Botschaft 1004. (Version vom 08.01.2010)
(3/5) Was der Mensch in der Sterbephase und nach dem Tod die Seele im Jenseits erleben

Supernova in Weiß und Lila Farbtönen.

Teil 3 enthält noch folgende Themen:

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Fortsetzung der Botschaft:

25 Ihr inneren Menschen des Liebegeistes: Der nachfolgende Botschaftsteil wird direkt vom universellen Liebegeist - Gott - gegeben, weil er seine Lichtstrahlung im Offenbarungswort verstärken will, um die Menschen und Seelen in ihrem Inneren besser zu erreichen, die ihn bis heute nur im Äußeren gesucht haben. Es werden vor allem jene Menschen angesprochen, die mit Hochmut und Stolz schwer belastet sind, jedoch selbstsicher glauben, dass sie demütig wären, so wie Gott und die himmlischen Wesen. Warum das nicht so ist, erklärt ihnen der Liebegeist mit vielen Hinweisen zur Selbsterkenntnis, so sie diese in ihrer Freiheit aus der himmlischen Quelle annehmen wollen.

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Mein göttliches Licht verschenkt sich wieder im Offenbarungswort der inneren Menschheit, die ihre Herzen täglich gerne mir, dem unpersönlichen Allgeist der Liebe, aufschließen. Ich spreche sie aus meinem universellen Herzen zu ihrer Bewusstseinserweiterung immer wieder an. Doch heute spreche ich aus eurer und meiner himmlischen Eigenschaft des Ernstes über den Künder direkt jene an, die noch glauben, ich befände mich in einem Steingebäude, ihrem Gebetshaus, und wirke durch sie für die Gläubigen, die an ihnen wie Trauben an einer Rebe hängen.

Wahrlich, wer noch glaubt, dass ich, der Allgeist in ihrem Gebetshaus wäre, der befindet sich zum Vergleich noch auf einer glatten Eisfläche auf einem großen zugefrorenen See. Er merkt nicht, dass er sich stetig im Kreis bewegt, so wie mit seinem religiösen Wissen, dem er blind vertraut und irrtümlich glaubt, von mir so geführt zu werden. Doch einmal kommt für ihn der kosmische bittere Moment, wo er unsicher wird und das Gleichgewicht verliert. Er wird entsetzt nach einem äußeren Halt suchen, aber keinen finden und schwer stürzen. In dieser Situation wird er langsam geistig aufwachen und mit Bedauern feststellen, welche geistige Leere in ihm ist und wird seinen verhängnisvollen Fehler erkennen, mich im Äußeren gesucht zu haben. Er muss einmal von neuem anfangen, weil er sich in der gegensätzlichen Richtung des himmlischen Lebens verlaufen hat, und wird dann traurig feststellen, dass der Weg für ihn nicht mehr weitergeht und er umkehren muss. Diese Augenblicke sind oftmals sehr bitter für die Wesen, die fälschlich glauben, ich, der universelle Liebegeist wohne in einem von Menschen gebauten Steinhaus, in dem ich angebetet werden soll. Wahrlich, ich wohne in jedem Menschen und in jeder Seele, und das wissen die blinden religiösen Führer nicht mehr und auch nicht jene, die ihnen hörig sind.

Wer täglich sein Herz - es ist der pulsierende Wesenskern der Seele - auf mich, den inneren Liebegeist, ausrichtet und dieses durch sein herzliches Denken, Reden und Handeln und seine demütige Lebensweise zum hoch schwingenden Pulsieren bringt, nur bei dem finde ich mit meinen zweipoligen Liebeströmen in seinen Gehirnzellen Einlass. Wenn diese Herzensverbindung zu mir täglich in der menschlichen Seele stattfindet, dann macht ein Mensch die ersten geistigen Erfahrungen und weiß, dass ich in ihm wohne. Wer mich mit meinen Liebeströmen in seinem Inneren schon freudig verspürte, derjenige ist am Ziel seines Erdenlebens angelangt und muss mich nicht mehr suchen. Er weiß ab dem Fühlen meiner inneren fließenden Liebeströme, dass ich in ihm wohne. Für ihn ist es dann unverständlich, weshalb mich so viele herzensgute, gläubige Menschen im Äußeren suchen und mich immer wieder fragen: „Oh Gott, wo bist du?“ oder „Warum hast du mich verlassen?“ oder „Wenn es dich gibt, warum hilfst du mir nicht in meinem schweren Schicksal und Leid?“

30 Meinen Liebegeist spüren die nach außen geführten Gläubigen noch nicht in sich fließen, deshalb fragen und rufen sie nach mir, denn das Getrenntsein von mir ist für gutmütige gläubige Menschen schlimm, die sich ehrlich die Mühe machen mir näher zu kommen. Doch sie ahnen nicht, dass sie durch falsche religiöse Weisungen tatsächlich irregeführt wurden und mich deswegen im Äußeren suchen. Wahrlich, sie hätten es leicht mich zu finden und zu spüren, wenn sie wüssten, dass ich in ihnen selbst bin. Leider kommen sie zu diesem Wissen nicht, weil Glaubensgelehrte die Gläubigen in eurer irdischen Zeit immer noch in die falsche Richtung weisen. Da diese selbst geistig blind sind und keine inneren Erfahrungen in ihrem Bewusstsein mit meinem Liebegeist gemacht haben, wie sollten diese den Gläubigen, die ihnen ganz vertrauen, erklären können, wo ich zu finden bin?

Manchmal stehen Gläubige, die an eine Religionsgemeinschaft gebunden sind, ratlos da, wenn sie zum ersten Mal von jemand erfahren, dass ich in jedem Menschen und jeder Seele wohne und mich sehr nach ihnen sehne und ihnen so gerne mein Liebewort oder einen Hauch meiner Liebeströme schenken würde, damit sie in ihrem Inneren über meine Anwesenheit voll Freude sind. Doch das kann ich nicht, weil die gläubigen Menschen falsch belehrt wurden und es deshalb nicht fassen können.

Geistig unwissende, gläubige Menschen staunen nicht schlecht, wenn sie hören, dass ich durch einen Künder schon viele Botschaften der inneren Menschheit aus meinem himmlischen Herzen übermittelt habe, die sie noch nicht kennen. Wenn einer von ihnen von einem geistig offenen Bekannten meine Liebebotschaften angeboten bekommt, dann wehrt er sie gleich ab, weil er Angst hat, dies könnte jemand aus seiner Glaubensgemeinschaft erfahren oder er könnte evtl. mit dem Geistlichen Probleme bekommen, da ihm dies bestimmt nicht recht sein würde. Der Geistliche vertritt nämlich die Meinung, dass seine Glaubenslehre vollständig sei und Gott hätte dem nichts mehr hinzuzufügen. Der geistig unwissende Mensch denkt darüber nach und es entstehen in ihm große Zweifel: Wie soll er wissen, ob nicht ein Gegensatzwesen durch den Künder spricht? Diese und viele andere angstvolle Gedanken wälzt er, und er ist völlig verunsichert und weiß nicht was er tun soll, denn seinen guten Bekannten schätzt er als herzlich und ehrlich ein, da er schon öfter mit ihm über Gott gesprochen hat.

Wahrlich, die meisten unwissenden Gläubigen sind misstrauisch, wenn sie von einem inneren Menschen hören, dass Gott durch einen Künder in der heutigen Zeit spricht. Sie können es nicht fassen, denn ihr Glaube lehrt, dass mein Liebewort deswegen nicht mehr zu hören sei bzw. ich mich nicht mehr den gläubigen Menschen mitteile, weil mit den Botschaften von Jesus Christus bereits alles gesagt wurde und deshalb von mir keine neuen Botschaften nötig wären.

Wahrlich, wer diese Falschaussage der Übersetzer und Korrektoren aus früherer Zeit glaubt, der ist von den dunklen, fanatischen Wesen im erdgebundenen Jenseits, die über gleichgesinnte Menschen wirken, aufs Glatteis geführt worden. Sie haben diese Falschaussage vor Jahrhunderten bewusst in ihre Lehre aufgenommen, damit ich zum Schweigen gebracht werden sollte und sie dann an meiner Stelle bei den Gläubigen das Sagen hätten. Dies haben sie eigenmächtig erreicht, und nun sind unzählige Menschen und jenseitige Seelen geistig unwissend darüber, dass ich in ihnen wohne, und deshalb haben diese die geistige Orientierung, wie sie ins Himmelreich zurückkehren können, völlig verloren.

35 Sie wissen auch nichts davon, dass ich jeden Augenblick zu ihnen sprechen könnte, so sie sich täglich auf mich ausrichten und ein herzliches Denken, Sprechen und Handeln im Beruf, in der Familie und in ihrem Privatleben umsetzen würden, damit sie im menschlichen und seelischen Bewusstsein hoch schwingen und mein Liebewort in sich aufnehmen können. Wer so weit kommt und mich hören kann, dem biete ich mein Liebewort noch nicht zur Weitergabe an andere Menschen an, sondern zuerst nur zur Reinigung seines menschlichen und seelischen Bewusstseins. Ihm hilft es dabei, sich besser und schneller zu erkennen und schrittweise auf mein und sein himmlisches Gesetz zu verändern, wenn er herzlich gerne bereit ist, wieder in das himmlische Sein zurückzukehren. Erst nach jahrelangem Ringen mit seinen unschönen Wesenszügen wird er sein Wesen erfolgreich veredelt haben. Dann ist es so einem erleuchteten, charakterstarken, herzensguten Menschen möglich, nach meiner Weisung mein Liebewort aus dem Hintergrund weiterzugeben, so wie ich es durch den Künder den inneren Menschen frei anbiete ohne in das Weltgeschehen einzugreifen.

Darüber wissen leider die irregeführten Gläubigen nichts und das Ergebnis davon ist, dass sie ahnungslos in die Gebetshäuser aus Stein gehen und irrtümlich glauben, mir dort nahe zu sein und dass dies mein göttlicher Wille für sie wäre.

Wahrlich, wer von den heutigen Gläubigen noch glaubt, dass ich in einem mit Gold verzierten Steinhaus wohne und er mir nur dort nahe sein könnte, der wird nach diesem Erdenleben noch lange so eingestellt bleiben und sein jenseitiges Leben weiter im belasteten Lichtkörper führen. Dort in den feinstofflichen Bereichen bleibt er in seinem seelischen Bewusstsein weiter blind und geht in ein ähnliches religiöses Gebäude, das aber nicht mehr aus einem feststofflichen Material besteht, sondern aus einer Menge von kleinsten feinstofflichen einpoligen Teilchen, die gering lichtdurchlässig sind. Ihre Gebetshäuser haben die auf den Planeten ansässigen Gläubigen mit vereinten Gedankenkräften erbaut, entgegen der himmlischen zweipoligen, nur in einpoliger Art, weil sie bisher keinen Zugang zu mir, Gott, in ihrem Lebenskern gefunden haben. Deshalb können sie dazu auch keine zweipoligen göttlichen Kräfte aus der Urzentralsonne anziehen. Diese würden sie für so einen ungesetzmäßigen Zweck auch nicht erhalten.

Aus himmlischer Sicht sind auch ihre jenseitigen Gebetshäuser, in denen sie mich suchen und anbeten, ungesetzmäßig, da die Wesen dort ebenso nicht nach innen beten, sondern einen toten Jesus am Kreuz oder Heilige anbeten, die sie weiterhin verehren. Von diesen hängen in ihrem Gebetshaus viele Bilder, genau so, wie sie das aus dem irdischen Leben gewohnt waren. Die angeblich heiligen Menschen wurden von den Hochgestellten der Glaubensgemeinschaft nach ihrem Ratsbeschluss für ihre guten Werke heilig gesprochen und dadurch geehrt, und das meistens erst lange nach ihrem Hinscheiden.

Wahrlich, mit der Benennung so genannter Heiliger hatte ich noch nie etwas zu tun, weil mein und euer himmlisches Lebensprinzip keine Erhöhung eines Wesens enthält bzw. alle Wesen mit mir in der gerechten Gleichheit leben. Deshalb gibt es keine Höherstellung eines himmlischen Wesens. Weil das immer so ist, wird kein Wesen auf den Gedanken kommen, ein anderes anzubeten.

40 Wenn die himmlischen Wesen zu meinem unpersönlichen Liebegeist in der Urzentralsonne über ihr Herz, den Lebenskern, kommen, dann betet mich keiner von ihnen an, sondern sie sprechen etwas aus, das sie gerade bewegt und bitten mich in demütiger Weise - in der Art, wie ich auch zu ihnen spreche - ihnen zu helfen. Wenn ich ihnen aus meiner größten kosmischen Umsicht mit meinem Rat oder einer Weisung geholfen habe, dann ist ihre Freude und Dankbarkeit sehr groß. Doch sie rühmen und loben mich nicht, denn diese Art erhöht ein Wesen, und da ich mit allen in der Wesensgleichheit lebe, wird sich kein Wesen so artfremd wie die Menschen mir gegenüber äußern.

