Botschaft 0822. (Version vom 05.10.2008)
(3/3) Lange Irrwege gläubiger Menschen und jenseitiger Seelen durch religiöse Lehren, Glaubensbekenntnisse und Bräuche

Stark windener Fluss.

Teil 3 enthält u.a. folgende Botschaftsthemen:

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Fortsetzung der Botschaft:

Nach einer Aufnahmepause des Künders - der keiner religiösen und spirituellen Gemeinschaft angehört und sich auch nicht an einem religiösen Wissen orientiert - setzt der Gottesgeist über einen himmlischen Lichtboten die Botschaft fort.

Auf die folgende kosmische Gesetzmäßigkeit, die sehr wichtig ist für euer Leben im Diesseits und vor allem für das ewige Leben eurer Seele im Jenseits, möchte euch der Gottesgeist aufmerksam machen. Je mehr weltliche oder religiöse Speicherungen der Mensch durch seine fünf Sinne aufnimmt - die dem himmlischen Leben nicht entsprechen - desto mehr beeinflussen und steuern sie sein Ober- und Unterbewusstsein und ebenso seine innere Seele, da sie stets alles mitspeichert. Es sind zusammengefügte Energieteilchen, die mit Informationen gleicher Frequenz bestückt sind, welche das menschliche Oberbewusstsein produziert. Sie setzen sich als Speicherungen im menschlichen und seelischen Bewusstsein magnetisch fest. Je nach Menge und Art der gespeicherten Energieteilchen beeinflussen und steuern sie unbewusst, mehr oder weniger stark, den Menschen und später auch im Jenseits die vom physischen Körper gelöste Seele.

25 Denkt bitte weitsichtig und betrachtet das kosmische Leben aus der folgenden Blickrichtung: Das ganze schöpferische Leben entstand einst aus kleinsten feinstofflichen Energieteilchen, die von unseren Ur-Schöpfungseltern mit Informationen versehen wurden, damit sie eine bestimmte Funktion im Universum erfüllen können. Die feinstofflichen himmlischen Energieteilchen - es sind kleinste Atome unzähliger Art, mit verschiedenen Funktionsspeicherungen bestückt, die in unterschiedlichen Lichtfarben (Pastelltönen) strahlen - sind die Träger des Lebens und werden stets nach einem vorgegebenen Rhythmus von der himmlischen Zenitsonne neu aufgeladen. Sie erfüllen ihre Aufgabe in allen Lebensbereichen der Schöpfung, wie z.B. in den Elementen und auch in den Lichtkörpern der himmlischen Wesen. Die Atome der himmlischen Ur-Schöpfung sind in feinstofflicher Struktur aufgebaut bzw. geschaffen worden und ebenso die reinen Lichtwesen, die aus unzähligen Energieteilchen verschiedener Art bestehen. Im Lichtkörper der himmlischen Wesen sind die Energieteilchen (Partikel) zu einem genialen Kommunikationsnetz miteinander verbunden und können stets neue Informationen aufnehmen und speichern, die ihnen ihr Bewusstsein durch Empfinden, Denken, Sehen, Hören, Sprechen, Tasten und Handeln automatisch überträgt. Die Summe der Speicherungen prägt das Evolutionsbewusstsein der himmlischen Wesen und entsprechend ihres Speicherpotenzials wirken und leben sie.

Doch zu jeder Empfindung oder Handlung der himmlischen Wesen wird Energie für ihren Lichtkörper benötigt. Sie beziehen die Energieteilchen aus ihrer „Vorratskammer“ im Inneren Selbst, das ist ein Energie-Speicherplatz um den Lebenskern, dem pulsierenden Herzen des Lichtwesens, der sich knapp über ihrem Kopf befindet. Wenn sich das Lichtwesen z.B. bewegen will, dann wird zu diesem Vorgang Energie bereitgestellt. Die programmierten Lichtpartikelchen geben selbstständig an das Innere Selbst die Information weiter, einen Energienachschub auf feinen Lichtkanälen zu den Energieteilchen der sich bewegenden Körperteile einzuleiten. Sofort strömt aus dem Inneren Selbst den verschiedenen Lichtpartikeln des himmlischen Wesens eine bestimmte Energiemenge zu, die zur Bewegung erforderlich ist, und dieser Vorgang setzt sich so lange fort, bis das Lichtwesen wieder ruht. Diesen Energievorgang muss das himmlische Wesen nicht durch Gedanken in die Wege leiten, weil alles vom eigenen inneren Bewusstsein der programmierten Lichtpartikel selbstständig vorgenommen wird.

Dies geschieht ähnlich im menschlichen Körper, der ebenso ein energetisches Wesen ist, jedoch aus materiellen Zellen (Atomteilchen) besteht. Das heißt, der Mensch besteht im Gegensatz zum himmlischen Ur-Leben, das aus feinstofflichen Energieteilchen (Atomen) besteht, aus feststofflichen Atomen, die sich in einem niedrig schwingenden, stark verdichteten Zustand befinden. Der Mensch und der feststoffliche Kosmos existieren nur deshalb, weil einige tief gefallene Wesen, damals noch im feinstofflichen Zustand, die Wahnidee hatten, durch völlig gegensätzliche kosmische Lebensvorgänge, die das himmlische Lebensprinzip auf den Kopf stellen, die Gesamtschöpfung mit allem Form gewordenen Leben zu zerstören. Dies wurde noch rechtzeitig von inkarnierten himmlischen Heilsplanwesen auf der Erde verhindert.

Anmerkung: Über die Schöpfungserrettung berichtete der Gottesgeist ausführlich in der Botschaft: “0405. Lange und mühevolle Vorbereitungen der himmlischen Wesen zur Schöpfungserrettung und ihre qualvollen Inkarnationen“.

Zu der irrsinnigen Schaffung von feststofflichen Atomen und Welten der umnachteten Wesen gehört auch der Mensch, in dem sich eine feinstoffliche, energetische Seele (Lichtwesen) einverleibt befindet. Die Erschaffung einer so unvollkommenen, kurzlebigen materiellen Schöpfung mit dem krankheits- und siechtumgefährdeten Menschen dichten schon lange die geistlichen Führer und manche gottgläubige Mächtige dieser Welt Gott an, und die meisten geistig unwissenden Gläubigen glauben ihnen dies aufs Wort, ohne sich tiefgründige Gedanken über das menschliche Leben und diese Welt zu machen. Aus der himmlischen Sicht ist das irdische Leben eine große Tragik für die sich geistig verlaufenen und mit vielen gegensätzlichen Schleiern umhüllten einst reinen, tief gefallenen himmlischen Wesen, weil sie lange dazu brauchen werden aus ihrem selbst erbauten Irrgarten herauszufinden.

30 Das himmlische Leben besteht aus unzähligen feinstofflichen, hoch schwingenden Energieteilchen, dies ist jedoch in den außerhimmlischen Welten (Fallbereichen) anders. Die abtrünnigen Wesen haben ihre Fallwelten in unterschiedlichen Atomarten geschaffen, weil sie auf ihr Bewusstsein bzw. auf ihre Lebensweise ausgerichtet sein mussten. So weisen die Energieteilchen (Atome) ihrer verschieden aussehenden Welten entweder einen feinstofflichen, teilmateriellen oder feststofflichen Zustand auf und können höher oder niedrig schwingen sowie sehr oder wenig Licht durchlässig sein.

Nun, die Welt in der ihr lebt besteht aus feststofflichen Energieteilchen und das ist ebenso bei eurem physischen Körper. Er besteht aus unzähligen materiellen Zell-Energieteilchen, die miteinander verknüpft und informativ vernetzt sind und für die Funktion im physischen Körper Programmierungen enthalten. Auch er benötigt zu jedem Gedanken und jeder Bewegung Energie, die dafür hauptsächlich aus seinen Genbasen bezogen wird. Dies geschieht für den Menschen unbewusst, weil das Unterbewusstsein - es befindet sich in den verschiedenen Genen, die jedes Vorhaben des Oberbewusstseins registrieren und speichern - alles gemäß den einprogrammierten Informationen selbstständig einleitet bzw. den benötigten Energiefluss zu den Körperzellen in Bewegung setzt.

Ihr werdet an dieser Stelle vielleicht fragen: Woher beziehen die Genbasen Energie?

Die früheren Erschaffer des Menschen wussten aus ihren himmlischen Lebensspeicherungen noch, dass ihre Lichtkörperpartikel mit unzähligen Funktionen zur Aufrechterhaltung ihres Lebens bestückt waren. Nach diesem Funktionsmuster haben sie auch den Menschen, nach oftmaligen Fehlversuchen, in vielen Äonen kosmischer Zeit geschaffen. Doch sie mussten immer wieder Veränderungen durchführen, weil sie den physischen Körper mit der einverleibten Seele energetisch verbinden wollten.

Bei jeder Einverleibung der Seele in einen kleinen physischen Leib werden die vorhandenen Genspeicherungen von den Eltern und Vorfahren teilweise überschrieben bzw. ausgetauscht, damit das Bewusstsein der inkarnierten Seele anfängt, das winzige Bewusstsein des Neugeborenen neu zu prägen bzw. die Lebensrichtung und Wesenszüge der Seele wieder hervorkommen. Die Umprogrammierung der Gene von der Seele dauert bis zum Erwachsensein des Menschen und manchmal lange darüber hinaus oder kann nicht beendet werden, wenn physische oder psychische Erkrankungen vorhanden sind.

35 Die sich ausdehnenden bzw. größer werdenden Genbasen des Embryos im Mutterleib enthalten bereits von der ersten Wachstumsphase an bis ins Alter und Hinscheiden des Menschen Lebensinformationen von den Eltern und deren Vorfahren, die vom Lebenssamen stammen. Einige der kleinen Gene des Embryos enthalten bereits einen geringen Energieanteil von den Energiebasen der Mutter, damit die ersten Lebensfunktionen der noch wenigen Zellen des kleinen Körpers erfolgen können. Bis zur gefahrvollen und schmerzhaften Geburt lebt der Embryo von den Lebensenergien der Mutter. Von den Genbasen der Mutter gelangen über feine Nervenbahnen der Nabelschnur ständig Nachschubenergien zu den Genbasen des Embryos. Damit dies automatisch geschieht, haben die früheren Fallwesen die Gene vorsorglich so programmiert. Deshalb ist jede Geburt eines Kindes für die Mutter ein energiezehrendes Ereignis, von dem sich manche nur langsam erholen.



Nach der Geburt überträgt die inkarnierte Seele den menschlichen Energie-Genbasen ihre seelische Energie, die sie für die Inkarnation entweder vom Gottesgeist erhielt oder es sind Fremdenergien einpoliger Negativart aus dieser Welt.

Eine stark belastete Seele, die sich eigenwillig immer wieder inkarniert, hatte z.B. vor der Einverleibung auf hinterlistige Weise ahnungslosen Menschen viele einpolige Lebenskräfte entzogen und in ihren Seelenhüllen speichernd aufbewahrt, die sie dann zu einem neuen menschlichen Leben verwendet. Vom Gottesgeist will so eine dunkle Seele aus dem Fall in ihrem Wesenskern keine zweipolige himmlische Energie beziehen, da sie nicht mehr ins Himmelreich zurückkehren möchte. Deshalb schauen sich so geartete erdgebundene Seelen vor ihrer Einverleibung immer nach Negativ-Fremdenergien um und werden fündig. Hätten sie diese nicht, dann wäre ihr physischer Körper nicht lange lebensfähig, weil er eine bestimmte Energiemenge zur Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen benötigt.

Wie heimtückische arrogante und böswillige dunkle Seelen vorgehen, um auf Umwegen Energie zu erhalten, das hat euch der Gottesgeist in anderen Botschaften schon ausführlich beschrieben, deshalb wiederholt er es jetzt nicht mehr und es passt auch nicht zu diesem Botschaftsthema.

