Botschaft 0624. (Version vom 02.07.2007)
(2/2) Entstehung der Religionen und Glaubensgemeinschaften und der daraus entstandene fanatische Gottesglaube, mit endlosem Leid für Menschen und jenseitige Seelen

Tempelberg in Jerusalem.

Eine göttliche Mitteilung fließt beim Künder gesetzmäßig gesteuert zuerst vom SeelenLebenskern zur Zirbeldrüse, dann über die Energiebahnen des zentralen Nervensystems und letztlich zur Bildverdeutlichung und Aussprache in sein menschliches Gehirn. Diesen Vorgang steuern die himmlischen Lichtwesen, die als Schutz- und Kontrollwesen tätig sind.

Hingegen eine Wissensübermittlung die durch das Unterbewusstsein erfolgt, bemerkt ein einst prophetisch redender Mensch nicht. Er ist davon ahnungslos, weil im menschlichgenetischen Unterbewusstsein - einem großen Wissens-, Funktions- und Energiespeicher - ebenso zweipolige, göttliche Kräfte und ein umfangreiches geistiges Wissen gespeichert vorliegen und über das Gehirn ins Oberbewusstsein einfließen. Da aus dem Unterbewusstsein überwiegend einpoliges, ungesetzmäßiges Wissen über den ahnungslosen medialen Menschen ausfließt und dies nicht nach dem göttlichen Willen geschieht, deswegen unterstützt der Gottesgeist ihn nicht mit seinem Schutz und zusätzlichen Energien. Außerdem befindet er sich durch seine einpolige Wissensübermittlung in einer niedrig schwingenden, dunklen Aura und ist deshalb auch außerhalb der göttlichen Reichweite. Dabei vergeudet er nicht nur unbewusst seine Lebensenergien, sondern verstößt zudem gegen das göttliche Energie-Sparsamkeitsgesetz. Wahrlich, dies ist eine große Tragik für einen ehemaligen Gotteskünder.

5 Der Gottesgeist bittet euch, dennoch ihnen in eurem Herzen Milde und Verständnis entgegenzubringen, auch wenn ihre irreführenden, ungesetzmäßigen Mitteilungen bei Menschen und Seelen ein großes Ausmaß von Leid verursacht haben. Bei den meisten gefallenen Kündern stand der gute Wille im Vordergrund, der Gesamtschöpfung und allen Wesen zu helfen.

In der Anfangsphase der Übermittlung aus dem Unterbewusstsein, schalten sich gelegentlich damit vertraute, stark eigenwillige erdgebundene Seelen dazu, die ein ähnliches Bewusstsein wie der ehemalige Gotteskünder haben und die gleichen geistigen Ziele verfolgen. Sie ergänzen die lückenhafte Mitteilung mit ihrer eigenen Vorstellung vom irdischen Leben und dem Weg ins Himmelreich. Doch ihre Übermittlungen sind sehr kurzsichtig und ohne tiefgründige Selbsterkenntnishinweise, da sie keine Absicht haben sich selbst zu erkennen. Deshalb besitzen sie keine Erfahrungen in der Überwindung ihrer Fehler und Schwächen und entsprechend dieser Gegebenheit, enthalten ihre Mitteilungen dafür keine oder nur spärliche Hinweise und sind für den Inneren Weg ins Himmelreich fast unbrauchbar.


Das Unterbewusstsein, das ständig mit dem Oberbewusstsein bzw. den Gehirnzellen informativ und energiemäßig in Verbindung steht, befördert nur dann neue Informationen an die Gehirnzellen, wenn diese einen Wissenszusammenhang erkennen können. Das heißt, zu diesem Übermittlungsvorgang in die Gehirnzellen kommt es erst dann, wenn der Mensch von außen viele brauchbare Speicherungen über ein bestimmtes Thema bzw. Wissensgebiet aufgenommen hat und sie einigermaßen im Bewusstsein einordnen kann. Diesen Vorgang steuern Gene mit bestimmten Informationsspeicherungen, da sie die Steuerzentrale des Unterbewusstseins sind. Finden sich darin keine geeigneten Speicherungen, um z.B. das Oberbewusstsein eines Künder zu benachrichtigen, dass die Möglichkeit besteht Abrufungen aus dem Unterbewusstsein zu beziehen oder dass er sie schon daraus bezieht, dann ist logischer Weise das menschliche Bewusstsein davon ahnungslos.


Viele Künder nehmen fälschlich an, wenn sie innerlich etwas hören, dass es sich um die Liebesprache unserer geliebten Ich Bin-Gottheit handelt, weil er vom tatsächlichen Übermittlungsvorgang nichts weiß.

Viele Künder fielen auf die Abrufungen aus dem genetischen Unterbewusstsein herein und wissen bis heute noch nicht, was mit ihnen geschah. Das können sie auch nicht wissen, weil momentan das eigene Ober- und Unterbewusstsein darauf keine Antwort weiß. Ihrem menschlichen Bewusstsein fehlt nämlich zur detaillierten göttlichen Mitteilung ein zusammenhängendes und umfassendes geistiges Wissen. Erst wenn sich der mediale Mensch über verschiedene Aussagen des Gottesgeistes tiefere Gedanken macht und über mehr Kenntnisse vom Inneren Wort Gottes verfügt, die er sich durch ständiges Hinterfragen beim Gottesgeist mit großer Mühe und Fleiß erwerben sollte, dann erst kann er vom Gottesgeist ein tiefgründiges Wissen über die unsichtbaren Vorgänge einer göttlichen Inspiration erhalten.

10 Bitte geht immer davon aus: Hat ein medialer Mensch, der erst kurze Zeit göttliche Inspirationen empfängt noch kein Wissen darüber, dass sein Unterbewusstsein Mitteilungen zusammenstellen kann, die einer göttlichen Botschaft ähneln und diese an seine Gehirnzellen weiter sendet, dann wird es ihm nicht möglich sein dahinter zu kommen, aus welcher Quelle er bisher geschöpft hat oder gerade schöpft. Sollte er schon längere Zeit aus seinem Unterbewusstsein geistiges Wissen aufnehmen und es sind darin vom Gottesgeist über seine Seele noch keine umfassenden Erklärungen vorhanden, warum ein medialer Mensch aus seinem genetischen Speicherzentrum inspirativ Wissen beziehen kann, dann kann logischer Weise das Oberbewusstsein keine warnende Mitteilung erreichen und der Mensch keine Erklärungen erhalten.

Es ist kein Zufall, dass sich bei fast allen Kündern im Unterbewusstsein keine erklärenden Informationen befinden, die sie darauf hinweisen könnten, aus welcher Quelle sie gerade schöpfen. Bitte geht davon aus, dass die abtrünnigen Gotteswesen bei der Erschaffung des Menschen in die Gene, worin sich das Unterbewusstsein befindet, nur diese Wissens- und Funktionsspeicherungen eingegeben haben, die sie sich für ihr Leben wünschten und es unbewusst steuern sollten. Da sie für ihr menschliches Leben keine Gottesverbindung wollten, haben sie in die Gene eine Schwingungssperre zum göttlichen Liebestrom programmiert und viele Abwehrmitteilungen eingegeben, die verhindern sollten, dass sich ein Mensch im Herzen Gott zuwendet und ihn hört.

Nur ein hoch schwingender Mensch mit einem ziemlich erweiterten seelischen Bewusstsein, kann die angelegte genetische Schwingungssperre in Form verschiedener Ablenkspeicherungen überwinden und innerlich Gott in seiner hohen Schwingung über den Seelen-Lebenskern (pulsierendes Herz) hören, ähnlich wie die göttlichen Wesen ihn in der Lichtsprache vernehmen.

Lebt ein weit gereifter Künder beständig sein geistiges Wissen und bleibt demütig und bescheiden im Hintergrund, dann kann er den göttlichen Liebestrom täglich aufnehmen ohne gefährdet zu sein, unbewusst und unbemerkt aus dem Unterbewusstsein Wissen abzurufen. Dieser Künder befindet sich weit über der genetischen Schwingungssperre zu Gott und wird auch nicht von Ablenk- und Störimpulsen beeinflusst.

Nun werdet ihr vielleicht fragen: Wie sind die Ablenk- und Störimpulse zu verstehen und wann werden sie im Oberbewusstsein aktiv?

15 Stellt euch nun bitte einen herzensoffenen Menschen vor, der nach Innen zu Gott einkehren möchte. Dieser ist in seiner Seele offen für zweipolige, göttliche Kräfte. Doch er ist unruhig, weil er vorher negativen Schwingungen ausgesetzt war und deshalb schwingt er nicht hoch genug, damit ihn die genetischen Speicherungen nicht beeinflussen können. Schon in der Anfangsphase der ersten Gebetsgedanken zu Gott kommen die ersten Störimpulse aus seinem Unterbewusstsein und versuchen ihn abzulenken. Das heißt, sie lenken ihn zu dieser materiellen Welt und z.B. zu seinen persönlichen Interessen, Problemen, Lieblingsbeschäftigungen und vielem mehr. Diese Störimpulse bezwecken, dass der Mensch sich nicht richtig auf Gott und sein Gebet konzentrieren kann und er dadurch nur oberflächlich aus seinem Verstand betet, anstatt dass durch intensive Liebeempfindungen und -Gedanken sein Seelenherz mitschwingen kann.

Dagegen erleben Menschen, die zu Gott aus dem Verstand, ohne innere seelische Herzensberührung beten, keine störenden Beeinflussungen aus den Speicherungen des Unterbewusstseins, weil ihre Verstandesgebete einpolig schwingen und nur Negativkräfte aus dieser Welt anziehen können. Gegen solche Gebete hatten die früheren abtrünnigen Gotteswesen nichts einzuwenden, denn sie berühren und öffnen nicht den Lebenskern der Seele zu Gott und zum himmlischen Leben. Deswegen ist die Seele nicht für Kräfte aus der himmlischen Urzentralsonne empfänglich und ihre feinstofflichen Lichtpartikel können auch nicht für die himmlische Anziehung aktiviert werden.

Durch die Sperre zu Gott im genetischen Unterbewusstsein, sollten Menschen und Seelen in der herzenskühlen Welt der Fallwesen stets erdgebunden bleiben. Je mehr sich früher die Seelen von dieser Täuschungswelt angezogen fühlten, desto mehr konnten die herrschsüchtigen Wesen - aus dem feinstofflichen, erdgebundenen Jenseits und im Erdenkleid - auf ihrem Planeten ahnungslose Seelen und Menschen beherrschen und untertan machen. Befanden sich die entkörperten, geknechteten Seelen dann wieder im erdgebundenen Jenseits, so wurden sie immer wieder von den jenseitigen religiösen Herrschern durch Hinterlist und Täuschung zur Wiedergeburt geführt. Da ihre Seelen sich vorher nur auf diese Welt magnetisiert bzw. auf niedrig schwingende Lebensweisen ausgerichtet hatten, war für sie die Anziehung in höhere, lichtvollere Welten ausgeschlossen. In manchen gutmütigen Menschen, die wie Sklaven behandelt wurden, kam ab und zu ein Sehnen nach Befreiung aus ihrem traurigen, sinnlosen und schicksalhaften Leben auf und sie versuchten verzweifelt ein höheres, unsichtbares kosmisches Wesen auf den Knien anzuflehen, das sie aus ihrem unerträglichen Zustand erlösen kann. Doch sie konnten nur aus dem Verstand ohne Herzensberührung der Seele beten, deshalb konnte sich ihr seelisches Bewusstsein nicht erhellen und geistig erweitern. Ihre Seelen blieben dadurch weiter erdgebunden und gingen unzählige Male erneut zur Wiedergeburt.


Wahrlich, viele Menschen und auch jenseitige Seelen sind noch heute Herrschern untertan. Sie buckeln vor ihnen, weil sie dadurch erhoffen, dass sie ihnen mildtätig gesonnen sind. Doch ein herrschsüchtiges Wesen im Jenseits und auch ein so gearteter Mensch wird niemals das seelische Herz für die echte himmlische Mildtätigkeit öffnen können, da die Seele durch die Abkehr von Gott dafür verschlossen ist. Um Milde und Gnade flehen auf den Knien auch diejenigen Menschen oder Seelen, die z.B. etwas Unrechtes getan haben, das fern vom herzlichen Gottesgesetz war oder große Angst haben, für ihre schlimme Missetat streng und unbarmherzig bestraft zu werden. Deshalb gewöhnten sich manche Menschen oder jenseitige Seelen diese unterwürfige und unwürdige Verhaltensart an.

Andere gewöhnten sich das Knien an, weil sie sehr arm lebten und kurz vor dem verhungern waren. Deshalb bettelten und flehten sie auf den Knien die vorbeigehenden gut bemittelten Menschen an, um von ihnen eine milde Gabe zu erhalten. Sie gewöhnten sich auch einen gedemütigten, erbarmenden Blick an, mit dem sie zu den Reichen aufschauten. Vielen blieb dieser herzzerreißende Blick durch die Speicherübertragung der Seele bis heute erhalten, obwohl sie nicht mehr ärmlich leben müssen.


20 Die Menschen und ihre Seelen standen im irdischen Leben ständig unter den Einfluss ihrer gesetzten Ursachen im unbarmherzigen Kausalgesetz der Fallwesen. Dies bewirkte, dass sie unter einer bestimmten Sternenkonstellation verschiedene Charakterrollen lebten, worin sie einmal unbarmherzige Herrscher und dann wieder selbst jemand untertan waren und auf Knien um Gnade bettelten. Auch dies ist ein Grund, weshalb noch unbewusst viele Menschen beim Gebet niederknien.

Dieses bettelnde, unterwürfige Verhalten der Menschen und jenseitiger Seelen ist für den Gottesgeist und für die himmlischen Wesen nicht zu ertragen, denn so stellen sie sich gegen die gerechte Gleichheit aller kosmischen Wesen.

Heute noch glauben religiöse Führer, dass gläubige Menschen sich vor Gott niederknien müssen, um ihm angeblich auf diese Weise die Ehrfurcht und ihre demütige, untertänige Haltung aufzuzeigen. Wer dies glaubt, der ist wahrlich noch sehr geblendet und irregeführt durch diese Täuschungswelt und blind für das himmlische Leben. Er lasst sich durch religiöse Verhaltensregeln entwürdigen, die niemals vom Gottesgeist stammen können, da er sein ganzes Energiepotenzial und Schöpfungswissen von den himmlischen Wesen nur zur Verwaltung erhalten hat. Auf Grund dieser Tatsache kann es nicht sein, dass ein kosmisches Wesen vor der unpersönlichen Gottheit in der Urzentralsonne knien soll, damit sie ihm ihr barmherziges Herz öffnet.

Ihr Wirken ist selbstlos und verlangt nicht einmal eine Bitte von den himmlischen Wesen. Doch wir verspüren durch unsere ausgereifte Demut und Herzensliebe, zu ihr immer eine herzliche Bitte entgegenbringen zu wollen. Werden wir von ihr mit etwas beschenkt, dann bedanken wir uns sehr freudig dafür. Das ist unsere himmlische Lebensweise, die von den abtrünnigen Gotteswesen völlig entstellt wurde und nun kennen es die gläubigen Menschen und jenseitigen Seelen nicht mehr anders, als in ihrer Herzensandacht vor Gott niederzuknien. So eine unterwürfige und entwürdigende Verhaltensweise stammt wahrlich aus dem Gedankengut hinterlistiger, heuchlerischer Wesen, die es gut verstanden haben, das gottgläubige Volk in die gegengesetzte Richtung des Himmelreiches zu weisen.

Vielleicht könnt ihr dem Gottesgeist über ein reines himmlisches Lichtwesen geistig folgen und verabschiedet euch nun endlich von dieser irrealen Vorstellung und Verhaltensweise, die kein himmlisches Wesen jemals gelebt hat und nie leben wird, denn es lebt in seiner Freiheit unabhängig vom Gottesgeist und allen Wesen.

25 Es würde sich auch nicht zu einer Erniedrigung oder Erhöhung durch ein äußeres Ereignis hinreißen lassen, weil es genügend Ehrgefühl in sich besitzt und aus diesem Grund kann es nicht sein, dass es vor jemand und auch nicht vor der Ich Bin-Gottheit entwürdigend in die Knie geht. Das Ehrgefühl der himmlischen Wesen hat wahrlich nichts mit Hochmut und dem Persönlichkeitswahn der sich selbst erniedrigenden oder erhöhten Menschen und gleichartigen, jenseitigen Seelen zu tun, sondern einzig und allein mit der inneren Würde eines herrlichen Gotteswesens aus der Schaffung unserer himmlischen geliebten Ureltern, die wir in unseren Herzen nach wie vor Ehren und ihnen sehr dankbar sind. Doch dieses innere Ehren und Danken geht nie direkt zu ihrem Lichtwesen hin, sondern immer zu unserer geliebten Ich Bin-Gottheit. Und wenn die Ur-Eltern einmal ein Sehnen nach uns haben, dann schauen sie sich von uns einzelne Bildmitteilungen in den Speicherungen der Ich Bin-Gottheit an. Doch sie werden sich niemals über uns, ihre Söhne und Töchter der Liebe stellen, da sie genauso wie wir in der Gleichheit aller Wesen leben. Das unpersönliche himmlische Leben erlaubt es nicht - so wollten wir es alle einschließlich unserer UrEltern - dass jemand größer und bedeutender wie das andere Wesen ist, gleich was es für die Schöpfung Wichtiges eingebracht hat oder noch aufopfernd tun wird.

Mit diesem neuen himmlischen Wissen könnt ihr jetzt anfangen umzudenken, jedoch kein himmlisches Wesen und auch nicht Gott, wird euch dazu drängen. Wollt ihr die verbleibende Erdenzeit zu einer neuen Ausrichtung nutzen, dann beeilt euch schon jetzt ein Leben zu führen das dem Himmlischen ziemlich ähnlich ist. Das bringt euch dann sehr weit in lichtvolle, jenseitige Lebensbereiche, wo Wesen leben, die schon sehr weit in der geistigen Entwicklung vorangeschritten sind und nicht anders leben, wie ihr es eben durch diese Botschaft des Gottesgeistes erfahren habt.


Die so wichtigen und wertvollen geistigen Aussagen mit tiefgründigem Inhalt für die himmlischen Rückkehrer, wiederholt und verdeutlicht der Gottesgeist, dieses Mal jedoch aus einer anderen Perspektive:

Wahrlich, das unterwürfige Knien vor einem Menschen oder einer jenseitigen Seele beinhaltet das himmlische Leben nicht. Im Himmelreich gibt es keine Herrscher und Untergebenen, weil alle vor dem göttlichen, gerechten Gesetz gleich sind. Niemand steht über einem anderen Wesen, deshalb gibt es im unpersönlichen Gleichheitsleben der himmlischen Wesen nie Untergebene oder Erhöhte und auch kein himmlisches Lichtwesen ist der Ich Bin-Gottheit untertan. Sie ist von allen himmlischen Wesen im Gleichheitsprinzip geschaffen worden und übt keine Macht über sie aus. Sie ist in der gerechten Gleichheit mit uns himmlischen Wesen. Sie nimmt sich nie das Recht über uns zu bestimmen und uns Vorschriften zu machen, was wir zu tun hätten. Dies kann niemals im freien universellen Lebensgesetz geschehen, da jedes Lichtwesen unabhängig von der Ich Bin-Gottheit lebt und sie wird niemals ein Wesen in die Abhängigkeit führen.

So wie sich die Menschen im personenbezogenen Leben verhalten, das heißt, einmal beherrschen sie andere und werten sich dabei persönlich auf, dann wieder lassen sie sich beherrschen, erniedrigen und demütigen, so würde sich im himmlischen Leben kein Wesen benehmen und auch nicht mit sich umgehen lassen.

30 Sollte sich Eines über das Andere erheben - was aber nach der Teilung der Schöpfung nicht mehr geschehen ist - so würde es sich dadurch selbst entwürdigen und müsste entweder vorübergehend in den Naturreichen eine Bedenkzeit verbringen oder in die Fallbereiche ausweichen. Durch ein erhebendes Verhalten, das außerhalb des unpersönlichen und demütigen, himmlischen Lebensprinzips liegt, würde ein Wesen die Verbindung zum Allseinsleben verlieren und könnte sich auf keinem himmlischen Planeten mehr magnetisch halten. Die feinstofflichen Atome des Lichtwesens und des himmlischen Planeten sind so programmiert, dass sie ein hochmütiges Wesen sofort abstoßen.

Wer ins himmlische Leben zurückkehren möchte ist gut beraten, sich jetzt schon in der Demut zu üben, denn nur so kann ihn einmal ein himmlischer Planet anziehen. Das haben die inneren Menschen vergessen, die selbst noch angesehene Persönlichkeiten sein wollen und darum haben sie sich viele stolze und hochmütige Verhaltensweisen aufgesetzt.

Wer diese Offenbarungspassage mit dem inneren Herzen beleuchtet, der wird in seinem Leben niemals mehr über andere herrschen oder sich über sie hochmütig und stolz stellen wollen und wird auch nicht zulassen, dass ihn andere hochmütig ansprechen, beherrschen und untertan machen. Solch ein gereifter Mensch wird sich nie mehr vor anderen Menschen hinknien und auch nicht vor Gott im Ich Bin. So bewahrt er sein himmlisches Ehrgefühl und lässt es sich von Niemandem mehr nehmen. Diesen guten Rat gibt euch der Gottesgeist.

Wenn ihr betet, dann könnt ihr entweder im Sitzen, im Stehen oder Liegen euer Herz Gott öffnen, doch geht nie vor Gott in die Knie, denn dies würde euer inneres Ehrgefühl verletzen. In so einer Haltung seid ihr außerhalb des Gottesgesetzes, da ihr euch vor Gott erniedrigt. Die kniende Haltung zeugt davon, dass ein Mensch oder ein jenseitiges Wesen noch nicht reif ist, das freie, unpersönliche Gottesgesetz in gerechter Gleichheit zu verstehen. In diesem Zustand möchte z.B. der Mensch Gott nicht nur seine Unterwürfigkeit vorheucheln, sondern er will ihm mit seinen übertriebenen, flehenden Bitten schmeicheln, um bei ihm etwas zu erreichen. Doch Gott lässt sich nicht auf so etwas Erniedrigendes und Unechtes ein, da er keine Schöntuerei und Schmeichelei den himmlischen Wesen jemals zugesendet hat und auch keine empfangen will.

Darum ihr inneren Menschen, die ihr euch angesprochen fühlt, hört auf mit der Unterwürfigkeit gegenüber Gott und den Menschen und macht auch andere nicht unterwürfig!

35 Verhaltet euch schlicht und einfach im Gebet und seid herzlich offen für die Zwiesprache mit Gott, dem unpersönlichen Liebegeist in der himmlischen Urzentralsonne, dann werdet ihr vielleicht noch in diesem Leben seine herzlichen Liebeströme beglückt verspüren können. Das wünscht euch Gott im Ich Bin über ein reines Lichtwesen, das den Liebestrom aus dem Herzen Gottes zum Künder steuert und kontrolliert.


Nach der Zwischenpassage über das entwürdigende Knien vor einen Menschen und Gott, spricht der Gottesgeist nun weiter über das Gebet.


Wahrlich, wie ihr aus dem vorherigen Botschaftsteil erfahren konntet, hat eine Seele ohne Herzensgebete zu Gott keine Chance aus dem weltlichen Labyrinth herauszufinden. Deshalb bittet euch der Gottesgeist, euch selbst einmal intensiv im Gebet zu beobachten. Vielleicht könnt ihr feststellen in welcher Art ihr betet. Ist es intensiv und herzlich zu Gott, dann verspürt ihr evtl. schon beglückt in euch seine Liebeströme. Seid ihr schon so weit geistig gereift und im Inneren Gott nahe, dann könnt ihr die Schwingungen des gesprochenen Gebetes eines Gottgläubigen auf der Gefühlsebene erspüren, das heißt, euch ist es möglich zu unterscheiden, wenn jemand nur aus dem Verstand ohne Herzensberührung seiner Seele betet oder intensiv mit großer Herzensfreude.


Wenn ihr die Ich Bin-Gottheit herzlich um etwas bitten wollt, dann betet zuerst um Kräfte für das gesamte universelle Leben, damit die durch euch fließenden Energien alle gefallenen Wesen und Galaxien mehr ins göttliche Licht erheben können. Erst zum Schluss bittet dann die Gottheit um euer eigenes Anliegen. Stellt ihr euch an die letzte Stelle, dann erst öffnet sich in eurer Seele der Lebenskern für das demütige und unpersönliche himmlische Leben und für die göttlichen Kräfte aus der Urzentralsonne.