Die gläubigen Menschen sind nur deshalb unwissend vom unpersönlichen himmlischen Leben und der gerechten Gleichheit aller Wesen, weil vor Jahrhunderten die religiös Hochgestellten dieses Wissen den Gläubigen bewusst vorenthielten, damit ihnen keiner auf die Schliche kommen kann, wenn sie sich selbst erhöhen und vor ihrer Glaubensgemeinschaft salbungsvolle Reden über mich sprechen. Dadurch haben sie sich zu Göttern der Finsternis erhoben und leben auch heute nicht anders als früher. Ihre Selbsttäuschung nimmt kein Ende, weil sie sich immer neue Speicherungen durch gegensätzliche diesseitige und jenseitige Leben aufladen. Das ist ein sehr trauriges Geschehen für diejenigen, die nicht mehr wissen was sie in Wirklichkeit leben. Sie glauben durch ihre vielen aufgesetzten unrealen Speicherungen, sie wären mir sehr nahe und dazu noch besonders wichtige kosmische Wesen. Doch sie erkennen nicht mehr, wie weit sie sich tatsächlich von meinem inneren Liebegeist entfernt befinden, der ich in ihnen bin. Das wird sich bei den meisten Hochgestellten im Diesseits nicht ändern und auch in den jenseitigen Bereichen wird sich ihr seelisches Bewusstsein nicht eher verändern, bis einer durch schlechte Erfahrungen mit vielen aufsässigen Gläubigen von seiner Lehre genug hat. Doch bis dieser Zeitpunkt in den jenseitigen Bereichen eintreten wird, kann das in der kosmisch langsam ablaufenden Zeit sehr lange dauern, weil den gebundenen Gläubigen einerseits die geistige Aufklärung fehlt und andererseits sind sie aus Furcht vor den Hochgestellten nicht in der Lage, an ein neues geistiges Wissen heranzukommen.

Wahrlich, in den jenseitigen Bereichen religiöser Planeten leben die Gläubigen abgeschottet von der kosmischen Realität. Dies wird sich auch nicht ändern, solange sie ihr ewiges Leben weiterhin hochgestellten „geistlichen“ Wesen überlassen, die mit ihnen in Gebetshäusern Messen zelebrieren - angeblich zu meiner Freude. Das nehmen sie aber nur durch ihre geistige Unwissenheit und fehlende Erleuchtung an.

Wenn die Geistlichen wüssten, was ich in meinem Herzen spüre, wenn ich sie in ihrer besonderen Verkleidung sehe, dann würden sie mit dem jämmerlichen Getue, um angeblich mir zu gefallen, auf der Stelle aufhören. Doch sie schauen mich nicht in ihrem Herzen, ihrem Lebenskern, weil sie in einpoliger, ungesetzmäßiger Weise ihr Dasein führen und nicht davon ablassen persönlich erhoben aufzutreten, und das nicht nur in ihren Gebetshäusern, sondern auch außerhalb davon. Da ich nicht an sie herankomme, lasse ich sie so weiter wirken, bis sie selbst durch schmerzliche Erfahrungen eine Veränderung ihres Lebens wünschen, weil ich ewiglich der freie universelle Liebegeist bin und jedem Wesen seine Freiheit belasse. Doch ich kann ein Wesen, das ständig von mir spricht und eingebildet fälschlich glaubt, ich hätte es auserwählt, um andere Wesen mit seiner Lehre ins Himmelreich zu führen, nur auf Umwegen ansprechen.

Wahrlich, ich habe den Menschen noch nie irgendeine Glaubenslehre verkündet, auch nicht vor Jahrtausenden durch Jesus oder andere Propheten, und das bis heute nicht, weil ich sie sonst unfrei gemacht hätte. Da ich ein freies Wesen bin, kann ich doch nicht gegen mein eigenes Lebensprinzip verstoßen - leuchtet euch das ein?

45 Ich spreche die höhergestellten Menschen und jenseitigen Wesen nur deshalb auf Umwegen an, weil ich sie durch ihre Einbildung nicht direkt ansprechen kann, da sie mich in ihrem Inneren durch viele gegensätzliche Speicherungen aus vielen Erdenleben und Leben auf jenseitigen dunklen Planeten nicht mehr hören können. Wenn ich sie jetzt durch den Künder anspreche, dann ist das kein Eingriff in ihr freies Leben, denn ich biete ihnen mein Lichtwort nur zum Überdenken und zur Bewusstwerdung an, damit sie aus meiner himmlischen Sicht erkennen, was sie in Wirklichkeit heute noch leben.

Ich gängle sie nicht und fordere sie auch nicht zur Umkehr auf, denn ich respektiere ihr freies Leben außerhalb des himmlischen Seins. Wenn sie von mir etwas zu hören bekommen, das ihnen nicht schmeckt bzw. das sie erschüttert oder das sie ablehnen, dann haben sie die Freiheit anders darüber zu denken. Aber ich darf sie darauf aufmerksam machen und bitten, wenn sie bewusst oder unbewusst Menschen und Seelen in die falsche Richtung gewiesen haben, davon abzulassen und wieder ein demütiges, herzliches und unauffälliges Wesen zu werden, das sie einmal im Himmelreich waren. Das tue ich aus meiner Fürsorge um sie und auch um jene, die wie Trauben an ihnen hängen, weil diese irrtümlich glauben, sie wären von mir eingesetzt, um die Gläubigen ins Himmelreich zurückzuführen.

Wahrlich, ich könnte euch noch vieles mitteilen, was euch zum umsichtigen und ernsten Nachdenken anregen würde, auf dass ihr einen größeren geistigen Überblick erhaltet, um einmal frei und bereitwillig mit mir in eine andere Denk- und Lebensrichtung zu gehen. Doch das kann ich nicht, weil mir das begrenzte menschliche Bewusstsein des Künders und auch das von anderen nicht die Möglichkeit bietet, tiefgründiger zu euch Hochgestellten zu sprechen, damit ihr erkennt, was ihr in Wirklichkeit lebt. Bitte seid euch bewusst: Hochmut ist das Gegenteil von Demut - das wisst ihr doch aus eurem Lehrwissen. Warum seid ihr trotzdem hochmütig und arrogant? Das frage ich euch nur deshalb, weil ihr noch irrtümlich glaubt, eine besondere Persönlichkeit in dieser Welt der Fallwesen zu sein, die den Hochmut für ihr Leben gewählt haben, da sie nie mehr ins Himmelreich zurückkehren wollten. Und nun seid ihr selbst hochmütig und arrogant und wehrt alle meine Ratschläge ab, die ich euch durch den Künder zum Nachdenken gebe.

Erkennt ihr jetzt, was ich euch auf eurem weiteren Weg zur geistigen Entwicklung mitgeben will? Wer jetzt sein überhebliches Verhalten gegenüber gleichgestellten Menschen und jenseitigen Wesen verändert und auch die besondere, auffällige Kleidung für immer ablegt, in der er vor Menschen zur Bewunderung, Selbstdarstellung und Höherstellung auftritt, und auch endlich damit aufhört pathetische Worte über mich zu sprechen, der kann sich meiner inneren Hilfe sicher sein. Diesem gebe ich die Kraft zum völligen Umdenken und auch dazu, dass er sich bald aus der Sackgasse herausbegeben kann, in die er sich selbst über kosmische Äonen gebracht hat. Ich werde ihm die geistigen Augen öffnen, und wenn dies geschieht, dann wird er einmal nicht mehr verstehen können, weshalb er sich so weit von mir entfernt hat, dem inneren Liebegeist in ihm. Das ist mein Angebot an alle religiösen Hochgestellten, gleich welcher religiösen Richtung sie angehören.

Auch wenn ihr im Moment meine Herzensliebe aus dem größten universellen Herzen noch nicht verstehen könnt, weil ihr sie noch nicht durch ein demütiges und herzliches Leben in euch aktiviert habt, so sollt ihr doch wissen, dass ich euch unverändert so liebe, wie ihr einst aus dem Himmelreich ausgegangen seid, um ein außerhimmlisches Leben zu führen, ganz gleich aus welchem Grund. Wollt ihr meine Herzensliebe annehmen und in euch verspüren, dann beeilt euch und lebt im unpersönlichen, himmlischen Lebensprinzip der Demut.


50 Nun weise ich die inneren Menschen weiter in das jenseitige, noch unvollkommene Leben der verschiedenen religiösen Gläubigen ein.

Ihre jenseitigen Gebetshäuser gleichen in der äußeren Struktur den irdischen Bauwerken, worin stets gläubige Menschen die Messe besuchen, weil sie sich dort das gleiche gewohnte Gebetshaus wünschten und es folglich nachgebaut haben. Die geistlichen Führer zelebrieren dort weiterhin ihre Messen in gewohnter Art und in ihrer auffälligen Kleidung, so wie früher im irdischen Leben, und es hat sich daran bis zu diesem kosmischen Moment nicht viel verändert. Sie feiern ihre gewohnten religiösen Feste und die Gläubigen hören den Geistlichen bei der Predigt zu, die über mich Geschichten erzählen und nicht weiter nachdenken, warum sich das gleichförmig in gewohnter Weise wiederholt. Alles läuft bei ihnen automatisch ab, so wie sie dies auch zu irdischer Zeit im Erdenkörper machten.

Aus meiner himmlischen Sicht ist das ein Akt der seelischen Einschläferung gutmütiger, jedoch verirrter Gläubiger. Sie wissen es nicht anders, deshalb leben sie auch im Jenseits so. Doch das stimmt mich in meinem größten universellen Herzen sehr traurig, weil ich in ihnen wohne und jede Regung ihres Wesens registriere.

Wahrlich, dafür sind diejenigen verantwortlich, die heute selbst noch geistig blind sind und nichts anderes wissen als sich ständig mit einer unrealen Lehre, die andere geistig Blinde vor ihnen verfasst haben, zu beschäftigen und sich mit ihr persönlich hervorzuheben. Nun sind sie angefüllt mit diesem irrealen Wissen und können es nicht fassen, dass ich zu den Menschen und auch zu ihnen über einen Künder spreche. Ja, das tue ich heute wieder und spreche diejenigen an, die mein inneres Lichtwort im Menschen abwehren und noch fälschlich glauben, ich hätte ihnen die Befugnis gegeben sich für Auserwählte meiner Liebe zu halten und die Gläubigen in ihrem Glauben zu unterweisen, angeblich weil sie erleuchtet wüssten, welcher Weg zu mir geht bzw. zu ihrer ewigen Lichtheimat.

Ihr Menschen, die ihr euch für Gelehrte einer Glaubensrichtung haltet und fälschlich glaubt, ich hätte euch für das Seelenheil unwissender, gläubiger Menschen eingesetzt, hört mir bitte zu, was ich euch nun an euer seelisches Herz lege:

55 Ihr seid im Irrtum, wenn ihr glaubt, ihr könntet gutmütige, gläubige Menschen führen. Ihr erzählt ihnen ständig von meinem Liebegeist, doch wenn ihr ehrlich zu euch selbst seid, dann müsst ihr zugeben, dass ihr mich gar nicht kennt.

Wie wollt ihr mich kennen und von mir reden, wenn ihr mit mir, dem inneren Liebegeist noch keine inneren Erfahrungen gemacht habt? Wahrlich, ihr brachtet euer seelisches Herz zum Schweigen, weil ihr euch lieber mit dem Verstandeswissen anderer befassen wolltet und nun vollgefüllt seid mit dem, was geistig unwissende, unerfahrene Verstandesmenschen über mich und das Himmelreich verfasst haben.

Wie wollt ihr mich kennen, wenn ihr stets in die Gegenrichtung geht, indem ihr euch über die Gläubigen stellt und euch anmaßt sie ungesetzmäßig persönlich erhoben zu belehren?

Versteht ihr nun, weshalb ich zu euch sage, dass euer Tun ungesetzmäßig ist? Wenn nicht, dann analysiert einmal die menschlichen Worte Hochmut und Stolz, worüber auch in eurem besonderen Buch etwas steht, das ihr für euer Leben erwählt habt und glaubt, dass es gut wäre danach zu leben, damit ihr mir näher kommt. Wahrlich, Hochmut ist das Gegenteil der Demut. Doch wie kann jemand, der hochmütig lebt, meinem Wesen der größten kosmischen Demut nahe sein?

Leuchtet euch das ein?

60 Hochmut und Stolz sind negative Eigenschaften, die abtrünnige, tief gefallene Wesen in ihren herzenskalten und lichtarmen Welten hervorgebracht haben und diese bis heute unverändert gerne leben, weil sie ihnen Bewunderung und persönliches Ansehen sowie zusätzliche Kräfte von den begeisterten Zuhörern bringen.

Hochmut und Stolz sind negative Eigenschaften, die auch zerstörerische Kräfte enthalten, ohne dass der Mensch dies ahnt, weil er noch weiter unbewusst auf der Wellenlänge der früheren zerstörerischen Wesen lebt. Es sind außerhimmlische Eigenschaften, die sich die Wesen aus eitler Überschätzung ihres Könnens und Wissens im Laufe vieler Äonen angeeignet haben und es nicht mehr anders wissen als mit ihrem überheblichen, gekünstelten Gehabe und ihrer Einbildung andere zu täuschen. Sie reden sich ein, dass ihr Verhalten ganz normal sei, doch aus meiner himmlischen Sicht ist es ein unnatürliches Gehabe aus übertriebener Selbsteinschätzung, die sie dazu verleitet sich über andere zu stellen.


