Botschaft 1003. (Version vom 24.12.2009)
(2/5) Was der Mensch in der Sterbephase und nach dem Tod die Seele im Jenseits erleben

Supernova in Weiß und Lila Farbtönen.

Teil 2 enthält noch folgende Themen:

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Fortsetzung der Botschaft:

Nun berichtet euch der Gottesgeist, was in der Sterbephase eines eingebildeten, unverbesserlichen Menschen geschieht, dessen Seele von seinen Wesenzügen stark geprägt ist.

Sie will vom göttlichen Licht, dem zweipoligen Liebestrom aus ihrem Wesens-Lebenskern, nichts wissen und hat auch keine Absicht jemals ins Himmelreich zurückzukehren. So eine auf diese Welt ausgerichtete dunkle Seele, die mit vielen Ungesetzmäßigkeiten der erhobenen Persönlichkeit und Arroganz stark belastet ist - es sind himmlisch fremde Verhaltensweisen und Charakterzüge, die das unpersönliche himmlische Leben der reinen Wesen nicht enthält - will in der Sterbephase lieber die turbulenten Feste, an denen sie mit ihrem Menschen ausgelassen teilnahm, noch einmal rückblendend sehen und auch die Lebensphasen, in denen sie als Person groß herauskam und viel Applaus und Bewunderung von anderen erhielt. Ihr Mensch fühlte sich besonders wohl, wenn er von Bewunderern und Schmeichlern umgeben war, die von seinem stolzen, steifen Gang, eitlen Aussehen, seinen selbstsicheren Podiumsauftritten, hervorragenden Referaten und seinem großen weltlichen Wissen immer wieder begeistert waren. Noch in der letzten Sterbephase ruft sie diese Erlebnisse in Bildern aus ihrem menschlichen Unterbewusstsein ab und hält sich darin bis zum Herzstillstand ihres eingebildeten Menschen auf. Aus dem Körper helfen ihr bekannte, jenseitige Wesen, die sie aber noch nicht registriert. Ist dieser Zustand beendet bzw. die Lösung vom Körper ganz abgeschlossen, dann kommt die an diese Welt stark gebundene Seele im erdgebundenen Jenseits an.

30 Wenn eine sehr weltverhaftete Seele aus dem Körper herausschlüpft, dann ist sie von dem Erlebnis noch kurze Zeit benommen. Sie sieht ihre Umgebung noch verschwommen, weil sich ihre Seelenpartikel erst an eine andere Strahlung gewöhnen müssen. Dieser Zustand dauert in der kosmischen Zeit des jenseitigen Lebens nur einige Momente. Wenn die Seele ihre Umgebung wieder ganz wahrnehmen kann und sich vom Herausschlüpfen aus ihrem Körper erholt hat, dann beginnt sie in ihre Bewusstseinsspeicherungen einzutauchen und schaut sich selbst bei der Einverleibung. Sie holt sich die gespeicherten Daten von ihrem Leben, bevor sie sich einverleibte, ins seelische Bewusstsein zurück. Sie will wissen, wie und mit wem sie zuvor gelebt hat und wer ihr bei der Inkarnation geholfen hat. Hat sie sich darüber informiert, dann schaut sie diese Wesen, mit denen sie bei der Einverleibung eine Abmachung schloss, wieder real vor sich. Es sind ihre erdgebundenen Freunde aus dem Fall, die ihrem Menschen in der Welt aus dem unsichtbaren, feinstofflichen Bereich geholfen haben. Ständig waren sie damit aktiv, ahnungslose Menschen gezielt mit aufdringlichen Beeinflussungen zu steuern, um ihrem Verbündeten im Erdenkleid zu seinem Vorteil viele Türen zu öffnen. Das heißt, sie haben ihm in dieser Täuschungswelt zu einer hohen, sehr gut honorierten Anstellung und auch zu einer geachteten Autorität verholfen.

Wie ihr inneren Menschen daraus ersehen könnt, ist es nicht Gott, der dem Menschen ermöglicht eine angesehene Persönlichkeit zu werden, sondern verbündete unsichtbare Wesen, weil dies hier die Welt der tief gefallenen Wesen ist. Doch Gott versucht heimkehrwillige Wesen immer darüber aufzuklären, dass das himmlische Leben unpersönlich und kein Wesen höher als das andere ist, weil dies sonst nicht gerecht wäre und gegen die Gleichheit aller Wesen verstoßen würde. Wer im Erdenkleid durch eine hohe Anstellung zu Ansehen gekommen ist, der darf nun aus der himmlischen göttlichen Quelle erfahren, dass er niemals von Gott so geführt wurde, weil Gott sonst unser und sein himmlisches Gesetz der Gerechtigkeit, Gleichheit und Demut missachten würde. Das wird aber in alle Ewigkeit nicht geschehen.

Nun wisst ihr, wenn ihr in dieser Welt zu einer hohen Stellung gekommen seid, wer euch unsichtbar führte und euch dazu verholfen hat. Diese göttlichen Hinweise müssten euch zu denken geben. Vielleicht wollt ihr nun euer noch persönlich aufgewertetes Leben überdenken und in die unpersönliche Richtung verändern. Doch das ist eure freie Entscheidung, die von euch gut überlegt sein sollte, denn es ist nicht so einfach, sein Ansehen in dieser Welt loszulassen, weil der Mensch sich daran gewöhnt hat. Wer sich aber Schritt für Schritt überwindet und seine persönlichen Aufwertungen ablegt, dessen ehrliche Absicht wird der Gottesgeist auf vielfältige Art und Weise unterstützen und mit Zusatzkräften belohnen, damit er wieder ins unpersönliche, himmlische Leben zurückfindet. Seid ihr mit dabei?


Der Gottesgeist berichtet nun weiter von jener Seele, die sich von ihrem Körper gelöst hat und in die Rückerinnerung ihres jenseitigen Lebens gefunden hat. Sie begrüßt ihre verbündeten Freunde bzw. Helfer freudestrahlend mit humorvollen Sprüchen, so wie ihr früherer Mensch diese schleimige und schmeichlerische Art gewohnt war. Er verstand es z.B. gut, schon bei der Begrüßung vor einem Referat mit dieser gleichen Art die Sympathie der Zuhörer an sich zu ziehen.

Nach der Begrüßung haben sich die gleichgesinnten Wesen viel zu sagen. Die vom Körper entbundene Seele befindet sich nun mitten unter den feinstofflichen Wesen, die sie im menschlichen Leben auf Schritt und Tritt begleiteten und auch als Schutzwesen anwesend waren. Sie waren auch Teilhaber an seinem Leben, weil sie öfters vorübergehend in den menschlichen Körper hineinschlüpften bzw. nachts einen Seelentausch vornahmen, um das menschliche Leben mitzugenießen, entsprechend ihrer vorherigen Abmachung. So ein Tausch geschieht öfter bei Seelengruppen, die erdgebunden sind und auf gleicher Wellenlänge liegen. Sie wissen genau Bescheid, wie sie einen Rollentausch bzw. den Seelenwechsel im physischen Körper vornehmen können, um sich für ein paar Tage einen ersehnten Wunsch zu erfüllen.

35 Die jenseitigen Seelengruppen wirken immer gemeinsam und kennen sich schon lange aus den Fallbereichen. Sie befinden sich schon seit langem im Zustand mangelnder Lebensenergien, weil sie damit in vielen kosmischen Äonen verschwenderisch umgegangen sind. Doch auf die restlichen, noch in ihnen befindlichen zweipoligen himmlischen Energien, die in ihrem Inneren Selbst gespeichert sind, wollen sie nicht zurückgreifen.

Das Innere Selbst - ein Begriff aus eurer geistigen Sprache - ist ein feinstofflicher Energiespeicher, der den Lebenskern eines Lichtwesens umgibt. In ihm befinden sich Energiereserven für einen kosmischen Notfall, wenn aus irgendeinem Grund ein Energiemangel in der Urzentralsonne oder einer Galaxiesonne auftreten sollte. Das Innere Selbst nimmt alle Speicherungen eines himmlischen Wesens in sich auf und das bedeutet, dass es in seinem Evolutionsleben immer wieder darauf zurückgreifen kann. Das Innere Selbst hat eine ähnliche Funktion wie euer menschliches Unterbewusstsein und hilft den himmlischen Wesen dabei, ein bewusstes Gesetzesleben zu führen.

Die erdgebundenen Fallwesen leben jedoch schon viele kosmische Äonen ohne die zweipoligen himmlischen Energien und ohne innere Verbindung zum Gottesgeist. Die abtrünnigen himmlischen Wesen, die sich außerhalb des Himmelreiches feinstoffliche Bereiche unterschiedlichen Bewusstseins geschaffen haben, wurden vom Gottesgeist folgendermaßen informiert: Wenn sie das zweipolige Energie-Reservepotenzial aus ihrem Inneren Selbst in ihre Partikel für ein höheres Bewusstseinsdenken und Leben abrufen möchten, dann sollten sie wenigstens einige himmlische Lebensweisen, die im himmlischen Evolutionsgesetz verankert sind - zur magnetischen Anziehung der zweipoligen Kräfte - in ihr außerhimmlisches Leben mit einbeziehen. Das haben sie auch viele Äonen außerhimmlischen Lebens berücksichtigt. Doch später wollten das viele der tief gefallenen, erdgebundenen Wesen nicht mehr, von denen der Gottesgeist berichtete. Sie waren vor vielen, vielen Äonen mehr an der Zerstörung der Schöpfung interessiert, und das sind die meisten von ihnen noch heute.

Die erdgebundenen, gleichgesinnten Seelen, die im Gruppenverbund wirken, haben außerdem nur noch sehr wenige einpolige ungesetzmäßige Lebensenergien in den Seelenpartikeln zur Verfügung und deshalb tun sie sich zusammen und teilen ihre Energien für eine Einverleibung, in der sie sich im Körper abwechseln. Dies war auch so bei der arroganten Seele, die sich bei ihrer jenseitigen Seelengruppe in ihrer gewohnten persönlich erhobenen, schelmischen Art zurückgemeldet hat.

Sie beginnen sich rege über irdische Einzelheiten, Abenteuer und herausragende Ereignisse zu unterhalten. Sie haben nicht im Sinn sich auf Gott auszurichten und auch nicht in die himmlischen Welten zurückzukehren, deshalb ist ihnen ein Selbsterkenntnisrückblick - wie es eine weit gereifte Seele nach ihrem Erdenleben mit dem Gottesgeist oder den himmlischen Wesen gerne durchführt - ein Gräuel bzw. sie würden nie so etwas anstreben. Die im erdgebundenen Jenseits angekommene gottlose und auf diese Welt ausgerichtete Seele fühlt sich mitten unter ihren gleichgesinnten Freunden sehr wohl und sie schmieden wieder neue Pläne, wie sie an unwissende Menschen herankommen können, damit sie neue, einpolige negative Lebensenergien für ihre hinterlistigen Unternehmungen in dieser dunklen Welt erhalten. Manchmal tun sie sich mit einer anderen gleichgesinnten Gruppe von erdgebundenen Seelen zusammen und wirken auf ihre finstere Art.

40 Sie beeinflussen Menschen, die gerade auf ihrer Wellenlänge sind, das heißt: Wenn sich die Aura eines Menschen durch unschöne Gedanken, Worte und Handlungen verfinstert, dann treten sie in seine Aura und entziehen ihm die Tagesenergien, und so er noch weiter in einer negativen Schwingung bleibt, versuchen sie ihn auf ihre eigenen Vorstellungen auszurichten. Folgt er ihren starken negativen Beeinflussungen, dann ist es den hinterlistigen Seelen länger möglich in seiner Aura zu bleiben und mit ihm jede seiner Regungen mitzuerleben bzw. das auszukosten, wozu sie ihn steuerten. So erfüllen sich die dunklen erdgebundenen Seelen ihre abartigen Neigungen, also ihre Triebe und Begierden, die sie einst im menschlichen Leben hatten, ohne dass der Mensch dies bemerkt, weil er die Wesen nicht schauen kann und zudem über mögliche Seelenbeeinflussungen kein Wissen hat. Das geschieht oft bei Menschen, die unbewusst und ohne edle Ziele leben und sich von anderen Menschen negativ beeinflussen lassen. Wenn ein gläubiger Mensch in dieser finsteren Welt labil, wankelmütig und widersprüchlich lebt, der braucht sich nicht zu wundern, dass er Scharen hinterlistiger Seelen anzieht.

Wahrlich, der universelle Liebegeist würde euch durch einen himmlischen Lichtboten gerne weitere Beispiele von den unsichtbaren schlimmen Gegebenheiten und dem Wirken der hinterlistigen Seelen aufzählen, auf dass ihr zu eurem Schutz achtsam und weise lebt und nicht unbedacht und leichtfertig in die Fallen der Gegensatzwesen tappt, die euch dann eure Tagesenergien entziehen. Weil ihr euch über weitere Beschreibungen der unsichtbaren Vorgänge ängstigen könntet und keine Lebensfreude mehr hättet, beschränkt sich der Gottesgeist auf diese Beschreibung.


Bitte versteht es weitsichtig: Jedes göttliche Liebetröpfchen aus der himmlischen Quelle soll euer Denken anregen und erweitern, damit ihr durch himmlisch nahe Lebens- und Verhaltensweisen euch in eurem freien und selbstverantwortlichen Leben schützt. Das ist die göttliche Fürsorge unseres Liebegeistes in der himmlischen Urzentralsonne. Er wird immer in seiner selbstlosen, herzlichen Art wirken, weil er für unser Leben auf seine liebevolle, zärtliche, sich stets anbietende, jedoch zurückhaltende demütige Art beständig unter Beachtung unseres freien Willens sorgt.



Der Gottesgeist beschreibt euch nun einen weiteren nicht alltäglichen Fall, wo ein Mensch infolge einer Naturkatastrophe unvorbereitet binnen weniger Momente sein Leben verliert. Diese Beschreibung kann euch helfen, den unsichtbaren Vorgang der gewaltsamen und raschen Entbindung einer Seele vom Körper besser zu verstehen, die bei jedem Menschen und seiner Seele durch das unterschiedliche Bewusstsein anders geschieht, damit ihr die Gefährlichkeit und große Tragik menschlichen Lebens geistig weitsichtiger erkennt.


Immer wieder geschehen auf der Erde Naturkatastrophen, in denen Menschen von einem Augenblick zum anderen ihr physisches Leben verlieren. Dazu führt euch der Gottesgeist nun in ein weiteres Bild ein. Es handelt sich um einen kleinen bewohnten Ort am Flussufer und die Nacht ist weit fortgeschritten. Die meisten Menschen im Ort schlafen und bekommen es nicht mit, dass es in ihrer Gegend strömend regnet, so stark, wie das nur sehr selten geschieht. Im Schlaf bemerken sie nicht, dass das Wasser im Fluss außergewöhnlich stark ansteigt und plötzlich über das Ufer tritt, weil das Flussbett die gewaltigen Wassermassen nicht mehr aufnehmen kann. In wenigen Augenblicken ist ein Teil des Ortes, vor allem die Häuser am nahen Flussufer überschwemmt und große Wassermassen dringen mit großer Wucht in die Häuser ein, worin die Menschen schlafen. Das ereignet sich blitzschnell und so heftig, dass ein schlafender Mensch keine Chance mehr hat, den plötzlich eindringenden Wassermassen zu entfliehen. Den von der Naturgewalt getroffenen Menschen ereilt ein schneller Tod und die Seele wird innerhalb von wenigen Augenblicken aus dem leblosen Körper ohne Vorbereitung herausgezerrt, und in diesem Fall ohne jenseitige helfende Wesen. Wieso das so war erzählt euch jetzt der Gottesgeist.


