Botschaft 1006. (Version vom 21.08.2010)
(5/5) Was der Mensch in der Sterbephase und nach dem Tod die Seele im Jenseits erleben

Supernova in Weiß und Lila Farbtönen.

Teil 5 enthält noch folgende Themen:

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Fortsetzung der Botschaft:

Nach der Schilderung über die Sterbephase eines Soldaten spricht der Gottesgeist noch kurz über die mögliche Begegnung mit Außerirdischen.

35 Wer täglich Gott, dem universellen Liebegeist, sein Inneres aufschließt, der lebt in höherer Schwingung, und wer Gott im Herzen nahe ist, der wird sicherlich nicht so verblendet sein und noch etwas Weltliches vermissen, wenn er von außerirdischen Wesen evakuiert bzw. abgeholt wird. Seine Seele wurde auf diesen Augenblick vorbereitet, und deshalb wird er sich nicht ängstigen, wenn er liebevolle Wesen mit einem anderen Aussehen erblickt, die ihn mithilfe ihrer Gedankenkräfte magnetisch in ihr Raumschiff gezogen haben. Dies wird so schnell geschehen, dass er sich binnen weniger Sekunden in ihrem Raumschiff befindet. Ab diesem Augenblick wird sich sein zukünftiges kosmisches Leben völlig verändern, weil er sich nicht mehr unter den niedrig schwingenden Menschen befindet. Zu einem bestimmten, nicht mehr fernen Zeitpunkt werden außerirdische Wesen beginnen nach und nach die Menschen in ihre Raumschiffe zu ziehen und aufzunehmen, damit ihnen nichts geschieht, wenn die Erde durch die gigantischen Kräfte der „Schwarzen kosmischen Löcher“ langsam aus der vorgegebenen Umlaufbahn ihrer Galaxie gebracht wird.


Ihr inneren Menschen, ängstigt euch nicht vor den außerirdischen Wesen, auch wenn sie ein anderes Aussehen haben als ihr, denn sie setzen sich für eure Rettung ein. Es handelt sich um herzliche Wesen, die auf Planeten mit höherer Schwingung und größerer Lichtstrahlung in Harmonie und Frieden miteinander leben und ihren selbst gestellten Aufgaben nachgehen. Sie haben sich nach langer kosmischer Zeit der himmlischen Abwesenheit gemeinsam vorgenommen, mit ihren außerhimmlischen Galaxien bzw. Planeten bald wieder ins himmlische Sein zurückzukehren, weil sie erkannten, was es bedeutet nicht mehr am früher gewohnten himmlischen Leben teilnehmen zu können, das viel schönere und erweiterte Lebensmöglichkeiten besitzt. Sie sind geistig nicht sehr weit vom himmlischen Leben abgefallen und haben deshalb noch ein hohes geistiges Bewusstsein. Darum wollen sie nun bei der Rückführung der außerhimmlischen Welten und gefallenen Wesen mithelfen.

Ihre Aufgabe ist nicht ungefährlich, denn in den untersten, niedrig schwingenden Galaxien existieren andere kosmische Verhältnisse als bei ihnen. Die ständigen unberechenbaren Turbulenzen von niedrigen Schwingungen und Strahlungen, ausgehend von niedrig schwingenden Menschen und erdgebundenen Wesen, behindern ihre himmlische Mission. Das heißt, sie können ihre Raumschiffe auf den vorhandenen Lichtbahnen nicht risikolos in Erdnähe steuern und deshalb haben sie weit außerhalb eures Sonnensystems zahlreiche riesige kosmische Basen bzw. Raumstationen errichtet, in denen sich viele Raumschiffe in unterschiedlicher Art und Form für den Einsatz auf der Erde in Bereitschaft befinden. Sie wirken mit verschieden aussehenden Wesen höherer Galaxieschwingungen zusammen und halten sich an den vorgegebenen Heilsplan Gottes. Sie wissen genau, wie die Rückführung der untersten Fallbereiche geschehen wird. Ihre feststofflichen und teilmateriellen Körper sind etwas kleiner als die der Menschen und sie haben ein unterschiedliches Aussehen. Zueinander sind sie sehr herzlich eingestellt. Keiner von ihnen empfindet das andersartige Aussehen der vielen Helferwesen aus verschiedenen Galaxien als störend, weil die höhere Bewusstseinsentwicklung eines Wesens keine abstoßenden Gefühle oder ein ablehnendes Verhalten gegenüber einem Wesen mit anderem Aussehen kennt.

Das wünschen sich die Außerirdischen auch von den verschiedenen Menschenrassen, da sie wissen, wie negativ eingestellt manche von ihnen gegenüber anderen Rassen über viele Inkarnationen gelebt haben. Doch sie nehmen an, dass sie trotz ihres anderen Aussehens von den unterschiedlichen Menschen gut angenommen werden, wenn der besagte Augenblick kommt, an dem sie diese in ihre Raumschiffe evakuieren.

Ab dem Moment, in dem ein Mensch vom Raumschiff angezogen wird, wird durch die hoch schwingenden magnetischen Kräfte das menschliche Bewusstsein völlig ausgeschaltet, damit der Mensch nicht in Angst gerät. Das ist erforderlich, weil dieser sonst durch seine niedrigen Angstschwingungen außerhalb ihrer hoch schwingenden, magnetischen Anziehungskräfte wäre, und das würde bedeuten, dass er von den Außerirdischen nicht in ihr Raumschiff geborgen werden könnte. Darum haben die außerirdischen Wesen diese Vorsichtsmaßnahme für die bald einsetzende Bergung von Menschen getroffen.

40 Leider können sie schwer belastete Menschen nicht mitnehmen, da sie für diese keine entsprechende Bleibe auf ihren Planeten, die schon sehr hoch schwingen, haben. Diese Menschen sind zu bedauern, denn sie werden furchtbare Augenblicke erleben, bis sie ihr Leben durch die irdische Katastrophe verlieren. Doch für ihre Seelen, es sind Lichtpartikelkörper mit sehr geringer Strahlung, weiß der Gottesgeist feinstoffliche Planeten, auf denen sie mit gleichgesinnten Wesen unterkommen werden.

Der Gottesgeist bittet die inneren Menschen das bevorstehende große Ereignis auf der Erde aus einem weitsichtigen geistigen Blickwinkel zu betrachten, denn dann werdet ihr verstehen und mitfühlen können, weshalb außerirdische Wesen die finsteren bzw. bösartigen Menschen nicht bergen bzw. mitnehmen können. Nach dem kosmischen Gesetz besteht keine Möglichkeit sie zu evakuieren.

Bitte stellt euch vor: Ihr lebt in einem höheren Bewusstsein mit gleichgesinnten, friedvollen Wesen zusammen und plötzlich tauchen dunkle, eigensüchtige Wesen auf eurem Planeten auf, die Unruhe und Unfrieden stiften und gewalttätig sind. Ihr würdet euch mit ihnen bestimmt nicht mehr wohlfühlen und sie deshalb schnellstens auf eurem Planeten loswerden wollen. Aus der Sicht eines kosmisch höheren Bewusstseins und größerer geistiger Weitsicht sowie den himmlischen Gesetzen wäre dann euer Verhalten der göttlichen Ordnung angepasst, da nur Gleichgesinnte untereinander in Harmonie, Frieden und guter Verständigung zusammenleben können.


Wahrlich, auf Planeten außerirdischer Wesen von höherem Bewusstsein wird es nie einen Lebensraum für schwer belastete, uneinsichtige Menschen geben, da diese nichts von einem friedvollen, sanften und gottverbundenen Leben halten. Vielleicht versteht ihr nun, warum die Außerirdischen keine finsteren Wesen in ihre Raumschiffe mitnehmen können und werden.

Diese kleine Zukunftsvorschau über die bevorstehende kosmische Rettungsaktion konntet ihr nur deshalb erhalten, weil es dem Bewusstsein des Künders erst jetzt möglich war, dieses Geschehen vom Gottesgeist so tiefgründig aufzunehmen und wiederzugeben, denn dafür sind kosmische Wissensbausteine erforderlich, die der Gottesgeist einem Künder nur durch dessen geistige Weiterentwicklung und das Verstehen der himmlischen Gesetzmäßigkeiten geben kann. Bezüglich der Rettungsaktion existieren viele Botschaften von anderen Kündern, doch meistens haben diese medialen Menschen ihr Verstandeswissen dazugeschaltet und schon war aus der Sicht des Gottesgeistes eine Irreführung entstanden. Deshalb gab euch Gott, der universelle Liebegeist, durch den Künder neue Vertiefungen, um die Menschheit zu warnen und sie auf das kommende Geschehen vorzubereiten, denn er versucht alles kosmisch Realisierbare in die Wege zu leiten, damit bei der Rückholung der außerhimmlischen Planeten den Menschen und den feinstofflichen jenseitigen Wesen möglichst kein Leid widerfährt.

45 Wer den tiefen Sinn der Botschaftshinweise schon erfassen kann, der wird vom Gottesgeist jetzt herzlich gebeten, alles Notwendige für sein ewiges Leben zu tun.

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Das war vom Gottesgeist ein kleiner Ausflug in die nahe irdische Zukunft. Er offenbart sich immer wieder vertiefend über den Künder, wenn dieser beim Nachlesen an eine Botschaftspassage kommt, die aus der Sicht des Gottesgeistes noch erweitert oder vervollständigt werden könnte, weil das zusätzliche Wissen für himmlische Heimkehrer noch sehr wichtig wäre. So erhält der Künder immer wieder eine neue Wissenspassage dazu, und das endet bei ihm nicht. Liest er einige Seiten nochmals durch, sieht er schon wieder ergänzende Bilder einer göttlichen Aussage und meistens ist er bereit, den neuen Zusatz aufzunehmen.

Warum das so geschieht, erklärt nun der Gottesgeist.

Die Seele des Künders erhält nachts im Tiefschlaf ihres Menschen vom Gottesgeist in ihrem Wesenskern immer wieder neue Bildinformationen zur Vertiefung einer göttlichen Botschaftsaussage. Diese übermittelt sie ihm nach dem Erwachen in sein menschliches Bewusstsein. Das wiederholt sich bei ihm täglich, aber nur dann, wenn er gut auf Gott ausgerichtet ist und hoch schwingt. Das bedeutet: Wenn das menschliche und seelische Bewusstsein nur wenige niedrig schwingende Speicherungen vom weltlichen Tagesgeschehen aufnehmen musste, dann haben diese im nächtlichen Schlaf des Menschen nur wenige Informationen zu verarbeiten und einzuordnen, und deswegen kann seine Seele dann höher schwingen und neue göttliche Informationen dazu erhalten. Wenn ein Künder dieses wichtige Gesetzeskriterium des geistigen Lebens missachtet, dann kann seine Seele nachts keine Botschaftserweiterungen mehr empfangen, und das stimmt sie sehr traurig.

50 Doch eine hohe Tagesschwingung ist für einen medialen Menschen, einen himmlischen Künder, in dieser Welt nicht so einfach zu erreichen und zu halten, denn in seinem Leben hat er viele Aufgaben zu bewältigen, so wie jeder andere Mensch auch, und dabei begegnen ihm von außen, außer einigen erfreulichen Mitteilungen und Ereignissen, immer wieder neue unangenehme Situationen, unerwartete Probleme und negative Nachrichten, die er erstmals verarbeiten und abklären muss. Er lebt zwar unauffällig im Hintergrund, jedoch nicht abgeschottet von der Außenwelt. Damit er die hoch schwingenden göttlichen Liebetröpfchen aus der himmlischen Quelle aufnehmen kann, ist es aber erforderlich, dass er am Tag in einer hohen Schwingung lebt. Doch sie ist in dieser niedrig schwingenden Welt äußerst schwierig zu erlangen, geschweige denn sich beständig darin aufzuhalten.

Jeder Künder sowie auch er ist selbst der Steuermann seines ewigen, selbstverantwortlichen Lebens und bestimmt, wann und wie lange er das Innere Wort Gottes aufnehmen will, ohne vom himmlischen Liebegeist beeinflusst zu werden. Wenn ein Künder viele neue Wissensinformationen aus der himmlischen Quelle schöpft, dann braucht er nicht nur eine physische, sondern auch ab und zu eine geistige Pause, denn sonst kann sein menschliches Bewusstsein die große Fülle neuer Informationen nicht gut verarbeiten. Darum empfiehlt ihm der Gottesgeist einige Tage eine Pause einzulegen, damit sein Gehirn die notwendige Zeit zur Verarbeitung bzw. Einordnung für das aufgenommene Wissen erhält. Nach einigen Tagen, wenn er die Botschaft zur Korrektur nachliest, schaut er viele Ergänzungen bzw. Vertiefungen aus seinem Inneren (Seele). Dann kann er sich nicht mehr zurückhalten und bittet den Gottesgeist, ihm diese zu offenbaren, und er erfüllt ihm immer den Wunsch. So verhält sich der Künder in seiner Freiheit immer, weil er sich eine geniale göttliche Erklärung nicht entgehen lassen möchte.

Leider weiß er aus eigener negativer Erfahrung, dass er durch störende äußere Einflüsse und die tägliche notwendige Beschäftigung mit vielerlei Dingen manchmal so sehr abgelenkt wird, dass nach einigen Tagen die geschauten geistigen Bilder und das kosmische Wissen zur Erweiterung seines Bewusstseins nicht mehr in seinem Oberbewusstsein nachschwingen bzw. er diese vergessen hat. Das geschieht ihm ab und zu, doch es ist nicht zu vermeiden. Wenn er sich nach längerer Zeit doch wieder daran erinnert, dann ist die Botschaft bzw. das Thema vom Gottesgeist meistens schon abgeschlossen, und er ist intensiv mit anderen Themen beschäftigt. Aus diesem Grund findet er kaum noch die Zeit dazu, ein Thema erneut aufzugreifen und den Gottesgeist um eine Beschreibung zu bitten. Das bedauert er sehr und manchmal stimmt ihn dies traurig. Doch der Gottesgeist fühlt mit ihm und hat dafür immer Verständnis, weil er genau weiß, dass sich Menschen nicht nur mit ihrem eigenen, sondern auch noch mit dem Leben ihrer Mitmenschen beschäftigen müssen, und das führt sie in ein weltbezogenes Denken und deshalb in eine niedrigere Schwingung.

Manchmal schaut der Künder bei der Nachkorrektur einer Passage noch zusätzlich ein anderes Botschaftsthema, das mit dem bisherigen nur teilweise etwas gemeinsam hat, doch zum weitsichtigen geistigen Verstehen des vorherigen Themas sehr wichtig wäre. Nun wägt er kurz ab und entscheidet, ob er einen Botschaftszusatz aufnehmen will oder nicht. Wenn er sich dafür entscheidet, dann weiß er aus seiner langjährigen Erfahrung mit dem Inneren Wort Gottes, dass dadurch die bisherige Beschreibung weiter nach hinten rutscht und der Botschaftsfluss wieder einmal auseinander gerissen wird - wie das schon oft bei langen Gottesoffenbarungen geschehen ist.

Es ist auch möglich, dass er nach dem Erwachen Bilder von einer bereits am Vortag erhaltenen göttlichen Aussage schaut, die diese noch erweitern bzw. eine noch deutlichere Beschreibung eines sehr wichtigen Themas vermitteln, das für geistig suchende Menschen völlig neu ist, weil sie über andere Künder noch keinerlei Wissen darüber aus einer erweiterten kosmischen Perspektive erhalten haben oder falsch belehrt wurden. Über solche geistigen Neuheiten freut sich der Künder sehr und ist dem Gottesgeist immer dankbar. Wenn er nach dem Frühstück dazukommt, die Beschreibung der geschauten Bilder vom Gottesgeist zu erbitten, dann führt ihn seine Seele genau zu der Botschaftsstelle, in die der Zusatz einzuflechten ist. Vielleicht könnt ihr nun erkennen, wie wichtig es ist, dass sich der Mensch und seine Seele in höherer Schwingung befinden, denn nur dann ist es dem Gottesgeist möglich, mit ihm einen wertvollen geistigen Verbund zu bilden, so wie ein eingespieltes Team, das einfallsreich und schaffensfreudig in einem Lebensbereich zusammenarbeitet.

55 Doch manchmal verzweifelt er beim Schreiben, denn er schreibt und schreibt und fragt sich bei einer kurzen Unterbrechung, wann die göttliche Beschreibung endlich fertig sein wird, denn er schaut diese so umfassend im Detail, dass sein Schreiben demnach kein Ende finden würde. Dass eine Gottesbotschaft ins menschliche Bewusstsein ohne Ende fließen kann, das ist für die Menschen und auch für einen himmlischen Künder noch ein unfassbares und unerforschtes geistiges Kriterium, das der Gottesgeist nun über das Bewusstsein des Künders zu beschreiben versucht.

Wenn ein medialer Mensch, in diesem Fall der weit gereifte Künder, aus dem göttlichen Liebestrom entsprechend seines Bewusstseins eine Botschaft empfängt, dann teilt sich ihm der Gottesgeist aus dem himmlischen Evolutionsleben aus seinen Gesetzes- oder Eigenschaftsfacetten mit. Bevor der Gottesgeist eine Botschaft übermittelt, schaut er in das erschlossene seelische Bewusstsein des Künders und daraus erkennt er, wie viele himmlische Evolutionsinformationen bzw. Gesetzes- oder Eigenschaftsfacetten im Einklang mit seinem menschlichen Bewusstsein schwingen. Danach richtet sich der Gottesgeist, bevor er dem Künder eine Botschaft über ein bestimmtes Thema übermittelt. Aus dem Wissensvolumen seines seelischen und menschlichen Bewusstseins stellt er in kürzester Zeit ein Übermittlungsthema zusammen, das er dann dem Künder über seine Seele ins Oberbewusstsein überträgt.

Es kam auf Erden nur selten vor, dass ein medialer Mensch geistig so weit gereift war, dass durch die stundenlange Aufnahme der göttlichen Übermittlung sein menschliches Bewusstsein in eine derart hohe Schwingung versetzt wurde, dass sich die darin enthaltene Wissensfülle mit seinem seelischen Bewusstsein verknüpfen konnte. Das geschieht folgendermaßen: Der mediale Mensch schaut auf einmal ein geniales himmlisches Wissen in Bildern, es sind Auszüge aus dem Evolutionsleben himmlischer Wesen. Diese menschliche Bewusstseinsöffnung ermöglicht dem Künder ein unerschöpfliches Wissen aus der himmlischen Quelle anzuziehen. In dieser Phase schaut er immer neue Bilder aus dem himmlischen Evolutionsleben, und das nimmt kein Ende, weil die Wissensfülle seinem seelischen Bewusstsein schon bekannt ist und es der Seele durch den himmlischen, hoch schwingenden Liebestrom möglich ist, immer neue Abrufungen aus der himmlischen Quelle magnetisch anzuziehen bzw. daraus zu schöpfen, ohne dass der Gottesgeist dabei einzugreifen braucht. Immer neue Evolutionserklärungen fließen in sein menschliches Bewusstsein ein und er schreibt sie fortlaufend auf. In diesem Zustand der geistigen Verklärung merkt er, dass die göttliche Mitteilung kein Ende nimmt und er Tag und Nacht aus dem himmlischen Liebestrom schöpfen könnte, weil die himmlische Fülle immer neue geistige Wissensaspekte übermittelt, die wie Puzzlestücke miteinander verknüpft sind. Ist ein kleiner Wissensteil von einem großen Evolutionsbild übermittelt worden, dann zieht das seelische Bewusstsein ein weiteres dazugehöriges Puzzleteil mit einem erweiterten Wissen magnetisch an, und dieser geistige Vorgang geht so lange weiter, bis der Mensch selbstverantwortlich entscheidet, dass es nun gut wäre, mit dem inneren Schöpfen aufzuhören bzw. den himmlischen Liebestrom zu unterbrechen. Wenn nun der mediale Mensch das Innere Wort beenden möchte, dann schaltet sich in diesem Moment der Gottesgeist über den seelischen Wesenskern dazu und übermittelt ihm das Schlusswort oder, wenn die göttliche Botschaft über einen himmlischen Lichtboten erfolgte, dann spricht dieser noch einige Schlussworte an den Künder bzw. an die Leser der Liebetröpfchen.

Doch wenn es sich um eine Kurzbotschaft handelt, wobei sich des Künders Bewusstsein nur für kurze Zeit im göttlichen Liebestrom befindet und deshalb noch nicht mit seinem seelischen Bewusstsein energetisch völlig verknüpft ist, dann kann ihm der Gottesgeist über den seelischen Wesenskern nur wenig Wissen aus einer himmlischen Evolutionseigenschaft übermitteln. Wenn sich aber der Künder länger in einem verklärten Zustand befindet, dann spricht der Gottesgeist aus dem Seelen-Wesenskern nicht dazwischen, weil sonst der Übermittlungsfluss aus einem himmlischen Evolutionspuzzle unterbrochen wäre und das bedeutet, dass einige wichtige Gesetzesaussagen fehlen würden. Darum überlässt es der Gottesgeist dem Künder selbst, den einfließenden Liebestrom in seinem Bewusstsein zu stoppen.

Himmlische Wesen haben immer die Möglichkeit, so lange sie wollen, selbstständig Wissen aus der göttlichen Quelle zu schöpfen, und dies geschieht ohne Rücksprache mit dem Gottesgeist, weil sie selbstständige, freie Wesen sind. Ihr Bewusstsein ist so weit gereift, dass sie selbstständig aus dem größten genialen himmlischen Speicher (die Urzentralsonne-Gottheit) schöpfen können. Doch dies ist ihnen nur bis zur Stufe ihrer eigenen Bewusstseinsschwingung möglich. Darüber hinaus können sie kein Wissen beziehen, weil ihr Bewusstsein sonst damit überfordert wäre und die Wissensübermittlungen mit höherer Schwingung in ihnen ein Missverstehen auslösen würden. Darum können die himmlischen Wesen aus der unerschöpflichen göttlichen Quelle nur ein Wissen schöpfen, das ihrem Evolutionsstand angepasst ist.

60 So ist das auch bei einem himmlischen Künder auf Erden. Er kann nur jenes Wissen aus der himmlischen Quelle beziehen, das seinem seelischen und menschlichen Bewusstsein entspricht bzw. das er verarbeiten und geistig einordnen kann, doch nicht darüber hinaus. Weil die Fülle und Aussagekraft der göttlichen Übermittlung bzw. das Schöpfen aus der göttlichen Quelle mit dieser himmlischen Gesetzmäßigkeit verbunden ist, ist es für einen Künder sehr wesentlich und wichtig, dass er durch beständige Selbsterkenntnisbemühungen bzw. Bereinigung seiner Fehler und Schwächen (Ungesetzmäßigkeiten) ein hohes menschliches und vor allem seelisches Bewusstsein erreicht. Dann kann er durch seine hohe Seelenschwingung nicht nur sehr schnell geistig reifen, sondern auch aus vielen himmlischen Eigenschaftsfacetten seelisch schöpfen, und dieses Wissen wird vom Gottesgeist bzw. den reinen himmlischen Wesen kontrolliert ins menschliche Bewusstsein übertragen.

Wenn ein Künder vom unsichtbaren Geschehen bzw. von den wichtigen Übermittlungskriterien des Inneren Wortes weiß, dann stellt sich sein Bewusstsein darauf ein, und er wird den richtigen Moment abwarten und wählen, wann er eine überlange Botschaftsaufnahme aus der himmlischen Quelle beenden möchte, weil er von innen spürt, dass er von diesem Teilstück schon das wesentliche Wissen aufnehmen konnte. Doch den richtigen Moment dafür zu finden, das ist für einen weit gereiften Künder nicht so einfach, weil er sich so manches geschaute geniale Wissen aus den himmlischen Evolutionsgesetzen nicht entgehen lassen möchte. Darum kann er sich nur schwer vom fließenden göttlichen Liebestrom trennen. Er weiß intuitiv, dass er nur selten in den Zustand einer stundenlangen Botschaftsaufnahme kommt, weil er am Tag noch andere Lebensaufgaben zu erfüllen hat, und deshalb drängt er sich selbst in der verklärten geistigen Phase, damit er immer weiter neue himmlische Wissensbausteine in sein Bewusstsein anziehen kann. Das versteht der Gottesgeist. Doch er warnt ihn ab und zu aus Fürsorge, sich nicht zu oft in diesem geistig verklärten Zustand aufzuhalten, da er durch die große Strapaze der langen inneren Anspannung mögliche Gesundheitsstörungen riskiert.

