Botschaft 0820. (Version vom 02.09.2008)
(1/3) Lange Irrwege gläubiger Menschen und jenseitiger Seelen durch religiöse Lehren, Glaubensbekenntnisse und Bräuche

Stark windener Fluss.

Teil 1 enthält u.a. folgende Botschaftsthemen:

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Die Quintessenz (Kernaussage) aus der Botschaft Gottes durch einen himmlischen Lichtboten:

Aus der himmlischen Sicht sind Religionen, Glaubensbekenntnisse, Zeremonien und traditionelle religiöse Feste, an die sich der Mensch gewöhnte und gebunden hat, außerhalb der himmlischen Gesetze. Auf keiner seiner himmlischen Evolutionsstufen führt ein reines Wesen solch eine kurzsichtige und geistig einschläfernde Lebensweise, die mit einem Personenkult verbunden ist, wie es die Menschen und auch jenseitige Seelen im untersten Fallbereich tun.

Solch eine Lebensweise hinterlässt im Bewusstsein der ins Jenseits hinübergehenden Seele tragische Spuren. Es sind ein starker Magnetismus zur Glaubensgemeinschaft - die ebenso in den erdgebundenen feinstofflichen Bereichen existiert -, ebenso zu den Anhängern der Lehre sowie zu den persönlich erhobenen geistlichen Führern, zu denen der Mensch bewundernd aufschaute.

Durch das unreale religiöse Wissen und die dementsprechende Lebensweise des Menschen wird das Bewusstsein der Seele immer trüber bzw. verdunkelt sich nach und nach immer mehr, je länger der Mensch und die Seele zugehörig oder aktiv bei einer Glaubensgemeinschaft waren. Infolgedessen verliert sie zunehmend die Orientierung zum unpersönlichen, freien, inneren Leben der himmlischen Wesen und außerdem ihre kosmische Selbstständigkeit und Freiheit. Einmal wird sie völlig umwölkt sein und glaubt selbsttäuschend, das wahre Leben existiere nur in der feststofflichen Materie. Darum sehnt sie sich nach ihrer Wiedergeburt in dieser Welt, wobei sie an der himmlischen Rückkehr immer mehr das Interesse verliert. Sie ist zwar gottgläubig, lebt jedoch passiv bzw. untätig ihren Glauben, weil die Glaubenslehre, der sie schon lange angehört, unlogisch ist und sie das einerseits herzlose, strafende und züchtigende und andererseits das barmherzige und sanfte Gottesbild der Glaubenslehre verwirrt. Die so weit in der Schwingung gesunkenen und mit religiösen Schleiern überdeckten jenseitigen Seelen, aber auch so ausgerichtete gläubige Menschen, verlieren zunehmend den Sinn in ihrem Leben, dadurch erkaltet ihre Herzlichkeit und ihre frühere sanfte Lebensart verändert sich allmählich in grobe Wesenszüge.

20 Aus der Sicht des Gottesgeistes und der himmlischen Wesen ist der verschleierte Zustand der religiös gebundenen Seelen eine große kosmische Tragik, weil sie aus ihren liebgewonnenen religiösen Lebensweisen lange nicht herausfinden und deshalb erdgebunden bleiben. An solch religiös festgefahrene Seelen kommen der Gottesgeist und die himmlischen Helferwesen nicht heran, da sie alle ihre herzlichen Versuche und Bemühungen, ihnen mit aufklärenden Hinweisen zu helfen, energisch ablehnen. Ihre vielen religiösen Schleier lassen momentan keine andere Lebensanschauung zu. So ergeht es Scharen von Seelen im erdgebundenen Jenseits und auch den einverleibten Seelen auf Erden, die stark religiös geprägt sind.

Ihr herzlichen Menschen, wenn ihr als freie und unbelastete Wesen bald in euer ersehntes lichtvolles und glückseliges himmlisches Leben zurückkehren wollt, dann werdet noch in diesem Leben frei von einer einengenden Glaubensgemeinschaft, deren Lehre und vom religiösen Personenkult. Das ist ein herzliches und fürsorgliches Angebot des Gottesgeistes an innere Menschen, dessen Beachtung aber freigestellt ist, weil jedes Wesen vor dem göttlichen Gesetz in seinen Entscheidungen frei ist und deshalb keine Einmischung anderer Wesen stattfindet, auch nicht von Gott. Es kann für sein selbstverantwortliches kosmisches Leben seine Entscheidungen frei treffen.

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Die inneren Menschen mit einem geöffneten Herzen sind in dieser Botschaft vom Gottesgeist im Ich Bin angesprochen, die zu ihrem bisherigen geistigen Wissen neue himmlische Aussagen über den religionsfreien Künder in ihr Herz hineinlassen möchten. Sie begrüßt der Gottesgeist herzlich über einen himmlischen Lichtboten.

Mein Dual, das für den göttlichen Schutz zuständig ist, und ich freuen uns und sind Gott sehr dankbar, dass wir heute im irdischen Sein eine göttliche Botschaft an die herzensoffenen Menschen weitergeben können.

25 Wer die göttlichen Botschaften über den Künder gerne liest, der ist heute auch aufgeschlossen für weitere Wissensneuheiten aus der himmlischen Quelle und für die Berichtigung religiöser Falschaussagen früherer Erdenzeit. Der Gottesgeist beleuchtet in dieser Botschaft über das ziemlich freie Bewusstsein des Künders einige religiöse Aussagen aus dem Lehrwissen verschiedener Glaubengemeinschaften. Dies könnte denjenigen herzensoffenen Gläubigen evtl. nützlich sein, die bisher kaum oder nichts über den Sinn der Lehraussagen ihrer Glaubensgemeinschaft nachgedacht haben und auch keine Wissensgegenüberstellung machten. Leider nehmen viele der Gläubigen die religiösen Aussagen einfach so hin, weil angeblich Gott nach seinem Willen diese durch erleuchtete Menschen für ihr Seelenheil gab und sie gewöhnt sind, dass die geistlichen Führer für sie denken und für ihr jenseitiges Leben Verantwortung übernehmen. Wenn sie wüssten, dass so eine leichtgläubige, kritiklose und gleichgültige Verhaltensweise sie immer mehr ins Abseits des göttlichen Lichts führt und dass sich dies für ihre Seele in den jenseitigen Bereichen verheerend auswirkt, dann würde mancher gutmütige Mensch nun nach mehr wahrem geistigen Wissen Ausschau halten. Dadurch könnte er geistig schneller reifen und dann realistisch, das heißt, wirklichkeitsnah und nüchtern seinen Glauben beleuchten.

Durch ihre irdischen religiösen Gewohnheiten - mindestens einmal in der Woche zur so genannten Heiligen Messe zu gehen und sich die Predigt eines höhergestellten, intellektuellen Menschen anzuhören, der über Gott gesalbte Worte spricht, ohne zu ihm die tiefe innere Beziehung seines Herzens erschlossen zu haben - nimmt auch die Seele des Menschen ständig Speicherungen auf, die sie noch stärker an ihre Religionsgemeinschaft und die Geistlichen binden.

