Botschaft 0608. (Version vom 11.04.2006)
Verschlossenes Herz

Am Gitter hängendes Schloss mit Herzsymbol.

Stolz - der Urheber für das verletzende und abweisende Benehmen sonst gutmütiger, gottverbundener Menschen

Zunächst eine kurze Einweisung durch den Gottesgeist in diese Botschaft:

5 Die nachfolgende Gottesbotschaft gibt gottverbundenen Menschen (Jünger/innen der Jetztzeit) Aufschlüsse darüber, welche Hindernisse sie auf dem Inneren Weg ins Lichtreich Gottes noch nicht überwunden haben und deshalb mit ihrem unschönen, eigensüchtigen Benehmen wiederholt herzlichen und gutmütigen Menschen Leid und Kummer zufügen.

Ihre eigenartigen und unschönen Verhaltensweisen führen sie auf Abwege und in ihre finsteren Speicherungen aus diesem und früherer Leben, die in keiner Weise demütig waren. Kommen sie in eine Situation, in der ihnen ein herzensguter Mensch einen Hinweis zum Bedenken ihres unschönen Benehmens gibt oder ihre Lebenseinstellung nicht befürwortet bzw. anderer Meinung ist, dann fühlen sie sich in ihrem persönlichen Stolz verletzt und gekränkt. Ab diesem Augenblick werden sie von den sehr personenbetonten, ungesetzmäßigen Speicherungen im Ober- und Unterbewusstsein und in der Seele unbewusst gesteuert. Aus der Sicht der himmlischen Gesetze hätten sie normalerweise keinen ersichtlichen Grund dafür gehabt, sehr verletzt zu reagieren und sich auch widerspenstig einem geliebten Menschen in ihrem Herzen zu verschließen. Der Gottesgeist möchte ihnen in der Selbsterkenntnis helfen und bittet sie, nach dem Lesen der Botschaft sich gründlich selbstehrlich zu fragen:

Welche falschen Lebenseinstellungen und Verhaltensweisen sind es, die mich stets dazu treiben und anstiften, nach einem Gespräch mit unterschiedlicher Anschauung, Meinung und Hinweisen auf Fehler und Schwächen einen geliebten Menschen für längere Zeit beleidigt und gram abzuweisen und in dieser für ihn unerträglichen Phase ihm das Herz ganz zu verschließen?

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Aus der himmlischen Liebequelle empfängst du (der Künder) wieder eine Botschaft mit göttlichen Hinweisen, die gottverbundenen Menschen auf ihrem Inneren Weg zur Selbsterkenntnis und Bewusstwerdung ihrer Fehler (Charakterschwächen) sehr nützlich sein können. Aus dem inneren Licht begrüßt euch ein himmlischer Lichtbote und bittet euch, euch mit dem Herzen für den göttlichen Sinn der Botschaft aufzuschließen.

10 Der Gottesgeist spricht heute jene an, die bisher wegen ihrer Belastungen noch nicht erkennen konnten, wie wichtig ein demütiges Leben für die himmlischen Wesen und ebenso für die Rückkehrer ins himmlische Sein ist.

Wer den göttlichen Gesamtsinn in der Botschaft trotzdem nicht verstehen will, der sollte sich eingehend fragen, ob er wirklich dem göttlichen, demütigen Leben näherkommen möchte.


Gott zwingt keinem himmlischen Wesen seine Gesetze auf, doch er bittet sie, sich zu überlegen, ob sie sich weiter unverändert im Himmelreich aufhalten wollen, wenn sie gegenüber ihren Planetengeschwistern uneinsichtig bleiben möchten. Sie brauchen nicht im Himmelreich leben, denn noch bestehen die Fallbereiche, die außerhalb unserer vom göttlichen Licht durchstrahlten Galaxien liegen.

