Botschaft 0709. (Version vom 05.11.2013)
Unsere guten Taten - sind sie wirklich so, wie wir sie einschätzen?

Viel bunt eingepackte Geschenke.

Mein Lichtwort der Liebe offenbart sich wieder und begrüßt herzlich die inneren Menschen, die aus ihren Fehlern lernen und frei werden wollen, um so mir und dem Himmelreich innerlich näher kommen zu können.

Wer von den reinen Lichtwesen in seinem himmlischen Evolutionsleben meinem Liebestrom nahe lebt und durch seine Bereitschaft weitere himmlische Gesetzmäßigkeiten kennenlernen möchte, um sie verstehen und dann nach und nach mehr umsetzen zu können, der ist immer herzlich willkommen in meinem größten universellen Herzen. Er wird von mir beschenkt mit geistigen Gaben, die immer etwas Gewinnbringendes für sein himmlisches Bewusstsein haben.

5 Das ist nicht anders bei den Wesen im Fallsein, die mir ihr Herz schenken. Ihnen bin ich nahe und kann mich ihnen in einer Botschaft mitteilen, die für sie besonders wertvoll ist, wenn sie weiter geistig wachsen möchten. Doch das ist in der niedrigst schwingenden Fallwelt der Menschen nicht so einfach, weil der Mensch stets durch weltliche Ereignisse und Einflüsse sehr niedrig schwingt und kaum die Gelegenheit findet einzukehren in sein Inneres (Seele), in dem ich bin. Diese Tatsache stimmt mich traurig. Doch ich freue mich sehr, wenn sich ein Mensch die Mühe macht, trotz der vielen äußeren Ablenkungen, Störfaktoren und Beschwerlichkeiten und deren Überwindung, in einfacher, demütiger und herzlicher Art zu mir in seinem Inneren zu kommen. Dieses kleine kosmische Ereignis eines Wesens in der dunklen Welt der Fallwesen macht mich froh und glücklich! Könnt ihr euch das vorstellen?

Wer meinen universellen Weitblick hätte, der würde erkennen, wie schwer es die Menschen haben, sich meinem inneren Licht zuzuwenden. Der Mensch wird immer wieder aus seiner inneren und äußeren Ruhe und Stille herausgerissen und gestört. Mehrmals am Tage muss er seine Aufmerksamkeit anderen Menschen widmen und umgekehrt geschieht dies auch von ihm, weil er jemand etwas Wichtiges mitteilen muss. Durch die ständigen Ablenkungen und äußere Beschäftigungen ist es einem herzlichen Menschen kaum möglich, sich intensiv auf mich zu konzentrieren und eine längere innige Zwiesprache zu halten. Diesen Zustand bedauere ich sehr, da ihr euch im himmlischen Sein freiwillig für den Heilsplan entschieden habt, um den geistig irregeführten Menschen durch ein weitestgehend herzliches und edles Leben und durch eine gute innere Verbindung zu mir zu zeigen, mit welcher Lebensweise sie mir und ihrem himmlischen Leben näher kommen könnten. Daraus wurde leider bei den meisten himmlischen Sendboten nichts, weil ihre Lebensweise in die Gegenrichtung, weg vom himmlischen Leben geht.

Was soll ich tun, dass es den himmlischen Sendboten noch vor der Zeitenwende gelingt, sich in die Richtung des himmlischen Lebens auszurichten und mit mir im Inneren den himmlischen Rückweg zu beginnen. Diese Tatsache stimmt die inneren Heilsplanseelen sehr traurig, weil sie immer mehr die Tuchfühlung zu mir in ihrem Wesenskern verlieren, dort, wo mein Liebegeist auf ihre herzliche Kommunikation wartet. Doch meistens warte ich unter tags vergebens, da sich der Mensch oft sehr lange mit vielen negativen weltlichen Ereignissen beschäftigt oder viele unnötige Sorgengedanken um seine Zukunft wälzt oder große Planungen im Voraus macht, die aber seine Seele nicht befürwortet, weil er bei Erfüllung dann völlig nach außen gekehrt leben würde. Wenn sich der Mensch in diesem Zustand befindet, dann kann er kaum an mich denken und die Tür in seinem Inneren zu mir bleibt meistens verschlossen. Wenn er es dennoch schafft, sie kurz zu öffnen, dann blockt das menschliche Gehirn die innige Zwiesprache seines Herzens vorzeitig zu mir ab, weil es noch unruhig schwingt.

