Botschaft 0623. (Version vom 02.07.2007)
(1/2) Entstehung der Religionen und Glaubensgemeinschaften und der daraus entstandene fanatische Gottesglaube, mit endlosem Leid für Menschen und jenseitige Seelen

Tempelberg in Jerusalem.

Der Gottesgeist bietet vor dem ES WERDE - vor Ablauf der Frist der Fallschöpfung - den Menschen mit geöffnetem Herzen in dieser Botschaft noch folgende Themen an:

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Gott zum Gruß, ihr gutwilligen inneren Menschen, mit dem seelischen Drang euch von weltlichen Vorstellungen und Bindungen schrittweise lösen zu wollen, um der Freiheit der himmlischen Wesen und ihrer geistigen Selbstständigkeit näher zu kommen!

Als ein Lichtbote der Liebe darf ich heute nach dem göttlichen Willen zu euch inneren Menschen sprechen. Mein Mitteilungsinhalt darf nach dem göttlichen Gesetz kleine Hinweise von unserem bzw. meinem himmlischen Leben enthalten, doch Belehrungen über unsere Evolutionsgesetze, die wir als Lebensrichtlinien achten, gibt in unserem unpersönlichen Leben nur die Ich Bin-Gottheit, damit die Gleichheit aller himmlischen Wesen stets bewahrt bleibt. Das heißt, wir geben euch inneren Menschen keine Gesetzesweisungen. Wir können jedoch Eindrücke von unserem himmlischen Leben und Erfahrungen aus unserem irdischen Leben zu der Bildmitteilung der Ich Bin-Gottheit aus dem Liebestrom dazustellen. Dies tue ich ab und zu in einer Botschaft mit einem himmlischen Helfer (Kontrollwesen). Doch hauptsächlich spricht der gütige Allgeist in seiner Liebesprache, die ich über den Lebenskern empfange und ungekürzt an den Künder weitergebe.

Zuerst möchte ich mich bei euch vorstellen:

Meine Lichtheimat im Gottesreich ist z.Z. eine Galaxie, die dem göttlichen Willensbereich angehört. Ich habe von unserer geliebten Gottheit diese Aufgabe als reines Lichtwesen freiwillig übernommen, weil so viel Unwissenheit und große Not auf der Erde unter der fehlgeleiteten Menschheit und den Seelen in den licht- und energiearmen Fallbereichen sind. Wir sind über die chaotischen und tragischen Zustände der lichtarmen Wesen von der Ich Bin-Gottheit grob eingewiesen worden, aber genauere Details erfahren wir durch sie nicht, weil uns dies in eine sehr niedrige Schwingung herunterziehen und unserem Planetenleben sehr schaden würde. Mit schwerem Herzen denken die himmlischen Wesen an euch und ab und zu meldet sich freiwillig ein reines Lichtwesen, um im Heilsplan Gottes mitzuwirken bzw. durch erworbene Fähigkeiten aus seinem himmlischen Evolutionsleben der Gesamtschöpfung selbstlos zu helfen. Doch eine Aufgabe im niedrig schwingenden Fallsein übernehmen wir nicht gerne, weil uns das große Leid der Menschen und der Natur im Herzen sehr bewegt und traurig stimmt. Deshalb überlegen wir uns sehr gut, ob wir eine irdische Aufgabe annehmen, die uns die Ich Bin-Gottheit zur selbstlosen Hilfe anbietet. Meistens jedoch ist unsere Hilfsbereitschaft größer und steht über unserer anfänglichen Zurückhaltung und dem eigenen unahngenehmen Gefühl, da wir im Voraus ungefähr wissen, was uns später erwartet. Wahrlich, es ist für uns sehr schlimm die Menschen und Seelen in ihrer Gott fernen, unwürdigen und tragischen Lebensweise sehen zu müssen und noch dazu, dass die meisten von ihnen von hinterlistigen, dunklen Seelen stark beeinflusst werden. Da wir den freien Willen der Menschen immer beachten, müssen wir aus der Ferne mit wehem Herzen beobachten, wie die unverbesserlichen Seelen, die oft mit gleich ausgerichteten Menschen und deren Seelen in einem Pakt stehen, geistig unwissende Menschen steuern und sich durch sie - davon sind auch sehr viele gläubige Menschen betroffen - ihre abartigen Wünsche erfüllen.

25 Viele himmlische, im Heilsplan tätige Wesen, haben kurzzeitig schon die unerträglichen irdischen Lebensumstände bzw. das endlose Leid und die große Not der Menschen und Seelen in ihrer sehr niedrigen Schwingung durchlebt. Darum entschließen wir uns ungern und mit sorgenvollem Herzen nur einige Male auf dem dunklen Planeten Erde eine wichtige Aufgabe zu übernehmen, die zu unseren Bewusstseinserfahrungen einigermaßen passt. Doch es kommt immer öfter vor, dass ein himmlisches Wesen schon nach kurzer Zeit die Aufgabe aufgibt, weil es durch die niedrigen Schwingungen und unerträglichen, abartigen Erlebnisse der chaotischen Menschen geschockt ist und in eine sehr traurige Phase kommt. Dann übernehmen sofort andere himmlische Wesen diese Aufgabe, denen es bald genauso geht, wie es ihren Vorgängern ergangen ist.

Die meisten geistig gut orientierten Menschen wissen nicht, dass sich himmlische Wesen notwendiger Weise im Fallsein aufhalten müssen. Da die direkte Energieversorgung von der himmlischen Urzentralsonne über kosmische Lichtkanäle zu den Fallgalaxien nicht funktioniert, d.h., oft durch die niedrigen Schwingungen der Planetenbewohner zurück gehalten wird und dadurch ein großes Energiedefizit auf den Planeten der Fallwesen entsteht, bemühen sich freiwillige himmlische Lichtwesen dies auszugleichen. Sie halten sich nur kurz im Fallsein auf und in dieser Phase können sie über ihren energiestarken Lebenskern größere Mengen von göttlichen Energien aufnehmen und nach dem göttlichen Willen dorthin weiterleiten, wo sie dringend benötigt werden. Doch die schlimmen Erlebnisse und chaotischen Lebenszustände in den dunklen, niedrig schwingenden Bereichen des Fallseins, halten die meisten himmlischen Wesen ab, sich auf die Erde zu inkarnieren oder eine Schutzaufgabe zu übernehmen. Sie wollen lieber eine Aufgabe in den lichtreicheren, höher schwingenden Fallgalaxien bzw. Planeten erfüllen, wo höher entwickelte Wesen leben und nach göttlicher Weisung mit uns himmlischen Lichtwesen gerne in Kontakt treten wollen. Wir helfen ihnen selbstlos und herzlich ohne Belehrungen zu geben, deshalb wird unsere Person nie im Vordergrund erscheinen. Wir sind nur Übermittler bzw. Lichtkanäle der genialen Weisungen der gütigsten und herzlichsten, unpersönlichen Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne. Die willigen Planetenbewohner erhalten über unseren Lebenskern die Weisungsbilder der Ich Bin-Gottheit zu neuen Erkenntnissen und Gesetzesinformationen, mit vielen zusätzlichen Energien zu ihrer Umsetzung. Danach ist unsere Aufgabe vorübergehend erfüllt. Wir halten uns immer nur kurz auf einem Planeten des Fallseins auf, weil wir unserem Dualleben stets freudig nachgehen und ebenso in der Evolution gemeinsam voran kommen wollen.

Unsere Aufgaben im Himmelreich erfüllen wir meistens dualweise. Wir erschaffen z.B. nach den genialen Weisungen der Ich Bin-Gottheit neue Galaxien, mit herrlichen Planeten für unsere Nachkömmlinge. Sind deren Lichtpartikel ausgereift - dies geschieht erst nach einer bestimmten Evolutionsreife - beginnen sie außerhalb ihres elterlichen Planeten im herzlichen Dualverbund ein neues, selbstständiges Leben. Doch die Vorbereitungen dafür werden abwechselnd von erfahrenen Wesen getroffen.

Unsere Aufgabe im Heilsplan Gottes erfüllen wir jedoch außerhalb des Himmelreiches, das heißt, im Fallsein und meistens nicht dualweise, weil dies durch das PlanetenSchwingungsgesetz nicht anders möglich ist. Ein reines Lichtwesen das im Fallsein eine Aufgabe übernimmt, ist zeitweise oder stets niedrigen Schwingungen ausgesetzt und deshalb benötigt es zum Ausgleich sein Dual, das sich im Himmelreich in einer hohen Schwingung aufhält. Es kümmert sich rührend um sein Dual, das in der Tiefe des Fallseins kurz tätig ist. Wenn es sehr traurig wurde über einen Missstand im menschlichen Leben, dann tröstet und stützt es sein Dual mit lieben Bildern aus seinem Herzen, damit es die Aufgabe erfolgreich zuende führen kann. Dies ist auch der wahre Grund, warum immer nur ein einzelnes, reines Wesen ohne Dual im Fallsein wirkt. Würden sie ihre Aufgabe im Dualverbund erfüllen, dann würde ihre Wesensschwingung zu sehr durch die niedrige Schwingung in Mitleidenschaft gezogen und noch dazu ihr himmlischer Wohnplanet, mit dem sie über den Lebenskern während ihrer ganzen Evolutionszeit verbunden sind. Wahrlich, ihre niedrige außerplanetarische bzw. außerhimmlische Schwingung könnte sich auf das Magnetfeld ihres himmlischen Wohnplaneten nachteilig auswirken, d.h., diese würde auch noch störend auf andere Planetenbewohner übergreifen und einwirken. Um dies zu vermeiden und ausgleichend zu wirken, sind die himmlischen Wesen im Fallsein immer ohne ihrem Dual tätig.


Nach und nach versucht der Gottesgeist, zur weiteren geistigen Orientierung und besseren Vorstellung, euch kleinere Erweiterungen vom Leben und den Aufgaben himmlischer Wesen zu übermitteln.


30 Wisset auch, zum Schutz eines gottverbundenen Menschen werden normalerweise keine zwei Lichtwesen benötigt, außer ein geistig weit gereifter Mensch übernimmt nach dem göttlichen Willen die sehr schwierige und verantwortungsvolle Künderaufgabe. Dann sind vorübergehend zwei oder auch mehrere himmlische Lichtwesen zum Schutz und zur Kontrolle der einfließenden, göttlichen Mitteilung notwendig. Doch dies kommt nur selten bei einem Menschen vor, da es nur wenige aufrichtige und beständige Gotteskünder gibt.

Ihr könnt davon ausgehen, dass auch weibliche himmlische Lichtwesen den Schutz eines Menschen und seiner Seele übernehmen. Sie können genauso gut wie ein männliches Wesen diese sehr schwierige Aufgabe erfüllen und tauschen ihre Lebenserfahrungen immer im Dualverbund aus. Beide haben fast die gleichen Fähigkeiten und Evolutionsveranlagungen die nützlich sind, um eine irdische Aufgabe nach göttlichen Weisungen gut erfüllen zu können.

Doch überwiegend übernimmt ein männliches himmlisches Wesen auch den Schutz bei einem gottverbundenen Menschen männlichen Geschlechts. Will z.B. ein junger gottverbundener Mann oder eine junge gottverbundene Frau aus verschiedenen Gründen und einer massiven Verpolung ihres himmlischen Ur-Wesens eine abnormale Beziehung zum gleichen Geschlecht beginnen - wie es die Seele schon in früheren Inkarnationen lebte - dann versucht ein reines Wesen nach göttlichen Weisungen nachts die gottverbundene Seele mit Bildern darauf aufmerksam zu machen, dass sie mit ihrem Menschen wieder entgegen dem himmlischen Dual-Lebensprinzip lebt. Das himmlische Schutzwesen bemüht sich seine eigenen himmlischen Eigenschaften, z.B. eines weiblichen sanften und zarten Wesens, der gottverbundenen Seele in Bildern zu zeigen. In herzlicher Zusammenarbeit mit dem Schutzwesen, beginnt die Seele nach und nach die weiblichen himmlischen Eigenschaften in sich wieder aufzudecken. Dazu möchte die verschattete Seele lieber ein weibliches, himmlisches Schutzwesen bei sich haben. Das werdet ihr vielleicht gut verstehen können. Doch eine festgelegte Anordnung von der Ich Bin-Gottheit für eine freiwillig übernommene Aufgabe, ob diese ein männliches oder weibliches Wesen übernehmen sollte, gibt es nicht, weil sich für das untere Fallsein in dem ihr jetzt lebt, nur wenige himmlische Wesen zur Verfügung stellen.


Nun, nach dieser kleinen Botschaftseinweisung möchte euch der Gottesgeist zu einem viel wichtigeren Thema führen. Ich darf aus dem Ich Bin-Liebestrom eine himmlische Gesetzmäßigkeit für euch zum Nachdenken schöpfen, die von den meisten Menschen nicht richtig verstanden wird, weil sie durch die Gebundenheit an größere und kleinere religiöse Glaubensgemeinschaften, sowie deren Führer und ihre Wissenslehre geblendet sind und deshalb unfrei leben. Sie meinen, es wäre der göttliche Wille, dass ein gläubiger Mensch an religiösen Veranstaltungen teilnimmt, um mehr göttliches Wissen zu erlangen. Jedoch kaum ein Mensch weiß, dass er sich bei religiösen Veranstaltungen außerhalb des Gottesgesetzes befindet.


Der Gottesgeist versucht euch in der Botschaft dies tiefgründig aus verschiedenen geistigen Perspektiven zu erklären.

35 Bitte geht immer davon aus: Wer wieder einmal im himmlischen Lebensprinzip leben möchte, der sollte sich schon jetzt auf unsere Lebensgewohnheiten und Gesetze ausrichten, die in jeder Seele gespeichert vorliegen. Leider sind viele himmlischen Eigenschaften mit Speicherungen einer anderen niedrig schwingenden Lebensart verdeckt. Nur die Freilegung himmlischer, edler und herzlicher Lebensweisen - die ein aufrichtiger, gottverbundener Mensch nach und nach durch seine herzliche Bereitschaft Gott näher zu kommen von Innen erspüren kann - ist es seiner Seele möglich, schnell wieder die himmlische Anziehung zu erlangen!

Mancher Mensch programmiert sich folgendermaßen: „Da ich noch im menschlichen Körper lebe, brauche ich unbedingt eine religiöse Gemeinschaft und gläubige Menschen um mich, mit denen ich interessante geistige Gespräche führen kann, um geistig schneller zu wachsen und durch sie eine äußere Geborgenheit zu spüren“. So ähnlich denken gläubige Menschen und kommen von dieser Ausrichtung auch im Jenseits nicht frei, weil diese auf das seelische Bewusstsein dort ebenso massiv einwirkt. Das soll heißen, was der Mensch unbewusst oder bewusst für gut hielt, will meistens auch seine Seele im Jenseits durch die ihr übertragenen Speicherungen weiter tun. Wahrlich, solch eingestellte Menschen suchen tatsächlich Gott noch im Äußeren, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie fühlen sich zu gleichgesinnten Menschen hingezogen, die aus der göttlichen Sicht noch geistig unselbständig sind, weil sie nur geringe geistige Selbsterfahrungen durch eine Verwirklichung ihres göttlichen Gesetzeswissens erworben haben. Ihre falsche Einstellung und innere Programmierung steuert die Seele auch weiter so im Jenseits.

Wie ihr daraus seht: Die Gewohnheit des Menschen ist eine Speicherung, die sich auf seine Seele überträgt. Der Gottesgeist nennt sie Informations- und Erlebnisspeicherungen, die die gesetzmäßigen himmlischen Speicherungen in den Seelenpartikeln zunehmend überdecken und das einst reine himmlische Wesen immer mehr in eine fremdartige Lebensweise steuern. Bis eine falsch programmierte Seele im Jenseits nur in eine einzige gesetzmäßige Lebensweise der himmlischen Wesen zurückkehren kann, die z.B. keine persönliche Aufwertung und Eigensucht enthält, vergehen oft viele Äonen kosmischer Zeit. Wie lange eine Seele zur Freilegung ihrer falschen Speicherungen in einem Lebensbereich tatsächlich braucht, das richtet sich nach der Menge ihrer Speicherungen, ob sie davon massiv oder nur leicht beeinflusst wird und ob sie Gott demütig gegenüber tritt, um eine gesetzmäßige, himmlische Lebensweise anzunehmen und wieder zu leben.

Wenn die Seele über viele Inkarnationen fälschlich geglaubt hat, Gott möchte, dass ein gottverbundener Mensch immer einer Religionsgemeinschaft zugehörig sein muss und seine Seele nur dadurch ins Himmelreich zurückkehren kann, dann dauert es womöglich viele Äonen jenseitiger Zeit und viele Umwege mit großem Leid, bis sie endlich von ihrem Irrglauben frei werden wird.


Nun, was ist euch inneren Menschen lieber?

40 Wollt ihr schon auf Erden umdenken und euch von Religionsgemeinschaften und spirituellen Gruppen befreien, die immer auf Führer und ein bestimmtes Lehrwissen ausgerichtet sind und selbstständig mit der inneren göttlichen Hilfe euer geistiges Wissen im Leben umsetzen?


Im himmlischen Gesetzes-Lebensprinzip gibt es keine Richtlinie, dass sich himmlische Wesen versammeln sollen, um über die göttlichen Gesetze und passende Verhaltensweisen für ihre Bewusstseinsstufe zu sprechen. Wer irrtümlich glaubt, dass Gott, der das himmlische Lebensgesetz für die Lichtwesen liebevoll verwaltet, seine eigenen Gesetzesspeicherungen für die gefallenen Wesen, z.B. für die Menschen, einfach auf die Seite stellt, wahrlich, der kann sich aus seiner geistigen Unwissenheit noch nicht das himmlische Leben und die Wirksamkeit der Gesetze vorstellen. Ihm fehlt noch der geistige Überblick der kosmischen Zusammenhänge und er kann noch nicht weitsichtig aus seinem inneren Bewusstsein, seiner evtl. schon weit entwickelten Seele, schöpfen. Deshalb kann er sein Leben in dieser Welt nur kurzsichtig betrachten. In diesem geistig unreifen Zustand kann er einen menschlichen Irrtum oder religiöse Falschaussagen - denen unwissende Menschen schon lange glauben schenken - nicht richtig einordnen und auch nicht richtig stellen. Deshalb übernehmen gläubige Menschen oft ohne einen inneren Widerspruch zu verspüren religiöse Falschaussagen, erfundene Rituale und religiöse vorgeschriebene, einengende Verhaltensweisen, die in keiner Weise den himmlischen Tatsachen entsprechen.