Da die Heilsplanwesen sich auf dieser Fallwelt zur Schöpfungserrettung inkarniert haben, enthalten die menschlichen Genbasen nicht nur die einpolige Negativenergie aus dieser Welt, sondern auch die zweipolige Energie himmlischer Art. Sie übertrugen ihren Genbasen zuerst nur die zweipolige himmlische Energie, doch darin befand sich, wie ihr schon erfahren habt, auch von der Mutter ein kleiner Bestand einpoliger Negativenergie. Eines Tages konnte dann die Energie zweipoliger Art nicht mehr von den inkarnierten verirrten Heilsplanwesen übertragen werden, weil sie sich ahnungslos für die ungesetzmäßigen Lebensweisen der Fallwesen aufgeschlossen hatten - dazu zählt auch die Zugehörigkeit zu einer äußeren Religion. Sie haben sich Glaubensorganisationen angeschlossen und sind schon über Jahrhunderte, bis zur heutigen Zeit, diesen Lehren treu geblieben. Durch ihre starken seelischen Umhüllungen mit Gegensätzlichkeiten aus dieser Welt wissen sie es nicht mehr anders als sich immer wieder eigenwillig zu inkarnieren, so wie es die tief gefallenen Wesen tun. Nun übertragen sie bei der Einverleibung nur noch einpolige Negativkräfte den menschlichen Genbasen, die aus jenseitigen Energiefeldern einer Religionsgemeinschaft stammen. Dies ist für die meisten geistig unwissenden Menschen unvorstellbar, aber die Realität.


40 Beim Menschen hängt die Länge seines Erdenlebens von seiner Lebensweise ab. Ist diese sehr energieaufwändig, dann reichen die Energiereserven in seinen Genbasen - es sind Energiespeicher für wichtige physische Funktionen - nicht zu einem langen Leben. Das bedeutet, seine Genbasen sind bald energetisch erschöpft und sein irdisches Leben wird nur kurz sein. Es gibt viele Energiebereicherungs-Möglichkeiten im menschlichen Leben, die tief gefallene Wesen schon lange auf ungesetzmäßige und unschöne Art nutzen, die euch der Gottesgeist aber nicht aufzählen möchte. Doch eine davon ist die Selbstdarstellung von Menschen, die immer wieder im Rampenlicht vor vielen anderen stehen wollen, um ihre negativen Bewunderungskräfte zu erhalten. Danach fühlen sie sich in Jubelstimmung, weil sie durch ihre persönlichen Auftritte viel Energie bekamen. Ein autoritärer bzw. geltungssüchtiger Mensch ist von dem unsichtbaren, energetischen Vorgang ahnungslos, doch er fühlt dabei eine starke Energieaufladung, darum drängt es ihn danach, immer wieder im Mittelpunkt zu stehen. Wenn der Mensch vor einer größeren Menschenmenge eine begeisternde oder dominante Rede hält oder eine künstlerische Darbietung zeigt und die Zuhörer oder Zuschauer von ihm begeistert sind, strömen ihm Bewunderungskräfte zu, die seine Energiegene zur Aufladung magnetisch anziehen und speichern. Jeden Tag könnt ihr die Selbstdarsteller in den Medien sehen und viele von ihnen geben vor, gottgläubig zu sein - das sollte nun den demütigen Menschen zu denken geben.


Es gibt in dieser ungesetzmäßigen Welt für einen gottgläubigen, herzensguten Menschen auch gottgewollte Möglichkeiten zu zweipoligen göttlichen Energie zu kommen. Diese ist für seine heimkehrwillige Seele so wertvoll, weil sie dadurch höher schwingen kann. Und wenn sie diese in größerer Menge speichern kann, dann hat sie gleich nach dem Loslösen vom physischen Körper im Jenseits die gute Möglichkeit, durch diese zweipoligen Energiereserven ziemlich schnell ihre dunklen Seelenpartikel nach Ungesetzmäßigkeiten durchschauen zu können, um mit göttlicher Hilfe über reine himmlische Wesen davon frei zu werden. Dann hat sie den erfreulichen Zustand, von lichtreichen Planeten angezogen zu werden, erreicht.

Eine wirkungsvolle Möglichkeit höher zu schwingen und zu göttlichen Kräften zu kommen wäre z.B., sich öfter am Tage im Inneren mit dem universellen Liebegeist in einem herzlichen Zwiegespräch aufzuhalten oder für in Not geratene, hilfebedürftige und kranke Menschen herzlich zu beten, wobei der Liebegeist die gutmütigen Menschen reichlich mit himmlischen Energien aus dem Lebenskern ihrer Seele beschenken kann, je nach dem wie intensiv ihre Herzensgebete sind.

Doch die größte Energie-Bereicherung für herzensgute, gottgläubige Menschen ist die Veredelung ihrer noch unschönen Wesenszüge durch die tägliche Selbsterkenntnis. Diese Lebensweise verschafft eurer inneren Seele die Befreiung von vielen ungesetzmäßigen energetischen Speicherungen. Durch euer aufrichtiges und demütiges Leben kommen folglich das seelische und menschliche Bewusstsein in eine höhere Schwingung und zu mehr Kräften. Dadurch erweitert sich euer Bewusstsein und ihr seht euer Leben mit der himmlischen Herzenslogik viel klarer und weitsichtiger und fühlt euch dazu viel wohler. Wollt ihr dieses Lebensziel anstreben? Wenn ja, dann freut sich eure Seele sehr, denn das verkürzt im Jenseits ihren himmlischen Rückweg.

Wie ihr daraus erkennen könnt, kann ohne Energie kein Lebensvorgang im feinstofflichen und feststofflichen Universum und auch nicht im physischen Körper und in der inneren Seele stattfinden. Ebenso kann keine Erweiterung des menschlichen und seelischen Bewusstseins erfolgen.



45 Nach der kleinen Einweisung in die Energievorgänge des Lebens könnt ihr vielleicht besser verstehen, warum sich der Gottesgeist durch das begrenzte menschliche Bewusstsein des Künders so sehr bemüht, euch auf einige wichtige Kriterien für euer späteres feinstoffliches Leben in den jenseitigen Bereichen aufmerksam zu machen. Wahrlich, er möchte euch viel Leid ersparen, damit ihr es leichter habt das ewige, feinstoffliche Leben zu verstehen und euch heute schon darauf vorbereiten könnt. Das ist sein Liebebeitrag an euch. Ihr könnt ihn annehmen oder auch ablehnen, die Entscheidung liegt bei euch.

Doch wer seinen Liebebeitrag heute schon annimmt, der wird weiter hellhörig sein für seine gesetzmäßigen Hinweise, die euer Bewusstsein zu einem neuen und weitsichtigen Denken und Leben anregen, wie auch der folgende, den er kurz wiederholt und dann erweitert:

Je länger und freudiger der Mensch eine lieb gewonnene Lebensweise ausübt, desto mehr gewöhnt er sich an diese, weil sein Ober- und Unterbewusstsein diese speichert und ihn unbewusst steuert. Das betrifft ebenso die innere feinstoffliche Seele. Sie ist ein Speicherwesen aller kosmischen und eigenen Lebensabläufe und das bedeutet, jede Information und jedes Ereignis vom Planetenleben nimmt sie speichernd auf, die dann ihr seelisches Bewusstsein bzw. ihre Lebensweise und ihren Charakter prägen. Befindet sie sich wieder ohne ihren physischen Körper in den jenseitigen Bereichen, dann wird sie von ihren vorhandenen Programmierungen mehr oder weniger beeinflusst und unbewusst gesteuert, je nach dem, wie intensiv sie sich auf eine bestimmte Lebensweise konzentriert bzw. wie lang sie sich darin aktiv wohl gefühlt hat. Deshalb verspüren viele jenseitige Seelen das starke Sehnen, sich wieder in der gewohnten menschlichen Lebensweise aufzuhalten bzw. zu betätigen. Das ist leider der Beweggrund dafür, dass es so viele jenseitige Seelen zur Wiedergeburt in diese Welt drängt, und dies nimmt bei ihnen kein Ende, obwohl viele im Erdenkleid Schicksalsschläge und großes Leid ertragen mussten. Deshalb nimmt auch die Anzahl der Menschen ständig zu. Durch die ungerechte Güterverteilung und zunehmenden großen Schäden durch verheerende Unwetter und Umweltkatastrophen kommt unaufhaltsam auf die Menschheit ein Energie- und Ernährungsproblem zu. Weil sich hauptsächlich stark belastete Seelen inkarnieren, sinkt zudem die Erdschwingung immer mehr und durch die zunehmende bedrohliche Energielosigkeit des Erdkerns und der irdischen Elemente bzw. der Natur verstärkt sich Tag für Tag das Chaos und Leid in dieser Welt.

Da lieb gewonnene Verhaltensweisen, die zu Gewohnheiten wurden, einen starken Magnetismus auf das menschliche und seelische Bewusstsein hervorrufen, spürt infolgedessen der Mensch oder die Seele einen starken Drang eine Verhaltensweise zu wiederholen. Deshalb rät der Gottesgeist den heimkehrwilligen Menschen, sich schon auf Erden so auszurichten, dass sie sich an keine menschliche Lebens- und Verhaltensweise stark binden, auch wenn sie sich noch in manch einer Betätigung sehr wohl fühlen bzw. sie freudig ausführen.

Damit sich die Seele nicht zu sehr mit Ungesetzmäßigkeiten aus dem feststofflichen Leben umhüllt, empfiehlt der Gottesgeist den inneren Menschen Folgendes: Wenn ihr euch vor der Nachtruhe im Herzensgebet befindet, dann übergebt Gott in euch den ganzen Tag zur Umwandlung, ohne ins Detail zu gehen. Das bewirkt unsichtbar und unmerklich für euch, dass die Seele im Tiefschlaf ihres Menschen durch die Hilfe Gottes im seelischen Lebenskern eine Befreiung von den menschlichen Tagesspeicherungen erfährt.

50 Wenn ihr euch herzlich zu Gott in eurem Inneren gewandt habt, dann kann er der ewigen Seele die menschlichen Tagesspeicherungen - es sind kleine Energieteilchen mit Informationen aus allen Lebenssituationen des Tages bestückt, die der Mensch durch seine Sinne aufnahm und auch automatisch seiner Seele übertrug - aus ihren Seelenhüllen in den Lebenskern ziehen und darin umwandeln bzw. auflösen. Dies kann deshalb so geschehen, weil im Lebenskern der einverleibten Seele der Mikrokosmos des Makrokosmos gespeichert ist und somit in ihm auch die Bewusstseinsessenz des universellen Liebegeistes enthalten ist.

Auch wenn dieser vom Gottesgeist geschilderte energetische Vorgang für euch schwer zu verstehen ist, findet in eurem seelischen Lebenskern ein Umwandlungsvorgang statt, der die Seele schon auf Erden von weltlichen Speicherungen befreien kann, so der Mensch mitmacht. Dieser Vorgang wird vom universellen Liebegeist eingeleitet und mit Kräften aus seinem Herzen, der himmlischen Urzentralsonne, unterstützt.

Konntet ihr der Schilderung des Gottesgeistes folgen? Wenn ja, dann beginnt, so ihr wollt, schon jetzt damit den göttlichen Ratschlag zu praktizieren, und eure Seele wird sich in eurem Herzensgebet durch ein freudiges Gefühl bemerkbar machen und euch dadurch danken, so sie nicht stark mit Gegensätzlichkeiten belastet ist.


Es wäre für einen himmlischen Rückkehrer auch wichtig, dass er sich immer dessen bewusst ist, dass er in Wirklichkeit ein feinstoffliches himmlisches Wesen ist und nur zeitbegrenzt in einem physischen Körper lebt, den er einmal ablegen muss. Er ahnt von innen, dass er sein derzeitiges Bewusstsein in seiner Seele ins Jenseits mitnehmen kann und aus dieser Sicht unsterblich ist.

Wichtig wäre auch, dass ein geistig aufgeklärter Mensch versucht, jeden Tag bewusst in der Gedankenkontrolle zu leben, denn nur so kann er weitsichtig denken und sein Wissen wirklichkeitsnahe einordnen. Dann ist es ihm besser möglich, das menschliche und weltliche Leben täglich mehr aus einem höheren Blickwinkel zu schauen. Aus dieser erweiterten und höheren Perspektive betrachtet er dann sein Leben viel realer als früher und auch alles um ihn herum und er fühlt von innen sehr wohl, dass die menschlichen unsanften, disharmonischen, herzlosen und eigensüchtigen Lebensweisen nichts Gemeinsames mit dem himmlischen Leben haben können.