Wie ihr nun daraus erkennen könnt, sind die Mitteilungen des Gottesgeistes ein ständig abrufbarer Wissensfluss aus den himmlischen Evolutionsgesetzen seiner unerschöpflichen universellen Quelle, die wir Lebenseigenschaften nennen. Wer als Künder so weit gekommen ist, dass er den himmlischen Liebestrom stundenlang ohne Unterbrechung aufnehmen kann, dem öffnen sich die himmlischen Schleusen zu den Evolutionseigenschaften der himmlischen Wesen. Doch auch die himmlischen Wesen können bei der Erschließung eines neuen himmlischen Eigenschaftspuzzles nur dann aus der Urzentralsonne bzw. der unpersönlichen Gottheit das Wissen in ihr Bewusstsein abrufen, wenn ihre Lichtpartikel so weit gereift sind, dass sie sich dafür öffnen können. Erst dann ist es ihnen möglich, die Wissensaspekte zu verstehen und nachzuleben.

Doch bei einem weit gereiften himmlischen Künder, durch den der Gottesgeist die tiefgründige Beschreibung eines himmlischen Gesetzesbausteins weitergeben konnte - dessen Seele sich im Heilsplan auf dieser Erde inkarniert hat - sind schon die meisten himmlischen Evolutionsgesetze im himmlischen Sein erschlossen worden. Deshalb kann der Gottesgeist aus seinem seelischen Bewusstsein zur Übermittlung eines Evolutionsgesetzes aus dem Vollen schöpfen bzw. ihm ist es möglich, neue, für die Menschen noch unbekannte Wissensaspekte aus seiner himmlischen Quelle abzurufen und dann mit der Hilfe reiner Lichtwesen (Kontrollwesen) ins menschliche Bewusstsein einzuschleusen. Das ist ein großer Vorteil für den Gottesgeist und auch für die Seele des medialen Menschen, die sich dadurch viel schneller von Ungesetzmäßigkeiten reinigen kann.


Wenn ein medialer, auf Gott gut ausgerichteter Künder den göttlichen Liebestrom in sein menschliches Bewusstsein aufzunehmen beginnt - er hat sich vorher durch sein intensives Herzensgebet und seine innere liebevolle Verbindung mit dem Gottesgeist in eine hohe seelische und menschliche Schwingung versetzen können - dann schaut er anfänglich nur wenige Details bzw. einen kleinen, noch undeutlichen Umriss von der göttlichen Mitteilung. Erst wenn der himmlische Künder so weit im menschlichen und seelischen Bewusstsein gereift ist, dass er konzentriert die hohe Lichtschwingung des Liebegeistes über mehrere Stunden halten kann, sodass der göttliche Liebestrom Gottes ungehindert durch ihn fließen kann bzw. viele himmlische Botschaftsaussagen die menschliche Barriere überwinden können, dann schaut er wesentlich klarer als in einer kurzen göttlichen Offenbarung eine Vielzahl überwältigender Bilder, mit Erklärungen aus der gigantischen universellen Weisheitsfülle und Einzelheiten über Gesetzeseigenschaften aus dem Evolutionsleben der himmlischen Wesen. Er ist davon fasziniert, doch dieses glückselige Erleben kann für einen Künder gefährlich sein und ihm gesundheitliche Probleme bereiten.

65 Das ist so zu verstehen: Wenn der Künder durch die stundenlange Gotteswortaufnahme an dem selten erlebten, kostbaren und glückseligen Punkt angelangt ist, an dem er wieder von der gigantischen Wissensfülle überwältig ist und Teile davon verstehen kann, dann kommt er in die Versuchung, das Gotteswort weiter zu halten, obwohl seine Konzentration schon beträchtlich nachgelassen hat und seine Zellen durch die lange starke Anspannung eine Entspannung verlangen. Das kann bei Überstrapazierung des Nervensystems und der Muskeln zu Gesundheitsstörungen führen, darum rät ihm der Gottesgeist immer wieder dazu, Pausen einzulegen.

Wenn der Künder lange aus der himmlischen Quelle schöpft, dann sind seine Zellen aber in keiner Weise müde oder entkräftet, sondern das Gegenteil ist der Fall, weil sie mit vielen göttlichen Energien angereichert wurden. Doch die Nerven und Muskeln werden dabei sehr angespannt und sollten sich nach einiger Zeit wieder entspannen, damit die göttlichen Energien ungehindert in alle Körperteile fließen können.

Vielleicht könnt ihr nun verstehen, warum sich der Künder manchmal selbst durch das Aufnehmen des Gotteswortes übernimmt. Er schaut aus dem Liebestrom die kostbaren himmlischen Weisheitsperlen und möchte sie an die geistig suchenden Menschen weitergeben, damit sie das kosmische Leben besser verstehen und dass es ihnen verständlicher wird, warum sie sich selbst kennenlernen und ändern sollten, wenn sie wieder ins unerschöpfliche, geniale himmlische Leben zurückkehren wollen. Dass weit gereifte Künder öfter das Maß ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit übergehen, das ist normal, weil sie sich oft selbst vergessen, um anderen selbstlos zu helfen.

Wahrlich, oft geht der Künder der himmlischen Liebetröpfchen über seine körperliche Leistungsgrenze hinaus. Er hält sich zu lange im Liebestrom auf, und wegen der großen Anspannung kommen seine Zellen in Aufruhr und wünschen sich nichts sehnlicher als eine Entspannung. Doch der Künder, der weit ins geistige himmlische Leben hineinschauen kann und dem auch bewusst ist, welche große Bedeutung diese himmlische Wissensfülle für die Menschheit hat, gibt nicht so schnell auf, um diese zu schöpfen und weiterzugeben, deshalb überstrapaziert er seine Nerven bzw. Körperzellen. Darum rät ihm der Gottesgeist dazwischen Pausen einzulegen oder sich vom Liebestrom zu trennen. Doch er selbst ist der Steuermann und ist deshalb für die Folgen der körperlichen Überstrapazierung selbst verantwortlich, so er zu oft über seine Leistungsgrenze hinausgeht.

Nun habt ihr wieder neue Aspekte über das Innere Wort Gottes erfahren. Es sind Puzzleteile aus dem ewigen Leben der himmlischen Wesen und kleine Bausteine für das menschliche Leben, die vom Gottesgeist miteinander verknüpft werden, damit ihr das unfassbare und noch unerforschte Geschehen einer göttlichen Mitteilung etwas mehr verstehen und besser einordnen könnt.


70 Wie ihr nun erfahren konntet, ist Gott, der Liebegeist, ein abrufbarer, immerwährend fließender und gebender Liebestrom aus der himmlischen Quelle, dem Zentrum allen universellen Lebens. Wenn ein Künder das göttliche Liebewort erbittet, dann verströmt sich der Liebestrom aus der himmlischen Urzentralsonne, dem universellen pulsierenden Herzen der unpersönlichen Gottheit, über Lichtkanäle in den Lebenskern der inkarnierten Seele. Von dort findet er nach und nach Einlass ins menschliche Bewusstsein des Künders. Das heißt, den göttlichen Liebestrom aus der himmlischen Quelle über die Seele ins menschliche Oberbewusstsein steuern reine himmlische Wesen, und sie bemühen sich, ihn und den Botschaftsinhalt zu kontrollieren, damit sich nichts Unreines bzw. Ungesetzmäßiges aus der Seele oder aus den Gehirnspeicherungen in das Gotteswort dazumischt. Seinen immerwährend fließenden himmlischen Liebestrom hält der Gottesgeist bei der Wortaufnahme des Künders nie an, weil er dies ihm selbst überlässt - wie ihr es schon erfahren habt. Ein Künder kann den Liebestrom nach seinem eigenen Empfinden stoppen, vor allem dann, wenn er von innen fühlt, dass die göttliche Aussage bzw. das Thema nun am Ende sein könnte und er selbst kein neues Thema oder eine Vertiefung der göttlichen Aussage mehr empfangen möchte, oder er ist nicht mehr in der Lage konzentriert nach innen zu hören und die göttlichen Aussagen aufzuschreiben.

Wie ihr aus der Schilderung auch erkennen konntet, ist der Liebegeist Gottes im himmlischen Liebestrom ein freier Geist des ewigen Lebens. Er wird nie ein himmlisches Wesen dazu zwingen, seine Mitteilung zu Ende zu hören oder alle seine angebotenen Mitteilungsbilder anzuschauen. Genauso geschieht es bei himmlischen Kündern, die frei sein himmlisches Wort empfangen und auch frei beenden können. Das ist unsere himmlische Freiheit - und in dieser freien Lebensweise erwarten wir euch bald.


Des Künders Seele sieht öfter in der Nacht die Möglichkeit, eine Stelle der bereits empfangenen Gottesbotschaft wieder zu vertiefen, weil diese in sich noch alle gespeicherten Passagen der göttlichen Offenbarung vom Vortag genau durchschaut und dabei erkennt, dass es noch einige Botschaftsstellen gibt, die aus ihrem erschlossenen Bewusstsein tiefgründiger bzw. ausführlicher zu beschreiben wären als es das menschliche Bewusstsein schriftlich wiedergegeben hat. Deshalb bittet diese nachts den Gottesgeist in ihrem Lebenskern um eine Erweiterung der Botschaft, und ihre herzliche Bitte wird er ihr nie verwehren, weil er genau weiß, wie schwer es geistig suchende Menschen haben, an brauchbare und nützliche göttliche Wissensübermittlungen heranzukommen.

Die Seele des Künders weiß, wie schwer es ihr Mensch hat sich im irdischen Leben geistig weiter zu entwickeln, weil er öfter mit Schwierigkeiten und Problemen anderer Menschen in Berührung kommt und sich dann damit auseinandersetzen muss. Sie weiß vom Gottesgeist auch, dass auf ihren Menschen immer Gefahren lauern, die verhindern könnten, dass er aus seiner hohen Schwingung gerät und es ihm dann nicht mehr möglich wäre, das göttliche Wissen aus der himmlischen Quelle zu schöpfen. Deshalb stützt der Gottesgeist einen standhaften Künder bei der Botschaftsübermittlung immer mit seinen Kräften aus dem seelischen Lebenskern, damit dieser hoch schwingt und er ihm viele Gesetzmäßigkeiten des himmlischen Lebens übermitteln kann.

Leider gelang es bisher nur wenigen Kündern brauchbares geistiges Wissen aus der unerschöpflichen himmlischen Fülle hervorzubringen. Der Gottesgeist konnte in den vergangenen Jahrtausenden nur über wenige Künder einige himmlische Gesetzeseigenschaften und kosmische Vorgänge aus verschiedenen Perspektiven tiefgründig beschreiben, damit es die rückkehrwilligen Menschen und ihre Seelen leichter haben, sich auf das himmlische Leben umzuorientieren, um sich durch ihre Veredelung geistig weiter entwickeln zu können.

75 Wahrlich, die gottverbundene Menschheit hatte bis zur Gegenwart nur wenige brauchbare Gesetzesaussagen aus dem himmlischen Leben zur Verfügung, und nun sprudeln sie durch des Künders Bewusstsein Tröpfchen für Tröpfchen bzw. eines nach dem anderen hervor und können nun zahlreich und verständlich vom menschlichen Bewusstsein aufgenommen werden. Das ist eine große Freude für die himmlischen Wesen, denn im personenbezogenen Leben dieser Welt sind göttliche Mitteilungen aus dem himmlischen, unpersönlichen Leben noch nie so deutlich den inneren Menschen gegeben worden. Darum ist eine große Freude unter allen himmlischen Wesen und Dankbarkeit den Menschen und ihren Seelen gegenüber, die es trotz massiver Angriffe zahlreicher dunkler Wesen und unbewusst mit ihnen zusammenwirkenden gleichgesinnten Menschen geschafft haben, die Liebetröpfchen an geistig Suchende weiterzugeben.


Dem Künder ist manchmal nicht ganz wohl zumute, wenn er einige Seiten in der vorhandenen Botschaft zurückgeht und dort neu zu lesen beginnt, weil er aus Erfahrung weiß, dass wieder neue Botschaftszusätze auf ihn warten und er das Ende der Botschaft nicht erkennen kann. Immer wieder empfängt und erfährt er durch das Innere Wort Gottes etwas geistig Neues und baut die geistige Vertiefung in eine vorhandene Passage ein. Doch dabei kommt der göttliche Fluss einer bereits gegebenen Beschreibung ins Stocken bzw. der Text rutscht nach hinten, weil wichtige Aussagen des Gottesgeistes noch dazwischen eingeflochten wurden.

Wahrlich, so ergeht es einem Künder, der Tag für Tag sein Leben dem universellen Herzen, Gott im Ich Bin, anvertraut, ohne dass er jemals von ihm einen Druck für seine sehr verantwortungsvolle himmlische Aufgabe verspürt. Er ist frei und bleibt bis zum Lebensende ein freies Wesen. Und wenn er zu Gott sagt, er möchte sich eine Aufnahmepause auf unbestimmte Zeit gönnen, dann wird sie ihm vom Gottesgeist immer gewährt.

Die Aufnahmepause hat er sich schon öfters gegönnt, doch wenn er zu lange pausiert, dann meldet sich seine Seele zu Wort, die damit nicht einverstanden ist, denn sie sieht eine große Gefahr, wenn er länger kein Inneres Wort Gottes aufnimmt. Sie würde dadurch nach und nach ihre hohe Schwingung verlieren und das bedeutet für ihren Menschen, dass auch er niedriger schwingt, weil sie ihm nachts weniger göttliche Energien übertragen kann, da ihr Lebenskern wegen seiner niedrigeren Tagesschwingung vom Gottesgeist aus der Urzentralsonne weniger Kräfte anziehen kann. Die Folge davon könnte sein, dass es dem Künder nicht mehr möglich wäre das Innere Wort aufzunehmen, und das wäre tragisch für seine weit entwickelte Seele, deren Mensch schon so viel geistiges Wissen durch die Liebebotschaften Gottes hervorgebracht hat.

Das wäre auch für das himmlische und außerhimmlische Leben tragisch, weil aus der himmlischen Urzentralsonne über des Künders sonst hoch schwingenden seelischen Wesenskern keine weiteren zweipoligen Energien mehr in eure irdische Atmosphäre einfließen könnten. Bei jeder Botschaftsaufnahme des Künders fließen über seinen seelischen Lebenskern viele göttliche Energien, und diese werden von himmlischen Wesen zu einem bestimmten Anteil in den atmosphärischen Chronikschichten eures Planeten gespeichert. In dafür vorgesehenen Energiespeichern werden sie dort so lange aufbewahrt, bis sie einmal von außerirdischen und reinen himmlischen Wesen zur Bergung der Menschen, der Natur und zur Hebung der Galaxie aus der Umlaufbahn sowie zu deren Umwandlung in ein höheres Leben benötigt bzw. verwendet werden. Deshalb sind es aus der himmlischen Sicht sehr wichtige und bedeutsame Energien für die Annäherung und spätere Rückführung des außerhimmlischen Lebens in die himmlischen Welten.

80 Doch nicht nur über den Seelen-Lebenskern des Künders fließen bedeutsame Energien hindurch, sondern auch über herzliche innere Menschen aus dem himmlischen Heilsplan, deren Seelen sich in diese Welt zur Schöpfungserrettung und langsamen Rückführung außerhimmlischen Lebens inkarniert haben. Ihre seelischen Lebenskerne sind wertvolle Überträger himmlischer, zweipoliger Energien, und deshalb bittet diese der Gottesgeist, sich öfter in ihrem Inneren zur herzlichen Zwiesprache (Herzensgebeten) mit ihm aufzuhalten, dadurch kann ihre Seele höher schwingen und so über ihren Lebenskern die sehr wertvollen und wichtigen Energien aus der himmlischen Urzentralsonne anziehen. Mit dieser Verhaltensweise setzen sie sich ebenfalls für die Gesamtschöpfung ein und sind an der Rückführung aller gefallenen Wesen beteiligt, und deshalb sind sie aus himmlischer Sicht auch sehr wichtige kosmische Wesen. Diesen selbstlos helfenden Beitrag haben sich ihre inneren Lichtwesen im himmlischen Sein und auch wenig belastete Wesen aus hoch schwingenden, lichtreichen Fallwelten, die nun im irdischen Kleid leben, einmal vorgenommen.

Nun, wenn der Künder mehrere Tage aus verschiedenen Gründen mehr nach außen in die Weltschwingung gezogen wurde und er und seine Seele dadurch niedriger schwingen als sonst, dann hat er wieder die Chance seine Seele in höhere Schwingung zu bringen, indem er öfter am Tage herzlich betet. So aktiviert er die Liebeströme in ihr, und aus diesem Grund schwingt ihr Lebenskern immer höher und höher, sodass für sie der Moment kommt, in dem sie genau spürt, dass ihr Wesenskern und ihre Lichtpartikel jetzt die benötigte hohe Schwingung wieder erreicht haben. In diesem Moment gibt sie ihrem Menschen Impulse, die ihm mitteilen, dass er wieder in der Lage wäre das Gotteswort aufzunehmen.

Sie stützt ihn mit Bildern und Impulsen und führt ihn immer näher zum Inneren Wort, indem sie ihm auf der Gefühlsebene mitteilt, sich immer mehr von weltlichen Schwingungen fernzuhalten und dass es für ihn nun besser wäre, sich mehr in der inneren und äußeren Stille aufzuhalten. Sie lässt ihm von innen mit Empfindungen und Gefühlen deutlich spüren, dass es nun gut wäre, wenn er sich öfter am Tag mit Gott, fürbittend für das himmlisch abgefallene Leben, herzlich verbinden würde. Das heißt, sie gibt ihm die Impulse, sich noch mehr bewusst zu werden, dass es für sie und ihn energetisch sehr gewinnbringend wäre, mit Gott in zartfühlender Weise bzw. mit liebevollen Gedanken zu kommunizieren. Sie erinnert ihn daran, dass auch seine herzliche Dankbarkeit Gott gegenüber nicht fehlen sollte, denn durch das dankbare Verhalten eines Wesens dem universellen Liebegeist gegenüber wird in dessen himmlischem Herzen große Freude entfacht und diese erzeugt wiederum Kräfte, die dann ergiebig aus der himmlischen Urzentralsonne auf Lichtbahnen zu dem Wesen fließen, das ihm einen herzlichen Dank aus seinem seelischen Herzen zugesendet hat.

Könnt ihr euch diese wunderbare Möglichkeit der himmlischen Wesen, mehr Lebensenergien zu erhalten, vorstellen und auch den dahinter liegenden tiefen Sinn des göttlichen Gesetzes verstehen? Wenn ja, dann werdet ihr selbst auch das Angebot aus dem himmlischen Leben zu eurer eigenen Energiebereicherung nutzen wollen. Doch wisset: Einem Menschen gelingt es nur dann, die Liebeenergien aus der himmlischen Quelle anzuziehen, wenn er seinen Dank wirklich tief empfindend aus seinem seelischen Herzen Gott zuspricht.

Auf diese Weise aktivieren gottverbundene Menschen sowie auch der Künder immer mehr den Lebenskern ihrer Seele und ebenso ihre Lichtpartikel, die dann höher schwingen und vom Lebenskern immer mehr Energien anziehen können. Das bedeutet, dass dann die menschlichen Zellen mit ergiebigen neuen Kräften belebt werden können und sich der Mensch dadurch viel wohler fühlt. So eine Lebensausrichtung verschafft der Seele eines Künders die notwendige hohe Lichtschwingung - die sie schon öfter erreicht hat - damit der Liebestrom Gottes mit einer Botschaft aus dem himmlischen Sein ungehindert über sie ins menschliche Bewusstsein fließen kann.

85 Die geistig gereifte Seele eines Künders weiß genau, zu welcher Zeit ihr Mensch und auch sie bei der Inspiration außer Gefahr sind, von aufdringlichen, erdgebundenen Seelen Mitteilungen zu empfangen. Das ist für ihn und zugleich auch für sie ein Rückhalt und der beste Schutz, so er sich auf seine inneren Empfindungen und Gefühle vor der Aufnahme des inneren Gotteswortes konzentriert bzw. sie zum Selbstschutz wahrnimmt. Ein erfahrener Künder wie er begibt sich zur Aufnahme des Gotteswortes nicht in sein Inneres, bevor er nicht deutlich von innen spürt, dass er von seiner Seele vollkommen mit Energien umhüllt ist. Dieses Verhalten gibt beiden in dieser dunklen Welt die Gewissheit und Sicherheit des göttlichen Schutzes, aber auch dass ihre Wahrnehmung der Impulse und Bilder - die zuerst ins seelische Bewusstsein und dann durch die seelische Übertragung im menschlichen Oberbewusstsein ankommen - aus der himmlischen Quelle stammen. Diesen Vorgang unterstützt der Gottesgeist mit seinen Liebekräften und schützt zudem den Seelenkanal bei der Übertragung des Inneren Gotteswortes.

Vor und hinter dem Künder stehen meistens mehrere reine himmlische Lichtwesen und filtern die Geräusche aus seiner Umgebung bzw. weisen diese mit GedankenLichtbündeln ab, damit diese die Aufnahme des göttlichen Wortes nicht stören. Sie begleiten ihn in allen Lebenssituationen, auch dann, wenn er keine Botschaft empfängt. Sie sind als Schutzwesen deshalb so zahlreich bei ihm anwesend, weil er sich ständig in der Gefahr befindet, sein Leben durch Unachtsamkeit oder Böswilligkeit anderer zu verlieren.

Es gibt viele niedrig schwingende Menschen, die täglich unbewusst leben und sich in einem hohen Lärmpegel wohlfühlen, und dies ist auch der Fall, wenn sie ein Fahrzeug im Straßenverkehr lenken. Sie werden oft von dunklen, erdgebundenen Wesen, die sich in ihrer Aura befinden, zum schnellen Fahren verführt. Dabei schätzen diese leichtsinnigen Menschen die Gefahr nicht richtig ein, was sie durch ihr schnelles oder rücksichtloses Autofahren Schlimmes verursachen könnten. Mit den unzähligen Gefahrensituationen in dieser grobstofflichen Welt, die oft von den Beeinflussungen dunkler Seelen ausgehen, müssen leider alle Menschen ohne Ausnahme leben.

Der Gottesgeist spricht etwas an, das viele gottverbundene Menschen falsch einschätzen. In dieser Welt befinden sich leider nur wenige innere Menschen in der erforderlichen höheren Schwingung, sodass himmlische Schutzwesen sie immer vor Gefahren schützen können. Wenn es zu einem schweren Unfall kommt, dann ist das für die vom Schicksal getroffenen Menschen, aber auch für den Gottesgeist und die reinen himmlischen Wesen als Schutzwesen, sehr schlimm. Sie wollen euch immer helfen, doch in manch einer Situation ist ihnen das nicht mehr möglich, weil eure niedrige Schwingung z.B. durch den hohen Lärmpegel im Fahrzeug oder disharmonische Gespräche oder schlechte Stimmung es nicht zulässt, dass sie euch in einer Gefahr beistehen bzw. näher an euch herankommen.