Wenn diese religiös geblendeten Seelen entkörpert sind und auf einem Planeten der geistlichen Führer ihrer Religionsgemeinschaft ankommen - dies geschieht deshalb, weil in den jenseitigen Bereichen die Seele nur von gleich schwingenden und gleich ausgerichteten Wesen ihres Bewusstsein magnetisch angezogen werden kann - sind sie für himmlische Lichtwesen, die ihnen gerne himmlische Lebensgesetze vom Gottesgeist zu einem neuen und erweiterten Denken überbringen wollen, verschlossen, da sie von den Geistlichen immer hörten, ihre religiöse Lehre enthielte die göttliche Wahrheit und außer dieser gäbe es keine andere. Die unfrei lebenden und eingeschüchterten Seelen werden von den geistlichen Führern immer wieder dazu angehalten, sich ihrer Führung ins Paradies anzuvertrauen, weil sie von Gott dafür berufen worden seien und der göttliche Wille es so für sie vorsähe. Durch die Glaubenseinengung und Bindung an verschiedene religiöse Lehren, Riten, Glaubensbekenntnisse und Schwüre erleben in den jenseitigen Bereichen viele ahnungslose gutmütige und gottgläubige Seelen eine Tragödie. Diese nimmt kein Ende, weil sie dauernd vom himmlischen Heimgang abgehalten werden.

Durch aufklärende Botschaften und Hinweise über den religionsfreien Künder hofft der Gottesgeist, dass die diesseitige und jenseitige Tragik - verursacht durch täuschende und verführerische religiöse Lehren - der verirrten, einst reinen himmlischen Wesen bald aufhört. Und dass die Seelen herzensguter Menschen endlich aus der irdischen Anziehung und den finsteren jenseitigen Bereichen herausfinden, um auf ihrem himmlischen Rückweg voranzukommen. Doch der Gottesgeist hat es sehr schwer an sie heranzukommen, da er sich nicht in das Weltgeschehen einmischt und die Freiheit der gläubigen Menschen immer beachtet. Alles, was er den herzensoffenen Menschen jetzt aus der himmlischen Quelle anbieten kann, sind kleine Wissenströpfchen zum freien Überdenken. Er wird zu euch nie sagen, was ihr jetzt zu lesen bekommt, das ist die absolute göttliche Wahrheit. Es wird dem Gottesgeist niemals möglich sein diese in euer eingeengtes und geistig unvollkommenes menschliches Bewusstsein aus dem siebendimensionalen himmlischen Leben zu übermitteln. Mit dieser Tatsache müsst ihr leider leben, weil der Mensch nicht aus himmlischer Schaffung stammt, wie ihr schon vom Gottesgeist erfahren habt, sondern aus der Schaffung tief gefallener Wesen.

Es war schon zu allen irdischen Zeiten so, dass durch wahre Künder, die aus der himmlischen Quelle schöpfen konnten, die gottverbundenen Menschen nur kleine Bruchteile aus dem himmlischen Lebensprinzip erreichen konnten und dies geschieht in der Gegenwart genauso mit den Liebetröpfchen. Doch wer diese selbstehrlich und tiefgründig überdenkt, der kann die dahinter stehende geistige Logik erkennen und auch, weshalb der Gottesgeist aus dem göttlichen Ernst manches ausspricht, das jedoch vielen fanatischen religiösen Menschen nicht schmecken wird, weil sie erstmals etwas zu hören bekommen, das ihr auf Sand gebautes Religionsgebäude einstürzen lassen könnte. Gleich wie sie reagieren, der Gottesgeist hat noch nie geschwiegen, wenn es um die Berichtigung von falschen religiösen Aussagen geht, die unerleuchtete Menschen ihm und den himmlischen Wesen angedichtet haben. Der Gottesgeist weiß, dass seine Botschaft bei den religiös fanatischen Menschen auf taube Ohren stoßen wird oder sie sich darüber fürchterlich erregen werden. Es sind teilweise intellektuelle Menschen, die sich noch persönlich als etwas Besonderes halten und einen starken Eigenwillen haben. Dadurch wurden ihr himmlisches Ehrgefühl und die Demut völlig überdeckt. Wenn sie sich vor vielen Zuhörern ins Rampenlicht stellen und weltliche oder religiöse Reden halten, dann spüren so belastete Menschen von Innen keine Gegenreaktion ihrer Seele.

30 Wahrlich, wenn eine inkarnierte Seele nur leicht mit personenbezogenen Verhaltensweisen belastet ist, dann reagiert sie folgendermaßen: Soll ihr Mensch einmal nach Aufforderung anderer vor einer kleinen Gruppe eine kurze Rede halten, dann kommt schon vorher aus ihr ein beklemmendes, ablehnendes Schamgefühl hervor und dies zeigt sich im menschlichen Bewusstsein durch Herzklopfen und höheren Pulsschlag, Aufgeregtheit sowie auch Gesichtsrötung. Sich vor Menschen stellen zu müssen, das ist für sie und ihren demütigen Menschen schwer zu ertragen, weil die Seele aus ihrem himmlischen Speicherwissen spürt, dass sich die himmlischen Wesen niemals belehrend oder mit einer persönlichen Darbietung in den Mittelpunkt stellen, da dies gegen ihre Wesensgleichheit verstößt, in der sie schon sehr lange dankbar, zufrieden und glücklich miteinander leben.

Wenn aber intellektuelle Geistliche von ihrer religiösen Ideologie stark besessen sind, dann fühlen sie sich dazu getrieben, gläubige Menschen durch gesalbte und belehrende Reden in ihre Glaubenslehre einzuweisen, um sie angeblich ins Himmelreich zu führen. Durch diese starke seelische Belastung und ihre falschen Vorstellungen von Gott und dem himmlischen Leben merken sie nicht mehr, dass sie in ihrem starken Eigenwillen und Hochmut das Gegenteil vom demütigen himmlischen Lebensprinzip leben.

Wahrlich, wer von sich behauptet, dass ihn Gott dazu berufen hätte die gläubigen Menschen in seiner Glaubenslehre zu unterweisen und sie persönlich ins Himmelreich zu führen, der sollte das den Gläubigen erst beweisen - doch das kann er nicht!

Ihr herzensoffenen Menschen, bitte denkt weitsichtig und mit der Herzenslogik himmlischer Wesen. Es kann nicht sein, dass der Gottesgeist einem Menschen von Innen Weisungen eingibt, damit er einen religiösen Beruf erlernt bzw. „Gott studiert“, wofür er am Ende auch noch im Rampenlicht steht. Angenommen er würde das tun, dann wäre er selbst ein unfreies und geistig begrenztes kosmisches Zenitwesen und an die weltliche Religionslehre gebunden, die es im Himmelreich und auch in den höheren, lichtvolleren Fallbereichen nicht gibt. Nur in den tiefsten, lichtarmen Bereichen der Fallebenen, wo sich geistig unwissende Menschen und Seelen aufhalten, existieren noch verschiedene Religionsgemeinschaften und spirituelle Gruppen. Auf diesen Planeten leben die geistig verirrten religiösen Seelen, die nicht davon ablassen sich eigenwillig immer wieder zu inkarnieren, weil sie von ihren religiösen Führern dazu gedrängt werden. Diese geben ihnen zu verstehen, dass eine neue Einverleibung ihrer Seele angeblich gewinnbringend für ihr Seelenheil und nach dem göttlichen Willen wäre. Sie sollten die Religionsgemeinschaft, der sie angehören und an die sie gebunden sind, wieder mit ihrer Mitgliedschaft stützen, damit die Menschen weltweit nicht ungläubig werden bzw. nicht von Gott abfallen.


