Botschaft 0506. (Version vom 02.09.2005)
Eigene Verstellungskünste erkennen, analysieren und beheben

Zwei Menschen speigeln sich in einer Regenpfütze.

Einführung des Gottesgeistes in die Botschaft:

Ihr herzensoffenen Menschen, diese Kurzbotschaft des Gottesgeistes über ein reines Lichtwesen beinhaltet einige Hinweise zur Selbsterkenntnis, um einem gottgewollten Leben näher kommen zu können. Um dies zu erreichen, benötigen gutwillige und geistig offene Menschen zum Vergleich wichtige Gesetzesinhalte und Verhaltensweisen aus dem himmlischen Leben. Diese sollten ihnen helfen, das irdische Leben aus der Sicht der himmlischen Wesen zu betrachten. Dann können sie besser erfassen, dass sie in einer herzenskalten Welt leben, in der sie stets gefährdet sind, ihr himmlisches Bewusstsein noch weiter mit Gegensätzlichkeiten zu überdecken.

5 Sie sollten sich auch der Tatsache bewusst werden, dass es in der Welt der Täuschungen und Gegensätzlichkeiten üblich und normal ist, dass viele Menschen abartige und trügerische Verhaltensweisen leben, ohne sich dabei etwas zu denken und zu fühlen. Ihre unehrlichen und widersinnigen Verhaltensweisen sind ihnen nicht bewusst, weil sie keine innere Verbindung mehr zum göttlichen Leben pflegen wollen. Deshalb sind ihre Gefühle herzenskühl und abgestumpft.

Gutmütige und selbstehrliche, gottverbundene Menschen fühlen sich in der Welt der Täuschungen unsicher und unwohl. Sie können die trügerischen Menschen mit ihren undurchsichtigen und zwielichtigen Lebensweisen kaum durchschauen. Sie werden von diesen ausgenützt und sind die Leidtragenden deren Täuschungsmanöver. Ihnen fällt es schwer, die unehrlichen Verhaltensweisen zu verstehen und sie suchen oft verzweifelt nach glaubhaften Erklärungen, warum es Menschen gibt, die andere täuschen wollen.

Ist ein gottverbundener Mensch selbst in dieser Hinsicht belastet, dann fällt es ihm schwer, unehrliche Verhaltensweisen bei sich und anderen Menschen zu bemerken, da er von sich selbst ein falsches Lebensbild hat. Da er in dem einen oder anderen Lebensbereich manchmal hilfreich anderen Menschen beisteht, glaubt er, ein ehrwürdiger und guter Mensch zu sein. Unbemerkt schlummern in ihm jedoch negative Charaktereigenschaften, die auf Täuschung und eigenen Vorteil ausgerichtet sind.

Vor allem stolze Menschen, mit überdurchschnittlicher Intelligenz und großem religiösen Wissen, neigen gern dazu, sich persönlich falsch einzuschätzen. Nicht wenige von ihnen sind in religiösen Ämtern tätig und geben sich unbewusst nach außen fromm. Sie glauben irrtümlich, sie wären durch ihre religiösen Kenntnisse gute Menschen und deshalb Gott nahe. Würden sie sich durch Selbstehrlichkeit besser kennen lernen, dann müssten sie sich für ihre hochmütige Art schämen, öffentlich vor herzensgute, gottverbundene Menschen zu treten.

Damit gottverbundene Menschen die Gegensätzlichkeiten der Täuschung leichter erkennen, bemüht sich der Gottesgeist, nach seinem Willen über einen himmlischen Lichtboten und einen Künder, einige dunkle Aspekte zu beleuchten, die in der Welt und vor allem in ungleichen Partnerschaften vorkommen.

10 Bitte bedenkt dies weitsichtig. Ein gottverbundener Mensch, mit der ehrlichen Absicht Gott näher zu kommen, sollte täuschende Verhaltensweisen nicht verharmlosen, wozu auch die sogenannten Notlügen gehören. Sie können einen Menschen in einem einzigen Erdenleben zu einem Verstellungskünstler werden lassen, weil sich ihr ständiger Gebrauch als Speicherung in seiner Seele und im Ober- und Unterbewusstsein vermehrt und festsetzt. Er kann sich später nicht mehr natürlich bzw. ehrlich geben, weil ihn verschiedene Eingebungen mit der unlauteren Absicht, einen eigenen Vorteil zu erzielen, massiv steuern. Aus dieser negativen Verhaltensweise kommt ein gottloser Mensch kaum heraus. Selbst gottverbundene Menschen haben es schwer, zur Ehrlichkeit zurück zu finden.

Ihr Menschen des Gottesgeistes seid euch dessen bewusst: Nur derjenige kann sich für einen „ehrlichen Menschen“ halten - so wie es die himmlischen Lichtwesen sind und stets miteinander leben - der bereit war, mit göttlicher Hilfe seine Gedanken zu analysieren und sein tägliches Verhalten gegenüber den Menschen aufrichtig nach seiner „wirklichen Absicht“ zu hinterfragen. Nach einer längeren Zeit der Selbsterkenntnis und Überwindung seiner unehrlichen Charaktereigenschaften, kann er von sich sagen, er lebt nun bewusst ehrlich. Wahrlich, ohne aufrichtiges Bemühen kann ein Mensch seine Schwächen nicht aufdecken und sich auch nicht einer edlen, himmlischen Lebensweise, die im Gleichklang mit seinem Herzen steht, nähern!

