Botschaft 0804. (Version vom 06.03.2008)
(3/4) Vegetarische Lebensweise - aus der Sicht des himmlischen Lebensprinzips und andere Themen

Rote Beeren am Strauch.

Teil 3 enthält auch folgende Themen:

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Fortsetzung der Botschaft:

Manche Menschen schließen sich gerne kleineren geistigen Gruppen an. Dagegen hat der Gottesgeist nichts einzuwenden. Es gibt kleine geistige Kreise in allen Erdteilen, worin ein demütiger Künder Wissen bzw. Durchgaben aus der himmlischen Quelle empfängt.

Diese bescheidenen und im Hintergrund lebenden Künder treten nicht gerne persönlich in Erscheinung, doch sie müssen sich unter den Zuhörern aufhalten, um ihnen das göttliche Wort weiter reichen zu können. Gottgewollt war das zu allen irdischen Zeiten für ehrliche und demütige Künder, die sich für den universellen Liebegeist mit großer Herzlichkeit geöffnet hatten. Sie verkündeten aus ihrem Inneren das göttliche Offenbarungswissen, das sie aus der himmlischen Quelle über den Liebestrom in ihrer offenen Seele empfangen konnten. Diese bescheidenen und herzlichen Menschen standen in ihrem Leben nie im Mittelpunkt. Sie gaben das göttliche Wort nur an jene Menschen weiter, die sie entweder gut kannten oder von den geistig orientierten Freunden mitgebracht wurden, die ihnen vertrauten. Es waren immer nur wenige fromme Menschen, die ihnen zuhörten. Das war aus der himmlischen Gesetzessicht so gewollt.

In früheren Jahrhunderten versammelten sich um einen unscheinbaren Künder immer wieder einige fromme Menschen ohne gegenseitige Bindung, unauffällig bzw. heimlich in Wohnräumen oder in der Natur, um aus ihrem Herzen still zu beten oder um ihre Erfahrungen mit dem göttlichen Wissen auszutauschen. Sie wussten, wenn sich in ihren kleinen Kreis unbemerkt ein Mensch aus dem Fall einschleicht oder einer, der nur auf das Bibelwissen ausgerichtet lebte und von den Glaubensführern zum Ausspionieren geschickt wurde, dann würde es für alle sehr gefährlich werden. Immer wieder geschah es, dass sich undurchschaubare und listige Menschen in die kleinen Kreise einschlichen. Sie gaben das göttliche Botschaftswissen, das dem Bibelwissen nicht entsprach, an fanatische Gläubige weiter. Doch diese glaubten noch an anders ausgelegte himmlische Gesetze und hielten daran energisch und nachdrücklich fest. Deshalb mussten sich andersgläubige, gütige und sanfte Menschen vor diesen unbarmherzigen und verständnislosen Gläubigen fürchten und jeden Moment um ihr Leben bangen, wenn sie von ihnen entdeckt würden.

Schon immer waren die Fallwesen (Seelen) im erdgebundenen Jenseits geschickt im Vorgehen gegen unliebsame Menschen auf der Erde, die gegen ihre ungesetzmäßige, Personen erhebende und gefühllose Lebensweise einen Einwand hatten. Über Menschen ihresgleichen verfolgten sie diese erbarmungslos und das Weitere könnt ihr euch denken. Wenn es ihnen auffiel, dass ein wahrer Künder ein Wissen aus der himmlischen Quelle schöpfte - das konnten sie beim Inneren Wort eines Künders durch die Vergrößerung seiner Energieaura gut erkennen - dann machten sie sich auf den Weg zu gewalttätigen Menschen ihresgleichen, die für ihre Impulse aufgeschlossen waren und führten sie zum Künder und den frommen Menschen in den kleinen Kreis. Sie gaben ihnen immer wieder Impulse mit Bildeingaben, damit sie sich heuchlerisch unter die vertrauten Menschen um den Künder mischen, um später den fanatischen Gläubigen und den Inquisitoren ausführlich von den Durchgaben berichten zu können. Dann waren die Künder ihnen ausgeliefert und wurden vom Ältestenrat der Glaubensgemeinschaft oder den Inquisitoren als Ketzer verurteilt. Auf diese Weise konnten die Fallwesen viele wahre Künder für immer beseitigen, denn sie waren in ihrer Welt unerwünscht.

20 Die verräterischen Menschen hielten sich bei der Beseitigung eines wahren Künders und der um ihn versammelten herzlichen Menschen meistens heuchlerisch und geschickt heraus, denn sie wussten genau, was nach außen gekehrte, fanatische Gläubige mit einem himmlischen Botschafter (Künder) und seinen Herzensfreunden machen werden. Viele der früheren wahren Künder und ihre Freunde wurden entweder öffentlich gesteinigt oder auf grausame Weise gefoltert, bis sie alles was sie von Gott hörten, widerrufen haben. So etwas Entsetzliches geschah den Kündern und ihren Herzensgeschwistern aus dem Himmelreich in jeder Zeitepoche, die sich im Heilsplan mit einer bestimmten Aufgabe inkarniert hatten.

Zu allen Zeiten wurden auf Erden geistig weit gereifte, herzliche Menschen - die in sich Gott sprechen hörten und von ihm ein herzliches Botschaftswissen aufnahmen, das völlig anders war, als es die von Gewalt- und Gräueltaten sowie von einem strafenden, zürnenden Gott übersäte Bibel enthielt - von den geistig stehen gebliebenen und fanatischen Gläubigen mit meist unschönen Worten beschimpft oder sie brachen mit herzlosen und herabwürdigenden Blicken die Verbindung zu ihnen ab. Viele von ihnen wurden gefoltert und erlebten großes Leid bis sie hingeschieden sind.

Wie ihr daraus erkennen könnt, mussten die wahren Künder Gottes auf Erden unbeschreibliches seelisches und körperliches Leid ertragen, weil sie etwas verkündeten, das Andersgläubigen nicht schmeckte. Die Bibelgläubigen haben sich an unschöne, herzlose Verhaltensweisen gewöhnt, die natürlich das himmlische Lebensprinzip nicht enthält. Hatte ihnen jemand ein neues Wissen aus der himmlischen Quelle zum Überdenken angeboten, das zur Veredelung ihres Wesens sehr nützlich gewesen wäre, dann reagierten früher die meisten erzürnt. Das ist auch heute nicht anders.



Die früheren Gläubigen, die noch an die Bibel gebunden waren, lebten nur nach den Predigt-Aussagen der Geistlichen, doch darüber hinaus nahmen sie nichts an. Im alten Testament der Bibel stehen die 10 Gebote, die für sie der Maßstab und angeblich der Schlüssel für das Himmelreich ist. Das glauben die religiös gebundenen Menschen heute immer noch, obwohl die irdische Zeit weit vorangeschritten ist und über Künder bereits viel tiefgründiges Wissen vorliegt. Sie lesen und zitieren die 10 Gebote, die angeblich von Gott dem Moses hinter einem erleuchteten bzw. flammenden Busch übergeben wurden, aber in Wirklichkeit von jenseitigen, erdgebundenen und fanatischen religiösen Seelen stammen, die diese Gebote vor Jahrtausenden einem medialen Menschen übermittelten, der sich auf ihrer Wellenlänge befand.

Immer noch orientieren sich die Gläubigen vieler religiöser Organisationen daran, weil sie fälschlich glauben, es wäre die Weisung Gottes für ein höheres Leben, das sie ins Himmelreich zurückbringen kann. Tatsächlich sind die 10 Gebote von fanatischen Seelen für gläubige Menschen ihrer Glaubensrichtung zugeschnitten worden, damit sie nicht noch tiefer in den Sumpf dieser von Fallwesen beherrschten Welt geraten. Doch sie sind wahrlich nicht ausreichend für die himmlische Rückkehr!

25 Wann endlich begreifen die gläubigen Menschen, dass sie durch die 10 Gebote nur ein für diese Welt ausreichendes, gesittetes Leben führen können, aber nicht ein Leben, das sie im Inneren dem himmlischen Lebensprinzip näher bringt. Wer heute noch glaubt, die 10 Gebote wären von Gott gegeben, der unterliegt weiter der Täuschung dieser äußeren Welt. Er wird sich auch im Jenseits noch daran orientieren und lange nicht erkennen, dass er irregeführt wurde.

