Botschaft 0805. (Version vom 06.03.2008)
(4/4) Vegetarische Lebensweise - aus der Sicht des himmlischen Lebensprinzips und andere Themen

Rote Beeren am Strauch.

Teil 4 enthält folgende Themen:

✶ ✶ ✶

Der Gottesgeist bietet der inneren Menschheit durch ein Liebetröpfchen aus der himmlischen Quelle wieder neue Aussagen an, die vorher kein Künder Gottes durch das inspirative Wort in sich hörte bzw. aufnahm, weil das Bewusstsein der Künder dafür noch nicht geöffnet war. Erst jetzt in der irdischen Endzeit ist es dem Gottesgeist erstmals über diesen Künder gelungen, unbekannte Gesetzmäßigkeiten den inneren Menschen zu vermitteln. Deshalb werden viele von ihnen große Schwierigkeiten haben, die neuen göttlichen Aussagen zu verstehen oder anzunehmen.

Das himmlische Wissen ist mit dem dreidimensionalen Bewusstsein der Menschen schwer zu verstehen, weil die früheren Fallwesen dafür keine Speicherungen eingegeben haben. Die Unvollkommenheit des menschlichen Bewusstseins ist für den Gottesgeist ein großes Hindernis, das kaum zu überwinden ist. Trotzdem hat er es vor dem Es Werde in der letzten Phase menschlichen Lebens geschafft, noch einige wichtige Gesetzmäßigkeiten an das menschliche Bewusstsein heranzubringen. Vielleicht gelingt es dem einen oder anderen inneren Menschen daraus gewinnbringende Lichtaspekte für sein ewiges Leben zu entnehmen, so dass sich sein Rückweg ins Himmelreich sehr verkürzen kann, so er sich in seiner Lebenseinstellung verändern möchte. Der freie universelle Liebegeist überlässt jedem Menschen und auch seiner Seele dazu die freie Entscheidung.

25 Doch wer jetzt immer wieder einen neuen himmlischen Gesetzesbaustein aus den vielen göttlichen Botschaften über den Künder annimmt und in sein tägliches Leben einbezieht, der wird wahrlich einmal mit vielen herrlich duftenden und farbenfrohen Rosen des Himmels beschenkt. Er wird dann in den jenseitigen Bereichen seiner ewigen Lebensstätte über die Verkürzung seines Heimweges ins himmlische Licht jubeln. Das wünschen wir, die himmlischen Wesen, jedem Menschen und auch den jenseitigen Wesen von Herzen. Seid ihr unter denen, die sich jetzt vom Gottesgeist angesprochen fühlen?

✶ ✶ ✶

Fortsetzung der Botschaft:

In den folgenden göttlichen Aussagen werden sich innere Menschen angesprochen fühlen, die schon vegetarisch leben und herzliche Gebete zu der unpersönlichen Gottheit sprechen.

Habt ihr euch zum Speisen an den Tisch gesetzt, dann könnt ihr, so ihr wollt, einige Augenblicke vorher im Inneren bei der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit kurz für die Speisen danken. Im Augenblick eurer herzlichen Verbindung zu ihr, fließen von eurem seelischen Lebenskern durch euer menschliches Bewusstsein zweipolige Kräfte zu den Speisen. Diese heben ihre Schwingung an und dadurch können schädliche Substanzen neutralisiert werden bzw. sind dann zu einem großen Teil unschädlich für euren Organismus. Doch ihr solltet darauf achten, euer nach Innen gerichtetes, stilles Zwiegespräch mit der Ich Bin-Gottheit, bei Anwesenheit euch noch nicht so gut bekannter Gäste oder Menschen, die eure Lebensauffassung nicht teilen sowie in einem öffentlichen Gasthaus, es nur unauffällig zu tun. Angenommen ihr würdet zur besseren Konzentration mit geschlossenen Augen beten und evtl. sogar noch laut, dann könnte dies für gottlose Menschen aus dem Fall ein Anstoß zur Erregung oder zu eurer Schmähung sein. Bitte tut das anderen und auch euch nicht an und lebt unauffällig, dann lebt ihr auch hierbei das unpersönliche himmlische Lebensprinzip.

30 Wenn ihr esst, solltet ihr euch mehr nach Innen richten, denn dadurch könnt ihr bewusster die Nahrung aufnehmen. Jeder Bissen enthält Energien und wer bewusst isst und Gott dafür dankbar ist, der profitiert davon sehr. Er nimmt durch das stille und bewusste Essen doppelt so viele Kräfte aus der Nahrung auf, als wenn er beim Speisen redet oder sich in Gedanken außerhalb seiner Mahlzeit aufhält.

Dies sind göttliche Empfehlungen zur größeren Energieaufnahme aus den Speisen, die euch zum freien Überdenken angeboten werden. Wer sie dankbar annimmt, wird später erfreut feststellen, dass er beim Essen früher satt ist und die frühere gewohnte Speisemenge nicht mehr benötigt. Das hat er seinem ruhigen, bewussten und nach Innen gerichteten Essen zu verdanken, weil er dadurch eine größere Energiemenge den Speisen entnehmen konnte.

Wer es aus herzlicher Überzeugung und ohne Fanatismus so weit gebracht hat fleischlos zu leben, dem empfiehlt der Gottesgeist noch Folgendes: So ihr wollt, könnt ihr euch herzlich mit den Gemüse- und Getreidesorten auf eurem Teller gedanklich verbinden und ihnen für den köstlichen Geschmack und die darin enthaltenen Kräfte danken. Die Pflanze, die ihr gerade genüsslich esst und ihr dankt, antwortet euch über euren Seelenkern mit Freudeimpulsen aus ihrem zugehörigen Pflanzenkollektiv, weil sie über den Dank aus eurem Herzen glücklich ist. Leider sind die meisten der inneren Menschen noch nicht so feinfühlig, dass sie die von der Seele empfangenen Impulse wahrnehmen können.

Doch das empfinden die himmlischen Wesen jedes Mal, wenn sie speisen. Sie bringen dabei aus ihrem erschlossenen Evolutionsbewusstsein der Natur gerne ihre Freude und Dankbarkeit entgegen. Diese himmlische Lebensart könnt ihr schon auf Erden beginnen, denn dann habt ihr es viel leichter ins Himmelreich zu kommen.

Wer sich jetzt beim Essen angewöhnt dem Naturreich zu danken, der steht dann mit ihm in herzlicher und freudiger Verbindung. Das heißt, er schließt dadurch in seiner Seele vorzeitig die Partikel mit gesetzmäßigen Naturspeicherungen für sein himmlisches Leben auf. Die dunklen Hüllen, mit Speicherungen von ungesetzmäßigen Lebensweisen gegen die Natur, lösen sich dann nach und nach durch die göttliche Umwandlung auf und die Seelenpartikel werden frei und leuchten wieder. Dieser Reinigungsvorgang in der Seele erspart euch viele Mühen und kosmische Zeit in den jenseitigen Bereichen auf dem Weg ins Himmelreich.

35 Diese göttlichen Ratschläge braucht ihr nicht annehmen, da ihr immer frei leben könnt. Doch wer sie heute schon in sein tägliches Leben einbeziehen möchte, der ist vom Gottesgeist, der jetzt durch einen himmlischen Lichtboten spricht, herzlich eingeladen, weitere geistige Schritte zum inneren Licht zu tun. Ihm wird seine Seele einmal sehr dankbar sein, wenn sie sich etliche Äonen jenseitiger Wegeszeit ersparen konnte.

Der Gottesgeist bittet euch die Botschaftsaussagen nur dem Sinn nach mit eurem Herzen zu verstehen. Durch die euch angebotene Lebensweise könnt ihr vermehrt göttliche Kräfte aufnehmen, doch jegliche Übertreibung schadet euch und eurer Seele, weil ihr euch sonst zu etwas zwingt, das erst langsam in euch reifen sollte.

Die Empfehlungen des Gottesgeistes sind darauf ausgerichtet, dass ihr von ihm beim Essen vor den aufdringlichen Seelen besser geschützt seid und das geschieht nur dann, wenn ihr still und bewusst esst. Wenn ihr beim Essen viel redet, dann besteht die Gefahr, dass ihr unkontrollierte Gedanken aussprecht, die euch erdgebundene arglistige Seelen eingeben, um an euch herankommen zu können. Führt ihr beim Essen negativ schwingende oder weltliche Gespräche, dann schleichen sie sich an euch heran und treten in eure Aura ein. Dann ist eure anfängliche Bemühung, bewusst zu essen und ergiebigere Kräfte aus der Speise zu entnehmen, gescheitert, weil euch die widerspenstigen Seelen bei eurer regen Unterhaltung die Essenskräfte wieder abnehmen bzw. entziehen. Deshalb rät euch der Gottesgeist, euch langsam an das bewusste und stille innere Essen vorzutasten, bis es euch aus eurem inneren Bedürfnis besser gelingt, es so zu halten, wie es der Gottesgeist empfohlen hat.

Doch wisset vom Gottesgeist, dass er euch zu nichts zwingen möchte und das Gleiche solltet ihr auch nicht mit euch machen. Wenn ihr das Bedürfnis habt einiges auszusprechen, was im Augenblick für den anderen wichtig ist, dann solltet ihr es tun. Doch beachtet bitte dabei, für euch und den anderen den goldenen Mittelweg anzustreben. Wer sich zu etwas zwingt, der strahlt Steifheit aus und kann nicht heiter sein, das gilt auch beim Essen. Darum strebt das goldene Mittelmaß in allen Lebensbereichen an, dann lebt ihr leichter und freier, ohne Zwang oder eine fanatische Verhaltensweise.



Wer beim Essen noch nicht ohne ein Fleischstück auskommen kann, den bittet der Gottesgeist, sich in die zubereitete Fleischspeise hineinzudenken. Vielleicht gelingt es ihm dann zu erspüren, was er wirklich isst. Wer schon ein herzlicher Mensch ist und versucht bewusst ein Stück des Tierkörpers zu verspeisen, der wird wahrscheinlich dabei etwas Unangenehmes empfinden. Wenn er Tiere liebt, denkt er vielleicht an das arme Tier, das wegen der Fleischesser widerwillig und mit ängstlichen Augen von gefühllosen Menschen zur Schlachtbank geführt wurde und vorzeitig das Leben lassen musste.

40 Wer dennoch keine unangenehme Regung beim bewussten Essen eines Fleischstückes verspürt, das Angstinformationen des Tieres enthält, der ist noch mit niedrig schwingenden Seelenhüllen gegen das Tier schwer belastet. Er hat jedoch nun die gute Möglichkeit, in kurzer Zeit seine Seele zu lichten bzw. sich schnell mit göttlicher Hilfe von den Belastungen gegen das Tier zu befreien, indem er jetzt anfängt, sein Leben langsam, Zug um Zug, auf eine vegetarische Nahrung umzustellen. Das wird ihm nur dann gelingen, wenn er sich eingesteht, dass er durch seine Unwissenheit von den himmlischen Gesetzmäßigkeiten früher dem Tier gegenüber falsch eingestellt war.

Auch wenn ein Mensch von den himmlischen Gesetzen keine Ahnung hat, so belastet er sich dennoch seelisch schwer, weil er durch sein Fleischessen indirekt die unfreie Haltung der Tiere und ihre Tötung befürwortet. Durch das tägliche Fleisch- und Wurstessen überträgt der Mensch seiner Seele gegensätzliche Speicherungen, die sich so sehr anhäufen können, dass sie ihm beim Fleischessen über ihre Sinne keine unangenehme Regung weitergeben kann. Die feine himmlische Wahrnehmung der Seele gegenüber den Tieren ist so sehr durch gegensätzliche Hüllen überdeckt, dass sie beim genussvollen Fleischessen ihres Menschen nichts mehr Unangenehmes empfindet bzw. ihn durch ihre aufgenommenen Fremdspeicherungen sogar noch zum Fleischessen anregt. Könnt ihr euch das vorstellen?

Wer sich jetzt seiner ungesetzmäßigen Essensgewohnheiten bewusst wird und diese herzlich bereut, dem nimmt der Liebegeist seine seelische Belastung nach und nach weg bzw. wandelt sie um. Bitte vergesst das nicht, ihr aufrichtigen Wanderer ins himmlische Licht.

Die Möglichkeit der Umwandlung eurer seelischen Belastungen gegenüber dem Tier bietet nun der Gottesgeist allen gottverbundenen Fleischessern an. Er hat für jeden Menschen viel Verständnis, denn er weiß wie schwer es in dieser gegensätzlichen Welt ist, in der sich die meisten Menschen vom Fleisch ernähren, eine himmlische Lebensausrichtung zu erreichen. Doch der Gottesgeist unterstützt jeden inneren Menschen, der sich aus herzlicher Überzeugung und der Liebe zum Tier vom Fleischessen befreien möchte, mit vielen himmlischen Kräften über seine Seele. Davon hat der Gottesgeist schon in einem vorherigen Botschaftsteil ausführlich berichtet, deshalb wiederholt er es jetzt nicht mehr.

Wer von euch den tiefen Sinn für eine vegetarische Ernährung gut verstanden hat, dem gibt der Gottesgeist noch weitere Hinweise zum Nachdenken, damit sich sein menschliches und seelisches Bewusstsein erweitern kann und er es leichter hat, geistige Zusammenhänge richtig einzuordnen.


45 Liebt ein Mensch die Tiere von ganzem Herzen, dann kann er ihnen nichts zuleide tun, gleich um welches Tier es sich handelt und ob es ein liebliches oder ein Furcht erregendes Aussehen hat. Er möchte mit allen Tieren in Frieden leben, auch wenn es auf dieser absonderlichen Welt nicht immer gut möglich ist. Manche Tierarten sind durch die entsetzlichen Misshandlungen von groben und gewalttätigen Menschen auch nicht mehr für tierliebende Menschen zugänglich und betrachten sie nun als Feinde, deshalb reagieren sie aggressiv und greifen ohne äußeren Grund an. Sie sind in ihrer feinstofflichen Teilseele schon so sehr verpolt bzw. mit hässlichen und gefährlichen Wesenszügen überdeckt, dass bei manchen Tieren die friedliebenden und mehr sanften Wesenseigenschaften aus den himmlischen Lebensbereichen völlig verschwunden sind. Das ist tragisch für sie, weil sie auf Erden ihre himmlische Lebensweise nicht mehr artgerecht leben können.

Die Verpolung der Tier-Teilseelen ist nur durch menschliche Eingriffe in ihr freies Naturleben und ihre Energiearmut verursacht worden, die bei den Tieren schon vor Jahrtausenden begann. Sie wurden durch ihre genetische Energieschwäche mit der Zeit immer energieärmer.

Die früheren Fallwesen wollten den Tieren bei ihrer feststofflichen Erschaffung (Tierkörper) nicht viele Energien zugestehen, deshalb programmierten sie die Gene bei bestimmten Tierarten nur auf ein kurzes irdisches Leben. Ihren Gen-Energiebasen wurden für ihr irdisches Leben nur wenige Speicherkräfte zu Verfügung gestellt, weil sie diese für ihr unwürdiges, ungesetzmäßiges Schattenleben selbst beanspruchten. Manchen Tieren haben sie mehr Energien zugestanden, weil sie ihnen auf eine bestimmte Weise nützlich sein sollten.

Nun, in den letzten Jahrtausenden nahm die Erdschwingung zunehmend ab und auch die Energie auf der Erdoberfläche. Die früheren Tiere ernährten sich noch vegetarisch, das heißt, von kleineren Pflanzen, Gräsern und von Früchten. Dies änderte sich immer mehr, weil ihnen die Energien zum Überleben nicht mehr ausreichten, so wie es auch bei den Menschen der Fall war. Die Tiere wurden so wie die Menschen zu Jägern, die ihrer Beute hinterlistig auflauerten und sie töteten. Dies änderte sich nicht bis zum heutigen Tag. Nun leben die Tiere voreinander in Angst, das größere und stärkere Tier jagt das kleinere und schwächere und tötet es grausam. Wahrlich, dieses traurige und erschütternde Leben der Tiere ist von Gott niemals so vorgesehen gewesen, wie es manche unwissende Gläubige fälschlich annehmen. Tatsächlich ist es das Werk der abtrünnigen Wesen, die diese Welt erschufen. Sie hatten schon damals bei der Erschaffung des materiellen Kosmos die Zerstörung allen universellen Lebens beabsichtigt. Ab diesem Augenblick wussten sie genau, dass himmlische Wesen und höher entwickelte aus den Fallbereichen alles daran setzen würden, um ihr schreckliches Vorhaben zu verhindern. Sie wussten auch schon im Voraus, dass es zur Schöpfungserrettung nur eine Möglichkeit gab, nämlich dass sich himmlische Heilsplanwesen notgedrungen auf der Erde inkarnieren müssen. Darum trafen sie Vorbereitungen, um die lichtvollen Wesen in die Falle zu lotsen. Das war ihnen gut möglich, weil die Seelen aus dem erdgebundenen Jenseits die Erde und alle Menschen gut überschauen und über Menschen ihresgleichen wirken konnten.