Dies trifft auch auf die folgende Aussage zu, dass angeblich Gott den gläubigen Menschen über frühere Künder den Hinweis gab, sich regelmäßig zu treffen, um ihm die Ehre zu geben und über das winzige gesammelte geistige Wissen vom himmlischen Einheitsgesetz lange Reden zu halten. Wahrlich, wer dies noch ohne einen inneren Widerstand glaubt, der hat sich von den Fallwesen in die Irre führen lassen und ist seelisch mit Falschaussagen sehr überdeckt bzw. belastet. Er konnte bisher nicht logisch aus einer höheren Sicht das kosmische Leben aller Wesen betrachten. Seine Kurzsichtigkeit führte ihn dazu, allzu menschlich zu denken und zu handeln. Sie führte ihn wahrlich in die Einengung der Welt, wo Menschen Gott in einer Religionsgemeinschaft suchen. Sie glauben, wenn sie sich regelmäßig mit anderen Gläubigen bei der Sonntagsmesse treffen und danach kurz über Gott Gespräche führen, dann wären sie Gott bzw. dem Himmelreich wieder ein Stück näher gekommen. Dies ist jedoch ein Irrtum. Wahrlich, so falsch programmiert leben sie schon über viele Erdenleben.

Das einst freie Bewusstsein der abtrünnigen Gotteswesen wurde durch ein einziges menschliches Leben in Gebundenheit an Äußerlichkeiten sehr zu ihrem Nachteil geprägt. Dies wiederholte sich mit weiteren Erdenleben bzw. einer Wiedergeburt und artfremde Lebensweisen verfestigten sich in der Seele durch neue Speicherungen und überdeckten die himmlischen Lebensweisen. Ihr einst nach Innen gekehrtes himmlisches Leben wurde durch äußere Bräuche und Gewohnheiten massiv überdeckt, sodass sie heute die übernommenen weltlichen Lebensweisen sehr schätzen und lieben. An diese sind sie schon lange magnetisch gebunden und dazu an diese Erde und das menschliche Leben. Davon wollen sie sich nicht mehr befreien, weil sie sich ein anderes, inneres kosmisches Leben nicht vorstellen können.

Viele haben sich bestimmte Lebensvorstellungen geschaffen und suchen darin ihr begrenztes Glück und fühlen sich so wohl. In diese äußere Scheinwelt wurden auch gläubige Menschen geführt, die sich nun in religiösen Gemeinschaften wohl fühlen und sich ein freies, religiös selbstständiges Leben nicht vorstellen können. Jede religiöse Gemeinschaft schuf sich andere Glaubenssätze und Bräuche, weil sie ihrem Bewusstsein entsprechend fälschlich glauben, Gott will dies so für sie. Nun entstanden auf der Erde Tausende verschiedene religiöse Lehrmeinungen, Gemeinschaften und spirituelle Gruppen. Diese ziehen entsprechend dem menschlichen und seelischen Bewusstsein ihrer Gläubigen immer wieder nur Gleichartige an.


45 Einige weiter gereifte Menschen werden sich vielleicht in diesem Zusammenhang Gedanken machen und wissen wollen, warum auf der Erde so viele unterschiedliche Menschen leben?

Durch tiefgründige Überlegungen kann in ihnen evtl. noch die weitere Frage aufkommen: Warum sich auf der Erde so viele unterschiedliche seelische Bewusstseinsstände inkarnieren können, obwohl sich nach dem kosmischen Planetengesetz nur gleiche Bewusstseinstände bzw. Schwingungen und Strahlungen magnetisch anziehen?

Die Gründe dafür möchte euch der Gottesgeist nun erklären:

Eine Anziehung unterschiedlicher Bewusstseinsgrade der Seelen ist nur auf einem Planeten im Kosmos möglich, nämlich dem, der die niedrigste Schwingung in der Gesamtschöpfung aufweist und das ist eure Erde. Einen niedriger schwingenden Planeten im materiellen Sein gibt es für die feinstofflichen Wesen zur Einverleibung nicht, deshalb können sich auf ihm alle seelischen Bewusstseinsstände, vom Höchsten bis zum Niedrigsten aufhalten, ohne dass das Planeten-Magnetfeld ein Wesen abstößt und das Planetensystem gestört wird.

Bei euren tiefgründigen, geistigen Überlegungen über kosmische Gesetzmäßigkeiten bezüglich Strahlung, Schwingung, Magnetismus und Funktion der programmierten Elementaratome in ihren unterschiedlichen Wirkungsweisen, solltet ihr davon ausgehen, dass die reinen Lichtwesen ihr ewiges Leben immer danach richten. Ein hoch schwingendes, kosmisches Wesen feinstofflichen Ursprungs könnte sich zwar auf einem niedriger schwingenden Planeten dauerhaft aufhalten und sich ebenso in einen menschlichen Körper einverleiben, jedoch nicht umgekehrt, weil die Atompartikel des Wesens nur mit den Atomen eines Planeten von gleicher oder niedrigerer Schwingung in Verbindung treten können. Also ist die Strahlungs- und Schwingungsstufe eines feinstofflichen Wesens für die Anziehung zu einem entsprechenden Planeten ausschlaggebend.

50 Die höher schwingenden Planetenatome verweigern einerseits die Aufnahme eines niedriger schwingenden Wesens, weil sie dadurch ein Wesen vor einem Strahlungsschaden schützen. Andererseits, bewahrt der Planet so seine Bewohner vor einem störenden Strahlungs- und Schwingungseinfluss, die ein geistig nicht so weit entwickeltes Wesen durch seinen Aufenthalt verursachen würde.

Wie ihr seht, sind im himmlischen Gesetz Vorkehrungen getroffen worden, um die Planetenharmonie und das ungestörte Evolutionsleben der Duale stets zu bewahren. Diese Gesetzmäßigkeit der Anziehung und Abstoßung haben die abtrünnigen Gotteswesen für ihre neu geschaffenen Welten übernommen und es funktioniert noch unverändert.

Für die himmlischen Lichtwesen wirkt sich diese Gesetzmäßigkeit folgendermaßen aus:

Wer auf einem feinstofflichen Planeten in seiner Evolutionsphase erfolgreich ein höheres Bewusstsein erschließen konnte, der schwingt entsprechend höher durch seine größere Energie-Aufnahmekapazität. Durch seine Bereitschaft, erweiterte himmlische Gesetzmäßigkeiten zu erschließen, besteht für ihn die Möglichkeit, mit seinem Dual auf einen höher schwingenden, lichtreicheren Planeten zu wechseln bzw. von ihm angezogen zu werden, so er sich mit seinem Dual dafür entschließt.


Vielleicht versteht ihr durch diese kurze Schilderung des Gottesgeistes, die für euch so wichtige kosmische Logik der Anziehung in Verbindung mit eurem irdischen Leben besser und könnt diese begreifen. Nun könnt ihr vielleicht verstehen, dass ihr auf dem niedrigsten Punkt des Kosmos lebt, wo keine weitere Abstoßung der Wesen erfolgen kann und weshalb ihr auf der Welt mit verschiedenen Menschen von unterschiedlicher Lebensweise und Auffassung zusammen leben müsst. Unterschiedliche Bewusstseinsstände bringen schon im Voraus große Verständigungsprobleme mit sich und deshalb bleibt der gesamten Menschheit der Weg zu einer gleichen Lebensauffassung versperrt. Wenn nicht alle Planetenbewohner auf eine erprobte und lebensaufbauende Richtlinie einheitlich ausgerichtet sind, weil ihnen diese nicht zusagt oder ihr Bewusstsein dafür durch fehlende Erfahrungen zu wenig Speicherungen enthält, dann ist auch keine Einheit miteinander möglich.

55 In der Uneinigkeit dieser Welt, die ständig ein Chaos der Unordnung und kriegerische Auseinandersetzungen hervorruft, fühlen intensiv gottverbundene Menschen besonders den inneren Drang zur Einheit und Harmonie und deshalb suchen sie entsprechend ihrem Bewusstsein gleichgesinnte Gott gläubige Menschen, mit denen sie vorübergehend, ziemlich auf einer Wellenlänge, friedvoll und gut zusammen leben können. Dieses Verlangen ändert sich aber später bei denen, die geistig gewachsen sind. Sie fühlen nun von Innen den Drang zur Freiheit und Unabhängigkeit von verschiedenen Lehrmeinungen ihrer Glaubensgemeinschaft, weil sie durch neue Lebenserfahrungen diese nicht mehr vertreten können oder nun die menschliche und geistige Einengung durch Vorschriften und Verbote abstoßend finden. Solche gottverbundenen Menschen finden endlich durch ihre erschlossene Selbstständigkeit und innere Gottnähe, aus der alten weltlichen Glaubenstradition heraus. Ihre Seele bedankt sich stets bei Gott für diesen Schritt, denn sie will mit ihrem Menschen ohne Bindung an eine Religionsgemeinschaft oder spirituelle Gruppe leben. Ein soweit gereifter Mensch folgt seiner Seele über die Gefühlsebene und will ohne Selbstzwänge und Ängste leben, die er durch ein falsch vermitteltes Gottesbild leider lange unbewusst hatte. So eine freie Seele hat es leicht mit göttlicher Hilfe aus den vielen falschen Wissensspeicherungen dieser Welt zu kommen und bei der himmlischen Rückkehr schnell vorwärts zu schreiten, weil sie im Jenseits keinen Religionsfanatikern mehr begegnen wird, da sie aus ihrer Anziehung frei gekommen ist. Diese sprachen sie im erdgebundenen Jenseits immer wieder bedrängend an, weil die Seele ihre Lebensrichtung mit ihrem Menschen einschlug. Sie machten der Seele immer wieder ihre Täuschungswelt schmackhaft, da sie aus dem Fall stammen und sich darin persönlich aufgewertet noch sehr wohlfühlen.


Nun erklärt euch der Gottesgeist im groben Bildumriss über einen Lichtboten, wie Glaubensgemeinschaften verschiedener Art und Ausrichtung gegründet wurden und wie sich dies heute noch fortsetzt.

Einmal, in irdischen Jahren sehr weit zurückliegend, fühlten sich im erdgebundenen Jenseits viele gottgläubige Seelen durch ihr religiöses Wissen und ihre Lebenseinstellung voneinander angezogen. Sie beabsichtigten über Menschen ihrer Wellenlänge, die sie mit Einflüsterungen beeinflussten, kleinere religiöse Gemeinden zu gründen, in denen Gleichgesinnte nach ihren vorgegebenen strengen religiösen Richtlinien friedvoll zusammen leben sollten. Sie glaubten, es wäre der Wille Gottes für die gottverbundenen Menschen, dies so auf Erden einzurichten. Durch eigene Wiedergeburten bei religiös gleich eingestellten Menschen, die sie immer wieder durch massive Beeinflussung zu ihrer Lebensauffassung drängten, gelang es ihnen nach und nach ihr Wunschziel zu realisieren. Durch die direkten Seeleneingaben ins menschliche Bewusstsein der religiösen Führer, entstanden strenge Glaubenssätze und Lebensrichtlinien, die sehr weit vom herzlichen und freien himmlischen Einheitsleben der Gotteswesen abwichen.

Eines Tages erschienen die Lebens- und Verhaltensregeln einigen zu hart und unfrei, deshalb zerstritten sie sich untereinander. Später entstanden wiederum durch einige Abtrünnige anders ausgerichtete Glaubensgemeinschaften und ihr neu orientiertes Bewusstsein führte sie in die gewünschte neue Lebensweise. Sie erdachten sich völlig neue Glaubenssätze und Lebensrichtlinien und diese legten sie in ihren Gemeindebüchern fest und bis in die heutige Zeit werden sie ihren Mitgliedern zum Nachleben, angeblich nach dem göttlichen Willen vorgegeben. Deshalb gibt es heute in dieser Welt der vielen Täuschungen so viele unterschiedlich ausgerichtete Glaubensgemeinschaften und spirituelle Gruppen. Wahrlich, keinem Religionswissenschaftler ist es heute möglich, die frühere geistige Inspirationsquelle religiöser Niederschriften - ob sie aus göttlicher Quelle oder von erdgebundenen Seelen stammen - zu beweisen und fast kein gläubiger Mensch ist heute in der Lage deutlich von Innen zu erspüren, welche Aussagen dem göttlichen Gesetz nahe liegen oder ob es sich um Falschaussagen handelt. Die meisten Gott gläubigen Menschen wurden durch die vielen Manipulationen der Fallwesen in die Richtung ihrer Täuschungswelt geführt und können heute nicht mehr verstehen, wenn Gott durch aufrichtige Künder die göttlichen Gesetze anders schildert. Sie können es nicht fassen, dass sie nun gegensätzlich und unfrei leben.

Es gab auf der Erde schon immer religiöse Fanatiker, die freie und ungebundene Menschen mit List und Sprachgewandtheit von ihrer Glaubenslehre zu überzeugen versuchten. Sie heben immer besonders hervor, dass nur ihre religiöse Gemeinschaft die Richtige sei und Menschen ohne religiöse Zugehörigkeit kosmisch verlorene Wesen wären. Sie sind von sich und ihrer Glaubenslehre sehr überzeugt und nehmen sich das Recht zu behaupten, dass Gott früher auserwählten Menschen Lehrsätze und Lebensrichtlinien gab, die sie als von Gott Berufene an die ungläubigen Menschen weitergeben müssen, damit diese durch die strenge Beachtung ihrer Gebote und Verbote ins Himmelreich kommen können. Durch ihre ausgeklügelten Reden vom Gott ihrer Vorstellung und seiner großen Liebe, über die sie meistens aus ihrem herzenskühlen Verstand ohne Selbsterfahrung sprechen, versuchen sie stets neue Mitglieder für ihre Gemeinschaft zu werben. Wahrlich, aus der Sicht des Gottesgeistes ist diese Welt ein großer Irrgarten, indem sich auch höher entwickelte Wesen aus dem Heilsplan Gottes stets verlaufen und lange dazu brauchen, bis sie sich endlich ganz von den falschen und unfreien Lebensvorstellungen lösen können.

60 Ihr weit gereiften Menschen mit offenem Herzen für die göttliche Logik, denkt bitte tiefgründiger nach. Sollte denn Gott, der freie universelle und geniale Liebegeist die gläubigen Menschen in eine unfreie Lebensweise, d.h., in die Gebundenheit einer Glaubensgemeinschaft führen. Vielleicht dämmert es jetzt allmählich bei den erwachten gläubigen Menschen mit einer größeren geistigen Lebensübersicht und mehr Erfahrungen sowie freierer Lebenseinstellung, dass ein Gott der Herzensliebe nur eine freie und selbstständige Lebensweise für die ewigen Wesen will. Einige von ihnen ahnen und begreifen schon, dass ein Leben im religiösen Kult nur einengt und hörig macht.

Bitte versteht euer ewiges Leben weitsichtig. Gott kann doch die vielen unterschiedlich ausgerichteten, unfreien Glaubensgemeinschaften und spirituellen Gruppen nicht für die Menschheit gewollt haben. Es kann auch nicht sein, dass er sie allesamt noch mit kostbaren göttlichen Energien unterstützt.

Bitte lenkt euer Bewusstsein in eine neue weitsichtigere und freie Lebensrichtung, die euer inneres feinstoffliches Wesen (Seele) schon im Himmelreich gelebt hat. Deckt mit göttlicher Hilfe wieder eure seelische himmlische Erinnerung auf, die sich euch auf der Gefühlsebene mitteilen will. Dann werdet ihr die vielen Irrtümer und Falschaussagen im religiösen Bereich aufdecken können und dann lasst ihr euch nicht mehr religiös binden bzw. seid nicht mehr dazu bereit, ein zahlendes Mitglied einer Glaubensgemeinschaft zu sein.



Solch einen gebundenen irdischen Lebensweg gehen bedauerlicherweise viele innere Menschen, deren Seele darüber verzweifelt ist. Es gibt aber auch aufrichtige, gottverbundene Menschen, die weiter nach der göttlichen Wahrheit suchen und gerne freie geistige Informationen aufnehmen. Diese stammen von freien, ungebundenen Menschen, die die reine Quelle gefunden haben. Nach Sammlung und Verarbeitung von verschiedenem geistigen Wissen - das ist eine geistige Reifezeit - entschließen sie sich, freie gläubige und geistig orientierte Menschen nach ihrem Bewusstsein und ihrer Lebensauffassung zu suchen. Diese werden sie auch finden, wenn sie Gott immer wieder herzlich darum bitten.

Doch meistens werden die schon freieren, gläubigen Menschen wieder rückfällig bezüglich innerer und äußerer Freiheit. Haben nämlich mehrere Menschen eine ziemlich gleiche Lebenseinstellung über ein angeblich Gott gewolltes Leben, dann möchten sie bald wieder eine religiöse Gemeinschaft gründen und dafür auch Mitglieder werben. Dies ist natürlich sehr tragisch für eine weit entwickelte Seele, die sich nach Befreiung von weltlichem und falschem religiösen Wissen sehnt und auch aus der magnetischen Anziehung einer Gruppierung bzw. vieler gebundener gläubiger Menschen frei kommen möchte. In der neuen Gebundenheit können sie nur Informationen auf dem Frequenzbereich der Glaubensgemeinschaft erreichen, jedoch nicht höher schwingende aus lichtvollen Welten des Gottesreiches. Diese möchte die Seele nicht haben, wird jedoch mit ihnen konfrontiert, weil sich ihr Mensch noch gerne auf ihrer Wellenlänge aufhält. Die Informationen gehen Tag und Nacht weiter und sind natürlich sehr schmerzlich für die weit entwickelte Seele, die Gott immer bittet, dass er sie davon befreit. Doch er kann nicht eingreifen, weil er den freien Willen jedes Menschen beachten muss. So lange sich der Mensch von einer Glaubensgemeinschaft angezogen fühlt, besteht eine informative Verbindung auf einer Lichtbahn zu dem Energiefeld der Glaubensgemeinschaft, worin stets alle neuen Speicherdaten der Mitglieder eingehen. Dieses Energiefeld, ähnlich eines Computers, sendet selbstständig die neuesten Daten an die Absender, es sind Mitglieder und Zugehörige der Glaubensgemeinschaft, die in ihrem Frequenzbereich liegen.

65 Nun wisst ihr, weshalb es für Menschen und auch jenseitige Seelen so schwer ist, sich von der Anziehung einer Glaubensgemeinschaft oder spirituellen Gruppe zu befreien. Der Gottesgeist warnt euch jetzt und rät davon ab, einer Glaubensgemeinschaft zugehörig zu sein.