Schaut euch heute die Bibelgläubigen an, wie sie leben. Die meisten von ihnen sind nur auf diese Welt ausgerichtet und kommen nicht auf den Gedanken, etwas für ihre Heimkehr positiv zu verändern. Viel wichtiger wäre für ihre himmlische Rückkehr die tägliche Selbsterkenntnis und Verwirklichung ihres tiefgründigen Wissens aus dem himmlischen Lebensprinzip, das ihnen Gott jetzt wieder anbietet. Nur so können sie die Veredelung ihrer unschönen ungesetzmäßigen Wesenszüge erreichen. Wenn der Mensch noch Magnete zu dieser Welt hat und diese seiner Seele überträgt, wie sollte sie sich dann einmal von der Erdgebundenheit lösen können. Gerade das ist es, was die früheren und heutigen Gläubigen verschiedener Glaubensrichtungen nicht wissen und auch nicht beachten können, weil sie von den Geistlichen falsch belehrt wurden und weiter so belehrt werden.

Wer jetzt einigermaßen den Sinn der Gottesaussagen verstanden hat, der sollte sich nicht um die 10 Gebote und auch nicht um die Bergpredigt Jesu kümmern, die nur wenige himmlische Gesetzmäßigkeiten wiedergeben. Die Bergpredigt wurde von den früheren Geistlichen manipuliert, damit die Aussagen für ihre religiöse Machtorganisation passen. In der Bergpredigt kommen Aussagen vor, die Jesus niemals von Gott empfangen hat. Eine Aussage davon möchte der Gottesgeist nun berichtigen:

Angeblich hätte Gott durch Jesus zu den damaligen Gläubigen gesagt, dass er am Ende dieser Welt ein Gericht halten wird, wo er die gerechten und ungerechten Menschen und Seelen voneinander trennt. Die Ungerechten wird er strafen und die Gerechten sofort ins Himmelreich aufnehmen. Wahrlich, wer so etwas von unserer geliebten Ich Bin-Gottheit annimmt, dass sie dies durch Jesus gesagt haben soll, der lebt noch selbst im strafenden Lebensprinzip der Fallwesen, die das in dieser Welt jeden Augenblick praktizieren.

Wahrlich, diese religiöse Aussage und Anschauung stammt von den Fallwesen, die die Jünger/innen Gottes in die falsche Richtung weisen sollten. Das ist ihnen über Jahrhunderte gut gelungen. Doch jetzt in der Endzeit, wo viele Gläubige zu mehr Geistigkeit erwachen, sollten sie das früher Gesagte mit dem neuen Wissen über den Künder gut überdenken und in Folge dessen sich Gedanken machen, ob sie den schriftlich überlieferten Bibelaussagen noch Glauben schenken wollen.

30 Gott möchte keinen Menschen von seiner Lebens- und Glaubensüberzeugung abbringen, denn das macht er nie. Doch wer geradlinig ins Himmelreich zurückkommen möchte, der sollte sich schon tiefgründigere Gedanken machen, wie er sein Leben mehr auf Gott und die himmlischen Gesetze ausrichten kann. Das ist notwendig, weil der Mensch sonst wieder in seine alten Gewohnheiten zurückfällt, die ihn keinen Millimeter geistigen Bodens ins Lichtreich näher bringen.

Wer in dieser Welt lieber noch dem alten Bibelwissen nachgehen möchte, der wird nun von Gott herzlich eingeladen, sein Wissen zu belegen. Doch das kann heute niemand! Deshalb bittet der Gottesgeist die bibelkundigen Schriftgelehrten ein neues geistiges Wissen an sich heranzulassen, das für ihre eigene himmlische Rückkehr sehr wichtig wäre, so sie sich endlich nach Jahrtausenden der Irreführung von dem verstaubten und vermotteten alten Wissen aus einem Buch lösen können, das wahrlich nicht Gott über erleuchtete Menschen inspiriert hat.

Wer von euch Schriftgelehrten und Theologen sich das heutige geistige Wissen zu Herzen nimmt, der wird es nie bereuen, denn dann stehen ihm Gott und die himmlischen Sendboten zur Seite und er wird zum himmlischen Lebensprinzip wieder sanft und liebevoll hingeführt. Wollt ihr Schriftgelehrten und Theologen sein herzliches Angebot heute annehmen?

Oder wollt ihr in den jenseitigen Bereichen noch weiter aus eurer Bibel lehren und die an euch gebundenen Gläubigen vom schlichten und unpersönlichen himmlischen Lebensprinzip wegführen?

Das lässt euch der Gottesgeist frei, doch wer heute noch nicht umdenken möchte, wann will er es dann?


35 Die jenseitigen Gläubigen gehen immer wieder zur Inkarnation in der Hoffnung, sie könnten sich mehr dem Himmelreich nähern. Doch sie ahnen nicht, dass ihr irdisches Leben ihnen nicht die erwünschte himmlische Annäherung bringen kann, weil sie von den Geistlichen mit dem Bibelwissen immer wieder falsch belehrt werden.

Diesen Irrtum der Gläubigen, aus den falschen Lehren und Vorgaben Geistlicher, kann Gott seit Jahrtausenden nicht korrigieren, weil sie stets gleich ausgerichtet aus dem Jenseits zur Inkarnation gehen, ohne dass sich bei ihnen etwas Wesentliches zum inneren Heimweg verändert. Sie stagnieren schon lange im Erdenkleid und auch in den jenseitigen Bereichen, wo sie nur mit gleichgesinnten Seelen zusammen leben. Diese Tragik bei den Gläubigen verschiedener religiöser Organisationen nimmt bis zur heutigen Zeit kein Ende. Was sollte ihnen der Gottesgeist durch ehrliche und herzliche Künder noch sagen, damit sie endlich geistig wach werden und sich im religiösen Bereich von ihren falschen Vorstellungen befreien.



Viele Künder gibt es nicht auf dieser Welt, die Botschaften aus der himmlischen Quelle empfangen, weil die meisten, unwissend vom himmlischen unpersönlichen Leben, ziemlich schnell zum Opfer ihrer Arroganz bzw. Überheblichkeit werden. Diese ungesetzmäßige Lebensweise, die sie von den Menschen aus dem Fall nachgeahmt haben, bringen die meisten, am Anfang noch guten Künder zu Fall. Sie werden von ihren Anhängern wegen den tiefgründigen Botschaften - die im geistigen Wissen und im Sprachausdruck weit über anderen Kündern stehen - hochgehoben und bewundert. Dadurch werden sie zur Überheblichkeit verleitet und glauben fälschlich, dass Gott ihnen die besondere Fähigkeit ins Erdenkleid mitgegeben hätte, seine Botschaften mit weltlichem Intellekt wiederzugeben, worauf sie nun stolz sein dürfen.

Wahrlich, diesem Trugschluss sind schon viele einst gute Künder, unwissend vom unpersönlichen himmlischen Lebensprinzip, auf den Leim gegangen. Das ist tragisch für sie, weil sie sich von der großen Resonanz ihrer Anhänger im Denken so stark negativ beeinflussen ließen, dass sie ihre frühere Demut nun mit Hochmut getauscht haben. Da sie zum gegensätzlichen, persönlich erhebenden Lebensprinzip der Fallwesen gewechselt sind, haben sie das göttliche Wort verloren. Mit dieser Verhaltensweise kann ein medialer Mensch nicht mehr das göttliche Liebewort aus der himmlischen Quelle schöpfen und gerät zunehmend in die Fänge von Seelen. Sie warten nur darauf, dass sich der mediale Mensch bzw. Künder von seinen Anhängern persönlich hochheben lässt. Sie geben ihm dann die Impulse, dass er sich über die Bewunderungskräfte seiner Anhänger freuen soll, die ihn damit energetisch aufladen. Sie geben ihm weiter ein, dass er sich noch höher auf das Podest stellen und noch dazu glauben soll, dass er ein besonderer Mensch wäre, der von seinen Anhängern Annerkennung und Lob verdient. Manch einer geht dann so weit, dass er seine treuen Anhänger mit Beschäftigungen zu dirigieren beginnt, angeblich nach dem göttlichen Willen.