Sollte eines der himmlischen Wesen nicht bereit sein, sich den göttlichen Evolutionsgesetzen zu unterstellen, weil ihm seine Persönlichkeit wichtiger erscheint, dann wird es von der Ich Bin-Gottheit gebeten, sich entweder durch neue Erkenntnisse dem demütigen Leben der himmlischen Wesen anzupassen oder vorläufig außerhalb unseres Lichtreiches zu leben. Diese Weisung haben die himmlischen Wesen nach der Trennung der Schöpfung ins göttliche Gesetz gestellt, um zu vermeiden, dass aufrührerische Wesen das himmlische Planetenleben und die Einheit stören.


Wahrlich, die Uneinsichtigkeit mancher himmlischer Wesen kostete uns die Einheit und herzliche Geschwisterlichkeit, die aber so wichtig ist für unser harmonisches und friedvolles Leben. Manche der himmlischen Wesen - noch vor der Teilung der Schöpfung - wollten selbstbestimmend ihr Leben in erhobener Haltung leben. Das brachte ihre Lichtaura durch niedrige Schwingungen, die auf ihren Evolutionsplaneten nicht vorkamen, immer mehr in Turbolenzen. Deshalb konnten sie sich nicht mehr auf ihren Wohnplaneten aufhalten und wurden von niedriger schwingenden Evolutionsplaneten automatisch angezogen. Dies geschah nur bei den Wesen, die trotz Ermahnungen und vieler ernster Weisungen des Gottesgeistes weiter uneinsichtig blieben.

15 Einmal gab es für sie keine Möglichkeit mehr, sich auf einem himmlischen, mit Lichtwesen bewohnten Planeten zu halten. Dies führte sie in die Verzweiflung und in Abwanderungsgedanken. So entstanden zuerst Fallgedanken und dann größere Planungen für ein Leben außerhalb der reinen himmlischen Welten. Ihre Lebensweisen wollten sie nicht den göttlichen Gesetzen angleichen.

Daraufhin gründeten und schufen sich die abtrünnigen Lichtwesen eine Lebensexistenz außerhalb des himmlischen Seins. Aus Energiegründen und nach der Abstimmung aller Lichtwesen - die sich eine ewige Zusammengehörigkeit wünschten - wurde ihnen jedoch dieses getrennte, uneinheitliche Leben nur auf vorbestimmte Äonenzeit gestattet. Weitere Einzelheiten über die Teilung der Schöpfung und zu welchen Schwierigkeiten es in der geteilten Schöpfung kam, könnt ihr aus vielen anderen Botschaften über diesen Künder erfahren.


Nun leben viele Gott treue Jünger/innen zur Unterstützung der Fallbereiche mit zweipoligen Energien freiwillig im Heilsplan Gottes unter den Fallwesen. Sie kommen natürlich mit den gegensätzlichen Lebensweisen der abtrünnigen Gotteswesen ständig in Berührung.

Dies hat zur Folge, dass sie immer wieder ihre herzenskalten Lebensweisen kopieren und nicht wissen, dass sie sich dadurch weit entfernt vom demütigen himmlischen Lebensprinzip befinden.

Die gutmütigen, gottverbundenen Menschen ahnen durch ihre Unwissenheit über die himmlischen Gesetzen vieles nicht, deshalb bietet ihnen der Gottesgeist viele Lebensbeispiele zum Nachdenken an, wie auch folgend: Sollten sie sich einem friedvollen und gutmütigen Menschen nach einer Uneinigkeit über eine Lebensanschauung aus persönlichem Stolz verletzt und gekränkt verschließen bzw. mit ihm nicht mehr reden wollen, befinden sie sich schon ab diesem Zeitpunkt außerhalb des demütigen, himmlischen Lebensprinzips und belasten sich seelisch.

