Botschaft 0410. (Version vom 01.07.2007)
Falsche Vorstellungen vom Inneren Weg zu Gott

Dunkler Universumsbereich mit wenigen Sternen.

Botschaftsthemen:

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Wichtige Weisung von Christus für gottverbundene Menschen, die auf ihrem Weg in das unpersönliche Leben der himmlischen Lichtheimat viele Phasen durchleben werden, um an ihr vorgegebenes Ziel zu kommen:

Wer in dieser gegensätzlichen Welt in göttlicher Verbundenheit sowohl in schmerzlichen wie in erfreulichen Lebenssituationen wertvolle Erfahrungen sammeln konnte und immer weiter nach der göttlichen Wahrheit sucht, der spürt in jeder Situation von Innen, dass er selbstehrlich sein will. Diese Erfahrungen regen ihn dazu an, sich selbst intensiver kennen zu lernen und herausfinden zu wollen, ob er von den ihm bekannten Gottesgesetzmäßigkeiten noch weit entfernt ist oder nicht.

Er verspürt im Inneren immer deutlicher, dass er sein Leben zum Positiven verändern möchte und sich auch gegenüber den Menschen und der Natur gottgewollt, gerecht und friedvoll verhalten will. Er merkt immer mehr, wie unwichtig ihm seine Person wird, denn seine erhobene Seele führt ihn zu einem gesetzmäßigeren Leben, das ihn mehr und mehr davon abhält, sich weiter persönlich aufwerten zu wollen. Er sieht ein, dass er nur dann geistig weiter wachsen kann, wenn er das personenbezogene Leben nach und nach ablegt. Er spürt, wie wohl es ihm im Herzen wird und er will gerne in die göttliche Demut zurückfinden. Nach seiner erfolgreichen Verwirklichung wird er nie mehr anders leben wollen. Seine Seele hat sich dann energetisch so stark mit ihrem Menschen vereint, dass er von Innen ständig eine verstärkte Anziehung zum demütigen, bescheidenen und zurückgezogenen Leben der himmlischen Wesen verspürt, in dem sich keines persönlich hervorhebt. Deshalb nennt der Gottesgeist dieses Lebensprinzip unpersönlich.

Ihr gottverbundenen Menschen, seid euch bitte dessen bewusst, dass nur ein veredelter, demütiger und geistig weitgereifter Mensch mit erhobener und freier Seele den goldenen Schlüssel zum Öffnen der Himmelstür erhält. Das wünsche ich, Christus, jedem herzensoffenen Wanderer, der aus Überzeugung und mit festem Entschluss mit mir ins Gotteslicht gehen möchte.

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Gott zum Gruß, ihr Menschen des inneren Liebegeistes!

In dieser irdischen Zeit sind die gottverbundenen Menschen sehr streitsüchtig geworden. Dies liegt hauptsächlich daran, dass sich die Menschen des Liebegeistes durch viele Nebensächlichkeiten immer mehr nach außen führen lassen und körperlich überbeansprucht sind. Sie achten nicht mehr darauf, in innerer Ruhe, Stille und Harmonie zu leben, obwohl ihnen dies viele neue und aufbauende Kräfte schenken würde. Stattdessen hetzen sie von einem Ort und Geschehnis zum anderen. Daran liegt es, dass sie zu keiner inneren Ruhe finden können und zunehmend kraftlos werden. Leben sie über einen längeren Zeitraum unverändert so weiter, dann werden sie auf dem Inneren Weg zu Gott, in unsere gemeinsame Lichtheimat, bald scheitern. Solch gottverbundene Menschen kümmern sich um viele unwesentliche Dinge des irdischen Lebens und merken nicht mehr, dass sie sich immer mehr vom inneren Liebestrom Gottes entfernen. Ihre Art zu leben ist ähnlich der Lebensweise der nach außen geführten Weltmenschen, die auch getrieben werden von ihren früheren Eingaben und irdischer Anziehung. Dies führt sie zur Kurzsichtigkeit und sie wissen oft nicht mehr, was mit ihnen geschieht. Sie glauben dennoch, dass sie auf dem Inneren Weg zu Gott seien, doch tatsächlich sind sie schon längst geistig stehen geblieben und entfernen sich täglich mehr vom göttlichen Leben.

Mein Liebegeist des Christus im Ich Bin nennt dieses weltbezogene Leben ein „oberflächliches Leben“. So kann kein gottverbundener Mensch den Inneren Weg bewusst und freudig mit offenem Herzen gehen. Er vertrödelt seine kostbare Inkarnationszeit im wahrsten Sinne des Wortes mit unwichtigen Dingen und Geschehnissen und merkt nicht, dass er sich von seinem Ziel, Gott näher zu kommen, entfernt. Wahrlich, wenn ihn die Welt voll im Griff hat, stagniert er statt zunehmend geistig zu reifen, was für ihn das Wichtigste wäre.

Nein, so ist der Innere Weg für die Jünger/innen in dieser schwierigen Phase des menschlichen Lebens nicht zu gehen. Sie kommen immer mehr in die Lebensweise der Weltmenschen, die sich andere Maßstäbe für ihr Leben vorgaben als wir, die himmlischen Wesen, sie kennen. Dies ist sehr bedauerlich für die Jünger/innen, da sie nach der Inkarnation nicht direkt nach Hause ins Gottesreich zurückfinden können. Ihnen fehlen der geistige Überblick und die Tuchfühlung zum Inneren, dem göttlichen Leben. Wahrlich, so entfernen sie sich immer mehr von mir, dem Urgeist des ewigen Lebens.

20 Wie kann ich ihnen verständlich machen, dass ihre tägliche Überbeschäftigung und ihr reges Interesse am Weltgeschehen ein Weg ist, der sie vom Inneren Leben im Geiste Gottes wegführt?

Ihre Absicht, den Inneren Weg nicht fanatisch bzw. übereifrig zu gehen wäre richtig und mein Wille, doch durch ihre ständige Überbeschäftigung werden sie völlig nach außen geführt und können sich nicht mehr auf mich, Christus im Ich Bin, ausrichten. Ihre frühere tägliche Zwiesprache mit mir verstummt immer mehr.

Ich könnte ihnen über ihre empfangsbereite Seele mehr Energien zuführen, doch wie kann ich dies, wenn meine Jüngerschaft von früh bis spät in die Nacht ständig beschäftigt und angespannt ist? Sie bemerkt ihr falsches Verhalten nicht von selbst und ist erstaunt, wenn ich sie über einen Künder aus dem göttlichen Ernst darauf anspreche.

Die Jünger/innen wissen um die Gottesgesetze, leben diese aber nur oberflächlich und wundern sich sehr, wenn ich ihnen sage, dass sie geistig stehen geblieben sind.

Was soll ich ihnen noch sagen, damit sie aus dem geistigen Schlaf der Weltmenschen erwachen, mit dem sie sich bereits angesteckt haben?

25 Die Meinungen der Weltmenschen sind ihnen wichtiger als meine inneren Hinweise über selbstehrliche Künder der Jetztzeit. Sie nehmen diese nur oberflächlich auf und versuchen sie mit dem Verstand zu analysieren. So gelingt es ihnen natürlich nicht, meine gut gemeinten Ratschläge geistig richtig zu verstehen. Das ist aus der Sicht des Gottesgeistes sehr bedauerlich. Für ihre oberflächliche und laue Lebensweise finden sie immer eine gute Ausrede und ein Schlupfloch dafür, weiterhin unverändert zu bleiben. Diese Einstellung führt sie immer mehr in das personenbezogene Leben der Weltmenschen. Sie bemerken nicht, dass sie in Gesprächen mit geistig offenen Menschen, die sich ernsthaft bemühen, ihr Gottesgesetzwissen zu verwirklichen, rechthaberisch und streitsüchtig werden. Die guten Hinweise eines aufrichtigen Menschen - die sie weiter ins Gottesgesetz führen könnten - übergehen sie einfach und sprechen lieber die Meinungen der Weltmenschen aus. Mit so einem uneinsichtig eingestellten Menschen lohnt es sich nicht, tiefgründige, geistige Gespräche zu führen. Einem herzensoffenen, selbstehrlichen Menschen wird es bange, wenn der oberflächliche, gottverbundene Mensch seine Weltmeinungen hervorholt. Er sieht keinen Sinn mehr darin, sich mit ihm über tiefere, göttliche Gesetzmäßigkeiten zu unterhalten. Auch spürt er in seinem Inneren genau, dass so ein Mensch immer wieder durch seine allzumenschlichen Meinungen ein Streitgespräch provoziert. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich aus einem begonnenen Gespräch zurückzuziehen und sich auch später zurückzuhalten.

Dies ist wahrlich sehr traurig für gutwillige, selbstehrliche Menschen auf dem Inneren Weg. Wer sehnt sich von euch nicht nach einem herzlich offenen Gesprächspartner, der bereit ist, mit euch durch tiefe, vertrauliche Gespräche auch geistig zu wachsen. Doch stattdessen werdet ihr von einem oberflächlichen, Gott zugewandten Menschen sogar persönlich angegriffen, wenn es um Hinweise zur Selbsterkenntnis geht. Oft sind herzensoffene, selbstehrliche Menschen entsetzt und können es nicht fassen und verstehen, warum gottverbundene Gesprächspartner mit viel geistigem Wissen sich nur aus weltlicher Sicht mit ihnen unterhalten können.

Ich will euch den Grund dafür sagen. Es liegt daran, dass sie ihr geistiges Wissen noch nicht verwirklicht haben, da sie sich bisher damit noch nicht ernsthaft und tiefgründiger befassten und auseinandersetzten. Wie sollen sie es auch, wenn sie immer wieder getrieben werden von ihrem überfüllten Tagesplan. Sie bleiben die Gefangenen der Überbeschäftigung!

Ihre rege Verbundenheit zum Weltgeschehen prägt ihre weltlichen Meinungen, so dass sie nicht mehr in der Lage sind, ein Gespräch in die geistig-göttliche Richtung zu lenken. Solche gottverbundenen Menschen können auf dem Inneren Weg zu Gott bald scheitern. Ihr aufgesetztes Wissen ohne Verwirklichung nützt ihnen nichts, da in ihren Gesprächen nur der Verstand ohne Herzensverbindung spricht.

Wer glaubt, trotzdem auf dem Inneren Weg zu sein, der unterliegt einer Selbsttäuschung. Solch gottverbundene Menschen treten nur auf der Stelle, ohne zu merken, dass sie geistig stehen geblieben sind. Sie haben das herzliche Gefühl für die geistige Realität, das so wichtig wäre, verloren. Völlig überlastet vom Tagesprogramm fallen sie spät abends müde ins Bett. Diese „sich selbst wichtig nehmenden Menschen“ erkennen nicht, dass sie steuerbare Wesen ihrer eigenen Eingaben sind, aber auch von Seelen, die sie so haben wollen. Sie wissen genau, dass dieser Mensch ihnen nicht aus der Herde der Welt entkommen kann. Er ist so sehr mit sich beschäftigt, dass er kaum die Möglichkeit wahrnehmen wird, über sein Leben nachzudenken. So einem hektischen Menschen gelingt es kaum, über seine Fehler und Schwächen nachzudenken und diese sich zudem selbst einzugestehen. Auch wenn er viele Gottesgesetzmäßigkeiten kennt, macht er einen Bogen um sie, weil er genau weiß, er müsste sich genauer anschauen und die längst fälligen Veränderungen seiner Fehler und Schwächen vornehmen. Nichts dergleichen geschieht bei einem überbeschäftigten, gottverbundenen Menschen, der damit noch gerne prahlt, welch wichtige Arbeiten und Erledigungen er am Tage vollbracht hat.

30 Aus der Gottessicht sind solch geistig orientierte Menschen zu bedauern. Sie verschwenden ihre Lebenskräfte für unwesentliche Aufgaben anstatt sich zu fragen, wie sie am schnellsten ihre Fehler und Schwächen erkennen können, um sie entsprechend ihrem Gesetzeswissen mit meiner Christushilfe nach und nach zu bereinigen. Dieses Manko lässt sie wahrlich auf dem Inneren Weg scheitern und sie sind entsetzt, wenn ich, Christus, ihnen aus der unpersönlichen Gottheit sage, sie kommen geistig nicht voran. Wenn sie ihren wahren Zustand erfahren, dann glauben sie auch noch, ich habe sie im Stich gelassen. Dies kommt jedoch davon, dass sie den Tag lieber für weltliche, unwesentliche Erledigungen nutzen, als sich einmal intensiv zu fragen: Wie komme ich mehr zur inneren Ruhe und Stille und zu mehr Gesetzesverwirklichung?