Da die Menschen wenig Wissen um die himmlischen und kosmischen Gesetzmäßigkeiten aus den Fallbereichen hatten, konnten die Fallwesen über ihre medialen Werkzeuge viel falsches Wissen verbreiten, damit vor allem die gläubigen Menschen, die aus dem himmlischen Heilsplan stammten, in die Irre geführt werden. Das ist ihnen bis zum heutigen Tag über Geistliche vieler Religionen gut gelungen. Nun führen die gläubigen Menschen seit Jahrtausenden Lebensweisen, die sie nicht in das Himmelreich zurückführen, sondern durch neue gegensätzliche Speicherungen noch weiter vom inneren Licht Gottes wegführen. Das Traurige daran ist, dass die hinterlistigen Fallwesen (Seelen) auf Kosten der Lebensenergien der himmlischen Wesen (Heilsplanwesen) - die sich zur Errettung der Schöpfung auf der Erde inkarnieren mussten - schon lange in der Materie ihre abartigen Triebe ausleben. Dies können die gefallenen Wesen nur deswegen, weil die Heilsplanwesen über ihre Anwesenheit im erdgebundenen Jenseits unwissend sind und von deren großem Einfluss auf die Menschen nichts ahnen.

50 Die himmlischen Heilsplanwesen wurden religiös irregeführt und deswegen inkarnieren sie sich eigenwillig immer wieder in der Hoffnung, auf Erden ihre frühere irdische Schuld abtragen zu können und das angeblich nach dem göttlichen Willen. So bleiben manche über Jahrtausende erdgebunden und es werden immer mehr. Nun leben sie wie die tief gefallenen Menschen unbewusst und personenbezogen und ahnen nicht, dass das himmlische Leben unpersönlich ausgerichtet ist. Durch die geistige Unwissenheit der gläubigen Menschen und ihrer Seelen, die trotz vielem Leid sehr inkarnationswillig sind, nimmt die Erdbevölkerung immer mehr zu anstatt abzunehmen. Die Verringerung der Menschheit wäre gut möglich, wenn sich die Menschen und ihre Seelen durch eine höhere geistige Entwicklung von der magnetischen Anziehung der Erde endlich lösen könnten.

Wahrlich, welch eine große Tragödie für die ehemals reinen himmlischen Wesen! Dagegen kann der Gottesgeist nichts tun, weil die Heilsplanwesen mit vielen Schleiern des irdischen Lebens überdeckt sind und die Orientierung zum himmlischen Leben total verloren haben.

Das Traurige daran ist, dass die himmlischen Heilsplanwesen, die schon viele Inkarnationen im Eigenwillen hinter sich haben, auch noch die Tiere genüsslich verspeisen und es nicht anders wissen. Was soll euch der Gottesgeist noch über den Künder sagen, damit ihr geistig wacher werdet und eine neue Lebensrichtung einschlagt, die zu eurer himmlischen Rückkehr nützlich ist?



Nun habt ihr einen winzigen Wissensaspekt mehr über die Tiere auf der Erde erhalten. Doch das ist noch lange nicht alles, was euch der Gottesgeist über die Tiere und diese abartige Welt schilderte. Wenn ihr über alle Vorhaben der früheren Fallwesen für diese Welt Bescheid wüsstet, dann würdet ihr vor Entsetzen lange keine positiven Gedanken ihnen gegenüber mehr fassen können. Doch davor verschont euch der Gottesgeist und zeigt euch nur in groben Umrissen an, was früher auf der Erde geschah und was heute geschieht, auch noch kurz vor dem Es Werde. Doch dieser Endzeitpunkt des Fallseins, dem sie bei der Schöpfungsteilung zugestimmt haben, ist den tief gefallenen Wesen im Moment gleich. Sie sehen sich nur selbst und haben deshalb keine herzlichen Empfindungen für ihre himmlischen Geschwister und schon lange nicht mehr für die Tiere, die sehr unter ihren schändlichen Gewalthandlungen gelitten haben und weiter leiden. Der Anblick mancher Tiere ist im Vergleich zu früher abstoßend geworden. Weshalb sich ihr Aussehen zum Leidwesen der himmlischen Wesen nachteilig veränderte ist darin begründet, dass die Tiere in den letzten Jahrtausenden irdischen Lebens, durch die Jagd nach Beute von kleineren und schwächeren Tieren und die grausamen Misshandlungen herzloser Menschen, sehr viele Speicherungen der Angst und Aggressionen in ihren Teilseelen aufnehmen mussten. Diese haben natürlich gravierende innere und äußere Spuren hinterlassen.

Auch wenn manche ein furchterregendes Aussehen haben, solltet ihr trotzdem versuchen, sie euch mit einem anderen Aussehen vorzustellen, so euch das gelingt. Denkt bitte, wenn ihr ein Tier mit einem hässlichen Aussehen seht, dass es einmal im himmlischen Sein ein ganz anderes, liebliches Aussehen hatte, das euch ganz bestimmt erfreuen würde.

55 Angenommen, ihr würdet die unschön aussehenden Tiere ablehnen, dann könnt ihr nicht alle Tiere gleich lieben. Das bedeutet: Ihr könnt mit eurer Seele nicht vom himmlischen Leben angezogen werden, weil sie durch die Ablehnung einiger Tierarten diese gegensätzlichen Speicherungen noch in ihren Partikeln enthält. Könnt ihr diese Gesetzmäßigkeit schon verstehen?

Die himmlischen Wesen lieben aus ihrem Herzen alle Tiere ohne einen Unterschied. Würden sie eine Tierart ablehnen, dann würden sie sich aus den allumfassenden himmlischen Gesetzen ausschließen und das bedeutet letztlich, dass sie sich mit ihrem Lichtkörper nicht mehr im unbegrenzten himmlischen Sein aufhalten könnten. Wer nur eine einzige Gesetzesspeicherung des himmlischen Lebens nicht akzeptiert, bei dem verdunkelt sich bereits ein Lichtpartikel seines Wesens. Dadurch würde sich bei dem Lichtwesen die planetarische Anziehung aufheben und somit käme es auch nach und nach aus der himmlischen Einheit, der das Tier, das es ablehnt, zugehörig ist. Das würde am Ende bedeuten, dass nach der längeren Ablehnung eines Evolutionswesens bzw. einer Tierart sich das Wesen nicht mehr im Himmelreich aufhalten könnte und notgedrungen solange in den höheren Fallbereichen bleiben müsste, bis es freiwillig aus herzlicher Überzeugung die Tierart, die im allumfassenden himmlischen Leben ein Existenzrecht hat, wieder annimmt.

Dieses Beispiel verdeutlicht euch, wie wichtig es ist, kein Tier oder Wesen, gleich wie es zurzeit ungesetzmäßig lebt und aussieht, aus dem Herzen auszuschließen. Es ist nicht notwendig, dass ihr einen finsteren, gewalttätigen Menschen oder ein aggressives, gefährliches Tier äußerlich liebt, sondern der tiefe Sinn ist, dass ihr sie aus eurem Herzen nicht ausschließen sollt, weil ihr schon wisst, dass das ganze gefallene Leben einmal wieder ins Himmelreich zurückgeführt wird und sich in ein gesetzmäßiges Verhalten verändern wird.

Deshalb schließt die unschönen und aggressiven Tiere aus eurem Herzen nicht aus, auch wenn sie sehr gefährlich sind und Menschen ohne ersichtlichen Grund angreifen. Nur dann kommt ihr seelisch der himmlischen Naturreichschwingung näher. Gelingt es euch, jedes Tier liebevoll in eurem Herzen zu tragen, gleich um welche Art es sich handelt, dann können sich in euch alle seelischen Verpolungen gegen die Tiere aus früherer Zeit, durch eure friedliebende, herzliche Lebenseinstellung und Verhaltensweise, schnell auflösen.

Doch versteht diese göttliche Aussage richtig. Bei gefährlichen und unberechenbaren Tieren seid vorsichtig und verhaltet euch zum Schutz eures Lebens zurückhaltend. Doch in eurem Herzen betrachtet sie als Tiere des himmlischen Lebens, die sich den himmlischen Wesen immer friedliebend und herzlich zeigen. Wenn die Tiere es wollen, kommunizieren sie mit ihnen auf ihre niedliche, putzige und spaßige Art ihres noch unausgereiften Evolutionslebens. Die himmlischen Tiere halten sich gerne in der Nähe der Lichtwesen auf und ab und zu bringen sie ihnen ihre kleinen Liebesbezeigungen entgegen.

60 Auf Erden schließen nur bestimmte Tierarten mit ihnen gut gesinnten Menschen eine Freundschaft. Doch leider werden diese Tiere von den tierliebenden Menschen, die sie umsorgen und füttern, zu sehr verhätschelt und verwöhnt und wollen deshalb von den vertrauten Menschen immer wieder ihre Streicheleinheiten erhalten. Das ist durch das Verhalten der Menschen schon so ausgeartet, dass manche Tiere ihre himmlische Lebensart völlig verpolt haben. Aus diesem Grund empfiehlt der Gottesgeist den tierliebenden, gottverbundenen Menschen keine Haustiere zu halten. Sie nehmen dadurch ständig neue unfreie Speicherungen auf und gewöhnen sich daran, von den Menschen mit Speisen ernährt zu werden. Diese Verhaltensweise gegenüber einem Tier belastet die Seele des Menschen und das kann sich für eine heimkehrwillige Seele sehr negativ auswirken. In den jenseitigen Bereichen muss die Seele dann die frühere, für das Tier einengende und unfreie Fürsorge erst erkennen und einsehen. Doch das geschieht bei einer meist gottverbundenen Seele nicht so schnell, weil sie noch in der früheren falschen Einstellung lebt, dass sich ihr Mensch doch herzlich rührend für ein Tier eingesetzt und es umsorgt hat. Sie kann die Berichtigung vom Gottesgeist nicht annehmen, dass sie sich entgegen ihrem weltlichen Wissen ungesetzmäßig verhalten hat. Solch eine Seele neigt dann dazu, dass sie sich für längere kosmische Zeit ganz vom Gottesgeist abwendet, der ihr nur gesetzmäßige Erklärungen angeboten hat, damit sie viel schneller durch die Erkenntnis einer Ungesetzmäßigkeit frei wird und früher heimkommen kann. Doch das sehen manche so belasteten Seelen nicht ein, deshalb ist es für sie schwer, diese himmlische Gesetzmäßigkeit an sich heranzulassen. Darum spricht dies der Gottesgeist jetzt an und bittet die Menschen, die ein Tier unfrei halten, es zukünftig nicht mehr zu tun bzw. beim Tod des Tieres kein neues aufzunehmen. Dann haben sie es viel leichter in die himmlische Freiheit zurückzukehren.


Manche tierliebenden, gottverbundenen Menschen werden vielleicht fragen, was sie jetzt tun sollen. Sie wollen gesetzmäßig leben, haben aber ein Haustier und können es nicht einfach so hergeben, da das Tier sich an sie gewöhnt hat.

Der Gottesgeist hat ein mildes und verständnisvolles Herz, deshalb wird er niemals von einem Menschen, der ein Tier unfrei hält, verlangen, er solle es nun frei lassen oder hergeben, gleich was mit ihm geschieht. Das wäre unbarmherzig gegenüber dem Tier.

Der Gottesgeist rät den unwissenden, gottverbundenen Menschen - bei anderen findet er sowieso kein Gehör - sich zuerst Gedanken zu machen, ob sie ihr Tier nicht zu unfrei halten. So sie am Haus einen Hof oder Garten haben, sollten sie das Tier zuerst für kurze Zeit frei herumlaufen lassen, so es sich um einen Vierbeiner handelt. Wenn sich das Tier an die Umgebung und das freiere Leben gewöhnt hat, sollten sie versuchen es nicht mehr so zu verwöhnen und mehr Distanz zu ihm halten, damit es immer mehr artgerecht leben kann. Durch die himmlischen Wesen und die emsigen Naturwesen, die für die Pflege der Natur zuständig sind, wird dem Tier geholfen, sich immer mehr auf ein freies Leben ein- und umzustellen. So werden in der Tierseele immer mehr feinstoffliche Partikel für das artgerechte freie himmlische Leben geöffnet, die mit einer unfreien, ungesetzmäßigen Lebensweise überdeckt waren.

Wird das Tier älter und stirbt, dann sollten sich die nach Innen ausgerichteten Menschen ernsthaft fragen, ob sie die göttlichen Empfehlungen bezüglich der Tierhaltung annehmen wollen. Mehr kann euch der Gottesgeist dazu nicht raten, denn ihr lebt in einer ungesetzmäßigen Welt und die Unwissenheit von den himmlischen Lebensgesetzen ist groß.

65 Menschen aus dem Fall, die schon mit vielen Ungesetzmäßigkeiten schwer belastet sind, werden die Empfehlungen des Gottesgeistes nicht annehmen wollen. Sie sind schon lange daran gewöhnt, ihr ungesetzmäßiges Leben ohne herzliche göttliche Verbindung zu leben, darum werden sie die Botschaftsaussagen über die Tierhaltung auch nicht überdenken wollen, geschweige denn annehmen. Sie sind nicht daran interessiert bei sich eine positive Veränderung anzustreben, deshalb wird jeder Versuch eines geistig orientierten Menschen, der ihnen von den göttlichen Aussagen über die Tierhaltung erzählt, umsonst sein.

Doch auch sie werden einmal den Weg zurück ins Himmelreich gehen müssen, da sich die Fallbereiche von unten nach oben auflösen werden. Einige Bereiche werden durch neue Informationen zur feinstofflichen Umbildung der feststofflichen Atome angeregt und die anderen feinstofflichen Planeten und Sonnensysteme erhalten durch die hoch schwingende und gesetzmäßige Lebensweise der Bewohner einmal eine so starke magnetische Anziehung zu den himmlischen Welten, dass sie sich ihnen angliedern werden.


Das war ein Blick des Gottesgeistes in die kosmische Zukunft, damit ihr jetzt schon wisst, was euch und auch die tief gefallenen Wesen an Veränderungen erwartet. Das wird nach und nach in kosmischen Zeitschüben geschehen, wobei die himmlischen Wesen mit den höher entwickelten Außerirdischen noch viel zu tun haben werden bis die Schöpfungsvereinigung abgeschlossen ist. Dabei werden einige von euch mitwirken, so es der göttliche Wille und euer freier Wunsch ist. Darum verschlaft jetzt bitte nicht eure geistige Entwicklung und erhebt euch in der Schwingung eures seelischen Herzens (Lebenskern), damit ihr bald wieder bei uns im Himmelreich ankommt und glückselig leben könnt.

Das war vom Gottesgeist noch ein Zusatz, den ihr bitte mit eurem Herzen überdenken und dann frei für euch entscheiden sollt, ob ihr die göttlichen Hinweise in euer freies ewiges Leben einbeziehen wollt.



Nun geht der Gottesgeist zu einem ganz anderen Thema über, das viele innere Menschen bisher missverstanden haben. Sie nehmen sich Vorbilder und wollen es auch selbst noch sein. Warum dies ungesetzmäßig ist, das erklärt euch nun der Gottesgeist.

70 Macht euch auf den Weg zu einem natürlichen und freien Wesen und nehmt die Menschen, die z.B. schon fleischlos leben, nicht als Beispiel oder Vorbild, weil sie euch entweder in der geistigen Reife voraus sind oder aber, weil sie noch in geistiger Übertreibung leben, ohne dass es ihnen schon bewusst wurde. Der Gottesgeist vertieft diese Aussage, damit sie nicht missverstanden wird.

Wenn Menschen sich Vorbilder suchen, dann wollen sie unbewusst noch gerne in einem oder mehreren Lebensbereichen selbst ein Vorbild für andere sein. Diese ungesetzmäßige, personenbezogene Lebensweise führen sie schon lange, meistens nach der Empfehlung von Eltern oder religiösen Menschen. Das ist jedoch für innere Menschen nicht der Weg zum unpersönlichen, himmlischen Leben, denn wer unbewusst mit der Vorgabe und Einstellung lebt, selbst ein gutes Vorbild für seine Mitmenschen sein zu wollen, der knechtet sich selbst. Dieser Selbstzwang lässt ihn bei Anwesenheit anderer nicht natürlich, frei und gelöst sein, weil er mit der Furcht lebt, er könnte sich einmal daneben benehmen. Für ihn wäre es unerträglich, wenn jemand über ihn entgegen seinem perfekten Wunschbild denkt oder redet.

Er glaubt nach außen immer fehlerfrei und mustergültig dastehen zu müssen, bis er sich einmal geistig so entstellt hat, dass sein eigenes inneres Wesen vollkommen mit Schleiern der Unnatürlichkeit und Steifheit überdeckt ist. Solche Menschen leben stets in der Sorge, sie könnten einmal ihr Verhaltenswunschbild bzw. ihre Vorbildfunktion von sich nach außen nicht richtig wiedergeben. Sie haben sich einmal vorgegeben, sich unbedingt gegenüber ihren Kindern, Familienangehörigen, Freunden und Bekannten sowie Berufskollegen vorbildlich verhalten zu wollen. Sie sind so sehr von sich eingenommen, dass sie kaum erkennen können, was sie tatsächlich leben. Gelingt es ihnen einmal nicht, ein maßgeschneidertes Vorbild zu sein, dann sind sie über sich sehr traurig und hadern mit sich selbst. Sie machen sich durch ihr verkrampftes Leben alles noch schwerer als es schon ist. Ihre wichtige Persönlichkeit wird es nicht zulassen, dass sie über ihre Vorbildfunktion für andere einmal nachdenken, weil sie in diesem Punkt schon lange geistig festgefahren leben. Sie glauben fälschlicherweise, Gott möchte Vorbilder für die noch nicht kultiviert bzw. gesittet lebenden Menschen in dieser Fallwelt haben. Doch mit diesem Denken unterliegen sie einem großen Irrtum, weil Gott noch nie die himmlischen Wesen aus dem Heilsplan aufgerufen hat, dass sie mit ihrer Lebensweise ein Vorbild für die gefallenen Wesen sein sollten. Das wäre eine Einmischung in das freie Leben der Fallwesen.

