Botschaft 1002. (Version vom 01.12.2009)
(1/5) Was der Mensch in der Sterbephase und nach dem Tod die Seele im Jenseits erleben

Supernova in Weiß und Lila Farbtönen.

Teil 1 enthält noch folgende Themen:

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Meinen Liebestrom kannst du (Künder) wieder nach meinem göttlichen Willen in deinem Inneren empfangen. Heute habe ich dir über deine Seele das geistige Bild übermittelt, wie sich bei einem alten und bereits energieschwachen Menschen die Seele aus dem Körper herauszieht. Dieses kurz in dein Oberbewusstsein eingeblendete geistige Bild möchte ich mit meinen begrenzten Möglichkeiten im menschlichen Leben, beschreiben.

20 Die Übermittlung überlasse ich einem himmlischen Lichtboten, der schon die vorherige Botschaft aus meinem universellen Herzen, der Urzentralsonne, an dich bzw. euch innere Menschen, die ihr täglich auf mich herzlich gerne ausgerichtet seid, weitergeleitet hat. So übergebe ich nun mein Lichtwort dem himmlischen Boten der göttlichen Liebe, der nach meinem Willen befugt ist, sich dir mitzuteilen. Mit dem Liebe-Lichtstrom aus meinem zentralen universellen Sonnenherzen möchte ich euch in dieser schweren irdischen Zeit auf eurem lichtarmen Planeten des Fallseins, außerhalb des himmlischen Seins, noch mehr berühren. Darum kommt öfter zu mir in euer Inneres, damit ich euch von dort vermehrt aufbauende und stützende Lebenskräfte übertrage. Das ist mein sehnlichster Wunsch für euch, weil ich euch helfen und fürsorglich für euch das Beste möchte - doch ihr selbst bestimmt frei für euch, ob ihr meinem guten Rat folgen wollt.


Sein Liebe-Lichtstrom aus der größten universellen Quelle versiegt nie, und wenn ihr aus ihr trinkt, dann beschenkt sie euch mit vermehrten Lebenskräften. Dies geschieht heute wieder beim Künder, der über mich, einen himmlischen Lichtboten, das göttliche Lichtwort vereint mit seinen Liebekräften aus seinem universellen Herzen empfängt.

So kann ich vom Gottesgeist für euch innere Menschen wieder eine Lichtbotschaft weiterreichen, in der er schildert, wie sich bei einem Menschen höheren Alters die Seele aus seinem Zellkörper immer mehr zurückzieht bzw. was der Mensch und seine Seele in der Sterbephase erleben.

Viele Menschen, die sich fortlaufend geistig orientieren und aufgeschlossen für neue Informationen über kosmische Geschehnisse sind, freuen sich, wenn sie vom Gottesgeist tiefgreifende Erklärungen über noch unbekannte Lebensvorgänge im physischen Körper erhalten. Das ist aus himmlischer Sicht verständlich, weil sie dies betrifft und ihr menschliches und seelisches Bewusstsein erweitert. Darum freuen sich manche sehr, wenn ihnen wieder kleine Wissenströpfchen vom Gottesgeist zum besseren Verstehen des menschlichen und seelischen Lebens in die Hände fallen und sie dadurch einen größeren geistigen Überblick vermittelt bekommen. Das heißt, durch das Wissen um die unsichtbaren und ihnen unbekannten Geschehnisse ist es ihnen möglich, sich ein genaueres Bild über ihr derzeitiges Leben im physischen Kleide und danach im ewigen Lichtkörper zu machen, und das kann ihrem menschlichen und seelischen Bewusstseins zum schnelleren Reifen verhelfen.



Der Sterbevorgang eines Menschen im Alter beginnt schon mehrere Jahre vor seinem Ableben. Eine geistig erwachte, ziemlich lichte Seele - von der der Gottesgeist zuerst berichtet - bereitet mit der göttlichen Hilfe alles vor, um sich langsam mit ihren Energien aus ihrem physischen Körper herauszuziehen. Sie ist in ihren Lichtpartikeln energetisch eng mit ihm verbunden. Da sich ihr Mensch in einem höheren Bewusstsein und höherer Schwingung befindet, kommuniziert sie rege mit dem Zellenstaat, und das bedeutet, dass sie die vielen Zellverbände, die im physischen Körper verschiedene Aufgaben erfüllen, von ihrem Vorhaben informiert. Damit der physische Körper weiterhin lebensfähig bleibt, nimmt sie ganz langsam und vorsichtig, Zug um Zug, die Lebenskräfte aus ihm heraus. Sie sieht schon vorher nachts vom Gottesgeist in Bildern - bevor sie die Phase zum Übergang ins feinstoffliche Jenseits einleitet - welche Möglichkeiten ihr noch zur Verfügung stehen, um einigermaßen erträglich, das heißt, ohne größere Schmerzen und Plagen im physischen Körper verbleiben zu können. Erreicht ihr physischer Körper die Lebensphase, in der ihr das menschliche Leben - an dem sie über ihren Körper teilnimmt und auch ertragen muss - durch physische und psychische Leiden, Mühen und Entbehrungen nicht mehr lohnenswert erscheint, dann bittet sie nachts den Gottesgeist in ihrem Wesenkern um weitere Auskunft. Das kann sie aber nur, wenn es ihr schon möglich ist, das hoch schwingende göttliche Lichtwort in Bildern zu empfangen.

25 Doch wenn sie noch nicht ganz so hoch schwingen kann, aber schon gereift ist, dann wendet sie sich nachts in herzlicher Bitte an Gott, damit er ihr über reine himmlische Wesen indirekt Auskunft gibt, was im Moment für sie und ihren Menschen der göttliche Wille ist. Sie weiß inzwischen von den himmlischen Lichtboten, dass Gott zuerst alles für sie im physischen Körper einleitet, damit sie es beim Übergang in die jenseitigen feinstofflichen Bereiche leicht hat. Die vorrangige Hilfe erhält die Seele deshalb, weil sie das ewige Leben besitzt bzw. unsterblich ist. Der Gottesgeist wird sie niemals zum Verbleib im energielosen und von Schmerzen geplagten Körper drängen, weil er ihren freien Willen immer respektiert. Die Seele hat die volle Entscheidungsfreiheit, das heißt, sie bestimmt wie lange sie noch im physischen Körper bleiben möchte. Das ist unsere himmlische Freiheit, in der wir ewiglich leben. Hat der Körper so weit abgebaut, dass die Seele keine erträglichen Lebensmomente mehr erleben kann, dann beginnt sie sich energetisch langsam oder manchmal sehr schnell aus ihrem Körper herauszuziehen, und dies geschieht folgendermaßen:

Wenn sich der Mensch im kurzen Tiefschlaf befindet, dann wirkt eine geistig reifere Seele in ihrem physischen Körper. Sie schaut sich mit der Hilfe Gottes in ihrem physischen Körper um, das heißt, sie geht systematisch die Körperteile und Zellen durch und sieht und erkennt dann, welche Zellen aus Energielosigkeit nicht mehr im Stande sind sich zu teilen bzw. zu erneuern, um das menschliche Leben weiter aufrecht zu erhalten bzw. im bewahrenden kosmischen Leben verbleiben zu können. Sie weiß sofort, wenn es keinen Sinn mehr hat diese aus ihrem seelischen Energiepotenzial weiter zu stützen, weil ihr dies viele kostbare Energien kosten würde.

Sie wusste schon vor Beginn ihres Lebens im physischen Körper, vor der Einverleibung in einen Säugling, dass die Fallwesen in den Genen Programmierungen bzw. Funktionsinformationen nur für ein kurzes Leben, das heißt, bis ca. 100 Jahre eingespeichert hatten. Diese wussten schon lange, dass ihre seelische Lebensenergie - die sie bei der Teilung der Schöpfung vom universellen Liebegeist aus der Urzentralsonne auf eine vorbestimmte Äonenzeit für ihr Leben außerhalb des Himmelreiches als Vorschuss bzw. Eigenkapital für einen selbstverantwortlichen, sparsamen Haushalt erhielten und die sie im Inneren Selbst um den Wesenskern speicherten - fast verbraucht ist. Deshalb wollten sie sich mit ihren noch vorhandenen wenigen Lebensenergien den Gefallen tun und möglichst oft in verschiedenen Körpern leben, um dadurch ihre abartigen Wünsche, die nichts mit dem himmlischen Lebensprinzip gemeinsam haben, in dieser und anderen feststofflichen Welten ausleben zu können. Ihre Lebensspeicherungen in den Genen, worin u.a. Speicherungen für ein kurzes Leben enthalten sind, steuern das Zellsystem des Menschen.

Würde eine weit gereifte Seele aus einem bestimmten Grund vorhaben, den Aufenthalt im physischen Körper um viele Jahrzehnte oder gar um Jahrhunderte zu verlängern, dann müsste sie zur Umprogrammierung das ganze immense Speichernetz in den Genen Stück für Stück durchgehen, um die Lebenszeit-Speicherung der früheren Erschaffer des Menschen, ehemalige tief gefallene Seelen, zu finden. Dann müsste sie auch das ganze genetische Steuerungssystem mit völlig neuen Daten versehen, weil jede Geninformation mit allen anderen Genen zusammenwirkt bzw. diese ein geniales, gut funktionierendes Netzwerk von Daten und Funktionsvorgängen im Körper bilden und danach die Zellen steuern. Wie ihr daraus ersehen könnt, wäre es einem Wesen unmöglich, in der kurzen nächtlichen Tiefschlafphase ihres Menschen eine Umprogrammierung auf ein langes menschliches Leben vorzunehmen. Außerdem hat eine einverleibte Seele durch ihre ständige menschliche niedere Schwingung keine Möglichkeit, einen großen Überblick über kosmische Gesetzmäßigkeiten und fein- sowie feststoffliche Atome und deren Funktionsprogramme zu erhalten. Deshalb ist es einer Seele nicht möglich, eine gravierende genetische Veränderung im Körper vorzunehmen, wie z.B. ihr Leben im Körper zu verlängern.

Würde eine lichtvolle Seele dieses irrsinnige Vorhaben realisieren wollen, dann würde sie dabei immense Lebensenergien verbrauchen, die ihr dann zur himmlischen Rückkehr fehlen. Doch so eine überflüssige Maßnahme hat der Gottesgeist noch nie mit seinen Kräften unterstützt und wird so etwas auch in der Zukunft niemals befürworten, weil er in das Lebenssystem der eigensüchtigen, jedoch freien Fallwesen nicht eingreifen darf, die sich ein kurzes Leben mit unzähligen wiederkehrenden Einverleibungen gewünscht haben.