45 Der physische Tod des Menschen trat sehr schnell ein bzw. sein Bewusstsein registrierte die plötzlich mit lautem Getöse in seine Schlafstätte eindringenden Wassermassen nur in schläfriger Benommenheit. Es war nur ein kurzer Moment der Wahrnehmung, indem er vor Furcht entsetzt aufschrie. Durch das Eindringen des Wassers in die Lunge verlor der Mensch in wenigen Augenblicken das Bewusstsein, worauf gleich der Atem- und Herzstillstand eintrat und die Sterbephase sehr schnell vorüber war. Dadurch war es der Seele nicht mehr möglich sich auf das jenseitige feinstoffliche Leben vorzubereiten. Sie wurde von den Schutzwesen aus ihrer erdgebundenen Familiensippe auch nicht vorgewarnt, weil diese sich außerhalb des Ortes, in einer höher gelegenen Region, in einer lauten Vergnügungsstätte unter Menschen gleichgesinnter Art aufhielten und deshalb, wie auch alle dort befindlichen Menschen, von der nächtlichen Überschwemmung am Flussufer nichts mitbekamen.

Wahrlich, die meisten erdgebundenen feinstofflichen Wesen aus dem Fall fürchten sich sehr vor irdischen Überschwemmungen, das heißt, heranbrausenden Wasserfluten. Sie haben in einigen Einverleibungen schlimme Erlebnisse mit dem Wasser gehabt, und diese Erinnerungen der Angst und Panik steuern sie immer noch unbewusst in ihrem seelischen Bewusstsein. Wieso das so ist, das erklärt euch der Gottesgeist noch ausführlicher.

Doch zuvor möchte er euch mitteilen, dass es nur wenige Menschen einschließlich ihrer Seelen sind, die den schützenden Beistand der reinen himmlischen Wesen in diesem schweren und gefahrvollen irdischen Leben annehmen wollen. Das kommt davon, weil die unverbesserlichen Fallwesen, aber auch tiefer gefallene, verirrte Heilsplanwesen, die sich immer wieder eigenwillig inkarnieren, die Sinnlosigkeit ihres gefährlichen Vorhabens der erneuten Einverleibung nicht einsehen wollen und eine Auskunft von Gott ablehnen. Sie wollen lieber mit gleichartigen Wesen verkehren, die nichts anderes im Sinn haben als ihr menschliches Leben ohne Rücksicht auf das ewige Leben auszukosten. Sie nehmen große Nachteile und schlimme Schicksalsschläge auf sich, um nur für einige kosmische Momente ihre Sehnsüchte, die aus der Erdgebundenheit stammen, im Körper stillen zu können. Wahrlich, das ist eine große Tragik für die Wesen, die sich vom Gottesgeist nichts sagen lassen, weil ihre Arroganz und ihr Trotz dies nicht zulassen.

Deshalb übernehmen erdgebundene, gleichartige Wesen die helfende Aufgabe eines Schutzwesens und wirken abwechselnd aus dem feinstofflichen Bereich bei ihren Freunden oder Familienangehörigen, zu denen sie im Diesseits und Jenseits schon lange eine starke Bindung hatten. Diese jenseitigen Helferwesen, die sich in der Nähe der Einverleibten aufhalten, leben schon lange ohne herzliche Empfindung und haben auch das dankbare Gefühl zum Wasserelement verloren. Das führte einmal in früherer Zeit durch ihre starke Überdeckung mit gegensätzlichen Speicherungen gegenüber dem Wasserelement dazu, dass sie im seelischen Bewusstsein ihre Sende- und Empfangsbereitschaft zum Wasser verloren haben.



Der Gottesgeist unterbricht an dieser Stelle seine Beschreibung und bittet euch innere Menschen mit ihm in ein anderes Bild zu gehen, damit ihr euch das himmlische Leben in seiner feinstofflichen Beschaffenheit im Gegensatz zum außerhimmlischen Leben im veränderten feinstofflichen und vollmateriellen Zustand besser vorstellen könnt. Das ermöglicht euch eine geistige Erweiterung, damit ihr seine Beschreibung von der großen Überschwemmung, dem plötzlichen Tod eines Menschen und was seine gewaltsam vom Körper entbundene Seele erlebte sowie die große Furcht erdgebundener Seelen vor dem Wasser, umfassender versteht.


50 Stellt euch vor, dass die Atome eines feinstofflichen reinen himmlischen Lichtwesens so wie eure belastete Seele aus unzähligen verschiedenartigen Atomen bestehen, aus denen auch die himmlische Schöpfung aufgebaut wurde. Jedoch euer physischer feststofflicher Körper, der Mensch, in dem eure feinstoffliche Seele einverleibt wohnt, besteht nur aus einigen wenigen umprogrammierten Atomen des himmlischen Seins, denn die Fallwesen haben bei der Schaffung ihrer feststofflichen Galaxien, wozu auch eure gehört, nur solche Atome verwendet, die für die Umprogrammierung in eine niedrige Schwingung geeignet waren, um damit nach und nach die Vollmaterie bilden zu können. Die himmlischen Elementarteilchen haben sie so verändert bzw. umprogrammiert, dass diese ein ganz anderes Aussehen und andere Aufgaben für die Materie erhielten als sie im Himmelreich hatten. Deshalb haben die himmlischen Atome keine Ähnlichkeit mehr mit denjenigen der Fallbereiche, denen auch die Erde angehört. Deswegen weisen die wenigen Elementarteilchen der Vollmaterie eine veränderte Struktur und Farbe auf und haben eine andere Funktion als einst im himmlischen Sein.

Weder im himmlischen feinstofflichen Sein noch in den feinstofflichen Galaxien des Fallseins existiert das Luftelement. Die Luft der Materie besteht aus verdichteten Teilchen, die in der Lage sind, nach Programmvorgaben Sauerstoff zu erzeugen und diesen an das gesamte feststoffliche Leben eures bewohnten Planeten abzugeben.

Die Fallwesen haben auf der Erde und in unzähligen anderen vollmateriellen Galaxien bzw. Planeten zur Beatmung und Energieanreicherung der Natur und des physischen Körpers eigens das Luftelement geschaffen. Es ist dem feinstofflichen, himmlischen Element nicht ähnlich oder gleich. Die himmlischen Wesen brauchen von außen keinen Sauerstoff bzw. keine Luft zum Atmen, weil sie mit göttlichen Energien aus ihrem Lebenskern versorgt werden, der nach Abschluss eines Äonenzyklus neue zweipolige Evolutionskräfte aus der Urzentralsonne zur Aufladung erhält. Deshalb denkt bitte um und verabschiedet euch von der Vorstellung, dass es im himmlischen Sein oder in den feinstofflichen Fallbereichen das Luftelement gäbe und auch, dass in der Schöpfung nur vier Grundelemente existieren.

Wir reine himmlische Lichtwesen haben im himmlischen Sein mehrere Grundelemente, die unser Leben mit großer Freude bereichern, die ihr aber nicht kennt. Die himmlische Schöpfung ist aus unzähligen kleinsten und größeren Teilchen (feinstoffliche Atome) geschaffen worden, wovon jedes eine besondere Funktion ausführt. Da ihr diese Gegebenheit in eurem menschlichen Bewusstsein nicht nachvollziehen könnt, weil ihr davon kein Bild und keine Beschreibung habt, kann euch dazu der Gottesgeist durch das Bewusstsein des Künders keine Erklärung übermitteln - das werdet ihr sicherlich verstehen. Doch wisst im Voraus: Ihr werdet einmal Freudensprünge machen, wenn euer seelisches Bewusstsein wieder frei von irrealen Speicherungen ist, mit denen ihr euch beim Aufenthalt in verschiedenen lichtarmen Fallwelten seelisch überdeckt habt.

Leider wissen nur wenige Menschen, dass bestimmte, sehr tief gefallene abtrünnige Wesen bewusst das himmlische unpersönliche und gerechte Lebensprinzip der Wesensgleichheit auf den Kopf gestellt haben bzw. sie schufen sich eigenwillig materielle Welten mit ungleichen Lebensprinzipien, in denen das Herrschen und Dienen nur zu dem Zweck geschaffen wurde, um sich für immer vom himmlischen Sein abzukoppeln und letztlich auf grausame Weise die Schöpfung zu zerstören. Doch dies gelang ihnen nicht und es wird auch nie wieder so weit kommen, wie sie sich das einmal erdacht haben, weil das himmlische Lichtboten unter schwersten Lebensbedingungen auf dieser Erde verhindert haben.

55 An Stelle eures Luftelementes, das in eurer irdischen unteren Atmosphäre wirkt und euch Sauerstoff spendet, haben wir ein Element in einer anderen Beschaffenheit und es mit anderen Aufgaben ausgestattet. Wie ihr erfahren habt, benötigt ein feinstoffliches, himmlisches Wesen keinen Sauerstoff zum Atmen, denn die Atome unserer Planetensysteme sind vollkommen anders in ihrer Beschaffenheit und Funktion. Um unsere Planeten befinden sich feinste Atomteilchen, die sich ständig rhythmisch bewegen und ihre Position verändern und verschiedene Spektrallichter aussenden. Die Bewegung dieser leuchtenden Teilchen könnt ihr euch ungefähr wie eure lichtdurchlässigen weißen Wolken vorstellen, die um den Planeten ihre Bahnen ziehen. Die sich bewegenden leuchtenden Teilchen im himmlischen Planetensystem, die verschiedene Farben ausstrahlen, haben eine wichtige Aufgabe für unser Planetenleben. Durch die wechselnde Lichteinstrahlung, die rhythmisch erfolgt, werden die Atome der Natur angeregt sich zu entfalten und beginnen in der Struktur zu wachsen. Dieser Vorgang nützt auch dem Planeten selbst sehr viel, weil dadurch sein Lebenskern und die verschiedenartigen Mineralien in ihrer geistigen Entwicklung weiter vorankommen. Auch für die reinen Lichtwesen bedeutet die sich verändernde farbige Lichtstrahlung einen großen Gewinn für ihre geistige Entwicklung, denn durch die Spektrallichter werden einige Atome ihres Lichtkörpers angeregt, das enthaltene Speicherwissen für weitere Evolutionsschritte freizugeben. Dies erfolgt aber nur, wenn ein Wesen bereit ist, sich weiter auf die nächst höhere Schwingungs- und Lichtebene des himmlischen Seins vorzubereiten bzw. zu wechseln, und dies geschieht meistens dualweise. Für uns himmlische Wesen bedeutet die Anwesenheit der leuchtenden Partikel eine beständige Lichtübertragung bzw. immerwährendes Licht für unser glückseliges Leben. Darum gibt es bei uns keinen Tag- und Nachtrhythmus bzw. keine Dunkelheit. Die sich stets bewegenden Elementarteilchen zur Planetenerleuchtung werden durch unsere Galaxiesonne energetisch gespeist, die dafür wiederum aus der Urzentralsonne Energien schöpft.


Die himmlischen Wesen kommen stets mit verschiedenen Elementen in Berührung so wie auch mit dem Wasser, das euren Planeten zu einem großen Teil bedeckt. Das Wasserelement bedeutet uns sehr viel. Wir fühlen gerne mit unseren Sinnen seine Lebendigkeit in den Flüssen, Bächen und Wasserfällen, aber lieben genauso stille Seen und Teiche, in denen wir ab und zu freudig baden, wenn es uns danach ist. Das Wasser schmückt und gestaltet unsere feinstofflichen Planeten und beschenkt die Natur mit zusätzlichen Energien sowie auch unsere Lichtkörper mit wohltuenden Empfindungen und glückseligen Gefühlen, wenn wir mit seinen Teilchen in Berührung kommen.

Doch viele jenseitige erdgebundene Seelen haben panische Angst vor den Wasserfluten, auch wenn sie momentan nicht in einem Erdenkörper einverleibt sind. Trifft die Menschen eine schlimme Überschwemmung in dem Bereich wo sie sich erdgebunden aufhalten, dann flüchten sie in Panik vor den Wassermassen, wie sie das auch früher zu menschlicher Zeit taten, so sie dazu kamen bzw. ihr Leben nicht vorher verloren hatten.

Die erdgebundenen Seelen, die ihre irdischen Familienangehörigen oder Freunde vor einer Gefahr zu schützen versuchen, dringen in einer gefährlichen Situation mit starken Warnimpulsen ungesetzmäßig in das menschliche Bewusstsein ein. Ungesetzmäßig ist es deshalb, weil die himmlische Wesensfreiheit das Beeinflussen und Eindringen in ein Wesen mit Gedankenenergien oder -bildern untersagt. Daran halten sich die himmlischen Wesen und auch der Gottesgeist. Sollte ihnen eine Gefahr drohen, dann erhalten sie äußere Lichtsignale, die sie darauf aufmerksam machen, sich mit der Gottheit oder anderen Wesen in Verbindung zu setzen. Doch diese äußere Vorwarnung mit Lichtsignalen, deren Bedeutung sie kennen, dringt nicht in ihr freies Bewusstsein ein und hält sie auch nicht von einer freudigen Tätigkeit oder Sonstigem ab. Auf diese freiheitliche Weise werden sie sanft informiert. Deshalb erleben sie in ihrem freien Leben keine Beeinflussung.

Doch völlig anders verhalten sich viele Menschen, die sich das Recht nehmen, eigenwillig, bestimmend und manchmal lautstark die Rede eines anderen zu unterbrechen, um unbedingt ihre Meinung kundzutun. Das ist bei den erdgebundenen, tief gefallenen Seelen nicht anders, sie dringen mit Gedankenübertragungen gewaltsam in das menschliche Bewusstsein ein und steuern so einen Menschen auf ihre Ziele, ohne dass sich der Mensch wehren kann, weil er davon ahnungslos ist.

60 Nun, die erdgebundenen Seelen, die ihren Familienangehörigen im Erdenkleid schützend beistehen, erleben Situationen, in denen sie an diese nicht mehr rechtzeitig Warnimpulse senden können, wenn sich nämlich in ihrer unmittelbaren Nähe, in der auch ihr Schützling lebt, eine Naturkatastrophe ereignet. Wenn z.B. plötzlich das Wohngebiet überschwemmt wird, ein verheerendes Feuer ausbricht, sich ein schlimmes Erdbeben ereignet oder ein Orkan bzw. Wirbelsturm heranzieht, dann verlassen die Seelen fluchtartig das Gebiet, in dem sie sich sonst aufhalten. Ihre Lichtpartikel sind durch unzählige Einverleibungen magnetisch stark an diese Erde gebunden und mit schlimmen Erlebnis-Speicherungen vieler Katastrophen überdeckt, in denen ihre früheren menschlichen Körper durch die Einwirkung der Elementarkräfte auf tragische Art ums Leben kamen. Aufgrund dieser Speicherungen erfasst sie eine große Furcht bzw. Panik bei einer kurz bevorstehenden oder bereits eingetretenen Katastrophe, und deshalb entfernen sie sich sofort von ihrem Schützling, ohne ihm ihre ungesetzmäßigen Warnimpulse zugesendet zu haben und bringen sich selbst in Sicherheit, weit weg vom Katastrophengebiet. Danach kehren die Seelen wieder zurück und müssen oft traurig feststellen, was mit ihrem Schützling passierte. Manche liegen schwer verletzt am Boden und rufen nach Hilfe oder andere haben ihr Erdenkleid verloren und stehen mit ihrer Seele ganz benommen bei dem leblosen Körper, so wie es auch jener Seele passierte, über die der Gottesgeist nach der nun folgenden Vertiefung über die kosmischen Gesetzmäßigkeiten bezüglich der Elemente weiter berichten wird.


