ihm das aus eurem Herzen mitzuteilen, was den himmlischen und demütigen Klang der Gottheit besitzt, da wir alle Erbfaktoren von ihr erhielten. Das klagende Gebet vieler Verstandesmenschen ist nicht gemeint, weil wir solche Kommunikation zur Ich Bin-Gottheit nicht kennen. Diese hat keine Resonanz im fließenden Ich Bin-Liebestrom Gottes. Mit erkalteten Gedanken und ausgesprochenen Worten der eigensüchtigen Welt versperrt ihr nur den Einlass des Liebestromes in eure Seele. Habt ihr vor, euch in herzlicher Absicht und Bereitschaft Gott zu öffnen, dann sprudelt die Ich Bin-Quelle aus eurem seelischen Wesenskern und stärkt euch am Tag ununterbrochen weiter ohne dass euch Hindernisse auf dem Weg zum Ziel begegnen. Wer offen ist für die Energien Gottes, der versucht alles Gerümpel seiner negativen Vergangenheit aus dem Flussstrom herauszuholen, damit er ungehindert zum Meer der Liebe zurück fließen kann. Doch aufgepasst, im Gerümpel, das ihr aus eurem Flussstrom einzeln herausholt, befinden sich besondere weltliche Mitteilungen, die ihr erst mit Gotteshilfe anschauen bzw. begutachten sollt, damit sie nicht irgendwann versehentlich wieder in den Flussstrom hineingeraten. Im alten Gerümpel sind Daten gespeichert, die nichts mit dem Gottesgesetz zu tun haben. Sie sind aufgesetzte Schwingungen und Melodien der Fallwesen, die sich eine eigene Welt schufen, die nichts Gemeinsames mit unserer himmlischen Heimat hat. Deshalb der Missklang zwischen der Welt der abtrünnigen Gotteswesen und unserer ewigen Heimat. Wer aber von euch in die Heimat zurückkehren möchte, dem sei vom Gottesgeist angeraten, sich vom Unrat dieser Welt zu befreien. Das aufgesetzte Denken und Leben dieser Welt nützt ihm nichts, weil sie von Anfang an auf Selbstzerstörung aufgebaut wurde. Wer sich das gut einordnend vorstellen kann, der lebt nicht mehr gern in der Phantasiewelt der Fallwesen. Er wird sich immer mehr den Zugang zu der realen unauslöschlichen und beständigen Welt des Gottesgeistes verschaffen wollen. Er lebt mehr mit dem inneren Liebestrom Gottes als mit dieser kalten Welt. Er wird immer mehr dazu neigen, sich in den Flussstrom zu begeben, um dort den nächsten Unrat heraus zu holen. Wer sich klar ist, was ein einzelner Unrat, den er aus dem Liebestrom seines Wesens wieder herausnahm, für sein gesamtes Leben bedeutet, der ist ein weiser Mensch mit der tiefen Absicht heimzukehren.

15 Wir reine Gotteswesen versuchen euch Gedankenbilder zu vermitteln, die uns Gott im Inneren Selbst für euch zur Verfügung stellt, auf dass ihr der inneren Quelle allen Seins näher kommen könnt. Es ist nicht leicht für den Gottesgeist dem Menschen ein Bild zu übermitteln, das den Reinheits- und Feinfühligkeitsgrad unseres himmlischen Lebens beinhaltet, doch er versucht dies trotzdem, weil er weiß, wie schwer ihr es habt wieder in die Alleinheit zurück zu kommen. Er bemüht sich, euch Bilder zu vermitteln, an denen ihr, zwar noch unklar, erkennen könnt, wie die Realität des ewigen himmlischen Lebens aussieht. Ihr habt dann einen kleinen Vergleich in eurem geistigen Bewusstsein, um entsprechend mit diesem Bild den Unterschied zu erkennen, wo ihr in eurem erschwerten Leben bisher gedanklich am Gottesgesetz daneben gelegen seid. Wollt ihr wahrlich heimwärts wandern, dann kann euch jedes Ich Bin-Liebetröpfchen eine kleine Stütze sein. Wer sich in die Ich Bin-Liebebotschaften hineindenken kann, dem wird es bald gelingen, die Kehrtwende zum inneren gottgewollten Leben anzusteuern. Das wünscht euch der Gottesgeist sehr.