Bitte seid euch dessen noch mehr bewusst: Die Gründung einer Glaubensgemeinschaft erfolgt auf der Erde und auch in den jenseitigen Bereichen ohne göttliche Anregung und Befürwortung, weil es so eine gebundene Lebensweise in den himmlischen Gesetzen - es sind ausschließlich freie Lebensrichtlinien für alle Lebensbereiche und den jeweiligen Evolutionsstand der himmlischen Wesen - nicht gibt. Es kommen bei religiösen Menschen immer wieder ihre unfreien Speicherungen aus dem Unterbewusstsein und den Seelenhüllen der früheren Leben zum Vorschein. Darin liegt auch die Falschinformation: Der göttliche Wille wäre angeblich für die gläubigen Menschen, dass sie im irdischen Leben wie in einer Herde mit einem erwählten Anführer leben sollen.

Wahrlich, diese Aussage stammt niemals aus der göttlichen Quelle, weil es im himmlischen Gesetz keine Speicherung für ein Wesen zur persönlichen Führung gibt. Einzig und allein die unpersönliche Ich Bin-Gottheit gibt den himmlischen Wesen ihre Gesetzesweisungen, wenn sie ein höheres Evolutionsbewusstsein erreichen möchten. So leben die himmlischen Wesen frei ohne Ausrichtung auf ein führendes Wesen und auch ohne eine Herden-Lebensweise.

Durch die bewusste Abkoppelung der abtrünnigen Gotteswesen vom unpersönlichen himmlischen Lebensprinzip und der Ich Bin-Gottheit, leben sie nun in einer unfreien Art, in der sie unselbstständig geworden sind. Deshalb brauchen sie Anführer, die ihnen vorgeben, wie sie zu leben haben. Diese unfreie Lebensart übernahmen auch die Tiere, die durch die sehr niedrige Erdschwingung schon lange vom göttlichen Liebestrom abgeschnitten sind und ohne direkte innere, göttliche Weisung leben müssen.

Wahrlich, sehr viele gläubige Menschen gehen heute noch freudig zu einer Glaubensgemeinschaft und fühlen sich dort sehr wohl, ohne darauf zu kommen, dass sie nicht im göttlichen Willen leben, d.h., sich außerhalb des himmlischen Lebensprinzips der Freiheit und Unabhängigkeit befinden. Durch falsche Belehrungen und einer gravierenden Unwissenheit von den kosmischen Gesetzmäßigkeiten aus himmlischer Quelle, können sie nicht verstehen, dass himmlische Lichtwesen vollkommen frei ohne äußeren Führer leben und diese Lebensweise im himmlischen Gesetz enthalten ist und ebenso für himmlische Rückkehrer gilt.

70 Sie wissen auch nicht, dass die himmlischen Lichtwesen einen geistigen Planeten evtl. schon nach einem Evolutionsäon wieder verlassen, um ein höheres, energiereicheres und kosmisch weitsichtigeres Leben, in der unerschöpflichen geistigen Genialität Gottes, auf einem lichtvolleren Planeten fortzusetzen. Dieses sich ständig bewegende Lebensprinzip ist im göttlichen Gesetz enthalten. Wie ihr daraus ersehen könnt, binden sich die himmlischen Wesen nicht an einen Wohnplaneten, nicht an die Bewohner und auch nicht an ihre frühere Lebensweise, aus der sie gereift sind. Deshalb suchen sie stets eine neue Herausforderung, die sie näher der erweiterten Glückseligkeit bringt.

Der Gottesgeist fragt die himmlischen Rückkehrwilligen: Wie weit glaubt ihr, seid ihr noch von eurem himmlischen Ursprungsleben entfernt?

Diese Frage sollte sich jeder aufrichtige, gottverbundene Mensch einmal stellen, um sein jetziges Leben in Unfreiheit und Abhängigkeit von anderen Menschen besser überblicken zu können.

Ihr Menschen des Liebegeistes, erkennt bitte, was mit euch einmal nach diesem Erdenleben geschehen wird, wenn ihr jetzt noch gebunden an eine spirituelle, religiös orientierte Gruppe oder in einer kleinen oder großen Religionsgemeinschaft lebt und glaubt, dies sei Gott gewollt. Lebt ihr weiterhin so gebunden, dann wird eure Seele im Jenseits mit Sicherheit mit gleichgesinnten Seelen leben wollen, entsprechend ihren menschlichen Speicherungen, obwohl sie schon ein höheres Bewusstsein erreicht hat. Sie hat zu irdischer Zeit eine starke magnetische Verbindung zu wesensgleichen Menschen und ihren Seelen aufgebaut sowie zum Energiefeld der Glaubensgemeinschaft. Diese werden dann massiv auf sie einwirken und das hält sie wieder erdgebunden.


Wahrlich, nicht nur der universelle Liebegeist im Ich Bin vernimmt die derzeitige menschliche und seelische Situation mit einem großen Weh in seinem größten Herzen, sondern auch die reinen himmlischen Lichtwesen. Wenn sie die Menschen und vor allem die erdgebundenen Seelen im Jenseits in ihrer eingeengten, hörigen Lebensweise sehen, die weiterhin ihrer religiösen Gemeinschaft treu sind, weil sie irrtümlich glauben, dies gehört sich so für ein gläubiges Wesen und Gott wird sie dafür einmal mit der Aufnahme ins Himmelreich belohnen, dann werden sie darüber sehr traurig. Die erdgebundenen, gottgläubigen Seelen sind für den inneren Gott noch nicht offen und lassen sich auch nicht von den himmlischen Lichtwesen helfen, d.h., diese werden von ihnen gemieden, weil sie mehr ihren religiösen Führern vertrauen. Wollen sie einmal mit den himmlischen Wesen in Kontakt kommen und erhalten von ihnen gesetzmäßige Gottesweisungen zur Neuorientierung, dann spüren sie dagegen eine große Ablehnung, weil ihr gespeichertes Wissenspotenzial von einer Glaubensgemeinschaft diese sofort zurückweist.

75 Die meisten Seelen in den niedrig schwingenden und lichtarmen jenseitigen Bereichen können in ihrem unklaren Bewusstsein ein reines Gotteswesen nicht richtig einordnen, weil sie im menschlichen Leben andere Vorstellungen aufgenommen haben. Das Aussehen eines himmlischen Wesens entspricht nicht ihrer weltlichen Realität, deshalb tun sie sich im erdgebundenen Jenseits so schwer sie an sich heran zu lassen.

Nicht wenige Seelen stellen sich die himmlischen Lichtwesen mit großen Flügeln vor, so wie sie auf Erden angeblich erleuchtete Menschen gesehen haben und Maler nach ihren Weisungen bildlich darstellten. Im Innenraum schon älterer Kirchen sind heute noch große, aufwendig gemalte Bilder nach biblischen Vorgaben zu sehen, die kostspielig restauriert werden, damit sie den nachfolgenden Generationen zum Bestaunen und religiös richtungsweisend erhalten bleiben. Einige mit großem Aufwand bemalte Kirchenwände und -Decken stellen angeblich unseren himmlischen Vater-Ur dar. Oft zeigen die Gemälde einen über den Wolken schwebenden, schneeweißen alten Mann und neben ihm gering bekleidete, pummelige Knaben und Mädchen mit Flügeln, angeblich sind es kleine Engelchen, die einen persönlichen Gott zur Ehre und zum Schutz begleiten. Wüssten die unwissenden und unfrei gehaltenen Gläubigen, dass das himmlische Leben nicht von unserem himmlischen Ur-Vater und von keiner Person regiert, sondern von einer unpersönlichen, genialen Gottheit gelenkt wird - die keinen beherrschenden Wesenszug aufweist und sich fürsorglich, herzenserfüllt und einfühlsam für die Gesamtschöpfung einsetzt und die einst alle Schöpfungswesen einschließlich unserer geistigen Ur-Eltern, in der Urzentralsonne mit den höchsten Empfindungen ihrer Herzen für sich schufen - dann käme kein Gläubiger auf den Gedanken, persönlich erhobenen, religiösen Führern zuzuhören, ihnen Glauben zu schenken und ihre dogmatischen, verstaubten Lehren und Weisungen nachzuleben. (Siehe Botschaft: „1206. Erschaffung des genialsten und herzlichsten unpersönlichen Wesens - Gott - durch himmlische Lichtwesen“.)

Wahrlich, die unverbesserlichen Fallwesen haben den gläubigen Menschen durch viele Falschaussagen und Bilder irreale Vorstellungen ins Bewusstsein eingegeben, die sie verwirren sollten. Die große religiöse Verwirrung besteht nicht nur auf der Erde, sondern noch mehr bei den belasteten Seelen im erdgebundenen Jenseits und auf feinstofflichen niedrig schwingenden Planeten.

Viele vom Gottesgeist nicht ansprechbare, stolze, fanatische und hartnäckige Seelen vertreten im Jenseits weiterhin energisch ihre alte, vom Erdenleben übernommene religiöse Meinung und kommen nicht von ihr los. Dies setzt sich meistens im nächsten Erdenleben unverändert fort, weil die Seele alle ihre Speicherungen nach und nach im nächtlichen Schlaf des Menschen in die Gene überträgt. Nun, die Seelen werden wieder dort inkarniert, wo ihre Gleichgesinnten leben und fühlen sich dort wohl, obwohl sie evtl. einst zur Errettung der Gesamtschöpfung aus dem Himmelreich ausgingen bzw. nicht aus dem Fall stammen. Wahrlich, das ist eine große Tragödie für diese verirrten, einst reinen Gotteswesen.


Nun spricht der Gottesgeist erweiternd die Ungleichheit bzw. Wesensverschiedenheit der Menschen und Seelen an und erklärt, welche Auswirkungen diese haben können.

80 Bitte geht immer davon aus, dass jedes kosmische, feinstoffliche Wesen im Himmelreich gezeugt wurde bzw. seine Schaffung erlebte. Jedes himmlische Wesen machte und macht weiterhin freiwillig verschiedene geistige Entwicklungsstufen durch. Diese sind in ihnen gespeichert und prägen mehr oder weniger ihr Bewusstsein mit seinen Wesenszügen und Fähigkeiten. Befindet sich ein feinstoffliches, kosmisches Wesen im menschlichen Kleid, dann treten - entsprechend der Größe einer Verpolung bzw. Belastung eines Wesens - die himmlischen guten Eigenschaften weniger oder stärker als seelische Wesensmerkmale und Fähigkeiten im menschlichen Bewusstsein hervor. Die guten himmlischen UrEigenschaften sind ohne Eigensucht bzw. berechnende Hintergedanken für den eigenen Vorteil. Mit zunehmendem Alter mischen sich zum menschlichen Bewusstsein (Ober- und Unterbewusstsein) die aktiven Speicherungen des seelischen Bewusstseins hinzu, die aber nur in eingeengter, dreidimensionaler Ausdrucksform über die Gefühlsebene Zugang im menschlichen Oberbewusstsein finden können. Nach und nach formen sich die Empfindungen und Gefühle zu kleinsten Energiefeldern, es sind Gedanken und Bilder die sich stets erweitern, so der Mensch über sie tiefgründiger nachdenkt. Aus dem großen seelischen Speicherinhalt können nur diese Informationen das menschliche Gehirn erreichen bzw. in ihm aktiv werden, welche der Mensch schon annähernd verstehen und umsetzen kann.

Wie ihr daraus ersehen könnt, hängt es immer vom Reifegrad des Menschen ab, welche Wissensmenge und deren geistige Qualität er vom seelischen Bewusstsein aufnehmen kann. Also entsprechend seinem menschlichen Bewusstsein (Ober- und Unterbewusstsein) - das viele oder nur wenige Gedanken, Wörter und Erfahrungen als Wissensspeicherungen enthalten kann - ist es ihm möglich, deren Sinn bzw. Bedeutung weit- oder nur kurzsichtig zu erfassen und danach zu leben. Dementsprechend kann sich dann auf der Gefühlsebene das seelische dem menschlichen Bewusstsein mitteilen.

So prägen also viele Faktoren den Reifegrad eines Menschen und dieser ist bei jedem verschieden. Dies verhält sich ebenso bei der Seele, die ständig mit neuen Informationen geprägt wird und diese zunehmend Einfluss auf sie nehmen. Darum gibt es auf Erden so viele verschiedenartige Menschen. Ihre Auffassung kann in den vielen Lebensbereichen nie auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden, auch wenn sich die gutwilligen Menschen dies so sehr zu einem harmonischen und ausgeglichenen Leben wünschen.

Es ist fast unmöglich einen Menschen mit ziemlich gleich oder ähnlich ausgereiften Fähigkeiten und Wesenszügen zu finden. Doch es besteht durch die Gottesweisung die Möglichkeit, einen Menschen für eine herzliche Verbindung zu finden, der sich seelisch ziemlich nahe der himmlischen Evolutionsstufe des Partners befindet. Daraus kann durch die beiderseitige Anpassung und Annäherung des Bewusstseins eine harmonische und friedvolle Partnerschaft entstehen, in der jeder den anderen gut verstehen und herzlich lieben kann. Voraussetzung ist aber, dass jeder bereit ist seine stolzen und herrschenden Verhaltensweisen zu erkennen und für immer zu lassen. Leider ist dies auf Erden eine Seltenheit. Die inneren Menschen sollen von Gott jetzt hoffnungsvoll erfahren, dass sie im ewigen himmlischen Leben wieder glückselig mit Gleichgesinnten ihrer Evolutionsstufe zusammenleben werden.

Ein Leben in Ungleichheit und Wesensverschiedenheit gibt es nur auf der Erde. Doch völlig anders ist das himmlische Leben gestaltet, wo auf einem feinstofflichen Planeten im Bewusstsein ziemlich gleiche Wesen leben. Dies ist ein großer Vorteil und Gewinn für ihr Evolutionsleben, weil sie keine gegensätzlichen Energiefelder durch Uneinigkeit erzeugen und stets in Harmonie verbleiben können.

85 Auf der Erde unter den Menschen werden stets negative Spannungsfelder durch Meinungsunterschiede und Streit erzeugt, die sie sehr in Mitleidenschaft ziehen bzw. ihr Bewusstsein verdunkeln, noch mehr geistig einengen und energieärmer machen. Dies geschieht auch im religiösen Bereich, wo viele verschiedene Glaubens-Lehrmeinungen aufeinander prallen und deshalb niedrige Energiefelder erzeugt werden, woraus immer wieder neue Spannungen und Gewalthandlungen entstehen. Wer gebunden an eine Glaubenslehre lebt, der ist auch unfrei in seiner Seele und stets magnetisch auf das Energiefeld der Glaubensgemeinschaft ausgerichtet und mit diesem verbunden. In diesem Zustand kann die Seele keine zusätzlichen zweipoligen, göttlichen Kräfte aufnehmen, die die himmlische Urzentralsonne jeder Galaxie und allem Bewusstseinsleben, auch im Fallsein, über kosmische Lichtkanäle einzuschleusen versucht. Ist ihr dies im Fallsein nicht möglich, dann versucht sie die Kräfte über Menschen und Seelen zu übertragen, die auf zweipolige, göttliche Kräfte ausgerichtet sind. Doch wer noch einer Glaubensgemeinschaft zugehörig ist, gleich welche religiöse Richtung und Auslegung sie hat, der ist ihrem einpoligen Negativ-Energiefeld angeschlossen, das ungesetzmäßige Speicherungen enthält. Deshalb sind Menschen und Seelen jetzt in der Endzeit und zum Abschluss des Äons nicht für zweipolige, göttliche Zusatzkräfte empfänglich, die Gott jetzt vermehrt durch die himmlische Urzentralsonne für die irdischen herzensoffenen Wesen ausschüttet. Diese Kräfte wollen die Seele in eine höhere Evolution führen, was jedoch nur dann möglich ist, wenn sie dafür offen ist und die himmlischen Gesetze als Mensch erweiternd erleben möchte. Eine weit gereifte Seele, die bereit ist die himmlischen Gesetze mit der göttlichen Hilfe wieder aufzudecken, um noch weiter geistig im himmlischen Bewusstsein vorwärts zu kommen, profitiert energetisch und informativ sehr viel, aber auch der freie und zielstrebige, gottverbundene Mensch über seine Gefühlsebene.

Doch wenn sich der Mensch im einpoligen Negativ-Energiefeld einer Glaubensgemeinschaft aufhält, wie sollen dann die Seele zweipolige, göttliche Evolutionsenergien erreichen? Ebenso können keine göttlichen, zweipoligen Kräfte gottlose Menschen über ihre ebenso eingestellte Seele erreichen, weil sie ständig im gegensätzlichen Lebensprinzip dieser Welt leben wollen. Dies ist eine sehr traurige und tragische Tatsache für den Gottesgeist und die himmlischen Lichtwesen.

Bei wankelmütigen Menschen, die einmal auf das zweipolige Energie- und Schwingungsfeld des Gottesgeistes ausgerichtet leben und herzlich beten und dann wieder im Energiefeld gegensätzlicher Kräfte dieser niedrig schwingenden Welt leben, geschieht die Aufnahme der Evolutionskräfte nur vereinzelt und sehr gering im Inneren Selbst der Seele, in ihrem zentralen Speicherbewusstsein. Die göttlichen Kräfte können bei der Seele nicht direkt in ihre Partikel einströmen, weil sie sich ständig in der Verarbeitungsphase einpoliger Speicherungen der Tagesgeschehnisse befindet.

Ist der Mensch gottgläubig, dann kann es sein, dass ab und zu göttliche Kräfte aus dem Speicherpotenzial im Inneren Selbst zu ihren Partikeln vordringen. Geschieht dies, dann kann es bei einer religiös gebundenen Seele ein geistiges Erwachen geben. In dieser Phase versucht die Seele alles daran zu setzen, damit der Mensch innerlich auf der Gefühlsebene hellhörig wird und sich aus der Gebundenheit der Religionsgemeinschaft befreit. Dies geht nur in kleinen Schritten, wenn es dem Menschen langsam dämmert, unabhängig von eingeengten Vorschriften und Führern zu werden, die bisher sein Leben unfrei machten.

Ihr seht nun, wie schwer es ein Mensch und eine jenseitige Seele hat, aus falschen und verstaubten religiösen Anschauungen heraus zu kommen, die sie immer wieder stark beeinflussen. Solch eine Seele entschließt sich oft für eine gefahrvolle und evtl. sehr schmerzvolle Wiedergeburt, die ihr aber niemals Gott und reine himmlische Lichtwesen anrieten.

90 Wahrlich, der freie Wille verhindert es, dass göttliche Weisungen bei den religiös gebundenen Seelen Früchte tragen bzw. angenommen werden. Das ist der Punkt, an dem die meisten gläubigen Seelen im Jenseits sowie auch viele Menschen kläglich scheitern, der göttlichen Freiheit, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der himmlischen Wesen näher zu kommen.