30 Die Programmierungen der einstigen tief gefallenen Wesen zur Aufrechterhaltung des menschlichen Lebens - dies geschah vor vielen Äonen kosmischer Zeit - sind in den Genen und Zellsystemen weiterhin aktiv, weil sich diese immer über das menschliche Erbgut übertragen. Das himmlische Freiheitsgesetz erlaubt es nicht, ohne die Zustimmung aller abtrünnigen Fallwesen in ihr Leben einzugreifen. Darüber ist vor der Teilung der Schöpfung auf vorbestimmte Äonen von allen Schöpfungswesen demokratisch abgestimmt worden, und daran halten sich der Gottesgeist und wir himmlische Wesen.

Was geschähe, wenn der Gottesgeist die Lebensprogramme im physischen Körper auf ein langes menschliches Leben umprogrammieren würde? Wahrlich, die uneinsichtigen Fallwesen würden sich noch weiter in ungesetzmäßige Lebensweisen verstricken und durch immense Schwerstbelastungen bestände für sie keine Möglichkeit mehr, selbstständig und frei zu ihrem himmlischen Ursprungsleben zurückzufinden. Die kosmische Tragik der abtrünnigen himmlischen Wesen würde kein Ende nehmen, deshalb ist es gut so wie es ist.

Wir himmlische Wesen beobachten besorgt die weltbezogenen Menschen und ihre erdgebundenen Seelen. Sie inkarnieren sich immer wieder aus verschiedenen Motiven und kehren nach dem irdischen Leben noch massiver seelisch belastet ins Jenseits zurück. Und das hört nicht auf, weil sie nur noch auf das materielle Leben ausgerichtet leben wollen. In der Vollmaterie fühlen sich stark belastete Seelen sehr wohl. Das liegt daran, weil in ihnen aus vielen früheren Leben Speicherungen bestimmter Lebenssituationen vorliegen, worauf sie wieder zurückgreifen können, wenn sie in Schwierigkeiten sind oder z.B. einer Berufsrichtung nachgehen wollen. Deshalb haben sie es viel leichter im Erdenleben als ihre Geschwister vom Heilsplan, die nur wenige Einverleibungen haben und deshalb weniger Erfahrungen mit der Überwindung von Schwierigkeiten besitzen.

In unzähligen Einverleibungen kurz nacheinander wurden sie durch grausame Kampfhandlungen abgestumpft und herzenskalt. Das bedeutet, dass ihre Gefühlswahrnehmung ständig abgenommen hat und dadurch auch ihre Schmerzempfindlichkeit, so dass sie körperliche Schwächen, Krankheiten oder Schicksalsschläge gut wegstecken können bzw. ihr Leid durch ihre innere Abgestumpftheit ziemlich gut ertragen, was aber feinfühlige Menschen in einer Schmerzphase nicht von sich sagen können.

Die stark umhüllten Seelenpartikel einer niedrig schwingenden, stumpf gewordenen Seele können keine feinen Empfindungen und Gefühle mehr wahrnehmen. Dieser Zustand überträgt sich im Laufe des menschlichen Lebens immer mehr auf die Zellen des Körpers, in dem sie vorübergehend wohnt. Das führt dazu, dass der Mensch von innen nicht mehr im Stande ist, hohe Lichtschwingungen und zarte Gefühle aus dem seelischen Herzen eines anderen aufzunehmen und zu verspüren, geschweige denn sie weiterzugeben. Das ist aus unserer himmlischen Sicht eine große Tragik, die wir und der Gottesgeist im Moment nicht abändern können, weil wir nicht in die Freiheit eines Wesens eingreifen dürfen.



35 Wer sich von euch geistig weiterentwickeln konnte und feinfühlig wurde, der bedauert es sehr, dass er immer wieder groben und herzenskalten Menschen begegnet, mit denen er nicht warm wird, weil sie seine Herzlichkeit und Wärme, die er gerne weitergibt, völlig missverstehen und diese nicht erwidern können. Das ist eine schmerzliche Tatsache für die Menschen, die sich nach gleichgesinnten herzlichen und sanften Menschen sehnen, doch es schwer haben solche zu finden, denn nur wenige Menschen haben eine hoch schwingende Seele, die aus dem himmlischen Sein ausging, um im Heilsplan Gottes zu wirken bzw. in der niedrigen Schwingung der Fallschöpfung durch ihr hell leuchtendes Wesen das göttliche Licht den tief gefallenen Wesen zur Lebensorientierung und himmlischen Rückkehr zu übertragen.

Nun, der Gottesgeist empfiehlt euch nicht zu verzagen und nicht davon abzulassen, so ihr feinfühlig geworden seid, euch nach gleichgesinnten Menschen umzuschauen und nicht zu resignieren, wenn ihr diese nicht auf Anhieb findet. Bringt eure Herzensbitte immer wieder dem Gottesgeist in eurem Inneren hin und irgendwann werdet ihr mit großer Freude herzlichen Menschen begegnen, die mit euch gut harmonieren bzw. eine Herzensfreundschaft pflegen möchten, in der die Wesensfreiheit immer beachtet wird.

Wartet zurückhaltend ab, wenn ihr einmal einem herzlichen Menschen begegnet, ob er für eine neue Freundschaft offen ist, denn manche haben schon herzensgute Freunde um sich und wären mit weiteren aus Zeitgründen mit der Kommunikation überfordert. Deshalb rät euch der Gottesgeist: Solltet ihr herzlichen Menschen begegnen, von denen ihr spürt, dass sie in ihrer Lebensweise bzw. mit ihrem Bewusstsein gut zu euch passen könnten, dann verhaltet euch zurückhaltend und dringt niemals bedrängend in ihr Leben ein, sondern wartet ab und haltet weiter euer Herz für sie spürbar offen und das schon bei kurzen Begegnungen und Gesprächen. Sollte es einmal zu einem engeren herzlichen Kontakt kommen, dann freut euch über diese Gegebenheit, da ihr ehrliche, herzensgute Menschen auf dieser Welt gefunden habt - so wie ihr es seid - die aus himmlischer Sicht schwer zu finden sind, wie eine Nadel im Heuhaufen.



Nun, wie geht eine geistig reife Seele vor, wenn sie merkt, dass es keinen Sinn mehr hat weiter in ihrem physischen Körper zu bleiben, weil ihr gebrechlicher Mensch höheren Alters durch seine Energielosigkeit und vermehrte Leidphasen keine Lebensfreude mehr hat und sie mit ihm gemeinsam keinen Lebenssinn mehr findet? Sie bittet den Gottesgeist um Hilfe und diese wird ihr auch gewährt. Mehrere freiwillig helfende himmlische Wesen beginnen in der Nacht, wenn der Mensch tief schläft, mit der Seele weitreichende Maßnahmen vorzubereiten, wie sie am Besten den Rückzug aus ihrem physischen Körper vornehmen kann, da es mehrere Möglichkeiten gibt, von denen ihr noch nichts wisst, weil ihr keinen Einblick in das unsichtbare jenseitige Geschehen habt. Das baldige Geschehen bzw. das endgültige Hinausschlüpfen aus ihrem physischen Körper speichert die Seele in Bildern, die ihr übermittelt wurden. Durch die neue innere Übersicht beginnt sie zuerst systematisch die zweipoligen Energien, an denen sie vordergründig interessiert ist, aus den Körperteilen und einzelnen Zellen langsam herauszuziehen. Damit der Körper nicht sofort sein Leben beendet, beginnt sie mit kleinen Schritten. Dieses langsame Vorgehen wählt eine geistig reife Seele deshalb, weil sich ihr dabei die Möglichkeit bietet, jede einzelne vergangene Lebensphase in ihrem Körper kritisch aus ihrem Bewusstsein und mit Hilfe der Gotteswesen unter die Lupe zu nehmen. Das verhilft ihr in den jenseitigen Bereichen viel schneller die kosmischen Gesetzmäßigkeiten zu verstehen und noch dazu schon im Voraus etwas über ihren vorbestimmten Rückweg ins Himmelreich zu erfahren, den der geniale Liebegeist genau auf ihr momentanes Bewusstsein abgestimmt hat und ihr durch die himmlischen Lichtwesen übermittelt.

Nun entzieht sie Nacht für Nacht den Zellen mehr zweipolige Kräfte. Diese sammelt bzw. speichert sie in ihren Lichtpartikeln, um mehr Lichtenergien zu erhalten. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, dann beginnt sie auch die einpoligen Negativkräfte, die unzählige dunkle Speicherungen aus ihrem Leben enthalten, durchzuschauen. Dann zieht sie nach und nach einzeln die enthaltenen Negativenergien mit ihren Gedanken heraus und bewegt diese über ein winziges Lichtband zu ihrem Wesenskern, worin der Gottesgeist im Mikrokosmos lebt und die niedrig schwingenden einpoligen Negativkräfte mit einem positiven Lichtstrahl umwandelt. Doch sie kann nur dann so vorgehen, wenn ihr im physischen Körper noch genügend Zeit dazu übrig bleibt.

40 Die meisten inneren Menschen haben noch nichts davon gehört, dass außer dem Ober- und Unterbewusstsein ebenso die einzelnen Zellverbände Speicherungen vom menschlichen Leben aufnehmen können. Dieses Speichern geschieht jeden Augenblick eures Lebens und endet erst dann, wenn der Körper bzw. der Zellenstaat keine Energien mehr zur Verfügung hat, um eine neue Speicherung aufzunehmen. Das menschliche Gehirn sendet jede Regung, jeden Gedanken und jedes Wort bzw. jede Sinneswahrnehmung auch an die einzelnen Zellverbände zu ihrer Bewusstwerdung weiter. Sie nehmen die Übermittlungen ausnahmslos, jedoch eingeschränkt auf, das heißt, sie können nur das verstehen, was in ihrem kleinen Bewusstsein als Gen-Speicherung zum Erfassen vorliegt, mehr aber nicht. Die Zellverbände kommunizieren stets rege miteinander bzw. tauschen sich Informationen aus. Sie haben auch ein gut funktionierendes Erinnerungsvermögen, das es ihnen zusammen ermöglicht, eine menschliche Regung sinngemäß richtig zu verstehen und wenn es für ihren kleinen Zellverbund erforderlich ist, selbstständig für sich Vorkehrungen zu treffen und Maßnahmen einzuleiten.

In jedem Zellverbund sind Speicherungen enthalten, die ihm der Mensch im Laufe seines Lebens automatisch übertrug, weil ab dem ersten Lebensmoment eines Säuglings seine Zellen vom genetischen Steuersystem so programmiert wurden.

Ähnlich geschieht dies bei eurer Seele, die aus feinstofflichen, verschiedenartigen himmlischen Atomen besteht, die ein kleines kosmisches, erweiterungsfähiges Bewusstsein haben und von ihr jede Regung und jedes Erlebnis speichern, aber auch alles vom menschlichen Leben, weil sie mit ihrem Menschen bzw. mit seinem Bewusstsein über energetische Fäden verbunden ist.