Wenn geistliche Führer von sich behaupten, sie wären im Besitz der absoluten himmlischen Wahrheit, dann sind sie durch ihren Fanatismus und ihre Überheblichkeit soweit vom himmlischen Leben abgekommen, dass sie in ihrem verdunkelten Bewusstsein die kosmische Realität nicht mehr von Innen erspüren und erkennen können. Ihr seelisches Bewusstsein sieht schon lange die Materie als das wirkliche Lebensdasein an, weil sie fest daran glauben, dass Gott diese Welt geschaffen und dem ersten Menschen aus Freude das Leben eingehaucht hat. Sie sind schon soweit in ihrem seelischen und menschlichen Bewusstsein fehlgeleitet worden, dass sie glauben, Gott hätte absichtlich gute und schlechte Menschen geschaffen. Den Guten schenkt er durch seine Güte und Herzlichkeit das ewige Leben und nimmt sie ins Himmelreich auf und die Schlechten bestraft er mit der ewigen Verdammnis.

35 Wenn Menschen oder jenseitige Seelen mit solch unlogischen religiösen Falschinformationen über Gott oder mit Schuldgefühlen, eine schwere religiöse Sünde begangen zu haben, lange leben, dann müssen sie einmal damit rechnen, dass sich ihr Bewusstsein spaltet und die Folgen davon sind, dass sie psychisch erkranken und jenseitige Seelen im Bewusstsein die totale Verwirrtheit erleben.

So geistig gespaltene und verängstigte Wesen fürchten sich vor Gott und wollen deshalb nicht mehr mit ihm herzlich kommunizieren. Manche jenseitige Seele, die aus Furcht vor Gott im Herzen erkaltet ist und keine innere Verbindung mehr zu ihm pflegt, treibt es an, sich erneut einzuverleiben. Sie will dann über Gott in einer anderen Glaubensgemeinschaft mehr erfahren, denn sie kann es nicht fassen, was sie von Geistlichen über den strafenden und rachesüchtigen Gott im früheren Leben zu hören bekam.

Nun gelingt es der Seele in einer religiös ausgerichteten Familie zu inkarnieren. Lange lebt der junge Mensch - in dem sie einverleibt und mit Lichtfäden informativ verbunden ist - ohne ernste Bereitschaft mit Gott in herzliche Verbindung treten zu wollen. Doch das Lehrwissen der Glaubenslehre seiner Eltern interessiert ihn sehr und er entschließt sich für ein religiöses Studium. Bereits in der Anfangsphase des Studiums merkt die Seele, dass sie das vermittelte Gottesbild nicht weiterbringt, deshalb drängt sie ihren Menschen das Studium abzubrechen. Er leistet ihren ständigen drängenden Impulsen Folge. Daraufhin bemüht sie sich - da sie einen starken Wissensdrang hat, über Gott mehr zu erfahren - ihren Menschen durch Gedankenimpulse zu einer anderen religiösen Lehre zu führen. Durch eine Zeitungsanzeige erfahrt der geistig suchende junge Mensch, dass in einer Glaubensgemeinschaft von einem liebenden und stets verzeihenden Liebegeist - Gott - gelehrt wird. Zu diesem Wissen fühlt er sich von Innen angezogen und liest viele medial empfangene Durchsagen, angeblich von Gott sowie von hohen, himmlischen Lehrwesen nach göttlichem Willen gegeben. Der Mensch und auch die innere Seele fühlen sich von diesem Wissen sehr angesprochen. Aus Neugier macht sich die Seele, nachts wenn sich ihr Mensch im Tiefschlaf befindet, auf Erkundungsreise zu dem medial begabten Gelehrten, von dem ihr Mensch das religiöse Wissen bezieht und beide hell begeistert sind. Bei ihm angekommen schaut sie entsetzt, vom wem er tatsächlich seine religiösen Durchsagen erhält. Es sind nämlich erdgebundene fanatische Seelen, die sich dem medialen Menschen als Gottesgeist oder hohe Lichtwesen ausgeben.

Ab diesem Augenblick versucht sie ihren geistig suchenden Menschen von dem Lehrwissen erdgebundener Wesen abzuhalten. Doch dieser Versuch misslingt, weil ihr Mensch von dem neuen Wissen fasziniert ist. Das Resultat ist, dass sie nach vielen Erdenjahren so stark mit diesem religiösen Wissen überdeckt wurde, dass ihre ehrliche Absicht, Gott mehr kennenzulernen und näherzukommen, gescheitert ist. Da ihre menschlichen Speicherungen von der religiösen Lehre sie enorm überdeckt haben, spürt sie nach dem Ableben ihres Menschen im Jenseits wieder eine starke magnetische Anziehung zu dieser Glaubenslehre und kommt von ihr nicht mehr los.

Aus dieser kurzen Schilderung des Gottesgeistes sollten die inneren Menschen erkennen, dass religiöse Aussagen Menschen und jenseitige Seelen lange blenden, verwirren und gebunden halten können und der Gottesgeist kann sie im Jenseits durch himmlische Lichtboten oder auf Erden durch wahre demütige Künder nicht mehr ansprechen, weil die festgesetzten Speicherungen ein anderes Wissen von sich weisen. Das ist eine traurige und tragische Wirklichkeit.


40 Wahrlich, diese Erde ist ein großer Irrgarten, aus dem die stark belasteten Menschen und jenseitigen Seelen nicht mehr selbstständig herausfinden können. Gott bietet ihnen immer seine Hilfe durch Wegweisungen an, doch die meisten der verirrten Gläubigen lehnen diese ab, weil sie noch an die religiösen Falschaussagen der Schriftgelehrten glauben und daran gebunden sind. Dies geht schon so über Jahrtausende, seit sich die ersten himmlischen Lichtwesen zur Schöpfungserrettung inkarniert haben und die jüdische Religion nach Weisung erdgebundener, fanatischer gottgläubiger Seelen gegründet wurde.

In vielen irdischen Zeitepochen wurde viel geistiges und religiöses Wissen durch mediale Menschen verbreitet, das aber nicht den göttlichen Aussagen und der himmlischen Realität entsprach. Unwahres bzw. entstelltes Wissen kam deshalb unter die gläubigen Menschen, weil einerseits machthungrige Menschen nach ihren eigenwilligen Vorstellungen eine religiöse Organisation gründeten und die göttlichen Botschaften über erleuchtete Menschen zu ihren Gunsten und Zwecken verfälschten, da sie durch bestimmte unfreie und Angst machende Aussagen, angeblich von Gott, so die Gläubigen unterwürfig halten konnten. Andererseits bemächtigten sich fanatische religiöse Seelen gefallener Künder, die durch ihre Überheblichkeit nicht mehr aus der himmlischen Quelle schöpfen konnten. Sie übermittelten den gefallenen Kündern ein strenges Gottesbild, damit sie sich vor ihm fürchten sollten. Ihre Weisungen beschrieben immer eine himmlische Hierarchie, wo angeblich von Gott erhobene Wesen leben würden, ebenso wie es die tief gefallenen Wesen auf herrschsüchtige Art und Weise auf ihren materiellen und feinstofflichen Planeten gewohnt sind. Die Hintergedanken der arglistigen jenseitigen Wesen zielten darauf ab, dass die Gläubigen das personenerhobene Leben der Könige, Kaiser und hochrangigen Geistlichen als von Gott gegeben betrachten und sie bewundern, ihnen zujubeln und sich ihnen als unterwürfige Diener erweisen.