Würde Gott zu den inneren Menschen über Künder sagen, sie sollten vorbildlich leben, dann würde er sie in eine überhebliche und ungesetzmäßige Lebensweise führen. Das wird aber nie geschehen. Im himmlischen Sein ist kein Wesen ein Vorbild für andere. Sie führen ein schlichtes und bescheidenes Leben, das kein anderes Wesen nachlebt, da jedes frei und selbstständig im Evolutions-Dualleben bestimmt, wie es leben möchte. Deshalb gebt bitte eure einengende vorbildliche Lebensweise auf und bemüht euch lieber, durch eine unpersönliche Lebensweise und gute Ausrichtung auf euer himmlisches Gesetzeswissen, aus eurem seelischen Herzen zu strahlen. Dann werdet ihr nicht mehr mit einem unnatürlichen Benehmen und aufgesetzten Verhaltensweisen etwas vorgeben wollen, damit andere sich ein Beispiel nehmen.

Ihr Menschen des Liebegeistes, die ihr bewusst oder unbewusst ein Vorbild für andere sein wollt, habt ihr schon einmal so weit gedacht und euch gefragt, ob eure Lebensweise wirklich den zarten und herzenserfüllten Wesenseigenschaften der himmlischen Wesen entspricht, die ihre Persönlichkeit niemals hervorheben?

75 Wenn manche trotz diesem göttlichen Wissen weiter darauf beharren für andere ein Vorbild sein zu wollen, obwohl sie ihre größeren Fehler und Schwächen noch nicht erkannt haben, dann sollten sie nicht nach außen vorgeben, dass sie sich auf dem Rückweg ins freie unpersönliche, himmlische Leben befinden, denn das trifft aus der göttlichen Sicht nicht zu.

Wahrlich, wer mit seiner Persönlichkeit für andere ein Vorbild sein will, der will seine schlechten Eigenschaften verdecken, von denen er schon einmal über andere erfahren hat. Diese sind ihm selbst unangenehm und deshalb will er sie nicht bewusst beleuchten, weil er Angst hat, seine Vorbildmaske abnehmen zu müssen und gerade das will ein unehrlicher Mensch nicht.


Wer den tiefen Sinn der Botschaftsaussagen aus dem göttlichen Ernst mit seinem Herzen richtig verstanden hat, der würde sich schämen von sich zu behaupten, er wäre für andere ein Vorbild oder diese dunkle Welt bräuchte gute Vorbilder wie ihn.

Bitte zeigt dem Gottesgeist, welche vorbildliche Lebensweise dafür geeignet wäre.


Wenn ihr jetzt einen vorbildlichen Menschen aus dieser Welt in Gedanken habt, dann fragt euch der Gottesgeist, ob ihr wisst, wie er sich in seinem Privatleben wirklich verhält?

80 Nach außen geben sich Prominente bzw. einflussreiche Menschen, die von den Medien zu Vorbildern erhoben wurden, unnatürlich gütig und liebenswert, doch wer sie im Privatleben mehr kennenlernen würde, der wäre über ihre unschönen Charakterschwächen überrascht. Wollt ihr solche Menschen noch als Vorbilder hochhalten und bewundern? Wahrlich, wer das möchte, dem sagt der Gottesgeist heute über das Innere Wort, dass er selbst noch persönlich gut dastehen will und als Vorbild in einem oder mehreren Lebensbereichen gelten möchte. Jeder Mensch kann sich in dieser Fallwelt so verhalten, wie es jetzt beschrieben wurde, denn er ist frei und kann tun was ihm angenehm ist. Doch er soll zu anderen Menschen nicht sagen, dass er sich mit seiner vorbildlichen, jedoch überheblichen Lebensweise auf dem Inneren Weg ins Himmelreich befindet. Mit so einer Einstellung und der entsprechenden Lebensweise wendet er sich täglich neu vom demütigen unpersönlichen, himmlischen Lebensprinzip ab.


Das waren vom Gottesgeist ernste Worte, die in manchem von euch noch länger nachschwingen werden, vor allem bei denen, die noch von sich glauben, sie wären ein Vorbild für andere oder diese Welt bräuchte sie. Sie werden einmal in den jenseitigen Bereichen schmerzlich erkennen müssen, was ihre Vorbildfunktion in dieser düsteren Welt bei den Menschen und ihren Seelen tatsächlich bewirkt hat. Einmal müssen sie ihren Selbstzwang wieder ablegen und was dann durch die Selbsterkenntnis zum Vorschein kommt, das wird für manche heimkehrwillige Seele sehr herzergreifend und schmerzlich sein, weil sie fern vom himmlischen Lebensprinzip war.

Wer noch meint, unbedingt ein Vorbild für andere sein zu müssen, weil diese Welt ohne Vorbilder keine gesitteten Menschen hätte und diese noch tiefer vom himmlischen Leben abfallen würden, wahrlich, der lebt noch mit vielen Schleiern der Selbsttäuschung überdeckt, die er sich schon im früheren Leben oder die Seele in den jenseitigen Bereichen durch viele Wunschbilder für diese Welt selbst zurecht gelegt und übergestülpt hat. So ein Mensch ist noch ziemlich weltlich ausgerichtet, auch wenn er vorgibt, sich auf dem himmlischen Rückweg zu befinden. Er täuscht sich selbst, weil er durch seine vielen Schleier aus dieser Personen erhebenden Welt nicht weit und tiefgründig schauen kann. Er lebt schon lange so, ohne dass es ihm bewusst wurde, was für ein unpersönliches himmlisches Leben wichtig ist.

Wahrlich, solche Menschen sind so sehr davon überzeugt, wie richtig sie leben, dass sie sich als Vorbild für andere sehen. Sie erkennen bei sich nicht, wie tief sie durch ihre weltliche Ausrichtung, ihr persönlich erhobenes Leben und ihre täglichen disharmonischen und eigensüchtigen Verhaltensweisen schwingen.

Solche Menschen glauben, sie müssten ein Vorbild für ihre Nachkommen sein und deshalb zwingen sie diesen ihre unfreie, einengende Lebensweise auf und das Resultat ist, dass sie sich damit schwer belasten. Die so eingestellten Menschen hören es nicht gerne, wenn man zu ihnen sagt, sie sind überheblich und voreingenommen, weil sie von sich ein falsches Bild haben. Dieses lenkt sie immer wieder in die Rolle einer vorbildlichen Person. Doch bis ihnen durch eine aufrichtige Selbsterkenntnis die Schleier von den Augen fallen können noch viele jenseitige Äonen vergehen, denn wer so voreingenommen lebt, an diesen Menschen und seine gleich geartete Seele können der Gottesgeist und auch die himmlischen Wesen mit einem Hinweis auf ihre Ungesetzmäßigkeit nicht herankommen. Geschieht dies im Jenseits, dann wenden sie sich arrogant von ihnen ab. Sie glauben auch noch in den jenseitigen Welten, dass Gott ihnen eine Vorbildfunktion übertragen hätte. Doch das hat er nicht getan! Es war ihr eigenes aufgesetztes Wunschdenken, in dieser Welt unbedingt als ein besonders geachteter und wertvoller Mensch zu gelten, der als Vorbild für andere in Erscheinung treten soll. Wüssten die überheblichen, gottverbundenen Menschen was sie tatsächlich leben, dann würden sie sich vor Gott und anderen Wesen schämen. Diese persönlich erhebende Lebensweise wird nicht nur auf Erden gelebt. Auch in den jenseitigen Fallbereichen sind Welten, die von dunklen Wesen bewohnt werden, die noch im Personen erhebenden, ungesetzmäßigen Lebensprinzip weiter leben wollen.

85 Wo wollt ihr nach dem menschlichen Hinscheiden mit eurer Seele leben? Diese Frage stellt euch der Gottesgeist deshalb, damit euch bewusst wird: Was ihr heute lebt, das seid ihr wieder mit eurer Seele im Jenseits. Wenn ihr in das unpersönliche, himmlische Leben zurückkehren wollt, dann müsst ihr euch sehr beeilen, die unpersönliche Lebensweise zu erschließen. Denn sonst lebt ihr, wie vom Gottesgeist bereits geschildert, noch weiter in den tief schwingenden und lichtarmen Welten der Fallbereiche, wo noch viele gefallene Wesen sich gerne im Personen aufwertenden Lebensprinzip aufhalten.

Nicht wenige wollten zu ihrer irdischen Lebenszeit gute Vorbilder sein. Doch mit ihrem Vorsatz gerieten sie immer mehr unter Selbstzwang und schlüpften in eine Rolle hinein, die zu dieser personenbezogenen Welt gut passt. Nun leben sie in den dunklen Fallbereichen und geben sich dort durch ihre mitgenommenen irdischen Verhaltensspeicherungen auch nicht anders. Diese lassen sie aber nicht höher schwingen und lichtreicher werden, weil sie personenbezogen, also entgegen dem unpersönlichen, himmlischen Lebensprinzip ausgerichtet sind.

Das ist das Resultat einer falschen Denkweise und Lebenseinstellung. Viele berühmte Menschen aus dem Fall wollten auf Erden vorbildlich leben. Sie kehren immer wieder in diese dunkle, unbarmherzige Welt zurück, weil sie sich in ihr noch wohl fühlen. In ihrer Seele ist noch ein winziger Funke vom himmlischen Leben übrig geblieben, deshalb sind sie nur um Menschen ihrer Lebensart besorgt, die sich nach ihrer Vorstellung weiter von einem gesitteten Leben durch abartige Lebensweisen entfernt haben. Diese in der Welt populären und hochgeschätzten Menschen wollen ihr weltliches Ansehen nicht verlieren, deshalb versuchen sie sich immer wieder ins Gespräch und in den Mittelpunkt zu bringen, wobei sie viel über ein gesittetes Leben sprechen und gute Ratschläge geben. Aus der weltlichen Sicht ist das hervorzuheben, doch aus der himmlischen nicht, weil sie hochmütig leben. Würde sie jemand beobachten, der wäre über ihr Leben außerhalb der Öffentlichkeit erstaunt und fassungslos, da sie sich in Wirklichkeit anders geben, als wie sie vor das Weltpublikum und die Medien treten. Von ihnen erhalten sie Bewunderungskräfte und deshalb zeigen sie sich selbstbewusst mit einem gekünstelten Auftreten. Sie haben herausgefunden, welches Verhalten und welche Sprechweise unwissende Menschen lieben und schätzen, um bei ihnen ein beliebtes Vorbild bleiben zu können.



Nun fragt ihr beim Gottesgeist an, weshalb ein innerer Mensch z.B. das vorbildliche Verhalten oder die sanfte Stimme eines Menschen nicht nachahmen sollte, wenn diese ihm gefällt und er glaubt, sie könnte der sanften Sprache der himmlischen Wesen ähnlich sein.

Wahrlich, ein Mensch, der die sanfte Stimme eines anderen nachzuahmen versucht, hat aus seinem Inneren noch nicht erfühlen können, wie man sanfte Wesenzüge mit der Herzlichkeit verbunden lebt.

90 Die himmlischen weichherzigen Wesen sind zartfühlend und einfühlsam und schöpfen alles was sie tun aus ihrem Inneren und geben es so weiter. Sie verschenken sich in ihrer Lebensart jedem Wesen freudig aus ihrem Herzen. Aus ihrem Inneren verströmt sich die Sanftheit und geht in ihre zierlichen Bewegungen über. Das gleiche geschieht beim Sprechen. Wenn sie sich nicht bildlich, sondern akustisch etwas mitteilen, dann dringt aus ihrem Inneren ein ganz sanfter Ton hervor, der sich dem Zuhörer lieblich verschenkt.

Diese sanfte Sprache der himmlischen Wesen haben die abtrünnigen Wesen bewusst mit groben Tönen zugedeckt, weil sie dadurch ihre Persönlichkeit noch mehr hervorheben wollten. Nun, der Weg zurück zur himmlischen Sanftheit ist für innere Menschen, die sich in dieser Welt eine unsanfte Sprache angeeignet haben, nicht leicht. Bei manchem ist das Sehnen danach schon deutlich aus seiner Seele durch die Gefühle ins Oberbewusstsein gedrungen, doch sie ist noch lange nicht vom Menschen gelebt worden, denn sonst würde er sie nicht kopieren wollen.

Wenn ein gottverbundener Mensch einen anderen in irgendeiner Wesensart nachahmt, dann hat er noch massive Verpolungen in sich, die nicht zulassen, dass sein inneres Wesen durch den Menschen zum Vorschein kommen kann. Seine Lebensweise entspricht noch nicht der der himmlischen sanften Wesen und deshalb sehnt er sich diese herbei und verfällt in den Irrtum, z.B. die sanfte Sprache eines anderen Menschen nachzuahmen. Doch bereits wenn er diese zu imitieren anfängt, wirkt seine Sprache unecht und aufgesetzt. Sie kommt nicht aus dem Inneren, aus seiner Seele hervor und deshalb spricht er in mancher Situation, in der er unbewusst und hektisch lebt, wieder seine frühere unsanfte Stimme. Wahrlich, wenn jemand unkontrolliert und schnell redet, dann kommt bei manchem verstellten Menschen wieder seine dominante und raue Stimme zum Vorschein. Ertappt sich ein Mensch dabei, dann wird er über sich traurig, weil ihm seine Wunschstimme nicht geglückt ist und grübelt, was der andere wohl von ihm denken wird.

Dieses nachahmende Verhalten wird nicht selten von den Jüngern/innen Gottes, die sich im Heilsplan inkarniert haben, praktiziert. Viele von ihnen haben ihre frühere sanfte Stimme durch mehrere Erdenleben mit rauen und dominanten Stimmlagen überdeckt. Nun sind ihre Seelen über ihren Menschen zum inneren Leben erwacht und sehnen sich in ihre Lichtheimat zurück. Sie bedauern und spüren, dass ihre menschliche Stimme mit der Sanftheit der himmlischen Wesen nicht viel gemeinsam haben kann und dass sie noch weit davon entfernt liegen. Deshalb überlegen sie sich, wie sie eine sanfte Stimme imitieren könnten. Sie finden im Bekanntenkreis jemand, dessen Stimme ihnen gefällt und schon verstellen sie sich beim Sprechen und ahmen diese anziehende sanfte Stimme nach. Nun haben sie sich eine kopierte Lebensart zurechtgelegt. Doch sie wissen deswegen nicht genau, ob der Mensch, den sie sich zum Vorbild genommen haben, auch wirklich im himmlischen Lebensprinzip lebt und aus dem Inneren spricht. Deshalb bittet der Gottesgeist die Jünger/innen, sich nicht auf andere Menschen auszurichten. Sie können nicht wissen, ob der angeblich vorbildlich sprechende Mensch sich die sanfte Stimme nur aufgesetzt hat, um bei geistig gleich gearteten Menschen gut dazustehen.

Wahrlich, wer die herzlichen und zarten Wesenszüge noch nicht durch die Verwirklichung der ihm schon bewussten himmlischen Lebensweisen über sein menschliches Bewusstsein verkörpert, der lebt noch unbewusst in manchen Lebensbereichen in der Selbsttäuschung. Solche Menschen neigen noch dazu andere zu kopieren, nicht nur wegen ihrer sanften Stimme, sondern auch in anderen Lebensbereichen, weil sie anstatt bewusst und tiefgründig, noch unbewusst und oberflächlich leben. Sie überschätzen sich selbst und glauben sie wären geistig schon weit gereift, doch ihre manchmal unsanfte Stimme zeigt ihnen, dass das noch nicht so ist.

95 Sie schauen noch gerne auf intellektuelle Menschen, denen sie schon früher einen weltlichen Wesenszug zur persönlichen Aufwertung nachgeahmt haben. Diese Jünger/innen imitieren unbewusst, weil sie durch diese aufgesetzten Lebensweisen noch nicht in die Tiefe ihrer Seele vordringen konnten. Sie wirken durch diese Speicherungen unnatürlich und merken das bei sich nicht. Es ist bedauerlich, dass sie sich noch nicht auf die Schliche gekommen sind, obwohl sie schon viel Wissen von den himmlischen Gesetzmäßigkeiten haben. Wer sich selbst mehr kennen gelernt hat, der erkennt bei einem anderen Menschen sofort sein aufgesetztes Gehabe.

Wer von euch inneren Menschen noch Vorbilder aus dieser Welt oder aus seinem Bekanntenkreis braucht, die etwas ganz Besonderes an sich haben, das euch zum Nachahmen gefällt, denen sagt der Gottesgeist geradlinig über das Innere Wort, dass sie noch nicht tiefgründig ihre Fehler und Schwächen angeschaut haben, obwohl es ihnen möglich gewesen wäre. Wer noch einen Wesenzug von anderen kopiert, dem sagt der Gottesgeist jetzt, dass er ein fremdes Bewusstsein in sich aufnimmt, das mit seinem seelischen nichts gemeinsam hat!

