Botschaft 0816. (Version vom 09.08.2008)
(3/3) Evolutionsleben der himmlischen Wesen und ihre Herzensverbindung zur unpersönlichen Ich Bin-Gottheit

Unzählige Sterne.

Botschaft Teil 3 enthält noch folgende Themen:

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Der Gottesgeist erweitert und vertieft durch uns himmlische Lichtboten seine Weisungen und bietet den herzensoffenen Menschen neue Gesetzesfacetten an. Wir dürfen von unserer geliebten Ich Bin-Gottheit nun wieder etwas berichten, damit ihr euch das unsichtbare himmlische Leben, mit einer kleinen Beschreibung für das begrenzte menschliche Bewusstsein, wieder etwas besser und erweiterter vorstellen könnt. Doch dieses neue Wissen kann euch der Gottesgeist nur indirekt über einen Künder seiner Liebe anbieten, so wie jetzt über diesen.

Nach einer Pause beschenkt ihn der Gottesgeist abermals mit dem Inneren Wort. Ihm ist diese Möglichkeit gegeben, weil er sich seelisch und menschlich immer weiter entwickelt. Ohne seine Bereitschaft geistig immer mehr zu wachsen, könnte er sich nicht hoch genug in den Ich Bin-Liebestrom einschwingen und eine Gottesbotschaft empfangen. Es gab bisher nur sehr wenige göttliche Botschaften über andere Künder, die aus der Sicht des Gottesgeistes von ihrem Inhalt brauchbar waren. Darum ist bei uns himmlischen Lichtwesen und auch in des Künders Seele, über die heutigen klaren und tiefgründigen Gesetzesaussagen des Gottesgeistes, eine große Freude.

15 Wenn ihr über den Künder verschiedene Namen für die „Ich Bin-Gottheit“ hört, dann hat das mit seinem Sprachschatz zu tun. Manchmal spricht er sie mit „Gott“ oder „Gottesgeist“ oder auch „universeller Liebegeist“ an, wenn er mit ihr eine herzliche Zwiesprache hält. Daraus könnt ihr erkennen, dass kein Wesen an einen Namen gebunden ist und dass das himmlische Leben auf der Freiheit aller Wesen aufgebaut ist und auch ihr einmal mit uns ewiglich so frei leben werdet.

Versteht ihr den tiefen Sinn unserer himmlischen Freiheit, dann werdet ihr unsere weiteren Aussagen gut einordnen können. Die Ich Bin-Gottheit stört sich nicht an den verschiedenen Namen mit denen ihr sie ansprecht oder an sie denkt. Für sie ist es wichtig, dass ihr sie als ein unpersönliches Wesen in der Urzentralsonne seht und so ihr wollt, ihr im täglichen Leben eure herzlichen Empfindungen darbringt. Sie freut sich jedes Mal, wenn ihr aus eurem Herzen betet und sie euch in ihrem größten universellen Herzen vernimmt. Dann ist der Name, den ihr ihrem Herzen entgegenbringt, ohne Bedeutung. Ihr könnt der Ich Bin-Gottheit, dem kosmischen zentralen und feinfühligsten Liebewesen auch einen anderen, schöneren Namen geben, der eurem Bewusstsein nahe liegt bzw. mehr zusagt. Das tun auch die himmlischen Wesen und die Ich Bin-Gottheit freut sich über ihren großen Einfallsreichtum bei der Namensgebung.

Wie ihr daraus erkennen könnt, leben wir himmlischen Wesen frei und unbegrenzt. Dies trifft bei den Menschen nicht zu. Sie leben unbewusst in der Begrenzung und Einengung, und sind an weltliche Traditionen gebunden. Dies beginnt bereits nach ihrer Geburt mit der Namensgebung und einer aufgezwungenen Religionszugehörigkeit durch die Eltern. Obwohl sich mancher Mensch im Erwachsenenalter, entsprechend seinem geistig erweiterten menschlichen Bewusstsein, einen neuen schöneren oder feineren Namen geben würde, den im Grunde genommen seine geistig erwachte Seele ihm durch zarte Impulse vorgibt bzw. sich wünscht, bleibt der Mensch bis zum Lebensende an ihn gebunden, da es so durch die weltlichen Vorschriften bzw. Tradition geregelt ist. Ebenso haben es die meisten Menschen sehr schwer, sich von der religiösen Prägung nach dem Willen ihrer Eltern zu befreien, und deshalb bleiben sie oft weiter ein duldendes, zahlendes Mitglied in der aufgezwungenen Religionsgemeinschaft.

Wahrlich, das weltliche Leben ist entgegen dem himmlischen ein Kerker, aus dem sich eine weit gereifte Seele am liebsten wieder herausbegeben möchte. Doch sie verharrt in der Geduld, weil sie hofft, dass ihr gottverbundener Mensch noch weitere geistige Schritte in die Veredelung und Befreiung von weltlichen Traditionen macht, damit sie ihrem ersehnten Ziel näher kommt, mit ihrem gereinigten Lichtkörper bald wieder ins Himmelreich zurückkehren zu können. Freut euch jetzt schon auf das freie, himmlische Leben, das ihr mit eurer Seele vielleicht schon bald nach eurem irdischen Leben wieder erlangen werdet, so es euch jetzt noch gelingt, von den gröbsten Fehlern und Schwächen frei zu werden, die meistens aus der aufgesetzten persönlichen Aufwertung stammen. Darum werdet wieder „unpersönlich“, das heißt, ohne Aufwertung, Stolz und Hochmut, dann lebt ihr wieder frei in der kosmischen Einheit und Gleichheit mit uns himmlischen Wesen. Das ist ein herzliches Angebot Gottes an euch, ihr Wanderer ins himmlische Licht.



Die Entstehung und Evolution des himmlischen Schöpfungslebens und die stetige Entfaltung und Steigerung des Duallebens himmlischer Lichtwesen zur Glückseligkeit, sowie die geniale Erschaffung des herzlichsten und über allen Schöpfungsevolutionen stehenden Wesens, der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne, ist eine unendlich lange Geschichte, die aus der himmlischen Sicht, durch die Übermittlung und Beschreibung ins eingeengte menschliche Bewusstsein, kein Ende finden würde. Dennoch versuchen die himmlischen Wesen nach der Weisung der Ich Bin-Gottheit, euch inneren Menschen mit jeder Botschaft immer wieder etwas tröpfchenweise in eure dreidimensionale Welt zu berichten.

20 Mit reichhaltigem kosmischen Wissen und geistigen Weisheiten zur Selbsterkenntnis wurden bis heute schon viele gottverbundene und gutwillige Menschen von der Ich Bin-Gottheit über den Künder beschenkt. Der Gottesgeist fragt euch nun: Wollt ihr in dieses universale Wissen mehr hineinwachsen? Wenn ja, dann nehmt euch bitte ernsthaft vor, eine euch bereits bekannte unschöne Lebensweise, die der Gottesgeist aus der himmlischen Sicht bereits beleuchtet hat, nach und nach für immer zu lassen. Baut mehr edle Verhaltensweisen in euer Leben ein, dann könnt ihr manche Schilderung der Ich Bin-Gottheit, die ihr früher noch nicht erfassen konntet, bald umfassender verstehen und werdet euch darüber sehr freuen. Zu eurer positiven Wesensveränderung habt ihr immer die Freiheit, wie sie auch wir himmlischen Wesen zur Verwirklichung des vielseitigen Evolutionswissens immer haben. Doch ihr lebt in dieser Welt in niedrig schwingenden Umständen, die eure Seele mit ungesetzmäßigen Lebensweisen unfrei halten, und deshalb ist es erforderlich, so ihr jetzt die himmlische Rückkehr anstrebt, euch nach und nach positiv zu verändern. Das ist notwendig, damit eure Seele nach dem menschlichen Ableben aus der magnetischen Anziehung dieser Erde kommt und von lichtvolleren kosmischen Ebenen bzw. Planeten höheren Bewusstseins angezogen werden kann. Das wird euch bestimmt verständlich sein.