20 Wenn ein Mensch bestimmend und drängend darauf besteht, dass seine Meinung akzeptiert und umgesetzt werden sollte, hält er sich ab diesem Moment nicht mehr in der zweipoligen göttlichen Schwingung auf und wird sofort sichtbar für jene Seelen, die nur darauf warten, dass er noch weiter in seiner bestimmenden Haltung gegen einen herzlichen Menschen verbleibt. Dies zieht natürlich noch größere negative Kreise. Wenn der Mensch unverändert an seiner Meinung festhält und länger darüber nachgrübelt, wie er dennoch zu seinem Recht kommen bzw. wie er sich bei einem anderen mit List durchsetzen kann - auch wenn seine Meinung oder Lebensanschauung gut sein sollte - und ihm ablehnend und herzenskühl begegnet, so verbleibt und schwingt er weiter im gegensätzlichen Lebensprinzip der erdgebundenen Fallwesen. Dadurch fällt er ständig weiter in seiner menschlichen und seelischen Schwingung ab und natürlich schleichen sich jede Menge Gedankenimpulse der aufdringlichen Seelen, die immer auf Zerstörung aus sind, ins Oberbewusstsein ein. Durch das Nachgehen der eigensüchtigen Gedanken, die unbedingt etwas für sich erreichen wollen, verstärkt sich das Energiepotenzial der negativen Kräfte im Oberbewusstsein und beeinflusst und quält den Menschen so lange, bis er irgendwann zermürbt den zerstörerischen Impulsen nachgibt bzw. im Äußeren dafür die Weichen stellt.

Wahrlich, dies sind die Folgen von Auseinandersetzungen verschiedener Meinungen und Anschauungspunkte gottverbundener Menschen, die sich aus persönlichem Stolz unbedingt durchsetzen wollen.

Mit dieser falschen, hartnäckigen Einstellung resignieren sie letztlich auf dem Inneren Weg zu Gott. Bisher fanden sie kein Mittel und keinen Ausweg, um ihre falsche Verhaltensweise ein für allemal abzustellen bzw. zu beenden. Ihnen fällt es sehr schwer nachzugeben bzw. sich in einer falschen Lebenseinstellung und Verhaltensweise zu überwinden, die anderen Leid und Kummer bringt. Diese stolze Art führt sie immer wieder zum Gedankenwälzen und Selbstbedauern, weil sie fälschlich glauben, ihre Meinung und Lebenseinstellung müsste richtig sein. Doch wenn sie diese aus der Sicht des Gottesgeistes betrachten könnten, dann würden sie gerne in die göttliche Vernunft gehen wollen, da sie viele falsche Einstellungen entgegen dem göttlichen Leben erkennen würden. Nur die falsche Lebensperspektive bzw. Meinung treibt einen Menschen irrtümlich dazu, zu glauben, er läge mit ihr richtig und nun müsste sie ein anderer ebenso wie er verstehen und unbedingt annehmen. Weigert sich dieser jedoch, dann verhalten sich die gottverbundenen Menschen trotzig und ziehen sich von einem liebgewonnenen Menschen einfach im Herzen und auch im Äußeren zurück.


Diese Lebensweise leben die unverbesserlichen Fallwesen untereinander schon lange und nun wird sie von den gottverbundenen Menschen (Jünger/innen) kopiert, die unentschlossen und wankelmütig in der Verwirklichung der himmlischen Gesetze leben. Sie wissen nicht, was sie sich und ihrer Seele mit einer feindseligen Ablehnung und friedlosen Stimmung gegenüber einem geliebten Menschen antun, der geradlinig und standhaft sein inneres erschlossenes Bewusstsein lebt.

Fälschlich glauben sie, durch ihre herzenskühle und trotzige Zurückhaltung würde die Zeit für sie arbeiten und der geliebte und feinfühlige Mensch würde sich bald aus Verzweiflung und Herzensschmerz ihrer Meinung und Lebensanschauung beugen. Wisset, so verhalten sich nur wankelmütige, uneinsichtige und unreife Jünger/innen, jedoch nicht jene, deren Seelen in der göttlichen Demut weit gereift sind.