Sie sprechen in ihren salbungsvollen Reden immer wieder von der himmlischen Demut, doch was sie selbst leben, das erkennen sie nicht. Wer täglich einen oder mehrere Diener braucht, damit diese für sein häusliches und körperliches Wohl sorgen, der ist wahrlich noch weit von der himmlischen Demut entfernt. Er will nicht glauben, dass das himmlische Leben ohne höhergestellte Wesen und Diener stattfindet, da er mit Hilfe einer fürstlichen Bezahlung aus den Pflichtbeiträgen der Gläubigen auf einem hohen Ross sitzt und nicht daran denkt herunterzusteigen. Er sieht zwar, dass es vielen armen Menschen in dieser Welt schlecht ergeht und manche nicht wissen, ob sie den nächsten Tag noch überleben werden, weil sie nichts mehr zu Essen haben, doch einen Hochgestellten bewegt das wenig. Statt den armen Menschen, seinen gefallenen himmlischen Brüdern und Schwestern, tatkräftig zu helfen, ist es ihm lieber im luxuriösen Flugzeug auf Kosten anderer immer wieder um die Welt zu reisen, um vor den Gläubigen, die ihm zujubeln - jedoch im Elend leben müssen - hochtrabend über mich zu reden bzw. ihnen das von der Glaubensgemeinschaft verfasste Evangelium der Liebe zu verkünden.

Wahrlich, das Gewissen solcher Hochgestellten meldet sich nicht, denn sie leben wie die Fürsten der Finsternis. Ihr Gewissen schweigt, weil ihre innere Seele mit Speicherungen des Stolzes und Hochmuts völlig überdeckt ist und dadurch ihre Eigensucht stets verstärkt wurde. Soll vielleicht das Leben so eines Geistlichen die himmlische Demut, Liebe, Barmherzigkeit und Bescheidenheit aus seiner Seele hervorbringen? Bitte versteht: Das ist nicht möglich!

Aus meiner Sicht des himmlischen Lebensprinzips wirkt das Gewissen der reinen Lichtwesen folgendermaßen: Beabsichtigt das Wesen gegen ein himmlisches Lebensgesetz zu verstoßen, dann wird es im gleichen Moment von seinem Gewissen gewarnt. Wenn aber die Seele (Lichtwesen) eines Menschen durch viele Gesetzesverstöße völlig überdeckt ist und er nur noch im einpoligen, gegensätzlichen Prinzip der tief gefallenen Wesen lebt, dann ist das innere Gewissen der Seele eingeschläfert. So ein Mensch empfindet keine Scham mehr vor mir und seinen Mitmenschen. Ihn berührt es nicht, wenn Menschen verhungern, obwohl er mit fürstlichem Gehalt im Luxus lebt und die Möglichkeit hätte, das schwere Leben vieler Menschen zu erleichtern.

65 Schaut euch bitte neutral, selbstehrlich und mit offenem Herzen in dieser Welt um, dann erkennt ihr, wie viele Menschen gewissenlos leben, deshalb ist mir aus der himmlischen Sicht diese Welt und das menschliche Leben ein Gräuel.


Wahrlich, die himmlische Demut entspricht nicht den Vorstellungen der sich selbst täuschenden Glaubensführer, die sich zu ihrem bequemen und unbekümmerten Luxusleben Diener anstellen. Sie glauben dadurch mehr Zeit zur Verfügung zu haben, um große Reden über mich zu verfassen, um diese dann dem religiösen Volk zu ihrer Bewunderung und zur Bindung an ihre religiöse Organisation vorzutragen.

Wahrlich, die himmlische Demut der reinen Lichtwesen und auch meines unpersönlichen Wesens - wir alle leben miteinander im himmlischen gerechten Gleichheitsgesetz - ist ein Wesenszug der Zurückhaltung und inneren Größe. Sie enthält das Zurückhalten der eigenen Mitteilung und gibt dem Wesen, das sich gerade mitteilt, den Vorzug, ohne es zu unterbrechen. Diese innere Achtung gegenüber einem anderen Wesen ermöglicht ihnen, die bewusste Kontrolle über sich selbst zu haben, und sie sind nie voreingenommen gegenüber einem anderen Wesen und halten es nicht für minderwertig, obwohl sie wissen, dass es in der himmlischen Evolution und im kosmischen Wissen weit zurückliegt.

Die Eigenschaft der himmlischen Demut ermöglicht den reinen Lichtwesen den kosmischen Überblick. Durch diese schöpfen sie innere Ruhe, Gelassenheit, Ausgeglichenheit und Besonnenheit und begegnen allem Leben im Kosmos behutsam und sanft. Weil sie diese kostbaren Wesenheitsperlen in ihrem Bewusstsein besitzen, können sie friedvoll, heiter und humorvoll miteinander in der Wesensgleichheit leben. Ihr demütiger Wesenszug hilft ihnen jedes Wesen ohne Ausnahme zu achten und ihm selbstlos beizustehen, so dies einmal erforderlich wäre, was aber bei den himmlischen Wesen nur selten notwendig wird, weil sie unzählige Möglichkeiten haben sich selbst zu helfen.

Die himmlische Demut ist der Wesenzug einer sanften Lebensart, wozu sich die himmlischen Wesen nicht besonders anstrengen müssen, weil ihre Lichtpartikel seit Beginn ihres universellen ewigen Lebens die Grundspeicherungen darüber im Bewusstsein besitzen und sie diese aktiviert haben. Aus der himmlischen Demut sind die Eigenschaften der Sanftheit, Duldsamkeit, Milde, Nachsicht und Güte hervorgegangen. Dadurch haben die Wesen ein wohlwollendes Verständnis für andere und für alles Schöpfungsleben, und deshalb betrachten sie die Demut als die wertvollste himmlische Eigenschaft.

70 Wer von euch versucht sich in die himmlische Demut intensiver einzufühlen, dem helfe ich über seine geistig erwachte Seele. Durch seine demütige Haltung gegenüber Menschen kann er bald feststellen, dass er sanfter und feinfühliger geworden ist. So bringt er sein seelisches Herz noch mehr zum Schwingen und kommt auch mir näher. Dies ist zu seinem Vorteil in dieser groben, unsanften Welt. Durch seine Feinfühligkeit, die er aus seiner demütigen Lebensweise erschlossen hat, kann er rechtzeitig spüren, wer ihm schmeichelt oder sich verstellt und zu ihm unehrlich ist. Dadurch kann er sich vor Täuschern schützen bzw. wird sich nicht durch sie in die Irre führen lassen, wie etwa durch die salbungsvollen Worte eines Predigers.

Für einen demütigen Menschen in dieser ungesetzmäßigen Welt ist es ein Nachteil, wenn er mit den groben und lauten Schwingungen hochmütiger und stolzer Menschen konfrontiert wird, denn diese wirken sehr störend auf sein Bewusstsein und entheben ihn für kurze Zeit von seiner sich täglich erarbeiteten hohen Seelen- und Zellschwingung. Das bedeutet für ihn, dass meine Liebekräfte vom seelischen Lebenskern über die feinstofflichen Bewusstseinszentren (Chakren) nun vermindert in ihn einströmen. Das ist leider die traurige Tatsache für feinfühlige Herzensmenschen, die manchmal nicht zu umgehen ist.



Nur wer in dieser dunklen Welt demütig im Hintergrund lebt, der ist mir in seinem seelischen Herzen, wo ich, der universelle Liebegeist himmlischen Lebens zugegen bin, nahe.

Wer demütig geworden ist, der wird nicht mehr im Mittelpunkt stehen wollen, so wie ihr das noch täglich gewohnt seid, um euch persönlich mit hochtrabenden Worten über mich zu präsentieren.

Wer demütig geworden ist, der schämt sich vor anderen eine Rede zu halten, gleich ob sie in die religiöse oder weltliche Richtung geht. Tut er das dennoch, dann spürt er, wie er unruhig wird und Herzklopfen bekommt, weil dies nämlich seine höher schwingende und geistig weiterentwickelte Seele nicht will. Sie wehrt sich auf diese Weise, damit der Mensch aufhört sich noch einmal vor Menschen zu präsentieren. Sie weiß von mir, dass im himmlischen Sein kein Wesen ein anderes belehrt, weil sie und auch ich ein unpersönliches, demütiges Lebensprinzip führen.

75 Wie ist das bei euch Geistlichen, die ihr täglich mit einer Rede über mich vor die Gläubigen eurer Gemeinschaft tretet?

Schämt ihr euch und habt Herzklopfen oder spürt ihr eine unangenehme Beklemmung von innen, wenn ihr zu Reden beginnt?

Oder seid ihr erfreut darüber, dass ihr so weise seid und vor Menschen eine wunderbare Rede über mich halten könnt?

Wenn das letztere zutrifft, dann seid ihr noch weit von mir, dem inneren Liebegeist und dem himmlischen unpersönlichen Leben, entfernt und müsst noch viele schmerzliche Umwege im Diesseits und im Jenseits gehen, bis ihr erkennt, was euch euer Hochmut durch die Nichtbeachtung der Gleichheit aller Wesen und euer persönliches Lehren einbrachte.

Erst dann kann so manches Wesen besser verstehen, was meine göttliche Demut ist und was die himmlischen Wesen jeden Augenblick gerne leben. Dann erst leuchtet in euch ein Licht zum geistigen Erwachen auf, da ihr euch selbst mit himmlisch fremden Speicherungen gefüttert und deshalb geistig eingeschläfert habt. Dann erst könnt ihr erkennen, was ihr mit eurer falschen Ausrichtung bei Menschen und Seelen angerichtet habt und wie schwer es diese einmal haben werden von dem ihnen übertragenen kosmisch unrealen Wissen wieder frei zu kommen.

80 Wahrlich, wer von euch höhergestellten „Geistlichen“ bereit ist sein Ich und seinen Hochmut mehr zu beleuchten und von der hohen Leiter herunter zu steigen und sich wieder als ein Wesen in der Gleichheit aller fühlt, der erkennt, was er sich mit dem angelernten Verstandeswissen seiner Glaubenslehre, die mich zum Schweigen brachte, angetan hat.

Wahrlich, nicht ich, der Gottesgeist, habe euch das Glaubenswissen zum Lesen und Studieren angeboten, sondern diejenigen, die aus dem Hintergrund diese Welt regieren. Doch dieses Wissen hat überhaupt nichts mit meinem und eurem himmlischen Lichtreich gemeinsam, das möchte ich an dieser Stelle verdeutlichen.

Wer sich von den Hochgestellten überwindet und sich endlich von seinem irdischreligiösen Wissen verabschiedet und zu einem Neuanfang umdenkt, der wird auch bereit sein, den ersten Schritt zur Reue und Bitte um Vergebung zu tun. Was er sich selbst und unzähligen Wesen angetan hat, das ist eine enorme seelische Belastung und nicht von heute auf morgen ohne innere Traurigkeit und Verzweiflungsphasen zu verarbeiten. Doch ich helfe euch mit meinen Liebeströmen, damit ihr euch wieder aufrichtet, so ihr aufgrund eurer ehrlichen Einsicht ein anderes Leben führen möchtet. Ein so eingestellter Mensch und jenseitiges Wesen werden nicht lange zögern und mir das, was sie herzlich bereuen, nach innen zur Umwandlung übergeben, denn ich bin in ihnen die verzeihende Liebe.

Wahrlich, ich trage keinem Wesen etwas ungesetzmäßig Unschönes nach, weil meine Liebe ein gefallenes Wesen immer wieder mit meinem sanften Liebehauch aufzurichten versucht und es dorthin begleitet, wo es ein neues, dem himmlischen unpersönlichen Lebensprinzip nahes Leben führen kann. Seid ihr jetzt schon bereit von mir dorthin geführt zu werden?


Wer mir noch weiter über den Künder zuhören möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

85 Wisset, ihr Hochgestellten einer Glaubensbewegung: Ich liebe euch unverändert aus meinem größten universellen Herzen in der Urzentralsonne und weiß bestens über euer ewiges Leben Bescheid. Ich weiß auch, weshalb ihr euch in einer Glaubenslehre verfangen habt und was ihr in der Vergangenheit auf der Erde und in den niedrig schwingenden, lichtarmen Fallbereichen für hohe Persönlichkeiten wart. Ich weiß über jede Einzelheit eures ewigen Lebens Bescheid und mir könnt ihr nichts vormachen, auch wenn ihr glaubt, für jede eurer Taten eine günstige Antwort zu eurem Vorteil zu wissen.

Ich sehe euch so wie ihr tatsächlich noch seid, deshalb nützen euch eure vielen Ausreden nichts, die beschönigen wollen, was für viele ein unsagbares Leid bedeutete und noch lange bedeuten wird, denn eure Irreführungen wirken noch in den jenseitigen Bereichen in den Seelen nach. Wann dies aufhören wird, das ist in der kosmischen Gegenwart noch nicht abzusehen. Deshalb seid ihr gut beraten, schon heute mit eurer geistigen Umkehr anzufangen und nicht erst in den jenseitigen Bereichen, denn dort erwarten euch zur Begrüßung wieder die gleichgesinnten Hochgestellten und umarmen euch freudig, weil sie euch nicht verlieren wollen. Unter ihnen sind viele aus dem Fall, die nie mehr ins Himmelreich zurückkehren wollen, weil sie gerne ein Herrscher sind. Doch für solche Wesen ist kein Platz im unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen, die mit mir zusammen in der gerechten Gleichheit leben. Deshalb denkt noch tiefer darüber nach, ob ihr nicht besser heute schon umkehrt und eure religiösen Speicherungen loslassen wollt, die euch aus meiner himmlischen Sicht über viele Äonen im geistigen Schlaf hielten.