Wer von euch immer mehr die äußere Stille sucht, der empfindet sein inneres Wesen, seine Seele, die seine menschliche Existenz sichert. Ohne Seele, die sich ständig mit dem menschlichen Körper in geistiger Verbindung befindet, wäre der Mensch nicht lebensfähig. Das sollte sich ein auf Gott ausgerichteter Mensch ständig bewusst sein, dann bekommt er den Abstand zu dieser kalten Welt der abtrünnigen Gotteswesen.

In der äußeren Stille, die sich auf seinen Menschen und seine Seele überträgt, sind sich dann beide nahe gekommen und empfinden die göttliche Welt stärker als zuvor, wo der Mensch gezwungenermaßen sein Leben noch in lauter Umgebung und Hektik verbringt. Der Liebestrom Gottes erfasst ihn dann viel stärker. Die äußere Stille und Ruhe überträgt sich auf sein Gemüt und sein ganzer Körper entspannt sich von einem Augenblick zum anderen mehr. Er spürt auch die Gelassenheit und die laute frühere Umgebung ist ihm im Moment unwichtig. Er befindet sich in einer Phase völliger Gelöstheit von den materiellen Geschehnissen. Alles was er bisher als weltlich bedeutend sah, ist im Moment der Stille nicht wichtig. Er lebt in einer anderen Welt der Ruhe und abgeschieden von Eile und menschlicher Hektik. Er befindet sich in keiner Phantasiewelt des Geistes, sondern ist der inneren realen Welt seiner Seele nahe gekommen, die die weltlichen zerstörerischen Schwingungen nicht kennt. Dort hält er sich vermehrt gern auf. Letztlich wird er seinen Menschen immer mehr zu dieser ihm bekannten und wohltuenden Stille und Ruhe führen, bis er soweit ist, dass er sich dort gern aufhält. Wenn der Durchbruch zum geistigen Leben geschafft ist, dann endet allmählich das Leid der Seele, weil sie sich wieder in den früheren gewohnten Schwingungen der Heimat aufhält. Im Zustand der menschlichen Stille, die sie am Tage miterleben durfte, erhält sie eine begnadete Möglichkeit zur schnelleren geistigen Reife bzw. zur zügigeren seelischen Reinigung. Ihr werden Nachts vom Gottesgeist viele Rückerinnerungsbilder der Heimat gezeigt, in denen sie sich in ihrer gewohnten Lebensrolle des himmlischen Lebens wiedererkennt. Dann ist es für sie nicht mehr weit in die innere Heimat, aus der sie ja ewiglich stammt. Dorthin führt sie Christus im Ich Bin und dorthin möchte sie sich täglich mit ihrem Menschen begeben. Das kann sie aber nur, wenn ihr Mensch weitgehend stille wird. Wollt ihr eurer Seele diese Möglichkeit geben, dann bitte begebt euch mehr in die Stille und wandert des Öfteren in eurer Inneres, dann kann sie in der Nacht näher bei Gott und ihren gewohnten Bildern der Heimat sein. Sie erlebt dadurch einen Rückerinnerungsfilm nach dem anderen zur Erfrischung ihres seelischen Bewusstseins. Das überträgt sie oft dem erwachenden Menschen in der Bildersprache. Er nimmt wahr, was sie kurzzeitig in sich nach dem Gotteswillen schaute. Es sind zusammengesetzte Bilder, die nur den Sinn für die Seele haben, sich mit ihrem Menschen noch weiter gradlinig zum Inneren Selbst zu bewegen. Das empfindet der Mensch mit ihr immer mehr, weil er genetisch neue Speicherungen von seiner Seele dazu erhält. Er wird förmlich von seiner Seele neu bekleidet, die sich im Aufwärtstrend zum himmlischen Leben bewegt. Alles geschieht in Absprache mit dem Gotteswillen. Der Mensch merkt immer mehr, dass er von seiner Seele gesteuert wird, die ihn hochzieht zum inneren Leben. Wenn der Mensch sich bereits in diesem Zustand befindet, dann gibt es kein Halten mehr für die Seele. Der Mensch wird von seiner Seele immer mehr zur Stille geführt bzw. gelockt, wo er sich mit ihr in der Einheit befindet. Dies spürt auch der Mensch, auch wenn er anfangs noch aus der Stille ausbrechen möchte. Doch einmal kommt die Zeit für ihn, wo er aus Überzeugung soweit ist, dass es für ihn das Beste wäre, sich mehr in der äußeren Stille aufzuhalten. Das ist das Zeichen für den Menschen, dass jetzt der Brückenschlag zum Gesetzesleben der Seele geglückt ist. Dann sind beide zufrieden und glücklich und können zuversichtlich in ein neues Lebensdasein hineingehen, das ganz andere Lebensabsichten kennt, als der Mensch sie früher kannte.