Wer von den Kündern so lebt, der ist wahrlich traurig daran, weil ihn zunehmend erdgebundene Seelen beeinflussen und zum Schluss spricht er etwas aus, das einer göttlichen Botschaft ähnelt, doch von Seelen inspiriert wurde. Das merkt er am Anfang nicht, weil er sich noch nicht vorstellen kann, dass nicht Gott ihn inspiriert. Er spürt noch göttliche Liebeströme, die aber die Seelen aus seiner Seele abrufen und mit ihrem geistigen Wissen vermischen.


40 Viele Künder hat der Gottesgeist nicht in dieser Welt, die seine Botschaften aus der Tiefe ihres Herzens aufnehmen können. Einige Künder behaupten, dass ihnen der Gottesgeist angeblich gesagt hätte, dass sie zur Aufnahme der Botschaften keinen freien Willen haben. Nun glauben sie wirklich, der Gottesgeist hat ihnen den freien Willen genommen und sie müssten dann, wenn er es will, eine Botschaft aufnehmen. Diesen Trugschluss eines Künders kann der Gottesgeist nicht mehr korrigieren, wenn er sich durch Überheblichkeit vom Liebestrom Gottes entfernt hat. Solche gefallenen Künder erzählen ihren Anhängern, die ihnen jedes Wort glauben, dass sie wider Willen das göttliche Wort aufnehmen müssen, doch in ihren persönlichen Vorträgen und Büchern sprechen und schreiben sie, dass jeder Mensch und jedes jenseitige Wesen den freien Willen hätte. Diese Ungereimtheit fällt ihnen nicht mehr auf, weil sie selbst unter Zwang leben und dieser greift auf die Lebensweise ihrer Anhänger über. Da sie sich selbst zur Aufnahme des göttlichen Wortes zwingen, haben sie dabei keine Freude. Irgendwann kommen sie dann an den Punkt, an dem sie das Innere Wort entweder nicht mehr aufnehmen wollen oder es nicht können, weil sie zu niedrig schwingen.


Wieder andere hochmütige Künder glauben, dass Gott in sie eindringt und sich ihres Körpers bedient, dem sie immer nachgeben müssen. Wer solches beim Inneren Wort erlebt, der ist schon längst von Seelen besetzt. Er nimmt fälschlich an, dass Gott ihn in seine Gewalt genommen hätte. Diese medialen Menschen verkünden in der Öffentlichkeit, sie hätten keinen freien Willen. Darum kann sich Gott bei ihnen zu jeder Tages- und Nachtzeit melden, auch wenn sie es nicht wollen. Diesem Trugschluss verfallen einige Künder, weil sie das universelle Gesetz der Freiheit noch nicht in ihrem menschlichen Bewusstsein verstanden haben. Sie sind davon überzeugt, dass Gott bei auserwählten Menschen eine Ausnahme macht und diese hätten dann keinen freien Willen mehr.

Wahrlich, wenn Gott so einen freiheitsraubenden und aufdringlichen Wesenszug haben würde, dann müssten die himmlischen Wesen stets in Angst leben, sich ihm willenlos fügen zu müssen, wenn er beabsichtigt Wesen zu besetzen bzw. zu benutzen. Bitte stellt euch diese unfreie und unwürdige Handlung des Liebegeistes bildlich vor. Die meisten Gläubigen haben noch nicht so weit gedacht, deshalb versucht der Gottesgeist sie mit einem tiefgründigen Wissen aus seinem Herzen dazu anzuregen.

Wahrlich, wenn Gott diese unfreie Wesensart haben würde, dann könnten die himmlischen Wesen in ihrem Leben nicht immer frei entscheiden und müssten ständig fürchten, sie kämen einmal wieder in die Situation, dass er sie benützt und mit ihnen macht was er will. Doch so ein eingeengtes und unfreies Leben hat es noch nie im Himmelreich gegeben. Deshalb bittet der Gottesgeist durch ein himmlisches reines Lichtwesen die gläubigen Menschen, die so einen Künder kennen, ihm einfühlsam zu sagen ohne ihn zu bedrängen, dass er das universelle Freiheitsgesetz missverstanden hat und deswegen unter Selbstzwang lebt. Das ist ein Angebot an ihn, damit er davon wieder frei werden kann.

Meistens sind es hinterlistige erdgebundene Seelen mit viel geistigem Wissen, die den medialen Menschen erzählen, dass sie göttliches Wissen empfangen würden und dem göttlichen Willen unterstellt seien und keine Freiheit hätten dies abzulehnen. Deshalb sei der mediale Mensch verpflichtet das göttliche Wort aufzunehmen. Er hätte auch wie sie, in Bezug auf eine göttliche Mitteilung keinen freien Willen und er müsste es an die inneren Menschen weitergeben. So fallen die gutmütigen medialen Menschen immer wieder arglistigen Seelen zum Opfer, die sich als reine himmlische Wesen oder sogar als Himmelsfürsten ausgeben, die es im Himmelreich nicht gibt, weil alle Wesen in der gerechten Gleichheit leben. Sie bekräftigen bei ihren Anhängern stets von Neuem, dass sie wider Willen ein Werkzeug Gottes wären.

45 Wahrlich, in dieser dunklen, Personen erhebenden Welt sind solche Besetzungen von erdgebundenen Seelen keine Seltenheit. Manche reden auf ihr Werkzeug ein, dass sie leichter eine Botschaft empfangen und weitergeben könnten, wenn sie stets mit ihnen in Verbindung wären. Das ist aber für wahre Künder Gottes in dieser niedrig schwingenden Welt sehr gefährlich. In einer niedrigen Schwingung können jederzeit arglistige Seelen in einen medialen Menschen einsprechen, dem sie dann erzählen, er sollte Gott vertrauen, denn er könnte ihn auch in einer äußeren disharmonischen Umgebung vor dunklen Seelen schützen. Diese Irreführung unwissender Künder ist folgenschwer und nimmt kein Ende.

Hat ein Künder keine hohe seelische und menschliche Schwingung, dann kann er unmöglich das göttliche Wort aufnehmen und diese logische kosmische Gesetzmäßigkeit missverstehen heute noch viele Künder. Die meisten sind falschen Weisungen arglistiger Seelen zum Opfer gefallen, die sich z.B. so äußern: Gott sei ein mächtiges und herrschendes Wesen und deshalb könnte er sich einem Künder jederzeit, trotz niedriger menschlicher und seelischer Schwingung, mitteilen. Das ist eine Irreführung!

Die unpersönliche Gottheit im Himmelreich besitzt nicht den Wesenszug eines Herrschers und dringt auch nicht in ein Wesen mit Mitteilungen ein, weil das gegen die Freiheit eines Wesens wäre. Diese Gesetzmäßigkeit hat auch Gültigkeit außerhalb des himmlischen Seins.

Wahrlich, diese grobstoffliche Fallwelt ist von den abtrünnigen Wesen einpolig ausgerichtet worden und hat mit dem himmlischen Gesetzesleben nichts gemeinsam. Hat ein Künder niedrige, einpolig schwingende Gedanken und Worte in die Richtung dieser Welt oder verhält er sich negativ (ungesetzmäßig), dann verdunkelt sich seine Aura und schwingt ebenso einpolig. Begibt sich dieser Mensch wieder in positive Gedanken, dann erhellt sich seine Aura nur langsam, weil im menschlichen Unterbewusstsein seine vorherigen, negativen Speicherungen noch nachschwingen bzw. von ihm verarbeitet werden. Da nun aber das himmlische Lebensprinzip nur auf zweipolige Gesetzeskräfte ausgerichtet ist und Gott auch nur in gleichen Kräften wirken kann, ist es ihm nicht möglich, den erwähnten, niedrig schwingenden Künder zu inspirieren, auch dann nicht, wenn er sich danach sehnt.

Darum kann die Behauptung nicht stimmen: Gott könnte einen Künder zu jeder Zeit inspirieren. Das aber wissen viele Künder nicht und öffnen sich voreilig einigen Impulsen aus ihrem Inneren, die aber nicht von Gott stammen können. Diese unwissenden medialen Menschen verkünden dann, obwohl sie lauten Gesprächen und disharmonischen Geräuschen ausgesetzt waren, sie hätten Gottes Wort in sich gehört, weil er über sie verfügen könne, wann er es will.