Wahrlich, die Tatsache ist, dass es im Himmelreich keine Hierarchie gibt, denn sonst gäbe es die gerechte Wesensgleichheit und ein unpersönliches Leben, das ohne Führerwesen stattfindet, nicht. Zur Verwaltung der himmlischen Gesetze und Koordinierung der Schöpfung haben die himmlischen Lichtwesen das demütigste und herzlichste unpersönliche Wesen, die Ich Bin-Gottheit, in der Urzentralsonne geschaffen. Sie lenkt ohne zu herrschen durch vorgegebene Speicherungen das himmlische Leben und hilft zusammen mit den himmlischen Wesen, so es die Fallwesen zulassen, die Fallebenen zu koordinieren. Doch sie steht nicht über den himmlischen und ebenso nicht über den gefallenen Wesen, weil sie mit ihnen in der Wesensgleichheit lebt und auch so wirkt. Bitte denkt logisch und weitsichtig, dann werdet ihr bald erkennen, welchen Märchenerzählungen die Menschen seit Jahrtausenden auf den Leim gegangen sind.


Für die damaligen gutmütigen, gläubigen Menschen war es sehr schwer etwas Falsches und Unlogisches an den Glaubenslehren zu erkennen, weil ihr menschliches Bewusstsein kaum geschult war. Deshalb hatten es die damaligen lehrenden Führer einer Glaubensgemeinschaft leicht, den Menschen glaubhaft Märchen von Gott zu erzählen. Wahrlich, die Sammlungen von religiösen Märchengeschichten, von angeblich erleuchteten und vor Gott ehrfürchtigen Menschen einer Religionsgemeinschaft, wurden später zu so genannten „Heiligen Büchern“ verfasst und werden nun den Gläubigen angeboten, damit diese sich im Leben danach orientieren sollten. Diese religiösen Erzählungen, die angeblich von inkarnierten himmlischen Fürsten stammen sollen und sich vor Jahrtausenden ereignet hätten, haben sich ins menschliche und seelische Bewusstsein fest eingeprägt, sodass die Gläubigen noch heute an sie glauben. Nun wurden diese Märchenerzählungen mit Unsummen von Geldern und großem Energieaufwand auch noch verfilmt und werden Jahr für Jahr zu religiösen Feiertagen im Kino und Fernsehen weltweit gezeigt. Die biblischen Darstellungen in verschiedenen Filmen faszinieren die gläubigen Menschen und dadurch prägen sie sich noch mehr ins menschliche und seelische Bewusstsein ein. Die tragische Folge davon ist, dass die Seele auch im Jenseits an die biblischen Ereignisse und die unerklärlichen Wunder - die es nie gab - von angeblich heiligen Menschen noch fest glaubt, da sie diese irdischen Speicherungen ins Jenseits mitgenommen hat. Das falsche Gottesbild und die unrealen kosmischen Gesetzmäßigkeiten steuern sie immer weiter in die falsche Richtung, das heißt, sie entfernt sich dadurch noch mehr vom himmlischen Leben, das unter logischen Gesetzmäßigkeiten stattfindet. Könnt ihr nun verstehen, weshalb der Gottesgeist heute durch einen religionsfreien Künder die Gläubigen bittet, sich von den Glaubenslehren zu befreien?


Manche unwissende und unerfahrene mediale Menschen bzw. Künder früherer irdischer Zeit, die mit Gott in ihrem seelischen Herzen innige Zwiegespräche führten, wurden aber durch die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft von einem falschen Gottesbild geprägt. Nach ihrem Herzensgebet waren sie in hoher Seelenschwingung, deshalb konnten sie Gott aus ihrer Seele hören. Doch wenn sie der Gottesgeist in tiefgründige himmlische Gesetze einweisen wollte, die aber ihrer Glaubenslehre nicht entsprachen bzw. anders ausgelegt waren, dann versperrten sie sich aus Furcht und Zweifel den göttlichen Aussagen. Die Auswirkung davon war sehr tragisch für sie.

45 Dadurch fielen sie immer mehr vom hoch schwingenden Liebestrom Gottes ab und schöpften ahnungslos aus ihrem Unterbewusstsein unwahres religiöses Wissen oder weltliches Mischgut und dadurch zogen sie magnetisch immer mehr gegensätzliche Kräfte bzw. Gegensatzwesen an und dies hatte dann schlimme Folgen für sie. So wurden sie bald für die eigenwilligen und hochmütigen, religiös orientierten Seelen im erdgebundenen Jenseits sichtbar, die sie dann inspirierten und die sich verstellt als himmlische Lichtboten ausgaben. Dieser tragischen Tatsache waren sich die medialen Menschen bzw. Künder aber nicht bewusst, weil sie überzeugt davon ausgingen, dass Gott sie jederzeit vor dunklen Seelen beschützen und sich ihnen mitteilen könne, auch wenn sie vor der Inspiration durch eine unschöne Verhaltensweise in ihrem menschlichen und seelischen Bewusstsein niedrig schwangen. Diese Künder ahnten die unsichtbare Beeinflussung durch gleichartige Seelen nicht, da die Durchsagen immer einen religiösen Charakter hatten, den sie auch befürworteten.

Doch es handelte sich um erdgebundene Seelen, die im Jenseits noch an eine religiöse Lehre durch Glaubensbekenntnisse und traditionelle Bräuche gebunden waren und diese fanatisch unterstützten. Diese intoleranten und dogmatischen Seelen waren davon überzeugt, ihrer Glaubensgemeinschaft und ihren irdischen Glaubensgeschwistern durch ihre umfassenden religiösen Durchsagen einen guten Dienst zu erweisen. Manche dieser engstirnigen Seelen waren schon bei der Gründung ihrer Religionsgemeinschaft mit dabei und ihre Absicht war schon immer, die religiösen Anhänger im irdischen Kleid und auch jene in den jenseitigen, feinstofflichen Bereichen durch Glaubensbekenntnisse, religiöse Schwüre, Zeremonien und traditionelle Kulte sowie züchtigende und strafende Aussagen über Gott, in einen gottesfürchtigen und fanatischen Glauben zu führen. Durch das Wissen und die religiösen Gewohnheiten ihrer Glaubenslehre sollten sich später die entkörperten Seelen in den Seelenbereichen weiter in ihrer Religionsgemeinschaft wohl fühlen und den geistlichen Führern Vertrauen schenken, die sie in persönlich erhobener Weise nach ihrer wissenschaftlich-religiösen Einstellung, angeblich gottgewollt, führen und zu ihrem Seelenheil betreuen.