Ist ein Leser der Botschaft noch mit ähnlichen Unehrlichkeiten behaftet, die der Gottesgeist nun schildert, dann wird er vielleicht zuerst aufgewühlt oder über sich traurig sein. Doch dies lässt ihn erkennen, dass er noch unbewusst mit einer Ungesetzmäßigkeit aus Vorleben oder diesem Leben seelisch belastet ist. Diesen gottverbundenen Menschen bittet der Gottesgeist, so er möchte, selbstehrlich den wahren Grund für seine unehrliche personenbezogene Verhaltensweise zu suchen. Er sollte sich bewusst werden, in welchem Lebensbereich die Hauptwurzel des Übels steckt, das heißt, was ihn veranlasst, Menschen zu täuschen und zu belügen. Will ein Mensch ehrlichen Herzens davon frei werden, dann wird ihm der Gottesgeist nicht nur helfen, die Ursache zu finden, sondern ihm auch von Innen über seine Seele die Kraft zur Überwindung geben. Ihm fällt die Veränderung ins himmlische Gesetz leichter, weil er dann verstärkt neue seelische Impulse auf der Gefühlsebene seines Herzens (Lebenskern) wahrnehmen kann.

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Der Gottesgeist im Ich Bin spricht über ein reines himmlisches Wesen zu den herzensoffenen Menschen über die unschöne Verstellungskunst vieler Menschen und über die missverstandene Herzensliebe der göttlichen Wesen und begrüßt sie zugleich im Offenbarungslicht!

15 Der Gottesgeist möchte den nach der göttlichen Wahrheit suchenden Menschen bezüglich der Herzensliebe etwas zum Nachdenken anbieten. Die meisten der gottverbundenen Menschen können noch nicht unterscheiden, ob sie jemanden aus der oberen menschlichen Verstandesebene oder der tiefen seelischen Gefühlsebene lieben. Oft sprechen sie die Worte „ich liebe dich“ aus, sind jedoch weit entfernt von den tiefen, herzlichen, inneren Gefühlen. Sie können die wahre göttliche Herzensliebe noch nicht richtig einordnen, die die himmlischen Wesen miteinander im Dualverbund leben. Sie glauben, sich selbst täuschend, wenn sie jemand zärtliche Worte ins Ohr flüstern, dass sie ihn aus ganzem Herzen lieben. Meist geschieht dies bei Menschen kurz nach ihrer geschlechtlichen Vereinigung aus Dankbarkeit für ihre erlebten, menschlichen Gefühle, die aber mit den aufrichtigen, herzlichen Gefühlen der höher schwingenden Seele nichts gemeinsam haben. Manchmal bedanken sie sich aus Freude, z.B. über kostbare materielle Geschenke mit den Worten „ich hab dich lieb“, ohne sich bewusst zu sein, ob tiefe, herzliche Gefühle dahinter stehen.

Bitte versteht richtig. Die wahre göttliche Herzensliebe verströmt sich aus der Ursonne, die mit der unpersönlichen Gottheit in Verbindung steht. Die reinen göttlichen Wesen empfangen und verspüren sie in der höchsten Frequenz ihres Bewusstseins. Die göttliche Liebe ist eine von mehreren himmlischen Eigenschaften, die aus dem größten, energetischen Zenit der Gesamtschöpfung, alles Leben über energetische Lichtbahnen beschenkt.

Das intelligenteste und energiereichste unpersönliche Wesen Gott oder auch Urgeist genannt, kann die Herzensliebe aus dem Zenit des Lebens in höchsten Gefühlsregungen selbstlos verströmen und will dafür keinerlei Gegenleistung von den Schöpfungswesen. Kein Schöpfungswesen in der Gesamtschöpfung kann in seinen Gefühlsregungen an die Herzlichkeit des Urgeistes herankommen, weil er die größte Energiekapazität in sich besitzt. Das bedeutet in der kosmischen Gesetzmäßigkeit: Die Gefühle eines Wesens verstärken sich, wenn sein Energiehaushalt wieder wächst. Diesen Lebenszustand können die göttlichen Wesen nur erlangen, wenn sie eine höhere geistige Reife anstreben, d.h., wenn sie eine höher schwingende und geistig erweiterte Evolution erreichen. Aus dem größer gewordenen Energiezustand können sie glückselig vom Urgeist und auch von ihrem Dual etwas höher schwingende Liebegefühle wahrnehmen und weitergeben.

Vielleicht könnt ihr euch nach der kurzen Erklärung diese himmlische Gesetzmäßigkeit besser vorstellen. Das kann vielleicht in euch die Bereitschaft zum geistigen Wachstum und zur göttlichen Reinheit anregen, damit ihr auf der Gefühlsebene eure Seele und die hohen Schwingungen des Liebegeistes mehr verspürt. Dies kann soweit gehen, dass ihr euren Lebensgefährten viel intensiver auf der Gefühlsebene spürt und ihm aus eurem seelischen Herzen in glückseliger Weise sagt, dass ihr ihn sehr liebt! Dann spürt ihr den feinen Unterschied, was aus eurem seelischen Herzen oder aus eurem menschlichen Verstand gesprochen wurde.