55 Er liebt die Natur und die Stille, in der er sich intensiver verinnerlichen kann, deswegen ist er aber kein Aussteiger aus dieser Welt, wie es manche Gottgläubige in religiösen Einrichtungen sind. Dort glauben sie irrtümlich, sich durch Entsagung und strenge religiöse Rituale besser zu vergeistigen und Gott und dem himmlischen Leben näher kommen zu können. Doch was sie nach ihrem irdischen Leben im feinstofflichen Lichtkörper bzw. im seelischen Bewusstsein wirklich erleben ist dies, dass sie sich wieder stark zu Gleichgesinnten hingezogen fühlen und im erdgebundenen Jenseits die gleiche religiöse Lebensweise wie im menschlichen Kleid fortsetzen, weil die menschliche Gewohnheit bzw. Programmierung die Seele so prägte. Das sollte sich ein geistig gereifter Mensch nicht antun und davor auch seine ewig lebende Seele verschonen.

Wahrlich, ein bewusst lebender, herzensoffener, stets zuvorkommender und freundlicher Mensch ist kein Träumer sondern ein Realist, der nüchtern und geistig wach sein Leben und das um ihn herum betrachtet.

Er hinterfragt vieles, was er geistig noch nicht verstehen oder einordnen kann, denn das fördert sein geistiges Wachstum. Doch er ist geduldig mit sich, sollte er im Moment für eine Frage keine Antwort finden. Seine geduldige, ruhige und anspruchslose Lebensweise verführt ihn nicht zur Neugier wie z.B. durch gefahrvolle geistige Techniken etwas aus den jenseitigen Bereichen schauen oder hören zu wollen, so wie es manche tun. Doch die meisten geistig suchenden Menschen werden von der Neugier getrieben und öffnen sich für außersinnliche Praktiken. Sie sind unwissend über deren unsichtbare Gefahren, die nicht selten psychische und physische Störungen und Schäden hervorrufen können. Ein geduldiger, gottverbundener Mensch lässt sich aus Selbstschutz auf so etwas nicht ein.

Er ist sich seines schwierigen und gefahrvollen menschlichen Lebens bewusst, doch er schätzt es sehr und freut sich an kleinen Dingen und Ereignissen, denen er in der Natur begegnet oder die er mit herzlichen Menschen erlebt.

Er ist sich über den Wert seines reichhaltigen, tiefgründigen Wissens aus der himmlischen Quelle bewusst, wird sich aber in keiner Weise mit diesem persönlich hervorheben wollen, weil er der himmlischen Demut und dem unpersönlichen Leben schon auf Erden näher kommen möchte.

60 Er ist ein froh gestimmter Mensch, auch wenn er immer öfter im Herzen ein Weh verspürt, weil er in naher Umgebung oder fern von ihm durch die Medien sieht, welch katastrophale Lebensverhältnisse, Ungerechtigkeiten und großes Leid viele Menschen in dieser Welt ertragen müssen. Durch seine eigenen Lebenserfahrungen in Leid und Schmerz und nur verhältnismäßig kurzen Phasen der Freude kann er sich gut vorstellen, dass Gott, das herzlichste und intelligenteste universelle Liebewesen, niemals solch eine gefahrvolle und ungerechte Welt und das unvollkommene, schmerzerfüllte menschliche Leben geschaffen haben kann, wie es die weltlichen Religionen behaupten.

Er kann sich gut vorstellen, dass sich seine Seele im Jenseits geistig noch ziemlich umorientieren muss, wenn sie wieder ins Himmelreich zurückkehren möchte, weil das irdische Leben nichts Gemeinsames mit dem himmlischen haben kann.

Ein geistig offener, lebenserfahrener und herzlicher Mensch ist nicht rechthaberisch, deshalb versucht er jedem Streit aus dem Weg zu gehen, denn er weiß aus seiner Vergangenheit, wo er die Reife noch nicht hatte, dass hitzige Meinungsverschiedenheiten einem sonst friedliebenden Menschen immer Probleme und Leid bringen.

Dieser innere Mensch hat erkannt, dass zu seinem Leben weltliche und geistige Wissensangebote nützlich sein können, um sein Bewusstsein zu erweitern. Doch er wägt mit seinen inneren Gefühlen und Empfindungen gut ab, ob das Wissen lohnend und förderlich zum tieferen Nachdenken ist und ob es zu seinem momentanen Bewusstseinsstand passt. Der ernsthafte, jedoch heitere und friedliebende innere Mensch lebt in guter Kommunikation mit seinen Mitmenschen, gleich welcher weltlicher und religiöser Anschauung sie sind. Wenn er einmal gefragt wird, welche Erfahrung er in seiner Verinnerlichung mit Gott und Verwirklichung seines geistigen Wissens gemacht hat, dann spricht er freudig nur kurz darüber, da er sich persönlich nicht hervorheben will. Er will von seinen Erfahrungen auf dem Inneren Weg zu Gott niemand überzeugen, weil er den Glauben oder die religiöse Einstellung jedes Menschen achtet. Wenn jemand ihn mit seinem Glauben bedrängt und ihn überzeugen will, dann spürt er von innen, dass er sich vom Gespräch zurückziehen soll, denn er weiß aus eigener schlechter Erfahrung, wenn zwei verschiedene Lebensanschauungen aufeinanderprallen, dass dies meistens in einer hitzigen Diskussion und letztlich in einem unschönen Meinungsstreit endet. Auf das lässt er sich nicht mehr ein. Diese inneren und demütigen Menschen sind durch viele schmerzliche Erfahrungen aus eigenem Fehlverhalten so weit gereift, dass sie die früheren fanatischen Wesenszüge weitgehend überwunden haben. Dies betrifft vor allem ihre Glaubensansichten.

Die tägliche Ausrichtung in seinem Inneren auf das herzlichste, unpersönliche universelle Wesen, die Ich Bin-Gottheit, und auf die zarten Liebeströme aus ihrem Herzen als ihre Liebeantwort, geben einem herzlichen und demütigen Menschen die Gewissheit der Unsterblichkeit, auch wenn er weiß, dass die Hülle Mensch einmal abgelegt werden muss. Darum lebt so ein gereifter Mensch hoffnungsvoll und zuversichtlich, auch wenn manchmal dunkle Wolken auftauchen und sein Leben vorübergehend trüben sollten. Doch er ängstigt sich nicht vor der Zukunft, weil er gelernt hat auf Gott zu vertrauen, der ihm in der Not durch herzliche Menschen zu Hilfe kommt.

65 So ein geistig reifer Mensch lebt trotz des Wissens um den physischen Tod im aufbauenden und bewahrenden Lebensprinzip seines himmlischen Ursprungs. Er schätzt und achtet das menschliche Leben, denn er hat erfahren und auch verspürt, dass sich der universelle Liebegeist mit seinem Lebensfunken in jeder seiner Zellen befindet und sich mit einem zarten Verströmen seiner Liebekraft bemerkbar machen kann. Deshalb liebt er ihn herzlich in jeder Zelle und somit auch seinen Körper.



Ihr inneren Menschen des himmlischen Liebegeistes, bitte werdet euch täglich mehr bewusst, dass das vergängliche menschliche Leben Lebens- und Verhaltensweisen enthält, die es im himmlischen Sein nicht gibt, weil die planetarischen Elementaratome und die Lichtwesen keine Feststofflichkeit aufweisen und deshalb logischerweise völlig andere, der Feinstofflichkeit angepasste Lebensweisen führen, die auf die himmlischen Evolutionsgesetze der Duale ausgerichtet sind.

Schon allein dieses Wissen in eurem Bewusstsein, das auch eure Seele mitspeichert, kann wesentlich dazu beitragen, dass sich eure Seele nach dem Lösen vom sterblichen Körper im Jenseits sofort gut zurechtfindet. Wichtig für sie ist, dass ihr Lichtkörper keine große Anziehung mehr zu dieser materiellen Welt verspürt. Dazu könnt ihr eurer Seele durch eine gottgewollte und edle Lebensweise in höherer Schwingung verhelfen. Dann hat sie es leichter, sich viel schneller auf das jenseitige feinstoffliche himmlische Leben auszurichten. Das heißt, sie ist schon nach der Ankunft im Jenseits wissend über ihren Lebenszustand und über die himmlische Existenz und bemüht sich bewusst das materielle Leben dieser Welt von sich abzuschütteln, indem sie ihre sämtlichen Lebensbetätigungen, die in ihr als Erinnerungen gespeichert vorliegen, freiwillig dem Gottesgeist in ihrem Lebenskern zur Umwandlung übergibt. So verschafft sie sich in ihrem Bewusstsein den geistigen Durchblick für das herrliche himmlische Leben, um bald von diesem magnetisch angezogen werden zu können.

Darum bietet euch der Gottesgeist schon auf Erden dieses wertvolle Wissen vorwiegend für eure Seele an, damit es sich in ihrem Bewusstsein fest einprägt. Und wenn sie im Jenseits angekommen ist, wird sie sich daran erinnern können, dass für sie die große Möglichkeit besteht, Gott jede bindende Lebensweise bzw. Gewohnheit aus dem irdischen Leben zur Umwandlung zu übergeben. Wenn sie diesen Vorteil nützt, dann spürt sie keine Anziehung mehr zu dieser Welt, da diese durch die göttliche Hilfe der Umwandlung aufgehoben wurde. Dann spürt sie in sich immer mehr eine starke Anziehung zum glückseligen himmlischen Leben. Wahrlich, dort erwartet euch ein Leben in unvorstellbarer Schönheit mit Lebensweisen, die euch erquicken und über die ihr jubeln werdet.


Noch liegt dieser glückselige Augenblick vor euch. Nur durch viele aufklärende göttliche Hinweise und Ratschläge erweitert sich euer Bewusstsein nach und nach. Bis aber das menschlich begrenzte Bewusstsein das jenseitige geistige Leben mehr einordnen und verstehen kann, vergehen oft viele Erdenjahre. Um diesen Reifeprozess zu verkürzen bzw. zu beschleunigen, schenkt euch der Gottesgeist ein tiefgründiges Wissen und wiederholt manche wichtige Gesetzesaussage, damit sie sich in eurem menschlichen und seelischen Bewusstsein zur Erweiterung einprägt. Dies tut er auch in dieser Botschaft. Bitte stört euch nicht daran.


70 Vielleicht könnt ihr durch die folgende Schilderung besser verstehen, weshalb viele jenseitige Seelen es so schwer haben von der Erdanziehung loszukommen.

Wenn eine Seele aus dem physischen Erdenleben im erdgebundenen Jenseits ankommt, dann steuern sie die früheren menschlichen Gewohnheiten noch weiter, weil diese in ihren Seelenpartikeln gespeichert sind. Dadurch glaubt eine geistig noch nicht erwachte Seele sehr lange, sie befände sich noch im menschlichen Körper und geht deshalb weiter ihrem gewohnten Lebensrhythmus nach. Bis sie sich dessen bewusst wird, dass sie schon länger im erdgebundenen Jenseits ohne ihren physischen Körper lebt, vergehen oft nach irdischer Rechnung viele Jahre. Das kommt davon, weil die Seele bei ihrer Inkarnation mit dem menschlichen Bewusstsein völlig identisch war.

Damit ihr es besser versteht, vertieft der Gottesgeist diese Aussage. Eine stark belastete inkarnierte Seele mit ungesetzmäßigen menschlichen Verhaltensweisen und Wesenzügen, wünscht in der Phase des Tiefschlafs ihres Menschen - wo sie in ihren menschlichen Lebensumfeld kurzweilig für sich interessante Nachforschungen stellt oder mit ihren jenseitigen verbündeten Seelen Informationen austauscht - keine Weisungen vom Gottesgeist zur Bewusstseinerweiterung. Dies bewirkt, dass sie von den menschlichen Bewusstseinsspeicherungen immer mehr umhüllt und eingeengt wird und sich kein anderes inhaltsvolles Leben als das menschliche vorstellen kann. Deswegen macht sie sich auch nicht auf die Suche nach einem schöneren Leben. So eine belastete Seele merkt nach dem Ableben ihres Menschen keine Bewusstseinsveränderung. Die fünf menschlichen Sinne und Gefühle haben die Seele vollkommen geprägt, deshalb empfindet sie lange im zeitlosen jenseitigen Zustand keinen Unterschied zum menschlichen Leben. Doch ihre früheren menschlichen Gewohnheiten, die in ihr gespeichert sind, drängen sie stark, sich wieder im menschlichen Kleid aufzuhalten und dies tut sie auch bald wieder durch die Hilfe gleichartiger verbündeter, erdgebundener Seelen.