Wer heute von euch Hochgestellten umkehrt, der wird von mir herzlich im unpersönlichen Lebensprinzip begrüßt und ich gebe ihm durch seine ebenfalls geistig erwachte Seele die Impulse, wie er sich langsam wieder in die himmlische Demut bewegen kann. Das ist ein Angebot für euch, die ihr euch hinter dem Deckmantel meines Namens verschanzt habt und nicht mehr hervorkommen wollt, weil euch der Deckmantel viele Vorteile im irdischen Leben brachte und noch bringt. Das wird auch nicht anders im erdgebundenen Jenseits sein, wo euch Gläubige weiter huldigen werden, so ihr jetzt nicht umkehrt.

Bitte traut euch euren Deckmantel abzulegen und seid endlich ehrlich zu euch selbst, dann werdet ihr endlich eure Scheinmaske der Frömmigkeit ablegen wollen, weil ihr euch mit dieser Verstellung vor mir in eurem Inneren schämt und auch schämt so unnatürlich vor die Gläubigen zu treten. Das ist mein Angebot an euch, die ihr noch fälschlich glaubt, ich hätte euch auserwählt, damit ihr die hörigen Gläubigen ins Himmelreich begleitet. Wahrlich, wenn ihr davon ablasst, dann helfe ich euch mit meinen Zusatzkräften, die euch über euren offenen seelischen Lebenskern zufließen, damit ihr weitere Schritte in die geistige Befreiung machen könnt. Wer aber von euch noch verstockt ist und glaubt, sein religiöses Wissen weiterhin verteidigen zu müssen, der wird schlimme Gedanken gegen den herzlich guten Künder haben und ihn verdammen, so wie er das auch schon in vielen Erdenleben und in den jenseitigen Bereichen mit Wesen seiner gleichen religiösen Gesinnung getan hat.

Er wird so dunkle Gedanken haben wie in den Leben früherer Jahrhunderte, wo er auf sein Geheiß Menschen hinrichten ließ, die einen anderen Glauben hatten oder sich mit einer unlogischen Lehraussage nicht anfreunden konnten. Wahrlich, es sind unzählige jenseitige Seelen, die euch nicht vergeben können und nur darauf warten sich an euch zu rächen, weil ihr sie in eurem Fanatismus und eurer Unbarmherzigkeit durch grauenvolle Misshandlungen zum Widerruf zwingen wolltet. Und wenn sie sich weigerten, dann habt ihr veranlasst ihnen das Leben zu nehmen. Diese Seelen gehen euch heute noch nach, weil sie euch am liebsten auch so leiden sehen würden, wie ihr es einst mit ihnen tatet. Vor diesen nicht verzeihenden, jedoch einst gutmütigen, gottverbundenen Seelen - die Grausames durch euch erleben mussten und nun von mir, dem Liebegeist, nichts mehr wissen wollen, weil sie fälschlich glauben ich hätte sie durch euch grausam bestrafen lassen - seid ihr nicht sicher, bis ihr eure früheren unbarmherzigen Taten herzlich bereut und sie über mich um Verzeihung bittet. Wahrlich, wer als Prediger Hass gegen Andersgläubige in sich verspürt, der wird jetzt von mir angesprochen, denn er trägt noch negative seelische Speicherungen aus seinen früheren Leben in sich, in denen er unbarmherzig gegen Menschen anderen Glaubens und anderer Weltanschauung vorging. So ein Mensch ist gut beraten, seinen Hass und seine Aggressionen endlich mit meiner inneren Hilfe zu beleuchten, denn wahrlich, er hat sich mit seinen furchtbaren Taten schwer belastet, die im kosmischen Moment noch vielen jenseitigen Seelen im Herzen große Schmerzen bereiten und die ihm deshalb nicht vergeben wollen.

90 Solch unnachgiebige, einst gottverbundene gutmütige Wesen sind immer in der Nähe der früheren Glaubensführer, auf deren Veranlassung ihnen das irdische Leben gewaltsam genommen wurde. Sie sind neugierig und wollen wissen, wann diese endlich die gerechte Strafe ihrer früheren Missetat trifft. Sie wissen aber nicht, dass ich kein Wesen bestrafe, weil sie von euch falsch belehrt wurden. Eure Lehre von einem strafenden Gott tragen sie noch in ihrem seelischen Bewusstsein, deshalb wollen sie, dass ich euch endlich bestrafe. Sie warten schon lange auf diesen kosmischen Moment und würden am liebsten sehen, dass ihr durch ihre Beeinflussung mit negativen Gedanken schwer verunglückt bzw. euch etwas Schlimmes zustößt, weil sie erst dann zufrieden sind. Das lassen sie sich von mir und den himmlischen Wesen nicht ausreden, die ihnen helfen wollen ihren Hass mit meiner Hilfe abzulegen, doch sie hören nicht auf mich und die himmlischen Wesen. Stattdessen begleiten sie den hochgestellten „Geistlichen“ auf Schritt und Tritt aus größerer Entfernung, mit dem sie über unsichtbare Fäden magnetisch verbunden sind, weil ihr früheres schlimmes Leid und ihre Ablehnung der Vergebung weiterhin eine Verbindung vom Opfer zum Täter aufrecht erhält. Diese magnetisch wirkende Verbindung zueinander wird so lange bestehen, bis das Opfer dem Täter vergibt oder der Täter seine Tat von Herzen bereut und mich in seinem seelischen Herzen um Vergebung und Auflösung seiner Schuld bittet. Ich kann ihnen ihre ungesetzmäßigen Speicherungen nicht willkürlich wegnehmen, da ich der freie universelle Liebegeist bin und nicht die Vollmacht habe in ein freies kosmisches Wesen einzugreifen, wenn es dies nicht will. Das ist unsere himmlische Freiheit, die von den meisten religiösen Menschen und jenseitigen Wesen verkannt wird, die nach Rache verlangen und nach einer Bestrafung rufen.

Nun, die Hochgestellten im irdischen Kleid haben seit Beginn ihrer Einverleibung viele bereitwillige gläubige Seelen ihrer Glaubensrichtung zur Seite, die ihnen als Schutzschirm vor noch dunkleren Seelen dienen. Sie begleiten sie auf Schritt und Tritt und sprechen auch ab und zu durch die Hochgestellten, so diese eine schöne Rede über mich halten. Ihnen wird wahrlich der Schutz durch die Glaubensgeschwister aus dem erdgebundenen Jenseits gegeben, weil sie dafür vor der Einverleibung gesorgt haben. Die hasserfüllten Seelen bleiben immer auf Sichtkontakt zum hochgestellten Geistlichen und versuchen ihn mit ihren Gedanken immer wieder zu beeinflussen. Dies gelingt ihnen nicht immer, weil er sich auf einer anderen Wellenlänge befindet. Doch sie lassen nicht davon ab ihn so weit zu bringen, dass er entweder durch ihre starke Beeinflussung geistig irr wird oder etwas Schreckliches im Erdenkörper erlebt. Ihr hasserfülltes, eigenwilliges Wahnvorhaben kann ich nicht unterbinden, weil sie keine Reue zeigen und keinen herzlichen Kontakt zu mir mehr haben wollen.

Ihr werdet euch fragen, wie das mit den hasserfüllten Seelen weitergeht, die ihrem Täter nachgehen, um sich an ihm zu rächen. Wahrlich, es geht verschieden aus und kann sehr lange dauern, bis ein Opfer dem Täter vergibt oder auch viel kosmische Zeit vergehen, bis der Täter seine grausame Tat einsieht und herzlich bereut. Darum rate ich euch Hochgestellten mit Hassgefühlen gegen Andersgläubige, euch bald selbst zu erkennen und das Erkannte mit meiner inneren Hilfe zu bereuen. Erst dann wird das magnetische Band zu euren Opfern gelöst, und es ist mir möglich euch von weiteren schlimmen fanatischen Taten zu befreien, die meistens den Glauben betreffen, weil ihr fanatisch glaubtet, jeder Mensch und jede Seele müsste die gleiche Lebensanschauung wie ihr selbst haben. Euer fanatischer Drang war dafür verantwortlich, dass ihr rücksichtslos Menschen verfolgt habt, die aus meiner himmlischen Sicht unschuldig waren, weil sie ein anderes Denken und eine andere kulturelle Anschauung hatten als ihr sie hattet. Nun, diese Speicherungen in euch sind dafür verantwortlich, dass ihr auch heute noch Andersgläubige am liebsten ins Jenseits schaffen würdet, da sie eure religiöse Anschauung stören. Diese habt ihr schon lange und sie hat sich in euch verfestigt, deshalb könnt ihr gegen religiös Andersdenkende nicht anders denken und sprechen. Euch ist es nicht möglich ruhig zu bleiben, wenn ihr das jetzige Botschaftswissen aus meinem universellen Herzen lest, weil euch eure Eingaben im Ober- und Unterbewusstsein sowie in eurer Seele steuern. Bitte werdet euch dessen bewusst und schiebt es nicht auf morgen, denn wer weiß, ob ihr dann noch im Erdenkörper seid bzw. euch etwas Unvorgesehenes geschehen ist. Denkt daran: Ich warte auf eure herzliche Reue- und Vergebungsbitte, aber nicht im Äußeren, sondern in eurem Inneren, dem Wesenskern eurer Seele.

Wer seinen Hass gegen Andersgläubige mit meiner Hilfe erfolgreich aufgelöst hat, der wird eine große Befreiung in sich spüren und sehr froh und erleichtert darüber sein. Er wird ab dieser Zeit viel Verständnis für Andersgläubige haben und ihnen sogar seine Freundschaft anbieten. Mit dieser Einstellung wird er immer offener für ein neues geistiges Wissen und wer weiß, vielleicht für meine Liebetröpfchen, die ich euch aus meiner größten Energiequelle der Gesamtschöpfung zum geistigen Wachstum und zur inneren himmlischen Rückkehr anbiete.

Doch leider nehmen nur wenige der Hochgestellten mein herzliches Angebot an und deshalb werden sie weiterhin von unbeugsamen, rachsüchtigen Seelen verfolgt.

95 Wahrlich, ich werde nichts unversucht lassen, damit sie endlich aufgeben. Durch himmlische Lichtboten versuche ich diese unverzeihlichen Seelen aufzuklären, damit sie euch verzeihen und ihre Hassgefühle gegen euch aufgeben, doch sie wollen nichts annehmen. Obwohl es sich nicht um stark belastete Seelen handelt - deren früherer Mensch gutmütig war und mit anderen friedvoll zusammenlebte und herzlich zu mir betete - waren sie seit jenem Augenblick wie verwandelt, als ihr ihnen das menschliche Leben auf grausame Weise wegen ihrer anderen religiösen Meinung genommen habt. Darum werdet ihr vor ihnen keine Ruhe finden, auch nicht im Jenseits, wenn ihr euch nicht verändert, indem ihr Verständnis für religiöse Abweichler und Andersgläubige habt.

Wenn ihr euch jetzt nicht ändert und noch weiter Hassgefühle gegen Andersgläubige oder gegen die ehrlichen wahren Künder der heutigen Zeit habt - die von der Gebundenheit an eine Glaubensgemeinschaft oder religiöse Gruppe frei geworden sind und mein Liebewort dankbar empfangen und es auch aus dem Hintergrund geistig suchenden Menschen frei anbieten - dann seid ihr noch die Gleichen wie vor Jahrhunderten, dann habt ihr nichts dazu gelernt und ich komme weiterhin nicht an euch heran. Wollt ihr wirklich weiter so mit eurer abstoßenden Einstellung gegenüber Menschen und jenseitigen Wesen leben, dann bitte ich euch trotzdem den Sinn meiner Liebebotschaft zu überdenken und euch zu fragen: Was treibt euch an, dass ihr religiös so fanatisch und hasserfüllt gegenüber Menschen seid, die nicht eure religiöse Lehrmeinung vertreten und eine andere Anschauung von mir, Gott, und dem himmlischen Sein haben?



Welche negativen Auslöser oder Motive waren oder sind es immer noch, die euch so erzürnen, dass ihr am liebsten diese Menschen beseitigen würdet? Erst wenn ihr fündig werden wollt, dann helfe ich euch die Spur eures Hasses zurückzuverfolgen, vorausgesetzt, ihr werdet demütig, selbstehrlich und wieder zu herzlichen Menschen, die sich und anderen nichts mehr vormachen wollen.

Dies lege ich euch an euer seelisches Herz, nicht an euren Verstand, denn der ist es nicht, der meine Liebeschwingung aus dem seelischen Herzen erfassen kann. Trotz eurer großen Schuld und euren üblen Vergehen am menschlichen und seelischen Leben liebe ich euch, weil ich euch so schaue, wie ihr einst im himmlischen Sein gelebt habt, rein und vollkommen als Lichtwesen der Unendlichkeit. So möchte ich euch bald wieder sehen, deshalb verzagt nicht und beeilt euch, nutzt die euch noch verbleibende irdische Zeit. Ich helfe euch, euren Hass und Hochmut zu überwinden. Nehmt ihr jetzt mein Liebeangebot aus eurem Inneren an?

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100 Das war eine Botschaft des universellen Liebegeistes an jene, die noch irrtümlich glauben, sie hielten die absolute himmlische Wahrheit in ihren Händen, und die außerdem fälschlich glauben, sie wären nach dem göttlichen Willen berechtigt zu lehren und die Gläubigen ihrer Glaubensrichtung ins Himmelreich zu weisen. Diese Botschaftspassage gab Gott, der universelle Liebegeist, selbst, weil er zuvor schon über mich, einen himmlischen Lichtboten, die hochmütigen geistlichen Führer angesprochen hat und nun die Offenbarung direkt über den Künder mit stärkeren Kräften vervollständigen wollte, damit sie und ihre verschlossenen Seelen aus dem geistigen Schlaf erwachen.