Wir reinen Lichtwesen leben aus tiefer und herzlicher Überzeugung die himmlischen Gesetze der geschwisterlichen Einheit, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Herzlichkeit, die wir auch Liebe nennen. Diese Gesetzessäulen des himmlischen Lebens sind uns ans Wesensherz gewachsen, das heißt, wir brauchen sie aus den Speicherungen unserer Lichtkörper-Partikel nicht mehr hervorzuholen, da sie mit unserem Bewusstsein schon verbunden sind und uns deshalb im Gefühlsleben schöpferisch lenken.

Das bedeutet für uns, dass keine Anstrengungen erforderlich sind, um die himmlischen Grundregeln zu beachten bzw. sie in unser Leben einzubeziehen. Die Grundgesetze - wir nennen sie auch Regeln für unser Dual-Evolutionsleben - sind von jedem himmlischen Wesen schon in seiner Reifezeit zur Vollkommenheit erschlossen worden, deshalb haben wir keine Probleme diese im Umgang miteinander umzusetzen. Die himmlischen Wesen sehen jede himmlische Gesetzmäßigkeit als einen Teil von sich selbst, weil sie ganz hinter dem unpersönlichen und ausgereiften himmlischen Lebensprinzip stehen bzw. es herzlich bejahen und sich in ihm glücklich fühlen. Jedes himmlische Grundgesetz ist durch viele Vorschöpfungen ausgereift - das heißt, eine Lebensweise der himmlischen Wesen wurde von ihnen, ihr würdet sagen, erst getestet - bis es in das Evolutionsleben der reinen Wesen fest eingebaut wurde. Nun leben wir diese freudig aus unserem Herzen und kennen es nicht anders.

Wenn ihr wieder freiwillig in unser himmlisches Lebenssystem zurückkehren wollt, dann schickt euch bitte jetzt an, zuerst unpersönlich zu werden. Das bedeutet für euch, eure sich so wichtig nehmende Person nach und nach mehr zurückzunehmen, damit ihr weitgehend frei werdet von den unschönen, personenbezogenen Verhaltensweisen, die sich die tief gefallenen Wesen auf dieser Erde angeeignet haben, weil jeder von ihnen größer bzw. mehr sein wollte als der andere. Diese Personen aufwertenden Lebensweisen brachten ihnen schon über viele Jahrmillionen irdischen Lebens großes physisches und seelisches Unheil und Verdruss. Die Ungleichheit der Menschen und Seelen führte sie immer wieder in hässliche Streitigkeiten, Unterdrückung, Angst voreinander und fürchterliche Kriege. Auch in der Gegenwart kommen die meisten der rechthaberischen, streitsüchtigen und kämpferischen Menschen und Seelen nicht darauf, dass sie von ihren massiven Hochmutspeicherungen stets gedrängt werden, persönlich eingebildet, jähzornig und herrschsüchtig zu leben. Sie leben oftmals unbewusst das Gegenteil der Wesensgleichheit und Gerechtigkeit, die im unpersönlichen himmlischen Leben der Lichtwesen ein sehr wichtiger Bestandteil sind.

Aus der himmlischen Sicht schaffen sich Menschen und jenseitige Seelen durch ihre wichtigtuerischen, aufdringlichen und unbescheidenen Speicherungen zunehmend neue, noch größere Probleme mit ihren Planetenbewohnern. Sie sind mit Hochmut schon so sehr belastet, dass ihre persönliche Aufwertung keine Hinweise anderer auf ihre unschönen Fehler und Schwächen duldet. Werden sie in ihrem Verhalten von anderen gerügt, dann reagieren sie cholerisch und gereizt bzw. benehmen sich plötzlich hysterisch und aufbrausend. Es ist sehr schwer mit solchen Menschen zusammenzuleben oder eine herzliche Freundschaft zu pflegen. Sie weisen jede Kritik ab und ziehen sich beleidigt zurück. Diese Verhaltensweise deutet darauf hin, dass der Mensch oder die Seele lange mit großen Persönlichkeitsansprüchen gelebt hat und nun stark belastet ist. Wer so schwer belastet ist, lebt in der Ungeduld, da er meist massive Erwartungen an andere hat. Werden diese ihm nicht erfüllt, dann lehnt er sogar gutmütige Menschen ab, mit denen er sich eine zeitlang gut verstanden hat, jedoch nur, weil er von ihnen etwas eigensüchtig erwartete.

25 Bei so gearteten Menschen, unter ihnen sind auch viele Gläubige, können einige der edlen himmlischen Eigenschaften wie z.B. die Selbstehrlichkeit, Klarheit, Natürlichkeit, sowie Offenheit, Bescheidenheit, Charakterstärke und Rechtschaffenheit - die dem Ehrgefühl der himmlischen Wesen angeschlossen sind - schon länger mit unschönen eigensüchtigen, hochmütigen und böswilligen Verhaltensweisen überdeckt sein. Spricht sie jemand auf ein Fehlverhalten an, fühlen sie sich persönlich schnell verletzt und gekränkt. Dies geschieht z.B. bei selbstbewussten Menschen, die den Mut aufbringen, eine unschöne Geste bzw. hysterische Verhaltensweise offen anzusprechen. Manche hochmütige Menschen, deren inneres Ehrgefühl nicht mehr reagiert, schämen sich auch nicht in Anwesenheit unbeteiligter Menschen zu brüllen, wenn ihre persönlich überzogenen Ansichten auf Widerstand stoßen. Ihre starke Rechthaberei lässt kaum eine andere Meinung zu, deshalb reagieren sie schnell persönlich verletzt, wenn ihnen jemand widerspricht. In dieser für sie peinlichen Situation verlieren sie oft die Kontrolle über sich, weil sie dann von ihrem großen Speicherpotential eines sich aufwertenden Menschen aus dem Unterbewusstsein und der Seele stark beeinflusst werden, das dann durch entsprechende Schwingungen ins Oberbewusstsein vordringt.

Das ist dann der Moment, auf den hinterlistige erdgebundene Seelen warten, um auf Umwegen zu Negativ-Energien zu kommen. Ihre Beeinflussung nimmt auf einen so gearteten Menschen immer mehr zu, bis er von den Seelen teilbesetzt wird, indem sie in seine Lebensaura eintreten. Dann sprechen und brüllen sie durch den außer Kontrolle geratenen Menschen das aggressiv aus, was ihrem hochmütigen Bewusstsein entspricht, und dies ist wahrlich aus der himmlischen Sicht entsetzlich. Ihr könnt davon ausgehen: Im Moment eines Wutausbruches ist der Mensch bereits von finsteren Seelen teilbesetzt. Wollt ihr wieder zu uns ins Himmelreich zurück, dann bemüht euch ernsthaft, zuerst eure euch aufwertenden Verhaltensweisen und unschönen Charakterzüge genauer zu beleuchten, denn sie sind der Angriffspunkt der heimtückischen und bösartigen Seelen. Diese entfernen euch noch mehr von unserem unpersönlichen, harmonischen und friedliebenden himmlischen Leben.

Aus der Schilderung des Gottesgeistes über die ungesetzmäßige Wesensungleichheit bzw. erhöhte Lebensweise könnt ihr euch denken, wo die einst aus dem Himmelreich ausgegangenen Wesen einmal ankommen werden und welch großes Herzensleid sie durch ihre persönliche Aufwertung noch erleben müssen. Leider führen die meisten Menschen und ihre Seelen in dieser dunklen Fallwelt so eine Lebensweise. Dies trifft auch bei gottgläubigen Menschen zu, die täglich unbewusst ohne Selbsterkenntnis leben. Das tragische daran ist, dass sie sich das Leben deshalb noch schwerer machen als es schon ist. Ihre eitle und anmaßende Persönlichkeit ist der wahre Verursacher, dass sie kaum mit jemand auskommen und evtl. auch gute Freunde verlieren. Sie rätseln, grübeln nach und fragen verzweifelt den Gottesgeist im Gebet, warum ihnen das immer wieder geschieht. Manche glauben fälschlich, dass das ihr Schicksal oder Karma aus dem früheren Leben ihrer Seele ist, deshalb müssen sie dies nun in diesem Leben abtragen.