Die himmlischen Lichtwesen leben die Gesetzeseigenschaft der Liebe im Dualverbund mit großer Freude und Dankbarkeit. Doch wisset, die himmlischen Wesen leben die Herzensliebe in ihren Gefühlen unterschiedlich. Die Herzlichkeit der reinen Wesen untereinander ist in der Frequenz nicht so hoch wie zum eigenen Dual. Dies liegt daran, dass sie die höchsten Wahrnehmungen nur für ihr Dual im Herzen verspüren und geben wollen, was verständlich ist.

20 Wenn sie Wesen des Lichts auf ihren Planeten begegnen, ist ihre Herzlichkeit groß, doch an ihr geliebtes Dual verschenken sie vollkommen andere, herzliche Liebegefühle.

Wie ihr daraus seht, leben die himmlischen Wesen unterschiedliche Liebegefühle. Sie unterscheiden sich auch gegenüber dem Tier und dem Naturreich. Es ist auch eine ganz andere Art der Liebe, die ihr in eurem menschlichen Bewusstsein nicht erfassen könnt. Aus der Sicht des Gottesgeistes ist es nicht möglich, euch diese feinen Unterschiede zu erklären, weil eure Sprache dafür keine entsprechenden Worte kennt. Nehmt dies nur zur Kenntnis.

Wir himmlischen Lichtwesen sind ab und zu außerhalb des Gottesreiches, weil wir freiwillig eine Aufgabe übernehmen. Wenn wir einmal mit einem gefallenen Gotteswesen im Fallsein zusammen kommen, das von uns eine Auskunft wünscht, dann geben wir uns freundlich und herzlich. Diese Herzlichkeit ist nicht zu vergleichen mit der, die wir den reinen himmlischen Wesen oder unserem Dual entgegen bringen. In den Fallbereichen müssen wir uns zurückhalten, denn wir wissen aus Erfahrungen mit anderen schwer belasteten Wesen, dass sie unsere Herzlichkeit und freundliche Art nicht ertragen können. Wir sind mehr herzensoffen zu den Wesen, die wenig seelische Belastungen haben. Sie können selbst mehr Herzlichkeit geben, deshalb empfangen sie uns auch mit höher schwingender Freude und Liebe. Doch wisset, sie ist von anderer Art und entspricht nicht der, die wir an unser Dual verschenken.

Bitte versteht richtig, unsere Kommunikation zu den gefallenen Wesen auf den niedrig schwingenden, jenseitigen Planeten des Fallseins ist noch anderes, wie zu unseren himmlischen Planetengeschwistern. Dies kommt davon, weil sie in ihrem momentanen Lebenszustand keine offene und herzliche Kommunikation zulassen wollen oder können, da sie noch mit vielen Ungesetzmäßigkeiten und niedrigen, einpoligen Schwingungen überdeckt sind. Deshalb sind wir ihnen gegenüber oftmals sehr ernst und zurückhaltend.

Zeigt sich dem reinen göttlichen Wesen jemand heuchlerisch und evtl. herabwürdigend, dann reagiert es entsprechend, da es sich von keinem Wesen ausnutzen und missbrauchen lässt, dem es seine Hilfe nach göttlicher Weisung angeboten hat. Bitte versteht unser himmlisches Bewusstsein, das auf der Gefühlsebene jede unschöne Reaktion eines anderen Wesens schmerzlich wahrnimmt. Um uns selbst davor zu schützen, müssen wir uns bei unreinen Wesen im Fallsein anders verhalten, wie wir es sonst im Himmelreich gewohnt sind. Merken wir, dass ein unreines Wesen keine aufrichtigen Bemühungen macht sich zu erkennen und alles abzustreiten versucht, was wir ihm nach dem göttlichen Willen in der Bildersprache übermittelten, dann ziehen wir uns von dem unehrlichen und überheblichen Wesen auf der herzlichen Gefühlsebene zurück und verabschieden uns traurig mit einer bedauernden Geste aus dem göttlichen Ernst von ihm. Doch zuvor, sofern noch die Möglichkeit besteht, wird es vom Gottesgeist über uns kurz aufgeklärt, damit sich das selbst falsch einschätzende Wesen (unreine Seele) über sein unehrliches, vorgetäuschtes Verhalten im irdischen Sein und nun auch im Jenseits Gedanken macht, wie es tatsächlich noch ist.

25 Jemanden zu täuschen und zu missbrauchen ist ein ungesetzmäßiges Verhalten, das nur in den unteren Bereichen der Fallschöpfung geschieht. Dort leben noch viele schwer belastete Seelen und deshalb fällt es ihnen nicht auf, wenn sie gegenüber anderen oder zu ihrem Dual unehrlich sind. Sie leben wahrlich noch in der Selbsttäuschung. Oftmals täuschen sie erfolgreich Menschen und auch im lichtarmen Jenseits ebenso belastete Wesen, vor allem ihr Dual.