Wer stets Gedanken um eine Sache wälzt, der muss damit rechnen, dass seine Gehirnzellen, auch wenn er sich einmal mir zuwendet, weiter aktiv sind. Die menschliche Gedankenmaschinerie ist nicht mehr zu stoppen, weil die in Umlauf gebrachten Energiefelder im Gehirn immer weiter nachschwingen, um neue Ideen und richtungsweisende Impulse ins Oberbewusstsein transportieren zu können. Die Gedankenmechanik eures Gehirns ist nur dann zu stoppen, wenn ihr in völliger Ruhe und Ausgeglichenheit lebt. Dies ist im menschlichen Leben nicht so einfach. Doch ich sage euch, wer sich ernsthaft bemüht mit mir im Inneren zusammenzuleben, der strebt die innere und äußere Ruhe und Stille an. Nur ihm ist es möglich sich vollkommen auf mich in der inneren Zwiesprache zu konzentrieren und meine Liebeimpulse auch zu empfangen. Diese ruhigen und ausgeglichenen Menschen werden von mir dafür reichlich beschenkt. Nur diesen mir nahe stehenden inneren Menschen ist es möglich, ein zufriedenes und harmonisches Leben zu führen.

Wer sich dazu überwindet, dem wird auch klar werden, warum ich immer wieder durch Künder meiner Liebe sage, dass nur in der inneren und äußeren Ruhe ihnen mein Liebegeist nahe ist und sie mit meinen zusätzlichen Kräften beschenkt werden können. Bitte beachtet dies mehr und nehmt euch herzlich einmal vor, in der inneren und äußeren Stille zu leben, dann spürt ihr eure innere Seele, die bei euch Anschluss finden möchte. Sie beabsichtigt, sich euch mehr durch feine Impulse mitzuteilen, um euch zu ihrem Ziel der Inkarnation zu lenken, das sie sich im Jenseits zu erreichen vorgenommen hat. Das aber kann sie nicht, wenn ihr Mensch stets in Unruhe und Hektik verbleibt und sich keine Mühe gibt seine unwesentlichen Gedanken, die er oftmals unnötigerweise wälzt, endlich in Ruhe zu lassen. Diese bringen ihn nicht dorthin, worauf ihn seine Seele aufmerksam machen und auch bewegen möchte.

10 Könnt ihr euch vorstellen, dass der Mensch durch sein überflüssiges und ständiges Gedankenwälzen viele Tagesenergien verliert und dann am Abend vorzeitig müde ist. Das ist ein guter Hinweis für ihn, dass etwas am Tage mit seinen Gedanken nicht stimmte, die entweder negativ waren oder sich meistens um Unwesentlichkeiten drehten. Darum bitte prüft, ob ihr nicht eure Gedanken gezielter kontrollieren sollt, denn nur so könnt ihr euch viele Tagesenergien sparen und seid noch am Abend frischer und kräftiger, als wenn ihr den Tag in Gedanken unkontrolliert verbracht habt.

Wer sich von euch dieses Ziel setzt, der profitiert nur dabei und wird sich darüber freuen, wenn er am Abend noch frisch ist und sich wohlfühlt.

Wer meinen Rat gerne annimmt, dem schenke ich zusätzliche Kräfte. Hält er sich in meiner Nähe auf, dann erspürt er von innen immer mehr den Unterschied von negativen und positiven Gedanken. Stellt er einen oder mehrere negative oder unwesentliche Gedanken bei sich fest - es sind eingeschlichene niedrig schwingende Gedankenvagabunden, die im menschlichen Bewusstsein Unruhe auslösen wollen - die sich durch ein ungutes Gefühl bemerkbar machen, dann versucht er diese durch sein entschlossenes Wollen zu stoppen bzw. seine weitere Ausdehnung im Oberbewusstsein zu unterbinden. Das heißt, er spricht zu seinen Gedanken sehr ernst: „Ich möchte euch nicht mehr haben und übergibt sie mir dann zur Umwandlung“. Nach der Übergabe an mich in eurem Inneren wäre es gut, noch eine Weile mit mir in der inneren Zwiesprache zu sein, denn dadurch erhalten die Gehirnzellen eine andere, völlig neue Ausrichtung und der Mensch ist seine negativen und unwesentlichen Gedanken los.