So halten es die demütigen himmlischen Lichtwesen, wenn sie ein Anliegen im Herzen verspüren und sich an die Ich Bin-Gottheit wenden. Auf diese selbstlose und unpersönliche Weise können sie die direkte Herzensverbindung zur Ich Bin-Gottheit herstellen und nur so fließen ihnen aus der Urzentralsonne, der lebensspendenden Quelle Gottes, die Kräfte zu.

40 Solltet ihr bis jetzt aus Unwissenheit zuerst für euer Anliegen gebetet haben, dann waren eure Gebete außerhalb des himmlischen Lebensprinzips und deshalb nicht gesetzmäßig. Das bedeutet, dass ihr nur in außerhimmlischer Art gebetet habt ohne den SeelenLebenskern zu aktivieren und deshalb habt ihr nur einpolige Energien aus den unteren Fallbereichen angezogen.

Wahrlich, die Unwissenheit der gläubigen Menschen über das unpersönliche, himmlische Lebensprinzip ist sehr groß. Dadurch geht ihr Denken und Handeln irrtümlich immer in die Richtung des weltlichen, personenbezogenen Lebens. Deshalb können sie sich nicht vorstellen, was ein demütiges, selbstloses und unpersönliches Leben - in dem einmal eure Seele lebte - in Verbindung zum unpersönlichen Liebegeist bedeutet. Wahrlich, die tiefst gefallenen Wesen, die in die Selbstzerstörung gingen und dazu die Erde als ihren Hauptstützpunkt gewählt haben, kippten das himmlische Lebensprinzip und haben es fast total gegensätzlich verändert. Dies hatte für sie tragische Folgen und auch für die freiwilligen Heilsplanwesen, die sich in ihrem Irrgarten völlig verlaufen haben. Sie können sich nun nicht mehr vorstellen, ohne ein personenbezogenes und aufwertendes Leben existieren zu können. Dies geht im Jenseits ebenso weiter.

Bitte denkt um, dann hilft euch Gott eure ungesetzmäßigen, personenaufwertenden Gewohnheiten zu verändern und führt euch über eure geistig erwachte Seele zu einem Neuanfang ins unpersönliche, himmlische Leben.

Das Herzensgebet in himmlischer Weise, das euch nun durch die Botschaft bekannt wurde, verhilft euch durch die zusätzlichen göttlichen Energien dazu, euch schneller aus dem personenbezogenen Leben dieser Welt zu befreien und auf das himmlische, unpersönliche Lebensprinzip umzustellen. Doch werdet hierbei nicht übereifrig, denn sonst könntet ihr euch in Selbstzwang begeben und das schadet nicht nur dem menschlichen Körper, sondern auch der Seele, da sie unter der fanatischen Lebensweise des Menschen freudlos ist und leidet.

Wahrlich, das personenbezogene Leben dieser Welt hat viele Irrtümer, die der Gottesgeist nur tröpfchenweise über den Künder richtig stellen kann.

45 In der folgenden Schilderung wird wieder etwas richtig gestellt, was in eurer lichtarmen Welt noch von unwissenden gläubigen Menschen falsch verstanden wird. Viele fehlgeleitete Gläubige beten zu angeblichen Heiligen, das waren frühere Menschen, die von einer Glaubensgemeinschaft selig gesprochen wurden, wie zum Beispiel Maria, der leiblichen Mutter Jesu. Wenn die Gläubigen Maria im Gebet lobpreisen, sie verehren und ihr danken, so befinden sie sich ab diesem Zeitpunkt im personenbezogenen Lebensprinzip der Fallwesen. Das bedeutet, dass sie nur einpolige Negativkräfte aussenden und auch anziehen können. Diese Gebetsenergien sammeln sich im erdgebundenen Bereich und wir himmlische Wesen sprechen in diesem Fall vom „Energiefeld Maria“. Wisset: Marias Lichtwesen ist längst aus der Reichweite dieser einpoligen, ungesetzmäßigen Schwingungen und Kräfte und deshalb können sie diese nicht mehr berühren. Doch erdgebundene angebetete Seelen schon, die sich nicht aus dem personenerhebenden Leben dieser Welt lösen wollen, weil sie so viele Lobpreisungen von Menschen erhalten haben und sich dadurch als außergewöhnliche, evtl. von Gott erhobene Wesen sehen.

Betet nun jemand zu Maria und erbittet Kräfte für sich und andere, so fließen in diesem Moment dem im Gebet versunkenen Menschen aus dem Energiefeld Maria, je nach Gebetshingabe, reichlich einpolige Negativkräfte zu. Nun denkt der gläubige Mensch fälschlich, da es ihm nach dem Gebet viel besser geht oder sogar wieder gesund wurde, dass ihm Gott über Maria geholfen hat. Tatsächlich aber konnte ihm Gott nicht helfen, weil er sich im gegensätzlichen, personenerhobenen Lebensprinzip und den Energien der Fallwesen aufgehalten hat. Durch wiederkehrende Gebete zu sogenannten Heiligen speichert er sich gegensätzlich und so entfernt sich der gläubige Mensch mit seiner Seele noch weiter vom unpersönlichen, himmlischen Lebensprinzip.

Könnt ihr nun einigermaßen die große Tragik verstehen, die sich auch im Jenseits fortsetzt?


Nach dieser kurzen Einweisung des Gottesgeistes über das Gebet, könnt ihr euch vielleicht vorstellen, welche Kräfte intellektuelle, fehlgeleitete religiöse Menschen wirklich anziehen, die aus dem Verstand beten und religiöse Texte singen und auch noch zu so genannten Heiligen beten. Die von ihnen angezogenen Kräfte haben mit den zweipoligen, göttlichen Kräften aus dem Himmelreich nichts gemeinsam.



Wahrlich, in dieser Täuschungswelt der Fallwesen gibt es so viele Ungereimtheiten entgegen dem himmlischen Leben. Diese sind von den früheren Fallwesen in die Gene bewusst gespeichert worden, weil sie in die Selbstzerstörung übergehen wollten. Sie lehnten die herzliche Verbindung zu Gott ab und deshalb sollten sich in den Genen Speicherungen befinden, die sofort die Gottzuwendung abblocken. Diese werden durch das Erbgut übertragen. Nur bei einem vergeistigten Menschen - der bewusst lebt und sich beständig in Gottnähe aufhält und durch seine innere Hingabe und Selbstüberwindung seiner Fehler und Schwächen höher schwingt - ist es Gott unter Mitwirkung seiner Seele möglich, diese gegensätzlichen Speicherungen für immer zu löschen.

50 Wahrlich, dies ist eine tragische Tatsache für Menschen und ihre Seelen, die den inneren Rückweg ins Himmelreich zwar begonnen haben, jedoch fast keine oder nur wenig geistige Selbsterfahrungen machten. Sie leben noch unbeständig und schwingen im menschlichen und seelischen Bewusstsein noch nicht hoch genug, um die im Unterbewusstsein angelegte Sperre zu Gott überwinden zu können.


Nun habt ihr ein erweitertes Wissen über Stör- und Ablenkspeicherungen und einer Schwingungssperre in den Genen gegenüber Gott, sowie über Abrufungen medialer Menschen aus ihrem Unterbewusstsein.


Damit euch inneren Menschen das seelische und menschliche Leben der Fallwesen verständlicher und klarer wird, blickt der Gottesgeist in die Schöpfungsgeschichte, zurück in die Zeit, wo es zur Schöpfungsteilung kam.

Um nach der Schöpfungsteilung einen ausreichenden Energiebestand in der Ganzheitsschöpfung gewährleisten zu können - der so wichtig für die Lebensexistenz aller Gotteswesen war und bis zur Auflösung der Fallwelten noch weiter bleibt - verabschiedeten die reinen Lichtwesen in einer demokratischen Abstimmung, nach dem Vorschlag unseres geliebten Vaters Ur im Ich Bin, die frühere Gesetzesregelung des großzügigen Energiehaushaltes. Nach der Schöpfungsteilung war leider die Energiesparsamkeit notwendig geworden, da die Reserveenergien in der Urzentralsonne knapper wurden. Die abtrünnigen Gotteswesen durften nach Befürwortung und Festlegung aller himmlischen Wesen und der Ich Bin-Gottheit, ihre eigene Fallschöpfung nur eine bestimmte Äonenanzahl aufrecht erhalten. Das heißt, die gesamte Fallschöpfung - es ist ein neu entstandenes Energie - und Lebensplasma mit vielen Welten verschiedener Bewusstseinsstruktur und unterschiedlich schwingender, abtrünniger Gotteswesen außerhalb der himmlischen Schöpfung - erhielt aus dem großen Urzentralsonnen-Energiespeicher durch die Ich Bin-Gottheit ein festgesetztes Energie-Kontingent (Anteil) zum Aufbau und für ihre Lebensexistenz, aber nur für eine festgelegte Anzahl von Umläufen auf weit entfernten Lichtbahnen um den himmlischen Lebenszenit, der feinstofflichen Urzentralsonne.

Da sich nach einigen Äonen viele abtrünnige Gotteswesen gegen die himmlische Abmachung stellten, gut mit Energien zu haushalten, wurde in demokratischer Abstimmung das himmlische Energiesparsamkeitsgesetz ins Leben gerufen. Wahrlich, die Fallwesen benötigten nur deshalb viel mehr Energien in ihren Welten, weil sie ständig das himmlische Gesetz durch krasse Veränderung der Lebensweisen missachteten und die Gesetzesspeicherungen in den Elementaratomen eigenwillig umprogrammierten bzw. nachteilig veränderten. Da aber ein gerechter Energieausgleich zwischen dem Fallsein und dem reinen Sein immer stattfinden muss, d.h., eine gerechte Energieaufteilung aus der Urzentralsonne für beide Schöpfungen festgelegt wurde und erfolgt, beschlossen wir im himmlischen Sein aus herzlichem Mitgefühl für unsere abgefallenen und verschwenderisch lebenden Geschwister, bis zum Fallende mit Energien sparsam umzugehen, wo wir es nur können. Diese erforderliche Maßnahme geschah vor unzähligen Äonen himmlischen Lebens für die Wesen, von denen wir uns einmal bei der Schöpfungsteilung auf vorbestimmte Zeit schmerzerfüllt verabschieden mussten. Uns himmlische Wesen verließen zur Gründung ihrer eigenen Schöpfung nicht nur nahe Familienangehörige, sondern sogar Duale.

55 Ein sparsames Energiehaushalten ist eine zusätzliche Gesetzesfacette, die alle Schöpfungswesen betrifft, gleich wo sie sich zur Zeit in der Gesamtschöpfung aufhalten. Im Lebenskern eines Lichtwesens ist die Gesetzesinformation enthalten. Der Gottesgeist bezeichnet den Lebenskern als das Herz eines Wesens, worin sich die Ich Bin-Gottheit als Quintessenz der himmlischen Schöpfung befindet, und um den Lichtkern herum ist das Innere Selbst, die Bewusstseins-Speicherzentrale der selbstständigen Wesen. Im unbelastbaren Lebenskern tragen wir das Urerbe (Wissen über alle Schöpfungsvorgänge) unserer geliebten Schöpfungseltern, von denen wir Wesen anfangs teilweise direkt oder über die Nachkommen ihrer Töchter und Söhne abstammen.

Im himmlischen Sein tritt nur dann ein sehr wichtiger und notwendiger Gesetzeszusatz in Kraft, wenn eine Notsituation entsteht und diese das Leben der himmlischen Wesen wiederholt sehr nachteilig beeinträchtigt. Das fundamentale Gottesgesetz bleibt jedoch immer unverändert bestehen, da sonst die himmlischen Gravitationslichtbahnen der Galaxien - die mit denen des Fallseins durch Speicherungen in Verbindung stehen und durch die Ein- und Ausatmungskräfte der Ursonne gehalten werden - außer Kontrolle geraten würden.

Ihr könnt euch das kosmische Geschehen annähernd so vorstellen: Jede Galaxie bewegt sich auf einer Lichtbahn, das heißt, sie befindet sich auf einer vorgegebenen ellipsenförmigen Gravitations-Umlaufbahn mit festgelegter Geschwindigkeit. Eine Lichtbahn besteht aus verschiedenen Elementaratomen und diese enthalten bestimmte programmierte Eigenschaften und Funktionen und stehen stets in Verbindung zu ihrer Galaxiesonne. Die Atome feinstofflicher, hoch schwingender Art müssen z.B. Magnetfelder erzeugen und haben eine tragende und bewegende Funktion für eine Galaxie, worauf sie sich mit vorbestimmter Geschwindigkeit zur Energieaufladung in die Nähe der Urzentralsonne bewegt. Ist die Energieaufladung beendet, dann entfernt sich die Galaxie wieder für ein Äon - einem himmlischen Evolutionszeitabschnitt - auf ihrer Ellipsen-Umlaufbahn von der Urzentralsonne, dem Energiezenit allen Lebens.

Dieses kosmische Geschehen vertieft der Gottesgeist noch ausführlicher:

Aus dem Zenit allen universellen Lebens, der Urzentralsonne mit der unpersönlichen Gottheit, verströmen sich ständig Kräfte ins gesamte Weltall. Diese halten die Schöpfungen - die himmlischen Welten und jene, die vorübergehend außerhalb des Gottesreiches angelegt sind (Fallsein) - zusammen. Es werden von der Urzentralsonne nur die Welten durchdrungen, die auf zweipolige, göttliche Kräfte ausgerichtet und aufgebaut sind. Ist eine Welt bzw. eine Galaxie in ihren Elementaratomen nur auf ungesetzmäßige, einpolige Negativkräfte ausgerichtet, weil es die früheren abtrünnigen Gotteswesen so wollten, dann kommen dort nur halbierte und stark herunter transformierte göttliche Kräfte an. Das bewirkt, dass die dort lebenden Wesen und das Naturreich nur über sehr wenig Lebenskräfte verfügen. Diesen Zustand habt ihr auch auf der Erde. Durch die große Energieverschwendung der Menschen gerät die Erde und das ganze Sonnensystem immer mehr in einen dramatischen Energie-Mangelzustand. Das war aber die gezielte Absicht der früheren Fallwesen, die sich materielle Welten als eine Brücke bauten, um später nach der Auflösung der bisherigen Schöpfung, eine eigene Neue zu erschaffen.


60 Nun folgt eine genauere Beschreibung der kosmischen Lichtbahnen: Die himmlischen und außerhimmlischen Galaxien bewegen sich auf Lichtbahnen, die auf eine bestimmte Position im großen Weltall programmiert wurden. Die Atome der Lichtbahn haben Funktionsspeicherungen erhalten, damit sie die Galaxienmasse tragen und wie auf einem Förderband vorwärts bewegen können.

Im Himmelreich stehen die Lichtbahnatome stets unmittelbar in Verbindung zur tragenden Galaxiesonne und über sie zur himmlischen Urzentralsonne. Ist die Strahlung einer Galaxiesonne auf das Planetenleben zu stark oder zu schwach, dann übernehmen die himmlische Urzentralsonne in Verbindung mit der Ich Bin-Gottheit, sowie viele freiwillige himmlische Wesen, die Koordination zur neuen Positionierung der Lichtbahn und ihrer Galaxie sowie der Sonne und der um sie befindlichen Planeten.

In den lichtvolleren Fallwelten, worin einst abtrünnige Wesen bereits in einem hohen Bewusstsein leben und die Verbindung zu Gott wünschen, geschieht die Positionierung der Galaxien von ihnen selbstständig, ohne Mithilfe himmlischer Lichtwesen. Die meisten von ihnen haben diesbezüglich große Erfahrung und Wissen aus dem himmlischen Leben in ihre Fallwelten mitgenommen. Ihr solltet wissen, dass sich der Gottesgeist im Fallsein nie ohne Einwilligung der Mehrheit der Weltenbewohner in ihr Lebenssystem einmischt bzw. eine planetarische Veränderung vornimmt.

Das ist in eurer Welt genauso, worin aus himmlischer Sicht die tiefst gefallenen Wesen der Gesamtschöpfung leben. Eure Welt befindet sich am weitesten vom himmlischen Zenit und der Urzentralsonne mit der Ich Bin-Gottheit entfernt. Mancher geistig weiter gereifte Mensch hat aus seinem Inneren bestimmt schon diese chaotische Welt und das erdgebundene Jenseits richtig eingeordnet, nämlich, dass hier die „Hölle“ sein muss. Wahrlich, aus der Sicht der himmlischen Wesen ist dies so, denn sie sehen was die Menschen und Seelen jeden Augenblick Tragisches und Schmerzliches erleben müssen und dazu noch neu verursachen.

Durch die vorhandene Licht- und Energiearmut im grobstofflichen kosmischen Bereich und im feinstofflichen erdgebundenen Jenseits, haben die Bewohner massive Lebensenergieprobleme und vor allem auf der Erde stürzt dies die Menschen immer mehr in ein Chaos der Unordnung. Deswegen ist das ganze Planetensystem dieser Galaxie sehr gefährdet. Sollte dieser ganzen Fallseins-Galaxie durch verschiedene Ursachen eine ruckartige Lichtbahnabweichung bevorstehen, die katastrophale Folgen für ihre Bewohner nach sich ziehen würde, dann schaltet sich in diesem Notfall sofort die Ich Bin-Gottheit ein, um das gefährdete Leben zu schützen und zu bewahren. Diese Hilfsmaßnahme für den kosmischen Notfall ist ein Teil des himmlischen Lebensgesetzes und wurde nicht nur wegen der abtrünnigen Gotteswesen hineingenommen.

65 Wahrlich, würde nur eine Galaxie aus der vorgegebenen großen Lichtbahn um die Urzentralsonne geraten, dann käme das einer Schöpfungskatastrophe gleich, weil mit ihr auch alle anderen Schöpfungsgalaxien durch Sendeimpulse und Magnetismus miteinander verwoben sind. Nur eine geringe Abweichung würde in der Gesamtschöpfung eine Lawine gravierender Veränderungen auslösen und ein planetarisches Chaos der Unordnung herbeiführen sowie die himmlisch-stützende Gravitation völlig durcheinander bringen. Das wird aber nicht geschehen, weil die Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne (der zentrale Lebenspunkt der Gesamtschöpfung) - die das ganze kosmische Leben behutsam und fürsorglich verwaltet und dafür Mitverantwortung trägt - dies mit Hilfe der himmlischen Lichtwesen regulierend verhindert!


Wenn wir Gesetzeszusätze gemeinsam beschließen, die unentbehrlich für das himmlische Leben sind, dann findet automatisch sofort in jedem der Trillionen Geistpartikel eines Gotteswesens (ähnlich wie bei euren vielen Körperzellen bzw. Genen) ein Informationsaustausch statt. Dieser vollzieht sich zuerst bei den himmlischen Gotteswesen, weil sie dafür durch die demokratische Abstimmung und Mehrheit aufgeschlossen waren.

Der Gottesgeist gibt euch hierzu noch ein Funktionsbild unserer himmlischen Gesetzmäßigkeiten, die auch in jedem Wesen so wirken. Nehmen wir an, ein Gotteswesen stellt sich aus irgend einem persönlichen Grund gegen den Mehrheitsbeschluss einer himmlischen Gesetzmäßigkeit, dann beginnt im gleichen Augenblick in seinen Lichtpartikeln (feinstoffliche Atome) sich langsam eine Abstoßung von der Ursonne und dem Wohnplaneten bemerkbar zu machen. Zu diesem Zeitpunkt erhält das himmlische Wesen liebevolle und ernste Hinweise von der Ich Bin-Gottheit, sich der gefährlichen Gegebenheit mehr bewusst zu sein, in der es momentan lebt. Möchte das Wesen im freien Willen immer noch nicht eine beschlossene und in Kraft getretene himmlische Gesetzmäßigkeit annehmen, dann reduziert sich die Lichtschwingung in ihm. Das kann dazu führen, dass das reine Geistwesen sich im Verlauf von Äonen nicht mehr auf dem Wohnplaneten seines erschlossenen Bewusstseins halten kann. Im weiteren Verlauf von Äonen, bei weiterer Nichtbeachtung unserer gemeinsamen himmlischen Gesetzesauslegung, würde sich im himmlischen Wesen die magnetische Anziehung zu einem Wohnplaneten in niedrigerer Evolutionsschwingung verstärken, so wie es einst die abtrünnigen Gotteswesen vor der Teilung der Schöpfung erlebten. Sie konnten sich durch ihre immer niedriger werdende Schwingung nirgendwo im himmlischen Sein mehr aufhalten, als auf den Naturreichplaneten - den geistigen Entwicklungsbereichen - auf denen noch unvollkommenes Leben zur höheren Reife gelangt. Das geschah jedoch nur einmal den abtrünnigen Gotteswesen im Himmelreich, von denen zur Zeit noch viele im niedrig schwingenden und lichtarmen Fallsein leben.

Wahrlich, welch eine tragische Situation für die einst in der Evolution weit gereiften himmlischen Wesen. Durch die Ablehnung einiger himmlischer Gesetzmäßigkeiten lebten sie dann unter der vorbestimmten und benötigten Schwingungszahl und konnten auf einem himmlischen Planeten ihres Bewusstseins nicht mehr magnetisch gehalten werden. Da sie keine Veränderung wollten, kam es einmal so weit in der magnetischen Abstoßung, dass sie nur noch von der niedrigsten himmlischen Lebensform, den Naturreichplaneten mit ihren geistigen Entwicklungsbereichen, auf denen die geistigen Naturwesen leben, angezogen werden konnten.

Dort lebten einst vorübergehend die abtrünnigen Gotteswesen, ihrer Schwingungszahl im Lebenskern angepasst, ehe sie sich entschieden, zur eigenen Schöpfungsgründung überzugehen. Da sie zuerst auf lichtärmeren Naturreichplaneten leben mussten, die ihrer geistigen Reife und Lichtstrahlung keinesfalls entsprachen, war in ihnen anfangs das Leid sehr groß. Sie stellten sich jedoch bewusst unnachgiebig gegen das allumfassende himmlische Liebegesetz, dem wir alle angehören und das wir in unendlich langer Schöpfungszeit in großer Herzensfreude mitgestalteten.

70 Was hätte damals voll Entsetzen unsere geliebte unpersönliche Gottheit gegen die Auflehnung einiger Gotteswesen tun sollen, nachdem der freie Wille für jedes einzelne Wesen auf alle Ewigkeit im Grundgesetz der Schöpfung verankert und unantastbar war?

Die abtrünnigen Gotteswesen wussten um die himmlischen Gesetze, da diese in ihren Lichtkörpern gespeichert waren. Von unserer geliebten und fürsorglichen Ich Bin-Gottheit, aus ihrem allergrößten Schöpfungsherzen, gab es an alle geliebten Töchter und Söhne der Ur-Eltern ein Angebot nach dem anderen und die Bitte, nicht wegzugehen. Doch die abtrünnigen Wesen überhörten alle ihre Bitten und ernsten Warnungen und kehrten eigenwillig ihr und uns verbliebenen himmlischen Geschwistern den Rücken.

So geschah es zu Beginn der himmlischen Teilung bzw. Gründung der Fallschöpfung durch abtrünnige Lichtwesen.


Könnt ihr euch das Herzensleid - das auch euer Leid war - der treuen und verbliebenen himmlischen Wesen in diesem Urseins-Augenblick der Trennung vorstellen, ihr mutigen Wesen aus dem Lichtreich?

Wisset, ihr Herzensmenschen: Viele Lichtwesen sind einst aus dem himmlischen Sein ausgegangen, nicht nur um die Gesamtschöpfung zu erretten. Ihre selbstlose, freie Absicht war, im niedrig schwingenden Fallsein ihren geliebten Geschwistern, die sich bewusst vom himmlischen Urgesetz entfernt hatten, in ihrer Energie-Notlage durch den höher schwingenden Lichtkörper-Lebenskern zu helfen. Sie wussten von der Ich Bin-Gottheit, dass durch ihren hoch schwingenden Lebenskern, auf die Erde und ins ganze Fallsein, vermehrt göttliche Energien einströmen können und dadurch nicht nur die Erde, sondern auch das ganze Sonnensystem in der Schwingung und Lichtstrahlung angehoben werden kann.