Durch einige Beispiele werdet ihr die Erklärung des Gottesgeistes weitsichtiger verstehen: Verheimlichen Menschen ihrem Lebenspartner ihre Untreue, dann überdecken diese negativen Belastungen die Gesetzespartikel der Seele, die der göttlichen Dualtreue zugehörig sind. Dies geschieht auch schon bei Gedanken der Untreue, da sie ebenso gegen das himmlische Dualgesetz verstoßen. Deswegen kann die Seele aus ihren überdeckten Speicherungen und auch der Mensch aus dem Unter- und Oberbewusstsein nicht genau erkennen, was sie wirklich im Dualverbund leben. Meistens finden die untreuen Menschen für sich als Entschuldigung gute Ausreden. Sie hintergehen den Partner und glauben dennoch, sie seien gute Menschen. Sie können ihren Partner und befreundete Menschen so raffiniert täuschen, weil sie sich geschickt Speicherungen der Ausrede vorgaben, die ihnen dies ermöglichen. Sie können verschiedene Rollen geschickt spielen und niemand durchschaut dies. Praktizieren sie diese Täuschungen über einen längeren Zeitraum, dann sind sie durch ihre ständig neuen, unehrlichen Speicherungen Meister der Verstellung ihres heimlichen Verhaltens geworden.

Diese Menschen unterliegen einem Trugschluss. Das Wesen oder der Mensch hat die Weitsicht zur Realität des himmlischen Lebens verloren. So ein Mensch kann nicht mehr von Innen erfühlen, ob seine Worte z.B. „ich liebe dich“, der Herzenswahrheit entsprechen, wenn ihm einmal ein herzensguter Mensch im Leben begegnet, mit dem er gern zusammen wäre. So ein verpolter Mensch lebt ein schicksalhaftes Leben, denn wenn er eine neue Partnerschaft beginnt, schon sind seine alten Programme der Unehrlichkeit wieder aktiv und vereinnahmen ihn. Er selbst merkt dies nicht, wenn er öfter Gedanken der Untreue hat, da er unbewusst lebt und die Gedanken nicht analysiert.

Sollte ihn der Lebensgefährte einmal darauf ansprechen, weil er auf der Gefühlsebene ungesetzmäßige Gedanken der Untreue verspürte bzw. vermutet, dann streitet er sofort geschickt die Wahrheit ab.

Bitte seid euch dessen bewusst, dass ein vergeistigter Mensch mit hoher Seelenschwingung in sich die Untreuegedanken seines Lebensgefährten in kurz eingeblendeten Bildern wahrnehmen kann, wenn er sich in seiner seelischen Aura aufhält. Er kann auch über elektromagnetische Lichtbahnen seinen Lebensgefährten wahrnehmen, wenn dieser seine trügerischen Gedanken tatsächlich umsetzt. Dabei hat er großes Herzensleid, da seine offene Seele alle negativen Schwingungen gegen das Dualgesetz spürt. Diesen unerträglichen Zustand, verursacht vom geliebten, jedoch unehrlichen Lebensgefährten, nehmen sensible, intensiv gottverbundene Menschen und besonders Gotteskünder leidtragend wahr.

30 Wahrlich, aus der Sicht des Gottesgeistes, ist der untreue Mensch nicht in der Lage zu erkennen, was er sich selbst für ein schicksalhaftes Leben aufbürdet. Durch die vielen Gesetzesverstöße auf der Gefühlsebene, ist er auch nicht mehr fähig, richtig zu fühlen oder geistig zu begreifen, was er seinem Lebensgefährten mit seiner Unehrlichkeit an Leid antut. Dies geht so lange, bis ihm die fortschreitende irdische Zeit, ein höheres Alter oder evtl. eine schlimme Krankheit, sein betrügerisches Verhalten zwangsweise wegnehmen. Doch ohne Erkenntnis und Reue seiner Unehrlichkeit bleibt er auch im Jenseits und im nächsten Leben unverändert der Gleiche, weil ihn die Speicherungen prägen, wieder so zu leben.

Dies ist bei vielen trügerischen Menschen und Seelen auf der Erde der Fall. Sie leben oft neben einem ehrlichen und herzensguten Lebensgefährten, doch sie bemerken nicht, dass sie sich ihm gegenüber unehrlich verhalten. Dies geht aber neben einem selbstehrlichen Partner nicht lange gut. Er wird ihn bald durchschauen und auf seine Unehrlichkeit aufmerksam machen, die er bei ihm in Worten und verschiedenen Verhaltensweisen besonders schmerzlich bemerkte. Doch für den schwer belasteten Menschen ist es unfassbar, dass er so etwas zu hören bekommt. Er will dies nicht wahrhaben und glaubt, ihm wird Unrecht angetan. Deshalb wehrt er sich massiv gegen die Aussagen seines Partners. Dies geht dann soweit, dass er sich nicht mehr zu helfen weiß und andere Menschen in seine Partnerschaft, aus seiner Sicht und zum eigenen Vorteil, einweiht. Er will damit verständlich machen, dass sein Lebensgefährte im Unrecht ist. Doch wer sich selbst kennt, der fällt auf die selbstbedauernden Worte nicht herein. Er denkt nach und stellt fest, etwas stimmt bei dem Menschen nicht. Er spürt von Innen, dass er zwei verschiedene Gesichter lebt und fragt sich, warum er dies tut. Doch genau durchschaut er die fragwürdige Verhaltensweise des zweideutigen Menschen nicht, weil er mit ihm nicht täglich zusammenlebt. Dies wäre aber erforderlich, um ihn in seinen guten und schlechten Verhaltensweisen näher kennen zu lernen, damit er den tiefen Grund seiner täuschenden Lebensart verstehen und ihm evtl. mit Hinweisen helfen kann, so er einsichtig sein will und es wünscht.