Bitte versucht die göttlichen Weisungen weitsichtiger zu verstehen. Wahrlich, auf diesem finsteren Planeten hat jeder Mensch ein anderes seelisches Bewusstsein, auch wenn er vorübergehend die gleiche Meinung in Bezug auf eine Lebensweise oder religiöse Anschauung hat.

Wenn die gutmütigen, gottverbundenen Menschen es erahnen könnten, dass intellektuelle Menschen ohne Herzensbildung - die schöne Reden über Gott halten und ständig mit ihrem herzenskühlen Verstand auffallend im Vordergrund stehen wollen - sich auf diese ungesetzmäßige Lebensweise der Lebensenergien von demütigen und gutmütigen Menschen bemächtigen, dann würde sie dies nachdenklicher stimmen. Vielleicht wären sie dann zum Umdenken bereit und die Befreiung von alten Bräuchen, religiösen Anschauungen und Bindungen an religiöse Führer wäre die Folge. Leider sind die energiereichen, gläubigen Menschen mit gelebter Herzlichkeit nicht in der Lage, das unehrliche Spiel der tief gefallenen Wesen zu durchschauen, die sich entgegen dem demütigen, unpersönlichen himmlischen Leben, ein personenbezogenes, stolzes Lebensprinzip geschaffen haben, weil sie nur über wenig seelische Energien verfügen. Nun sind viele von ihnen führend in religiösen Glaubensgemeinschaften und geben vor, Gott habe sie beauftragt, sich vor das gläubige Gottesvolk zu stellen und ihnen führende Hinweise zu geben, damit sie schneller ins Gottesreich kommen können.

Dies entspricht niemals der göttlichen Wahrheit, weil das himmlische Gesetz so ausgelegt ist - an dem alle Lichtwesen beteiligt waren - dass kein Lichtwesen ein anderes führen darf. Nur die Ich Bin-Gottheit, das herzlichste, genialste unpersönliche Wesen in der himmlischen Urzentralsonne, darf die himmlischen Wesen in ihrem Evolutionsleben von den Gesetzmäßigkeiten unterweisen! Dies gilt auch für die abgefallenen himmlischen Wesen, die sich bereit erklärt haben ins Gottesreich zurückzukehren. Nur die widerspenstigen Fallwesen halten sich nicht daran, weil sie die zweipoligen, göttlichen Energien nicht durch ein demütiges, herzlich betontes Leben im Hintergrund in Anspruch nehmen wollen. Ihnen ist es lieber weiterhin auf Energiekosten unwissender, gutgläubiger Menschen zu leben. Wollt ihr sie weiterhin mit euren Lebensenergien unterstützen?

Welch ein Irrgarten in der Welt der finsteren Mächte. Sie versuchen alles daranzusetzen, einen energiereichen Menschen zu verführen, damit er von den unsichtbaren Energievorgängen unwissend bleibt und seine Lebensenergien weiterhin unbewusst den höhergestellten Führern dieser Täuschungswelt überlässt.

95 Es gibt viele Möglichkeiten, ahnungslosen gläubigen Menschen Energien zu entziehen, das wissen die Fallwesen genau, deshalb lassen sie nicht zu, dass Menschen sich frei für Gott entscheiden, und auch nicht, dass sie unabhängig von religiösen Führern und einer Glaubensgemeinschaft Gott die Ehre schenken und sich vollkommen frei und unabhängig von Menschen, selbstständig auf den inneren Heimweg begeben.

Könnt ihr aus den wenigen Gottesweisungen schon erkennen, dass alles Religiöse aus dem herzenskühlen menschlichen Verstand entstanden sein muss, ohne Befürwortung des Gottesgeistes?

Der Gottesgeist versteht unter Religion das, was die Menschen und jenseitige Seelen in Kulte, Bräuche, Zeremonien und Glaubensbekenntnisse führt und immer neu daran bindet. So eine religiöse Lebensweise führt keinen Gläubigen ins Himmelreich, sondern in die Abhängigkeit von Verstandesmenschen, die sich das Recht nehmen zu behaupten, durch ihr Studium über Gott Bescheid zu wissen und befähigt sind, Menschen und Seelen ins Gottesreich zu führen. Wahrlich, wer ihnen auf den Leim gegangen ist braucht sehr lange im Jenseits, um von den verschiedenen irdischen Religionslehren wieder frei zu werden, da er sich wirklich in eine Sackgasse begeben hat. Erst wenn er sich durch eigenes Kennenlernen bewusst geworden ist, wer er ist und schrittweise mit Gott seine großen Fehler und Schwächen behebt, erst dann dämmert es ihm durch seine Seele, wie weit er sich vom unpersönlichen, freien himmlischen Leben entfernt hat, das keine religiösen Verhaltensweisen kennt, da die himmlischen Wesen niemals Gott durch ein besonderes und unterwürfiges Verhalten gefallen müssen.


Würden sich die gottverbundenen Menschen wieder an das himmlische Leben über ihre hoch schwingende und befreite Seele zurückerinnern können, dann kämen sie nicht aus dem Staunen heraus, wie frei die reinen himmlischen Wesen zusammenleben. Es gibt auf ihren Planeten keine Gemeinschaftsversammlungen in denen die göttlichen Gesetze besprochen werden. Deshalb lebt der Mensch außerhalb des Gottesgesetzes, wenn er sich in einer bindenden Religionsgemeinschaft befindet. Dies leuchtet vielleicht einem schon freieren gläubigen Menschen ein, der sein Herz Gott stets öffnen will und sich täglich bemüht, sein geistiges Wissen um die göttlichen Gesetzmäßigkeiten zu verwirklichen. Nur sie machen ihn frei für ein höher schwingendes, edles Leben und er gewinnt damit, ohne einer äußeren religiösen Gemeinschaft zugehörig zu sein, neue, sehr wichtige Lebenserfahrungen auf dem Inneren Weg zurück ins Gottesreich. Zudem erhält er ein erweitertes Blickfeld für sein zukünftiges menschliches und geistiges Leben und wird dafür von dem freien universellen Liebegott mit zusätzlichen Energien beschenkt.


Bitte bedenkt jetzt die freien Weisungen des Gottesgeistes weitsichtig. Es kann aus der geschilderten Sicht des Gottesgesetzes, das unser himmlisches Leben freudig begleitet, nicht sein, dass Gotteskünder für die gläubige Menschheit Weisungen erhielten, um religiöse und weltliche Organisationen zu gründen, in denen Gott ihnen angeblich näher ist als irgendwo sonst.

100 Viele Irrtümer, die gottverbundene Menschen betreffen, stellt nun der Gottesgeist richtig, und versucht sie darauf aufmerksam zu machen, welchen Falschaussagen sie bisher nachgegangen sind.

Der Gottesgeist bedauert es sehr, dass auf der Welt viele religiöse Gruppen und Glaubensgemeinschaften entstanden sind, in denen die gläubigen Menschen einer Lehre folgen, die sich wahrlich Menschen aus dem Fall erdachten und den Jüngern/innen (himmlische Heilsplanwesen) zur Nachahmung vorstellten. Diese fielen wahrlich darauf herein und wissen es nun seit Tausenden von Jahren nicht anders, als so eingebunden zu leben. Sie wissen nur eines, dass es Gott gibt, doch wer er wirklich ist und wie er geistig wirkt, das können sie durch viele falsche Informationen und nach außen gezogener Lebensweise nicht mehr erahnen. Durch viele Täuschungen und Irrtümer gelangten sie ins Abseits des himmlischen Lichtes und wissen es nicht anders, als mit einer religiösen Gemeinschaft verbunden zu sein. Dort fühlen sie sich schon lange geborgen. Doch ihre Seele wird nach dieser Inkarnation wieder einmal unfrei sein, da sie nur geringes Wissen über die himmlischen Gottesgesetze hat. Nur einen winzigen Bruchteil davon konnte der frühere religiöse Mensch im Religionsunterricht oder in der Predigt eines Geistlichen aufnehmen, ohne sich darüber tiefgründige Gedanken zu machen oder Erfahrungen mit ihnen zu sammeln. Erst dann könnten sie von Innen erspüren, ob sie logisch sind oder an den Aussagen etwas nicht stimmen kann.

Für gläubige Menschen sind die unterschiedlich ausgelegten, religiösen Aussagen schwer verständlich und jedoch viele nehmen diese blind wortwörtlich an, weil ihnen dies ihre Lehre vorgibt. Wahrlich so eine unfreie Lebensweise kann kaum einen gutwilligen Menschen und eine Seele dem Gottesreich näher bringen. Im Gegenteil sie werden durch die unerklärlichen und unlogischen Gesetzeshinweise stumpf und eines Tages leben die Jünger/innen genauso wie die Fallwesen, die gottlos wurden und nun in dieser ungesetzmäßigen Welt eingebunden leben.

Ihr Menschen mit offenem Herzen. Was bringt euch eine Glaubensgemeinschaft, die nur auf eine äußere Gottverbundenheit gegründet wurde?

Bitte versucht die Logik der nachfolgenden Gottesgeist-Aussage zu verstehen.

105 Sollte der Mensch irrtümlich glauben, Gott in einer der vielen Glaubensgemeinschaften zu finden und macht sich wirklich auf den Weg und bemüht sich die verschieden ausgelegten Gotteslehren kennenzulernen, dann wird er einmal an einen Punkt kommen, wo er traurig feststellen muss, dass ihm zwar eine Fülle von religiösen und geistigen Wissen vermittelt wurde, aber er nicht unterscheiden kann was davon stimmt und was nicht bzw. der göttlichen Wahrheit entspricht oder von unwissenden und unerleuchteten Menschen bewusst oder unbewusst manipuliert wurde. Die Folge bei diesen Gott suchenden Menschen ist nicht selten, dass sie von dem unterschiedlich ausgelegten religiösen Wissen so verwirrt und auch enttäuscht sind und sich entschließen, von Gott und dem Himmelreich nichts mehr wissen zu wollen. In ihnen ist die Verbitterung so groß, dass sie das Wort Gott nicht mehr hören können und darauf aggressiv reagieren.

Ihr werdet euch vielleicht fragen, wieso euch der Gottesgeist dieses Beispiel gibt. Nun, der Gottesgeist weiß woran viele aufrichtige gläubige Menschen geistig scheitern. Viele von ihnen leben täglich sehr unruhig nach außen orientiert. Ihr menschliches und seelisches Bewusstsein ist ständig durch nicht immer wichtige Erledigungen und durch unnötige stetige Begegnungen mit Familienangehörigen und Bekannten sehr strapaziert. Sie merkten jedoch schon, dass sie danach geistig zerrissen sind und sich körperlich ermüdet fühlen. Ihr gesellschaftlicher Umtrieb und der Anreiz anderen Menschen helfen zu können, steht bei ihnen leider über ihrer Vernunft sich endlich zu mäßigen. Da sie gerne noch bei anderen Menschen persönlich geschätzt und geachtet sein möchten und sich womöglich für unersetzlich halten, so bleiben sie unverändert und das wirkt sich für ihre weitere geistige Reife sehr nachteilig aus.

Diese gottgläubigen Menschen möchten gerne dem Himmelreich näher kommen, deshalb sammeln sie viel Wissen über Gott und ein höheres Bewusstseinsleben. Ihr Wissensdurst ist nicht zu stillen, weil sie dadurch glauben Gott immer nahe zu sein. Doch dies ist nicht die innere, sondern die äußere Gottnähe, die sie tatsächlich keinen Schritt näher dem inneren Himmelreich bringt. Befindet sich ein Mensch stets in äußerer Unruhe und Zeitplan-Hektik und lebt noch dazu, durch sein personenaufwertendes Auftreten, geistig gespalten, so hat er sich keine klare, edle und beständig ruhige Lebensweise im Hintergrund vorgegeben und kann Gott über seine Seele nicht erspüren bzw. in der Schwingung nicht nahe sein. Als Ersatz sucht er Gott im Äußeren in verschiedenen Glaubensgemeinschaften und kleinen spirituellen Gruppen. Ihn drängt es immer wieder zu Menschen, von denen er über Gott neue Informationen erhalten kann. Doch einmal wird er unzufrieden und muss traurig feststellen, dass er Gott in seinem Inneren keinen Schritt näher gekommen ist.

Vielleicht dämmert es einem so gearteten gläubigen Menschen noch zu irdischer Zeit, dass er seine hektische, zeitlich chaotische Lebensweise unbedingt verändern sollte. Kein Mensch kann im selbst auferlegten Zeitdruck und in Unruhe sowie bei Menschenansammlungen in der Schwingung Gott nahe sein. Nur die vollkommene innere und äußere Stille zieht das menschliche Bewusstsein in die erhobene Schwingung seiner Seele. In seiner herzlichen Kommunikation mit Gott in seinem Inneren ist es ihm dann möglich, die göttlichen Energieströme über den Seelen-Lebenskern zu verspüren. Darüber freut sich dann seine Seele sehr. In diesem Zustand der Gottnähe versucht sie ihren Menschen immer wieder in die äußere Stille zu führen. Immer wieder gibt sie ihm zarte Impulse, möglichst viel alleine zu sein bzw. keine Menschen um sich zu haben und sich so oft wie möglich aus der lauten Umgebung zurückzuziehen. Sie weiß durch göttliche Hinweise und hilfreiche geistige Stützen, dass durch die äußere Stille auch der Mensch ruhiger wird und beide dann höher schwingen können. Sie weiß auch, dass sie nur in diesem Zustand einmal ihr menschliches Kleid ganz mit ihren göttlichen Kräften, wie einen Kokon umhüllen kann. Wenn dies einer Seele möglich ist, dann sehnt sich der Mensch nicht mehr nach vielen Gesprächen über Gott, weil er von Innen die Gottesnähe deutlich spürt. Dann erhält der Mensch öfters feine Impulse aus der göttlichen Weisheit für sein weiteres geistiges Reifen. Durch seine Verwirklichung edler und demütiger Verhaltensweisen dehnen sich immer mehr die Partikel (feinstofflichen Atome) seiner energiereicheren Seele und ihre Größe und Leuchtkraft nimmt immer mehr zu. Wahrlich, diesen geistigen Erweiterungsvorgang der Seele und die stetige Zunahme ihrer Leuchtkraft durch bereute und vom Gottgeist umgewandelte Belastungen (Ungesetzmäßigkeiten), nennt der Gottesgeist den Inneren Weg ins Himmelreich.

Glaubt ihr wirklich, dass ihr durch eine Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft und das Hören gesalbter Worte über Gott und durch das Mitmachen religiöser Kultbräuche dem Himmelreich näher kommt, dann seid ihr wahrlich noch geistig unreif für die Rückkehr in eure Lichtheimat.

110 Wie viele Irrwege wollen die gottgläubigen Menschen noch gehen, um die innere göttliche Liebequelle zu finden, deren Kraft sie Stufe für Stufe ihrer ersehnten Lichtheimat näher bringt?


Wer tiefer über die Gottesweisungen nachdenkt, dem geht irgendwann ein Licht auf und er fragt sich, so er einer religiösen Gemeinschaft zugehörig ist, weshalb er diese äußere Lebensart braucht, wo doch der göttliche Liebegeist in ihm selber ist!

Viele gläubige Menschen verkennen diese Tatsache noch. Sie leben schon lange eine weltliche oder religiöse Tradition, ohne sich über den Sinn ihrer Lebensart klar zu sein. Sie merken nicht mehr, dass sie in Wirklichkeit Gebundene einer irrealen Lebensanschauung sind, die nicht auf erfahrenem Wissen beruht, sondern auf einem Stückwerk von Theorien, die unlogisch und widersprüchlich ausgelegt sind. Selbst die Geistlichen zucken unwissend und ratlos mit den Schultern, wenn sie von jemand gefragt werden, warum so wenig Wissen über das jenseitige Leben in ihren angeblich heiligen Schriften steht. Wenn etwas darin erwähnt wird, dann so unverständlich, dass jeder den Sinn anders auslegen kann und zum Schluss ratlos dasteht und aufgibt weiter darüber nachzudenken. Nun, wenn die Geistlichen im Gespräch selbst am Ende ihrer Theorien angelangt sind, dann haben einige von ihnen die Erklärung parat: Das ist Gottes Geheimnis und er lässt sich von keinem Menschen in seine Karten schauen. Wahrlich, solch eine Aussage zeigt auf, dass der Geistliche keine inneren göttlichen Erfahrungen hat und geistig blind und unwissend von der göttlichen Wahrheit ist. Doch er will andere, ebenso geistig blinde und unerfahrene gläubige Menschen ins Himmelreich führen. Welch ein Irrgarten ist diese Welt und die Menschen merken nicht, dass sie mit Scheuklappen leben und dadurch blind sind. Das ist sehr tragisch für eine Gott gläubige Seele, denn die aufgenommenen weltlichen und religiösen Speicherungen wirken einmal im Jenseits stark auf sie ein. Sie lebt auch dort so geprägt, ohne zu wissen, dass sie durch ihre falschen Speicherungen sich nicht ihrem ewigen lichtfrohen Leben nähern kann. Wahrlich sie wird lange in ihren Speicherungen gefangen sein und kommt nicht so schnell davon frei. Auch im Jenseits wird sie Gott im Äußeren suchen, weil sie durch ihren Menschen so zu leben gewöhnt war und nimmt wieder freudig und sehr ehrfürchtig mit gleichgesinnten Seelen z.B. an einer Messe teil. Dies wird einer ihrer schönsten Augenblicke sein, wenn sie wieder ihre gewohnte, ehemals irdische Lebensweise praktizieren kann.

Bitte geht davon aus: So wie der Mensch zuletzt in seiner irdischen Zeit lebte, so will meistens die Seele auch im Jenseits auf ihre weltlichen Verhaltensspeicherungen ausgerichtet leben. Hat sie ins Jenseits verschiedene liebgewonnene Gewohnheiten mitgenommen, die ihr früherer Mensch stark ausgeprägt lebte und ihr übertrug - Verhaltensweisen die es im himmlischen Leben nicht gibt - dann wird sie sich ebenso im Jenseits so verhalten, wenn sie sich nicht durch tiefgründige Erkenntnisse und Beratungen des Gottesgeistes neu orientiert.