25 Ein demütiger, gereifter Mensch erhält von Innen (von seiner Seele) die Impulse, sich nicht einer Meinung oder Lebensanschauung eines niedrigen Bewusstseins anzuschließen, denn sonst lebt er gegen sich, d.h., gegen sein erschlossenes Bewusstsein. Dies lässt eine weit entwickelte Seele nicht mehr zu, weil sie ihren Menschen schon ganz in ihre Energieaura einhüllen und ihm von Innen spüren lassen kann, dass die Meinung und Lebensanschauung eines anderen Menschen gegen das Gesetz der Freiheit und Unabhängigkeit eines Wesens gerichtet ist und der Mensch diese noch mit bestimmenden Worten vertritt.


Was rät euch hierbei der Gottesgeist, werdet ihr nun vielleicht fragen, um im göttlichen Willen und hoher Lichtschwingung verbleiben zu können?

Der Gottesgeist ist immer für Lösungen und Kompromisse, die den Wesen ein friedvolles Miteinander ermöglichen. Die Menschen sollten prüfen, ob es ihnen möglich ist, ihre unterschiedlichen Meinungen und Lebensanschauungen doch noch auf einen Nenner zu bringen. Wenn dies nicht gelingt, dann empfiehlt ihnen der Gottesgeist ohne viel darum herum zu reden, derjenigen Lebenseinstellung nachzugehen, die ihnen mehr ermöglicht, die göttliche Freiheit und Unabhängigkeit zu leben.

Sind die Freiheit und Unabhängigkeit z.B. in einer Partnerschaft nicht gegeben, dann will der Höherentwickeltere dieser zu eng geführten Partnerschaft am liebsten bald entfliehen wollen. Er fühlt sich unwohl in ihr und spürt von Innen, dass der andere versucht, ihn mit seiner unfreien Meinung und Lebenseinstellung zu bedrängen bzw. bestimmend ihn vereinnahmen möchte - dies kann schon bei der Essensplanung und Zubereitungsweise der Speisen der Fall sein. Diese Lebensweise ist wahrlich fern der freien göttlichen Verhaltensweisen und dies führt irgendwann durch bedrängen und bestimmen wollen zu einem unfreien Zusammenleben in mehreren Lebensbereichen.

Wer nicht bald sein menschliches Ich - es sind stolze und erhobene Verhaltensweisen, die immer bestimmen wollen, was jemand zu tun hat - auf dem Inneren Weg zum göttlichen Licht bereuend Gott zur Umwandlung übergibt, der sitzt noch fest im Boot der Finsterlinge, die ihn weiter vom himmlischen, demütigen Lebensprinzip abtreiben. Sie wollen ihn in ihr bestimmendes und herrschsüchtiges Lebensprinzip, das mit persönlichem Stolz gekrönt ist, weiter hineinziehen.

30 Wer sich in seinem Leben nicht demütig zurücknehmen will, weil er glaubt, im Recht zu sein und sich über Stunden und Tage von gutmütigen Menschen bockig und herzenskalt zurückzieht, der hat wahrlich noch nicht viel auf dem Inneren Weg zum göttlichen Lebensprinzip gelernt und bleibt so lange uneinsichtig, bis ihm die seelischen und menschlichen Schmerzen so viel Leid und Kummer zugefügt haben, dass er einmal zu Gott aufschreit und verzweifelt spricht: Lieber Gott, es ist genug, ich habe nun die Einsicht.