50 Wahrlich, die Unwissenheit unter den Jüngern/innen in dieser Welt ist groß, so dass der Gottesgeist nicht mehr aufhören könnte diese aufzuzeigen. Doch das ist ihm leider nicht möglich, weil ein Künder Gottes es physisch nicht schaffen würde, diese Wissensfülle aus der himmlischen Quelle aufzunehmen und sie wiederzugeben. Jeder Künder hat die Freiheit eine Botschaft aufzunehmen oder nicht, wann und wie lange er möchte. Er kann auch selbst den Liebestrom aus seinem Inneren abbrechen.

Nimmt ein Künder widerwillig eine Botschaft auf, dann stimmt seine Einstellung zum göttlichen Wort nicht. Normalerweise empfängt ein Künder das geistige Gut aus dem Liebestrom mit großer Freude und bedankt sich danach bei Gott, dass er so reichlich mit den himmlischen Gaben beschenkt worden ist. Seine Freude ist deshalb so groß, weil er im Inneren die große Glückseligkeit seiner Seele spürt, die so sehr mit Dankbarkeit erfüllt ist, wieder ein himmlisches Liebetröpfchen vernommen zu haben. Diese Empfindung ist bei einem wahren Künder Gottes im Äußeren sichtbar, denn er strahlt danach und freut sich über die geistigen Geschenke wie ein kleines Kind.

Doch wer zu seinen Anhängern, die ihn auf ein Podest gestellt haben, sagt, dass er nur ungern das göttliche Wort aufnimmt, der ist wahrlich schon längst arglistigen, religiös orientierten erdgebundenen Seelen zum Opfer gefallen. Der wird natürlich keine so große Freude ausstrahlen, wie ein wahrer Gotteskünder, der dauernd aus dem göttlichen Liebestrom schöpft. Dem Künder wider Willen ist die Last zu groß geworden, deshalb möchte er am liebsten aus dieser Welt scheiden, doch das lassen die arglistigen Seelen nicht zu, weil sie ihn immer wieder besetzen. Er spürt in sich den Druck der Seelen, die über ihn immer neue äußere Werke einleiten wollen. Seinen Arbeitsdruck bürdet er dann seinen Anhängern auf und knechtet sie bzw. macht sie zu seinen Dienern, angeblich nach dem göttlichen Willen. Doch wer Menschen zum Dienen antreibt, der ist selbst schon ein Diener und Sklave der Seelen geworden, die ihn so ausrichteten. Das geht zwar lange gut, weil der Künder von seinen Anhängern immer neue negative Bewunderungskräfte erhält, doch einmal wird für die Seele eines derart geknechteten medialen Menschen auf Erden Schluss sein. Vielleicht könnt ihr erahnen, was dann mit ihr im Jenseits geschehen wird?

Bitte macht euch frei vom Dienen und Knechtsein, denn dies ist keine himmlische Lebensweise. Kein himmlisches Wesen dient einem anderen und auch nicht Gott. Das universelle Gesetz der Freiheit erlaubt es nicht, weil die himmlischen Wesen sonst die Sklaven der Gottheit und von anderen Wesen wären. Diesen unerträglichen Zustand gibt es nur auf der Erde und in anderen licht- und schwingungsarmen Welten. Deshalb bittet euch der Gottesgeist endlich mit dieser herzlosen und unerträglichen Lebensweise aufzuhören, damit die Unfreiheit der geknechteten Menschen und Seelen auch in den jenseitigen Bereichen aufhören kann.

Das aber soll nicht heißen, dass ihr in dieser Fallwelt zu missionieren beginnt und verkündet, dass der Gottesgeist gesagt hat, dass das Dienen und Knechtsein unter den Fallwesen aufhören sollte. Nein, so ist das vom Gottesgeist nicht gemeint. Er möchte nur die treuen Jünger/innen ansprechen, die sich die himmlische Rückkehr aus herzlicher Überzeugung vorgenommen haben. Sie sollten es untereinander nicht zulassen, dass jemand sie knechtet oder sie selbst andere zum Diener machen.

55 Manche von ihnen dringen mit öffentlichen Reden in diese Fallwelt ein. Sie glauben, dass Gott einen Künder in diese Welt geschickt hätte, um den Gläubigen verschiedener religiöser Organisationen und dazu den Menschen aus dem Fall zu sagen, in welche Richtung sie jetzt gehen sollten, um ins Himmelreich zurückkehren zu können. Wer sich in dieser Fallwelt mit aufdringlichen Werbungen, Plakaten, Handzetteln und Artikeln in weltlichen Zeitschriften öffentlich Gehör verschaffen will, weil er glaubt, dass Gott es so gewollt hätte, der unterliegt aus Unwissenheit über das himmlische Freiheitsgesetz einem großen Denkfehler.

Obwohl die Mehrheit der Weltmenschen frei, ohne Einmischung Gottes leben will, bedrängen sie diese öffentlich mit religiösen Aussagen, die angeblich zu ihrer Bekehrung von Gott gegeben worden sind. Sie haben noch nicht erkannt was sie da tun. Sie greifen willkürlich in diese Fallwelt mit ihren geistigen Parolen ein und wollen damit großes Aufsehen erregen. Sie benachteiligen sich dadurch selbst und brauchen sich nicht zu wundern, dass sie dann von der Gegenseite angegriffen werden. Ihre öffentliche Vorgehensweise ist aus der himmlischen Sicht ungesetzmäßig, da dies ein Gesetzesbruch ist, wodurch die Fallwesen in ihrer Welt nicht frei und ungestört leben können, so wie sie sich das vorstellen. Das Recht dazu haben sie auf ihrer Seite, weil früher, noch vor ihrer Erschaffung der Fallwelten eine Abmachung ins himmlische Gesetz eingebracht wurde, die ihnen erlaubt, in ihren außerhimmlischen Welten ungesetzmäßige, himmlisch ferne Lebensweisen frei zu leben. Erst wenn die Fallzeit zu Ende ist müssen sich die Fallwesen, laut der beiderseitigen Abmachung, langsam auf die himmlischen Gesetze umorientieren. Wie schnell sie das tun, das liegt in ihrem freien Ermessen, denn Gott zwingt sie niemals dazu. Könnt ihr nun die himmlische Freiheit besser verstehen?


Doch manche haben die himmlische Freiheit nicht verstanden und greifen ihre andersgläubigen Geschwister in dieser Welt in öffentlichen Vorträgen an. Deren Seelen sind noch mit Schichten der Unfreiheit und persönlichen Aufwertung aus dem Fallleben zugedeckt. Immer wieder kommen gläubige Seelen auf diese dunkle Welt und möchten sie eigenwillig verändern. Mit ihrem kritiksüchtigen Verhalten in der Öffentlichkeit mischen sie sich in das freie Leben der Fallwesen bzw. Andersgläubigen ein. Es ist verständlich, dass sie dadurch in der Bevölkerung anecken und Gegenreaktionen herrufen. Diese Menschen, die sich zur Aufgabe gemacht haben ihre religiöse Anschauung unbedingt Andersgläubigen oder Atheisten aufzudrängen, verhalten sich aus geistiger Unwissenheit fanatisch und ungesetzmäßig. Was sie tun, hat ihnen Gott niemals aufgetragen. Wahrlich, sie sind von einem Trugbild getrieben und wollen diese Welt gewaltsam verbessern, obwohl sie den Fallwesen gehört. Sie glauben, sie wären mit dem Auftrag vom Himmelreich ausgegangen Andersgläubige und Ungläubige zu belehren und zu bekehren, deshalb halten sie stets öffentliche Vorträge und vieles mehr. Dadurch wollen sie auch neue Mitglieder oder Anhänger werben, die sie finanziell kräftig unterstützen.

Wahrlich, das Vorgehen so fanatischer gläubiger Menschen ist niemals der göttliche Wille und wird es nie sein, weil das ein Eingriff in die Freiheit der universellen Wesen ist.