Dagegen erleben geistig erwachte gottverbundene Seelen, die religiös ungebunden sind, einen anderen Zustand bzw. eine andere Gegebenheit. Wenn sich eine Seele, die schon einen geistig erweiterten Blick für das feinstoffliche Leben hat, von ihrem physischen Körper trennt, dann wünscht sie sich die Hilfe reiner himmlischer Lichtwesen - andere lässt sie an sich zur Auskunft und Hilfe nicht heran. Ihr ist es bewusst, dass sie sich nun ohne ihren physischen Körper im feinstofflichen Jenseits befindet, deshalb findet sie sich dort gleich gut zurecht. Sie fühlt sich ohne ihren menschlichen Körper viel leichter und befreit, dadurch ist sie viel beweglicher und das freut sie sehr. In ihrem beschwingten, frohlockenden Zustand macht sie selbstständig die ersten Versuche, sich von der Oberfläche der Erde zu lösen. In Begleitung und mit Hilfe himmlischer Lichtwesen begibt sie sich auf kosmische Lichtbahnen, um mit ihren Gedankenkräften den ersten Erkundungsausflug auf einem lichtreichen jenseitigen Planeten - der ihrem momentanen Bewusstsein fast entspricht - durchzuführen. Diese lichtreichen Planeten befinden sich aber noch im Fallsein. Auf ihrem evtl. zukünftigen, zeitunabhängigen Planeten gewinnt sie beim kurzen Aufenthalt neue Lebenseindrücke, die für sie wichtig sind zur weiteren Orientierung und Entscheidung. Da sie noch nicht ganz frei ist von der magnetischen Anziehungskraft dieser Erde bzw. einigen menschlichen Lebensgewohnheiten, kehrt sie wieder ins erdgebundene Jenseits zurück. Aus den gewonnenen Eindrücken kann sie sich nun frei entscheiden, ob sie ihr zukünftiges Planetenleben dort verbringen will oder auf einem niedriger schwingenden Planeten, dessen Bewohner noch gerne einigen ihrer liebgewonnenen menschlichen Gewohnheiten nachgehen bzw. sie leben. Doch sie hat die große Chance mit der göttlichen Hilfe über himmlische Lichtboten die restlichen menschlichen Gewohnheiten, die sie als Speicherungen in sich trägt, zu beleuchten und freiwillig Gott in ihrem Lebenskern zur Umwandlung bzw. Auflösung zu übergeben. Das Angebot Gottes nimmt sie auch wahr. Doch in der Rückschau und Aufarbeitung ihrer früheren irdischen Leben kommen ihr manchmal Bilder und Ereignisse ins Bewusstsein, an denen sie hängen bleibt, weil ihr früherer Mensch diese Lebensweise sehr liebte. Doch bald erkennt sie, wie unbrauchbar diese Speicherungen für ihre weitere geistige Entwicklung und ihren himmlischen Heimgang sind, weil ihr schon bewusst ist, dass das himmlische Leben völlig anders gestaltet ist als das irdische. Wahrlich, es warten auf jedes rückkehrwillige Wesen unbeschreibliche Schönheiten und Lebensweisen, die es nur glücklich stimmen können.

Wahrlich, das menschliche Bewusstsein prägt vorübergehend noch die ins Jenseits hinübergegangene Seele, deshalb spricht der Gottesgeist euch in seinen Botschaften manchmal so an, als ob ihr mit eurer Seele ein Wesen wäret. Da sich das menschliche Bewusstsein noch gespeichert in der Seele befindet, deshalb hat sie ohne ihren physischen Körper unverändert das gleiche Lebensgefühl. Das ändert sich erst dann, wenn sie die irdischen oder außerhimmlischen Lebensspeicherungen aus anderen Fallplaneten dem Gottesgeist freiwillig zur Umwandlung bzw. Auflösung übergibt. Dies kann bei vielen gläubigen Seelen in den jenseitigen Bereichen sehr lange dauern, weil viele von ihnen irregeführt daran glauben, dass das materielle und menschliche Leben auf diesem Planeten einmalig wäre und kein höheres Leben auf anderen Planeten existiere. Manche intellektuelle gottgläubige Menschen und Geistliche, die diese Ansicht vertreten, halten sich deswegen für die intelligentesten Wesen im Universum. Da sie annehmen, Gott hätte diese Welt und den Menschen erschaffen, befürworten sie diese Welt mit dem menschlichen Leben und rufen die Gläubigen dazu auf, das Gleiche zu tun und Gott dafür dankbar sein, dass er ihnen gnädig war und sie mit dem menschlichen Körper und Leben beschenkt hat. Nach mancher religiösen Lehre existieren im materiellen Kosmos außer den Menschen keine anderen Wesen, deshalb wird von vornherein die mögliche Existenz außerirdischer Wesen abgelehnt oder ihre Sichtungen als Sinnestäuschungen abgetan, obwohl sie schon unzählige Male mit ihren Raumschiffen die Erde aufgesucht haben, ohne sich in das Weltleben der Menschen einzumischen.

75 Ihr herzensguten Menschen, könnt ihr nun verstehen, weshalb die gläubigen Seelen im Jenseits durch solche religiöse Aussagen nur noch auf das menschliche Leben schauen und weiterhin magnetisch daran gebunden bleiben?



Bedenkt heute schon, dass im lichtvollen himmlischen Leben keine Kirchenbauten existieren und es auch keine Religionsgemeinschaften mit Geistlichen gibt, wie dies auf Erden und in den untersten lichtarmen, jenseitigen Bereichen der Fall ist, wo selbsterhobene Menschen vor ihren bewundernden Anhängern mit feierlichen Zeremonien, angeblich zur Ehre Gottes, eine persönliche Schau abhalten. Wenn sie innerlich schauen könnten, wie weit sie sich mit ihrer persönlich höher stellenden und gekünstelten Verhaltensweise vom himmlischen Lebensprinzip der Wesensgleichheit und Demut entfernt haben, dann würden manche noch herzensoffene Geistliche entsetzt und reumütig sofort ihren gut bezahlten Beruf und ihre missionierenden und gesalbten Predigten vor Gläubigen aufgeben. Über ihre noch nicht schwer belastete Seele würden sie sich ab diesem Zeitpunkt vor Gott und den himmlischen Wesen sowie ihren Glaubensgeschwistern wegen ihres hochmütigen Verhaltens sehr schämen und im Bewusstsein noch länger ein unangenehmes Gefühl wegen ihrer Blendung und Trübheit nachempfinden und reumütig Gott um Vergebung bitten.

Doch tatsächlich ist es anders. Die meisten von ihnen haben schon lange ihr himmlisches Ehrgefühl mit Hochmut und eigensüchtigen Verhaltensweisen stark überdeckt, deshalb empfinden sie dabei nichts mehr, wenn sie vor einer großen Menge von Gläubigen im Rampenlicht stehen und über Gott mit gesalbten Worten sprechen, die immer in die Richtung ihrer Glaubensideologie gehen. So gewöhnt sich das menschliche und seelische Bewusstsein allmählich an die Glaubenslehre und deren Rituale und die magnetische Anziehung lässt sie dann nicht mehr los bzw. die Seele ist auch im Jenseits so geprägt und natürlich daran gebunden.

Deshalb, ihr inneren Menschen, werdet heute schon von religiösen Gewohnheiten frei, die euch immer wieder unbewusst in bestimmte Glaubensrituale ziehen. Manche von euch spüren trotz viel geistigem Wissen noch eine starke Anziehung zu traditionellen religiösen Festlichkeiten. Doch aus der himmlischen Sicht entstammen diese der menschlichen Phantasie und sind niemals der göttliche Wille, da sie für eine heimkehrwillige gläubige Seele nur ein schwerer Ballast auf ihrem himmlischen Rückweg sind. Es ist euch aber freigestellt, die fürsorgliche Empfehlung des Gottesgeistes für eure jenseitige Zukunft zu beachten, da ihr freie universelle Wesen seid.


Die göttliche Demut wird oft von den Geistlichen zitiert, doch sie selbst setzen sich einfach darüber hinweg und tun so, als ob diese für sie nicht gelte und nur die unterwürfigen Gläubigen betreffen würde. Sie beachten die göttliche Eigenschaft der Demut deshalb nicht, weil sie zu ihrer gewohnten und gerne ausgeübten Lebensweise, stets persönlich erhoben im Rampenlicht zu stehen, nicht passt. Werden sie danach gefragt, wie die göttliche Demut zu verstehen ist, dann legen sie diese so aus, dass ihre ungesetzmäßige hochmütige Lebensweise davon ausgenommen ist und dass sie von den Gläubigen nicht durchschaut werden können. Wahrlich, wenn sie wüssten, dass ein Wesenszug der himmlischen Demut ist, unauffällig im Hintergrund zu leben und keine Belehrungen zu geben, dann würden vielleicht einige von ihnen bereit sein von ihrem Podest herabzusteigen. Das ist der innige Wunsch des Gottesgeistes, der auch sie im größten universellen Herzen liebt, auch wenn sie noch viele Irrtümer leben und verbreiten, die ihren aufschauenden Gläubigen bisher im Diesseits und Jenseits viel Leid und bittere Tränen verursachten.



80 Könnt ihr euch jetzt vorstellen, dass Gott und die himmlischen Wesen - manche sind eure Schutzwesen und kennen euch gut - sich um euch sorgen und euch vor Leid bewahren wollen? Wenn ja, dann denkt einmal tiefgründiger nach, weshalb der Gottesgeist euch jetzt über den Künder so ausführlich mit Hinweisen entgegenkommt. Wahrlich, er schaut die Lebensweise der religiös gebundenen, verirrten Wesen in den jenseitigen unteren Fallbereichen und spürt ein großes Weh im Herzen. Ihr Leben ist ein jämmerliches Dasein, weil sie noch unfrei in ihren irdischen, religiösen Zwängen leben, ohne zu ahnen, dass sie fehlgeleitet worden sind und eine kasteiende Lebensweise führen. Ihr Leben in der Einengung enthält keine Freude, außer wenn sie ihre religiösen Bräuche pflegen, die aber Gott widerstreben. Diese jenseitigen Wesen sind fest davon überzeugt, sie würden ein Leben zur Ehre Gottes führen und er müsse sich darüber freuen, dass sie seine angeblichen religiösen Anordnungen ehrlichen Herzens genau nachleben. Sie sind auch davon überzeugt, dass er sie einmal aus Dankbarkeit mit der Aufnahme ins Himmelreich belohnen werde.

Da aber diese gutmütigen Wesen durch viele irdische Inkarnationen seelisch stark belastet sind und niedrig schwingen, können sie Gott in ihrem Lebenskern nicht vernehmen und ihr früheres himmlisches Leben nicht schauen, deshalb orientieren sie sich nur auf die höher gestellten Geistlichen. Die tragische Folge davon ist, dass wir reinen himmlischen Wesen von ihnen nicht akzeptiert werden. Sind sie gewillt uns doch einmal anzuhören, dann eilen sofort die barsch reagierenden geistlichen Führer herbei, beschimpfen uns mit dunklen, abstoßenden Bildern und geben uns aufgebracht zu verstehen, dass nur sie für das Seelenheil und die himmlische Rückführung der Gläubigen zuständig wären, da ihnen Gott diese Aufgabe schon auf Erden zugeteilt hätte. Wahrlich, wer mit uns himmlischen Wesen so eine Begegnung mit den arroganten jenseitigen Geistlichen miterleben könnte, der würde gut verstehen, weshalb der Gottesgeist nun durch den Künder im Klartext spricht: Werdet endlich frei von allem religiösen Wissen und festlichen Bräuchen, die ihr im menschlichen Leben aufgenommen habt und euch in Zwänge und Bindungen führen und unfrei machen.

Auch das geistige Wissen über den Künder sollt ihr nicht als die absolute göttliche Wahrheit einordnen, denn es ist dem Gottesgeist im dreidimensionalen menschlichen Leben niemals möglich, euch das himmlische Gesetzesleben detailliert, umfassend und klar zu schildern. Was ihr aus der himmlischen Quelle an Wissen und Hinweisen erhaltet, sind aus der himmlischen Sicht nur kleine geistige Tröpfchen. Diese leuchten aber noch nicht genug, weil das menschliche Bewusstsein eines wahren Gotteskünders - gleich um welchen es sich handelt - in dieser Welt niemals klar und stark leuchtend werden kann, da die menschlichen Lebensweisen, die es im Himmelreich nicht gibt, dies verhindern.