75 Viele von euch fühlten sich im Himmelreich angesprochen und wollten mit ihrer intensiven Herzensverbindung zu Gott im Ich Bin, im Heilsplan Gottes bei der Rückführung aller gefallenen Wesen mitwirken. Dies können sie in dieser gegensätzlichen, personenaufwertenden Welt aber nur, wenn sie ein persönlich unauffälliges, freies und demütiges Leben führen und stets bereit sind geistig zu wachsen, durch die Erkenntnis ihrer Fehler und Schwächen und eine zügige Veränderung ihrer negativen Wesenszüge in positive, gesetzmäßige Verhaltensweisen.

Wollt ihr inneren Menschen mit offenem Herzen jetzt Gott in eurem Inneren zugewandt leben, dann wird es euch möglich sein, viele zweipolige, göttliche Kräfte aus der himmlischen Urzentralsonne anzuziehen. Ist euch dies schon gelungen, dann habt ihr keine große Mühe mit eurem goldenen Herzen die weiteren Gesetzeserklärungen aufzunehmen, wobei eure Freiheit unantastbar bleibt.


Bitte versteht richtig: Der Gottesgeist dringt zur Gesetzesinformation niemals gewaltsam in ein Wesen ein. Er nimmt sich nie das Recht, der Wesen unantastbare Freiheit zu beschneiden, ganz gleich, um welche Angelegenheit es sich handelt.

Doch wenn diese im lichtarmen Fallsein im Heilsplanauftrag leben und fortlaufend Gesetzesverstöße begehen und ihnen dadurch von uneinsichtigen, erdgebundenen Seelen viele Lebensenergien entzogen werden, dann darf die Ich Bin-Gottheit sie durch Künder liebevoll, aber auch aus dem göttlichen Ernst ermahnend auf ihr selbstverantwortliches Handeln aufmerksam machen. Sie sollten sich bewusst sein, dass sie sich im unbarmherzigen und leidvollen Kausalgesetz von Ursache und Wirkung befinden - das mit der Gerechtigkeit Gottes nichts zu tun hat - welches sich einst die Fallwesen zur schnelleren Seelenauflösung geschaffen haben. Sie wollten durch die gesetzten Ursachen, die auf sie immer wieder von Zeit zur Zeit unter dem Einfluss einer vorgegebenen Sternenkonstellation zurückkommen sollten, im Leid und Schmerz einen niedrig schwingenden Zustand ihrer Seelen künstlich herbeiführen. Dieser hätte bewirkt, dass die beiden Urteilchen Plus und Minus im Seelen-Lebenskern einmal in eine derart niedrige Schwingung gekommen wären und aufgehört hätten sich zu bewegen. Das heißt, durch den Stillstand der Urteilchen in einem Wesen würde es zur Aufhebung der magnetischen Kräfte kommen, welche die Aufgabe haben, die Seelenpartikel zusammenzuhalten, damit das feinstoffliche Wesen in seiner schönen Urform verbleiben kann. Käme nur ein einziges Fallwesen in diesen tragischen Zustand, würde dies bedeuten und nach sich ziehen, dass ein Wesen langsam seine geistige Ur-Form verliert. Nach der kosmischen Urgesetzmäßigkeit müsste dieser schmerzlicher Zustand einmal auch bei allen anderen Schöpfungswesen eintreten, da die himmlische Urzentralsonne mit ihren zwei Urteilchen dadurch auch langsam in den Ruhe- und Auflösungszustand käme. Damit würde auch die Auflösung der Ganzheitsschöpfung mit allen geschaffenen Urformen voranschreiten und durch den chaotisch niedrigen Energiezustand das ganze Schöpfungsleben in unbeschreiblichem Leid und Schmerz ein Ende nehmen.

Wie ihr daraus ersehen könnt, hatten einige tief gefallene Wesen die wahnsinnige Absicht, jedes Atom ihres eigenen Wesens und auch die, die sich im feinstofflichen Formzustand der Schöpfung befanden, voneinander zu lösen und in den fließenden Äther (geistigen Liebestrom) übergehen zu lassen.


80 Hinweis: Zur seelischen Auflösung und Abtragung im Kausalgesetz und zur Schöpfungserrettung, wurden der inneren Menschheit zur Bewusstseinserweiterung vom Gottesgeist über den Künder ausführliche und tiefgründige Botschaften gegeben wie zum Beispiel: „0614. Unbarmherzige seelische Abtragung der Gesetzesvergehen im menschlichen Körper“ und „0405. Lange und mühevolle Vorbereitungen der himmlischen Wesen zur Schöpfungserrettung und ihre qualvollen Inkarnationen“.


Ihr inneren Menschen, bitte versucht euer selbstverantwortliches Leben aus der Sicht unserer unpersönlichen Ich Bin-Gottheit (Urgeist) zu betrachten, die selbstverständlich zuerst immer an das Wohl aller Wesen denkt, das heißt, ihnen nur das Beste aus ihrem unpersönlichen Wesensherzens (Lebenskern) in der Urzentralsonne wünscht.


Nun erfahrt ihr einige Hinweise zum Lebenskern der feinstofflichen Lichtwesen. Er ist ihr rhythmisch pulsierendes Herz mit zwei großen Atomkernen Negativ und Positiv und um ihn befinden sich in großer Anzahl sich ständig bewegende Atomteilchen verschiedener Art. Durch ihn kann ein Wesen aus der Urzentralsonne göttliche Energien anziehen bzw. für das selbstständige Evolutionsleben ständig versorgt werden. Der Lebenskern hat die Aufgabe, die einströmenden göttlichen Kräfte im Kreislauf der sieben Bewusstseinszentren in Bewegung zu halten, damit alle Lichtpartikel - es sind Trillionen feinste, feinstoffliche Atome verschiedener Art - stets gleichmäßig mit Energien versorgt werden und in einem hohen Schwingungszustand und Belichtungsgrad verbleiben können. Der „Lebenskern“ ist für die himmlischen Lichtwesen außer der Ich Bin-Gottheit das wertvollste Juwel ewigen Lebens.

Könnt ihr diese Gottesaussage in eurem Herzen aufnehmen, dann versteht ihr auch, warum von unseren Ur-Schöpfungseltern der Wesen-Lebenskern, worin Gott und die ganze Schöpfung in der Quintessenz enthalten sind, unbelastbar und unveränderlich für alle Ewigkeit geschaffen wurde. Damit unsere herrliche himmlische Schöpfung und die schönen Lichtwesen unzerstörbar bestehen bleiben können, haben wir die Verschlüsselung und Unberührbarkeit des Lebenskerns in unser himmlisches Grundgesetz hineingenommen. Diese Maßnahme wurde im himmlischen Sein einst von allen Gotteswesen demokratisch abgestimmt und wegen der Stimmenmehrheit auch so angenommen und festgelegt. Diese Maßnahme war sehr wichtig, weil unser Leben von der Unversehrtheit des Lebenskerns abhängig ist.

Doch wir konnten damals im himmlischen Sein nicht ahnen, dass ein Wesen einmal auf die wahnsinnige Idee bzw. in die Absicht kommen würde, sich zu zerstören. Deshalb wurde im Lebenskern für einen Schwingungsabfall der beiden Urteilchen keine Vorsehung getroffen bzw. auf schützende Maßnahmen in diese Richtung Wert gelegt. Leider kam es durch die abtrünnigen Lichtwesen anders und beinahe zu einer fürchterlichen Schöpfungskatastrophe, die von Jesus und vielen himmlischen Getreuen im letzten Augenblick verhindert wurde.

85 Hinweis: Der Gottesgeist offenbarte darüber ausführlich in folgender Botschaft: „1606. (1/3) Unbekanntes Wissen über das irdische und himmlische Leben Jesu Christi“ (3 Teile).


Bitte versucht euch ein himmlisches Lichtwesen vorzustellen, das sich in den meisten Menschen nur in verkleinerter Form befindet. Wegen den niedrig schwingenden menschlichen Zellen, formiert sich die geistige Urform eines Lichtwesens schützend in einem sehr kleinen Zustand um seinen Lebenskern. Das ist einem Lichtwesen gut möglich, da es aus feinstofflichen elastischen, dehnbaren und verkleinerungsfähigen Lichtatomen besteht. Ein Lichtpartikel (feinstoffliches Atom) hat nicht nur diese Fähigkeiten, sondern kann sich durch die Empfindungen, Gedanken und Verhaltensweisen eines Wesens in viele farbige Lichtspektren verändern und jede Menge Speicherungen aufnehmen. Dies kann sich kaum ein Mensch in seiner eingeengten Lebensweise vorstellen.

Den himmlischen Wesen ist es in ihrer Evolution möglich, frei zu entscheiden, ein himmlisches Gesetzesverhalten oder einen schöpferischen Baustein - die in den Lichtpartikeln ihres Körpers informativ vorliegen, jedoch noch nicht in ihr Leben einbezogen wurden - erst später bei größerer Bewusstseinsreife zu erschließen. Lehnen sie etwas ab, so wirkt es sich für sie in einem speziellen Lebensbereich nachteilig aus, denn damit bleiben sie darin geistig unverändert, obwohl ihnen eine größere himmlische Weitsicht möglich wäre. Das würde heißen, dass sie mit einer gesetzmäßigen Lebensspeicherung größeren Erfahrungen sammeln können und der betreffende Lichtpartikel ohne Verwirklichung des Wissens unausgegoren bleibt und dadurch wenig Leuchtkraft hat. Doch geistig stehen zu bleiben, das tun sich die meisten himmlischen Wesen nicht an. Eine geistige Erweiterung ihres Bewusstseins nehmen sie meistens beglückt in Anspruch.

Jeder Lichtpartikel eines schönen Lichtwesens, das ca. Trillionen davon enthält, hat eine oder mehrere Gesetzesinformationen gespeichert. Diese wollen die Lichtwesen in ihren folgenden Evolutionsstufen durch eine bestimmte Lebensweise kennenlernen. Sie versuchen diese Informationen nach Abrufung der inneren Vorgabebilder und der Hilfe der Ich Bin-Gottheit nach und nach zu leben und dadurch sammeln sie neue Lebenserfahrungen. Haben sie eine bestimmte Lebensweise umfassend gelebt und verstehen sie diese in ihrer Bedeutung und Wichtigkeit für ihr momentanes Evolutionsleben, dann strahlt der Lichtpartikel mit den nun gelebten Gesetzesinformationen wesentlich mehr. Das bedeutet für die himmlischen Lichtwesen, dass sie in ihrem Lichtbewusstsein bzw. in den einzelnen Lichtpartikeln viel mehr Energien Gottes aus der Urzentralsonne aufnehmen und gespeichert halten können und somit in der Evolution eine Lichtstufe höher schwingen. Dadurch werden sie dualweise von höher schwingenden Welten angezogen. Dieser erreichte Zustand macht sie so glückselig und fröhlich, dass sie quietschfidel tanzen und singen. Könnt ihr ihre Freude schon einigermaßen nachempfinden?


90 Wenn für die himmlischen Wesen eine weitere Reifemöglichkeit besteht, wo sie neue, höher schwingende Lebensweisen aus den Lichtpartikeln abrufen können, um eine weitere Evolutionsstufe zu erreichen, dann wollen sich die meisten dies nicht entgehen lassen, obwohl sie immer die Freiheit haben dies zu tun oder auch nicht.

Im unteren Fallsein, in dem ihr lebt, wollen die meisten der Fallwesen keine Verbindung zur Ich Bin-Gottheit aufnehmen und sind deshalb desinteressiert an Neuheiten aus dem himmlischen Leben, ebenso an den neuesten Gesetzesinformationen, die sie vom Gottesgeist in ihre Seelenpartikel aufnehmen könnten. Dies verweigern sie mit stolzer und böswilliger Haltung gegenüber den himmlischen Lichtwesen, die ihnen behilflich sein wollen. Sie können bis zu ihrer himmlischen Rückkehr, die einmal in ihrem zeitlosen, universellen Leben stattfinden wird, die Aufnahme von neuen Gesetzesinformationen frei ablehnen, weil Gott jedem Wesen die Freiheit belässt.

Die schwer belasteten abtrünnigen Gotteswesen im erdgebundenen Jenseits, die einsichtig wurden und sich wieder für die himmlische Rückkehr entschieden haben, lassen sich vom Gottesgeist und den himmlischen Lichtwesen helfen. Die freiwilligen Lichtwesen versuchen den gefallenen Wesen die himmlischen Gesetzesneuheiten zu deuten, die sie von Gott über ihren Lebenskern in der Bildersprache empfangen und je nach deren Willigkeit ins Bewusstsein zu übertragen. Dies ist eine sehr schwere Aufgabe für die reinen Lichtwesen, da die stark überdeckten Wesen in den feinstofflichen, lichtarmen Fallbereichen in ihrer niedrigen Schwingung keine Möglichkeit haben, aus ihrem Lebenskern hoch schwingende göttliche Mitteilungen zu empfangen. Deshalb stellen sich die reinen Gotteswesen als ein Kanal für göttliche Mitteilungen zur Verfügung und geben das weiter, was ihnen der Gottesgeist über ihren Lebenskern übermittelte. So bleiben sie unpersönlich im Hintergrund ohne zu lehren und auch im unpersönlichen Gottesgesetz.


Den belasteten Gotteswesen in den jenseitigen Bereichen wird gleichzeitig in der unpersönlich geführten Bildersprache aufgezeigt, dass ihnen eine magnetische Anziehung zum himmlischen Leben nur dann möglich ist, wenn sie mit dem himmlischen Gesetz ganz identisch sind, das heißt, auch die hinzu gekommenen Gesetzeserweiterungen annehmen. In den Zustand der Reinheit und Bewusstseinserweiterung wollen natürlich alle wartenden Wesen kommen, die bereit sind mit offenem Herzen geradlinig ins Himmelreich zurückzukehren.


Nun habt ihr wieder eine winzige Einzelheit aus den göttlichen Gesetzen und Lebensrichtlinien erfahren, die freie Lichtwesen im Himmelreich beachten und ihr habt von abtrünnigen Wesen gehört, die sich außerhalb des Gottesreiches Welten mit personenbezogenen Lebensweisen schufen, die es im Himmelreich nicht gibt. Diese machten sie im Laufe vieler geistiger Äonen himmlischer Abwesenheit unfrei und führten sie in ein eingeengtes Leben, an das sie sich nun gewöhnt haben und es normal und real finden, ohne tiefgründiger über ihr meist schicksalhaftes Leben nachzudenken.

95 Doch wer jetzt versucht, mit seinem Menschen und seiner inneren Seele frei zu werden von Bindungen und Anschauungen dieser Täuschungswelt, der schwächt in sich zunehmend den Magnetismus zu dieser feststofflichen Welt und verstärkt ihn immer mehr zu den lichtreichen und höher schwingenden, feinstofflichen himmlischen Welten. Er kann nach seinem menschlichen Ableben hoffen, schon bald wieder jubilierend in das freie Leben der reinen Gotteswesen einzutreten. Dieses menschliche und seelische Bewusstseinsziel habt bitte stets durch euer dazutun vor eurem geistigen Auge. Gebt nie die Hoffnung auf, es zu erreichen, auch wenn auf euch schwere Zeiten zukommen sollten!



Nun spricht der Gottesgeist über gefallene Künder, die wegen ihrer göttlichen Botschaften von Menschen persönlich aufgewertet wurden und selbst der Versuchung unterlegen sind, sich für einen besonderen geistigen Menschen zu halten. Dadurch hielten sie sich größer als die Zuhörer und Leser ihrer Botschaften. Da im himmlischen Leben jedes Wesen vor Gott gleich ist, standen sie durch ihre stolze und erhebende Verhaltensweise außerhalb des Gottesgesetzes und konnten bald nicht mehr aus dem göttlichen Liebestrom schöpfen. Durch ihre überhebliche Art, die himmlische Wesen nicht kennen, gerieten sie immer mehr in das personenbezogene Leben der Fallwesen. Dieser Tatsache waren sie sich aber nicht bewusst, weil sie sich stets mit Gedanken um ihr Inneres Wort und ihre Anhänger beschäftigten und deshalb kam ihre Selbsterkenntnis zu kurz. Sie merkten nicht, dass sie längst das Wissen aus den Speicherungen des Unterbewusstseins schöpften, weil sie von dieser Möglichkeit noch nicht wussten. Diese große Tragik wiederholte sich meistens bei den Kündern, die sich mehr nach dem weltlichen, personenerhebenden Lebensprinzip der Fallwesen orientierten und so sich davon täuschen ließen. Darum kamen aus ihnen unverständliche Mitteilungen, die vielen gutmütigen Menschen vollkommen die geistige Sicht zum himmlischen Leben versperrten. Dies betrifft auch die Falschaussage des „Friedensreiches Gottes auf Erden“.

Ihr könnt davon ausgehen: Wenn ein guter prophetischer Künder, der bisher freudig im Ich Bin-Liebestrom das Gotteswort aufnahm, sich auf einmal gegensätzlichen Einflüsterungen öffnet und glaubt, dass er angeblich nach dem göttlichen Willen zur Ehre Gottes ein äußeres Friedensreich gründen sollte, der bezieht ab diesem Moment die geistigen Informationen aus seinem genetischen Unterbewusstsein. Verfolgt er diese Idee weiter, weil er fälschlich glaubt, dies wäre seine gottgewollte Aufgabe, dann entfernt er sich immer mehr von seiner früheren hohen Seelenschwingung. Dadurch überdeckt er seine Seele mit weltlichen Negativkräften. Zudem verbraucht der ehemalige Künder durch das unbewusste Abrufen des geistigen Wissens aus dem Unterbewusstsein viele Lebenskräfte und dazu Reservekräfte aus den Genen, die ihm Gott von seiner Geburtsstunde an als Zusatzkraft über die Seele zur geistigen Entwicklung mitgab. Niemals sind sie einem erleuchteten Menschen zum Eintauchen ins Unterbewusstsein gegeben worden und auch nicht dazu, dass er das geistige Mischgut an die breite Öffentlichkeit als angebliche Aussagen vom Gottesgesetz weitergibt!

Vielen prophetisch redenden Menschen ist dies bisher noch nicht bewusst gewesen. Einige von ihnen glauben, es ist immer Gott, gleich aus welcher Quelle sie geistiges Wissen beziehen und weitergeben. Sie denken: Hauptsache ein nach der göttlichen Wahrheit suchender Mensch erhält neue Anregungen, um geistig wachsen zu können. Sie glauben irrtümlich, sie tun den Menschen auf jeden Fall ein gutes Werk. Dies geschieht oft aus einer falschen Vorstellung oder aus Gleichgültigkeit, weil sie wechselhaft und lau leben. Doch wüssten sie, was sie mit dem verfälschten göttlichen Gesetzeswissen für Schaden und Leid anrichten, dann würden sie ihr Verhalten bereuen und umkehren, um wieder in den göttlichen Willen zurückkehren zu können.


Bitte überdenkt die Botschaftshinweise in aller Ruhe, logisch und mit eurem Herzen.

100 Seid euch dessen mehr bewusst: Alles im kosmischen Sein ist auf dem Energiefluss der Urzentralsonne aufgebaut und somit auch auf Energiesparsamkeit, die wegen der Schöpfungsteilung notwendig wurde. Vielleicht versteht ihr jetzt mehr, wie unsinnig alle äußeren Aktivitäten zur Erstellung eines äußeren Friedensreiches hier auf Erden sind, wofür Unmengen von Energien erforderlich wären. Wahrlich, dafür werden seelische und physische Kräfte der Menschen für eine Sache verbraucht, die unter den Fallwesen unrealisierbar und zudem auf Sand gebaut ist, da sich die Erde bald im Reinigungszustand befinden wird. Ein Friedensreich ist niemals von Gott im Heilsplan für seine Jünger/innen für ihr menschliches Leben vorgesehen gewesen.

Bitte versteht das irdische Leben weitsichtiger: Nicht nur der bevorstehende Reinigungsvorgang auf der Erdoberfläche kann in wenigen Augenblicken alles, was mit größter Mühe und Kraftaufwand pompös errichtet wurde, dem Erdboden gleich machen, sondern ebenso ein vorzeitiger Polsprung oder zerstörerische atomare Waffen. Da die Menschheit im Kausalgesetz von Ursache und Wirkung lebt, das die Fallwesen in ihrem Wahnzustand in die Erdatmosphäre zur schnelleren Selbstzerstörung programmiert haben, kann sich in kürzester Zeit auf eurem Wohnplaneten vieles verändern. Deshalb kann es nicht sein, dass Gott den inneren Menschen den Auftrag gab, ein äußeres Friedensreich zu errichten. Bitte lenkt euer Denken in die Richtung der Vernunft Gottes und zur Sparsamkeit der kosmischen Energien und ebenso eurer eigenen, dann seht ihr vielleicht das Weltgeschehen aus einer höheren kosmischen Sicht und welchen Unsinn euch die Fallwesen noch heute vom Friedensreich Jesu Christi einzureden versuchen.

Bitte schaut euch um in der Welt, wer die Führungspersonen einer Religion und spirituellen Gruppen mit christlicher und anderer Ausrichtung sind. Hättet ihr mehr Einblick in ihr privates Leben, dann würdet ihr euch bald von ihnen distanzieren. Wahrlich, die meisten Führer solcher Organisationen sind tief gefallene Wesen, die bestimmen, wie die ihnen zugehörigen, gottverbundenen Menschen zu leben haben. Bitte wacht auf und denkt mit geistiger Weitsicht um. Orientiert euch mehr an den Menschen, die genügsam und demütig im Hintergrund leben und stets bemüht sind ihr Herz Gott zu erheben, ohne im Äußeren mit Zeremonien eine persönliche Schau abzuhalten, wie es religiös geschulte Menschen angeblich zur Ehre Gottes, glauben tun zu müssen.

Die stillen, inneren Menschen, ohne persönliches Gehabe sind es, die die göttlichen Gesetze über ihre weit gereifte Seele sehr ernst nehmen und die große Chance haben, von Gott innerlich über das Innere Wort geführt zu werden. Sie sprechen von keinem irdischen Friedensreich, da ihr großes Sehnen im Herzen einzig und allein die schnellstmögliche himmlische Rückkehr ist. Sie sind durch ihre tägliche Selbsterkenntnis und schrittweise Selbstüberwindung ihrer Fehler und Schwächen friedvoll geworden und wer mit ihnen zusammenlebt oder eine Freundschaft pflegt, erkennt freudig, wie angenehm es ist, mit ihnen zu sprechen und eine herzliche Verbindung aufrecht zu erhalten.

Gott sprach über Jesus und wahre Herzenskünder oftmals sinngemäß zu den inneren Menschen, dass das göttliche Friedensreich in ihnen selbst entstehen sollte, damit ihre Seele vom Gottesreich angezogen werden kann, wo nur friedvolle Lichtwesen glückselig miteinander leben.

105 Fragt euch ihr inneren Menschen, auf welches Ziel wollt ihr euch jetzt ausrichten?


Die Vision vom äußeren Friedensreich verfolgen schon länger viele Menschen aus dem Fall, da ihnen ihr unzufriedenes, angstvolles Leben bisher kein sicheres und würdiges Zuhause bot. Viele Fallwesen beschlossen deshalb ihre zerstörerische Lebensstrategie zu ändern, indem sie sich vorgaben, wieder in Frieden zusammenleben zu wollen. Das ging aber nicht gut, weil ihre Seelen zu viele stolze und herrschsüchtige Belastungen aufwiesen, die sie Gott jedoch nicht zur Umwandlung übergeben wollten, weil sie in diesem Punkt bis heute keine Veränderung ihres Wesens wünschen. Wer jedoch mit diesen personenerhebenden und bedrängenden Verhaltensweisen ständig unverändert lebt, kann doch nicht wirklich friedvoll zu anderen Menschen sein. Wahrlich, wer um seine Person ein Scheingebäude errichtet hat, der hat es sehr schwer in die himmlische Demut und den inneren Frieden zurückzufinden. Er wird stets um sein Recht und persönliches Ansehen im Kleinen sowie im Großen kämpfen. Wenn ein derart eingestellter Mensch die Zügel in der Hand halten will, dann versucht er mit Macht und mit fanatischen Übereifer sein Ziel zu verfolgen, z.B. das Friedensreich auf Erden zu erbauen. Ohne Rücksicht auf seine privaten Bedürfnisse und seinen Gesundheitszustand und ebenso anderer, die sich ihm freiwillig zur Verfügung stellen, versucht er unermüdlich seiner eigenwilligen Vorstellung näherzukommen.