Wer den Inneren Weg ins Gottesreich geradlinig gehen möchte, den ruft der Gottesgeist jetzt auf, seine Seele durch viele Selbsterkenntnisse zu reinigen, dann kommt sie immer mehr über ihren Menschen zum Vorschein und der Mensch spricht von Innen so sanft, wie es ihm seine Seele über ihren schon freigelegten Sprachsinn auf der Gefühlsebene mitteilen möchte. Alles andere ist aufgesetzt und von fremder Schwingung und Strahlung und hat mit seinem inneren Wesen aus dem himmlischen Leben nichts zu tun.

Jedes Wesen im Himmelreich ist ein Individuum und wird niemals von einem anderen kopiert bzw. nachgeahmt. Wer als Mensch auf dem Inneren Weg ins Himmelreich jetzt noch nicht verstanden hat, weshalb der Gottesgeist durch den Künder so ernst spricht, dass kein innerer Mensch den anderen kopieren sollte, dem wird der Gottesgeist in dieser himmlischen Gesetzesrichtung lange nicht helfen können. Er wird bald geistig stehenbleiben, weil er seine innere Identität nicht aufdecken möchte, stattdessen kopiert er lieber Menschen, z.B. eine sanfte Stimme, von der er aber nicht genau weiß, ob sie echt oder nur vorgetäuscht ist.

Darum seid jetzt schlau ihr Menschen des Gottesgeistes und denkt langsam um. Verhelft lieber eurem inneren Wesen (Seele) dazu, seine himmlische Identität wieder aufzudecken bzw. wieder zu finden. Wie, das habt ihr schon oft vom Gottesgeist erfahren, darum wiederholt er es nicht mehr.

100 Bitte gebt euch Mühe, endlich euch selbst besser erkennen zu wollen, damit eure Seele über die Gefühle und Empfindungen immer mehr zum Vorschein kommen kann. Sie dankt euch über ihre innere Freude und gibt euch Impulse, Gott durch eure herzliche Zwiesprache zu danken. Für sie ist es ein Freudenfest, wenn sie in dieser dunklen Welt immer weitsichtiger schauen und den inneren Heimweg vor sich erkennen kann. Wollt ihr eurer Seele die Freude machen?

Überdenkt es gut und schaut weitsichtig, denn euer momentanes menschliches Bewusstsein ist auch noch nach dem menschlichen Ableben das Bewusstsein eurer Seele. Ihr fühlt und denkt dann nur über sie. Das wissen manche innere Menschen noch nicht, deshalb öffnet euch mehr für eure Seele und nehmt die Bücher aus der Welt nicht mehr so wichtig, die über Phänomene bzw. unerklärliche Ereignisse oder andere Themen berichten, denn diese verhelfen euch nicht zur Selbsterkenntnis. Es wäre dem Gottesgeist lieber, wenn ihr euch um die Aufdeckung bzw. Reinigung eurer Seele kümmern würdet. Seht das bitte vordergründig, denn das ist für eure Seele wertvoller, als wenn ihr sie täglich neu mit weltlichem Wissen oder geistigem Gut aus Büchern belastet, die teilweise nur in der Phantasie einiger Schreiber entstanden sind, jedoch nichts mit der geistigen Realität gemeinsam haben. Dieses Wissen hält euch nur von dem angestrebten Ziel ab, eure Seele noch auf Erden weit in die himmlische Richtung vorwärts zu bringen.

Deshalb seid jetzt kurz vor der Zeitenwende schlau und kümmert euch lieber um eure Seele. Sie hält Ausschau nach einem höheren und edlen geistigen Wissen, damit sie ihren Menschen mit der Hilfe Gottes vor neuem ungesetzmäßigen Wissen bewahren kann und er bereit ist, sich durch tiefgründige Selbsterkenntnis von Ungesetzmäßigkeiten zu befreien.

Habt ihr den tiefen Sinn der göttlichen Botschaftsaussagen gut verstanden, dann werdet ihr es viel leichter haben, euch von weltlichen Ungesetzmäßigkeiten zu befreien und nicht mehr von jemand die sanfte Stimme kopieren wollen. Dann werdet ihr schrittweise dem inneren himmlischen Leben entgegengehen und es wird sich aus eurem Inneren auch in der Stimme etwas verändern, aber nicht so, wie ihr es fälschlicherweise aus geistiger Unwissenheit von einem Menschen nachahmen wolltet.

Bitte seid euch klar, dass euer Leben nur noch kurz bemessen ist und deshalb sputet euch in der Selbsterkenntnis eurer größten Fehler und Schwächen, die anderen im Herzen wehtun. Dann habt ihr das Gröbste auf dieser Welt geschafft und könnt euch beruhigt in den Sessel lehnen und auch gut schlafen. Dann wird euch eure Seele in der Nacht oder am Morgen, kurz bevor ihr erwacht, keine Bilder mehr von großen Gesetzesverfehlungen in die Gehirnschichten zur Bewusstwerdung übertragen. Das geschieht bei einem inneren Menschen in der Nacht, weil er sich tagsüber immer wieder in Gedanken mit dem Wissen aus den geistigen Büchern und Zeitschriften beschäftigt, die meistens nur auf diese Welt ausgerichtet sind oder von unerklärlichen Ereignissen berichten, die wahrlich mit dem Inneren Weg ins Himmelreich nichts zu tun haben. Diese verwirren sie nur und die Seele wird mit weltlichem Ballast neu überdeckt. Darüber stolpern die meisten inneren Menschen.

105 Manche der inneren Menschen, die viel geistiges Wissen haben, schlafen schlecht. Öfter in der Nacht erwachen sie mit Sorgen beladen und wissen nicht, dass es ihre Seele war, die sie zum Nachdenken anregen wollte, weil sie falsch leben. Sie kümmern sich um viele Dinge und weltliche Geschehnisse, was aber nicht notwendig wäre und deshalb bleibt ihnen keine Zeit mehr übrig, sich selbst zu erkennen. Wo sie dann in der Nacht schwingen, das kann sich ein weit gereifter Mensch gut vorstellen.

Lebt ihr auch so zerstreut und zerrissen, dann bittet euch der Gottesgeist jetzt Ordnung in eurem Leben zu machen, damit eurer Seele endlich der Sprung in ein höheres Leben möglich wird. Das ist aber eure freie Entscheidung, in die sich der Gottesgeist nicht einmischen darf. Wollt ihr es nun angehen, ein höheres Bewusstsein anzustreben?

Wenn ja, dann bittet euch der Gottesgeist es nicht auf morgen zu verschieben und euch zu bemühen, vordergründig ein Leben in Selbsterkenntnis zu führen. Dann wird aus eurem seelischen Herzen eine sanfte Stimme sprechen. Dazu lädt euch der Gottesgeist von Herzen ein!



Bezüglich eines Vorbildes, das viele Jünger/innen heute unbewusst leben, könnte euch der Gottesgeist viele Beispiele zum Überdenken anbieten. Doch er spricht in dieser Botschaft auch noch über andere Themen, die für die geistige Erweiterung herzlicher Menschen wichtig sind, deshalb kann er nicht jedes Thema tiefgründig beschreiben. Doch die wenigen Passagen könnten den willigen Menschen, die die göttlichen Empfehlungen ernst nehmen, ein guter Einstieg in diese Gesetzmäßigkeit und nützlich zur eigenen Veränderung sein. Doch überstürzt auch hierbei nichts, denn der Gottesgeist möchte euch nicht im Fanatismus leben sehen. Wer mit einer Vorbildfunktion in einem oder mehreren Lebensbereichen gelebt hat und sich nun selbst erkennen möchte, der sollte zuerst sein Motiv für diese ungesetzmäßige Lebensweise suchen. Hat er sein Motiv gefunden und genauer beleuchtet, dann fällt es ihm viel leichter, seine aufgesetzte Vorbildfunktion nach und nach aufzugeben. Einmal wird er sich darüber freuen können, wenn es ihm mit der göttlichen Hilfe gelungen ist, davon frei zu sein. Er fühlt sich dann viel wohler und unbeschwerter bei Begegnungen mit natürlichen Menschen. Durch seine natürliche und freie Wesensart kann er dann gut erkennen, wer sich noch gekünstelt und unnatürlich gibt. Durch seine positiven Erfahrungen mit der Natürlichkeit erkennt er erleichtert und dankbar, wie schwer er sich früher das Leben mit seiner Vorbildfunktion gemacht hat. Diese tiefgründige Erkenntnis wünscht euch von Herzen der universelle Liebegeist.



Wenn Menschen noch in der Übertreibung und im Fanatismus in einem oder mehreren Lebensbereichen leben, auch beim Verzicht auf Fleischspeisen, dann können sie in dieser abartigen Welt von Innen nicht mehr erspüren, wie weit sie sich schon vom himmlischen Lebensprinzip entfernt haben, das keine kasteiende Lebensweise kennt.

110 Manche Menschen werden von ihren früheren und heutigen Speicherungen der Kasteiung so massiv beeinflusst, dass sie nicht mehr erkennen, wie sie tatsächlich leben. Dieser Zustand kann nicht von heute auf morgen verändert werden. Das gilt auch für so geartete Seelen in den jenseitigen Bereichen. Deshalb wird manche Seele viele Äonen kosmischer Zeit brauchen, bis sie so weit aufgedeckt ist, dass sie ihre kasteiende Lebensweise erkennen kann. Doch zuerst muss sie im Herzen offen sein und sich ihren Selbstzwang eingestehen, dann wird sie sich aus Überzeugung in die freie himmlische Lebensweise verändern wollen. Das aber ist ein anderes Kapitel des ewigen Lebens für eine belastete Seele, das ihre ferne kosmische Zukunft betrifft.


Diese Botschaft über eine vegetarische Lebensweise, die noch viel mehr vom Gottesgeist beschrieben werden könnte, enthält auch andere Themen, die manchmal noch vertieft wurden. Der Künder hat beim Nachlesen an einigen Stellen vom Gottesgeist Bildmitteilungen zur Ergänzung und Vertiefung der Botschaft erhalten, deshalb hat sich diese in die Länge gezogen. Die Zusätze nahm er freiwillig und sehr gerne nach einem Herzensgebet auf.

Der Gottesgeist möchte euch inneren Menschen seine große Liebe aus seinem himmlischen Herzen übermitteln, die mit Fürsorge für alle Wesen gefüllt ist, auch für die, die sich in dieser herzenskalten Welt verirrt haben und durch ihre vielen seelischen Belastungen nur noch im dunklen Nebel leben. Sie sind im Moment nicht am himmlischen Leben interessiert, weil sie noch lieber das Gegenteil leben wollen und können deshalb noch nicht vom Gottesgeist angesprochen werden. Für manchen herzlichen Menschen ist es unverständlich, dass sich Menschen in dieser gegensätzlichen, von Gewalt und Ungerechtigkeit geprägten Welt wohl fühlen können. Sie sind durch ihre gegensätzlichen Speicherungen gefühllos und rau geworden und haben deshalb noch eine große Anziehung zu dieser unbarmherzigen Welt. Der Gottesgeist muss ihnen dazu die Freiheit gewähren.

Jene Menschen, die sich aus herzlicher Überzeugung für die himmlische Rückkehr entschieden haben und bereit sind, nach und nach ihre ungesetzmäßigen und unschönen Fehler und Schwächen zu beleuchten und sie mit der göttlichen Hilfe zu überwinden, werden in dieser Botschaft angesprochen. Sie sind schon weit gereift und können das göttliche Liebewort verstehen, weil sie sich nicht mehr nach dieser Welt umdrehen wollen. Viele von ihnen haben in ihrem Leben viel Herzensleid ertragen müssen und können nun verstehen, wenn der Gottesgeist davon spricht, dass er diese Welt nicht erschaffen hat. Sie spüren durch neues Wissen im Herzen die Logik, dass es nur so sein kann, dass Gott, das zentrale, geistig intelligenteste und herzlichste unpersönliche Wesen in der Ganzheitsschöpfung, mit seinem gütigen und barmherzigen Herzen ausschließlich die himmlischen Gesetze für die reinen Lichtwesen verwaltet, jedoch nicht die Gesetze, welche sich die abtrünnigen Wesen in den Fallwelten geschaffen haben, wozu eure grobstoffliche Welt gehört.

Die reiferen Menschen können es nun durch ihre geistigen Erfahrungen wahrscheinlich richtig einordnen, dass diese Welt mit dem himmlischen Leben keine Gemeinsamkeit hat. Deshalb wollen sie aus innerer Überzeugung wieder dorthin zurückkehren, woher sie mit ihrem inneren Wesen (Seele) einmal kamen bzw. abstammen. Ihre Seele ist geistig schon so weit fortgeschritten, dass sie ziemlich gut unterscheiden kann, was in dieser Welt der himmlischen Wahrheit entspricht oder nicht. Wenn die Seele wieder dieses hohe Bewusstsein erreicht hat, dann fällt es dem Menschen nicht mehr schwer, auf der Gefühlsebene Wahres von Unwahrem unterscheiden zu können. Diese herzensguten Menschen haben sich mit der inneren Unterstützung des Gottesgeistes, durch die tägliche Selbsterkenntnis und Verwirklichung ihres geistigen Wissens von den edlen Lebensweisen, ein hohes Bewusstsein erarbeitet bzw. erschlossen. Sie kann keiner mehr täuschen, auch wenn sich mancher unehrliche Mensch sehr bemüht, sie mit vielen Worten zu verwirren und zu hintergehen.

115 Menschen mit Herzensintelligenz gibt es leider nur wenige, deshalb ist diese Welt so niedrig schwingend und ihr Zustand verschlechtert sich ständig. Wer aus einem höheren Bewusstsein und geistigen Blickwinkel in diese Welt schaut, der ist erschüttert und auch traurig über das ausschweifende, ordnungslose und erbarmungslose Leben vieler Menschen. Das spürt er deshalb so deutlich aus seinem Inneren, weil er durch eigene schmerzliche Erfahrungen in der Überwindung einer Ungesetzmäßigkeit bzw. eines unschönen Wesenszuges schon im Voraus ahnt, wie schwer es die Seelen einmal in den jenseitigen Bereichen haben werden, sich von der peinigenden Last aus ihrem Personen aufwertenden Leben zu befreien. Er spürt mit wehem Herzen, dass sie jede Ungesetzmäßigkeit, an die sie schon lange gebunden sind, einmal auf dem himmlischen Rückweg loslassen müssen. Aus diesem Grund werden sie einmal ein großes Herzensleid erleben. Er ahnt in seinen Gefühlen, wie lange die geistig verirrten Seelen in den jenseitigen Bereichen brauchen werden, um in eine höher schwingende, gesetzmäßige Lebensweise zurückfinden zu können.

Er sieht die momentan noch kleinen irdischen Katastrophen als Vorboten für größere und ist darüber traurig, weil er innerlich spürt, welche Not und welch großes Leid die Menschen bald erleben werden.

Die Menschheit hätte noch eine geringe Chance, die auf sie zukommenden großen irdischen Katastrophen und eine Notzeit abzuwenden, wenn sie ab diesem Augenblick in einem herzlichen Verbund mit Gott leben und ihre Blicke nicht mehr so massiv auf diese Welt richten würde. Doch ihre gewohnte Lebensweise können sie nicht von heute auf morgen ändern, weil sie mit vielen Schleiern ungesetzmäßiger Lebensweisen aus vielen irdischen und jenseitigen Leben der Fallwelten überdeckt sind. Ihr momentanes und kommendes Leid spürt ein auf Gott ausgerichteter, weit gereifter Mensch in sich als großes Herzensleid. Er kann wie Gott und die himmlischen Lichtwesen nichts dagegen tun, weil die Menschen und ihre Seelen zu ihrer weltbezogenen und egoistischen Lebensweise die Freiheit haben. Ein innerer, sensibler Mensch, der Gott mehr liebt als diese Welt, kann für die Seelen der geistig verirrten Menschen beten, damit sie früher zum inneren Leben erwachen und ihre geistigen Augen für das himmlische Wissen öffnen. Erwacht nun eine Seele, dann wird sie von den göttlichen Kräften aus den Herzensgebeten zart eingehüllt und emporgehoben und hat es dann viel leichter wieder ins Himmelreich zurückzukehren.

Wahrlich, alle Gebetströpfchen aus dem seelischen Herzen sind Energiefunken zweipoliger Art und gehen im kosmischen Leben nicht verloren. Sie werden von den himmlischen Wesen gesammelt und mehreren großen Energiefeldern in der irdischen Atmosphäre zugewiesen. Die Kräfte aus den Herzensgebeten sortiert der Gottesgeist in hoch oder niedriger schwingende Energiefelder, je nach dem Bewusstsein und der Schwingung eines inneren Menschen, durch den die göttlichen Energien über seinen seelischen Lebenskern flossen. Sie stabilisieren die irdischen Magnetfelder und die beiden Pole und könnten einen Polsprung verhindern oder diesen hinausschieben, wenn es viele Gebetskräfte zweipoliger Art aus dem seelischen Herzen der Menschen geben würde.

Doch die meisten Gebetskräfte der geistig unwissenden Gläubigen sind einpoliger Art, weil sie sich nur für einen persönlichen Gott aufschließen. Dadurch öffnen sie sich Energiefeldern in der Atmosphäre, die von vielen gläubigen Menschen schon seit Jahrtausenden durch die gleiche Gebetsart nach und nach aufgebaut worden sind.