Wenn ihr hoch schwingende Gottesbotschaften lest und in euch darüber Freude aufkommt, dann sind sie für euer momentanes Bewusstsein und zu eurer weiteren geistigen Reife genau richtig. Doch einmal wird eure Seele durch die geistige Wandlung und Reife in einen höher schwingenden Zustand kommen, wo ihr das von euch bisher gelesene oder gehörte geistige Wissen nichts mehr gibt, weil sie schon nach einem höher schwingenden und tiefgründigeren Wissen Ausschau hält. Darum solltet ihr immer weiter nach geistigem Wissen suchen, das euch neue und erweiterte Lebensperspektiven schenkt, vor allem nach dem, was euch zur schnelleren Selbsterkenntnis eurer Fehler und Schwächen verhilft und logische Aussagen enthält, die ihr dann vordergründig mit eurem Herzensgefühl gut einordnen und bejahen könnt.

Doch macht nicht noch einmal den großen Fehler und bindet euch an ein religiöses Wissen oder göttliche Weisheiten und seht diese nicht als die endgültige bzw. unwiderrufliche göttliche Wahrheit an, denn einmal werdet ihr im Jenseits vom Gottesgeist für eure himmlische Rückkehr weitsichtigere Schilderungen erhalten, vorausgesetzt, ihr wollt diese.

85 Der Gottesgeist bittet euch darum, euch auch nicht an die Botschaftsaussagen dieses Künders zu binden, weil ihr sonst aufhört weiter nach tiefgründigerem Wissen zu suchen und es besteht dann im Diesseits und im Jenseits die Gefahr, dass ihr lange geistig stagniert, so wie es Religionsgebundene tragisch erleben. Wenn ihr Botschaften lest, dann überdenkt den tiefen Sinn darin und öffnet anschließend euer Herz. Habt ihr einige wichtige göttliche Hinweise oder Wissensaspekte für euer freies irdisches und ewiges kosmisches Leben geistig gut verarbeitet und könnt sie bejahen, dann legt diese dem inneren Liebegeist hin, damit er euch die Kraft zur Veredelung eurer erkannten unschönen Wesenszüge schenkt. Sollt ihr aber Zweifel an den göttlichen Weisheiten haben oder noch nicht bereit sein euch zum Positiven zu verändern, dann stellt das Botschaftswissen vorerst auf die Seite. Dann ist für euch der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen bzw. ihr habt noch nicht die geistige Reife es zu verstehen und aus freier Überzeugung nachzuleben. Dies bedeutet aber keine Erniedrigung eures Wesens.

Bitte denkt diesbezüglich aus der folgenden Perspektive: Im himmlischen Leben steht jedes Lichtwesen auf einer anderen Evolutionsstufe und entwickelt sich immer weiter durch neues, tiefgründigeres Wissen. Dies hört bei ihnen nie auf, weil das himmlische Leben sich durch neue erschlossene Lebensvarianten der himmlischen Wesen stets in einer Erweiterung befindet. Ein himmlisches Wesen kommt deshalb nie auf den Gedanken, ein Wesen einer niedrigeren Evolutionsstufe abzuwerten. Nein, das wird es niemals tun, weil es seine himmlischen Mitbewohner immer gleichwertig sieht und mit ihnen ewiglich in der gerechten Wesensgleichheit lebt.



Folgende göttliche Aussage ist ebenfalls sehr wichtig für euer ewiges kosmisches Leben: Bitte lebt niemals in Zwängen, denn sonst habt ihr keine Freude am Leben. Diese Empfehlung gibt euch der freie universelle Liebegeist. Er wird nie zu euch sagen, ihr „müsst“ dieses oder jenes tun, denn dies würde gegen das himmlische Freiheitsgesetz verstoßen.

Wenn ihr noch einer Glaubensgemeinschaft angehört, dann wird sich der Gottesgeist niemals das Recht nehmen und zu euch sagen, ihr müsst euch von ihr lösen. Das sollte euch schon bewusst sein, dass ihr euren Lebensweg auf Erden und auch in den jenseitigen Lebensbereichen selbstverantwortlich bestimmt. Der Gottesgeist kann euch nur aus herzlicher Fürsorge bitten, euch des unfreien religiösen Wissens und Lebens bewusst zu werden. Wollt ihr geradlinig und ohne Leid ins Himmelreich zurückkehren, dann sollt ihr auch wissen, dass es für euch nur eine einzige Möglichkeit gibt dies zu erreichen, nämlich, wenn ihr euch von allem religiösen Lehrwissen und allen Zwängen irdischer Glaubensgemeinschaften befreit.

Der Gottesgeist möchte alle religiös gebundenen Menschen und Seelen auf die folgende religiöse Aussage hinweisen und diese berichtigen, weil sie dadurch schon lange irregeführt wurden: Gott hätte einmal durch einen auserwählten medialen Menschen bzw. Propheten angeordnet, eine Glaubensgemeinschaft zu gründen und Kirchengebäude zu erbauen, worin von ihm berufene Geistliche den Gläubigen ihre Glaubenslehre verkünden sollen.

90 Wahrlich, dies ist eine Falschaussage, die sich schon lange tief im menschlichen und seelischen Bewusstsein festgesetzt hat, und stammt aus dem Eigenwillen fanatischer, nach Macht strebender Wesen. Auch wenn diese göttliche Berichtigung manchem gebundenen Gläubigen nicht schmeckt und er deswegen unruhig oder aufgebracht wird, so ändert sich nichts an der Tatsache, dass er in die Irre geführt wurde.

Doch Gott, der universelle Liebegeist, kann euch ansprechen und darauf hinweisen, wenn ihr einen falschen Lebensweg eingeschlagen habt, der euch einmal viel seelisches und physisches Leid bringen wird. Deshalb gibt er euch nur etwas zum Überdenken, jedoch ohne jemand Angst machen zu wollen. Eine finstere, Angst machende Redensart und Verhaltensweise existiert im himmlischen Leben der reinen Lichtwesen nicht, weil das universelle unpersönliche, göttliche Liebewesen in der himmlischen Urzentralsonne, in seinem größten Bewusstsein der Schöpfung, die himmlischen Lebensgesetze nur gütig, sanft und herzlich verwalten kann. Das bedeutet, es bietet den himmlischen und auch den außerhimmlischen Wesen nur in dieser Wesensart seine Hilfe an und weist sie tiefgründig in die himmlischen Evolutionsgesetze ein. Alles, was das barmherzige, stets entgegenkommende und einfühlsame Liebewesen aus der himmlischen Urzentralsonne im niedrigsten Lebensbereich der Gesamtschöpfung für euch tun kann, ist, durch demütige, religionsfreie Künder Empfehlungen und Warnungen auszusprechen und zu versuchen, euch durch freiwillige himmlische Lichtboten oder höher entwickelte außerirdische Wesen aus lichtreichen Galaxien auf gesetzmäßige Art zu helfen.

Wenn Unwahrheiten über das himmlische Leben oder über den universellen Liebegeist, Gott, verbreitet werden, dann kann er sich aus dem universellen Liebestrom über einen weit gereiften, religionsfreien Künder aufklärend und berichtigend offenbaren. Dies tut er auch in dieser Botschaft und beleuchtet einige Zitate aus Glaubensbekenntnissen weltlicher Religionen, die keinesfalls von ihm stammen, weil Gott, der freie universelle Liebegeist, niemals eine irdische Glaubensgemeinschaft gründen ließ. Angenommen er hätte dies getan, dann wäre er selbst an die menschlich einengenden, unwahren religiösen Lehraussagen gebunden und auch unglaubwürdig vor den himmlischen Wesen.

Bitte geht davon aus, dass alle himmlischen Lebensgesetze, die für das Dualleben der Lichtwesen nach und nach entstanden sind, sich erst einer demokratischen Abstimmung der himmlischen Wesen unterziehen mussten, ehe sie dann zur Verwaltung der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne übertragen wurden.

Kein einziges himmlisches Gesetz wurde eigens für die Wesen in den außerhimmlischen Welten geschaffen, weil die himmlischen Wesen schon vor dem herzzerreißenden himmlischen Ereignis, der Schöpfungsteilung, wussten, dass die Fallschöpfung bzw. ihre Welten nur zeitlich begrenzt existieren würden und die Zusammenführung aller Wesen einmal stattfinden würde, auch wenn sie sich wegen der Widerspenstigkeit der Wesen in den untersten, lichtarmen Bereichen noch lange hinziehen wird. Könnt ihr euch das vorstellen?

95 Weil im himmlischen Sein andere Lebensverhältnisse durch die feinstofflichen Lebensatome gegeben sind, kann aus diesem Grund der himmlische Liebegeist durch Künder den gottgläubigen Menschen keine Anweisungen gegeben haben, verschiedenen religiösen Geboten oder Gesetzen nachzugehen, die nur in ihrem feststofflichen menschlichen Leben Gültigkeit hätten bzw. zu verwirklichen wären. Das Leben in der ungesetzmäßigen Feststofflichkeit der Atome, das zum feinstofflichen himmlischen Leben völlig gegensätzlich aufgebaut ist, schuf nicht Gott und auch nicht die himmlischen Wesen, sondern abtrünnige Wesen und deshalb kann er ihnen keine Vorschriften machen, wonach sie sich richten sollen. Wahrlich, kein einziges religiöses Gebot einer Glaubensgemeinschaft stammt aus der himmlischen Quelle Gottes! Die religiösen Gebote, gleich um welche es sich handelt und den Gläubigen als göttliche Richtlinien zum Nachleben angeboten werden - manche Religionsgemeinschaften verbreiten sogar Angst machende und kasteiende Weisungen - stammen entweder von erdgebundenen fanatischen, religiösen Seelen, die diese den früheren medialen Menschen inspirativ ins Oberbewusstsein eingegeben haben, oder von Macht liebenden Geistlichen, die für die Gottgläubigen Lebensgebote ersonnen haben, um sie noch mehr an ihre Lehre und Glaubensgemeinschaft binden zu können.

Erkennt ihr nun nach dieser Schilderung des Gottesgeistes die dahinter liegende, weitsichtige himmlische Logik und das Unwahre der religiösen Lehren dieser Welt?



Wenn eine Glaubensgemeinschaft religiöse Vorschriften und Verbote in ihrer Lehre hat, die Menschen und ihre Seelen einengen und binden, dann kann der Gottesgeist nicht untätig bleiben und schweigen. Leider ist es dem universellen Liebegeist nicht möglich, die gläubigen Menschen direkt von innen über ihre Seele anzusprechen, weil die meisten durch ungesetzmäßige Lebensweisen zu niedrig schwingen und er über den seelischen Lebenskern zu ihrem Oberbewusstsein keine Verbindung herstellen kann. Deshalb kann er ihnen auch keine direkten schützenden und vorsorgenden Lebensweisungen geben, wie es bei den reinen Lichtwesen im himmlischen Sein üblich ist und wie dies auch bei den höher schwingenden, wenig belasteten Wesen in den lichtreichen Fallwelten stets direkt geschieht, die weitgehend auf die himmlischen Lebensgesetze ausgerichtet leben. Deshalb meldet er sich im irdischen Sein auf Umwegen über wahre demütige Künder, die seine Liebeweisungen zur Veredelung aus Überzeugung gerne annehmen und seine tief greifenden Botschaften anonym aus dem Hintergrund den geistig suchenden Menschen freiwillig anbieten. Weil keine Werbung und Weiterreichung der göttlichen Botschaften in der Weltöffentlichkeit geschieht, ist dies aus dem göttlichen Freiheitsgesetz gesehen keine Einmischung in das weltliche Leben der Menschen bzw. der tief gefallenen Wesen außerhalb des himmlischen Seins.



Ihr herzensoffenen Menschen, der Gottesgeist setzt nach einer Aufnahmepause des Künders die anregende und aufschlussreiche, jedoch für manche Menschen unangenehme Botschaft fort. Ja, sie ist für denjenigen unerträglich, störend und ärgerlich, der noch mit Scheuklappen lebt und nicht wissen will, wie die himmlische Realität tatsächlich aussieht. Weil er noch an verstaubte religiöse Lehrmeinungen gebunden ist, deshalb fällt es ihm sehr schwer, sein Denken in eine neue Richtung zu lenken. Diese Menschen neigen dazu, alles Wissen, das nicht in ihre religiöse Ideologie hineinpasst, sofort mit zurechtgelegten Worten abzulehnen. Diese mit religiösem Lehrwissen stark geprägten und belasteten Menschen einer Glaubensgemeinschaft - das vor Jahrhunderten unerleuchtete und hochmütige Menschen niedergeschrieben haben und das bis in die heutige Zeit durch intellektuelle Menschen mit neuen Aussagen verbessert und noch erweitert wird, die ihrer Glaubensideologie angepasst sind - verteidigen energisch ihre religiöse Lehre, obwohl sie nicht wissen können aus welcher Quelle sie wirklich stammt. Solch engstirnige Menschen machen sich nicht die Mühe ihr eigenes Wissen tiefgründig und logisch zu beleuchten und zu überdenken, weil sie fürchten, ihnen könnten unwahre und zweifelhafte Aussagen auffallen. Da sie glauben, Gott blind vertrauen zu können, nehmen sie das Lehrwissen als von Gott gegeben an.