Wahrlich, einige Jahrhunderte nach Jesu Erdenzeit beabsichtigten im erdgebundenen Jenseits fanatische eigenwillige und tief gefallene Jünger/innen, die mit ihrem jüdischen Glauben unzufrieden waren, und religiös anders orientierte Seelen, von denen viele aus dem Fall stammten, zusammen mit verbündeten medialen Menschen eine neue religiöse Ideologie und Bewegung auf Erden zu gründen. Sie hatten verschiedene religiöse Ansichten, die teils aus dem jüdischen und christlichen Glauben sowie anderen Glaubensrichtungen stammten. Sie einigten sich darauf, ihr religiöses Wissen zu vermischen. Es sollte eine Glaubenserneuerung der Menschen stattfinden, angeblich nach den Weisungen Gottes. Menschen und unsichtbare erdgebundene Seelen gleicher religiöser Ansicht arbeiteten gemeinsam daran, eine neue Glaubenslehre zu gründen, die dann weltweit existieren sollte. Durch auserwählte Schreiber und Korrektoren wurden in vielen Jahrhunderten einzelne Weisungen, angeblich von Gott gegeben, gesammelt und schriftlich zu einem Glaubensbuch zusammengetragen bzw. verfasst. Immer wieder wurde das besondere, angeblich Heilige Buch, durch neue Aussagen erweitert und vervollständigt, die nach Meinung der Schriftgelehrten zu ihrer Glaubenslehre noch fehlten und passten. Ihrer Glaubenslehre wurde ein Glaubensbekenntnis zugeordnet, das die Menschen und Seelen an die Religion binden sollten, angeblich nach Weisung Gottes durch erleuchtete Menschen in ihren Reihen. Dieses Bekenntnis besteht heute noch im Diesseits und Jenseits. Seit Jahrhunderten sind Scharen von Seelen daran gebunden und dadurch ist ihr himmlischer Heimweg blockiert bzw. die verirrten Seelen haben die Orientierung zum inneren Leben völlig verloren. Ihre Lebensweise ist nur auf den äußeren Glauben bezogen. Das ist eine tragische Tatsache bei den meisten Gläubigen im Diesseits und in den niedrig schwingenden, feinstofflichen Fallbereichen.

Immer wieder starten strenge und eigenwillige gläubige Seelen in den erdgebundenen Lebensbereichen den Versuch, auf Erden neue religiöse Bewegungen durch mediale, ihnen aufgeschlossene Menschen zu gründen. Sie rufen ihr früheres irdisches Glaubenswissen aus den Seelenhüllen ab und ordnen es neu ein, entsprechend ihren neu gemachten Erfahrungen und übermitteln es den medialen Menschen, die ähnliche religiöse Lebenseinstellungen haben.

Wahrlich, die neu gegründeten religiösen Bewegungen haben in ihren Lehren meistens Aussagen aus verschiedenen Glaubensrichtungen eingebaut, angeblich wieder nach Gottes Weisungen, um die Menschen und Seelen zu ihrem Heil und in ihre Lichtheimat zurückführen zu können. Aus diesem Anlass entstanden größere Religionen und entstehen noch heute weltweit viele neue, kleinere Glaubensgemeinschaften. Es handelt sich um Splittergruppen größerer Glaubensgemeinschaften. Immer wieder erdenken sich die führenden Gläubigen bindende Glaubensbekenntnisse und Bräuche, die zu ihrer Lehre passen. Noch heute leben die religiös orientierten Menschen und jenseitigen Seelen mit traditionellen religiösen Bräuchen und treffen sich zu feierlichen Festveranstaltungen, angeblich zur Ehre und zum Dank Gottes oder auserwählter Heiliger. Doch die meisten von ihnen wissen nicht, warum sie es tun. Wenn sie jemand nach dem Grund fragt, dann antworten manche: Das war schon früher bei unseren Vorfahren so und deshalb behalten wir die gewohnte Lebensweise bei. Ihre Speicherungen in der Seele und den Genen bewegen sie dazu, sich weiterhin in dieser gewohnten religiösen Weise zu verhalten.

50 Erkennt ihr jetzt aus den Schilderungen des Gottesgeistes, welche Last religiöse Gewohnheiten für die willigen himmlischen Heimkehrer, Menschen und jenseitige Seelen, sind? Wahrlich, sie sind nur ein unnötiges Gepäck, das ihren geradlinigen Heimgang sehr erschwert oder auf tragische Weise verhindern kann, da ihre magnetische Anziehung zu dieser Welt noch stärker ist.


Bei manchen Religionsgemeinschaften sollen die Gläubigen bei der Messe das Glaubensbekenntnis mitsprechen, um so Gott und der Glaubensgemeinschaft die Treue zu bezeugen. Angeblich würde es Gott so wollen. Doch dies war nie gottgewollt, weil er in dieser Welt der Fallwesen niemals über Künder zu den Gläubigen sprach, sie sollten eine Religionsgemeinschaft oder spirituelle Gruppe gründen und durch Glaubensbekenntnisse ihre Treue bezeugen. Die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft entspricht nicht der Lebensweise himmlischer Lichtwesen, deshalb ist diese ungesetzmäßig und niemals nach dem göttlichen Willen. Jede Lebensweise, die nicht in den himmlischen Lebensgesetzen der reinen Wesen enthalten ist, bezeichnet der Gottesgeist als ungesetzmäßig und ist eine seelische Belastung. Deshalb kann es nicht sein, dass Gott die heimkehrwilligen Wesen zu einer Ungesetzmäßigkeit aufruft. Bitte versteht die darin liegende Logik.

Wahrlich, durch eine Glaubenslehre wird das seelische und menschliche Bewusstsein stets geistig mehr eingeengt und vernebelt. Aus der Sicht des allumfassenden himmlischen Lebens verliert das Wesen dadurch unbewusst seine kosmische Freiheit und entfernt sich zunehmend vom himmlischen Leben. Habt ihr inneren Menschen schon so weit gedacht?


Religiöse Falschaussagen haben es in sich, denn sie führen die Gläubigen in die entgegengesetzte Richtung, das heißt, sie führen sie noch weiter vom himmlischen Lebensprinzip weg. Religiöse Unwahrheiten in den verschiedenen Glaubensgemeinschaften blenden selbst gereifte Künder, die ihr Leben größtenteils ahnungslos danach ausrichten. Dementsprechend ist auch ihr Inneres Wort geprägt. Bei manchen Kündern, die noch aus dem Liebestrom Gottes Durchsagen empfangen können, kommt es immer wieder vor, dass sich bei der göttlichen Inspiration öfter Falschaussagen aus Botschaften gefallener Künder dazumischen, an die der Künder glaubt und die in seinem Bewusstsein (Ober- und Unterbewusstsein und Speicherhüllen der Seele) vorliegen. Was aus so einem Künder an Wissen hervorkommt, das ist geistiges und religiöses Mischgut. Es enthält nur wenige brauchbare Aussagen von den himmlischen Lebensgesetzen, die himmlische Wesen in ihr Evolutionsleben einbeziehen.

Vieles könnte euch der Gottesgeist darüber noch sagen, doch er fasst sich kurz, weil dem Künder heute Abend nicht viel Zeit übrig bleibt für eine längere Botschaftsaufnahme und weil er in anderen Botschaften darüber schon umfassende Beschreibungen gab.


55 Nun spricht der Gottesgeist über einen himmlischen Lichtboten folgende Aussage an, die viele gläubige Menschen schon lange in die Irre geführt hat.

Der Gottesgeist hätte angeblich über Jesus gesagt: Wer wieder ins Himmelreich zurückkehren möchte, der kann dies nur durch die Annahme Jesu Christi bzw. des christlichen Glaubens und seine vorbildliche Lebensweise erlangen. Sonst wäre keiner Seele die himmlische Rückkehr möglich.

Wahrlich, wer dies heute noch glaubt, der kann davon ausgehen, dass er durch dieses Wissen in die Irre geführt wurde. Weshalb das so ist, das versucht euch der Gottesgeist über den religionsfreien Künder verständlich zu machen.