Ihr werdet euch vielleicht schon die Frage gestellt haben, wieso manche Menschen bei einer verheerenden Überschwemmung vom Wasser so hart getroffen werden und andere kommen nur mit dem Schrecken oder kleinen Verletzungen davon.

Nun, das liegt an der seelischen Überdeckung durch lieblose bzw. ungesetzmäßige Speicherungen gegenüber dem Wasserelement. Das heißt, der Mensch und auch seine Seele hatten schon seit langen kosmischen Zeiten keinen herzlichen Bezug mehr zum Wasser, denn das Wasser war für ihr feststoffliches und auch feinstoffliches Leben nur ein beziehungsloses oder totes Element, zu dem sie schon lange einen inneren Abstand hatten.

Die Menschen benutzen das Wasser zum Trinken, Waschen, Kochen oder Baden, doch ihre Berührung findet nur rein äußerlich statt, ohne dem Wasser eine herzliche Empfindung und ein Gefühl der Dankbarkeit entgegen zu bringen. Und dies geschieht nur deshalb, weil sie im Inneren zu Gott die Tür verschlossen bzw. ihn schon lange aus ihrem Leben verbannt haben. Deshalb haben ihre Seelenpartikel keinen Bezug zum Wasser und fürchten sich evtl. unbewusst davor. Die unbewussten negativen Speicherungen aus Erlebnissen mit dem Wasserelement aus vielen Erdenleben beeinflussen manche Seele so sehr, dass sie sich vor dem Meer, den Seen und Flüssen fernhält. Darum können so belastete jenseitige Wesen auch keine Wasserfluten ertragen und fühlen sich im Wasser wie Ertrinkende. Das überträgt sich auch auf ihren Menschen, weil die stark belastete Seele ohne Gottverbindung bei jeder Einverleibung ihre sämtlichen Speicherungen aus ihren früheren irdischen und feinstofflichen Leben automatisch in die Gene des Säuglings überträgt. Deshalb fürchten sich manche Menschen unbewusst vor dem Wasser und meiden das Schwimmen im Meer, in Seen oder auch Bädern.

Die negativen seelischen Speicherungen eines derartigen Menschen sind dafür verantwortlich, dass die Wasserteilchen ihn bei der Berührung abstoßend empfinden. Sollte es zu einer Naturkatastrophe kommen und so ein Mensch wird von den Wassermassen mitgerissen, dann empfinden ihn die Wasserteilchen als sehr unbehaglich und störend, und folglich nimmt das kleine Bewusstsein des Wassers keine Rücksicht mehr auf sein Leben. Das bedeutet, dass das Wasserelement bei der Berührung des Menschen keine positive Strahlung wahrnahm, und deshalb reagiert es nicht, um das Leben des Menschen zu bewahren.

65 Wer aber mit positiven Empfindungen gegenüber dem Wasser lebt, also das Wasser von Herzen schätzt, in dem er ihm ab und zu bei der Berührung für seine schönen Empfindungen und Gefühle einen freudigen Impuls der Dankbarkeit zusendet, so ein Mensch hat große Chancen bei einer Überschwemmung mit dem Leben davon zu kommen. Sollte er einmal von den Wassermassen mitgerissen und durch die starke Strömung kurzzeitig in die Tiefe gedrückt werden, dann wird er vom Wasser wieder sanft hochgespült und dorthin getrieben, wo sich ein größerer Ast oder ein anderer im Wasser treibender Gegenstand befindet. An ihm kann er sich dann festhalten und erfährt auf wunderbare Weise seine Rettung.

Bei einem gottverbundenen Menschen, der von einer Überschwemmung überrascht wurde und sich in den Wasserfluten befindet, versuchen himmlische Wesen mit dem Wasserelement eine Rettung einzuleiten, so noch genügend Zeit dafür verbleibt. Sie begeben sich mit ihren Lichtkörpern ins Wasser und versuchen durch Strömungsbewegungen den untergegangenen Menschen an die Wasseroberfläche zu spülen. Dies gelingt ihnen nicht immer, weil starke Strömungen und Gegenstände das verhindern können oder weil das Wasserelement durch Verunreinigungen niedrig schwingt und deshalb schwer zugänglich für ihre himmlisch zweipoligen Lichtimpulse ist.

Für die Rettung eines Menschen aus den Fluten ist auch ausschlaggebend bzw. sehr wichtig, mit welcher Ausrichtung er vorher lebte und in welcher Tagesschwingung er sich befand. Darum bittet der Gottesgeist euch innere Menschen immer wieder durch sein Lichtwort euch dieses noch mehr bewusst zu machen. Eure höhere Tagesschwingung durch eine gute Ausrichtung auf die göttlichen Kräfte bzw. eure edle Lebensweise kann euch in dieser dunklen, gefahrvollen Welt viele Vorteile bringen. Vor allem in dieser irdischen Zeit, in der nun vermehrt Umweltkatastrophen eintreten können, wäret ihr dann durch das himmlische Licht Gottes mehr geschützt. Vielleicht denkt ihr darüber etwas tiefgründiger nach. Doch das lässt euch der Gottesgeist frei, weil ihr freie Wesen seid und seine Empfehlungen nicht ernst nehmen müsst.



Jetzt habt ihr einen kleinen Einblick in eine weitere kosmische Gesetzmäßigkeit erhalten. Vielleicht könnt ihr dadurch die fortsetzende Beschreibung besser verstehen.

Ihr erfahrt nun vom Gottesgeist, was mit der Seele geschah, deren lebloser Körper von den Wassermassen mitgerissen wurde.

70 Das Haus, in dem sich der Mensch befand, wurde weggespült und ganz zerstört. Die Seele ist in Panik, denn sie fühlt sich durch das noch intakte energetische Informationsband mit ihren menschlichen Zellen verbunden, sieht sich deswegen noch im menschlichen Körper und fühlt sich deshalb genauso von den Wassermassen mitgerissen. Sie kämpft verzweifelt in den braunen Wasserfluten um ihr Leben und schreit, weil sie glaubt noch in ihrem physischen Körper zu sein. Diese unsichtbare Tatsache ist für einen geistig unwissenden Menschen unfassbar. Die Seele bemerkt es nicht, dass sie schon ohne ihren Körper ist und deshalb sieht sie sich in den Wassermassen ertrinken. Sie spürt unbewusst noch die magnetische Anziehung zu ihrem leblosen Körper und den Zellen, die noch mit Energien gefüllt sind. Diese teilen ihr durch das noch funktionierende geistige Lebens- und Informationsband Bilder und Schmerzempfindungen von ihrer momentan schlimmen Situation mit. Deshalb spürt die Seele die harten Aufschläge ihres schon leblosen Körpers auf Flusshindernisse als dumpfe Töne mit Schmerzempfindungen und schlägt um sich. Das Erlebnisszenario der Seele, die sich in den Wasserfluten ebenso noch eine Zeitlang wie ihr lebloser Körper befindet, könnte euch der Gottesgeist erweiternd schildern, doch ihr könntet es nicht verkraften, weil ihr noch zu wenig die unsichtbaren Zusammenhänge von Mensch und Seele versteht.

Am nächsten Tag, als es zu regnen aufhörte und das Wasser sich wieder ins Flussbett zurückgezogen hat, wird im Ort sichtbar, welchen Schaden die Überschwemmung hinterlassen hat und wie viele Menschen ums Leben kamen. Die überlebenden Menschen, die in einer höheren Lage wohnten, suchen als Helfer nach Überlebenden und bergen die Ertrunkenen, unter denen sich auch jener leblose Körper befindet, von dem der Gottesgeist berichtete.

Nun befindet sich die Seele neben ihrem leblosen Körper, der ans Ufer gespült wurde und unschön ausschaut. Sie kann immer noch nicht begreifen was geschah. Sie hört den freiwilligen Helfern zu, die ihren leblosen Körper auf die Seite schaffen, und kann aus ihren Worten entnehmen, dass ein Teil des Ortes durch eine schlimme Überschwemmung zerstört wurde. Nach dem Gehörten dämmert es ihr ein wenig, aber nur sehr langsam, weil sie noch nicht weiß, wieso sie weiterlebt und ihr Körper nicht. Erst als sie ihre Angehörigen vor ihrem leblosen Körper vor Leid jämmerlich weinen sieht, begreift sie allmählich was geschehen sein muss. Sie setzt sich auf einen angeschwemmten Baumstamm am Ufer und versucht sich zu erinnern was geschah.

Wie betäubt und fassungslos versucht sie sich an die letzten Tage im physischen Körper zu erinnern, so wie das ein Mensch bei der Rückschau in seine Vergangenheit tut. Da sie geistig unaufgeklärt ist über die Speicherungen in der Seele, kann sie es nicht fassen, dass sie ohne ihren physischen Körper immer noch denken kann.

Wahrlich, das Denken der Seele funktioniert nach der Loslösung von ihrem physischen Körper anfangs noch genauso, weil sie noch alle menschlichen Bewusstseinsspeicherungen in sich enthält. Das Denken ändert sich erst im Verlauf ihrer höheren geistigen Entwicklung, wobei sie dann ihr vormaliges, unbegrenztes himmlisches Bewusstsein langsam nach und nach durch die Hilfe des Gottesgeistes von ungesetzmäßigen dunklen Schleiern freilegt. Doch eine geistig unwissende Seele glaubt anfangs noch irritiert, dass sie weiter in ihrem physischen Körper leben würde - so wie es der Seele erging, von der der Gottesgeist berichtet.

75 Nun schaut die Seele in Bildern die letzten schlimmen Augenblicke ihres Menschen bis zu seinem Tod, als die Wassermassen in seine Schlafstätte eindrangen. Ihr menschliches Schicksal erschüttert nochmals ihr Bewusstsein und sie ist sehr traurig darüber. In diesem Moment weiß sie genau, was geschehen war.

Sie steht auf und geht zu ihrem leblos daliegenden Menschen, um den trauernde Familienangehörige stehen, und plötzlich schaut sie auch noch erdgebundene Seelen aus ihrer früheren Familiensippe. Es sind die verstorbenen Eltern, Großeltern und andere Familienangehörige in größerer Anzahl, die sie schon vor der Einverleibung gekannt hat. Einige von ihnen begleiteten ihren Menschen als Schutz- und Helferwesen und nun sieht sie diese wieder. Da sie noch sehr benommen und traurig ist von dem schlimmen Ereignis, hat sie kein Bedürfnis freudig auf sie zuzugehen. Doch sie kommen ihr entgegen und wollen ihr mitteilen und erklären, was mit ihrem Körper geschah. Über Gedankenbilder erklären sie ihr Einzelheiten der Flutkatastrophe. Teilnahmelos nimmt sie ihre Mitteilung wahr, doch sie will lieber in Ruhe gelassen werden, und deshalb ziehen die Seelen aus ihrer Familiensippe, darunter die Helferwesen, die ihren Menschen beistehend begleiteten, wieder ab.

Die Seele ist immer noch sehr erschüttert von dem Schicksalsschlag. Sie setzt sich schwerfällig, in Gedanken versunken, wieder auf den Baumstamm und beobachtet die Menschen, die ihren Körper in einen Blechbehälter legen und diesen in ein schwarzes Fahrzeug tragen. Die Seele verfolgt aufmerksam jede Einzelheit und will wissen, was nun mit ihrem Leichnam geschieht. Deshalb steigt sie auch in das Fahrzeug, in dem ihr früherer Körper im grauen Blechbehälter liegt, und fährt mit bis zum Friedhof. Vom Fahrer und Beifahrer des Bestattungsinstituts wird sie nicht bemerkt, da diese über keine hellseherischen Fähigkeiten verfügen um ins Jenseits zu schauen, und das ist gut so, denn sie würden über manche dunkle Seele sehr erschrecken, die sie nach ihrem leiblichen Tod in ihrem Fahrzeug begleitet.

Die Seele will genau wissen, was mit ihrem Körper weiter geschieht und geht auch in die Leichenhalle mit. Sie schaut anderen Bediensteten des Bestattungsinstituts zu, wie sie ihren Leichnam zur Aufbahrung verschönern, in einen Sarg legen und kühl stellen. Sie erblickt nochmals die trauernden Familienangehörigen, die ebenfalls zum Friedhof fuhren, um die Formalitäten zu erledigen. Sie bereiten mit dem Friedhofsverwalter und einem Geistlichen die Beerdigung vor und geben Anweisungen, wie das Begräbnis ablaufen soll, wie das Grab durch den Gärtner zu schmücken ist und was der Geistliche bei seiner Grabrede über den Verstorbenen sprechen soll. Die Seele verfolgt gespannt alle Einzelheiten, die für das Begräbnis ihres Leichnams vorbereitet werden. Manchmal behagt ihr eine Maßnahme nicht, deshalb mischt sie sich mit ihren Gedanken in das Gespräch ein und versucht die Familienangehörigen in ihre Richtung umzustimmen, weil sie eine andere Vorstellung vom Beerdigungsablauf hat. Doch das gelingt ihr nicht, weil ihre Angehörigen im Erdenkörper eine andere Vorstellung von der Beerdigung haben. Sie besitzen keine schriftliche Willenserklärung bezüglich der Beerdigung, deshalb bestimmen sie nach ihrem Bewusstsein, was getan werden soll. Für die daneben stehende Seele ist es schlimm, dass nun andere über ihren Leichnam verfügen und sie sich ihnen nicht mitteilen kann. Von einer Beeinflussung und dem Eindringen mit Gedanken in ein menschliches Bewusstsein weiß sie nichts - so wie das die hinterlistigen, dunklen Seelen stets tun - weil sie gutmütig ist und ihr Mensch gewohnt war, jedem Menschen seine Freiheit zu lassen.

Nur langsam gelingt es der Seele wieder zu sich selbst zu finden, das heißt, sie bekommt allmählich Klarheit in ihrem seelischen Bewusstsein. Sie lässt ihren Leichnam kurz alleine und schaut sich auf dem Friedhof um. Plötzlich erschrickt sie, denn sie sieht alte Bekannte aus früherer Erdenzeit, die sich noch in der Nähe ihres Grabes aufhalten. Sie kann es nicht fassen, dass diese ebenso wie sie noch weiterleben. Sie braucht eine Weile, bis sie sich wieder im Bewusstsein gefangen hat bzw. das Sichtbare als Tatsache annehmen kann. Sie erinnert sich, ihr früherer, erst verschiedener Mensch kannte einen Menschen aus dem Ort sehr gut, obwohl dieser viel älter war als er und beide pflegten einen regen freundschaftlichen Kontakt miteinander. Sie kann sich noch daran erinnern, dass ihr Mensch den Sarg des verstorbenen Freundes bei der Beerdigung begleitete und darüber sehr traurig war und weinte, weil er einen guten Freund verlor.

80 Nun ist sie bereit auf die vor ihr stehende Seele, die einst im befreundeten Menschen lebte, näher zuzugehen, denn sie ist neugierig und will wissen, warum diese sich noch am Grab ihres schon längst verstorbenen Menschen aufhält. Die Begrüßung findet dieses Mal nicht so freudig statt, weil beide Seelen über das Ereignis des Todes noch nicht hinweggekommen und sehr bedrückt sind und sich deshalb zurückhaltend verhalten. Die sich schon viele Erdenjahre neben ihrem Grab aufhaltende Seele ist immer noch über den Tod bzw. den Verlust ihres Erdenkleides sehr traurig. Sie kann es immer noch nicht fassen, dass ihr Mensch durch eine Infektionskrankheit vorzeitig hingeschieden ist, obwohl ihm von der Schulmedizin durch lebensrettende Medikamente und Maßnahmen hätte rechtzeitig geholfen werden können, doch leider geschah das nicht, weil der behandelnde Mediziner die Erkrankung für harmlos hielt. Die Seele kann zudem auch nicht fassen, dass das Leben nach dem Tod ihres Menschen nicht zu Ende ist und sie das irdische Leben in ähnlicher Weise wie früher wahrnehmen kann. Sie grübelt immer wieder darüber nach, weshalb dies so ist.