Wie ihr daraus ersehen könnt, befinden sich nicht nur im menschlichen Ober- und Unterbewusstsein die Lebensspeicherungen sondern auch in den einzelnen Zellverbänden. Davon gibt es unzählige, die das gesamte Körpersystem des Menschen bilden und nach genetischen Vorgaben das Leben im Menschen regulieren und es aufrechterhalten. Deshalb ist es für eine weit gereifte Seele, die ihr Leben im Körper langsam beendet, sehr wichtig diese Zellverbund-Speicherungen mit der göttlichen Hilfe noch durchzuschauen und manche Lebenssituation zu löschen, die sie beim endgültigen Verlassen ihres Körpers stören könnte.

Wahrlich, eine auf Gott ausgerichtete Seele verhält sich deshalb so, weil sie am Ende in ihrem physischen Körper keinen Kontakt mit den Negativspeicherungen ihres Lebens mehr in den Zellen haben will. Wenn sie sich endgültig vom Körper löst und ins Jenseits übergeht, das heißt, in dem Moment wo sie aus dem leblosen Körper schlüpft und das Lebensenergieband durchtrennt, könnten unter Umständen die Negativspeicherungen in den Zellen noch massiv negativ auf sie einwirken und schmerzlich treffen, doch damit will sie nichts mehr zu tun haben. Die Seele weiß, dass sie noch mit manchen Fehlern bzw. Speicherungen behaftet ist, die ihr früherer Mensch mit ihr zusammen nicht erkannte und bereinigte bzw. sein unschönes Verhalten nicht veränderte. Dies sind Lebens- und Verhaltensweisen bzw. Charakterzüge, die das unpersönliche himmlische Lebensgesetz der reinen Wesen nicht enthält, und deshalb sind sie ungesetzmäßig. Es ist nämlich möglich, dass die Seele beim Verlassen ihres Körpers von den noch vorhandenen, ungelöschten negativen Zellspeicherungen berührt wird, da diese noch eine kurze kosmische Zeitspanne zu den Seelenpartikeln ins Jenseits senden können, denn die menschlichen Zellen enthalten im Kern noch winzige Kräfte, obwohl das energetische Lebensband Seele-Mensch schon nicht mehr existiert. Wenn eine weit gereifte Seele nach dem Lösen vom Körper noch negative Eindrücke aus dem irdischen Leben empfängt, dann weint sie im Jenseits bittere Tränen, weil sie sich durch die auf sie einstrahlenden negativen Bilder sehr schlecht fühlt und mitunter in starkes Selbstmitleid verfällt oder auch länger traurig in Schuldgefühlen verbleibt und dadurch für die Impulse des Gottesgeistes über himmlische Wesen blockiert bzw. nicht mehr für weitere einleitende jenseitige Vorgänge aufnahmefähig ist. Das ist ein sehr bedauerlicher Zustand für die Seele, denn dabei verliert sie kostbare jenseitige Zeit bei ihrem Aufwärtsstreben zum himmlischen Lichtleben.


45 Wahrlich, jede Seele nimmt nach dem menschlichen Ableben noch viele negative bzw. ungesetzmäßige Speicherungen ins Jenseits mit, die manchen Lichtpartikel umhüllt haben, sodass diese dann nur wenig Leuchtkraft enthalten und deshalb niedrig schwingen. Doch eine auf Gott ausgerichtete Seele versucht in aller Ruhe in den jenseitigen Bereichen ihre Partikel mit dem Gottesgeist durchzuforsten bzw. anzuschauen, um sie dann mit seiner Hilfe für immer abzulegen. Das heißt: Sie bittet ihn herzlich, dass er aus ihrem Lebenskern die negativen Speicherungen mit seinen positiven Kräften umwandelt, wobei sie die negativen irdischen Lebensphasen, auch aus früheren Leben, nochmals anschaut und herzlich bereut.



Den meisten von euch inneren Menschen ist schon manches aus Büchern und den Berichten einiger Sterbeforscher bekannt. Sie hielten sich länger in der Nähe von Sterbenden auf und notierten die einzelnen Vorgänge einer Sterbephase, die aber bei jedem Menschen etwas anders abläuft, weil das Bewusstsein jedes Menschen und jeder Seele verschieden ist. Ihre Absicht war es, sich selbst und den dafür aufgeschlossenen Menschen einen größeren Einblick zu verschaffen, was in einer Sterbephase wirklich passiert. Sie hofften in ihrem Inneren, dass ihnen durch die Erfahrung mit Sterbenden der Durchbruch gelingt, nämlich den so wichtigen Beweis zu erbringen, dass nach dem physischen Ableben die Seele weiterlebt, bzw. dass es kein Ende eines Wesens gibt und das geistige Potenzial, das sich der Mensch in vielen Jahren angeeignet hat, in einer anderen geistigen Lebensart weiter existiert. Durch ihre Arbeit glaubten sie neue Eindrücke vom jenseitigen Leben gewinnen und weiter vermitteln zu können, um damit endlich die menschliche Barriere der Unwissenheit zu durchbrechen und neue Lichtimpulse zum Umdenken zu setzen.

Unter den Forschern befanden sich einige geistig gut orientierte Ärzte, Heilpraktiker und Krankenpfleger, die wertvolle Erfahrungen für geistig aufgeschlossene Menschen sammelten. Ihre Aufzeichnungen berichten von Sterbenden, die bewusstlos oder in einer kurzen Wachphase waren und seltsame Äußerungen von sich gaben bzw. manchmal unerklärliche Selbstgespräche führten - einige Tage vor ihrem Herzstillstand. Sie vermuteten, dass es sich wahrscheinlich um die Rückschau der Seele in das vergangene Leben des nun dahinscheidenden Menschen handeln musste.

Einige Forscher, die geistig aufgeklärt waren, lagen hierbei nicht ganz falsch, doch letztlich konnten sie die unsichtbaren Vorgänge im Menschen und in seiner Seele nicht beschreiben, weil ihnen dazu der Einblick in das unsichtbare feinstoffliche Leben und das Wissen um die menschlich-seelischen und geistigen Zusammenhänge fehlte.

Wahrlich, eine geistig reife Seele, die viel höher schwingt als ihr ziemlich geschwächter Mensch, beginnt in der allerletzten Phase ihres irdischen Lebens, soweit es ihr möglich ist, im physischen Körper Ausschau nach dunklen, negativen Lebensspeicherungen im menschlichen Ober- und Unterbewusstsein und in den Zellverbänden zu halten. Immer wieder schaut sie sich einzelne Lebensphasen in fortlaufenden Bildern aus ihrer irdischen Vergangenheit an, die sie wie in einem Film kurz eingeblendet schauen kann. Bei manchem Erlebnis hält sie mit einem Gedankenimpuls die Rückschau an, wenn sie z.B. an einer Lebensphase noch Wohlgefallen hat oder ihr unbewusste Lebensvorgänge sichtbar wurden, die sie nochmals begutachten möchte. Dabei betrachtet sie ihren Menschen, in dem sie viele Jahre lebte, entsprechend ihrem Reifegrad bzw. Bewusstsein aus neutraler Sicht. Diese Rückschau in ihr menschliches Bewusstsein bzw. ihre Zellspeicherungen nimmt sie deswegen in der allerletzten menschlichen Lebensphase vor, weil sie dadurch für ihr jenseitiges Leben mehr Übersicht erhält. Vor allem ist es für eine Seele auf dem Weg in die Lichtheimat wichtig, was ihr Mensch bzw. sie mit ihm falsch gemacht hat und mit welchen unschönen Wesenszügen sie noch behaftet ist. Diese Orientierung am Lebensende nützt einer auf Gott ausgerichteten Seele sehr, denn dann kann sie in den jenseitigen Bereichen gleich mit der göttlichen Hilfe die Durchsicht beginnen, wo sie noch stark verpolt bzw. mit Ungesetzmäßigkeiten belastet ist. Doch jede hinübergegangene Seele verhält sich in den jenseitigen Bereichen anders, deshalb kann euch der Gottesgeist nur annähernde Beispiele einiger Seelen schildern, die Gott in ihrem irdischen Leben herzlich liebten und eine rege Kommunikation mit ihm hatten und deshalb mit ihrem Menschen geistig weit reifen konnten. So eine Seele hat bereits im irdischen Leben die geistige Reife sehr weit erschlossen, weil sie sich schon von allen weltlichen Bindungen gelöst hat, denn nach dem Ableben des Menschen ist es sehr wichtig, dass die Seele keinen großen Bezug mehr zum weltlichen Lebenssystem hat.

50 Das bedeutet, dass der Mensch in der letzten irdischen Zeit den inneren Impulsen seiner Seele mehr nachgehen, sich langsam von weltlichen und religiösen Organisationen lösen sowie von lauten weltlichen Darbietungen zurückziehen sollte, anstatt an ihnen durch sein Wohlgefallen festzuhalten. Hält er daran fest, dann ist die Folge davon, dass er durch weitere Speicherungen die magnetische Anziehung zu diesen noch unbewusst verstärkt.

Er sollte sich auch nicht an Menschen klammern, die ihm im Moment aus verschiedenen Gründen so sehr verehrenswert oder anziehend erscheinen, dass er glaubt, ohne sie nicht leben zu können. Solche Speicherungen bestimmen, ob die Seele sich bei der Trennung vom physischen Körper von der Erde magnetisch lösen kann oder von ihr festgehalten wird bzw. erdgebunden bleibt und es ihr deswegen nicht möglich ist, von den himmlischen Wesen in höhere Lichtbereiche mitgenommen zu werden, die dies so gerne tun würden.

Bitte versteht diese kosmische Gesetzmäßigkeit richtig aus einer höheren Sicht, denn so mancher geistig unreife Mensch könnte die Aussage vom Gottesgeist bezüglich der menschlichen Ausrichtung missverstehen, weil er nun Angst hat, er könnte keine Lebensfreude mehr haben, wenn er sich vom weltlichen Geschehen weitgehend zurückzieht. Doch im Hintergrund zu leben und auf das himmlische Lebensprinzip ausgerichtet zu sein heißt nicht, dass ihr ein weltlich interesseloses und inaktives Leben führen müsst, damit ihr ja nicht erdgebunden bleibt.