Menschen mit dieser geistigen Orientierung sehen viel lieber ihre Person im Vordergrund, die bei Freunden und Bekannten noch sehr wichtig genommen wird. Diese falsche Einstellung führt sie natürlich unverändert dazu, ihre Familienangehörigen, Freunde und Bekannten vorzuziehen, statt mich in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen. Diese falsche Verhaltensweise führt sie weg vom Licht und sie scheitern auf dem Weg zum vorgegebenen Ziel, das sie sich mit ihrer Seele vor der Inkarnation vorgenommen haben.

Bei diesen überbeschäftigten Jüngern/innen erkennt man zwar ihre herzliche Bereitschaft, Gott im Inneren nahe zu stehen, doch man kann zugleich bedauernd feststellen, dass sie in der Verwirklichung ihres Gesetzeswissens lau leben und deshalb Äußerungen von sich geben, die weltlich orientiert sind. Die Verwirklichung ihres Gesetzeswissens stellen sie immer wieder zur Seite, weil sie Angst davor haben, im weltlichen Leben zu kurz kommen zu können. Sie glauben irrtümlich, ihnen bleibt noch genügend Zeit, alles Versäumte einmal nachholen zu können. Daraus entsteht ein Zwiespalt zwischen ihrer Seele und dem Menschen. Irgendwann resigniert die aufwärts strebende Seele und löst sich von ihrem Menschen. Sie will dieses Hin und Her nicht mehr mitmachen, weil ihr dadurch die seelischen Kräfte geraubt werden.

Eine resignierte Seele, die sich sehr nach ihrer Lichtheimat sehnt, versucht die Verbindung zu ihrem Körper nach und nach zu lösen. Sie zieht langsam ihre energetischen Fühler aus einzelnen Körperzonen zurück und hofft, dass ihr Mensch in der Situation seiner Energielosigkeit und in seinem schmerzbehafteten Zustand endlich dazu bereit sein wird, wesentliche Schritte zur Veränderung zu tun. Einzig und allein an der freien Bereitschaft des Menschen, sein Leben ernsthaft in die Richtung seines göttlichen Gesetzeswissens zu steuern liegt es, ob die Seele weiter im Körper verbleibt. Einem geistig weit gereiften Menschen sollte es bewusst sein, dass er nur mit einer zufriedenen und willigen Seele leben kann! Dies ist leider den meisten gottverbundenen Menschen noch nicht klar geworden.


Macht euch bitte von der Vorstellung frei, ihr wäret hier auf Erden, um in weltlichen Vergnügungen die Erfüllung zu finden und die gesetzwidrigen und bindenden Angebote möglichst ausgiebig zu genießen! Das kann nicht mein göttlicher Wille sein für die Jünger/innen im Heilsplan Gottes der Jetztzeit, die mir aus ihrer herzlichen Bereitschaft, hochschwingend und nahe des himmlischen Gesetzes, auf vielfältige Art und Weise ihre Hilfe zugesagt haben!

35 Infolgedessen werdet ihr dem Gottesgeist die Frage stellen wollen, wie ihr erkennen könnt, ob sich eure Seele im Heilsplan Gottes inkarniert hat und nicht aus dem Fall stammt.

Nun, wer in sich (von seiner Seele) ein starkes Verlangen und Interesse verspürt, sich stetig neu mit erweitertem, geistigem Wissen zu befassen, der kann davon ausgehen, dass er eine geistig erwachte Seele hat. Ist der Mensch bereit, aus seinem Wissen vermehrt Erfahrungen durch kleine Schritte in der Verwirklichung zu sammeln, dann hat die Seele die Möglichkeit, sich in jenseitigen, höheren und lichtvolleren Bereichen einen kleinen Einblick zu verschaffen. Dadurch wird ihr Sehnen nach dem Himmelreich immer größer. Dies spürt auch der Mensch und begnügt sich nicht mehr mit einem kurzsichtigen, geistigen Wissen aus der Welt oder von einem geistig stehen gebliebenen Künder, über den keine neuen, tiefgreifenderen Gottesgesetzmäßigkeiten und Schilderungen vom himmlischen Sein gegeben werden. Er ist ständig auf der Suche nach der Fülle aus Gott, da ihm seine geistig erwachte Seele keine Ruhe mehr lässt. Sie möchte sich mit ihm weiter geistig entwickeln. Das dürfte für euch verständlich sein.

Der nun geistig erwachte Mensch möchte vor allem mehr vom himmlischen Leben der Lichtwesen erfahren, die in großartiger Fülle und verschiedenen glückseligen Variationen im sich ständig steigernden Evolutionsbewusstsein leben. Er ist sehr daran interessiert zu erfahren, wie sie in ihrer demütigen, schlichten, heiteren und sehr herzlichen Art miteinander leben. Hat er hierzu kleine Hinweise erhalten, die ihm realistisch und logisch erscheinen, dann verspürt er von Innen, dass er ihre Lebensweise immer mehr durch neue, eigene Erfahrungen kennenlernen möchte. Eines Tages ist er dann soweit, dass er sein geistiges Wissen über die Gottesgesetze aus innerer Überzeugung und entsprechend dem Sehnen seiner Seele freudig umsetzen möchte.

Ein nach der göttlichen Wahrheit suchender und dürstender Mensch zeigt täglich die ehrliche Bereitschaft, mit der Hilfe Gottes seine Fehler und Schwächen nach und nach abzulegen. Sein Wunsch zeigt ihm auf, dass er bereits eine geistig weit gereifte Seele hat, die nicht aus dem Fall stammen kann.

Aus der Logik des Gottesgeistes ist dies so zu verstehen: Die meisten Fallseelen auf dem tiefstschwingenden und lichtärmsten Punkt der Gesamtschöpfung haben sich durch den sehr langen Aufenthalt auf der Erde enorm und schwerwiegend belastet. Deshalb ist es ihnen nicht mehr möglich, ein so intensives Sehnen nach der Lichtheimat und zu Gott über ihren Menschen auszudrücken, wie es eine nur gering belastete Seele tun kann.


40 Ist nach dieser Schilderung meines Liebegeistes ein gottverbundener Mensch immer noch unsicher, ob er eine lichtvolle und herzensoffene Seele in sich hat, die sich aus dem Himmel in die Fallbereiche begeben hat, um mir, Christus im Ich Bin, im Heilsplan Gottes zu helfen, dann sollte er sich in seinem Verhalten gegenüber Menschen täglich bewusst beobachten.


Glücklich darf er sich fühlen, wenn er intensiv von Innen verspürt, dass er sich den verschiedenartigsten Menschen gegenüber stets herzlich, offen und demütig verhalten möchte. Ihm erscheint seine Person nicht mehr wichtig, da er deutlich verspürt, dass er sich nur so frei und wohl fühlt. Gespräche um seine Person meidet er möglichst, da er bewusst bemerkte, wie unwesentlich ihm seine Person geworden ist. Ihm fällt immer mehr auf, dass er lieber zurückgezogen im Hintergrund lebt. Er ist zwar nicht menschenscheu, doch liebt er es nicht, wenn seine Person im Mittelpunkt zu steht. Aus Erfahrung weiß er, dass ihm weltlich orientierte Menschen Lob und Anerkennung entgegenbringen, da er sich gute Eigenschaften und Kenntnisse in verschiedenen Lebensbereichen angeeignet hat. Diesen Menschen möchte er sich am liebsten entziehen, denn sie sprechen nur selten aus dem Herzen.

Sein Leben möchte er schlicht und einfach verbringen, ohne viel Gerede über weltliche Ereignisse und Politik. Wenn er spricht, dann versucht er, sich selbst zurückzunehmen oder er schweigt, wenn er fühlt, dass ihn ein Mensch nicht verstehen kann oder will, falls es sich um unwesentliche Gegebenheiten handelt.

Solche Menschen gibt es wahrlich nur wenige. Ihre himmlisch nahe Lebensweise sollte ein deutlicher Hinweis dafür sein, dass im Menschen eine lichtvolle Seele wohnt, die nicht aus dem Fall stammt und mir, Christus im Ich Bin, und der Gesamtschöpfung mit einem kleinen, gesetzmäßigen Beitrag helfen will.

Wenn ein Mensch eine erwachte Seele hat, die nachts schon ein höheres Gotteslicht erleben kann, dann ist sie in der Lage, ihrem Menschen ständig Impulse darüber zu geben, damit er sich aus den weltlichen Lebensbereichen, wo es laut zugeht und niedrige Schwingungen zu vernehmen sind oder wenn es um Politik und Persönlichkeiten geht, möglichst zurückhält.

45 Ist die Phase des seelischen Erwachens abgeschlossen, in der sie im Jenseits für ihren geistigen Heimweg ausreichendes Wissen sammeln konnte, dann bemüht sie sich, den Menschen dorthin zu steuern, wo er am besten von der Welt zurückgezogen leben kann und sie somit über ihn in eine höhere Schwingung kommen kann.

Leider können viele geistig orientierte Menschen das Sehnen ihrer Seele nach Ruhe und Stille, die sie ihm über Gefühle verständlich machen will, noch nicht richtig einordnen. Sie unterdrücken ihre seelischen Gefühle nach Stille und Harmonie, weil sie bisher - entweder in der Familie oder beruflich - sehr engagiert sind und immer wieder Menschen begegnen, mit denen sie viel reden müssen.

So ein Leben möchte natürlich eine weitgereifte Seele nicht führen, deshalb versucht sie, ihren gottverbundenen Menschen immer darauf aufmerksam zu machen, dass er sich endlich in ein stilles und zurückgezogenes Leben begeben sollte. Gelingt es dem Menschen, das seelische Sehnen umzusetzen, dann erst hat sie die große Möglichkeit, in der Tiefschlafphase des Menschen ihre schwersten Belastungen mir, Christus im Ich Bin, in herzlicher Reue zur Umwandlung zu übergeben.

Dies ist der Seele aber nur durch die gelebte, äußere und innere Stille und intensive Gottnähe des Menschen möglich, da sie nachts wesentlich weniger Tagesgeschehnisse zu verarbeiten hat. Dadurch wird sie auch für meine geistige Hilfe über Lichtboten der Liebe zur Selbsterkenntnis immer offener, die an sie nur herantreten können, wenn sie dies wünscht. Deshalb ist es so wichtig für die Menschen auf dem Inneren Weg zu ihrer Lichtheimat, dass sie sich möglichst vom äußeren Trubel der Welt fernhalten. Dies bringt ihnen viele Vorteile, vor allem viel mehr Tagesenergien, da ihrer Seele mehr die Möglichkeit gegeben wird, falls sie nicht aus dem Fall stammt, neue Nachschubkräfte aus meiner Herzenskammer der Liebe zu erhalten.

Es ist für den Gottesgeist eine freudige Seltenheit Menschen zu beobachten, die sich ernsthaft bemühen, mir geistig und äußerlich nachzufolgen und die auch kein großes Verlangen mehr haben, sich noch gerne in der Öffentlichkeit aufzuhalten bzw. zu lauten Veranstaltungen zu gehen. Sie leben lieber ruhig und zurückgezogen, verkriechen sich jedoch nicht und freuen sich über einen Besuch. Doch wenn er wieder weg ist, dann atmen sie auf und bitten mich, sie stiller werden zu lassen.

55 Die weltlichen Gespräche waren für sie anstrengend und haben sie rasch müde gemacht, da sie dadurch ziemlich stark nach außen geführt wurden. Sie stellen immer wieder mit wehem Herzen fest, dass ihnen die Besuche enorme Lebenskräfte entziehen, die sie aber behalten möchten, damit sie ihre Seele energiemäßig wieder verspüren können. Hierbei befinden sie sich aber mehr oder weniger in einem Zwiespalt, da sie sich zwar über den Besuch freuen, später jedoch entsetzt feststellen müssen, dass sie durch die unwesentlichen Gespräche um viele Tagesenergien ärmer geworden sind. Hierzu rät euch der Gottesgeist, nur Besucher einzuladen, die ihr gerne empfangen wollt, da sie eurem Bewusstsein nahe stehen. Doch eines ist sicher: Wenn sich die Seele mit weiteren geistigen Schritten mehr dem göttlichen Licht nähert, dann fühlt sie sich zunehmend unwohler mit Menschen, die sich nur über unwesentliche und weltliche Geschehnisse unterhalten. Sie teilt dies ihrem Menschen intensiv durch ablehnende Gefühle mit, da sie die Kraft hierzu hat. Er wird eines Tages die Einsicht erhalten und ihr die Freude bereiten, sich von energiezehrenden Menschen fernzuhalten.