120 Wahrlich, diese negativen Kräfte einpoliger Art werden von geistig unwissenden Gläubigen erzeugt, wenn sie beim Beten die himmlische Verbindung über ihren seelischen Lebenskern nicht aktiviert haben. Der seelische Lebenskern kommt nur dann in höhere Schwingung und stellt die Verbindung zur Gottheit in der Urzentralsonne her, wenn der Mensch herzlich zu Gott betet und beachtet, dass er ein unpersönliches, himmlisches Wesen ist.

Betet der Mensch zu einem persönlichen Gott, so zieht er im gleichen Augenblick die negativen Energien an, die in seinen Genen und in den Seelenhüllen gespeichert vorhanden sind und diese fließen durch Anziehungskräfte von ihm zu einem in den atmosphärischen Schichten sich befindenden negativen Energiefeld und laden es auf. So befindet er sich aus der himmlischen Sicht in ungesetzmäßiger Weise in der gebenden Rolle bzw. gibt von seinen einpoligen Negativspeicherungen Energien ab.

Betet der Mensch zu einem persönlichen Gott oder zu angeblich Heiligen und erbittet für sich und andere Menschen oder jenseitige Seelen Kräfte, dann befindet er sich in der Nehmer- und Verteilerrolle der Negativkräfte, weil er die einpoligen Kräfte aus dem negativen atmosphärischen Energiefeld abruft bzw. empfängt und durch sich fließen lässt.


Diesen Negativ-Energiekreislauf erdachten sich die früheren Fallwesen. Sie schufen sich persönliche Götter, damit sie in der personenbezogenen Lebensausrichtung bleiben konnten. Hätten sie über ihren Seelen-Lebenskern zur unpersönlichen Gottheit im himmlischen Sein gebetet bzw. ihr seelisches Herz für sie geöffnet, dann wären zweipolige Energien in ihren Lichtkörper und die Gene geflossen. Das aber wollten sie nicht, weil sie schon zu diesem Zeitpunkt in der Selbstzerstörung - manche Wesen bewusst, andere wiederum unbewusst - durch ihre vorgegebenen seelischen Speicherungen lebten. Sie wollten keine zweipoligen göttlichen Energien aus der Urzentralsonne mehr haben, deshalb erdachten sie sich ein neues Lebenssystem, in dem sie sich mehrere Götter erschufen, die sie täglich mehrmals anbeteten. Durch das personenerhebende Lebenssystem, das das himmlische Gesetzesleben auf den Kopf stellt, war es ihnen in kürzester Zeit möglich, die noch vorhandenen unpersönlichen Lebensweisen aus dem himmlischen Sein mit vielen Schleiern von Ungesetzmäßigkeiten zuzudecken. Dadurch sollte ihr Lebenskern immer niedriger schwingen und den Stillstand erreichen und die Urteilchen darin sollten beginnen, sich in die Gegenrichtung des aufbauenden und bewahrenden Lebens zu bewegen. So sollte sich das Schöpfungsleben nach und nach auflösen.

Dieser Irrsinn der Anbetung außergewöhnlicher und bedeutender Kaiser, Könige, irdischer Krieger oder sogar grausamer Tyrannen zog sich bei den tief gefallenen Menschen über Jahrtausende hin. Eines Tages wussten sie nicht einmal mehr, warum sie eine Persönlichkeit verehren und anbeten und das ist bis zum heutigen Augenblick so geblieben. Sie bejubeln und verehren nun selbsterwählte, namhafte Weltmenschen nicht mehr so wie früher, weil sie sich ein erweitertes Negativ-Lebenssystem geschaffen haben, worin nun ihre eigene Person erhoben und verehrt wird bzw. immer wieder auf verschiedene Art im Mittelpunkt stehen soll.

125 Früher wollten die Erschaffer dieser Welt möglichst viele Negativ-Energiefelder um den Erdball aufbauen, die ihnen nützlich sein sollten, die Energiedefizite auf der Erde und bei sich selbst auszugleichen. Sie nahmen durch ihre ehrfürchtigen Verehrungs- und Anbetungsgedanken zu einem auserwählten Personengott die Verbindung auf und begaben sich dadurch im gleichen Moment auf die Wellenlänge des Energiefeldes, das sich in den atmosphärischen Schichten befindet und dort magnetisch gehalten wird. Damit konnten sie für sich einpolige, ungesetzmäßige Negativkräfte abrufen. Diese verhalfen ihnen zu einem energiereicheren Leben oder nützten ihnen für kriegerische Handlungen.

Die Götter früherer Zeit haben auch noch gegenwärtig für viele Seelen im erdgebundenen Jenseits eine große Bedeutung, weil sie aus ihren Anbetungs-Energiefeldern in den atmosphärischen Schichten immer wieder für sich Negativ-Energien schöpfen können. Die Wissensspeicherungen von der Götteranbetung aus früherer irdischer Zeit sind in vielen jenseitigen Seelen noch aktiv und deshalb bedienen sie sich aus diesen Energiefeldern nach wie vor. Manche jenseitigen, jedoch erdgebundenen Seelen beliefern regelmäßig ihnen gut bekannte Seelen und gleich geartete Menschen mit einpoligen NegativEnergien, die mit ihnen im Verbund stehen. Es sind Politiker, Religionsführer, Prominente und auch durchschnittliche Menschen.

Manche Heiler, die unwissend von den verschiedenen kosmischen Kräften sind und nicht mit den zweipoligen göttlichen Kräften heilen, werden oft von den Seelen, die mit ihnen im Verbund wirken, mit vielen einpoligen Kräften aus den Negativ-Energiefeldern bereichert. Manche Heilungssuchende wundern sich, dass sie eine sofortige Besserung ihrer Krankheit verspüren oder andere werden sogar mit nur einer Heilbehandlung ganz von ihrem physischen Leiden befreit.

Nun, die Heiler, von denen manche auch eine Heil-Berufsausbildung haben, bieten ihren Patienten auch wohltuende und sanfte Heil- und Entspannungsmassagen an, die bei den Patienten gut ankommen, weil sie damit große Heilerfolge erzielen und das spricht sich weit herum. Deshalb sind sie überbeschäftigt bzw. mit Heilbehandlungen lange im Voraus ausgebucht. Die Patienten spüren von den Heilern enorme Kräfte zu ihnen fließen und fühlen sich in ihrer Nähe wohl. Doch keiner der unwissenden Patienten kann erkennen, dass es sich um ungesetzmäßige Negativ-Energien aus den Energiefeldern der atmosphärischen Schichten handelt, die von den verbündeten Seelen stets für die Heilbehandlungen abgerufen werden.

Der Gottesgeist kann gut verstehen, wenn mancher schmerzgeplagte gottverbundene Mensch nicht ein noch aus weiß und sich an jedem Strohhalm festhält, der ihm Hoffnung auf Linderung oder Heilung seines Gebrechens gibt. Doch geht jemand, der schon eine durchlichtete Seele hat, zu einem Heiler, der im Verbund mit Seelen steht, dann wird es gefährlich für ihn. Das erklärt euch nun der Gottesgeist.


130 Die jenseitigen Seelen, die gute Kenntnisse und Erfahrungen von der Anatomie des Körpers haben und selbst früher im Erdenleben entweder als Arzt oder Naturheilkundiger heilend tätig waren, sind selbst noch stark an die Erde gebunden, sonst wären sie nicht mehr in der Nähe der Menschen. Das Letztere ist eine Tatsache, die unwissende Gläubige verkennen, weil sie glauben, es handelt sich immer um höher entwickelte Seelen. Das ist ihr großer Irrtum! Diese Seelen wollen ihre früheren Erfahrungen unbedingt noch an Menschen weitergeben, die so wie sie in ihrem früheren Leben die gleiche Einstellung und Heilrichtung haben. Einerseits setzen sie sich gerne helfend ein, andererseits haben sie jedoch unschöne Hintergedanken der Eigensucht. Sie schleichen sich immer wieder an Menschen ihrer Wellenlänge heran und benutzen sie als ihre Werkzeuge, die dann ihren direkten Impulsen ins Gehirn Folge leisten. Diese heiltätigen Menschen, die sich ihnen aufgeschlossen haben, sind zu bedauern, denn sie sind Hörige der jenseitigen Seelen. Die arglistigen Seelen wissen ganz genau, wie sie zu Energien negativer Art kommen können. Sie kennen mehrere Energiefelder in den atmosphärischen Schichten aus denen sie schöpfen und die sie abwechselnd bewachen, damit keine fremde Seele an diese herankommt, außer sie bewilligen jemand den Zugang für einen bestimmten Zweck.

Nun, die Menschen, die sich vertrauensselig zur Behandlung so einem Heiler geöffnet haben, ahnen nicht mit welchen Kräften er heilt. Sie empfinden in der Nähe des Heilers jedes Mal ein wohltuendes Gefühl und es geht ihnen nach jeder Heilbehandlung gut oder besser, da er mit mehreren Seelen an seiner Seite die Patienten behandelt oder heilt.

Nun, die Seelen wissen mit wem sie es zu tun haben bzw. welcher Patient vor ihnen und dem Heilkundigen, ihrem Werkzeug, steht. Handelt es sich um einen gottverbundenen Menschen, der noch weltlich eingestellt und personenbezogen lebt, dann helfen sie ihm mit vielen Heilenergien, weil sie wissen, dass er die Kräfte bald wieder in ungesetzmäßige einpolige Lebensweisen umsetzen wird. Das heißt, wenn sich der Mensch durch die Heilbehandlung wieder in den nächsten Tagen gut fühlt, wird er seinen gewohnten ungesetzmäßigen Lebensweisen weiter nachgehen. Sie wissen vom Heilungssuchenden, dass er z.B. gerne bekannte Menschen oder Familienangehörige um sich hat, vor denen er sich immer wieder auf irgendeine Weise persönlich in den Mittelpunkt stellt, um bewundert zu werden. Er verbraucht für seine kleinen Familienfeste, Vorträge oder organisatorischen Zwecke einen Teil der Negativenergien, die er unbewusst bei der Heilbehandlung oder Geistheilung (Hände auflegen) aufnehmen konnte. Durch seine Personen aufwertende, ungesetzmäßige Lebensweise verbraucht er einen Teil der Negativkräfte und dabei nimmt er neue Informationen in sein Oberbewusstsein auf, die dann im Schlaf seinem Unterbewusstsein übertragen werden. In diesem sind die Genbasen, in denen Kräfte gespeichert sind, wie auch der Restbestand der Negativenergien des Heilers. Diese wurden von den Seelen aus den atmosphärischen Schichten entnommen und haben trotz neuer ungesetzmäßiger Speicherungen des Heilungssuchenden weiterhin die gleiche Frequenz und farbige Strahlung. An der Frequenz und Farbe der Kräfte in den Genbasen orientieren sich die erdgebundenen Seelen, wenn sie den Heilungssuchenden nachts im Schlaf aufsuchen und ihm die Kräfte wieder abnehmen oder mit ihm noch etwas vorhaben, wobei er ihnen dann als Werkzeug dient, ohne es zu ahnen.

Der Gottesgeist vertieft zum besseren Verständnis seine Beschreibung: Das menschliche Unterbewusstsein nimmt jede Regung, jeden Gedanken, jede Handlung und alle Tages- und Nachterlebnisse über die Sinne als Speicherungen auf. Diese werden dann vom Unterbewusstsein in der nächtlichen Schlafphase sortiert und gleichschwingenden Energiefeldern in den Genen zugeordnet bzw. darin gespeichert. Jedes Energieteilchen in den Genen enthält Informationen vom Leben des Menschen und auch einige übertragene Erbspeicherungen von den Eltern und Vorfahren und kann nicht verloren gehen. Auch wenn es winzig ist, kann es ein menschliches Erlebnis in Bildern speichern.

Informationen vom menschlichen und jenseitigen Leben hat die Seele auch in ihren Speichern der einpolig schwingenden Hüllen gesammelt, die ihre ehemals leuchtenden Partikel aus dem himmlischen Leben überdecken. Dies geschieht nur deshalb, weil die zweipoligen Informationen in den Seelenpartikeln aus den himmlischen Gesetzen, die einpoligen ungesetzmäßigen aus den Fallwelten nicht annehmen bzw. in sich nicht hineinlassen. Angenommen das würde geschehen und jeder Seelenpartikel wäre mit verschiedenen Informationen aus dem himmlischen und den Leben aus den Fallbereichen gespeichert, dann könnte durch die Vermischung der Informationen die Seele nie mehr eine himmlische Anziehung erreichen. Deshalb werden die ungesetzmäßigen Speicherungen in den Speicherhüllen um die seelischen Partikel abgelegt. Das wird euch hoffentlich verständlich und logisch erscheinen.

135 Jedes himmlische Wesen hat in seinem Lichtkörper Trillionen Partikel, die in verschiedenen Pastellfarben herrlich leuchten, wovon jedes aus dem himmlischen Lebensprinzip Speicherungen enthält, die einer bestimmten Lebensweise zugeordnet sind. Wenn der Mensch ungesetzmäßig, z.B. hochmütig lebt, dann wird diese negative Speicherung magnetisch vom Seelenpartikel der himmlischen Demut angezogen und überträgt diese in die vorher einmal erschaffene Seelenhülle.

Das heißt, jede himmlische Lebensweise oder Wesenseigenschaft hat einen magnetischen Schwingungsklang und eine farbige Ausstrahlung, die in den Lichtpartikeln der himmlischen Wesen gespeichert sind. Ihre Lichtpartikel ziehen jede Regung aus ihrem himmlischen Evolutionsleben an und ordnen diese in den entsprechenden Lichtpartikelspeicher ein.

Lebt nun ein himmlisches Wesen in den Fallbereichen, worin die abtrünnigen Wesen die himmlischen Wesenseigenschaften verändert leben oder für ihre Selbstzerstörung auf den Kopf gestellt haben, dann werden die ungesetzmäßigen Lebensweisen als Speicherung in verschiedenen seelischen Bereichen abgelegt. Wenn das Verhalten des Wesens noch einen winzigen Schwingungsklang aus dem himmlischen Lebensprinzip enthält, dann werden diese Kräfte von einem Seelenpartikel angezogen. Diese energetische Speicherung haftet dann magnetisch um das Partikel als eine negative, einpolig schwingende Energiehülle.

Enthält eine Lebensweise aus dem Fall keinen Schwingungsklang mehr aus dem himmlischen Lebensprinzip, dann wird diese dunkle Speicherung von einem der 7 Lebenszentren bzw. den himmlischen Bewusstseinsbereichen der Seele angezogen und dort in einem größeren dunklen Speicherungsschleier abgelegt. Lebt zum Beispiel ein Mensch nur noch hochmütig, also völlig entgegen der himmlischen Demut, dann verschattet bzw. verschleiert diese Negativkraft-Speicherung das Bewusstsein der Demut und Barmherzigkeit, das sich in der Mitte der menschlichen Stirn befindet und das oberste geistige Zentrum der Seele ist. Wenn der Mensch täglich nur noch stolz und eingebildet lebt, dann verschleiert er die seelische Demut ziemlich schnell. Die Folge ist, dass die Seele nach dem Erdenleben in den jenseitigen Bereichen keine Möglichkeit mehr hat, die himmlische Demut in sich zu verspüren, geschweige denn zu leben, weil sie völlig mit gegensätzlichen Kräften überdeckt ist.


Das war ein kleiner Ausflug des Gottesgeistes in die Speichervorgänge im Menschen und in der Seele, damit ihr euch besser bildlich vorstellen könnt, wo die Speicherungen aus eurem Leben ankommen und aufbewahrt werden. Wahrlich, die Seele und das menschliche Unterbewusstsein enthalten Funktionsspeicherungen, wonach sie in der Lage sind, jeden Speichervorgang selbstständig abzuschließen. Könnt ihr diese geistigen Vorgänge schon verstehen und nachvollziehen?

140 Wenn ja, dann werdet ihr die folgende Beschreibung des Gottesgeistes, die für die meisten von euch neu ist, vielleicht besser verstehen und annehmen können. Doch dazu habt ihr immer die Freiheit.

Ihr habt vom Heiler und von den mit ihm verbündeten Seelen erfahren und auch von den ungesetzmäßigen Kräften aus den atmosphärischen Schichten, die einem ahnungslosen Heilungssuchenden übertragen wurden. Nun, nicht nur die Körperzellen nahmen die einpoligen Heilenergien auf, sondern hauptsächlich die genetischen Energiebasen im menschlichen Unterbewusstsein, weil die Zellen am Tage nur eine geringe Aufnahmekapazität haben. Für die größere Energieaufnahme sind die Genbasen zuständig, die dann nach bestimmten Funktionsvorgaben - die ihnen einst die Fallwesen bei der Erschaffung des Menschen übertrugen - den Zellen dosierte Energiemengen zuführen. Jede Lebensweise oder nur ein Gedanke, gleich ob einpoliger oder zweipoliger Art, verbraucht Energie aus den Genbasen. Dieser Vorgang hinterlässt im Gen eine Speicherung, wofür die Energie verbraucht wurde. Das bedeutet, dass im Gen ein Energiefunke mit der Frequenz aus dem verbrauchten Energiepotential zurückbleibt, der eine bestimmte Information aus dem Leben des Menschen enthält.