Wenn z.B. früher der Mensch das aufgenommene religiöse Wissen aus seiner Glaubensgemeinschaft als göttliche Wahrheit annahm, ohne sich darüber weitsichtige Gedanken zu machen, dann werden im Jenseits diese Speicherungen in der Seele wieder unverändert aktiv, wenn sie mit einer anderen Seele religiöses Wissen austauscht. Eine derart eingestellte Seele glaubt im Jenseits den religiösen Führern bzw. den dort anwesenden Geistlichen weiterhin alles, wie es schon zu irdischer Zeit ihr Mensch tat. Auch im Jenseits dämmert es den hörigen religiösen Seelen nicht, dass sie religiösen Führern auf den Leim gegangen sind, die es meisterlich verstanden haben, den gläubigen Menschen ihre innere und äußere Freiheit durch religiöse Vorschriften und Verbote zu beschneiden und dazu noch von ihren Mitgliedsbeiträgen und Spenden gut, manche sogar fürstlich zu leben.

115 Da die jenseitigen Seelen ohne Zeitgefühl leben, verbleiben sie sehr lange in ihrer unveränderten Lebensweise der Hörigkeit. Das ändert sich erst, wenn die Seele über ihren Aufenthalt im Jenseits nachzudenken beginnt, auch über ein lichtvolleres, freieres Leben und sich nach innerer göttlicher Nähe sehnt. Dann wird sie nicht mehr den religiösen Führern und Geistlichen Fragen stellen wollen, sondern geht direkt mit ihren Herzensanliegen zu Gott in ihrem Inneren. Wenn sie Gott um Hilfe anruft, wird er ihr auch beistehen.

Doch eine selbstzufriedene Seele im Menschenkleid und in den jenseitigen Fallbereichen, wird nicht so schnell nach der Hilfe Gottes rufen, weil sie irrtümlich glaubt, sie ist auf dem richtigen Weg ins Gottesreich. Diesen Fehler wird sie erst nach vielen Äonen jenseitiger Zeit erkennen. Dies will der Gottesgeist den Seelen ersparen, deshalb ruft er über einen Künder, der selbst den Weg der äußeren und inneren Befreiung erfolgreich ging: „Werdet frei von vielen Irrtümern dieser Täuschungswelt und auch von Religionsgemeinschaften, die vielen Menschen bis in die heutige Zeit unendliches Leid brachten und der Seele durch Aufnahme falscher Informationen im Jenseits einmal viele Tränen der Verzweiflung kosten!“

Wahrlich, die Zugehörigkeit zu einer Religion und einer unfreien, geistig orientierten Gruppe und ihrer Anschauung sowie die Ausrichtung auf religiöse Führer, können euch auf dem Inneren Weg ins Himmelreich ein schwerer Klotz am Bein sein! Bitte bedenkt dies weitsichtig, denn ihr tragt die Selbstverantwortung für euer ewiges Leben!


Wer jetzt den tiefen Sinn des Gottesgeistes einigermaßen verstanden hat, der wird sich bemühen, zuerst von äußeren Bindungen frei zu werden, die wahrlich einen gottverbundenen Menschen in jeglicher Beziehung in seinem ewigen Leben unfrei machen.

Alle gottverbundenen Menschen mit der ernsten und herzlichen Absicht mit ihrer Seele heimzukehren, sollten sich an den Weisungen Gottes orientieren. Das göttliche Gesetz des himmlischen Lebens gilt nach wie vor für die himmlischen Heilsplanwesen, auch wenn sie sich vorübergehend über einige geistige Äonen im Fallsein aufhalten, um ihre geliebten gefallenen Geschwister vom höher schwingenden Seelen-Lebenskern aus mit göttlichen Kräften zu unterstützen.

120 Jedem geistig orientierten Menschen, der mit Gott den Inneren Weg in die Lichtheimat geht, wird es einleuchten, dass die tiefgefallenen Menschen und die erdgebundenen Seelen kaum ein Interesse haben heimzukehren, da sie sich in ihrer Welt noch wohl fühlen. Deshalb richten sie sich nicht auf das himmlische Gesetz aus und stellen es weiter auf die Seite, so als ob es dieses für sie nicht gäbe.

Doch wer täglich auf Gott ausgerichtet ist, der sollte schon einmal darüber nachdenken, wie er lebt und wo er weltlich noch gebunden ist. Hat er in seiner Denk- und Lebensweise noch massiven Bezug zu einer Glaubensgemeinschaft oder religiösen Gruppen und deren Bräuchen sowie zu kulturellen Veranstaltungen dieser Welt, dann wird er sich einst im Jenseits schwer tun, sie loszulassen.

Wer von den gottverbundenen Menschen ahnt, dass er sich mit seiner Seele im Heilsplan Gottes auf die Erde inkarniert hat und noch guten Gewissens glaubt, einer religiösen oder geistigen Gruppierung angehören zu müssen, kann dies selbstverantwortlich und frei jederzeit tun, doch er lebt, auch wenn es für ihn im Moment unverständlich und bitter klingt, außerhalb des Gottesgesetzes. Deshalb belastet er sich je nach Stärke der Bindung täglich neu in seiner Seele und entfremdet sich allmählich vom freien unpersönlichen, himmlischen Leben. Das bedeutet einst im Jenseits für die Seele, dass sie große Schwierigkeiten haben wird, die gelebte Gewohnheit, auf eine geistige oder religiöse Vereinigung ausgerichtet zu sein, abzulegen und davon frei zu werden. Dort wird sie sich in Gesellschaft gleichgesinnter Wesen befinden, die einst im materiellen Sein, genau wie sie, unfrei und ungesetzmäßig lebten.


Die tief gefallenen Gotteswesen in den unteren Fallbereichen wollten engverbunden miteinander leben, da sie im Inneren leer und herzenskalt wurden. Sie lehnten unser himmlisches Gesetz ab und haben sich in ihrer Fallschöpfung eigene Gesetze und Lebensweisen erdacht, die meistens auf die Aufwertung ihrer Person ausgerichtet waren. Sie wollten dadurch aber auch ihre Eigenständigkeit gegenüber dem himmlischen Lebensprinzip beweisen und bemühten sich, unsere früher gelebten freien Lebensweisen - die wir himmlischen Wesen erfolgreich über Äonen mit unseren Ur-Schöpfungseltern erprobten und dadurch in unseren Dualverbindungen ausgewogener in Harmonie leben konnten - eifrig zu verändern. Mit ihrem himmlisch-geistigen Potenzial wollten sie sich selbst und uns himmlischen Wesen beweisen, dass sie ohne weiteres im Stande sind in verschiedene elementare Atome der Fallschöpfung neue Speicherungen einzugeben, die zu ihrer personenerhobenen, ungesetzmäßigen Lebensweise passen, die sie sich schon im Himmelreich, kurz vor der Schöpfungstrennung wünschten. Dies ist ihnen eigenwillig gelungen, jedoch wie!


Für ihr späteres menschliches Leben legten sie sich Regeln zurecht, nach denen sie wie beabsichtigt, äußerlich weiter gottlos im Gruppengeist leben konnten. Sie hatten für sich die Möglichkeit geschaffen, sich regelmäßig in einem größeren Rahmen zu treffen, um die neuesten Informationen und ihr Wissen auszutauschen. Sie sahen sich gerne im Äußeren, weil das ihre einzige Verständigungsmöglichkeit war, da sie ihre frühere innere seelische Bildkommunikation, die sie über ihren Seelen-Lebenskern führten, nicht mehr wollten und diese Möglichkeit bei der Schaffung des Menschen genetisch nicht mehr eingespeichert hatten. Zu ihren Versammlungen pilgerten sie regelmäßig hin. Noch heute halten sie ihre Tradition in verschiedenen Lebensbereichen so aufrecht.


125 Bald übernahmen auch die gottverbundenen Menschen ihre äußeren Kommunikationsbräuche, deren Seelen sich im Himmelreich freiwillig für den Heilsplan Gottes entschieden hatten und nun zur Errettung der Ganzheitsschöpfung und Energiestützung der unteren Fallschöpfung wirken. Ihre Treffen glichen anfänglich nicht denen der weltlich orientierten Menschen, die seelisch und menschlich das Fallsein befürworteten. Sie trafen sich hauptsächlich, um mit Gott im Inneren zu kommunizieren und um ihre Erfahrungen auf dem Inneren Weg zu Gott auszutauschen. Dann trennten sie sich wieder, ohne an die herzlichen Menschen mit inneren Erfahrungen gebunden zu sein.

Ihre herzlichen Treffen waren frei von äußeren Gruppennamen. Ihre Art zusammenzukommen glich zwar nicht dem gesetzmäßigen Leben im himmlischen Sein, doch es entsprach der menschlichen, äußeren Lebensmöglichkeit, in der sie trotzdem frei und ungebunden blieben. Ihre unscheinbaren Häuser und schlicht gestalteten Wohnräume oder Zeltbehausungen nutzten sie für ihren geistigen Erfahrungsaustausch. Alles lief familiär ab, ohne die Absicht zu haben, jemals eine äußere Gruppierung mit vielen Menschen zu gründen. Sie trafen sich unregelmäßig in kleinen Räumen, deshalb war die Teilnehmerzahl gering und jeder konnte sich seine eigene Freiheit bewahren. Es entstand kein Gruppengeist mit Wortführern und es gab auch keine Mitgliedschaft, wie in einer weltlichen Organisation. Keiner nahm sich das Recht, ein Geschwister von seinem geistigen Denken und Leben zu überzeugen und dafür äußerlich zu werben. Alles blieb bei ihnen frei. So frei wie sie gekommen waren, machten sie sich nach ihrem kleinen geistigen Treffen auf den Heimweg.

Um sich geschwisterlich zu sehen und zu mehr geistigem Wissen zu gelangen, gab es im dreidimensionalen menschlichen Leben keine andere freiere Möglichkeit, obwohl auch diese Art nicht dem Gottesgesetz entsprach. Der Gottesgeist hatte jedoch Verständnis für seine geliebten inkarnierten himmlischen Wesen, die in der Heilsplanmission wirkten und sich ihre innere und äußere Freiheit nicht nehmen ließen. Doch wegen dieser kleinen Abweichung von der himmlischen Lebensweise hatten sie im Jenseits keine Probleme, sich ganz ins göttliche Gesetz zu begeben. Gott hatte sie durch prophetische Künder aufmerksam gemacht, dass sie trotz äußerer kleiner Zusammenkünfte darauf achten sollten, immer frei zu bleiben und nicht die Lebensgewohnheiten der Fallwesen nachahmen, die sie nur in die Abhängigkeit von anderen Menschen führen würden.

Diese Abhängigkeit war jedoch immer das Ziel der Fallwesen, da sie dadurch viel Energien anderer Menschen anziehen konnten, die seelisch viel höher entwickelt und menschlich energiereicher waren. Ihr damaliges Ziel verfolgten sie bis heute. Das äußere Leben prägte sie so sehr, dass sie sich nicht mehr anders verhalten können. Doch das Tragische daran ist, dass die Jünger/innen ihr Denk- und Lebensschema übernahmen und religiöse Gruppen und größere Glaubensgemeinschaften in straffer Organisation gründeten. Dies blieb bis zum heutigen Tag so, weil ihre einstige Anschauung und Lebensweise noch aus den menschlichen Genen und aus ihrer Seele wirkt.

Die alten Vorstellungen steuerten sie massiv in ein unfreies Leben, aus dem sie auch im Jenseits die größten Schwierigkeiten haben sich zu befreien. Gleich welche religiöse Gemeinschaft es ist, alle besitzen eine bindende Anziehung, weil magnetisch bindende Fäden im Laufe vieler Jahre von Mensch zu Mensch und zur Gemeinschaft geschaffen wurden. Wo sich der Mensch wohl fühlt, baut er zu seinem ständigen Bezugspunkt eine magnetische Anziehung auf, die die Seele im Jenseits nicht so schnell lösen kann. Deshalb lebt bitte innerlich und äußerlich frei von weltlichen Anziehungspunkten, dann habt ihr einen großen Vorteil im Jenseits. Eurer Seele wird dann mit göttlicher Hilfe der kürzeste Rückweg ins Himmelreich möglich sein, da sie keine magnetische Anziehung zu diesem Weltsystem, zu einem Menschen und irgend einer Gemeinschaft hat.

130 Aus Mangel an Erkenntnissen leben heute viele gottverbundene Menschen unverändert gebunden an Glaubensgemeinschaften und ihre religiösen Führer, da sie ohne Verwirklichung der ihnen bekannten Gottesgesetze geistig stehen geblieben sind. Das bedeutet für sie, täglich neue Gesetzesverstöße und Überdeckungen im personenbezogenen Leben mancher evtl. noch unbelasteter Seelenpartikel. Im Jenseits setzt sich die Überdeckung der Seele noch weiter fort und das ist wahrscheinlich unvorstellbar für euch freie Menschen mit offenem Herzen. Auch dort wird jede Regung der Seele in den Partikeln der Seele gespeichert, auch eine falsche Denk- und Lebensweise.

Das ist die traurige Realität. Die reinen himmlischen Lichtwesen bemühen sich eifrig, ihnen verständlich zu machen, falls sie das im freien Willen wünschen, dass es im himmlischen Sein keine Gruppen-Zusammenkünfte zur Ehre der Ich Bin-Gottheit oder sonstigen Wesen gibt. Doch meistens vergeblich, da sie ihren Lebensgewohnheiten vom irdischen Leben unverändert gebunden nachgehen wollen.

Die Einstellung einer Seele, dass sie sich nur in einer Gruppe wohlfühlen kann, bedeutet für sie eine massive Überdeckung. Dieses Fehldenken verfolgt die von anderen Gesetzesverstößen ziemlich frei gewordene Seele fast bis zum Himmelstor. Obwohl manche Seelen schon ein hohes Lichtbewusstsein erreicht haben, zieht es sie deshalb zu jenen feinstofflichen Planeten, deren Bewohner ihre gewohnten Zusammenkünfte noch gerne pflegen. Sicherlich ist es für euch geistig schon weit gereifte Menschen unvorstellbar, dass sich eine weit entwickelte Seele kurz vor dem Himmelreich noch entschließt, nicht auf eine lieb gewonnene Lebensweise für immer zu verzichten. Sie können die Bildmitteilungen vom Gottesgeist und den reinen Lichtwesen nicht annehmen, dass es im Himmelreich keine Großveranstaltung zur Ehre Gottes gibt, die ihrer Anschauung entspricht.

Ihre lieb gewonnene Tradition vom irdischen Leben, sich regelmäßig zu religiösen Veranstaltungen, Bräuchen und Festen zu treffen, um das Wissen von geschulten Geistlichen, oder in den jenseitigen Bereichen von gleichartigen Wesen in intellektueller und vorgetäuschter Herzenswärme vorgetragen zu bekommen, das ist für sie magnetisch immer noch stärker, als wie das ihnen in Bildern der Rückerinnerung gezeigte freie, herzliche und glückselige himmlische Evolutionsleben in einer Dualverbindung.

Viele religiös gebundene Seelen entschließen sich wieder zu einer neuen Inkarnation und andere verbleiben im erdgebundenen Jenseits, wo sie ihre gewohnte Lebensrolle und religiöse Aufgabe wieder vorfinden bzw. tun können, so wie einst im Kreise bekannter Menschen mit gleicher Lebensanschauung.


135 Ihr werdet jetzt vielleicht erfahren wollen, auf welche Weise und wo im Jenseits die Seelen von gleicher religiöser Lebensanschauung zusammenkommen?

Handelt es sich um eine religiös gebundene Seele die noch im physischen Körper lebt, dann geschieht folgendes im Tiefschlaf des Menschen oder später in seiner Sterbephase: Durch das Sehnen der Seele nach religiös Gleichgesinnten, ruft sie in ihrem seelischen Bewusstsein die Speicherungen einer weltlichen Religionsgemeinschaft oder spirituellen Gruppe ab, wo sie sich bisher wohl fühlte. Um jedoch den Zugang zu ihren Speicherungen finden zu können, denkt sie den Namen der Glaubensgemeinschaft, die auch im Jenseits existiert. Durch die Aktivierung ihrer Speicherungen befindet sie sich auf der Frequenz eines in den jenseitigen Bereichen aufgebauten Negativ-Energiefeldes, in dem viele gleichartige erdgebundene Seelen leben. Ihren Lebensbereich schaut sie zuerst in Bildern und dann zieht sie es magnetisch dorthin. Die momentane Frequenz der Seele gleicht dem entsprechenden Energiefeld, das ein starkes Magnetfeld aufweist und sie wird von diesem auf einer Lichtbahn in kürzester Zeit angezogen. In diesem Energiefeld, einem Kokon oder Plasma ähnlichen Lebensraum, befinden sich künstlich geschaffene Phantasiewelten verschiedener Art, je nach dem Bewusstsein religiöser Baumeister, die auch schon auf Erden viele kirchliche Bauwerke und schöne religiöse Kunstwerke geschaffen haben. Es wird für die meisten von euch fast unvorstellbar sein, dass solche Phantasiewelten im Jenseits existieren, worin religiös gebundene Seelen schon lange leben.

Ebenso wird es für euch schwer vorstellbar sein, wenn ihr jetzt vom Gottesgeist über das Innere Wort hört, dass diese kleinen und großen Negativ-Energiefelder - in denen sich die Phantasiewelten befinden und Wesen leben - in Wirklichkeit von religiös gebundenen Menschen und Seelen, durch ihre stets erzeugten und gesendeten Gedanken, Worte und Handlungen geschaffen wurden, die auf ihre Glaubensgemeinschaft und deren Führer ausgerichtet waren.

Versucht bitte zu verstehen: Jeder Gedanke und jedes Wort werden aus winzigen Energiefünkchen geschaffen und haben ihren Speicherplatz im Sender und ebenso irgendwo im kosmischen Bereich. Sie gehen nie verloren. Denkt ihr z.B. an die Glaubensgemeinschaft und ihre führenden Menschen, dann werden die kleinsten Energiefünkchen dieser von euch ausgesandten Frequenz vom gleichfrequenten kosmischen Energiespeicher angezogen und gesammelt. Dieser befindet sich im erdgebundenen Jenseits, weil die Wissensspeicherungen aus dem weltlichen Leben als Energieteilchen magnetisch erdgebunden sind und deshalb die Erdsphäre nicht verlassen können.

Kommen zum jenseitigen Energiefeld ständig Energieteilchen hinzu, wächst es und bildet sich nach und nach zu einem großen Energieplasma aus. Das heißt, es entsteht ein mit sehr vielen Energieteilchen zusammengesetzter Hohlraum mit einer feinen äußeren Lichthülle, so ähnlich wie in einer Seifenblase oder einem Luftballon, bloß in großem Ausmaß. Die hinzukommenden gleichfrequenten Energien können von kundigen Fallwesen zur Schaffung ihrer Phantasiewelt verwendet werden. Dies tun sie in ihrer Fallschöpfung auch mit großer Freude, da sie genau wissen, was ihnen das einbringt.