Doch wahrlich, ihr Denken geht in die falsche Richtung. Kein Wesen der Unendlichkeit muss nach dem göttlichen Willen eine Gesetzesverfehlung abtragen! Diese Abschreckung haben sich die dunklen, unbarmherzigen Fallwesen geschaffen, die auf den niedrig schwingenden, dunklen Planeten durch die Züchtigung der Menschen gewaltsam eine Weltordnung schaffen wollten. Sie verkündeten über weltliche und religiöse Führer den ihnen untertänigen Menschen oder Gläubigen, dass sie Gott durch schlimme Zulassungen und die Abtragung ihrer früheren Schuld - dies ist immer mit Leid für Mensch und Seele verbunden - in die göttliche Ordnung führen will. Dafür sollten sie ihm dankbar sein, weil sie sich so viel schneller reinigen und ins Himmelreich zurückkehren können.

Solche und andere Irreführungen verkündeten die jenseitigen, erdgebundenen Seelen den medialen Menschen in höherer Gesellschaft, die sich für spirituelle Sitzungen aus Neugier öffneten. So kam das Wissen über die „Zulassungen Gottes“ und „Abtragung der Schuld“ in die Hände hochrangiger Menschen im religiösen Bereich. Sie waren darüber erfreut, denn durch diese Aussagen, die sie in ihre Lehre aufnahmen, konnten sie das unwissende gläubige Volk einschüchtern und beherrschen. Bis in die Gegenwart glauben noch viele geistig und religiös orientierte Menschen, wenn ihnen etwas Schlimmes geschieht, dass sie nun ihre frühere Ursache ernten bzw. ihre Verfehlung gegen das göttliche Gesetz zur Wirkung gekommen ist. Dadurch würde ihnen Gott zeigen, dass sie im Leben etwas falsch gemacht haben. Doch wie sollten sie ohne dem Wissen über himmlische gesetzmäßige Lebensweisen und der täglichen Selbsterkenntnis darauf kommen, wo sie gegen das himmlische Gesetz verstoßen haben und was sie wirklich verändern sollten.

30 Bitte versteht es richtig: Gott mischt sich niemals in das freie Leben der Menschen und anderer Wesen ein und würde nie ein Wesen durch eine Zulassung züchtigen, denn das wäre unbarmherzig und gegen das mildtätige himmlische Gesetz. Verliert ein Mensch durch eine falsche Verhaltensweise einen Freund oder Bekannten, dann hat er eine innere und äußere Ursache gesetzt. Das heißt, die Menge seiner Speicherungen in der Seele, sowie im menschlichen Unter- und Oberbewusstsein, hat ihn mehr oder weniger- je nach dem wie oft er sich unschön auch gegenüber anderen Mitmenschen verhielt - zu seinem gesetzwidrigen und charakterlosen Reden und Handeln gesteuert. Das sind NegativKräfte, die immer auf das menschliche Oberbewusstsein einwirken. Erst wenn der Mensch seine üble Verhaltensweise durch Nachdenken oder Hinweise anderer erkennt, sie dankbar annimmt, herzlich bereut und beginnt sich positiv zu verändern, erst dann hilft ihm Gott über seine geistig erwachte Seele. Er leitet es durch himmlische Wesen ein, dass zuerst die Seele die Umwandlung der negativen Speicherungen erfährt bzw. ganz davon frei wird.

Bitte denkt weitsichtig ihr irregeführten Gläubigen. Welchen Sinn hätte es, wenn ein gottverbundener Mensch oder seine Seele glaubt, er oder sie kann durch die leidvolle Abtragung unschöner Lebensweisen früherer und gegenwärtiger Zeit dem himmlischen Sein näher kommen, wenn vom Menschen keine Wesensveränderung zum Positiven geschieht? Handelt es sich um stolze und überhebliche Menschen, die ein Schicksalsschlag traf, dann leben sie danach meistens ihre alten Gewohnheiten weiter. Durch ihr großes weltliches Wissen, ihre künstlerischen oder handwerklichen Fähigkeiten halten sie sich weiterhin als besondere Menschen und glauben voreingenommen, ihnen kann kein anderer das Wasser reichen. So leben die der Welt zugewandten Gläubigen verschiedener Glaubensrichtungen und entfernen sich damit noch weiter vom unpersönlichen himmlischen Leben.

Nicht wenige von sich eingenommene Gläubige haben ständig mit anderen Menschen massive Probleme. Wenn sie wieder eine unschöne Auseinandersetzung erlebt haben, dann bedauern sie sich oft selbst und glauben fälschlich, die anderen wären daran schuld. Ihnen fällt es nicht ein, den Fehler bei sich zu suchen, weil sie sich immer falsch einschätzen, das heißt, sie halten sich viel besser als die anderen. Oft bilden sie sich ein, dass sie immer wieder von anderen Menschen belogen, lächerlich gemacht oder getäuscht werden. Tatsächlich aber leben sie schon lange in der Selbsttäuschung und merken ihren Irrtum nicht, weil sie sich noch nicht selbst kennengelernt haben.

So ein Mensch fürchtet sich vor Kritik und gut gemeinten Selbsterkenntnis-Hinweisen anderer. Er glaubt fälschlich, der Kontakt zu Menschen würde ihm nur unschöne Konfrontationen bringen und schaden, deshalb lebt er lieber zurückgezogen und allein. Wenn er darauf kommen würde, dass er selbst derjenige ist, der sich mit seiner arroganten und rechthaberischen Einstellung neue Probleme schafft und das Leben schwer macht, dann könnte ihm der Gottesgeist über gutmütige innere Menschen mit Hinweisimpulsen helfen, sich selbst zu erkennen. Leider nehmen diese Hilfe nur wenige Gläubige in dieser Welt an und im Jenseits ist das nicht anders. Sie verlieren durch ihre persönliche Erhöhung viel kostbare Zeit auf ihrem Rückweg ins Himmelreich. Das bedauert der Gottesgeist sehr und deshalb gibt er euch immer wieder Hinweise, damit ihr eure überheblichen Rede- und Verhaltensweisen angeht und diese erkennt, und so ihr heimwärts strebt, sie für immer lasst.



Nun setzt der Gottesgeist seine begonnene Schilderung über das Evolutionsleben der himmlischen Wesen fort.

35 In den Partikeln unseres Lichtkörpers - ähnlich der Struktur bzw. Beschaffenheit eurer Zellen und Gene - sind Speicherungen von allen himmlischen Gesetze enthalten, die uns das Evolutionsleben anbietet und die Ich Bin-Gottheit für uns verwaltet. Die in uns gespeicherten Gesetze können wir nicht alle in unser Leben einbeziehen, außer den bereits erwähnten himmlischen Grundgesetzen, die ein heranwachsendes himmlisches Wesen auf den Nachkömmlinge-Planeten zu seiner Vollreife erschlossen hat. Weil es einigen himmlischen Wesen in ihrer Evolution - durch ihre erweiterte geistige Weitsicht und ihr emsiges Bestreben etwas Neues zu bewirken - immer wieder gelingt, neue oder erweiterte Lebensvarianten zu erschaffen, kommen stets neue Evolutionsspeicherungen dazu. Diese Evolutionsneuheiten bietet uns die Ich Bin-Gottheit zur Speicherung in unserem Lichtbewusstsein bzw. unseren Partikeln an, die wir dann meist freudig und dankbar aufnehmen. Auch hierzu haben wir die freie Entscheidung. Die in uns neu aufgenommene Speicherung, die in unser Evolutionsleben noch nicht einbezogen wurde - es ist eine himmlische Lebensweise bzw. eine bestimmte untergeordnete kosmische Funktionsgesetzmäßigkeit, die unser himmlisches Planetenleben äußerlich mitsteuert - können wir noch nicht verstehen, deshalb rufen wir diese noch nicht in unserem Bewusstsein ab. Wie ihr aus der Schilderung erkennen konntet, werden wir im himmlischen Sein durch stets neue Evolutionsvarianten mit der Erschließung neuer oder erweiterter Lebensvarianten und Weisheiten nie fertig, das heißt, unsere Evolution hört niemals auf. Das Überwältigende und Glückselige daran ist, dass es uns im Dualleben durch diese Evolutionsabwechslung nie langweilig wird.