Manchmal kommen ihr aus dem irdischen Leben Erinnerungsbilder ins Bewusstsein, in welchen sie ihren Menschen in der Kirche sieht. Bei einer Messe vernahm er bzw. sie mit ihm - weil die Seele alles Menschliche registriert und in ihren Partikeln speichert - vom Geistlichen, dass die Seele nach dem Tod weiterlebt und Christus eine gläubige Seele am „Jüngsten Tage“ erlösen wird und sie, angeblich durch seine Gnade, die leibliche Auferstehung erlangen kann. Sie erzählt der Seele ihres ehemaligen Freundes, die erst kürzlich ihr physisches Leben bei der Überschwemmung verloren hat, dass sie dem Geistlichen aufs Wort glaubt und auch davon überzeugt ist, dass Christus am „Jüngsten Tage“ ihren früheren Körper, der im Grabe verwest liegt, erneuern und ihr zurückgeben wird, weil sie an ihn und an die von ihm gegründete Glaubensbewegung und deren Lehre glaubt.

Nun erzählt sie noch ausführlicher, weil die dazu gekommene Seele ihr angespannt zuhört, dass sie vom Geistlichen hörte, dass Gott ihrem Menschen und ihrer Seele das Leben eingehaucht habe, und deshalb könne er nach seinem Willen ohne ersichtlichen Grund dem Menschen vorübergehend das Leben wegnehmen, denn er weiß über alles bestens Bescheid und was gut für einen Menschen ist. Und so er will, würde er den wieder erweckten Menschen ins Himmelreich aufnehmen, und das würde sich genauso ereignen, wie es Christus und viele Heilige einmal mit ihren auferweckten Körpern erfahren haben und ins Himmelreich auffuhren.

Doch im nächsten Moment denkt sie widersprüchlich und hadert wieder mit ihrem Schicksal. Sie ist unverzeihlich gegenüber dem Mediziner, dem sie immer wieder in Erzählungen die Schuld am frühzeitigen Sterben ihres Menschen zuschiebt, da er ihn falsch behandelt hatte. Der erste Grund, worüber sie vorher sprach, dass angeblich Gott dem Menschen ohne ersichtlichen Grund nach seinem Willen jederzeit das Leben wegnehmen könne, gerät dann wieder in den Hintergrund. Wahrlich, so gespalten und widersprüchlich äußern sich und leben viele stark belastete, unwissende, gläubige jenseitige Seelen, weil auch ihr früherer Mensch oft anders dachte als er handelte, und dieses gespaltene menschliche Bewusstsein nehmen sie in ihrer Seele mit ins Jenseits hinüber.

Wahrlich, aus himmlischer Sicht sind diese irreführenden Aussagen von der „leiblichen Auferstehung am Jüngsten Tag“ und die „fleischliche Himmelfahrt“ eine große Anmaßung unwissender Glaubenslehrer. Wer das verkündet, der ist selbst geistig tot und sperrt nicht nur sich selbst, sondern auch gutmütige gläubige Menschen und ihre Seelen über Äonen in einen düsteren Kerker des Todes, und dort füttert er sie mit weiteren geistig irreführenden und einschläfernden, salbungsvollen Reden über Gott.

85 Durch das religiöse Wissen, das Geistliche verbreiten, wird eine Seele stark geprägt und glaubt deshalb fälschlich, dass sie bis zum großen Ereignis, dem Jüngsten Tag, am Grab ihres Leichnams auf Christus warten soll. Sie weiß durch die Gespräche mit vielen anderen Seelen, die auch auf dem Friedhof neben ihrem Grab verweilen und auf Christus warten, dass sie mit ihrem Glauben und Hoffen auf eine leibliche Auferstehung nicht alleine dasteht. Sie glaubt, dass Gott ihr eine längere Verweilzeit neben dem Grab gewähre, damit sie über sich nachdenken könne. Sie kommt aber nicht darauf, dass sie Gott in ihrem Inneren herzlich um Hilfe anrufen kann, da ihr dies in ihrer Glaubenslehre nicht vermittelt wurde. Sie tröstet sich, wenn wieder einmal ein Familienmitglied oder Bekannter ihrer letzten Ruhestätte einen Besuch abstattet und das Grab schön herrichtet bzw. frische Blumen darauf legt und eine Kerze zum Gedenken an den Verstorbenen und für die Seele anzündet. Das ist für die am Grab verweilenden Seelen ein besonderes Ereignis, worüber sie sich miteinander unterhalten.



Wahrlich, dieses Geschehen aus dem erdgebundenen Jenseits schildert euch der Gottesgeist deswegen so ausführlich, weil unzählige gebundene religiöse Seelen am Grab auf den Jüngsten Tag, den Augenblick ihrer leiblichen Auferstehung, warten und sich deshalb nicht von der Grabstätte lösen wollen. Sie sind sehr davon überzeugt, dass Christus sie wieder zum ewigen Leben erwecken würde, und nehmen deshalb die trostlose Wartezeit am Grab in Kauf. Doch tatsächlich können sie sich die leibliche Auferstehung nicht vorstellen bzw. wie dies einmal geschehen soll, weil sie von den Geistlichen blind gehalten wurden, da diese nämlich selbst geistig blind sind und darüber keine Auskunft geben können, wenn sie von einem Gläubigen danach gefragt werden.

Was Gläubige von den Geistlichen als Antwort zu hören bekommen ist fast immer das Gleiche: „Der allmächtige und gütige Gott wird den gläubigen Menschen sein Geheimnis vom ewigen Leben und vom Himmelreich nie preisgeben, und deshalb sollten sie sich mit dem Lehrwissen ihrer Glaubensgemeinschaft begnügen und damit zufrieden sein“. Von anderen Geistlichen erhalten sie die Antwort: „Gott hat mit seiner Macht und Herrlichkeit im himmlischen Sein wunderbare Möglichkeiten, welche die Menschen nicht kennen. Die gläubigen Menschen sollten sich einmal davon überraschen lassen“.

Mit so einer Einstellung leben leider unzählige gebundene Seelen vieler kleiner und großer Religionen, und ihr tragischer Irrglaube nimmt kein Ende, weil sie unbelehrbar sind. Wollen sie himmlische Wesen darauf hinweisen, dass sie durch Geistliche und deren Lehre irregeführt wurden, dann werden sie böse und beschimpfen sie mit unschönen Ausdrücken. Manche fanatische Seelen gehen so weit, dass sie himmlischen Helferwesen mit der ewigen Verdammnis Gottes drohen, da durch die angebotene geistige Aufklärung - welche himmlische Wesen von Gott über ihren Lebenskern in Bildern empfangen und den Seelen ungekürzt weiterreichen - angeblich ihre Lehre in den Schmutz gezogen werde. Diese Fanatiker im Jenseits nehmen kein neues Wissen über das wahre reale kosmische Leben an. Sie sind gleich erzürnt und bezichtigen die himmlischen Wesen des Irrglaubens und werten sie als Gegensatzwesen Gottes ab. Deshalb kommt der Gottesgeist nicht an sie heran.

Nicht anders verhalten sich auf Erden fanatische Geistliche und ihre hörigen Gläubigen. Wahrlich, sie verkennen ihre falsche Ausrichtung und Lebensweise, weil sie mit diesem falschen religiösen Wissen schon lange völlig überdeckt sind und es ihnen nicht mehr möglich ist, aus ihrem dunklen Gebäude herauszublicken, da es keine Fenster mehr nach außen hat. Die früher noch vorhandenen winzigen Lichtöffnungen zum inneren Gott und zum unpersönlichen himmlischen Leben haben viele unerleuchtete Übersetzer (Korrektoren) bzw. hohe Geistliche in ihrer Lehre durch eingeflochtene Furcht- und Falschaussagen nach und nach zugemauert, und nun finden sie nicht mehr zum erlösenden und befreienden himmlischen Licht Gottes, das ihnen aber näher ist als ihre Arme und Beine, nämlich im Inneren ihrer Seele. Diese kosmische Tragik irregeführter, fanatischer Seelen ist unvorstellbar.

90 Andere Wesen (Seelen) aus der gleichen Glaubensgemeinschaft, die sich wenigstens vom Irrglauben der „leiblichen Auferstehung am Jüngsten Tag“ gelöst haben, kommen auch nicht an die verstockten, am Grab verweilenden Seelen heran, weil sie barsch reagieren und mit fanatischen religiösen Sprüchen das angefangene Gespräch blockieren. So sitzen nun die irregeführten, religiös gebundenen Seelen auf der Sitzbank des Friedhofs und unterhalten sich über ihre frühere Erdenzeit. Wahrlich, sie sind zu bedauern, denn sie sind vielen falschen Aussagen ihrer Glaubenslehre zum Opfer gefallen, die in ihnen schon eine lange kosmische Zeit wirksam sind. Sie wollen sich auch nicht mehr inkarnieren, weil sie Angst haben ihren früheren Körper, in dem sie sehr gern gelebt haben und viele weltliche Annehmlichkeiten auskosten konnten, für immer zu verlieren. Vom großen Drama der erdgebundenen religiösen Seelen könnte euch der Gottesgeist noch weiter berichten, doch er beschränkt sich damit, weil der Künder sonst nur noch Tag für Tag mit dem Schreiben der Botschaften beschäftigt wäre, und das über viele Jahre.

Wahrlich, wer jetzt noch nicht geistig erwacht ist, dem kann der Gottesgeist über Äonen kosmischer Zeit nicht helfen, weil seine Verstocktheit keine neuen Informationen zulässt, die er aber bräuchte, um endlich auf die himmlische Realität umzudenken - eigentlich sein ersehntes ewiges himmlisches Leben.


Nun, die Seele, deren Leichnam im Sarg in der Friedhofshalle zu schauen ist, ist von dem Gespräch mit der Seele ihres ehemals befreundeten Menschen und von ihrem religiösen Wissen nicht besonders beeindruckt. Sie kann mit der leiblichen Auferstehung nichts anfangen und wendet sich wieder den früheren Angehörigen im Erdenkörper zu, die sie beobachtet. Aus ihrem Reden erfährt sie, wann die Beerdigung stattfindet. Doch sie hat in ihrem Lichtkörper kein Zeitgefühl mehr, deshalb schaut sie ab und zu auf die große Uhr in der Leichenhalle um sich zu orientieren welche Tageszeit es gerade hat. Einige Tage vergehen und sie bleibt weiterhin in der Nähe ihres Leichnams, um die Beerdigung nicht zu verpassen. In der Nacht, wenn sich keine Menschen mehr auf dem Friedhof befinden und es in der Friedhofshalle still geworden ist, weil die Bediensteten nach Hause gegangen sind, wird es ihr langweilig. Deshalb schaut sie nur kurz nach draußen und sieht die vielen auf dem Friedhof verbliebenen Seelen und kann es nicht fassen, dass Gott so etwas von einem Wesen verlangt. Mit den religiösen Aussagen jener Seele, die weiterhin bei ihrem Grab verbleibt, kann sie sich überhaupt nicht anfreunden, doch dieses Wissen schwingt in ihr noch nach und sie beginnt eigene Überlegungen anzustellen. Sie fühlt dabei von innen, dass diese Sinnlosigkeit, unendlich lange am eigenen Grab auf Christus zu warten, für sie das Schlimmste wäre, was ihr passieren könnte. So ein langweiliges Weiterleben, nur am Grab zu verweilen und zu warten, bis sie Gott in einer guten Laune einmal davon erlöst und mit ihrem wiederbelebten Körper ins Himmelreich aufnimmt, das würde ihr die frühere Lebensfreude nehmen und eine Versteinerung ihres sonst beweglichen Wesens bedeuten. Deshalb sinnt sie nach und beschließt, dem Geistlichen - den sie aus dem Erdenleben kennt und von dem sie weiß, dass er bald die Grabrede halten wird - nach der Beerdigung nachzugehen und ihn zu beobachten, um sich Klarheit über einen ehrwürdigen Gottesmann zu verschaffen, der angeblich von Gott befugt ist, die Gläubigen ins Himmelreich zu führen.

Die Beerdigung findet nun statt, bei der sich alles um ihren ums Leben gekommenen Menschen dreht. Sie steht gerührt, wie auch alle anderen Anwesenden, um das Grab, in das der Sarg mit ihrem Leichnam bald hinabgelassen wird. Sie hört noch ein bekanntes Lied mit traurigen Schwingungen, das von unbekannten Musikern gespielt wird. Vor Rührung beginnen viele der umstehenden Menschen zu weinen. Durch die von den Menschen auf sie übertragenen Schwingungen weint auch sie, versucht jedoch dagegen anzukämpfen, weil sie ja in Wirklichkeit lebt. Das will sie den Trauernden auch vermitteln und ruft ihnen zu: „Ich lebe doch, warum weint ihr um mich?“ Doch keiner der teilnehmenden Menschen hört auf sie. Sie versteht nicht, warum es ihr nicht möglich ist sich mitzuteilen. Doch dazu hat sie kein geistiges Wissen im Erdenleben erhalten. Sie lebt in der kurzen jenseitigen Aufenthaltszeit noch in den Bewusstseinsspeicherungen ihres Menschen, die es nicht zulassen, dass sie an die früheren seelischen Speicherungen aus ihrem feinstofflichen Leben in den höheren Welten herankommt. Durch die weitere Überdeckung ihrer Seelenpartikel im letzten Erdenleben ist ihr das himmlische Wissen völlig abhanden gekommen und deshalb kann sie nicht verstehen, weshalb die Menschen sie nicht hören und nicht reagieren, obwohl sie sich ihnen lautstark mitgeteilt hat.

Nun hält der Geistliche eine rührende Grabrede, die er schon auswendig kennt, weil er bei Beerdigungen fast immer den gleichen Inhalt spricht. Seine Rede enthält religiöse Zitate aus einem uralten Buch, angeblich das wichtigste Buch aller Bücher, das für Menschen und Seelen von Gott gegeben worden sein soll.

95 Wahrlich, wenn die gebundenen Gläubigen wüssten, wie viel Wahrheit in diesem Buch wirklich noch enthalten ist, dessen Inhalt von jeder Religion anders auslegt wird und manche es heilig nennen, und wenn sie wüssten, dass von der Vergangenheit bis in die Gegenwart auf Geheiß dieses Buches fanatische Religionsführer unsagbares Leid, furchtbare Qualen und deswegen unzählige Menschen umgebracht haben, dann würden sie sich nicht mehr darauf berufen und es auch nicht mehr lesen wollen oder daraus Zitate für besondere religiöse Predigten und weltliche Anlässe verwenden. Doch die unwissenden Gläubigen kennen es nicht anders als den Geistlichen voll zu vertrauen, da diese es wissen müssten, weil sie Gott studiert haben.

Wahrlich, von Gott, dem universellen Liebegeist, stammt dieses von vielen unerleuchteten Menschen geschriebene Buch nicht, und somit ist es nur ein Menschenwerk von geistig unwissenden religiösen Fanatikern. Bis heute haben sie im Jenseits wie auch im Diesseits nichts anderes zu tun als dieses vermoderte, unwahre Wissen den Gläubigen schmackhaft zu machen, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wer es einmal vor langer Erdenzeit wirklich verfasst hat und aus welchem Grund dies geschah.