Die Art und Weise, sich selbst und andere Menschen zu täuschen, geschieht unter den Weltmenschen oft unbewusst. Sie sind geblendet von schönen oder selbstbedauernden Reden und gekünstelten Verhaltensweisen, die sie stets unbewusst nachahmen. Dies ist wahrlich die Ursache, weshalb auch sie sich von unehrlichen Menschen täuschen lassen.

Die Fallwesen leben schon lange in der Selbsttäuschung und täuschen stets auch andere, doch dies geschieht bei ihnen schon unbewusst. Sie können in einem Gespräch nicht mehr unterscheiden, was der Wahrheit entspricht oder nicht. Dies ist ihr Schicksal, weil sie immer wieder verführt werden, Unwahres auszusprechen und Unwahres zu glauben.

Diese Art leben leider auch viele gottverbundene Menschen in Partnerschaften und Freundschaften. Sie glauben, ihr Leben verläuft richtig und gottgewollt, da sie bei sich nichts besonders Schlimmes vorfinden können. Aus der Gottessicht liegen sie aber völlig daneben, weil sie sich noch nicht in ihren täuschenden Verhaltensweisen durchschaut haben. Sie kommen evtl. erst dann darauf, wenn sie bei Menschen unglaubwürdig wurden. Vielleicht erwachen sie dann noch in diesem Leben für die göttliche Wahrheit. Oder sie gehen den Weg der Täuschung unter der massiven Beeinflussung der dunklen Seelen weiter, die sie in die Richtung der Welt und des stolzen, personenerhobenen Lebens führen. Sie warten nur darauf, dass sie noch weitere Fehler machen, damit sie über leicht beeinflussbare Menschen ihren Energien gut leben können.

35 Eine so unschöne Lebensart der Täuschung, die in die selbstzerstörende Richtung geht, weil sich dadurch die Seele noch mehr verdunkelt, kennen die himmlischen Wesen in ihrem Planetenleben und im Dualverbund nicht.

Im untersten Fallbereich, vor allem auf der Erde, leben überwiegend schwer belastete Seelen, die sich einst vor langer, kosmischer Zeit die seelische Auflösung vorgaben. Durch ihre unterschiedlichen seelischen Belastungen - es sind Verhaltensweisen, die das himmlische Gesetzesleben nicht beinhaltet - gab es für sie in ihrem Leben immer mehr Missverständnisse. Um jedoch in äußerer Einheit in einem Volk leben zu können, versuchten sie sich verschiedene Lebensgesetze vorzugeben, die aber mit Strafe und Gewalt verbunden waren. Hier ist eine Wurzel der Täuschung. Heuchlerische und unehrliche Menschen versuchten die damaligen Gesetze dennoch nicht zu beachten. Sie begannen sie durch Korruption und täuschende Verhaltensweisen geschickt zu umgehen.

Auch strenge Ehegesetze wurden meist unter religiösem Vorwand geschaffen, da Lebensgemeinschaften zu oft scheiterten. Sie scheiterten in früherer und jetziger Zeit nur deshalb, weil sich auf der Erde Menschen und Seelen mit ungleichem Bewusstsein verbinden. Ihr unterschiedlicher Bewusstseinsstand lässt eine friedvolle und harmonische Einheit und Verständigung kaum zu. Um dennoch länger zusammen leben zu können - trotz unterschiedlicher Lebensauffassung und Bewusstsein - beginnen viele Menschen in unglücklichen Partnerschaften sich gute und tröstende Durchhalte-Ausreden vorzugeben. Sie täuschen sich ab diesem Augenblick selbst und geben nach außen täuschend vor, sie seien glücklich verbunden. Wahrlich, ein unerträglicher Zustand aus der Sicht des Gottesgeistes und einer gottverbundenen Seele, die verzweifelt ist über das selbsttäuschende Leben ihres Menschen.


Einige Menschen des Gottesgeistes, wissen aus Botschaften über verschiedene Künder ein wenig über das Leben der himmlischen Dualwesen. Der Gottesgeist schilderte über den Künder in einigen Botschaften über Partnerschaften, dass es bei himmlischen Dualwesen ab und zu aus verschiedenen Gründen vorkommt, dass sie sich trennen. Sie gehen friedlich, jedoch mit wehen Herzen gleich auseinander, wenn sie erkennen, dass sie bewusstseinsmäßig zu weit voneinander entfernt sind. Dies hilft ihnen, Missverständnissen auszuweichen und selbst weiter in Harmonie zu leben.

Sie binden kein Wesen an sich, weil sie frei in einen Dualverbund gingen und das Freiheitsgesetz Gottes respektieren. Sie werden niemals ein Wesen zwingen, sie zu lieben, denn Sie besitzen die völlige Freiheit, freuen sich jedoch, wenn sie ihr Dual sehr liebt und mit ihnen gut harmoniert.

40 Dies missverstehen in der irdischen Gegenwart die gottlosen und auch gottverbundenen Menschen völlig. Sie kämpfen mit ungesetzmäßigen Methoden um ihren Lebensgefährten, wenn er sich von ihnen trennt. Sie hätten ihren Partner gerne behalten oder möchten ihn zurückgewinnen, doch sie wollen sich selbst wenig oder überhaupt nicht ändern.