Nun habt ihr weitere Hinweise dafür erhalten, ob sich im menschlichen Körper eine weitgereifte und lichtvolle Seele befindet, die im Heilsplan Gottes hier auf Erden ihre sich selbst gestellte Aufgabe, nach meinem Anraten und Willen, erfüllen möchte.


Die Jüngerschaft Gottes der Jetztzeit ist noch nicht so weit gereift, um verstehen zu können, worauf es auf dem Inneren Weg zu Gott ankommt. Sie missversteht die derzeitigen Situationen in dieser Welt und auch ihre eigene Lage und glaubt, diese dunkle Welt und die Menschen steuere ich aus dem Unsichtbaren. Doch tatsächlich steuern unsichtbare Wesen diese personenbezogene Welt und mischen sich in jedes Gespräch der Jünger/innen, das ihre Wellenlänge hat, ein.

Wüsstet ihr, welchen Einfluss und welche Macht sie noch aus dem unsichtbaren Jenseits in dieser Welt auf Menschen ausüben, dann würde kein gottverbundener Mensch, der mir in seinem Herzen bereits nahe steht, sagen, er lebe noch sehr gerne auf dieser Erde.

Trotz allem nahm eure Seele das hohe Gefahrenrisiko negativer Beeinflussung durch dunkle Seelen im menschlichen Leben auf sich. Sie versucht der Gesamtschöpfung zu helfen, indem sie die Möglichkeit der Lichtübertragung aus ihrem höher schwingenden Lebenskern (pulsierenden Herzen) nutzt. Dies ist die Wahrheit Gottes aus dem Zenit allen Lebens.

60 Bitte schaut euch um in dieser Welt - was erblickt ihr? Ihr seht keine Lebensweisen der himmlischen Wesen sondern die der dunklen Mächte, die diese Welt auf Zerstörung ausgerichtet haben.

Die ungesetzmäßigen, dunklen Verhaltensweisen und Eigenschaften der tief gefallenen Wesen brauche ich euch nicht alle einzeln aufzuzählen, da sie euch schon aus vielen Botschaften bekannt sind. Doch ich möchte euch immer wieder darauf hinweisen, dass ihr weise werden sollt in eurem Denken und Handeln und versuchen sollt, die drohenden Gefahren in der Welt mit meiner inneren Hilfe zu erkennen, um ihnen aus dem Weg gehen zu können.

Habt ihr euch beim Lesen dieser Botschaft beobachtet und in euch Freude verspürt, dann hat eure Seele meinen Liebegeist aus dem Herzen Gottes gut erkannt. Dies ist ein weiterer Hinweis dafür, dass eure Seele nicht aus dem Fall stammt. Deshalb dürft ihr euch von mir, Christus, aus der unpersönlichen Gottheit angesprochen fühlen. Ich, der Urgeist in Christus, spreche euch als meine Jünger/innen der Jetztzeit an, denn so sprach ich auch durch Jesus von Nazareth meine engsten Freunde an.

Bitte seid euch bewusst: Ihr seid nur für eine kurze Zeit als Besucher hier auf Erden, um im Heilsplan Gottes mitzuwirken. Auch wenn euer Mensch keine Beweise dafür hat, dass in ihm eine Heilsplan-Seele wohnt, so sage ich euch doch: Ihr seid aus dem Himmelreich ausgegangen, um die tief gefallenen Menschen und Seelen durch euren höher schwingenden Lebenskern energetisch zu stützen. Nur diese Aufgabe war vom Gottesgeist für euch geplant. Doch einige von euch, die schon viele Erfahrungen im irdischen Leben gesammelt hatten, wollten mit ihrer erneuten Inkarnation sich selbst beweisen, dass sie noch zu mehr fähig sind. Dies unterstützte ich bisher aus der unpersönlichen Gottheit immer mit Ich Bin-Liebekräften. Doch wer sich außerhalb des Gotteslichtes aufhält, den kann ich, Christus im Ich Bin, leider nicht mehr mit weiteren Kräften über den niedriger schwingenden Lebenskern stützen.

Für die Jünger/innen ist es lebenswichtig, zurückgezogen in der Stille und Demut im Hintergrund zu leben! Wer dies bereits lebt, der erfährt, wie gut ich ihn von Innen führen kann. Zudem verspürt er zusätzliche Kräfte, die sein Leben bereichern können, so er sie richtig und gottgewollt einsetzt.

65 Wer mir geradlinig nachzufolgen beabsichtigt, der weiß um meine innere und äußere Hilfe. Er muss nicht darum bangen, dass er im Leben zu kurz kommen könnte. Ich öffne ihm immer wieder eine Tür für neue, gesetzmäßige Möglichkeiten, von denen er vorher nichts ahnte. Jedoch ist meine innere Führung über die Seele nur durch eine innere Gottnähe möglich!

Wer sich aber lieber in der lauten Welt und unter vielen Menschen aufhält, der erlebt irgendwann große Schwierigkeiten, die nicht enden wollen. Dies kommt daher, weil er sich in der niedrigen Schwingung der unverbesserlichen, dunklen Seelen befindet, die ihn dazu verführen, dies und jenes zu tun, was ihm aber auf lange Sicht sehr schadet. Bitte vermeidet dies, ihr Menschen des Gottesgeistes, und schreitet zu mir und mit mir geradlinig und ohne Umwege eurer inneren Lichtheimat entgegen. Die Umwege sind weltliche Vergnügungen und vieles mehr, was die tief gefallenen Menschen und ihr seelischer Anhang auf dieser zerstörerischen Welt hervorbrachten, um sich ganz in die vollkommene Finsternis, also in die seelische Auflösung, zu steuern. Dies alles ist euch schon aus meinen ergiebigen Schilderungen über den Gotteskünder bekannt.

In ihrem ruhelosen Zustand der Zerstörung werden sie erst dann einsichtig, wenn ihnen die Welt aus den Händen gleitet. Gott, der allzeit gebende Urgeist, nimmt ihnen ihre Schaffung nicht weg, sondern es wird eines Tages so weit kommen, dass ihnen die Welt nicht mehr zugänglich ist. Dies wird durch verheerende Katastrophen geschehen. Doch bevor sie zur Einsicht kommen, wollen sie sich noch jede freie Minute ihres Lebens auf Kosten (Energieentzug) der Jüngerschaft vergnügen. Lasst dies bitte nicht zu und habt eure Sinne offen für drohende Gefahren, die euch nur dann begegnen können, wenn ihr zu weltlich lebt und alles daran setzt, noch als geachtete Person zu gelten. Nur dann sind ein Eingreifen und ein energetischer Energieentzug der dunklen Seelen möglich, da ihr euch in ihre dunkle Lebensweise begeben habt. Sie verführen euch mit aufdringlichen Impulsen und freuen sich über ihre erfolgreiche, listige Taktik und Vorgehensweise.

Bitte macht euch noch mehr bewusst, dass es ihnen besonders leicht fällt, euch zu verführen, wenn ihr eine ähnlich dunkle, gegensätzliche Schwingung aufweist! Deshalb warne ich euch stetig durch Künder davor, euch in die dunkle Welt zu begeben, wo euch nur Unangenehmes erwartet!

Habt ihr im Moment einen turbulenten Beruf auszuüben, in dem ihr nur weltbezogenen und lauten Menschen begegnet, dann bittet mich, Christus im Ich Bin, ständig um Hilfe, damit ich euch vom Trubel und Beruf befreien kann. Nur über euer herzliches Gebet und eure aufrichtige Bereitschaft Gott näher kommen zu wollen, ist es mir möglich, euch zusätzliche Kräfte zur Verfügung zu stellen, die euch helfen, eine neue Verdienst- und Ernährungsmöglichkeit zu finden, in der ihr die ersehnte innere Ruhe und Stille wahrnehmen könnt. Manchmal geschieht dies auf Umwegen. Doch ich bitte euch, seid geduldig und bleibt bescheiden in eurem Leben, dann habe ich größere Möglichkeiten, euch zum ersehnten Ziel eurer Seele zu führen.

70 So vertraut mir in allen Lebensbereichen. Ich führe euch von einer Station zur anderen, bis ihr dort angelangt seid, wo sich eure Seele auf der Wanderschaft erholen und so weit erheben kann, dass sie vom Himmelreich angezogen wird. Wollt ihr mir, Christus, jeden Tag eure Hand reichen, dann führe ich euch zu einem Ort und einer Arbeitsstelle, wo ihr in einer ruhigen Atmosphäre einer Beschäftigung nachgehen könnt. So sollte jeder von euch, den inkarnierten Wesen im Heilsplan Gottes, denken und auch danach handeln.

Bitte bedenkt dies gut und macht euch ebenso bewusst, dass ihr in diese dunkle Welt gekommen seid, um auch eure Fehler und Schwächen mit meiner Hilfe nach und nach abzubauen und euch zu veredeln. Nur so wird es mir aus dem himmlischen Sein über Lichtboten der Liebe möglich sein, euch gut zu führen und euch vor Risiken und großen Gefahren in der Welt zu warnen und zu schützen!

Seid ihr so eingestellt, dann wird eure erwachte und geistig weitgereifte Seele sehr erfreut sein und ihr spürt von Innen, wohin meine und - im übertragenen Sinne - ihre Führung hingeht.

Eine weit entwickelte Seele möchte sich möglichst schnell über ihren Menschen weiter geistig öffnen bzw. ihre seelischen Belastungen ablegen, die sie in wiederholten, freiwilligen Verkörperungen, in Unwissenheit der Gottesgesetze, aufnahm. Deshalb kann es nicht sein, dass sie sich über einen längeren Zeitraum, mitten im weltlichen Geschehen, mit ihrem geistig stehen gebliebenen Menschen, wohl fühlt.

Wer darüber anders denkt, obwohl er aus der Jüngerschaft Gottes ist, der ist wahrlich von einer falschen Vorstellung ausgegangen. Er sollte eines Tages damit rechnen, dass er ohne Veränderung seines Bewusstseins mit seiner geistig hoch entwickelten Seele enorme Schwierigkeiten bekommt. Die geistig stehen gebliebenen Menschen, die sich noch in der düsteren Welt wohl fühlen, wollen nicht glauben, dass ihnen ihre Seele Probleme bereiten kann. Gegen die laue Art ihres Menschen wehrt sie sich massiv und versucht ihm - zuerst durch kleinere Energieengpässe - zu zeigen, dass mit seiner geistigen Einstellung und Lebensweise etwas nicht stimmt. Er erhält dadurch die Gelegenheit, weitsichtiger zu denken und erneut einen inneren und äußeren Schritt zum gottgewollten Leben zu tun.

75 Bitte seid euch bewusst, eine geistig weit aufgeschlossene Seele kann selbstständig, ohne mein Eingreifen, im Körper die Energien steuern, da sie dazu den freien Willen und auch für ihn die Verantwortung hat. Sie trägt auch die Verantwortung für sich und wenn sie spürt, dass der unverbesserliche Mensch nicht gewillt ist, den Gottesgesetzen näher zu kommen, dann riskiert sie zuerst kleine Energieengpässe in verschiedenen Körperzonen. Dies sollte für den geistig orientierten Menschen ein Warn- und Alarmsignal sein, über sein Leben gründlich nachzudenken. Hatte er seine Fehler und Schwächen bereits ermittelt, war jedoch zu träge und widerspenstig sie anzugehen bzw. sich zum Guten zu wenden, dann versucht die weit entwickelte Seele erneut in verschiedenen Körperzonen durch größere Energieengpässe, die energetisch einer bestimmten göttlichen Gesetzeseigenschaft angehören, den Menschen zum geistigen Erwachen und zur Veränderung seines Lebens zu bewegen.

Da das himmlische Leben ohne Leid und Schmerz geführt wird - dies ist in unserem Einheitsgesetz der Herzensliebe so festgelegt worden - liegt die weitgereifte Seele mit ihren bewusst in Kauf genommenen Energieengpässen nicht im Gottesgesetz. Auch wenn sie nicht nach unseren Gesetzen handelt, kann sie trotzdem über ihren menschlichen Körper frei bestimmen.