Wenn die Auswendigkenner des Buchinhalts, hohe Gelehrte, heute den genauen Grund kennen würden, dann kämen sie vielleicht zum tiefgründigen Nachdenken. Doch die meisten von ihnen wollen es überhaupt nicht wissen, weil sie verstockt sind und sich davor fürchten, dass ihnen durchs Umdenken die Freude am Lehren vergehen könnte. Wahrlich, das ist aus der Sicht des unpersönlichen himmlischen Lebensprinzips ungesetzmäßig und Gott hat sie niemals dazu aufgerufen, sich als „berufene Gottesmänner“ erhoben vor den Gläubigen zu präsentieren.

Tatsache ist, dass sie sich irreführen ließen und davon nichts ahnen. Sie sind von ihrer Aufgabe überzeugt - doch wie lange noch? Sie fürchten sich vor neuen Gottesbotschaften über freie Künder, weil sie etwas darin erfahren könnten, was sie an ihrer Lehre zweifeln lässt. Deshalb befassen sie sich lieber damit, wie sie ihre hohe Anstellung und fürstliche Bezahlung in dieser schlechten Zeit der Arbeitslosigkeit und Armut vieler Menschen festigen können. Sie streben weiter nach Macht und ranghöheren Ämtern in ihrer Organisation, damit sie noch mehr von ihren Gläubigen bewundert werden, die ihnen noch vertrauen, weil sie geistig unwissend sind. Wahrlich, sie haben unbewusst, aber auch bewusst große Angst davor, der göttlichen Wahrheit ins Auge zu blicken, denn wenn sie das durch ein umsichtiges, ehrliches Suchen tun würden, dann bestände die Gefahr, dass sie in dieser herzenskalten Welt einmal mit leeren Händen dastehen und das würde bedeuten, dass sie neu anfangen müssten um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch das wollen sie nicht, weil sie gewohnt sind sich auf ihrem hohen Ross bedienen zu lassen und erhoben zu leben, und deshalb verleugnen sie sich selbst und machen den Gläubigen durch gekünstelte Reden über Gott, den sie noch nicht in sich erfahren haben, etwas vor.

Ebenso verstockt sind auch viele fanatische Gläubige verschiedener Religionsgemeinschaften, die nicht zulassen, dass ihnen jemand sagt, dass sie auf Sand gebaut haben und ihre Lehre einmal wie ein Kartenhaus zusammenfallen wird, wenn das Bewusstsein vieler Menschen und jenseitiger Seelen geistig weiter fortgeschritten ist. Wahrlich, das wünschen sich der Gottesgeist und die himmlischen Wesen so sehr, weil es dann geistig unwissende Menschen und Seelen nicht mehr geben wird, die sich in religiösen und weltlichen Irrgärten verlaufen haben.

100 Die derzeitige Tatsache ist, dass die stark religiös gebundenen Menschen und Seelen trotz vieler Bemühungen des Gottesgeistes über himmlische und außerirdische Wesen nicht mehr aus dem Irrgarten der religiösen Täuschungswelt herausfinden. Wahrlich, das ist eine große Tragik für himmlische Helferwesen, die mit ansehen müssen, wie Gläubige verschiedener Religionen sich immer wieder inkarnieren und jedes Mal noch unwissender vom jenseitigen realen Leben der himmlischen Wesen werden. Nur derjenige hat eine Chance aus dem religiösen Irrgarten und seiner Gebundenheit an eine religiöse Bewegung herauszufinden, der seine Ohren und Augen für etwas geistig Neues öffnet. Sonst gelingt es ihm nicht, da die verschiedenen religiösen Wissensspeicherungen aus dem Erdenleben seinen geistigen Schlaf fördern.

Wer weiterhin noch gerne einem Geistlichen zuhört, wenn er über Gott salbungsvoll spricht, der sollte sich fragen: warum? Ist es vielleicht so, dass er es selbst nicht weiß? Er vermutet es wäre Gott, der den Geistlichen mit Eingebungen inspiriert - doch er ist es nicht! Nun, wer könnte es denn dann sein?

Wahrlich, jede religionsgebundene Seele und jeder religionsgebundene Mensch werden in ihren Bewusstseinsspeicherungen von unsichtbaren, religiösen Energiefeldern aus der oberen Erdatmosphäre stark beeinflusst, die sämtliche Wissensspeicherungen seit dem Zeitpunkt der Gründung dieser Glaubensgemeinschaft enthalten. In diesem Energiefeld sind das gesamte religiöse Lehrwissen sowie alle Gedanken, Worte und Handlungen aller der Religionsgemeinschaft zugehörigen Menschen gespeichert. Dieses große energetische Speicherpotenzial wirkt mit starken Sendeimpulsen auf jene Menschen ein, die sich der Religionsgemeinschaft angeschlossen haben oder zwangsweise anschließen mussten, weil das die Eltern für ihr Kleinkind so bestimmt haben.

Wie ihr daraus ersehen könnt, ist ein religionsgebundener Mensch nicht nur den Beeinflussungen Geistlicher oder erdgebundener, fanatischer religiöser Seelen und eigener Bewusstseinsspeicherungen ausgesetzt, sondern wird auch noch erheblich vom Energiefeld seiner Glaubensgemeinschaft beeinflusst.

Ihr gläubigen Menschen, die ihr noch einer Glaubensgemeinschaft aus Überzeugung zugehörig seid bzw. sie schon länger mit eurer Mitgliedschaft finanziell unterstützt - was habt ihr beim Lesen der ernsten Gottesworte in euch gespürt?

105 Wahrscheinlich spürt ihr einen starken Zweifel an dem neuen Wissen aus der himmlischen Quelle, weil euch ständig das religiöse Energiefeld anfunkt keine Veränderung eures Glaubens vorzunehmen und ihm treu zu bleiben. Wahrlich, diese unfreie bzw. bindende Eingabe im religiösen Energiefeld ist es, die Glaubensanhänger nicht loslässt, um in das selbstständige, selbstverantwortliche und freie kosmische Leben zu finden.

Könnt ihr nun besser verstehen, weshalb Menschen und jenseitige Seelen es sehr schwer haben aus einer Religionsgemeinschaft auszutreten bzw. von ihr frei zu kommen, an die sie schon lange gebunden sind?

Erst wenn der Mensch oder die jenseitige Seele anfangen über ihre Religionslehre und über das Wissen des so genannten Heiligen Buches nachzudenken, weil sie die tiefgründige Logik darin verstehen wollen und daraufhin Zweifel durch widersprüchliche Aussagen in ihnen aufkommen und sie Gott nach dem Warum zu fragen - dann gibt ihnen Gott nach und nach feine Impulse zum realen Verstehen und Umdenken. Er greift nie mit Beeinflussungen in das Leben eines Menschen oder einer jenseitigen Seele ein, weil er immer den freien Willen eines kosmischen Wesens respektiert. Erst wenn der Mensch oder die Seele an dem religiösen Wissen zu zweifeln beginnt, aber selbstständig nicht weiterkommen würde, weil ihnen weitere Bausteine zum logischen Verstehen einer religiösen unwahren bzw. falschen Aussage fehlen, dann bemüht sich Gott durch himmlische Wesen ihnen einige Gedankenbilder zuerst ins seelische, dann ins menschliche Bewusstsein einzuschleusen, damit der Mensch geistig weiter erwacht und manches klarer versteht, über das er früher nur kurzsichtig nachdachte oder unverständlich auf die Seite legte.

Wenn sich ein noch religiös gebundener Mensch viele Gedanken über das irdische und jenseitige Leben macht, dann wird es ihm bald möglich sein, falsche und unlogische religiöse Aussagen zu entlarven und in der Folge auch die ganzen falschen religiösen Informationen aus dem angeblichen Buch der Bücher richtig zu erkennen. Dann kann ihm kein unerleuchteter Geistlicher einer Religionsgemeinschaft mehr weiß machen wie er zu leben hat, um dem himmlischen Sein näher zu kommen, weil er durch eigene Nachforschungen und aus seinem Inneren erfahren hat, in welche Richtung er sich geistig fortbewegen soll. Dann hört er sich keine salbungsvollen Predigten eines unwissenden Geistlichen mehr an und wird auch in keiner Religionsgemeinschaft oder in einer ähnlich unfrei geführten religiösen Gruppe verbleiben wollen.

Könnt ihr jetzt besser verstehen, weshalb der Gottesgeist durch den religionsfreien Künder immer wieder in euer seelisches Herz ruft: Werdet frei von der Gebundenheit an eine Glaubensgemeinschaft oder religiöse Gruppe und ihrem Lehrwissen.

110 Vielleicht habt ihr nun den tiefen Sinn der wenigen Sätze verstanden und könnt euch vorstellen, weshalb der Gottesgeist das Thema so umfangreich in vielen Botschaften behandelt hat.

Wer es fassen kann, was der Gottesgeist den religionsgebundenen Menschen zum Nachdenken anbietet, der kann es frei annehmen. Und wer es verwerfen will, der kann das auch in seiner Freiheit tun.


Der Gottesgeist fügte bei der Nachkorrektur der Botschaft durch den Künder diese so wichtige Passage über das angeblich wertvollste Buch aller Bücher ein, das Geistliche verschiedenen Glaubens für das Seelenheil eines Gläubigen für notwendig halten, und er erklärte, was mit den gläubigen Menschen und den jenseitigen Seelen geschehen kann, wenn sie ihr Leben danach ausrichten.


Nun fährt der Gottesgeist mit seiner Bildbeschreibung fort:

Ein Geistlicher, den die Seele durch die ihr übertragenen Speicherungen ihres Menschen von den wenigen Messebesuchen kennt, spricht eine einstudierte Grabrede. Er zitiert Aussagen aus dem angeblichen Buch Gottes und die meisten der Beerdigungsteilnehmer hören ihm aufmerksam zu. Er gedenkt und würdigt die herausragenden Werke des auf grausame Weise ums Leben gekommenen Menschen und redet voller Überzeugung davon, dass Gott ihn am Jüngsten Tag auferstehen lassen würde und er dann im Fleische ins Himmelreich auffahren dürfe bzw. von Gott aufgenommen würde. Diese verheißungsvollen Aussagen des Geistlichen vernimmt die Seele mit großem Zweifel, weil sie von sich nicht sagen kann, dass ihr Mensch schon so weit war, dass er zusammen mit ihr das Himmelreich verdient hätte. Er war nicht gottverbunden, nur gläubig, deshalb hatte er keine Erfahrungen mit Gott gesammelt und so ist auch sie geprägt. Da ihr Mensch ehrlich war, gibt auch sie sich selbstehrlich und fühlt, dass ihr Mensch zu wenig für die Aufnahme ins Himmelreich getan hat, und sie erkennt, dass das, was der Geistliche von sich gab, nicht stimmen kann.


115 Nun ist die Beerdigung beendet und wie es oft üblich ist, setzen sich Bekannte und Familienangehörige zum „Leichenschmaus“ in einem Gasthof zusammen. Sie plaudern und diskutieren miteinander über weltliche Dinge und der Verstorbene ist bald vergessen. Die Seele überblickt das amüsante Geschehen aus der Ferne und sieht auch den Geistlichen, der nicht schlecht auf Kosten der zurückgelassenen Ersparnisse ihres Menschen isst und trinkt.

An dieser Stelle möchte euch der Gottesgeist erklären, weshalb er sich so ausdrückte. Wahrlich, viele Geistliche, natürlich nicht alle, nehmen wöchentlich mehrmals nach einer Beerdigung die Einladung der Angehörigen des Verstorbenen zum Leichenschmaus im Gasthaus an. Sie fühlen sich unter den Angehörigen wohl, dagegen hat der Gottesgeist nichts einzuwenden. Doch viele von ihnen nehmen die Einladung nur deshalb an, weil sie sich für einen besonderen Gast, als einen angeblichen Vertreter Gottes, halten und sich gerne präsentieren wollen. Diese Zurschaustellung ihres Menschen ist ungesetzmäßig und auch, dass sie noch neben ihrem hohen Verdienst aus Pflichtbeiträgen vieler Glaubensmitglieder ein Almosen von anderen annehmen. Das tun manche bewusst, weil sie sich dadurch Ausgaben ersparen und viel Geld in kurzer Zeit anhäufen, obwohl viele ihrer Glaubensangehörigen nicht wissen, wie sie im Monat finanziell über die Runden kommen bzw. sich kaum gute Lebensmittel für eine gesunde Ernährung leisten können. Diese Ungerechtigkeit spricht der Gottesgeist an.

Er vergönnt jedem Menschen eine reichhaltige und vielseitige Ernährung zu seinem Wohl, doch wenn Geistliche von den Almosen anderer üppig leben, dann wird der Gottesgeist nicht schweigen und diesen menschlichen Missstand ernst und deutlich ansprechen, damit diejenigen, die sich in dieser ungerechten Welt verlaufen haben, darüber nachdenken und sich evtl. der gerechten Lebensweise der himmlischen Wesen zuwenden, so sie wirklich herzlich daran interessiert sind wieder in unser himmlisches, gerechtes Lebensprinzip zurückzukehren.

Vielleicht liest diese Botschaft ein Geistlicher. Dann sollte er sich überlegen, ob er das Angebot Gottes zur Gerechtigkeit annehmen oder verwerfen möchte. Seine Freiheit wird ihm der Gottesgeist immer belassen. Doch er soll sich dann im Jenseits nicht darüber beklagen, dass ihm Gott diesbezüglich keine Hinweise gegeben hätte.


Nun, der Geistliche hält im Gasthaus noch eine Rede, wonach er mit viel Beifall beklatscht wird. Alle schauen bewundernd auf ihn und sitzen gerne in seiner Nähe, weil sie glauben, ein gutes Verhältnis mit ihm wäre für sie nach dem Hinscheiden ein großer Vorteil, denn er könnte für sie bei Gott ein gutes Wort einlegen, damit sie trotz mancher Schlechtigkeiten von Gott ins Himmelreich aufgenommen würden. So eingestellt leben viele Gläubige und deshalb schmeicheln sie den angeblich von Gott erwählten „Gottesmännern“.

120 Die Seele sieht auch, dass der Geistliche das Maßhalten im Trinken alkoholischer Getränke nicht beachtet und deshalb immer lauter und gesprächiger wird. Was er nun ausspricht und wie er sich gibt, daran hätte sie niemals zu denken gewagt. Erst jetzt erkennt sie, dass der Würdenträger mit einer Scheinmaske lebt und erkennt aus seinen vielen Worten welchen Charakter er wirklich hat. Sie sieht auch die hinter ihm stehenden Seelen, die keine leuchtenden Engelwesen sind, sondern dunkle Gestalten mit fürchterlichem Aussehen. Das hätte sie nicht vermutet, dass der „Gottesmann“ hinter sich Seelen hat, die keine Ähnlichkeit mit einem Engelwesen haben, wie sie diese aus Wandbildern der Kirche kennt. All das macht sie stutzig und sie beschließt ihn noch mehr zu beobachten, so wie sie sich das vor der Beerdigung vorgenommen hat.

Sie geht nach dem Leichenschmaus dem leicht schwankenden Geistlichen in sein Haus und seine Wohnräume nach. Dort erwartet den Geistlichen eine Bedienstete, die für sein leibliches Wohl sorgt und im Haus mit ihm wohnt. Der angeheiterte Geistliche ist nicht mehr imstande sich selbst auszuziehen, deshalb bittet er seine Bedienstete um Hilfe. Sie eilt zu ihm und kommt ihm seltsam nahe, woraus die Seele erkennt, was wirklich im Hause eines „ehrwürdigen Gottesmannes“ abläuft, der ein feierliches Gelöbnis der Ehelosigkeit und Keuschheit bzw. der Enthaltsamkeit vor den obersten Geistlichen seiner Glaubensgemeinschaft abgelegt hat - völlig entgegen dem himmlischen Lebensprinzip der Dualpaare.