Ein schweres Schicksal trifft oft niedrig schwingende, gottlose Menschen, die nur auf diese Welt ausgerichtet leben und deren Seele schon lange keinen göttlichen Beistand mehr haben will. Es halten sich nur solche Schutzwesen in der Nähe dieser Menschen auf, die sie nach vorheriger jenseitiger Absprache begleiten, um ihnen die Welttüren zu öffnen, nämlich dort, wo auch sie sich mit ihnen aufhalten wollen. Diese schwer belasteten jenseitigen Schutzwesen haben keinen Weitblick für äußere Gefahrensituationen und erkennen im Voraus nicht, dass sich ihr Mensch in der Gefahr befindet einen schlimmen Unfall zu verursachen oder darin verwickelt zu werden, deshalb tun sie sich schwer ihren weltbezogenen Menschen zu schützen.

90 Dagegen haben die reinen himmlischen Wesen mehr Möglichkeiten einen höher schwingenden Menschen mit einer lichten Seele zu schützen, denn die Lichtwesen sind bei ihrer irdischen Aufgabe ständig mit dem Gottesgeist im Inneren verbunden. Er hat den größten Weitblick für irdische oder kosmische Gefahren und teilt ihnen mit, wenn ihrem Schützling eine Gefahr drohen sollte. Sie haben die Möglichkeit, einen auf Gott ausgerichteten Menschen über seine Seele aus einer Gefahrensituation herauszuführen oder sich schützend vor ihn zu stellen, sodass er bei einem schweren Autounfall oder bei anderen gefährlichen Unfällen nur leichte Verletzungen davonträgt, die aber ein niedrig schwingender, schwer belasteter Mensch nicht überleben würde.


Der Gottesgeist lässt euch wissen, dass der Künder mehrere Schutzwesen in seiner Nähe hat, die sich ständig abwechseln und ihn beim Autofahren und bei allem was er tut begleiten, weil er eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe für die Gesamtschöpfung freiwillig übernommen hat. Sein seelisches Bewusstsein ist schon so weit geistig entwickelt, dass er das Innere Gotteswort in zahlreichen Facetten aus dem himmlischen Gesetzesleben aufnehmen kann, und deshalb ist er aus der himmlischen Sicht für die rückkehrwilligen, jedoch tief vom himmlischen Sein abgefallenen Wesen ein wichtiger Mitteilungskanal, um früher ins Himmelreich zurückzukehren. Das wird er so lange sein, wie er diese Aufgabe ausführen möchte.

Doch er wird in keiner Weise anderen Menschen oder jenseitigen Wesen gegenüber bevorzugt, weil sonst die himmlische Gerechtigkeit missachtet werden würde. Ihm wird nur deshalb mehr Schutz vom Gottesgeist gewährt, weil er durch seine himmlische Aufgabe für unzählige erdgebundene, finstere Wesen ein Dorn im Auge ist. Sie sind immer hinter ihm her und denken sich neue, unschöne Angriffe gegen ihn aus und gehen über ihresgleichen Menschen auf ihn mit Intrigen und unwahren Beschimpfungen los. Vieles hat er durch wechselhafte, launische und chaotische Menschen schon überstehen müssen, und diese ungerechtfertigten Verletzungen hatten ihm im Herzen oft sehr weh getan, am meisten von den Menschen, die er im Herzen liebte oder als Freunde schätzte. Damit er solchen Angriffen möglichst aus dem Wege gehen bzw. die drohende Gefahr zum Selbstschutz im Inneren erkennt und umgehen kann, deshalb sind mehrere Schutzwesen bei ihm anwesend.

Doch eine hundertprozentige Sicherheit im Leben bzw. den immerwährenden Schutz zu jeder Tageszeit kann ihm der Gottesgeist nicht gewähren, weil jeder Mensch in dieser Welt jeden Moment unvorhergesehenen Gefahren ausgesetzt sein kann und manchmal trotz innerer Warnimpulse unvorsichtig wird und eine gefährliche Situation falsch einschätzt. Deshalb kann es passieren, dass die himmlischen Schutzwesen nicht imstande sind den Menschen zu schützen, und das hat auch der Künder schon mehrmals bitter und schmerzlich erfahren müssen.

Auch wenn den Künder mehrere Schutzwesen auf Schritt und Tritt begleiten, wird er von ihnen nie mit Impulsen beeinflusst, dass er dieses oder jenes unbedingt tun soll, so wie sich die Wesen aus dem Fall bei ihren Schützlingen immer aufdrängen. Diese sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass sie sich damit selbst belasten, denn eine eigenwillige, starke Beeinflussung eines Menschen mit vielen Gedankenimpulsen in sein Oberbewusstsein, auch wenn diese auf seinen Schutz ausgerichtet sind, verstößt nach dem himmlischen Gesetz gegen die Freiheit eines Wesens.

95 Bitte betrachtet die himmlische Gesetzmäßigkeit der Freiheit noch einmal genauer und kosmisch weitsichtiger. Dazu bietet euch der Gottesgeist noch etwas zum Nachdenken an, denn die meisten Gottgläubigen sind bezüglich des Schutzes durch jenseitige Wesen und über das himmlische Freiheitsgesetz falsch informiert bzw. gehen von falschen Voraussetzungen aus.

Wenn sich ein tief gefallenes Wesen aus dem Familien- oder Bekanntenkreis wieder inkarnieren will - es sind feinstoffliche Wesen, die im erdgebundenen Jenseits eine größere oder kleinere Gruppe bilden und immer in der Nähe ihrer inkarnierten Angehörigen verweilen, weil sie durch den Eintritt in ihre Aura mit ihnen das irdische Leben genießen wollen - dann sprechen sie sich kurz vor der Einverleibung darüber ab, wie sie gemeinsam vorgehen und schützend wirken wollen. So besprechen sich auch gebundene religiöse Wesen mit den führenden Geistlichen und anderen Zugehörigen ihrer jenseitigen religiösen Organisation, bevor sie sich inkarnieren. Die zur Inkarnation gehende Seele weiß im Voraus, wenn ihrem Menschen in der Welt eine Gefahr droht, dass ihm dann die bekannten jenseitigen Wesen aus dem erdgebundenen Jenseits durchdringende Warnimpulse zum Schutz in seine menschlichen Gehirnströme eingeben, doch eine gesetzmäßige Möglichkeit wollen sie nicht wahrnehmen.

Das seelische Bewusstsein dieser Wesen ist für zweipolige himmlische Ströme aus ihrem Wesens-Lebenskern wegen unzähliger ungesetzmäßiger Hüllen verschlossen, und wegen ihrer weltlichen und religiösen Orientierung lehnen sie reine himmlische Lichtwesen zu ihrem Schutz ab. Auch wenn sie sich vor der Inkarnation abgesprochen haben und über den Schutz einig waren, ist das Eindringen der jenseitigen Wesen direkt ins menschliche Gehirn ein unerlaubter Eingriff in die Freiheit eines Menschen und aus himmlischer Sicht ungesetzmäßig, weil dies nicht über die Seele des Menschen geschieht.

Einem himmlischen Schutzwesen ist nur ein warnender Impuls an die Seele jenes Menschen erlaubt, der Gott um Schutz und Beistand im Erdenleben gebeten hat. Sie empfängt in einer menschlichen Gefahrensituation einen göttlichen Impuls entweder aus ihrem Lebenskern oder, wenn ihr Mensch nicht hoch schwingt, über einen oder mehrere Schutzwesen. Diese warnenden Impulse über die Seele sind gesetzmäßig und kommen nur bei denjenigen Menschen an, die ihre Sinne weitgehend auf himmlische Schwingungen ausgerichtet haben. Nur auf diese Weise ist es dem Gottesgeist über reine himmlische Schutzwesen möglich, einem Menschen Schutz und Sicherheit zu gewähren bzw. ihm in einer Gefahrensituation beizustehen. Diese eingeschränkte Möglichkeit ist für einen gottverbundenen Menschen sehr bedauerlich und noch schlimmer für den Gottesgeist, weil er immer darauf ausgerichtet ist, das Leben der Wesen zu schützen und zu bewahren, gleich, ob sich ein Wesen im Himmelreich befindet oder außerhalb lebt.

So schaut in dieser niedrig schwingenden Welt der gesetzmäßige Schutz des Gottesgeistes bzw. der reinen himmlischen Wesen bei einem gottverbundenen Menschen aus. Dies wird vielleicht manche gottverbundene Leser der Liebetröpfchen etwas nachdenklich stimmen, weil sie von anderen Voraussetzungen und Möglichkeiten des Gottesschutzes ausgingen. Bitte seid nicht enttäuscht, wenn ihr nun etwas anderes vom Gottesgeist hörtet.


100 Manche unerfahrene, geistig noch nicht so weit fortgeschrittene Künder sind der falschen Auffassung, dass der Gottesgeist ein universelles Machtwesen sei, der jeden Augenblick einen gottverbundenen Menschen vor einer Gefahr schützen könne, so er es will. Sie glauben auch, dass er etwas Negatives zuließe, damit der Mensch durch das schmerzliche Ereignis seiner Zulassung neue Erkenntnisse gewinnen könne, die seiner Seele auf dem Rückweg ins himmlische Sein nützlich wären. Da diese Künder das himmlische Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und der unpersönlichen Gleichheit noch nicht verstehen können, weil sie noch unfreie, personenbezogene Wesenszüge leben, ist es dem Gottesgeist aus diesem Grund nicht möglich, ihnen Aussagen aus dem himmlischen Freiheitsgesetz zu übermitteln. Darum sind ihre göttlichen Mitteilungen entstellt und vermitteln ein unfreies Gottesbild. Das bedeutet, dass über sie unabsichtlich unwahre und unlogische Mitteilungen verbreitet werden, weil ihre diesbezüglichen seelischen Belastungen bzw. ihre Missachtung der Wesensfreiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit sowie der Verstoß gegen die himmlische Unpersönlichkeit etwas anderes nicht zulassen. Darum kommen über solche Künder immer wieder Botschaften mit unfreien Aussagen, die natürlich gläubige Menschen irritieren oder glauben lassen, dass Gott über unfreie Wesen herrsche und Menschen und jenseitige Wesen jederzeit durch Zulassungen oder Strafen gefügig machen könne.

Wer sich Gott als ein herrschendes Machtwesen vorstellt, der weiß noch nicht, dass er in Wirklichkeit keine Macht ausübt und die Schöpfung sanft, behutsam und mit dem größten Einfühlungsvermögen zum Wohle aller Wesen steuert. Er ist für sie ein liebevoller genialer Begleiter, der stets aus dem Hintergrund seine Hilfe für ihr ewiges Evolutionsleben anbietet, so, wie es ihm einst die himmlischen Wesen bei seiner Erschaffung als Wesensspeicherung übertragen haben.

Darum bittet euch der Gottesgeist: Trennt euch für immer von der falschen Vorstellung, dass er ein mächtiges Wesen ist und willkürlich das Leben der Menschen beeinflusst bzw. darin eingreifen kann und das so oft er es möchte.

Wahrlich, dieses falsche Gottesbild wiegt die unwissenden Gläubigen immer wieder in einer falschen Sicherheit, und deshalb verhalten sie sich in manchen gefährlichen Situationen, die ihnen in dieser Welt immer wieder begegnen, nicht selbstschützend. Durch das trügerische Sicherheitsgefühl in brenzligen Situationen geraten oft übermütige und sich selbst überschätzende gläubige Menschen in schicksalhafte Ereignisse und verstehen dann nicht, warum ihnen Gott nicht schützend beigestanden hat. Doch wenn sie gewusst hätten, dass Gott ihnen in dieser niedrig schwingenden Fallwelt mit anderen Lebensgesetzen nur in einer höheren Schwingung helfen kann, dann hätten manche bestimmt ein höheres Bewusstsein durch die Veränderung ihrer negativen Wesenszüge in positive angesteuert und besser für ihren Schutz gesorgt. Infolgedessen könnten viele Menschen, die durch einen schweren Unfall ums Leben kamen, heute noch leben oder jene, die schwer verletzt wurden, wären mit leichten Verletzungen davongekommen - das ist eine Tatsache aus himmlischer Sicht. Doch leider wiegen sich heute noch viele unwissende gläubige Menschen in dieser unrealen Sicherheit. Der Gottesgeist kann nicht viel dagegen tun und sie nur auf Umwegen über weit gereifte Künder mit Hinweisen darauf aufmerksam machen.

Wahrlich, gläubige Menschen verschiedener Religionen sind bezüglich des göttlichen Schutzes anders belehrt worden, und deswegen ziehen sie oftmals großes Leid an. Durch ihre geistige Unwissenheit und falsche Belehrungen fühlen sie sich irrtümlich in einer unrealen göttlichen Sicherheit. Dadurch leben sie leichtsinnig und tun zu wenig für ihren Schutz, z.B. wenn sie nicht gesicherte, lebensbedrohliche Wege beschreiten oder waghalsig durch unbekannte Landschaften eines fremden Landes wandern oder fahren, wo sie z.B. ausgeraubt werden könnten. Oder sie verrichten Arbeiten mit einem gefährlichen Handwerkszeug ohne Sicherheitsvorkehrungen, wobei sie in einem unaufmerksamen Moment oder einer Ablenkung schwere Verletzungen erleiden können. Sie sind nur deshalb leichtsinnig, weil sie irrtümlich im festen Glauben sind, dass Gott sie immer schützen könne. Doch so mancher musste eines Tages schmerzlich erleben, dass die Tatsache eine andere ist. Vielleicht sind diese nun endlich zum Umdenken bereit und achten zukünftig mehr darauf, selbstschützende Vorkehrungen für ihr Leben zu treffen. Das wünscht ihnen der Gottesgeist sehr in dieser Gefahr bergenden Welt, in der ständig menschliche und seelische Tragödien geschehen.


105 Wie ihr schon beim Lesen bemerkt habt, kommen immer neue göttliche Aussagen hinzu, und die angefangene Botschaftserklärung gerät dadurch immer weiter nach hinten bzw. wird an einer anderen Stelle fortgesetzt. Deswegen bittet euch der Gottesgeist um Verständnis. Er versteht, dass ihr den Botschaftstext eines Themas gerne fortlaufend lesen würdet, doch das ist bei einem weit gereiften Künder wie ihm nicht machbar, weil er ständig aussagekräftige Erweiterungen in seinem Inneren schaut, die er sich nicht entgehen lassen möchte. Er bittet euch, dass ihr euch an der verschobenen göttlichen Übermittlung nicht stört, weil stets neue nahestehende Themen zum größeren geistigen Verstehen hinzugefügt werden. Betrachtet dieses Vorgehen mehr aus einer weitsichtigen Perspektive, da euch der Gottesgeist auf diese Weise immer wieder mit neuen Hinweisen und Wissensperlen aus seiner himmlischen Quelle beschenkt. Wer diese göttliche Übermittlungsart mit ständigen Vertiefungen zu einem Thema ohne inneren Widerstand annehmen kann, der wird vom Gottesgeist herzlich eingeladen weitere Liebetröpfchen zu seiner seelischen und menschlichen Bewusstseinserweiterung zu lesen.

Für viele von euch sind manche göttliche Aussagen noch unbekannt, und deshalb müssen diese erst vom menschlichen Bewusstsein verarbeitet werden. Lehnt sie aus diesem Grund nicht gleich ab, sondern setzt euch mit ihnen zuerst gedanklich auseinander bzw. überdenkt sie in Verbindung mit dem Gottesgeist in euch. Wer Gott in seine Überlegungen mit einbezieht, der aktiviert sein seelisches Herz bzw. bringt es in eine höhere Schwingung. Wenn dies geschieht, dann wird sich eure Seele zu eurem Denken und Einordnen des neuen Wissens dazuschalten und euch über ihre Gefühle zutreffende Impulse zum kosmisch-logischen Verstehen übermitteln. Das ist ein Angebot des Gottesgeistes an euch freie kosmische Wesen. Seid euch auch dessen bewusst, dass euch der Gottesgeist immer mit seinen Liebekräften aus seinem universellen Herzen unterstützt, wenn ihr euch herzlich bemüht, etwas geistig Neues verstehen zu wollen, um dadurch ein erweitertes Bewusstsein zu erschließen.


Ihr inneren Menschen auf dem Weg ins Himmelreich: Bitte denkt auch einmal daran, wie mühevoll die Liebetröpfchen aus der himmlischen Quelle vom Künder zu empfangen und von seinen nahestehenden Herzensfreunden zu korrigieren sind. Bei längerer Aufnahme des Inneren Wortes schreibt der Künder manchmal in einer unkonzentrierten Phase ein nicht dazugehöriges Wort in den Botschaftstext hinein, und dadurch kann der Sinn evtl. undeutlich oder verfälscht werden. Deshalb ist eine Nachkorrektur vom Künder und anschließend von seinen helfenden Herzensfreunden notwendig. Ab und zu kommt es vor, dass eine göttliche Aussage noch zu undeutlich beschrieben wurde, und deshalb fragt der Künder nach einigen Tagen oder Wochen noch einmal beim Gottesgeist an und erhält dazu eine präzise Antwort. Manchmal bekommt er noch eine Botschaftserweiterung mit mehreren Seiten dazu. Übersieht er beim Nachlesen einen grammatischen Fehler oder eine undeutliche Aussage, dann erinnern ihn seine korrigierenden Freunde daran, wenn sie die Botschaft nachlesen, grammatisch richtig stellen und an einigen Stellen ein treffenderes Wort einsetzen, um den tiefen göttlichen Sinn noch deutlicher hervorzuheben. Dies geschieht immer in Absprache mit dem Künder.

Ihre himmlische Aufgabe ist für die herzlichen Helfer in dieser niedrig schwingenden Welt nicht leicht zu bewältigen. Sie sind oftmals viele Tage mit einer langen Botschaft beschäftigt - und das tun sie freiwillig. Sie wurden vorher vom Gottesgeist gefragt, ob sie entsprechend ihrer Begabung diese sehr wertvolle Heilsplanaufgabe für die Gesamtschöpfung bzw. für die Rückführung der gefallenen Wesen erfüllen wollen. Und sie wurden auch vom Gottesgeist darüber aufgeklärt, dass für diese schwierige und verantwortungsvolle Heilsplanaufgabe ihre stetige geistige Entwicklung durch die Aufarbeitung ihrer gröbsten Fehler und Schwächen ganz wichtig wäre. Das heißt, dass ihre Selbsterkenntnis und die Überwindung ihrer erkannten eigensüchtigen, beherrschenden und hochmütigen Wesenszüge vordergründig angegangen werden sollten, mit denen in dieser Welt jeder Mensch mehr oder weniger belastet ist. Der Gottesgeist legt großen Wert darauf, dass die im himmlischen Heilsplan tätigen inneren Menschen vor allem die erwähnten negativen, personenbezogenen Wesenszüge unter ihre Kontrolle bekommen und allmählich davon frei werden, indem sie diese nach und nach bereuen und dem inneren Gottesgeist übergeben, denn die zerstörerischen Gegensatzwesen, die immer noch in ihrem Wahn unverändert weiter gegen das himmlische Leben aus dem erdgebundenen Jenseits wirken und stark mit diesen negativen Eigenschaften belastet sind, können deshalb die gleich oder ähnlich belasteten Menschen auf dieser Wellenlänge gut erreichen und stark beeinflussen. Zum Selbstschutz für ihre Tätigkeit gab ihnen der Gottesgeist viele Ratschläge und bat sie, sich täglich beständig und gut auf ihn auszurichten, damit sie in einer höheren Schwingung sind und er ihnen bei der Korrektur von innen über himmlische Lichtwesen beistehen kann. Ihre gute Ausrichtung ist aber auch dazu wichtig, dass bei der Korrektur höher schwingende Wörter aus ihrem Bewusstsein eingesetzt werden können.

Diese und andere wichtige Kriterien des Gottesgeistes für die Botschaftskorrektur erfüllten leider nicht alle, die vom Gottesgeist angesprochen wurden, deshalb sind nur wenige übrig geblieben und diese erfüllen heute noch nach vielen Jahren freudig ihre himmlische Aufgabe. Es sind herzliche Menschen, die mit dem Künder gut zusammen harmonieren und menschlich eine ziemlich ähnliche Lebensauffassung haben. Dies ist auch erforderlich, damit untereinander eine beständige friedvolle Gesinnung bestehen kann, denn diese begünstigt und unterstützt nicht nur das Innere Wort des Künders, sondern ermöglicht ein herzliches, freundschaftliches Verhältnis untereinander, so wie auch die himmlischen Wesen herzlich und einfühlsam auf ihren Planeten zusammenleben.

110 Der Gottesgeist spricht heute von jenen inneren Menschen, die sich für die Liebetröpfchen herzlich gerne einsetzen. In keiner Weise möchte er sie persönlich hervorheben, denn das entspräche nicht dem himmlischen unpersönlichen Leben. Doch ihre Leistung und Hingabe, mit einem großen Zeitaufwand verbunden, darf er aussprechen, denn das macht er auch gerne bei den himmlischen Wesen.

Im himmlischen Sein berührt und überrascht er aus seinem universellen Herzen immer wieder die himmlischen Wesen mit kleinen freudigen Ermutigungen bei ihrem eifrigen Einsatz bzw. Hilfsdienst, den sie von Herzen für die Gesamtschöpfung leisten. Darüber freuen sie sich immer sehr, denn er schenkt ihnen dabei kleine Überraschungen in Bildern. Sie machen Freudensprünge und sind glücklich darüber, wenn ihnen durch die genialen Einfälle ihres unerschöpflichen Wissens wieder eine neue Schaffung gelungen ist.

Die himmlischen Wesen bedanken sich ganz herzlich beim Gottesgeist, wenn er ihnen auf ihre Anfrage einen genialen, schöpferisch umfassenden Hinweis gab, den sie bei der Erschaffung eines Planeten oder von Anderem benötigt haben. Die himmlischen Wesen wirken immer selbstständig mit mehreren Wesen zusammen und freuen sich, wenn ihnen der Gottesgeist für ihr Wirken einmal einen kleinen Dank und liebevolle Bilder in ihr Bewusstsein übermittelt, da er ihnen auf diese Weise seine herzliche Anerkennung und freudige Teilnahme entgegenbringt. Er freut sich sehr über die himmlischen Wesen, wenn ihnen wieder etwas Schöpferisches für die Allgemeinheit gelungen ist, das dann in das himmlische Evolutionsleben aufgenommen wurde. Dies geschieht dann, wenn sie eine wichtige schöpferische Neuheit in sein Gottheitsbewusstsein übergeben und damit sein Allseins-Bewusstsein erweitern, das er wiederum allen Wesen zur Abrufung und Speicherung zur Verfügung stellt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sich die Ich Bin-Gottheit darüber freut und den Wesen dankbar ist. Doch sie wird ein Wesen niemals vor anderen Wesen persönlich hochheben, weil so eine personenbezogene Eigenschaft im himmlischen Gesetzesleben nicht enthalten ist.

Könnt ihr euch das vorstellen, dass sich der Gottesgeist mit jedem Wesen sehr freut und seine augenblickliche Glückseligkeit mitfühlt?