Wann endlich verstehen es die Jünger/innen, dass das persönliche Belehren von Menschen aus der himmlischen Sicht ungesetzmäßig ist. Im unpersönlichen himmlischen Leben darf nur die Ich Bin-Gottheit die Gesetze lehren. Nur ein unpersönliches Leben im Hintergrund bringt die Jünger/innen näher dem himmlischen Leben. Es besteht durch ihre eigenwilligen und ungesetzmäßigen Handlungen die Gefahr, dass sie ihre Seele mit weiteren ungesetzmäßigen Schleiern überdecken und nur noch so leben, wie ihre abtrünnigen himmlischen Geschwister, die vor langer Zeit diese gegensätzliche, personenbezogene Welt erschaffen haben.

60 Der Gottgeist bittet die Jünger/innen jetzt durch das Innere Wort, sich bewusst zu werden was sie anrichten, wenn sie in diese Fallwelt eindringen und Menschen anderen Glaubens, Atheisten oder geistige Freidenker mit ihrem religiösen Wissen bedrängen, das sie über ein unfreies Werkzeug, angeblich von Gott, empfangen haben. Das Bedrängen eines Wesens war noch nie der göttliche Wille und das gilt auch in den jenseitigen Bereichen, wenn die abgemachte Fallzeit zu Ende ist.

Wer gibt den verirrten Jüngern/innen der Jetztzeit das Recht sich so zu verhalten?

Wer geistig etwas mehr gereift ist, der kann sich wahrscheinlich gut vorstellen, dass Gott ihnen niemals dieses Recht zugestanden haben kann, sondern fanatische religiöse, tief gefallene Seelen, die aus dem erdgebundenen Jenseits hinterlistig wirken. Sie sprechen über mediale Menschen immer wieder von Gott, aber handeln im Eigenwillen.

Darum werdet endlich geistig wacher und überlegt euch gut, was ihr tut, denn dann kann in euch noch die Veränderung zu einem freien Wesen erfolgen. Wollt ihr das?



Diese traurige Verirrung bei gefallenen Kündern kann sich kaum ein gläubiger Mensch vorstellen. Deshalb vertieft es der Gottesgeist durch diesen Künder, der es bisher verstanden hat immer im Hintergrund zu leben, ohne seine Person bei seiner verantwortlichen Aufgabe wichtig zu nehmen. Das geschieht leider zu selten bei Kündern, die ihr Gotteswort in öffentlichen Räumen anbieten, denn das ist nicht der göttliche Wille. Der Gottesgeist dringt mit seinem Wissen nicht in die Freiheit der gefallenen Wesen ein. Das wäre gegen das himmlische Freiheitsgesetz. Die auf diese Welt ausgerichteten Menschen und Seelen aus dem Fall haben ein Recht auf ihr ungesetzmäßiges, selbstständiges Leben. Wie ihr es erfahren habt, das ist so vor der Teilung der Schöpfung im Himmelreich ausgemacht und ins himmlische Gesetz eingebracht worden.

65 Lässt nun ein medialer Mensch durch seine Freunde bzw. Anhänger für die göttliche Inspiration einen öffentlichen Raum z.B. im Hotel oder Gasthaus mieten und für die göttlichen Botschaften in weltlichen Zeitschriften werben, dann ist er schon ab diesem Moment außerhalb des göttlichen Gesetzes, weil er öffentlich auftreten will, wo aber auch ein Mensch aus dem Fall aus Neugier zugegen sein könnte, der in Wirklichkeit keinen Schimmer von Frömmigkeit leben will. Das ist dann eine Einmischung in diese Fallwelt. Deshalb bittet der Gottesgeist die Künder, die das göttliche Wort empfangen, sich mit dem Inneren Wort nicht in die Öffentlichkeit zu begeben, denn sonst besteht für sie die Gefahr, dass sie im Moment des öffentlichen Auftritts bereits nicht mehr das göttliche Wort empfangen können. Sie bringen nur noch am Anfang aus den Speicherungen ihres Unterbewusstseins gesetzmäßige Abrufungen hervor, die sich zu einer Botschaft bilden, bevor dann erdgebundene Seelen eingreifen.

Der Gottesgeist empfiehlt den medialen Menschen nur in einem kleinen Kreis, am besten in einem Zimmer, mit vertrauten Menschen zum inneren Gespräch zusammen zu kommen, diese die göttlichen Botschaften schon kennen, weil sie mehrere davon gelesen haben. Da sie dafür offen sind, kommt der Künder nicht in die Gefahr, das göttliche Freiheitsgesetz zu missachten. Empfängt er eine göttliche Botschaft, richtet sich diese meistens nur an die anwesenden Menschen und ist immer auf ihr Bewusstsein ausgerichtet. Diese gesetzmäßige Vorgehensweise ist für Künder in der heutigen Zeit sehr wichtig.

Schreibt ein Künder die göttliche Botschaft gleich in den Computer oder nimmt sie handschriftlich auf und gibt sie zum Verfassen bzw. zur Übertragung in den Computer jemanden von seinen guten Bekannten weiter - der diese freie geistige Aufgabe gerne ohne Bezahlung und aus herzlicher Überzeugung übernimmt - dann lebt er ohne Risiko, das Gotteswort zu verlieren. Das ist die sicherste Art und verleitet den medialen Menschen nicht, sich in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Botschaften die der Künder empfängt, können er oder seine Freunde anonym per Internet anbieten. Diese werden dann nur die dafür im Herzen offenen Menschen abrufen und lesen wollen. Wer diese aus Neugierde liest, wird sie bald nicht mehr in die Hand nehmen wollen, weil der Inhalt nicht seiner Lebensweise entspricht. Deshalb ist es wichtig, dass das geistige Gut aus der himmlischen Quelle nur aus dem Hintergrund angeboten wird ohne ein persönliches Aufsehen zu verursachen. Wenn ihr für die Botschaften werben wollt, dann bitte nur in geistig ausgerichteten Zeitschriften, die vorwiegend von geistig orientierten Menschen gelesen werden, weil darin geistige Neuheiten beschrieben werden, die nur von diesen verstanden werden können.

Lasst bitte für das Gotteswort keine Werbungen in weltlich orientierten Zeitschriften setzen, denn sonst beschneidet ihr damit die Freiheit der tief abgefallenen Wesen aus dem himmlischen Sein. Wer das aber eigenwillig weiter tut, der muss damit rechnen, dass er sich gegen das himmlische Freiheitsgesetz vergeht und davor möchte der Gottesgeist die inneren Menschen bewahren. Auch wenn es momentan noch wenige Leser der göttlichen Botschaften in dieser Welt sind, so können diese den Wirkungskreis vergrößern, wenn sie ihren geistigen Freunden die Botschaften anbieten und diese sie wieder weitergeben. Die Verbreitung der Liebebotschaften geschieht auf diese Weise zwar langsam, hat aber aus der himmlischen Sicht den Vorteil, dass nur diejenigen vom Gottesgeist angesprochen werden, die es wollen. Das ist die göttliche Freiheit, die noch einige Künder und geistig orientierte Menschen missverstehen. Deshalb spricht heute der Gottesgeist diesen Missstand deutlich und umfassend an, obwohl es nicht zum Botschaftsthema passt.

70 Er möchte euch vor geistigem Übereifer bzw. Fanatismus bewahren, deshalb spricht er so deutlich über die Verbreitung des göttlichen Wortes. Er möchte es den heutigen Jüngern/innen ersparen, dass sie in den jenseitigen Bereichen Tränen weinen, über ihre fanatische Verhaltensweise bzw. Einmischung in diese Fallwelt. Darüber sollten sie sich jetzt schon Gedanken machen, denn in den jenseitigen Bereichen kommen die Fallwesen öfter auf die Jünger/innen zu und werfen ihnen eine fanatische Vorgehensweise vor, da sie doch hätten wissen müssen, dass Gott und alle auf ihn ausgerichteten Wesen, sich nicht in ihre Fallwelt einmischen dürfen, weil das einst im Himmelreich demokratisch festgelegt wurde.

Darum haltet euch bitte ab jetzt an die einstige himmlische Abmachung und werbt für das Gotteswort nur so, wie es euch der Gottesgeist zur Bewusstwerdung erklärt hat. Er dankt euch für euer Verständnis und bittet euch nochmals über das Innere Wort: Lebt die euch bekannten himmlischen Gesetzmäßigkeiten jetzt noch mehr, dann erübrigt sich vielleicht eine Werbung in geistigen Zeitschriften, weil ihr durch die Verwirklichung eures Wissens selbst so herzlich nach außen strahlt, dass andere Menschen, die für die Liebeströme Gottes in ihrem Inneren schon geöffnet sind, euch fragen werden, was euch bewogen hat in dieser düsteren Zeit so zu strahlen. Das wäre es, was die herzlichen, demütigen Jünger/innen von heute auszeichnet. Seid ihr schon so weit gereift?