Dieses Ziel zu erreichen verfolgten damals und verfolgen auch heute noch einige Weltführer durch Einschüchterung und Gewalt und dies in heimlicher Absprache mit religiösen Führern. Doch wahrlich, alles ist auf Sand gebaut und hat auf weite Sicht keine erfreuliche Zukunft. Die religiösen Auseinandersetzungen in der Vergangenheit haben tiefe Spuren von großer Zerstörung und unbeschreiblichem Leid bei Menschen und ihren Seelen sowie im Naturreich hinterlassen. Heute noch sind viele Zeugnisse der Schreckensherrschaft friedloser, machthungriger Menschen sichtbar, die sich einerseits selbst den äußeren Frieden wünschten, jedoch andererseits, keinen inneren Frieden erschlossen hatten. Menschen in weltlichen und religiösen Führungspositionen mit einem solch wechselhaften Bewusstsein, sind wahrlich auch heute eine große Gefahr für ein friedvolles Zusammenleben und für das ganze Planetenleben.


Die meisten der heutigen Jünger/innen erkannten aus Unwissenheit und durch die Irreführung der Fallwesen nicht ihre Heilsplanaufgabe. Statt mit Gott im Inneren zu leben, wurde allmählich ihr Leben nach außen gelenkt, hin zu diesem chaotischen Weltgeschehen. So lebten die ersten Urchristen noch nicht. Doch nach vielen Inkarnationen entstand plötzlich ein religiöser Kult um das äußere Friedensreich, das angeblich die Jünger/innen gründen sollten. Dies war jedoch nie Inhalt des Heilsplanes Gottes, da keine göttlichen Urenergien aus der Urzentralsonne verschwendet werden dürfen. Statt mit der Energie sparsam umzugehen, entschlossen sie sich Bauwerke in prunkvoller Bauweise für sich zu erstellen, die angeblich die Zeit bis zur Wiederkunft Jesu Christi in Lichtgestalt überdauern sollten. Das ist jedoch im Eigenwillen geschehen, da die Ich Bin-Gottheit nie anordnete ein äußeres Friedensreich und mit großer Mühe Bauwerke zu errichten, die schöne, kunstvolle Verzierungen aufweisen, um dort die Menschen angeblich zur Ehre Gottes anzuziehen.

Bitte schaut geistig weiter. Alle materiellen Welten werden sich einst durch die Umwandlung und Verfeinerung der Planetenschichten in das feinstoffliche Leben einordnen müssen, denn die feststofflichen Atome mit einpoliger Energieaufladung haben nur eine kurze Lebensdauer gegenüber der himmlischen feinstofflichen, zweipoligen Atomstruktur, die unvergänglich ist. Deshalb können die himmlischen Lichtwesen stets im aufbauenden und bewahrenden Lebensprinzip glückselig verbleiben.


110 Viele Aussagen in euren verschiedenen religiösen Büchern sind verfälscht, auch diese, die eine Wiederkunft Christi, als führende Lichtgestalt auf Erden verkündet. Weshalb sollte er noch einmal in der irdischen Endzeit auf die Erde kommen? Haben sich die Befürworter dieser Aussage schon diese Frage gestellt und es sich selbst mit der Logik des geistigen Wissens und inneren Herzens beantwortet?

Wer manche unlogischen Aussagen einiger religiöser Schriften-Übersetzer und gefallener Künder schon weitsichtig überdacht hat und durch ein bewusstes Leben geistig weiter gereift ist, der hat über seine offene Seele für die göttliche Wahrheit mehr Gespür und es fällt ihm deshalb leichter Falschaussagen zu erkennen und richtig einzuordnen. Das gilt auch für die Friedensreichvision. Denkt ein geistig gereifter Mensch tiefer über diese Aussage nach, dann kann er erkennen, dass hier gezielt auf ein personenerhobenes Leben und Hierarchiedenken, ähnlich dieser Welt, mit Christus Wiederkunft und seinem angeblichen Friedensreich angestrebt wird. Daraus sollte er irreführend annehmen, dass das Himmelreich angeblich von mehreren erhobenen Lichtwesen, die persönliche Götter sind, geführt wird. Das kann aber nicht sein, weil alle himmlischen Wesen eine unpersönliche Gottheit mit den herzlichsten Empfindungen erschaffen haben, die uns stets behilflich ist, unser himmlisches Leben in herzlicher Glückseligkeit zu verwalten, doch ohne über uns zu herrschen und zu bestimmen, was zu tun ist. Deshalb kann es nicht sein, dass Christus, unser geliebter, gleichgestellter himmlischer Bruder, eine bestimmende Gottesgestalt ist und ebenso nicht unsere Schöpfungseltern, die seit der himmlischen Neuordnung, mit uns im unpersönlichen Leben in gerechter Wesensgleichheit demütig und zufrieden leben.

Bitte denkt um und lenkt eure Vorstellungen zu einem gerechten Leben ohne persönliche Führung. Wir alle leben gleichgestellt vor Gott, den am höchsten schwingenden, herzlichsten, unpersönlichen Wesen, das mit der Urzentralsonne in einem herzlichen Liebeverbund lebt und die Ganzheitsschöpfung am Leben erhält. Unsere Anbetung der unpersönlichen Gottheit geschieht nur in einer liebevollen, zarten Danksagung unser Herzen, der wir unsere höchste Evolutionsschwingung bringen und ihr so schöne Bilder zusenden, die die inneren Menschen noch nicht erfassen können. Die glückselige Freude ihres Herzens über unsere Dankbarkeit, verspüren wir als zurückkommendes Echo bzw. als Schwingungsnachklang sofort in uns. Wir empfangen ihre Liebeantwort in verschiedenen hoch schwingenden, lichtvollen Bildern und Klängen. Ihre Mitteilungsvariationen können wir in unerschöpflicher Vielfalt wahrnehmen, wofür euer Bewusstsein leider noch nicht aufnahmefähig ist. Je mehr unser Evolutionsbewusstsein reift, desto mehr können wir die gesendeten Bilder der Ich Bin-Gottheit in uns erweitert wahrnehmen und unsere Freude und Glückseligkeit darüber wird immer größer.

Die Ich Bin-Gottheit besteht aus dem damaligen erschlossenen Bewusstsein unserer Schöpfungseltern und dem aller Schöpfungswesen. Aus ihrem höchsten Schöpfungsbewusstsein, ihrer unerschöpflichen Wissensfülle und größtem Energiespeicher kann sie sich herzlich und genial unserem Bewusstsein mitteilen. Ihre Herzlichkeit und Sanftmütigkeit dürfen wir immer wieder in uns spüren, vor allem wenn wir ihr für ein schönes Ereignis und Erlebnis oder für die Evolutionskräfte aus der Urzentralsonne herzlich danken. Niemals wird euch ein himmlischer Lichtbote aus seinem Bewusstsein nach göttlicher Weisung eurem eingeengten menschlichen Bewusstsein genau beschreiben können, was wir innerlich an Glücksempfindungen durch die Ich Bin-Gottheit erleben.


Bitte erfasst den Botschaftssinn weitsichtig: Würde unser himmlischer Bruder, der mit uns vor der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit gleichgestellt ist, wieder zu den Menschen kommen, dann würden ihn die wenigsten in seiner Lichtgestalt geistig schauen können. Sie könnten sein himmlisches Lichtwesen nicht identifizieren, weil dafür ihre niedrige menschliche und seelische Schwingung nicht ausreichen würde. Als Lichtwesen ist er auch kein Führer der heimkehrenden Menschen und Seelen, weil dafür die Ich Bin-Gottheit zuständig ist, die viel genauer die einzelnen Wesen kennt und sie ins Himmelreich zu weisen vermag, als er es tun könnte.

115 Bitte versucht umzudenken: Im unpersönlichen himmlischen Leben gibt es keine persönlichen Lehrer, Führer und keine Hierarchie. Die unpersönliche Gottheit hat von allen himmlischen Wesen eine weisende und helfende Aufgabe erhalten, die sie hervorragend und mit größter Sorgfalt und Herzlichkeit ausführt.

So ihr wollt, lest bitte zur besseren Übersicht über das unpersönliche himmlische Leben, die so wichtige Botschaft: „1206. Erschaffung des genialsten und herzlichsten unpersönlichen Wesens - Gott - durch himmlische Lichtwesen“.


Wann wacht ihr gottverbundenen, gutmütigen Menschen endlich auf und überdenkt das bekannte Wissen vom unpersönlichen Lebensprinzip der himmlischen Lichtwesen. Die Folge davon sollte sein, dass ihr mehr unpersönlich und unauffällig im Hintergrund lebt, das heißt, größere Menschenansammlungen nach und nach mehr meidet, um im Inneren zunehmend die Stille und Harmonie erschließen zu können. Diese wären für euch so wichtig, um einen größeren geistigen Überblick zu erhalten. Nur dieser kann euch aus dieser Täuschungswelt auf der himmlischen Leiter Stufe für Stufe aufwärts bringen und geradlinig in die Lichtheimat führen. Das würde euch viele Irrwege und natürlich auch Lebensenergien sparen. Die Energiesparsamkeit, die in unserem himmlischen Leben einen sehr wichtigen Stellenwert hat, erlaubt euch nicht, Unmengen davon im materiellen Sein zu verschwenden!

Bitte denkt nach, so ihr wollt und überschaut mit eurem neuen geistigen Wissen diese Welt und die Energieverschwendung der Menschen im Kleinen wie im Großen, dann werdet ihr uns im Himmelreich besser verstehen, weshalb wir notgedrungen für die niedrig schwingenden und energielosen Wesen in den unteren Fallbereichen in Energiesparsamkeit leben müssen. Leuchtet euch diese Gesetzesmaßnahme ein, dann könnt ihr nun einen prophetischen Künder besser verstehen, der das Energie-Haushaltsgesetz nicht kannte und meinte, ein äußeres Friedensreich auf Erden im Auftrag Gottes gründen zu sollen. Er fiel auf die Einflüsterungen der unverbesserlichen Gegensatzwesen herein, wie vor ihm auch andere Künder, die durch ihr Helfersyndrom und ihren Fanatismus menschlich und seelisch das gleiche Schicksal erlebten. Erst im Jenseits erkannten ihre Seelen entsetzt, welch einen großen Energieentzug sie durch ihr menschliches Leben erlitten hatten.

Wahrlich, wer sich dieser Idee der erdgebundenen Fallwesen öffnet, ist sofort von ihnen umgeben. Sie wollen nichts anderes, als endlich ihre frühere Wunschvorstellung vom äußeren Friedensreich durch gutmütige und gut bemittelte Menschen im Äußeren umzusetzen.

120 Bitte erfasst mehr und mehr die unsichtbaren Vorgänge in eurem menschlichen Bewusstsein. Hat der Mensch einen bestimmten Wunsch in seinem Unterbewusstsein gespeichert vorliegen und denkt er öfter daran, hatte jedoch noch nicht die passende Gelegenheit dazu sich diesen zu erfüllen, dann baut sich durch sein Wunschdenken ein starkes Energiefeld in ihm auf. Verändert der Mensch dies nicht durch neue Erkenntnisse, dann bleibt es weiterhin in ihm bestehen und nimmt immer mehr Einfluss auf sein Oberbewusstsein und irgendwann vereinnahmt es ihn ganz.

So könnt ihr euch einen Künder vorstellen, der sich von einer angeblich guten Idee sehr angesprochen fühlte und sie nun realisieren will. Die einstige Wunschvorstellung kam in ihm wieder hervor und setzt ihm sehr zu. Immer öfter grübelt er darüber nach. Er wird förmlich von seinen eigenen Gedanken dirigiert, bis sich dann die entsprechend gearteten Seelen dazuschalten. Dann wird er von den Seelen-Einflüsterungen so massiv beeinflusst, dass er sogar ihre weisenden Bilder für seine Handlungen schauen kann. Wahrlich, zu dieser Beeinflussung hätte es nicht kommen müssen, wenn der Künder sich selbst nicht als besonderen Menschen gesehen hätte und nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten wäre. So kam sein Hochmut über ihn und er stellte sich über seine vor Gott gleichgestellten Geschwister, weil er irrtümlich den Gottesauftrag zur Gründung und Führung einer Glaubensgemeinschaft erhielt und dazu noch zu einem äußeren Friedensreich. Dies geschah einige Male bei Kündern der letzten 2000 Jahre. Nach ihren angeblichen Gottesweisungen richteten sich gläubige, fanatische Menschen und daraus entstand viel Leid in den Völkern der Erde.

Hörte ein Künder in sich von der Gründung eines Friedensreiches, dann überstieg dies sein menschliches Denkvermögen und er war darüber überglücklich. Deshalb vergaß er alles gründlich und logisch zu bedenken und begann Menschen, die eigentlich mit ihm vor Gottes Angesicht gleich sind, zu dirigieren und ihnen Vorschriften zu machen. Er bemerkte nicht, dass er sich mit dieser Lebensweise außerhalb des unpersönlichen Gottesgesetzes befand. Nun saß der ehemalige gute Künder im Boot der Fallwesen, denn andere Menschen persönlich zu führen und zu lehren ist ihr hochmütiges Lebensprinzip, das gegen die Gleichheit der himmlischen Wesen verstößt. Dieses Wissen haben leider die meisten Künder nicht, da ihnen diese Welt des personenbezogenen Lebens dies vorenthält.



Menschen und Seelen führen und lehren und selbst belehrt und geführt zu werden, das ist das gewohnte Lebensbild der tief gefallenen Wesen hier auf Erden im niedrigst schwingenden Fallbereich.

Schart ein einst guter prophetischer Künder zur Unterstützung seiner ungesetzmäßigen Idee gutwillige, ja hörige Menschen um sich, dann befindet er sich ab diesem Augenblick bereits außerhalb des himmlischen Grundgesetzes. In seiner Phantasiewelt gefangen, sieht er nur sich im Vordergrund als Mittler zwischen Gott und den Menschen, der ihm angeblich den Auftrag und die Energien dazu gab, dies zu vollbringen. Doch Tatsache ist, dass er den Auftrag zum Friedensreich von den Fallwesen erhielt, die ihn zunehmend so dirigieren, wie einst ihre Lebenseinstellung hier auf der Erde war. Er befindet sich damit wahrlich außerhalb des Gottesschutzes, weil er andauernd die äußere Vorstellung des Friedensreiches in seinen Gedanken wälzt und sich sorgt, wie er seine Geschwister steuern kann, damit sie die nächste Aufgabe dafür erfüllen können. Da dieser Künder innerlich verschlossen ist, kommt der Gottesgeist an ihn nicht mehr heran und kann ihm keine weiteren gesetzmäßigen Weisungen geben. Er ist von früh bis spät andauernd von Menschen umgeben, die auch wie er, diese ungesetzmäßige Idee vom äußeren Friedensreich unterstützen, da Gleiches wiederum Gleiches anzieht.

125 Ab und zu ist der ehemals gute prophetische Künder im Inneren zur Herzenszwiesprache, doch dann im nächsten Augenblick bittet er Gott um Weisung, ihm die nächsten äußeren Schritte zu zeigen, wie er sein angebliches Werk weiter aufbauen könnte. Doch damit entfernt er sich vom Gottesgeist, weil diese ungesetzmäßige Idee viele Gottesenergien unnütz verbraucht und nicht von ihm unterstützt wird. Im Moment seiner Fürbitte bei Gott, um Weisungen für sich und andere Geschwister zur Erweiterung der Bauwerke zu erhalten, die angeblich prunkvoll, anschaulich und architektonisch dem himmlischen Stil ziemlich angeglichen werden sollen, befindet er sich weit entfernt von den hohen Lichtschwingungen des Gottesstromes. Wenn sich der einst prophetisch redende Künder gedanklich in sein ungesetzmäßiges Wunschbild versetzt und die Vorplanung zur Erstellung der Bauwerke durchdenkt, die durch hörige Geschwister auf ihren erworbenen Anwesen mit runden Dächern und gewölbten Fenstern sowie hellen Farben erstellt werden sollten, angeblich dem himmlischen Baustil angepasst, verdunkelt sich sofort seine Energieaura. Damit ist er augenblicklich nicht mehr im Gottesgesetz und außerhalb des Schutzes der reinen Wesen, die ihn gerne mit den göttlichen Energien umhüllen würden. Will nun der einst gute Künder wieder in gewohnter Weise das Gotteswort aufnehmen, übernimmt sofort ersatzweise sein Unterbewusstsein diese Aufgabe bzw. schaltet sich ein und teilt ihm die vorhandenen, einst eingegebenen Gedankenbilder mit. Zur Einsprache schalten sich eventuell noch erdgebundene Fallseelen dazu, doch erst dann, wenn die seelische Schwingung durch mangelnde Verwirklichung der göttlichen Gesetzmäßigkeiten, immer weiter absinkt.

So vollzieht sich ein trauriger Lebensabschnitt für die Seele des einst sehr guten prophetischen Künders, ohne dass er es bewusst merkt. Den Menschen, die den Künder hörig begleiten, fällt nichts Außergewöhnliches auf, weil sie mit den organisatorischen Aufgaben innerhalb der Glaubensgemeinschaft und den angeblich inneren Botschaften Gottes, die in Wirklichkeit aus dem genetischen Unterbewusstsein oder auch schon von geistig kundigen, jedoch eigenwilligen Seelen stammen, zu sehr beschäftigt sind. Sie werden erst skeptisch, wenn größere Widersprüche in den Weisungen des Künders auftauchen, die mit dem logischen Gottesgesetz der Herzensliebe, Gleichheit und Gerechtigkeit und vor allem der Demut nichts gemeinsam haben, aber auch, wenn der Künder widersprüchlich lebt. Dann geht ihnen vielleicht ein Licht auf. Doch dies kommt bei hörigen Menschen selten vor, da sie in ihrer Lebenseinstellung noch zu sehr nach außen ausgerichtet sind und ihre fanatische Begeisterung über die göttlichen Weisungen, sie vorübergehend für die wahre geistige Realität blind macht.

Durch ihre vielen Aktivitäten und ständigen Werbungen für ihr angeblich Gott gewolltes äußeres Werk, verbrauchen sie viele göttliche Energien, sodass sie kaum in der Lage sind die Ungereimtheiten in den Botschaften, die über den prophetischen Künder hervorkamen, richtig einzuordnen. Deshalb fügen sie sich weiter willig den persönlichen Anordnungen des Künders und meinen, ein gutes Werk für Gott und die inneren Menschen zu leisten. Sie bemühen sich wahrlich alles zu geben, um wenigstens ein Teilstück des äußeren Friedensreiches mit aufbauen zu können. Wüssten sie, dass ihr Ziel nicht im Gottesgesetz schwingt, würden sie aus Verzweiflung über ihre Irreführung eventuell den Glauben an den Künder und kurzzeitig an Gott verlieren. Dies wollen sie nicht wahrhaben, deshalb treiben sie sich zu weiteren Aktivitäten an, um gute Werke für einige Menschen des Geistes zu tun und ihnen einen geistigen Neubeginn zu ermöglichen, der sie Gott näher bringen soll. Sie zwingen sich deshalb in eine äußere Friedensreichidee, aus der sie womöglich lange nicht herauskommen werden.

Ist ihre Seele mit vielen diesbezüglichen, ungesetzmäßigen Belastungen zugeschüttet, dann verfolgt sie die Friedensreichvision auch noch weiter in den jenseitigen Fallbereichen. Sie werden erneut eine Inkarnation anstreben - so es auf Erden noch möglich ist - weil gleichartige Seelen mit dem gleichen Ziel sie dazu anspornen.

Diese Seelen beschäftigen sich intensiv mit der Friedensreichvision und haben genaue Vorstellungen, wie sie aus dem erdgebundenen Jenseits ihr Ziel durch gleichartige Menschen erreichen können. Oft war es so, dass interessierte Menschen zuerst von der Friedensreichidee begeistert waren, doch ihnen wurde nach einiger Zeit der ständige Einsatz mit vielen Aktivitäten dafür zu anstrengend. Deshalb haben sie sich von den äußeren Aktivitäten wieder zurückgezogen, doch unterstützen diese noch weiter mit Spenden.

130 Wahrlich, nur durch die Lebensenergien gleichartiger Menschen können die Seelen so emsig aktiv sein. Die Energien für ihr unsichtbares Wirken holen sie sich von den gleichartigen Menschen. Dies geschieht, wenn sie mit einem Menschen auf der gleichen Frequenz liegen und so können sie in seine Energieaura eindringen und ihm Energien entziehen.

Stirbt so ein Mensch, der noch an eine unreale Vorstellung gebunden ist, dann wird seine Seele magnetisch von mehreren bekannten gleichartigen Seelen angezogen, die vor ihm ins Jenseits gingen. Die magnetische Bindung zueinander wird auf feinstofflichen, feinsten Lichtfäden gehalten, durch die Energien und Mitteilungen gesendet und empfangen werden können. Die Bindung wird weiter aufrecht erhalten, solange der Mensch oder die Seele die Beziehung zu einer Glaubensgemeinschaft, zu weltlichen Organisationen und zu Menschen oder Seelen noch bewusst pflegt, sowie eine gelegentliche oder passive Verbindung im Hintergrund aus Sympathie aufrechterhalten wird.

Jeder sollte von dieser so wichtigen kosmischen Gesetzmäßigkeit wissen, dass weder ein Mensch noch eine Seele die unsichtbaren Bindungsfäden auflösen kann, wenn sie nicht bewusst und ernsthaft die Absicht zur Befreiung aus einer Bindung haben. Ist der Mensch oder die Seele im Jenseits geistig gereift, dann sollten sie den Gottesgeist herzlich bitten ihre Bindungsfäden aufzulösen. Ohne tiefe Bereitschaft aus dem Herzen und ohne göttliche Hilfe kann eine Bindung nicht aufgelöst werden!

Wahrlich, diese göttliche Aussage wird innere Menschen noch länger beschäftigen, denn viele sind darüber unwissend gewesen. Nicht wenige halten noch zu weltlichen Organisationen oder einer Glaubensgemeinschaft die Verbindung aufrecht oder unterstützen sie finanziell, weil sie fälschlich glauben, damit ein gutes Werk zu tun.

Ihr werdet vielleicht fragen: Was geschieht mit einer hinübergehenden Seele, die an eine Glaubensgemeinschaft gebunden war, die sich das Ziel gesetzt hat, z.B. ein Friedensreich auf Erden aufzubauen?

135 Sie kommt mit ihren weltlichen Speicherungen dort an, wo gleichgesinnte Wesen sind. Von ihnen speicherte sie im irdischen Leben viel Wissen, weil ihr Mensch auf deren Wellenlänge lebte. Meistens trifft sie wieder bekannte Wesen, mit denen sie schon viele irdische und jenseitige kosmische Zeiten zusammen verbracht hat. Unter ihnen sind viele Heilsplanwesen, die sich auf Erden verirrten und gegenseitig gebunden haben.

Ihr werdet es kaum fassen können: Für die jenseitigen Bekannten öffnet sich eine so ausgerichtete Seele mehr, als für die zarten und auch ernsten Weisungen des Gottesgeistes und der sich helfend anbietenden reinen himmlischen Wesen. Dieses abweisende Verhalten kommt davon, weil sie ihre früheren irdischen Bemühungen, das angebliche Friedensreich auf Erden aufzubauen, als das Höchste einschätzte und es im Jenseits nicht fassen kann, wenn sie vom Gottesgeist hört, dass dies nicht gottgewollt und auch umsonst war.

Wahrlich, solche Seelen verfolgen im erdgebundenen Jenseits weiter ihr Ziel, ohne auf ihre früheren Schutzwesen und den inneren Gottesgeist zu hören. Sie sind von ihrem unerfüllten Wunsch, den sie nicht loslassen wollen, wie besessen und es drängt sie diesen zu erfüllen. So war es für die gutwilligen Menschen und ihre Seelen nicht vorgesehen, die ursprünglich das Ziel hatten, Gott und ihrer Lichtheimat näher zu kommen.



Habt ihr den tiefen Botschaftssinn der letzten Passagen verstanden, den euch der Gottesgeist aus dem himmlischen Gesetz in dreidimensionaler Bildmitteilung zu erklären versucht hat, dann seid ihr auf dem besten Weg umzudenken. So ihr wollt, beginnt jetzt in kleinen Schritten eine Wesensveränderung zum Positiven, damit euer kurzsichtiges Bewusstsein endlich eine geistige Erweiterung erlangen kann. Jeder innere und äußere Schritt sollte auf der inneren Gefühlsebene aus eurem seelischen Herzen kommen und gut überdacht werden, ehe ihr Konsequenzen für euer Leben zieht. Alles stellt euch der Gottesgeist im Ich Bin-Liebewort frei zur Begutachtung vor. Ihr seid für euer Leben selbstverantwortlich und bestimmt, welchen Weg ihr ins Himmelreich wählt. Doch geht nicht mehr den Umweg über geistig und körperlich anstrengende Arbeiten und Aufgaben, die euch unwissende Menschen anraten, um dadurch angeblich Gott näher zu kommen.