Heute möchte der Gottesgeist nun einmal den inneren Menschen seine Freude, die seine herzliche Anerkennung, Herzensliebe und Wertschätzung enthält, mit wenigen Worten entgegenbringen, da sie für die geistig suchenden Menschen und Seelen viele bedeutsame Liebetröpfchen aus seiner himmlischen Quelle verfasst haben. Es sind schlichte und einfache Menschen, die viele Erdenjahre große Mühen auf sich genommen haben, um aus dem Hintergrund über das Internet die himmlischen Liebetröpfchen den wissenshungrigen Menschen anzubieten, die in dieser Welt nach logischen und freien Erklärungen für den Sinn ihres Lebens suchen und was sie nach ihrem menschlichen Leben erwartet. Es sind herzliche Menschen, die sich mit dem Künder gut verstehen bzw. so weit geistig gereift sind, dass sie miteinander einen freien und herzlichen Umgang pflegen, ohne dass einer den anderen an sich bindet oder in irgendeiner Weise bedrängt bzw. über ihn bestimmt. Sie bilden miteinander keine religiöse Gruppe, weil sie vom Gottesgeist wissen, dass eine religiöse Gruppierung ein Verstoß gegen das freie und unpersönliche himmlische Leben wäre. Aus ihrem Inneren können sie das logische göttliche Wissen über das freie und unpersönliche Leben der himmlischen Wesen geistig verstehen, gut einordnen und annehmen. Doch sie selbst machten mit religiös unfreien und fanatischen Menschen keine guten Erfahrungen, und deshalb fühlen sie sich als gleichgesinnte Freunde in ihrem geistigen Team sehr wohl, da sie die religiöse und persönliche Freiheit eines jeden schätzen und achten.

115 Der Gottesgeist hat euch in einer anderen Botschaft schon berichtet, dass der Künder in der Kindheit, wegen der Besetzung seines Wohnortes durch eine fremde Kriegsmacht, dazu verpflichtet war eine andere Landessprache zu erlernen. Erst später übersiedelten seine Eltern nach Deutschland, und er besaß in seiner Jugend nur wenige grammatische Kenntnisse dieser Sprache. Deshalb war es anfangs notwendig, dass bei der Korrektur der ersten Botschaften sein unausgereifter Sprachschatz verfeinert wurde, damit der göttliche Sinn durch seine unvollkommene Sprache richtig und aussagefähig hervorkommen konnte. Diese sehr schwierige, zeitaufwändige und mit großen Mühen verbundene himmlische Heilsplanaufgabe, die viel Geduld und Ausdauer eines Menschen benötigte, übernahmen freiwillig mit ihm befreundete herzliche Menschen.

Heute, nach vielen Lernjahren, hat der Künder nun einen verbesserten Sprachschatz, und deshalb kann der Gottesgeist in seinem Oberbewusstsein viele neue und passende Wörter für die Botschaften finden. Das ist jetzt nicht nur für den himmlischen Liebegeist eine große Erleichterung, sondern vor allem für die mit dem Künder zusammenwirkenden herzlichen Freunde, die bei ihrer Botschaftskorrektur nun nicht mehr viele grammatische Verbesserungen vornehmen müssen. Sie wirken stets selbstlos, d.h., sie verlangen für ihre herzlichen Bemühungen keinen Cent. Sie lesen bzw. korrigieren den Botschaftstext mit innerer Freude, und wenn wieder einmal grammatische Verbesserungen vorzunehmen sind, dann beklagen sie sich nicht, weil ihr seelisches Herz in Verbindung mit dem Gottesgeist schwingt. Das soll in dieser Welt der eigensüchtigen und selbstherrlichen Menschen schon etwas heißen. Meistens ist es so, dass sich Menschen für ihre Hilfe etwas bezahlen lassen oder dadurch auf Vorteile spekulieren oder nur deswegen jemandem helfen, damit sie bewundert und mit viel Lob beschenkt werden, wodurch ihre Person wieder einmal in den Mittelpunkt anderer kommen kann.

Wenn nun solche eigensüchtige Menschen von jemand aus ihrem Bekanntenkreis um Hilfe gebeten werden, von dem sie von vornherein wissen, dass sie keine großzügige Entlohnung erhalten werden bzw. nicht viel Geld vorhanden ist, dann haben sie immer die gleichen Ausreden parat: Sie hätten keine Zeit oder sie haben zwei linke Hände und wären für diese Hilfe nicht geeignet. Solche Menschen sieht man nie jemandem selbstlos helfen. Doch wenn sie einmal selbst Hilfe benötigen, dann kann man sehen, wie sie versuchen gutmütige Bekannte mit schönen Worten zu umgarnen, damit sie ihnen natürlich selbstlos helfen. Vielleicht habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Aus der göttlichen Sicht gibt es in dieser Welt nur wenige herzliche Menschen, die anderen Hilfesuchenden gerne selbstlos helfen. Darum spricht der Gottesgeist von der selbstlosen Leistung der Liebetröpfchen-Helfer und will andere damit anspornen, sich auch einmal selbstlos für eine Hilfe zur Verfügung zu stellen. Doch er meint damit nicht, dass ihr im Helfersyndrom zu Dienern jener Menschen werden sollt, die euch nur ausnützen wollen.


Wahrlich, die Leser der Liebetröpfchen sollen vom Gottesgeist wissen, dass hilfsbereite Menschen viele Stunden, Tage und manchmal auch mehrere Wochen beim Schreiben einer langen Botschaft und an deren Korrektur sitzen und ihr Bestes geben. Vielleicht können die Leser nun etwas mehr ihr selbstloses Wirken schätzen.

Viele innere Menschen, die schon seit mehreren Jahren die Liebetröpfchen lesen, spüren aus ihrem Inneren freudig, dass sie der Gottesgeist mit jeder Botschaft wieder mit einigen geistigen Weisheitsperlen zu ihrer Bewusstseinserweiterung und früheren Heimkehr beschenkt hat, und dafür sind sie ihm sehr dankbar. Doch es gibt nicht wenige Leser der Liebetröpfchen, die geistige Neuheiten zwar sehr gerne aufnehmen, doch leider nach dem Lesen die Botschaft ohne eine herzliche innere Rührung und Dankbarkeit Gott und den himmlischen Wesen gegenüber, aus der Hand legen. Wenn sich manche geistig suchende Menschen so herzenskühl beim und nach dem Lesen verhalten, dann kann ihre Seele nicht mit den göttlichen Schwingungen der Botschaft befruchtet werden. Das bedeutet, dass es ihr nicht möglich ist eine höhere Schwingung zu erreichen, wobei diese für ihre frühere Heimkehr so wichtig wäre. Das ist aus himmlischer Sicht sehr schade für sie. Diese Menschen haben sich angewöhnt, eine göttliche Botschaft aus der himmlischen Quelle nur mit dem Verstand zu lesen, ohne dass sie über das göttliche Geschenk ihre herzliche Dankbarkeit und Freude hervorbringen können.

120 Wahrlich, Gott und unzählige himmlische Wesen sowie auch zahlreiche Außerirdische, die im himmlischen Heilsplan mitwirken, bemühen sich, aus den jenseitigen Bereichen unsichtbar alles dafür zu tun, damit geistig suchende Menschen es leichter haben ins himmlische Leben zurückzufinden. Mit ihnen wirken aber auch bewusst oder unbewusst viele herzensgute und geistig gereifte Menschen im Helferverbund zusammen und geben ihr Bestes - so wie die vom Gottesgeist angesprochenen Liebetröpfchen-Helfer. Aus der himmlischen Sicht geben leider nur wenige Leser freudig eine herzliche Rückmeldung an ihre inkarnierten himmlischen Geschwister, dem Liebetröpfchen-Team, weiter, die in dieser gottfernen Welt emsig für sie an den Botschaften tätig sind, damit sie wieder etwas Neues aus der himmlischen Quelle schriftlich verfasst erfahren können.

Der Gottesgeist wollte damit aufzeigen, dass die auf das Himmelreich ausgerichteten Menschen in dieser ungesetzmäßigen Welt erst mit schwierigen Bedingungen und manchmal hinterlistigen äußeren Störfaktoren bösartiger Wesen und deren verbündeten gleichartigen Menschen fertig werden müssen, bevor sie ihre himmlische Aufgabe gut zu Ende bringen können. Wer himmlische Botschaften empfängt bzw. verfasst und sie zum Weitergeben durch seine Korrektur vervollständigt, der hat neben dieser erfüllenden Heilsplanaufgabe aber auch noch seine beruflichen oder privaten Aufgaben zu erledigen. Nicht zu vergessen ist, dass sie in Partnerschaften leben und auch Familienangehörige haben, mit denen sie zusammenkommen wollen. Deshalb schätzen sie jede freie Minute in der Stille als Kostbarkeit zu ihrer Verinnerlichung und auch um ihre Heilsplanaufgabe zu bewältigen. Leider werden sie in dieser schnelllebigen Zeit immer wieder durch Anrufe oder durch Besuche von ihrer Aufgabe abgehalten, deshalb bleibt ihnen oft nur wenig Zeit, um länger über einer Botschaft zu sitzen. Viele Liebetröpfchen wurden schon vom Gottesgeist gegeben bzw. vom Künder aufgenommen und sind schriftlich verfasst worden, doch zur Korrektur haben er und seine Herzensfreunde nicht genügend Zeit zur Verfügung, deshalb ist die Weitergabe der Liebetröpfchen auch nur tröpfchenweise möglich.

Wahrlich, der Gottesgeist würde euch gerne eine größere Anzahl von Botschaften mit verschiedenen Themen anbieten, doch das ist ihm nicht möglich, weil der Künder keine größere zeitliche und physische Belastung auf sich nehmen kann. Sicherlich werden das die inneren Menschen verstehen und mitfühlen können. Seid bitte dankbar für die himmlischen Botschaften, die ihr bereits lesen konntet, denn aus jeder könnt ihr viele geistige Bausteine entnehmen, die euch helfen, euch schneller in manch einer unschönen Verhaltensweise zu erkennen. Das nützt euch dann sehr für euren geradlinigen Weg ins Himmelreich.


Das war wieder eine Zusatzpassage in dieser langen Botschaft über die emsigen Liebetröpfchen-Helfer im Hintergrund. Der Gottesgeist verschenkt sich allen kosmischen Wesen immer gerecht und so auch euch. Entsprechend ihrem Bewusstsein verteilt er seine Weisheitsgaben aus seinem größten pulsierenden universellen Herzen, der unerschöpflichen himmlischen Quelle in der Urzentralsonne, und vergisst nicht, sich bei ihnen liebevoll für ihre Mühen für die Gesamtschöpfung zu bedanken und seine Freude darüber kundzutun.

✶ ✶ ✶

125 Nun setzt der Gottesgeist die unterbrochene Beschreibung über die kosmische Dualität der Wesen fort.

Damit ihr die Wichtigkeit der Dualität (Zweisamkeit) himmlischer Wesen besser versteht, erklärt euch diese der Gottesgeist durch das Bewusstsein des Künders noch umfassender. Dabei werdet ihr von ihm kurz in die Entstehung der Schöpfung bzw. unsere und eure ewige Schöpfungsgeschichte eingewiesen, über die nur wenige Menschen richtig Bescheid wissen, weil sie an dieses Wissen noch nicht herankamen und nur die unlogischen und unrealen Überlieferungen der Vorfahren kennen.

Stellt euch bitte vor: Unsere und eure Ur-Schöpfungseltern kamen als ein Dualpaar aus einer euch unbekannten Schöpfung. Zu dieser haben sie nun keine Verbindung mehr, weil sie ihre neue Schöpfung auf völlig andere Gesetzmäßigkeiten aufgebaut haben. Wenn zwei feinstoffliche Wesen, ein Dualpaar, eine bereits vollkommene Schöpfung verlassen, dann müssen sie weitgehend die wichtigsten Schöpfungsinformationen zum Aufbau einer neuen Schöpfung in ihren Lichtkörpern durch eigenes Nachleben bereits aktiviert haben - die im Zentrum jeder Schöpfung zur Abrufung gespeichert vorliegen - so wie dies auch in unserer himmlischen Schöpfung in der Urzentralsonne-Gottheit der Fall ist. Wenn sich Wesen im Dualverbund zu so einer außergewöhnlichen mühevollen und gigantischen Maßnahme bzw. umfangreichen Veränderung entschließen und ihre bestehende, herrliche Schöpfung verlassen wollen, dann haben sie ein großes Sehnen nach einer neuen Schaffung, die in ihrer Vorstellung bereits Formen angenommen hat. Wenn ein Dualpaar so weit gereift ist, dann kennt es alle Funktionen der feinstofflichen Atome und kann auch mit ihnen umgehen. Ist der ersehnte Augenblick gekommen, dass sie eine bereits ausgereifte Schöpfung verlassen wollen, um eine neue zu gründen bzw. zu erschaffen, dann ist dies nur dualweise möglich, weil dazu beide Pole, der weibliche und männliche, zur Energieerzeugung erforderlich sind.

So, könnt ihr euch vorstellen, geschah es einst bei unseren Ur-Schöpfungseltern. Sie brachten ein immenses Schaffungswissen aus ihrer früheren Schöpfung mit, und dieses setzten sie in ihre neue ein - ihr nennt es Himmelreich. Sie begannen ihre Schöpfung mit neuen Gesetzmäßigkeiten aufzubauen, die ihrer früheren nur annähernd glich. Diese gravierende Veränderung war erforderlich, damit ihre Wesen im neuen kleinen Schöpfungskokon nicht wieder von der früheren, gigantischen Schöpfung angezogen werden konnten. Dies hätte nämlich geschehen können, wenn sie ihre im Aufbau befindliche kleine Schöpfung mit den gleichen oder ähnlichen Atomspeicherungen bezüglich der Lebensgesetze und Eigenschaften versehen oder die früheren unverändert gelassen hätten.

So waren unsere Ur-Schöpfungseltern gezwungen, neue Gesetzmäßigkeiten in die Partikel ihrer Lichtwesen und in die Elemente und Lebensbausteine ihres neuen Schöpfungskokons einzuprogrammieren. Diese gigantischen und mühevollen Maßnahmen dauerten unendlich lange kosmische Zeiten. Zuerst waren sie als Paar noch alleine auf dem neu geschaffenen Planeten in ihrem noch kleinen Schöpfungskokon, bis es ihnen dann endlich durch ihre erfolgreiche Erprobung und Veränderung der Atome gelang, wieder den glückseligen Zustand im Herzensverbund zu erreichen, den sie schon in ihrer früheren Schöpfung lebten, um viele herrliche Lichtwesen zu zeugen. Das ist nur den himmlischen Wesen im herzlichen Dualverbund möglich. Doch dazu waren viele Energien nötig, die sie miteinander über ihren Wesenskern - einen stark pulsierenden, feinstofflichen Atomkern, der Energien aus der himmlischen Urzentralsonne speichern, verbrauchte aufbereiten und ungesetzmäßige umwandeln kann - erzeugen und vermehren konnten. Die Erzeugung der Lebenskräfte war ihnen nur dann möglich, wenn sie mit ihren Lichtkörpern in herzlicher Hingabe verschmolzen. Auf diese Weise erzeugten sie zu Beginn ihrer noch kleinen Schöpfung viele Energien, die sie stets zu neuen Schaffungen einsetzten.

130 Wenn sich himmlische Wesen miteinander in einer hohen Liebeschwingung befinden, dann ziehen sich ihre pulsierenden Lebenskerne (Herzen) gegenseitig an und erzeugen dadurch große magnetische Kräfte. Durch dieses starke Magnetfeld werden dann ihre Lichtkörper so stark zueinander gezogen, dass sie mit ihren Trillionen Lichtpartikeln ineinander verschmelzen und einen glückseligen Zustand erreichen, den euch der Gottesgeist nicht beschreiben kann, weil ihr dafür keine Worte habt. Dabei erzeugen die himmlischen Dualpaare viele Energien, die aus ihrem Lebenskern mit den beiden Polteilchen Plus und Minus oder Positiv und Negativ hervorkommen und dann in ihrem Speicher (Inneres Selbst) um den Lebenskern herum aufgenommen und für ihre Evolutionsschaffungen verwendet werden.

Auf der Basis der Dualität bauten unsere himmlischen Schöpfungseltern die bestehende himmlische Schöpfung auf - damals noch eine Vorschöpfung, weil es die gigantische Urzentralsonne mit der Ich Bin-Gottheit mangels Energien noch nicht gab bzw. diese noch nicht erschaffen werden konnte. Deshalb gab es damals im himmlischen Sein noch nicht das gegenwärtige unpersönliche Leben.

Unsere Ur-Schöpfungseltern verabschiedeten sich vor unendlich langer, kosmischer Zeit freiwillig von ihrer früheren Schöpfung, wo sie auch schon als Dualpaar lebten. Wie ihr bereits wisst, schufen sie mit ihren gezeugten Wesen und deren Nachfahren unzählige gigantische himmlische Welten, auf denen ihr mit eurem inneren Lichtkörper auch schon einmal gelebt habt und wieder dorthin zurückkehren werdet.

Anmerkung: Über die Schöpfungsgeschichte bzw. Schöpfungsentstehung können geistig Suchende in folgender Botschaft Näheres erfahren: „1206. Erschaffung des genialsten und herzlichsten unpersönlichen Wesens - Gott - durch himmlische Lichtwesen“.

Wie ihr nun aus der Beschreibung des Gottesgeistes erkennen konntet, kann ein Wesen im himmlischen Sein nicht ohne Dual existieren, weil ihm sonst die erforderlichen Energien, die nur durch die herzliche Verbindung zum anderen Pol, weiblich oder männlich, erzeugt werden können, für sein Leben fehlen würden. Nur im Dualverbund kann ein Wesen über seinen Lebenskern die Energie-Aufladung für seine Lichtpartikel erhalten, und das gilt für alle Ewigkeit.

135 Da es in dieser Welt schwer ist, einen gleich oder ähnlich ausgerichteten lieben Menschen zu finden, mit dem man sich im herzlichen Dualverbund bzw. einer Partnerschaft gut versteht, leben aufgrund dessen heute viele Menschen einsam und alleine. Doch sie sollten sich schon auf eine jenseitige Dualverbindung einstellen, wenn sie ehrlich beabsichtigen bald ins Himmelreich zurückzukehren. Sie könnten nun ihr inneres Sehnen nach einem Dual mit der Hilfe des Gottesgeistes erneuern bzw. berichtigen, wenn sie über die Partnerschaft bzw. Dualität bis jetzt noch eine falsche Auffassung hatten.


Ihr inneren Menschen: Bitte resigniert nicht gleich, wenn euch die Beschreibung des himmlischen Lebens und der reinen Wesen noch schwer verständlich ist, denn eure Gehirnzellen sind nur begrenzt aufnahmefähig für kosmische Erklärungen des Gottesgeistes, weil ihr in euer menschliches Bewusstsein bisher nur wenige geistige Informationen aufgenommen habt. Doch das wird sich ändern, so ihr euch für das kosmische Leben immer mehr aufschließt. Auch wenn ihr im Moment von manchen göttlichen Übermittlungen nur wenig versteht, sollte euch das nicht davon abhalten, die vielen Erklärungen des Gottesgeistes zu überdenken. Dann wird es euch durch ein logisches und weitsichtigeres Denken bzw. durch das Zusammenfügen mehrerer geistiger Mosaiksteinchen immer leichter fallen, die in dieser Welt verbreiteten unlogischen Berichte über die Schöpfung zu erkennen und infolgedessen in eurem Bewusstsein richtig zu stellen. Einmal werdet ihr dann ein umfassenderes geistiges Bild vom himmlischen und außerhimmlischen Leben haben, und darüber werdet ihr euch dann sehr freuen. Das wird euch vor allem dann nützen, wenn ihr mit unlogischem Wissen konfrontiert werdet, das unerleuchtete Menschen verfasst haben und noch dazu behaupten, dass sie die absolute Wahrheit besäßen. Das kann aber nicht sein, weil das himmlische Leben für das menschliche Bewusstsein schwer zu beschreiben ist, da es die gigantische Wissensfülle nur bruchstückweise erfassen kann. Darum können die Wahrheitsfanatiker einiger Glaubensrichtungen nicht von sich behaupten, sie besäßen die absolute Schöpfungswahrheit. Dies nebenbei zu eurer Information.


Wie ihr aus der Beschreibung des Gottesgeistes erfahren habt, leben im Himmelreich keine Einzelwesen, sondern sie befinden sich immer in herzlicher Zweisamkeit bzw. bewohnen paarweise ein schönes Anwesen. Durch die ständige Anziehung des weiblichen und männlichen Prinzips und das gegenseitige glückselige Verschenken ihrer Herzlichkeit beziehen sie über ihren Wesens-Lebenskern aus der himmlischen Urzentralsonne neue Lebensenergien. Auf diese Weise ist es ihnen möglich, außer den Evolutionsenergien nach Ablauf eines himmlischen Äons, zusätzliche Energien für ihr glückseliges Leben zu erhalten. Diese himmlische Möglichkeit für Dualpaare fördert ihr harmonisches und glückliches Leben und beschenkt sie mit Lebensfreude.

Die Zusatzenergien aus ihrer Dualvereinigung verwenden sie nicht nur zur Erschließung weiterer himmlischer Evolutionsvarianten auf einem herrlichen Planeten, sondern auch zur Erweiterung bereits vorhandener Schaffungen oder neuer, die später nach der Abstimmung aller himmlischen Wesen evtl. in die Eigenschaftsgesetze aufgenommen werden.

Im gleichen Dualprinzip leben auch außerhimmlische Wesen, die den himmlischen Welten schon ziemlich nahe gekommen sind. Auch sie begegnen sich in ihrer Dualverbindung sehr herzlich. Ihnen ist es mit ihren noch nicht ganz reinen Lichtkörpern auch schon möglich, sich mit schönen Liebeempfindungen aus ihren Herzen zu vereinen bzw. mit ihren Körpern zu verschmelzen. Doch sie können aufgrund ihres noch nicht ganz reinen Bewusstseins noch kein Wesen zeugen, weil dazu ihr Lichtkörper eine viel höhere Lichtstrahlung aus der himmlischen Urzentralsonne aufnehmen müsste. Doch das ist ihnen durch die Verschattung einiger ihrer Partikel, die noch nicht vollständig auf die himmlischen Eigenschaftsgesetze ausgerichtet sind, leider nicht möglich. Zudem gibt es außerhalb des himmlischen Seins keine Zeugungsplaneten für Dualpaare und auch keine NaturEntwicklungsbereiche, worin manche Naturwesen schon die Vollreife ihrer Lichtpartikel erreicht haben und dann von einem Dualpaar zur Zeugung angezogen werden. Doch die außerhimmlischen, feinstofflichen Wesen kurz vor den himmlischen Welten leben miteinander in der Geduld und wissen im Voraus, dass für sie einmal der schöne Moment wieder kommen wird, in dem sie ein neues kosmisches Wesen in höchster Glückseligkeit zeugen werden.

140 In den hoch schwingenden, lichtvollen, jedoch noch außerhimmlischen Welten, worin fast reine Wesen leben, beschenkt die innere Herzlichkeit ein Dualpaar auch mit vielen Kräften aus der Urzentralsonne. Wenn sie sich in den höchsten Liebeempfindungen ihrer Herzen selbstlos verschenken, dann erhalten sie über ihren Wesenskern neue Energien, die ihnen helfen, ihre restlichen einpoligen, ungesetzmäßigen Speicherungen aus dem irdischen und den jenseitigen unteren Fallbereichen mit der göttlichen Hilfe für immer zu löschen.

Doch es ist nicht so, dass die außerhimmlischen, nur noch gering belasteten oder die reinen himmlischen Wesen sich ständig im Verschmelzungsvorgang ihrer Herzen befinden. Nein, das tun sie nicht, denn sonst wären sie nicht imstande ihre Aufgaben auf dem Planeten freudig zu erfüllen. Die außerhimmlischen Wesen, die noch einige ungesetzmäßige Belastungen aufweisen, jedoch schon auf lichtvollen Planeten im Fallsein leben, sind mit Aufgaben in ihren Häusern und großen Gärten beschäftigt, die den euren nicht gleichen, weil diese völlig anders gestaltet sind, und die Wesen betätigen sich darin ganz anders, als ihr es mühevoll gewohnt seid. Sie befassen sich z.B. mit Verschönerungen und Umgestaltungen und verbinden sich sehr gerne intensiv mit der Natur, weil ihnen das viel Freude bereitet.