Nicht Gott war es, der ihm Schmerzen zugefügt hat, sondern er allein, weil er zu stolz war nachzugeben und sich verschlossen hat für eine gute Lösung zum friedvollen und herzlichen Zusammenleben. In einem uneinsichtigen Zustand des Menschen kann der Gottesgeist nicht mehr wirken und ihm auch nicht mehr über die Seele mit weisenden Impulsen zur Vernunft beistehen. Wenn ein gottverbundener Mensch beharrlich darauf besteht, dass sein Nächster unbedingt seine angeblich kluge Lebenseinstellung und viele angeeignete Fähigkeiten dieser Welt annimmt und auch seine Hilfe, wahrlich, der lebt noch verschlossen für die göttliche Freiheit und wird, so eingestellt, immer wieder die Harmonie der Wesen verletzen. Bitte bedenkt, eine solche Hilfe kann nicht selbstlos und frei sein. Eine Unruhe stiftendende Verhaltensweise sucht immer nur seinen eigensüchtigen Vorteil.

Bitte fragt euch: Welche Art von Hilfe ist es, wenn ihr etwas, bestimmend und streitsüchtig eingestellt, durchzusetzen versucht?

Ihr Jünger/innen der Jetztzeit, denkt bitte darüber einmal weise und weitsichtiger nach, dann werdet ihr nicht mehr aus Stolz und Hochmut jemand, den ihr im Herzen gern habt, immer wieder Leid zufügen wollen, wenn er nicht gleich eurer Meinung, Lebenseinstellung und eurem guten Rat folgt. Ihr werdet ihm mehr Verständnis entgegenbringen wollen, weil ihr seine freien Äußerungen und Handlungen respektieren könnt, die vielleicht viel weitsichtiger als eure sind.

Wer sich selbst in seinem früheren falschen Denken und unschönen Verhalten, was stets auf seine aufwertende Persönlichkeit bezogen war, überwinden will, dem wird aus der göttlichen Liebequelle vielfach geholfen. Er erhält die Überwindungskräfte Gottes und kann sich wieder neu aufbauen zum demütigeren Verhalten gegenüber herzlichen Menschen, die stets im Herzen mit Gott in Verbindung bleiben möchten. Diesen Überwindungsversuch zu machen, das rät ihnen der Gottesgeist über einen reinen himmlischen Lichtboten, der es sehr bedauert, dass Menschen einerseits in ihrem Herzen Gott aufrichtig lieben können, andererseits jedoch, wenn sie ihre Meinung nicht durchsetzen können, einen herzlich eingestellten Menschen von einem Augenblick zum anderen einfach auf die Seite stellen und ihm nur abweisende Blicke entgegenbringen. Diese Lebensweise ist wahrlich unschön und bedarf einer baldigen Korrektur, so der Mensch mit seiner Seele dem demütigen himmlischen Lebensprinzip noch näherkommen möchte!


35 Unschöne Verhaltensweisen und unschönes Benehmen zeigen die Fallwesen auch durch ihre ausdrucksvolle, stolze und beherrschende Körpersprache, die sich in der Mimik und in der Körperhaltung ausdrückt. Wenn etwas ihrem Willen nicht entspricht, dann stellen sie sich durch beunruhigende, drohende Gebärden und mit berechnenden, gestikulierenden Bewegungen sowie durch einen wechselnden, unschönen Gesichtsausdruck dar. Durch bestimmte Körperhaltungen, Gesichtsverzerrungen und Bewegungen wollen sie die Menschen in einen erniedrigten Zustand bringen und ihnen furchterregend ihren Willen aufzwingen. Zu einer ihrer bestimmenden Verhaltensweisen gehört das Händestemmen in die Hüften. Mit dieser Haltung will ein Mensch anderen zeigen, dass er in diesem Lebensbereich der Beherrschende ist. Er will damit ausdrücken, alle haben nun auf sein Kommando zu hören und sich ihm unterzuordnen.

Diese typische „Herrscherhaltung“ kopieren nun die Jünger/innen, weil sie fälschlich glauben, jemand sollte dadurch endlich ihre Weisung und ihren Rat befolgen. Sie glauben unbewusst, durch ihre stramme und aufrechte Körperhaltung und durch das Stemmen der Hände in die Hüften könnten sie Menschen einschüchtern und mit bestimmenden Worten unterwürfig machen. Sie sollten sich jetzt unbedingt ihren Vorschlägen und Meinungen unterwerfen, doch sie vergessen dabei, dass ihnen diese unschöne, herrschsüchtige Haltung neue Gesetzesbelastungen bringt.