Manche gottgläubige intellektuelle Menschen leben im religiösen Fanatismus, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sollten sie einzelne ermahnende Impulse aus ihrer Seele zum Umdenken auf ein freies inneres Leben erhalten, dann schieben sie diese auf die Seite. Das Senden feiner Impulse ins menschliche Oberbewusstsein ist nur einer Seele möglich, wenn ihre edlen, zartfühlenden und selbstlosen himmlischen Wesenszüge, wie z.B. der Herzlichkeit, Demut, Gerechtigkeit und Sanftmut, noch nicht mit eigensüchtigen, hochmütigen und herzenskalten fanatischen Verhaltensweisen und unlogischem religiösem Wissen vom menschlichen Bewusstsein völlig überdeckt sind. Wenn jemand die Glaubenslehre religiöser Fanatiker anzweifelt, dann neigen diese dazu, sich folgendermaßen zu äußern: Nur Gott selbst, mit seiner größten irdischen und kosmischen Intelligenz und Übersicht wisse es, warum er ihre Glaubensgemeinschaft gründen ließ und ihnen eine Glaubenslehre übertrug, die er bis in die heutige Zeit mit seinen Kräften unterstützt, da es sie sonst nicht mehr gäbe. Also ist sie gottgewollt und zum Heil der Menschen und Seelen sowie zu ihrer himmlischen Rückkehr notwendig.

100 Wahrlich, so eine irreale und kurzsichtige Einstellung treibt die engstirnigen Menschen immer weiter vom himmlischen Gesetzesleben weg. Kommt ihre Seele wieder einmal im Jenseits an, dann glaubt sie nur ihrem gespeicherten religiösen Wissen, das sich ihr intellektueller Mensch angelesen oder was er von ranghohen Geistlichen in Schulungen als religiöse Lehrmeinung gehört hat. Diese engstirnigen jenseitigen Wesen sind aus der himmlischen Sicht zu bedauern, denn sie glauben nur ihrem religiösen Wissen, das sie immer wieder aus ihren Seelenpartikeln abrufen und es unverändert als die absolute göttliche Wahrheit halten. Wenn himmlische Wesen sie darauf aufmerksam machen, dass sie durch ihr religiöses Wissen niemals eine höhere Bewusstseinsstufe in den Fallbereichen erschließen können und weiter vom religionsfreien himmlischen Leben abkommen, dann werden sie aus ihrer äußeren Scheinharmonie herausgebracht und bezeichnen erzürnt die himmlischen Wesen als Widersacher Gottes, so wie sie schon im menschlichen Leben aufgebracht reagierten, wenn jemand eine Aussage ihrer Religionslehre kritisierte bzw. die Unlogik aufzeigte.


Der Gottesgeist spricht in dieser Botschaft öfter den religiösen Fanatismus an, der Menschen und jenseitige Seelen stark steuert. Aus menschlicher Sicht ist jemand ein Fanatiker, der in blind übertriebenem und unduldsamem Eifer einer Idee oder Tätigkeit nachgeht, von der er sehr ergriffen und überzeugt ist.

Aus der himmlischen Sicht entstanden fanatische Gedanken und Handlungen bei den tief gefallenen Wesen erst, als sie sich in ihrer Lebensweise uneinig wurden. Durch ihren Meinungsstreit keimte in ihnen immer mehr ihre aufgewertete Persönlichkeit und Herrschsucht auf, womit sie sich bei anderen Wesen energisch durchsetzen wollten, damit diese ihren Ideen nachgingen. Dadurch kamen zu ihren negativen Wesenszügen der sich aufwertenden Persönlichkeit und Herrschsucht und später noch die Ungeduld bzw. ihr Übereifer hinzu.

Mit diesen negativen Wesenszügen begannen die abtrünnigen Wesen ihre materiellen Welten zu erschaffen, die sie auf die Zerstörung der Schöpfung ausrichteten. In ihrem Übereifer waren sie nicht mehr aufzuhalten, denn sie beabsichtigten, ziemlich schnell in den Auflösungszustand ihres Lichtwesens zu kommen, um dadurch ebenso das gesamte formgewordene Leben in der Gesamtschöpfung zu zerstören. Sie sahen keine andere Möglichkeit als durch diese mit unsagbarem Leid verbundene und herzenskalte Maßnahme - aus der himmlischen Sicht war dies eine herzzerreißende, wahnsinnige Planung - später in eine Lebensweise zu gelangen, die ihren Wünschen und Vorstellungen entsprach. Zu diesem kosmischen Zeitpunkt hatten sie schon die feste Absicht gehabt, nie mehr ins Himmelreich zurückzukehren. Darüber berichtete euch der Gottesgeist bereits ausführlich in einigen Botschaften, deshalb erweitert er dies jetzt nicht mehr.

Nun, die verblendeten und stark belasteten Wesen wussten, dass sie sich mit der Schaffung der materiellen Welten beeilen mussten, weil sie ahnten, dass die himmlischen Wesen in Verbindung mit dem Gottesgeist alles daransetzen würden, die grausame Zerstörung des Schöpfungslebens zu verhindern. Deshalb programmierten sie ihre Welten bzw. Sonnen und Planeten auf schnelle Umlaufbahnen und Drehbewegungen der Polachsen, damit auf ihren Planeten ein Tag- und Nachtrhythmus entstand und dadurch die kosmische Zeit für die Planetenbewohner schneller voranschritt als dies in den feinstofflichen Fallwelten gegeben ist.

105 Anmerkung: Über die Erschaffung der irdischen Zeit durch die Fallwesen, hat der Gottesgeist in der folgenden Botschaft ausführlich berichtet: „0626. Weltzeit - ein großes Übel für die inneren Menschen und auch tragisch für das zeitlose jenseitige Leben der Seelen“.

Die Schaffungen der materiellen Welten von vielen Fallwesen (Seelen), die sich auf feinstofflichen Planeten in den niedrig schwingenden und lichtarmen Bereichen befanden, waren vom Übereifer geprägt. Sie trieben sich gegenseitig an, ihre Planungen zügig durchzuführen. Immer mehr gelangten sie in eine Lebensweise, die sie vorher nicht kannten - diese negative Wesensart nennen die Menschen Fanatismus. Da ihre Schaffungen nicht wie geplant zeitlich vorankamen, trieben die Wesen, die mehr geistige Übersicht und das Sagen hatten, die beteiligten und noch gutmütigen, jedoch mit Schaffungen unerfahrenen Wesen rücksichtslos und erbarmungslos an. Ihre herrschsüchtige und unbarmherzige Lebensart ist heute noch intensiver, weil die dazugekommenen Speicherungen von den jenseitigen und diesseitigen Leben sie noch stärker dazu drängen so zu leben.

Alle ihre früheren schlechten Wesenszüge haben die Fallwesen ins menschliche Leben übernommen und in allen Lebensbereichen umgesetzt. Nun werden sie in arrogante, herrschsüchtige, ungeduldige, antreibende und bedrängende Lebensweisen getrieben, die sie selbst und andere unfrei machen und dadurch wird ihr menschliches und seelisches Bewusstsein noch weiter eingeengt. Da sie nun unter Zeitdruck leben, den die Weltzeit fördert und verstärkt, kommen sie immer mehr in Disharmonie- und Stresssituationen. Diesen Zustand verstärken noch diejenigen herrschsüchtigen Menschen, die ihren Untergebenen die Arbeiten mit Eindringlichkeit auftragen bzw. ihnen vorgeben sie unter Zeitdruck erledigen zu müssen. Durch ständige eilige Beschäftigungen und innerer Furcht vor herrschsüchtigen Vorgesetzten befinden sich nun viele Menschen unter nervlicher Anspannung und immer mehr erkranken dadurch psychisch, weil sie dem Leistungsdruck nicht mehr gewachsen sind. Das ist das Resultat einer unduldsamen und übertriebenen Lebensart, die ihr Fanatismus nennt.

Zum negativen Speicherkomplex der aufgewerteten Persönlichkeit und Herrschsucht ist im Verlauf des menschlichen Erdenlebens die Rechthaberei hinzugekommen. Durch die Uneinigkeit der Menschen begannen einige mit Gewalt zu herrschen. Die vom Gottesgeist erwähnten negativen Wesenszug-Speicherungen, die im seelischen und menschlichen Bewusstsein mehr oder weniger enthalten sind, sind bestückt mit bedrängenden Negativkräften. Wenn diese als Gesamtkomplex bei Menschen wirksam werden, dann fühlen sich diese belasteten Menschen in manchen Situationen, wenn sie fanatisch hinter einer Sache oder einem Wissen stehen und ihnen jemand berichtigend etwas aufzeigt oder sie auf einen unschönen Wesenszug hinweist, persönlich verletzt. Manche sind dann so aufgebracht, dass bei ihnen die Gefahr besteht, dass sie gewalttätig werden. Das ist ein starker Fanatismus.

Fanatische Wesenszüge treiben immer wieder Menschen und jenseitige Wesen in schwere Auseinandersetzungen und fürchterliche Kriege. Dies geschah zu allen Zeiten auf der Erde seit Menschen leben und von deren Existenz ihr noch kein Wissen habt. Die fanatische Lebensweise übertrugen die Fallwesen auch in den religiösen Lebensbereich und sie kämpfen seit Jahrtausenden bis in die heutige Zeit um die religiöse und weltliche Vorherrschaft und Macht über gläubige Menschen.

110 Ihr würdet vielleicht gerne den Gottesgeist fragen: Wann hört endlich dieser fanatische Wahn bei den Menschen und jenseitigen Seelen auf?

Wahrlich, das liegt im Ermessen der einzelnen Wesen, das heißt, wie schnell sie aus den Irrgärten ihrer unschönen bzw. ungesetzmäßigen Speicherungen herauskommen wollen. Ohne Bereitschaft zur Wesensveränderung durch ein stetiges Umdenken und eine Neuorientierung auf die himmlischen, unpersönlichen, sanften und herzlichen Lebensweisen sowie die freie Inanspruchnahme der göttlichen Hilfe ist dies einem Menschen oder jenseitigen Wesen nicht möglich, weil die aufgesetzten ungesetzmäßigen Speicherungen kein anderes Denken und Leben zulassen. Wahrlich, das ist eine große Tragödie für die einst reinen himmlischen Wesen.

Nun wisst ihr aus der kurzen und groben Schilderung des Gottesgeistes, wie Fanatismus entstanden ist und welche schlimmen Ausmaße er schon bei den tief gefallenen Wesen erreicht hat.



Ihr herzensoffenen Menschen, da euch der Einblick in die jenseitigen feinstofflichen Welten fehlt, könnt ihr euch auch nicht die jenseitigen, religiös gebundenen Seelen in ihrer Lebensweise vorstellen. Wahrlich, die tief religiösen Seelen, gleich welcher religiösen Lehre sie noch nachgehen bzw. Glaubensgemeinschaft sie angehören, leben weiter mit aufgesetzten Scheuklappen und interessieren sich nur für ihr aufgenommenes religiöses Wissen, das sie im menschlichen Kleid schon in einer früheren oder in der jetzigen Zeitepoche aufgenommen haben. In diese Wissensspeicherungen blicken sie immer wieder hinein, wenden sie hin und her und überlegen, wie sie das Wissen den gottgläubigen Seelen im Jenseits, die ebenso an ihre Lehre gebunden sind, noch verständlicher machen können. Ihre ganzen Überlegungen gehen dahin, ihre religiöse Lehre zu perfektionieren, damit sie bei den Seelen und auch später bei den Menschen gut ankommt. Dieser Beschäftigung gehen sie emsig nach, da sie von ihrer Glaubensideologie so sehr überzeugt sind. Wenn sie sich wieder auf Erden inkarnieren wollen, dann verhelfen ihnen bereitwillige jenseitige Wesen, die an ihre Glaubensgemeinschaft gebunden sind und sich ihnen stets unterwürfig erweisen. Sie buckeln vor den belehrenden und überheblichen Geistlichen, da sie daran glauben, Gott hätte sie mit seiner himmlischen Weisheit sehr beschenkt. Darum findet ihr Wirken in den religiösen Seelenbereichen großen Anklang, Bewunderung und Beliebtheit bei gleich ausgerichteten jenseitigen gottgläubigen Wesen, die sich an sie zur religiösen Orientierung gebunden haben und nicht mehr loskommen, weil sie davon überzeugt sind, Gott hätte sie für ihre himmlische Rückkehr gesandt.