Wahrlich, der Gottesgeist schreibt keinem Menschen oder jenseitigen Wesen etwas vor. Jedes Wesen kann frei bestimmen, was es im kosmischen Moment tun möchte. Doch der Gottesgeist kann ihnen das kosmische Gesetz des Magnetismus kurz erläutern und sie aufklären, damit sie ihr selbstverantwortliches Leben, das sie mit dem Blick auf das himmlische ordnen wollen, auf die richtigen Geleise führen. Denn öfter erleben der Gottesgeist und die himmlischen Wesen bei einer gottverbundenen Seele, die sich vom physischen Körper löste, herzerschütternde Situationen, weil sie vom Gottesgeist über himmlische Lichtboten erfährt, dass sie sich von der Erde nicht lösen kann, weil in ihr noch viele Speicherungen aus der Welt aktiv sind. Die Überlagerung ihres Bewusstseins bzw. der Seelenpartikel mit weltlichen Speicherungen - die noch eine starke magnetische Kraft zu dieser Erde aussenden - verhindern, dass sie mit uns, den himmlischen Lichtboten, aufwärts in höhere Lichtbereiche des Fallseins und den himmlischen Welten näher kommen. Die Seele hatte sich vor dem Ableben große Hoffnungen gemacht, von dieser dunklen Welt Abschied nehmen zu können, doch sie wusste nichts vom Magnetismusgesetz und dass die weltlichen Speicherungen, wahrlich jede einzelne, mehr oder weniger ihr feinstoffliches Wesen magnetisieren, das heißt, an die Erde binden können und ihr dadurch der Weg in höhere Lichtbereiche versperrt bleibt. Diese Tragik erleben die meisten Seelen aus den religiösen Bereichen, die von ihren geistlichen Führern, die ebenso kosmisch unwissend sind, jedoch Gläubige führen, darüber nicht aufgeklärt wurden. Darum bittet euch der Gottesgeist, euch Gedanken darüber zu machen, wo ihr noch starke weltliche Magnete habt oder zu überprüfen, mit welchen Menschen ihr euch stark verbunden fühlt und nach dem Leben ohne sie nicht leben wollt.

Wenn davon etwas zutrifft, dann könnte das bedeuten, dass ihr nach dem menschlichen Ableben im feinstofflichen Lichtkörper weiterhin in der Nähe jener Menschen bleiben wollt, die ihr in eurem seelischen Bewusstsein nicht loslassen könnt, weil ein starker Magnetismus von euch zu einem geliebten Menschen geht, und das bedeutet, dass eine Bindung zueinander besteht. Der Gottesgeist versteht die Menschen gut, wenn sie einen Menschen herzlich lieben und sich an ihn gewöhnt haben und auch die früher ins Jenseits gegangene Seele, die sich von dem geliebten Menschen nicht lösen kann und darüber sehr traurig ist, so dass beide unter der Trennung sehr zu leiden haben.

55 Doch wer sich vorgenommen hat, auf dem kürzesten Weg ins Himmelreich zurückzukehren und schon auf Erden alles dafür getan hat - nämlich die Ausrichtung auf Gott und die Lichtheimat stets zu aktivieren und aufzufrischen durch seine herzliche Hingabe sich zu erkennen und zu veredeln - der sollte sich darüber Gedanken machen, wie er sich verhalten will, wenn er im Jenseits angekommen ist. Möchte er sich noch nach dem geliebten Menschen umschauen und neugierig wissen, was er wohl ohne ihn macht oder möchte er geradlinig nach den göttlichen Weisungen eine höhere Lichtstufe betreten, wo ihn neue noch herzlichere Wesen begrüßen. Dort besteht dann für ihn die Möglichkeit, einen zu seinem Bewusstsein passenden Partner für das Planetenleben kennen zu lernen und mit ihm in einer harmonischeren Atmosphäre herzlich zusammenzuleben, bis er eine höhere geistige Reife erschlossen hat und es ihm möglich wird, die nächste Stufe aufwärts näher zum himmlischen Licht zu kommen bzw. wieder einen höheren Lichtplaneten zu betreten, von dem er angezogen wurde. So ein Verhalten wäre aus der himmlischen Sicht viel gescheiter als sich noch in dieser Welt nach dem ehemaligen Partner umzusehen und womöglich unsichtbar in seiner Nähe zu bleiben.

Leider warten aus diesem Grund viele jenseitige Wesen, die schon länger entkörpert sind, auf ihre irdischen Geliebten, obwohl sie sonst keine magnetische Anziehung mehr zu dieser Welt gehabt hätten. Manche erdgebundenen Seelen, die sich bei ihren ehemals Geliebten in der Wohnung aufhalten und ihnen auf Schritt und Tritt nachgehen, erleben manchmal Entsetzliches. Wenn nämlich der noch im Erdenkleid Zurückgebliebene, den sie einst sehr geliebt hatten, einen neuen Partner kennenlernt und diesen mehr liebt als früher ihn. Das kann für eine erdgebundene, geistig unaufgeklärte Seele ein Schock sein. Bis sie sich im Jenseits davon erholt, können viele Äonen jenseitiger Zeit vergehen, weil die entsetzte Seele lange über das unerwartete Geschehen nachdenkt und sich immer wieder fragt, wie es nur möglich sein kann, dass sich der Geliebte nach ihrem Ableben zu einem anderen Menschen hingezogen fühlte, diesen noch mehr liebt und beide harmonischer zusammenleben als sie zuvor mit ihm.

Darum rät euch der Gottesgeist euch nicht an Menschen zu binden und jeden schon auf Erden freizulassen. Dann habt ihr es leicht in höhere jenseitige Welten zu kommen, weil ihr schon auf Erden alle Vorkehrungen dafür getroffen habt selbst frei zu sein und auch andere frei ließet.



Da die meisten Menschen den Begriff Bindung nicht ganz verstehen können, versucht der Gottesgeist euch dies durch das Bewusstsein des Künders zu erklären.

Nun, wenn der Mensch sehr an weltlichen Dingen hängt, wie traditionellen Geschehnissen, bestimmten Speisen oder besonderer Bekleidung, Haus und Garten, Familienangehörigen und dem Lebensgefährten, Freunden sowie an sportlichen, religiösen und weltlichen Organisationen und Vereinen und glaubt, ohne diese nicht mehr freudig leben zu können, dann ist durch die vielen Speicherungen der Gedanken, Worte und Tätigkeiten in ihm bzw. in seiner Seele eine massive Magnetkraft aufgebaut worden, die nicht zulässt, dass sich der Mensch ohne die erwähnten Bindungen in seinem Leben wohl fühlt. Seine Speicherungen übertrug der Mensch stets seiner Seele und wenn diese wieder ins Jenseits, ins feinstoffliche Leben eintritt, beginnen in ihr die magnetischen Speicherungen zu wirken, auf die sich ihr Mensch und auch sie gemeinsam ausrichteten. Das bedeutet: Die Seele spürt in den ersten Momenten im Jenseits eine starke magnetische Anziehung zu ihrer früheren Ausrichtung, wird sogleich wieder magnetisch von der Erde angezogen und bleibt auf ihr magnetisch haften. Sie fühlt sich wieder dort wohl, wo sie einst im Menschen lebte.

60 Die geistig unwissende Seele ahnt nicht, dass ihre magnetisch wirkenden Speicherungen der Grund für die starke Bindung zu dieser Welt sind. Sie glaubt irrtümlich - wenn es sich um eine geistig unaufgeklärte Seele handelt, die zwar gläubig war, aber kaum zu Gott betete bzw. keine Herzensresonanz zu ihm in sich erschlossen hat - Gott hätte ihr nach dem Ableben ihres Menschen die Möglichkeit gegeben weiterhin auf der Erde zu verbleiben. So ergeht es vielen Seelen, die sich im Erdenleben kaum oder gar keine Gedanken darüber gemacht haben, was mit ihnen nach dem physischen Hinscheiden einmal sein wird.

Nun sind sie an diese Erde gebunden und schauen sich aus dem erdgebundenen Jenseits das Weltgeschehen an. Sie gehen weiterhin zu den traditionellen weltlichen und religiösen Festen und halten sich wieder mitten im Trubel unter ihren früheren bekannten Menschen auf oder sitzen als Zuschauer bei Sportveranstaltungen, die sie gerne besucht haben, weil sie einem Verein angehörten und die Mannschaft für ihre gute Leistung lobten oder auch kritisierten. Diese Speicherungen aus dem Erdenleben sind ihr geblieben und sie sehnt sich auch im erdgebundenen Jenseits nach den Sportveranstaltungen und Festen. Doch sie beobachtet die Menschen nun zurückhaltender, weil sie merkte, dass diese sie nicht sehen und hören können. Bei den Veranstaltungen sind auch viele gleich ausgerichtete Seelen anwesend, mit denen sie sich über die Gedankenkommunikation sehr rege unterhält. Ihr entgeht nichts aus dem Weltgeschehen und der Umgebung, in der sie früher lebte.

Wahrlich, die jenseitigen Seelen, die erdgebunden geblieben sind, weil sie starke magnetische Speicherungen zu dieser Welt haben, tauschen sich rege aus und nehmen auch an Fernsehsendungen teil, die sie mit ehemaligen Familienangehörigen oder Freunden anschauen, die noch einverleibt sind. Sie wissen genau was in dieser Welt geschieht. Sie versuchen diese oft mit eindringenden Gedanken zu steuern, welche Sendungen sie anschauen sollten, die sie früher auch gerne ansahen.

So gearteten erdgebundenen Seelen geht es nicht darum, sich wieder neu zu inkarnieren, weil sie aus vielen Erfahrungen im physischen Körper wissen, dass es sehr schwer ist ein menschliches Leben zu führen, da der Mensch immer mühevoll seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Deshalb sind sie nicht mehr offen für eine erneute Einverleibung, aber können trotzdem mit gleichgesinnten Seelen das weltliche Leben genießen - jeder von ihnen auf eine andere Art, entsprechend ihrem Bewusstsein und ihrer Ausrichtung.

Wer von euch diese Seelen schauen könnte, der würde erschrecken, denn sie sind durch die vielen Einverleibungen energetisch geschwächt, und deshalb hat sich ihr früherer schöner himmlischer Lichtkörper verkleinert und sieht nun unansehnlich aus - aus der Sicht der himmlischen Wesen fürchterlich verunstaltet. Doch das macht ihnen nichts aus, Hauptsache ist sie können weiterhin in der Welt verbleiben und am weltlichen Trubel teilnehmen, auch wenn sie nicht mehr im physischen Körper leben.


65 Wahrlich, eine Erdgebundenheit ist daran zu erkennen, wenn ein Mensch stets sehnsüchtig einer liebgewonnenen Lebensart nachgeht, von der er glaubt, sie wäre seine Erfüllung im Leben. Wenn der Mensch ein Hobby hat, das er sehr gerne ausübt, weil er daran viel Freude hat, dann sollte er sich, wenn es sich um einen himmlischen Heimkehrer handelt, ehrlich Folgendes fragen: Könnte er auch ohne sein Hobby erfüllt und freudig leben?

Wenn er aus seinem Inneren spürt, dass er das nicht könnte, dann handelt es sich um eine massive Bindung zu seinem Hobby und deshalb auch zur Erde, denn nur hier auf Erden in der Vollmaterie gibt es die Möglichkeit einem Hobby nachzugehen.