Wir können in einem Evolutionsäon nur eine Gesetzesspeicherung detailliert nachleben, dafür erhalten wir von der Ich Bin-Gottheit über ihr ebenfalls unpersönliches Dual, der Urzentralsonne, vor einem neuen Äonenzyklus die Energien zur Verwirklichung. Wenn wir eine himmlische Gesetzmäßigkeit wieder zu unserem Dualleben dazugenommen haben, leben wir diese automatisch, ohne uns anstrengen zu müssen, diese in unserem Leben nicht außer Acht zu lassen. Die Lebensweise, die wir in unser ewiges Lichtbewusstsein neu hineingenommen haben, dringt durch die Speicherung immer aus unseren Lichtpartikeln hervor und lenkt uns dies und jenes zu tun. Nach der Erschließung einer winzigen neuen Gesetzmäßigkeit - im Verhältnis zur großen Anzahl der Möglichkeiten (Varianten) im Himmelreich - steuert uns das Unterbewusstsein zu einer neuen Lebensweise, die sich einer bereits gelebten angliedert bzw. anpasst. Deshalb haben wir auf höheren Evolutionsstufen keine Erschwernis oder ein Problem eine bereits erschlossene Gesetzmäßigkeit erneut umsichtig zu leben. Wir sind dann identisch mit dem erschlossenen himmlischen Gesetz und daraus ergibt sich unser momentaner Bewusstseinsstand, der sich im Lichtumfang, der Aurafarbe und Klangschwingung uns und anderen Wesen zeigt. Unser himmlisches, unpersönliches Leben ist auf der kosmischen Logik aufgebaut und deshalb ist es genial.

Die wichtigste Wesenseigenschaft in unserem Leben ist die Herzlichkeit, die mit der so wichtigen Demut und Geduld verbunden ist. Herzlich sein heißt bei uns im himmlischen Sein, sich immer selbstlos zu verschenken bzw. aus dem Herzen (Wesens-Lebenskern) sich geberfreudig und großzügig zu zeigen, ohne etwas zu erwarten. Nur so erhalten wir die Rückmeldung aus dem Inneren, unserem WesensLebenskern, in dem die Ich Bin-Gottheit gegenwärtig ist. Wenn wir uns für eine bestimmte Aufgabe freiwillig melden, um uns selbstlos für die Ganzheitsschöpfung einzubringen, verströmen sich von ihr aus unserem Wesens-Lebenskern Nachschubkräfte zu unseren Lichtpartikeln, die uns dann nach und nach bei unserer Tätigkeit zufließen. Doch unser himmlisches Leben findet nicht nur in der Selbstlosigkeit statt. Wir haben immer die Gelegenheit auch unseren Interessen nachzugehen, die uns freudig stimmen. Wir haben unendlich viele Möglichkeiten uns alleine, dualweise oder mit den Planetengeschwistern zu beschäftigen, z.B. im Spiel und Tanz. Unsere innere und äußere Freiheit wird von niemand beschnitten, auch nicht von der Ich Bin-Gottheit, weil wir vollkommen selbständige und freie himmlische Wesen sind. Doch wenn wir von der Ich Bin-Gottheit oder einem Wesen gebeten werden auf irgendeine Weise zu helfen, dann ist unsere Hilfe immer selbstlos gebend.

Bei uns im himmlischen Sein gibt es unzählige freiwillige Aufgaben, die wir glückselig und jubilierend übernehmen, weil sie uns vorübergehend Einblick in ein höheres Bewusstsein geben, denn durch die Zusatzenergien über unseren Wesens-Lebenskern, erhöht sich das Energiepotential in unserem Lichtkörper. Das bedeutet für uns, dass wir im Bewusstsein sofort eine bessere Übersicht für unser Leben erhalten, da wir uns im späteren höheren Bewusstsein, das wir einmal leben dürfen, umschauen können. Deshalb sind wir der Ich Bin-Gottheit sehr dankbar, wenn sie uns für eine bestimmte Zusatzaufgabe ein höheres Energiepotential zur Verfügung stellt.

Aus unserer Sicht bedeutet das, dass wir von der Ich Bin-Gottheit ein großes Geschenk empfangen haben, das für unser ewiges himmlisches Dualleben einen hohen Stellenwert hat und in uns Glückseligkeit hervorruft.

40 So fühlen sich im irdischen Sein auch die Seelen der Menschen, deren Mensch sich selbstlos für die Ganzheitsschöpfung einsetzt, z.B. als Künder, Heiler und Helfer für Not leidende und kranke Menschen, oder wenn sie göttliche Botschaften korrigieren bzw. in eine andere Sprache übersetzen. Das sind nur einige der großen geistigen Geschenke der Ich Bin-Gottheit, welche ein Wesen außerhalb des himmlischen Seins erhalten kann. Doch nur wenige innere Menschen können den Wert einschätzen und verstehen. Wir sind manchmal traurig, wenn wir sehen, dass ein geistig schon reifer Mensch, der eine Heilsplanaufgabe von der Ich Bin-Gottheit anvertraut erhalten hat, sich auf einmal von ihr abwendet. Das ist traurig für manch eine heimkehrwillige Seele, weil ihr durch die Nachlässigkeit ihres Menschen in der Verwirklichung himmlischer Gesetzmäßigkeiten, ein hohes Energiepotential von der Ich Bin-Gottheit entgangen ist.

Dunkle, erdgebundene Wesen möchten nicht, dass der Mensch einer himmlischen Heilsplanaufgabe nachgeht, weil sie dadurch ihre Vormachtstellung auf der Erde verlieren könnten. Durch die Aufklärungen des Gottesgeistes über himmlische und irdische Gesetze, könnten ihnen gläubige Menschen auf die Schliche kommen. Deshalb setzen sie alles daran, dass gutwillige Menschen, die eine Heilsplanaufgabe freiwillig übernommen haben, durch ihre starke Beeinflussung irgendwann wieder aufgeben. Vor den starken Beeinflussungen der hinterlistigen Fallwesen kann sich ein demütiger und innerlich gut ausgerichteter Mensch nur dann schützen, wenn er ohne nachzulassen sein „menschliches Ich“ andauernd wie mit einer Taschenlampe beleuchtet und die Bereitschaft zeigt, selbsterkennende, tiefgründige Nachforschungen anzustellen, weshalb er eigensüchtig und persönlich aufgewertet gelebt hat. Erst dann ist es ihm mit der göttlichen Hilfe möglich, die nötigen Schritte zur positiven Wesensveränderung einzuleiten.

Wahrlich, ohne diese aufrichtige Bereitschaft ist der Mensch den finsteren Fallseelen ausgeliefert, die ihn bald vom inneren Gotteslicht abbringen. Die Folge ihrer starken Beeinflussung ist, dass sie den geistig wackeligen Menschen versuchen mit verschiedenen Menschen zu umgarnen, die ihm ihre Ideen schmackhaft machen, damit er neuen weltlichen Beschäftigungen nachgeht und seine Heilsplanaufgabe unwichtig nimmt. Irgendwann kommt für diesen Menschen dann der Zeitpunkt, wo seine Heilsplanaufgabe in den Hintergrund gerät und er sie aufgibt, weil er angeblich zu sehr beschäftigt ist. Tatsache ist aber, dass er sich von außen her so viele Aufgaben im Privatbereich hat aufbürden lassen und nun nicht mehr in der Lage ist, seine einzig wahre Aufgabe für die Ganzheitsschöpfung zu erfüllen.

So erging es vielen Jüngern/innen Gottes auf Erden in den vergangenen Jahrhunderten und es wird auch in naher Zukunft bei den meisten so bleiben, weil ihnen für die wichtige himmlische Heilsplanaufgabe mit großer Dimension der geistige Weitblick und das innere Gespür fehlen. Dieses traurige Kapitel erlebte der Gottesgeist oft, sodass er sich nun darüber äußern wollte. Die dunklen Fallwesen versuchen die Jünger/innen immer wieder aufs Glatteis zu führen, indem sie ihnen zusätzliche äußere Aufgaben vermitteln, die sie durch viel Wissen und Begabung gut erfüllen können. Die hinterlistigen erdgebundenen Seelen freuen sich dann, wenn der Mensch wieder einmal auf sie reingefallen ist.