Übt bitte zunehmend diese erfolgsversprechende Möglichkeit, um ruhiger zu werden und dadurch zu mehr Energien zu kommen. So könnt ihr eure unwesentlichen und negativen Gedanken besser unter Kontrolle bekommen, denn wahrlich, diese Ablenkung ermöglicht euch mehr in meiner Nähe zu sein und das menschliche Oberbewusstsein kann dann gut auf höher schwingende Speicherungen überwechseln. Die Gedanken, die ihr dann in euren Gehirnzellen empfangt, werden euch wesentlich angenehmer sein als die vorherigen. Deshalb übt das, damit sich eure Gehirnzellen nach und nach auf höher schwingende, positive Gedanken umstellen können und durch euer entschlossenes Eingreifen sich nicht mehr trauen negative Speicherungen aus dem Unterbewusstsein abzurufen. Ihr seid der Steuermann eures Schiffes, das heißt, ihr bestimmt geistig in eurem Körper, welche Energien in Umlauf kommen und die Gedankenmaschinerie in Bewegung setzen.

Wer sich mehr in meinem Liebestrom aufhält, dem ist es gut möglich, sich seiner aufkommenden negativen Gedanken bewusst zu werden, da er schon oft versucht hat sie zu analysieren. Deshalb ist es ihm später möglich, schon beim Ansatz der ersten Gedanken die Richtung zu erspüren bzw. zu erkennen was sie wollen und gleich, wenn die Seele durch unangenehme Gefühlsregung funkt, diese abzublocken, so wie ich es euch vorhin geraten habe. Dies verhilft euch im Leben zur größeren geistigen Übersicht zu kommen und ebenso die Lebensrichtung anderer Menschen schneller zu erkennen, damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt.

15 Durch die intensive Gedankenkontrolle werdet ihr immer mehr euch selbst kennenlernen können und wisst gleich beim ersten Ansatz, in welche Richtung eure Gedanken wollen.

Durch euer gutes Kennenlernen ist es euch auch möglich die Absicht eurer Gedanken festzustellen, die nicht immer selbstlos sind, wie ihr dies oftmals fälschlich angenommen habt. Den meisten gutmütigen Menschen ist leider bis heute noch nicht bewusst, dass ihre Gedanken oftmals die Ausrichtung haben, zuerst für sich etwas Gewinnbringendes zu erreichen bzw. einen Vorteil zu suchen. Dies trifft in vielen ihrer Lebensbereiche zu, ohne dass es ihnen bewusst wurde, doch ohne Kontrolle ihrer Gedanken kommen sie nicht dahinter.

Die herzenserfüllten Menschen bringen sich gerne bei Bekannten, Freunden und Familienangehörigen ein und nehmen an, ihre Hilfe bzw. ihre gute Tat ist selbstlos. Doch in Wirklichkeit ist ihre gute Tat auf ihren Vorteil ausgerichtet und dies ist ihnen noch nicht bewusst. Öfter sprechen sie von ihrer guten Tat und schätzen sich als gute Menschen ein. Tatsächlich ist das nicht so. Ihre gute Absicht zu helfen ist zweifellos in dieser dunklen, egoistischen Welt sehr wertvoll, jedoch für eine heimkehrende Seele übel.

Nun erkläre ich euch, wieso eine sonst hilfreiche Geste eines Menschen, die er als eine gute Tat einschätzt, eine weit gereifte Seele sehr stört und warum sie oft verzweifelt nachts zu mir kommt und mich bittet ihr die angeblich gute Tat wieder zu löschen:

Der gottverbundene Mensch nimmt durch seine religiöse Einstellung an, dass jede Hilfe, gleich, welcher Art sie ist, immer eine gute Tat sei. Doch er bedenkt und ahnt nicht, dass er im Verborgenen oft eine Speicherung mit der Absicht hat, durch sein nützliches Einbringen dies insgeheim erhofft, eine Gegenleistung zu erhalten. Auch wenn er sie nicht gleich benötigt, wartet er unbewusst darauf, dass er einmal auch von demjenigen, dem er geholfen hat, irgendwann Hilfe in Anspruch nehmen kann bzw. ihm geholfen wird. Solche guten Werke mit Hintergedanken - auch wenn sie ihm noch unbewusst sind, weil er sich noch nicht selbst kennengelernt und durchschaut hat - entsprechen aus meiner himmlischen Gesetzessicht in keiner Weise der himmlischen Lichtwesen, die sich selbstlos einbringen. Deshalb ist für eine heimkehrende Seele diese Art und Ausübung der guten Tat ihres Menschen ein Gräuel.