Ist in eurem nun erweiterten Bewusstsein der Botschaftssinn gut angekommen, den euch der Gottesgeist zum Nachdenken anbot, dann wird es manchem noch an die äußere Friedensreichidee gebundenen Menschen viel wohler im Herzen werden, da sich seine Seele nach Befreiung sehnt. Diese wünscht ihnen so sehnlichst der Gottesgeist im Ich Bin.


140 Der Gottesgeist führt euch gutwillige Menschen, mit offenem Herzen für eine geistige Erweiterung, im Bild zurück zum vorher genannten Künder, der aus dem Vorleben seine mitgebrachten hochmütigen Lebensweisen Gott noch nicht übergab. Seine Seele hatte sich in einem früheren Leben auf ein Ziel programmiert, nämlich geistig irregeführten Menschen zu helfen und ein Friedensreich zu gründen. Dies wollte sie aber im Eigenwillen, denn ihr Ziel war nicht in Übereinstimmung mit dem himmlischen Gesetz und dem göttlichen Willen vereinbar. Auf Erden ein Friedensreich zu gründen war auch nicht im Heilsplan Gottes für die Jünger/innen vorgesehen, die freiwillig aus dem Himmelreich ausgingen. Ihre sehr schwierige Aufgabe war, die Schöpfung zu erretten und das niedrig schwingende Fallsein durch göttliche Kräfte zu erheben, die über ihren hoch schwingenden Seelen-Lebenskern durchfließen sollten. Wahrlich, die immer tiefer schwingenden und energielosen Wesen waren schon soweit, dass sie bald keine Möglichkeit mehr gehabt hätten, um auf ihrem lichtschwachen Planeten existieren zu können. Deshalb waren aus der himmlischen Urzentralsonne große Energiemengen für das niedrig schwingende Fallsein und die Erde notwendig und diese mussten auf dem schnellsten und kürzesten Weg dorthin gelangen. Dies konnte nur noch über den hoch schwingenden Lebenskern freiwilliger himmlischer Lichtwesen durchgeführt werden, die sich dazu inkarnieren wollten.

Ihr inneren Menschen werdet es kaum fassen können, doch die Gesamtschöpfung und alles Leben war sehr bedroht und stand kurz vor der langsamen Auflösung. Darüber berichtete euch der Gottesgeist schon ausführlich in anderen Botschaften über diesen Künder, deshalb holt er nicht weiter zu diesem Thema aus.



Hinweis: In folgender Botschaft schildert euch der Gottesgeist von der einst bedrohlichen Situation der Gesamtschöpfung: „0405. Lange und mühevolle Vorbereitungen der himmlischen Wesen zur Schöpfungserrettung und ihre qualvollen Inkarnationen“.


Nun, viele gläubige und geistig weit entwickelte Menschen, die beschenkt waren mit dem Inneren Wort Gottes, sowie auch Hellsichtige, erkannten ihren Heilsplanauftrag nicht. Durch viele Falschmeldungen der Fallwesen konnten sie den göttlichen Willen von Innen nicht richtig erspüren und welche Lebensweise und Aufgabe sich ihre Seele vorgenommen hat. Durch unterschiedliche Meinungen und Falschmeldungen sind religiöse Menschen schon immer verunsichert worden. Deshalb stritten sie oft um ihr Glaubenswissen bzw. fanatische religiöse Anschauung. Das daraus erzeugte negative Energiefeld entlud sich dann in verheerenden kriegerischen Auseinandersetzungen.

Nach dem Tod von Jesus Christus versammelten sich anfangs stets geheim, in verschiedenen Orten und kleinen Hausräumen, eine kleine Zahl von Anhängern seiner göttlichen Friedenslehre. Im Laufe der Zeit wollten immer mehr Anhänger eine größere, äußere religiöse Organisation gründen, damit die friedliche Gotteslehre alle Menschen erreichen kann, obwohl dies niemals der göttliche Wille war. So drang diese Vorstellung immer mehr in das Bewusstsein der tief gläubigen Menschen ein, die nicht aus dem Fall stammten.

145 Auch mediale Menschen glaubten, dass es ihre Aufgabe nach dem göttlichen Willen wäre, ein weltumspannendes Werk aufzubauen, worin es herzensoffene Menschen leichter haben zur Gottesnähe zu finden, um friedlich zusammenleben zu können. Ihre herzliche Idee war gut. Doch aus mangelndem geistigen Wissen und Erfahrungen ahnten sie nicht, dass ihr Versuch, in der Welt der zerstörerischen Fallwesen ein Friedensreich Gottes aufzubauen, kurzsichtig und dazu ungesetzmäßig war. Ihr Vorhaben entsprach nicht dem göttlichen Gesetz, weil die Mehrheit der Fallwesen - die Seelen im erdgebundenen Jenseits und im Erdenkleid - dies ablehnte und deshalb war es ein gewaltsamer Eingriff in ihr freies Planetenleben.



Ihr inneren Menschen mit einem offenen Herzen für göttliche Botschaften, habt bitte Verständnis für den Botschaftsstil des Künders. Es kommt immer wieder vor, dass bei einer längeren Botschaft die Mitteilungen des Gottesgeistes im Fluss unterbrochen und Zusätze eingefügt werden. Dies kommt davon, weil der Künder bei der Korrektur der Botschaft an Passagen kommt, wo er von Innen spürt, dass der Gottesgeist zu einer sehr kurzen Aussage noch Erweiterungen anschließen möchte. Entschließt er sich dazu, dann kommen noch einige ausführliche Botschaftserklärungen hinzu. Dies aber überlässt ihm der Gottesgeist immer frei zur Entscheidung. Da die Zusätze eingeschoben werden und dadurch der bereits gegebene Botschaftstext keinen geistigen Übergang mehr hat, bittet er deshalb den Gottesgeist gleich nach der Zusatzaufnahme, ihm den Anschluss zur nachfolgenden Erklärung zu übermitteln. Dadurch kann sich eine Botschaft sehr in die Länge ziehen, wie es in diesem Fall geschah, die von einem früheren Künder berichtet, dessen Seele mehrmals inkarniert war.


Nun, des erleuchteten Menschen weit entwickelte Seele zog es freiwillig einige Male zur Inkarnation. Nach ärmlichen Leben und vollkommen zurückgezogener Lebensweise in menschenunwürdigen Verhältnissen hinter hohen Klostermauern, wo der Mensch in kalten und lichtarmen Gebäuden und Räumen wohnte und sich aus fanatischem Glaubenszwang noch dazu geistig und körperlich kasteien musste, wünschte sich die Seele endlich herauszukommen und in einer anderen Weise im menschlichen Kleid leben zu können.

Ab und zu kam ihr früherer Mensch aus dem Kloster und hatte Begegnungen mit hochgestellten, stolzen Menschen, die zuständig für ihre Region waren und die religiöse Organisation leiteten. Die in allen Gesellschaftsschichten angesehenen Führer lebten in prunkvollen Gemächern und hatten Diener, die sich vor ihnen stets ehrfürchtig verneigten. Ihre damalige Bekleidung war sehr auffällig und aus wertvollen Stoffen gefertigt, denn jeder sollte sehen, dass sie „Auserwählte“ Gottes sind. Diese geistigen Führer glaubten irrtümlich, sie müssten in besonderer Kleidung vor das Volk treten, weil Gott es zu seiner und ihrer Ehre so will. Da sie sich als besondere Menschen sahen und Gott näher glaubten, sollte durch ihre auffällige Kleidung jeder fromme Mensch vor ihnen buckeln und jeden gewünschten Dienst erweisen. Mit ihrer gestellten und unrechtmäßigen Lebensweise verschafften sie sich in allen Gesellschaftsschichten Zugang und kamen so zu höherer Würde. Sie lebten nicht nur auf Kosten ihrer Mitglieder im Überfluss, sondern auch vom damaligen König oder Kaiser, der für ihren Unterhalt von den ungläubigen Menschen aus dem Volk Abgaben eingetrieben hatte. Ähnlich geschieht dies auch heute noch.

Nun, die religiös gebundene Seele nahm früher im Kloster, durch Begegnungen ihres Menschen mit hochwürdigen, religiösen Führern, die jedoch von herzenskühlem Verstand waren, eine neue Lebenseinstellung auf. Ihr tief gläubiger Mensch war davon überzeugt, Gott möchte, dass seine angeblichen Stellvertreter und Auserwählten auf Erden ein besonders schönes Zuhause in Luxus und Speisefülle haben. Diese Denk- und Lebensweise und deren Speicherungen nahm sie mit ins Jenseits. Deshalb begann die Seele umzudenken und vom bescheidenen Leben in das krasse Gegenteil zu wechseln. Nun wünschte sich die Seele, durch die Speicherungen ihres früheren Menschen, sich eigenwillig in gehobener Gesellschaft zu inkarnieren. Dies gelang ihr mit der Hilfe jenseitiger erdgebundener, religiöser Seelen, die jedoch aus dem Fall stammten. Da sie sich nur an der auffälligen Kleidung der religiösen Seelen orientierte, nahm sie an, dass es sich um Gott auserwählte Seelen handelt, die ihr nun durch die Güte und Liebe Gottes zur Wiedergeburt verhelfen, entsprechend ihrem Wunsch. Nur selten ändert sich im Denken einer verirrten, gebundenen und eigenwilligen Seele etwas, gegenüber ihrem früheren menschlichen Leben. Darum kommt sie im Jenseits der göttlichen Wahrheit nicht näher.

150 Wenn eine Seele, die aus dem Heilsplanauftrag stammt, sich nochmals eine Inkarnation wünscht, jedoch der Gottesgeist davon abrät, weil er an ihren seelischen Belastungen erkennt, in welche Richtung die Inkarnation verlaufen könnte, dann unterstützt er ihren Wunsch nicht mehr. Solche Seelen inkarnieren sich oft eigenwillig und riskieren weitere große Belastungen. Nur selten gelang einer solch eigenwilligen Heilsplanseele der geistige Durchbruch zur Veredelung und höherer Schwingung, um dadurch der inneren Lichtheimat näher zu kommen.

Nun, dieser gläubigen Seele wurde ihr Wunsch durch erdgebundene, religiöse und in der Welt kundige Seelen erfüllt, die oft den Schutz religiös Gleichartiger übernehmen. Sie inkarnierte sich dieses Mal in gehobener Gesellschaft. Durch dieses Leben nahm sie einige stolze Lebensweisen auf, die sie als normal und von Gott gewollt betrachtete, denn sie glaubte, die himmlischen Wesen leben in einer Hierarchie und mit erhobenen Führern. Da sie sich durch einige stolze Verhaltensweisen und einer falschen Lebenseinstellung immer mehr vom demütigen und unpersönlichen, himmlischen Lebensprinzip entfernte, merkte sie nicht, dass sie sich seelisch sehr belastete.

In einem weiteren Erdenleben übernahm der gläubige Mensch mit seiner Seele erstmals die Idee vom angeblich Gott gewollten Friedensreich. Er verfolgte und erweiterte seine Vorstellung von dieser Idee einst auch in kaiserlichen Palästen. Er glaubte irrtümlich, dass er göttliche Eingebungen empfängt und stellte sich vor, zuerst im römischen Reich und dann in allen Völkern dieser Welt eine friedliche Basis schaffen zu können, um die Menschen endlich vor kriegerischen Auseinandersetzungen abzuhalten. Er besprach seine Vorstellungen von einem Friedensreich auch mit hochwürdigen Menschen seiner Lebensart. Da die Stimmung unter dem eigenen Volk und auch in den Völkern, die von den Römern besetzt wurden, immer schlechter wurde und größere Unruhen aufkamen, wurde die Friedensreichvision von den damaligen römischen Machthabern begrüßt und die Weichen dafür gestellt. Doch dieses Vorhaben scheiterte bald an der massiven Gegenwehr der unverbesserlichen Fallwesen aus dem erdgebundenen Jenseits, die ranghohe Persönlichkeiten mit Einflüsterungen stark gegensätzlich beeinflussten. Damit hatte der sehnlichste Wunsch eines gläubigen Menschen in kaiserlichem Gewand vorläufig sein Ende. Die Träume und Visionen vom äußeren Friedensreich blieben aber weiter in der Seele bestehen und kamen bei einer Wiedergeburt erneut ins menschliche Bewusstsein, als sich der Mensch mit seiner Seele geistig weiter entwickelt hatte und eines Tages medial und dazu hellsichtig wurde.

Seine früheren gespeicherten Zukunftsbilder für eine friedvolle Welt wurden ihm aus seinem Unterbewusstsein wieder sichtbar, da die Seele in die Gene die Speicherungen ihrer früheren Erdenleben überträgt, damit der Mensch sich besser im Leben zurecht finden kann. Die übertragenen Speicherungen von der Seele in die Gene fallen jedoch mit jedem Leben etwas verändert aus, weil sie jedes Mal neu geprägt werden. Die neuen Lebensspeicherungen vermischen sich dann zu einem Gesamtbild und steuern das menschliche Bewusstsein etwas anders als im vorherigen Leben.

Leider haben die wenigsten medialen Menschen bei ihrer Innenschau die Unterscheidungsgabe, welche Bilder aus dem Unterbewusstsein stammen und welche von Gott übermittelt wurden. Sie können auch Bilder nicht richtig einordnen, welche sie unwissend von eigenwilligen, erdgebundenen Seelen empfangen haben. Hätten sie mehr Wissen darüber und die Unterscheidungsgabe durch Erlebnisse und Erkenntnisse, dann kämen sie nicht durch ein hellsichtig geschautes Bild zu einer falschen Annahme und übereilten Handlung.

155 Ihr inneren Menschen: Eine vollkommene geistig göttliche Innenschau wird ein medialer Mensch niemals empfangen können, weil die Gehirnzellen dafür keine ausreichende Aufnahmekapazität besitzen. Der hellsichtige Mensch kann nur über seine verunreinigten Seelenkanäle und Gehirnzellen die geistigen Bilder schauen. Doch diese mediale Gabe kommt nur selten bei einem Menschen vor, weil die meisten zu niedrig schwingen. Niemals ist es einem Menschen möglich die siebendimensionale Welt der himmlischen Wesen in ihrer Ganzheit und Fülle wahrzunehmen.

Ist ein hellsichtiger Mensch soweit geistig gereift, dass er eine fast reine, hoch schwingende Seele aufweist, dann kann er Bilder wahrnehmen, die sehr helle Pastellfarben aufweisen und evtl. dazu eine Landschaft erblicken, die es auf der Erde nicht gibt. Es erscheinen ihm evtl. Tiere und Wesen, die hell erleuchtet und einwenig durchschaubar sind, da es im Himmelreich feinstoffliche Atome gibt, die in ihrer hohen Schwingung und Strahlung keine Verdichtung aufweisen und ebenso keine Schatten erzeugen. Wo noch Schatten auf den Bildern zu sehen sind, da ist eine niedrige Schwingung der Atome vorhanden und es handelt sich um Bilder aus niedrigen Fallbereichen, die eure Seele in sich gespeichert hat. Es können durch eure Gebetsgedanken Kräfte frei werden, die evtl. Bilder aus der Seele lösen und euch erscheinen, die aber aus jenseitigen Zwischenaufenthalten der Seele stammen. Dieser Vorgang geschieht jedoch ohne Einwirkung von göttlichen Kräften und den Beistand der Ich Bin-Gottheit.

Sollte einer von euch inneren Menschen durch seine geistige Erweiterung und hohe Seelenschwingung in den Zustand kommen, dass er ein Lichtwesen erblickt, dann wisset zu eurer Unterscheidung noch folgendes: Die himmlischen Lichtwesen haben einen sanften und fröhlichen Gesichtsausdruck und sind in ihrer Lebensweise sehr zurückhaltend und meistens still. So kann es sein, wenn sie ein hellsichtiger Mensch durch sein erhobenes geistiges Bewusstsein einmal in seiner Nähe erblicken sollte.

Außerdem besteht für einen medialen Menschen die Möglichkeit, dass er über den Seelen-Lebenskern den Gottesgeist in sich hören kann, der ihm eine Botschaft für geistig aufgeschlossene Menschen anbietet. Er kann auch eine Botschaft von reinen himmlischen Lichtwesen direkt im Oberbewusstsein empfangen, die die Mitteilung aus dem Liebestrom nach dem göttlichen Willen schöpfen und fast ungekürzt weitergeben. Die Lichtwesen können auch aus ihrem Leben etwas dazu mitteilen, doch himmlische Gesetzmäßigkeiten werden sie niemals lehren, da dies nur die unpersönliche Ich Bin-Gottheit vornehmen darf. So bleibt ihre Person im unpersönlichen freien, himmlischen Leben immer im Hintergrund und darüber sind sie sehr froh, denn sie sehen in dieser Welt bei den Menschen eine Tragödie nach der anderen, die von ihrem personenbezogenen Leben verursacht wird.


Wenn ein medialer Mensch göttliche Mitteilungen über ein reines Lichtwesen empfängt, dann schaut er diese während der Wortaufnahme nicht, weil ihn dies sonst sehr ablenken würde. Doch jeder von euch inneren Menschen sollte hierzu wissen, dass ein reines Lichtwesen den Menschen nie zu einer Botschaftsaufnahme drängt, da es immer seine Freiheit beachtet.

160 Dagegen drängen die eigenwilligen Fallwesen einem medialen Menschen ihre Botschaft mit vielen unwahren Aussagen auf. Da sie gegensätzlich und erdgebunden leben wollen, sind sie nicht vom göttlichen Licht durchstrahlt. Diese Wesen haben keine große Lichtausstrahlung und ihr Gesichtsausdruck ist herzenskühl und düster, weil sie selbst über wenig Lebensenergien verfügen und diese entziehen sie meistens hinterlistig dem medialen Menschen oder den Zuhörern ihrer Mitteilungen.

Sieht ein hellsichtiger Mensch ein reines Licht- oder Naturwesen z.B. bei einem Waldspaziergang, dann kann er den Hintergrund der Bäume und Büsche weiterhin mit seinem menschlichen Sehsinn ganz real wahrnehmen, doch das reine Licht- oder Naturwesen sieht er mit seinen geistigen Augen ganz durchlichtet. Das ist ein Zeichen, dass er durch seine hohe geistige Reife und intensive Herzensverbindung zu Gott für beide Möglichkeiten der Wahrnehmung offen ist. Erlebt dies ein medialer Mensch, dann kann er davon ausgehen, dass er keine Abrufung aus der Seele oder dem Unterbewusstsein bezieht. Solch eine Begegnung kommt bei einem medialen Menschen sehr selten vor, weil er sich dazu in einer sehr hohen Zell- und Seelenschwingung, ohne störende Gedanken über einen längeren Zeitraum aufhalten sollte.

Nun, dies sind nur winzige Erkennungsmerkmale zur besseren Unterscheidung der Hellsichtbilder bei medialen Menschen. Vielleicht kann euch der Gottesgeist einmal - wenn sich beim Künder dazu zeitlich eine Möglichkeit bietet - dazu weitere aufschlussreiche Hinweise geben, die vor allem hellsichtige Menschen interessieren könnten, damit sie durch dieses Wissen mehr Sicherheit und Klarheit über ihre außersinnlichen Wahrnehmungen gewinnen.


Der Gottesgeist kehrt zu seiner Schilderung über einen Menschen zurück, der sich in früheren Leben eine Friedensreichvision eingab. Mit dieser Speicherung lebte seine Seele im menschlichen Körper mehrere Leben. In einem neuen Leben kamen beim medialen Menschen (Künder) auf einmal unbemerkt seine UnterbewusstseinsSpeicherungen an sein Oberbewusstsein und noch dazu Bilder von einer hochgestellten Persönlichkeit, die in prunkvollen Wohnräumen lebte und sich von Untergebenen bedienen ließ. Die Speicherungen von solch einem ungesetzmäßigen Leben drangen immer mehr in sein menschliches Oberbewusstsein. Der mediale Mensch (Künder) glaubte in den geschauten Bildern immer mehr seinen früheren Eingebungen, dass er von Gott auserwählt worden sei, in einem schönen Haus und schmuckvoll ausgestatteten Wohnräumen zu leben.


Wahrlich, er glaubte irrtümlich, die geschauten Bilder von prunkvollen Häusern mit Rundbögen und Goldverzierungen und besonders, kostspieliger Wohnraumgestaltung, entsprechen den Wohnverhältnissen der himmlischen Wesen. Wüsste er, wie die bescheidenen und anspruchlosen himmlischen Wesen tatsächlich leben, dann würde er schnellstens umdenken und sich von seiner unsinnigen Idee eines Friedensreiches und von der überzogenen, prunkvollen Gestaltung der Häuser und Wohnräume verabschieden. Die verschwenderischen Kosten sollte er lieber in Not geratenen Menschen spenden, womit er seine falschen Vorstellungen und Handlungen vom himmlischen, prunkvollen Leben, auf diese herzliche Weise wieder korrigieren und gutmachen könnte.

165 Wahrlich, viele Irrtümer nahmen die inneren Menschen aus dem Heilsplan von den verschwenderisch lebenden Fallwesen auf, die meistens nur an sich denken. Diese kümmert es wenig, dass neben ihnen arme und in Not geratene Menschen leben. Vielen von ihnen ist dieses ungerechte Lebenssystem der Welt, die Trennung in Arm und Reich sehr recht, weil sie dadurch schlecht gebildete und bemittelte Menschen unterwürfig machen können und es dann sehr leicht haben, sie als ihre Diener einzusetzen.

Wenn ihr inneren Menschen das Lebenssystem der Welt als gerecht bezeichnet, dann lebt ihr wirklich noch weit von der himmlischen Realität der Gerechtigkeit entfernt und werdet weiterhin ein Gesellschafts-Klassendenken befürworten. Ein so eingestellter Mensch hat mit seiner Seele noch sehr weite, leidvolle Wege zurückzulegen, bis er für die gerechte himmlische Lebensweise gereift ist.


Der gefallene Künder hatte noch ungerechte Vorstellungen vom Leben. Er glaubte irrtümlich, durch die Falschaussagen östlicher Religionen, dass ein Mensch in Armut leben muss, weil seine gesetzten Ursachen nun bei ihm zur Wirkung kommen. Deshalb kann ein gefallener Künder ruhigen Gewissens in Wohlstand leben, da er nun für seine früheren Leben Gutes erntet. Das ist seine Vorstellung von göttlicher Gerechtigkeit und einem gütigen Gott. Doch in der himmlischen Realität ist dies niemals so, denn die göttliche Gerechtigkeit hat immer das Ziel, die Wesen in Gleichheit zu sehen, weshalb keine Bevorzugung und Benachteilung eines Wesens stattfinden kann. Dagegen befürworten die tief gefallenen, abtrünnigen Wesen unsere himmlische Gerechtigkeit nicht und wollen sie auch nicht leben. Sie helfen sich gegenseitig, um in höherer Gesellschaft und in Reichtum leben zu können, natürlich auf Kosten gutmütiger Menschen, die sie stets zu ihren Dienern machen.

So ähnlich waren die früheren Vorstellungen des gefallenen Künders für seine menschliche Zukunft, der irrtümlich glaubte, er könnte gleichgesinnte gutmütige Menschen um sich scharen und ihnen Anweisungen zum Dienen zu geben, um ein Friedensreich auf Erden zu erbauen. Durch seinen Übereifer merkte er nicht, dass er sich dadurch in die Wesensungleichheit der Fallwesen begab.



In dem Moment, in dem ein Mensch oder ein Künder seine Geschwister für eine Beschäftigung zu einem bestimmten Zweck - gleich ob es für eine gute Sache geschieht oder nicht - zu dirigieren versucht, ist er bereits außerhalb der Gleichheit der Gotteswesen. Das heißt, verhält sich ein Künder persönlich bestimmend, dann ist ihm nicht mehr möglich den hoch schwingenden, unpersönlich freien, göttlichen Liebestrom zu erreichen und dadurch bezieht er das geistige Wissen nur noch aus seinen genetischen Speicherungen (Unterbewusstsein) und seiner menschlich ausgerichteten Seele.