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Nun spricht der Gottesgeist wieder durch mich, einen himmlischen Lichtboten, über das Feuerelement und was geschieht, wenn gut auf Gott ausgerichtete Menschen sich in der Gefahr befinden von einem nahen Feuer erfasst zu werden.


Wahrlich, das menschliche Leben ist ständig von Gefahren umgeben und ein geistig orientierter Mensch ist gut beraten, wenn er täglich Gott sein seelisches Herz in seinem Inneren öffnet und ihm in der Schwingung möglichst nahe ist. Dann kann er in Gefahrensituationen besser den göttlichen Schutz und den helfenden Beistand über himmlische Wesen erhalten. In dieser Schilderung bittet er euch, dass ihr euch mehr mit den irdischen Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde herzlich anfreundet, auch wenn sie auf der Erde nicht mehr die himmlischen Speicherungen enthalten. Wenn ihr euch immer wieder den irdischen Elementen bzw. ihrem himmlisch-feinstofflichen Urkern mit herzlichen Empfindungen und Gedanken zuwendet, dann erreicht ihr damit, dass in eurem menschlichen und seelischen Bewusstsein vermehrt positive Speicherungen aufgenommen werden. Das bewirkt, wenn ihr einmal in eine Gefahrensituation kommen solltet und euch durch ein Element Gefahr droht, dass ihr schon aus größerer Entfernung die warnenden Sendeimpulse aus dem inneren feinstofflichen Kern des materiellen Elementarkollektivs wahrnehmen und evtl. noch rechtzeitig selbstschützende Vorkehrungen treffen könnt. Das gelingt euch aber nur dann, wenn ihr höher schwingt und in der äußeren und inneren Stille seid.

Diese warnenden Impulse senden die feinstofflichen Teilchen im materiellen Element nur deshalb aus, weil sie im himmlischen Leben so gespeichert worden sind und sich jedem Lichtwesen selbstlos verschenken, um ihr Leben und das der Naturkollektive zu schützen. Doch in der Vollmaterie sind die Elementarteilchen so programmiert worden, dass sie nicht nur dem Leben dienlich sind, sondern auch Zerstörung bringen können. Mit beiden Funktionen wurden sie von den unverbesserlichen Schaffern des materiellen Lebens deshalb programmiert, weil sie keine bessere Möglichkeiten fanden, um ihre niedrig schwingenden und lichtarmen materiellen Welten aufzubauen und sie für eine bestimmte kosmische Zeit aufrechtzuerhalten. Sie wurden vollkommen entgegen dem himmlischen Leben geschaffen. Daraus könnt ihr erkennen, dass es nicht Gott und die reinen himmlischen Wesen waren, die diese Welt so unvollkommen geschaffen und auf Zerstörung ausgerichtet haben, sondern dass es geistig verirrte Wesen gewesen sein mussten. Wahrlich, sie brachten es fertig sich selbst und andere Wesen sowie die Natur in einen dunklen Kerker einzusperren, aus dem sie nun nicht mehr herausfinden, aber auch nicht nach dem Ausweg suchen, weil sie schon umnachtet leben.

105 Wer nach dieser Gottesbotschaft noch weiterhin den Glauben vertritt, dass diese Welt Gottes geniale Schöpfung sei, der befindet sich selbst noch im dunklen Kerker und macht sich etwas vor, weil er die Realität dieser Welt nicht mit offenen Sinnen und auch nicht mit seinem seelischen Herzen wahrhaben will. Er verkennt die große Tragik des menschlichen Lebens und merkt auch nicht, dass die Natur unter der aufgebürdeten Last der Menschen immer mehr zu leiden hat. Aus himmlischer Sicht ist das Leben der Menschen auf der Erde eine große Tragödie, denn sie leben unfrei und werden zudem ständig von unsichtbaren, erdgebundenen Seelen verführt etwas zu tun, das sie im unbeeinflussten Zustand niemals tun würden. Das sollte euch zu denken geben wo ihr wirklich lebt!


Zu eurer größeren geistigen Weitsicht: In jedem Atom der materiellen Elemente befindet sich zum materiellen Kern noch ein feinstofflicher Urkern aus dem himmlischen Leben, weil die Bildung der Vollmaterie sonst nicht möglich gewesen wäre, da die Fallwesen nur auf die vorhandenen Atome zurückgreifen konnten, die das himmlische Leben hervorgebracht hat. Neue Atome konnten sie nicht schaffen, weil diese außerhalb des himmlischen Seins nicht heranreifen können, da dafür nicht genügend Lichtstrahlung vorhanden ist und außerdem in den Fallbereichen keine Entwicklungsbereiche für die Elemente existieren, so wie es im himmlischen Sein der Fall ist. Darum mussten die abtrünnigen Wesen außerhalb des himmlischen Seins sich die bereits vorhandenen Atome der himmlischen Schöpfung zum Aufbau und zur Schaffung ihrer verschiedenartigen Welten sowie der Natur und der physischen Körper zunutze machen. Es blieb ihnen nichts anderes übrig als die feinstofflichen zweipoligen Ur-Atome in einpolige zu teilen, sie in materielle umzuprogrammieren und diese zu vermehren. So geschah es bei der Bildung ihrer vollmateriellen Welten. Doch um eine längere Lebensexistenz eines materiellen Atoms zu gewährleisten war es notwendig, den feinstofflichen Kern im Atom zu belassen und einen neuen materiellen hinzuzufügen. Diese Doppelfunktion musste sein, weil das einst feinstoffliche Atom, das in ein materielles umgepolt wurde, sonst gleich wieder zerfallen wäre.

Beständen die unzähligen kleinen materiellen Atome z.B. eines Steinbrockens nur aus einem materiellen Kern, dann könnten sie die große Gesteinsmasse nicht magnetisch zusammenhalten, weil ihre Energieleistung bzw. die Anziehung zueinander dafür zu schwach wäre. Deshalb haben die früheren Fallwesen ihre Elementaratome so beschaffen, dass jedes zum materiellen Kern - der nur schwache und nicht beständige Aufladeenergien aus der Galaxiesonne erhält - noch einen zweiten feinstofflichen Kern besitzt, der aus der himmlischen Schaffung stammt und von ihnen unverändert belassen wurde. Dieser überträgt dem materiellen Kern beständig zusätzliche umgewandelte Energien zur Aufladung. Der feinstoffliche Kern wiederum erhält zweipolige Aufladungen über die feinstofflichen Lichtbahnen aus der himmlischen Urzentralsonne. Die himmlischen Energieaufladungen der Elementaratome im materiellen Sein finden aber nur bis zu dem kosmischen Augenblick statt, in dem das Ende des materiellen Sonnensystems nach einem vorbestimmten himmlischen Äonenzyklus angesagt ist. Dann ist das materielle Sonnensystem zur feinstofflichen Umwandlung, wegen der Rückführung des gesamten außerhimmlischen Lebens, bereit. Ab diesem Zeitpunkt nämlich erhalten die materiellen Elementaratome keine neuen Nachschubkräfte mehr vom feinstofflichen Kern und aufgrund dessen werden alle materiellen Schaffungen im Sonnensystem nach und nach zerfallen. In diesem Zustand können sie von den riesigen kosmischen Schwarzen Löchern besser zur Umwandlung angezogen und ins feinstofflich-kosmische Sein zu einer höheren Existenz durchgeschleust werden.


Durch das beschriebene Bild - in dem die Fallwesen zur Erschaffung ihrer vollmateriellen Welten feinstoffliche Ur-Atome geteilt und in materielle umgebildet haben - könnt ihr nun vielleicht besser verstehen, warum der feinstoffliche Ur-Kern mit seinem himmlischen UrSpeicherpotenzial von den Fallwesen unberührt bleiben musste. Der feinstoffliche Ur-Kern wird noch weiter existieren, auch wenn es die Materie nicht mehr gibt bzw. alle voll- und teilmateriellen Galaxien aufgelöst sind. Das heißt, der feinstoffliche innere Ur-Kern eines materiellen Atoms, der sich vorübergehend in den Fallwelten befindet, ist unzerstörbar und wird ewiglich so bleiben. Nach der Rückführung aller außerhimmlischen Welten werden alle feinstofflichen Atome, auch jene, die im Fallsein eine Umwandlung bzw. Umprogrammierung zur Feststofflichkeit mitmachten, wieder vom himmlischen Sein angezogen, weil auch das winzigste Teilchen im Gesamtuniversum - das einem riesigen geschlossenen flexiblen Behälter gleicht - niemals verloren gehen kann. Die gereinigten feinstofflichen UrAtome werden dann zum Aufbau neuer himmlischer Welten eingesetzt, die unser herrliches Leben wieder bereichern.


Ihr herzensguten Menschen auf dem Inneren Weg ins Himmelreich, nützt bitte eure irdische Zeit dazu - ihr wisst nicht, wie lange euch die Materie noch trägt bzw. euch ein materielles Mäntelchen umgibt - euch öfter mit dem inneren göttlichen Teil der Elemente herzlich zu verbinden. Die innere Verbindung mit diesem schließt die Partikel eurer Seele immer mehr auf, die mit negativen Speicherungen umhüllt sind. Dann habt ihr es später in den jenseitigen feinstofflichen Bereichen, wo ihr weiterlebt, viel leichter die himmlischen Elementarteilchen eures Lichtkörpers aufzuschließen und ihre himmlischen Evolutionsspeicherungen durch die Innenschau kennenzulernen, die ihr im himmlischen Sein schon einmal erschlossen hattet. Das wäre lohnenswert für euch.

110 Habt ihr in eurem irdischen Leben zu den Elementen eine innere Beziehung aufgebaut, dann bedeutet das einen größeren Überlebensschutz für euch, solltet ihr einmal mit einem Element in eine lebensbedrohliche Situation kommen. Dann könnte euer Mensch von innen vorgewarnt werden und sich selbst vor einer nahenden Umweltkatastrophe durch Wasser, Feuer, Sturm oder Erdbeben schützen.

Dazu ein Beispiel: Ihr spaziert im Wald oder macht einen Waldlauf. In größerer Entfernung ist ein Waldbrand entfacht. Sehr schnell verbreitet sich der Brand im trockenen Geäst. Durch den starken Wind wird das Feuer in die Richtung getrieben, wo ihr gerade gemütlich und freudig spazieren geht oder euch im Laufschritt langsam und harmonisch bewegt. Das Feuer, das der Natur sehr schadet und großes Leid bringt, hinterlässt im Wald eine Schneise der Zerstörung. Die Feuerwalze bewegt sich mit Windunterstützung rasch auf euren Weg zu. Noch könnt ihr die Flammen nicht schauen, hören oder den Brandgeruch riechen, doch weil ihr euch in einer höheren Schwingung befindet und zum Feuerelement schon eine herzliche Beziehung aufgebaut habt, empfängt eure feinfühlige Seele die Warnimpulse der feinstofflichen Feuer-Urteilchen. Nun vermittelt euch eure Seele, die die warnenden Sendeimpulse empfangen hat, ein ungutes Gefühl und ihr spürt immer mehr von innen euren Spaziergang oder Waldlauf lieber zu beenden bzw. umzukehren oder den Weg in eine ganz andere Richtung zu gehen, sodass ihr aus der Gefahrenzone kommt. Dies geschieht für euch unbewusst, da ihr die innere Warnung eurer Seele intuitiv wahrgenommen habt.

Wie euch der Gottesgeist schon erklärte, möchte das feinstoffliche himmlische Ur-Teilchen im irdischen umprogrammierten Feuerelement keinem Lebewesen wehtun, deshalb sendet das kleine feinstoffliche Bewusstsein einer Feuerflamme warnende Impulse in die nähere Umgebung, um den Menschen und allen sich schnell bewegenden und fliegenden Tieren die Chance zu geben, noch rechtzeitig vor dem Feuer zu fliehen. Doch leider ist den noch nicht so weit entwickelten Tieren, den kleinen Käfern und sonstigen Kriechtieren sowie verschiedenartigen Pflanzen diese Möglichkeit nicht gegeben. Das ist sehr schlimm für sie, weil sie durch die Hitze des Feuers zuerst physisch und danach im übrig gebliebenen feinstofflichen Teilchen sehr leiden. Auch wenn sie von den traurigen Naturwesen liebevoll gehegt und getröstet werden, haben sie doch die schöne Möglichkeit verloren, eine selbstlose Aufgabe im Wald zu erfüllen.

Auch die feinstofflichen kleinen Naturwesen im Wald flüchten vor dem Feuer, weil ihre Partikel noch nicht so weit geöffnet sind, um das Feuer ohne Schaden zu überstehen. Darum spüren sie eine große Beklemmung vor dem Feuer, und bevor sie flüchten versuchen sie noch die nahen Tiere und Pflanzen zu warnen. Doch manche größere Tiere erreichen sie nicht mit ihren Warnimpulsen, weil sie durch laute Geräusche von Maschinen oder sonstigen Dingen abgelenkt oder gestört werden und deshalb sich nicht auf ihrer Wellenlänge befinden.

Wie ihr nun erfahren habt, gelingt es dem Feuerelement in der Vollmaterie nicht, das Leben unversehrt zu lassen, weil es durch die Fallwesen zu ihrem Zweck umprogrammiert wurde. Doch das feinstoffliche Ur-Elementarteilchen im materiellen Atom kann noch weiter die himmlischen Lichtimpulse aussenden, die immer auf das aufbauende, bewahrende Leben programmiert sind, so wie es einst die Ur-Eltern gemeinsam mit den himmlischen Wesen geschaffen haben, zur Freude aller himmlischen Bewohner.

