Botschaft 0402. (Version vom 18.03.2012)
Überzogene Verhaltensweise beim Essen

Ein pompöser gedeckter Esstisch

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Viele gottverbundene Menschen haben sich besondere Verhaltensweisen beim Essen angeeignet und glauben dadurch höhergestellt zu sein als ihre Mitmenschen. Der himmlische Liebegeist versucht durch himmlische Lichtboten ihre Lebensart zu beleuchten und klarzustellen, dass es im himmlischen Gleichheitsprinzip keine höhergestellten Gesellschaftsschichten und Essensvorschriften gibt. Er gibt ihnen auch zu bedenken, was sie sich antun, wenn sie eine steife, angeblich würdige Essensweise unverändert beibehalten.

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5 Seid herzlich gegrüßt, ihr einst reinen Lichtwesen im irdischen Kleid, die ihr die Absicht habt zu uns ins Himmelreich zurückzukehren!

Wir reinen Wesen des himmlischen Lichtes kennen beim Essen keine Umgangsformen wie ihr Menschen. Bei uns gibt es keine vornehme, überzogene Art des Essens. Doch die hochmütigen Menschen der höheren Gesellschaftsschichten auf der Erde haben sich für ihre Festbankette und sonstige besondere Zusammenkünfte feine Tischsitten erdacht, die sie körperlich und geistig einengen und in eine steife, hochmütige und humorlose Wesenshaltung führen.

Wir reinen Wesen wissen, dass ihr es sehr schwer habt das goldene Mittelmaß für die Aufnahme der Speisen zu finden. Der Liebegeist bittet euch dennoch, euch Gedanken darüber zu machen, wie ihr unauffällig, ohne störende äußere Einflüsse, jedoch konzentriert und mit innerer Beziehung zu den Speisen, diese verzehren könnt. Das ist das Wichtigste bei der Speisenaufnahme, denn dadurch ist es euch möglich aus den Speisen viele Kräfte zu erhalten, um im täglichen Leben eure Aufgaben energiereicher, vitaler und gut erfüllen zu können.

Wer beim Essen noch zu sehr auf das äußere Verhalten achtet, der sollte sich fragen, warum er sich nicht der inneren Kraft und dem Geschmack der Speisen zuwendet. Dies ist ihm jedoch freigestellt, da er ein freies universelles Wesen auf alle Ewigkeit ist.

Bitte bedenkt: Wer einen Menschen beim Essen beobachtet und ihn z.B. wegen falscher Haltung und Handhabung des Besteckes und seiner Speisenaufnahme zurechtweist, der verstößt gegen die himmlische Wesensfreiheit und nimmt dazu sein Essen kaum dankbar gegenüber Gott, der Natur und den Menschen, die mit der Speisezubereitung zu tun hatten, zu sich. So ein Mensch orientiert sich mehr nach außen und registriert kaum bewusst was er isst. Infolgedessen nimmt er seine Speise ohne Sinneswahrnehmung auf. Das bedeutet, dass seine Zellen durch die Ablenkung des Menschen bei der Aufnahme der in der Nahrung enthaltenen Energien gestört werden. Wahrlich, durch ständige Ablenkungen eines Menschen beim Essen können sich seine Zellen nicht gezielt auf die Speisenverwertung bzw. Energieaufnahme konzentrieren. Das Ergebnis davon ist, dass der Mensch deshalb nur gering energetisch aufgeladen wird. So verschenkt er kostbare äußere Energien zum Wohlergehen seines Körpers und benachteiligt sich letztlich selbst. Leider nehmen beim Speisen die nach außen gerichteten geistig unwissenden Menschen durch ihr falsches Verhalten viel weniger Energien auf.