Handelt es sich um wankelmütige, stolze, jedoch gottverbundene Menschen, die noch gerne in zwei Welten leben, dann wollen sie ihre Fehler nur oberflächlich suchen bzw. von sich erfahren. Manche hinterfragen sich, warum sie in ihrer Partnerschaft manch Unschönes verursacht haben, doch ihre Art der Selbsterkenntnis erfolgte bisher immer nur über ihren gut geschulten Verstand. Ohne die intensive Bereitschaft, sich selbst auf der Gefühlsebene des Herzens zu ergründen, kommen sie ihren Fehlern und Schwächen kaum richtig auf die Spur. Diese oberflächliche Art der Selbsterkenntnis lässt sie fälschlich glauben, sie wären Gott und seinem himmlischen Gesetz einige Schritte näher gekommen. Tatsächlich aber bleiben sie im Bewusstsein die Gleichen und merken dies nicht.

Manche von ihnen beschweren sich bei ihrem Lebensgefährten, weshalb er ihm nicht glaubt und vertraut. Bitte versteht dies aus der Sicht des Gottesgeistes richtig. Einem wankelmütigen Menschen kann ein selbstehrlicher und standhafter Lebensgefährte nicht glauben und vertrauen. Wer sich neben so einem Menschen aufhält, der fühlt sich nicht wohl. Ihm wird bange, wenn er für die Zukunft mit ihm planen soll.

Ein wankelmütiger Lebensgefährte ist für einen standhaften Menschen schwer zu verstehen. Er weiß nicht, was er ihm glauben soll und wie er sich ihm gegenüber richtig verhalten kann, um sich selbst zu schützen und damit einer möglichen, schmerzlichen Enttäuschung aus dem Weg zu gehen. In schönen und harmonischen Stunden hört er freudig von ihm, er liebe ihn herzlich. Doch wenn er ihm einen wichtigen Wunsch nicht gleich erfüllt, dann wälzt der Wankelmütige Gedanken mit der Absicht, sich von ihm zu trennen. Er droht damit, wieder zu seinem früheren Partner zurückzugehen oder zu einem Bekannten, obwohl er sich schon länger in der neuen Partnerschaft befindet.

Nicht selten kommt es bei so unbeständigen Menschen vor, dass sie ihre Trennungsabsichten drohend aussprechen, doch im nächsten Moment können sie ihrem Lebensgefährten sagen, sie lieben ihn. Dieser große Widerspruch zwischen Gefühlsebene und dem menschlichen Verstand ist aber nur durch die Bereitschaft zur Selbstehrlichkeit und tieferen Selbsterkenntnis zu korrigieren.

45 Leider sehen manche gottverbundene Menschen, die so zweideutig in einer Partnerschaft leben, ihre Verfehlung nicht ein. Es ist schade für sie. Sie bemühen sich sonst mit der göttlichen Hilfe ehrlich ihre Fehler und Schwächen zu erkennen, um sie zu lassen, jedoch nur diejenigen, die mit ihrer Partnerschaft nichts zu tun haben. Wahrlich, dies ist nicht nur für die gottverbundene Seele des wankelmütigen Menschen ein unerträglicher Zustand, sondern viel mehr für den selbstehrlichen Lebensgefährten.

Der Gottesgeist stellt an die selbstehrlich gewordenen Leser der Botschaft eine Frage: Könnt ihr euch vorstellen, dass man in einer Partnerschaft einem widersprüchlichen und wankelmütigen Lebensgefährten vertrauen schenken kann und mit ihm ein gutes Zusammenleben möglich ist? Aus der Gottessicht ist dies nicht der Fall. Lebt ein gutmütiger Mensch mit so einem Lebensgefährten, dann wird er sich fragen: Wie lange soll er noch auf ihn geduldig warten, bis dieser weiß, was er im Leben will?

Wird von ihm keine Veränderung zur eigenen geistigen und äußeren Stabilität und Verlässlichkeit angestrebt - die aber für eine herzliche, ehrliche und beständige Partnerschaft benötigt wird - dann kommt für den gefestigten und gutwilligen Menschen der Zeitpunkt, wo er von Innen fühlt, dass es sinnlos ist, mit so einem Menschen zusammen zu leben. Der Unsicherheitsfaktor ist zu groß, da jeden Moment damit gerechnet werden muss, dass die Partnerschaft zu Ende geht.

Ihr Menschen des Gottesgeistes seid euch dessen bewusst: Wer eine neue Partnerschaft eingeht und mit seinen Gedanken zum Expartner oder einem/er sympathischen Freund/in zurückkehrt, der befindet sich außerhalb des himmlischen Dualgesetzes. Er belastet sich mit jedem Gedanken seelisch und menschlich im Ober- und Unterbewusstsein neu, weil sie in die Richtung der Untreue gehen. Wer dafür einige Ausreden hat, dem sagt der Gottesgeist gradlinig: Er wusste von Anfang an nicht, was er im Leben wollte und auch nicht, dass er durch seine wankelmütige Verhaltensweise keine neue Partnerschaft auf Dauer aufbauen und halten kann! Dies sollte ihm durch diese falsche Einstellung bewusst werden. Es wäre schön, wenn er nun aus seinen Fehlern lernen will und ehrlichen Herzens ein neues, gottgewolltes Leben in einer Partnerschaft beginnt. Dies wünscht der Gottesgeist allen einsichtigen, gottverbundenen Menschen sehr!

In der Welt des personenbezogenen, erhobenen Lebens, sind manche gottverbundene Menschen persönlich gut angesehen und sind auch nicht schlecht begütert. Deshalb haben sie es schwer, von einem Tag auf den anderen, schlicht und einfach, sowie demütig und selbstehrlich zu leben. Dies ist verständlich für den Gottesgeist.