140 Ihr Ziel sind immer religiöse Menschen und Seelen als Energieopfer, die sie in ihren Welten an sich binden. Sie wissen aber auch, dass die gottverbundenen Seelen von ihrer himmlischen Rückkehr sehr lange abgehalten werden können und sich dadurch das Ende des Lebens in den Fallbereichen bzw. die Rückkehr aller gefallenen Wesen ins Himmelreich sehr verzögern kann. Da sie von den Lebensenergien der religiös Gebundenen leben, ist es ihnen recht und auch gleich, was später mit diesen passiert und ebenso mit ihrem eigenen Wesen.

Ihr werdet an dieser Stelle fragen, warum sich sogar tief gläubige Seelen im Jenseits auf diese unreale Lebensart einlassen?

Nun, in ihrer Lebenszeit schätzten sie die führenden Geistlichen sehr und sprachen viel über ihre frommen Reden, denn über Gott wurde in ihren gekünstelten Reden viel gesprochen. Da im menschlichen und seelischen Bewusstsein die Ehrfurcht vor Gott markant gespeichert ist und ebenso die Vorstellung von einem persönlichen Gott, deshalb zieht es sie sehr zu jenen Geistlichen hin, die sich bewusst oder unbewusst verstellen und mit gesalbten Worten über Gott schön reden und den Gläubigen Hoffnung auf ein besseres Leben machen. Sie machen ihnen schmackhaft, dass sie durch ihre Gebete auf dieser Welt noch viel bewirken können. Dies ist richtig, doch ihre Verstandesgebete die sie zum Nachahmen vorsprechen, sind ohne göttliche Kraft. Sie sind statt göttlich zweipolig nur einpolig, da eine verehrte Person nie im Gottesgesetz schwingt und auch nicht aus dem Seelengrund, dem seelischen Herzen zu Gott beten kann.


Nun, welche gläubigen Menschen und auch jenseitige Seelen lassen sich von solch schauliebenden, führenden Geistlichen täuschen?

Es sind immer solche, die meist unbewusst um ihre Person viel Aufsehen lieben. Sie stehen gern im Mittelpunkt und nehmen sich das Recht, sich über andere Menschen mit beherrschenden Verhaltensweisen zu erheben. Sie wollen in dieser von den Fallwesen beherrschten Welt nicht anders leben, als im personenerhebenden Lebensprinzip. Deshalb lassen sie sich von Menschen unbewusst täuschen, die zwar öffentlich schön über Gott reden, jedoch im Verborgenen täglich ihre unschönen, ungesetzmäßigen Verhaltensweisen leben.

145 Die Speicherung der Gläubigen aus ihrem personenbezogenen Leben zwingt sie immer nur Gutes über Geistliche zu reden, die Gott ehrfürchtig hochheben. Doch wer hinter die Fassade dieser erhobenen Menschen blicken könnte, wie sie denken und ab und zu im Hintergrund reden, der würde schleunigst von ihnen Abstand nehmen und auch keine Zuneigung und Würdigung entgegenbringen wollen. Er sollte sich vornehmen, seine eigene persönliche Selbstüberschätzung und personenerhebenden Verhaltensweisen intensiv zu überdenken, damit er endlich frei werden kann von den Täuschungen bzw. der falschen Einschätzung frommer, heuchlerischer Menschen.

Wer sich selbstehrlich im menschlichen Bewusstseinsspiegel seines Gegenübers erkannt hat, der wird bald merken, dass er die Verstellung eines anderen Menschen schon bei seinen ersten Worten, seinem Auftreten und Gesten von Innen erspüren kann. Dies ist aber leider den meisten Gläubigen noch nicht möglich, weil sie sich selbst nicht kennen. Deshalb wollen so viele Gläubige, in dieser Welt der vielen Täuschungen, ihren geistlichen Führer sehen und ihm zujubeln, wenn er wieder einmal ihr Land besucht. Sie sind so sehr von seiner besonders auffällig und unnatürlich gekleideten Persönlichkeit - die lange Zeit vorher schon von den Medien hochgehoben wurde - und ihrem gekünstelten, erhabenen und sanften Auftreten fasziniert und begeistert, dass sie noch lange danach beglückt sind und jedem von ihrem Erlebnis erzählen wollen.

Wahrlich, wer täglich in der göttlichen Demut lebt und nahe dem himmlischen, unpersönlichen Leben ist, der würde sich nie vor eine große Menschenmenge stellen wollen und seine Person bejubeln lassen, auch wenn er viele gute und herausragende Werke für die Gesamtschöpfung und Menschheit getan hätte. So verhalten sich nur solche Menschen, die zum Schein eine demütige und sanftmütige Maske aufsetzen, um aus persönlichen Gründen unwissende und ahnungslose Gläubige zu täuschen. Derjenige der wirklich der göttlichen Demut und dem unpersönlichen Leben nahe steht, würde sich zutiefst schämen, wenn er um seine Person so einen Rummel mitmachen müsste, wie es zur Zeit wieder einmal ein hoher Geistlicher, angeblich nach göttlichem Willen, fertig bringt.

Nun, bei manchen von euch wird vielleicht die Frage aufkommen, warum sich ein Geistlicher vor so einer großen Menschenmenge zur Schau stellt, wo er doch eigentlich von der göttlichen Demut viel Wissen haben müsste?

Aus der göttlichen Sicht ist das so zu erklären: Dieser Geistliche ist schon sehr lange in seiner Seele massiv mit erhobenen, stolzen und heuchlerischen Lebensweisen überdeckt. In seiner jetzigen Schau-Lebensweise bemerkt er nicht mehr, dass er sehr gegen das göttliche, unpersönliche Lebensprinzip verstößt und die göttliche Demut nur vortäuscht. In sein menschliches und seelisches Bewusstsein gab er sich ein, dass er mit seinen öffentlichen Auftritten den Gläubigen das vermitteln will, was sie in der religiösen Organisation zu ihrem angeblich gottgewollten Leben brauchen. Er ist sehr beglückt darüber, dass sich für ihn so viele Gläubige interessieren und ihm immer wieder einen großen Empfang bereiten. Dafür dankt er sogar ab und zu Gott auf den Knien, weil er fälschlich glaubt, er ist von ihm für diese Aufgabe auserwählt worden und Gott führt ihm die Gläubigen zur religiösen Betreuung zu. Er ist wirklich des Glaubens, dass er von Gott für seine treuen Dienste in einer großen Glaubensgemeinschaft einmal belohnt wird. Die Tatsache ist aber aus der göttlichen Sicht, dass sein menschliches und seelisches Bewusstsein völlig an der Realität des himmlischen Lebens vorbei lebt.

150 Diesen Menschen Seele gab sich einst ein, als sie in den untersten Fallbereichen lebte, den geistig ärmeren Wesen demütig zu helfen. Doch daraus wurde nicht viel, da sie viele personenerhobene Belastungen hatte. Diese steuerten sie immer wieder dazu, durch Belehrungen ohne Verwirklichung des geistigen Wissens, sich persönlich in den Mittelpunkt zu stellen. Durch viele personenerhobene Leben entstand in einer solch stark belasteten Seele der sehnliche Wunsch, im irdischen Leben einmal ganz groß im Mittelpunkt vieler Menschen zu stehen und ebenso im Jenseits bei den Seelen, die seinem Wesen zujubeln. Erfüllt sich ihr Wunsch hier oder im Jenseits, dann steht die Seele mit dieser Verhaltensweise wahrlich auf dem Gipfel des personenaufwertenden Lebensprinzips der tiefst gefallenen abtrünnigen Gotteswesen (Fallwesen). Mit dieser „sich persönlich zur Schau stellenden Lebensweise“ befindet sich ein Wesen völlig entgegen dem himmlischen Lebensprinzip und hat sich dadurch selbst die Krone des personenaufwertenden Lebens aufgesetzt. Noch weiter kann sich ein ehemals reines himmlisches Wesen vom demütigen, unpersönlichen, himmlischen Lebensprinzip nicht mehr entfernen! Könnt ihr euch das vorstellen?

Warum jubeln dann manche von euch so einem erhobenen Menschen zu, der vor einer großen Menschenmenge nach außen gekünstelt die demütige Lebensart der himmlischen Wesen vortäuscht?

Wenn ihr die Gesetzmäßigkeit der Anziehung von Gleichgesinnten gut einordnen könnt, dann wisst ihr, wer solch einem Hochmütigen seine Bewunderung und Ehre schenkt.

Lebt ein Mensch die wahre göttliche Demut, dann widert ihn solch ein gestelltes Getue eines erhobenen Menschen an, der im Grunde genommen vor Gottes Angesicht keine größere Bedeutung genießt wie andere kosmische Wesen. Alle himmlischen Wesen leben in der gerechten Gleichheit und Einheit, gleich welche bedeutenden Werke sie für die Schöpfung eingebracht haben.

Damit sich die inneren Menschen einigermaßen vorstellen können, wie die himmlischen Wesen die göttliche Demut leben - im Vergleich zur menschlichen geheuchelten Scheindemut - hat der Gottesgeist die folgende Botschaft übermittelt:

155

„Demut Gottes - die stärkste universelle Kraft und wichtigste Lebenseigenschaft der himmlischen Wesen sowie von größter Bedeutung für himmlische Rückkehrer“.


Unsagbar viele Menschen und ebenso viele Seelen im Jenseits fallen immer wieder ihren eigenen hochmütigen Speicherungen zum Opfer. Diese sind es, die sie nicht anders denken, reden und leben lassen. Bis ihnen die Schuppen ihrer falschen Lebensweise von den Augen fallen vergehen viele jenseitige Zeiten, ja wirklich, es werden viele Äonen sein. Ihre falsche und ungesetzmäßige, personenaufwertende Lebensweise zieht sie wieder zu Gleichgesinnten im Jenseits, die ebenso in der Welt diese Lebensart liebten. Wenn einem Menschen in seinem Erdenleben keine Veränderung zu einer demütigen, schlichten und unpersönlichen Lebensweise gelingt, dann hat es die Seele im Jenseits sehr schwer, sich der magnetischen Anziehungskraft der religiösen Phantasiewelten zu entziehen. Die Seele lebt dann wie der frühere Mensch in gewohnter Weise mit Gleichgesinnten in den künstlich geschaffenen Welten. Sollte dies der Gottesgeist noch mit Kräften unterstützen?

Wahrlich, wer jetzt nicht in eine andere Lebensweise kommen will, dem kann später im Jenseits Gott im Ich Bin auch nicht helfen, weil sich seine Seele genauso stur und widerspenstig nichts sagen lässt. Deshalb sind die jenseitigen, erdgebundenen Phantasiewelten mit Seelen überfüllt und der Gottesgeist und die himmlischen Wesen können an sie nicht herankommen. Sie lassen nur die erhobenen Geistlichen an sich heran, die ihnen angeblich den Weg ins Himmelreich zu zeigen vermögen.

Der Gottesgeist könnte euch hierzu noch viel mehr sagen, doch die Zeit des Künders ist zu knapp bemessen, um über die Fülle religiöser Tragik, wo Menschen und Seelen durch viele Irrtümer und Täuschungen ständig in die falsche Richtung gewiesen werden, endlich mehr aufklären zu können. Leider ist ihm dies im tiefst schwingenden Lebensbereich der Gesamtschöpfung nicht möglich.

Könnt ihr das Geoffenbarte einigermaßen erfassen, dann versteht ihr vielleicht, welche Schwierigkeiten der Gottesgeist hat, den inneren Menschen Weisungen aus dem göttlichen Gesetzesleben zu übermitteln. Solange ihm dies nur sehr begrenzt möglich ist, wird der größte Teil der gläubigen Menschen in Unwissenheit bleiben und weiter in der Täuschung leben. Nur noch einzelne Menschen können ihr Bewusstsein erweitern und auch nur dann, wenn sie ihr personenerhobenes Leben aufgeben und in die göttliche Demut und Bescheidenheit des himmlischen Lebens zurückkehren. Dann werden ihre Seelen nicht von den jenseitigen Phantasiewelten angezogen, da diese nur auf ein personenbezogenes Leben ausgerichtet sind, so wie es die hochwürdigen Geistlichen dort sind und auch hier leben.


160 Im erdgebundenen Jenseits befinden sich viele Phantasiewelten die aus unterschiedlich frequenten Energien geschaffen wurden. Es sind hauptsächlich Welten die von religiösen Führern regiert werden, die jedoch aus dem Fall stammen. Sie geben sich nach außen immer heuchlerisch als die guten Hirten gläubiger Menschen. Ihre Verstellungskunst ist nicht zu überbieten, deshalb fallen die gläubigen Seelen immer wieder auf sie herein.

Wie ihr vom Gottesgeist erfahren konntet, werden religiöse Gemeinschaften nicht vom göttlichen Licht unterstützt, weil sie nicht im Gottesgesetz schwingen und auch nicht Gott gewollt sind. Die darin erzeugten Energiefelder sind einpolig, das heißt, nur mit Negativenergien bestückt, anstatt mit positiven und negativen Kräften in einem Energiestrahl verbunden zu sein. Aus den in Glaubensgemeinschaften erzeugten Kräften entstehen im Jenseits negative Energiefelder und wenn sie eine größere Energiemenge aufweisen, übernehmen Fallwesen die Aufgabe - die sich mit Elementaratomen noch gut auskennen - mit großer Phantasie und schöpferischer Kunstfertigkeit herrliche Bauwerke zu erstellen, in denen die gläubigen Wesen wohnen und beten können.

Je mehr Energien zu den Energieplasmen im erdgebundenen Jenseits und den erdnahen feinstofflichen Planeten gehen, desto mehr ist es den Erschaffern der Phantasiewelten, die mit der göttlichen Realität überhaupt nichts zu tun haben, möglich, neue Bauwerke und Kunstwerke ihrer Lebensanschauung zu erstellen. Viele dorthin angezogene religiös gebundene Seelen sind von diesen künstlich geschaffenen Welten so begeistert, dass sie kein Sehnen zur Rückkehr in die himmlische Heimat haben. Sie sind von den Bauwerken und der Kunst so geblendet und ergriffen, dass sie sich dort für immer niederlassen wollen. Ihnen ist es gleich, ob sie den religiösen Führern dort wieder untertan sind. So wie sie zu irdischer Zeit lebten, ist es ihnen dort auch wieder angenehm.

Diese Welten entstanden aus Energie-Atomteilchen der Elemente des Wassers und der Luft. Sie sind für die Seelen durchdringbar wie eine irdische Wolke oder Nebelwand, die aus Wassermolekülen zusammengesetzt sind. Weil im jenseitigen Energieplasma keine Atmosphäre vorhanden ist, die eine Luftbewegung hat, deshalb bleiben die schwerelosen Formgebilde magnetisch verbunden konstant auf ihrem vorgegebenen Platz. Diese Gebilde glitzern in Regenbogenfarben durch das hineinscheinende Licht der Galaxiesonne. Diese optische Täuschung blendet die religiös Gebundenen so sehr, dass sie dafür Gott auf den Knien danken und lobpreisen, weil sie im festen Glauben sind, dass es sich um die himmlische Welt handelt in der sie angekommen sind oder schon länger leben.

Wahrlich, die Irreführungen im untersten Fallbereich für die Menschen und Seelen haben kein Ende. Sie werden regelrecht von den geistlichen Führern verführt in die Gegenrichtung zu gehen und halten sich dort, ahnungslos über ihren Zustand, viele Äonen gebunden auf. Sie kommen nicht darauf, dass es sich um künstlich geschaffene Welten handeln könnte, weil sie keine Vergleichsbilder vom himmlischen Leben in sich abrufen können, da sie zu niedrig schwingen.

165 Sie lassen auch die himmlischen Wesen nicht an sich heran, weil sie glauben, sie wären schon im Himmelreich angekommen und nur die Geistlichen wären für ihre Betreuung zuständig, weil sie Gott für diese Aufgabe auserwählt hat. Wahrlich, welch große Tragik für religiös Gebundene!

Der größte Teil der Energien für diese Phantasiewelten stammt von den Lebensenergien religiöser Menschen, die ihren guten, hochwürdigen Führungshirten ihrer Glaubensgemeinschaft in aller Welt stets mit Begeisterung empfangen. Auf den Schauplätzen wo der oberste Hirte sich einfindet, ist unsichtbar von den hörigen religiösen Seelen einer Glaubensgemeinschaft und von den gebundenen Menschen dieser Welt, alles für die Erzeugung neuer Negativ-Energien vorbereitet worden. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie groß die Freude bei den verirrten Seelen im erdgebundenen Jenseits ist, weil sie wieder eine Menge Energien für ihre Welten dazu gewinnen konnten. Wahrlich, dies geschieht nur durch einen einzigen Auftritt eines erhobenen Menschen und derer die ihm zujubelten. Auch die in diesen Phantasiewelten sesshaften Seelen spenden gerne ihre Lebensenergien zur Verschönerung und Vervollkommnung ihrer Lebenssphäre.

Es wird für die meisten von euch geistig reiferen Menschen kaum zu fassen sein, dass so etwas im Unsichtbaren geschieht. Doch lasst bitte in euch die Schilderung des Gottesgeistes länger nachwirken und denkt logisch mit eurem Wissen von den geistigen Welten über die euch geschilderten Zusammenhänge nach. Dann wird es euch vielleicht leichter fallen, diese unsichtbare Gegebenheit, die aus der Gottessicht ein Wahnzustand unrealen Lebens ist, besser einzuordnen und jetzt für euch die erforderlichen Schutzvorkehrungen zu treffen.

Wahrlich, in diesen Phantasiewelten leben die religiös gebundenen Seelen eng verbunden zusammen und ziehen stets neue Seelen an, die ihre religiöse Anschauung vertreten und ebenso gebunden sind. Nicht wenige von ihnen gehen wieder zur Inkarnation und verleiben sich dort ein, wo ein Elternteil oder beide ihrer Religion zugehörig sind bzw. sie werden magnetisch von den religiösen Gen-Speicherungen angezogen, weil sie sich dies vorher so wünschten.


Wie ihr daraus seht, spielt der Name einer Glaubensgemeinschaft zur Anziehung der Seele zu ihrem neuen Lebensbereich, im Jenseits oder auf Erden, eine große Rolle. Eure jetzige Ausrichtung, Anschauung und Lebensweise ist ausschlaggebend, vom welchem Energiefeld ihr hier oder im Jenseits angezogen werdet. Darum stellt jetzt schon die Weichen für ein freies und ungebundenes Leben im Geiste Gottes.