Auch an dieser Stelle gibt euch der Gottesgeist noch einen Hinweis: Er beschriebt einen Fall aus vielen ähnlichen, die sich täglich in dieser Welt ereignen, wo ein Geistlicher sich nach dem Leichenschmaus angeheitert auf den Heimweg begibt und sich in seinem Haus entsprechend verhält. Auch die Geistlichen sind freie Wesen und können in ihrem Privatleben tun was sie wollen. Dagegen hat der Gottesgeist keinen Einwand, weil er sich nicht in ihr Privatleben einmischt.

Doch wenn Geistliche nach außen vorgeben, dass sie auf Erden ein Vorbild für gläubige Menschen wären, weil sie die himmlischen Gesetze gut kennen und auch befolgen, aber dann hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der Öffentlichkeit völlig verändert leben, dann kann der Gottesgeist dieses gespaltene Leben der Geistlichen nicht so einfach ohne einen Hinweis stehen lassen. Gläubige Menschen werden von vielen Geistlichen getäuscht, weil diese ihnen meistens mit einer heuchlerischen Maske gegenübertreten, doch wenn sie außer Reichweite sind, geben sie sich anders und leben auch noch unschöne Abartigkeiten, von denen die Öffentlichkeit selten etwas erfährt. Soll da der Gottesgeist schweigen?

Wer zu sich selbst ehrlich ist, der ist es auch zu anderen und wird nicht auf die Idee kommen sich zu verstellen. Doch das tun die meisten Geistlichen, deshalb belügen sie sich selbst und machen den Gläubigen ihrer Glaubensgemeinschaft etwas vor. Wahrlich, so ein abartiges Leben ist aus himmlischer Sicht Selbstbetrug und Heuchelei. Aus diesen ungesetzmäßigen, unschönen Wesenszügen werden sie lange nicht herausfinden, weil sie sich über viele Inkarnationen und jenseitige Aufenthalte an so ein gespaltenes Leben unter ihresgleichen gewöhnt haben. Der Gottesgeist und die himmlischen Wesen können nichts dagegen machen, weil sie jeglichen Zugang zu ihnen verwehren und dazu noch so tun als wenn sie im Recht wären so ein gespaltenes Leben zu führen. Es fällt ihnen keine bessere Ausrede ein als dass kein Mensch vollkommen sei und deshalb glauben sie für ihr heuchlerisches Leben von Gott viel Verständnis zu erhalten und die Vergebung zu erlangen. Doch anderen drohen sie mit der ewigen Verdammnis Gottes, wenn diese gegen die kirchlichen Lehrsätze verstoßen bzw. gegenteilig darüber sprechen. Das ist im wahrsten Sinne ein gespaltenes, heuchlerisches Leben - und kein Mensch kommt an sie heran.

125 Auch im Jenseits verhalten sie sich nicht anders und weisen hochmütig alles von sich, was ihnen der Gottesgeist durch himmlische Lichtboten zur Selbsterkenntnis anbietet. Könnt ihr nun verstehen, weshalb es dem Gottesgeist nicht gelingt, die religiösen unnachgiebigen Seelen und so geartete Menschen in die himmlische Richtung näher dem unpersönlichen, gerechten Leben zu führen?

Wer den tiefen Sinn der Gottesbotschaft verstanden hat, dem müssten eigentlich die Schuppen von den Augen fallen und er müsste demnach ein anderes Leben ansteuern, so er sich auf die himmlische Rückkehr vorbereitet. Wahrlich, das aber wollen die meisten Hochgestellten nicht, weil ihnen ihre undurchsichtige Lebensart noch gefällt und ihr Tagesprogramm sich immer um das Gleiche dreht: wie sie sich vor den Gläubigen anziehend präsentieren können. Diese Geistlichen sind Gefangene ihrer eigenen Vorgaben und merken es nicht. Wenn sie der Gottesgeist über einen Künder anspricht, dann wird ihnen angst und bange und sie greifen zur Notlösung, das heißt, den Künder durch jene beobachten zu lassen, die sie durch eine gezielte Ausbildung zu ihrem Schutz eingesetzt haben. Diese sind mit dem Landesrecht gut vertraut und hatten bisher ein leichtes Spiel einen guten himmlischen Künder mundtod zu machen bzw. ihn zum Schweigen zu bringen. Doch wenn sie ehrlich zu sich wären, dann würden sie sich schnellstens von so einer finsteren Eingebung und Absicht verabschieden, da sie gemerkt haben, wer durch den Künder so deutlich zu ihnen spricht. Nun, was werden die Schutzbeauftragten einiger Religionen mit dem Künder tun?

Ausschlaggebend dafür ist, in welche Richtung sie blicken werden, ob sie nur auf ihre Lehre oder endlich unabhängig und von ihr frei denkend Verständnis für Andersdenkende oder Andersgläubige aufbringen wollen und deren Meinungsfreiheit respektieren, auch wenn es ihnen durch ihre Belastungen noch schwer fällt. Dann haben sie keine finsteren Hintergedanken mehr gegen diese und auch nicht gegen den Künder.


Wahrlich, die Geistlichen glauben, dass sie von Gott als auserwählte Wesen hier auf die Erde gesandt wurden und er möchte, dass sie sich ganz auf ihre Seelenheil-Aufgabe konzentrieren und es für sie das Beste wäre, enthaltsam ohne Frau zu leben. Sie denken darüber nicht nach und wissen deswegen nicht, dass sie damit gegen das kosmische Gesetz der Dualpaare verstoßen und sich diesbezüglich schwer belastet haben. Was den weiblichen und männlichen religiösen Menschen dieses ungesetzmäßige Leben der geschlechtlichen Enthaltsamkeit aus himmlischer Sicht in Jahrhunderten wirklich brachte, das ist unsagbares Herzensleid durch nicht zu überbietende Abartigkeiten und sehr viele Überdeckungen mit himmlisch fremdartigen Speicherungen. Diese müssen von ihnen erst erkannt und abgelegt werden, und das ist für so ausgerichtete religiöse Menschen und jenseitige Seelen sehr, sehr schwer, weil sie sich an so ein einpoliges, einsames Leben gewöhnt haben und durch ihre eigenen Speicherungen im Diesseits und im Jenseits nicht mehr anders leben können.


Nun, die Seele des bei der Überschwemmung ums Leben gekommenen Menschen, die sich in das Haus des Geistlichen eingeschlichen hat, beabsichtigt die beiden, den „Geistlichen“ und seine Bedienstete nicht weiter zu beobachten, denn sie spürt von innen, dass man das nicht tut, weil das ihre intime Angelegenheit ist und sie empfindet viel Verständnis für ihr Bedürfnis nach Zärtlichkeit. Sie begibt sich aus dem Raum und schaut sich noch im Hause um. So entdeckt sie manches, was sie stutzig und erstaunt macht, denn sie sieht so manchen Reichtum in Möbeln und Sachgegenständen, und dies zeigt ihr auf, dass der „Geistliche“ entgegen dem bescheidenen Leben von Jesus Christus lebt, den religiöse Führer stets als Vorbild zitieren und hochhalten. Das gibt ihr den Rest und sie kommt zu der Überzeugung, sich von ihrem Glauben zu verabschieden.

130 Im Moment der ersten Befreiungsgedanken aus der Glaubensgemeinschaft austreten zu wollen sieht sie ein weißes Licht auf sich zukommen. Es sind reine himmlische Wesen, die ihr nach dem göttlichen Willen ihre Hilfe anbieten. Sie fragen sie, ob sie bereit wäre mit ihnen von der Erde auf eine höhere Lichtebene zu wechseln. Das bejaht sie herzlich und mit großer Freude. Dann werden ihr vom Gottesgeist Bilder eines Planeten angeboten, auf den sie sich freiwillig begeben kann. Sie schaut den Planeten durch die Bildübertragung der himmlischen Lichtwesen und ist von dem herrlichen Leben dort hell begeistert. Doch die reinen Lichtwesen klären sie auf, dass es sich um einen Planeten handelt, der noch nicht dem Himmelreich angehört. Sie wird von ihnen beraten und durch göttliche Weisungen aufgeklärt. Es steht ihr eine Bedenkzeit zu, ob sie gleich oder erst später in der Begleitung von Lichtwesen in einen höheren Lichtbereich bzw. auf den geschauten Planeten wechseln will. Doch sie ist schon so weit gereift, dass die Welt ihr keine große Lebensfreude mehr geben könnte und deshalb kann sie diese loslassen und ebenso ihre früheren Familienangehörigen im Erdenkörper sowie auch die erdgebundenen im Lichtkörper, die sie aus ihrer Familiensippe schon länger kennt.

Wahrlich, obwohl sie kein geistiges Wissen und zu Gott keine innere Beziehung aufgebaut hatte ist es so einer Seele trotzdem möglich, sich von dieser Erde zu lösen und von lichtreicheren Welten angezogen zu werden.

Vielleicht werdet ihr nun fragen, wie das so einer Seele nur möglich ist?

Nun, Tatsache ist, dass ihr Mensch, der ihr unbewusst seine Lebensweise übertrug, nicht schlecht war. Er lebte unbewusst die Ehrlichkeit, Offenheit und Aufrichtigkeit und verhielt sich schlicht im Hintergrund, lebte also unpersönlich, und war stets herzlich und zuvorkommend zu anderen Menschen. Diese Lebensweise ist der Schlüssel für eine höhere Schwingung der Seele, und wer von euch diese Eigenschaften aus dem himmlischen Leben schon unbewusst lebte, der braucht nicht zu befürchten, dass seine Seele noch eine magnetische Anziehung zu dieser Erde hätte - außer sie dreht sich aus irgendeinem Grund nochmals in diese Welt um.

Das kann passieren, wenn sie z.B. noch sehr an Familienangehörigen hängt und aus Neugier wissen möchte, ob diese gut versorgt sind. Solche Gedanken können eine weit gereifte Seele so in der Schwingung herunterziehen, dass sie den Aufstieg in höhere Welten verpasst, weil sie unter Umständen durch das sorglose Leben eines nahestehenden Familienangehörigen in eine traurige Stimmung verfällt, so dass sie im Inneren nicht mehr hoch schwingt, und das bedeutet, dass sie eine gewisse Zeit erdgebunden bleibt.

135 Wollt ihr vielleicht nach diesem Leben mit eurer Seele darben?

Wenn nicht, dann dreht euch nicht mehr zu dieser Welt um, auch dann nicht, wenn ihr eine liebe Familie und gute Freunde zurücklassen müsst. Einmal kommt vielleicht die kosmische Zeit, wo ihr sie wieder seht, so sie euch auch sehen wollen. Doch hofft nicht darauf, weil manche Seele die Rückerinnerungen an das irdische Leben nicht mehr haben möchte, das heißt, sie bittet Gott um Löschung, weil sie sonst traurig werden würde, und das ist für den geistigen Aufstieg in eine lichtvollere Ebene das Schlimmste was einer weit gereiften Seele passieren kann.

Darum warnt euch der Gottesgeist jetzt schon davor, euch nach eurem Erdenleben noch einmal nach den Familienangehörigen und Freunden umzudrehen. Begeht bitte nicht diesen Fehler!

Gott zeigt euch nach dem Erdenleben was für euer seelisches Bewusstsein auf dem Inneren Weg ins Himmelreich aus seiner Sicht das Beste wäre, und daraus könnt ihr dann erkennen, wie weit ihr noch ins Himmelreich habt und welche Hindernisse noch bestehen, um geradlinig ins himmlische Sein zu kommen. Wer sich an die vorgegebenen Ratschläge Gottes hält, der wird nie eine leidvolle Begegnung mit einem einst geliebten Wesen erleben müssen, denn Gott weiß, was das für eine Seele bedeutet, die noch nicht die gleich hohe Stufe der Himmelsleiter betreten kann, weil sie noch zu sehr mit Gegensätzlichkeiten belastet ist, die ihr noch nicht bewusst sind, weil sie sich im menschlichen Leben darum zu wenig kümmerte. Deshalb schaut euch nicht mehr nach den geliebten Menschen um, die euch in eine traurige Phase herunterziehen könnten.

Das war eine ernste göttliche Mahnung an Menschen, die sich heute noch an Familienangehörige durch einen starken Kontakt zu ihnen binden. Obwohl diese selbstständige Wesen sind, glaubt der Mensch, dass sie immer zu ihm gehören sollen. Dieser Irrtum brachte manch eine höher entwickelte Seele im Jenseits zur Verzweiflung, weil sie sich von einem nicht so weit geistig entwickelten Familienangehörigen nicht lösen konnte und so Äonen verloren hatte, anstatt dem himmlischen Sein entsprechend ihres Bewusstseins entgegen zu gehen. Diese schmerzliche Erfahrung muss dann eine gebundene Seele leider in den jenseitigen Bereichen machen und wird bittere Tränen weinen, weil das geliebte Wesen in einer unteren, lichtarmen Welt weiter alleine ohne sie bleiben wollte.

140 Nun überlegt es euch gut, was ihr nach eurem Erdenleben tun werdet. Könnt ihr die liebgewonnenen Menschen ohne weiteres beim Übergang in die jenseitigen Lichtbereiche loslassen oder wird es noch lange dauern bis ihr dazu bereit seid? Diese Frage könnt ihr euch öfter selbst beantworten, denn sie ist entscheidend für eure Loslösung von dieser Erde.



Da viele geistig orientierte Menschen die magnetische Bindung zu einem anderen Menschen nicht richtig verstehen bzw. mit dem geistigen Begriff nichts anfangen können, vertieft der Gottesgeist diese Thematik, da viele gebundene Wesen in den jenseitigen Bereichen unter diesem tragischen Zustand leiden.

Nun, aus himmlischer Sicht besteht eine Bindung zu einem geliebten Menschen, wenn sich der Liebende unbewusst oder bewusst so verhält, dass er sich an den Partner und dieser auch an ihn auf verschiedene Weise klammert, da beide sich unter keinen Umständen verlieren wollen. Wenn dies der andere zulässt, gleich aus welchem Grund, dann entsteht durch diese bindende Lebensweise ein unsichtbares energetisches Band, das beide aneinander festhält. Die Lösung aus so einer starken Bindung ist im irdischen Leben für beide sehr schwer, aber noch schwieriger und kraftzehrender in den jenseitigen Bereichen. Das kann Äonen dauern, weil ein Wesen, das geistig noch nicht so weit vorangekommen ist wie das andere, sich an das geliebte Wesen gebunden hat und es stets in seiner Nähe haben möchte. Doch weil das nach dem kosmischen Gesetz der gleichen Anziehung nicht möglich ist, muss das geistig höher entwickelte Wesen auf einem lichtärmeren feinstofflichen Planeten oder sogar im erdgebundenen Jenseits beim geliebten Wesen bleiben, weil es durch die vorhandenen Bindungsfäden stark spürt ihn in seiner Situation nicht allein lassen zu können, damit er nicht traurig ist und unter der Trennung sehr leidet. So ein ungleicher Lebenszustand in den jenseitigen Bereichen ist aus himmlischer Sicht eine große Tragik für zwei oder mehrere aneinander gebundene Wesen. Durch die Angleichung des geistig höher entwickelten Wesens an das noch nicht so weit entwickelte entsteht immer wieder großes Herzensleid, weil beide durch die verschiedenen Bewusstseinsstände kein harmonisches Leben in herzlicher Einheit führen können, auch wenn sie sich sehr darum bemühen. Das höher entwickelte Wesen ist darüber verzweifelt, wenn es im Nachhinein merkt, welch großen Fehler es beging, nur weil es den herzzerreißenden Bitten des geliebten Wesens niedrigeren Bewusstseins gefolgt ist. Diese geistige Katastrophe möchte der Gottesgeist jedem Wesen ersparen, deshalb ruft er den Herzensmenschen in dieser Welt zu, sich nicht an einen Menschen zu binden, auch wenn er ihnen sehr sympathisch ist und sie von ihm viele herzliche Empfindungen und Gefühle erhielten und äußere Geschenke der Dankbarkeit und Verehrung entgegennahmen.