Wahrlich, wenn ein Mensch mit stolzen und herrschsüchtigen Verhaltensweisen stark verpolt ist, dann zieht er schon im ersten Ansatz herrschsüchtiger Gedanken aus seinem Unterbewusstsein über die Nervenbahnen ins Oberbewusstsein kopierte Verhaltensweisen der Fallwesen an und diese steuern ihn unbewusst zu herrschsüchtigen Körperhaltungen.

Bitte macht euch diese weise göttliche Aussage und menschliche Tatsache noch mehr bewusst und macht euch nichts vor. Zu einer solchen Körperhaltung kommt es unbewusst nur dann, wenn in der Seele und im menschlichen Ober- und Unterbewusstsein eines Menschen noch herrschsüchtige und stolze Verhaltensweisen gespeichert sind.

Denkt um, seid nachgiebig und beobachtet euch noch genauer und findet heraus, wo ihr noch unbewusst in einem oder mehreren Lebensbereichen stolz und herrschsüchtig lebt.

40 Übergebt diese unschönen Verhaltensweisen gegenüber anderen Menschen, die ihnen bestimmt nicht angenehm und geheuer waren, nun herzlich bereuend ein für allemal Gott. Sie sind auf das zerstörerische, erhobene Lebensprinzip der abtrünnigen Gotteswesen ausgerichtet, haben aber keinen ewigen Bestand, weil die Wesen des Lichts - welche tief oder nur gering abgefallen sind - einmal wieder im himmlischen, demütigen Lebensprinzip leben werden. Wann dies sein wird, bestimmt jedes abgefallene Wesen selbst. Auch wenn es unzählige Äonen dauern sollte, einmal wird bei jedem Wesen der Augenblick der Einsicht und Rückkehr kommen.


Wollt ihr Jünger/innen der Jetztzeit euch das antun und unnachgiebig sein, so wie die tief gefallenen Gotteswesen, die noch uneinsichtig gegenüber den göttlichen Gesetzen leben - mit denen ihr jetzt noch zusammenlebt - dann wird es eine lange Heimreise mit vielen Schwankungen werden, einmal mit freudigen Ereignissen, dann wieder mit vielem Leid. Einen geradlinigen Heimweg ins Lichtreich Gottes ohne Leid hat sich eure Seele vor der Inkarnation sehnlichst gewünscht und nun ruft euch der Gottesgeist dies wieder ins Bewusstsein, da ihr oft kurzsichtig denkt und euer Vorhaben immer wieder vergesst.

Viel mehr könnte euch der Gottesgeist heute noch durch den Künder zur Selbsterkenntnis stolzer und herrschsüchtiger Verhaltensweisen sagen, die sich in Körperbewegungen und -haltungen, auch in der Kopfhaltung und in Augenverstellungen sowie in Gesichtsverzerrungen ausdrücken. Es ist die unausgesprochene Sprache der tiefst gefallenen, stolzen und herrschsüchtigen Fallwesen untereinander, die durch ihr gegensätzliches Denken und Handeln den Grundstein für das heutige äußere Übel in dieser Welt gesetzt haben. Die Tragik des Leidens für Menschen und Seelen kann infolgedessen nicht mehr überboten werden.