Stellt euch immer wieder die Frage, ob ihr etwas loslassen könnt ohne traurig zu sein oder ob euch das noch nicht möglich ist. Durch diese Erkenntnis habt ihr jetzt die große Chance, bewusst eure bindende Lebensausrichtung in die Loslösung zu steuern, indem ihr euch vornehmt, eurem Hobby zwar gerne nachzugehen, so wie es euch Spaß macht, doch ihr euch im Hinterkopf programmiert habt, einmal alles stehen zu lassen was die Welt hervorgebracht hat. Gelingt euch dies schon auf Erden, dann werdet ihr viel Freude in den jenseitigen lichtreichen Bereichen haben, weil ihr in eurem seelischen Bewusstsein keine starken Magnetfelder mehr zu dieser Welt hattet und die Erde euch nicht mehr anziehen konnte. Das heißt, ihr konntet euch leicht ohne umzuschauen von dieser Erde lösen und den Höheflug mit den himmlischen Wesen in lichte kosmische Bereiche machen. Der Gottesgeist lädt euch dazu herzlich ein.


Vielleicht versteht ihr nun besser, was eine magnetische Bindung ist und spürt von innen, ob ihr zu dieser Welt noch starke magnetische Anziehungen habt. Wenn nicht, dann seid ihr schon über dem Berg und werdet euch nach dem Erdenleben nicht mehr zu dieser Welt und zu den vom Gottesgeist aufgezählten Bindungen umdrehen wollen. Das wünschen euch die himmlischen Wesen sehr!


Wisset, ihr inneren Menschen, die Erdgebundenheit einer Seele kommt dadurch zustande, dass sie alle Speicherungen des menschlichen Lebens automatisch mitspeichert. Sie nimmt alle gewohnten Lebensweisen ihres Menschen, seine Charakterzüge und die tägliche Ausrichtung auf jegliche weltliche Gegebenheiten auf.



70 Nun gibt der Gottesgeist ein weiteres Beispiel aus dem Leben eines gläubigen Menschen, damit ihr besser versteht was eine magnetische Bindung ist:

Ein Mensch fühlt sich von einer mehr oder weniger großen Glaubensgemeinschaft stark angezogen und geht regelmäßig dorthin, um mit seinen Glaubensangehörigen Messen, Rituale oder traditionelle Feste gemeinschaftlich zu pflegen. Seine Gewohnheiten und was er dabei erlebte überträgt er automatisch seiner Seele als Speicherung. Diese energetischen religiösen Speicherungen in der Seele sind ein starker Magnet zum Energiefeld der Glaubensgemeinschaft in der Erdatmosphäre und im erdgebundenen Jenseits. Das bedeutet: Wer so ausgerichtet mit seiner Seele ins Jenseits hinübergeht, der hat keine andere magnetische Anziehung als die menschliche, deswegen bleibt er erdgebunden. Dies wird euch vielleicht jetzt logisch erscheinen.

Wer schon vom kosmischen Anziehungsgesetz der Gleichheit gehört hat, wobei sich Gleiches anzieht und Ungleiches abstößt, und in seinem Leben damit Erfahrungen sammeln konnte, der versteht, was euch der Gottesgeist mit seiner Schilderung über die Erdgebundenheit der Seelen vermitteln will.



Stark vom religiösen Wissen einer Glaubensgemeinschaft geprägte Seelen haben es sehr schwer, sich von ihren irdischen religiösen Speicherungen und Gewohnheiten zu lösen, weil sie immer noch mit ihnen liebäugeln bzw. diese anziehend finden. Deshalb gehen so ausgerichtete erdgebundene Seelen, die auch im Jenseits durch religiöse Führer betreut und beraten werden, auf deren Anweisung - angeblich nach dem göttlichen Willen - wieder zurück in diese Welt, und die Wiedergeburten hören bei ihnen nicht auf. Die irreführenden religiösen Lehrinformationen der Glaubensführer verursachen, dass das himmlische Bewusstsein des Wesens mit unrealen Speicherungen völlig überdeckt wird, und die Folge davon ist, dass die Seele in der Sterbephase ihres Menschen nichts anderes weiß als sich wiederum mit Fragen und um helfenden Beistand an die jenseitigen religiösen Führer zu wenden.

Religiös Gebundene sind schon lange auf religiöse Führer ausgerichtet, da sie aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit noch nicht den selbstständigen Weg zu Gott gefunden haben. Sie haben schon lange die Führung für ihr diesseitiges und jenseitiges Leben anderen überlassen. Diese Führerwesen (Geistliche) verbreiten immer bewusst oder unbewusst ihr religiöses Speicherpotenzial und betäuben und verwirren damit ahnungslose, geistig unwissende jenseitige Wesen, aber auch die inkarnierten gottgläubigen Menschen, die aus himmlischer Sicht ihnen schon lange hörig sind. Ihnen vertrauen sie aufs Wort und die Folge davon war und ist immer noch, dass sie nach dem Ableben im erdgebundenen Jenseits von den Glaubensführern und ihren hörigen Dienern oder religiösen Angehörigen abgeholt werden, und dieses Geschehen setzt sich unverändert weiter fort. Und weil das im erdgebundenen Jenseits mit den gebundenen, gutmütigen religiösen Seelen immer wieder so stattfindet, kommen sie keinen Schritt dem himmlischen Leben näher. Um sie von ihrem Irrglauben und den negativen, unrealen Speicherungen aus dieser Welt zu befreien - die mit dem himmlischen Leben nichts gemeinsam haben, weil sie noch aus dem früheren erhobenen, personenbezogenen Leben stammen, wo eine erwählte besondere Person angebetet und ihr gehuldigt bzw. sie höhergestellt wird - wäre es aus himmlischer Sicht notwendig, zuerst einmal an sie heranzukommen. Einerseits lassen sie das aus Furcht vor den höher gestellten geistlichen Führern und ihren Glaubensgeschwistern nicht zu, die sie bisher stark beeinflussten. Andererseits verhindern dies die angeblich von Gott befugten Glaubensvermittler, die den Seelen auf vielerlei Art schmeicheln und sie so an sich binden. Sollte sich einmal eine gottgläubige Seele von ihrer Glaubensgemeinschaft lösen wollen, schalten sie sich sofort ein und drohen ihr mit der Gottesstrafe. Diese haben sie vor langer irdischer Zeit in ihre Lehre als Abschreckungsmittel für religiöse Abweichler zur Bindung an ihre Glaubensgemeinschaft aufgenommen und diese Drohung benützen sie auch heute noch.

75 Wahrlich, wenn die religiös gebundenen Menschen und so gearteten jenseitigen Seelen über das himmlische Lebensprinzip genau aufgeklärt wären und wüssten, dass es im himmlischen Leben keine höher gestellten Wesen gibt und dieses unpersönlich stattfindet und Gott nie Wesen beauftragt und eingesetzt hat, um andere gefallene Wesen ins Himmelreich zu führen, dann müsste ihnen endlich der erlösende Lichtfunke aufgehen. Leider geschieht das viel zu selten, weil die gläubigen Menschen und jenseitigen gebundenen Seelen keine Möglichkeit erhalten mit uns himmlischen Wesen sichtbar zu kommunizieren.

Schon seit Beginn der Einverleibung einer Seele - die ihre Eltern bewusst nach der Religionsgemeinschaft ausgewählt hat, weil sie in den jenseitigen Bereichen an diese gebunden war - begleitet den Menschen und seine Seele auf Erden ein vertrautes jenseitiges Wesen aus ihrer Religionsgemeinschaft als Schutzwesen. Es handelt sich ebenfalls um ein Wesen, das sich einmal auf der Suche nach Gott und einem höheren jenseitigen Leben durch viele Informations- und Wissensspeicherungen an diese Lehre und an die Glaubensgemeinschaft gebunden hat und nun dieser hörig ist. Es begleitet angeblich als Diener Gottes seinen Schützling auf Erden bis zum Sterben und glaubt den führenden Geistlichen, die ihm diese Aufgabe angeblich auf Geheiß Gottes zugewiesen haben. Das unreine Schutzwesen empfindet seine Aufgabe als ein Geschenk Gottes, doch wenn es wüsste, dass es irregeführt wurde, dann würde es sich schleunigst von der Glaubensgemeinschaft und seinen Führern verabschieden und um direkte Hilfe bei Gott in seinem Inneren suchen. Doch das geschieht leider nicht, weil es sich durch seine Aufgabe geehrt fühlt und fest annimmt, dass es Gott einmal mit der Aufnahme ins Himmelreich beschenken wird - da es nichts anderes weiß.

In Wirklichkeit ist die Anziehung ins Himmelreich nur dann möglich, wenn sich die Seele von allen weltlichen und jenseitigen Ungesetzmäßigkeiten mit der Hilfe Gottes durch selbstständige Erkenntnis und herzliche Reue befreit. Nur rein und edel kann sie von den himmlischen Welten angezogen werden. Das wissen leider unaufgeklärte Menschen und jenseitige Wesen, die Gott im Herzen lieben, noch nicht und gehen deshalb schmerzliche Umwege, die viele Äonen kosmischer Zeitrechnung dauern.

Darum begleiten in der Sterbephase den religiös gebundenen Menschen und seine Seele unsichtbar auch religiös Gleichgesinnte, die mit unschönen Wesenszügen aus dieser personenbezogenen Welt noch sehr belastet sind. Sie proben nachts mit der Seele den Austritt aus dem physischen Körper. Dieser Vorgang vollzieht sich unter dem Ausschluss himmlischer Wesen, weil die geistlichen Führer einer Religionsgemeinschaft, die selbsternannten Diener Gottes bzw. selbst erhöhten Wesen, dies nicht wünschen. Sie halten uneinsichtig daran fest, allein nur die Befugnis zu besitzen, einem Angehörigen ihrer Glaubensgemeinschaft in der Sterbephase zu helfen. Sie haben durch viele Inkarnationen beste Kenntnisse und Erfahrungen vom menschlichen Leben aufgenommen und wurden von erdgebundenen Geistlichen eingewiesen, wie man vom erdgebundenen Jenseits aus einem Menschen und seiner Seele ihrer religiösen Ausrichtung den schützenden Beistand gewährt und wie man einer Seele vom Jenseits ins Diesseits zur Einverleibung und aus dem physischen Körper wieder ins Jenseits verhilft.

Nun, der Gottesgeist kann nichts dagegen machen, weil er den freien Willen einer Seele immer beachtet und ihr deshalb die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft nicht verwehren bzw. die Bindung nicht lösen darf. Erst wenn die Seele durch einen Geistesblitz erwacht und beginnt die Richtigkeit der Lehre anzuzweifeln, ahnt sie immer mehr, wem sie schon lange hörig war und weshalb sie viele Äonen kosmischer Zeit verloren hat und wodurch ihr viele Energien abgenommen wurden. Erst dann ruft sie verzweifelt und bittend nach Gott in ihrem seelischen Herzen. Dann erst ist es Gott möglich, die unfreie Seele im Jenseits zu beraten und nach ihrem freien Willen aus der Gebundenheit einer religiösen Gemeinschaft zu befreien.