170 Zugleich wird er noch von Seelen gesteuert, die sein menschliches Bewusstsein mit verschiedenen Ideen und Vorhaben immer neu beeinflussen. Diese Tragik wird sich für die Seele so lange fortsetzen, bis sie oder der Mensch die richtige Erkenntnis darüber gewinnt, dass der Aufbau eines Friedensreiches in dieser Welt wirklich keinen Sinn hat und dadurch nur nutzlos viele Lebensenergien verloren gehen und zudem durch täglich neue Speicherungen eine größere magnetische Bindung an diese Welt stattfindet. Doch dies kann sehr lange dauern, weil sie mit falschen Vorstellungen von einem gottgewollten Leben lebt. Selten wird so eine Seele einsichtig. Geschieht dies doch, dann will sie nicht mehr im Körper leben, weil ihr die uneinsichtige und hochmütige Lebensweise ihres Menschen zuwider ist. Durch die Hinweise Gottes merkte sie, dass ihr Mensch die Demut nur zum Schein nach außen lebte, da er gern im Rampenlicht seiner Anhänger bzw. Bewunderer steht. Er will unverändert andere Menschen die seine Vorstellungen teilen, nach seinem Willen lotsen und anspornen. Seine überheblichen Anweisungen verdeckt er stets mit der Begründung, Gott hat ihm dies und jenes für seine Anhänger zur Ausführung eingegeben. Doch es waren Einflüsterungen gleichgearteter, erdgebundener Seelen mit demselben Lebensziel wie er.

Ein demütiger Künder, der stets unauffällig im Hintergrund lebt, wird vom Gottesgeist keine Weisungen für andere Menschen zum Aufbau von Betrieben und landwirtschaftlichen Höfen erhalten, die angeblich den strengen Richtlinien des Gottesgeistes unterstehen sollen. Bitte seht das himmlische Gesetz aus einer freien Perspektive. Der Gottesgeist hat kein Recht den himmlischen Wesen Anordnung für eine Beschäftigung zu geben und dies gilt auch für ein himmlisches Wesen gegenüber anderen. Jedes Wesen entschließt sich frei für eine Aufgabe, die es im Moment in seinem Bewusstsein bereit ist zu übernehmen oder für notwendig hält. Dies ist im himmlischen Gesetz der Freiheit so enthalten.

Wer es für sich anders sehen möchte ist eingeladen, sich mehr über ein freies Leben und eine demütige und bescheidene Lebensweise im Hintergrund Gedanken zu machen. Hat er dazu Erfahrungen gesammelt und kann sich dadurch mehr in ein freies Leben einfühlen und es selbst leben, dann erkennt er, dass ein Mensch kein Recht hat über seine Mitmenschen zu bestimmen und sie zu Arbeiten oder Aufgaben zu dirigieren, gleich welchen äußeren Sinn, Zweck und Charakter sie haben. Das tun nur die tief gefallenen Gotteswesen, die sich Arbeitssklaven suchen, um kräftig an ihnen zu verdienen. Das tun diese auch noch deswegen, weil sie den dienenden, gutwilligen Menschen die Energien entziehen können, um gut auf ihre Kosten zu leben.

Bitte begreift endlich was hier auf Erden alles geschieht. So ihr wollt, legt bitte eure Scheuklappen ab, dann seht ihr viel klarer und es wird euch viel wohler ums Herz.


Ein Künder, der unbemerkt aus seinem gefüllten genetischen Unterbewusstsein schöpft, der hat schon vorher mit dem Inneren Wort Gottes einige Erfahrungen gesammelt. Ihm hätte durch das Botschaftswissen bewusst sein sollen, dass er um sein Wort bangen muss, wenn er das Fallprinzip des Hochmuts und eine unfreie Lebensweise nicht loslässt. Dieser Künder mit der Friedensreichvision wusste vom Gottesgeist, welche Gefahr er eingeht, wenn er seine stolzen Verhaltensweisen nicht aufgibt. Wer meint, durch die Gotteseinsprache ein großer Prophet zu sein, der ist schon von vornherein auf die Abstellgleise der Gegensatzwesen gefahren. Er wird sich so lange dort befinden, bis er sich im Bereich der Demutsverfehlung gegenüber seinen geliebten Geschwistern erkennt, die ihm niemals Diener sein sollten, denn das ist ein Verstoß gegen das gleichberechtigte und freie Leben eines Wesens. Vor allem ein Künder Gottes sollte davon wissen und sich bemühen gottgewollt zu leben.

175 Bitte erfasst den folgenden wichtigen Sinn. Der Gottesgeist kennt kein Ausnahmegesetz im Himmelreich und auch nicht für Menschen und Seelen im Fallsein. Bitte versucht alles aus der freiheitlichen Sicht des Gottesgeistes zu sehen: Keiner darf euch den freien Willen nehmen und auch nicht zu seinem Diener machen! Bitte lasst dies in eurem Leben nicht mehr zu!

Die Fallwesen jedoch erkennen den freien Willen nicht an und dadurch lebt ihr ständig in der Gefahr ihn an Menschen und unsichtbare Seelen zu verlieren, die euch mit Impulsen bedrängen, so ihr auf ihrer Frequenz seid. Habt ihr durch die eigene tägliche Verwirklichung aus Liebe zu Gott im Ich Bin genügend Öl in eure Herzenslampen gefüllt, dann erspürt ihr von Innen was der göttliche Wille für euch ist und was nicht im Gottesgesetz schwingt. Dann könnt ihr besser und früher erfassen, was ein Künder alles anrichtet, wenn er mit seinen nicht losgelassenen, ehemaligen Wünschen und Vorstellungen vom äußeren Friedensreich weiter liebäugelt. Wahrlich, viele Menschen des Gottesgeistes haben in der Vergangenheit durch falsche prophetische Reden genug gelitten. Sogar die schlimmsten kriegerischen Auseinandersetzungen sind nach Künderweissagungen geführt worden, die aber niemals von Gott waren.

Habt ihr jetzt noch nicht genug vom Friedensreich auf Erden?

Bitte denkt zurück, wie oft mit dem todbringenden Schwert und anderen furchterregenden Waffen eine Friedenszeit erzwungen wurde. Das Schlimme und Bittere daran ist, dass viele Jünger/innen dabei waren, die solches Leid hier auf Erden, angeblich im Sinne des Gottesgeistes, verursachten. Wer jetzt nicht seine verschlossenen Augen öffnet, dem kann der Gottesgeist nach den vielen Offenbarungspassagen über sein demütiges Werkzeug in diesem Erdenleben nicht mehr helfen, damit er in seinem Bewusstsein ein neues gesetzmäßiges Bild vom irdischen und himmlischen Leben aufnimmt. Einer solch uneinsichtigen Seele kann er dann auch im Jenseits nicht helfen, da sie dort ebenfalls für neue Gesetzeshinweise verschlossen ist. Irgendwann wird die Seele in jenseitigen Bereichen schmerzliche Erschütterungen durch unangenehme Lebenssituationen erfahren müssen, die ihr aber niemals von Gott gegeben worden sind, sondern durch Begegnungen mit unverbesserlichen Fallseelen, die noch im selbstzerstörerischer Weise leben.

Seid nun klug und überdenkt bitte jeder für sich, gleich welcher religiösen Organisation ihr zur Zeit noch angehört, die Ich Bin-Liebetröpfchen als Gottesweisungen, die euch nur auf freiwilliger Basis angeboten werden, ohne euch zu gängeln. Das kennt Gott wahrlich nicht, denn er möchte für die Menschen und Seelen sowie für die reinen Lichtwesen immer das Beste.


180 Ihr inneren Menschen wisset: Verkündete Neuigkeiten des Gottesgeistes aus dem himmlischen Gesetzesleben, können im ersten Moment auch geistig gut orientierte Leser mit viel geistiger Lebenserfahrung überfordern. Das ist ein normaler Zustand für das menschliche Bewusstsein, das das neue Wissen dreidimensional einzuordnen versucht. Erst wenn sich die Seele durch die geistige Reife des Menschen mehr entfaltet und sich über den Menschen stülpt, ist die Verbindung von ihr zum menschlichen Oberbewusstsein bzw. zur Gehirnmasse direkt gegeben. Dies geschieht über ihre Gefühle und Empfindungen zum Menschen, die winzige Gedankenfunken bilden und ziemlich schnell das neue geistige Wissen dreidimensional übersetzen. Die Gedankenfunken aus der Seele enthalten Informationen mit weitsichtigen Bildererklärungen, die bewirken, dass der Mensch diese oder jene ihm bisher noch unbekannte Aussagen des Gottesgeistes gut erfassen und bejahen kann. Das wäre euer innerer Weg zu einem höheren menschlichen und seelischen Bewusstsein.

Es kann nun sein, dass der Leser einer Botschaft nur für einige Augenblicke gedanklich abschweift. Das geschieht jedem Menschen, wenn das Oberbewusstsein im Moment etwas nicht einordnen kann. Im abschweifenden Moment schaltet sich das Unterbewusstsein ein und übermittelt auf der Wissensfrequenz der Botschaft dem Oberbewusstsein einige Wissensspeicherungen zum Vergleich. So kann der Mensch das Gelesene erfühlen und ob es seiner bisherigen Bewusstseinsrichtung entspricht oder nicht. Fehlen dem Unterbewusstsein diesbezüglich erklärende Speicherungen, dann kann es sein, dass bei einer von schweren Belastungen freien Seele und ihrem geistig weit gereiften Menschen, die Seele im Tiefschlaf dem Unterbewusstsein fehlende Erklärungen mitteilt und das menschliche Bewusstsein in einigen Tagen das neue Wissen schon gut einordnen und annehmen kann.

Durch das Abschweifen der Gedanken beim Lesen kommt es immer wieder vor, dass der Mensch einige wichtige Passagen der Botschaft überliest. Diese Erfahrung hat der Gottesgeist bei den inneren Menschen gemacht und darum versucht er an einer anderen Stelle, in ähnlicher Formulierung, eine Aussage zu wiederholen.

Es ist natürlich, dass das menschliche Oberbewusstsein dieses neue Wissen erst einmal sammeln und dann verarbeiten muss. Nicht selten geschieht es, dass sich der Mensch beim Lesen in der Verarbeitung einer Botschaftsaussage befindet, dass heißt, er gleitet in Gedanken unbewusst in sein Unterbewusstsein und ruft von dort Wissen ab, obwohl sein Oberbewusstsein gleichzeitig weiter liest. Deshalb überliest er dann alles was wichtig wäre und schon fehlen ihm die erforderlichen Zusammenhänge, um sich ein klares Gesamtbild einer Gesetzmäßigkeit machen zu können. Darum versucht der Gottesgeist die Gesetzesfacetten aus vielen Lebensperspektiven zu beleuchten, damit später keine Missstimmung auf der Gefühlsebene aus eurem menschlichen Unterbewusstsein hervorkommen kann. Fehlen dem menschlichen Bewusstsein wichtige und tiefere geistige Wissensspeicherungen, dann wehrt es ein neues göttliches Wissen ab und der Mensch wendet sich wieder davon ab. Wahrlich, das geschieht nur deshalb, weil dem Unterbewusstsein ein winziger Wissensbaustein aus dem himmlischen Leben fehlt, um tiefgründig den geistigen Zusammenhang zu verstehen. Dies ruft natürlich im Oberbewusstsein eine missverständliche Reaktion hervor und eine voreilige Ablehnung des neuen geistigen Wissens findet statt, da dem Menschen durch seine Kurzsichtigkeit die kosmischen Beweise fehlen.

Deshalb habt bitte für den Offenbarungsstil des Gottesgeistes viel Verständnis, aber auch für die grammatikalische Wiedergabe über den Künder, der nur über einen unausgereiften Sprachschatz verfügt. Doch dem Gottesgeist ist dies nicht wichtig, denn eine göttliche Aussage ist nur im Gesamtsinn zu verstehen. Anders kann euch der Gottesgeist das Wissen vom himmlischen Sein nicht verständlich machen.

185 Der Gottesgeist dankt dafür im Voraus für euer Verständnis.


Nun erweitert der Gottesgeist die Bildbeschreibung des vorher erwähnten gefallenen Künders. Er ist einer unter Tausenden, der unbemerkt ins menschliche Unterbewusstsein eingetaucht ist und daraus vermischtes Wissen seinem Bewusstseinsstand entsprechend bezieht. Für seine Seele ist das eine Qual sondergleichen, die niemand von euch gutwilligen Menschen erahnen kann. In seiner angeblich prophetischen Rede dringt nur Mischgut von gespeicherten Informationen aus seinem Unterbewusstsein hervor. Dieses ist so geprägt, wie er zur Zeit eingestellt lebt, das heißt, er zieht magnetisch nur das Wissen an, das der momentanen Frequenz seines menschlichen Bewusstseins entspricht. Hat nun der ehemalige Künder seine frühere Friedensreichvision noch in sich gespeichert, dann kommt diese Speicherung irgendwann wieder hervor.


Schon frühere Kaiser und Könige sehnten sich nach Frieden, die oft mit gutmütigen und gläubigen Partnern aus den Heilsplan zusammenlebten und im Bewusstsein ungleich waren. Sie wurden ihnen von erdgebundenen gleichartigen Seelen zur Energiebereicherung zugeführt. Die mächtigen Führer eines Volkes hatten oft Angst vor kriegerischen Auseinandersetzungen, weil in einer chaotischen Zeit von Kämpfen und Gewalthandlungen keiner wusste, wie sie ausgehen werden und ob sie diese überleben könnten. Deshalb waren immer wieder einige von ihnen von der Friedensreichvision sehr angetan. Wie gelangte dieses Wissen zu ihnen, werden sich vielleicht manche von euch fragen?

Nun, nach Jesu Tod wurde die „Gotteslehre vom inneren Frieden“ von unerleuchteten Menschen falsch gedeutet und völlig entstellt. Später tauchte erstmals wieder über gefallene Künder die Vision von einem Tausendjährigen Friedensreich auf Erden auf. Dieses verfälschte Wissen wurde dann von Gläubigen auf der ganzen Erde verbreitet und einige begannen für dieses Reich Kirchen zu erbauen. In den prunkvoll ausgestatten großen Bauten, die zur Ehre Gottes erstellt wurden, sollten sich auch noch in späterer Zeit die Gläubigen versammeln können. Diese angeblich heiligen Stätten sollten alle kriegerischen Auseinandersetzungen und Umweltkatastrophen überdauern, weil ihren Bau angeblich Gott angeordnet hat und darin die Gläubigen deshalb vor bösen Geistern und negativen Einflüssen geschützt waren. Sie sollten auch noch in späterer Zeit stehen, wenn angeblich Jesus Christus wieder diese Erde betreten wird.

Wahrlich, die Gläubigen waren von der Friedensreichidee so angetan, dass sie für Gott und ihre Kirchenführer bereit waren gigantische Kirchenbauwerke zu erstellen. Viele der fanatischen Gläubigen waren bereit ihr Leben dafür herzugeben. Die Baumeister selbst plagten sich Tag und Nacht und ließen andere ebenso fast das ganze Leben schuften. Bei der Erstellung der Kirchenbauwerke kamen sehr viele gutmütige, gläubige Menschen auf tragische Weise ums Leben. Sie haben sich entweder zu Tode geschuftet oder sind beim Bau der Kirchtürme in schwindelnder Höhe tödlich verunglückt. Wahrlich, die religiösen Menschen ließen sich bedenkenlos darauf ein, um ein angeblich gottgewolltes riesiges Kirchenbauwerk zu erstellen, obwohl die äußerst schwierigen Arbeiten mit primitiven Hilfsmitteln und Handwerkzeugen, schlechten äußeren Bedingungen und unzureichenden Schutzvorkehrungen ihnen alles abverlangte.

190 Ihr könnt aus dieser kurzen göttlichen Schilderung erkennen, was ein fanatischer Gottesglaube bei Menschen alles anrichten kann, wenn sie hören, dass sie angeblich für Gott und religiös Hochgestellte etwas Gutes tun können.

Eine ähnliche Ausrichtung hatten auch frühe fanatische Künder und dies setzt sich bis in die heutige Zeit fort. Viele von ihnen glauben irrtümlich, sie sollen angeblich nach dem göttlichen Willen in vielen kleinen Gebetskreisen den Gläubigen das Innere Wort Gottes anbieten. Dadurch werden sie zeitlich so gestresst, dass sie nicht mehr dazukommen täglich nach und nach ihr geistiges Wissen zur Veredelung ihrer noch unschönen Wesenszüge umzusetzen. Deshalb sind sie im Bewusstsein geistig stehengeblieben und konnten sich nicht mehr lange im göttlichen Liebestrom aufhalten. Später, ehe sie von ebenso eingestellten erdgebundenen Seelen inspiriert wurden, schöpften sie ihr geistiges Wissen unbewusst aus dem Unterbewusstsein. Bei manchem Künder kam dann auch das Wissen vom Friedensreich hervor.


Der Gottesgeist beschreibt aus einer anderen Perspektive nochmals den geistigen Vorgang, der bei einem unwissenden Künder immer wieder tragisch endet.

Schöpft ein medialer Mensch ahnungslos fortwährend aus dem genetischen Unterbewusstsein, dann prägt er sein Oberbewusstsein immer mehr mit diesem Wissen. Eines Tages ist dann die Mitteilung, z.B. die zur Errichtung eines Friedensreiches auf Erden so deutlich, dass sie sich im Oberbewusstsein verfestigt und der Mensch sich im Äußeren sehr danach sehnt den Anfang zu machen. Dieser Mensch setzt sich dann übereifrig Tag und Nacht dafür ein, sodass seine Pläne bald sichtbar realisiert werden können. Er vergaß in seiner fanatischen Lebensweise, dass der Urgeist durch Jesus nur von einem „inneren Friedensreich“ sprach, das aus dem Herzen der Seele hervorkommen sollte, wodurch der Mensch friedvoll werden kann.

Die Menschen sollten bei Gott im Inneren mehrmals am Tag einkehren und sich dort aufhalten, um das kühl gewordene Herz ihrer Seele wieder im göttlichen Licht zu erwärmen. Doch die gottverbundenen Menschen fanden in der finsteren Welt der Fallwesen keinen höheren Lebenssinn mehr, deshalb sind sie ebenso herzenskühl geworden und ihre Verbindung zu Gott wurde immer mehr nur äußerlich gepflegt. Deshalb kam die Vision von einem äußeren Friedensreich auf Erden bei den mehr nach außen auf diese Welt ausgerichteten Gottgläubigen sehr gut an. Wahrlich, der tiefe Sinn der früheren Gottesaussagen von einer friedvollen Lebensweise, wurde von den gläubigen Jüngern/innen fälschlich für diese Welt ausgelegt. Noch heute vertrauen sie den manipulierten Aussagen der Fallwesen in einem fragwürdigen Glaubensbuch.


195 Auch wenn es nun sehr bitter für viele Anhänger dieses Künders klingt, doch der einst gute Künder befasst sich wirklich nur noch mit seinen eigenen früheren Eingaben. Daraus gibt es für diesen eigenwillig eingestellten Menschen kein Entrinnen mehr und er wird wahrscheinlich seine Seele noch tiefer in seine irrsinnige Idee vom Friedensreich hineinziehen. Sie hat keine Möglichkeit mehr den fanatischen Menschen auf der Gefühlsebene zu erreichen bzw. zum Aufhören zu bewegen, da er andauernd niedrig schwingt und ständig eigenwillig mit dem Aufbau eines Friedensreiches mit Betrieben und Höfen und vielem mehr beschäftigt ist. Aus diesem Grund ist dieser Seele der Zugang zum göttlichen Leben fast ganz versperrt. Wie soll der Gottesgeist einen solch eingestellten Menschen und seine zugeschüttete Seele noch erreichen?

Der Gottesgeist kann ihm keine weiteren Weisungen geben, weil er sich wegen ständiger Gesetzesverstöße vom hoch schwingenden Lichtstrom Gottes, einschließlich seiner Energievergeudung, weit entfernte. Deshalb bezieht er alle Bilder und abgerufenen Informationen aus dem menschlichen Unterbewusstsein und noch dazu die der erdgebundenen Fallseelen, die ihn nun stärker beeinflussen, weil er sich immer mehr in ihrer Frequenz bzw. Reichweite befindet. Ihre Beeinflussung wird einmal so massiv sein, dass er vor seinen Anhängern unverständliche Reden schwingt und Anweisungen gibt, die ihnen das Leben schwer machen.

Könnte ein gutwilliger, herzensoffener Anhänger die Lebensweise des einst sehr herzensfrohen Künders sehen, dann würde er entsetzt sein, wie gespalten dieser lebt. Einmal gibt er sich nach außen wie ein nach falscher biblischer Überlieferung mächtig auftretender Prophet, dann spricht er wieder einmal mit zarter Stimme. Ein anderes Mal hat er eine Phase, in der er jähzornig wird und ihm treu dienenden Menschen das Leben schwer macht.

Früher glaubten einige gefallene Künder unbedingt vor Menschen personenerhoben und mächtig in Erscheinung treten zu müssen, deshalb verstellten sie ihre Stimme. Heute geschieht dies bei einigen aus Unwissenheit oder gezielter Irreführung ebenso. Was die Künder unwissend aus dem Unterbewusstsein schöpften oder von Seelen inspirativ empfangen haben, gaben sie mit sehr lauter, furchterregender und einschüchternder Stimme weiter. Manche sind heute immer noch der Meinung, dass Gott sie angeblich vor gläubigen Menschen als himmlische Posaunen benutzen will und so die Lauen zur intensiven Verwirklichung der himmlischen Gesetze bewegen möchte. Wahrlich, dies geschah niemals vom Gottesgeist und so spricht auch kein demütiger und feinfühliger Künder Gottes, da es ihm in seinem seelischen Herzen schmerzt, wenn er oder andere Menschen laut reden.

Der Gottesgeist hat wahrlich düstere und traurige irdische Zeiten mit Kündern erleben müssen, die aus Unwissenheit in ihr Unterbewusstsein fielen. Dies konnte der Gottesgeist bisher nicht verhindern, da er nicht die Vollmacht besitzt, in das freie Leben der Wesen einzugreifen.

200 Bitte versteht: Ein Künder kann nur aus der himmlischen Herzensquelle schöpfen, wenn er sich täglich durch seine gesetzmäßige Lebensweise dem hoch schwingenden göttlichen Liebestrom nahe befindet. Es gibt keine Garantie, dass nicht einmal auch dieser Künder aus dem Gottesgesetz fällt, aus dem die Ich Bin-Liebetröpfchen zur Zeit wunderbar nach dem göttlichen Willen aus dem himmlischen Urerbe hervorgebracht werden.

Für den Gottesgeist ist eine Mitteilung an die Menschen ein sehr schwieriges Kapitel, da die Fallwesen entgegen unserer himmlischen Lebensart eine vollkommen andere Lebensweise führen. Der Zugang zu den Menschen ist durch ihre niedrige Schwingung und ein genetisches Abwehrsystem, das die früheren Fallwesen einspeicherten, fast unmöglich geworden. Durch die große Unwissenheit der inneren Menschheit von den himmlischen Gesetzmäßigkeiten, den unsichtbaren kosmischen Vorgängen im erdgebundenen Jenseits und von den unverbesserlichen Seelen, die stets den Menschen mehr oder weniger stark beeinflussen und in den Abgrund ziehen wollen, besteht für den Gottesgeist eine fast unüberwindbare Barriere, das heißt, er kann zum Menschen nicht durchkommen. Hinzu kommt der freie Wille des Menschen und seiner Seele, der einen Annäherungsversuch des Gottesgeistes nicht erlaubt, da er immer unangetastet bleibt. Auch die gegensätzlich schwingenden, materiellen Atome verhindern jede direkte und bewusste Kommunikation des Gottesgeistes und der reinen Lichtwesen mit einem gottverbundenen Menschen. Er kann Gott in sich nicht mehr wahrnehmen und deshalb meint ein unwissender gläubiger Mensch, dass er ihm sehr fern ist.

Der Gottesgeist, der sein eigenes Gesetz immer beachtet, kann im Fallsein, vor allem hier auf der Erde, die vorhandenen Barrieren der Fallwesen, die durch die Veränderung der Atome entstanden sind, nicht einfach aufheben. Deshalb kann er den Menschen das benötigte Wissen zur geistigen Erweiterung nur spärlich näher bringen. Mehr als das prophetische Liebewort aus dem erschlossenen seelischen Bewusstsein eines Künders, kann euch der Gottesgeist im Moment leider nicht anbieten. Wer sich mit der Übermittlung der Gottesbotschaften befasst hat und die kosmischen Gesetzmäßigkeiten einigermaßen erfassen kann, der weiß, wie schwer es für den freien universellen Liebegeist ist, euch die siebendimensionale Wahrheit aus dem Gottesgesetz zu überbringen. Wahrlich, der Gottesgeist versucht alles erforderliche, damit ihr mehr geistiges Wissen erhaltet und es leichter habt hier vermehrt gesetzestreu zu leben. Da viele inneren Menschen auf der gegensätzlichen Frequenz denken und leben, ist es dem Gottesgeist nicht möglich näher an sie heranzukommen. Wie kann da der Gottesgeist einen Menschen des Geistes von Innen her ansprechen?