Schon ein winziger Energiefunke mit der Gen-Speicherung einer ungesetzmäßigen Lebensweise des Heilungssuchenden hat für die arglistigen Seelen im erdgebundenen Jenseits eine große Bedeutung, so dass sie diese Negativinformationen in ihren Lichtkörper speichern bzw. kopieren wollen. Der Energiefunke kann für sie der Schlüssel zum Menschen und zu seiner Seele sein, der ihre ungesetzmäßigen Heilerkräfte erhielt, aber auch Zugang zu den Menschen verschaffen, die auf der Wellenlänge des Heilungssuchenden sind, mit denen er noch einen regen Kontakt hält. Durch die Abrufung der gespeicherten Informationen aus den Energiefunken, die sich ihnen in Bildern zeigen, können sie erkennen, mit welchen Menschen der Heilungssuchende verkehrt. Durch die Bildabrufung haben sie einen bestimmten Menschen ihrer Lebensart im Visier und können durch ihre Gedankenkräfte eine Verbindung zu ihm herstellen und magnetisch auf einer Lichtbahn zu ihm gelangen und bei ihm ihr Unwesen treiben. Deshalb holen sich die widerspenstigen Seelen beim Heilungssuchenden Informationen von ihren übrig gebliebenen Negativkräften aus den Genbasen und nach Möglichkeit auch noch die übrig gebliebenen Kräfte von der Heilung wieder zurück. Doch das geschieht dann, wenn der Mensch schläft.

Dieses Geschehen wird vielleicht ein geistig unwissender Mensch nicht für möglich halten, jedoch schon eher ein in die kosmischen Gesetzmäßigkeiten Eingeweihter, der vom arglistigen Wirken der erdgebundenen Seelen weiß.


Manche Seele eines nach Innen gekehrten Menschen ahnt Schlimmes, wenn er sich wieder zu solch einem Heiler begibt, der mit negativen Kräften heilt oder behandelt. Sie kann sich manchmal vor den nächtlichen Angriffen der arglistigen Seelen nicht schützen, weil ihr Mensch zu niedrig schwingt und ihr dies übertrug. Gerade in seiner niedrigen Schwingungsphase schleichen sich die arglistigen Heilerseelen an den schlafenden Menschen heran und entnehmen aus den Genbasen die Energiefunken mit den Informationen, die der Mensch beim Umsetzen ihrer Negativkräfte gespeichert hat und dazu noch die restlich vorhandenen Kräfte. Deshalb hält die Heilung bei diesem Menschen nicht lange an.


145 Hingegen bei einem stark weltlich ausgerichteten, jedoch gläubigen Menschen hält eine Linderung oder Befreiung von den Schmerzen länger an - im Unterschied zu dem vorher erwähnten Menschen - weil er noch personenbezogen, stolz oder herrschsüchtig lebt. Ihn lassen sie meist in Ruhe, weil er noch Lebensweisen ihrer Wellenlänge nachgeht. Bei ihm sind sie sowieso oft zugegen, weil er ihnen die Möglichkeit gibt, in seine seelische Aura einzutreten. Durch ihn können sie das ausleben, was sie schon früher im Erdenkleid gelebt haben. Diese Menschen sind zu bedauern, weil sie Geknechtete von Seelen sind und es nicht wissen. Manche sind stark herrschsüchtig und eingebildet und lassen sich deshalb nichts sagen bzw. nehmen keinen Hinweis auf einen Fehler an. Darum sind sie leicht von erdgebundenen Seelen zu beeinflussen, die sie bei körperlichen Problemen immer wieder zum Heiler lenken. Da der Heiler über seine Seele für die Negativkräfte der jenseitigen Seelen gut zugänglich und seine Seele ganz auf diese ausgerichtet ist, kann er viele Energien aufnehmen und gedanklich an die Heilungssuchenden weiterleiten. Deshalb erleben manche Menschen durch die große Zufuhr von negativen Kräften eine Spontanheilung. Durch die Übertragung negativer Kräfte von den arglistigen Seelen über den Heiler auf den Heilungssuchenden haben diese sich Zugang zu ihm verschafft. Dann ist es ihnen möglich ihn so stark zu beeinflussen, dass sie durch ihn eine Weile ihre weltlichen Wünsche und Laster ausleben können. Das ist ihnen so lange möglich, bis der Heilungssuchende wieder eine höhere Lebensschwingung als die ihre aufweist. Geschieht dies, dann treten sie bei einem anderen Heilungssuchenden in Aktion, den sie genauso massiv beeinflussen, bis er ihren Impulsen nachgeht.

Wahrlich, das ist aus der himmlischen Sicht ein entsetzliches Geschehen. Deshalb warnt der Gottesgeist die Jünger/innen der Jetztzeit und bittet sie Acht zu geben. Wenn ein Heiler in dieser negativ ausgerichteten Welt viele Heilerfolge hat, dann ist Vorsicht geboten. Meistens heilt er dann mit Negativkräften einpoliger Art und weiß davon nichts. Doch ihr seid selbstverantwortlich für euer Leben, deshalb seid gescheit und vorsichtig, auch wenn ihr große Schmerzen haben solltet. Geht lieber zu einem Heilkundigen eures Vertrauens, von dem ihr glaubt, dass er nicht mit Negativkräften heilt.

Sicher kann keiner von euch sein, dass ein Arzt oder Heilpraktiker nicht mit negativ eingestellten Wesen zusammenarbeitet bzw. unwissend beeinflusst wird. Das ist dem Gottesgeist in dieser finsteren Welt der tief gesunkenen Wesen auch verständlich. Doch er möchte euch vor heilenden Menschen warnen, deren Benehmen euch manchmal merkwürdig erscheint. Sie sind nach außen überfreundlich und zuvorkommend, doch oft trügt der Schein, da sie berechnend und hauptsächlich aufs Geld aus sind, um an den Patienten möglichst schnell viel zu verdienen. Das ist mal so in dieser Welt der Fallwesen und dagegen kann der Gottesgeist im Moment nichts tun. Er kann euch nur dazu raten mehr Acht zu geben, wem ihr euren Körper zur Heilbehandlung anvertraut, denn das ist sehr wichtig für eure heimkehrwillige Seele, die mit den einpoligen Kräften dieser Fallwelt nichts zu tun haben möchte, weil diese sie so stark beeinflussen können, dass sie nachts den geistigen Überblick verliert. Dann ist es ihr am nächsten Tag nicht mehr möglich, ihren Menschen durch Impulse zu einem gesetzmäßigeren Leben zu lenken und das ist schlimm für eine weit gereifte Seele.

Manche Jünger/innen, die durch ihr großes geistiges Wissen einige Erkenntnisse gewonnen und schon einige geistige Schritte zum inneren Licht gemacht haben, fallen durch die Negativkräfte über einen Heiler so weit von der Verwirklichung ab, dass sie nicht mehr im Stande sind zu erkennen, wie sie zurzeit wirklich leben. Ihr Leben ist turbulent und wechselhaft, trotz vielem Wissen über die so wichtigen himmlischen Lebensweisen der Harmonie und Stille, die einen Menschen nur durch deren Verwirklichung dem göttlichen Licht näher bringen kann. Sie glauben irrtümlich in ihrem getrübten Bewusstsein, dass es ihnen trotz lauter Umgebung, in der sie sich noch wohl fühlen, gut möglich ist, den Inneren Weg ins Himmelreich zu beschreiten und vorwärts kommen zu können. Das ist aber ihr großer Trugschluss. Tatsächlich leben sie unbewusst, mit vielen Schleiern einer falschen Lebensausrichtung überdeckt, das Gegenteil des himmlischen Lebensprinzips und merken es nicht mehr. Mancher Jünger hat die geistige Übersicht verloren und empfindet nichts mehr dabei, wenn er jemand sagt, wie er sich freut, dass er in der lauten Umgebung Menschen unterhalten kann. Wahrlich, wenn Jünger/innen darauf noch besonderen Wert legen, dann sitzen sie bereits im Abteil eines Zuges, der in die Gegenrichtung des himmlischen Lebens fährt und dies geschieht bei manchen, die den geistigen Überblick für ihr Leben verloren haben, fast jeden Tag aufs Neue. Könnt ihr euch vorstellen, wo solch eine Seele im Jenseits ankommt?

Darum passt gut auf euch auf und riskiert nicht noch kurz vor dem Es Werde wegen einer Heilbehandlung bei einem erfolgreichen Heiler eure himmlische Rückkehr!

150 Wahrlich, die Negativ-Energiefelder werden von den jenseitigen, erdgebundenen Seelen gut besucht, worin sie sich immer wieder einige Zeit aufladen. Ihre Seelenpartikel saugen die Negativkräfte ein und schwingen dann einpolig sehr hoch. Mit diesen Kräften begibt sich die Seele zu ihrem Handlungsort und hält sich in der Nähe des Menschen auf, der sich für sie aufschloss.

An die atmosphärischen Negativ-Energiefelder lassen die jenseitigen Seelen nicht jedes interessierte Wesen heran, weil sie sonst schon leer wären. Deshalb stehen viele gleichartige Seelen miteinander in Kontakt und beschützen abwechselnd ihre Energiefelder vor Fremdeingriffen.

Wie euch der Gottesgeist schon beschrieben hat, entstehen solche NegativEnergiefelder in eurer Zeit vornehmlich durch die Anbetung Heiliger und auch durch die unwissende persönliche Anbetung von Vater-Ur (Herrgott), Jesus Christus und Religionsgründern sowie von Menschen dieser Welt, die die Massen begeistern. Hättet ihr das gedacht?


In dieser Täuschungswelt rufen immer wieder religiöse Menschen oder verschiedene Glaubensgemeinschaften zum täglichen oder wöchentlichen Weltgebet auf und geben dafür eine Uhrzeit vor. Doch diese Weltgebetszeiten hat ihnen niemals die Ich Bin-Gottheit aufgetragen, denn das wäre von ihr ein unfreier Aufruf. Wüssten die Menschen, was bei einem so genannten Weltgebet tatsächlich im Unsichtbaren geschieht, wären sie darüber entsetzt. Diesem Aufruf schließen sich in der Welt viele Gläubige an, die für die Menschen und auch für die Tiere beten wollen. Dagegen wäre aus der Sicht des Gottesgeistes nichts einzuwenden, wenn die gläubigen Menschen von der richtigen Gebetsart bzw. den Kräften wüssten. Die meisten beten aber zu einer persönlichen Gottheit und deshalb können sich aus ihnen nur einpolige Kräfte verströmen, die nicht aus ihrem Seelen-Lebenskern kommen, sondern aus den ungesetzmäßigen Speicherungen ihrer Genbasen und Seelenhüllen. Sicherlich hat das keiner von euch geahnt.

Diese Negativ-Energien schließen sich den verschiedenen atmosphärischen Energiefeldern an und füllen sie immer wieder auf, woraus sich religiös wissende, listige Seelen und ehemals mächtige Führer (Seelen) bedienen und ebenso jene, die die Welt noch aus dem erdgebundenen Jenseits herrschsüchtig lenken. Wahrlich, viele unterschiedlich schwingende Energiebasen in den atmosphärischen Schichten sind noch reichlich mit Negativ-Energien gefüllt, aus denen wissende, arglistige Seelen schöpfen, die zu ihnen Zugang haben.



155 Schon vor Jahrtausenden, als die erdgebundenen Seelen bereits in der Selbstzerstörung lebten, wussten die Menschen auf der Erde von den Negativ-Energiefeldern in den atmosphärischen Schichten und auch über den Energiekreislauf gut Bescheid. Sie wussten auch, wenn sie in Energienot sind, dass sie durch ihre persönliche Anbetung viele Kräfte aus den vorhandenen atmosphärischen Energiefeldern anziehen konnten. Dieses ungesetzmäßige Lebensprinzip haben dann die früheren Geistlichen vor mehreren Tausend Jahren übernommen. Sie beten auch heute noch aus ihrem Intellekt ohne eine Rührung ihres seelischen Herzens und beziehen so einpolige Negativkräfte aus ihren selbst geschaffenen Energiefeldern. Könnt ihr euch das vorstellen?

Das geistige Wissen über negative atmosphärische Energiefelder, die durch Anbetung vieler verschiedener Götter/Göttinnen entstanden sind - es waren ehemals verherrlichte Machtmenschen oder schöne stolze Frauen - haben die Menschen auf der Erde schon gehabt, doch durch die Manipulationen der Geistlichen verschwand es von der irdischen Wissens-Bildfläche. Nun leben die Gläubigen seit Jahrtausenden ohne geistige Aufklärung in dieser Richtung und geraten unwissend immer wieder in die negativen Energiefelder der Fallwesen.

Ab jetzt besitzt ihr wieder das verschollene Wissen um die verschiedenen Gebetskräfte. Doch den meisten gläubigen Menschen wird das Umdenken schwer fallen, da sich in ihnen ihre frühere personenbezogene Gebetsart verfestigt hat. Doch der Gottesgeist wünscht euch ein baldiges Umdenken, weil sonst die Gefahr besteht, dass ihr durch dunkle Kräfte abgelenkt werdet und euer Vorhaben, bald ins Himmelreich zurückzukehren, nicht mehr beachtet. Das wäre sehr schade für einen weit gereiften Menschen, der gerne sein seelisches Herz für Gott öffnet, doch aus Unwissenheit noch zu einem persönlichen Gott betet.

Den christlich orientierten Menschen wurde das „Vater unser“ von den Geistlichen als Gebet empfohlen. Danach richten sich schon lange viele Gläubige. Sie sprechen täglich dieses so genannte Einheitsgebet und glauben, damit Gott-Vater-Ur aus ihrem Herzen ihren freudigen Dank entgegenzubringen. Das ist von ihnen wirklich gut gemeint, doch nicht richtig, da sie unwissend vom unpersönlichen himmlischen Lebensprinzip sind. Durch ihre persönliche Gebetsweise bzw. Anbetung kommen sie magnetisch immer wieder mit den negativen, einpoligen Energiefeldern in den atmosphärischen Schichten in Verbindung und rufen dort für sich und andere nur diese Kräfte ab.

Außerdem beten sie im „Vater unser“ eine männliche Gottperson an, ohne zu wissen, dass das himmlische Leben nur dualweise, also in zweipoliger Art stattfinden kann. Eine Schöpfungswesen-Einpoligkeit gibt es im Himmelreich nicht, das heißt, kein himmlisches Wesen lebt allein bzw. es hat immer ein Dual. Ein Dual ist in der himmlischen Schöpfung notwendig, weil die himmlischen Energieströme aus der Urzentralsonne nur zweipolig fließen und auch nur so von den Dualen, also gemeinsam jeweils zum Beginn eines Äons empfangen werden können.

160 Das haben die abtrünnigen Wesen dieser Fallwelt bewusst verändert, weil sie genau wussten, welches Ziel sie verfolgen und zwar mit ihrem einpoligen, völlig auf den Kopf gestellten Lebensprinzip die bisherige Schöpfung zu zerstören. Um ihr entsetzliches Vorhaben realisieren zu können, sollten ihnen in früherer irdischer Zeit Geistliche in auffälligen Gewändern der Tarnung auf hinterlistige Art helfen, das gläubige Volk irrezuführen. Darum nannte sie schon früher der Gottesgeist über Künder: „reißende Wölfe im Schafspelz“. Wenn auch diese Aussage früherer gerechter Künder ziemlich von der sanften Sprache heutiger Künder abweicht, so kann doch der Sinn, den der Gottesgeist wiedergeben wollte, unverkennbar deutlich zum Ausdruck.

Bitte seid euch bewusst: Das himmlische Lebensprinzip kennt keine einpoligen Kräfte und auch kein allein lebendes Wesen. Alle haben ein Dual und ebenso die Ich Bin-Gottheit. Sie ist mit einem unpersönlichen Wesen verbunden, es ist die Urzentralsonne. Das heißt, die Ich Bin-Gottheit ist mehr weiblich und die Urzentralsonne mehr männlich. Beide harmonieren im Liebeverbund und öffnen ihre Energieschleusen für die Ganzheitsschöpfung nach vorgegebenen Rhythmen, die die himmlischen Wesen mit der Ich Bin-Gottheit, nach vielen Äonen feinster Einstimmung und Ausrichtung, mit Speicherungen in der Urzentralsonne festgelegt haben.

Diese gemeinsame Maßnahme war deswegen erforderlich, weil nur die himmlischen Wesen diese Erfahrungen aus den Vorschöpfungen hatten, als die unpersönliche Gottheit noch nicht erschaffen war. Am meisten bemühten sich unsere Ur-Schöpfungseltern die unpersönliche Schöpfung in Gang zu bringen. Ihr Verdienst ist hervorzuheben, doch nicht so, dass ihre Verdienste für die Schöpfung über denen der anderen Wesen stehen würden. Wir alle haben gemeinschaftlich gewirkt und ihr seid auch dabei gewesen. Jeder von euch hat einen kleinen Beitrag für das gemeinsame Schöpfungsleben geleistet. Jedes himmlische Wesen hatte andere schöpferische Fähigkeiten in sich entwickelt, die wir gemeinsam nach einer demokratischen Abstimmung für unser Dualleben in die Schöpfung hinein genommen haben.