Obwohl euch der Gottesgeist kleine Kreise für das Treffen geistiger Menschen empfiehlt, soll das aber nicht heißen, dass darin keine Gefahren auf euch lauern würden.

Es gibt geistige Gruppen, wo sich ein Medium persönlich in den Vordergrund stellt und Wissen aus niedrig schwingenden, lichtarmen jenseitigen Fallbereichen bezieht. Diese Durchgaben sind mehr weltlich orientiert und haben nicht die geistige Tiefe eines erleuchteten Wesens. Vieles was durch das Medium gesagt wird, entspricht nicht der himmlischen Realität. Wenn ein Medium viele Bibelaussagen zitiert, dann ist Vorsicht geboten, weil dann fanatische religiöse Seelen hinter ihm stehen, die ihr früheres angelesenes Wissen ihrer Glaubensgemeinschaft weitergeben, um damit die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Sie ziehen aber nur jene gläubigen Menschen in ihrem Kreis an, die sich durch einige Bibelaussagen noch sehr angesprochen fühlen. Es gibt verschiedene erdgebundene Seelen, die gerne von Gott und dem Himmelreich sprechen, doch es sind Fallwesen, die es nur auf die Energien der Zuhörer abgesehen haben, die sie ihnen über das Medium entziehen.

Am Anfang fühlen sich geistig gespaltene Menschen in so einem Kreis freundlicher Menschen sehr wohl, weil sie dort mit Energien aufgeladen werden. Das geschieht nur deshalb, weil die hinter dem Medium stehenden Seelen aus dem erdgebundenen Jenseits, den Menschen anfangs noch, um sie an den Kreis zu binden, Energien aus negativen Energiefeldern dieser Welt übertragen. Das ändert sich dann später und den Zuhörern werden von den Seelen zunehmend die Lebensenergien entzogen. Wahrlich, so werden viele geistig orientierte Menschen getäuscht und wissen später nicht, weshalb sie sich unwohl fühlen und energielos sind. Sie kommen nicht darauf, weil ihnen dazu das Wissen fehlt.

75 Darum bittet der Gottesgeist die inneren Menschen, sich nicht zu sehr mit geistigen Sensationen zu beschäftigen, die euch nur vom Inneren Weg ins Lichtreich Gottes ablenken wollen. Es wäre wirklich schade, wenn geistig erwachte Menschen sich noch kurz vor der Zeitenwende dorthin wenden würden, wo ihnen noch viel geistiges Mischgut angeboten wird. Das wäre das Ende einer schönen Aussicht, nämlich die baldige himmlische Rückkehr zu erlangen.



Wer sich durch ein gesetzmäßigeres Leben geistig weiter entwickeln möchte und im Moment noch nicht ganz auf Fleischgerichte verzichten kann, dem gibt der Gottesgeist mit auf den Weg: Irgendwann einmal wird seine Seele so weit geistig gereift sein, dass sie über ihre Sinne dem Menschen auf der Gefühlsebene mitteilt, dass er sich beim Fleischverzehr noch mehr zurückhalten oder es ganz lassen sollte. Wenn ihr dies spürt, dann wisst ihr genau, dass es eure Seele war, die nun diesen gesetzmäßigen Zustand haben möchte.

Manchmal ist ein geistig orientierter Mensch überrascht, wenn ihm eine Fleischspeise serviert wird, die ihn schon vom Geruch abstößt bzw. es ihn ekelt, die Speise zu verzehren. Das ist kein Einzelfall bei Menschen auf dem Inneren Weg ins Himmelreich. Deshalb achtet zunehmend auf euer Inneres bzw. was euch eure Seele auf der Gefühlsebene mitteilt, damit sie keinen Schaden erleidet. Wählt beim Fleischverzehr immer den goldenen Mittelweg, dann umgeht ihr den kasteienden Fanatismus. Sollte sich eure Seele beim Fleischverzehr öfter mit Impulsen der Abwehr bemerkbar machen, dann versucht euch trotzdem nur langsam vom Fleisch zu lösen, denn sonst gibt es große physische Probleme, die erst später hervortreten.

Bitte seid nie fanatisch in euren Bemühungen ein gesetzmäßiges Leben führen zu wollen, denn das schadet euch selbst. Seid immer geduldig mit euch auf dem Inneren Weg ins glückliche, unsterbliche himmlische Leben, dann werdet ihr immer mehr das goldene Mittelmaß erkennen. Lebt ihr dieses, dann erhaltet ihr vermehrte göttliche Kräfte, um weitere himmlische Gesetzesbausteine in euer Leben einzubauen.

Wer als Vegetarier mit seiner Lebensweise prahlt, der hat diese nur gewählt, weil er vor anderen als ein Ausnahmemensch gelten möchte. Er will auf diese Weise persönlich mehr geachtet werden oder glaubt durch falsche Vorstellungen dadurch Gott näher zu sein. Doch durch ein vegetarisches Leben ohne Verwirklichung der himmlischen Gesetzmäßigkeiten kommt der Mensch der Gottesschwingung nicht näher, weil eine vegetarische Lebensweise allein seine Seelenschwingung bzw. sein Bewusstsein nicht anhebt. Nur durch die tägliche erweiterte Verwirklichung der bekannten himmlischen Gesetzmäßigkeiten und das Lassen unschöner, unedler Wesenszüge, die anderen im Herzen wehtun, ist es der Seele möglich höher zu schwingen und Gott in ihrem Lebenskern näher zu sein.

80 Das wissen viele geistig orientierte Vegetarier nicht, die glauben nur allein durch fleischloses Essen höher schwingen zu können, jedoch aus geistiger Unwissenheit nicht so weit zu schauen vermögen, dass sie nur durch die schrittweise Verwirklichung ihres Wissens von den himmlischen Lebensweisen geistig weiter reifen werden und eine höhere Schwingung erreichen.

Diese Menschen, die sich noch nicht aus herzlicher Überzeugung auf den Inneren Weg zurück ins Himmelreich begeben haben, werden nun vom Gottesgeist angesprochen, ihre vegetarische Lebensweise noch mehr zu hinterfragen. Ist ihre Ausrichtung auf diese Welt noch stark, dann können sie noch nicht aus herzlicher Überzeugung etwas Ungesetzmäßiges lassen und das wird auch beim Fleischessen so sein. Wer nicht konsequent sein Leben beleuchten möchte, um edler und reiner in seinem menschlichen und seelischen Bewusstsein zu werden, der wird die größten Schwierigkeiten bei der Überwindung seiner Fehler und Schwächen haben. Später einmal wird er einen Einbruch auf dem Inneren Weg erleben, weil er sein geistiges Fundament stümperhaft gebaut hat und irgendwann wird es durch äußere Widerstände brüchig und stürzt ein.

Wer nur vegetarisch lebt, weil er fälschlich glaubt, dadurch geistig weit gereift zu sein, der befindet sich wahrlich noch nicht auf dem Inneren Weg ins Himmelreich. Er lebt tatsächlich in der Selbsttäuschung und will durch Äußerlichkeiten auffallen und sich über seine Mitmenschen stellen, die z.B. noch Fleisch essen. Das ist eine starke Überheblichkeit, die zum Abfall von der göttlichen Demut führt. Das tut euch bitte nicht an.

Wer glaubt, er müsste seine Freunde und Bekannten, die noch gerne Fleisch essen, mit viel Reden auf seine vegetarische Lebensweise aufmerksam machen und sie davon überzeugen, der hat wirklich noch nicht verstanden, was ein freies Leben im Geiste Gottes ist. Er glaubt irrtümlich, sein Leben wäre der Maßstab für andere, denn wer sich selbst zu etwas zwingt, der will diese unfreie Lebensweise auch auf andere übertragen. Wer in seinem Inneren frei sein möchte, der sollte ebenso seine Mitmenschen in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise frei lassen. Er zwingt sich selbst zu nichts und wird dann auch keinen Mitmenschen von seiner Lebensweise überzeugen wollen. So verhält sich der freie universelle Liebegeist zu jedem kosmischen Wesen und ebenso ausgerichtet leben wir himmlischen Wesen die Gesetze, die wir ihm zur Verwaltung übertragen haben.