Das Bemühen des Gottesgeistes ist grenzenlos, um den im Fallsein inkarnierten geliebten Gotteswesen in der Not zu helfen. Doch es sind zu wenige Menschen die erkennen, welcher Weg für sie der kürzeste zur weiteren geistigen Entwicklung und ins Gottesreich wäre. Darum diese Tragik, nicht nur um die Gesetzeskünder des göttlichen Lichts, sondern auch und noch viel mehr, um die hörigen Anhänger, die einem ehemaligen gutwilligen Künder nach seinem Abfall vom Gottesgesetz weiter aufs Wort glauben.

Wenn ihr tiefgründig über den Sinn der göttlichen Mitteilung nachgedacht habt, dann ahnt ihr jetzt auch, wohin euch der Gottesgeist mit den weiteren Schilderungen geistig führen möchte. Bitte seht Gott aus der Perspektive eures höher schwingenden, inneren Bewusstseins, dann werdet ihr zu ihm eine beglückende Anziehungskraft verspüren und zu ihm eine schöne beständige Beziehung aufbauen, die euch viel Kraft und Lebensmut in dieser finsteren Welt schenken wird. Den Lebensmut braucht ihr wahrlich, denn es kommen auf euch jeden Tag neue Hiobsbotschaften, die euer äußeres noch freies Leben einschränken und ebenso euren Lebensstandard so mindern, dass ihr schlecht bemittelt und evtl. unwürdig leben müsst.

205 Gott, der allliebende Urgeist fühlt mit euch, wenn es euch schlecht geht, da er in euch ist. Er weiß auch, dass ihr andauernd in Gefahr lebt euer irdisches Leben zu verlieren. Doch er macht euch Mut und Hoffnung, trotz manchmal unerträglicher Lebensverhältnisse, freudig auf das zu sein, was euch bald erwartet. Das „ES WERDE" ist wahrlich das Signal zur Umkehr im Fallsein, vor allem zuerst auf eurer Erde, dem vorübergehenden Wohnplaneten vieler abtrünniger Gotteswesen und einiger himmlischer Heilsplanwesen. Die ausgegangenen himmlischen Wesen opferten oft ihr Leben, um ihren tief gefallenen Geschwistern zu helfen. Wahrlich, es ist sehr tragisch, dass himmlische Helferwesen von den unbarmherzigen Fallwesen so schlimm behandelt und übel zugerichtet wurden. Könntet ihr euch in das Herzensleid der Ich Bin-Gottheit hineinfühlen, wenn sie das große Leid eines Menschen und einer Seele kurz in sich nachempfindet, dann würdet ihr vor unerträglichem Herzensschmerz bitter weinen. Das hatte sie oft bei euch erlebt und im tiefsten Inneren ihres größten universellen Herzens mit euch gelitten. Für eure freiwillige und sehr mutige Entscheidung, den tief gefallenen Wesen über eure hoch schwingende Seele zu helfen, dankt sie euch schon jetzt im Voraus. Aus der Gesamtsicht des göttlichen Heilsplanes, ist den meisten himmlischen Wesen in den lichtarmen Bereichen der Fallwesen sehr viel Gutes gelungen. Welche wichtigen und hervorragenden Taten es für die Schöpfung und alle Wesen waren, wird einmal jedes zurückkehrende Wesen durch die Einhüllung ins göttliche Licht in unbeschreiblicher Freude aus göttlicher Weitsicht schauen und erleben können. Dies schon im Voraus zu eurer Information.


Für die meisten inneren Menschen, die sich bemühten ihr menschliches Ich zu überwinden und ein demütiges und bescheidenes Leben in göttlicher Nähe zu führen, wird es anschließend an ihr irdisches Leben unvorstellbar schön und freudig sein. Würden sie davon jetzt schon wissen, dann wäre ihre Dankbarkeit der Ich Bin-Gottheit gegenüber in ihrem Herzen noch größer und die innere Liebeverbindung noch stärker. Könnte euer Mensch heute schon in seinem eingeengten menschlichen Bewusstsein die Vergangenheitsbilder von seinen mutigen und sehr wichtigen Fallbereich-Einsätzen schauen, die auch große menschliche Leidensphasen enthielten, so würde solch eine Innenschau bei vielen von euch erneut einen tiefen Herzensschmerz auslösen. Doch dies will euch der Gottesgeist ersparen. Darum übt euch noch in Geduld bis ihr zurück im Himmelreich seid und wieder im hohen Lichtbewusstsein lebt, denn dann werdet ihr das einstige menschliche Leben aus einem weitsichtigeren Blickwinkel schauen und erlebt im Rückblick nur das Positive, über das ihr euch sehr freuen und glücklich sein werdet.


Wisset, niemals wird euch Gott einen Vorwurf machen, dass ihr in diesem oder einem anderen Leben völlig am Gottesgesetz vorbei gelebt habt. Dies wird von ihm niemals geschehen, weil er weiß, unter welchen Bedingungen ihr bisher im Fallsein, vor allem hier auf der Erde gelebt habt. Er wird ein verirrtes Wesen, das vom geradlinigen Heimweg abgekommen ist und weiter blind lebt oder von anderen Wesen blind gehalten wird, einmal ermahnend und ernst ansprechen, wenn es nicht selbst die Weichen zur Veränderung seiner ungesetzmäßigen Charaktereigenschaften stellt. Er macht das Wesen darauf aufmerksam, dass es dann evtl. schmerzliche Zeiten erleben wird. Es sind unbedachte oder bewusste Gesetzesübertritte, die das Wesen später im unteren Fallseinsbereich in unangenehmer Weise erleben müsste. Davor will der Gottesgeist und die freiwilligen himmlischen Wesen mit aufklärenden Hinweisen ein noch unwissendes oder uneinsichtiges Wesen schützen.

Es kann auch nicht sein, dass Gott zu seinen geliebten Gotteswesen im menschlichen Leben über einen Künder einer religiösen Gemeinschaft sagte, die Jünger/innen der Jetztzeit hätten angeblich bei ihrer himmlischen Heilsplanaufgabe völlig versagt, da sie ihr Wissen zur höheren Geistigkeit nicht umgesetzt hätten.

Diese deprimierende Aussage stammt von einem gefallenen Künder, der wahrlich durch die Einflüsterungen von geistig entgegengesetzt lebenden Seelen entsetzlich irregeführt wurde und es nicht mehr selbständig im Leben schafft umzukehren, da für ihn zu viel auf dem Spiel steht. Der Kritik möchte sich ein nach außen demütiger, doch innerlich hochmütiger Mensch nicht aussetzen. Wäre er demütig, schlicht und bescheiden, dann hätte er sich längst aus der Beeinflussung erdgebundener Seelen befreit und würde auch nicht mehr das geistige Wissen aus seinem Unterbewusstsein hervorholen, da ihm Gott dazu verhelfen würde die Kehrtwende zu schaffen.

210 Der übereifrige, gefallene Künder, der fälschlich einer Friedensreichvision nachgeht, wird irgendwann aus verschiedenen Gründen beim Aufbau einen Stillstand erleben. Er muss dann schmerzlich erkennen, dass er mit seinem Vorhaben gescheitert ist. In dieser Phase versucht er eine Möglichkeit zu finden, wie er die erstellten Bauwerke, Ländereien, Betriebe und die treuen Beschäftigten finanzieren und auch halten kann. Er braucht nicht nur für sich, sondern für seine Anhänger eine neue Ansporn- und Beschäftigungsmöglichkeit und einen neuen Lebenssinn mit guten Zweck, denn sonst kehren sie ihm den Rücken zu. Die Umstellung auf ein neues äußeres Ziel geschieht von einem Künder erst dann, wenn er merkt, dass mit seiner Vision und der göttlichen Inspiration etwas nicht stimmen kann, da er widersprüchliche Aussagen empfängt und nicht wenige treue Anhänger sich von ihm enttäuscht verabschieden.

Natürlich sieht er im Misslingen seiner Friedensreichidee die Schuld bei den treuen Anhängern, die sich zuwenig dafür einsetzten und nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellten oder die angeblich die göttlichen Belehrungen über den Künder durch Schulungen nicht verwirklicht haben. Nun will sich dieser Künder auf eine andere Weise nützlich machen, um Gott zu gefallen. Er denkt nach und wird fündig. Da er tierliebend ist, möchte er etwas Gemeinnütziges mit der Hilfe spendenfreudiger Anhänger aufbauen. Diese dienten ihm bereits treu in einem anderen Leben, einige von ihnen auf eine andere Weise wie bisher. Wahrlich, nur wenige gottverbundene Menschen schaffen es aus der Umklammerung eines gefallenen Künders zu kommen. Sie helfen ihm auch nicht als gleichwertige Geschwister, sondern dienen ihm hörig ohne zu bedenken, dass sie dadurch nicht nur in ihrem Menschen, sondern vor allem in ihrer Seele das frühere himmlische Freiheitsgefühl und den Gleichheitssinn der Wesen völlig zudecken.

Wenn ihr wüsstet, dass diese ungesetzmäßigen Verhaltensweisen der Unterwürfigkeit und des Dienens sich nicht nur im menschlichen, sondern auch im seelischen Bewusstsein speichernd einprägen und bei ständigen Wiederholungen noch mehr verfestigen, dann würde jeder von euch sehr darauf achten, dies nicht zuzulassen. Wahrlich, viele von euch waren in einem Leben oder in den jenseitigen Bereichen Hörige, z.B. besonderen Könnern ihres Fachs, Herrschern, Heuchlern oder auch religiösen Führern gegenüber, deren Glaubensanschauung und gekonnte Predigten auf euch sehr anziehend wirkten und in euch immer wieder Bewunderung und Ehrfurcht vor ihnen auslösten. Solche Menschen und Wesen bestimmten oft über euch.

Zur Hörigkeit gegenüber außergewöhnlichen Weltmenschen und deren Bewunderung kam es nur deshalb bei den Gläubigen, weil sie immer von falschen Vorstellungen ausgegangen sind. Viele glauben heute noch, dass angeblich Gott Einzelnen ein besonderes Talent in die Wiege gelegt hat, damit die Menschen etwas von ihnen lernen, das für sie zur guten Orientierung in dieser Welt sehr wertvoll ist oder z.B., dass einige von Gott dazu befähigt sind, durch ihr erfolgreiches Gottesstudium, Menschen und Seelen ins Himmelreich zu führen. Durch die Unwissenheit der Menschheit ist auf Erden sehr viel Verwirrung entstanden und hat sich auch bei den Gottgläubigen festgesetzt.

Wahrlich, wer in der Welt der Fallwesen persönlich groß herauskommt, der ist schon im Jenseits von erdgebundenen, uneinsichtigen Seelen dafür vorbereitet worden, da sie noch das personenerhobene Schauleben lieben und es nicht aufgeben wollen, trotz unermüdlicher Bemühungen des Gottesgeistes und himmlischer Wesen sie näher ins unpersönliche himmlische Leben zu weisen. Aus dem erdgebundenen Jenseits haben es die Seelen leicht einen gleichartigen Menschen zu führen. Sie geben ihm ständig Impulse was er zu tun hat, damit er ein großes weltliches Wissen aufnimmt und so eine überdurchschnittliche Intelligenz und außergewöhnliches Können in verschiedenen Lebensbereichen aufweist. Steht er einmal im Mittelpunkt, dann freuen sie sich sehr, denn durch die Bewunderungskräfte unwissender Menschen, können sie im erdgebundenen Jenseits viele einpolige Negativkräfte auftanken.

215 Wer von euch heute noch glaubt, dass Gott einem Menschen und seiner Seele besondere Talente und Fähigkeiten für diese Welt übertragen hat und sie dazu mit Kräften unterstützt, der hat wirklich noch ein eingeengtes menschliches Bewusstsein. Er wird, wenn er nicht bald umdenkt, noch lange im Jenseits brauchen, die weltlichen Gegebenheiten richtig einzuordnen, welche Menschen und Seelen irregeführt und für die göttliche Wahrheit blind gemacht haben. Bitte wacht auf und schaut euch mit dem neuen geistigen Wissen genauer in dieser Welt um, dann wird vielleicht dem einen oder anderen ein Licht aufgehen. Bitte denkt aus der Sicht des unpersönlichen, himmlischen Lebens, dann fällt es euch leichter dieses Weltsystem zu durchschauen und die Weichen zu eurer Umorientierung und für ein himmlisch nahes Leben zu stellen.


In dieser personenbezogenen Welt, die nichts mit dem demütigen himmlischen Lebenssystem zu tun hat, hatten bisher die religiösen erhobenen Führer ein leichtes Spiel, die sehr beeinflussbaren gläubigen Menschen in ihren Bann des Dienens und der Unterwürfigkeit zu ziehen. Sie erklärten ihnen wiederholt, wenn sie jemand und ebenso ihnen dienen und sich treu den Anweisungen unterstellen, hätten sie Gott und auch den Menschen ein sehr gutes Werk getan. Dadurch würden sie Gott mehr Gefallen und Vorzüge bei ihm erlangen und kämen schneller ins Himmelreich. Sie gaben ihnen zu verstehen, dass es der Gotteswille sei und dies angeblich in seinem universellen Gesetz für alle Wesen so enthalten ist. Solche und ähnliche Aussagen kamen bei den hörigen Gläubigen gut an. Diese Speicherungen des Dienens und der Unterwürfigkeit verfestigten sich immer mehr im Unterbewusstsein, bis einmal auch die Seele völlig identisch mit dem menschlichen Bewusstsein wurde und nach dem Ableben gerne auch in den jenseitigen Bereichen so programmiert weiter lebt.

Vielleicht könnt ihr nun verstehen, weshalb manche Menschen anderen noch mit Freude dienen und sogar ihre üblen Launen regungslos ohne einen Widerspruch hinnehmen. Bitte macht euch frei von der Unterwürfigkeit gegenüber Menschen und dient ihnen nicht, denn das entwürdigt euch und ihr könnt ihnen dadurch einmal hörig werden. Menschen in ihrer Not zu helfen, das ist Gott gewollt und auch richtig. Doch wenn im Bekannten- und Familienkreis oder im Beruf ein Mensch über euch stehen will und euch bei eurem Tun ständig rügt und schikaniert, dann lasst ihn in ruhiger und ernster Rede verspüren, dass er mit euch nicht so umgehen kann. Das ist euer Weg zur Befreiung von aufgesetzten falschen Verhaltensweisen der „Unterwerfung“ und des „Dienens“, die in dieser Welt der Fallwesen Gang und Gebe sind.


Nun kehrt der Gottesgeist zum Künder zurück, der nach der misslungenen Friedensreichvision ein gemeinnütziges Tierwerk gegründet hat. Er ist bei seinen Anhängern sehr angesehen und beliebt und wird ständig in seinen Reden bewundert und hochgehoben. Aus falsch verstandener Liebe zu Gott wollen die Anhänger den Künder bei seinem neuen Vorhaben unterstützen und glauben irrtümlich, Gott damit zu dienen. Dabei merken sie nicht, dass sie immer mehr in die Hörigkeit des Künders geraten.

Wahrlich, die Unterwürfigkeit und Hörigkeit Menschen gegenüber, die im äußeren scheinbar Außergewöhnliches leisten und von Anhängern ins Rampenlicht gestellt werden, weil ihnen geistiges Wissen angeboten wird, nimmt bei religiösen Menschen kein Ende. Sie umgarnen einen auf dem Podest stehenden Menschen und möchten sich ihm auf irgendeine Weise erkenntlich zeigen, um dann von ihm Lob, Anerkennung und Dank zu erhalten. Wird ihnen dies gelegentlich gegeben, dann sind sie sogar bereit einen Teil oder alles von ihrem Hab und Gut für eine gute Sache herzugeben. Durch Schenkungen bzw. Überschreibungen größeren Vermögens wuchsen so kleine religiöse Gruppen immer mehr zu großen Religionen heran, bis sie eines Tages so viele Mitglieder angeworben hatten, dass sie zur Staatsreligion ernannt wurden.

220 Wahrlich, wenn gläubige Menschen ehrfürchtig auf einen Künder oder religiöse und weltliche Führer schauen, dann sollten sie darüber einmal tiefgründig nachdenken und sich selbstehrlich fragen, was sie so sehr an diesen Menschen fasziniert. Es muss eine außergewöhnliche Redeart und Verhaltensweise sein, die sie besonders schätzen und immer wieder anzieht und begeistert. Der Gottesgeist möchte eure Überlegungen diesbezüglich unterstützen. Nach der Gesetzmäßigkeit der Anziehung gleicher Kräfte kann es nur so sein, dass ihr gleiche oder ähnliche Verhaltensweisen und Wesensmerkmale dieser gehobenen Menschen in euch gespeichert habt, die euch unbewusst oder schon bewusst sind und euch steuern.

Wer noch Menschen zujubelt, der kann immer davon ausgehen, dass er in früheren Leben auch eine unschöne, gehobene Wesensart gelebt hat. Dieses Verhalten läuft für den so gearteten Menschen unbewusst ab.

Sieht ein Mensch eine bedeutende Persönlichkeit - es kann auch ein Bild von ihr über die Medien sein - um die viel Aufsehen gemacht wird oder sogar ein Kult entstanden ist und diese vertritt seine Lebensrichtung oder setzt sich für seine Interessen ein, dann ist er bewusst oder unbewusst von dieser Person sehr angetan.

Ihr werdet jetzt vielleicht fragen: Welcher Vorgang findet unsichtbar für euch Menschen über den Sehsinn statt?

Nun, über die Augenzellen, die mit dem Ober- und Unterbewusstsein und der Seele informativ und energetisch verbunden sind, werden vom bewundernden Menschen feine Lichtimpulse ausgesendet, die dann auf einer ganz feinen Lichtbahn in die Aura des betreffenden Kultmenschen gelangen. Durch die Lichtimpulse der Bewunderung nimmt der Kultmensch unbewusst Negativkräfte auf. Sendet ihm der bewundernde Mensch weiter Sympathie zu, dann kehren blitzschnell magnetisch angezogene Energieteilchen aus der Aura des Kultmenschen zu ihm wieder zurück. Sie übertragen ihm auf der Gefühlsebene - so er dafür feinfühlig genug ist - in welcher Lebensschwingung sich der Kultmensch momentan befindet. Zudem lösen die zurückkommenden Energieteilchen beim bewundernden Menschen in seinem gleichfrequenten Energie- und Speicherbewusstsein seiner Seele sowie seinem Unter- und Oberbewusstsein, auf der Empfindungs- und Gefühlsebene verschiedene Gedanken oder Worte der Bewunderung und Sympathie aus, da er die gleiche Lebensart liebt und lebt. Pflegt der Mensch diese Lebensart immer von Neuem, dann verstärkt sich dieses negative Energiefeld in ihm, sodass er eines Tages begeistert und sogar überschwänglich einer weltlichen oder religiösen Persönlichkeit zujubelt.

225 So ein falsch gearteter Mensch wird von den Speicherungen seiner Seele und auch des Unterbewusstseins förmlich zur Bewunderung einer Persönlichkeit getrieben. In ihm liegen verborgene Wünsche ebenso persönlich bewundert zu werden, weshalb er meist unbewusst fieberhaft nach Möglichkeiten sucht, um auch im Mittelpunkt stehen zu können. Solange er seine Person noch sehr wichtig nimmt, wird er keine Veränderung in seinem hochmütigen Verhalten vornehmen wollen.

Geht die Seele mit ihren hochmütigen Speicherungen ins Jenseits und findet auch dort keine Wesensveränderung in das demütige unpersönliche, himmlische Leben statt, dann nimmt sie diese ungesetzmäßige Lebensweise zu einer erneuten Wiedergeburt ins Erdenleben mit. Befindet sie sich wieder im Menschen und gefällt ihr dieses erhobene Leben unverändert, dann überträgt sie die hochmütige Lebensart ins Unterbewusstsein. Die Übertragung der früheren negativen Speicherungen aus den Seelenhüllen - die von der Geburtsstunde bis zum Erwachsenenalter dauert und dann meistens abgeschlossen ist - nimmt die Seele eigenwillig und selbstständig im Tiefschlaf vor. Dazu erhält sie natürlich keinen göttlichen Beistand. Diese Speicherungen prägen den Menschen immer mehr im Äußeren und er weiß sich dann nicht anders zu geben, als wieder im Mittelpunkt stehen zu wollen. Wird er von jemand auf seine persönliche Überheblichkeit angesprochen, dann will er entweder nichts davon wissen oder glaubt aufgewühlt, dass ihm etwas vorgehalten wird, was er wirklich nicht ist.


Wahrlich, wer nicht bereit ist sich tiefgründig kennenzulernen und seine stolzen Verhaltensweisen abzulegen, der wird sich weiter in seinem trüben Bewusstsein so geben, wie er glaubt bei Menschen gut ankommen zu können, die ebenso seine unechte, scheinheilige Art unbewusst lieben.


Wahrlich, wenn jemand von einem oder mehreren Menschen (Gruppe) begeistert ist und sich von ihnen angezogen fühlt und es drängt ihn bei ihrem Auftritt vor einer größeren Menschenmenge dabei zu sein, dann findet auf der feinstofflichen Energieebene noch ein anderer Vorgang statt.

Bitte stellt euch vor, dass ein umjubelter Mensch oder auch mehrere, sich in einem großen Negativ-Energiefeld befinden. Darin befinden sich die Speicherungen aller Menschen, die dem öffentlich auftretenden Menschen oder einer ganzen Gruppe viele Bewunderungskräfte zugesendet haben. Dieses Energiefeld hat immer eine Anziehung für gleich geartete Menschen. Wenn die bejubelten Menschen wieder einmal öffentlich auftreten, dann kann es sein, dass einige Veranstaltungsteilnehmer oder sogar viele vor Begeisterung vollkommen außer sich geraten. Sie befinden sich durch ihre Sympathie im großen NegativEnergiefeld eines oder mehrer hochgehobener Menschen und werden von den darin enthaltenen verschiedenen Begeisterungsspeicherungen förmlich in Ekstase gebracht. Diese geballten Negativkräfte können einen begeisterten Menschen derart vereinnahmen, dass er die Kontrolle über sein menschliches Bewusstsein verliert und zu schreien anfängt oder apathisch wird und weint.

230 In der von den Fallwesen auf Negativkräften erschaffenen Welt und ihrem personenbezogenen Lebensprinzip, geschieht dies immer wieder bei Menschen, die sehr gerne persönlich erhoben (stolz, überheblich) leben und auch andere bewundern. Befinden sie sich in einer großen Menschenmenge, um an einer Sport- oder Musikveranstaltung teilzunehmen, oder wo Religionsführer ihre Schau abhalten, um so gemeinsam angeblich Gott die Ehre zu erweisen, dann befinden sie sich in diesem großen Negativ-Energiefeld das aus Begeisterungsspeicherungen besteht. Durch die darin vorliegenden Speicherungen spüren sie Glückseligkeit und sind von diesem äußeren Ereignis überwältigt. Noch lange schwingt dieses Erlebnis freudig in ihnen nach und sie schwärmen davon.

Die magnetische Anziehung zu einer Massenveranstaltung würde bei einem Menschen nicht zustande kommen, wenn er nicht noch große Speicherungen vom personenerhebenden Lebensprinzip in sich hätte. Dies ist auch der Grund, weshalb Menschen immer wieder von ihren eigenen Speicherungen zu Großveranstaltungen unbewusst hingezogen werden. Sehen sie die Werbung für eine bestimmte Veranstaltung, dann sind sie gleich dafür aufgeschlossen. Diese Anziehung ist für sie der beste Beweis, dass sie noch stark mit gegensätzlichen Speicherungen belastet sind. Nur das Umdenken in eine unpersönliche Lebensweise kann sie dem göttlichen Lebensprinzip näher bringen und vor allem, wenn sie bereit sind Gott diese personenerhebenden Speicherungen immer wieder zur Umwandlung zu übergeben. Sie werden einmal nach der Überwindung ihrer negativen Speicherungen selbst über sich staunen, dass sie keinen Bedarf mehr nach einer Großveranstaltung haben bzw. dafür in sich keine Anziehung mehr verspüren. Die Überwindung der erhobenen Lebensweise wäre der kürzeste Weg ins Himmelreich für die ernsthaft bereiten Rückkehrer!