Würde euch der Gottesgeist heute noch mehr in die abartige und unschöne Körpersprache der abtrünnigen Gotteswesen einweisen, dann könnte mancher gottverbundene Mensch fälschlich annehmen, Gott möchte sie lächerlich machen. Nein, so etwas würde der Gottesgeist nie tun und auch die himmlischen Wesen nicht. Doch er darf die Jünger/innen über ihre ungesetzmäßigen Verhaltensweisen aufklären und sie unterweisen, damit sie sich schneller von den Irrtümern dieser Täuschungswelt befreien können. Der Gottesgeist möchte sie vor Menschen und ihren verbündeten Seelen schützen, die wahrlich nichts Gutes mit der Jüngerschaft Gottes beabsichtigen. Wenn die Jünger/innen den Fallwesen durch eigene Beobachtung und selbstehrliche Fehlersuche auf die Schliche kommen könnten, dann hätten sie es leichter, die bedrohlichen Situationen in der Welt durch innere göttliche Weisungen und seelische Intuitionen zu umgehen. Das geschieht jedoch zu selten aus Unwissenheit, Leichtgläubigkeit und Verkennen gefährlicher Lebenssituationen, in denen die erdgebundenen Fallwesen die Jünger/innen in die Enge treiben, damit sie große, verhängnisvolle Fehler in ihrem Leben begehen und eine ungesetzmäßige Lebensweise führen, aus der sie oft für lange Zeit nicht mehr frei werden.

Nun, wenn die Jünger/innen reifer geworden sind durch das erfolgreiche Arbeiten mit der großen Anzahl von Selbsterkenntnishinweisen in den heutigen, tiefgründigen Gottesbotschaften und weiter dazu bereit sind, neue göttliche Hinweise zu höherem Leben im Geiste Gottes aufzunehmen, dann erst wird sie der Gottesgeist über den Künder in die „Körpersprache der Fallwesen“ tiefer einzuweisen versuchen, damit sie ihr menschliches Bewusstsein im Körperausdruck, zur Selbsterkenntnis und Fehlersuche mehr beleuchten können.

45 Heute würde dieses Wissen einige geistig noch nicht so weit gereifte Jünger/innen verwirren, weil ihr Bewusstsein dafür noch nicht genügend offen ist. Wisset jedoch im Voraus: Jede Körperbewegung, -haltung und jeder -ausdruck kann euch aufzeigen, wo ihr seelisch und menschlich mit Ungesetzmäßigkeiten belastet seid. Dadurch kann jeder seine unangenehme Körpersprache durch eigene Beobachtung, die er anderen gegenüber zeigt, besser kennen lernen und durch Bewusstwerdung ihrer Bedeutung sich ziemlich schnell auf die Schliche kommen und sich mit der göttlichen Hilfe überwinden sie nicht mehr zu tun.

Vielleicht beginnen jetzt manche herzlich bereite Jünger/innen, die freudig und dankbar für jeden Selbsterkenntnishinweis sind, mit der in Anspruch genommenen göttlichen Hilfe sich selbstständig bei unangenehmen Lebenssituationen im Körperausdruck zu beobachten. Doch übereilt nichts und grübelt auch nicht lange über etwas nach, was euch nicht verständlich ist. Wenn ihr sensibel geworden seid, da sich eure Seele bereits durch einen hohen Reinheitsgrad energetisch ausgedehnt und über euch gestülpt hat, dann empfindet ihr mit ihr, was eine bestimmte Bewegung und Haltung euch zu sagen hat und dann ist es euch möglich, auch den Körperausdruck anderer Menschen zu erspüren und seine Bedeutung zu ermitteln. Dann kann euch auch kein uneinsichtiger Mensch mehr mit seinem verletzenden Getue erzählen, dass seine Gedanken frei von bestimmenden und beherrschenden Negativkräften und eigensüchtigen Ziel waren. Ihr könnt ihn dann durchschauen, weil ihr euch vorher selbst durchschaut habt.