Der Gottesgeist bedauert, dass es Menschen gibt, die sich von ihrer bereits begonnenen Heilsplanaufgabe später wieder aus falscher Einschätzung abwenden, obwohl sich ihre Seelen dafür inkarniert haben. Aus himmlischer Sicht wäre diese Aufgabe für sie eines der bedeutendsten Geschehen ihres ewigen Lebens!


45 Nun, das waren einige Hinweise Gottes für diejenigen inneren Menschen, die eine Heilsplanaufgabe bereits übernommen haben oder überlegen, ob sie ein Angebot des Gottesgeistes über einen Künder annehmen sollen. Doch sie sollten wissen: Eine Heilsplanaufgabe ist immer ein freiwilliger, selbstloser Einsatz für die Gesamtschöpfung und hilft mit, die geteilte Schöpfung mit einem winzigen Beitrag wieder zusammenzubringen. Wer sich im Heilsplan inkarniert hat, um aus dem Hintergrund unpersönlich zu wirken, der lebt zwar ohne eine besondere äußere Aufgabe, doch er ist sehr wertvoll für die Zusammenführung beider Schöpfungen, und erhält dazu zweipolige Zusatzkräfte von der Ich Bin-Gottheit für seine riskante irdische Mission.

Das irdische Leben ist für die Heilsplanwesen deshalb riskant und gefährlich, weil sie ständig von dunklen Gegensatzwesen belauert werden, die mit ihnen nichts Gutes im Schilde führen. Das war zu allen irdischen Zeiten so, wenn sich himmlische Lichtwesen für eine Heilsplanaufgabe einverleibt haben. Sie waren schon früher den böswilligen Wesen im erdgebundenen Jenseits und auf der Erde ein Dorn im Auge. Die dunklen, unverbesserlichen Wesen fürchteten, dass himmlische Heilsplanwesen ihren wahnsinnigen Plan, die Ganzheitsschöpfung zu zerstören, noch vereiteln könnten. Dies ist ihnen unter schrecklichem Leid auch gelungen. Doch die Menschen und Seelen aus dem Fall konnten vor ca. 2000 Jahren, zur Erdenzeit Jesus und der Jünger/innen, dieses schöpfungserrettende Ereignis nicht schauen, da es nur im Lebenskern ihrer Seelen stattfand und in diesen hatten sie durch ihre ungesetzmäßige Lebensweise und sehr niedrige Schwingung keinen Einblick mehr. Noch heute stellen die erdgebundenen Seelen - die keine Absicht haben sich zu verändern und auch nicht die himmlische Rückkehr antreten wollen - den inkarnierten himmlischen Heilsplanwesen nach und beobachten sie auf Tritt und Schritt. Das ist ihnen aber nur dann möglich, wenn sich die Heilsplanwesen in einer niedrig schwingenden Phase befinden, die ihrer Bewusstseinsschwingung gleicht. Darum seid gescheit und sorgt durch eine veredelte Lebensweise für den himmlischen Schutz, denn dann gelingt es den charakterlosen, dunklen Seelen nicht an euch heranzukommen. Doch leider geschieht dies zu oft, weil die meisten Heilsplanwesen unwissend von den himmlischen Gesetzen und edlen himmlischen Lebensweisen sind. Deshalb können sie nicht einschätzen, was sie wirklich leben und sich auch nicht vorstellen, dass die tief gefallenen zerstörerischen Fallwesen diese Welt überwiegend auf gegensätzlichen Gesetzmäßigkeiten aufgebaut haben, das heißt, die herzlichen und edlen himmlischen Lebensweisen völlig verdreht und entstellt leben. Aus diesem Grund befinden sich die Heilsplanwesen ständig in der Gefahr, von den Gegensatzwesen stark beeinflusst zu werden und dabei kann auch ihr Leben bedroht sein, weil sie in einer gegensätzlichen Schwingung vom Gottesgeist nicht geschützt werden können.

Ihr gutmütigen, herzensoffenen Menschen, die ihr Gott im Herzen liebt, könnt ihr es nun verstehen, weshalb der Gottesgeist davon spricht, dass das Leben der Heilsplanwesen eine gefährliche irdische Mission ist?

Auch außerirdische Wesen sind emsig dabei und wirken aus dem Hintergrund und geben sich Mühe jenen Menschen zu helfen, die aus ihren hoch schwingenden, lichtreichen Fallbereichen inkarniert sind. Wie ihr daraus seht, sind viele Wesen an der Rückführung allen gefallenen Lebens beteiligt und auch wir, die himmlischen Sendboten sind dabei. Wir alle sitzen in einem Boot, das heißt: „Rettung und Wiedervereinigung der beiden Schöpfungen“.

Die erste und schwerste Heilsplanaufgabe, die Rettung der Schöpfung, wurde zu irdischer Zeit Jesu erfolgreich abgeschlossen, wozu sich viele himmlische Jünger/innen zur Unterstützung seines Wirkens inkarniert hatten. Nun beginnt allmählich der Zug im untersten Lebensbereich der Fallschöpfung anzurollen, worin viele, geistig gut ausgerichtete Heilsplanwesen vergangener Erdenzeit sitzen und sich schon jetzt auf ihre himmlische Rückkehr freuen. Sie hielten bis zum Schluss durch, das heißt, ihre Seelen wollten mit ihrem irdischen Leben alles geben. Sie haben die schwersten Inkarnationen hinter sich, worin sie viel Leid erdulden mussten. Sie sind am schnellsten bereit wieder heimzukehren, denn ihr irdisches Leid hat sie so sehr gezeichnet, dass sie keine Wiedergeburt mehr machen wollen. Deshalb sitzen sie schon im himmelwärts rollenden Zug.

50 Wie weit seid ihr schon mit eurer himmlischen Ausrichtung?

Wer von euch kann heute schon von sich sagen, dass er in den nächsten Himmelszug einsteigt?

Wenn es euch noch schwer fällt mit der Verwirklichung eures himmlischen Gesetzeswissens, dann hat eure Seele in der letzten Inkarnation in manchem Lebensbereich größere Belastungen aufgenommen. Diese lassen es nicht zu, dass ihr euch heute mit der positiven Wesensveränderung und Veredelung leicht tut. Daraus könnt ihr schließen, dass ihr in der letzten Phase eures früheren Lebens mehr gegensätzlich gelebt habt, auch wenn sich eure Seele im Heilsplan für die Gesamtschöpfung einsetzen wollte.

Viele himmlische Wesen sind für die Heilsplanaufgabe ausgegangen und später in der Materie aus verschiedenem Grund magnetisch gebunden hängengeblieben. Manche der Heilsplanwesen, die nach einer erfolglosen Inkarnation in den jenseitigen Bereichen ankommen, aber noch nicht die geistige Orientierung für himmlische Lebensweisen verloren haben, wollen noch einmal ihre unerfüllte Aufgabe angehen und bitten die Ich Bin-Gottheit um Beistand für eine erneute Einverleibung. Dies wird ihnen von der Ich Bin-Gottheit gewährt, doch sie erhalten in der Vorschau nur eine grobe Einweisung, welche gefährlichen Phasen die Seele in ihrem physischen Kleid in einer bestimmten Zeitepoche zu überstehen hat. Nach der Einweisung kann sich das Wesen noch überlegen, ob es die gefährliche Mission wirklich wagen will.

Doch stark verpolte Heilsplanwesen, die im Jenseits ankommen, unterstützt der göttliche Wille nicht, wenn sie sich noch einmal inkarnieren wollen, weil sie sich durch ihre seelische Einengung und geistige Kurzsichtigkeit noch mehr belasten würden. Nur jene Heilsplanwesen unterstützt der Gottesgeist mit Zusatzkräften, die sich vor der Inkarnation noch weitgehend von den gröbsten seelischen Belastungen mit seiner Hilfe befreit haben.