Diese Weisung ist besonders für jene Menschen wichtig, die bewusst oder unbewusst einem geliebten Menschen schön tun, damit dieser immer wieder zu ihnen einen herzlichen Kontakt pflegt und so ihr ersehnter Wunsch in Erfüllung geht selbst geliebt zu werden. Doch diese erwartende Liebe kommt in Wirklichkeit nicht aus dem Herzen, sondern aus der Absicht einen Menschen anzuziehen, um ihn dann stets bei sich zu haben, weil er ihnen wiederum das schenkt, was sie gerne haben wollen.

So eine Lebensweise leben die tief gefallenen Wesen schon lange und kennen es nicht anders als sich einschmeichelnd und schöntuerisch zu einem sympathischen Menschen zu verhalten. Aus so einem Verhalten ohne wahre, innere Herzlichkeit entstanden und entstehen immer Bindungen, die auch noch nach dem irdischen Leben weiter bestehen, da sie wegen ihrer Wesensungleichheit keine herzliche Anziehung zueinander haben. In der Welt leben viele mit ungleichen Wesenszügen zusammen und merken nicht, dass sie nicht zueinander passen. Das spätere geistige Erwachen auf einer Fallebene kann sie vielleicht in eine neue Lebensrichtung führen, doch das geschieht sehr selten bei schwer belasteten Wesen, weil sie auf die Wesensgleichheit in ihren Partnerschaften keinen großen Wert gelegt haben. Deshalb ist ihre Verbindung meistens eine Zweckgemeinschaft, in der sie ihre weltlichen und körperlichen Bedürfnisse stillen können.

145 Doch solche Partner sind ebenso mit unsichtbaren Fäden magnetisch verbunden und kommen voneinander nicht los, weil sie kein geistiges Wissen haben und sich auch selbst nicht kennen, und deshalb bleibt ihre Bindung weiterhin über viele, viele jenseitige Äonen bestehen.

Ihr inneren Menschen, das war noch ein kleiner geistiger Ausflug des Liebegeistes in weltliche Bindungen, die zwei Wesen magnetisch auf der Erde festhalten und nicht eher loslassen, bis eines von beiden sich von seiner Bindung zum anderen mit der göttlichen Hilfe befreien will. Doch wartet mit der Lösung nicht auf das Jenseits, sondern sorgt weise schon jetzt vor, damit ihr eure Bindungen abbaut und euch auch durch andere nicht binden lasst. Erst dann seid ihr frei für ein höheres Leben, das euch der Liebegeist in euch so sehr wünscht.

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Im folgenden Botschaftsteil spricht der Gottesgeist noch einmal die Schriftgelehrten in der hohen Position einer Glaubensgemeinschaft an sowie auch jene Menschen im geistlichen Gewand, die zur Verteidigung ihrer Lehre eingesetzt wurden und rücksichtslos gegen Andersdenkende oder Andersgläubige vorgehen - die ihre Lehre und ihr hochmütiges Wirken anzweifelten oder kritisierten - ohne für sie ein herzliches Gefühl übrig zu haben. Diese angeblich Gott nahen Menschen wissen wahrlich nicht, welch unaussprechlich großes Leid ihre Amtsvorgänger auf Veranlassung erbarmungsloser Hochgestellter bis in die heutige Zeit unzähligen herzensguten Menschen zugefügt haben. Manche von ihnen befinden sich erneut im Erdenkleid und lassen immer noch nicht davon ab, jedoch nun auf eine andere zerstörerische Weise, anstatt ihr gewohntes finsteres Verhalten endlich einsichtig zu verändern.


Vom Gottesgeist sollen die Hochgestellten bzw. hohe Schriftgelehrte heute schon erfahren: Je mehr irdische und jenseitige kosmische Zeit verstreicht, ohne dass sie sich bemühen dem bescheidenen, demütigen und unpersönlichen himmlischen Leben in gerechter Wesensgleichheit näher zu kommen, umso schwerer wird es für sie werden von ihrem hohen Ross herunter zu steigen. Denn dann werden sie immer mehr hochmütige Speicherungen in ihrem Ober- und Unterbewusstsein sowie in ihrer Seele anhäufen, die sie dazu drängen in der Öffentlichkeit wesensungleich aufzutreten. Doch diese Wesensart lässt eine freie Meinungsäußerung gegen ihre hoch gehaltene Glaubenslehre nicht zu und ebenso nicht die göttlichen Hinweise über einen Künder nachdenklich und ohne finstere Gedanken aufzunehmen. Gerade die Hinweise Gottes könnten es ihnen ermöglichen ihre noch ungesetzmäßige Lebensweise ehrlichen Herzens zu erkennen.

150 Wer als Geistlicher weiter unverändert in der ungerechten Wesensungleichheit leben will, der verleugnet sich selbst und durch seine ungesetzmäßige, dunkle Wesensart auch jene, die ihn auf sein unschönes und falsches Verhalten aufmerksam machen. Das tut er aber nur deshalb, weil er sich in einer gefährlichen Situation sieht, und darum will er mit allen Mitteln seine Demaskierung bzw. Entlarvung durch andere verhindern. Darum setzt ein Hochmütiger alles in Bewegung, damit er aus der unangenehmen Situation durch Verleumdung oder auf arglistige Art entkommen kann. Doch einmal wird ihn der himmlische Strahl einholen. Dann gibt es für ihn keine Fluchtmöglichkeit mehr durch üble Machenschaften, die schon in der irdischen Vergangenheit vielen herzensguten gläubigen Menschen auf schlimme Weise das Leben gekostet haben.

Heute glauben sie noch wirksame weltliche Mittel in ihren Händen zu halten, die es ihnen ermöglichen, wagemutigen Menschen, die ihnen aus ihrer Lehre Unverständliches und Unlogisches aufgezeigt haben, mit juristischen Schritten zu drohen und gegen sie vorzugehen. Dadurch wollen sie ihnen das Leben schwer machen, damit sie ihre freie Meinungsäußerung widerrufen. Dieses finstere Vorgehen hat manch einem herzensguten Menschen, auch nicht wenigen aus ihrer eigenen Glaubensgemeinschaft, die Lebensexistenz zerstört. Wahrlich, zu so einem rücksichtlosen und gemeinen Verhalten wäre bestimmt kein herzensguter, auf Gott ausgerichteter Mensch imstande. Darum sollten sich diese „Gottesmänner“ als Schutzbeauftragte ihrer Lehre einmal fragen, für wen sie auf so unaussprechlich üble Weise tätig sind - doch nicht etwa für das Himmelreich?

Sie müssten eigentlich wissen, dass es die Finsternis war, die so ein unbarmherziges Vorgehen gegen Andersdenkende hervorgebracht hat und niemals Gott, der die größte universelle Sanftheit, Liebe und Barmherzigkeit ist und mit seiner Nachsicht und Großzügigkeit jedem Wesen immer das Beste anbietet, das ihm hilft, sich geistig weiter zu entwickeln. Doch er straft niemals ein universelles Wesen, wie ihr es noch fälschlich von ihm glaubt. Bitte verabschiedet euch von eurer Unbarmherzigkeit gegenüber Andersdenkenden, dann erst werdet ihr erkennen, was Gottes Barmherzigkeit ist.

Stattdessen lebt ihr wie eure früheren Vorgänger, so genannte Schutzbeauftragte eurer Lehre, eine dunkle, menschenverachtende Art. Ihr seid mit den weltlichen Gesetzen gut vertraut und sehr redegewandt, deshalb haben ungebildete Menschen ohne weltliche Gesetzeskenntnisse keine Chance gegen eure dunklen Machenschaften - das wisst ihr genau und diesen Vorteil nützt ihr aus. Erkennt ihr denn eure finstere Lebensweise noch nicht? Eure finanzielle und weltliche Macht lässt euch über Andersdenkende und Andersgläubige hochmütig herabblicken und ihr wiegt euch in Scheinsicherheit - doch wie lange noch?

Euer Vorgehen entspricht wahrlich den finstersten Gegensatzwesen Gottes. Das aber interessiert euch nicht, denn ihr habt euch zur Verteidigung eurer Lehre schon vor Jahrhunderten aus religiösem Fanatismus einen Schutzring um eure Glaubensgemeinschaft geschaffen, der aber aus der Angst eurer Vorgänger entstand, die sich davor fürchteten, dass Gott ihnen über einen gerechten, religiös unabhängigen Künder wieder etwas Unangenehmes gegen ihre Lehre sagen könnte, das ihnen nicht schmeckte. Deshalb haben sie einen weltweiten religiösen Schutzring geschaffen, der jegliche Kritik Andersdenkender, die es wagten ihre Lehre in Frage zu stellen, sofort unterbindet. Darüber wissen aber nur wenige der heutigen gebundenen Gläubigen Bescheid.

155 Wahrlich, dieser religiöse Schutzring, der aus Beauftragten einer Religion besteht, hat in vielen Jahrhunderten großes Leid unter anders denkenden Gläubigen hervorgerufen und das hat auch heute noch kein Ende. Die Künder der irdischen Vergangenheit hatten bis in die Gegenwart einen schweren Stand gegenüber den Schutzbeauftragten, denn wenn diese aus ihrer göttlichen Durchsage hörten, dass Gott ihre Lehre anzweifelt, dann sahen sie rot bzw. waren sehr erzürnt und meldeten dies ihren verbündeten Würdenträgern. Die Künder der früheren Zeit mussten schon am Beginn ihrer göttlichen Botschaftsaufnahme damit rechnen, dass sie bald ihr Leben auf schlimme Weise verlieren könnten. Vielen Kündern erging es so, dass sie auf grausame Weise ihr Leben verloren, da sie noch zu unerfahren in der Unterscheidung von Menschen waren und deshalb leichtgläubig jenen Menschen zu schnell vertrauten, die mit ihnen Finsteres vorhatten. Sie ahnten nicht, dass sie aus dem Hintergrund von Schutzbeauftragten einer Religion bespitzelt wurden. Immer wieder schlichen sich zwiespältige und heuchlerische Menschen in kleine geistige Gruppen ein, in denen ein Künder das Gotteswort an nur wenige Menschen weitergab, und verrieten ihn dann bei ihren Hochgestellten.

So erging es auch Jesus von Nazareth durch Judas. Dieser war aber ein Freund der Hochgestellten und heuchelte Jesus vor, dass er seine neue freie Lehre, die er durch das Innere Gotteswort empfing, für lehrreich und gut empfand. Doch nach einiger Zeit erzählte er den Hochgestellten, dass Jesus die Lehre der damaligen Juden völlig entstellte. Dieses widersprüchliche Beispiel sollte euch Hochgestellte und Schutzbeauftragte zum Nachdenken anregen - vielleicht erkennt ihr euch nun selbst! Wenn ihr vorhattet den Künder mit euren weltlichen Methoden zum Schweigen zu bringen, dann seid ihr die Gleichen wie Judas, über den ihr aus eurem auswendig gelernten Buch öfter etwas zitiert. Er ist die Symbolfigur eines Verräters, der gemein und hinterhältig Jesus bei den Schriftgelehrten verriet. Bitte fragt euch, was ihr dabei fühlt, wenn ihr an Judas denkt oder von ihm sprecht?

Könnte es sein, dass eure momentane berufliche Aufgabe als Schutzbeauftragte eurer Glaubensgemeinschaft eine große Ähnlichkeit mit der des Judas hat? Wahrlich, wer gegen unschuldige Menschen rechtliche Schritte einleitet, die nur etwas aus eurer hochgehaltenen Lehre richtig stellen, der verhält sich doch ebenso wie der damalige Judas! Darum überlegt euch gut, ob ihr gegen den Künder, der viel Wissen über kosmische unsichtbare Vorgänge fleißig aus der himmlischen Quelle schöpft, auf die gleiche Art und Weise vorgehen wollt wie dies einst Judas tat.

Wenn ihr dies nicht mehr wollt, dann habt ihr nach Jahrhunderten langer Irrwege endlich begriffen, was es heißt, mit üblen, finsteren Mitteln einen Menschen mundtod zu machen oder ihn für immer zu beseitigen, wenn er gegen eure Lehre etwas sagte, das aus himmlischer Sicht schon längst hätte gesagt werden sollen: dass ihr euch nämlich in dem Irrgarten eurer Lehre verlaufen habt und nun weit vom himmlischen Licht entfernt seid und nicht mehr selbstständig zurückfinden könnt, weil ihr euch nicht mehr herzlich darum bemüht.

Der himmlische Botschafter, den ihr beobachten lasst, weiß was ihn erwartet, wenn ihr gegen ihn mit rechtlichen Mitteln vorgehen wollt. Er weiß vom Gottesgeist, dass ihr damit beschäftigt seid ihn zum Schweigen zu bringen. Doch tut ihr das wirklich, dann werdet ihr wie Judas keine ruhigen Augenblicke in eurem Leben mehr finden, weil euch viele Angstgedanken plagen und euch Seelen weiter verfolgen, die ihr auf dem Gewissen habt.

165 Wahrlich, wenn ihr wirklich den Künder zum Schweigen bringen wollt, dann bittet euch der Gottesgeist noch Folgendes zu bedenken: Der Künder ist ein einfacher und bescheidener Mensch, der gerne außerhalb der Öffentlichkeit lebt und kein Aufsehen um seine Person liebt. Das könnt ihr von euch bestimmt nicht sagen, da ihr euch noch im gegenteiligen Lebensprinzip der tief gefallenen Wesen wohl fühlt. Aus diesem Grund möchte er euch nicht gegenübertreten, denn er würde in euren finsteren Augen sofort erkennen, mit wem er es zu tun hat und was ihr mit ihm vorhabt.

Das ahnte auch Jesus, als er vor die damaligen Schriftgelehrten treten musste. Er wusste sofort mit welcher Art von Menschen er es zu tun hatte und was sie mit ihm Fürchterliches vorhatten. Das taten sie auch, und deshalb verlor er frühzeitig sein Leben. Dadurch wurde die Nachwelt um einen erleuchteten Menschen ärmer, denn seine Gottesbotschaften hatten einen hohen Stellenwert für jene, die schon lange mit Gott in ihrem Inneren lebten. Wäre es Jesus möglich gewesen weitere Botschaften aus der himmlischen Quelle zu empfangen, dann hätten die Nachwelt bzw. die nachfolgenden Generationen ein geniales Wissen über das himmlische Leben erhalten. Dann wäre ihnen auch das so wichtige Wissen für den Inneren Weg ins Himmelreich zur Verfügung gestanden, dass es nämlich im Himmelreich keine höhergestellten Wesen gibt und dass ein Mensch oder jenseitiges Wesen, wenn es sich hochmütig über andere stellt, gegen das kosmische Lebensprinzip verstößt.

Leider war es Jesus nicht mehr möglich sein umfassendes Wissen weiterzugeben. Das von einigen Jüngern aufgezeichnete wenige Wissen wurde erst später gefunden und heute sind nur noch stark veränderte Botschaftsteile von ihm in Umlauf, die von den damaligen Übersetzern bewusst oder unbewusst mangels Erleuchtung für ihre Lehre zweckdienlich verändert wurden. Darum enthalten die heutigen Glaubenslehren keine Spur mehr vom inneren Gott und dem unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen.