115 Im Umgang mit dem himmlischen Feuerelement sind wir sehr erfahren und haben viele Möglichkeiten, die wir dankbar nutzen. Das Feuerelement freut sich sehr, wenn wir eine rege Beziehung zu ihm haben, denn es empfindet jede Regung unseres Herzens und entzündet manchmal selbstständig eine farbenprächtige Flamme, um uns auf diese Weise herzlich zu begrüßen und mit Freude zu beschenken. Das feinstoffliche Feuer beschenkt uns durch seine wechselnden farbigen Lichtstrahlen mit einem wohltuenden Wärmegefühl und sendet uns seine kleine Lebensfreude zu. Es vermittelt uns die innere Ruhe, in der wir uns geistig sammeln können, um neue Schaffungen vorzubereiten oder andere Lebensvarianten zu überdenken, die wir dann mit der weitsichtigen göttlichen Hilfe anstreben. Weil das Feuer im äußeren Planetenbereich und in unseren häuslichen Räumen anwesend ist, regen seine Flammen unsere Lebensfreude an und auch die herzliche Kommunikation zum himmlischen, unpersönlichen Liebewesen, der Gottheit in der Urzentralsonne.


Der Name Allgeist oder Gottesgeist sowie Liebegeist oder Gottheit ist euer menschlicher Ausdruck für das himmlische, unpersönliche Zenitwesen in der Urzentralsonne, das die Gesamtschöpfung, d.h., alle Lebensformen mit Liebestrahlen für ihr Leben beschenkt. Das Zenitwesen Gott besteht aus den zwei größten ausgereiften Uratomen, die unsere Gesamtschöpfung je hervorgebracht hat. Diese zwei Uratome, negativ und positiv, sind die Träger unseres Lebens und wirken vereint im Dualverbund. Im Negativ-Uratom ist mehr die weibliche und im Positiv-Uratom mehr die männliche Wesensart unserer Ur-Eltern gespeichert. Diese beiden Uratome bilden ein unpersönliches Paar in der Zenitsonne allen Lebens. Beide sind mit schöpferischen kosmischen Aufgaben betraut und erzeugen durch ihre Liebe, d.h., Zuneigung in höchster Herzlichkeit - die kein reines himmlisches Lichtwesen erreichen kann, auch nicht unsere Ureltern, weil auch sie keinen so großen Lebenskern besitzen - gigantische Energien, die sie speichern und nach einem Äonenrhythmus an die Gesamtschöpfung und ihre Lebensformen weitergeben. Die beiden größten universellen Uratome in der Urzentralsonne wurden von den Ureltern gemeinsam mit allen anderen himmlischen Wesen mit einem herrlichen Aussehen, aber ohne Gestalt geschaffen. Das ist für euch unvorstellbar, und es ist dem Gottesgeist nicht möglich euch dies durch das begrenzte menschliche Bewusstsein zu beschreiben. Doch er versucht euch trotzdem zur besseren Vorstellung ein annäherndes Bild von der Gottheit zu geben.

Seht die Gottheit oder den Allgeist als den gleichen Begriff für die beiden größten Uratome in der Urzentralsonne des himmlischen Lebens. Jedes der zwei Uratome hat einen anderen Gesichts- und Wesensausdruck. Das Negativ-Uratom hat mehr einen zarten weiblichen und das Positiv-Uratom einen mehr männlichen anmutigen Ausdruck. Sie ergänzen sich und sind mit verschiedenen Aufgaben für das Schöpfungsleben tätig. Wir himmlische Wesen können die beiden Uratome einzeln in uns schauen und mit jedem einzeln kommunizieren. Es besteht für uns aber auch die Möglichkeit sie als verbundenes, verschmolzenes Paar bzw. als ein unpersönliches Wesen zu schauen und mit diesem ebenso herzlich zu kommunizieren. Und wenn wir sie als Gesamtwesen - Gottheit -schauen, dann zeigen sich uns beide Wesensmerkmale verschmolzen in einem herrlichen sanften und herzlichen Gesichtsausdruck, den wir euch nicht beschreiben können. Wenn wir das Gesamtwesen - Gottheit oder Allgeist - ansprechen, dann kommen nicht nur ihre beiden Wesensmerkmale in einem zum Ausdruck, sondern wir erhalten aus ihrem schöpferischen Ganzheitsbewusstsein auf ihre herzliche, liebevolle Art die genialste und weitsichtigste Antwort, wenn dies erforderlich ist. Dass sich die beiden Uratome in der Urzentralsonne verschmolzen als ein unpersönliches Wesen - Gottheit oder Allgeist - uns himmlischen Wesen zeigen und mitteilen können, das übersteigt bestimmt das Denk- und Vorstellungsvermögen eines Menschen. Doch wir himmlische Wesen leben nicht in einem menschlich begrenzten Bewusstsein, deshalb ist unser kosmischer Überblick grenzenlos. Auch das, was wir in unserem Lichtbewusstsein wahrnehmen und im himmlischen Leben erleben, ist für das menschliche Bewusstsein unvorstellbar und unbegreiflich. Das ist aber nur deshalb für die Menschen unvorstellbar oder märchenhaft, weil die damaligen Fallwesen, die den menschlichen Körper schufen, schon ein begrenztes Denken und Handeln durch viele Überdeckungen ihrer Lichtpartikel mit Ungesetzmäßigkeiten hatten. Deshalb war es ihnen nicht mehr möglich in die Tiefe ihres früheren himmlischen Bewusstseins zu blicken, um daraus entsprechend weitsichtig schöpferisch zu planen und es in die Tat umsetzen zu können. Darum ist der heutige Mensch in seinem Denken eingeengt und findet aus seiner geistigen Begrenzung nicht heraus, weil in seinen Genen keine Speicherungen dafür vorhanden sind um das kosmische bzw. himmlische Leben umfassend und unbegrenzt zu verstehen, was aber die abtrünnigen Lichtwesen im himmlischen Sein einst noch konnten. Das ist eine Tragik, die der Gottesgeist nicht ändern kann, weil er nicht befugt ist, in den Schaffungen der Fallwesen - der Mensch mit seinen genetischen Speicherungen - eine Veränderung vorzunehmen. Da aber das menschliche Leben zeitlich begrenzt existiert, wird es einmal nach der Rückführung aller vollmateriellen Galaxien kein Leben mehr in einem zweiten, vergänglichen Körper geben, in den sich eine Seele einverleiben kann.

Ihr inneren Menschen: Denkt weitsichtiger und werdet immer klarer in eurem Bewusstsein, dann wird für euch einmal der Augenblick kommen, in dem ihr das vom Gottesgeist Geschilderte besser einordnen könnt, und dann wisst ihr von innen, dass diese kurze Beschreibung über die Gottheit keine Märchenerzählung ist. Wer durch seine herzlichen Bemühungen immer mehr zur inneren Vergeistigung voranschreitet bzw. wer bereit ist sich positiv zu verändern und nach und nach die Veredelung seines Wesens anstrebt, der wird einmal die Rückmeldung von seiner höher schwingenden Seele erhalten und dann von innen spüren - weil sie dem Menschen ihr Wissen über Gefühle und kurze Gedankenbilder weitergibt - dass die Erklärung des Gottesgeistes dem Sinn nach richtig ist.

Nun, die zu einem unpersönlichen Wesen verschmolzenen zwei Uratome in der Urzentralsonne - ihr nennt es in eurem Sprachschatz Gottheit, Liebegeist, Allgeist oder Gott sowie Gottesgeist und habt ihm auch noch andere Namen zur herzlichen Zwiesprache gegeben - könnt ihr sie euch mit einem anmutigen, sanften und liebreizenden Gesichtsausdruck vorstellen und dass aus ihren Augen Herzlichkeit, Wärme, Güte und Milde strahlen? Kein einziges reines himmlisches Lichtwesen kann diese Wesensmerkmale der Gottheit so vollendet zum Ausdruck bringen. Darum zieht uns himmlische Wesen die Gottheit immer wieder magnetisch an und wir freuen uns sehr, wenn wir ihr aus Dankbarkeit unsere herzlichen Empfindungen bringen oder wegen einer Frage zu ihr kommen können. Wir wissen aus unseren Bewusstseinspeicherungen genau, mit welchen Fragen wir zum Positiv- bzw. Negativ-Atom in der Urzentralsonne kommen können und wenn es erforderlich ist, ihrem Gesamt-Bewusstseinspotenzial in einem Wesen, also der Gottheit, unsere Frage zu stellen.

120 Diese wunderbare Möglichkeit, die wir immer haben, versuchen wir euch in eurem Sprachschatz zu vermitteln, doch leider können wir dies nicht deutlicher hervorbringen. Das stimmt uns reine himmlische Wesen manchmal traurig, doch wir sehen ein, dass es uns nicht möglich ist, eine bessere Beschreibung von unserer geliebten Gottheit weiterzugeben. Euer Sprachschatz kann das reale himmlische Bild von ihr nicht wiedergeben und das menschliche Bewusstsein kann es nicht begreifen, was die Gottheit uns in unserem ewigen, himmlischen Leben bedeutet, weil sie uns herzlich mit ihrer Weisheit beschenkt. Bitte habt deshalb Verständnis.

Die Urzentralsonne, in der die beiden Uratome der Gottheit enthalten sind, besteht überwiegend aus unzähligen ausgereiften feinsten Feuerteilchen, deshalb kann das vereinte Wesensspektrum der Gottheit so eine immens hohe Lichtstrahlung zur Aufladung an alle Galaxien des himmlischen und außerhimmlischen Seins aussenden sowie auch an uns himmlische Wesen. Für ihre herzlichen Gaben bzw. selbstlosen Geschenke, es sind die an uns übermittelten Lebensenergien und vieles mehr, sind wir ihr sehr dankbar. Doch unsere Dankbarkeit bringen wir ihr nicht mit einem großen Rühmen und Loben bzw. Halleluja-Gesängen - wie es unwissende Gläubige bei ihren traditionellen Festen tun - weil sie das in ihrer größten Allseins-Demut niemals möchte. Sie fühlt sich von uns himmlischen Wesen beschenkt, wenn wir ein glückliches Dualleben führen und viel Lebensfreude durch alle unsere gemeinsamen Schaffungen haben, denn sie lebt in unserem Lebenskern, weil sich in ihm das gespeicherte Abbild des Makrokosmos und auch von ihr befindet. Darum ist es uns möglich uns jederzeit mit ihr in unserem Lebenskern zu verbinden und dabei kann sie in unserem Bewusstsein unsere Glückseligkeit miterleben.

Doch unwissende, irregeführte gläubige Menschen und auch gleichartige jenseitige Wesen bringen der unpersönlichen Gottheit (Gott) rühmende Lobgesänge in einer sie erhebenden Art dar, die sie aber der Gleichheit mit allen Wesen enthebt. Dadurch erniedrigen sich ahnungslose, unwissende Gläubige selbst und ihre Lobgesänge kommen nie in ihrem Herzen, in der Urzentralsonne, an. So eine erhebende Lobpreisung und Anbetung entgegen unserem demütigen Leben in der Gleichheit und Gerechtigkeit haben hohe „Geistliche“ und Fürsten dieser dunklen Welt selbst hervorgebracht, und die herzlichen Gläubigen wissen es nicht anders als die Gottheit so anzubeten.

Die Gläubigen wurden von den damaligen abtrünnigen Fallwesen bewusst in die Irre geführt. Wahrlich, ihr inneren Menschen: Vor Jahrhunderten sahen die Fallwesen (Seelen) im erdgebundenen, feinstofflichen Jenseits eine große Gefahr durch die herzlichen gläubigen Menschen für ihre personenbezogene Täuschungswelt. Sie wussten, dass unter den freien inneren Menschen einige gute himmlische Künder waren. Über diese erfuhren die Herzensmenschen vom Gottesgeist, dass das himmlische Leben ohne Führerwesen in der gerechten Wesensgleichheit stattfindet und der unpersönliche Liebegeist, Gott, mit ihnen auch im Gleichheitsprinzip des Einheitsgesetzes lebt. Darum haben die damaligen jenseitigen Fallwesen alles darangesetzt, damit das himmlische Wissen über die freien Gläubigen nicht in dieser Welt weiter verbreitet wird, denn sonst wäre ihre personenbezogene Welt mit den hochgestellten Führern in Gefahr, die im Gegensatz zum himmlischen Leben steht.

Deshalb haben sich die dunklen Fallwesen, die nicht mehr ins Himmelreich zurückkehren wollen, in die Familien der kleinen freien Glaubensgruppen inkarniert. Diese finsteren Wesen kannten die Möglichkeit, das kosmische Anziehungsgesetz zur Einverleibung - gleiche Seelen (Mutter und Kind) ziehen sich bei der Inkarnation an und ungleiche stoßen sich ab - außer Kraft zu setzen. Dadurch gelang es den dunklen Wesen, die seelisch schwer mit Stolz, Hochmut und Herrschsucht belastet waren, sich immer mehr in die kleinen Glaubensgruppen freier gottverbundener Menschen einzuschleichen. Sie beeinflussten mit ihrer Machtgier die einfachen gutmütigen Gläubigen und schüchterten sie ein. Dies ging so lange, bis sie sich durchsetzen und die Künder durch Intrigen verdrängen konnten bzw. sie zum Schweigen brachten, um sich selbst als Führer mit viel Verstandeswissen auf das Podest zu stellen. Allmählich wandelte sich die innere, herzliche Zwiesprache mit Gott zur äußeren Anbetung eines persönlichen Gottes und zu dem Glauben, dass es im himmlischen Sein eine Herrscherhierarchie gäbe und Gott ein männliches Wesen sei, der mit Christus, beide auf einem Thron sitzend, die Schöpfung mit Gut und Böse regiere. Diese hochmütigen und stolzen Menschen, die sich zu Oberhäuptern einer Glaubensbewegung krönen ließen, lassen sich bis heute anbeten, entgegen dem unpersönlichen, herzlichen Lebensprinzip. Diese Lebensart dient ihnen zu ihrer persönlichen Erhöhung und zur bewussten Trennung der ehrlichen Gläubigen vom himmlischen Lebensprinzip.