Wenn sich die jenseitigen großen religiösen Macher wieder inkarnieren, dann suchen sie sich selbst ihre Eltern aus. Es sind meist auf ihre Glaubensrichtung ausgerichtete, wohlhabende Menschen, die ihnen ein religiöses Studium ermöglichen können. In ihrer Inkarnation verfolgt die Seele das Ziel, über ihren Menschen wieder so weit zu kommen, dass sie mit ihm ein großes religiöses Ansehen und einen hohen geistlichen Rang erlangen kann. Dies ermöglichen der einverleibten Seele mehrere Helferseelen ihrer Glaubensgemeinschaft, die auch als Schutzwesen den Menschen stets begleiten und ihm weisende Impulse geben, so wie es die Seele vor ihrer Inkarnation mit ihnen abgesprochen hat. Solche Seelen, die durch das unreale religiöse Wissen weiter ihr himmlisches Licht und Lebensspeicherungen zudecken, unterstützt der Gottesgeist nicht mit Energien und auch nicht mit seinem Schutz. Wer so uneinsichtig leben will, den kann doch das himmlische Liebelicht nicht noch mit Energien unterstützen, denn er nimmt durch seine eigenwillige Lebensweise noch viele Seelen in die Gegenrichtung des himmlischen Lebens mit. Das ist wahrlich eine Tragödie, was so eine Seele sich und anderen antut.

115 So eingestellte hochrangige Geistliche in dieser Welt und gleichartige jenseitige Wesen in den Fallbereichen verursachen sehr viel Leid bei ihren Anhängern. Es sind meist herzensgute Wesen (Seelen), die sich mehrmals im Irrgarten Erde verlaufen haben und selbstständig nicht herausfinden. Will sich eine jenseitige Seele von der vertrauten Religionsgemeinschaft lösen, dann sprechen sie viele hochrangige religionsgebundene Wesen an und beeinflussen sie so stark, dass sie eingeschüchtert ihr Vorhaben wieder aufgibt und weiter in den Reihen der geistlichen Führer bzw. der Glaubensgemeinschaft verbleibt.

So ergeht es vielen religiösen jenseitigen Seelen, die zu irdischer Zeit sich einer Religionsgemeinschaft angeschlossen haben und nicht mehr von ihr loskommen, weil sie von sich selbst überzeugten, religiös hochrangigen Wesen mit Furcht machenden Weisungen, die ihnen angeblich Gott eingab, so stark beeinflusst werden, damit sie dem Widersacher Gottes nicht in die Hände fallen. Die eingeschüchterten Seelen haben dann genug von ihrem religiösen Befreiungsversuch.

Wahrlich, die Prediger im Jenseits geben ihren Anhängern immer wieder zu verstehen, dass ihre Religionslehre die einzig wahre sei und von Gott stamme. Alle anderen wären vom Widersacher Gottes gegründet worden und wer sich ihnen anschließt, der müsse mit der Gottesstrafe rechnen. Das bedeute für sie dann die ewige Verdammnis. Zur Abschreckung lehren die jenseitigen Prediger dies noch heute ihren treuen Anhängern und das Resultat davon ist, dass die eingeschüchterte Seele sich nicht mehr zu helfen weiß, deshalb bleibt sie weiter an ihre frühere Glaubengemeinschaft gebunden und lebt unfrei ein Leben, das religiöse Führer ihr vorgeben.

Wenn ihr wüsstet, was im Jenseits in den Glaubensgemeinschaften und mit den daran gebundenen Seelen noch geschieht, dann würdet ihr aus dem Staunen und Schaudern nicht herauskommen, denn in eurer Erdenzeit ist diese schlimme jenseitige Gegebenheit für euch unvorstellbar. Die Grundlage dieses jenseitigen entsetzlichen Zustandes ist einmal auf Erden von überheblichen, fanatischen und gewaltsamen religiösen Menschen geschaffen worden.

In früherer irdischer Zeit und auch noch heute wurden bzw. werden neue religiöse Gruppen gegründet, in denen Menschen den Glaubensführern hörig werden. Leichtgläubige, jedoch gutmütige Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens und ahnen nicht, was später mit ihnen geschieht. Sie sind anfangs begeistert von der neuen Glaubenslehre und fühlen sich viel freier als in der vorigen Religionsgemeinschaft, in der sie schon als Säugling zwangsläufig ein Mitglied wurden, ohne Rücksicht auf die Wesensfreiheit, weil sich die Eltern dazu ermächtigt fühlten, da es ihre Glaubenslehre, angeblich nach Gottes Weisung, so verlangt. Diese suchenden Menschen sehnen sich nach mehr Verinnerlichung mit Gott, dem universellen Liebegeist. Diese finden sie vorläufig in der religiösen Gruppe und ihrer Lehre. Doch auch hier, dies merken sie später entsetzt, werden ihnen strenge religiöse Vorschriften auferlegt, die ihre Freiheit beschneiden. Manche Führer solch religiöser Gruppierungen sind medial begabt, doch aus welcher Quelle sie das große geistige Wissen tatsächlich beziehen, das erfahren die Gläubigen der Glaubensgemeinschaft und auch der mediale Mensch nicht.

120 Die Tatsache ist, dass der Gottesgeist nur in sehr wenigen kleinen, religionsfreien Gruppen spricht, wo der mediale Mensch sich demütig im Hintergrund aufhält und seine Zuhörer nicht mit persönlichem Wissen bedrängt bzw. sie selbst belehrt. Diese freien geistigen Gruppen - zu denen jeder Mensch freien Zugang hat ohne sich an den medialen Menschen oder an die Zuhörer zu binden - unterstützt der Gottesgeist mit seinen himmlischen Kräften. Doch wenn die medialen Menschen irregeführt glauben sich mit der Aufnahme des Gotteswortes in öffentlichen Räume begeben zu müssen und noch dazu beginnen für ihre Gruppe oder Glaubensgemeinschaft und die Botschaften in den weltlichen Tageszeitungen, mit Plakaten und Handzetteln zu werben, dann mischen sie sich mit dieser unfreien Lebensweise in das Weltleben anders denkender Menschen ein. Dieses Verhalten ist aus himmlischer Sicht ungesetzmäßig, weil sie so ihre Glaubenslehre anders denkenden Menschen zur Bekehrung aufdrängen wollen, auch wenn manche herzliche und demütige Menschen, aus Unwissenheit der himmlischen Gesetze, mit der öffentlichen Werbung es gut meinen. Sie beeinflussen dadurch die glaubenslosen, frei denkenden Menschen, die ein Anrecht auf ihre Lebensweise haben, auch wenn sie atheistisch ist.

Solch eine Verhaltensweise entspricht nicht dem Freiheitsgesetz der himmlischen Wesen. Deshalb wird so ein Künder ab diesem ungesetzmäßigen Augenblick nicht mehr mit göttlichen Kräften unterstützt und nicht mehr von Gott inspiriert. Von dieser himmlischen Gesetzmäßigkeit wissen nur wenige geistig erfahrene Menschen, deshalb spricht dies der Gottesgeist heute durch einen himmlischen Lichtboten an, der die Botschaft ausschließlich nach dem göttlichen Willen an das Bewusstsein des Künders sinngemäß und ungekürzt weitergibt.

Wahrlich, die geistige Unwissenheit in dieser lichtarmen Welt ist groß, weil viele gottgläubige Menschen von den erdgebundenen hinterlistigen Wesen und ihren inkarnierten Helfern irregeführt wurden und es weiter werden. Sie lassen es nicht zu, dass gutmütige gläubige Menschen mehr von den edlen und herzlichen himmlischen Lebensweisen erfahren, die die himmlischen Wesen durch Evolutionen ständig erweiternd erschließen können.

Einige Menschen mit einem starken Sinn für Gerechtigkeit und Ordnung warnen in dieser Welt zu Recht vor heimtückischen und ausbeuterischen religiösen Glaubensgemeinschaften und ihren nebulösen Seelenheil-Versprechern, die auf Kosten gutgläubiger gottverbundener Menschen immer wohlhabender werden. Doch sie machen leider mit Warnungen vor den Religionsgemeinschaften Halt, die schon lange wohlhabend sind. Gegen sie können sie vor dem weltlichen Gesetz nichts ausrichten, weil ihr weltlicher Einfluss nicht so weit reicht. Wahrlich, einige Religionsgemeinschaften warnen vor den üblen Machenschaften religiöser Gruppen, doch wer in ihren religiösen und weltlichen Machtapparat hineinschauen könnte, der würde es kaum glauben, was da alles aus der himmlischen und weltlichen Sicht ungesetzmäßig abläuft. Der Reichtum manch einer Religionsgemeinschaft ist für die nicht eingeweihten Gläubigen unvorstellbar groß, das heißt, ihre Besitztümer auf der ganzen Welt werden stets vergrößert und ihre finanziellen Beteiligungen bei Großkonzernen nehmen zu. Dies alles geschieht ohne Einblick der Gläubigen. Doch vor die spendenfreudigen Gläubigen treten die Geschäftemacher mit der Maske der Täuschung und machen die besorgniserregende Aussage, dass es ihrer Glaubensgemeinschaft finanziell schlecht gehe und sie nun auf weitere großzügige Spenden herzensguter Menschen angewiesen wären.

Aus der himmlischen Sicht ist dies eine heuchlerische Handlung, die die religiösen geschäftstüchtigen Macher mit zwei Gesichtern zeigt. Einerseits geben sie sich vor ihren Gläubigen so, dass sie angeblich Gott durch Befolgung seiner Gebote die Ehre schenken und dafür alles tun, dass Menschen von Gott nicht abfallen, andererseits setzen sie alles daran, dass ihr Machtimperium durch Geschäftsgewinne in unvorstellbarer Größe weltweit wächst. Da ranghohe religiöse Vorfahren auf listige Weise mit den früheren weltlichen Führern ausgeklügelte, unwiderrufliche finanzielle Abgabeverträge ausgehandelt haben, erhält manche große Religionsgemeinschaft noch heute in bestimmten Ländern regelmäßig immense Unterstützung durch Steuergelder und dies auch von religionsfreien Bürgern. So sind sie heute finanziell abgesichert und können ihr Machtimperium halten und sogar noch vergrößern, angeblich nach dem göttlichen Willen.

125 Wahrlich, die gottgläubigen religiösen Macher schämen sich nicht, den Gläubigen einen Teil ihres mühsam erarbeiteten Verdienstes, gesetzlich geregelt, wieder abzunehmen. Davon leben manche sogar in fürstlichen Gemächern. Doch gerade diese Religionsgemeinschaften warnen vor der Ausbeutung durch andere religiöse Gruppierungen, obwohl sie selbst nicht wissen und es auch niemand beweisen können, dass ihr Glaube der richtige ist. Welch ein Irrtum und ein ungerechtes, widersprüchliches Verhalten religiöser hochrangiger Geistlicher, die die himmlische Gerechtigkeit schon lange seelisch und menschlich zugedeckt haben und in Ungerechtigkeit und Arroganz nichts mehr Schlechtes fühlen.

Wahrlich, der Gottesgeist möchte euch noch viel mehr zu den religiösen Irrtümern sagen und auch über die Bindungen zu dieser ungesetzmäßigen Welt, doch das kann er nicht, weil das eingeengte Bewusstsein der Menschen es heute noch nicht zulässt bzw. es sich dagegen sträuben würde, das berichtigende himmlische Wissen anzunehmen. Darum beschränkt er sich auf diese Aussagen. Er möchte nicht, dass der Künder große Schwierigkeiten mit den Glaubensgemeinschaften und weltlichen Gesetzen bekommt. Der Gottesgeist möchte jeden Menschen und auch den Künder vor dunklen Menschen schützen, die sofort aufschreien, wenn sie hören, dass ihre weltliche oder religiöse Ideologie kritisiert wurde. Manche von ihnen sind unberechenbar, denn sie werden dann von den dunklen erdgebundenen Seelen dazu angestachelt, die Kritiker aus dem Weg zu schaffen, das heißt, sie öffentlich lächerlich oder durch gerichtliche Beschlüsse mundtot zu machen. Dies geschah zu jeder irdischen Zeit, deshalb hat der Gottesgeist bisher wenige Chancen gehabt, das religiöse Wissen, das Gott zugesprochen wird und gutmütige Menschen und Seelen schon lange blendet und in die Irre führt, zu berichtigen.