Wenn heute jemand behauptet, dass in früherer Zeit im so genannten heiligen Buch Textveränderungen durch Übersetzer stattgefunden haben müssen, weil so viele Stellen in ihrem Lehrbuch unlogisch klingen oder manche Textstellen und Aussagen fehlen, die aber in einer anderen Glaubensgemeinschaft noch teilweise vorhanden sind, dann antworten die höher gestellten Schriftgelehrten erzürnt, das wäre Gotteslästerung. Wieder andere bleiben ruhig und sagen, dass sie davon nichts wissen, weil sie ja zu der damaligen Zeit nach Jesus von Nazareth nicht gelebt haben.

Doch ihnen sagt der Gottesgeist jetzt: Sie haben auch mitgewirkt die wenigen gefundenen Schriften zu übersetzen und diese in ein Buch zweckdienlich für ihre Lehre zu packen. Wahrlich, dem universellen Liebegeist, Gott, entgingen eure wiederholten Einverleibungen nicht, denn wer sich heute so gut in seiner Lehre auskennt wie ihr, der kann davon ausgehen, dass er schon oft auf Erden lebte und in der gleichen Glaubensgemeinschaft als Schriftgelehrter wirkte. Weil die Schriftgelehrten außer ihrer Lehre kein geistiges Wissen annehmen wollen, wissen sie nicht, dass sie die seelischen Speicherungen von ihrer Lehre schon oft in einem erneuten irdischen Leben bzw. nach der Wiedergeburt ihrer Seele wieder verwendeten. Darum kennen sie sich in ihrer Lehre so gut aus und wissen nicht, dass sie es nur deshalb so leicht haben, auf ihre früheren religiösen Speicherungen zurückzugreifen, weil die Seele diese bei jeder Einverleibung wieder automatisch in ihre Gen-Speicher (Unterbewusstsein) überträgt.

170 Wahrlich, es gibt keine Zufälle im kosmischen Sein und auch nicht bei euch Schriftgelehrten, denn wenn ihr das religiöse Lehrwissen im Studium schnell auswendig gelernt habt und euch bald bestens in eurer Lehre auskennt und eine Amtsstufe höher klettert, dann besitzt ihr einen voll gefüllten religiösen Wissensspeicher in der Seele und auch in euren Genen, aus dem euer Oberbewusstsein stets automatisch das erforderliche Wissen abrufen kann. Deshalb seid ihr schon in jungen Jahren Meister eures religiösen Fachs, doch ihr seid darüber unwissend - aufgrund eurer Überheblichkeit und Widerspenstigkeit ein neues himmlisches Wissen über einen Künder anzunehmen - dass dafür eure vielen Inkarnationen ausschlaggebend sind.

Nicht Gott ermöglichte es euch wieder diese Glaubenslehre anzusteuern, sondern eure seelische Vorgabe war es, die euch immer wieder in die gleiche religiöse Richtung lenkte. Wenn ihr tiefer überlegt und in eure Kindheit und Jugend zurückblickt, dann werdet ihr feststellen, dass ihr euch schon damals von eurer Glaubensgemeinschaft und ihrer Lehre sehr angezogen fühltet. Der Grund dafür ist, dass ihr aus der Seele und den genetischen Speicherungen spürtet und insgeheim wusstet, dass dieser Beruf gut zu euch passt und euch das Studium leicht fallen würde. Das war ein eindeutiges Merkmal dafür, dass ihr im genetischen Unterbewusstsein und in der Seele einen gefüllten religiösen Speicher habt. Darum konntet ihr nicht anders als gerade diesen Beruf wählen.

Wahrlich, diese Vorgaben in eurer Seele beeinflussen euch auch noch ein weiteres Mal so stark, dass ihr erneut ein Geistlicher werden wollt. Aus der Gebundenheit dieser Speicherung kommt ihr nicht eher heraus, bis ihr bewusst erkennt, dass es euch reicht und ihr genug habt von diesem Beruf. Er hat aus himmlischer Sicht nichts mit dem Leben der himmlischen Wesen gemeinsam, weil sie niemals predigen und lehren, da das himmlische Lebensprinzip so etwas Ungesetzmäßiges wegen der gerechten Wesensgleichheit nicht enthält. Könnt ihr jetzt verstehen, weshalb es der Gottesgeist so schwer hat an euch „Geistliche“ heranzukommen?

Noch etwas zu eurer Information: Ihr glaubt fälschlich, ihr würdet nur einmal auf Erden leben, da eure Lehre die Wiedergeburt völlig missachtet und das Wissen darüber den Gläubigen vorenthält. Doch wer die Wiedergeburt in sein Wissen aufnehmen möchte, dem wird seine Selbsterkenntnis leichter fallen und er kann durch eigene Nachforschungen bald feststellen, wie töricht er einmal war, da er diese Gedanken bezüglich der Wiedergeburt immer wieder aus Angst vor einer Gottesstrafe abgelehnt hat. Dann wird ihm wieder ein neues Licht aufgehen und er erkennt, wer er einmal in den Vorleben gewesen sein muss, weil mehrere Wesenszüge von ihm stark darauf hindeuten. Handelt es sich um eigensüchtige, hochmütige und herrschsüchtige Wesenszüge im religiösen Bereich, da er gerne andere mit seinem religiösen Wissen fanatisch belehrt, dann kann der Mensch durch seine Nachforschungen ziemlich sicher davon ausgehen, dass er in einem seiner Vorleben ein hochmütiger Geistlicher gewesen sein muss. Und dies ist der Augenblick, in dem er Gott in seinem Inneren aus herzlicher Reue seinen ungesetzmäßigen Lehrberuf zur Umwandlung übergeben könnte. Das wäre zuerst die Befreiung seiner Seele, und nach und nach folgt dann auch die Befreiung seines menschlichen Bewusstseins, weil die früheren massiven Speicherungen in seiner Seele nicht mehr vorhanden sind, die ihn immer stark beeinflussten seinen Beruf als „Geistlicher“ weiter auszuüben.

Diese wenigen geistigen Stützen sind ein Angebot vom Gottesgeist an jene, die nach dem Lesen der Botschaft geistig erwacht und nun herzlich bereit sind ihre Vergangenheit mit der Gotteshilfe zu durchleuchten, um nach und nach ihr Leben in eine andere Bahn zu lenken. Das wäre für einen Geistlichen machbar, vorausgesetzt dass seine Seele dies auch wirklich will und nicht durch starke Beeinflussungen von Seiten der Glaubensgeschwister wieder umfällt. Wenn das der Fall wäre, dann fällt der vorübergehend geistig erwachte Mensch wieder und es wird sich in seinem diesseitigen Leben nichts mehr ändern.

175 Doch es kann auch gut gehen, wenn der Mensch sein Streben zu Gott konsequent verfolgt und die Seele durch seine Offenheit für ein neues geistiges Wissen die neuen geistigen Bausteine mit der Hilfe des Gottesgeistes gut in ihr seelisches Bewusstsein einbauen kann. Dann hat der geistig erwachte Mensch die große Chance seinen angefüllten religiösen Speicher zu leeren und kann dadurch seinen Inneren Weg selbstverantwortlich sowie mit größerer Übersicht und Freude beschreiten. Seid ihr Schriftgelehrten, denen der Gottesgeist nun ein herzliches Angebot unterbreitet hat, mit dabei?

Aus himmlischer Sicht wäre das wünschenswert, denn wer von euch weiß schon wie lange ihr in den jenseitigen, lichtarmen Bereichen braucht, um euren vollgefüllten religiösen Speicher zu leeren? Diese Bereiche sind nur deshalb lichtarm und niedrig schwingend, weil die vielen in der Seele gespeicherten Gesetzesübertritte keine hohe Lichtintensität zulassen, darum muss leider auch eine gottverbundene Seele weiter in den lichtarmen, jenseitigen Bereichen leben. Das ist für manche religiöse Seele eine enttäuschende Lebenssituation, die sie sich vorher im irdischen Sein nicht so vorgestellt hat, und deshalb ist sie verzweifelt, weil sie nicht weiß, wie sie auf einen lichtreicheren Planeten kommen kann. Im irdischen Leben hat sie in ihrer Glaubensgemeinschaft kein Wissen dafür erhalten und das ist ebenso auf ihrem feinstofflichen Planeten, wo nur religiös Gleichgesinnte leben. Diese haben auch kein größeres geistiges Wissen als sie, deshalb ist es zwecklos jemand anderen danach zu fragen. Wenn sich ein gläubige Seele bei einem hohen Geistlichen danach erkundigt, erhält sie auch keine Auskunft, weil er fürchtet, die Seele könnte ihren Planeten bald verlassen und dann fehlt sie ihnen an dem vorgesehenen Platz, an dem sie eine bestimmte Aufgabe erfüllt, so ähnlich wie in eurer Welt. Deshalb haben es die gläubigen Seelen sehr schwer, sich von dem jenseitigen Aufenthaltsplaneten mit gleichgesinnten Wesen zu lösen. Ihnen bleibt nichts anderes übrig als nach Gott in ihrem Inneren zu rufen, denn Gott im Äußeren sehen sie immer noch nicht und können ihn auch nicht hören.

Über diese Tragik der jenseitigen religiösen Seelen könnte euch der Gottesgeist noch weiter berichten, doch der Künder würde wirklich keine äußere Ruhe mehr finden und das wäre gegen das himmlische aufbauende und bewahrende Leben. Auch die reinen Wesen ruhen vorübergehend, damit sich ihre Lichtkörperatome mit den Energien aus dem Speicher „Inneres Selbst“ neu aufladen können. Doch die Aufladung geschieht in nur kurzer Zeit, im Verhältnis zu eurem Nachtschlaf, in dem eure menschlichen Zellen aufgeladen werden.

Darum rät der Gottesgeist dem Künder nun das innere Schreiben zu beenden. Doch er würde nicht gegen das himmlische Gesetz verstoßen, wenn er den Liebestrom trotz Warnung des Gottesgeistes in sich weiter aufnimmt, weil wir im himmlischen Sein kein Gesetz dafür geschaffen haben, sich nur begrenzt im Liebestrom Gottes aufhalten zu können. Doch für das anstrengende menschliche Leben ist es notwendig, dass sich ein Künder, der dauernd aus der himmlischen Quelle schöpft, auch einmal ausruht und seinem angespannten Nervensystem die Möglichkeit zur Entspannung gibt.



Der Gottesgeist versucht euch Hochgestellte wieder anzusprechen, damit ihr durch die Botschaften über den Künder erkennt, dass euch euer religiöser Weg in die Sackgasse geführt hat und ihr aus dieser ohne göttliche Hilfe nicht mehr herausfinden könnt. Ihr befindet euch heute in einer ähnlichen Situation wie die damaligen Juden, die ein äußeres Himmelreich auf Erden predigten, dass Gott selbst zu den Menschen kommen und sie belehren würde, damit sie ins Himmelreich zurückfinden können. Aus diesem Grund warten sie noch heute auf ihn. Doch sie warten vergebens, weil sie sich noch einen persönlichen Gott vorstellen. Dieser Irrglaube macht sie zu Sklaven ihrer Lehre und auch von Menschen, die bestimmen, wie sie nach ihrer religiösen Vorstellung zu leben haben.

180 Diese Tragik könnte euch der Gottesgeist durch einen himmlischen Lichtboten erweiternd beschreiben, doch er fasst sich wegen der Aufnahmebereitschaft des Künders kurz, der ein Anrecht auf sein Privatleben hat und kein Diener Gottes ist, sondern ein freier Mensch, der jederzeit den Liebestrom Gottes unterbrechen kann, so es ihm danach ist. Doch oft macht er Überstunden am Schreibpult, weil er von innen weiß, wie wichtig es für innere Menschen ist wieder neue Erkenntnisse aus der göttlichen Quelle zu erhalten. Gott bietet sie ihnen gerne an, aber er zwingt sie nicht auf, weil dies das himmlische Freiheitsgesetz nicht erlaubt und so geschieht es auch im himmlischen Sein bei den reinen Wesen. Könnt ihr religiöse Hochgestellte und Schutzbeauftragte jetzt besser verstehen, was die göttliche Freiheit, gerechte Wesensgleichheit und ein demütiges Hintergrundleben ist? Wenn ja, warum wollt ihr noch Andersdenkende mit Methoden verfolgen, die sie in den Ruin führen?

Ihr könnt Gott nicht erzählen, dass ihr nichts damit zu tun hattet. Wahrlich, Gott, der in euch lebt und auch alles in eurem seelischen Lebenskern registriert, könnt ihr nichts vormachen. Er weiß, wer ihr einmal in vielen Erdenkleidern gewesen seid und weiß auch, welche Methoden ihr einst zur Verteidigung eurer Lehre angewendet habt, um Menschen zum Schweigen zu bringen bzw. ihr Leben für immer auszulöschen.

Diese Gottesaussagen werden euch nicht schmecken, weil ihr Angst davor habt, ehrlich zu euch selbst zu sein und noch mehr davor, ehrlich der Öffentlichkeit gegenübertreten zu müssen. Der Gottesgeist weiß, welche finsteren Gedanken hinter eurer Maske kreisen, die gegen jene Menschen sind, die ihr aus religiösem Grund beobachtet. Wehe sie sagen über eure Lehren etwas Abweichendes, dann klingelt es in eurem Bewusstsein, weil ihr solche Aussagen von religiös freien Menschen oder Andersgläubigen nicht ertragen könnt. Der Gottesgeist warnt euch, damit ihr nicht wieder gegen sie vorgeht, so wie ihr es schon in früheren Leben tatet.

Eure Vorgänger haben die Wiedergeburt bewusst aus der Lehre gestrichen, damit sie einmal in einer neuen Einverleibung vom Gottesgeist über erleuchtete Menschen nicht erfahren müssen, dass sie Andersgläubigen Fürchterliches angetan haben. Wahrlich, sie wollten nicht, dass die Schlechtigkeiten aus ihren früheren Leben ans Tageslicht kommen, die sie evtl. so sehr erschrecken und belasten würden, dass sie vor den Gläubigen keine Predigt mehr über Gott in ihrer gewohnten Weise halten könnten.

Wer von euch Hochgestellten und Schutzbeauftragten die kleinen göttlichen Hinweise zum Überdenken annehmen möchte, ohne dem Künder gegenüber einen finsteren Gedanken zu haben, den ruft der Gottesgeist herzlich auf, endlich seine aufgesetzte Maske des Hochmuts und der Unbelehrbarkeit abzusetzen. Dann erkennt er sich im Spiegel wie er wirklich ist und das gibt ihm die Antriebskraft noch weiter nachzuforschen was er im Leben falsch gemacht hat. So ein einsichtig gewordener, ehemaliger religiös Hochgestellter oder Schutzbeauftragter ist dann auch bereit, seinen religiösen fanatischen Hass gegenüber andersdenkenden und andersgläubigen Menschen herzlich zu bereuen und Gott um Vergebung zu bitten. Jetzt ist er auch bereit über Gott allen Wesen zu sagen, dass es ihm herzlich leid tut, was er ihnen aus purem Fanatismus angetan hat. In diesem kosmischen Moment ist dann ein Mensch bereit nicht mehr im persönlichen Scheinlicht vor Menschen stehen zu wollen, sondern nur noch im inneren Licht Gottes.

185 Das war ein Angebot an die heutigen hochmütigen Gelehrten verschiedener Religionen. Seid ihr bei denjenigen dabei, die sein Angebot aus seinem größten universellen Herzen annehmen wollen?

Das waren Botschaftshinweise vom Gottesgeist zum freien Überdenken an jene „Geistliche“, die den Künder anfeinden und vorhaben, ihm durch ihren weltlichen Machtapparat Übles anzutun.

- Fortsetzung im Teil 3 -