55 Jene Heilsplanwesen, die sich inkarnieren wollen, jedoch noch schwere Gesetzesbelastungen aufweisen, warnt der Gottesgeist vor einer erneuten Einverleibung. Viele hören nicht auf die Warnungen des Gottesgeistes und inkarnieren sich im Eigenwillen. Die Folgen davon sind schrecklich, weil die Fallwesen diese so sehr beeinflussen, ohne dass ihr Mensch es erahnen kann. Diese im Eigenwillen inkarnierten Wesen werden von den hinterlistigen Fallwesen bald ausfindig gemacht. Wenn es ihnen gelingt, die ehemaligen Jünger/innen an die Materie und ihre Welt zu binden, freuen sie sich sehr. Sie treiben nach wie vor ihr Unwesen im erdgebundenen Jenseits, ohne sich verändern zu wollen. Manche der früheren Jünger/innen werden von den Fallwesen so sehr beeinflusst, dass sie sich dem Rauschgift hingeben. Die Seele des Menschen wird durch mehrere dunkle, rauschgiftsüchtige Seelen aus ihrem Körper verdrängt und nun leben diese abwechselnd in ihm. So einem Menschen kann der Gottesgeist nicht helfen und auch nicht ein gutmütiger Mensch, weil sie arrogant und frech die Hilfe verwehren. Deshalb bittet der Gottesgeist diejenigen Jünger/innen, die schon über mehrere Jahre viel geistiges Wissen aufnehmen konnten und eine/n erwachsene/nen Tochter oder Sohn haben, die/der rauschgiftsüchtig wurde, nicht mehr zu besuchen, denn sie begeben sich in die Gefahr, von den fremden Seelen, die nun abwechselnd im Körper leben, tätlich angegriffen zu werden. Bei rauschgiftsüchtigen Menschen verlangen die betäubten Zellen von Zeit zu Zeit mehr Drogenmittel. Bei gesteigertem Rauschgiftkonsum tritt allmählich der Zustand ein, in dem der Mensch die Kontrolle über sich und die Außenwelt völlig verliert, und deshalb rät der Gottesgeist den Jüngern/innen, wenn sie Eltern solch einer Tochter oder Sohnes sind, sich nicht mehr mit ihr/ihm in rechthaberische Diskussionen und Streitgespräche einzulassen, wenn sie/er schon mehrmals ihnen gegenüber ausfällig wurde.

Das ist keine verantwortungslose oder herzenskühle Verhaltensweise der Eltern, sondern eine Schutzmassnahme für sich selbst!

Übergebt die Seele des Sohnes oder der Tochter (Nachkömmlinge) in das gütige und barmherzige Herz der Ich Bin-Gottheit und betet auch nicht mehr für den Menschen, in dem sich verwirrte Seelen aufhalten und ihr Unwesen mit dem Körper treiben. Das rät der Gottesgeist deswegen, weil sonst die Fallseelen die Eltern beim Gebet ausfindig machen können. Sie gehen dem Lichtkanal der Gebetskräfte nach, die sie empfangen - diese werden sofort in negative Kräfte umgewandelt - und beeinflussen dann nachts die schlafenden Eltern. Diese sind unwissend von dem Vorgehen der tiefst gefallenen Seelen, die sich immer nachts an die Mutter oder den Vater anschleichen und sie mit negativen Impulsen zu etwas beeinflussen, das ihnen Spaß macht. Manchmal wollen sie sich selbst beweisen, welche schlauen Wesen sie sind und wie listig sie noch aus dem erdgebundenen Jenseits wirken können. Natürlich entziehen die dunklen Seelen den besorgten und betenden Eltern ihre Lebensenergien, da sie durch ihre negativen Sorgen niedrig schwingen und so eine gute Möglichkeit haben in ihre Aura einzutreten. Wenn die Eltern öfter einen nächtlichen Kurzschlaf haben und nicht einschlafen bzw. wenig schlafen können und den nächsten Tag mit einem unangenehmen, nervösen Gefühl aufstehen, dann haben sie in der Nacht wieder einmal ungebetene Besucher gehabt, die nicht aufhören, die Eltern zu beeinflussen. Das würde den hinterlistigen und schon abgestumpften Seelen nicht gelingen, wenn die Eltern ihre/n erwachsene/n Tochter/Sohn vertrauensvoll in das Lichtherz der Ich Bin-Gottheit übergeben würden und auch die vergangenen unschönen Situationen und Begegnungen mit ihr/ihm. Das bedeutet, die Eltern sollten dann ihren Nachkömmling (Kind) in Gedanken und auch im Sprechen völlig loslassen, damit sich unsichtbar kein neuer energetischer Verbindungskanal zu der Seele der Tochter/des Sohnes aufbaut, an dem sich die dunklen Seelen wieder orientieren und zu ihnen gelangen können. Könnt ihr nun verstehen, was die Bindung an einen Menschen bedeutet?

Deshalb warnt der Gottesgeist die Eltern über den Künder und bittet sie zu bedenken, dass es sich aus der himmlischen Sicht nicht um ihren Sohn /ihre Tochter handelt, sondern um ein Wesen, das schon im Himmelreich gelebt hat. Auch wenn euch diese himmlische Sichtweise noch sehr schwer fällt, kommt ihr nicht an der geistigen Realität vorbei, wenn ihr wieder ins Himmelreich zurück wollt. Denkt geistig weitsichtig, denn der materielle Körper, in dem eine Seele inkarniert ist, ist vergänglich. Nur die Seele, der ewige Lichtkörper aus himmlischem Ursprung bleibt bestehen und dieser ist sehr wahrscheinlich nicht aus eurer himmlischen Zeugung, bei einer solch großen Anzahl kosmischer Wesen. Aber auch wenn ihr es vor Äonen gezeugt hättet, lebte es im Himmelreich schon lange als ein freies, selbstständiges Wesen und die meisten Wesen haben nach einigen Äonen, wie ihr schon gehört habt, keine Kommunikation mehr mit ihren Zeugungseltern. Jedes Wesen ist ein Teil des großen universellen Lebens und jedes, einschließlich ihr, lebt unabhängig von anderen Wesen in einer Dualpartnerschaft. Kein himmlisches Wesen würde sich anmaßen, die gezeugten Nachkömmlinge als ihre Wesen zu betrachten und an sich zu binden. Wahrlich, jedes Wesen in der Ganzheitsschöpfung gehört sich selbst und ist ein Individuum. Es schmückt und belebt das himmlische Leben mit seinem großen Einfallsreichtum, seiner Herzlichkeit und Fröhlichkeit!

Ihr irdischen Eltern, auch wenn es für euch so tragisch ist, euren Nachkömmling (Sohn/Tochter) in der Selbstzerstörung zu sehen oder davon zu wissen, betrachtet ihn bitte aus einer anderen Perspektive, nämlich aus der des himmlischen Liebegeistes und der himmlischen Wesen, dann werdet ihr endlich sorgenfreier leben können, wenn eure herzlichen Bemühungen, euren verirrten Nachkömmling (Sohn/Tochter) und seiner schwer belasteten Seele zu helfen, gescheitert sind. Denkt positiv und zukunftsorientiert, indem ihr seine Seele wieder im himmlischen Licht seht. Dies wird einmal geschehen, auch wenn sie noch lange im Jenseits schmerzliche Umwege durch viele überhebliche und eigensüchtige Speicherungen erleben muss, da sie durch ihre ungesetzmäßigen Wesenszüge im Zusammenleben mit anderen Wesen große Schwierigkeiten bekommen wird.

60 Wahrlich, viele tief gefallene Wesen wissen nicht mehr was sie tun. Sie leben weiter in der Selbstzerstörung ohne zu wissen, dass sie sich niemals selbst seelisch zerstören können. In diesem Irrtum leben noch viele tief gefallene Seelen, weil ihre früheren Speicherungen der Selbstzerstörung noch aktiv sind, die sie sich einmal vor vielen Äonen, im letzten Drittel der Fallschöpfung, eingegeben haben. Diese Seelen sind zu bedauern, weil sie einmal wieder in die himmlische Schöpfung zurückkehren werden, doch unter welch schwierigen Umständen, das können die inneren Menschen vielleicht heute schon erahnen.