10 Statt auf die Mitmenschen zu schauen, ob sie sich nach den weltlichen Maßstäben der höheren Gesellschaft richtig verhalten, wäre die eigene bewusste Nahrungsaufnahme viel wichtiger. Wer von seinen überzogenen bzw. durch elterliche Strenge anerzogenen Essgewohnheiten frei werden möchte, der sollte schon beachten, dass er seinen strengen Maßstab, den er sich selbst vorgab, anderen Menschen nicht aufdrängt. Wer fälschlich noch glaubt anderen Menschen seine Tischsitten und sein Essverhalten aufdrängen zu müssen, der sollte wissen, dass er sich dabei gegen die freien himmlischen Lebensregeln verhält. Kein himmlisches Wesen würde es jemals wagen einem anderen Vorschriften zu machen, wie es eine Frucht zu essen hat. Es nimmt sich auch nicht das Recht der Zurechtweisung.

Das ist unser freies, universelles himmlisches Leben, das uns unsere Ur-Eltern vorlebten und in die Ich Bin-Gottheit einbrachten. Wenn euch die Hellsicht gegeben wäre, aus euren Seelenspeicherungen einen Speisevorgang der himmlischen Wesen abzurufen, dann würdet ihr sie nicht steif und auch nicht still sitzen sehen. Ihr würdet darüber staunen, dass wir nicht immer eine gerade Sitzhaltung beim Essen einnehmen. Es ist uns lieber beweglich zu bleiben. Wir leben in unserer ungegrenzten Wesensfreiheit ohne Speiseregeln bzw. Verhaltensvorschriften. Wir sind selbstständige Schöpfungswesen, und es gibt niemanden der uns vorgibt, wie wir uns beim Speisen zu benehmen haben. Jeder nimmt sie auf seine Weise, entsprechend seinem erschlossenen Bewusstsein, zu sich. Das hat nichts mit eurer höheren Gesellschaftsschicht zu tun, in der aufgesetzte Vorschriften einzuhalten sind, die diese bestimmt haben. Wer sich in der Welt der gewinnsüchtigen und geachteten Menschen nicht daran hält, der ist ein Außenseiter und wird mit seinen unvollkommenen gesellschaftlichen Umgangsformen nicht in ihren gehobenen, herzenskühlen Kreisen akzeptiert oder gerne gesehen. Das ist Unfreiheit und Bevormundung eines Wesens, auch wenn dies in außerhimmlischen Welten geschieht.

Deshalb bittet der Liebegeist die himmlischen Rückkehrer, beschäftigt euch lieber mit der Selbsterkenntnis eures ungesetzmäßigen Verhaltens, denn nur die Veränderung eures Wesens bringt euch den himmlischen Lebensgesetzen und uns im Himmelreich näher!

Versucht bitte in allen irdischen Lebensbereichen für euer Verhalten den goldenen Mittelweg zu wählen. Lasst ab davon viel zu reden und benehmt euch wie normal gesittete Menschen. Wahrlich, sich mit aufgesetzten Verhaltensweisen beim Essen zu beschäftigen ist für euch auf dem Rückweg ins Lichtreich unwesentlich und Zeitverschwendung. Diskussionen darüber kosten euch nur unnötige Lebensenergien, die ihr aber bei eurem Erdengang nicht zur Verfügung habt, um sie zu verschenken oder zu vergeuden.

Überlegt euch gut, ob ihr weiterhin eigenwillig einem Vorgabeprogramm nachgeht, das euch zu einer überzogenen Verhaltensweise beim Essen veranlasst, oder lieber die Vorschläge des Liebegeistes annehmt. Es kann sein, dass euch dazu schriftliche Anleitungen in die Hände gelangt sind, die euch in die höhere Gesellschaft lotsen wollen. Das überdenkt weise und fragt euch, ob sie euch dem ewigen Leben näherbringen oder zu den höhergestellten Menschen in dieser himmlisch fernen Welt führen.

15 Seid untereinander großzügig und verständnisvoll, auch bezüglich des Verhaltens beim Essen, damit keine zwischenmenschliche Disharmonie durch euer engstirniges Benehmen aufkommt.