Bitte macht euch bewusst: Jede Inkarnation ins menschliche Leben bedeutet für eine lichte Seele ein hohes Lebensrisiko und sie weiß vorher nicht, ob sie das menschliche Leben wenig oder schwer belastet beenden wird. Doch wenn sie schon geistig weit gereift ist und das Licht der geistig höheren Ebenen sehen kann, dann hilft sie sich durch ungesetzmäßige Energieengpässe in ihrem menschlichen Körper, die ich nicht befürworte. Bitte habt jedoch Verständnis für eure weit entwickelte Seele und ihre eigenwillige Selbsthilfe, die nach der gefährlichen Reise und dem Wagnis, ins dunkle Reich der tief abgefallenen Gotteswesen zugehen, geradlinig und schnellstens ins Himmelreich zurückkehren möchte. Sie stellte sich zur Verfügung, der Gesamtschöpfung zu helfen. Bereits mit einer einzigen Inkarnation hat sie ihre Aufgabe erfüllt, da wir uns im Heilsplan vorgenommen haben, uns ständig abzulösen, um viele und schwerere seelische Belastungen zu vermeiden.

Bitte geht in eurem weitsichtigen Denken immer von der Gottessicht aus, dann könnt ihr einigermaßen erfühlen und verstehen, weshalb sich eine weit gereifte Seele frühzeitig aus ihrem Körper zurückzieht. Eine ständige weltliche Ausrichtung des Menschen entfernt sie noch weiter vom inneren Licht Gottes. Deshalb ist es verständlich, wenn sie in das menschliche Leben selbstständig eingreift und dem Menschen zeigen will, dass er sich bald auf das Gottesgesetz verändern sollte, sonst würde sie ihm ihre Energien entziehen.

Dies missverstehen viele geistig orientierte Menschen und glauben irrtümlich, sie werden vom Gottesgeist gezwungen, den Inneren Weg zu gehen. Nein, dies wird nie geschehen, da der Gottesgeist sich immer nach seinem eigenen Freiheitsgesetz richtet und sich auch daran hält. Bitte fühlt euch mit eurem Herzen in die Seele hinein, die möglichst schnell wieder das himmlische Sein erreichen möchte. Sie bemüht sich, alles daranzusetzen, damit sie über ihren Menschen gottnah - ohne erneute seelische Belastungen - bleibt. Von ihrer großen Sehnsucht und dem Ziel, in ihre Lichtheimat zurückzukehren, lässt sie sich nicht mehr abbringen.


80 Bitte bedenkt auch, dass eine weit gereifte Seele sich ständig durch ein gesetzmäßiges Leben in Harmonie befinden möchte. Doch wenn der Mensch noch unerfahren ist, kann ihm schon eine Gefahr in einem zuerst harmonisch verlaufenden Gespräch begegnen. Viele gottverbundene Menschen erkennen nicht rechtzeitig, dass sie sich kurz vor einem Streitgespräch befinden. Sie sind durch Meinungsverschiedenheiten angestachelt worden, ihr angebliches Recht und Wissen durchzusetzen und versuchen sich nicht zurückzunehmen, wie es Jünger/innen Gottes tun sollten, wenn Spannung in der Luft spürbar ist. Wenn ein Mensch einen Streit durch seine Engstirnigkeit provoziert, um einen/e Jünger/in in die Enge zu treiben bzw. herauszufordern, dann sollten sie sich daran erinnern, dass Gott sie nicht im Streit sehen möchte. Sie sollten sich in diesem Augenblick wieder ihrer guten Tugenden erinnern, um in die Demut zu gehen.

Die Demut Gottes schützt sie vor gezielten Angriffen der dunklen Seelen über engstirnige Menschen, die im Streit nur sich selbst darstellen wollen. Wer sich von den Jünger/innen Gottes noch derart streitlustig gibt, der sollte seine personenbezogene Lebensart mehr unter die Lupe nehmen. Ihm wird bald auffallen, dass er sich noch in manchen Lebensbereichen, die ihm wichtig erscheinen, in seinem Wissen und Können überschätzt bzw. sich größer als seine Mitmenschen sieht. Wer sich in einem ihm gut bekannten, weltlichen und geistigen Fach- und Wissensgebiet nicht demütig verhalten kann, dem rate ich, sich zu fragen, was es ihm nutzt, wenn er nach dem Erdengang alles Erlernte mir zur Umwandlung übergeben muss, da es für das himmlische Leben völlig wertlos ist!

Wer dies noch nicht begriffen hat, dem ist noch nicht bewusst geworden, dass in ihm eine himmlische Seele wohnt, die sich nicht mehr viel mit weltlichem Wissen beschäftigen möchte, falls sie die ernste Absicht hat, mit mir, Christus, ins Himmelreich zu gehen.

Bitte bedenkt, wenn ihr euch um weltliches oder geistiges Wissen streitet, dann kann ich in diesem Augenblick nicht bei Euch sein, da ihr euch außerhalb meiner Schwingungsreichweite befindet. Meinem Liebegeist liegt die Streitsucht der Menschen fern. Nur unverbesserliche und hochmütige Wesen haben sich diese angeeignet, um mit Gewalt und Furchterzeugung über andere zu herrschen. Wollt ihr wieder zurück ins Himmelreich, dann macht euch jetzt schon bewusst, dass ihr euch von jeglichen, auch kleinen Streitigkeiten, zu befreien habt!

Wer schon jetzt anfängt, sich in Gesprächen mit ungleichen Menschen zurückzunehmen, auch wenn die Themen wichtig sein sollten, der wird dies nie bereuen, da seine Seele und auch er selbst, in mir, dem Urgeist, ruhen kann. Die Zurückhaltung erhebt ihn immer weiter zur hohen, göttlichen Schwingung, bis er einmal soweit ist, dass ich in ihn einsprechen kann.

85 Wer jetzt schon das Innere Wort Gottes aufnimmt und sich noch gerne in ein Streitgespräch verwickeln lässt, der lebt wahrlich sehr gefährlich. Dies gilt auch für Heiler, die meinen Liebestrom empfangen, um ihn heilungssuchenden Menschen anzubieten. Sie haben offene Seelenkanäle, die meinen Liebegeist schon zweipolig aufnehmen können. Die menschlichen Zellen und Gene sind für die zweipoligen, göttlichen Kräfte geöffnet und ich kann mich durch sie anderen Menschen verschenken.

Doch diese weit gereiften Menschen sind in großer Gefahr, wenn sie noch rechthaberisch sein wollen. Diese Art zu leben ist außerhalb des Gottesgesetzes, da wir himmlischen Wesen verschiedener Bewusstseinsbereiche und anderer Lebenserfahrungen immer darauf achten, uns in jeder Situation zurückzunehmen und bereit sind, einen Kompromiss zu schließen. Auch bei unterschiedlicher Auffassung und Beurteilung würden wir niemals unser Wissen unbedingt einem anderen aufdrängen, auch wenn wir ein höheres Bewusstsein haben und uns tatsächlich einen besseren Überblick in einer Gegebenheit verschaffen konnten. Wir nehmen uns zurück und bitten Gott im Ich Bin uns beizustehen. Er hilft uns in Bildmitteilungen die Lösung zu finden, damit wir zur Verständigung den goldenen Mittelweg anwenden können.

Euch ist dies nicht möglich, da ihr noch nicht von Innen schöpfen könnt. Doch es wäre gut, wenn ihr euch sofort zurücknehmen würdet, um selbst in Frieden und Harmonie zu verbleiben. In diesem Augenblick könntet ihr mich bitten, euch eine Lösung mit einigen Impulsen über eure Seele anzubieten. Dies ist euch aber nur möglich, wenn ihr noch nicht durch vorwurfsvolle, laut gesprochene Worte eines streitsüchtigen Menschen in niedrige Schwingung gekommen seid. Kommt ein lauter Wortschwall auf euch zu, werdet ihr sofort in der Schwingung mit heruntergezogen.

Geht auf euch ein rechthaberischer und streitsüchtiger Mensch mit Beschuldigungen und Vorwürfen los, da er glaubt, euch dadurch sein Bewusstsein aufzwingen zu können, dann lasst euch zu keinem weiteren Gespräch mit ihm ein. Steht dann auf und verlasst den Raum. Nur diese Reaktion kann euch vor Angriffen eines unverbesserlichen Menschen und den hinter ihm stehenden Seelen schützen, die ihm stetig neue, aggressive Einflüsterungen übermitteln.

Das Sich-Zurücknehmen ist keine Flucht vor einem klärenden Gespräch, in dem Meinungsverschiedenheiten entstanden sind. Nein, dies ist notwendig, um sich vor Übergriffen dunkler Seelen zu schützen, die gerade einen Menschen ihrer Wellenlänge vereinnahmt haben. Erst wenn sich der streitsüchtige Mensch - nicht selten ist ein/e Jünger/in betroffen - beruhigt hat und nicht mehr unter dem Einfluss der Seelen steht, kann eventuell wieder ein normales Gespräch stattfinden.

90 Spürt euch hinein in den außer Kontrolle geratenen Menschen, ob ihr mit ihm ein ruhiges Gespräch neu beginnen könnt. Doch meistens schwingt seine Unruhe und Disharmonie viele Stunden nach, deshalb rate ich euch, euer Gespräch mit ihm auf den nächsten Tag zu verschieben. Diesen Rat gebe ich euch deshalb, weil die hinterlistigen Seelen immer noch darauf warten, dass der massiv beeinflusste Mensch wieder in ihre niedrige Schwingung kommt. Deshalb geht davon aus, dass der darauf folgende Tag der günstigere Zeitpunkt ist, mit ihm ein klärendes und versöhnliches Gespräch zu führen.

Manche Jünger/innen neigen noch massiv zu Rechthabereien. In dieser Phase sind sie sehr gefährdet, von verschlagenen, auf Zerstörung bedachten Seelen vollkommen vereinnahmt zu werden. Bei den ersten Gedanken, sich gegen eine bestimmte Aussage des Gesprächspartners zu wehren, kommen die Seelen an sie heran. Nun beginnt die gefährliche Phase, in denen meine Jünger/innen ihnen immer wieder in die Falle gehen. Sie wollen sich unbedingt in einem sehr bestimmten Ton mitteilen. Schon ist der Streit angezettelt und beide werden mit neuen Impulsen von den Seelen dazu gedrängt, sie auch auszusprechen. Dies gipfelt dann in beiderseitigen Vorwürfen unschöner und übler Worte. Nach diesem Streitgespräch sind sie verzweifelt, dass ihnen ein geliebter Mensch solch böse Worte sagen konnte. Doch dies waren wahrlich nicht sie, sondern die dunklen Seelen, die es nur auf die Negativenergien der Streitenden abgesehen haben und durch sie sprachen.

Bitte macht euch bewusst: Wenn ihr noch zu Streitereien neigt, dann treiben euch die dunklen Seelen immer wieder in die Enge, bis ihr zermürbt seid und sogar an eine Trennung vom Partner denkt. Dies muss nicht sein, wenn die Herzenszuneigung beider noch vorhanden ist. Nicht selten gehen dadurch viele gut begonnene Herzenspartnerschaften auseinander, weil einer oder beide noch nicht so weit erfahren und gekommen ist, sich in Gesprächen zurückzunehmen. Sollte eine Meinungsverschiedenheit unter zwei geistig orientierten Menschen entstehen, dann wäre es gut, sich auf einen für beide zufriedenstellenden Kompromiss zu einigen. Doch achtet bitte darauf, dass ihr eure Einigung ins Gotteslicht stellt. Nehmt euch zu eurem ruhigen Gespräch viel Zeit und bittet mich vorher, bei euch zu sein, um euch zu schützen und bittet mich auch um wegweisende Impulse zur Einigung.

Kommt ihr trotzdem nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis und einer Einigung, dann vertagt euer Gespräch auf einen späteren Zeitpunkt. In dieser Zeit könnt ihr vielleicht neue Erkenntnisse sammeln und euch fällt es dann leichter, das Gespräch fortzuführen und euch zu einigen.

Um einem Streitgespräch aus dem Wege gehen zu können, biete ich euch von Innen immer wieder neue Variationen zur Lösung eures Problems an. Wer noch zu Auseinandersetzungen neigt, der gefährdet sich selbst und verliert dabei viele Lebensenergien. Deshalb verhaltet euch klug und weise bei Unstimmigkeiten. Sie sind aus der Sicht meines Liebegeistes immer zu lösen, doch erst muss in euch die Reife dazu vorhanden sein. Ist sie noch nicht erschlossen - was durch viele Lebenserfahrungen der Fall wäre - dann habt ihr Schwierigkeiten, einander zu verstehen und eine gemeinsame Richtung einzuschlagen. Wenn ihr nicht gemeinsam im gleichen Bewusstsein schwingt, dann könnt ihr auch unmöglich in einer Gegebenheit oder Sachlage eine vollkommene Einstimmigkeit erzielen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass in einem Gespräch von beiden immer die Bereitschaft da ist, sich demütig zurückzunehmen.