80 Die Befreiung einer jenseitigen religiös gebundenen Seele zieht sich lange hin, weil sie vom Gottesgeist genau wissen möchte, weshalb sie irregeführt wurde, und das möchte sie richtig verstehen und einordnen. Deshalb fragt sie immer wieder bei ihm nach, weil sie misstrauisch ihre alten religiösen Speicherungen aus ihrem momentanen seelischen Bewusstsein immer wieder hervorholt und es mit dem neuen Wissen vergleicht, das sie von Gott direkt aus ihrem Inneren oder indirekt über himmlische Wesen erhält. Manchmal kann es eine religiös gebundene Seele nicht fassen, dass sie von wissensbegabten Menschen und gleichartigen jenseitigen Wesen, die mit immensem religiösen Verstandeswissen ausgestattet sind, so weit vom inneren Licht Gottes weggeführt werden konnte. Sie ist entsetzt und schreit ihren Frust und ihr Herzensleid denen zu, die sie lange in den religiösen Kerker eingesperrt hatten, aus dem sie selbstständig ohne die innere Hilfe Gottes und der reinen Lichtwesen nicht herausgefunden hätte.

Manchmal aber klagen so widerspenstige Seelen Gott und die himmlischen Wesen an, weil ihrer Meinung nach Gott sie angeblich lange im Stich gelassen hätte. Sie sind noch fälschlich der festen Ansicht, Gott wäre der Herrscher des Universums und er müsste gewaltsam in ihr seelisches oder menschliches Bewusstsein mit Informationen eindringen können, wenn sie einen falschen Rückweg ins Himmelreich eingeschlagen haben. Wahrlich, da täuschen sie sich durch ihre falsche Vorstellung vom himmlischen Leben und über Gott, den freien universellen, unpersönlichen Liebegeist, sehr. Sie sind erzürnt, wenn sie dann erfahren, dass sie tatsächlich in alle Ewigkeit freie universelle Wesen sind und deswegen für ihr irdisches und auch das jenseitige Leben selbst verantwortlich sind. Sie können es nicht fassen, dass nicht Gott sie aufforderte ihr Leben den Geistlichen zu überlassen und diesen auch nicht die Vollmacht gab, sie immer aufs Neue mit religiösem Wissen zu füttern und sie danach zu steuern.

Ihr inneren Menschen, könnt ihr einigermaßen die jenseitige Tragik der verirrten, religiös gebundenen Seelen erfassen, dann fühlt ihr jetzt bei der Schilderung des Gottesgeistes ihr Leid in euch mit. Sie sind lange unwissend über das himmlische Leben und über den alles liebenden, sich selbstlos verschenkenden, genialen unpersönlichen Liebegeist in der himmlischen Urzentralsonne gehalten und falsch belehrt worden, deshalb können sie sich das freie Leben der himmlischen Wesen nicht mehr vorstellen. Durch die Überlagerung mit falschen Informationen in ihrem seelischen Bewusstsein können sie nicht auf Anhieb umdenken. Dafür hat der Gottesgeist viel Verständnis. Doch er sagt euch in eurem irdischen Leben schon im Voraus, was es für Folgen hat, wenn der Mensch durch viele Glaubensspeicherungen seine Seele in die falsche Lebensrichtung gelenkt hat, wovon sie sich im Jenseits nur schwer befreien kann.



Wahrlich, im unteren lichtarmen Fallsein führen geistig Blinde ebenso gleich geartete Wesen, die sie mit unrealem Wissen an sich binden und blind halten. Das wird noch so lange geschehen, bis sie aus ihrem geistigen Schlaf durch ein äußeres Ereignis oder Geistesblitze aus ihrem geistig stehengebliebenen Bewusstsein erwachen. Bis dahin können noch viele jenseitige Äonen vergehen, und es kann die kosmische Zeit schon so weit vorangeschritten sein, dass es diese Erde nicht mehr gibt. Es wäre möglich, dass die Erde mit dem gesamten Sonnensystem bereits magnetisch durch ein sogenanntes Schwarzes Loch, eine kosmische Umwandlungsstation, in das feinstoffliche Leben hineingeschleust worden ist und es eine vollmaterielle Erde nicht mehr gibt, worauf Menschen wohnen können. Das heißt, es könnte die kosmische Uhr soweit vorangeschritten sein, dass es die Erde nur noch im feinstofflichen Zustand einer viel schwingungshöheren Lichtebene des Fallseins gibt, wo sie eine neue, aber auch nur vorübergehende Position eingenommen hat. Die Anziehung dorthin können dann religiös stark gebundene jenseitige Wesen nicht mehr erreichen, weil sie zu niedrig schwingen. Ihnen bleibt dann nur noch übrig, sich auf einen geistigen lichtarmen Planeten zu begeben, wo gleichgesinnte Wesen leben, die wiederum einer bestimmten Glaubensrichtung unbeirrt nachgehen, ohne zu ahnen, was mit ihnen tatsächlich geschieht und wo sie sich noch außerhalb des himmlischen Seins aufhalten.

Wahrlich, in den jenseitigen Bereichen kann es unendlich lange dauern, bis eine religiös gebundene Seele endlich merkt, wem sie auf den Leim gegangen ist. Das ist kein Märchen aus eurer Welt, sondern die kosmische Tatsache für die Seelen, die nichts dazulernen und auch nicht umdenken wollen, die immer noch glauben, dass Gott eine herrschende Person irgendwo im Kosmos sei und man sie als Gestalt anbeten müsste. Wenn sie aber einmal zu hören bekämen, dass das unpersönliche himmlische Leben ohne Führerwesen störungsfrei und bestens geregelt abläuft, dann müssten in ihnen verständlicherweise viele Fragen aufkommen, wie das nur möglich sein kann. Leider kennen sie nur das Lebensprinzip dieser Welt mit geschulten Führern und Herrschern, die bestimmen, was Menschen zu tun haben, und deshalb glauben sie fälschlich, dass ohne diese das Leben nicht funktionieren würde.

85 Wahrlich, wenn ein suchender Mensch nach der ewigen Lebenswahrheit fragt - das tat der Künder vor vielen Jahren - wie das himmlische Leben der reinen Wesen ohne Führer funktioniert, dann öffnen sich in ihm erst die geistigen Pforten, indem die Seele diesbezüglich nachts beim Gottesgeist anfragt und dann auch neue Informationen erhält. Diese übermittelt sie ihrem Menschen tröpfchenweise ins Oberbewusstsein, wenn er sich in der Stille befindet und die eigene Gedankenstille hat. Durch tiefgreifende Überlegungen mit Hilfe seiner Seele und dem Gottesgeist gelang es ihm, dem Künder, in mehreren Jahren ein erweitertes Bild vom himmlischen Leben zu erhalten. Er hatte und hat den Vorteil, durch das Innere Wort geistig schneller zu reifen und konnte deshalb das unpersönliche himmlische Leben besser einordnen. Erst dann erhielt er vom Gottesgeist umfangreichere Beschreibungen vom unpersönlichen himmlischen Leben. Und dies nimmt bei ihm bis jetzt kein Ende, weil sein seelisches Bewusstsein nachts immer neue Informationen vom Gottesgeist dazu erhält. Diese kommen dann eines Tages bei der göttlichen Inspiration im menschlichen Oberbewusstsein an und manifestieren sich in Bildern zum weitsichtigeren Verstehen.

Wahrlich, innere Menschen sollten immer für ein höheres geistiges Wissen aufgeschlossen sein, damit sie das ewig existierende Leben im Jenseits immer besser einordnen können. Aus einer höheren Sicht kann man das irdische Leben viel besser betrachten und man erkennt dann auf einmal genauer, was in dieser Welt wirklich geschieht, wofür man früher noch blind war, weil man die geistige Übersicht noch nicht hatte.

Sucht immer mehr das lichtreiche bzw. hoch schwingende Wort Gottes mit umfangreichen Wissensübermittlungen und Erklärungen vom Diesseits und Jenseits, dann erhaltet ihr ein größeres geistiges Verständnis für die Dinge des kosmischen Lebens, das auch ewiglich das eure ist. Die Seele gibt sich erst dann mit eurer Suche zufrieden, wenn ihr an eine ziemlich reine himmlische Quelle über einen religionsfreien Künder gekommen seid, durch die euch der Gottesgeist vom unpersönlichen himmlischen Leben der reinen Wesen einzelne Facetten übermittelt. Dadurch habt ihr die große Chance, eure offenen Fragen durch die himmlischen Liebetröpfchen, aus der Lebensquelle Gott, annähernd beantwortet zu bekommen.

Und wer herzlich gerne mit seiner Seele auf dem himmlischen Rückweg vorankommen möchte, der sollte bewusst sein aufgenommenes Wissen von den feinen und herzlichen, aber auch freien himmlischen Lebensweisen nach und nach umsetzen und seine noch nicht erkannten ungesetzmäßigen Charakterzüge mit der zweipoligen Kraft Gottes aus dem seelischen Herzen intensiver beleuchten. Dann erst erhält der auf Gott ausgerichtete Mensch die Überzeugung, dass Gott in ihm lebt und ihm sehr nahe ist, und er erkennt deutlich, wie weit er vom unpersönlichen freien himmlischen Lebensprinzip entfernt war und noch ist. Dann gibt es vielleicht kein Halten mehr für ihn, den Rückweg ins Himmelreich ohne eine religiöse Zugehörigkeit vollkommen frei zu beschreiten. Und am Sterbebett wird bei ihm im menschlichen Kleide kein Geistlicher einer Religionsgemeinschaft mehr anwesend sein und auch nicht jenseitige gebundene Seelen herumstehen, die eure Seele unterweisen wollen, wohin sie nach dem Ableben ihres Menschen mit ihnen gehen soll. Diese bekommt sie nicht mehr zu sehen, weil sie dann reine himmlische Wesen herzlich und sanft ins Jenseits begleiten werden, so sie in der Sterbephase ihres Menschen nach Gott und ihnen ruft.

Wollt ihr in eurer Sterbephase himmlische Lichthelfer zur Seite haben, dann beeilt euch, euch von allen religiösen Bindungen zu lösen, indem ihr jetzt schon beginnt geistig umzudenken. Doch das Umdenken auf der Verstandesebene ist nicht gemeint, sondern das aus eurem Inneren, dem seelischen Wesenskern, dem pulsierenden Herzen der Seele. Bei euren herzlichen Bemühungen Gott näher zu kommen durch euer Umdenken, durch die Erkenntnis eurer Fehler und Schwächen und die stetige Veränderung zu positiven bzw. gesetzmäßigen himmlischen Wesenszügen und Verhalten, wird euer seelischer Wesenkern immer mehr mit zweipoligen göttlichen Energien erleuchtet. Dafür werdet ihr mit göttlichen Energien belohnt, weil ihr euch mit eurer Seele in der Gottesnähe aufhaltet. Dann kann sie nachts mit der göttlichen Hilfe alles vorbereiten, damit ihr am Tage mit göttlichen Kräften gut versorgt seid und die Energie ausreicht, damit es euch gelingt, erfolgreich Schritt für Schritt etwas mehr geistig umzudenken.