50 Wer jedoch unbedacht und aus Unkenntnis seines unreifen, menschlichen Bewusstseins geistig und äußerlich riesige Schritte zu tun beabsichtigt, um Gott und dem Himmelreich näher zu kommen, der erlebt große Schwierigkeiten mit sich, sowie mit demütigen und bescheidenen Menschen, da er sie in ihrer Lebensweise nicht verstehen kann. Ebenso bekommt er große Probleme mit gottlosen Menschen, die seine plötzliche und gewagte Veränderung nicht einordnen können und deshalb über ihn und seine geistigen Freunde Unschönes sprechen. Dies wird er kaum auf die Dauer verkraften, weil er geistig noch nicht gefestigt gelebt hat.

Viele gottverbundene Menschen leben wahrlich in einer religiösen Phantasiewelt, die sie sich in Gedanken erbaut haben. Ihr geistiges Fundament ist brüchig, weil sie sich nicht schrittweise ins Gottesgesetz einfinden wollten. Sie merken schmerzlich, sie haben viel geistiges Wissen, konnten es jedoch bisher nicht umsetzen, weil ihnen die Welt noch viel bietet, um angesehen und finanziell gut bemittelt zu leben. Ihre erhobene Persönlichkeit und ihre Bindung an materielle Güter wollen sie auch nach und nach nicht aufgeben. Haben diese Menschen das herzliche Bedürfnis, aus einer gescheiterten oder ungleichen, herzenskühlen Partnerschaft, mit der göttlichen Hilfe in eine neue herzliche zu wechseln, dann bekommen sie anfangs große Schwierigkeiten, zuerst mit sich und dann mit dem neuen Lebensgefährten, wenn er ihnen nicht das bietet, was sie vorher materiell besaßen. Dies geht aber nicht gut mit einem bescheidenen, selbstehrlichen und demütigen Menschen, wenn sie ihn für die Partnerschaft gewählt haben, um Gott näher zu kommen und seelisch schneller ins Himmelreich. Ab und zu verfallen sie in depressive Stimmung, wenn sie merken, sie können ihr gewohntes, äußeres Leben nicht mehr führen. Eventuell später, nach schmerzlichen Erfahrungen, sehen sie es ein und bereuen ihre voreilige Handlung. Ihren Fehler werden nur die gottverbundenen Menschen öffentlich zugeben wollen, die herzlich bereit sind, ihren Stolz und Hochmut aufzugeben, um selbstehrlich, demütig und bescheiden neben einem geliebten Menschen zu leben, der dies als eine Selbstverständlichkeit lebt.

Nur diese Menschen haben nach der tiefen, aufrichtigen Einsicht die große Chance nochmals neu zu beginnen, jedoch unter anderen, wirklichkeitsnahen Voraussetzungen, die im göttlichen Willen sind. Sind sie bereit, ihre Vergangenheit ehrlichen Herzens aufzuarbeiten, bzw. sich mit Hilfe des Gottesgeistes nach und nach in ein neues Licht zu stellen, dann sollten ihre Freunde, Bekannten und die Familienangehörigen und vor allem ihr geduldiger und verzeihender Lebensgefährte, sie auf verschiedene Weise auch zu unterstützen versuchen, d.h. einen geistigen und materiellen Halt anbieten.

Ihr Menschen des Gottesgeistes, bitte seid euch immer dessen bewusst, jeder von euch geht mit seiner Seele den Weg aus der weltlichen und eigenen Dunkelheit ins Licht des Gottesreiches, deshalb habt mit denen viel Verständnis, die aufrichtigen Herzens begriffen haben und ihre dunkle Vergangenheit hinter sich lassen wollen!

Jedoch habt kein Verständnis für diejenigen, die noch glauben, trügerisch auf Kosten gutmütiger Menschen zu leben. Diese Menschen gehen seltsame, aber auch gefährliche Wege. Die kleineren Fehler ihres Lebensgefährten - der sich ehrlich bemüht diese zu lassen - werden von ihnen beleuchtet und öffentlich hochgespielt, mehr als ihre eigenen. Fälschlicherweise geben sie ihrem geistig gefestigten, demütig und bescheiden lebenden Lebensgefährten - der sich für Klarheit und äußere Ordnung in seiner Partnerschaft einsetzt - die Schuld, wenn ihre Partnerschaft in die Brüche geht.

55 Niemals ist dies aus der Gottessicht ein richtiges Verhalten und dem himmlischen Willen nahe. Mit diesem Verhalten hat ein gottverbundener Mensch sein menschliches Bewusstsein überschätzt, deshalb kommt es zu falschen Resultaten und Annahmen. Diese nimmt er nun her und stellt sie seinen Freunden, Bekannten und Familienangehörigen vor. Er erzählt sie ihnen glaubhaft, weil er sich und die Lebenssituation anders einschätzt als sie tatsächlich ist. Er beschuldigt seinen Lebensgefährten ein falsches Leben zu führen, doch seine unklare Verhaltensweise sieht er nicht, die aber in Zerwürfnissen enden muss.