95 So verhält es sich auch im Himmelreich, wo die Lichtwesen Gottes auch nur in einem einander ähnlichen Bewusstsein leben. Sie versuchen, sich immer zu einigen, auch wenn sie verschiedene Lebenserfahrungen gemacht haben. In gemeinsamen Gesprächen suchen sie eine Lösung, mit der jeder zufrieden ist und sich darüber erfreuen kann.

Auch ihr könnt euch kompromissbereit verhalten, wenn zum Beispiel der eine nicht so besonders begeistert ist von einer Sache, die aber dem anderen viel Freude bereitet. Einigt euch auf einen goldenen Mittelweg, auf dem jeder dem anderen entgegenkommt. Handelt es sich um Gegebenheiten, die nicht im Gottesgesetz liegen, dann fragt euch, ob ihr sie unbedingt haben müsst. Könnt ihr euch in diesem weltlichen Bereich noch nicht zurücknehmen, da euch eure massive seelische Belastung drängt, dies oder jenes zu erleben, dann bittet zuerst mich, euch hier beizustehen, damit ihr vom Gesetzesverstoß freier werdet. Doch wenn ihr mit einem Partner zusammenlebt, der in diesem Lebensbereich schon gesetzmäßiger leben kann, dann sollt ihr ihn nicht in eure Gesetzesverstöße hineinziehen. Will er euch etwas Ungesetzmäßiges nicht erfüllen, dann zwingt ihn nicht dazu. Ihr befindet euch sonst außerhalb des Gottesgesetzes, und zwar missachtet ihr dabei den Bereich der göttlichen Freiheit.

Bitte seid immer zu Kompromissen bereit, zwingt jedoch niemand, auch nicht euren Partner, zu ungesetzmäßigen Handlungen, denn sonst entfernt ihr euch von mir und dann seid ihr die Opfer der dunklen Seelen, die nur an eure seelischen Lebenskräfte herankommen wollen.

In Partnerschaften kommen viele Unstimmigkeiten vor, die aber nicht sein müssten beziehungsweise zu vermeiden wären. Es gibt zum Beispiel nicht wenige gottverbundene Menschen, deren Hobby das Kochen ist. Sie kochen gerne und möchten ihre Kochkünste ihren Familienangehörigen und vielen guten Bekannten zeigen und anbieten. Hier kommt es manchmal auch bei gottverbundenen Menschen zu Meinungsverschiedenheiten. Der eine möchte nicht, dass der Essenszubereitung viel Zeit gewidmet wird. Er erkennt die Übertreibung seines Partners mit wehem Herzen und bittet ihn, sich zu mäßigen. Doch dieser sieht keinen Grund hierfür und beginnt, in diesem Punkt zu streiten, da er glaubt, mit seiner herzlichen Bereitschaft, besonders aufwändiges Essen kochen zu wollen, richtig zu liegen. Wer jedoch, ohne sich zurückzunehmen, auf seinem stark übertriebenen Standpunkt der Essenszubereitung beharrt, der riskiert durch seine Uneinsichtigkeit die Harmonie und den Frieden in seiner Partnerschaft und liegt deshalb außerhalb des Gottesgesetzes. Auch hier wäre von beiden der goldene Mittelweg zur Einigung zu wählen, damit sie zufrieden sein können.

Wer andere Menschen mit sehr aufwändigem Kochen erfreuen will und dabei viel Zeit und Lebenskraft investiert, der sollte sich prüfen und fragen, welche tiefliegenden Gründe ihn bisher dazu veranlassten, dies unbewusst zu tun.

100 Bitte macht euch bewusst: Liegt eine frühere, dominante, auf Anerkennung bedachte und somit sich selbst erhebende Verhaltensweise vor, also eine seelische Verpolung, dann will sich ein Mensch unbedingt seine gut gemeinte, jedoch massiv personenbezogene Verhaltensweise erfüllen. Er erhält durch die meisterhaft und übertrieben zubereiteten Speisen viele Bewunderungsenergien von den Menschen, die sich darüber sehr lobend äußern. Dies ist ein Prinzip der tief gefallenen Fallwesen, die schon immer so in diesem für sie sehr wichtigen Lebensbereich vorgehen.

Wer ein sehr guter Koch im Familien- oder Bekanntenkreis ist, der erhält natürlich viel Lob von Genießern, die gewohnt sind, hervorragend zu speisen. Auf diese Belobigungen sind die Seele und der Mensch ausgerichtet, doch alles läuft für sie unbewusst ab. Der Mensch möchte, wenn es sich um einen/e Jünger/in handelt, vordergründig durch seinen Verstand anderen Menschen Freude und einen Gefallen bereiten, deshalb kommt er nicht dahinter, dass er in der sehr aufwändigen Zubereitung von leckeren Speisen übertreibt, sich dadurch persönliche Anerkennungen verschafft und sich somit auch aufwertet.

Wahrlich, oft kommen gottverbundene Menschen ein Leben lang nicht dahinter, dass sie sich ungesetzmäßig verhalten!

Der Mensch glaubt irrtümlich, durch die Zubereitung sehr köstlicher Speisen gute Werke zu tun, insgeheim und unbewusst erhofft er jedoch, persönliche Belobigungen zu erhalten, die aber meistens mit gekünstelten und süßlichen Worten nur aus dem berechnenden Verstand kommen und die er auch oft von den Genießern erhält. Es ist eine seine Person aufwertende Erwartungshaltung, die ihn immer wieder unbewusst dazu antreibt, neu zusammengestellte Gerichte und mit großem Aufwand zu kochen und zu servieren.

Bitte versteht richtig: Der Gottesgeist hat nichts gegen gut gekochte Speisen. Doch wer ständig darauf bedacht ist, viele Lebensenergien zu opfern, um den Gästen oder den Familienangehörigen die leckersten Speisen anzubieten, der liegt wahrlich außerhalb meines Willens und verschenkt dadurch Unmengen seelischer und physischer Aufbauenergien. Außerdem verliert er dabei viel Zeit, die ihm dann zur weiteren geistigen Entwicklung fehlt. Gottverbundenen Menschen mit dieser Ausrichtung ist es noch nicht bewusst geworden, dass sie im Gotteswillen danebenliegen.

105 Nicht selten reagieren sie mit einer Weltuntergangsstimmung, wenn sie von einer/einem sich selbst ziemlich gut durchschauenden Jünger/in darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie sich beim Kochen in der Übertreibung befinden und sich dazu noch etwas vormachen. Sie reagieren erstmals entsetzt und äußern sich aggressiv. Außerdem stellen sie dann die Frage, weshalb sie keinem Menschen eine Freude mit einem sehr aufwändig zubereiteten Essen bereiten dürfen, auch wenn es für sie anstrengend und zeitaufwändig ist.

Ihr Verstand reagiert sofort mit der Vermutung, dass diese Aussage nicht von Gott stammen könne, denn für sie ist es eine gute Tat. Sie sind darüber oftmals so verärgert, dass sie ein Streitgespräch provozieren, da sie sich missverstanden fühlen. Dies kommt aber nur deshalb, weil sie sich in ihrem früheren und auch in ihrem jetzigen Leben nur in diese Richtung orientierten und nicht einsehen konnten, dass sie sich auf das goldene Mittelmaß zubewegen sollten.

Ich, Christus im Ich Bin, helfe ihnen gerne dorthin zu kommen. Doch bevor ich ihnen helfen kann, sollten sie zuerst einsichtig geworden sein, dass sie ihre Kochkünste personenbezogen anbieten wollten. Dies ist die Voraussetzung für einen neuen Anfang des Umdenkens ins Gottesgesetz, das keine Übertreibung kennt und auch nicht personenbezogen ausgelegt ist.

Umdenken kann nur ein gottverbundener Mensch, der bereit ist, mehr in der göttlichen Demut zu wachsen. Ist er uneinsichtig, dann wird er sich gegen mich, Christus, oder den Künder, der meine Liebeweisungen vom Gottesgesetz erhielt, stellen. Durch seinen Eigenwillen und durch die massive Beeinflussung dunkler Seelen nimmt er fälschlicherweise an, dass ich ihm verbieten möchte, seine Kochkünste auszuüben. Dies tue ich niemals, doch mache ich die übereifrigen Menschen mit dominantem, personenbezogenem Verhalten darauf aufmerksam, dass sie außerhalb meines Willens liegen. Sie verbrauchen unnütz viele kostbare Energien, die ihnen auf dem Inneren Weg ins Himmelreich sehr fehlen werden. Wer dauernd überbeschäftigt lebt, gleich welche wichtigen Gründe er sich vorgibt, muss damit rechnen, dass seine seelischen und menschlichen Kräfte täglich aufs Neue restlos aufgebraucht werden und dies möchte ich ihm ersparen!

Deshalb gebe ich diesen überbeschäftigten, gottverbundenen Menschen Ratschläge, um sich endlich selbst zu erkennen, denn sonst sind sie Spielbälle der jenseitigen finsteren Seelen, die ihnen immer neue Aufgaben und Beschäftigungen einflüstern. Sie glauben aber, dies wären ihre eigenen Gedanken oder die Impulse kämen von mir. Doch von mir bekommt kein Mensch solche richtungweisende Impulse, die ihn in die Überbeschäftigung führen!

110 Er wird von mir auch keine Impulse darüber erhalten, möglichst viele Menschen mit den leckersten Speisen zu bewirten, um ihn immer wieder mit Belobigungen aus dem Verstand zu überschütten! Da diese meist nicht aus dem Herzen kommen, werden sie in ungesetzmäßiger Weise ausgesandt. Sie sind deshalb nur einpolig und bestehen aus der negativen Kraft, was für Sender und Empfänger eine zusätzliche seelische Belastung bedeutet.

Was nützen denn einem gottverbundenen Menschen solch umgepolte Kräfte, wenn sie nicht gesetzmäßig sind? Sie bauen zwar einen Menschen zeitweise auf, doch nur in negativer Weise. Nur selten gibt den guten Köchen ein Mensch aus dem Herzen Lob und Anerkennung. Dies müsste euch inneren Menschen doch klar sein!

Bitte versteht: Meine Belobigungen und anerkennenden Worte aus der unpersönlichen Gottheit über einen zweipoligen Kanal der Liebe sind umrahmt mit vielen Eigenschaften des himmlischen Seins und werden nur dann weitergegeben, wenn ein Wesen des Lichts irgendwo im kosmischen Sein besondere, hervorragende Leistungen für die Gesamtschöpfung aus seinem Herzen geboren und vollbracht hat. Seine Leistung hat es für die Ewigkeit eingebracht. Doch alle im materiellen Sein stattfindenden so genannten guten Werke werden in ihrer Art nur für den Augenblick geschaffen, deshalb sind sie vergänglich.

Könnt ihr nun erkennen und verstehen, weshalb ich euch davon abrate, in vergängliche, so genannte gute Werke Unmengen an Energien und viel Zeit einzubringen?


Ein Ratschlag für diejenigen, die gerne kochen und dabei Gott in ihrem Inneren nahe stehen wollen:

115 Wenn ihr eine Mahlzeit mit innerer Freude und Dankbarkeit Gott gegenüber zubereitet, dann werdet Ihr kaum noch die Dankbarkeit eurer Gäste und Familienangehörigen annehmen wollen. Ihr spürt von Innen, dass euch eure weit gereifte Seele die Impulse gibt, den Dank und die freudigen Worte über das gelungene Mahl Gott in eurem Inneren weiterzugeben.

Öffnet ihr euer Herz für Gott und bedankt ihr euch dafür, dass euch die Speisen gelungen sind und gebt alle Belobigungen an ihn weiter, dann öffnen sich in eurer Seele weitere Speicherungen der göttlichen Demut. Wenn ihr dieses demütige Verhalten immer wiederholt, dann kommt es in euch zu einer vermehrten Ausschüttung der Demutskräfte, die ihr über den Lebenskern eurer Seele empfangt.

Diesen Aspekt des göttlichen Lebens leben die himmlischen Wesen. Dadurch kommen sie nie in die Versuchung, personenbezogen zu sein. Andererseits können sie dadurch in der göttlichen Demut wachsen und so noch mehr Energien aus der Urzentralsonne beziehen.

Wer die göttliche Demut lebt, der sieht sich nicht mehr als Person, sondern er erlebt sich in der Identität mit dem göttlichen Liebestrom, der ihn immer stärker durch seine unpersönliche Haltung mit weiteren Kräften beschenkt. Dies ist für ein reines Gotteswesen das Schönste und Überragendste, was es im himmlischen Sein erleben kann, weil es dadurch noch weiter in seinem Evolutionsbewusstsein voran schreitet. Dieses geniale Evolutionsbewusstsein mit einem unerschöpflichen Wissen, das ständig erweitert und vervollkommnet wird, haben uns unsere Schöpfungseltern aus ihrem höchsten Lichtbewusstsein vererbt. Ihnen mit unserem Bewusstsein zu folgen, was für unser ewiges Leben das Großartigste ist, spornt uns immer wieder glückselig machend dazu an, in unserem Bewusstsein nie stehen zu bleiben.