170 Bitte versucht die folgende Schilderung des Gottesgeistes weitsichtig zu sehen, dann durchschaut ihr die Hintergründe des undurchsichtigen, heuchlerischen Wirkens erhobener Geistlicher und ihr könnt euch gut vorstellen, welche tragischen Folgen später auf die gebundenen Seelen zu kommen können. Kleinere und auch größere religiöse und geistige Gemeinschaften wollen durch einen ausgewählten religiösen Namen Gott suchende Menschen anziehen und sie mit diesem magnetisch an sich binden. Manche von ihnen glauben irrtümlich, Gott habe der Glaubensgemeinschaft diesen Namen zu ihrer Orientierung für den Rückweg ins himmlische Sein vorgegeben. Solches ist noch nie geschehen, da Gott sein Grundgesetz der Gerechtigkeit, Gleichheit, Herzlichkeit, Einheit, Geschwisterlichkeit und vor allem der Freiheit, um nur einige Stützpfeiler des himmlischen Grundgesetzes zu nennen, niemals missachtet und für eine ungesetzmäßige Verhaltensweise der Wesen außerhalb des Himmelreiches, also für eine kleine oder größere Organisation noch nie einen Namen vorgegeben hat!

Bitte geht immer davon aus, dass die Erde mit ihrem grobstofflichen Sonnensystem zum Fallsein gehört, das sich die abtrünnigen Gotteswesen geschaffen haben. Für ihr Lebenssystem wünschen sie bis heute nicht die himmlischen Lebensweisen der reinen Lichtwesen, die die göttlichen Gesetze, für jede Evolutionsstufe anders bzw. passend für ihre Bewusstseinsreife leben.

Es müsste euch logisch erscheinen, dass sich Gott in der außerhimmlischen Schöpfung, wo das ungesetzmäßige Lebenssystem der Fallwesen wirkt, niemals in ihr freies Leben einmischen darf. Denkt bitte weitsichtig: Die himmlischen Gesetze gelten nur für die Bewohner himmlischer Welten. Jene Wesen sollten sie wieder beachten, die sich ehrlichen Herzens vorgenommen haben ins Himmelreich zurückzukehren, um so die magnetische Anziehung wieder herstellen zu können.

Gäbe Gott, der freie universelle Liebegeist, einen Namen für religiöse oder weltliche Gemeinschaften über einen Künder oder einen für göttliche Impulse empfänglichen Menschen bekannt, so wäre er im gleichen Augenblick an diese Welt und die Gemeinschaften mit ihrer Lehre gebunden. Dies kann jedoch niemals bei dem im Himmel festgelegten, göttlichen Grundgesetz verankert worden sein, das auch schon vor der Schöpfungsteilung für das himmlische Leben galt und nach wie vor unverändert wirkt. Auch nach der Rückkehr der gefallenen Wesen und aller außerhimmlischen Galaxien - die bei der himmlischen Anziehung wieder in den feinstofflichen, hoch schwingenden Zustand zurückversetzt werden - wird es so erhalten bleiben.


Bitte versucht die himmlisch-göttlichen Gesetze nicht aus der kurzsichtigen menschlichen Sicht zu verstehen, denn sonst geratet ihr immer nur in die Speicherungen eures menschlichen Ober- und Unterbewusstseins, die mit den himmlischen Speicherungen in eurer Seele nicht identisch sind. Deswegen kommen nur unverständliche Programmierungen ohne eine tiefgründige Denkweise und Logik an euer Bewusstsein, die euch nicht über diese materielle Welt der Fallwesen blicken lassen. Um das geistige, reale Leben verstehen zu können, sollte der nach der göttlichen Wahrheit suchende Mensch sein altes, verstaubtes weltliches Wissen, das mit der geistigen Realität kaum etwas zu tun hat, nach und nach durch Neues ersetzen, das ihn mehr dem himmlischen Gesetzesleben näher bringt.

175 Damit die inneren Menschen vom eingeengten Bewusstsein der Fallwesen frei werden und einen größeren Bezug zum himmlischen Gesetzesleben erhalten und ihr inneres himmlisches Bewusstsein entfalten können, bemühte sich die Ich Bin-Gottheit stets mit vielen himmlischen Wesen auf dem inspirativen Mitteilungsweg über mehr oder weniger erleuchtete Menschen, ihnen kleine Lebensbeispiele zu geben. Dies geschieht weiterhin auch heute. Die helfenden, göttlichen Hinweise fielen und fallen leider unterschiedlich aus, weil die erleuchteten Menschen im Ober- und Unterbewusstsein verschiedenes geistiges Wissen gespeichert haben und stets andere Lebenserfahrungen machten. Um das übermittelte göttliche Gesetzesbild aufnehmen zu können und in Worte zu fassen, bedarf es aber umfangreicher Wissensspeicherungen vom gesetzmäßigen himmlischen Lebensprinzip und deren Umsetzung. Dies ist wahrlich bei den meisten Kündern sehr spärlich ausgefallen.


Die früheren Menschen aus dem Fall hatten überwiegend keinen inneren Bezug zu Gott. Dies lag einerseits daran, dass ihre Seelen keine himmlische Verbindung mehr aufrecht erhalten wollten. Andererseits war es ihnen durch viele gegensätzliche Überdeckungen vom außerhimmlischen Leben und einer sehr niedrigen Lebensschwingung seelisch nicht mehr möglich, innerlich das Wissen ihrer früheren himmlischen Existenz und vom unpersönlichen Leben der reinen Lichtwesen abzurufen. Darum konnten auch die früheren immer noch aktiven Speicherungen von ihrer himmlischen Existenz nicht mehr aus der Seele in ihre Gefühle zum menschlichen Unter- und Oberbewusstsein vordringen. Ebenso konnte die erdgebundene Seele, in der Tiefschlafphase des Menschen, keine höher schwingenden Speicherungen aus dem Inneren Selbst - seelische Speicherzentrale, ähnlich dem menschlichen Unterbewusstsein - diesbezüglich hervorholen.

Aus diesem Grund ließen sich viele abtrünnige Wesen im menschlichen Leben nur auf Vermutungen über die göttliche Existenz ein. Die verschiedenen Völker auf den Erdkontinenten begannen immer mehr sich eigene, voneinander sehr unterschiedliche Meinungen über die Erschaffung des Menschen, den Lebenssinn und das geistige Weiterleben nach dem physischen Ableben zu bilden, sowie Glaubensformen und Vorstellungen an ein höheres Wesen, das über ihrer Intelligenz stehen musste, da es außerhalb ihres Wahrnehmungsvermögens lag. Der Götterglaube in verschiedensten und abartigen Variationen - weit entfernt von eurer heutigen Vorstellung, vereinnahmte die geistig tief gesunkenen Menschen und ihre Seelen und führte sie in unbeschreiblichen Fanatismus und durch den Glaubenswahn zu Furcht erregenden, in der Grausamkeit nicht zu überbietenden religiösen Machtkämpfen, weshalb fast ganze Völker ausgelöscht wurden. Immer wieder wollten verschiedene Völker mit ihrer Glaubeneinstellung die religiöse Weltherrschaft mit Gewalt herbeiführen, weil sie annahmen und das auch unverändert heute noch, dass nur ihr Glauben der Richtige wäre, da sie ihre Lehre von Gott über einen gesandten Propheten erhalten haben. Wahrlich, noch heute werden Glaubenskriege geführt, die viele Menschenleben auslöschen. Fanatische religiöse Menschen kämpfen heute in den Wohlstandsländern in einer anderen Art und Weise für ihren Glauben wie früher. Sie setzen ihren gut geschulten, herzenskühlen Verstand ein und werten religiöse Minderheiten mit unschönen Worten ab und diskriminieren sie. Wahrlich, das soll angeblich Gott gewollt sein?

Niemals wird Gott eine religiöse Glaubensgemeinschaft mit seiner Kraft unterstützen oder ihrem negativen Energiefeld Kräfte entziehen, damit sie dem Untergang geweiht ist. Gott mischt sich nicht in menschliche Werke ein, doch er macht die herzensoffenen und willigen gläubigen Menschen darauf aufmerksam, die sich ehrlich auf den Rückweg ins Himmelreich begeben haben, dass jede Glaubensgemeinschaft, gleich welchen Namen sie trägt, schon von Anfang an aus dem Eigenwillen der Menschen entstanden ist und nichts mit dem himmlischen Leben gemeinsam hat.


Manche der früheren Völker fühlten sich mehr zu einem Element, z.B. zum Feuer hingezogen, deshalb sendeten sie dem Feuer ehrfürchtige Gedanken zu und baten den lebendigen Geist im Feuer, ihnen gnädig zu sein. Sie fürchteten sich vor dem Gott ihrer Vorstellung und versuchten ihn durch verschiedene Opfergaben zu besänftigen, aber auch durch lebendige Brandopfer, eine der grausamsten Tötungsarten die nur herzenskalte, abgestumpfte Menschen fertig bringen können. Viele Gottesvorstellungen entstanden im Laufe irdischer Zeiten und immer neue Anbetungsformen kamen hinzu. Wahrlich, die abtrünnigen Gotteswesen sind nun in ihrem erschaffenen Irrgarten gefangen und kaum einer findet selbstständig ohne göttliche Hilfe wieder heraus.

180 Die abgefallenen göttlichen Wesen dieser Erde, wollten entgegen dem unpersönlichen himmlischen Prinzip, lieber ein personenbezogenes Leben führen. Einmal waren sie im Bewusstsein so eingeengt und so tief gesunken, dass sie sich außergewöhnliche Führermenschen zu Göttern auserwählten und sie durch Anbetung verehrten. Sie brachten ihnen Geschenke und Opfergaben und dies sogar noch nach ihrem Ableben zum Grab, wo ihre menschliche Hülle einbalsamiert in einer Grabstätte zur Verehrung für ihre Nachkommen und weitere Generationen aufbewahrt bleiben sollte. Ähnlich geschah dies mit Verstorbenen heilig gesprochenen, deren Gebeine in Glas- oder Marmorsärgen in Kirchen und Kultstätten zur Verehrung der Gläubigen noch heute aufbewahrt werden.

Aus diesem kleinen Bildumriss des Gottesgeistes könnt ihr erkennen, wie weit sich die einst reinen Wesen vom unpersönlichen, glückseligen himmlischen Ursprungsleben in einem hohen Lichtbewusstsein und eigenem genialen Wissen entfernt haben.


Als sich die himmlischen Lichtwesen vor Jahrtausenden zur Errettung der Schöpfung auf diese Erde inkarnieren mussten, begann sich langsam das kurzsichtige menschliche Bewusstsein der tief gefallenen Wesen - das meist in herzenskalten und groben Lebensweisen hervortrat - durch die erbliche Übertragung von hoch entwickelten Seelen phasenweise in die himmlische Richtung der Herzenswärme und Feinfühligkeit zu verändern. Dies war ein kleiner Durchbruch und Lichtblick zu mehr Geistigkeit und einem friedvolleren Leben. Einige ruhige, besonnene und zufriedene Menschen spürten von Innen, dass sie ihre Dankbarkeit einem gütigen und liebevollen Wesen entgegen bringen wollten. Bei einem herzlichen Menschen, dessen Seele aus dem Heilsplan stammte, kam eines Tages bei seiner Anbetung der Name „Gott“, für das höchste, intelligenteste und herzlichste unpersönliche Schöpfungswesen in der himmlischen Urzentralsonne aus seinem Inneren hervor. Dieser Name wurde von verschiedenen gläubigen Völkern entsprechend ihrem Bewusstsein übernommen und der hohe Herzensklang des Wortes ihrer Sprache angepasst. Doch ihre Vorstellung von einem unsichtbaren Gott war noch fälschlich auf eine oder mehrere hohe Persönlichkeiten (Hierarchie) im Himmelreich ausgerichtet. Tatsache ist aber, dass Gott ein unpersönliches Wesen ist, das mit seinen Liebefühlern die Gesamtschöpfung belebt und am Leben erhält. Sie glaubten, dass die Götter über ihr Leben bestimmten und sie bei Verstößen gegen ihre selbst festgelegten eingeengten göttlichen Gesetzesauslegungen - die nur einen winzigen Hauch der himmlischen Lebensgesetze enthielten - züchtigten und durch verschiedene grausame Zulassungen straften und ihnen letztlich auch das physische Leben nehmen konnten.

Wahrlich, was auf der Erde alles geschah, ist heute für euch innere Menschen unvorstellbar. Es ist eine unendliche Geschichte der Verirrung und des Herzensleids der einst reinen himmlischen Wesen. Das menschliche Leben ist schon lange ein großer Irrgarten, aus dem die Menschen und ihre Seelen ohne göttliche Hilfe und dem notwendigen intensiven Umdenken bisher kaum entrinnen konnten. Durch ihre ständige Ausrichtung zu dieser Welt und den himmlisch fremdartigen Lebensweisen, werden nach dem menschlichen Ableben die Seelen magnetisch erdgebunden gehalten. Der Gottesgeist kann an die meisten der gerade entkörperten Seelen nicht herantreten, weil sie sich dagegen wehren, neues Wissen aus göttlicher Quelle anzunehmen. Welch eine große Tragik für gefallene göttliche Wesen!

Himmlische Lichtwesen bemühen sich nach dem göttlichen Willen wiederholt die erdgebundenen Seelen anzusprechen, doch deren Blickrichtung ist diese Erde mit ihren weltlichen Geschehnissen, die sie schon früher liebten und sich immer noch darin aufhalten wollen. Ihre Anziehung zu dieser Welt, die aus vielen seelischen Speicherungen entstanden ist und nun massiv auf die Seelen Einfluss nimmt, wollen sie nicht aufgeben. Was soll der Gottesgeist bei den unnachgiebigen Seelen tun, von denen viele gläubig sind und weiterhin ihrer Religionsgemeinschaft die Treue halten? Bitte versteht weitsichtig das tragische Geschehen des Falls bzw. der Schöpfungstrennung. Der Gottesgeist und alle reinen Lichtwesen müssen stets die Freiheit der gefallenen Wesen beachten, da diese so im Himmelreich gesetzlich festgelegt worden ist.


185 Auf der Erde kam es in der Menschheit immer wieder zu wechselnden Bewusstseinsphasen. Entwickelte sich ein Volk zu einem höheren Bewusstsein und es entstand daraus eine höhere Kultur und es fanden auch einige innere Menschen zur Erleuchtung, dann erlebte es bald wieder eine gewaltsame Zerstörung. Der Niedergang eines höher entwickelten Volkes war Gang und Gäbe auf der Erde. Wahrlich, der Grundstein für die Zerstörung einer Hochkultur war schon von Anfang an gesetzt bzw. das Dilemma des Leids vorprogrammiert, weil die stolzen und streitsüchtigen Menschen innerhalb und außerhalb des Volkes dies stets durch Machtansprüche und kriegerische Auseinandersetzungen verursachten. Deshalb hatte ein höheres Wissen aus göttlicher Quelle über erleuchtete Menschen kaum einen längeren Bestand und konnte durch den Gottesgeist bedauerlicherweise nicht erweitert werden. Nur spärliche Überlieferungen von geistig höheren Lebensweisen blieben den nachkommenden Generationen übrig.

Nur sehr langsam erweiterte sich das menschliche Bewusstsein in die Richtung himmlischer Gesetzmäßigkeiten. Erst als sich einige erleuchtete Menschen tiefere Gedanken über das sichtbare Sternenzelt, die Planeten-Umlaufbahnen und ihre Umlaufzeiten bzw. die kosmischen Gesetzmäßigkeiten sowie über eine unsichtbare göttliche Intelligenz machten, erst dann kam endlich mehr geistige Bewegung und Licht in diese Schattenwelt. Das außerirdische Wissen über mediale Menschen, die deswegen in ihrer Zeit immer um ihr Leben bangen mussten, nahm nur tröpfchenweise zu. Oft kam es bei medialen Menschen zu falschen Annahmen und irreführenden Aussagen, die wieder der Gottesgeist durch andere erleuchtete Menschen zu korrigieren versuchte. Einige von ihnen drangen mit ihrer medialen Fähigkeit der Hellsicht eigenwillig ins erdgebundene Jenseits ein und bezogen von den dort lebenden Wesen nur ein kurzsichtiges Wissen und manche von ihnen öffneten sich für Abrufungen aus dem Unterbewusstsein. Dieses erweiterte Wissen das sie schöpften hatte schon eine größere Weitsicht und einen größeren Umfang als das, was den geistigen Menschen bisher bekannt war. Jedoch die damaligen medialen Menschen sahen in ihrem unausgereiften Bewusstsein vieles noch falsch und kurzsichtig. Ihr geistiges Fassungsvermögen sah, dass das kosmische Leben einschließlich dieser feststofflichen Welt, aus göttlicher Weisheit und Willen entstanden ist und dass Gott, unsichtbar für den Menschen, durch seine universellen Gesetzmäßigkeiten diese und andere Welten lenkt. Leider konnten sie nicht ahnen, dass es nach der Schöpfungsteilung zur Bildung außerhimmlischer Welten durch abtrünnige Gotteswesen kam und diese vor allem auch auf der Erde leben.

Durch diesen Denkfehler sahen sie die unvollkommene Welt und den Menschen aus göttlicher Schaffung und dankten Gott für sein angebliches Wunderwerk. Bis in die heutige Zeit sehen die gläubigen Menschen aus Unwissenheit über die wahre unsichtbare Realität dies nicht anders. Ihr großer Irrtum ist, dass sie Gott als eine Person sehen und glauben, dass die göttlichen Gesetze, die nur für das Himmelreich festgelegt wurden, auch für diese gefallene Welt gültig sind. Das kann jedoch nicht sein, denn sonst wären die unpersönliche Gottheit in der Urzentralsonne und die himmlischen Wesen für jeden Menschen sichtbar.

Bitte versteht: Diese grobstoffliche Welt ist durch die abtrünnigen Gotteswesen geschaffen worden und sie haben die himmlischen Gesetzesinformationen in den Atomen für ihre ungesetzmäßigen Lebensweisen verändert, deshalb kann Gott und die himmlischen Wesen nicht in diesem abtrünnigen Welt- und Lebensprinzip wirken und euch auch nicht direkt helfen.