Diese letzten Aussagen des Gottesgeistes, könnten vielleicht Menschen mit strengen und fanatischen Vorgaben fürs eigene Leben, etwas zu denken geben.



85 Wer oft bestimmte Bibelstellen aus dem Leben Jesu zitiert, dass er z.B. früher auch Fisch und Tiere gegessen hat, derjenige will damit nur seine unveränderte Einstellung und Lebensweise in Bezug auf das Töten der Tiere und ihren Verzehr rechtfertigen, obwohl er sich nie in der Nähe von Jesus aufgehalten hat. Er versucht immer wieder Menschen in Diskussionen hineinzuziehen, die schon längere Zeit vegetarisch leben und geistig soweit gereift sind, dass sie mit den Tieren in herzlicher Einheit und Frieden zusammenleben wollen. Diesen Menschen geht bitte aus dem Weg, denn es sind rechthaberische Menschen, bei denen nur ihr intellektuelles Bibelwissen zählt.

Wahrlich, Jesus von Nazareth war ein frommer Mann, der von seinen Eltern, Maria und Joseph, viele Bräuche und auch Essgewohnheiten übernahm, deshalb aß er zuerst auch Fleisch. Es war bei den früheren Juden so Sitte, dass sie sich von Fleisch ernährten. Sie konnten in der Wüstenlandschaft nicht viel anbauen, deshalb übernahmen sie von den Vorfahren die Tierhaltung für ihre Ernährung. Sie glaubten, dass Gott ihnen das Fleischessen empfohlen hätte und deshalb haben sie Tierzucht betrieben. Diese gewohnte Lebensweise übernahmen auch die nachfolgenden Generationen und bis heute leben die Menschen vom Fleischverzehr.


Nun, an dieser Stelle werden vielleicht einige fragen: Hat Jesus bis zu seinem Lebensende Fleisch gegessen oder wurde er einmal frei davon?

Das möchte euch nun der Gottesgeist nach ca. 2000 Jahren seines irdischen Lebens nun schildern, weil dies noch vielen inneren Menschen wichtig erscheint.

Nun, der Gottesgeist sprach mehrmals durch Jesus, dass das geistige Leben im Himmelreich ohne Fleischverzehr stattfindet. Jesus wusste aber erst später, wo er und seine Seele geistig gewachsen waren, dass die Tötung eines Tieres ein unbarmherziges Gesetzesvergehen ist. Er glaubte zuerst den gläubigen Menschen aus den Judenstämmen, die in traditioneller Weise Lämmer schlachteten und das Fleisch über einer offenen Feuerstelle garten. Immer wieder kam er in einen Gewissenskonflikt, weil er im Inneren von Gott andere Weisungen über den Umgang mit den Tieren, ihr Lebensrecht, das unbarmherzige Töten und genussvolle Verspeisen hörte. Bis er endlich verstand, dass im himmlischen Sein kein Wesen jemals stirbt bzw. die himmlische Lebensweise immer im aufbauenden und bewahrenden Leben stattfindet, verging viel Zeit des geistigen Reifens. Nach vielen Überlegungen und dem logischen Kombinieren seines Wissens aus der himmlischen Quelle, Gott, verstand er erst, dass das Töten eines Tieres ein Verstoß gegen das himmlische Leben ist und er sich deswegen mit dem Fleischessen zurückhalten sollte. Das gelang ihm aber nicht auf Anhieb, da er sich von etwas ernähren musste.

90 Über sein neues Denken gegenüber dem Tier und einer fleischlosen Lebensweise traute er sich anfangs nichts zu erzählen, obwohl er es herzlich gerne wenigstens seinen Freunden und Bekannten weitergegeben hätte. Doch die damaligen Menschen verstanden ihn in seiner sanftmütigen Lebensweise und der aus seinem Herzen ins Himmelreich reichenden gesetzmäßigen Lebensanschauung nicht, die er aus seinem Inneren von Gott hörte. Sein inneres göttliches Wissen versuchte er nach und nach umzusetzen. Nach einigen Jahren der Wanderschaft mit seinen abwechselnden Begleitern - es waren immer fromme Männer und Frauen, die sich zu ihm gesellten - nahm er immer mehr Abstand vom Fleischverzehr, bis er einmal doch noch davon frei wurde.

Manchmal, wenn er am Meer oder an einem See lebte, aß er mit seinen Freunden Fisch. Dies machte er nur seinen Begleitern zuliebe, weil sie ihn sonst nicht verstanden hätten. Später, als sie durch das Innere Wort Jesu hörten, dass es nicht Gottes Wille ist, gleich aus welchem Grund, Tiere zu töten und dass sie sich nach und nach beim Fleischverzehr zurückzuhalten sollten, waren manche seiner Begleiter so sehr darüber erzürnt, dass sie ihn des Widersachers Gottes bezichtigten. Andere wiederum, die von den neuen Aussagen Gottes über Jesus hörten, bedrohten ihn sogar mit dem Leben, wenn er sich bei ihrer Einladung nicht überwinden sollte und mit ihnen die vorgesetzten Fleischgaben nicht verspeisen würde. Das musste er dann gezwungenerweise tun.

Jesus wusste aus seinem Inneren über die himmlischen Gesetze schon gut Bescheid und war sehr traurig darüber, dass er durch das Essen der Fleischspeisen gegen sein eigenes, ewig aufbauendes und bewahrendes Lebensprinzip gehandelt hatte, in das er sehnend wieder zurückkehren wollte. Er bereute es von Herzen und bat Gott um Verzeihung. Da der Gottesgeist mit seinem mildtätigen Herzen immer auf die tieferen Gründe eines Gesetzesvergehens und die ernste Absicht es zu lassen, schaut, hat er Jesus nach seinem aufgezwungenen Fleischessen gleich wieder dieses aufgelöst bzw. seine Seele wurde von der Ungesetzmäßigkeit wieder frei.


Wer noch die Vorstellung hat, dass Gott ein strenger und herrschsüchtiger universeller Geist sei, der Vergeltung übt, wenn ein himmlisches Wesen gegen das himmlische Gesetz verstößt, der lebt selbst noch wenige herzliche und sanfte Wesenseigenschaften vom unpersönlichen, himmlischen Lebensprinzip. Ihm ist es noch nicht bewusst geworden, dass es in Wirklichkeit seine eigenen unschönen, unsanften und unbarmherzigen Wesenszüge sind, die er Gott zuspiegelt bzw. zuschreibt. Nur wer sich selbst nicht kennt, wird Gott so abartige Verhaltensweisen zusprechen.

Manche menschliche Seele ist so massiv mit Schleiern ihrer ungesetzmäßigen Verhaltensweisen aus ihren Leben in verschiedenen Welten der Fallbereiche überdeckt, dass sie die himmlische Realität nicht mehr erspüren kann und gerade solche Menschen bezichtigen dann Gott einer Verhaltensweise, die er noch nie angewendet hat. Bitte denkt weitsichtig und logisch: Wenn das zentrale universelle Wesen, Gott, mit seinen höchsten herzlichen Eigenschaften, die himmlischen Gesetze für die reinen Lichtwesen und das mit ihnen verbundene Leben gütig und sanft verwaltet, dann kann doch dieses Wesen niemals etwas Unbarmherziges tun oder zulassen. Könnt ihr das annehmen, was euch nun der Gottesgeist aus seinen höchsten Liebeempfindungen erklärt hat?

95 Um eure geistige Weitsichtigkeit anzuregen, bittet euch der Gottesgeist durch einen himmlischen Lichtboten, euch bewusst zu werden, dass die himmlischen Gesetze nur für die himmlischen Wesen festgelegt wurden und wichtig für jene sind, die jetzt die himmlische Rückkehr mit der Hilfe des Gottesgeistes anstreben.