20 Vergewissert euch bitte, bevor ihr jemand helfen wollt, ob ihr nicht in irgendeiner Weise später dafür eine Ausgleichshilfe oder eine Bewunderung erhalten wollt. Viele gutmütige Menschen sind ständig unterwegs und helfen gerne, wenn sie von jemand gefragt oder gebeten werden. Doch sie wissen von sich nicht, dass ihre Hilfe in keiner Weise selbstlos ist und deshalb keinen Bezug zum himmlischen Leben hat und ihnen die gut gemeinte Hilfsbereitschaft keine zusätzlichen Energien meiner Liebe einbringt.

Ich belohne nur die Wesen und Menschen mit zusätzlichen Energien für ihre guten Taten, die sie gerne selbstlos einbringen und nicht dadurch ihre Persönlichkeit ins Gerede bringen wollen! Nur die guten Taten sind wahrlich die aus dem himmlischen Gesetzesleben und werden einmal die Seele bei ihrem Heimgang sehr erfreuen.


Wer den tiefen Sinn meiner Botschaftsaussagen verstanden hat und annehmen kann, der will für sich wissen und feststellen, inwieweit er sich selbstlos einbringt und was noch zwischen ihm und dem himmlischen Lebensgesetz der Selbstlosigkeit steht. Wer so selbstlos geworden ist, wie sich die Lichtwesen im himmlischen Lebensgesetz stets verhalten, der freut sich über jede gute Tat, die er auf dem dunkelsten Fallseinsplaneten einbringen konnte. Dies gebe ich euch noch zu bedenken, denn wenn ihr euch wirklich himmlisch selbstlos verhaltet, dann kommt aus eurer inneren Seele eine Freude hoch und ihr wisst, eure gute Tat war eine der himmlischen Wesen.

Wer sich aber etwas vormacht und glaubt durch seine Hilfsdienste, dass er ein guter Mensch ist, der wird stets von seinen guten Taten berichten wollen, um dadurch bei anderen im Mittelpunkt zu stehen und sich aufzuwerten. Diese Menschen versuchen, immer wieder bei gesellschaftlichen Begegnungen, Familientreffen oder im Freundeskreis von ihren angeblich selbstlos guten Werken zu sprechen, weil sie dabei Anerkennung und Bewunderung anderer erhalten. Sie neigen auch dazu sich zu überbewerten und selbst zu erhöhen, indem sie immer wieder von ihren guten Werken erzählen, damit die Zuhörer von ihrer Schilderung tief ergriffen sind. Ihnen ist wichtig, mit ihrer Persönlichkeit im Rampenlicht zu stehen, deshalb erzählen sie immer wieder, weit ausholend und detailliert beschrieben, welch guten Werke sie geleistet haben. Ihre Selbstsucht übersehen sie dabei, denn sie glauben, mit den großen Verdiensten die sie für hilfebedürftige Menschen geleistet haben bei mir gut dazustehen. Sich aber einmal die Mühe zu machen über sich nachzudenken, um sich selbst einmal auf die Schliche zu kommen, in welcher Art sie tatsächlich geholfen haben, das möchten sie nicht, weil sie schon lange gewohnt sind, durch ihre guten Taten hochgehoben zu werden.



Dies tun auch viele berühmte Menschen, die gezielt Gelder spenden, um sich so in der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Dies bringt ihnen viel Ansehen und dadurch sind sie als gute Menschen eingestuft. Die haben dadurch immer Vorteile im Leben und diejenigen, die nur auf das Äußere schauen, sich noch nicht kennengelernt haben und auch noch nicht ihren angeblich guten Absichten zu helfen auf die Schliche gekommen sind, bewundern und erheben diese im Rampenlicht stehenden Menschen. Sie erzählen dann begeistert, wie großartig diese Menschen sind und welche Verdienste sie sich in dieser Welt und auch bei mir erworben haben. Diese kurzsichtigen Menschen loben sich öffentlich immer selbst in schönen Reden vor hochwürdigem Publikum und kommen nicht darauf, was sie tatsächlich mit ihrer Schönrederei bewirken.