Nur wenig geistig orientierte und höher entwickelte Menschen können die heutigen Botschaftsaussagen des Gottesgeistes über den Künder erfassen. Die meisten werden mit dem neuen, richtig gestellten Wissen über die kosmischen Vorgänge zuerst überfordert sein. Durch die unvollkommene Denkweise der früheren erleuchteten Menschen und durch absichtliche oder unbewusste Verfälschungen des früheren göttlichen Wissens, können nun die meisten gläubigen Menschen nicht fassen, wenn sie vom Gottesgeist hören: Dass diese grobstoffliche Welt nicht von Gott und den reinen himmlischen Lichtwesen, sondern von abtrünnigen Gotteswesen aus himmlischen feinstofflichen Atomen mit geänderten Informationen und veränderter Funktionsweise geschaffen wurde. Wahrlich, sie nahmen bei der Schöpfungsteilung die programmierten Elementaratome für die Erschaffung ihrer Fallwelten mit und veränderten diese mit eigenen Speicherungen zu neuen Gesetzmäßigkeiten, passend für ihre personenbezogenen Lebensweisen, die sie sich erdachten und wünschten. Später wurden so auch von ihnen grobstoffliche Welten geschaffen, wozu auch die Erde zählt. Die Fallwelten haben jedoch mit dem himmlischen Einheitsgesetz und den zweipoligen Kräften nichts mehr gemeinsam. Deshalb kann das himmlische Gesetz in dieser Welt der Fallwesen nur auf Umwegen wirken. Nur wenig kann Gott über Menschen und Seelen, die mehr oder weniger auf die göttlichen Gesetze ausgerichtet sind, Positives einleiten und bewirken. Ihre Unwissenheit über die himmlischen Gesetze und dazu ihre unantastbare Freiheit verhindern, dass Gott und die himmlischen Wesen nicht mehr in dieser Welt bewirken können.


190 Der Gottesgeist wiederholt oft wichtige Botschaftsaussagen, weil das menschliche Bewusstsein dazu neigt das noch unverständliche geistige Wissen zu überlesen. Die Gehirnzellen benötigen einen oftmaligen Anstoß von einem unbekannten Wissen, ehe sie bereit sind dieses anzunehmen. Nur wenn der Mensch daran interessiert ist das neue Wissen immer wieder durch intensives, weitsichtiges Nachdenken verstehen zu wollen, dann gelingt seinem Bewusstsein die Neuorientierung und er kann durch die Verwirklichung seines Wissens geistig weiter wachsen. Darum werden vom Gottesgeist, über das Innere Wort des Künders, Wiederholungen mit anderen Worten und aus einer anderen geistigen Perspektive für die inneren Menschen gegeben.


Bitte versucht euch das ewige universelle Leben geistig weitsichtiger vorzustellen: Eure innere entfaltete Seele (Lichtwesen) lebte schon sehr viele Äonen im Himmelreich. Sie war einst auch unter den unzähligen Lichtwesen, die sich ein Einheitsgesetz für ihr Evolutionsleben geschaffen haben, das aber leider im unteren Fallsein nicht zur Wirkung kommen kann, weil die abtrünnigen Wesen andere bzw. ungesetzmäßige Informationen in den Elementaratomen speicherten. Das allumfassende göttliche Gesetz bezeichnen wir als die himmlischen Lebensrichtlinien. Diese verwaltet liebevoll die Ich Bin-Gottheit mit der Urzentralsonne. Sie halten alle Gesetzesspeicherungen intakt und beschenken und beleben das Gottesreich stets mit Energien. Nur die höher schwingenden Galaxien im Fallsein kann die Ich Bin-Gottheit mit zweipoligen, gesetzmäßigen Kräften direkt erreichen, ansonsten muss sie sich damit abfinden, dass die abtrünnigen Wesen in ihren Welten nur einpolige Negativkräfte über die Galaxiesonnen annehmen.



Kaum ein Mensch weiß, dass in der himmlischen Ich Bin-Gottheit, dem größten Speicherzentrum der Gesamtschöpfung, sämtliche Gesetzesfestlegungen bzw. Lebensverhaltensweisen enthalten sind, die wir himmlischen Wesen für unser Evolutionsleben demokratisch festgelegt haben. Befindet sich nun ein Künder im Ich Bin-Liebestrom und erhält aus dem Gottesgesetz Mitteilungen für die gottverbundene Menschheit, dann können diese nur gesetzmäßig ausfallen bzw. den Inhalt haben, den unser himmlisches Leben aufweist. Anders kann sich Gott den Menschen nicht mitteilen, außer die Gehirnzellen des Künders sind noch sehr weltlich ausgerichtet, dann vermischt sich weltliches Wissen mit dem Gesetzesbild des Gottesgeistes. Deshalb rät der Gottesgeist einem Künder, zuerst mehrere Jahre auf dem Inneren Weg zu Gott zu sein und durch selbstehrliche Erkenntnisse seiner Fehler und Schwächen ein veredeltes, demütiges, ruhiges und selbstehrliches Leben im Hintergrund zu führen. So kann er sein Leben auf sein himmlisches Gesetzeswissen nach und nach gut anpassen. Dies sollte er beachten, denn dann ist er vom göttlichen Licht mehr durchdrungen und kann ohne inneren Widerstand von seelischen Belastungen, gesetzesnahe Botschaften empfangen und sie ohne innere Unsicherheit jemandem frei anbieten.

Erst nach geistiger Verarbeitung und erfolgreicher Verwirklichung des himmlischen Gesetzeswissens sind die Gehirnzellen eines Künders freier für eine Beschreibung aus dem Gottesgesetz. Dann erst kann ihm der Gottesgeist mehrere und erweiterte Botschaftsthemen übermitteln, die der himmlischen Realität näherkommen. Doch wenn ein Künder unlogische Aussagen von himmlischen Lebensgesetzen erhält, dann liegt es entweder daran, dass der Künder innerlich unaufmerksam war und unbemerkt eigene Gedanken in den Liebestrom eingeflossen sind oder sein menschliches Bewusstsein war noch sehr eingeengt, da ihm das dazu nötigte geistige Wissen und damit verbundene Lebenserfahrungen fehlten. Aus der universellen Quelle „Gott“ wird einem Künder Wissen nie übermittelt, das nicht mit den himmlischen Gesetzen identisch ist. Darum kann eine Mitteilung aus dem göttlichen Liebestrom keine Gesetzesabweichung enthalten, das heißt, der Gottesgeist wird den Menschen über Künder nur eine Empfehlung geben können, die dem himmlischen Lebensprinzip entspricht. Wahre göttliche Aussagen enthalten nie eine Befürwortung für das ungesetzmäßige, personenbezogene Lebensprinzip dieser Welt!

Doch wenn ein Künder noch unreine Gehirnzellen hat, das heißt, wenn in ihm noch ungesetzmäßige Wissen- und Verhaltensspeicherungen enthalten sind, wonach er täglich in gewohnter Weise lebt, dann können diese die Mitteilungen aus der reinen göttlichen Quelle verfälschen und deswegen zur geistigen Orientierung für die himmlische Rückkehr unbrauchbar machen.

195 Dies geschah immer wieder bei unerfahrenen und gefallenen Kündern, deshalb sind viele Falschaussagen im Umlauf. Wahrlich, wenn ein Künder angeblich nach göttlichem Willen eine Glaubensgemeinschaft gründen soll und dazu noch dafür den Namen in sich hört, dann ist mit seinem angeblichen Inneren Wort Vorsicht geboten. Dies kann nicht sein, weil Gott Kündern oder sonst einem angeblich auserwählten Menschen dies nie zuspricht, weil es im Himmelreich Gruppierungen von Lichtwesen für einen Wissensaustausch nicht gibt und solche für ihr unpersönliches Leben nie erforderlich sein werden. Alles was ein himmlisches Lichtwesen an Gesetzesweisungen zu seinem Evolutionsleben benötigt, erhält es von der Ich Bin-Gottheit über seinen Lebenskern zugeführt.

Bitte bedenkt: Da das unpersönlich wirkende, himmlische Gesetz von den abtrünnigen Wesen ins personenbezogene Lebensprinzip abgeändert wurde, kann es nicht sein, dass Gott in ihrem ungesetzmäßigen Leben wirken kann und womöglich noch Personen als Führer religiöser Glaubensgemeinschaften bestimmt und ihnen die Aufgabe überträgt, andere gefallene Wesen ins Himmelreich zu weisen. Dies wäre vollkommen unlogisch.

Wer Botschaften über den Künder und die darin enthaltenen Gottesgesetzmäßigkeiten logisch überdenkt, dem wird es leichter fallen die Aussage des Gottesgeistes anzunehmen, dass ein Namen für eine Glaubensgemeinschaft oder spirituelle Gruppe sich immer Menschen erdacht haben, doch niemals von Gott stammen kann. Einige Künder und auch gute Nachsprecher ihres religiösen Wissens, haben später nach der Ansammlung vieler Botschaftsaussagen Glaubensgemeinschaften gründet. Zu dieser fanden sie einen Religionsnamen, der entweder aus ihrem menschlichen Unterbewusstsein geschöpft oder ihnen über Gedankenimpulse von erdgebundenen Seelen zugewiesen wurde. Wenn ein wissensbegieriger, gläubiger Mensch mit verstecktem persönlichen Geltungsdrang oder ein Künder eine Glaubensgemeinschaft gründet, mit der Absicht, Gläubige nach dem göttlichen Willen ins Himmelreich zu führen, dann könnt ihr immer davon ausgehen, dass sie eigenwillig handeln bzw. sich außerhalb des Gottesgesetzes befinden.


Bitte erweitert euer Denken in die göttliche Logik, die mit den himmlischen Gesetzen verknüpft wurde. In der menschlichen Zentrale der Gene, dem Unterbewusstsein, liegen Wünsche, Vorstellungen und unzählige Informationen gespeichert, die aus vielen Inkarnationen sowie von der Seele im Fallsein und aus dem Himmelreich stammen und sich miteinander vermischten. So seid bitte vorsichtig, wenn ein angeblich kündender Mensch zur Neugründung einer Glaubensgemeinschaft oder einer spirituellen Gruppe einen Namen nennt und davon spricht, Gott hätte ihm diesen übermittelt. Dann könnt ihr sicher sein, dass zu diesem Zeitpunkt der einst gute Künder bereits nicht mehr aus dem Liebestrom Gottes, sondern schon aus dem menschlichen Unterbewusstsein die gespeicherten Informationen schöpft. Darin befinden sich alle gespeicherten geistigen Informationen, die eine Ähnlichkeit mit den Botschaften des Gottesgeistes haben, weil der einstige Gotteskünder schon in einigen Leben das Ich Bin-Liebewort in sich aufnehmen konnte. Welchen Reinheitsgrad sein früheres Wort jedoch aufwies, das ist eine Frage seines früheren menschlichen und seelischen Bewusstseins bzw. seiner Lebensweise gewesen.

Zum früheren Wissen der Seele, das sich auch in den Genen befindet, kommt das Wissen des jetzigen Lebens neu hinzu. Es kann im menschlichen Unterbewusstsein korrigiert oder gelöscht werden, vorausgesetzt der Mensch und die Seele verändern ihr Bewusstsein in Richtung der Gottesgesetze. Lebt ein Künder wieder alte Charakterschwächen, die gegen das demütige himmlische Gesetz verstoßen, z.B. er ist hochmütig und stolz und erbittet trotz ungesetzmäßiger Lebensweise das Gotteswort aus dem kosmischen, hoch schwingenden Liebestrom - der die himmlischen Gesetzmäßigkeiten enthält - dann kann er es nicht mehr in sich aufnehmen. In dieser Phase der kurzen Gedankenleere schaltet sich ersatzweise sofort das Unterbewusstsein dazu und gibt den menschlichen Gehirnzellen ein selbst zusammengestelltes religiöses Wissen verschiedener Gesichtspunkte weiter. Das Oberbewusstsein kann aber nur aus dem Unterbewusstsein (genetische Speicherungen) das Wissen in der entsprechenden Tagesfrequenz anziehen, in welcher sich der Künder gerade befindet. Dieses spricht er dann ahnungslos aus oder schreibt es nieder. Je nach Höhe seiner Tagesschwingung ruft das Unterbewusstsein selbstständig - das aus vielen verschiedenen Genspeicherungen aufgebaut ist - dazu geeignete bzw. passende Speicherungen aus der Seele ab, die die angeblich gottgewollte Rede des Künders vervollkommnen sollen. Wie ihr daraus seht, öffnet sich das Unterbewusstsein auch für Speicherungen und Mitteilungen der inneren Seele und bringt sie an das menschliche Oberbewusstsein. Dies ist nur deshalb möglich, weil das Unterbewusstsein über feine Nervenbahnen mit der Seele informativ und energiemäßig verbunden ist.

200 Bitte stellt euch vor: Im Moment der Abrufung aus dem Unterbewusstsein formen sich bei einem medialen Menschen im Unterbewusstsein Bilder, die sich aus früheren Gedanken, Worten und Erlebnissen zu einem kleinen Bild zusammenfügen. Durch die genetischen Kräfte werden diese Bilder an die zur Zeit gleich schwingenden Gehirnzellen weitergeleitet und zur Aussprache gebracht. Doch bevor es zur Aussprache kommt, übernimmt die dafür verantwortliche Gehirnzentrale die Verarbeitung des Bildes und formt es in Gedanken, Wörter und Sätze des menschlichen Sprachschatzes bzw. seiner Muttersprache, die das Gehirn kennt. Bei einstudierten mehreren Landessprachen, wählt der Mensch vorher selbstständig diejenige aus, die er gerne aussprechen möchte. Das Gehirn stellt sich sofort darauf ein und gibt entsprechende Impulse dieser Frequenz weiter zur Aussprache.

Sind bei einem Künder die Botschaften allzu menschlich im Ausdruck, also kurzsichtig und nur auf die Lebensweisen dieser Welt ausgerichtet, ohne tiefgreifende geistige Erklärungen über himmlische Lebensrichtlinien und edle Verhaltensweisen, so könnt ihr davon ausgehen, dass sie nicht vom Gottesgeist aus der reinen universellen Quelle stammen. In den göttlichen Mitteilungen eines geistig weit gereiften Künders ist immer neues Wissen enthalten, wovon die Menschheit noch nichts wusste. Dies wäre ein gutes Kriterium zum Prüfen eines Botschaftstextes und auch eines Künders. Doch die Unterscheidung, ob Botschaften aus einer reinen oder unreinen Quelle stammen, ist leider nur intensiv gottverbundenen Menschen möglich, die schon mehrere Jahre Gott die herzliche Ehre schenken und bereit sind durch Verwirklichung ihres Gesetzeswissens geradlinig ins Himmelreich zurückzukehren. Diese herzensfrohen, ausgeglichenen, stets ruhigen und sehr feinfühligen Menschen - die auch sehr ernst sein können, wenn sich jemand oder ihr Partner gegen ihr weitsichtiges Erfahrungswissen stellt bzw. sie hindert im Inneren Gott und dem Himmelreich näher zu kommen - spüren auf der Gefühlsebene einen zarten Widerstand gegen unlogische und falsche religiöse Aussagen. Leider sind auf der Erde nur sehr wenige Menschen geistig soweit gereift.

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Ein kleiner Hinweis vom Liebegeist aus der göttlichen Quelle für die Wanderer ins freie himmlische Licht:

Der Glaube an Gott macht einen Menschen stark, diese unbarmherzige und ungerechte Welt zu ertragen. Doch er hat durch seinen festen Gottesglauben noch lange nicht die Gewissheit, dass er sich auf dem Rückweg ins Himmelreich befindet. Die Gewissheit kann nur ein Mensch von Innen verspüren, der sich täglich ernsthaft bemüht seine unschönen Wesenzüge und sein verunreinigtes Bewusstsein immer mehr zu veredeln, um so die geistige Klarheit und Weitsicht zu erhalten. Nur einen willigen Menschen unterstützt Gott über seine lichte Seele mit Kräften, um in der Selbstüberwindung erfolgreich zu sein. Erst dann gibt ihm langsam sein starker Gottesglaube die innere Gewissheit und er fühlt, dass er sich auf dem richtigen Weg zu Gott ins Himmelreich befindet. Solch ein innerer Mensch fühlt sich stets im göttlichen Licht geborgen, weil er ihm nahe ist. Dann wird er auch innere Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen.

205 Die spürbare göttliche Geborgenheit und Nähe verhilft ihm dazu, dass er sich nach und nach von den äußeren religiösen Glaubensvorstellungen dieser Welt lösen kann und dafür von Innen ein neues, freies und unpersönliches Bild von Gott und dem himmlischen Leben erhält. Sein weitsichtiges, lichtvolles Bild vom ewigen universellen Leben im Geiste Gottes hat keinen Platz mehr für irgendeine religiöse Organisation und deren Glaubenslehre, sowie auch nicht für Menschen, die glauben von Gott befähigt zu sein andere ins Himmelreich zu führen.

Obwohl sein inneres Erkenntnis- und Erfahrungsbild noch eingeengt ist und unvollkommen sein Bewusstsein prägt, so spornt es ihn doch an, immer unabhängiger von menschlichen Meinungen und dem allgemeinen Weltbild zu werden, um der himmlischen Freiheit näher kommen zu können. Der geistig weiter gereifte Mensch kann dann aus seinem neuen, freiheitlichen Bild ziemlich gut erkennen, was er schrittweise ohne Übereile tun sollte, um geistig einen höheren Bewusstseinszustand zu erreichen. Sein Sehnen nach dem göttlichen Licht und nach einem geistig höheren Leben ist in ihm schon so gewachsen, dass er jede kostbare freie Zeit nutzen möchte, um zuerst seine eigenen Täuschungen und Irrtümer sowie auch die der Welt zu durchschauen.

Nur so ein geistig beständiger, innerer Mensch kann es gut einordnen und weitsichtig einschätzen, wie weit die gläubigen Menschen, die Weltreligionen und ihre Glaubenslehren wirklich vom freien und unabhängigen Leben der himmlischen Lichtwesen entfernt sind.

Solch ein vergeistigter Mensch wird es im Herzen schmerzlich verspüren, wenn er Menschen begegnet, die um die angeblich wahre Gotteslehre diskutieren und bei unterschiedlichen Anschauungen womöglich noch fanatisch um ihr religiöses Wissen streiten. Ihnen wird er, wenn möglich, aus dem Wege gehen, da ihn solch engstirnige Menschen abstoßen. Könnt ihr das in eurem Bewusstsein schon einigermaßen erfassen?

Ihr Wanderer ins Gotteslicht - habt ihr euch schon einmal genauer gefragt, wo ihr geistig steht und was euch an diese Welt noch bindet?

210 Sind es vielleicht religiöse Aussagen, Kulte, traditionelle Bräuche oder bewunderte Persönlichkeiten?

Wahrlich, die haben aber mit dem freien, unpersönlichen himmlischen Leben der Gotteswesen nichts zu tun!

Bitte prüft euch selbstehrlich, wie weit entfernt ihr noch vom freien Bewusstsein eines vergeistigten Menschen lebt und was von euch noch zu tun wäre, um dieses Ziel der inneren und äußeren Freiheit einmal erreichen zu können. Nur wenn ihr freie Wesenszüge und eine freie Lebensweise aufweist, könnt ihr vom Himmelreich angezogen werden!

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- Fortsetzung im Teil 2 -