Wahrlich, die Wesen im Dualverbund erhalten durch ihre intensive herzliche Kommunikation vermehrte himmlische Liebekräfte, die sie dazu verwenden, um in ihre noch verpolten Partikel bzw. ungesetzmäßigen Speicherungen mit der Hilfe des Gottesgeistes einzusehen, damit es ihnen schneller gelingt davon frei zu werden. So kommen sie dem ersehnten Ziel, wieder ein reines himmlisches Wesen zu werden, immer näher, und das nur durch ihren Dualverbund.

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In dieser langen Botschaft des Gottesgeistes mit verschiedenen Themen konntet ihr unter anderem erfahren, wie eine weit gereifte Seele nach dem Hinscheiden ihres Menschen von himmlischen Lichtwesen abgeholt und in lichtvolle jenseitige Bereiche begleitet wurde. Das war ihr nur deshalb möglich, weil sie sich nicht an zurückgebliebene Menschen und andere Dinge aus dieser Welt geklammert hat.

145 Doch wenn eine Seele nach dem Ableben ihres Menschen im Jenseits ankommt und sich weiter im früheren Wohngebiet ihres Menschen aufhalten will, weil sie wissen will, was z.B. ihr Partner, Familienangehörige oder Freunde nun ohne sie tun, dann stellt sie zu den trauernden Angehörigen unbewusst eine magnetische Verbindung her. Befinden sich nun ihre Angehörigen in niedriger Schwingung durch traurige Gedanken und klagende, herzbewegende Worte, dann leidet sie mit, weil sie sich in ihrem seelischen Bewusstsein oft auf sie ausrichtet und diese deshalb über feinstoffliche Lichtkanäle empfängt und wahrnimmt.


Eine herzliche Seele ist über die Traurigkeit, den inneren Schmerz und den Kummer der Hinterbliebenen besonders verzweifelt. Sie möchte sie trösten und ihnen sagen, dass sie über den Tod ihres Menschen nicht weinen sollen. Doch sie kann sich den Angehörigen nicht zeigen und diese akustisch erreichen, um ihnen zu sagen, dass sie noch lebt und diese mit dem Trauern aufhören sollen. Durch ihr Herzensleid und ihre Freudlosigkeit wird die Seele so sehr in eine niedrige Schwingung gezogen, dass sie zuerst keine freudige Begrüßung der himmlischen Lichtwesen verträgt. Es kommt oft vor, dass sich eine Seele noch lange teilnahms- und interesselos in ihren gespeicherten Bildern der Vergangenheit aufhält, in denen sie immer wieder die trauenden bzw. verzweifelten Familienangehörigen, guten Freunde oder Bekannte um den Leichnam ihres früheren Menschen schaut, und darum ist sie von keinem jenseitigen Wesen ansprechbar.

Erst wenn sie die letzte schlimme irdische Phase ihrer trauernden Angehörigen verarbeitet und sich von diesen Bildern gelöst hat und dann wissen will, was mit ihr weiter geschehen wird - das kann im erdgebundenen Jenseits sehr lange dauern - kommen himmlische Wesen auf sie zu, begrüßen sie herzlich und übergeben ihr die Weisungen Gottes zur freien Entscheidung.

Leider ist es meistens so, dass die im Jenseits ankommenden Seelen nicht bereit sind, sich von ihren irdischen Angehörigen zu lösen, da ihre herzliche Verbindung zu ihnen, meistens zum geliebten Partner oder ihren Kindern, dies nicht zulässt. Deshalb bleiben sie im erdgebundenen Jenseits stets in der Nähe der geliebten Menschen und warten dort so lange, bis sie hinscheiden, weil sie die im Jenseits ankommende Seele als erste begrüßen und freudig umarmen wollen. Damit wollen sie ihnen ihre herzliche Verbundenheit zeigen, aber auch mit ihnen im Jenseits weiter eine enge Verbindung pflegen. Doch meistens kommt es anders als es sich diese vorstellen oder wünschen, denn das andere, so sehr geliebte Wesen, will ihre Zuneigung nicht mehr. Es will seine eigenen Wege gehen bzw. eine andere Lebensrichtung einschlagen und deshalb die enge herzliche Verbindung aus irdischer Zeit nicht mehr fortsetzen. Es geschieht oft, dass verwitwete Menschen nach dem Tod ihres Partners eine völlig andere Denk- und Lebensrichtung einschlagen. Diese übernimmt ihre Seele durch die Speicherübertragung und kommt dann im Jenseits mit der veränderten Lebensauffassung an.

Nun ist die Seele, die lange auf ihren Partner gewartet hat - die im feinstofflichen erdgebundenen Jenseits keinen geistigen Wandel ihres Bewusstseins wollte bzw. keinen Beitrag zu ihrem geistigen Fortschritt leistete - über die Wesensveränderung ihres ehemaligen irdischen Partners entsetzt und kann es nicht fassen, dass er auf einmal die frühere schöne, herzliche Verbindung zueinander nicht mehr fortsetzen will. Das können manche Seelen lange nicht verkraften und sind darüber so sehr enttäuscht und fühlen sich vom anderen Wesen gekränkt, dass sie die Absicht haben erneut zu inkarnieren.

150 Wenn dies der Fall ist, dann wagen sie dieses Mal ohne Absprache mit dem Gottesgeist das riskante irdische Unternehmen. Meistens halten sie sich dann in den Wohnungen der früheren jüngeren Familienangehörigen auf. Sie wissen, dass diese noch zeugungsfähig sind und begleiten sie deshalb auf Schritt und Tritt. Immer wieder wird das junge Paar von der Seele massiv mit eigenwilligen Gedanken beeinflusst, damit sie sich ein Kind wünschen und zur Zeugung bereit sind. Haben sie diese Absicht nicht, dann versucht es die Seele auf Umwegen zu erreichen und sendet ihnen oft Impulse, damit sie sich in der empfänglichen Phase der Frau unvorsichtig ohne Schutzmaßnahmen vereinen - meistens haben aufdringliche Seelen damit Erfolg. Das ist in dieser Welt für geistig unwissende Menschen bzw. Paare sehr schlimm, wenn sie ungewollt ein Kind zeugen. Viele sind darüber sehr verzweifelt, weil sie durch das Kind große finanzielle Probleme bewältigen müssen und sich das ersehnte Leben nicht mehr leisten können. Oder ihre Verbindung war nur ein kleines Strohfeuer bzw. nicht aus dem Herzen, und deshalb lehnen meistens einer von ihnen oder auch beide das Kind ab. Ihre Unzufriedenheit überträgt sich dann später negativ auf das Kind und auch auf ihre Partnerschaft.

Wenn eine Mutter kurz vor der Entbindung steht, dann geschieht unsichtbar in ihrer Nähe vieles, von dem sie nichts ahnt. Wenn sich eine Seele unbedingt in das Kind einer bestimmten Mutter einverleiben will, dann lässt sie keine andere Seele in die Nähe der Mutter. Oftmals streiten oder kämpfen sogar mehrere Seelen um einen Inkarnationsplatz, weil sie den sehnlichsten Wunsch haben, sich gerade bei dieser Mutter bzw. Familie einzuverleiben, da sie sich für ihr späteres Leben große Vorteile erhoffen, wenn die Familie z.B. ein großes Ansehen durch Hab und Gut oder irdische Titel besitzt.

Wie ihr daraus ersehen könnt, ist eine Inkarnation in dieser Welt mit vielen Gefahren und Überraschungen verbunden, vor allem für geistig blinde Seelen, die unbedingt in einen menschlichen Körper schlüpfen wollen, ohne zu ahnen, was sie im Leben später Unerfreuliches erwartet.

Selten ist es so, dass eine weit gereifte Seele sich nochmals in ein menschliches Kleid inkarnieren möchte, weil sie vom Gottesgeist durch Zukunftsbilder aufgeklärt wurde, welche möglichen Gefahren und schlimmen Ereignisse ihrem Menschen begegnen könnten und darauf lässt sie sich nicht mehr ein.

Nur wenige weit entwickelte jenseitige Wesen wagen eine erneute Inkarnation. Eine Seele unterstützt der Gottesgeist nur dann, wenn sie nicht schwer belastet ist bzw. eine gute Chance hat, sich nicht viel zu belasten, oder wenn sie beabsichtigt, für die Gesamtschöpfung im himmlischen Heilsplan tätig zu sein. Diese aufrichtige und mutige Seele erhält vom Gottesgeist für ihre Inkarnation eine Einweisung mit Zukunftsbildern, die er ihr aber nur aus dem momentanen kosmischen und irdischen Überblick geben kann. Die Einweisung enthält mehrere Möglichkeiten, was auf sie bzw. ihren Menschen im irdischen Leben aus seiner universellen Sicht zukommen könnte, damit sich die Seele darauf einstellt und vorbereitet. Doch der Gottesgeist kann einer Seele keine exakte Zukunftsschau für ihr irdisches Leben geben, weil durch das ungesetzmäßige, wechselhafte Leben der Menschen und der hinter ihnen stehenden dunklen Seelen jeden Augenblick Unvorhersehbares passieren kann. Zudem hat jeder Mensch und haben die erdgebundenen, ins irdische Leben massiv eindringenden Seelen die Freiheit, von einem Augenblick zum anderen ihre geplanten Absichten zu ändern. Das kann auf die irdische Zukunft der Menschen und das Weltgeschehen gravierende Auswirkungen haben. Darum ist in dieser Welt für das Leben eines Menschen keine exakte Zukunftsvorschau möglich, auch wenn dies manche Astrologen oder Wahrsager anders sehen.

155 Eine nicht so sehr belastete Seele, die sich im Heilsplan Gottes inkarnieren will, erhält Vorschussenergien, die sie im Inneren Selbst speichert. Dadurch ist es für sie leichter, mit ihrem physischen Körper in einer höheren Schwingung zu leben und ihre angestrebte himmlische Aufgabe zu erfüllen. Dies gelingt leider nur den wenigsten Seelen in dieser sehr niedrig schwingenden Welt, weil unzählige finstere Seelen hinter ihrem Menschen her sind, die ihn durch ständige Beeinflussungen in ihre eigene niedrige Schwingung bzw. charakterlosen Wesenszüge bringen wollen. Gelingt es ihnen, dann entziehen sie dem ahnungslosen gutmütigen Menschen viele Lebensenergien und dadurch kann er mit seiner Seele nicht mehr hoch schwingen. Wenn dies über längere Zeit geschieht, dann verliert die Seele durch neue negative Überdeckungen den geistigen Überblick und die Orientierung für ihre angestrebte Heilsplanaufgabe. So geschah es schon unzähligen himmlischen Wesen, die sich im himmlischen Sein freiwillig meldeten, um der Gesamtschöpfung und ihren gefallenen himmlischen Geschwistern mit einem kleinen selbstlosen Beitrag zu helfen.

Wenn sich eine höher entwickelte Seele wieder einverleiben möchte, dann begleiten sie himmlische Wesen auf Schritt und Tritt. Zum Zeitpunkt der Einverleibung bilden sie um die sich inkarnierende Seele und die gebärende Mutter einen Schutzring aus Licht, damit sich in ihrer Nähe keine fremden Seelen aufhalten und in den Vorgang störend eingreifen können. Sie helfen der Seele sich zu verkleinern, die sich dann beim ersten Laut des Kleinkindes mit ihren Energieströmen mit den noch wenigen Zellen des Kleinkindes verbindet. Doch die Seele der gebärenden Mutter muss vorher damit einverstanden sein, dass sich eine höher entwickelte Seele in ihrem Kind inkarniert, denn der Gottesgeist und die himmlischen Wesen lassen jedem Wesen die Freiheit bzw. werden einen Menschen niemals zu etwas drängen oder zwingen. So geschieht es auch bei der Inkarnation einer höher entwickelten Seele.

Manche geistig reifere Seele ist zu bedauern, wenn sie sich wieder dazu entscheidet, in diese Welt zu gehen, um die einst lieben Menschen zu beobachten, was sie wohl ohne sie tun und was sie nun über ihren verstorbenen Menschen reden. Diese Neugier einer Seele kann ihr evtl. viele Äonen jenseitiger kosmischer Zeit kosten, und wenn sie die Bilder der trauernden Menschen immer wieder am Grab ihres verstorbenen Menschen sieht, dann vergießt sie zudem viele Tränen. So ein Leid will euch der Gottesgeist ersparen, deshalb ruft er in eure seelischen Herzen und bittet euch, euch von allen weltlichen Bindungen zu befreien, denn es handelt sich immer um die Menschen, die ihr am meisten geliebt habt, weil sie euch im Leben viel bedeuteten und ihr mit ihnen viel Freude erlebtet. Wenn ihr euch schon auf Erden überwindet und euch vornehmt, nach dem menschlichen Ableben mit eurer Seele alles Irdische loszulassen, dann könnt ihr darauf hoffen, dass es euch so ergeht wie der weit gereiften Seele, die einen schnellen Rückzug aus ihrem physischen Körper (Herzstillstand) schaffte und sich nicht mehr in dieser Welt nach ihren Familienangehörigen umschaute.

Was ihr heute im Leben noch sehnend erleben wollt, das wird auch eure Seele nach dem menschlichen Hinscheiden nicht loslassen, weil sie durch eure Gedanken bzw. menschliche Bewusstseinsausrichtung so programmiert wurde. Eure Seele lebt dann im Jenseits vorübergehend noch weiter unbewusst auf eure menschlichen Bewusstseinsspeicherungen ausgerichtet, bis sie die Sinnlosigkeit erkennt und bereit ist, freiwillig durch Hinweise des Gottesgeistes über himmlische Lichtboten umzudenken und sich mehr auf das himmlische Gesetzesleben auszurichten.

Ob das Leben in den jenseitigen Bereichen für eure Seele verheißungsvoll beginnt oder ob sie sehr traurig sein wird, weil sie etwas aus dieser Welt vermisst, das bestimmt ihr selbst, entsprechend eures freien Willens.

160 Wer sich schon heute für die zukunftsweisenden göttlichen Empfehlungen entscheidet, die für ein Wesen immer das Beste wollen, der wird von seiner inneren Seele Ruhe, Sicherheit und Gelassenheit bezüglich seines Hinscheidens spüren. Sie vermittelt ihrem Menschen von innen nur deshalb diese positive Einstellung, weil sie vom Gottesgeist schon weiß, dass himmlische Wesen sie nach dem Erdenleben abholen und durch feinstoffliche Lichtschleusen bzw. Übergangstunnels von einer Ebene zur anderen dorthin begleiten, wo ihr momentanes Bewusstsein mit Freude erfüllt sein wird. Wollt ihr nach eurem irdischen Leben dort ankommen, dann beeilt euch und befreit euch schon heute Stück für Stück von euren Bindungen, indem ihr ein anderes bzw. neues Denken und Leben vorzieht, das nicht mehr zulässt, dass ihr noch einen starken Magnetismus zu irgend etwas in dieser Welt verspürt.

Ihr könnt natürlich weiterhin lieb gewonnenen Menschen herzlich begegnen, doch haltet euch von einer starken inneren Bindung zu ihnen zurück. Wenn euch das gelingt, dann ist eure Seele bereits von einem lichten Planeten magnetisiert, und es wird euch mit ihr nach dem menschlichen Ableben sehr leicht fallen, alles Weltliche loszulassen und den Höhenflug mit dem Gottesgeist und den himmlischen Lichtwesen fortzusetzen.

Das wünscht euch der innere Liebegeist aus eurem seelischen Lebenskern sowie aus der himmlischen Urzentralsonne sehr. Wollt ihr seinen guten Rat nun mehr in euer Leben einbeziehen?


Mit dieser Schilderung des Gottesgeistes habt ihr wieder ein Liebetröpfchen dazu erhalten. Damit wird es euch immer besser gelingen, das unsichtbare, für euch noch unfassbare jenseitige Geschehen, aber auch euer Leben in dieser Welt klarer und weitsichtiger zu verstehen. Ihr könnt nun durch die vielen angebotenen göttlichen Beschreibungen bestimmt besser erfassen, warum eine Seele nach dem Ableben ihres Menschen erdgebunden bleibt oder sich erneut inkarnieren möchte.

✶ ✶ ✶

165 Damit ihr euer Leben in Freiheit führen könnt bzw. nicht euer freies Denken und Leben verliert, indem ihr es anderen Menschen oder jenseitigen Wesen überlasst, bittet euch der Gottesgeist, euch immer an der folgenden himmlischen Gesetzesaussage zu orientieren, die so wichtig für euer ewiges, freies kosmisches Leben im Diesseits und Jenseits ist:

Ihr selbst bestimmt jeden Augenblick frei eure irdische Lebensrichtung und dementsprechend auch eure Seele nach ihrem Erdenleben im Jenseits. In ihr lebt ihr noch vorübergehend mit euren menschlichen Bewusstseinsspeicherungen weiter, deshalb steuern diese die Seele entweder in eine freie oder unfreie Lebensweise. Bitte geht immer davon aus, dass im Diesseits und im Jenseits nicht Gott und auch kein anderes Wesen die Befugnis dazu haben, in euer freies Leben einzugreifen. Gott ist ein freier Liebegeist, deshalb kann und wird er auch nicht einem Wesen vorschreiben, was es zu tun hat. So und nicht anders ist unser himmlisches Freiheitsgesetz ausgelegt.

Im Zusammenhang mit dieser Gesetzesaussage weist euch der Gottesgeist in seinen himmlischen Willen ein, weil dieser leider von den meisten Gläubigen missverstanden wird.

Bitte nehmt die folgende, so wichtige göttliche Aussage aus dem himmlischen Gesetzesleben in euer Bewusstsein auf, dann erkennt ihr etwas mehr, dass Gott ein freier universeller Liebegeist ist und was die Freiheit den himmlischen Wesen bedeutet.

Wahrlich, der Wille Gottes (Ich Bin-Gottheit) hat für die Wesen im himmlischen Sein nur eine unterstützende Funktion zu ihrer Orientierung - nicht mehr. Da sie immer wieder neuen himmlischen Gegebenheiten bzw. Lebensgesetzmäßigkeiten durch den Übergang in eine höhere Evolutionsstufe begegnen, verhilft ihnen die Willenseigenschaft Gottes einfühlsam und mit der größten universellen Übersicht aus dem universellen Zenitherzen dabei, sich besser in ihrem neuen Evolutionsleben zurecht zu finden und an manch eine unbekannte Gesetzmäßigkeit anzupassen. Die Eigenschaft des göttlichen Willens steht den himmlischen Wesen auf ihren neuen Evolutionsplaneten helfend zur Seite, damit ihnen mangels Kenntnissen mit noch unbekannten Atomarten nichts geschieht. Der himmlische Wille Gottes schreibt keinem Wesen etwas vor, sondern beschenkt uns mit genialen Informationen aus seinem größten Bewusstsein des Allseins. Aus ihm dürfen wir stets schöpfen und uns freiwillig daran orientieren und das entnehmen, was für unser kosmisches Leben im Moment wichtig und das Beste wäre.

170 Aus der Quelle seines Herzens erhalten wir Informationen für unser glückseliges Dualleben entsprechend unserem Bewusstsein und unseren Lebensabsichten. Darüber hinaus beschenkt er uns mit Weisungen, die wir aber nicht erfüllen müssen, wenn uns nicht danach ist. Den Willen Gottes missverstehen die meisten gottverbundenen Menschen deshalb, weil sie irrtümlich noch glauben, Gott könnte jederzeit in ihr Leben eingreifen und sie zu etwas zwingen, das sie aber nicht möchten.

Wahrlich, eine falsche Vorstellung vom Willen Gottes wurde in dieser Welt besonders von verschiedenen Religionen verbreitet, und was daraus geworden ist, das könnt ihr bei fanatischen Gläubigen mit Entsetzen beobachten. In der irdischen Vergangenheit zogen sie, angeblich nach dem Willen Gottes, unzählige Male fanatisch in den Krieg oder gingen in den Freitod, um anderen zu beweisen, dass ihre Lehre die richtige sei. Wer sich so weit vom freien Leben der himmlischen Wesen entfernt hat, der wird im Jenseits noch lange an die Vorstellung gebunden sein, dass Gott die Macht besäße, einen Menschen oder ein jenseitiges Wesen nach seinem Willen zu züchtigen und zu strafen. Diese Aussage ist noch in den so genannten „Büchern der göttlichen Wahrheit“ verschiedener Religionen verankert und wird nicht eher von den geistlichen Führern geändert oder gelöscht werden, bis sie begriffen haben, wohin sie ihr Glaube, nämlich dass der Mensch und seine Seele angeblich vor dem mächtigen Willen Gottes unfrei seien, geführt hat.

Sie glauben fälschlicherweise, sie müssten den angeblich Macht ausübenden Willen Gottes immer befolgen bzw. dürfen ihm nicht widersprechen und müssen ihr Freiheitsempfinden unterdrücken, auch wenn sie von innen spüren, dass etwas an dieser niedergeschriebenen Aussage nicht stimmen kann und unlogisch ist.

Wahrlich, nach ihrem geistigen Wissensstand und irrealen Glauben wären alle kosmischen Wesen Marionetten Gottes und er könnte an den Fäden ziehen wie er will und sie in eine andere Lebensrichtung weisen, obwohl sie das nicht wollen. Wahrlich, welch eine erschütternde Überheblichkeit bzw. Vermessenheit Geistlicher, die noch an so etwas glauben und an die Gläubigen weitergeben.

Der Tatsache, dass jedes kosmische Wesen den freien Willen in seinem ewigen Leben besitzt, stellen sich die geistlichen Führer der Religionen deshalb nicht, weil sie über die gläubigen Menschen herrschen und bestimmen wollen. Sie halten nach Jahrhunderten immer noch am Zepter ihrer persönlichen Erhöhung krampfhaft fest und schwingen es noch weiter, denn sie wollen ihr angenehmes Leben in Prunk und Würden auf Kosten der Gläubigen nicht loslassen. Deshalb existiert heute immer noch der Irrglaube, dass Gott allen Wesen seinen Willen aufdrängen und sie gefügig machen könne, da er sie als Sklaven seiner göttlichen Liebe sieht.

175 In dieser Welt sind so viele Ungereimtheiten in Umlauf, die Menschen und Seelen geistig verwirrt haben. Deshalb resignieren viele nach der göttlichen Wahrheit suchende Menschen und wenden sich lieber einem Zeitvertreib bzw. Freizeitbeschäftigungen zu, da sie unterschiedliche religiöse Aussagen gelesen haben und deswegen nicht wissen, was oder wem sie glauben sollen. Das ist sehr bedauerlich für eine schon geistig erwachte Seele.

Wahrlich, nur derjenige gläubige Mensch entkommt diesem dunklen Wald der widersprüchlichen religiösen Lehrmeinungen, der sich die Mühe macht, selbstständig und frei die Weltereignisse und das angebotene religiöse Wissen logisch zu überdenken bzw. sich damit auseinandersetzt. Dann wird er eines Tages über die falschen Belehrungen Geistlicher entsetzt sein, da sie die Gläubigen auch heute noch in ihrer geistigen Unwissenheit falsch über das jenseitige außerhimmlische und himmlische Leben unterweisen. Ihre Lehrmeinung bleibt immer die gleiche, weil sie in ihrem seelischen und menschlichen Bewusstsein randvoll mit religiösem Lehrwissen sind, das sie sich nur durch ihren Intellekt angeeignet haben und nun nicht mehr frei davon werden, weil sie das logische Denken schon lange auf die Seite gestellt haben.