Habt ihr in euch auch dieses Bedürfnis, dann seid ihr auf dem besten Weg, geradlinig zu uns ins Himmelreich zu kommen. Das wünschen euch sehnlichst die himmlischen Lichtwesen und die Ich Bin-Gottheit, der ich, Christus, unpersönlich angehören darf!


120 Wer jetzt den tiefen Sinn der Botschaftspassage verstanden hat, der darf sich glücklich schätzen, da er im Bewusstsein bereits weit gereift ist. Dies wünsche ich jedem Wanderer ins himmlische Licht Gottes. Seid ihr unter ihnen?


Wer meine Hinweise nicht annehmen möchte, der wird vielleicht einmal leidvoll erkennen müssen, dass die Realität des Lebens auf der dunklen Welt ganz anders ist, als er sie sich vorgestellt hat. Bitte bedenkt, dass sich eine weitgereifte Seele von ihren Belastungen befreien möchte und bei ihrem Streben ins Himmelreich mit den Lebensenergien sparsam umgehen will!

Viele geistig bequeme und in der Gesetzesverwirklichung laue Menschen wollen es nicht wahr haben, dass in ihnen eine Seele wohnt, die sich mehr nach der Lichtheimat sehnt als ihr Mensch. Deshalb blicken sie noch gerne in die Welt und suchen nach Möglichkeiten, die ihnen gestatten, ein angenehmes und wohlhabendes Leben zu führen. Erst im Rentenalter wollen sie sich ein ruhigeres Leben gestatten. Sie glauben, dass sie dann genügend Zeit haben, ihr Leben neu zu ordnen und ihre Fehler und Schwächen genauer zu betrachten sowie eventuell dies oder jenes Ungesetzmäßige zu lassen.

Das ist nicht der Innere Weg zu Gott im Ich Bin, sondern die persönliche Vorstellung eines gottverbundenen Menschen, der noch glaubt, sein eigener Weg würde seiner Meinung nach viel besser zu ihm passen als der, den er nach meinem Willen von Innen über seine Seele schon verspürt.

Solche gottverbundenen, jedoch eigenwilligen Menschen sind nicht selten streitsüchtig, wenn sie von den ihnen nahestehenden Menschen darauf hingewiesen werden, dass sie bedenklich wenig für eine Veränderung in Richtung Gottesgesetz tun, um auf dem Inneren Weg nicht zu scheitern. Diese Menschen erregen sich sehr und reagieren überempfindlich, wenn sie jemand liebevoll darauf hinweist, dass an ihrer Einstellung und ihrem Interesse, Gott näher zu kommen, etwas nicht stimmt. Sie sind während des Tages oft überbeschäftigt und nicht in ihrem Inneren. Auch kümmern sie sich um viele unwesentliche Gegebenheiten und merken nicht, dass sie dabei viel Zeit und Lebenskraft verlieren.

125 Am Abend vor dem Zubettgehen stellen sie dann traurig fest, dass sie für ihre geistige Weiterentwicklung, mir näher zu kommen, überhaupt nichts getan haben. Ihnen ist der Tag davongelaufen. Sie grübelten und stöberten den ganzen Tag in unwesentlichen Gegebenheiten herum und wundern sich nun, dass die Stunden ohne Selbsterkenntnis und innere Hingabe an Gott für sie verloren sind. So ergeht es meiner überbeschäftigten Jüngerschaft auf dem Inneren Weg. Sie merken dabei nicht, dass sie ihre Person noch sehr wichtig nehmen, da sie überall und immer zur Stelle sein wollen. Auch glauben sie noch irrtümlich, ohne sie geht nichts vorwärts und nur sie kennen sich da und dort aus. Deshalb nehmen sie dabei auch lange Fahrten auf sich, die ihnen viel Zeit und Energie wegnehmen. Sie wollen unbedingt helfen und kümmern sich um Dinge, bei denen sie nicht dabei sein bräuchten.

Irrtümlich glauben sie, durch sie kann meinen Jüngern/innen viel im Äußeren geholfen werden und sie seien dazu berufen, ihnen aus ihrer Wissensfülle in verschiedenen Lebensbereichen wichtige Hinweise zu geben. So vertrödeln sie ihre kostbare Inkarnationszeit und wissen dann, im Jenseits angekommen, nicht, was mit ihnen los ist.

Diese Lebensart der Überbeschäftigung will ich euch in der Botschaft bewusst machen, damit ihr endlich auch in diesem Lebensbereich aufwacht und von falschen Vorstellungen frei werdet.

Mein Liebegeist mischt sich auch nicht in das private Leben der himmlischen Wesen ein. Nur wenn sie in Gefahr sind, unbewusst gegen das himmlische Gesetz zu verstoßen, dann darf sich mein Liebegeist einschalten und ihnen Ratschläge anbieten. Sollten sie diese überhören, dann wird mein Liebegeist sie erneut mit Warnrufen aus dem größten Schöpfungsherzen ermahnen. So haben sich alle Gotteswesen das Warnsystem aus der unpersönlichen Gottheit gewünscht und ins Gottesgesetz aufgenommen.

Mein Liebegeist mischt sich ebenso nicht in das private Leben der tief gefallenen Gotteswesen und auch nicht in das der Jüngerschaft ein. Er versucht nur die willige und herzensoffene Jüngerschaft darauf aufmerksam zu machen, was mit ihnen auf der Welt geschieht, wenn sie nicht bald ins himmlische Gottesgesetz umkehren. In meinen Hinweisen für das Privatleben der Jüngerschaft sind Warnungen beinhaltet, da sie unbewusst Tätigkeiten nachgehen, die ihnen enorme Lebensenergien kosten. Diese Warnungen und Hinweise darf ich, Christus im Ich Bin, über treue Künder aussprechen, da es so für die Jüngerschaft vorgesehen wurde.

130 Alle himmlischen Wesen, einschließlich mir, Christus in Jesus, wünschten sich für ihre Inkarnation Warnungen und Mahnungen aus der Ich Bin-Gottheit, die auch dem Selbstschutz im Privatleben dienen. Wir wussten von der unpersönlichen Gottheit, dass sich die tief gefallenen Wesen ein ungesetzmäßiges Lebensprinzip geschaffen und darin verfangen haben und sich entgegen unserem demütigen und unpersönlichen Leben ständig persönlich aufwerten und wichtig nehmen. Deshalb brauchten wir für unser irdisches Leben warnende und ermahnende Hinweise vom Gottesgeist, die verhindern, dass wir unbewusst von unserem unpersönlichen Lebensprinzip in ihr stolzes, herrschsüchtiges und sehr personenbetontes Lebensprinzip hinein geraten.

Leider war es meinem Liebegeist nicht schon in früherer Zeit durch die Seele eines Künders möglich, dem menschlichen Bewusstsein das unpersönliche Leben der himmlischen Gotteswesen zur besseren Unterscheidung der menschlichen und himmlischen Lebensweisen verständlich zu machen. Dies lag daran, dass die Fallwesen die Gene mit Programmierungen versahen, die verhindern sollten, dass sich ein gottverbundener Mensch aus dem personenbezogenen Leben vollständig lösen kann.

Behält ein Künder auch nur den Restbestand einer persönlich aufwertenden Verhaltensweise, können sodann nur wenige Hinweise von meinem Liebegeist über ihn durchkommen, die darauf hindeuten, wie unpersönlich die himmlischen Wesen im Gottesgesetz zusammenleben. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb viele gottverbundene Menschen bis zum Schluss ihres Erdenlebens und auch noch lange im Jenseits in ihrem hochmütigen und personenaufwertenden Leben verharren.

Nun sind mir, Christus, durch diesen Künder nach Tausenden von Erdenjahren Unwissenheit der Jüngerschaft über die demütige und unpersönliche Lebensweise der himmlischen Wesen endlich in mehreren Botschaftsübermittlungen diese Schilderungen gelungen. Deshalb gibt es große Freude im Himmelreich, jedoch bei vielen der heutigen Jünger/innen herrscht großes Entsetzen darüber, da sie mit den Schilderungen in den Botschaften über das demütige und unpersönliche Leben der himmlischen Wesen nichts anfangen können. Sie wundern sich und sind sehr überrascht über meine Warnungen und Ermahnungen, dass sie mit ihrer bisherigen personenbezogenen Lebensweise, in der ihre Person vor anderen Menschen noch etwas darstellen möchte und großen Einfluss genießt, völlig daneben liegen. Deshalb werden sie massive Schwierigkeiten haben, die Botschaften zu verstehen und anzunehmen.

Viele von ihnen leben wie die Fallwesen, die persönlich immer groß herauskommen wollen. Nun verstehen sie die Welt nicht mehr. Sie äußern sich besorgt über den Künder, weil sie glauben, er könnte vielleicht massiv von unreinen Seelen, die ihm falsche Schilderungen und Märchen eingeben würden, beeinflusst werden.

135 Wahrlich, wer ins Himmelreich zurück möchte, der sollte zuerst sein personenbezogenes Leben beleuchten, damit er sich in seinen ungesetzmäßigen Verhaltensweisen besser kennen lernt, durchschaut und sich fragt, weshalb er so leben wollte. Für jedes belastete Wesen wären die Hinterfragung der persönlichen Darstellung und die schrittweise Veränderung ins demütige und zurückgezogene Leben, der wichtigste Schlüssel zur Rückkehr ins Himmelreich. Doch wie viele schmerzliche Umwege es nehmen wird, weil es uneinsichtig ist, das kann mein Liebegeist nicht vorhersagen, da dies im freien Willen jedes einzelnen Wesens liegt. Sollte es bis zum Ende des Falls in seiner persönlich aufwertenden Verhaltensweise weiter uneinsichtig bleiben wollen, dann erlebt mein Urgeist, der in jedem unbelasteten Lebenskern ist, mit dem tief gefallenen Gotteswesen großes Leid.

Mein Liebegeist gibt die Hoffnung auf eine Veränderung der gefallenen Gotteswesen aber nicht auf. Er bemüht sich zuerst bei seiner Jüngerschaft auf Erden, sie ins himmlische, unpersönliche Leben einzuweisen, dann auch bei den willigen, tief gefallenen Seelen und Menschen, die jedoch im Augenblick noch nichts vom unpersönlichen Leben wissen wollen. Nun, es ist eine Frage der Zeit für jedes Wesen, wann es freiwillig umkehrt und zum unpersönlichen Leben zurückfinden will. Doch jetzt ist der Moment am günstigsten, weil Unmengen zweipoliger Kräfte den Erdball umgeben, die aber von den meisten Menschen nicht angenommen werden, da sie noch im personenbezogenen, aufwertenden Lebensprinzip der dunklen, zerstörerischen Menschen und Seelen leben wollen.

Doch die Situation auf der Erde wird täglich für alles Leben zunehmend kritischer und bedrohlicher. Dies erkennt ihr am Weltgeschehen. Wer jetzt nicht erkennt, dass er sich ändern sollte, der behält sein sich persönlich aufwertendes Verhalten und seine stolze Lebensweise auch noch im Jenseits. Ich nehme der Seele nichts ab, was sie nicht freiwillig abgeben will. Deshalb beeilt euch umzudenken, damit ihr in den zeitlosen Ebenen nicht zu lange dafür braucht, um das unpersönliche Leben der himmlischen Wesen in euch zu aktivieren.

Viele Seelen der weit gereiften Jüngerschaft wissen bereits, dass ihr Ziel ein unpersönliches Leben sein sollte. Doch sie können ihrem Menschen über die personenbezogenen Speicherungen der Gehirnzellen keine Beispiele nennen, nach denen er sein Leben nach und nach durch die eigene Selbsterkenntnis auf unser unpersönliches Leben umgestalten könnte.

Bitte seid euch dieser sehr wichtigen Aussage bewusst. Wer selbstehrlich ist, der hat die größten Chancen, schnell seine Fehler und Schwächen zu erkennen. Nur solch ein Mensch ist bereit, seine Erkenntnisse täglich umzusetzen beziehungsweise sein Leben in unpersönliche Gesetzesbahnen zu lenken. Nur Menschen mit der enormen Bereitschaft, mir, Christus, ins unpersönliche Leben nachzufolgen, ist es möglich, viele zweipolige göttliche Kräfte in sich zu aktivieren. Der Seele ist dann die Möglichkeit gegeben, sich in kürzester Zeit von den gröbsten Gesetzesvergehen zu befreien und geradlinig ins Himmelreich zurückzukehren.