Durch diese Botschaft werden den Jünger/innen wieder einige Möglichkeiten angeboten, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, jedoch nur für den aufgeschlossenen Heimkehrer, der gerne seine Fehler und Schwächen sucht, um sich willig auf das göttliche Gesetz zu verändern, sind sie wertvoll und bedeutsam. Er schreit bestimmt nicht entsetzt auf, wenn ihm jemand einen Hinweis zur Selbsterkenntnis eines Fehlers gibt, da er Gott gegenüber für jede Befreiung von einer seelischen Belastung sehr dankbar ist. Er weiß aus seiner demütigen und bescheidenen Lebensweise, dass ihm dies zur schnelleren Überwindung seiner Fehler verhilft. Wahrlich, dies ist heute eine Seltenheit bei den Jüngern/innen, weil sie voreingenommen leben und keinen Menschen an sich heranlassen, der ihnen zur Selbsterkenntnis einen wichtigen Tipp geben möchte.

Es ist für den Gottesgeist und die himmlischen Wesen ein sehr trauriger Zustand, die heutigen Jünger/innen zu erleben, wie sie einem Fehlerhinweis abwehrend gegenüberstehen. Sie gehen sofort in Angriffsstellung und beschweren sich noch darüber, wie der andere dazu kommt, ihnen eine Hilfestellung zu einem Fehler zu geben. Sie sind sofort aufgebracht, entziehen dem gutmütigen Menschen das Wort und werden streitsüchtig und arrogant. Wahrlich, wer so undankbar lebt, der braucht sich später nicht zu wundern, wenn er einen geliebten, gutmütigen Menschen für immer verliert. Durch seine menschliche Voreingenommenheit, die eine Annäherung zur göttlichen Demut nicht zulässt, verliert er alle Chancen geistig zu wachsen. Dies hat nicht nur auf seine Partnerschaft und herzlichen Freunde gravierende Folgen, sondern auch auf dem Inneren Weg zu Gott. Er verliert zunehmend Boden unter seinen Füßen, weil er den Inneren Weg ins himmlische Licht zu wankelmütig beschreitet. Stolpert er einmal über eine stolze, noch unerkannte Verhaltensweise, dann wird er oft lange Zeit nichts mehr von Gott und einem demütigen himmlischen Leben wissen wollen. Dies ist natürlich sehr tragisch für seine Seele, die nur ein Ziel kennt, nämlich schnellstens die himmlische Heimkehr zu erreichen.

Ihr jetzigen Rückkehrer ins Himmelreich, wollt ihr euch durch euer widerspenstiges Verhalten noch kurz vor dem ES WERDE eure baldige Heimkehr verbauen?


50 Demjenigen, der jetzt den tiefen Sinn der Botschaft nicht verstanden hat, dem kann Gott im Ich Bin nicht so bald helfen, denn er ist nicht nur im Herzen verschlossen für gutmütige Menschen, denen er nach einem Selbsterkenntnishinweis trotzig den Rücken kehrt, sondern auch für göttliche Hinweise zur schnelleren Heimkehr.

Was wollt ihr nun tun mit dieser Botschaft?


Diese Frage aus der göttlichen Liebequelle des herzlichen und demütigen Lebens sollte sich jeder Leser selbst beantworten, denn er ist selbst verantwortlich für sein ewiges Leben.

In diesem Sinne verabschiedet sich der Gottesgeist von euch inneren Menschen und bittet euch herzlich, nicht lange mit der demütigen Lebensweise zu warten, denn es ist sehr spät für die Menschheit geworden. Die äußeren Stürme der Gegenseite werden immer stärker, weil die irdische Schwingung durch die Gesetzesverstöße der uneinsichtigen Fallwesen ständig immer mehr abfällt und nun auch noch durch die stolzen und unnachgiebigen Jünger/innen Gottes, die sich in dieser Welt der vielen Täuschungen verlaufen haben. Sie wollten den tief gefallenen Wesen ein gutes Vorbild in demütiger, jedoch nicht in unterwürfiger Lebensweise sein. Was ist nun aus ihrem herzlichen Vorhaben geworden?

Dies fragt euch in einer ruhigen Stunde des irdischen Lebens und außerdem wieviel Stolz und bestimmende oder herrschsüchtige Verhaltensweisen ihr noch in euch habt.


Gott zum Gruß.