Wenn die Seele eines Geistlichen mit ihren irdischen Speicherungen im Jenseits ankommt, dann kann sie nicht anders als dort den hörigen Gläubigen weiter ohne Veränderung salbungsvoll von Gott predigen. Diese große Tragik der gutmütigen, jedoch religiös gebundenen Gläubigen nimmt kein Ende, denn sie werden im Jenseits weiter an die Geistlichen und ihre Lehre gebunden sein. Ihre Abhängigkeit registrieren sie nicht mehr, weil sie schon im Erdenleben gewohnt waren den Geistlichen alles zu glauben. Diese müssten es ja wissen, was wahr und unwahr ist und wie sie wieder ins Himmelreich finden können, da sie ja Gott nahe stehen müssten. Deshalb machen sich die Gläubigen keine Gedanken darüber, was mit ihnen nach dem Ableben einmal geschehen wird. Sie verlassen sich auf die selbst geistig unwissenden und unerfahrenen Geistlichen, weil sie annehmen, dass sie Gott zu ihrer religiösen Belehrung und himmlischen Heimkehr beauftragte. Doch das war noch nie der Fall, weil Gott keine Wesen einsetzt, die anderen die göttlichen Gesetze lehren und sie ins Himmelreich begleiten, da das himmlische Leben unpersönlich stattfindet.

Wahrlich, nur Gott selbst im Verbund mit den himmlischen Wesen - die seine geniale Weitsicht sehr schätzen und diese gerne in Anspruch nehmen und sich ihm freiwillig als Übermittlungskanal für seine Botschaften aus seinem allumfassenden Wissen zur Verfügung stellen - ist es erlaubt, die himmlischen Gesetze an außerhimmlische Wesen weiter zu geben, damit unerleuchtete, jedoch heimkehrwillige Wesen von außen ein brauchbares Wissen erhalten, das sie dem himmlischen Leben näher bringt. So haben sich die himmlischen Wesen einst selbst ein freies und unpersönliches Leben geschaffen und es Gott (Ich Bin-Gottheit) übertragen, ihnen in ihrer Freiheit die himmlischen Evolutionsgesetze behutsam und herzlich zu vermitteln, und daran halten sie sich immer.

Wahrlich, kein Wesen ist im freien, unpersönlichen himmlischen Leben dazu berechtigt ein anderes Wesen über die himmlischen Eigenschaftsgesetze zu belehren. Das gilt für sie auch außerhalb des himmlischen Seins, denn sie dürfen sich auch bei den gefallenen, heimkehrwilligen Wesen nicht das Recht nehmen, sie persönlich ins Himmelreich zu weisen. Darum ist das religiöse Belehren der Menschen aus himmlischer Sicht ein grober Verstoß gegen die Gleichheit und Gerechtigkeit aller Wesen und ebenso gegen die himmlische Demut.

180 Doch diese himmlische Gesetzmäßigkeit wird auf Erden von den hochmütigen und geistig unwissenden Geistlichen und ebenso in den niedrig schwingenden, lichtarmen jenseitigen Bereichen von gleichartigen feinstofflichen Wesen völlig missachtet.

Himmlische Wesen, die als Schutzwesen bei den Menschen tätig sind, empfinden in ihrem Herzen eine Traurigkeit, wenn sie mit ansehen müssen, dass religiös gebundene, gläubige Menschen von religionsfreien, geistig schon gereiften Menschen brauchbare geistige Informationen ablehnen, die ihnen zur Veredelung ihres Wesen nützlich wären und wodurch sie erfahren könnten, was mit ihnen nach dem Ableben geschieht. Doch sie sträuben sich dagegen ein neues geistiges Wissen zu lesen, weil sie über Jahrhunderte in vielen Inkarnationen auf der Erde gewohnt waren, nur auf die Predigten Geistlicher zu hören. Sie erhalten über Geistliche immer nur die gleichen Aussagen: Wenn sie ihre Lehre befolgen, dann würde Gott sie nach der Auferstehung der Toten ins Himmelreich aufnehmen. Doch jene Menschen und Seelen, die gegen ihre Lehre verstoßen haben bzw. sich von ihr abwendeten, kämen ins Fegefeuer oder in die Hölle. Solche Seelen hätten nichts im Himmelreich zu suchen, denn ihnen drohe die ewige Verdammnis.

Wahrlich, welch eine ungeheure Vermessenheit Geistlicher, die solche religiöse Lehraussagen an ihre treuen Gläubigen weitergeben, die jedoch niemals von Gott stammen. Solche Furcht einflößenden, angeblich von Gott stammenden Aussagen sollten die Gläubigen gefügig machen, damit diese ihrer Glaubenslehre für immer treu blieben. Das ist der wahre Grund dafür, womit schon vor vielen Jahrhunderten fanatische Geistliche die Gläubigen unter Druck gesetzt haben - und das auch noch in der heutigen Zeit.


Über das himmlische Leben und die Evolutionsgesetze der reinen Wesen werden die Geistlichen in ihrem intellektuellen Studium überhaupt nicht oder falsch belehrt. Wahrlich, mit diesem einstudierten, geistig unbrauchbaren Wissen wollen geistliche Anwärter Gott mehr kennenlernen und ihm näher kommen, um damit dann unwissende Gläubige zu belehren und ins Himmelreich zu begleiten. Wahrlich, so ein religiöser Mensch und seine Seele sind schon von Anbeginn des religiösen Studiums auf der Verliererseite, denn die Lehrinformationen werden in ihr seelisches Bewusstsein übertragen bzw. dort gespeichert. Und später im Jenseits kann die Seele dann auch nicht anders, als den Gläubigen der Glaubensgemeinschaft das irdische religiöse Wissen, angeblich von Gott, zu lehren. Diese sind vom vielen Wissen und den Belehrungen fasziniert und glauben, sie hätten ein erleuchtetes Wesen vor sich und müssten sich vor ihm verneigen und ihm die Hände küssen. Könnt ihr euch diese tragische Tatsache vorstellen? Diese Irreführung geschieht nicht nur im Diesseits, sondern findet auch jeden Augenblick bei unwissenden und hörigen gläubigen Seelen auf den jenseitigen, so genannten Religionsplaneten verschiedener Glaubensrichtungen statt.

Wahrlich, wer die Erhöhung seines Wesens auf dieser Erde von Menschen oder in den jenseitigen Bereichen durch himmlisch abgefallene Wesen zulässt, befürwortet insgeheim eine unwürdige wesensverachtende und versklavende Lebensweise und stellt sich deswegen unbewusst gegen das himmlische Leben. Darum ist sein seelisches Herz für die himmlischen Eigenschaften eines freien, in der Wesensgleichheit lebenden, demütigen und reinen Lichtwesens der himmlischen Schöpfung noch verschlossen, auch wenn ihm das noch nicht bewusst ist, da er den geistigen Überblick durch ständige Zuwiderhandlungen gegen das himmlische Gesetz des unpersönlichen Lebens verloren hat. Aus himmlischer Sicht irrt er ohne inneren Halt in den dunkelsten Bereichen des Falls umher. Wer sich in einem Lebensbereich von Menschen oder jenseitigen Wesen durch Huldigung, Bewunderung und personenbezogene Lobreden, wie es z.B. bei Königen, Adligen und Religionsführern sowie bekannten Schauspielern und Musikern oft geschieht, gerne wesensunwürdig verehren lässt, der stellt sich dadurch selbst in ein kosmisches Schattendasein. Er schadet sich und auch anderen, die seine persönliche zur Schaustellung unbewusst unterstützten und befürworten, da sie ihre Seele durch diese himmlisch ferne Verhaltensweise ebenso stark belasten bzw. mit dunklen Speicherungen umhüllen.

185 Wahrlich, sich zur Schau stellende Menschen und jenseitige Wesen verleiten andere, die Nachahmer ihrer negativen Lebensart der Wesensungleichheit sind, zu einem ungerechten Verhalten. Infolge dessen entstanden und entstehen heute noch immer ausgeprägtere egoistische und herrschsüchtige Wesenszüge bei Menschen und jenseitigen Wesen, die sie untereinander nicht mehr friedvoll, harmonisch und in herzlicher Einheit füreinander leben lassen - was sie aber einst im himmlischen Sein lange miteinander lebten.

Wer sich nicht schämt, dass sich vor ihm Menschen und auch Wesen im Jenseits verneigen, in die Knie gehen und evtl. seine „ehrwürdige“, mit goldenen Ringen geschmückte Hand küssen, der ist wahrlich noch sehr weit vom Himmelreich entfernt und wird viele leidvolle Umwege gehen müssen, bis er begreift, was die gerechte Gleichheit und Demut aller himmlischen Wesen wirklich bedeutet.

Im gerechten, unpersönlichen himmlischen Lebensprinzip der Wesensgleichheit darf kein Wesen dem anderen unterwürfig sein oder dienen, weil dies nicht nur ein Gesetzesverstoß gegen die Wesensgleichheit wäre, sondern auch gegen ihre freie und demütige Lebensweise.

Wahrlich, die Erniedrigung eines einzigen himmlischen Wesens durch ein anderes hat einmal im himmlischen Sein, noch vor der Schöpfungsteilung, vorübergehend ein Chaos ausgelöst, wobei einige Wesen die Eigenschaften der gerechten Gleichheit, Freiheit und Demut außer Kraft gesetzt haben bzw. begannen diese gegensätzlich zu leben. Doch so eine ungerechte Höherstellung eines Wesens und dadurch die Erniedrigung anderer wollten die meisten nicht dulden, die mit ihrem freien, gerechten und wesensgleichen Lebensprinzip zufrieden und sehr glücklich waren. Die Folge davon war, dass in den Lichtkörpern der Wesen verheerende Energie-Turbulenzen entstanden, die dann wellenartige, gewaltige Wogen der Uneinigkeit auslösten und sich über das ganze himmlische Sein bzw. über alle Welten ausbreiteten. Dies geschah einmal, als sich nur ein einziges himmlisches Wesen über ein anderes stellte und damit die gerechte Wesensgleichheit im himmlischen Gesetz ignorierte.

Dieses Geschehen im himmlischen Sein hat bei den gesetzestreuen Wesen eine Welle des Entsetzens und Herzensleids hervorgerufen, und die Folge davon war, dass disharmonische Energieströme nach und nach in die ganze himmlische Schöpfung gelangten und allmählich zur Spaltung des himmlischen Seins führten. Das heißt, manche himmlische Wesen wurden von der Welle bzw. Nachricht der Wesenserhöhung so massiv angesteckt, dass sie sich ebenso dieser unwürdigen, persönlich ungleichen Lebensweise anschlossen, ohne vorauszuahnen, was ihnen diese später für unsagbares Leid bringen würde. Es handelte sich hauptsächlich um Wesen mit wenig himmlischem Evolutionswissen und -erfahrungen. Jene Wesen, die einmal die Wesensungleichheit im himmlischen Sein befürworteten, konnten sich nicht mehr lange darin aufhalten, denn ihre Lichtkörper wurden wegen ihres andersartigen bzw. fremden Lebensprinzips durch magnetische Kräfte von den Planeten abgestoßen und vorübergehend in die NaturEntwicklungsbereiche aufgenommen. Dort hielten sie sich aber nicht lange auf, weil sie begannen, außerhalb des himmlischen Seins neue Welten zu erschaffen - und das durften sie in ihrer Freiheit auch. Einige von ihnen kannten sich bestens in der Schaffung neuer Welten aus und wussten auch, wie sie außerhalb des gigantischen himmlischen Schöpfungskokons gelangen können. Doch ihre Planung geriet vorübergehend ins Stocken, weil sie zur Schaffung einer neuen Zentralsonne für ihre eigene Schöpfung die benötigten Energien von den gesetzestreuen himmlischen Wesen nicht zur Verfügung gestellt bekamen. Darum entschlossen sie sich, den Energienachschub aus der himmlischen Urzentralsonne für ihre Welten über gewaltige Energiekorridore zu ermöglichen. Ein außerhimmlisches Leben mit anderen Lebensgesetzen gestatteten ihnen die verbleibenden treuen himmlischen Wesen nach einer demokratischen Abstimmung nur bedingt für eine bestimmte Äonenanzahl.

190 Nun ist für sie die kosmische Äonenuhr abgelaufen, und deshalb beginnt bald die gigantische Rückholaktion außerhimmlischen Lebens, von der euch der Gottesgeist in dieser Botschaft bereits berichtete.

Heute leben diese abtrünnigen Wesen, die auf die Zerstörung der Schöpfung aus waren und es noch immer sind, vornehmlich in den niedrigsten Fallbereichen, und dazu gehört die Erde mit den Menschen und das erdgebundene Jenseits, worin unzählige dunkle Wesen leben, die sich unsichtbar immer in der Nähe der Menschen aufhalten, um sie zu beeinflussen.


Wahrlich, der Geltungstrieb ist mit der Erhöhung eines Wesens gleichzusetzen. So ein Mensch oder jenseitiges, erdgebundenes Wesen schaut sich als Ausnahmewesen und glaubt, wie besonders ideenreich und herausragend begabt es sei, denn sonst würden es andere nicht auf ein Podest stellen und ihm zujubeln. In dieser Position zeigt es sich am liebsten, denn dadurch erhält es viele Bewunderungsenergien, und deshalb fühlt sich ein hochgestellter Mensch oder so ein erhöhtes Wesen in der Fallwelt sehr wohl. Doch einmal wird auch für diese der kosmische Moment kommen, in dem keiner mehr in ihrer Nähe verweilen und sie aufs Podest stellen bzw. ihnen erniedrigend dienen möchte. Das ist der kosmische Zeitpunkt, an dem dann so ein Wesen langsam begreift, was es sich und anderen damit angetan hat, und ist für dieses Wesen der Anlass zur Rückkehr in die Normalität, das heißt, zur gerechten Gleichheit aller Wesen und himmlischen Eigenschaft der Demut.

Wenn solche Wesen am Ende ihrer geistigen Durststrecke angekommen sind, dann werden sie bitter weinen, weil sie ernüchternd und sehr traurig feststellen müssen, wie blind sie waren, weil sie nur wegen einer eigensüchtigen Idee. bzw. einem selbstgefälligen Wunsch so viel riskiert und unsagbares Leid unter den universellen Wesen verursacht haben. Das wird dann das Ende eines furchtbaren Traumes sein.

Wahrlich, der persönliche Geltungsdrang, selbst einmal nur für einige kosmische Augenblicke das herrschende Zepter über viele untertänige Wesen in der Hand zu halten, hat eine verheerende Schöpfungskatastrophe ausgelöst und allen kosmischen Wesen bis zum heutigen Augenblick ein unbeschreibliches Herzensleid gebracht. Die sich schon lange hinziehende Schöpfungstragödie ist erst dann einigermaßen überstanden, wenn die dunklen, niedrig schwingenden Fallbereiche nicht mehr existieren bzw. aufgelöst sind. Könnt ihr euch das vorstellen?

195 Wer heute noch zulässt, dass sich Menschen vor ihm erniedrigen und seine Hand zur Ehrerbietung küssen oder sich vor ihm ehrfürchtig und untertänig verneigen oder niederknien und dieser Menschen als Knechte und Diener benutzt, der ist geistig noch sehr umnachtet und schwer belastet mit hochmütigen, stolzen und herrschsüchtigen sowie vielen eigensüchtigen negativen Speicherungen aus den finsteren Fallwelten, in denen die himmlische Gerechtigkeit, Wesensgleichheit und Demut völlig ignoriert wird. Der Wesenszug des Hochmuts bzw. sich über andere Wesen zu stellen war der auslösende Grund, weshalb der Fall der Wesen begann und heute noch existiert. Weil dies nur ein einziges Wesen aus seiner Unzufriedenheit und Selbstüberschätzung wollte, begann die große Schöpfungstragödie in unvorstellbarem Ausmaß für die himmlischen Wesen und setzte sich im Szenario der Schöpfungsteilung und der Absicht tief gefallener, in den Wahn verfallener Wesen die Gesamtschöpfung zu zerstören, fort.

Stellt euch vor: Es war nur der eine himmlisch ungesetzmäßige Wesenszug der persönlichen Erhöhung eines einzigen Wesens, der die große universelle Tragödie auslöste.

Wenn ihr mit eurem heutigen geistigen Wissensstand in diese Welt schaut und euch nicht von den weltlich und religiös orientierten Medienberichten beirren lasst, die meistens einseitig geprägt sind, dann werden euch viele bekannte, geachtete Menschen in hoher Position auffallen, die es gewohnt sind, ihren persönlichen Geltungsdrang, ihre Überheblichkeit und Großsprecherei in vielen Bereichen auszuleben und zu genießen bzw. sie fehlen nicht bei großen religiösen und weltlichen Empfängen und stellen gerne unbewusst ihre bewunderte Persönlichkeit zur Schau. Es sind Menschen, die sich nicht schämen und es als normal empfinden, wenn ihnen andere untertänig sind bzw. sie diese für ihren großen Grundbesitz und ihr fürstliches Wohlergehen als Diener arbeiten lassen, weil sie charakterlos geworden sind, jedoch nach außen scheinheilig vorgeben, gottverbundene Menschen zu sein.

Auch heute glauben irrtümlich noch hohe Geistliche, im Zeitalter der zunehmenden geistigen Aufklärung und dem Aufbruch der geknechteten Menschen für ein gerechtes Leben, Gott hätte ihnen ihre hohe religiöse Stellung in dieser Welt ermöglicht, weshalb sie das Recht hätten, als eine erhabene, ehrwürdige Person mit einer besonders auffälligen und kostbaren Kleidung, ähnlich der eines weltlichen Königs, in der Öffentlichkeit vor vielen andächtigen Menschen aufzutreten und sich von ihnen bejubeln zu lassen. Aus geistiger Unwissenheit und Umnachtung schlüpfen sie in die Rolle eines angeblichen „Stellvertreters Gottes auf Erden“, weil sie durch ihre Arroganz schon so vermessen sind und behaupten, dass Gott ihnen die Führung über unzählige Gläubige ins Himmelreich anvertraut hätte.

Wohin das führt, könnt ihr euch nicht vorstellen, weil euch der Einblick in die jenseitigen Bereiche religiös gebundener Seelen fehlt. Die erhöhten, besonders gekleideten Wesen gehen weiterhin in die mit Goldverzierungen ausgestatteten kirchlichen Paläste und zelebrieren Gottesdienste, genauso wie zuvor im Erdenkleid. Durch ihre seelische Überdeckung mit unwahrem religiösen Wissen und Hochmut haben sie kein Schamgefühl mehr, deshalb halten sie auch in den jenseitigen Bereichen vor vielen Gläubigen salbungsvolle Reden über Gott, wofür sie von ihnen große Bewunderung, Lob und Dank erhalten. Und manche lassen sich von ihren Dienern zur Ehrerbietung auf einer Sänfte tragen und zu ihrem Thron begleiten. Und das nimmt bei ihnen kein Ende, weil sie im Diesseits und im Jenseits nicht gewillt sind von ihrem hohen Ross herunterzusteigen. Sie haben sich daran gewöhnt, von den hörigen unwissenden Gläubigen bewundert zu werden, und darum wollen sie auch im Jenseits nicht anders leben. Wie lange das noch weiter geht, liegt allein an den Gläubigen, die ihnen durch ihre Bewunderung und ihren Jubel so ein erhöhtes Leben ermöglichen.

200 Wer jetzt immer noch nicht genug vom Gottesgeist erfahren hat, damit er umdenken und ein religionsfreies Leben beginnen kann, der wird auch im Jenseits noch eine magnetische Bindung zu seiner Religionsgemeinschaft und den führenden Geistlichen haben. Für so eine Seele wird es sehr schwer werden, sich aus der irdischen Bindung zu lösen, weil sie gewohnt war auf Geistliche zu hören und diesen nach ihren Reden über Gott, Lob und Bewunderung zu schenken.

Wahrlich, wer heute sein falsches Verhalten noch nicht erkannt hat, obwohl er genug Hinweise erhalten hat, damit er sich von seiner religiösen Organisation lösen kann, dem können der Gottesgeist und auch nicht die himmlischen Wesen im Jenseits helfen, sich auf das freie Leben der himmlischen Lichtwesen umzuorientieren. So einem Wesen ist lange nicht zu helfen. Das ist aus himmlischer Sicht eine große Tragik, die von den selbst erhöhten Geistlichen verursacht wurde und noch wird, weil sie unverändert engstirnig ihr aufgesetztes Lehrwissen den gläubigen Menschen und in den jenseitigen Bereichen den gläubigen Seelen verkünden.

Der Gottesgeist könnte euch noch mehr vom jenseitigen Leben religionsgebundener Wesen berichten, doch das würde eure Aufnahmekapazität überfordern, deshalb belässt er es bei dieser Schilderung.

Vielleicht kommt nun der eine oder andere Leser der himmlischen Liebetröpfchen darauf, dass er sich auf einem unfreien oder falschen Weg ins Himmelreich befindet. Vielleicht können ihm jetzt einige Passagen zum tiefgründigen Nachdenken und evtl. für seine Freiheit und Selbstständigkeit nützlich sein. Wenn das so wäre, dann hat diese Botschaft ihren Sinn erfüllt, denn sie wird vom freien universellen Liebegeist den Menschen und jenseitigen Wesen zum Nachdenken angeboten. Sie selbst entscheiden, ob sie sich vom Gottesgeist in die kosmische Freiheit und geistige Eigenständigkeit begleiten lassen wollen oder nicht. Wer sich aus innerer Überzeugung und ohne fanatische Übereile dafür entscheidet, dem bieten sich für seinen Inneren Weg viele weitere Liebetröpfchen über den Künder zur Bewusstseinserweiterung und Neuorientierung in die himmlische Richtung an.

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205 Nun berichtet euch der Gottesgeist, welche schmerzlichen Erfahrungen der Künder bei seinem Austritt aus einer weltweiten religiösen Organisation machte und was er später in einer neu gegründeten kleinen religiösen Gemeinschaft erlebte.

Schon als junger Mann war der Künder für geistiges Wissen aufgeschlossen, machte viele geistige Erfahrungen und hatte selbst aufschlussreiche Erlebnisse mit dem jenseitigen Leben. Eines Tages war er so weit gereift, dass er für seine geistige Weiterentwicklung eine sehr wichtige Entscheidung traf: Er trat aus seiner Glaubensgemeinschaft, der er über seine Eltern seit seiner Kindheit angehörte, aus innerer Überzeugung aus. Die Gründe dafür waren folgende:

Er erkannte durch sein neues Wissen und seine neuen geistigen Erfahrungen zunehmend, dass ihm die religiöse Organisation mit ihrer Lehre unlogische und sinnlose dogmatische Glaubens- und Lebensrichtlinien auferlegte, hinter denen er nicht mehr stehen konnte. Immer mehr spürte er von innen (Seele) gegen diese Glaubenslehre eine starke Ablehnung, und deshalb wollte er sie nicht weiter in sein Leben mit einbeziehen.

Er bekam durch seine Nachforschungen immer mehr Einblick in den riesigen religiösen Machtapparat, den viele hohe Geistliche lenken und dabei immense Reichtümer angehäuft haben. Als ihm bewusst wurde, wie diese Geistlichen wirklich leben - die sich gerne in besserer Gesellschaft bewegen und dort aufgewertet ihre religiöse Organisation repräsentieren und noch dazu für ihr Leben in Wohlstand und Prunk unterwürfige Diener in Anspruch nehmen - konnte er es nicht fassen, dass sie dies fertig bringen, entgegen der Lehre des bescheidenen Jesus von Nazareth. Er fragte sich immer wieder: Mit welchem Recht führen die Geistlichen so ein ungerechtes Leben auf Kosten vieler Gläubiger, denn ihr Leben entspricht in keiner Weise dem schlichten und einfachen unpersönlichen Leben von Jesus Christus, den sie oft als Vorbild zitieren? Und warum meldet sich ihr inneres Gewissen nicht, denn sie müssten sich normalerweise wegen ihrer Lebensweise vor Gott und den armen Gläubigen sehr schämen - aber das tun sie nicht. Diese Ungerechtigkeit und Unverfrorenheit vieler hoher Geistlicher konnte er nicht mehr mit seinem Gerechtigkeits- und Gleichheitssinn vereinbaren, deshalb wollte er diese religiöse Organisation nicht mehr weiter mit seinem Pflichtbeitrag unterstützen.