Seid ihr auch schon so weit?

Wer den Brückenschlag zum geistigen Leben geschafft hat, dem sei gesagt, er befindet sich bereits auf dem himmlischen Territorium im Inneren Selbst. Von dort erhält er immer mehr die himmlischen Botschaften zu seinem wahren Leben. Dort erwarten ihn die himmlischen Geschwister sehnlichst, ohne euch zu drängen, denn ihr habt alle den freien Willen zum Heimgang. Wann ihr den Heimweg aus Überzeugung beschreitet, das ist eine Frage eurer momentanen Einstellung und vor allem der Liebe zu Gott. Seid ihr so weit, dann freut sich die Ich Bin-Gottheit mit euch.


20 Bitte, findet nun wieder langsam heraus aus dem Strom der Stille und Liebe und nehmt alles um euch wieder mit euren Sinnen wahr.

Der Bildausflug von eurem menschlichen Leben in die harmonischen und gehobenen Schwingungen des Gottesgeistes, wollten euch darauf aufmerksam machen, wie weit entfernt ihr noch vom inneren Leben eurer himmlischen Heimat seid. Wer täglich mehr in der äußeren und inneren Stille lebt, der braucht wahrlich keine Stille-Meditation. Sie ist nur für die Menschen gedacht, die noch in der Hektik der Welt leben, sich aber nach Ruhe und Stille sehnen, die ihnen das vermitteln, wo sie sich gerne aufhalten würden, jedoch die hektische Zeit ihnen die Gelegenheit nicht gibt so wunschgemäß zu leben. Einmal kommt jeder in die Situation, wo er sich traut, selbstständig den Schritt in die äußere Stille zu tun. Alles braucht seine Zeit im irdischen Leben. Wenn das Bewusstsein des Menschen zum geistigen Leben wächst, dann sieht der Mensch auf einmal vor sich Möglichkeiten, in denen er sich in eine andere menschliche Phase begeben kann, die ihm erlaubt das zu leben, was seine freiere Seele sich wünscht. Dazu führt sie der Gottesgeist über Schutzwesen, vorausgesetzt sie lässt sich vom Gottesgeist im freien Willen führen. Dies wäre das Wichtigste für eure Seele und euren Menschen. Haben beide die ernste Bereitschaft sich dem Gotteswillen anzuschließen, dann sitzt ihr gemeinsam mit Christus in einem Segelboot auf dem Liebemeer, das sich immer mehr dem himmlischen Ufer zu bewegt. Ihr könnt den Segeln neuen Wind zur weiteren Fortbewegung geben, indem ihr euch täglich bemüht die Selbsterkenntnis zu üben. Das ist ein wesentlicher Faktor auf dem Heimweg. Habt ihr euch dazu erneut selbst überwunden, dann kommt Christus euch im Boot wieder ein Stück näher, das den himmlischen Liebehafen ansteuert.

Seid ihr schon die fleißigen Selbstüberwinder eures Unrates, des noch als Hindernis den Strom der Liebe Gottes in der Seele aufhält?

Wenn ja, dann bitte helft anderen Geschwistern mit euren Gebeten, die aus euren Herzen stammen. Doch das Wichtigste auf dem Inneren Weg zu eurer Heimat ist, sich täglich in der Verwirklichung der euch bekannten Gottesgesetze zu üben. Daran erkennt ihr, wie schön es ist, aus Überzeugung und Liebe zu Gott, sich selbst überwunden zu haben. Durch Erkenntnisse und Reue falscher Verhaltensweisen und schrittweise Veränderung des Menschen, ist in eurer Seele weniger Unrat, der bisher eine größere Zufuhr der göttlichen Liebeenergien zu ihr und den menschlichen Zellen verhinderte. Habt ihr mehr Lebensenergie, dann erfühlt ihr die Freude eurer Seele, die dadurch Gott ein Stück näher gekommen ist.

Lebt immer mehr im Liebestrom Gottes, dann seht ihr bald das ersehnte sonnige Land der Herzensliebe, das eure ewige Heimat ist.


25 Gott zum Gruß.

Es sprach ein Lichtbote der Liebe auf Geheiß und Willen Christi.