25 Wer mir im Inneren sehr nahe ist, der verspürt die unechten Reden sofort und denkt sich seinen Teil. Wahrlich, er würde sich schämen wegen seiner guten Werke öffentlich aufzutreten, um Würdigungen zu empfangen. Dies wird niemals eine hoch schwingende Seele zulassen und deshalb versucht sie alle Hebel in Bewegung zu setzen, dass ihr Mensch keine öffentliche Würdigung empfängt. Sollte er sich dennoch für diese ungesetzmäßige, erhebende Art entschieden haben und eine Würdigung annehmen, dann teilt sie ihm immer wieder durch Impulse mit, dass er damit aufhören soll, um in diesem Lebensbereich wieder im unpersönlichen himmlischen Gesetz der Lichtwesen zu schwingen.

Das beachten heute kaum die inkarnierten himmlischen Heilsplanwesen, die immer mehr in die Richtung der erhobenen Fallwesen tendieren. Sie lassen sich öffentlich Titel verleihen und kommen nicht darauf, welche Auszeichnung das in Wirklichkeit ist. Weltliche Titel haben sich Menschen aus dem Fall dafür geschaffen, damit sie sich als etwas besonders fühlen können und von den Menschen ohne Titel mehr Beachtung erhalten, aber auch bewundert werden oder durch eine besondere Titulierung Menschen führen und kommandieren oder als Diener untertänig halten können. Aus der Sicht der himmlischen Lebensregel sind menschliche Titel deshalb eine seelische Belastung, weil diese im Gegensatz zu der gerechten Gleichheit himmlischer Wesen stehen.

Wahrlich, das himmlische Leben ist frei von Adelstiteln oder sonstigen Auszeichnungen. Kein himmlisches Wesen wird sich für die Ewigkeit mit einem besonderen Titel schmücken und damit ansprechen lassen. Wäre solch eine Lebensweise im Himmelreich möglich, dann wäre ein Wesen gegenüber anderen persönlich erhoben. Dies ist aber in der gerechten Gleichheit aller Wesen nicht möglich! Bedenkt dies bitte einmal weitsichtiger.

Wer wieder in die Gleichheit der himmlischen Wesen zurückkehren möchte, der kann nicht jetzt noch mit der ungesetzmäßigen Einstellung des persönlich erhebenden Titels leben, das wird euch wohl verständlich sein!

Wer wieder im himmlischen Sein leben möchte, der sollte bedenken, dass jede äußere persönliche Auszeichnung den Menschen erhöht. Ab diesem Moment wird der Mensch bei anderen mehr angesehen und insgeheim erhoben, weil früher die Menschen noch gerne mit einer unwürdigen, erhebenden Art leben wollten. Vor allem in vornehmen Gesellschaftskreisen waren die Menschen sehr von einem Titel angetan, weil er ihnen den Kontakt und Vorteile zu noch erhobeneren Menschen ermöglichte. Dies ist bis zum heutigen Tag so geblieben.


30 Wer von euch ins Himmelreich zurückkehren möchte, der sollte jetzt schon dafür sorgen, dass er ohne einen weltlichen Titel lebt und solch ungesetzmäßige Lebensweise ablehnt. Sollte er einen erhalten haben, angeblich für seine Verdienste, sein Können oder ein Studium, dann sollte er sich dessen bewusst sein, dass ihn das himmlische Leben nur ohne einen Titel aufnehmen kann. Das heißt für ihn, dass er sich dessen bewusst werden sollte, dass für seine innere Seele ein Titel oder eine besondere weltliche Auszeichnung wertlos und nur ein Übel für die himmlische Rückkehrbereitschaft ist. Darum bedenkt bitte ihr heimkehrwilligen Akademiker mit weltlichen Titeln und sonstigen persönlich erhebenden Auszeichnungen: In dieser Welt werden Menschen für besondere Verdienste ausgezeichnet. Es sind hochgeschätzte erworbene Fähigkeiten für besondere Leistungen, die diese gebildeten Menschen stets öffentlich zu würdigen verstehen. Vergesst dabei bitte nicht, ihr befindet euch auf der Welt der tiefst gefallenen himmlischen Wesen, die nie mehr ins Himmelreich zurückkehren wollen, darum haben sie sich Lebensweisen geschaffen, die gegensätzlich zu der himmlischen Lebensart sind. Dies ist auch der Grund, weshalb sie sich ein personenbezogenes, erhobenes Leben geschaffen haben, in dem sie sich sehr wohl fühlen.