Das Herrliche ist, dass die himmlische Schöpfung ein Gemeinschaftswerk aller Wesen ist. Freut es euch, dies nun zu erfahren? Wenn ja, dann war es die Rückerinnerung eurer Seele, die sich in euren Gefühlen freudig bemerkbar machte.



Nun fragt der Künder beim Gottesgeist an: Was geschieht, wenn jemand in dieser Welt allein lebt? Kann er auch zweipolige göttliche Kräfte für sein Leben erhalten?

165 Diese Frage kann euch der Gottesgeist nur zum Teil beantworten, weil der Künder noch bezüglich der Atomarten und ihrer Funktionen zu wenig Wissen in seinem menschlichen Bewusstsein hat. Erst wenn von seiner Seele mehr Bilder in sein Oberbewusstsein zur Verarbeitung und zum Erfassen einfließen - das geschieht am Tag, meistens nach dem Erwachen, wenn er in der Gedankenstille ist - kann ihm der Gottesgeist tiefgründige Erklärungen übermitteln. Diese können dann deutlich und umfassend in sein Bewusstsein einfließen und er und ebenso die inneren Menschen können sich aus der göttlichen Beschreibung etwas mehr vorstellen. Deshalb bittet der Gottesgeist den Künder ab und zu noch mit Fragen zu warten, weil seine Gehirnzellen zur genauen Beschreibung einer Gesetzmäßigkeit zu wenige oder keine Informationen enthalten. Deshalb bittet ihn der Gottesgeist sich in Geduld zu üben.


Der Gottesgeist beantwortet jetzt nur zum Teil die Frage des Künders.

Wenn Menschen allein und mehr gesetzmäßig leben, dann erhalten sie über ihren SeelenLebenskern zur Heimkehr zweipolige Kräfte. Diese Kräfte kommen nicht aus dem Speicher der himmlischen Urzentralsonne für Duale, wenn sie eine neue Evolution beginnen, sondern werden aus dem Speicher für die Rückführung aller gefallenen Wesen ins Himmelreich genommen.

Es war den himmlischen Wesen und der unpersönlichen Gottheit nach der Teilung der Schöpfung ersichtlich, dass viele Wesen ihr Dual verlieren werden. Deshalb wurde für die allein stehenden Wesen ein eigener Energiespeicher in der Urzentralsonne geschaffen, der die zurückgebliebenen Wesen im Himmelreich noch kurz mit Energien versorgen sollte. Da im Himmelreich alles Leben auf der Dualität aufgebaut wurde, wussten die himmlischen Wesen, die wegen der Schöpfungsteilung ihr Dual verloren hatten, das lieber in den Fallbereichen leben wollte, dass sie bald wieder ein Dual brauchen würden. Dazu verhalf ihnen die Ich Bin-Gottheit mit ihrem weitsichtigen und präzisen Überblick. Durch ihr großes Einfühlungsvermögen und ihre Herzlichkeit konnten sie bald mit einem Dual ihr himmlisches Leben glückselig fortsetzen.

Doch die außerhimmlischen Geschwister hatten es anfangs noch schwer ein Dual zu finden, weil sie nicht mehr im Liebeverbund mit der Ich Bin-Gottheit leben wollten. Deshalb hatte sie aber die Ich Bin-Gottheit von der Energiezufuhr nicht ausgeschlossen. Sie erhielten entsprechend ihres früheren himmlischen Evolutionsbewusstseins zu Beginn eines Äons weiterhin Nachschubkräfte, auch wenn sie kein Dual hatten.

170 Später, als wir das Sparsamkeitsgesetz im Himmelreich notgedrungen einführen mussten bzw. ins göttliche Gesetz einbrachten, wurde die Energiezufuhr für außerhimmlische Wesen gedrosselt. Sie erhielten für ihr außerhimmlisches Leben aus der Urzentralsonne neue Kräfte, wenn ihre frühere Ebene bzw. ihr früherer Wohnplanet, dem sie entsprechend ihrer Evolution angehörten, einen Äonenzyklus beendet hatte und eine neue Evolutionsumlaufbahn begann. Diese Möglichkeit hatten wir den außerhimmlischen Geschwistern nach der Schöpfungsteilung deshalb gewährt, weil sie sonst große Probleme gehabt hätten, selbstständig ein neues Leben in lichtärmeren Ebenen zu beginnen. Als sie die Erschaffung ihrer Fallwelten abgeschlossen hatten, konnten sie mit ihren eigenen, im Inneren Selbst gespeicherten Energien, die sie für ihr außerhimmlisches Leben in den Fallwelten bis zum Es Werde im Voraus erhielten, gut auskommen. Nur jene Wesen erhielten außerhalb des himmlischen Seins die Nachschubkräfte - die im Inneren Selbst, einem Aufbewahrungsspeicher um den Lebenskern gespeichert wurden - die sich noch überwiegend an den himmlischen Gesetzen orientieren wollten.

Bei den tief gefallenen Wesen endete die Energiezufuhr aus der Urzentralsonne, weil sie nicht mehr mit zweipoligen Kräften leben wollten. Sie schufen sich einpolig ausgerichtete Welten, zu denen die himmlischen Energien aus der Urzentralsonne nicht mehr durchkommen konnten. Das war auch ihre Absicht, weil sie sich schon zu diesem Zeitpunkt in der Selbstzerstörung befanden. Nun leben sie nur noch aus ihren seelischen Reserven einpoliger Kräfte oder von denen, die sie anderen Wesen auf listige Weise durch Personenaufwertung und Herrschsucht entziehen.

Andere im irdischen Kleid leben von den Negativ-Energien aus den atmosphärischen Schichten, die ihnen entweder wissende Seelen zuführen, die mit ihnen im Verbund stehen, oder wenn sie zu Gott als Person beten. Das aber geschieht unbewusst, weil kein Mensch davon weiß, was bei einer persönlichen Anbetung unsichtbar geschieht. Die meisten, die eine Gottperson anbeten, meinen, die himmlische Gottheit hätte ihnen ihre Kräfte übermittelt und danken ihr dafür. Doch tatsächlich haben sie unbewusst Energien aus den atmosphärischen Schichten abgerufen.

Wahrlich, die Unwissenheit über kosmische Gesetzmäßigkeiten ist bei der Menschheit so groß, dass der Gottesgeist durch einen weit gereiften Künder Tag und Nacht aufklären müsste. Doch dafür würde das Leben eines Künders nicht reichen. Könnt ihr euch das vorstellen?



Aus der Sicht der himmlischen Gesetze hat die menschliche Gebetsart, das heißt, die Anbetung und Hervorhebung einer männlichen oder weiblichen Person, keine Gemeinsamkeit mit unserem Leben. Die Einpoligkeit haben sich die tief gefallenen Wesen geschaffen, damit vordergründig das männliche Prinzip herrschen und regieren kann. Die Priester mancher religiösen Organisation wollen sich nicht verehelichen, weil sie das weibliche Prinzip nicht gleichwertig mit ihnen betrachten und deshalb sollte es ihnen gegenüber unterwürfig sein. Wahrlich, von den abartigen Lebensweisen der tief gefallenen Wesen könnte euch der Gottesgeist noch vieles berichten, doch das würde manchen unwissenden und noch nicht geistig fortgeschrittenen Menschen entsetzen, deshalb geht er in dieser Botschaft nicht darauf ein.

175 Nun, die Menschen, die bisher aus Unwissenheit zu einem persönlichen Gott gebetet haben, haben jetzt die gute Möglichkeit, ihre ungesetzmäßigen negativen, einpoligen Gebetskräfte - aus der Anbetung einer Gottesperson - die noch in ihrer Seele gespeichert sind, der unpersönlichen Gottheit in ihrem seelischen Herzen zur Umwandlung zu übergeben. Das sollten sie schon auf Erden tun, damit ihre Seele von den ungesetzmäßigen Speicherkräften frei werden kann.

Diese Möglichkeit der Umwandlung aller Ungesetzmäßigkeiten zeigt euch auf, dass Gott zu jeder Zeit die Güte und Barmherzigkeit ist und immer bereit ist, nicht nur den inkarnierten Lichtwesen vom Heilsplan, die zur Schöpfungserrettung und Rückführung der tief gefallenen Wesen aus dem Himmelreich ausgingen, sondern auch den umnachteten, tief schwingenden Fallwesen zu helfen, damit sie es im ewigen Leben leichter haben. Doch er kann ihnen durch himmlische Lichtwesen oder durch Außerirdische, die im Heilsplan wirken, nur gering helfen, weil es die dunklen, herrschsüchtigen Fallwesen nicht wünschen und die meisten aus Unwissenheit das Gegenteil des himmlischen Lebensprinzips leben. Über Künder kann der Gottesgeist heute nur diese Menschen erreichen und ansprechen, die ihr Herz für ihn weit geöffnet haben.

Die Wissensneuigkeit über die verschiedenen Gebetskräfte werden geistig orientierte Menschen gut aufnehmen können, denn sie haben schon das geistige Rüstzeug (tiefgründiges Wissen) zum Verstehen und Erfassen in der Hand. Dieses ist sehr wichtig für die himmlischen Heimkehrer, denn im Jenseits dauert eine Aufdeckung bzw. Erkenntnis eines falschen Wissens aus dieser Welt manchmal sehr lange, weil die Wesen nicht darauf kommen, dass an den Aussagen der Geistlichen etwas nicht stimmen könnte. Deshalb kommen sie zu keinen weiteren weitsichtigen Überlegungen und nehmen von den Geistlichen Verhaltensweisen an, die nicht mit den göttlichen Gesetzen übereinstimmen und leben diese ahnungslos nach, wie sie es auch auf Erden getan haben. Das ist wahrlich schlimm für manchen gutmütigen Menschen und jenseitige Seelen, die aus dem irdischen und jenseitigen Irrgarten nicht herausfinden können.

Nur mit logischem Denken und einem tief greifenden Wissen um die himmlischen bzw. kosmischen Gesetzmäßigkeiten und edlen Lebensweisen, kann ein Mensch oder eine jenseitige Seele den Unwahrheiten auf die Schliche kommen. Anders ist es ihnen nicht möglich, dem göttlichen Licht näher zu kommen. Wahrlich, es ist eine große kosmische Tragödie, deren Ausmaß ihr noch nicht erahnen könnt, was die tief gefallenen Wesen anderen und letztlich sich selbst angetan haben.

Nun versucht der Gottesgeist wieder nur in kleinen Schritten, die im geistigen Nebel verirrten Menschen und ihre Seelen über das himmlische Leben aufzuklären, damit sie sich ein Bild machen können, wie weit sie noch tatsächlich davon entfernt sind. Erst dann, wenn einem Menschen oder einer jenseitigen Seele das innere Licht aufgeht, können sie etwas mehr erkennen, wo sie sich falsch verhalten bzw. gelebt haben.

180 Der Gottesgeist bittet euch nicht zu verzagen, auch wenn ihr erstmals davon hört, dass ihr in einem Lebensbereich (z.B. dem Gebet) falsch gelegen seid. Nehmt euch bitte vor, nach und nach in Ruhe das neue Wissen vom Gottesgeist vorwiegend mit der geistigen Herzenslogik zu überdenken. Dann werdet ihr immer mehr erkennen, weshalb eure Lebensweise gegenüber dem edlen und herzlichen himmlischen Lebensprinzip nicht gestimmt hat. Wenn ihr immer eure Herzenslogik einsetzt, dann wird sich der Nebel in euch lichten und ihr könnt wieder etwas Neues an euch entdecken, das dem zarten, feinfühligen und herzlichen himmlischen Lebensprinzip nicht entspricht.

Der Gottesgeist macht euch Mut zur Überwindung eurer Fehler und Schwächen, denn er weiß, wie schwer ihr es in dieser Welt habt, euch in die Richtung der himmlischen Gesetze zu verändern. Doch wisst, nur der Anfang ist schwer, aber dann werdet ihr immer mehr von Innen, von eurer Seele und vom Gottesgeist geführt und werdet einmal dort ankommen, wo immer die Sonne scheint und die Wesen euch liebevoll und sanft anlächeln. Wollt ihr euch jetzt schon dorthin auf den Weg machen?


Aus Unwissenheit über das unpersönliche zentrale Wesen, Gott in der himmlischen Urzentralsonne, geraten die Menschen bei ihren Gebeten an ihn in einpolige Energiefelder. Manchen gelingt es, durch ein intensives Bildgebet an ein angeblich heiliges Wesen, viele negative einpolige Kräfte aus den Gebets-Energiefeldern abzurufen, die bei ihnen dann sogar eine Heilung ihres Leidens bewirken. Das ist aber sehr gefährlich. Wenn ein Mensch zu einem persönlichen Gott betet, stellt er augenblicklich mit seinen Worten und Gedanken eine Verbindung zu einem negativen Energiefeld in den atmosphärischen Schichten her. Durch das Lichtband von dem betenden Menschen zum atmosphärischen Energiefeld fließen entweder Energien von ihm zum Energiefeld oder von diesem zu ihm. Umnachtete erdgebundene Seelen sehen die Lichtbänder und die darin fließende einpolige Negativenergie, deshalb sind sie sofort beim betenden Menschen zugegen. Nach dem Gebet beeinflussen sie ihn massiv mit Gedankenimpulsen, damit er mit ihnen auf einer Wellenlänge liegt. Ist das geglückt, dann treten sie in seine Aura ein und entziehen ihm wieder die erhaltenen negativen Gebetskräfte. Stellt euch diese Tragik vor!

Keiner der Betenden kann ahnen was im Unsichtbaren geschieht. Deshalb betet zu einem unpersönlichen Gott im Himmelreich! Dann werdet ihr keine Seelen um euch haben, die euch beeinflussen wollen, weil sie das zweipolige himmlische Licht über eurer Seele nicht ertragen können. Darum lohnt es sich umzudenken und in eine neue Lebensrichtung zu gehen, die euch geradlinig ins Himmelreich bringt.


Die meisten Gläubigen religiöser Organisationen sind auf ein Personen aufwertendes Leben ausgerichtet und beten zu einer Person, die nach der religiösen Weisung angebetet und verherrlicht werden soll. Doch diese Gebetsart bringt ihnen nur die einpoligen Kräfte aus den Energiefeldern dieser Welt, aber nicht die, die aus der himmlischen Quelle stammen, Gott im Ich Bin.

185 Wie ihr nun daraus seht, sind die meisten religiösen Menschen fehlgeleitet und wissen es nicht anders als eine himmlische Person oder einen angeblich Heiligen anzubeten, der einmal auf Erden gelebt hat. Dadurch entstehen negative, einpolig geladene Energiefelder, die sich vergrößern oder wieder verkleinern, je nach dem wie und wie oft die religiösen Menschen beten. Beten sie aus dem Intellekt vorgeschriebene Gebete, dann erhalten sie die Gebetskräfte aus den so gearteten Energiefeldern. Nicht alle Menschen verstehen, weshalb sie beten müssen, doch sie glauben, dass eine unsichtbare Macht das so will. Doch sie täuschen sich sehr, wenn sie so etwas von der unpersönlichen himmlischen Gottheit denken.

Gott verlangt von uns himmlischen Wesen keine Herzensgebete, weil wir freie Wesen sind und es bei uns keinen Zwang gibt. Wir beten also nicht. Doch wenn es uns im Herzen danach ist, kommen wir herzlich zu unserer geliebten Gottheit und sprechen mit ihr über etwas, was sie und auch uns erfreuen kann. Wir befinden uns nicht oft in einem Herzensgespräch, weil wir ihr nicht schmeicheln wollen, denn das möchte sie nie von uns erleben. Wir kommen wegen einem Herzensanliegen zu ihr und bitten sie um ihre Hilfe und gleich erhalten wir diese, so es ihr möglich ist. Aus dem Grund der Energiesparsamkeit müssen wir uns manchmal in Geduld üben, doch letztlich erhalten wir ihre Hilfe in wunderbarer, herzlicher Art.

Nun wisst ihr Menschen mit einem geöffneten Herzen, dass wir himmlischen Wesen keine Gebete zu unserer geliebten Gottheit sprechen, sondern nur herzlich mit ihr kommunizieren bzw. meistens uns in der Bildersprache mitteilen.


Wer von euch Menschen noch zu einem persönlichen Gott betet, der kommt mit Sicherheit im Energiefeld der unwissenden Gläubigen an und schöpft daraus die Kräfte für sich oder leitet sie in Gedanken an bekannte Menschen, Seelen sowie an die Natur weiter.

Das wird nun manchen gläubigen Menschen im Herzen sehr schmerzen, wenn er dieses neue Wissen vom Gottesgeist erfährt. Es ist die Wahrheit aus der himmlischen Quelle, die euch der Gottesgeist nun zum Überdenken anbietet. In dieser gegensätzlichen Welt sind Unwahrheiten bzw. Falschaussagen nichts Außergewöhnliches. Von den früheren führenden Geistlichen, die aus dem Fall stammten, wurden jede Menge Falschaussagen verbreitet und damit die früheren Gläubigen aufs Glatteis geführt. Die heutigen Geistlichen haben ihr Wissen übernommen und predigen den Gläubigen, die an sie und ihre Lehre gebunden sind, immer noch das Gleiche.