Wahrlich, dieser Mensch kennt sich noch nicht und deshalb kämpft er um sein Unrecht. Dieses verteidigt er noch mit selbstbedauernden Worten. Er wird sich selbst so lange bedauern, bis ihn dunkle Seelen energetisch und mit Einflüsterungen völlig vereinnahmen. Sie wissen, wenn ein gottverbundener Mensch seine Schwächen noch nicht kennt, dann können sie ihn gut steuern. Auf der Wellenlänge einer Schwachstelle schleichen sie sich an ihn heran und schon ab diesem Moment ist er ein Gefangener der unverbesserlichen Seelen, die ihn zur Ausführung ihrer arglistigen Handlungen drängen.

Wer als gottverbundener Mensch unverbesserlich bleibt, der geht ein hohes Lebensrisiko ein, weil er durch seine eigenwillige Lebensweise keinen göttlichen Schutz zulässt. Er hat mit seiner undurchsichtigen und wankelmütigen Lebensart selbst bestimmt, welchen Weg er geht. Es ist nicht der Weg, auf dem ihn der Gottesgeist im Ich Bin zur Einsicht und zur Veränderung seines unehrlichen Wesens weisen möchte, sondern sein eigenwilliger Weg der nicht ins Gottesreich führt. Er wird in Gottferne die großen Gefahren dieser Welt und der Beeinflussung die von erdgebundenen, hinterlistigen Seelen ausgeht, ohne der Veränderung seiner Charakterschwächen, kaum ausweichen können. Auch wenn der Mensch uneinsichtig ist und unbewusst gefährliche Umwege geht, die mit viel Leid verbunden sind, lässt ihm der Gottesgeist immer seine Freiheit.

Wer an der geistigen Hand des Liebegeistes gradlinig ins Himmelreich gehen möchte, der versucht, demütiger geworden, sich jeden Tag zu erkennen und ist bemüht, schrittweise seine Fehler, die nicht im Gottesgesetz liegen, mit der Gotteshilfe zu überwinden. Dazu lädt der innere Gottesgeist jeden herzensoffenen Menschen stets ein!

Er bittet euch, auch eure aufgesetzten Verhaltensweisen, die Menschen täuschen zu wollen, besser anzuschauen. Wer von euch persönlich noch gut bei anderen Menschen dastehen will, gleich, aus welchem Grund er das noch tut, der kann unmöglich die Verstellung eines anderen Menschen aufdecken und richtig einordnen! Er wird sogar einem Menschen, der sich selbst bemitleidet und verstellt, um etwas für sich zu erreichen, liebe und tröstende Worte entgegen bringen. Dies macht er deshalb, weil er sich für sein eigenes, unehrliches Verhalten, das ihm noch unbewusst ist, vor Gott und den Menschen entschuldigen will. Deswegen hat er großes Verständnis für die sich selbst bedauernden Menschen, die ihr falsches Benehmen noch nicht kennen, denn sonst würden sie sich schämen und es abstellen wollen.


60 Noch einen Hinweis zur besseren Erkenntnis: Gottverbundene Menschen, die trotz besseren Wissens des Gottesgesetzes, in einigen Lebensbereichen unverändert bleiben wollen, neigen gern dazu, sich im Äußeren bei anderen Menschen nützlich zu machen. Wenn ihre äußeren, guten Werke ohne Hintergedanken wären, dann wäre aus der Sicht des Gottesgeistes nichts dagegen einzuwenden bzw. sie wären von ihm zu befürworten.

Leider sind jedoch manche gottverbundenen Menschen auf ihren Vorteil bedacht und bieten ihre Hilfe nicht ohne Hintergedanken an. Dies ist ihnen kaum bewusst. Ihre guten Werke sollten ihre schlechten Charakterzüge verdecken, die sie aus verschiedenen Gründen Gott mit herzlicher Reue nicht zur Umwandlung übergeben wollen. So suchen sie für sich den geistigen Ausgleich, damit sie sich vor Gott als guter Mensch fühlen können.

Ihr Menschen, die ihr euch angesprochen fühlt, bitte erkennt euch und lasst ab von eurer Selbsttäuschung. Dann werdet ihr auch keinen Menschen täuschen wollen und ihr werdet euch dann auch nicht mehr von Menschen täuschen lassen!

Der Gottesgeist gab euch sinngemäß ein paar Hinweise zur Selbsterkenntnis und die Möglichkeit, die Taktik des sich Verstellens zu durchschauen. Ihr sollt damit euer Verhalten gegenüber selbstbemitleidenden Menschen korrigieren können, die mit ihrer um Erbarmung heischenden Art bei euch ihre eigenwilligen Ziele durchsetzen wollen. Bittet die Menschen, die auf diese Art und Weise Mitleid erreichen wollen, sich zu fragen, weshalb sie sich so verhalten.

Bitte macht euch im Leben selbst nichts vor, damit euch auch andere Menschen nichts vormachen können, was nicht der göttlichen Wahrheit entspricht.

65 Diese Bitte des Gottesgeistes im Ich Bin, solltet ihr gerade jetzt in der gefährlichen Phase der irdischen Endzeit noch mehr beherzigen!

Danke für eure stetigen Bemühungen zur täglichen Selbstehrlichkeit und zur Veränderung eurer dunklen Verhaltensweisen, die ihr nun ins Licht Gottes stellt!


Gott zum Gruß!


Es sprach nach dem Gotteswillen ein himmlischer Lichtbote über den Künder, der den Botschaftstext für die herzensoffenen Menschen aus dem göttlichen Ich Bin-Liebestrom schöpfte und ihn ungekürzt und unverändert weitergab.