Ihr aber, die ihr aus dem Himmelreich ihnen zu Hilfe geeilt seid, solltet euch nicht mit ihren Lebensweisen in entgegengesetzter Richtung belasten und auch nicht noch mehr aneignen, denn sonst kommt ihr lange nicht von ihnen los und müsst nach dem Erdenleben damit rechnen, dass euch die aufgesetzten Fallseinprogramme immer wieder zu dieser Erde lenken. Sie sind starke Magneten zu der Lebensweise dieser Welt und den tief gefallenen abtrünnigen Gotteswesen. Sie sind imstande euch so zu verwirren, dass ihr fälschlich glaubt, das himmlische Leben sei auf eine Hierarchie aufgebaut, in der auch Wesen mit besonderen Titeln leben, die sich für die Gesamtschöpfung einen Namen durch ihre vielen Verdienste geschaffen haben. Dies ist aber nicht so!

Wer dies noch irrtümlich annimmt, der wird natürlich nichts dagegen haben, wenn sich ein Mensch in der Welt der Fallwesen eine Auszeichnung verdient und vor anderen geehrt wird. Wem von euch das bewusst wird, was es heißt, stets im Rampenlicht zu stehen, der erkennt bald den Unterschied zu einem ruhigen, zurückgezogenen Leben in Demut und Bescheidenheit. Es wird ihm einleuchten, dass ich nur Menschen mit zusätzlichen Kräften beschenken kann, die meinem inneren Liebelicht nahe stehen.

Das ist der Weg für alle himmlischen Heimkehrer: Sich nach und nach immer mehr aus der lauten Welt, in der soviel Umtrieb ist, in die Stille zurückzuziehen. Wer dies zunehmend freiwillig möchte, weil ihm seine Seele dazu die Impulse gibt, der empfindet nach einiger Zeit, wie angenehm und wertvoll der Aufenthalt in der äußeren Stille ist. Dann legt der Mensch keinen Wert mehr darauf einen Titel bzw. eine Auszeichnung in dieser Welt zu erhalten. Er ist froh und glücklich sich in der Stille aufhalten zu können, dann lernt er durch viele neue innere Eindrücke und Impulse sein eigenes ewiges Leben kennen. Diese regen ihn an weitsichtiger zu denken und das gibt ihm das Gefühl der inneren Sicherheit und Geborgenheit, die ihm die Seele übermittelt. Im Grunde genommen bin ich es, der dieses schöne Geborgenheitsgefühl der Seele übermittelt, weil sie mit ihren Menschen mir sehr nahe verbunden lebt. Dies ist der Anlass, dass sie immer mehr von innen ihren Menschen dazu bewegen möchte, dass er sich noch aufmerksamer mit dem ewigen Leben auseinandersetzt. Diese Tatsache gibt ihr die Möglichkeit, ihren Menschen noch intensiver in die himmlische Richtung zu steuern, damit er genauer erkennt, welche Lebensweise ungesetzmäßig ist oder dem himmlischen Leben angehört. Das alles kann der Mensch aus seinem Inneren erspüren, so er sich ernsthaft bewusst wird, wer er und seine Seele tatsächlich sind und dass es nach dem Erdenleben im Jenseits weiter geht.

Da es im kosmischen Leben keinen geistigen Stillstand gibt und dass jede entkörperte Seele einmal wieder die himmlische Richtung einschlagen muss, steht außer Frage. Ob sie dazu die Chance noch im irdischen Leben erhält, das entscheidet jetzt der geistig orientierte Mensch. Ist er lau und träge in der Selbstanalyse seiner Fehler und Schwächen, dann hat es seine Seele später nach der Entkörperung sehr schwer sich von den Irreführungen dieser Welt zu lösen, weil sie im Jenseits ankommt, wie ihr Zustand im irdischen Leben zuletzt war. Erst, wenn sie bereit ist, sich freiwillig zu erkennen, geht es aufwärts ins himmlische Leben. Doch ich sage euch im Voraus, die Selbsterkenntnis im Jenseits geht viel langsamer und ist schwieriger, weil die Seele im Jenseits angekommen oftmals immer wieder zurück in das weltliche Leben blickt und wissen will, was ihre Zurückgebliebenen wohl ohne ihren Menschen tun. Die Seele sieht sich zwar selbst bei der Rückschau ihres irdischen Lebens in ihren Verhaltensweisen, doch sie merkt nichts Auffallendes, wenn sie nicht bereit ist zu mir zu kommen und zu bitten, dass ich ihr ihre Ungesetzmäßigkeiten aufzeige. Dies erst ist der Anlass für meine selbstlose Hilfe und auch dazu, dass ich ihr zeige, woran es im irdischen Leben bei ihrem Menschen mangelte. Meistens erschrickt eine Seele, wenn sie sich aus der himmlischen Gesetzessicht betrachten kann. Diese Betrachtung ist anders als die vorherige ohne mich.