Sollten euch Menschen begegnen, die sich beim Essen unappetitlich verhalten, dann beobachtet sie nicht zu sehr. Sie können oder wollen sich momentan noch nicht anders geben. Es kann aber auch sein, dass euch dies sehr erregt. Sollte das tatsächlich so sein, dann seid ihr im Essverhalten selbst noch belastet. Ihr könnt davon ausgehen, dass euer Essverhalten früher einmal ähnlich bzw. steif und überzogen war.

Alles, was euch hier auf Erden begegnet und massiv stört oder erregt, spiegelt euch etwas zur Selbsterkenntnis. Das kann euch nützlich sein, um schneller von einem Fehlverhalten frei zu werden.

Dies wünscht euch ein reines himmlisches Lichtwesen, das von der Ich Bin-Gottheit eine Botschaft zur Weitergabe an gottverbundene Menschen aufnahm.

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20 Christus im himmlischen Ich Bin-Liebeverbund spricht zum gleichen Thema:

Wir himmlischen Wesen leben alle das Einheits- und Gleichheitsprinzip, obwohl wir unterschiedlichen Evolutionsstandes sind. Keiner von uns würde es je wagen, einem noch nicht so weit entwickelten Wesen Vorschriften zu machen, wie es sich zu benehmen und sein höheres Bewusstsein nachzuleben hat.

Die Menschen der höheren Gesellschaft wollen jedoch den angeblich einfachen Menschen ihr kultiviertes Bewusstsein beibringen bzw. aufdrängen. Doch das liegt außerhalb der himmlischen Wesensfreiheit.

Niemals habe ich mich als Jesus von Nazareth und dann aus dem himmlischen Ich Bin-Liebeverbund über Künder gegen die höhere Gesellschaftsschicht gerichtet. Da aber manche von ihnen ihre anders lebenden Mitmenschen zweitklassig betrachteten bzw. als minderwertig ansahen und erniedrigend behandelten, machte ich sie durch ernste Hinweise darauf aufmerksam, damit sie ihr falsches Verhalten erkennen und ändern, wenn sie wieder ins Himmelreich zurückkommen wollen.

Die höhere Gesellschaftsschicht jedoch weist einige Verhaltensweisen der himmlischen Wesen auf, aber wie einzelne daraus sich gegenüber angeblich unkultivierten Menschen verhalten, ist aus der Sicht meines Liebegeistes wahrlich als Hochmut und Arroganz zu bezeichnen. Diese negativen Eigenschaften sind es, die mein Liebegeist immer wieder in Botschaften anspricht. Wer von den himmlischen Rückkehrern - die mich bitten sie ins Himmelreich zu weisen - noch mit dieser abartigen Verhaltensweise belastet ist, dem rate ich sich schnellstens davon zu befreien, da die Fallwesen massiv hinter solchen Menschen her sind. Ändern sie ihr Verhalten nicht, dann werden sie bald auf dem Inneren Weg stürzen, und wenn sie im Jenseits angekommen sind, wird ihr seelisches Leid sehr groß über das abartige Verhalten ihres Menschen sein. So können sie sich nicht auf ihren Heimweg begeben, was sicherlich jeder ernsthafte gottgläubige innere Mensch gut verstehen kann.


25 Mein Lichtwesen Christus war in Jesus von Nazareth inkarniert. Ich begegnete vielen Menschen mit verschiedenem Bewusstsein und aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Sie waren aus dem himmlischen Lebensprinzip gesehen mir alle gleichgestellt, auch wenn sie seelisch unterschiedlich belastet waren.

Einige von ihnen hatten angelesenes Wissen oder angelernte Verhaltensweisen, durch die sie massiv gesteuert wurden, da sie glaubten, ein vornehmes Benehmen wäre unsere himmlische Lebensweise. Sie täuschten sich aber sehr, da es im Himmelreich keine aufgesetzten Verhaltensweisen bzw. Benehmensregeln gegenüber anderen Wesen gibt.