Wer die Botschaften des Künders sinngemäß verstanden hat und in seinem Herzen dafür die Bestätigung verspürte, der konnte bestimmt auch die göttlichen Aussagen über das freie und unpersönliche Gesetzesleben der himmlischen Wesen annehmen. Dann hat er auch gut verstanden, dass ein unpersönliches Leben keine persönlichen Führer haben kann, weil alles, was ein himmlisches Lichtwesen zum Leben braucht, es entweder in sich abrufen kann oder von der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne mitgeteilt bekommt. Das ist auch der Grund dafür, dass der Gottesgeist eine Botschaft immer nur aus dem „unpersönlichen Lebensprinzip“ den inneren Menschen über einen wahren Künder geben kann. Das heißt, er würde niemals zu den Menschen sagen, orientiert euch zur himmlischen Rückkehr an einem weisen oder vergeistigten Menschen, dessen vorbildliche Lebensweise euch durch Nachahmung ins Himmelreich bringt, oder folgt den Weisungen angeblich höherer geistiger Wesen, die sich noch in den Fallbereichen aufhalten und über mediale Menschen sprechen, die sich für diese aufgeschlossen haben, jedoch aus Unwissenheit sich der Gefährlichkeit der inneren Wortaufnahme (Inspiration) noch nicht bewusst sind.

Das geschieht aber irrtümlich bei den gläubigen Christen. Sie gehen den früheren Aussagen und Weisungen gefallener Künder nach, die jedoch von fanatischen religiösen Seelen inspiriert wurden. Ihre Botschaften enthalten die Weisung, dass angeblich Gott zur irdischen Endzeit von den christlichen Gläubigen wünscht, auf Erden ein Friedensreich zu erbauen, das Jesus Christus später selbst führen würde. Wahrlich, diese Aussage entspricht keiner Weisung aus der himmlischen Quelle!


60 Die nächste Falschaussage ist: Nur Jesus Christus als Lichtwesen wäre dazu befugt, die Menschen und Seelen ins Himmelreich zu führen.

Das kann aber nicht sein, weil er im Himmelreich als Lichtwesen der gerechten Gleichheit aller Wesen angehört. Würde er sich als Lichtwesen gegen das himmlische Gesetz der Wesensgleichheit stellen und persönlich, statt der unpersönlichen Gottheit, die gefallenen und belasteten Wesen ins Himmelreich führen wollen, dann könnte er sich nicht mehr im Himmelreich aufhalten. Durch den Gesetzesverstoß, mehr sein zu wollen als andere Wesen und sie persönlich zu belehren und zu führen, würde der Lichtkörper des Christus von den himmlischen Ebenen eine magnetische Abstoßung erfahren, da alle Elemente des himmlischen Seins, wie auch die Partikel der Lichtwesen, die Speicherungen der Wesensgleichheit enthalten.

In keinem Lichtpartikel eines Wesens ist die Information enthalten, es könne andere Wesen persönlich über die himmlischen Gesetze belehren. Das ist nur der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne erlaubt, weil es sonst den himmlischen Wesen nicht möglich wäre ein unpersönliches Leben zu führen. Deshalb kann es nicht sein, dass Christus oder andere Wesen im Himmelreich und in der Fallschöpfung Sonderrechte haben.

Das gesamte Evolutionsleben der Lichtwesen, der Natur- und Elementarwesen sowie das der feinstofflichen Elemente ist im Himmelreich durch unzählige Gesetzesspeicherungen geordnet bzw. geregelt, die die Ich Bin-Gottheit als zentrales, unpersönliches Wesen in der Urzentralsonne verwaltet. Auch jedes himmlische Wesen hat die Gesetze in den Lichtpartikeln gespeichert, doch nicht alle sind von ihnen schon für ihr Evolutionsleben erschlossen, weil dies nur langsam, nach und nach, durch die Bereitschaft eines Dualpaares - wieder eine neue Lebensweise kennenzulernen - möglich ist. Weil nur die Ich Bin-Gottheit den Einblick in sämtliche universellen Lebensbausteine und Geschehnisse hat, deshalb verwaltet sie alle zu erschließenden himmlischen Lebensweisen und kosmischen Funktionen für die himmlischen Wesen, die sie als Lebensregeln oder Gesetzmäßigkeiten betrachten. Sie sind dafür dankbar, dass sie in sich diese gespeichert mitführen können, auch wenn noch viele von ihnen nicht gelebt bzw. erschlossen und deshalb ihnen noch nicht verständlich sind.



Wer die Unlogik mancher religiöser Glaubensbekenntnisse und Lehraussagen schon in sich fühlt, wenn er sie mit seinem neuen geistigen umfassenden und befreienden Wissen vergleicht, der wird bald dahinter kommen, von wem diese Falschaussagen stammen könnten.

65 Die Gegensatzwesen wollten entgegen dem himmlischen unpersönlichen Lebensprinzip ein personenbezogenes Leben führen, worin jeder die Möglichkeit hat, eine bedeutende und aufgewertete Persönlichkeit zu sein. Sie wussten, in welche Richtung ihr menschliches Leben gehen sollte und deshalb waren sie bestrebt, sich viel weltliches oder religiöses Wissen anzueignen, denn dadurch konnten sie Menschen führen und beherrschen, das heißt, ihnen das vorschreiben, was sie eigensüchtig wollten. Dieses Lebensprinzip wenden die tief gefallenen Wesen schon lange in der himmlischen Abwesenheit an, deshalb fällt es ihnen nicht schwer, durch ihre weltlichen Fähigkeiten und ihr Wissen Menschen zu führen und unterwürfig zu halten bzw. auf Kosten ihrer Diener wohlhabend und wohlgenährt zu leben.

Wahrlich, die Religionsgemeinschaften sind im Eigenwillen entstanden. Es sind Scharen von Menschen und Seelen schon viele kosmische Äonen daran gebunden und wie im Trancezustand werden ständig Wiedergeburten gemacht. Sie sind auf bedeutende und führende Persönlichkeiten ausgerichtet und auch auf sie angewiesen, weil sie die innere Selbstständigkeit und das Gehör für die inneren Gottesweisungen aufgegeben oder verloren haben. Das personenbezogene Lebensprinzip in dieser Welt der tief gefallenen Wesen entspricht nicht dem unpersönlichen himmlischen Leben, deswegen ist es ungesetzmäßig. Wer diesem unfreien und personenaufwertenden Lebensprinzip folgt, der begibt sich ohne es zu ahnen in die Gegenrichtung des himmlischen Lebens, weil er irrtümlich glaubt, Gott hätte diese personenbezogene Welt geschaffen und solch eine Lebensweise für alle Menschen gewollt. Wer dieses personenaufwertende Leben mit Königen, Fürsten, ranghohen Regierungs- und Religionspersönlichkeiten als gottgewollt bejaht, der vermutet im Himmelreich eine Hierarchie, wo Wesen eine höhere Position bzw. eine Führerstellung einnehmen.

Wahrlich, diese existiert nur in der falschen Vorstellung der Menschen und tief gesunkenen jenseitigen Wesen, jedoch nicht im himmlischen Sein, weil bei uns das Leben nur in der Wesensgleichheit geführt wird und kein Wesen sich das Recht nimmt ein anderes zu führen oder zu belehren. Alles, was sie zum einheitlichen Leben benötigen, erhalten sie von der Ich Bin-Gottheit oder aus ihren Wissensspeicherungen im Lichtkörper. Deshalb kann es nicht sein, dass Gott entgegen seinem und unserem unpersönlichen Lebensprinzip über Jesus oder andere wahre Künder einmal gesagt haben soll: Jesus Christus wäre ihr Führer ins Himmelreich.