35 Darum kommen viele Seelen im Jenseits nicht darauf, dass sie mit vielen Ungesetzmäßigkeiten belastet sind und deshalb glauben sie, sie wären ziemlich fehlerfrei ins Jenseits gekommen. Manche glauben, sie wären durch ihre Beichte bei einem Priester ihrer zugehörigen Religionsgemeinschaft ihres früheren Menschen vollständig von ihren Gesetzesverstößen befreit worden, doch dies kann nicht sein, weil kein Mensch, auch wenn er sich nahe bei mir befindet, die negativen Kräfte in der Seele auflösen kann. Dies übersehen viele jenseitige Seelen und glauben fälschlich, ihre Seelen wären frei von jeder unschönen Gegensätzlichkeit. Sie kommen stolz im Jenseits an und berichten mir im Herzensgebet, sie freuen sich sehr auf die Aufnahme ins Himmelreich und fragen mich, wann dies soweit ist. Doch ich muss sie trösten und ihnen sagen, dass sie irregeführt wurden durch Menschen ohne himmlisches Wissen und ohne tiefgründige Erfahrungen auf dem Weg ins Lichtreich Gottes, das gemeinsam allen himmlischen Wesen einschließlich mir gehört. Sie sind erst mal sehr erstaunt und können es nicht fassen, dass sie von ihren Gesetzesvergehen noch nicht frei sind und darüber sind sie entweder sehr traurig oder so entsetzt und wütend, dass sie sich an die jenseitigen Priester wenden, die sie kennen und daraufhin zur Rede stellen. Sie geben ihnen das bekannt, was sie in ihrem Inneren durch meine Bildmitteilungen sahen und hörten. Doch die Priester sind so sehr von ihrem Hilfsdienst am Nächsten überzeugt, dass sie der Seele sofort widersprechen und meinen Hinweisen auch. Sie erzählen ihnen, sie sind noch unreif, um das göttliche himmlische Leben zu verstehen, deshalb sollten sie sich ihnen wieder anschließen und mit ihnen ins Himmelreich gemeinsam gehen. Sie wüssten, in welche Richtung sie gehen müssten und nur durch sie kommen sie unbeschadet ins Himmelreich.

Nach der ausführlichen Aussage eines jenseitigen Priesters zweifeln sie im ersten Moment und überlegen, wer wird hier wohl recht haben. Sie überlegen weiter, vielleicht ist es tatsächlich so, dass sie meine innere Stimme falsch vernahmen und deuteten und sie geistig noch unreif sind, um meine innere Hilfe richtig zu verstehen. In dieser Phase ihres Überlegens spricht wieder der jenseitige Priester sie an und wirbt weiter für sich und seine religiöse Glaubensrichtung. Er spricht, sei gescheit und bringe dich helfend auf dieser Welt ein und gehe wieder zur Inkarnation, um zu lernen, was ein göttliches Leben heißt. Gott durch uns wird dich dorthin führen, wo du das tun kannst und in seinem Schutz und seiner weisen Führung über uns, erreichst du bald dein ersehntes Ziel, nach dem Erdenleben ins Himmelreich zurückzukehren.

Diese Aussagen des Priesters verwirren im ersten Moment die gläubige Seele, die erst hinübergegangen ist, doch sie entschließt sich dem Priester zu glauben, der in Wirklichkeit aus dem Fall stammt und keine Anzeichen macht, jemals ins Himmelreich zurückzukehren. Er sieht sich selbst nur in der Helferstellung und angeblich nach meiner Anweisung, deshalb komme ich nicht an eine Priesterseele heran und muss abwarten, bis sie freiwillig und selbstständig dies tun möchte.

Ich zwinge nie ein Wesen ins Himmelreich heimzukehren, auch keine Seele, die im Jenseits noch stolz herumläuft mit einem angesehenen, persönlich erhebenden Titel aus dieser Welt. Solch eine Seele glaubt fälschlich noch, sie stehe in meinem Auftrag und Dienst, um verirrten Seelen und Menschen zu helfen und sie durch ihr religiöses, einst angelesenes Wissen, ohne geistige Selbsterfahrungen gemacht zu haben, ins Himmelreich zu weisen. Wahrlich, welch ein Trugschluss tief gefallener Wesen!