Tröstend spricht der Gottesgeist nochmals die betroffenen Eltern an. Sorgt euch bitte nicht mehr um eure Nachkömmlinge (Tochter/Sohn), die sich dem Rauschgift verschrieben haben. Denkt aus einer höheren Perspektive und betrachtet das irdische Leben als vergänglich und das geistige Leben als real und ewiglich, dann fällt es euch leichter sie loszulassen. Meistens besteht eine starke Bindung zum Kind, die sich im Laufe des irdischen Lebens in einem Elternteil durch ein besitzergreifendes Denken aufgebaut hat. Diese Eltern leiden am meisten, weil die starke Bindung zu ihrem Nachkömmling (Kind) Tag und Nacht zu ihnen spricht: Kümmere dich um den Sohn oder die Tochter und hilf ihm aus seinem Wahn. Doch das können sie niemals erreichen, wenn der Rauschgiftsüchtige es nicht will. Gegen seinen Willen zu handeln wäre eine erneute Verfehlung gegen das göttliche Freiheitsgesetz, aber auch gefährlich, wenn der junge Mensch zur Gewalt neigt. Deshalb rät euch der Gottesgeist ab, sich noch mehr mit dem schlimmen Zustand eurer Tochter/eures Sohnes zu befassen. Grundsätzlich rät der Gottesgeist den Eltern nicht zu dieser Maßnahme, doch wenn bereits der Zustand eingetreten ist, wo der Sohn oder die Tochter die Anwesenheit der Eltern aggressiv ablehnt, dann ist Vorsicht geboten, da sie tätlich werden können. Das aber sollte sich ein Jünger oder eine Jüngerin Gottes in der letzten Phase irdischen Lebens nicht antun bzw. zulassen. Deshalb rät euch der Gottesgeist in dieser zur Gewalt übergehenden Phase, sich von ihnen fernzuhalten und sie ganz loszulassen.

Staatliche Behörden können euch auch nicht helfen, weil die Rauschgiftsüchtigen - die zeitweise noch normal denken und sprechen, jedoch oft arrogant sind - von den Bediensteten keine wirkliche Beratung wollen, außer eine neue Ersatzdroge. Darum bittet euch der Gottesgeist, euch nicht mehr mit eurem Sohn oder eurer Tochter in so einem aggressiven Zustand einzulassen, denn sonst seid ihr ohne göttlichen Schutz, da diese böswilligen und arroganten Seelen keine Rücksicht auf das menschliche Leben nehmen, auch nicht auf das eure.

Vielleicht nützen diese wenigen göttlichen Hinweise manch einem mit Sorgen beladenen Menschen, der auf Gott ausgerichtet lebt. Bitte schaltet endlich eure sorgenvollen Gedanken ab, denn sonst seid ihr selbst bald nicht mehr in der Lage klar und weitsichtig zu denken, denn ihr zieht ständig die Negativkräfte der Seelen an, die sich abwechselnd im Körper eures Sohnes/eurer Tochter aufhalten. Das wäre verheerend für die Seele eines Menschen, die sich jetzt sehnend die himmlische Rückkehr wünscht.

Auch wenn ihr Eltern vom Gottesgeist jetzt keine erfreuliche Nachricht erhalten habt, bitte betrachtet euren Sohn oder eure Tochter nicht mehr als euer Eigentum. Sie gehören sich selbst, auch wenn ihr sie gezeugt, entbunden und im Leben betreut habt. Das ist kein Grund sie an euch zu binden und hinterherzulaufen, wenn sie von euch nichts mehr wissen wollen. Lasst sie gehen, auch wenn die momentane Situation besorgniserregend ist, da ihr im Moment im Äußeren für sie nichts tun könnt und ebenso nicht der Gottesgeist.

65 Weil viele gläubige Menschen über Jahrtausende irregeführt wurden und es für die himmlischen Heimkehrer zu ihrer Bewusstwerdung und einem sorgenfreien Leben so wichtig ist, wiederholt nun der Gottesgeist seine Aussage. Er bittet sie nun umzudenken und in ein neuzeitliches Denken einzutreten: Kein himmlisches Wesen gehört seinen Eltern und auch nicht der Ich Bin-Gottheit. Sie sind selbstständige Wesen und gehören sich selbst, da sie frei sind auf alle Ewigkeit. Wenn ihr euch an diesen Gedanken gewöhnt habt, dann fällt es euch auf Erden und auch im Jenseits nicht mehr schwer, euren früheren Sohn oder eure Tochter für die kosmische Freiheit loszulassen.

Oftmals wollen diese im Jenseits von den Eltern nichts mehr wissen, weil ihre Wege zum Licht oder weiter in diese dunkle Welt völlig anders sind, als die ihrer früheren Eltern. Deshalb verzichten manche auf eine jenseitige Begegnung mit den Eltern. Wer von den Eltern jetzt schon seine irdischen Nachkömmlinge, Töchter und Söhne im Denken ganz loslässt, das heißt, sie in die kosmische Freiheit und Unabhängigkeit der Wesen entlässt, der ist deswegen nicht herzenskalt oder verständnislos. Nein, das ist er nicht, weil er hinter sich das himmlische Gesetz hat, das zu ihm spricht: Binde dich nicht an deine Söhne und Töchter und sie nicht an dich!


Diese göttliche Aussage aus dem himmlischen Gesetz müsste nun deutlich für diejenigen ausgefallen sein, die bisher noch nicht verstanden haben, warum sie ihre leiblichen Söhne und Töchter loslassen und als freie kosmische Wesen betrachten sollen. Vielleicht geht ihnen nun ein Licht auf und sie sehen ein, wie töricht sie bisher gelebt haben und noch fälschlich glauben, sie müssten ihren erwachsenen Söhnen und Töchtern hinterher laufen, obwohl sie ganz andere Lebensinteressen haben.

Bitte begreift doch, sie langweilen sich mit euch, da sie in eine andere Lebensrichtung schauen, als es die eure ist. Darum bitte seid vernünftig und lasst sie endlich los, damit es euch gelingt, wieder ruhig und sorgenfrei zu schlafen!

Habt ihr den tiefen Sinn in allen göttlichen Aussagen richtig verstanden, dann wisst ihr nun was ihr tun könnt. Dann gelingt euch vielleicht in der letzten irdischen Phase die positive Wende hin zu einem edleren, himmlisch nahen Leben.

70 Das wünscht die Ich Bin-Gottheit den inkarnierten himmlischen Heilsplanwesen, den Töchtern und Söhnen der Ur-Schöpfungseltern und deren Nachfahren, die aus dem Himmelreich gingen, um mit einer unauffälligen, unpersönlichen Lebensweise ihr großes seelisches Licht in die Dunkelheit dieser Fallwelt zu strahlen.

Ihrem Herzenswunsch schließen sich auch wir, die himmlischen Wesen an, die diese Botschaft aus ihrem Herzen für die inneren Menschen aufnahmen und ungekürzt dem Künderbewusstsein und somit der inneren Menschheit übermittelten. Diese himmlische Botschaft enthält einige Facetten, die manchen gläubigen Menschen nun nachdenklich stimmen wird, so er zum ersten Mal davon hörte. Gerade diese Aussagen, die gottverbundene Menschen zum Nachdenken anregen, sind es, die dem seelischen Bewusstsein sehr nützlich sind, denn die geistig erwachte Seele erhält in der Nacht, im Tiefschlaf des Menschen, die große Gelegenheit, sich mit der Hilfe des Gottesgeistes und himmlischer Wesen auf das himmlische Gesetzesleben umzuorientieren. In dieser Phase erfährt sie vom Gottesgeist - so sie dazu bereit ist, sich für das himmlische Licht und Wissen weiter zu öffnen - wie sie am besten mit ihrem gläubigen Menschen eine geistige Korrektur vornehmen kann. Sie wird dabei vom Gottesgeist über ihren Lebenskern mit zusätzlichen Kräften unterstützt, damit ihr Mensch nach und nach bereit ist, sein früheres unlogisches Religionsschulwissen endlich loszulassen und sich in ihre freie himmlische Wissensrichtung begibt. Es kann schon einige Jahre im irdischen Sein dauern, bis der religiös orientierte Mensch hungrig nach neuem geistigen Wissen wird und sich auch neue Freunde zum geistigen Austausch sucht bzw. einen regen Kontakt mit ihnen pflegt, um geistig weiter zu wachsen. Das ist gottgewollt und dies unterstützt der Gottesgeist mit Zusatzkräften aus der Urzentralsonne über die Seele.