Jesus Christus - so nennen ihn die gläubigen Menschen auf Erden und Seelen in den niedrig schwingenden, jenseitigen erdgebundenen und feinstofflichen Bereichen - der jedoch im himmlischen Sein einen anderen Namen hat, ist ein Lichtwesen aus der direkten Zeugung unserer Ureltern. Sie hatten mit ihm und seinem Dual in den noch kleinen Vorschöpfungswelten - als die Ich Bin-Gottheit noch nicht erschaffen und ein unpersönliches Leben in dieser ausgereiften Form noch nicht machbar war - ein herzliches Bündnis geschlossen. Es enthielt: Zusammen die bestehenden Welten zu koordinieren und überblickend zu führen. Dieses Lebensprinzip änderte sich dann, weil unsere Ureltern nach langem Bestand der Vorschöpfungen erkannten, dass nur ein unpersönliches Leben und die Wesensgleichheit alle Lichtwesen mehr mit Gerechtigkeit beschenkt und sie zur Einheit führt. So wurde ihre einstige Koordination und überblickende Funktion in der noch kleinen Schöpfung dann der Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne - zur großen Freude der meisten himmlischen Wesen - mit herzlicher Verbundenheit übertragen. Seitdem besteht die himmlische Schöpfung - die nun ein gigantisches Ausmaß von Welten erreicht hat und sich durch neue immer weiter ausdehnt, weil durch Zeugungen stets neue Wesen dazukommen und für sie ein neuer Lebensraum geschaffen werden muss - mit einem unpersönlichen Lebensprinzip.

Das bedeutet, dass Jesus Christus niemals ein persönlicher Führer für die himmlischen Rückkehrer aus den Fallebenen sein kann. Diesen Widerspruch konnten die heutigen Gläubigen noch nicht erfassen und verstehen, weil sie das neue göttliche Wissen über das himmlische unpersönliche Lebensprinzip, das der Gottesgeist über den Künder tiefgreifend offenbart hat, bis jetzt noch nicht besaßen. Das ist für den Gottesgeist und die himmlischen Wesen verständlich. Doch er macht euch heute, kurz vor dem Ende des irdischen Lebens, noch auf das unpersönliche himmlische Leben ohne Hierarchie bzw. führende Lichtwesen aufmerksam, weil dieses Wissen für euch dann im Jenseits sehr wichtig und von großem Vorteil ist.

70 Viele der gläubigen Seelen, die im Jenseits ankommen und sich im irdischen Leben auf die christliche Lehre einer Glaubensgemeinschaft orientierten, wollen von dem Lichtwesen Jesus Christus abgeholt werden. Sie glauben, nur er allein könne sie heimführen, deshalb lassen sie kein reines himmlisches Lichtwesen an sich heran. Doch sie warten vergebens auf den Erlöser aller Menschen und Seelen, da sie religiös falsch belehrt worden sind.

Sie verhalten sich deshalb so, weil ihnen gelehrt wurde, dass nur Christus sie von ihrer Schuld ganz erlösen könne, jedoch nur dann, wenn sie an ihn glauben und ihn als Führer ins Himmelreich wählen. Die so ausgerichteten gläubigen Seelen glauben fälschlich, sie müssten auf ihn im erdgebundenen Jenseits warten und wenn er ihnen dann zur rechten Zeit erscheint, dann wird er sie ins Himmelreich weisen bzw. in das so genannte Paradies hineinführen. Da sie ohne Zeitgefühl im Jenseits leben, warten sie schon Jahrhunderte auf ihn.

Wahrlich, diese geistig falsch belehrten Seelen glauben heute noch, er würde sie im Jenseits abholen, deshalb verbleiben viele von ihnen erdgebunden in ihrem früheren Lebensbereich, wo ihre Familie noch lebt. In diesem Zustand vergessen sie nach und nach ihre himmlische Heimkehr, weil sie sich bei der Beobachtung ihrer Familie nur mit ihnen gedanklich befassen. Ihre Erinnerungen aus irdischer Zeit kommen immer wieder hervor und sie denken nicht mehr daran, einmal Gott zu bitten, ihnen neue und tiefgründige Weisungen zu schenken, die sie näher dem Himmelreich bringen könnten. Da sie in ihrem Lebenskern noch keine Bilder schauen können, weil sie zu niedrig schwingen, gibt es nur die einzige Möglichkeit zu neuen Informationen aus der himmlischen Quelle zu kommen, nämlich über reine himmlische Wesen, die ihnen nach göttlicher Weisung die Auskunft erteilen, in welche Richtung sie sich geistig orientieren sollen, um ins Himmelreich zurückkehren zu können. Das aber wollen sie nicht, deshalb bleiben sie weiterhin erdgebunden und in ihnen kommt die Frage nicht mehr auf, weshalb sie Jesus Christus nicht abholt, so wie sie sich das ursprünglich vorstellten.

Wie ihr daraus seht, können falsche Informationen oder religiöse Vorstellungen ein jenseitiges Wesen evtl. viele Äonen Wartezeit kosten, wobei sich Seelen nicht mehr weiter zum höheren Bewusstsein entwickeln und stagnieren bzw. auf der gleichen geistigen Lichtstufe verbleiben. So kann sich also die Seele im Jenseits durch irdische Irrtümer oder religiöse Falschaussagen nicht neu orientieren und bleibt evtl. weiter erdgebunden. Dies führt dann die meisten Seelen in Versuchung, sich eigenwillig neu einzuverleiben. Wie tragisch das für sie sein kann, ahnen sie vorher nicht, weil sie durch die vielen ungesetzmäßigen Schleier aus vielen irdischen Leben, den geistigen Überblick dafür nicht mehr haben.

Wer von euch den tiefen Sinn dieser Botschaftsaussagen des Gottesgeistes verstanden hat, der weiß nun, was es bedeutet, wenn ein Mensch glaubt, seine Seele würde im Jenseits von Jesus Christus abgeholt und ins Himmelreich begleitet. Angenommen, es wäre so, dann hätte das himmlische Lichtwesen Christus viel zu tun bzw. es könnte diese Aufgabe unmöglich erfüllen, weil die Nachfrage nach ihm zu groß wäre. Könnt ihr nun die dahinter liegende Logik verstehen?



75 Nun möchte der Gottesgeist über einen Lichtboten ein Zitat aus dem Glaubensbekenntnis zweier religiöser Organisationen beleuchten. Er möchte aber die Gläubigen und herzensguten Menschen, die einer religiösen Organisation zugehörig sind, niemals lächerlich machen und ihren Glauben verwerfen. Nein, das tut der gütige und verständnisvolle universelle Liebegeist niemals. Er versucht aus der himmlischen Logik, die sich aus den himmlischen Gesetzen ergibt, mit den begrenzten menschlichen Worten einige Glaubensbekenntniszitate weitsichtig zu deuten und manche richtig zu stellen, die in der Vergangenheit den Gläubigen auf Erden und in den jenseitigen Bereichen so viel Leid und Probleme brachten. Doch jedes Wesen hat in seinem ewigen Leben die Freiheit, einem Wissen, zu dem es sich mehr hingezogen fühlt, mehr Glauben zu schenken, auch wenn es falsch ist und das Wesen dadurch viele leidvolle irdische und jenseitige Umwege gehen muss. Jedes Wesen ist selbst verantwortlich für sein Leben, deshalb prüft ein neues Wissen ohne Übereile mit eurer Herzenslogik. Wer das neue Wissen, das ihm der Gottesgeist über den Künder heute zum tiefgründigen Nachdenken anbietet, nicht bejahen kann, der kann dies in seiner Freiheit tun. Doch der Gottesgeist möchte ihn bitten, beim Lesen das neue himmlische Wissen und die Richtigstellung religiöser Aussagen weitsichtiger zu überdenken.