Wer aufgeschlossen ist für das tiefgründige Botschaftswissen aus der himmlischen Quelle, der hat jetzt die Gelegenheit, dieses Wissen für sein selbstständiges, freies und ewiges kosmisches Leben sorgfältig und detailliert zu überdenken und daraus seine Schlüsse zu ziehen.


Bitte werdet euch dessen noch mehr bewusst: Das feinstoffliche Leben in den himmlischen Ebenen bzw. auf dem Planeten, dem einmal eure inkarnierte Seele angehörte und wohin sie wieder zurückkehren wird, findet ohne Glaubensbekenntnisse, -lehren oder eingrenzende Schwüre statt und ist auf keine ranghohen Persönlichkeiten ausgerichtet, die andere Wesen führen und unterweisen. Eine Hierarchie, wie sie manche Religionen fälschlich lehren, gibt es im himmlischen Sein nicht. Wer in das Himmelreich zurückkehren will, der sollte die Wesensgleichheit annehmen und auch leben. Und er sollte seine weltlichen Gewohnheiten mit dem heutigen geistigen Wissen logisch überdenken, damit er sich bewusst wird, dass er sie einmal lassen muss, denn in den feinstofflichen himmlischen Bereichen lebt das Lichtwesen vollkommen andere Lebensweisen. Seine Sinnesorgane sind nur auf das feinstoffliche Leben programmiert und jede seiner Lebensweisen ist an das Bewusstsein der Planetenbewohner angepasst.


Bitte überdenkt auch weitsichtig die Gesetzmäßigkeit der Speicherung von Lebensinformationen. Das betrifft euer menschliches Ober- und Unterbewusstsein sowie eure inwendige Seele, die jede eurer menschlichen Regungen in den Seelenpartikeln mitspeichert. Je länger der Mensch eine lieb gewonnene Lebensweise führt, desto mehr gewöhnt er sich an diese. Da die feinstoffliche Seele alle seine Gewohnheiten mitspeichert, wird sie im Jenseits stark davon beeinflusst, deshalb verspürt sie eine starke Anziehung und ein Sehnen, sich wieder in der menschlichen, gewohnten Lebensweise aufzuhalten. Infolge dessen zieht es so viele jenseitige Seelen wieder in die Materie bzw. in diese Welt. Aus diesem Grund nimmt die Wiedergeburt auf Erden kein Ende und die Überbevölkerung nimmt weiter zu. Viele Seelen kommen sogar aus den höheren Fallbereichen, weil sie eine starke Anziehung zu einer früheren gewohnten Lebensweise in sich verspüren und sie wieder erleben wollen.

130 Versucht schon auf Erden im Bewusstsein bzw. in der Ausrichtung so zu leben, dass ihr euch an keine menschliche Lebensweise bindet. Dann habt ihr mit eurer Seele nach dem irdischen Leben in den feinstofflichen Bereichen durch euer Wissen die gute Möglichkeit, Gott jede Gewohnheit, die euren Menschen prägte, bzw. eine oder mehrere irdische Betätigungen der er gerne nachging, bald zur Umwandlung zu übergeben. Dadurch wird die starke Anziehung zu einer menschlichen Gewohnheit aufgelöst und ihr könnt viel schneller vom herrlichen und glückseligen himmlischen Leben magnetisch angezogen werden. Dort erwartet euch ein Leben in unvorstellbarer Schönheit mit Lebensweisen, die euch glückselig stimmen werden.


Da nun die Rückführung aller gefallenen Wesen angesagt ist und jetzt die Fallzeit nach vielen Äonen zu Ende ist, beginnen allmählich himmlische Wesen zusammen mit freiwilligen, schon ziemlich lichtdurchdrungenen außerirdischen Wesen, das Leben in der niedrigsten Schwingung der Fallbereiche auf eine höhere Schwingung vorzubereiten. Das ist im himmlischen Rückführungsplan beinhaltet und wird von der Ich Bin-Gottheit, die die größte universelle Übersicht hat, koordiniert. Darum sputet euch mit eurer Wesensveränderung zu positiven, edlen Wesenseigenschaften, dann habt ihr es im Jenseits leichter, euch von weiteren Ungesetzmäßigkeiten mit der Hilfe der gütigen Gottheit zu befreien.

Bitte denkt daran eure religiösen Bindungen tiefgründig zu überdenken, ob sie euch bei der ersehnten himmlischen Rückkehr helfen oder nur ein schwerer Klotz an den seelischen Beinen sein werden. Ihr seid selbst verantwortlich für euer irdisches Leben und auch für das Weiterleben in den jenseitigen feinstofflichen Bereichen, darum bestimmt ihr jetzt und auch im Jenseits frei, zu welcher Lebensweise ihr euch hingezogen fühlt, dort werdet ihr dann mit Gleichgesinnten leben.

Ihr habt vom Gottesgeist für euer jetziges und jenseitiges Leben viele Denkanstöße erhalten, doch ihr selbst entscheidet eure Lebensrichtung, in die euch kein Wesen und auch Gott nicht hineinreden darf, weil dies sonst eine Beschneidung eurer Wesensfreiheit wäre. Gott wird nie zu euch sagen, ihr müsst dieses oder jenes tun, weil er keine einzige Speicherung eines Zwangs besitzt. Leider gibt es viele tief gefallene Wesen und Menschen, die anderen Zwänge aufbürden und dann Gott diese unfreie Wesensart zusprechen. Wenn ihr das in einer Glaubensgemeinschaft zu hören bekommt, dann könnt ihr euch fragen, aus welcher Quelle dieses Wissen wohl stammen könnte und welche Wesensart Menschen haben, die dies noch unterstützen.

Fühlt euch als freie kosmische Wesen und so ihr es ehrlich mit der himmlischen Rückkehr meint, lebt bescheiden und demütig im Hintergrund und haltet immer wieder eine herzliche Zwiesprache mit dem gütigsten und herzlichsten universellen Wesen, Gott, in euch. Dann spürt ihr durch die innige Herzensverbindung zu ihm immer deutlicher, mit welchem Wesenszug ihr noch nicht im göttlichen Gesetz lebt. Wenn ihr eine innige Beziehung zum universellen Liebegeist aufgebaut habt, dann spürt ihr seine Weisungen über eure geistig erwachte und höher schwingende Seele. Für sie ist vordergründig, dass sie sich mit ihrem Menschen nicht mehr schwer belastet und auch, dass sie durch ihn immer mehr die Gelegenheit erhält, unabhängig von religiösem Wissen zu leben. Sie lässt ihrem Menschen immer mehr durch zarte Impulse spüren, dass er sich noch herzlicher und verständnisvoller seinen Mitmenschen gegenüber verhalten sollte, um mit ihm in eine höhere Schwingung zu gelangen.

135 Wahrlich, auch wenn der Mensch wenig geistiges Wissen besitzt, aber nach den zuletzt genannten Kriterien nach und nach lebt, dann ist er auf dem geradlinigen Weg ins Himmelreich. Wozu braucht er dann ein verstaubtes religiöses Wissen, von dem keiner weiß, aus welcher Quelle es wirklich stammt und ob es der himmlischen Wahrheit nahe kommt und von dem einmal zu früherer Erdenzeit unerleuchtete Menschen glaubten, dass es für ihr Seelenheil und auch anderer Menschen notwendig wäre. Darum seht bitte euren himmlischen Heimgang aus einer höheren Perspektive, dann erübrigt sich eine Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft, auch wenn sie nach außen ziemlich frei zu sein scheint.

Bitte lasst euch nicht täuschen, denn keine angeblich freie religiöse Gruppe ist wirklich frei. Jede Glaubensgemeinschaft ist auf bestimmte Glaubensbetrachtungen und Lebensbestimmungen aufgebaut bzw. auf religiöse Aussagen ausgerichtet, die dann das menschliche Ober- und Unterbewusstsein und auch die Seele sehr prägen, je länger der Mensch in der Glaubensgemeinschaft verbleibt und über die Glaubensaussagen nachdenkt, diese nachspricht und nachzuleben versucht. Diese Speicherungen nimmt die Seele ins Jenseits mit und richtet ihr Leben dort weiter danach aus. Die Folge davon ist, dass sie fest davon überzeugt ist, dass sie die göttliche Wahrheit besitzt und Gott nur durch diese Lebensweise näher kommen kann. Doch die Tatsache ist eine andere, weil dieses Wissen nur auf diese Welt und das menschliche Leben zugeschnitten ist, jedoch nicht für ein höheres Leben in den jenseitigen Bereichen.

So kann eine gutmütige, gottgläubige Seele viel kosmische Zeit auf ihrem himmlischen Rückweg verlieren. Deshalb rät euch der Gottesgeist heute über den Künder, ein geistiges Wissen zuerst logisch zu überdenken, ob es mit dem feinstofflichen Leben der jenseitigen Wesen etwas zu tun haben kann oder nicht. Wenn die Aussagen noch sehr auf diese materielle Welt ausgerichtet sind, dann ist Vorsicht geboten, denn dann handelt es sich um Mitteilungen aus dem erdgebundenen Bereich der Seelen, die noch gerne auf die Materie blicken und Menschen stark beeinflussen wollen, weil in ihren SeelenpartikelSpeicherungen noch ein starkes Sehnen nach dem menschlichen Leben aktiv ist. Deshalb beeinflussen sie Menschen ihresgleichen und sehnen sich danach, sich durch sie ihre Wünsche zu erfüllen.

In religiösen Kreisen ist es schon üblich, dass erdgebundene Seelen gerne ihre Glaubensgeschwister betreuen und sich auch als Schutzwesen betätigen. Sie steuern die Menschen ihrer Wellenlänge so wie sie es sich vorstellen. Sie treiben sie förmlich dazu, sich mit gleichgesinnten religiös gebundenen Menschen zu vermählen und leben mit ihnen in ihrer Familien- und Hausgemeinschaft. Dies ist wahrlich das Resultat religiöser Gebundenheit, von der die jenseitigen Seelen und auch die Menschen nicht freikommen, weil ihre Speicherungen sie daran hindern, zu einem anderen Denken und Leben zu gelangen. Auch die eigenwilligen religiösen Schutzwesen an ihrer Seite - die nach den Anweisungen jenseitiger, höher gestellter religiöser Führer diese Aufgabe unterwürfig ausüben - lassen es nicht zu, dass sich ein gutmütiger Mensch von der Religionsgemeinschaft löst, um ohne Vormundschaft anderer, in herzlicher gottverbundener Weise frei leben zu können.

Wahrlich, wenn die religiös gebundenen Menschen wüssten, was sich unsichtbar in ihrer Nähe abspielt, dann würden sie von Angstzuständen geplagt werden und in Depressionen fallen, denn sie sind in Wirklichkeit Gesteuerte der jenseitigen religiösen Wesen, die ihren irdischen Lebensweg bestimmen. Darum bittet euch der Gottesgeist über einen himmlischen Lichtboten: Wacht geistig auf und löst alle Fesseln religiöser Bindungen, damit euch auf Erden reine himmlische Lichtwesen nach dem göttlichen Willen zum Schutz in Gefahrensituationen begleiten und beistehen können, die euren freien Willen niemals beschneiden werden. Ihr entscheidet frei über euren Lebensweg, doch bedenkt gut, welchen ihr wählt.


140 Über die angebotenen Weisungen lässt euch der Gottesgeist frei denken und handeln. Er wird euch niemals zwingen seine Angebote zu überdenken oder anzunehmen, denn dies wäre außerhalb der göttlichen Freiheit. Doch er darf euch bitten, für euer ewiges Leben und eure kosmische Freiheit zum eigenen Vorteil etwas zu tun.

Mit diesen Worten aus der himmlischen Quelle verabschiedet er sich über reine himmlische Lichtwesen von den herzensoffenen Menschen und wünscht ihnen nichts sehnlicher, als die baldige himmlische Rückkehr!