Auch die vielen traditionellen Rituale und der Kult früherer Jahrhunderte, dazu die Verehrung der Gebeine toter Heiliger - die in keiner Weise einem heimkehrwilligen Menschen oder jenseitigen Wesen auf dem Weg ins Himmelreich nützlich sein können - stießen ihn im Inneren ab. Dies alles wollte er nicht weiter mitmachen.

210 Eine äußere Glaubenslehre passte in keiner Weise mehr zu seinem neuen inneren Gottes- und Schöpfungsbild und hatte auch mit seinem Inneren Weg ins Himmelreich nichts mehr gemeinsam. Wer dies schon so deutlich im Inneren spüren kann wie er, der wird nicht lange zögern und sich von der religiösen Lehre, der Glaubensgemeinschaft und ihrem riesigen, weltweiten Machtapparat verabschieden, die aus himmlischer Sicht nur Menschenwerk ist und die Ungleichheit der Wesen durch die ungerechte Lebensweise hoher Geistlicher noch fördert.

Ihr nach der himmlischen Wahrheit suchenden Menschen und an verschiedene Konfessionen gebundene Gläubige: Wie viele geistige Aufklärungen und tiefgründige Hinweise benötigt ihr noch vom Gottesgeist, damit es euch einleuchtet und ihr versteht, dass sämtliche religiöse Organisationen und deren Lehren in keiner Weise mit Gott und auch nicht mit dem schlichten und unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen etwas zu tun haben?

Bitte überdenkt diese göttliche Aussage gut, auch wenn sie manchem religiös gebundenen oder fanatischen Menschen nicht schmecken wird.

Doch vielleicht sind manche frühere religionsgläubige Menschen schon zu gleichen oder ähnlichen Erkenntnissen gekommen wie der Künder und haben ihren Schritt in die religiöse Unabhängigkeit bereits hinter sich gebracht. Diesen geistig gereiften Menschen wird keiner mehr mit unlogischen und Furcht einflößenden religiösen Lehrmeinungen etwas vormachen können, denn sie wissen von innen genau, wodurch sie ins innere Himmelreich gelangen.

Wer aber noch hinter unlogischen religiösen Lehraussagen steht, den bittet der Gottesgeist, sich zuerst objektiv mit seinem Lehrwissen und dann intensiv mit dem geistigen Wissen aus der himmlischen Quelle zu befassen, um den großen Unterschied feststellen zu können. Und so er möchte, kann er das neue geistige Wissen zum Kennenlernen seiner guten und schlechten Wesenseigenschaften verwenden, und dabei sollte er die innere Begleitung und Hilfe Gottes immer mit einbeziehen. Zur ehrlichen Selbsterkenntnis wäre es ihm auch hilfreich, wenn er sich beim Tagesabschluss immer wieder fragt: Wie bin ich mit meinen Mitmenschen verschiedener Glaubensrichtung und Rasse umgegangen? Wenn die eine oder andere Begegnung nicht herzlich war, dann sollte er seine unschöne Verhaltensweise genauer beleuchten. Ein zur positiven Wesensveränderung bereiter Mensch kann dann erkennen, welche negativen Gedanken und eigensüchtigen, personenbezogenen Motive ihn noch unbewusst gesteuert haben, wenn er sich anderen gegenüber menschenunwürdig verhalten hat. Nur die schrittweise Erkenntnis und Läuterung seiner unschönen Wesenszüge verschafft ihm Klarheit über sich selbst bzw. über seine bisherige Lebensweise.

215 Erst wenn der sich läuternde Mensch einen größeren Überblick über seine Lebensweise erlangt hat und sensibler geworden ist, dann kann er sein unschönes Verhalten und auch das von anderen Menschen besser erkennen. Nach weiterer Läuterung seines menschlichen und seelischen Bewusstseins hilft ihm seine innere Seele über ihre nun feinere Wahrnehmung, sein eigenes Verhalten und das anderer aus ihrem erschlossenen Bewusstsein bzw. ihrem Wissensstand über himmlische Gesetze gut einzuordnen. Das bedeutet: Je mehr der Mensch und seine Seele durch ihre gesetzmäßige Lebensweise die ungesetzmäßigen Seelenpartikel freigelegt haben, desto besser kann die Seele über ihre Sinne die aufgenommenen Schwingungen und Bilder einer Verhaltensweise oder auch Gedanken und Worte analysieren und ihrem Menschen über angenehme oder unangenehme Gefühle erkennen lassen, in welche Richtung er sich im Moment begeben hat.

Das geschieht folgendermaßen: Alle von der Seele aufgenommenen Sinnesinformationen aus dem menschlichen Leben durchlaufen in rasender Geschwindigkeit unzählige feinstoffliche Fäden ihres Lichtkörpers (Seele) und werden in ihren Lichtpartikeln gespeichert, die energetisch und informativ miteinander verbunden sind. Sämtliche Lichtpartikel der Seele, die von einer Sinnesinformation des Menschen berührt wurden, geben ihre Analyse über den Inhalt und die Art der eingegangenen Information sofort ins seelische Bewusstsein weiter. Dieser energetische Vorgang geschieht fortlaufend in der Seele bzw. jeden Augenblick ihres menschlichen Lebens und ähnlich in ihrem jenseitigen Leben ohne menschliche Hülle.

Das seelische Bewusstsein ist ein gigantischer energetischer Speicherkomplex, das sich aus allen Speicherdaten der Seelenpartikel zusammensetzt, worin auch himmlische Erbanlagen der Ur-Schöpfungseltern, erschlossene himmlische Evolutionsspeicherungen und außerhimmlische Lebensspeicherungen integriert sind. Da aber eine belastete Seele im irdischen Leben ständig neue, ungesetzmäßige Speicherungen über ihren Menschen aufnimmt, werden die himmlischen Gesetzesspeicherungen in ihren Partikeln zunehmend überdeckt und inaktiv. Dadurch wird ihr Denkradius und die geistige Überschaubarkeit ihres Lebens zunehmend eingeschränkt, da sie vom momentan nur noch teilweise aktiven himmlischen Speicherkomplex immer weniger Informationen abrufen kann, und deshalb werden ihre Mitteilungen ans menschliche Bewusstsein über Gefühle, Gedankenimpulse oder Bilder immer unklarer und kurzsichtiger und sie kann die himmlischen Gesetze nicht mehr richtig erfassen.

Bitte versteht: Wenn eine Seele mit niedrig schwingenden, himmlisch fremden Speicherhüllen schwer belastet ist, dann sind nur wenige gesetzmäßige Speicherungen aus dem himmlischen Leben in ihrem seelischen Bewusstsein aktiv bzw. abrufbar und aufgrund dessen ist ihr geistiges Blickfeld sehr eingeschränkt. Warum das so ist, erklärt euch der Gottesgeist.

Das seelische Bewusstsein setzt sich aus allen momentan abrufbaren Speicherdaten der Seele zusammen. Das ist auch so beim menschlichen Bewusstsein. Doch bei einem geistig weit entwickelten Menschen mit einer erwachten und höher schwingenden Seele schaltet sich zum menschlichen Bewusstsein das seelische Bewusstsein mit seinen abrufbaren Informationen dazu. Das ist aber bei einer schwer belasteten Seele nicht möglich. Eine stark verhüllte Seele kann die Lebensweisen aus den himmlischen Eigenschaftsgesetzen nicht mehr im Bewusstsein einordnen und verstehen, weil sie viele Äonen im Jenseits und im Diesseits völlig in die gegensätzliche Richtung des himmlischen Lebens gelebt hat. Sie lebte nicht die himmlische Eigenschaft der Ordnung, sondern die Unordnung; anstatt der Bescheidenheit und Demut die persönliche Aufwertung, Hochmut, Stolz und Arroganz; anstatt geduldig und ausdauernd zu sein, verhielt sie sich ungeduldig und fanatisch; anstatt die herzliche und selbstlose Liebe der himmlischen Wesen in ihr Leben einzubeziehen, lebte sie lieber unbarmherzig, herzenskalt und eigensüchtig auf Kosten anderer. So wurden die himmlischen Eigenschaften der Seele allmählich überdeckt und deshalb kann sie keine mehr aus ihrem Speicherpotenzial abrufen, geschweige denn ins menschliche Leben einbeziehen. Doch diese stark überdeckten Seelen haben sich arglistige Möglichkeiten im Jenseits und im menschlichen Leben geschaffen, um andere zu täuschen. Sie ahmen die himmlische Lebensart herzlicher Menschen nach, doch können diese nur gestellt leben bzw. kommen nicht in ihr seelisches Herz, weil sie keine herzliche Verbindung mehr zum inneren Gott haben, und deshalb pulsiert ihr seelischer Wesenskern (Herz) nicht mehr. Ihnen gelingt es aber nur jene Menschen und Seelen zu täuschen, die selbst noch in ihrem Wesen mit arglistiger Täuschung schwer belastet sind. So geartete Seelen setzen auch in den jenseitigen Bereichen ihre Lebensweise noch weiter fort. Diesen traurigen Zustand einer tief gefallenen Seele nennt der Gottesgeist eine „geistige Umnachtung“.


220 Das menschliche Bewusstsein setzt sich aus genetischen Übertragungen des Unterbewusstseins und neu aufgenommenen Speicherdaten aus dem menschlichen Leben zusammen und dazu kommen noch Informationen, die die Seele nachts ins menschliche Bewusstsein einschleust. Es sind bestimmte Lebensprägungen der Seele aus ihren früheren irdischen und jenseitigen Existenzen, die sie unbedingt in ihrem menschlichen Bewusstsein noch dazu haben möchte, weil sie ihren Menschen wieder in ihre frühere, lieb gewonnene Lebensrichtung lenken will und so mit ihm Leben möchte.

Nun, das menschliche Bewusstsein setzt sich aus allen Speicherdaten der Gene, des Gehirns und der Zellen zusammen, und diese bilden einen vielschichtigen energetischen Speicherkomplex von Programmen und Daten. Von ihm bekommt der Mensch unbewusst sofort zutreffende Auskünfte bzw. stets passende Informationen über Energieströme zugewiesen, entsprechend seiner vorausgegangenen Gefühle, Gedanken oder der Absicht über etwas zu sprechen. Das bedeutet: Das energetische menschliche Bewusstsein sendet den Gehirnzellen stets Daten und Ergebnisse, die es benötigt, um über etwas zu denken, zu sprechen oder für eine Betätigung, die der Mensch durchführen will. Doch sein Bewusstsein kann nur spärlich funktionieren, wenn im Gehirn bereits viele Nervenzellen abgestorben sind.

Das menschliche Bewusstsein eines höher schwingenden Menschen, der sich täglich ehrlich und mit innerer Freude immer mehr auf das himmlische Leben ausrichtet, empfängt von seiner Seele neue Speicherdaten, die an die Gehirnzellen weitergegeben werden, damit der Mensch gesetzmäßig denkt, spricht und handelt. Diese stetige seelische Unterstützung begünstigt Seele und Mensch das Fortschreiten auf dem Inneren Weg ins Himmelreich. Wenn so ein weit gereifter Mensch langsam aus seinem Inneren spricht, dann erhält er in Bruchteilen von Sekunden von seiner weit gereiften Seele gesetzmäßige Informationen z.B. zur Beschreibung oder zur Erläuterung einer Sachlage oder Einordnung einer Lebensweise. So einem nach innen ausgerichteten Menschen ist es möglich, das himmlische Leben gut zu erfassen, wenn er aus der himmlischen Quelle tiefgründige göttliche Beschreibungen liest. Das Sprechen aus dem Inneren ist für ihn ein großer Vorteil und eine Lebenserleichterung in dieser himmlisch fernen Welt.


Nun erweitert der Gottesgeist die Beschreibung geistiger Vorgänge in einer weitgehend geläuterten Seele in Verbindung mit ihrem geistig weit gereiften Menschen:

Die Funktion des seelischen Bewusstseins in Verbindung mit dem menschlichen Bewusstsein findet folgendermaßen statt:

225 Wenn der Mensch denkt, spricht oder eine Betätigung verrichtet, werden dafür von den Zellen aus den Genbasen Energien angefordert bzw. angezogen und für ihre Funktionen eingesetzt. Bei jedem Vorgang in den Zellen wird zugleich im menschlichen Bewusstsein eine Speicherung in kleine Energiebündel vorgenommen. Das heißt: Die vom Menschen eingesetzten und verbrauchten Energien werden in verschieden schwingende, farbige Energiebündel einsortiert bzw. gespeichert, und in jedem Energiebündel befinden sich bestimmte Informationen aus dem Tagesablauf des Menschen. Jedes kleine, mit Informationen bestückte Energiebündel wird nach Abschluss der Einordnung vom menschlichen Bewusstsein im Körper auf die Reise geschickt. Dieses durchläuft in Bruchteilen von Sekunden alle Gene (Unterbewusstsein mit Energiebasen) sowie auch alle aktiven, farbig leuchtenden Zellen, die wiederum die eingegangenen Informationen entsprechend ihres kleinen Bewusstseins bewerten und einspeichern. Die Analyse der Informationen senden sie sofort dem menschlichen Energiefeld bzw. Bewusstsein zum Einordnen und Erfassen zu. Wenn dies geschehen ist, werden die Informationen dem seelischen Bewusstsein zur umfangreicheren Auswertung weitergeleitet, und dies geschieht nur dann, wenn sich der Mensch immer mehr auf die himmlischen Lebenseigenschaften ausrichtet und in seinen Herzensgebeten Gott bittet, er möge ihn mit seiner Seele auf seinem Inneren Weg ins himmlische Sein geistig begleiten und ihm beistehen.

Das seelische Bewusstsein einer geistig erwachten Seele analysiert auf ähnliche Weise die eingegangenen Speicherdaten aus dem menschlichen Leben. Sie wartet ab, welches Ergebnis das menschliche Bewusstsein ihrem Energiefeld, dem seelischen Bewusstsein, mitteilt. Dieser Vorgang geschieht fortlaufend nach vorgegebenen Programmen im Wachbewusstsein des Menschen und auch in seinem Schlaf. Die Seele nimmt das Ergebnis des menschlichen Bewusstseins auf, füllt es in kleine Energiebündel und schickt diese weiter zur Analyse an ihre Seelenpartikel. Diese geben wiederum dem seelischen Bewusstsein Auskunft darüber, wie es diese Informationen einschätzen soll, positiv oder negativ bzw. gesetzmäßig oder ungesetzmäßig. Ist dieser unvorstellbar schnelle Vorgang der Seelenpartikeln abgeschlossen, dann nimmt die Seele automatisch die Verbindung zu ihrem Seelen-Lebenskern auf und übergibt ihm die Ergebnisse, um darüber aus himmlischer Sicht, entsprechend den göttlichen Eigenschaftsgesetzen, Auskunft zu erhalten. Der Seelen-Lebenskern wiederum analysiert alle zusammengefassten Partikelergebnisse aus dem Energiebündel, entsprechend dem momentanen Bewusstsein der Seele und sendet ihr das Ergebnis zu. Das Gesamtergebnis aus einer Situation ihres Menschen und die Auswertung seiner momentanen Gedanken, Worte oder Handlungen sendet sie anschließend sofort wieder dem energetischen Bewusstsein ihres Menschen zu.

Wahrlich, eine ziemlich freie Seele leitet ihr Ergebnis bzw. ihre Gesetzesanalyse bei einem geistig weit entwickelten Menschen in Bruchteilen von Sekunden an sein energetisches menschliches Bewusstsein weiter. Und dieses sendet sein Resultat sofort an bestimmte Gehirnzellen und von dort über feine Nervenbahnen zu allen Zellen. Sie äußern sich dann über die Wahrnehmung ihres kleinen Bewusstseins im menschlichen Bewusstsein als gute oder ungute Empfindungen und Gefühle. So kann ein sensibler Mensch von innen erfühlen bzw. deutlich wahrnehmen, ob er oder andere Menschen, mit denen er Gespräche führte, gegen die himmlischen Lebenseigenschaften der reinen Wesen verstoßen haben bzw. in welche Kategorie ihre Worte und ihr Verhalten aus dem himmlischen Gesetz einzustufen sind.

Nun wisst ihr über die unsichtbaren Funktionen im menschlichen und seelischen Körper etwas mehr Bescheid, die nach einprogrammierten Daten gesteuert werden.


So ein geläuterter und sensibler Mensch wird dann von innen erfühlen - nicht aus seinem kosmisch eingeengten und kurzsichtigen Verstand - warum er hinter irrealen Glaubensaussagen, traditionellen religiösen Riten und Kulten lange unbewusst stand und diese unbedacht in sein Leben einbezogen hat. Da er selbst diese gebundene und eingeengte religiöse Lebensweise führte, sich aber mit der inneren göttlichen Hilfe davon befreien konnte, hat er für das religiös unfreie Leben gläubiger Menschen verschiedener Glaubensrichtungen und ebenso für ihr ungesetzmäßiges Leben Verständnis und Nachsicht, doch er wird nicht über ihre unschönen Fehler und Schwächen bzw. ungesetzmäßigen Verhaltensweisen hinwegschauen und diese kommentarlos hinnehmen. Wenn sich nämlich Menschen mit einen ungesetzmäßigen Verhalten oder ihrem religiösen Wissen in euer freies Leben einmischen, dann seid ihr aus dem himmlischen Gesetz berechtigt, im Rahmen des weltlichen Gesetzes friedvoll dagegen zu protestieren, denn hier hört das Verständnis und die Nachsicht für solche Menschen auf.

230 Der Gottesgeist bittet nun die inneren Menschen, für die hochgestellten Geistlichen, die noch weit entfernt vom schlichten, demütigen und unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen sind und viele Gläubige irreführen, trotzdem ein herzliches Verständnis aufzubringen. Das gelingt euch nur dann, wenn ihr versucht, sie aus der himmlischen Sicht als eure ewigen himmlischen Geschwister zu betrachten. Wenn euch dies gelungen ist, dann empfindet ihr aufgrund eures Einfühlungsvermögens für ihre geistig sinnlosen, Lebensenergie verschwendenden religiösen Äußerlichkeiten Milde in eurem Herzen. Doch ihr sollt ihr himmlisch fernes Leben nicht mehr mit finanziellen Mitteln unterstützen, damit sie nicht weiter irrtümlich annehmen, dass ihr ihre ungerechte fürstliche Lebensweise in Wohlstand und Prunk befürwortet, denn sie glauben immer noch, Gott würde sie über euren Beitrag unterstützen, damit sie so ein selbstherrliches Leben führen können, was aber Gott niemals tun würde, da dies gegen die Gerechtigkeit und Gleichheit der himmlischen Wesen verstößt.

Bitte denkt oder sprecht ihnen nichts Schlechtes zu und habt gegen sie keinen Groll, denn sie sind momentan nicht in der Lage, ihr ungesetzmäßiges Leben mit eurem geistigen Wissen zu vergleichen. Ihnen fehlt noch der geistige Überblick zur Erkenntnis ihrer Lebensweise, weil sie im seelischen und menschlichen Bewusstsein mit ihrem einstudierten religiösen Wissen vollgefüllt sind, und dies lässt momentan kein anderes Denken und Leben zu. Doch auch sie werden einmal im ewigen kosmischen Leben die notwendigen geistigen Schritte tun, die ihr heute schon gerne und begeistert macht, um dem unpersönlichen, demütigen himmlischen Leben näherzukommen. Darum redet nicht mehr viel über ihr noch gespaltenes Leben in religiöser und weltlicher Art.

Ihr könnt für sie beten, damit sie zu neuen Erkenntnissen kommen und geistig aufwachen, da sie schon lange geistig schlafen. Aufgrund ihrer beruflichen religiösen Tätigkeit glauben sie irrtümlich, Gott würde sie deswegen mit der geradlinigen himmlischen Rückkehr beschenken, doch sie ahnen nicht, dass sie durch die stets neu hinzukommenden ungesetzmäßigen religiösen Lehrspeicherungen ihre himmlischen Lebenseigenschaften weiter überdecken und sich deshalb tatsächlich jeden Tag mehr vom Himmelreich entfernen. Ihr religiöser Beruf nützt ihnen nichts, weil nur allein die stetige Verwirklichung der himmlischen Gesetzmäßigkeiten für ihre geistige Weiterentwicklung zählt, und nur so können sie Schritt für Schritt dem himmlischen Leben näher kommen - doch nicht durch eine berufliche Laufbahn in einer religiösen Organisation. Dieser göttliche Hinweis sollte ihnen etwas zu denken geben, so sie dies in ihrer Freiheit tun wollen.


Wer von den geistig suchenden Menschen noch einer religiösen Gemeinschaft angehört, den bittet der Gottesgeist, sich die Mühe zu machen, aus einem neutralen Blickwinkel noch intensiver und selbstkritischer seine religiöse Organisation und deren Lehre zu betrachten und hineinzuspüren, was er dabei fühlt. Doch er entscheidet frei, ob er das göttliche Angebot annehmen will oder von sich weist.

Wer diese innere Betrachtung selbstehrlich in der Stille mit dem inneren Gottesgeist macht, dem werden manche unlogische und unreale religiöse Glaubenssätze und Aussagen auffallen, die er bisher übersehen hat. Oder er wollte sich mit ihnen noch nicht tiefgründig befassen und auseinandersetzen, weil ihm das zu unangenehm war oder weil er dafür zu wenig geistiges Wissen aus einer anderen Blickrichtung aufgenommen hatte, um den Inhalt seiner Glaubenslehre auf Ungereimtheiten ausführlich beleuchten zu können.

235 Deshalb leben die meisten Gläubigen, die an eine religiöse Organisation gebunden sind, unbewusst die vorgeschriebene Lehre, und das hat nicht nur negative Auswirkungen für ihr diesseitiges Leben, sondern wirkt sich vor allem verhängnisvoll für das jenseitige Leben ihrer Seele aus. Aufgrund des unbewussten religiösen Lebens ihres Menschen wird die Seele damit programmiert, sodass sie auf einem jenseitigen Religionsplaneten unverändert weiter eine unbewusste religiöse Lebensweise führt, ohne sich darüber Gedanken zu machen, warum sie diese lebt und ob sie richtig ist bzw. die himmlische Wahrheit enthält. Darum kommen die jenseitigen Seelen lange nicht darauf, dass sie nach irrealen religiösen Vorgaben unbewusst himmlisch ferne Lebensweisen aufgenommen haben, die dazu führten, dass sie geistig gespalten leben. Das ist das Ergebnis der Gebundenheit an eine Glaubenslehre, ganz gleich, um welche es sich handelt.

Was wollt ihr nun tun, ihr religiös gebundenen Menschen?

Wollt ihr euer Leben geistig unverändert in die gleiche Richtung lenken, dann werdet ihr nach eurem physischen Leben in den jenseitigen Bereichen weiter an eine religiöse Organisation gebunden sein, in der euch Geistliche entsprechend ihrer Lehre Vorschriften machen, wie ihr zu leben habt, weil ihr ihnen euer ewiges Leben anvertraut und übergeben habt.

Oder wollt ihr nun beginnen, euer Leben selbstständig und eigenverantwortlich mit der inneren göttlichen Verbindung in eure kosmische Freiheit lenken? Wenn dies der Fall ist, dann versucht durch eure herzliche Bereitschaft gerne und freudig die euch bekannten himmlischen Gesetze nach und nach ohne Übereile im täglichen Leben umzusetzen, damit ihr wieder ein Stück auf dem Inneren Weg dem himmlischen Leben näher kommen könnt.

Nun, was werdet ihr tun?

240 Wisset aber vom Gottesgeist: Ihr entscheidet immer frei und selbstverantwortlich für euer ewiges Leben bzw. eure Lebensausrichtung, doch bitte beschwert euch später im Jenseits nicht bei Gott, dass er euch zu wenig geistig unterwiesen hätte.