140 Wer von euch darüber anders denken will, der kann es frei tun, doch ich sage euch: Wer den goldenen Schlüssel zur Unpersönlichkeit nicht in seiner Hand hält, der wird auch nicht imstande sein, die Tür zum Himmelreich zu öffnen und durch sie hineinzugehen!

Dies ist die Voraussetzung für eine geradlinige Heimreise ins Himmelreich. Seid ihr mit eurer ernsten Absicht zurückzukehren diejenigen, die ich mit meiner unpersönlichen Liebekraft nach dem Erdenleben ins Himmelreich holen werde?


Viele Jünger/innen auf dem Inneren Weg zum göttlichen Leben glauben irrtümlich, sie sind auf die Erde gekommen, damit sie sich in ihr wohlfühlen und persönlich aufgewertet ohne jegliche Gedankenkontrolle, also unbewusst, leben und all das tun können, was ihnen gefällt, auch wenn es nicht im Gottesgesetz liegt. Sie werden sich selbst einmal bedauern, wenn sie hören, dass sie ihre Fehler und Schwächen etwas genauer anschauen sollten, um sich bewusst zu werden, weshalb sie so ungesetzmäßig lebten.

Wahrlich, wer Schwierigkeiten hat, seine Fehler und Schwächen zuzugeben oder sie genauer zu beleuchten, der hat bisher nur oberflächlich gelebt. Ihm ist es nicht möglich, eine tiefere Selbsterkenntnis vorzunehmen. Alles verlief bisher auf der Verstandesebene, deshalb kam er nicht ins Innere, zu seinem seelischen Herzen (Lebenswesenskern), wo ich, Christus, mit meinem Liebegeist in der unpersönlichen Gottheit zugegen bin. Darum ist er traurig, wenn ich zu ihm sage, dass er bisher nur oberflächlich und aus dem Verstand lebte.

Diese Jünger/innen erschrecken sehr, wenn sie über einen Künder mehrere Erkenntnisse auf einmal zum Hinterfragen erhalten. Sie wollen es nicht wahrhaben und bedauern sich selbst, anstatt endlich ihre Herzensempfindungen und -gefühle mehr zu beachten, um sich bewusst zu werden, was ihnen diese mitteilen wollen. Durch sie spricht mein Liebegeist und möchte sie darauf aufmerksam machen, wo sie noch sehr weltlich bezogen leben und sich selbst aufwerten. Doch sie wollen dies nicht zulassen und kämpfen dagegen.

145 So kommen sie wieder in jene Phase, wo die Seelen auf sie aufmerksam werden. Sie lauern auf ihr Selbstbedauern, da sie mittlerweile aus Wiederholungen wissen, dass meine Jünger/innen in diesem Aspekt schwach und belastet sind. Deshalb beeinflussen sie sie so massiv, so dass diese, statt ihren schwachen Charakterzug zu beleuchten, lieber ein weltlich bezogenes Buch zur Hand nehmen, in dem keine gesetzmäßigen Hinweise zur Selbsterkenntnis ersichtlich sind. So sollen sie abgelenkt werden, da die Selbsterkenntnis zur positiven Wesensveränderung für die stark belasteten Seelen unerträglich ist.

Nun, so bleiben sie unverändert - es erfolgen keine geistigen Fortschritte. Dies ist nicht nur sehr bedauerlich für den Gottesgeist, sondern noch mehr für die weit entwickelte Seele, die sich nachts nichts sehnlicher wünscht, als in der Nähe Gottes zu sein. Dies kann sie aber nicht, wenn sich der Mensch widerspenstig weigert, neue Erkenntnisse dazu zu gewinnen.


Wenn ein in der Welt bekannter Mensch, der zwar gläubig, jedoch geistig unwissend über das unpersönliche Leben der himmlischen Wesen ist, ein Buch schreibt, worin seine Lebensbiografie aufgezeichnet ist, dann stehen darin spezielle, auf ihn persönlich bezogene Lebensansichten und -vorgaben. Dieser Schriftsteller spürt deutlich aus der Seele ein vorgegebenes Lebensziel, zum Beispiel anderen Menschen auf eine wohltätige oder beratende Weise zu helfen. Er spürt von Innen, dass dies sein Lebenssinn ist, der ihn dazu drängt, sein Ziel in die Tat umzusetzen.

Sein Lebensziel habe aber ich, Christus im Ich Bin, dem Menschen nicht vorgegeben, da jede Seele und ihr Mensch frei entscheiden kann, in welche Richtung sie ihr Erdenleben gestalten wollen!

Stellt sich zum Beispiel der schriftstellerisch veranlagte Mensch die Aufgabe, den Sterbevorgang zu erforschen, dann kann ihn eines Tages der Wunsch erfassen, seine persönlichen Erfahrungen niederschreiben zu wollen. Er meint es gut, da er glaubt, durch seine Lebenseindrücke und Ratschläge anderen Menschen den Hinübergang ins Jenseits erleichtern zu können. Doch sie sind natürlich nicht frei von seiner sich persönlich aufwertenden Lebensweise.

150 Leider sehen sich die Verfasser einer Biografie als Hauptperson, die ihr menschliches Leben vordergründig betrachten. Die Schilderung ihres Lebens ist nur auf sie bezogen und deshalb liegen sie außerhalb des unpersönlichen Gottesgesetzes. Sie laufen Gefahr, sich mit ihren guten Werken selbst darzustellen. Nicht wenige unter ihnen sind Jünger/innen, die glauben, durch Schreiben von Büchern andere Menschen zu guten Taten anzuspornen. Ihre fürsorgliche Lebensweise für andere Menschen ist gut, doch andererseits geraten sie in das personenbezogene Lebensprinzip der Fallwesen, die ab und zu durch ein gutes Scheinwerk wieder ins Rampenlicht rücken und dadurch viele negative Bewunderungskräfte erhalten. Diese vereinzelten guten Taten, gleich in welchem Lebensbereich sie ein berühmter Mensch vollbringt, sind aus der göttlichen Sicht Scheinwerke, weil sie diese energetisch durch ihre Bewunderer hochheben sollen.

Es ist nicht leicht, hier im untersten Fallbereich zu leben, ohne vom personenbezogenen Lebensprinzip der abtrünnigen Gotteswesen angesteckt zu werden. Deshalb warne ich euch vor einem personenbezogenen Leben, das wir, die himmlischen Wesen, nicht leben.

Wer aber über seine Lebenserfahrungen ohne persönlich aufwertende Schilderungen schreibt oder darüber spricht, der befindet sich schon im Gottesgesetz. Doch wenn sich der Mensch zu vordergründig beschreibt, dann wird es für den Verfasser einer Biographie und auch für den Leser gefährlich, da sie sich beide seelisch belasten. Das ist so zu verstehen: Die Selbstdarstellung eines Buchautors beeinflusst das Bewusstsein eines gottverbundenen Menschen, der dann irgendwann auch auf die Idee kommt, selbst eine Biografie zu schreiben, worin er sich durch seine guten Werken persönlich darzustellen versucht. Wahrlich, dies ist ein personenbezogenes Verhalten, das es zur persönlichen Aufwertung verführt. Dies ist nicht nach meinem Willen und liegt auch nicht im Gottesgesetz. Deshalb überlegt euch gut, ob ihr persönliche Beschreibungen und Berichterstattungen über einen Menschen lesen wollt, der etwas Außergewöhnliches im Dienste der Nächstenliebe tun konnte.

Seinem Leben gab er Inhalt und Sinn, das befürwortet mein Liebegeist. Doch wer sich durch Fernsehsendungen oder Bücher ins Rampenlicht stellt, derjenige muss damit rechnen, dass seine guten Werke nicht selbstlos waren. Kein selbstloser Mensch auf dem Inneren Weg zu Gott, der in das unpersönliche himmlische Leben zurückkommen möchte, tut dies in einer öffentlichen Selbstdarstellung. Dies können leider meine Jünger/innen noch nicht unterscheiden, deshalb gehen sie noch gerne solchen Biografien auf den Leim, worin sich der Mensch gut darstellt und später von Berichterstattern noch mehr persönlich erhoben wird. Diese Welt ist auf besondere Persönlichkeiten ausgerichtet. Jede von ihnen soll das Leben in dieser Welt interessant machen, damit sie selbst erdgebunden bleiben und auch die Menschen und ihre Seelen, die sie bewundern.

Bedenkt dies gut, ihr Wanderer ins himmlische Licht, ob ihr euch nicht lieber anstatt solche Bücher zu lesen, einmal mehr am Tage einige Hinweise zur Selbsterkenntnis in Bezug auf euer personenbezogenes und aufwertendes Verhalten anschauen wollt. In dieser personenbezogenen Welt ist kein Mensch von der ungesetzmäßigen Lebensart der tief gefallenen Wesen frei. Doch wenn ihr mir, dem unpersönlichen Urgeist in eurem Inneren, näher kommen wollt, dann solltet ihr euch täglich bemühen, euch mehr aus dem persönlich aufwertenden Leben zurückzuziehen und mir wieder einen diesbezüglichen Aspekt zur Umwandlung zu übergeben. Ich helfe euch zur Selbsterkenntnis über eure Seele, die euch durch unangenehme Gefühle zeigt, wo ihr bisher eine Fehlhaltung hattet. So erkennt ihr euch viel schneller, als wenn ihr mit dem Verstand zu analysieren versucht, was es gewesen sein könnte, das euch erneut in einen Fehler führte, der euch bisher noch unbewusst war.

155 Versucht bitte nicht zu sehr mit dem Verstand eure Fehler und Schwächen zu beleuchten, denn der Verstand ist nur auf die weltlichen Fehler und Schwächen im Sinne der Fallwesen gepolt. Diesen Ratschlag beachtet bitte viel mehr, damit keine Missstimmungen und keine Selbstbedauerungen aufkommen, wenn ihr nicht auf Anhieb den Grund eures Fehlverhaltens ermitteln könnt.

Macht euch Notizen. Die Formulierung ist nicht so wichtig, denn das kostet euch nur viele Tagesenergien. Begnügt euch mit Stichpunkten über eure erkannten Fehler und versucht, diese mit meiner inneren Hilfe kurz aufzuschlüsseln. Dann übergebt sie mir und versucht durch ein bewusstes und kontrolliertes Leben - dazu gehört die Gedankenkontrolle - euch immer mehr von euren früheren Fehlern zu distanzieren. Sollte wieder einer in euren Gedanken auftauchen, dann bittet mich zuerst um Hilfe. Ich helfe euch sofort über eure Seele oder über euren Schutzgeist, einem reinen himmlischen Wesen. Dies ermöglicht euch, zuerst in meinem Schutz zu verbleiben. Dann geht noch einmal zum bewussten Überdenken eures Fehlers und achtet darauf, in welche Richtung euch eure Gedanken nun steuern wollen. So ermittelt ihr sehr schnell Inhalt und Ziel eurer negativen Gedanken, die nicht im unpersönlichen Gottesgesetz liegen.

Dies wäre eure tägliche Aufgabe, so ihr mit mir, Christus im Ich Bin, ins unpersönliche Leben der himmlischen Wesen zurückkehren wollt. Ich dränge euch nie dazu, denn ihr habt den freien Willen, jederzeit neue seelische Belastungen aufzunehmen oder frei von ihnen zu werden. Doch wer ehrlichen Herzens bereit ist, sich selbst kennen zu lernen, der nimmt mit großer Freude jeden Hinweis zur Selbsterkenntnis von mir über einen Künder oder über seine Seele - die sich ihm in Empfindungen und Gefühlen ausdrückt - an. Auch über andere Menschen kann ein entsprechender Hinweis erfolgen. Dies ist der bewusste Innere Weg ins Himmelreich!

Andere Wege werde ich über diesen Künder, durch den ich jetzt spreche, nicht empfehlen, denn sein erschlossenes Bewusstsein lässt eine andere Wiedergabe der Gottesgesetze nicht zu. Dies ist auch gut so, denn ich habe wahrlich nur sehr wenige, selbstehrliche Künder in meiner Herde von Jünger/innen, die ich doch aus der unpersönlichen Gottheit heimführen sollte, entsprechend unserer himmlischen Heilsplan-Abmachung!