Doch er bittet die geistig offenen Menschen, sich dieses Mal nicht mehr an lieb gewonnene religiöse Menschen, an neu kennen gelernte Glaubensgruppen oder an das neu aufgenommene geistige Wissen - das durch das menschliche Bewusstsein eines Künders nur undeutlich und unausgegoren hervorkommen kann - zu binden, denn sonst kann im Jenseits die Seele daran hängen bleiben, weil die menschlichen Gewohnheitsspeicherungen sie nach dem irdischen Leben noch stark beeinflussen. Deshalb könnte es sein, dass sie lange nicht bereit ist, ein höheres Wissen von den himmlischen Grundgesetzen und Lebensweisen anzunehmen. Darum versucht bitte ihr geistig suchenden Menschen euch mehr und mehr von allen irdischen Bindungen zu lösen, damit ihr schon zu irdischer Zeit ein freies kosmisches Wesen werdet und es in den jenseitigen Bereichen leicht habt, zügig in eure Lichtheimat zurückzukehren. Das heißt: Sammelt im irdischen Sein logisch formuliertes geistiges Wissen, wodurch sich euer menschliches Bewusstsein erweitern kann, dann werdet ihr euch nach der geistigen Freiheit und Befreiung von verstaubtem, alten Religionswissen und irreführenden bindenden Glaubenssätzen sehnen.

Bitte strebt weiter nach der Erneuerung eures Bewusstseins, dann könnt ihr besser unterscheiden, welches Wissen unwahr ist und welches der himmlischen Wahrheit näher kommt. Doch wisset, die vollkommene himmlische Wahrheit werdet ihr im menschlichen Bewusstsein, das mit dem dreidimensionalen Leben in der Materie verbunden ist, nie erfahren und aufnehmen können. Der Gottesgeist kann die siebendimensionalen himmlischen Lebensweisen nicht umfassend beschreiben, weil sie vom menschlichen Bewusstsein nicht erfasst werden können. Deshalb könnt ihr nur einen kleinen Bruchteil vom himmlischen Leben erfahren und auch dieser ist aus der himmlischen Sicht dem Sinn nach noch undeutlich beschrieben. Auch wenn dies so ist, können die winzigen göttlichen Hinweise manchem gottverbundenen Menschen helfen ein höheres Lichtbewusstsein zu erreichen und ihm ermöglichen, seinem inneren Ziel, der himmlischen Rückkehr, viel schneller näher zu kommen. Das wünschen euch die himmlischen Wesen, die bei dem Künder anwesend sind und euch mit großer Freude wieder einmal kleine Liebetröpfchen aus dem himmlischen Sein, nach dem Willen der Ich Bin-Gottheit, aus ihrem größten universellen Herzen übermitteln konnten.

Für uns Dualwesen ist dies immer eine freudige Aufgabe, denn wir dürfen dadurch der Gesamtschöpfung mit einem minimalen Beitrag helfen. Doch wir betrachten besorgt das menschliche Leben, weil die Menschen immer öfter von starken Unwettern, Katastrophen und vielen Plagen getroffen werden. Viele Menschen leben nun in Angst und Schrecken und sind über ihr Schicksal verzweifelt, weil sie für die Welttragik die wahren Gründe nicht kennen und kein geistiges Wissen darüber haben. An sie kommt der Gottesgeist mit aufklärendem Wissen nicht heran, da sie es entweder ablehnen oder geistig noch nicht erfassen können. Das ist leider so in dieser Welt der tief gefallenen Wesen, die sich geistig weit vom himmlischen freien, lichtreichen und glückseligen Leben entfernt haben und wovon nur einige bereit sind, wieder ins Himmelreich zurückzukehren.

75 Wir himmlischen Wesen wissen vom Gottesgeist im Voraus, dass das Leid der gefallenen Wesen einmal aufhören und alles wieder gut werden wird. Damit das unerträgliche Leid der Menschen und erdgebundenen Seelen gemindert wird und aufhört, sind viele freiwillige Wesen in eurem Sonnensystem unterwegs und versuchen das Schlimmste auf der Erde zu verhindern, ohne in euer Weltleben einzugreifen bzw. sich einzumischen. Das ist eine schwierige Heilsplanaufgabe für uns reine himmlische Wesen und die höher entwickelten Freiwilligen aus den Sonnensystemen des Fallseins, da wir stets im Hintergrund wirken müssen, ohne die tonangebenden, herrschsüchtigen erdgebundenen Seelen und ihre verbündeten finsteren Helfer im menschlichen Kleide - die sie durch Impulse steuern - zu stören, die keine Hilfe vom Gottesgeist, von uns und den Außerirdischen wollen. Ihre Freiheit und Selbstständigkeit in ihrer Fallwelt dürfen wir nicht nach dem göttlichen Gesetz beschneiden und halten es selbstverständlich auch ein.

Auch wenn die Welt immer mehr in die Gegenrichtung des himmlischen Lebens steuert, bemühen sich viele freiwillige himmlische Helferwesen, auch die aus höheren, lichtreichen Fallwelten, das irdische Leben auf verschiedene Weise zu stützen.

Wenn ihr uns himmlische Wesen und auch die Außerirdischen von anderen Sonnensystemen nicht seht oder ihnen nicht begegnen könnt, so denkt bitte trotzdem, dass wir für euch immer unsichtbar anwesend sind. Dieses Denken von der Anwesenheit guter, lichter Wesen verschafft euch größere innere und äußere Sicherheit und befreit euch von Ängsten in bedrohlichen Situationen eures Lebens, wenn schlimme Augenblicke zu überstehen sind.

Wählt Gott den Gütigen und Barmherzigen an eure Seite, dann lebt ihr leichter und schlaft ohne Sorgen ein. Lebt immer so ausgerichtet, auch wenn es für euch auf Erden vielleicht keinen weiteren Tag mehr zu leben gäbe, weil die Welt von einer furchtbaren Katastrophe getroffen wird. Ob ihr diese im physischen Kleid überlebt und von Außerirdischen auf einen anderen materiellen Planeten in Sicherheit gebracht werdet oder euer physisches Kleid zurücklassen müsst und mit eurer Seele auf einem lichtreichen, feinstofflichen Planeten vorübergehend leben werdet, das hängt von eurem geistigen Bewusstseinszustand bzw. eurer Schwingungshöhe ab. Bitte vergesst das nicht.

Wir himmlischen Wesen raten euch, in der Gegenwart sorgenfrei und in Gelassenheit zu leben. Doch euer menschliches Bewusstsein sollte sich darüber klar sein, dass eure irdische Lebenszeit jeden Moment zu Ende sein könnte. Das sollte euch beflügeln geistig etwas mehr zu tun, das heißt, euch mehr zu bemühen - so der Mensch nicht gewohnt ist gleichgültig zu leben - eure unschönen Fehler nach und nach zu lassen, die anderen im Herzen wehtun und euch weiter zu veredeln.

80 Liebt euch aus dem Herzen und seid friedliebend. Das bedeutet aus der himmlischen Sicht: Habt viel Verständnis für eure Mitmenschen, auch wenn sie Gott und das herzliche Leben noch ablehnen. Seid großherzig zueinander, die ihr Gott in eurem Herzen liebt. Schaut nicht auf die äußere religiöse Begrenzung gutmütiger Menschen, sondern begegnet ihnen mit offenem Herzen, damit sie eure religiöse Freiheit freudig kennenlernen und eure herzliche Bereitschaft spüren, die Not anderer zu lindern. Dann werdet ihr über die Seele immer mehr den göttlichen Odem in euch spüren. Auf diese Weise beschenkt die Ich Bin-Gottheit ein kosmisches Wesen, das aus dem himmlischen Sein stammt und die Absicht hat wieder heimzukehren, mit dem sanften energetischen Hauch ihrer herzlichen Eigenschaften. Seid ihr auch unter den himmlischen Rückkehrern? Das wünschen wir himmlischen Wesen euch so sehr!