Wir himmlischen Wesen beziehen für eine höhere Evolutionsstufe von der Ich Bin-Gottheit Speicherungen für die erweiterte Lebensweise mit den neuen Planetenbewohnern. Diese selbst ausgesuchte Möglichkeit, die wir in Bildern von der Ich Bin-Gottheit schauen, nehmen wir uns vor zu leben, da sie uns sehr viel bedeutet, und übernehmen sie durch unsere Verwirklichung später einmal ganz in unser Bewusstsein. Die erweiterte oder neue Lebensvariante wird für unser vielfältiges Leben eine Bereicherung sein. Wir leben sie freudig, wissen aber auch, dass andere Wesen des Lichts sich eine andere Verhaltensweise für ihr Planetenleben angeeignet haben, weil sie zu ihrem Erscheinungsbild und Evolutionsstand besser passt. Wir haben verschiedene Verhaltensweisen, die uns unsere Ur-Eltern zur Nachahmung angeboten haben.

Das empfinden wir als unbegrenzte Freiheit, die wir sehr lieben, schätzen und nie vermissen wollen.

Doch was sich die hochmütigen Menschen aneigneten, ist wahrlich ein Vergehen gegen die demütigen himmlischen Lebensregeln. Sie halten sich z.B. durch ihre vornehme Essensart für erhabene und besondere Menschen, doch sie leben unbewusst eine arrogante Wesensart. Ihre Lebensweise widerspricht unserem schlichten unpersönlichen Leben und der gerechten Wesensgleichheit, weil sie andere höher oder niedriger einstufen. Aus der Gesamtsicht des himmlischen Gesetzes betrachtet sind dies engstirnige Menschen. Ihre aufgesetzte Art lässt sie ein anderes Wesen nicht annehmen, das ihre vornehmen Tischsitten noch nicht übernommen hat. Das ist ihr starres Lebensbild, das aber nicht der himmlischen Realität entspricht.

30 Was soll ich zu diesen auf Vornehmheit ausgerichteten gottverbundenen Menschen noch sagen, damit sie mich aus der Gesamtsicht des himmlischen Lebens verstehen?

Sie glauben ich täte ihnen Unrecht, wenn ich über demütige und bescheidene Künder in ihr Herz spreche, sie sollen ihre sich selbst aufgezwungene hochmütige Lebensweise, zu der auch ihre Art des Essens gehört, mit meiner inneren Hilfe gut überdenken. Vielleicht kommen sie noch in diesem Leben darauf, was sie sich antun, wenn sie nur mit gleichgesinnten Menschen aus der oberen Schicht leben wollen.

Die himmlischen inkarnierten Heilsplanwesen, die sich in diese gefahrvolle, himmlisch ferne Welt der Fallwesen zur Schöpfungserrettung und Energiestützung freiwillig gewagt haben, wollten unauffällig im Hintergrund leben. Stattdessen versuchen viele von ihnen in der Öffentlichkeit eine besondere Rolle zu spielen, die sie völlig nach außen, weg vom inneren Leben führt. Dies ist für die inkarnierten Heilsplanwesen bzw. Heimkehrer folgenschwer, die sich vor dem Erdengang die Zurückhaltung von allem Weltlichen gewünscht haben. Dahin wollte ich sie von innen weisen. Viele von ihnen leben jedoch wie die Weltmenschen, deren Seelen aus dem Fall stammen, ohne darauf zu achten, was sie sich einst vorgenommen haben, um bald wieder heimkehren zu können.

Wer gerne in der Öffentlichkeit der Welt steht, der kann kaum wertvolle geistige Entwicklungsschritte in Richtung Himmelreich tun. Dies wird sicherlich jedes der inkarnierten Heilsplanwesen verstehen können. Wer im Blickpunkt der Welt stehen möchte, der vergisst mich bald, obwohl er dies niemals wollte. Durch persönliches Ansehen kann ein Heilsplanwesen geistig nicht wachsen, weil ihm dann die nötige Demut und Bescheidenheit, die Antriebskraft des himmlischen Lebensgesetzes zur weiteren geistigen Reife fehlt.