Ihr gläubigen Menschen dieser Welt, spürt ihr jetzt beim Lesen ein unangenehmes, abwehrendes Gefühl gegenüber den letzten Botschaftspassagen, dann seid ihr vom Gottesgeist angesprochen worden. Eure negativen, hochmütigen Speicherungen werden vom göttlichen Licht angestrahlt. Was wollt ihr in eurer Freiheit nun damit tun?

Überdenkt es gut, ob ihr euch nicht lieber schon heute vom Prinzip dieser Welt, den personenbezogenen und aufwertenden Lebensweisen der Fallwesen ganz verabschieden wollt, denn so eingestellt und belastet könnt ihr niemals ins Himmelreich zurückkehren, das heißt, ihr werdet von der Erdgebundenheit nicht frei kommen können.

Bitte legt eure Scheuklappen und eure unschönen, schon lange aufgesetzten Masken in mehreren Lebensbereichen ab und werdet wieder demütig und unpersönlich wie die himmlischen Wesen, die beständig im Gleichheitsprinzip leben. Dann passiert es euch nicht mehr, dass ihr zu einem Menschen ehrwürdig und bewundernd aufschaut und lasst es auch nicht zu, dass sich andere euch gegenüber so unnatürlich verhalten. Bitte bedenkt, mit einer bewundernden Lebensweise erniedrigt ihr euch letztlich doch nur selbst! Wollt ihr das wirklich weiter tun?

235 Wahrlich, viele Jünger/innen Gottes (Heilsplanwesen) zieht es noch weiter zu hochmütigen Menschen, die sich äußerlich verstellen und wie zahme und demütige Lämmchen geben, um angeblich für Gott und die späteren gesalbten Jünger/innen des Friedensreiches auf Erden den fruchtbaren Boden zu bestellen. Doch wer sie im Hintergrund sehen würde, vor allem in Geldangelegenheiten, wo sie um jeden Cent schachern, um weiter riesige Ländereien erwerben zu können, der käme aus dem Staunen nicht heraus. Große Ländereien zu erwerben, um dadurch Menschen einer religiösen Anschauung einen Lebensraum zur Absonderung von der Welt zu verschaffen oder dadurch Tieren ein besseres und freieres Leben ermöglichen zu können, das war niemals im Heilsplan Gottes für die Jünger/innen Gottes vorgesehen. Wer das befürwortet, der lebt wahrlich noch in einem Phantasiegebäude, das er sich aus Unwissenheit über das himmlische Gesetz- und Lebensprinzip selbst erschuf oder er hat sich eine irreale Lebensanschauung aufbinden lassen. Derjenige wird lange brauchen, bis er durch neue Erkenntnisse aus seinen falschen Vorstellungen heraus finden kann.

Bitte wacht auf und seid gescheit! Wie lange wollt ihr euch noch von geldgierigen Menschen in die verkehrte Richtung führen lassen, die vorheucheln Gott in ihrem Herzen zu lieben?

Wollt ihr das wahre Wesen verstellter heuchlerischer Menschen in religiösen Gemeinschaften kennenlernen, dann braucht ihr euch nur ihre auffallend gebauten und kostspielig errichteten Gebäude und Räume anschauen. Für wen haben sie diese gebaut?

Bestimmt nicht, um ärmliche Menschen dort zu empfangen und ihnen eine vorübergehende Bleibe zu gewähren.

Seid ihr noch nicht aufgewacht, dann schaut euch z.B. in einem auffällig hergerichteten Gebäude um, das für Kranke aus vielen Spenden herzensoffener Menschen errichtet wurde. Wer geht heute dort ein und aus?

240 Bitte schaut euch noch genauer dort um und blickt in die schmuckvollen Räume mit kostspieliger Ausstattung, angeblich für Christus und seine Getreuen erbaut, dem heimatlich-himmlischen Lebensstiel nahe und gut angepasst. Doch wer dort tatsächlich zur Heilbehandlung einkehrt und die hohen Behandlungskosten auf sich nehmen kann, der hat keine finanziellen Sorgen. Der Gottesgeist freut sich für ihn, dass es ihm gut geht und gönnt ihm dies.

Doch jeder innere Mensch sollte es wissen: Das himmlische, göttliche Gerechtigkeitsgesetz gestattet keinen Unterschied zwischen Wesen von höherem und niedrigerem Bewusstsein. Auch wenn ein Wesen in seinem Lichtbewusstsein mehr Energien gespeichert hat, weil sich die gesammelten Energien durch eine größere Anzahl von Evolutionen stets in ihm vermehrt haben, so empfängt das himmlische Wesen von der Urzentralsonne deswegen auch keine größere Energiemenge zu seiner weiteren Evolution. Es ist eine gerechte Lebensweise, die sich die himmlischen Wesen ausgewählt haben und ins göttliche Gesetz einbrachten. Alles ist im himmlischen Sein gerecht geregelt, jedoch im menschlichen Leben werden Unterschiede bei gut und schlecht Bemittelten gemacht. Wer wieder in die göttliche Gerechtigkeit zurückkehren will, dem wird vom Gottesgeist angeraten, jetzt schon dafür zu sorgen, dass er nicht im Überfluss lebt und Menschen nicht erniedrigt und schief anschaut oder meidet, denen es finanziell nicht so gut geht wie ihm.

Wer noch die Meinung der eigensüchtigen und ungerechten Fallwesen vertritt, dass jeder gut Bemittelte sich mit großem Fleiß sein wohlhabendes und großzügiges Leben selbst verdient hat, dem sagt der Gottesgeist jetzt berichtigend, dass dies nicht immer der Wahrheit entspricht.

Es liegt am einzelnen Menschen selbst, wie er zu den göttlichen Gesetzen steht oder zu dieser Welt und ihrem Personen erhebenden Lebensprinzip. Ist er sehr stolz und voreingenommen, dann kann er mit Sicherheit davon ausgehen, dass ihm zu seinem Reichtum unsichtbar gleichartige Seelen verholfen haben. Sollte dies dann gerecht sein und nach dem Ermessen Gottes rechtmäßig erworben sein? Nein, dies kann in der Welt der Fallwesen nicht sein. Denkt bitte jetzt um, ehe es zu spät ist, denn in den jenseitigen Bereichen werdet ihr es sehr schwer haben euch von eurer falschen Anschauung zu lösen. Forscht nach, wie ihr zu eurem finanziellen Überschuss und Wohlstand gekommen seid. Waren es vielleicht die Eltern oder andere Familienangehörige, die euch finanziell unterstützten und ein Vermögen übertrugen, sodass ihr heute finanziell gut dasteht? Wenn dies der Fall gewesen ist, dann seid ehrlich und gebt nicht Äußerungen von euch, dass ihr euch euer Hab und Gut redlich selbst verdient habt.

Manche Jünger/innen glauben, dies wäre ihre frühere gute Aussaat gewesen, dass sie nun im Überfluss und in gehobener Gesellschaft leben können. Wahrlich, wer dies noch glaubt, lebt geblendet von den Meinungen der Fallwesen, die sich ein wohlhabendes Leben geschaffen haben, das in Wirklichkeit durch den Fleiß ihrer Untergebenen und Diener zustande kam und nun glauben sie, sie müssten stolz verkünden, dass Gott ihnen für ihre Verdienste und den besonderen Fleiß rechtmäßig das große Vermögen in die Hände gelegt hat.

250 Bitte macht euch frei vom aufgesetzten Denken anderer, die es meisterlich verstehen unwissende Menschen mit religiösen Sprüchen zu täuschen. Ihre wohl durchdachten Ansichten und Motive gehen gerne in die religiöse Richtung, obwohl sie tatsächlich innerlich von Gott nichts wissen wollen. Ihr Taufschein belegt zwar, dass sie einer Religionsgemeinschaft angehören, doch wer sie täglich sieht und intensiver kennenlernt, erkennt sofort welche Lebensrichtung sie wirklich verfolgen. Ihre Lebensart kopieren auch scheingläubige Menschen, die nicht aus dem Fall stammen. Es sind gefallene Jünger/innen, die sich im Irrgarten dieser Welt verlaufen haben und sich nicht mehr vorstellen können, dass es eine himmlische Gerechtigkeit gibt, wo kein Wesen mit Energien bevorzugt und auch nicht benachteiligt wird.

Wollt ihr wieder in der himmlischen Gerechtigkeit leben, dann beeilt euch, euer falsches Denken, Sprechen und Handeln zu verändern. Nur so habt ihr eine Chance euch in die himmlische Gerechtigkeit einzuschwingen und weitsichtig das menschliche Leben zu betrachten, um eine Gegebenheit mehr himmlisch real zu sehen.

Wahrlich, wer noch im Überfluss wohlhabend lebt und nicht bereit ist, etwas an ärmliche und in Not geratene Menschen abzugeben und fälschlich glaubt, diesen Lebenszustand hätte ihm Gott verschafft, der täuscht sich sehr. Sollte einer von euch gut bemittelten Menschen die Einstellung vertreten, viele der ärmlichen Menschen sind Tagediebe und hätten ihr Elend selbst verschuldet, wahrlich, bei dem stimmt mit Sicherheit sein Gerechtigkeitssinn nicht. Mit dieser Meinung befindet er sich weit entfernt vom himmlischen gerechten Lebensprinzip. Dies sollte er zu seiner Erkenntnis wissen.


Nun, wenn sich nur gut bemittelte Menschen den Aufenthalt in einem von Spenden gebauten Heilgebäude leisten können, dann wird wahrlich das göttliche Gesetz der Gerechtigkeit sehr missachtet. Geschieht dies, dann sollten die herzensoffenen, spendenfreudigen Menschen die Hintergründe und Absichten dieser ungerechten Maßnahme beleuchten und aufdecken und darauf bestehen, eine Veränderung zur gerechten Behandlung der Patienten herbeizuführen. Stehen geldgierige machthungrige oder fanatische religiöse Menschen dahinter, die sich eine geschickte Weltmeinung für ihr ungerechtes Tun zurechtgelegt haben, dann ist Vorsicht geboten und mit weiterer Unterstützung und Spenden Abstand zu nehmen, denn sonst belastet ihr euch mit ihnen, da ihr ein ungerechtes Lebenssystem befürwortet und unterstützt.

Von euch sollte sich ein jeder gut überlegen und zum Selbstschutz prüfen, wenn ihr gemeinnützige Organisationen mit Spenden unterstützt, ob der Verdacht besteht, dass die Spenden für persönliche Zwecke von wenigen verwendet werden oder in Bereiche fließen, die keinen gemeinnützigen und helfenden Zweck erfüllen.

255 Gemeinnütziges Einbringen aus der Sicht des Gottesgeistes bedeutet, dass jeder in eine Organisation eingeflossene Geldbetrag ausschließlich zum Wohl bedürftiger Menschen aufgewendet werden soll. Dann erst wären die Tiere zu beachten, die wirklich in unerträglichen Lebensverhältnissen leben. Doch nicht für die Tiere, die in der freien Natur leben, sind Spendengelder aufzubringen und zu verwenden. Sie können sich gut selbst versorgen und brauchen keine eigenen Landflächen mit Umzäunungen, damit sie ungestört von den Menschen leben können. Dies ist wahrlich eine falsche Einstellung jener Menschen, die Tiere mehr lieben und achten als die Menschen. Sie sind vollkommen abgewichen von der Normalität des himmlischen Lebens und glauben noch, mit ihrer unnötigen Fürsorge für freilaufende Tiere ein gutes Werk für die Schöpfung Gottes zu tun.

Vordergründig sollte immer das Wesen aus himmlischer Abstammung betrachtet werden, denn im Gottesgesetz ist die Rangfolge auch so festgelegt. Wer aber zuerst den Tieren Fürsorge und Aufmerksamkeit schenkt, anstatt sich fürsorglich der im Elend lebenden Menschen anzunehmen, der lebt wahrlich weit am himmlischen Gesetz vorbei. Er sieht sich zwar als einen großen Wohltäter der Tiere, doch er vergaß vordergründig die Menschen zu sehen, in denen ein himmlisches Wesen lebt. Wahrlich, dies sollte ein noch unwissender, fanatischer Tierfreund einmal intensiver aus der Weitsicht des himmlischen Lebens betrachten. Hat er dies erfasst, dann wird er nicht mehr seine ganze Fürsorge den Tieren widmen wollen.

Da in dieser ungerechten Welt so viele Menschen obdachlos sind und verhungern, spricht der Gottesgeist jetzt diesen Menschen ins Gewissen, die angeblich gerecht sein wollen, doch kein Mitgefühl für ärmliche und schlecht bemittelte Menschen haben, die neben ihnen leben. Wer sie übersieht, weil er sich von ihnen ein falsches Bild gemacht hat und sie deshalb ablehnt, obwohl er ihnen aus seiner gut bemittelten Situation helfen könnte, der ist wirklich noch nicht in das göttliche Gerechtigkeitsgesetz eingetreten.

Manche von ihnen glauben, sie befinden sich auf dem Inneren Weg zu Gott ins Himmelreich und übersehen doch ihren sich in Not befindenden Nächsten. Einige davon sind gut ausgebildete Ärzte und Heilpraktiker mit vielen Lebenserfahrungen und sind geistig gut orientiert und in einem von Spenden aufgebauten Heilgebäude tätig. Sie wissen genau, dass sehr viele Menschen dringend ihrer Heilbehandlung bedürften, die gerade große seelische und physische Probleme haben. Doch sie sind schlecht bemittelt und werden deshalb zur Behandlung abgelehnt. Sollte das gerecht sein?


Wahrlich, das ist wirklich eine unbarmherzige und ungerechte Verhaltensweise von angeblich inneren Menschen, die Gott ihre Herzensgebete entgegenbringen und sich selbst für geistig weit gereift halten.

260 In dieser Welt der Täuschungen und Ungerechtigkeiten sind jedoch viele gütige und großherzige Menschen bereit zu spenden. Dies begrüßt der Gottesgeist und versucht sie innerlich über ihre Seele dorthin zu weisen, wo die menschliche Not am größten ist. Doch er hält sich fern von jenen Menschen, die eine Heilstätte finanziell unterstützen, deren Betreiber und Besitzer die göttliche Gerechtigkeit außer Kraft setzen bzw. übergehen. Die Bediensteten dort geben sich große Mühe, die gut bemittelten Patienten mit Herzenswärme zu behandeln und ihnen zu vermitteln, wie rührend sich Gott durch sie einsetzt. Doch auch diese vergessen, dass sie mit ihrer Arbeit eine ungerechte Lebensweise unterstützen. Wer in die Gerechtigkeit Gottes eintreten möchte, der wird das ungerechte Lebenssystem von Arm und Reich nicht mehr unterstützen und wird sich von solchen Arbeitgebern distanzieren, auch wenn er vorübergehend Nachteile erdulden muss.


In dieser Welt der Fallwesen sind viele herzensoffene Menschen bereit mit ihrem finanziellen Überfluss Gutes zu bewirken. Sie wollen, dass mit ihrer gütigen und barmherzigen Hilfsbereitschaft durch Spenden und Schenkungen vielen hilfebedürftigen Menschen geholfen werden kann. Sie selbst haben durch ihre Gottnähe viel Herzenswärme erschlossen und diese sollten z.B. Kranke in einer Heilbehandlungsstätte, durch geistig höher entwickelte, betreuende Menschen verspüren können, ohne Unterschied ihres Glaubens und ihrer finanziellen Situation. Ihnen wollen sie gerne ihre hohen Spenden anvertrauen.

Wahrlich, diese Absicht ist gut und die gütigen Menschen werden vom Gottesgeist mit Energien unterstützt. Doch er gibt ihnen keine Impulse und Anweisungen in der Welt der Fallwesen wunderbare, kunstvolle Bauwerke zu errichten oder sogenannte gemeinnützige Hilfsorganisationen zu gründen, da er sich nicht in das freie Leben der vom Himmelreich abgefallenen Gotteswesen einmischt. Jeder Mensch soll selbst bestimmen zu welchem guten Zweck er seine Spendengelder einsetzen möchte.


Gibt ein großherziger Mensch seine Spende zur Errichtung einer gemeinnützigen Heilbehandlungsstätte, wo auch ärmliche Menschen gut behandelt werden können, dann kann er eine große Enttäuschung erleben. Seine gute Absicht scheitert evtl. bald an den Menschen, denen er gutgläubig und vertrauensvoll die Gelder zur Verwaltung überließ. Oftmals erfahrt das gutwillige Vorhaben, durch das veränderte Bewusstsein der dafür Verantwortlichen eine Wandlung ins Gegenteil, da sich den Aufenthalt in der Heilstätte auf einmal nur noch gut bemittelte Menschen leisten können. Diese Wandlung ins Negative geschieht immer wieder bei einst gerechten Menschen, die später bei der Verwaltung größerer Geldsummen in die Versuchung kommen ihren Gerechtigkeitssinn auf die Seite zu stellen und das ungerechte Lebensprinzip dieser Welt vorzuziehen. Dafür haben sie für sich und andere immer gut zurecht gelegte religiöse oder weltliche Gründe und Ausreden. Damit versuchen sie ihr Gewissen zu beruhigen.

Wahrlich, dieses Beispiel ist kein Einzelfall in dieser Welt der vielen Täuschungen. Zuerst sind gutmütige, herzliche Menschen bereit den Ärmeren zu helfen und deshalb werben sie für Spendengelder, um eine barmherzige Tat zu vollbringen. Auf diese Weise entstanden schon viele Krankenhäuser, die aber bald danach privatisiert wurden und durch einen kostspieligen Umbau für schlecht bemittelte Menschen nicht mehr zugänglich waren. So ist diese Welt der abtrünnigen Gotteswesen, worin die göttliche Gerechtigkeit außer Kraft gesetzt wurde und nun auch von den Jünger/innen Gottes.


265 Noch einmal stellt der Gottesgeist klar: Niemals gab er seinen Jüngern/innen die Anweisung ein Heilstätte zu errichten, weil er sich nie in äußere Angelegenheiten der Menschen im Fallsein einmischt, die sich nach ihren Vorstellungen und aus bestimmten persönlichen Gründen etwas wünschen. Er gibt den für die göttliche Wahrheit aufgeschlossenen Menschen nur Hinweise aus der himmlischen Weitsicht der göttlichen Gesetze, damit sie die Ungereimtheiten und Falschaussagen besser einordnen, durchschauen und selbstschützend Vorkehrungen treffen können. Wahrlich, die Menschen leben in großer Unwissenheit und einem eingeengten Bewusstsein. Dies ist ein sehr tragischer Zustand nicht nur für den Menschen, sondern noch mehr für eine willige Seele, die in den Himmel zurückkehren möchte. Diese große Tragödie in großem Ausmaß empfindet der Gottesgeist und die himmlischen Lichtwesen in ihrer Weitsicht und Feinfühligkeit sehr schmerzlich.


Im Himmelreich erlaubt das Freiheitsgesetz nicht, dass sich der Gottesgeist und reine Lichtwesen in persönliche Angelegenheiten eines Wesens einmischen. Erst dann, wenn durch eine Handlung die Energien Gottes zu sehr in Anspruch genommen werden, z.B. die Gravitation des umlaufenden Planeten durch ein geplantes Bauwerk gestört sein könnte und dadurch keine Übereinstimmung der Strahlungen und Magnetkräfte auf dem Planeten mehr gegeben ist oder es beginnt die Lichtschwingung eines Wesens oder des Planeten durch irgendeinen Vorfall plötzlich zu sinken, dann bemüht sich die universelle, gütige und liebevolle Ich Bin-Gottheit sanft oder ernst, je nach Größe der problematischen Situation, in unpersönlicher Bildersprache aus der Urzentralsonne eine Korrekturanweisung zu geben. Der unpersönliche Liebegeist dringt nie gewaltsam in unser selbständiges Planetenleben ein und zwingt uns keine Weisungen auf, die wir nicht wollen. Doch unsere ausgeprägte Vernunft und herzliche Verbundenheit zur Ich Bin-Gottheit ist gerne für ihre herzlichen Mitteilungen offen, die uns helfen, stets geschützt vor einer zu hohen Strahlung der Galaxiesonne zu leben. Kommen wir in irgendeine Gefahrensituation, dann klopft die Ich Bin-Gottheit sanft mit einem Lichtstrahl in einer bestimmten Pastellfarbe an unserer Wesensaura an. Wir ahnen dann, um was es sich handeln könnte und bedanken uns sehr herzlich für ihre Fürsorge und bitten sie uns Anweisungen aus ihrer Weitsicht zu geben, wie wir die Gefahrensituation oder ein Problem beheben können. Dies gelingt uns immer, weil die Ich Bin-Gottheit für jede aufkommende Gefahr eine Lösungsmöglichkeit kennt. Die Lösungen haben die himmlischen Wesen gesammelt und in das unpersönliche Lichtbewusstsein der Gottheit übertragen.


Erst wenn ihr die Gesetzesaussage von der göttlichen Freiheit in eurem Herzen weitsichtig verstanden habt und wenn ihr im freien Willen bereit seid umzudenken, erst dann eröffnen sich euch neue Lebensperspektiven zu höherer Geistigkeit. Dann werdet ihr erkennen können, dass Aussagen eines Künders, der auf Erden ein Friedensreich gründen und dafür Bauwerke errichten will, niemals aus göttlicher Quelle stammen können.

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Ihr inneren, wissensdurstigen Menschen, über das Religionsthema wird es vielleicht noch fortsetzende göttliche Weisungen geben, wenn der Künder in seiner Freiheit weitere Zusätze vom Gottesgeist entgegennehmen möchte. Sollte er wieder mit innerer Freude aufnehmen wollen, dann erhält die innere Menschheit durch ihn weitere Vertiefungen der göttlichen Gesetze und Anregungen, um in ein höher schwingendes, edleres Leben finden zu können. Dazu auch neue Berichtigungen über ungesetzmäßige Verhaltensweisen, die sich die abtrünnigen Gotteswesen in personenerhebender Weise erdacht haben, um entgegen dem demütigen, unpersönlichen himmlischen Lebensprinzip existieren zu können.

270 Der Gottesgeist klärt heute über das unfreie und verfälschte religiöse Wissen vieler Glaubensgemeinschaften auf, weil sie die unselbstständigen, gläubigen Menschen meist noch tiefer in ein personenbezogenes und unfreies Leben führen und ebenso in die Abhängigkeit von aufgewerteten Menschen, die glauben von Gott dazu befähigt zu sein andere ins Himmelreich führen zu können. Damit die große Tragik für gläubige Menschen und vor allem für jenseitige erdgebundene, religiöse Seelen endlich ein Ende hat, bietet gegenwärtig der Gottesgeist durch den Künder allen aufrichtigen, nach der göttlichen Wahrheit suchenden Menschen neue Wissensperspektiven aus dem unpersönlichen, himmlischen Leben an. Diese können sie jetzt zum freien Umdenken gut gebrauchen, denn wahrlich, nur damit können sie sich im Jenseits viele Umwege, verlorene kosmische Evolutionszeit und viel Leid ersparen.

Durch ihre Unwissenheit vom himmlischen Leben machten sich gutmütige, gottgläubige Menschen falsche Vorstellungen und deswegen gewöhnten sie sich ungesetzmäßige Verhaltensweisen an, die auch jenseitige Seelen schon lange magnetisch an diese Welt binden. Diese immer wiederkehrende Tragödie der ewigen kosmischen Wesen kann der Gottesgeist nicht verhindern, doch er möchte den zum Umdenken bereiten Menschen neues geistiges Wissen anbieten, damit sie für ihr selbstverantwortliches Leben ein erweitertes geistiges Bewusstsein erhalten und dadurch der inneren Liebequelle Gottes näher kommen können. Mit dem neuen Wissen werden sie sich nicht mehr vom Weltprinzip und auch nicht mehr von den für die göttliche Wahrheit geistig blind gewordenen Menschen täuschen lassen.

Neue kostbare Erkenntnisse, das wünschen der Gottesgeist und die reinen himmlischen Lichtwesen den willigen Menschen und auch jenseitigen Seelen zur weiteren geistigen Reife und Weitsicht, um einmal auf einem geistig höheren und kosmisch lichtvolleren Planeten leben zu können.


Gott zum Gruß.