125 Wer in dieser Welt erhöht lebt, der ersehnt sich die Anbetung und Bewunderung seiner Person. So haben sich die Höhergestellten zu Göttern dieser finsteren Welt erhoben und predigen über einen erhöhten Gott im Himmelreich. Was dabei herausgekommen ist, das ist aus der himmlischen Sicht eine Tragödie.

Wer von den Gläubigen heute versucht aus dem finsteren Labyrinth der irreführenden, angeblich himmlischen Wegweisungen herauszufinden - die sich schon lange im menschlichen und seelischen Bewusstsein verfestigt haben - indem er anfängt sein neues Wissen über einen gleichgestellten, unpersönlichen Gott und die gerechte Gleichstellung aller Wesen zu verstehen, dem wird das Umdenken sehr schwer fallen. Aufgrund zu weniger Wissensbausteine zum logischen Denken und Verstehen kann er im ersten Moment nicht fassen, weshalb er Gott in seinem Vorstellungsbild nicht erhöht sehen kann und weshalb er ihm nicht mit Lobgesängen in erhöhter Weise seine Herzlichkeit entgegenbringen soll. Darum haben es die Gläubigen verschiedener Glaubensrichtungen so schwer, sich aus den früheren und heutigen religiösen Vorstellungen zu lösen. Sie kommen nicht darauf, dass sie sich schon lange in einem geistigen Labyrinth befinden. Sie werden es aus himmlischer Sicht schwer haben aus ihren massiven religiösen Überdeckungen herauszufinden, und das ist sehr schlimm für eine heimkehrwillige Seele.

Könnt ihr nun verstehen, weshalb Gott aus seinem himmlischen Herzen in der Urzentralsonne über den Künder zu den Menschen und ihren Seelen ruft, dass sie sich ihn nicht mehr persönlich erhöht vorstellen und auch nicht so anbeten sollen?



Die universelle Gottheit wünscht euch himmlischen Heimkehrern von Herzen, dass ihr eure Seelenpartikel immer mehr für das herrliche, glückselige Leben der himmlischen Wesen öffnet, dem auch mein Dual und ich angehören. Wir sind heute wieder zu zweit beim Künder anwesend und dafür verantwortlich, dass der göttliche Liebestrom über uns ungehindert zu dem Künder fließt und dabei grüßen wir euch innere Menschen herzlich. Er ist wieder einmal überfleißig beim Schreiben, weil er von innen weiß, wer ihn wieder inspiriert und mit kostbaren himmlischen Liebegaben beschenkt. Doch jetzt rät ihm der Gottesgeist mit dem Aufnehmen seines Liebestromes aufzuhören, denn er saß lange genug bei der Aufnahme dieser Botschaft. Auch wenn er manchmal die inneren Warnimpulse bewusst überhört, weil er sich so gerne im Liebestrom befindet, möchte ihn der Gottesgeist davor bewahren, seinen physischen Körper durch die starke geistige Anspannung und das lange, fast bewegungslose Sitzen zu sehr zu strapazieren.

Ein geistig weit gereifter Künder, der schon über viele Stunden den himmlischen Liebestrom aufnehmen kann, achtet immer darauf, dass er eine Aussage bzw. ein Thema des Gottesgeistes nach seinem inneren Gefühl und anhand der aufgenommenen Bilder abschließen kann. Doch manchmal schaut er noch weitere zusammenhängende Bilder in sich, die sehr bedeutend für innere Menschen wären, und deshalb unterbricht er ungern den Liebestrom, da er im Voraus nicht genau weiß, ob er diese Botschaftserweiterung am nächsten Tag noch in der gleich hohen Schwingung aufnehmen kann, da er aus Erfahrung weiß, dass er von außen unvorhergesehen mit weltlichen Dingen konfrontiert werden könnte. Darum fällt es ihm öfters sehr schwer, sich rechtzeitig vom Liebestrom zu verabschieden. Vielleicht könnt ihr euch in ihn hineinfühlen.

130 Das war noch eine kurze Passage vom Gottesgeist an den Künder, der dabei schmunzelt und auch weiß, was seine sanfte Warnung bedeutet, die er in seiner Freiheit manchmal erst viel zu spät beachtet, meistens erst dann, wenn es ihm durch Übermüdung nicht mehr möglich ist, den Botschaftstext voll konzentriert auf eventuelle Hör- oder Grammatikfehler und richtige Sinnwiedergabe zu überprüfen, da sich seine Gehirn- und anderen Körperzellen nach Entspannung sehnen. Doch er ist für sein Leben selbst verantwortlich und deshalb wäre es gut, wenn er schützende Vorkehrungen träfe, die ihm helfen würden seine Nervenbahnen zu entspannen, damit alle seine Zellen gut mit den göttlichen Kräften versorgt werden können.

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Nun erhaltet ihr vom Gottesgeist ein anderes Beispiel über die Sterbephase, denn der Tod kann Menschen jeden Alters plötzlich und unvorbereitet treffen.

Der Gottesgeist berichtet von einem herzlichen Menschen, dessen Seele schon oft in der menschlichen Schlafphase einen regen Kontakt mit Gott in ihrem Wesenskern pflegte, da sie für das höhere geistige Leben aufgeschlossen ist. Doch manchmal machte ihr der eigenwillige Mensch durch seine weltliche Orientierung schwer zu schaffen, und deshalb konnte sie sich geistig nicht so weit entwickeln bzw. war es ihr nicht möglich sich mit der göttlichen Hilfe von Ungesetzmäßigkeiten zu befreien, wie sie sich das herzlich ersehnte. Ihr Mensch betrachtete z.B. immer wieder gerne weltliche Sehenswürdigkeiten, die ihn magnetisch anzogen. Sie hatte zwar für seine weltliche Ausrichtung Verständnis, war aber manchmal traurig darüber, dass er ihr nicht die Chance gab sich noch mehr im Inneren bei Gott aufzuhalten.

So geschieht es bei vielen gottverbundenen Menschen, die schon viel geistiges Wissen aufnehmen konnten und vom inneren Liebegeist wissen, aber letztlich auf dem Inneren Weg ins Himmelreich versagen, weil ihnen die Konsequenz und Beständigkeit fehlt.

135 Manche bleiben eine gewisse Zeitspanne gut ausgerichtet und bemühen sich herzlich ihr Wissen zu verwirklichen, doch dann werden sie durch äußere Einflüsse wieder lau und leichtsinnig, sodass sie vom bisher erfolgreich zurückgelegten Weg zum inneren Licht wieder abkommen. So ergeht es manchem Wanderer ins innere Himmelreich, und so erging es auch dem Menschen, von dem der Gottesgeist berichtet. Er war labil in der Verwirklichung seines geistigen Wissens, weil er glaubte, für ihn käme im höheren Alter noch die Zeit, wo er sich mehr bemühen würde den Inneren Weg konsequenter zu beschreiten. Doch ihn ereilte zuvor ein Schicksalsschlag und die Seele musste sich binnen kurzer Zeit von ihrem Körper trennen.

Nun, bevor die durchlichtete Seele eines herzlichen, gottverbundenen Menschen im Schlaf ihr Erdenkleid von einem Augenblick zum anderen verlor, da ihr Mensch vom Herzinfarkt überrascht wurde, konnte sie doch noch kurz vorher mit dem Gottesgeist und den himmlischen Lichthelfern das Hinübergehen vorbereiten. Sie spürte im Tiefschlaf ihres Menschen sein Unbehagen und seine Kurzatmigkeit. Dies waren für sie die Anzeichen dafür, dass sein Körpersystem bald zusammenbrechen wird bzw. von den Zellverbänden nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Schon früher wurde sie vom Gottesgeist darauf vorbereitet, was geschieht, wenn die Verengung der Herzarterie durch Medikamente oder einen ärztlichen Eingriff nicht behoben werden kann. Sie wusste auch, dass die Gefahr bestand, wenn das Blut zu dick wird und sich deshalb ein Klumpen bildet und dieser mit der Blutströmung zum Herzen gelangt, dass infolgedessen der Blutkreislauf abrupt zum Stillstand kommen kann. Damit tritt ohne sofortige Rettungsmaßnahme der Herzstillstand ein bzw. durch die Sauerstoff-Unterversorgung der Zellen bricht binnen kurzer Zeit das gesamte Körpersystem des Menschen zusammen und er stirbt kurz danach.

Passiert dies einer weit gereiften Seele im Schlaf ihres Menschen, da ihm durch andere Menschen nicht sofort geholfen werden kann, dann weiß sie sich zu helfen. Sie ruft in ihrem seelischen Herzen, dem pulsierenden Lebenskern ihres Wesens nach dem Gottesgeist und bittet ihn um Hilfe. Sofort eilen himmlische Wesen herbei und bemühen sich ihr beizustehen. Sie ziehen zuerst sie und dann die zweipoligen Kräfte aus dem Körper heraus und übertragen diese in ihr seelisches Bewusstsein bzw. in jene Partikel, die noch keine hohe Schwingung und Leuchtkraft wegen ihrer seelischen Belastungen erreicht haben. Das nützt der auf Gott ausgerichteten Seele im ersten Moment sehr viel, denn dadurch kann sie sich schnell vom leblosen Körper lösen und ihre Fühler nach höheren Welten ausstrecken.

Das heißt, dass sie sich nicht mehr darum kümmert, was mit ihrem leblosen Körper weiter geschieht, denn wenn sie das tun würde, dann könnten evtl. rührende Empfindungen der Hinterbliebenen sie zurückhalten und sie könnte sich nicht so schnell von ihnen und von der Erde lösen. Um das zu vermeiden wird sich eine geistig weit gereifte Seele mit der Hilfe himmlischer Wesen sofort von ihrem Körper entbinden und auch gleich die Wohnräume verlassen, in denen sie im Menschen einverleibt lebte. Sie schaut sich nicht mehr nach den zurückgebliebenen geliebten Menschen um - es sind Familienangehörige und Herzensfreunde - da sie vom Gottesgeist weiß, dass die endgültige Trennung von den früheren geliebten Menschen sie womöglich in eine sehr traurige Stimmung bringen könnte, in der sie dann niedrig schwingen würde. Das möchte eine weit gereifte Seele möglichst vermeiden, und deshalb verlässt sie mit den reinen Lichtwesen fluchtartig die Stätte des Geschehens, wo ihr Mensch sein Leben aushauchte.

In der stillen Natur, in einer ihr noch unbekannten Landschaft dieser Erde, verweilen die Lichtwesen mit ihr für kurze Zeit. In dieser Phase erhält sie vom Gottesgeist eine kurze Bedenkzeit zur Entscheidung. Sie kann frei wählen, ob sie sich in dieser Welt noch einmal inkarnieren möchte oder ihrem ersehnten himmlischen Ziel näher kommen will. Das ist nun ihre freie Entscheidung, die der Gottesgeist jeder Seele überlässt.

140 In dieser Bedenkzeit kann sie in aller Ruhe überlegen und selbst feststellen, was sie wirklich will, ohne vom Gottesgeist und von den Lichtwesen gedrängt zu werden. Der Gottesgeist macht sie durch die Lichtboten darauf aufmerksam, dass sie es selbst entscheidend in der Hand hat, welchen Weg sie wählt, denn sie hat keine schweren Belastungen und nur noch einen schwachen Magnetismus zu dieser Erde und deshalb die große Chance diese für immer zu verlassen und mit den himmlischen Wesen in höhere, lichtreichere Welten zu gehen. In dieser Bedenkphase bietet ihr der Gottesgeist entsprechend ihres Bewusstseins vorausschauende Bilder für ein weiteres Leben in einem feinstofflichen Bereich an. Sie spürt in ihr Bewusstsein hinein und entschließt sich frei, ohne Beeinflussung des Gottesgeistes, dem himmlischen Leben entgegenzugehen.

Sie möchte sich nicht mehr in dieser Welt inkarnieren, denn sie hat im Leben durch ihren feinfühligen, herzlichen Menschen genug gelitten, und deshalb entschließt sie sich dazu das göttliche Angebot anzunehmen und mit den reinen Lichtwesen auf den feinstofflichen Planeten mitzugehen, den sie vorher in Bildern schauen konnte.