Dies vergaßen viele inkarnierte Heilsplanwesen, da sie die innere Orientierung auf das himmlische Leben durch viele nach außen geführte Inkarnationen verloren haben. Aus diesem Grund wollen sie den hochmütigen Menschen mit intensiver Weltbezogenheit nacheifern. Sie überblicken ihr eigenes Leben nicht mehr, weil sie keine oder nur spärliche Hinweise von meinem demütigen und bescheidenen Leben erhielten oder gefunden haben.

35 Die hochmütigen Führer verschiedener Glaubensrichtungen haben mein demütiges und bescheidenes Hintergrundleben völlig falsch verstanden und dargestellt. Ich war und bin in ihren Augen eine hochgestellte Persönlichkeit zur ruhmreichen Anbetung. Doch dies war ich zu meiner Erdenzeit nie und bin es im Himmelreich auch nicht.

Diesen Irrtum übernahmen die gottgläubigen Menschen und glauben heute noch, ich hätte die persönliche Anbetung hier auf Erden so gewollt. Diese Annahme unterstützt sie in ihrem Hochmut und Stolz. Sie meinen, wenn ich früher eine hochgestellte Persönlichkeit war, dann haben sie auch das Recht dazu, da sie mich anbeten und mir nachfolgen wollen. In den höhergestellten Geistlichen steckt durch ihre angebliche geistige Nähe zu mir, Christus im Ich Bin, der Irrglaube, dass sie zurecht über den Gläubigen stehen.

Diese falsche Annahme verleitet die Geistlichen dazu, in der Welt eine geachtete Persönlichkeit sein zu wollen. Ihnen wurde bisher noch nicht bewusst, dass sie sich auf das Gegenteil ihres späteren ewigen Lebens ausgerichtet haben. Das bringt ihnen viel Leid und Umwege. Doch das müsste nicht sein, wenn sie endlich erkennen würden, dass Hochmut und Stolz aufgesetzte Lebensarten der tief gefallenen Wesen sind, die nicht die Absicht haben ins demütige und bescheidene himmlische Leben zurückzukehren.

Nun, an dieser Stelle werden mich vielleicht einige gottverbundene Menschen fragen, wie die himmlische „Schlichtheit und Einfachheit“ zu verstehen ist, um ihr näherzukommen zu können.

Das ist über den Wortschatz des Künders ungefähr so zu verstehen:

40 Wer demütig und bescheiden im Hintergrund lebt und seine Person nicht mehr wichtig nimmt, der erhält mehr den inneren Blick in unser himmlisches, unpersönliches Leben. Dadurch kommt er unserer himmlischen unpersönlichen Lebensweise immer näher. Außerdem erkennt er immer mehr, wie belastend und störend alles Getue um seine Person ist. Er will dann lieber mehr im Abseits des Weltgeschehens stehen und wird sich auch nicht das Recht nehmen, bei seinen gleichgestellten Mitmenschen als etwas Besonderes gelten zu wollen. Die Dinge und Geschehnisse in der Welt sieht er nüchtern und hält sich mit Meinungen über die Weltmenschen zurück, die ihre ungesetzmäßige, persönlich geachtete Lebensart bevorzugen, und mischt sich nicht in ihr freies Leben ein. Doch wenn auf ihn nahestehende Menschen einreden, er solle sich lieber ihrer weltbezogenen Lebensweise mit hohen Persönlichkeitsansprüchen zuwenden, da er dadurch in der Gesellschaft ein geachteter Mensch mit vielen Privilegien wäre, dann sollte dies ein ernsthafter himmlischer Heimkehrer nicht zulassen. Das sollte jedoch ohne Rechtfertigung seiner frei gewählten demütigen und mehr zurückgezogenen Lebensweise geschehen.

Inkarnierte Heilsplanwesen, die ihre himmlische Rückkehr ernsthaft und konsequent, jedoch ohne Fanatismus angehen, spüren deutlich von innen was zu tun ist, um in Einfachheit, Schlichtheit und Zurückhaltung in der Welt zu leben, da sie über ihre Seele die Weisungen meines Liebegeistes wahrnehmen.