90 Der Gottesgeist beschreibt diesen Umdenkvorgang eines inneren Menschen auf dem Rückweg ins Himmelreich folgendermaßen: Es ist das langsame Vortasten in den inneren himmlischen Liebestrom zweipoliger Energien, die aus dem Wesenskern der Seele fließen und nicht versiegen, so der Mensch herzlich ausgerichtet lebt. Und wenn der Mensch sein Leben weitgehend mit der göttlichen Hilfe ordnet und dadurch höher mit seiner Seele schwingt und herzliche Gedanken und Empfindungen zu Gott und der Natur hat und sich herzlich zu Menschen verhält, spürt er einmal freudig die Gottnähe in sich, die sich durch ein warmes Rieseln der göttlichen Liebekräfte über seinem Haupt bemerkbar macht. Die Liebekräfte fließen dann vom oberen Kopfbereich bis zu seinen Fußsohlen, und das geschieht deshalb, weil die göttlichen Energien verstärkt in seine Seele fließen. Durch seine herzliche Lebensausrichtung und die stetige Ausrichtung auf das innere göttliche Leben werden die sieben Zentren seiner Seele angekurbelt, vermehrte Lichtkräfte aus dem Wesenkern anzuziehen, um einen regen inwendigen Kreislauf der Energien zu erzeugen. Davon profitiert der Zellenstaat des Menschen sehr bzw. ihm werden ergiebige Kräfte aus seiner Seele für den Tagesablauf übertragen. Wenn dies öfter geschieht, dann erfährt der Mensch die vollkommene Lichtumhüllung durch seine Seele und fühlt sich dabei glückselig. Wollt ihr einmal so weit kommen, dann beeilt euch mit dem Umdenken ins lichtvolle Leben der reinen himmlischen Wesen.

Dieses verheißungsvolle, glückselige Ereignis erlebt der Mensch aber nur dann, wenn er beständig durch die Verwirklichung himmlischer Lebensweisen seine Seele in höherer Schwingung halten kann. Wisset, ihr inneren Menschen, edle himmlische Lebensweisen können im menschlichen Leben nur dann einigermaßen umgesetzt werden, wenn sich der Mensch täglich beständig auf die göttlichen Kräfte im Herzensgebet ausrichtet und es seiner Seele dadurch möglich wird, ihre Energieaura auszudehnen und zeitweise über ihren Menschen zu stülpen. Dann hat sie in der Stille die gute Möglichkeit, ihn über ihre feinen Impulse nach den göttlichen Eingebungen weitsichtig zu weisen. Das wäre im irdischen Leben das ersehnte Ziel eines auf Gott ausgerichteten Menschen und seiner Seele, die sich vorgenommen haben auf dem kürzesten geistigen Weg ins Himmelreich zu wandern.

Bitte seid nicht traurig, wenn ihr im Moment noch weit entfernt von dem geistigen Geschehen eines erleuchteten Menschen seid und das glückselige Wehen der Liebekräfte Gottes noch nicht wahrnehmen könnt. Doch einmal kommt der kosmische Augenblick, vielleicht noch im Diesseits, und wenn nicht, dann für eure Seele in den jenseitigen Bereichen, in der anfangs noch euer menschliches Bewusstsein weiterlebt. Jeder Selbstüberwindungsschritt, um einen erkannten Fehler bzw. einen unschönen Charakterzug abzustellen, der meistens euch und anderen Unannehmlichkeiten brachte, wird vom Gottesgeist mit zusätzlichen Kräften belohnt. Durch euer herzliches Bereuen und der Veränderung eines Schattens aus dieser Welt wurde eure Seele viel freier und deswegen kann ein Partikel ihres Lichtkörpers mehr leuchten und vermehrte Energien aus dem Wesens-Lebenskern, also von Gott, anziehen. Das bedeutet: Euch werden nachts von eurer Seele vermehrte Tagesenergien übertragen und ihr fühlt euch deshalb besser und könnt euren Aufgaben und Pflichten energiestärker nachgehen. Wahrlich, es lohnt sich geistig zu wachsen bzw. innerlich lichtvoller zu werden und den Inneren Weg ins Himmelreich ernsthaft und mit offenem Herzen zu beschreiten.



Nun beschenkt euch der Gottesgeist mit einem weiteren Beispiel - einem von vielen aus dem Leben - damit ihr einen größeren Überblick über die sichtbaren und unsichtbaren Zusammenhänge erhaltet und manche dahinvegetierende Menschen und ihre Seelen besser verstehen könnt.

Wahrlich, es ist vielleicht für euch innere Menschen unverständlich, weshalb die Seele eines energielosen gläubigen Menschen - der schon ein hohes Alter erreicht hat und schon länger mit mehreren Krankheiten und Schmerzen dahinvegetiert und auf fremde Hilfe angewiesen ist und auch aus medizinischer Sicht keine Besserung ihrer Leiden zu erwarten hat - diesen unerträglichen Zustand ihres physischen Körpers mit der göttlichen Hilfe nicht beenden kann. Warum diese Tragik im menschlichen Leben immer wieder stattfindet, schildert euch nun der Gottesgeist mit einem weiteren Beispiel aus unzähligen: Es hat sich eine alte hilfsbedürftige Frau über viele Jahre an ein Familienmitglied (Tochter) jüngeren Jahrgangs sehr gewöhnt, mit der sie täglich zusammenlebte und viele Gespräche führte. Sie spielten gerne manches Gesellschaftsspiel miteinander und die Mutter wurde fürsorglich betreut. So entstand durch energetische Speicherungen im menschlichen und seelischen Bewusstsein zueinander ein unsichtbares magnetisches Band. Doch dieses Magnetband aus Lebensspeicherungen besteht nach dem Ableben der alten Mutter zu dem in der Wohnung verbliebener Tochter weiter, weil sich die ins Jenseits hinübergegangene Seele der Mutter von ihrer Tochter nicht trennen will. Das bedeutet, dass sie sich immer noch in der Wohnung aufhält und die Tochter auf Schritt und Tritt beobachtet, weil sie sehen will wie sie lebt und mit welchen Menschen sie täglich zusammenkommt. Die Seele der Mutter, deren Körper schon verwest ist bzw. der sich in einzelne materielle Teilchen aufgelöst hat und die sich bereits mit dem Erdreich verbunden haben, findet von innen keine Ruhe für tiefgreifende Überlegungen, die sie stutzig machen könnten, weshalb sie nach dem Ableben ihres Körpers noch existiert. Obwohl sie sich aus ihrem Körper gelöst hat und ihren Leichnam bzw. leblosen Körper von Bediensteten eines Beerdigungsinstituts abholen sah, glaubt sie umnachtet, sie würde weiterhin im physischen Körper leben. Sie kann in der Wohnung, in der sie mit der Tochter zusammenlebte, die meisten Abläufe weiterhin schauen, miterleben und akustisch registrieren. Doch sie kommt ohne Wissensinformationen, was nach dem Tod des Menschen geschieht, nicht darauf, dass sie nun ohne ihren physischen Körper im Lichtkörper lebt, bzw. ihr menschliches Bewusstsein noch in der Seele weiterlebt und ihre weltlichen Speicherungen weiter aktiv sind.

95 Ihr früherer Mensch lebte zwar im Glauben an Gott und war einer Religion zugehörig, doch innere geistige Erfahrungen und ein Wissen über das jenseitige Leben der Seelen hatte sie nicht. Weil die Seele früher im menschlichen Körper geistig nicht erwachte, deshalb glaubt ihr momentanes seelisches Bewusstsein fälschlich, da es mit den menschlichen Speicherungen verknüpft ist, dass es noch im physischen Kleid lebt. Das kann bei einer geistig unwissenden und unbelehrbaren Seele so weit gehen, dass sie sich noch in ihrer früheren menschlichen Statur und mit ihren früheren Kleidern schaut. Das kommt davon, weil ihre menschlichen Speicherungen unverändert weiter aktiv sind. Die Hilfe des Gottesgeistes durch Lichtboten, die ihr Bilder zur Kontaktaufnahme zusenden - die sie aber wegen ihrer starken Belastung nur als einen kleinen Lichtfunken schauen kann - will sie nicht annehmen, da sie die Bilder nur verschwommen schauen kann und deswegen als unreal und als momentane Bewusstseinsstörung betrachtet.

Nun, die erdgebundene Seele der Mutter geht abends wie gewohnt zu Bett und steht mit den Strahlen der Sonne, welche die Wohnung erhellen, wieder auf. Nichts Wesentliches hat sich bei der geistig unwissenden und unbelehrbaren Seele verändert. Sie lebt wie ihr früherer Mensch, der vom geistigen Wissen nichts wissen wollte und alles ablehnte, was ihm zum Nachdenken über den Tod hinaus hätte behilflich sein können. Die Seele wäscht sich in der Frühe und zieht sich, wie zu irdischer Zeit gewohnt, ihr früheres Kleid an. Alles ist in ihr gespeichert, deshalb zieht sie unbewusst ihre früheren menschlichen Lebensspeicherungen aus ihrem seelischen Potential und Bewusstsein wieder hervor, die ihr das unreale Leben im Lichtkörper ermöglichen. Sie merkt zwar, dass ihre Tochter sie unbeachtet links liegen lässt, doch sie meint kurzsichtig, es läge daran, dass diese, die nun ein hohes Alter erreicht hat, mit ihr nicht sprechen und sie nicht beachten will, weil sie sich aus falschem Stolz verletzt und beleidigt fühlt, so wie das schon öfter in ihrer gemeinsamen Lebenszeit nach einem Streit oder einer Meinungsverschiedenheit geschah. Die erdgebundene Seele der Mutter, die weiterhin in der Wohnung der Tochter lebt, nimmt an allen Gesprächen der Tochter teil. Das heißt, sie gibt auch Kommentare von sich, die manchmal ihre Tochter im physischen Kleid aufnimmt und im Gespräch weitergibt. Diese Beeinflussung von der Seele der Mutter findet unbewusst statt, weil sie den kosmischen Zusammenhang der energetischen Mitteilung bzw. den Vorgang beim Senden und Empfangen ihrer Gedanken nicht richtig versteht.

Ihr werdet euch nun fragen, wieso die in der Wohnung befindliche Seele der Mutter von keinem jenseitigen, noch nicht ganz reinen Wesen über ihren Zustand aufgeklärt wird, damit sie sich von ihrer Tochter abwendet und diese endlich in Ruhe leben lässt. Doch wahrlich, so eine verstockte, eigenwillige Seele lässt keine hilfsbereiten Wesen aus höheren Lichtbereichen der Fallebenen an sich heran, geschweige denn reine himmlische Wesen.