Nun bewegen sich die himmlischen Lichtwesen - sie nehmen die Seele wegen ihrer hohen Lichtstrahlung in entsprechendem Abstand in ihre Aura - mit ihr auf kosmischen Lichtbahnen und ihre Reise geht durch mehrere Lichttunnels, es sind kosmische Verbindungskanäle, von einer Welt zur anderen. Sie lassen viele lichtärmere Fallwelten hinter sich, bis sie schließlich auf einem schönen und lichtvollen Planeten ankommen. Es ist der vorübergehende kosmische Bestimmungsort und Wohnplanet der Seele, der sich aber noch außerhalb des himmlischen Seins befindet. Sie erlebt einen herzlichen Empfang von einigen Planetenbewohnern, die sie freudestrahlend erblickt. Es sind ehemalige herzliche Freunde und Bekannte, die sie im Erdenleben kannte und die vor ihr ins Jenseits wechselten und auch ehemalige himmlische Geschwister, mit denen sie schon im Himmelreich zusammenlebte. Sie haben sich, so wie sie, freiwillig für den Heilsplan zur Errettung der Schöpfung gemeldet und gingen wie sie aus dem Himmelreich aus, um mit ihrer Einverleibung ins menschliche Kleid auf der Erde alles zu riskieren.

Sie wussten vom Gottesgeist im Voraus, dass sie sich im Irrgarten dieser herzenskalten Welt mit einem himmlisch gegensätzlichen Lebensprinzip der Personenbezogenheit, des Hochmuts und der Eigensucht verfangen könnten. Die Folge von vielen ungesetzmäßigen Belastungen wäre dann, dass sie durch die eigene Verirrung für Äonen in seelischem Leid und tiefer Traurigkeit in den dunklen Fallwelten leben müsste, da sie zu schwingungshöheren und lichtvolleren Planeten des Fallseins keine magnetische Anziehung mehr hat.

So geschah es unzähligen himmlischen Wesen, die heute noch im Kerker dieser dunklen Welt gefangen sind und nicht mehr herausfinden, weil sie durch das himmlisch fremde religiöse Wissen geistig blind geworden und völlig in die äußere Welt der Fallwesen gezogen worden sind, und nun nicht mehr wissen, dass in ihnen der universelle Liebegeist wohnt. Wahrlich, das ist eine große Tragik für die selbstlosen und mutigen himmlischen Wesen, die alles gewagt und getan haben, um die himmlische Schöpfung zu erretten.

145 Der auf dem feinstofflichen Planeten neu angekommenen Seele eilen viele Wesen zur freudigen Begrüßung entgegen. Sie umarmen sie beim Empfang und verschenken sich ihr mit liebevollen Bildern ihrer Herzlichkeit, jeder von ihnen auf seine Weise, und aus ihrer gemeinsamen freudigen Rührung fließen auch bei ihnen die Tränen. Diesen Moment vergisst eine weit gereifte Seele in alle Ewigkeit nicht mehr, weil sie der Empfang der vielen Planetenbewohner sehr gerührt hat, die alle das Gleiche in ihren Herzen empfanden und ihr einen herzlichen Willkommensgruß entgegenbrachten. Sie danken nach der Begrüßung auch dem Liebegeist, dass er es möglich gemacht hat, wieder ein Wesen aus der Finsternis des kosmischen Falls zu befreien und in lichtvollere Welten zu führen.

Nach der rührenden Begrüßung durch lichtvolle, jenseitige Wesen - die schon viele Erfahrungen auf dem Inneren Weg ins Himmelreich auf der Erde oder auf den jenseitigen, noch nicht so hell leuchtenden Planeten gemacht haben - beginnen die Helferwesen die Seele liebevoll und sehr sanft mit herzlichen Empfindungen in das Planetenleben einzuweisen, damit sie sich gut einleben kann und wohl fühlt. Vom Gottesgeist erhält sie gleich innere Bilder zur Einweisung, doch da sie sich auf dem Planeten noch nicht auskennt, hat sie viele Orientierungsfragen an die Planetengeschwister. Bei der Einweisung helfen ihr entweder himmlische reine Wesen oder solche Wesen, die auf dem Planeten auch eine weitere geistige Reife erlangen wollen, jedoch ohne von ihnen belehrt zu werden. Daran halten sie sich, denn sie wissen schon vom Liebegeist, dass im unpersönlichen himmlischen Leben kein Wesen ein anderes belehrt, denn das verstieße gegen die Gleichheit und Gerechtigkeit aller Wesen.

Diese herzliche Einweisungszeit geht bald vorüber und das Wesen (Seele) erhält vom Gottesgeist innere Bilder zur Wahl eines Duals, das nur vorübergehend oder in Ewigkeit mit ihm im himmlischen Sein zusammenleben kann, so es beide wünschen. Wenn sie nicht für immer zusammen sein wollen, dann verabschieden sie sich nach einer kosmischen Lebensphase auf dem Planeten herzlich und gehen getrennt auf lichtvollere und schwingungshöhere Planeten, wo ihnen der Gottesgeist dann ein anderes Dual empfiehlt, das sie wieder frei auswählen können, ohne seine Beeinflussung und der dort ansässigen Planetenbewohner.

Wenn sich ein Wesen durch die ihm vom Gottesgeist zur Verfügung gestellten Bilder für einen Dualpartner entschieden hat, dann bittet es den Gottesgeist um eine herzliche Begegnung. Beide wissen vom freien Liebegeist, dass sie nach dem Kennenlernen eine Bedenkzeit haben, ob sie für einen Äon zusammenbleiben oder sich von neuem nach einem anderen Dual auf dem Planeten mit seiner Hilfe umschauen wollen. Wahrlich, sollte das Bewusstsein eines Wesens nach dem ersten Kennenlernen die Rückmeldung geben, dass es sich noch nicht für die Zweisamkeit mit diesem Wesen entscheiden und noch nach einem anderen Wesen umsehen will, dann nimmt dieses Wesen die freie Entscheidung mit etwas traurigem Herzen an, weil es in sich schon die Bejahung spürte. Da sie schon viel Einfühlungsvermögen, wohlwollendes Verständnis, Geduld und zartes Mitgefühl füreinander entwickelt haben, deshalb respektieren sie das andere Wesen mit seiner Entscheidung. Sie wissen vom Gottesgeist, dass er für sie immer da ist und ihnen ein anderes passendes Wesen zum Kennenlernen anbieten wird. Das macht sie wieder froh und ihre etwas gedrückte Stimmung ist bald verflogen.

Nun, wenn sich zwei noch nicht ganz reine Wesen weiblicher und männlicher Wesensart zu einem Kennenlerngespräch für ihre Zweisamkeit treffen, dann sprechen sie über viele Gegebenheiten auf dem Weg in die Tiefe der Fallwelten, vom Leben auf dieser Erde im menschlichen Körper und tauschen ihre Erfahrungen aus, die sie in den feststofflichen und feinstofflichen Fallbereichen machen konnten. Haben sie den Rückblick in die Vergangenheit in einer sehr herzlichen Atmosphäre abgeschlossen - die Menschen kaum erahnen können, weil die Wesen in höheren Lichtbereichen ihr ganzes Potenzial an Herzlichkeit aus ihrem erschlossenen seelischen Bewusstsein weitergeben können, ohne durch starke Belastungen oder das begrenzte menschliche Bewusstsein daran gehindert zu werden - dann spüren sie in sich hinein, was ihnen ihr Bewusstsein über das andere Wesen antwortet. Sie empfinden im Inneren die Schwingungen des anderen nach und wägen fühlend ab, ob er ihnen ziemlich nahe oder gleich ist. Aus ihrer Selbstprüfung erkennen sie wie stark ihre Anziehung und die Gefühle zum anderen Wesen sind. Dann entscheiden sie, ob es für einen Liebeverbund ausreicht oder nicht. Diese Selbstprüfung ist für sie sehr wichtig, denn wenn der Gleichklang ihres Bewusstseins nicht vorhanden ist, könnten sich im Dualverbund Komplikationen in der Verständigung auf dem noch nicht ganz reinen Planeten im höheren Fallsein ergeben. Deshalb achten sie schon von Anfang an darauf, dass sie in der Lebensauffassung und auch in der Zielstrebigkeit ziemlich ähnlich sind, damit sie die Lichtheimat bald wieder erreichen.

150 Sie wissen vom Gottesgeist, dass ein passendes Dual im himmlischen Sein viel leichter zu finden ist als in den Fallwelten, weil im Himmelreich unzählige Wesen im gleichen Evolutionsbewusstsein auf den verschiedenen Planeten leben und keine Verschattungen ihres Wesens haben. Doch in den Fallwelten ist das für den Gottesgeist schwerer und so auch für sie, weil dort nicht so viele Möglichkeiten bestehen, einen zu ihrem Bewusstsein passenden, gleich schwingenden Lebenspartner zu finden, der wegen seiner seelischen Belastungen ähnlich ausgerichtet wie sie leben möchte. Doch sie finden für ihre herzliche Zweisamkeit immer ein Wesen. Dann freuen sie sich und sind sehr dankbar, dass sie durch die herzlichen und feinfühligen Weisungen des Gottesgeistes, der die größte kosmische Übersicht hat, ein passendes Dualwesen gefunden haben. Doch bevor sie zusammenleben schauen sie sich auf Empfehlung des Gottesgeistes mit anderen Planetenbewohnern nach einem Haus um. Es stehen immer wieder leere Häuser zur Verfügung, deren frühere Bewohner diese verließen, weil sie in schwingungshöhere, lichtreichere Welten des feinstofflichen Fallseins, näher den himmlischen Welten, ihrer ewigen Lichtheimat, wechselten.


Nun, das von der Erde neu angekommene Wesen hat sich auf dem Planeten umgeschaut und schon gut eingelebt und es weiß, dass es sich mit der göttlichen Hilfe nach einem Dual umschauen soll, weil auf dem Planeten die himmlische Zweisamkeit vordergründig für das Leben betrachtet wird und sie gemeinsam danach streben nahe dem himmlischen Gesetz zu leben. Das Wesen wurde vom Gottesgeist über das Bewusstsein der Planetenbewohner gut informiert und nimmt sein Angebot für ein Dual dankbar an. Es dauert nicht lange und beide sind bereit eine Dualverbindung einzugehen, die entweder nur für ihre gemeinsame kurze kosmische Planetenzeit des Erkennens und Bereinigens der noch übrig gebliebenen Belastungen oder, je nach ihrem Wunsch, länger oder für immer stattfinden kann. Sie freuen sich sehr, dass die Anpassungszeit nicht lange dauerte und sie bereit sind zusammenzuleben. Sie erhalten die Hilfe nahestehender Planetenbewohner, die ihnen, wie es auf den Planeten üblich ist, zur Ansicht und freien Entscheidung leer stehende Anwesen zeigen, wovon sie dann eines aussuchen können.

Das neu verbundene Dualpaar hat sich mit großer Freude für ein farbenfrohes Haus entschieden, dessen Garten von den Vorgängern schön geschmückt und gepflegt wurde. Doch dieses ähnelt noch nicht den Häusern in den himmlischen Welten, weil ihr Wohnplanet noch nicht die hohe Lichtschwingung wie ein himmlischer besitzt. Dort gibt es viel mehr Möglichkeiten zur Gestaltung der Häuser, Gärten und Landschaften durch reifere, lichthellere und zahlreichere Atome.

Nun, der Anblick des neuen Hauses und Gartens fasziniert sie sehr, weil sie im irdischen Sein, in der Vollmaterie, so eine Schaffungsform nicht kannten und im seelischen Bewusstsein durch ihre ungesetzmäßigen Überdeckungen keine Möglichkeit mehr hatten an die himmlischen Speicherungen zur Einsicht heranzukommen. Sie staunten sehr, als sie eine schöne Hausform erblickten, die sie noch nicht kannten, und wussten auch gleich von innen, dass sie darin wohnen möchten. Sie sehen sich herzlich mit großer Freude an und danken Gott für seine äußere und innere Weisung und dass sie mit seiner Hilfe zusammen gefunden haben und nun gemeinsam auf dem Planeten in einem neuen Anwesen leben können.

Sie wissen im Voraus, dass sie sich auf dem Planeten nur eine bestimmte kosmische Zeit gemeinsam aufhalten werden, bis einer von ihnen oder beide es geschafft haben verschiedene Belastungen aus dem ungesetzmäßigen personenbezogenen, feststofflichen Leben zu überwinden. Das bedeutet, dass sie durch die herzliche Verwirklichung des angebotenen göttlichen Wissens eine Veredelung ihres Wesens erreichen, weil dadurch mehrere ihrer Lichtpartikel für immer von dunklen Schattenspeicherungen befreit werden. Das kann bei einem noch unreinen, jedoch zielstrebigen Wesen rasch geschehen - auf die kosmische Äonenzeit bezogen - und deshalb müssen einer oder beide nicht lange auf dem Fallseinsplaneten verbleiben. Doch sie können sich auf dem Planeten auch langsam von ihren Ungesetzmäßigkeiten befreien, da sie in Ewigkeit freie Wesen sind und ohne Einmischung des Gottesgeistes selbst bestimmen können, wann sie wieder ins Himmelreich zurückkehren wollen. Doch die meisten Wesen in den höheren Fallbereichen wollen geistig zügig vorankommen, weil sie schon ein großes Sehnen nach der Vollkommenheit ihres Wesens und ihrer Lichtheimat haben - das könnt ihr euch bestimmt vorstellen.

155 Die Seele, von der der Gottesgeist berichtete, deren Mensch einen schnellen Tod erlebte, war sehr glücklich in der Zweisamkeit und es dauerte nach der kosmischen Äonenzeit nicht lange bis sie von allen irdischen und jenseitigen Belastungen der Fallbereiche frei waren. Diesen Zustand schafften sie gemeinsam und deshalb wurden sie auch zusammen von den himmlischen Welten angezogen und leben im kosmischen Moment glücklich auf einem himmlischen Planeten.

- Fortsetzung im Teil 4 -