Außerhalb des Himmelreiches haben sich die abtrünnigen Wesen Welten und Lebensgesetze geschaffen, die ihrem Bewusstsein angepasst sind. Es kann nicht sein, dass Gott außerhalb des Himmelreiches die Wesen aus dem Fall mit den himmlischen Gesetzen bedrängt bzw. ihnen aufträgt, diese zu leben. Nur die himmlischen Heimkehrer bittet er, sich jetzt schon auf das himmlische Lebensprinzip einzustellen, damit sie in den jenseitigen Fallbereichen keine Erschwernisse erleben, die mit großem Herzensleid verbunden sind.

Könnt ihr jetzt besser verstehen, weshalb der Gottesgeist die Fallwesen heute noch nicht anspricht, damit sie ihr Herz für die himmlischen Gesetze öffnen? Angenommen er würde das tun, obwohl sie es nicht wollen, dann würde er sich in ihr freies außerhimmlisches Leben einmischen und das wäre gegen das göttliche Gesetz der Freiheit.

Bitte versteht, ihr lebt außerhalb des Himmelreiches, deshalb kann es nicht sein, dass Gott direkt über Künder auch zu den Fallwesen spricht, weil er sie im Inneren nicht erreichen kann, da sie zu ihm die Tür verschlossen halten. Bitte seht das ewige Leben weitsichtig: Kein Wesen wird gedrängt in die himmlische Lichtheimat zurückzukehren, weil so eine Verhaltensweise nicht im himmlischen Gesetz enthalten ist. Nur wer sich freiwillig aus herzlicher Überzeugung aufmacht ins Himmelreich zurückzukehren, der erhält unterstützende Kräfte für seine himmlischen Rückkehrbemühungen, sonst nicht. Wer aber noch gerne auf diese Welt zugewandt lebt und glaubt, er würde von Gott unterstützende Kräfte zur Heimkehr erhalten, der versteht die kosmischen Gesetze noch nicht und lebt deshalb in der Täuschung. Bedenkt bitte: Wie sollte ein Mensch und seine Seele, die sich von den himmlischen Gesetzen abgewandt haben, zweipolige, göttliche Kräfte empfangen können? Das ist wahrlich unmöglich!



Bitte macht euch frei von der einengenden, unbarmherzigen Vorstellung über Gott und seht ihn als ein unpersönliches Wesen, das mit Güte und Milde aus seinem größten universellen Herzen die himmlischen Gesetze gerecht und mit unendlich großer Liebe und Einfühlungsvermögen verwaltet. Dann wird es euch nicht mehr schwer fallen euch zu überwinden, um einer kleinen Ungesetzmäßigkeit von euch oder anderen mit mehr Verständnis zu begegnen. Doch bitte unterscheidet genau, wenn Menschen brutal, gewalttätig und heuchlerisch gegen andere vorgehen. Da haltet euch mit eurem Verständnis zurück, denn sonst befürwortet ihr aus einer falschen Sichtweise solch unschöne und entsetzliche Handlungen vieler Menschen, die ihr herzliches Gefühl für das sanfte und selbstehrliche himmlische Leben schon lange überdeckt bzw. verloren haben.



100 Einige Leser, die selbst schon länger vegetarisch leben oder sich dazu auf den Weg gemacht haben, werden vielleicht fragen: Wie sollen wir uns bei einer Einladung als Gast verhalten, wenn der Gastgeber nichts von der vegetarischen Lebensweise hält?

Nun, der Gottesgeist schreibt euch für euer selbstverantwortliches Leben nichts vor, weil er eure Freiheit immer achtet. Wenn ihr ihn um Rat bittet, dann gibt er euch aus der Sicht der himmlischen Gesetze einen Hinweis, wie ihr euch am besten verhalten könnt. Das geschieht auch jetzt, weil der Künder diese Frage dem Gottesgeist herzlich übergeben hat.


Es gibt verschiedene Gastgeber: Die einen haben viel Verständnis für die Lebensweise anderer Menschen und es macht ihnen nichts aus, neben ihrem Fleischgericht, eigens für ihre Gäste, die fleischlos leben, eine schmackhafte vegetarische Speise zuzubereiten. Aber So verständnisvolle Menschen gibt es in dieser ungesetzmäßigen Welt nicht viele, deshalb rät euch der Gottesgeist darauf zu achten, mit wem ihr freundschaftlich verkehrt. Wer dies beachtet, der hat es leichter seine guten Vorsätze für ein gesetzmäßiges Leben einzuhalten. Doch manchmal ist der Mensch aus einem wichtigen Grund gezwungen eine Einladung anzunehmen, wobei ihn Menschen bewirten bzw. ihm ihre Gastfreundschaft anbieten, die nur auf diese Welt ausgerichtet leben. Wenn ihr wisst, dass sie kein Verständnis für eure vegetarische Lebensweise haben, dann versucht euch zu überwinden, geht einen Kompromiss ein und legt diesen Gott zur Unterstützung in euer seelisches Herz.

Wird euch ein Fleischgericht bzw. eine Fischspeise angeboten, dann geht kurz in euer Inneres zu Gott und bittet ihn um Beistand, dass ihr euch wegen den verständnislosen Gastgebern überwinden könnt ein Stück Fleisch zu essen, ohne dass ihr ängstlich seid oder euch große Vorwürfe macht, dass ihr gegen das himmlische Lebensprinzip verstoßen habt. Nach dem Fleischverzehr geht bitte zu Gott in euer Inneres und bittet das Tierreich um Vergebung und übergebt eure herzliche Reue dann Gott zur Auflösung eures Gesetzesverstoßes.

Wenn ihr selbst Gastgeber seid und Menschen zu euch kommen, die noch gerne Fleisch essen, dann fragt sie, ob sie von eurem vegetarischen Essen einmal kosten wollen. Vielleicht schmeckt dem einen oder anderen das fleischlose Gericht und er ist dankbar für den Versuch. Doch wenn ihr wisst, dass eure Gäste von einer vegetarischen Lebensweise nichts wissen wollen, dann bitte würdigt ihren Wunsch nach einem Fleischgericht. Doch verfallt nicht in den Fehler, den heute noch viele Vegetarier machen, mit eurer fleischlosen Lebensweise zu prahlen oder einen belehrenden Vortrag zu halten. Das ist nicht gesetzmäßig und dabei belastet ihr eure evtl. schon geistig weit gereifte Seele.

105 Wer selbst ein herzlicher Mensch ist und viel Verständnis für die Lebensweise anderer hat, der wird auch nicht andere von seiner Lebensweise überzeugen wollen. Er verhält sich demütig im Hintergrund und lässt sich auch nicht in Diskussionen über eine vegetarische Lebensweise ein, weil er selbst aus eigenen Erfahrungen gelernt hat, wie schwer es ist eine neue Lebensweise anzusteuern, die in dieser gegensätzlichen Welt nicht immer leicht zu erreichen ist.



Wer sich im Wort zurücknehmen kann, der ist es, der wirklich die himmlischen Gesetze achtet und auch die Freiheit anderer mit dem göttlichen Ernst respektiert. Diese Lebensweise empfiehlt euch der Gottesgeist und wenn ihr sie ernst nehmt, werdet ihr sehen, wie gut ihr euch in das himmlische Lebensprinzip schon auf Erden eingelebt habt. Das wünscht euch der Gottesgeist von Herzen.

Wer den Sinn dieser göttlichen Botschaft verstanden hat, kann nun etwas mehr in das himmlische Lebensprinzip hineinschauen und gut verstehen, dass der Gottesgeist keinem Menschen rät, sofort mit dem Fleischverzehr aufzuhören. Das wird er nie tun, denn sonst würde er seine kosmische Freiheit beschneiden. Er wird euch nur raten, die himmlischen Gesetze durch eigene Lebenserfahrungen mehr zu beleuchten, um durch sie dem himmlischen sanften und gewaltlosen Leben näher zu kommen. Wer dies ernst nimmt, dem wird es einmal aus innerer Überzeugung möglich sein, sich vom Fleischverzehr ganz zu befreien.

Jedoch durch Fanatismus wird ein Mensch nur das Gegenteil erreichen, weil er mit seinen kasteienden Vorgaben nicht mehr frei und fröhlich leben kann und zudem seelisch darunter leidet, da seine Seele im Himmelreich ein Leben führt, das aus Gesetzesgründen keine Entsagungen kennt.

- Fortsetzung im Teil 4 -