Manche große oder kleine religiöse Organisation hat in ihrer Lehre folgendes Glaubensbekenntnis:

„Ich glaube an Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn ..."

Diese Aussage beleuchtet der Gottesgeist über einen himmlischen Lichtboten:

Vater-Ur und sein weibliches Dual, die die himmlische Schöpfung erschufen bzw. ein geniales Lebensprinzip aus feinstofflichen Elementaratomen gründeten und zuerst persönlich in demütiger Weise führten, waren die ersten Lichtwesen, die von der persönlichen Erhebung in die gerechte Wesensgleichheit wechseln wollten und dies später auch vollzogen. Das geschah, wie ihr schon gehört habt, noch in der kleineren Vorschöpfung mit einer geringen Zahl von Lichtwesen - es waren die Nachkommen der Ur-Eltern, die Schöpfungserstlinge. Die Veränderung zum unpersönlichen Leben machten anfangs manche Töchter und Söhne den Ur-Eltern schwer, weil sie sich an ihre persönliche Schöpfungsführung gewöhnt hatten und diese nicht missen wollten. Die herzliche, aufschauende Zuneigung aller gezeugten Söhne und Töchter und Nachfahren zu Vater-Ur und seinem Dual sowie Christus, ihrem erstgezeugten himmlischen Sohn und seinem Dual, sowie zu den Cherubinen und Seraphinen, war früher in den Vorschöpfungen ein normales Bild. Doch das änderte sich ab dem Zeitpunkt, als wir das unpersönliche Leben gemeinsam mit den Schöpfungseltern erschaffen haben, worin das zentrale unpersönliche Gotteswesen, die Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne, die Verantwortung über das himmlische Leben übernommen hat. Alle himmlischen Wesen haben ihr dazu in ihr goldenes und größtes Herz die unzähligen Lebenserfahrungen aus vielen Evolutionen zur Speicherung nach und nach übertragen. Als die Speicherungen in ihrem größten universellen Lichtbewusstsein und pulsierenden Herzen (Lebenskern) abgeschlossen waren, war ab diesem Schöpfungsmoment nur sie unsere Lebensbegleiterin in die höheren Evolutionsstufen und in neue Lebensweisen.

80 Anmerkung: Die Erschaffung der Ich Bin-Gottheit und der Übergang in das unpersönliche himmlische Leben der Lichtwesen schilderte der Gottesgeist ausführlich in der Botschaft: „1206. Erschaffung des genialsten und herzlichsten unpersönlichen Wesens - Gott - durch himmlische Lichtwesen“.

Wie ihr schon aus den Botschaften über den Künder wisst, haben wir im Himmelreich keinen regierenden allmächtigen Ur-Vater und keinen mitregierenden Ur-Sohn Christus auf einem Thron sitzen, sondern eine schlichte, bescheidene und demütige Ich Bin-Gottheit, die mit allen himmlischen Lichtwesen in der Wesensgleichheit lebt und unpersönlich alle Schöpfungsfunktionen geschickt und genial durch ihre größte Übersicht ausführt.

Wer sich einen thronenden und erhobenen Ur-Vater und neben ihm seinen Ur-Sohn Christus vorstellt, der lebt noch in der Phantasie seiner Glaubensgemeinschaft, jedoch nicht in der himmlischen Realität. Sie ist eine andere als es die religiösen Organisationen bzw. ihre Führer vermuten oder annehmen. Ihre erfundene religiöse Ideologie ist so geprägt, dass sie zu ihrem erhobenen Leben gut passt, denn sonst wären die selbst erhobenen geistlichen Führer bei ihren religiösen Mitgliedern unglaubwürdig.

Wahrlich, wer unseren Schöpfungsvater-Ur noch erhoben anschauen will, der lebt an der himmlischen Wirklichkeit vorbei und deswegen entfernt er sich ahnungslos stets weiter vom himmlischen, unpersönlichen Leben. Bis es ihm dämmert, dass er durch Falschaussagen fehlgeleitet wurde, werden im Jenseits viele Äonen vergehen, weil das falsche Speicherwissen in seiner Seele kein anderes Denken und keine Umorientierung zulässt. Diese Tatsache ist schwerwiegend für die himmlische Rückkehr eines heimkehrwilligen Wesens, das davon abgehalten wird, sich den himmlischen Gegebenheiten anzupassen.

Das religiöse Wissen, es sind Lebensspeicherungen aus dieser Welt oder anderen Welten, hindert viele der gutmütigen Gläubigen im Jenseits daran, eine neue Bewusstseinsorientierung einzuschlagen und deshalb kann solch ein jenseitiges Wesen lange dazu brauchen, bis es sich endlich von dem früheren falschen, religiösen Wissen befreit.

85 Es kommt nicht von selbst darauf, weil es sich immer an dem Wissen seiner Speicherungen orientiert, das heißt, es schaut seine eigenen Speicherbilder und Informationen an, die seine Bewusstseinsausrichtung steuern. Die himmlischen Speicherungen in seinen Lichtpartikeln kann es nicht abrufen, weil es dafür noch nicht die hohe Schwingung im Bewusstsein besitzt und auch seine Lichtpartikel sind durch viele irdische Leben und ebenso durch die auf jenseitigen feinstofflichen oder teilmateriellen Planeten im Fallsein, mit ungesetzmäßigen Lebensweisen überdeckt. Deshalb kann das Wesen die himmlischen Lebensweisen nicht mehr abrufen, die für die Orientierung auf ein höher schwingendes, lichtreicheres Leben notwendig wären. Dadurch bleibt eine religiös gebundene, jenseitige Seele ohne Hilfe Gottes und der Lichtwesen auf dem gleichen Bewusstseinsstand stehen und kann sich dann nicht vorstellen, dass ihre Lebensweise, die sie momentan führt, falsch sein könnte.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass eine jenseitige Seele vom Gottesgeist über reine Wesen neue Informationen erhält, die sie dann überdenken kann, um sich neu zu orientieren. Wenn sie das wünscht, dann hilft ihr der Gottesgeist über ihr bekannte Lichtwesen, falls sie sich an diese noch erinnern kann. Wenn nicht, dann versuchen die himmlischen Lichtboten ihr das göttliche Wissen, das sie von der Gottheit empfangen haben und das genau angepasst ist für ihren momentanen Bewusstseinsstand, telepathisch in Bildern zu übermitteln. Daraus kann eine Seele ersehen, wo sie Falschinformationen gespeichert hat und wie die himmlische Realität wirklich ausschaut. So können himmlische Wesen einem belasteten Wesen nützlich sein, ohne es zu belehren oder ihm zu dienen, denn so eine Lebensweise gibt es im Himmelreich nicht, weil alle Wesen in der himmlischen gerechten Gleichheit leben.

- Fortsetzung im Teil 2 -