190 Die heutigen Gläubigen verschiedener religiöser Organisationen werden von den Geistlichen auch belehrt wie sie beten sollten. Da die meisten Geistlichen selbst nicht aus dem Herzen, sondern mit dem Intellekt beten, sind ihre Erklärungen über Gott und das Gebet ohne Herzensklang und entsprechen deshalb nicht der Wahrheit und auch keiner Herzenslogik. Schon über Jahrtausende werden so die Gläubigen in eine falsche Gebetsart eingewiesen und wissen es jetzt nicht anders als es ihnen ihre angeblichen Vorbilder und geistigen „Führer ins Himmelreich“ vorgegeben haben. Doch nehmt bitte eure frühere falsche Gebetsweise nicht so tragisch und denkt jetzt um. Je schneller euch das gelingt, um so eher werdet ihr bei eurem Herzensgebet nicht mehr aus den Energiefeldern des personenbezogenen Weltlebens Energien abrufen.

Betet bitte nie ein himmlisches Wesen oder eine verstorbene Person an, denn sonst befindet ihr euch außerhalb des himmlischen Lebensprinzips und könnt nicht über eure Seele, von Gott im Ich Bin in der Urzentralsonne, zweipolige Kräfte anziehen. Wenn ihr aus eurem Herzen betet, dann stellt euch eine große, euch herzlich zulächelnde Sonne vor, die euch ihre erquickenden Liebestrahlen zusendet. Mit dieser Gebetsart seid ihr bestimmt im unpersönlichen Lebensprinzip der himmlischen Wesen angelangt, wo kein Wesen ein anderes anbetet oder verherrlicht.

Nur die abtrünnigen, tief gefallenen Wesen wollten solch ein ungesetzmäßiges, unwürdiges Leben mit höher- und niedriggestellten Wesen führen. Sie beten Wesen an, obwohl sie aus dem himmlischen Lebensprinzip wissen müssten wohin das führt. Die Erhebung eines Wesens führt die anderen in die Unterwürfigkeit und Abhängigkeit und eines Tages werden diese um ihre Befreiung kämpfen. Dieses Lebensprinzip leben die heutigen Fallwesen unverändert weiter und deshalb gibt es so viel Leid auf Erden. Das endet auch nicht in den jenseitigen Bereichen, weil die geknechteten Seelen immer wieder aufstehen und erbittert gegen die früheren Herrscher und Tyrannen mit Gedankenkräften kämpfen. Sie können ihnen nicht verzeihen, was sie ihnen in ihrem Erdenleben Entsetzliches angetan haben.

Darum befreit euch vom persönlich aufwertenden Denken und Leben. Dann werdet ihr aus eurem Inneren viel mehr die himmlische Glückseligkeit eurer Seele verspüren können, die durch eure unpersönliche Lebensart immer mehr zum sanften und zarten himmlischen Leben erwacht und geistig weiter reift.

Wer dieses herrliche Leben im Himmelreich wieder führen möchte, der ist vom Gottesgeist herzlich eingeladen, seine Seele durch oftmalige Herzensgebete und die Zwiesprache mit der Ich Bin-Gottheit in eine noch höhere Schwingung zu bringen. Außerdem nützen ihm die himmlischen Ströme über seine Seele sehr zur Aufladung seiner Körperzellen. Deshalb bittet euch der Gottesgeist, mehrmals am Tage kurz und intensiv mit eurem Herzen bei Gott in der Urzentralsonne zu sein. Damit schafft ihr euch ein reichhaltiges Energiepotenzial, das euch den Tag in dieser sehr niedrig schwingenden und energielosen Welt erträglicher macht. Das ist für euch nur in dieser energielosen Welt notwendig.

195 Der Gottesgeist bittet euch nur deshalb, euch öfters am Tage kurz im Herzensgebet aufzuhalten, weil eure Seelen- und Zellschwingung immer mehr durch die äußere Energielosigkeit der Speisen, der Natur und der Elemente sowie auch der Menschen sinkt, mit denen eure Aura stets in Berührung kommt. Durch den ständigen Kontakt mit energiearmen Menschen werdet ihr selbst entladen und wundert euch am Abend, dass ihr euch müde und geschwächt fühlt. Das wird noch mehr zunehmen, weil es rapide abwärts geht mit der Lichtschwingung und Energiestrahlung der feststofflichen Atome dieser Welt. Diese erhalten durch den niedrig schwingenden Lebenskern der Erde nicht mehr genügend Nachschubkräfte.

Darum bittet euch der Gottesgeist selbstverantwortlich für eure Energieaufladung zu sorgen. Die innere himmlische Quelle ist für euch immer geöffnet, so ihr unpersönlich zur Ich Bin-Gottheit betet. Sie freut sich jedes Mal, wenn ihr zu ihr kommt. Sie beschenkt die Menschen reichlich mit ihren zweipoligen Kräften, wenn sie in ihren Herzen für das unpersönliche himmlische Lebensprinzip geöffnet sind. Darum verhaltet euch nun schlau in eurem selbst gewählten, vorübergehenden physischen Leben. Wer energiereicher ist hat mehr vom Leben, denn er kann tiefgründiger denken und ist mehr dazu bereit, sich zum Positiven zu verändern, als wenn er energieschwach dahinvegetieren muss. Das leuchtet euch bestimmt ein.


Nun ist vom Gottesgeist über die Gebetskräfte eine himmlische Gesetzmäßigkeit vertieft worden, weil sie für das innere Leben der himmlischen Heimkehrer sehr wichtig ist.

Wisset, eure zweipoligen Gebetskräfte werden einmal über euer seelisches Herz (Lebenskern), wenn größere Katastrophen auf Erden stattfinden, für die Hilfsaktionen eingesetzt. Sie kommen z.B. jenen Menschen zugute, die sich selbstlos für Hilfebedürftige in der Welt einsetzen. Da sie selbstlos wirken, sind sie in dieser Zeit viel mehr für zweipolige himmlische Kräfte offen. Deshalb kann der Gottesgeist im Schlaf eines solchen Menschen der Seele und seinen Gen-Energiebasen durch himmlische Wesen eine größere Energiemenge übertragen. Herzliche Menschen, die schon geistig weit gereift sind und sich körperlich gut fühlen sowie finanziell gut gestellt sind, werden schon jetzt vom Gottesgeist gebeten, bei irdischen Katastrophen den Notleidenden in der Welt zu helfen, gleich welcher Glaubenslehre sie angehören.

Die Notzeiten werden auf der Erde zunehmen, weil die Erdenergie durch die immer niedrigere Schwingung der Menschen rapide schwindet. Das heißt, die sehr niedrige Schwingung und dunkle Strahlung der Menschen überträgt sich dem materiellen Lebenskern der Erde. Er ist dann nicht mehr imstande einen Kräftenachschub aus seinem feinstofflichen Lebenskern anzuziehen und deshalb wird das irdische Elementarleben, durch den niedrig schwingenden Zustand der Menschen, zunehmend energieärmer und das wirkt sich katastrophal auf das ganze Erdenleben aus.


200 Wer sich schon jetzt für das himmlische Lebensprinzip - das eine unpersönliche Lebensweise, die barmherzige Güte sowie ein selbstloses, herzliches, freies Wirken ohne Dienen enthält - entschieden hat, den bittet der Gottesgeist, sich noch weiter zu veredeln. Die edlen und hoch schwingenden Menschen sind es, die die Erdschwingung anheben, die Not unter den Menschen lindern und sie hinauszögern können. Das ist so gottgewollt, auch wenn der Planet Erde durch willkürliche Eingriffe der Menschen langsam nicht mehr lebensfähig sein wird. Der Gottesgeist wird dem Planeten bis zum letzten Augenblick seines Lebens seine Herzensliebe entgegenbringen und ihm helfen. Schafft er es durch die Einpoligkeit und niedrige Schwingung der Atome nicht, dann ruft er die herzensoffenen Menschen zu Hilfe. Er lässt niemals ein Schöpfungsleben fallen, weil er ewig das aufbauende und bewahrende Leben verwaltet. Er wird sich nie gegen sein und unser himmlisches Lebensprinzip verhalten.

Damit ihr diese letzte Aussage besser verstehen könnt, beschreibt der Gottesgeist noch ausführlicher den Sinn. Gott ist das ewige Leben, deshalb gibt es in seinem, das zugleich unser gemeinsames Leben ist, keine Zerstörung und kein Ende des Lebens bzw. eines Atomteilchens. Die abtrünnigen Fallwesen haben sich jedoch eine Lebensart in der Materie geschaffen, worin jeden Augenblick Zerstörung und Tod geschieht und unsagbares Leid viele Lebewesen trifft. So ein Leben ist aus der himmlischen Sicht ein Wahnsinn.


Die nachfolgenden göttlichen Aussagen sollen euch inneren Menschen helfen zu erkennen, auf welchen Gesetzmäßigkeiten das himmlische Leben beruht, damit ihr euch für euer inneres Leben daran orientieren könnt. Dann werdet ihr euch besser in das himmlische Lebensprinzip hineindenken können und verstehen, welche Lebensweise ihr einmal wieder mit eurem Lichtkörper im Himmelreich führen werdet. Daraus könnt ihr dann schließen, wie wichtig es ist, bis zum physischen Lebensende in der aufbauenden und bewahrenden Ausrichtung des himmlischen Lebens zu bleiben.

Wem das gelingt, obwohl er schon gezeichnet ist von einer schweren Krankheit und doch noch geistig klar ist und sich nicht aufgibt und noch weiter auf einen lebensrettenden himmlischen Funken der Heilung hofft, der lebt viel leichter als der, der nicht mehr hoffen mag und gleich aufgibt.

Jener, der bis zum Schluss seines irdischen Lebens gehofft hat, dass ihm geholfen wird, der überwindet geistig den physischen Tod und kann im Jenseits weiter machen, wo er im irdischen Leben positiv aufgehört hat. Mit seiner positiven Einstellung auf ein ewiges ununterbrochenes Leben, kann ein innerer Mensch getrost im Schoße Gottes leben, auch wenn er sich in der letzten Phase seines Lebens befindet.

205 Solch mutigen, seelenstarken Menschen hat der Gottesgeist diese Erklärung gewidmet. Er will damit ausdrücken, dass er niemals aus seinem unsterblichen und unvergänglichen Gottesbewusstsein, dem auch alle himmlischen Wesen angeschlossen sind, zu einem Menschen sagen wird, der kurz vor dem Hinübergehen steht, dass er sich auf sein Sterben vorbereiten sollte. Er wird sein menschliches Bewusstsein sanft trösten und ihm liebevolle Empfindungen aus seinem barmherzigen Einfühlungsvermögen seines Herzens über seine Seele zuströmen. So zeigt sich seine Herzensliebe zu einem Wesen, das sein Herz zu ihm erhoben hat. Trotz körperlichen Schwierigkeiten macht der Gottgeist dem Wesen Mut, damit es nicht verzweifelt und weiter in der inneren Ausrichtung auf das aufbauende und bewahrende Leben der himmlischen Wesen bleibt, auch wenn dies in der letzten Phase des physischen Lebens sehr schwer umzusetzen ist.

Durch die Speicherungen der früheren Fallwesen müssen sich die materiellen Atome voneinander lösen und in einen anderen Lebenszustand wechseln. Das geschieht bei jedem menschlichen Körper. Gott würde niemals zu einem Menschen in der letzten Lebensphase sagen: Denke nun an dein Hinscheiden. Das wäre gegen seine göttliche Lebensausrichtung. Ihr solltet bis zur letzten Phase eures irdischen Lebens versuchen zuversichtlich zu leben, auch wenn es sehr schwer ist diesen Zustand beizubehalten. So befindet ihr euch mit eurer Seele im unsterblichen Bewusstsein des ewigen himmlischen Lebens. Diese Ausrichtung verleiht euch bis zum letzten Atemzug innere Kräfte und der Mensch überwindet dann den so genannten Tod der Materie.

Wer so ausgerichtet lebt, der wird sich vor dem so genannten Tod nicht fürchten und wird als Seele in den jenseitigen Bereichen, anfangs noch mit seinem menschlichen Bewusstsein, positiv eingestellt weiterleben. Diese geistig weit gereiften Menschen ängstigen sich nicht vor dem menschlichen Tod, auch wenn es ihnen vor den physischen Schmerzen bange ist. Sie leben jedoch darauf ausgerichtet, dass es ihrem Körper weiter gut gehen wird und ihm kein Leid geschieht. Sie sind offen und hellhörig für Nachrichten aus dieser Welt, die für das irdische Leben besorgniserregend sind, doch sie nehmen diese nicht ängstlich auf, sondern versuchen sie in ihrem Inneren zu analysieren. Wenn sie das getan haben, dann sollten sie versuchen von Innen zu erspüren, welchen helfenden Beitrag sie leisten können, wenn sich auf einem Erdteil oder in ihrer Umgebung eine Katastrophe ereignet hat. Sie schätzen die Situation und die äußeren Gefahren ab und entscheiden nach ihrem inneren Gefühl, ob sie ihre Hilfe anbieten können. Haben sie ein unangenehmes Gefühl, dann sollten sie sich mit ihrer Hilfe zurückhalten, denn sonst würden sie ihr Leben riskieren bzw. aufs Spiel setzen. Ein Mensch sollte sich nie in Übereile oder aus einem Helfersyndrom in eine riskante Situation begeben, wo schon von Beginn an die Gefahr besteht, dass er sein Leben verlieren könnte. Das wäre nicht nach dem göttlichen Willen, der das Leben behütet und bewahrt.


Der Gottesgeist spricht zum Schluss dieser längeren Botschaft dieses Thema deshalb noch an, weil manche Jünger/innen im Helfersyndrom blind in eine äußere Gefahr hineinlaufen und ihr Leben aufs Spiel setzen. Sie meinen fälschlich, der Gottesgeist möchte, dass sie ohne auf ihr Leben zu achten einen Menschen retten, auch wenn sie dabei selbst ihr Leben verlieren könnten. Nein, das wäre gegen das himmlische Lebensprinzip. Deshalb warnt er sie, sich nicht im Übereifer in eine Gefahrensituation zu bringen.

Vieles möchte euch der Gottesgeist noch zu eurem Selbstschutz und zum richtigen Verhalten für die irdische Endzeit und die bevorstehende Katastrophenzeit sagen, doch das kann er nicht alles in einer Botschaft mitteilen. Deshalb versucht er euch dies tröpfchenweise über den Künder mitzuteilen, so er in seiner Freiheit das Innere Wort Gottes aufnehmen möchte.

210 Seid bitte geduldig und lebt ohne Furcht vor den bevorstehenden irdischen Ereignissen, die euer Leben bedrohen oder noch schlechter ertragen lassen, weil die Komödianten dieser Welt, die die Zügel aus dem erdgebundenen Jenseits über Menschen ihresgleichen in der Hand halten, alles dafür vorbereitet haben, die Welt zu ruinieren. Sie wollen langsam und systematisch das Wirtschaftssystem der Welt zerstören, damit das Leid der ärmeren Menschen noch größer wird. Sie beschließen vieles in dunklen Sitzungen, von denen die Öffentlichkeit nichts erfährt. Doch ängstigt euch nicht und lebt so, wie es euch der Gottesgeist über einen himmlischen Boten erklärt hat, dann lebt ihr leichter, auch wenn es im Äußeren chaotische Zustände geben wird.


Der Gottesgeist bittet euch diese Botschaft nur sinngemäß zu verstehen, dann könnt ihr einige Passagen, die sprachlich nicht so deutlich wiedergegeben wurden, trotzdem mit eurem verständnisvollen Herzensdenken gut aufnehmen, denn des Künders Sprache ist schlicht, ohne intellektuellen Wortschatz. Das macht die Gottesbotschaft natürlicher, so wie sich auch die himmlischen Wesen in ihren Mitteilungen ausdrücken. Sie haben eine einfache Sprache, nicht so wie die hochmütigen Menschen es praktizieren, die mit einer gekünstelten intellektuellen Ausdrucksweise sich aufwerten und von Ungebildeten absondern wollen. Die himmlischen Wesen erfreuen sich einer einfachen Lebensweise und Sprache, die im Vergleich zu den intellektuellen Menschen keine sich absondernde Ausdrucksform enthält. So nehmt bitte die einfache Sprache des Künders an und erfreut euch mehr an den geistigen Schätzen, die jedes Liebetröpfchen enthält. Dann habt ihr es viel leichter, wieder in das schlichte himmlische Leben zurückzukehren. Nehmt ihr die Empfehlung Gottes an?

Die Botschaft enthält auch noch andere Themen, diese können aus der Sicht des Gottesgeistes für manchen geistig orientierten, herzlichen Menschen helfende Stützen zum Überdenken sein, um wieder ein wenig mehr geistig reifen zu können. Das war wieder der tiefe Sinn dieser göttlichen Botschaft.


Der Gottesgeist wünscht euch weiterhin Durchhaltevermögen in dieser düsteren Welt, die ihr aus dem Hintergrund, ohne persönlich in Erscheinung zu treten, in eurer Umgebung mit einem herzlichen Leben etwas erhellen könnt. Das war auch von manchem von euch der Sinn bzw. das Ziel vor der Inkarnation für dieses irdische Leben gewesen. Wie weit seid ihr damit gekommen?

Braucht ihr noch das innere Licht von anderen Menschen oder strahlt ihr es schon selbst aus?

215 Wenn dies zutrifft, dann freuen sich die himmlischen Wesen sehr darüber und noch mehr Gott in seinem größten universellen Herzen, der euch seine Liebe mit den Hinweisen aus dem himmlischen Licht übermittelte.