Diese Annahme als Speicherung hat sie viele Inkarnationen in sich und diese lenken sie, immer so zu denken und zu handeln. Sie kommt nicht selbstständig darauf, dass sie selbst sich verirrt hat in dieser Welt der vielen Täuschungen. Sie gibt zwar nach außen zu, dass sie mich liebt und immer mit mir verbunden ist, doch tatsächlich ist sie innerlich verstockt und hat keine herzliche Kommunikation zu mir. Diese große Tragik erkennt sie nicht, weil sie immer von ihren menschlichen Speicherungen so ausgerichtet lebt, in denen ihr früherer Mensch als Priester tätig war und mir die Gebete im Gesang nur aus dem Verstand vorbrachte. Dies prägte sich so sehr in der menschlichen Seele ein, dass sie nach der Entkörperung nicht anders kann als sich so zu geben.

40 Nun, solche Seelen haben im Jenseits keine herzliche Verbindung zu mir, weil sie früher im menschlichen Leben nur mit dem Verstand, ohne eine herzliche Berührung ihres seelischen Wesenskerns zu mir gekommen sind. Das brachte ihnen Unmengen Speicherungen ohne Herzensklang in ihren Seelenhüllen und diese prägten sie letztendlich so sehr, dass sie sich im Jenseits genau so gibt und lebt, wie sie zu irdischer Zeit dies tat. Diese Tragik nimmt bei diesen Seelen im Jenseits und im Diesseits kein Ende und wann sie davon einmal befreit werden kann, kann ich euch nicht sagen, weil ihre freiwillige Veränderungsabsicht dafür ausschlaggebend ist.

Wer ins Himmelreich zurückkehren möchte, der ist gut beraten, schon heute und nicht erst morgen dafür die Weichen zu stellen. Dem helfe ich mit den himmlischen Lichtwesen, die ihnen auch im Jenseits helfen werden, sich von den schlimmsten Gesetzesverstößen zu befreien durch ihre herzliche Reue und meine Umwandlung dieser negativen Kräfte.

Wer sich dessen bewusst wurde, der nimmt sich noch heute vor, die schlimmsten Fehler und Schwächen zu beleuchten, die ihm und anderen Menschen das Leben schwer machen. Sie sind es, die ein Wesen nicht aus der Erdanziehung freikommen lassen. Deshalb ist es den Seelen nicht möglich aus der Anziehung dieser gegensätzlichen Welt zu entkommen, um in höheren, lichtvolleren Welten leben zu können. Dieses schicksalhafte Leben will ich den Heimkehrern ersparen, deshalb mahne, rufe und warne ich die inkarnierten himmlischen Sendboten durch aufnahmebereite Künder, die nahe meiner inneren Liebeschwingung leben können. Ihre Seelen sind durch das hingebungsvolle Leben ihres Menschen auf die himmlischen Gesetzmäßigkeiten vorbereitet worden und sind offen für meinen Liebestrom und meine himmlischen Mitteilungen.

Durch Mitteilungen aus dem himmlischen Zenit, meinem Herzen, sind viele Liebeimpulse geflossen, um eure Seelen noch mehr zu erwecken für die himmlische Heimkehr durch ein weitgehend gesetzmäßiges Leben im Hintergrund, das wahrlich euch der himmlischen Demut näher bringt. Nur so könnt ihr einigermaßen erfassen, was mein göttlicher Wille für euch ist und auch, wofür ihr eigentlich lebt unter den finstersten Wesen der Gesamtschöpfung. Dies werdet ihr schon erahnt haben, denn wer in diese Welt schaut, erkennt sofort, wer sie führt und wohin diese Wesen die Welt und die Menschen steuern wollen. Darum seid klug und weise, überlegt nicht lange und entschließt euch jetzt für die intensive himmlische Heimkehr, dann werdet ihr euch nicht umschauen, wohin die Fallwesen diese Welt tatsächlich treiben wollen. Ihr seht geradeaus zu mir und dann werdet ihr auch sicher über eure Seele zu mir und den himmlischen Wesen geführt. Diese Zuversicht auf eine baldige Heimkehr wird in euch noch mehr wachsen, wenn ihr euch selbstehrlich vornehmt, die größten Fehler und Schwächen mit meiner inneren Hilfe zu beleuchten und durch eure herzliche Reue für immer zu lassen. Dann schlaft ihr jede Nacht gut ohne Sorgen, was morgen mit der Welt und euch geschieht. Dies wünsche ich euch heute herzlich für eure himmlische Heimkehr.