Bitte seid euch bewusst: Wenn ihr am Gotteswort zweifelt, weil es euch geistig zu hoch gegriffen in der Gesetzesaussage ist, dann müsst ihr euch einen anderen Künder suchen, der entsprechend eurem momentanen Bewusstsein Botschaften empfängt. Dies ist euch möglich, da wir im himmlischen Sein nur im gleichen Bewusstsein miteinander leben können.

160 Wenn einem gottverbundenen Menschen die tiefgreifenden Schilderungen vom Gottesgesetz zu ernsthaft formuliert sind, da er bisher noch nicht so weit in der Gesetzesverwirklichung des göttlichen Ernstes vorangekommen ist, dann rate ich ihm, sich einem anderen Künder zuzuwenden, der die Gottesgesetze vielleicht sanfter übermitteln kann. Doch über mein gesetzmäßig weit geöffnetes Werkzeug der Liebe ist es mir nicht möglich, die Schilderungen der Gottesgesetze eingeschränkter wiederzugeben. Deshalb sind sie auch sehr bedeutungsvoll für den Gottesgeist und sie können einen selbstehrlichen Menschen mit der inneren Hingabe und dem Wunsch, die Gottesgesetze zu verwirklichen, in nur wenigen Jahren in meine Nähe führen. Dann wird er bald von Innen von meinem zweipoligen Liebestrom durchdrungen und ist zu größeren geistigen Leistungen fähig. Dies ist ein gutes Erkennungsmerkmal für Zweifler an einem Künder, der angeblich zu ernste Weisungen aus seinem Inneren schöpfte.

Bitte seid euch dessen bewusst: Wer sich ernsthaft in die Gesetzesverwirklichung begibt, der nimmt die Gottesweisungen dankbar auf und wird schnell weitere geistige Schritte tun wollen. Diese gottverbundenen Menschen werden eines Tages ihr Glück, dass ihr Heimgang nur so kurz gedauert hat, im kosmischen Sein nicht fassen können. Das wünsche ich allen Menschen und Seelen, gleich wo sie sich im Fallsein noch aufhalten und auch den heutigen Zweiflern, die noch ungern bzw. mit Widerwillen ihre Selbsterkenntnisse angehen. Diese sind noch gerne mit dem weltlichen Leben verbunden, in dem sie für sich noch viele erfreuliche, jedoch ungesetzmäßige Anziehungspunkte sehen, die sie trotz besseren Wissens nicht loslassen wollen. Solche Menschen leben wahrlich leichtfüßig auf der dunklen Welt der Fallwesen. Sie vergessen die Gefahren, die um sie jeden Moment lauern und betäuben sich lieber mit weltlichen, unwesentlichen Gegebenheiten und Verhaltensweisen, die sie doch bald wieder loslassen müssen, da sie im Jenseits keine Verwendung dafür haben werden. So vertrödeln sie ihre Inkarnation und werden sich später selbst bedauern und sehr darüber weinen, dass sie vergebens auf der Erde, also ohne eine positive Veränderung ihres Wesens in Richtung Gottesgesetz, lebten. Während ihres ganzen Lebens kam es ihnen nicht in den Sinn, sich intensiver mit sich zu beschäftigen. Sie kamen nicht zum genaueren Nachdenken, da sie immer jemand zur täglichen Ablenkung und Beschäftigung brauchten. Diese Lebensweise führte sie immer mehr in die weltliche Richtung, worin sie sich wieder wohl fühlten und dabei vergaßen, dass sie schon viel Gesetzeswissen gesammelt hatten.

Doch ich gebe jedem zu bedenken: Ohne die Verwirklichung seines geistigen Wissens über die göttlichen Gesetzmäßigkeiten ist der Mensch ein Spielball der dunklen, unverbesserlichen Seelen, die nur darauf warten, dass ihnen wieder leichtsinnige Jünger/innen begegnen, die sie dorthin zu steuern versuchen, wo sie sich früher wohl fühlten. Dort können sie auf ihre tägliche Gedankenkontrolle verzichten, die sie in ein bewusstes Leben führen würde. Alles läuft von früh bis spät nach ihrem Willen und dabei fühlen sie sich noch wohl.

Wüssten sie, wer dauernd hinter ihnen steht, dann würden sie sich fluchtartig mir zuwenden und um Hilfe rufen. Doch bis ein unverbesserlicher Mensch so weit kommt, vergeht oft das ganze Erdenleben. Ihnen kann ich wahrlich nicht helfen, da sie sich noch gerne wichtig nehmen und persönlich groß darstellen wollen. Ihre Persönlichkeit bedeutet ihnen so viel, dass sie lieber einen lieb gewonnenen Menschen verlieren oder eine Freundschaft aufs Spiel setzen, als sich zu verändern.

Ihr bisheriges Verstandesdenken lässt nicht zu, einen Schritt in Richtung Verwirklichung zu tun. Sie sträuben sich so massiv dagegen, sich einen Fehler einzugestehen, dass ich keine Chance habe, in ihnen gesetzmäßig wirken zu können. Solche gottverbundenen, oberflächlichen Menschen sind sich selbst im Weg. Sie empfinden den Inneren Weg als zu schwer. Hätten sie jedoch den Mut, die Wahrheit über sich selbst zu erforschen, dann würden sie nicht voller Selbstmitleid klagen, wenn sie wieder einen neuen Fehler bei sich entdecken oder wenn ihnen jemand einen Hinweis dazu gibt. So verhalten sich häufig Jünger/innen auf dem Inneren Weg zu Gott, obwohl ihnen alles bekannt ist, worauf es dabei ankommt.

165 Diese so lauen, noch weltlich ausgerichteten Menschen nehmen fälschlicherweise an, die Seele würde es ohne weiteres zulassen, wenn sie nicht im Gottesgesetz leben wollen. Nein, das kann nicht sein, da sie auf das Gottesgesetz ausgerichtet ist und sich ständig bemüht, ihrer himmlischen Heimat Schritt für Schritt näher zu kommen.


Was soll ich euch noch sagen, damit ihr es versteht und die geistige Lage eurer Seele, die sich sehnlich wünscht, so früh wie möglich ins Gottesreich zu kommen, endlich besser erkennt?

Dies sollte ein Ansporn für euch Jünger/innen sein, euch jeden Tag zu fragen, wo ihr etwas Unwesentliches lassen könnt, um so mehr am inneren Geschehen des geistigen Lebens teilzunehmen. Es wäre für einen gottverbundenen Menschen, mit der herzlichen Bereitschaft heimzukehren, das Wichtigste des Tages!

Nur so könnt ihr den Tag bewusst leben und ihn so ausrichten, wie es der göttliche Wille ist.

Ich helfe euch dabei, dass es euch bewusst wird, was für euer ewiges Leben wesentlich ist und was ihr lassen oder noch verschieben könnt. Wer sich jeden Tag fragt, was wichtig für sein geistiges Leben ist und sich mit meiner göttlichen Hilfe überwinden möchte, dies und jenes zu lassen, dem gebe ich die Kraft zur Selbstüberwindung. Wer aber lieber den weltlichen, unwesentlichen Dingen nachgeht, dem kann ich nur raten, seine falsche Verhaltensweise zu überdenken. Ihm wurde bisher noch nicht klar, was der Innere Weg zu Gott bedeutet. Solche laue Jünger/innen werden bald Schiffbruch erleiden und sich wundern, weshalb sie geistig stehen geblieben sind und weshalb sie eventuell kränklich wurden.

170 Dieses Hin und Her, einmal weltlich eingestellt zu leben, dann wieder im Inneren bei Gott zu sein, zerreißt einen gottverbundenen Menschen so sehr, dass er sich bald selbst nicht mehr in seinen Entscheidungen auskennt, die in der Welt auf ihn zukommen. Er wird einmal weltlich orientiert eine Entscheidung treffen, dann wieder versuchen, nach meinem Willen eine Entscheidung treffen. Dies geht auf die Dauer bestimmt nicht gut, da er dadurch vollkommen die Orientierung zum geistigen Leben verliert. Diese Ermahnung geht an die gottverbundenen Menschen, die im Tagesverlauf überbeschäftigt leben, ohne sich zu fragen, welchen Sinn ihre verrichteten Arbeiten und zusätzlichen Aufgaben überhaupt haben.

Die Bitte meines Liebegeistes betrifft nur gottverbundene Menschen, die mir mit ihren Herzen nahe stehen wollen. Alle anderen werden diese Botschaft bald verwerfen und sie als streng bezeichnen, da sie ihre Überbeschäftigung mit unwesentlichen Aufgaben nicht aufgeben wollen. Diese Menschen kann ich, Christus, nicht mehr aus ihren Herzen erreichen, auch nicht mehr über selbstehrliche Künder, die sich bemühen, jede freie Minute sich selbst zu erkennen und auch versuchen, ihre Erfahrungen auf dem Inneren Weg ehrlichen Herzens umzusetzen. Doch dies ist wahrlich der direkte Innere Weg ins Gottesreich.

Wer glaubt, noch Umwege gehen zu müssen, der wird sich - im Jenseits angekommen - sehr wundern, dass er sich noch so sieht, wie er auf Erden gelebt hat. Dieser vormals uneinsichtige Mensch verpolte seine Seele derart, so dass sie im Jenseits genauso lebt, wie zu ihrer irdischer Zeit. Sie kann sich meinem Gotteswillen nicht gleich zuwenden, weil ihre Programme im Jenseits ebenso wirken wie auf der Erde und sie versucht, jede Möglichkeit zu nutzen, um sich mit unwesentlichen Aufgaben zu beschäftigen. Solche Seelen sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie kaum auf die Idee kommen, dem göttlichen Licht näher kommen zu wollen. Deshalb warne ich die Jünger/innen vor Überbeschäftigung und bitte sie gleichzeitig, sich darüber klar zu werden, was unwesentlich für ihr Leben ist. Alles, was euch hindert, während des Tages zu mehr geistigem Leben zu kommen, legt bitte bald zur Seite. Gelingt es euch, dann merkt ihr bald, wie ihr von Innen frei aufatmen könnt und euch wohler fühlt, da ihr viel mehr innere Kraft besitzt. Dies lege ich euch als euer himmlischer Bruder, Christus, aus der unpersönlichen Gottheit an euer Herz.

Für die Jüngern/innen, die sich angesprochenen fühlen, wünsche ich so sehnend, dass sie sich endlich intensiv fragen, wie sie von der täglichen Überbeschäftigung frei werden können.

Ebenso bitte ich sie, sich zu fragen, was sie bisher daran hinderte, ihre ehrliche Selbsterkenntnis zu vernachlässigen.

175 Die Antwort gebt euch bitte selbst, weil ihr dadurch geistig mehr wachsen könnt.


In meinem Herzen gäbe es noch viele Anregungen für euch, doch die irdische Zeit reicht dafür nicht aus, euch diese über einen Künder zu offenbaren. Doch so die Zeit es ermöglicht, werden euch tröpfchenweise weitere Anregungen für die Rückkehr auf dem Inneren Weg in die Lichtheimat gegeben. Dafür sind meine Liebehinweise auch gedacht und sie werden solange Gültigkeit haben, bis das letzte gefallene Lichtwesen heimgekehrt ist. Die Freude darüber in meinem größten universellen Herzen wird unbeschreiblich sein.

Auf diesen Augenblick warten wir, die himmlischen Wesen, schon unendlich lange, dieser Zeitraum entzieht sich eurer menschlichen Vorstellungskraft. Doch es ist nicht mehr lange bis dahin, wo im untersten Lebensbereich der Fallschöpfung das Ende der ungesetzmäßigen Lebensweise angesagt wird. Von der niedrigsten Schwingung bis zur höchsten wird im Fallsein alles neu. Alles Leben im Fallsein untersteht ab dem Augenblick X, der das Fallende bedeutet, dem Gotteswillen. Dieser Augenblick X ist nun angesagt. Diesen können vielleicht noch die Menschen erleben, die jetzt auf der Erde leben, da er wahrlich nicht mehr fern ist. Doch sorgt euch nicht für eure Zukunft! Alles ist dafür getan, dass ihr von diesem dunklen Planeten sicher und sanft geborgen werdet. So ist es im Heilsplan Gottes festgelegt worden.

Denkt bitte lieber jetzt darüber nach, wo noch eure Fehler und Schwächen vorliegen, denn dies ist die beste Ausgangsbasis dafür, geradlinig wieder ins Himmelreich zurückkehren zu können!

Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und für die Bereitschaft, euch in den Ich Bin-Liebestrom Gottes hinein versetzt zu haben. Ich wünsche mir so sehr, euch bald einzeln im Himmelreich begrüßen zu können. Darauf legt bitte viel Wert!


180 Gott zum Gruß, ihr treuen, lebensfrohen Wesen des himmlischen Lichts!