Wenn Menschen aus der unmittelbaren Umgebung die Tochter in ihrer Wohnung besuchen, dann schleichen diesen, für sie unbemerkt, auch erdgebundene Seelen nach, die auf ihrer Wellenlänge sind und sie schon lange stark beeinflussen, und dies geschieht für den Menschen unbewusst und unsichtbar. Diese erdgebundenen dunklen Seelen hinterlistiger Art schaut die in der Wohnung verbliebene Seele der Mutter nicht, weil diese eine andere Ausrichtung und Bewusstseinsschwingung haben als sie. Diese gehen den Menschen auf Schritt und Tritt nach, haben aber keine Absicht an die energielose Seele der Mutter heranzutreten und ihr womöglich klarzumachen, dass sie sich nicht mehr im menschlichen Kleid befindet.

Die Seele der Mutter lebt traumwandlerisch in der Wohnung und versucht, wie schon zu ihrer irdischen Zeit, auf ihre Tochter einzureden. Sie sieht ihre Tochter bereits im hohen Alter und energielos dahinvegetieren und dass sie schon auf fremde Hilfe angewiesen ist. Doch wieso das so ist, darauf kommt sie nicht, weil ihr dazu das geistige Speicherpotential fehlt. Sie hört ihre Tochter manchmal zu einem Besucher reden, dass sie am liebsten ins Jenseits übergehen würde, weil sie nun keine Möglichkeiten mehr sieht freudig und würdig zu leben. Ab und zu spricht sie davon, ihre letzen Erdentage in einem Seniorenheim verbringen zu wollen. Hört die Seele der Mutter das von ihrer Tochter, dann kommt sie in Panikstimmung und versucht besorgt alles zu tun, damit ihre Tochter nicht vorzeitig ins Jenseits geht oder aus der Wohnung zieht, denn sie will nicht allein zurückbleiben, da sie sich vor dem Alleinsein fürchtet, genau so, wie sie das auch zu ihrer menschlichen Zeit tat. Sie will ihre Tochter immer in ihrer Nähe haben, denn sonst fühlt sie sich nicht wohl, auch wenn die Tochter angeblich mit ihr nicht mehr reden will.

100 Zu ihrer Lebenszeit im physischen Körper, in dem sie ein hohes Alter erreicht hat und gebrechlich war, wurde sie bis zuletzt von ihrer Tochter gepflegt. Sie ließ nicht zu, dass sich ihre Tochter nach einem Mann umschaute, und wenn sie merkte, dass diese mit einem Bekannten intensiv redete, war sie gleich eifersüchtig auf ihn. Sie band ihre Tochter an sich und verfiel in Selbstmitleid, wenn diese einmal die Absicht äußerte ausziehen zu wollen, um selbstständig ein freies Leben zu führen. Die Mutter wollte nie zur Betreuung in ein Seniorenheim ziehen und machte ihrer Tochter öfter Vorwürfe, dass sie sie nur loswerden will, um mit einem Mann zu leben. Das versuchte sie immer mit ihrer sich selbst bemitleidenden Art zu verhindern und hatte auch Erfolg damit. Diese negative, bindende Art machte ihre Tochter sehr abhängig und sie fühlte sich bis zum Ableben für die Pflege ihrer Mutter in der Wohnung verantwortlich.

Nun befindet sich die Tochter im hohen Alter und ist selbst gebrechlich geworden. Sie sieht ein, dass es keinen Sinn mehr hat ohne Lebensfreude weiterzuleben, denn durch die physische Energielosigkeit werden die Schmerzen immer schlimmer und die Vergesslichkeit nimmt stetig zu. Doch immer wieder rafft sie sich nach einer schlimmen Erkrankung oder Schwächephase auf. Ihre nahestehenden Bekannten und Freunde wundern sich darüber und fragen, wie es nur möglich ist, dass sie in diesem Zustand noch weiter leben kann, obwohl sie bis auf die Knochen abgemagert ist, nur noch wenig Nahrung zu sich nehmen kann und auf starke Medikamente angewiesen ist.

Wahrlich, die Tochter ist selbst noch mit ihrer Seele an die dominante Mutter gebunden und diese bestimmt, wann sich ihre Seele vom Körper lösen soll. Obwohl die Tochter ein gläubiger Mensch ist und ein immenses geistiges Wissen hat, schafft es ihre Seele nicht, sich in diesem unerträglichen Zustand vom Körper zu lösen - und das hat seine Gründe.

Die Tochter lebte sehr verstandesbezogen und hatte die innere Nähe zu Gott in ihrem seelischen Herzen durch die nicht gelebte Herzlichkeit nicht aktiviert. Darum ist es ihrer Seele nicht möglich, sich aufrichtig und herzlich an Gott in ihrem Herzen zu wenden und sich von der Beeinflussung der Mutter zu lösen. Gott möchte ihrer Seele gerne beistehen, damit sie endlich sanft aus dem Körper herausschlüpfen kann. Doch ihre Bitten an Gott, sie und ihre Seele vom menschlichen Leben zu erlösen, haben keine Herzensresonanz, und deshalb kommen die Impulse bei Gott in der himmlischen Urzentralsonne nicht an und auch nicht in ihrem seelischen Herzen, dem Wesenskern der Seele. Diese große Tragik geschieht jeden Augenblick bei gläubigen Menschen, die ihr seelisches Herz noch nicht zu hohem Schwingen durch herzliche Verinnerlichung und gelebte Herzlichkeit gebracht haben.

Wenn der gläubige Mensch Gott nur aus dem Verstand (einpolig) anspricht bzw. mit ihm eine Zwiesprache hält, wie soll dabei der innere Wesenskern, das Herz der Seele in eine hohe Schwingung kommen bzw. in eine hohe energetische, zweipolige Vibration gelangen, die nötig wäre, damit sie Gott wahrnehmen kann? Wahrlich, wenn der Mensch immer wieder sein gewohntes Gebetsritual anwendet und nur aus dem Verstand niedrig schwingende Worte oder Gedanken bei der Zwiesprache mit dem Gottesgeist gebraucht, kommen seine energetischen Aussendungen nicht über die irdische Atmosphäre hinaus und auch nicht im seelischen Wesenskern an. Sie bleiben in den vorhandenen einpoligen Energiefeldern hängen. Das Ergebnis davon ist, dass seine Bitten nicht beim Gottesgeist ankommen und er keine Maßnahmen für den Sterbevorgang des Menschen und die Trennung der Seele vom Körper einleiten kann.

105 Bitte macht euch Gedanken darüber, denn dies betrifft auch euch.

Kein Mensch bleibt ewiglich auf der Erde zurück, das heißt, für jede Seele im menschlichen Kleid kommt einmal die Stunde und der Augenblick, wo sie sich von ihm trennen muss, und dann kommt es auf sie an, ob sie durch ihren Menschen die Herzlichkeit gelebt hat oder nicht. Wenn nicht, dann ist ihr seelisches Bewusstsein mit herzenskalten, stolzen Wesenszügen und Verhaltensweisen aus dem menschlichen Verstand überfüllt und das bedeutet, dass ihr seelisches Herz (Wesenskern) fast eingefroren ist und sehr niedrig schwingt und keine notwendige Resonanz zur Übermittlung zweipoliger Kräfte für das seelische und menschliche Bewusstsein aufweist. Der Mensch hatte sich lieber im Scheinlicht dieser Welt gesonnt und wollte bei bekannten Menschen Anerkennung haben, und deshalb nahm die Seele seinen Stolz und Hochmut ins Jenseits mit. Dies sind einpolige Negativkräfte, die nun die Seele steuern und sie durch die magnetische Anziehung der Erde nicht für höhere Welten freigeben. Habt ihr keine herzliche Verbindung in eurer Lebenszeit zu Gott in eurer Seele aufgebaut und war eure Begegnung mit Menschen und der Natur nicht herzlich, dann werdet ihr es im Jenseits schwer haben lichte Welten zu erreichen, da im feinstofflichen Jenseits alles magnetisch wirkt und nur Gleiches von Gleichem angezogen werden kann.


Nun, wie lange die Seele der Tochter noch im physischen gebrechlichen Körper verbleiben wird, das liegt letztlich an ihr selbst, denn wenn sie ihr Herz nicht aufschließt und den Gottesgeist mit herzlichen Schwingungen bittet, sie vom Körper zu erlösen, dann muss sie so lange warten, bis ihr energieloser Mensch nicht mehr im Stande ist zu leben bzw. bis ein lebenswichtiges Organ versagt. Das kann sich aber noch länger hinziehen, weil dem Menschen in eurer Zeit lebensverlängernde Medikamente verabreicht werden, die bewirken, dass neue Informationen die Gene und Zellen erreichen und sie dazu anregen, lebensverlängernde Maßnahmen im Körper vorzunehmen. Aus himmlischer Sicht trifft dies bei der Tochter hohen Alters zu, die selbst nicht mehr leben möchte, weil sie durch ihre Energielosigkeit und ihren altersschwachen Körper große Schmerzen zu ertragen hat und deshalb keine Lebensfreude mehr entwickeln kann.

Wenn ein Mensch lebensverlängernde Medikamente einnimmt und dadurch noch ein erträgliches Leben mit einigen freudigen Augenblicken führen kann, dann befürwortet dies der Gottesgeist, weil er immer auf das aufbauende und bewahrende Leben ausgerichtet ist. Doch wenn sich Menschen Stunde um Stunde durch den Tag quälen und ihnen mit Medikamenten, Operationen oder mit sonstigen Heilverfahren nicht mehr geholfen werden kann, dann befürwortet der Gottesgeist aus seinem barmherzigen und fürsorglichen Herzen für die Schöpfungswesen keine lebensverlängernden Maßnahmen auf Biegen und Brechen, damit sich die körperliche Qual nicht noch vergrößert und das Sterben nicht länger hinauszieht. Doch das ist vom Gottesgeist jedem universellen, selbstverantwortlichen Wesen freigestellt und es soll selbst bestimmen, was bei ihm zur Lebensverlängerung aus ärztlicher und medikamentöser Sicht geschieht bzw. welchen Heilanwendungen es sich unterziehen will.



Nun habt ihr einen Grund von unzähligen erfahren, warum bei einem Menschen hohen Alters und schlimmem Leiden sich die Seele vom Körper nur sehr schwer lösen kann und was Erdgebundenheit für eine unwissende, widerspenstige Seele bedeutet, die von Gott und der himmlischen Rückkehr nichts wissen möchte und darum eigenwillig einen Menschen an sich bindet und nicht zulässt, dass seine Seele endlich vom schwer gezeichneten Körper erlöst wird.

- Fortsetzung im Teil 2 -