Ich erinnere sie wieder einmal daran, damit sie nicht in Versuchung kommen, sich von den unsichtbaren hochmütigen Seelen wieder ins Rampenlicht der Welt führen zu lassen, sei es beruflich oder im privaten Bereich.

In den wenigen Worten, die ihr vor allem dem Sinn nach verstehen sollt, ist meine Wegweisung für die himmlischen Rückkehrer enthalten. Dies kann euch vielleicht für die Korrektur eurer falschen Lebensweise sehr nützlich sein, vorausgesetzt ihr seid bereit, mit ernsten Absichten ohne Umwege ins Himmelreich zurückzukehren.

Jedem Menschen und jeder Seele lasse ich die freie Entscheidung. Ich warne sie jedoch davor, sich geistig und menschlich in zwei Welten aufzuhalten. Diese Welt ist auf Zerstörung und Zerfall aufgebaut. Wer sich darin noch wohlfühlt, der wird meine Liebekraft kaum verspüren. Er wird meine inneren Weisungen über seine Seele, es sind feine und zarte Impulse, nicht wahrnehmen können, auch dann nicht, wenn er mich öfters am Tage herzlich im Ich Bin-Liebeverbund anspricht und bittet. Das ist deshalb nicht möglich, weil er noch zu sehr in der niedrigen Weltschwingung lebt.

45 Hat der Mensch zwar ein reichliches Wissen über die himmlischen Gesetzmäßigkeiten bzw. edle und schlichte Lebenseigenschaften, ist aber nicht bereit sie täglich umzusetzen, dann lebt er in zwei Welten. So eine gespaltene Lebensweise ist sehr gefährlich, weil das menschliche Bewusstsein immer mehr die Verbindung zur Realität verliert und der Mensch durch widersprüchliche Speicherungen seiner Gedanken und Lebensweise allmählich die Kontrolle über sein Leben verliert. Er wird durch seine widersprüchlichen Eingaben gesteuert und lebt dann in einem verwirrten Zustand. Da er dadurch immer mehr in seiner Bewusstseinsschwingung abfällt, ist er Tag und Nacht für gezielte Beeinflussungen der dunklen erdgebundenen Seelen sehr empfänglich. Das schlimme Ergebnis davon ist, dass so ein Mensch, der länger geistig in zwei Welten lebte, von den Seelen immer mehr vereinnahmt und einmal ganz besetzt wird und in völlige geistige Umnachtung gerät. Dies tut euch bitte nicht an, ihr Wanderer ins himmlische Licht unserer Heimat.

Bitte legt euer weltliches Streben und persönliches Ansehen ab, dann erfahrt ihr, was ein freies himmlisches Leben in Einfachheit und Schlichtheit bedeutet.

Wer sich als reines Wesen wieder in unserer himmlischen Lebensweise aufhält, der wird nichts Weltliches vermissen, da er tausendfach mit neuen, ihm noch unbekannten faszinierenden Lebensvarianten beschenkt wird.

Dies wünsche ich euch als Christus - ein euch gleichgestelltes Wesen -, der über das allumfassende Bewusstsein der Ich Bin-Gottheit unpersönlich zu euch über den seelischen Lichtkanal dieses Künders der Jetztzeit sprechen konnte.

Wer den tiefen Sinn dieser Botschaft verstanden hat, der wird sich fragen, wo er noch hochmütig ist und eine geachtete Persönlichkeit sein will. Sollte er fündig werden, dann wäre meine Bitte an ihn wieder demütig und bescheiden in den Hintergrund zu treten. Nur dann kann ich ihn ins himmlische Licht über seine heimkehrwillige Seele weisen!


50 Mein Liebelicht im Ich Bin verströmte sich durch die Botschaft aus dem größten universellen Herzen über einen seelischen Lichtkanal des Künders zu euch, worin auch mein Herzensgruß an euch himmlische Heimkehrer enthalten ist.