Der Gottesgeist wird niemals zu einem Menschen sagen, dass er sich von seiner Glaubenslehre bzw. religiösen Organisation trennen oder nicht mehr dort hingehen soll, weil er ein freier universeller Liebegeist ist und nie einem Wesen etwas vorschreibt. Doch wenn er in seinem Herzen von Menschen oder jenseitigen Wesen in den Fallbereichen Herzensgebete vernimmt, worin er gebeten wird, ihnen wieder zurück ins Himmelreich zu helfen, dann wird er alles versuchen, dass der Mensch oder die Seele durch neue Informationen wichtige Erkenntnisse gewinnt, wodurch sie dann feststellen können, woran es lag, dass sie dem ersehnten himmlischen Sein nicht näher gekommen sind, aber auch, wie sie dieses nun durch ihre Wesensveränderung auf die himmlischen Evolutionsgesetze erreichen können.

Deshalb sollt ihr aber nie sagen, wenn der Gottesgeist die Menschen über diesen oder andere Künder und in den jenseitigen Bereichen die belasteten feinstofflichen Wesen über reine Lichtwesen über die himmlischen Gesetze aufklärt, dass er sie gängelt oder bedrängt. Wahrlich, das Gegenteil ist die Realität.

Er rüttelt nur jene Menschen oder jenseitige Seelen durch wichtige Hinweise wach, die entweder lange geistig stehen geblieben sind oder sich durch unreale religiöse Lehren in ihrem ewigen Leben völlig verirrt haben, damit sie mehr über das unpersönliche Leben der himmlischen Wesen erfahren, die die himmlischen Eigenschaften entsprechend ihrer Evolutionsstufe leben.

Über die göttlichen Aufklärungen und wertvollen geistigen Hinweise wird ihnen eine neue Orientierung vermittelt, so sie diese annehmen wollen. Doch der Gottesgeist wird ihnen nie seine Hilfe aufdrängen, denn das himmlische Gesetz ist so frei ausgelegt, dass er jedem Wesen das Evolutionswissen nur anbieten darf. Und das geschieht auch heute durch ihn mit den himmlischen Liebetröpfchen, die er euch zum Lesen und Überdenken frei anbietet.

245 So verhält sich der Gottesgeist auch, wenn er die hochgestellten Geistlichen über die Liebetröpfchen anspricht. Manche von ihnen fühlen sich über eine Liebetröpfchenbotschaft angesprochen und überdenken sie. Über einige göttliche Aussagen sind sie im Herzen sehr berührt und finden diese für ihr Leben sehr nützlich, weil sie so ein tief beschriebenes geistiges Wissen noch nie zur Verfügung hatten. Mangels geistigen Wissens konnten sie sich bisher keine weitreichenden Gedanken über das himmlische Leben und über ihr eigenes machen, und deswegen beschritten sie unbewusst falsche diesseitige und jenseitige Wege. Sie haben sich bisher auf ihr einstudiertes Wissen voll verlassen und sich davon lenken lassen, anstatt mehr den göttlichen Impulsen über ihre Seele aus dem seelischen Herzen zu folgen. Darum fällt es ihnen heute sehr schwer, für ihr Leben neue Weichen zu stellen, um endlich auf dem Inneren Weg in die himmlische Richtung vorwärts zu kommen.

Geistliche und die in einer Religionsgemeinschaft angestellten Menschen sind nicht gleich bereit äußere Veränderungen herbeizuführen, weil sie massive Angst haben, ihre sichere berufliche Stellung in der religiösen Organisation zu verlieren. Immer wieder stellen sie sich die Frage: Was wird dann sein, wenn ich die religiöse Organisation verlasse? Sie wissen im Moment noch keine berufliche Ausweichmöglichkeit, damit sie im Leben zurechtkommen bzw. durch eine andere Beschäftigung ihren Lebensunterhalt verdienen können. Das versteht der Gottesgeist und fühlt mit ihnen.

Doch er bittet sie, nicht zu lange ihre freie Entscheidung hinauszuschieben, denn der Augenblick zählt und ist sehr wertvoll für das kosmische ewige Leben ihrer Seele. Gerade dieser Moment ist sehr günstig für die innere Seele, weil sie mit der göttlichen Hilfe zu einem neuen geistigen Denken aufgewacht ist bzw. eine neue Lebensorientierung erhielt, und darum wünscht sie sich sehnlichst, dass sich ihr Mensch von seiner Glaubensrichtung verabschiedet.

Doch der Gottesgeist sagt euch immer wieder: Jeder Mensch entscheidet frei, welchen Weg er einschlagen oder wie weit er einen falschen Weg gehen will.

Unzählige jenseitige, gottverbundene Wesen verschiedener Glaubensrichtungen stellen mit großem Entsetzen erst sehr spät fest, dass sie trotz der Erfüllung ihres religiösen Lehrwissens dem himmlischen Sein nicht näher gekommen sind, obwohl manche von ihnen vom Gottesgeist mehrmals angesprochen und gewarnt wurden und er sie mit ernsten Hinweisen aus seinem Liebeherzen zur Umkehr gebeten hat - trotzdem ignorierten sie diese. Über ihre Trotzigkeit und ihr Unvermögen zur Veränderung sind sie in den jenseitigen Bereichen lange traurig.

250 Religiös gebundene jenseitige Wesen werden immer wieder vom Gottesgeist darüber aufgeklärt, so sie es zulassen, dass sie das aufgenommene unreale religiöse Lehrwissen einmal freiwillig nach und nach wieder ihm zur Umwandlung übergeben müssen. Sie werden auch von ihm unterwiesen, dass das Umdenken auf die himmlischen Lebensgesetze in den jenseitigen Bereichen nicht so einfach für eine religiös festgefahrene Seele ist, weil sie sich noch eine kosmische Weile mit religiös Gleichgesinnten auf einem Planeten aufhalten muss, da ihre vielen religiösen Speicherungen in ihren Seelenpartikeln zu diesem Planeten noch eine starke magnetische Anziehung erzeugen. Zudem versuchen religiös unfreie, fanatische Planetenbewohner das herzliche Vorhaben der Seele, sich religiös zu befreien, mit Furcht einflößenden Aussagen zu unterbinden, da diese an ihrer Aurafarbe erkennen, dass sie eine Veränderung ihrer geistigen Ausrichtung anstrebt.

Wahrlich, für Menschen dieser Welt und auch für ihre Seelen in den jenseitigen Bereichen ist es sehr schwer, sich von der Gebundenheit an eine religiöse Organisation zu lösen, weil sie von Glaubensangehörigen und geistlichen Führern aufgefordert werden davon abzulassen, da sie sonst die Strafe Gottes erwarte. Wenn Menschen nur halbherzig, ohne innere Überzeugung aus ihrer Glaubensgemeinschaft austreten wollen, dann sind sie meistens für die starken Beeinflussungen anderer anfällig, die noch irrtümlich glauben und fanatisch behaupten, dass sie nur in ihrer religiösen Organisation das Seelenheil und die himmlische Rückkehr finden könnten. So eine Beeinflussung erwartet auch eine Seele im Jenseits, wenn ihr früherer Mensch ohne innere Überzeugung aus seiner Glaubensgemeinschaft ausgetreten ist.

Darum rät der Gottesgeist den bedächtigen und unentschlossenen noch religiös gebundenen Menschen, sich den Austritt aus ihrer Glaubensgemeinschaft gut zu überlegen und zu prüfen, ob sie innerlich schon so weit gereift sind, um diesen Schritt aus innerer Überzeugung zu tun.

Sie sollten dazu noch von ihm wissen: Ein gespaltenes Leben in religiöser Abhängigkeit kann früher oder später zur geistigen Umnachtung des Menschen und auch seiner Seele führen. Das bedeutet dann das vorläufige Ende ihres himmlischen Rückweges für einige Äonen jenseitiger Zeit. Bis sich die Seele von ihrem gespaltenen Leben wieder erholt hat bzw. bis es ihr wieder möglich sein wird, in das unpersönliche himmlische Leben geradlinig zurückzukehren, muss sie zuerst mit der Hilfe des Gottesgeistes mühevoll erkennen, welche gespeicherten Lebensweisen und Daten in ihren Lichtpartikeln nicht den himmlischen Eigenschaftsgesetzen entsprechen. Dabei braucht sie viel Geduld, Ausdauer und eine demütige Einstellung sowie die innere Begeisterung für ihre himmlische Rückkehr.

Daraus könnt ihr nun erkennen, wie gefährlich es ist einer religiösen Organisation anzugehören, worin der Mensch und seine Seele durch das unreale Glaubenswissen und deren Glaubensbekenntnis unbewusst immer mehr in ein unfreies Leben geführt wird, ohne dass er sich jemals darüber Gedanken gemacht hat, wohin ihn seine religiöse Abhängigkeit in Wirklichkeit führte.

255 Ihr gebundenen Geistlichen und Gläubigen dieser Welt: Überdenkt die folgende, für euch so wichtige göttliche Aussage über das Leben der himmlischen Wesen:

Die himmlischen Wesen leben miteinander in Harmonie, Frieden, Herzlichkeit und Gerechtigkeit. Ein gerechtes himmlisches Evolutionsleben hat aufgrund der Wesensgleichheit kein offenes Tor für die persönliche Aufwertung. Sie führen ein bescheidenes, unpersönliches Leben in Demut und bleiben deshalb im Hintergrund ohne persönliches Aufsehen. In ihrem Leben existieren keine religiösen Bünde und finden auch keine Versammlungen zur Ehre Gottes statt, in denen Wesen gekünstelte Zeremonien zum Lobpreis Gottes abhalten.

Dieses und das Folgende sollte euch zu Denken geben: Eure abnormalen und ungesetzmäßigen religiösen Gewohnheiten, die in eurer Seele gespeichert sind, könnt ihr nicht ins Himmelreich mitnehmen, weil ihr mit dieser Ausrichtung niemals eine magnetische Anziehung zu den himmlischen Welten habt. Leuchtet euch das nun ein, weshalb euch der Gottesgeist empfiehlt, euch religiös frei zu machen?

Doch der Gottesgeist wird euch bei eurer freien Entscheidung nie beeinflussen, weil diese unfreie Falleigenschaft in seinen bzw. unseren gemeinsamen himmlischen Eigenschaftsgesetzen nicht enthalten sind.

✶ ✶ ✶

260 Nun setzt der Gottesgeist die begonnene Beschreibung über den Austritt des Künders aus einer weltumspannenden Glaubensgemeinschaft fort:

Ihm wird sein Austritt aus einer großen religiösen Organisation - als er noch im jüngeren Alter seinen Weg zur geistigen Neuorientierung ohne das Innere Wort begann - als ein unvergessliches, erschütterndes Erlebnis in seinem Gedächtnis bleiben, der ihm viel menschliches und seelisches Leid kostete. Wahrlich, für ihn war die Lösung von der religiösen Organisation nur deshalb so schwer, weil religionsgebundene und geistig unwissende, fanatische Angehörige und Bekannte über seinen Austritt entsetzt waren und, ohne seine Freiheit zu achten, ihn schlimm beschimpften und ihm unschöne Hindernisse in den Weg stellten. Immer wieder redeten sie Furcht einflößend auf ihn ein, damit er seinen Schritt hätte rückgängig machen sollen. Dies ging nach längerer Zeit einmal so weit, dass ihn seine frühere Partnerin in einem hysterischen Anfall übel beschimpfte, wobei sie von einer religiösen Seele völlig besetzt wurde. Die aufdringliche finstere Seele schrie den heutigen Künder über die besetzte Partnerin an und zitierte immer wieder die gleichen Drohungen und Flüche aus der religiösen Lehre, angeblich von Gott zur Abschreckung für den religiösen Abweichler, Verräter ihrer Glaubenslehre und Ungläubigen gegeben.

Er war wie versteinert und wusste im ersten Moment nicht wie ihm geschah und auch nicht, wie er sich weiter hätte verhalten sollen, da er diesbezüglich geistig noch unerfahren war. Er blieb still im Hintergrund und beobachtete entsetzt den besetzten Menschen, seine frühere Partnerin, die in einem Trancezustand war und dabei furchterregend aussah. Aus ihr sprach eine dunkle, drohende Männerstimme, und was er zu hören bekam stammte aus dem Wissen der Religionslehre. Die Seele sprach ununterbrochen auf ihn ein. Immer wieder sprach sie religiöse Drohungen und Flüche aus, damit er seinen Austritt aus der Glaubensgemeinschaft rückgängig macht - ähnlich eines furchterregenden Inquisitors (strenger mittelalterlicher, meist religiös fanatischer Richter, der Folterknechten sadistische Anweisungen gab) - so wie diese in Geschichtsfilmen dargestellt und in Büchern beschrieben wurden. Diese religiösen Inquisitoren haben religiöse Abweichler oder sogenannte Ungläubige verfolgen, gefangen nehmen und sie mit kaum vorstellbaren sadistischen und brutalen Methoden quälen lassen, damit sie die Aussagen gegen die kirchliche Lehre widerrufen. So mussten die meisten der religiös freiheitsliebenden inneren Menschen durch Scharfrichter und Folterknechte im Auftrag der religiösen Organisationen qualvoll sterben.

Wahrlich, das Szenario der Besetzung durch eine Seele dauerte so lange, bis die Partnerin durch den Energieentzug der eingedrungenen Seele so kraftlos wurde, dass sie zu Boden fiel. Nach kurzer Regungslosigkeit kam sie langsam zu sich und wusste nicht mehr, was mit ihr geschah bzw. konnte sich an nichts mehr erinnern.

Nun, der ahnungslose und eingeschüchterte Mensch (Künder) war nach dem schlimmen Erlebnis mit seiner früheren Partnerin sehr daran interessiert, mehr über das ihm noch unbekannte Phänomen zu erfahren. Ihn beschäftigte Tag und Nacht die Frage: Wodurch kann bei einem Mensch binnen kurzer Zeit eine völlige Wesensveränderung erfolgen? Da der Künder damals noch kein brauchbares geistiges Wissen über dieses erschütternde Phänomen aus dem Jenseits hatte bzw. noch nicht wusste, dass manche Menschen von Seelen besetzt werden können, deshalb suchte er bei Bekannten und Freunden eifrig nach einer Erklärung. Eines Tages bekam er die Gelegenheit, einem hellsichtigen Menschen darüber zu berichten und erhielt von ihm die passende Antwort bzw. wurde über die Seelenbesetzung aufgeklärt.

265 Es war ihm sehr bange, als die frühere, religiös gebundene Partnerin ihm wieder einmal wegen seines Religionsaustrittes unschöne Vorhaltungen machte. Da er ihren starken Beeinflussungen nicht nachgab und ruhig blieb, wurden ihre Vorhaltungen und Beschimpfungen immer lauter, bis wieder der Moment der Seelenbesetzung eintrat. Wieder schrie eine herrschende Männerstimme aus ihr und drohte ihm mit der ewigen Verdammnis und der Strafe Gottes, wenn er nicht wieder der Religionsgemeinschaft beitreten würde. Nach mehreren Seelenbesetzungsvorfällen, wobei die fanatische religiöse Seele über des Künders frühere Partnerin handgreiflich wurde, war sein Leben mit ihr nicht mehr sicher, deshalb war er gezwungen, den schmerzlichen Schritt zu tun und aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen.

Doch auch mehrere solcher abscheulichen Erlebnisse konnten ihn nicht zum Widerruf seines Religionsaustrittes bewegen, denn er wusste was er tat. Er blieb trotz mehrerer schrecklicher Erlebnisse und unschöner Erniedrigungen seinem inneren Schritt treu und hielt standhaft zu seiner freien Entscheidung, die er nie bereute. Er ist heute darüber sehr froh und dankt Gott für seine innere Begleitung zur geistigen Freiheit und Selbstständigkeit.


Es ist für den Gottesgeist und die himmlischen reinen Helferwesen kein schöner Moment, wenn sie miterleben müssen, wie sich religiös gebundene Familienangehörige und Bekannte fanatisch in das freie Leben eines gläubigen Menschen einmischen, der von innen spürt, nun völlig frei ohne Religionszugehörigkeit leben zu wollen, weil er dafür mehrere Gründe hat. Doch weil sie das nicht zulassen wollen, beeinflussen sie ihn stark mit religiösen, Angst machenden Zitaten aus ihrem Glaubensbuch und vielem mehr, um ihn weiterhin an ihre Religionsgemeinschaft zu binden. Ihr unfreies Verhalten kommt nicht nur aus ihrem religiös untertänigen Bewusstsein und ihrer unselbstständigen Lebensweise, sondern entsteht hauptsächlich durch die starke Beeinflussung höriger, religionsgebundener Seelen, die aus dem erdgebundenen Jenseits immer neue Angriffe starten.

Wahrlich, viele Seelen verschiedener Glaubensrichtungen versuchen aus dem erdgebundenen Jenseits Menschen ihrer Wellenlänge bzw. Ausrichtung zu benutzen, indem sie in ihre energetische Aura treten und sie so intensiv beeinflussen, dass sie von ihnen teilbesetzt werden können, wobei der Mensch sein Umfeld, sein Sprechen und Handeln noch bewusst registriert, was aber bei einer vollkommenen Seelenbesetzung nicht mehr der Fall ist. Entsprechend dem Mitteilungsbedürfnis und den Absichten der niedrig schwingenden Seele beginnt diese über die Gehirnströme des teilbesetzten Menschen, die sie angezapft hat, zu reden. Diese Seelenbeeinflussung und spätere Teilbesetzung registriert der Mensch anfangs mit Unbehagen bzw. er fühlt sich dabei nicht wohl. Er spürt einen starken Zwang zum Reden und das, was er redet, entspricht nicht seinem gewohnten Sprachschatz. Immer mehr steuert die in die menschliche Aura eingedrungene Seele ihr Reden in die negative Richtung. Meistens sind es unschöne Vorhaltungen, aggressive Beschimpfungen oder Furcht einflößende Drohungen in einer sehr niedrigen Schwingung, und dadurch wird der teilbesetzte Mensch immer energieloser. Er merkt zwar, dass er ununterbrochen redet, doch er kann es nicht mehr stoppen bzw. dagegen ankämpfen, weil sein freier Wille durch die in die Aura eingedrungene Seele ausgeschaltet wurde. Er merkt in seinem menschlichen Bewusstsein schon, dass sein Reden immer lauter wird und aus ihm zunehmend unschöne, aggressive Worte heraussprudeln, die dem anderen Menschen zugedacht sind und ihn verletzen sollen, doch er fühlt, dass er sie aussprechen muss, weil er sich gegen die ihm unbewusste, unsichtbare Kraft nicht wehren kann, die ihn beim Reden stark lenkt und beherrscht.

Nach so einem Teilbesetzungsszenario ist der Mensch sehr unruhig und verzweifelt und weint über sich selbst, weil seine Seele darüber sehr traurig ist. Der betroffene Mensch fühlt sich danach energetisch völlig ausgelaugt, weil ihm die Seele seine gesamten Tagesenergien entzogen hat. Das geschieht auch bei dem Menschen, der sich die aggressiven Vorwürfe und Beschimpfungen, die ihn erniedrigten und innerlich verletzten, anhören musste. Darum gibt euch der Gottesgeist den guten Rat, wenn ihr merkt, dass euer Gesprächspartner beginnt bestimmend oder rechthaberisch zu reden, dann verlasst gleich den Raum. So erhält die widerspenstige Seele keine weitere Möglichkeit negativ auf ihn einzuwirken.

270 Gläubige Menschen mit hochmütigen, herrschsüchtigen sowie voreingenommenen, hysterischen und gewalttätigen Wesenszügen sind bestens geeignete Empfänger für die starken Beeinflussungen jener dunklen Seelen, die stets darauf spekulieren, mit ihren fanatischen Wesenszügen und dem Wissen ihrer Glaubenslehre Menschen zu quälen. Sie peilen immer jene Menschen an, die eingeschüchtert werden sollen, damit sie etwas in ihre religiöse Richtung unternehmen oder ihre Absicht fallen lassen, aus ihrer Religionsgemeinschaft auszutreten oder diesen Schritt wieder rückgängig machen.

Diese jenseitigen, hörigen religiösen Seelen, die nur wenige Energien zur Verfügung haben, tun dies meistens nach Anordnung ihrer jenseitigen Religionsführer, die kein „Schäfchen“ aus ihren Reihen verlieren wollen. Ihnen dienen die religiös abhängig gemachten Seelen als Wächter und sind ihnen auch als Energiebeschaffer sehr nützlich, denn sie entziehen den gläubigen Menschen viele Energien. Diese Seelen übertragen wiederum unbewusst den hohen Geistlichen, für die sie aus dem erdgebundenen Jenseits in dieser Welt tätig sind, durch ihre Bewunderung, Erniedrigung und Hörigkeit ihre Lebensenergien. Wahrlich, die hohen Geistlichen leben nur durch die Energien anderer. Durch ihre persönliche Erhöhung bzw. ihren starken Geltungsdrang und ihre Herrschsucht erhalten sie von ihren Anhängern stets neue Lebensenergien. Könnt ihr euch das vorstellen?

Diese ungesetzmäßigen Wesenseigenschaften lieben die hohen Geistlichen dieser Welt sehr, deshalb wollen sie diese himmlisch ferne Verhaltensweise auch im Jenseits nicht aufgeben und brauchen deswegen dafür unbedingt viele unwissende Gläubige um sich herum. Das ist auch der Grund dafür, dass sie um jeden gläubigen Menschen und jede Seele erbittert kämpfen.

Jenseitige, religiös fanatische Seelen scheuen nicht davor zurück, so es ihnen möglich ist, einen niedrig schwingenden Menschen ihrer Wellenlänge völlig zu besetzen, um über ihn einschüchternde Lehraussagen an jemand aus ihrer Glaubensgemeinschaft oder an Ungläubige weiterzugeben. Mit diesem aufdringlichen Verhalten schüchtern sie auch in den jenseitigen Bereichen die Seelen ihrer Glaubensgemeinschaft ein, wenn diese ein neues Denken über Gott und das Himmelreich aufnehmen wollen, das mit ihrer Lehre nicht übereinstimmt.


Wie ihr nun erkennen könnt, ist es in dieser Welt unter Umständen schwierig, aber noch schwerer in den jenseitigen Bereichen, aus der Zugehörigkeit einer Glaubensgemeinschaft herauszukommen. Ein wechselhafter, labiler gläubiger Mensch schafft diesen Schritt selbstständig nicht, weil er bei der ersten Beeinflussung durch einen anderen gleich sein Vorhaben aufgibt. So ein Mensch neigt dazu, schon bei den geringsten Schwierigkeiten mit anderen Menschen sein so wichtiges Vorhaben zur Selbstständigkeit, Freiheit und Unabhängigkeit gleich wieder aufzugeben - das ist sehr schade für seine innere Seele. Sie wünscht sich nichts sehnlicher auf dem Inneren Weg ins Himmelreich, als dass sie religiös frei wird, weil sie vom Gottesgeist weiß, dass das himmlische Sein auf völlig anderen Lebensstrukturen aufgebaut ist als es die religiösen Führer den Gläubigen lehren.

275 Der Gottesgeist rät den gläubigen Menschen, die sich mit dem Gedanken befassen aus ihrer Religionsgemeinschaft auszutreten, zuerst ein festes Fundament zur geistigen Beständigkeit aufzubauen, denn erst dann wisst ihr, was ihr wollt. Wenn ihr so weit gereift seid, dann werdet ihr unbeirrt den Beeinflussungen anderer standhalten und religiös frei und unabhängig euren Inneren Weg ins Himmelreich mit Freude beginnen oder fortsetzen.

✶ ✶ ✶

Bevor der Künder so weit war, selbstständig in völliger religiöser und geistiger Freiheit ohne Vorschriften leben zu können, schloss er sich nach seinem Religionsaustritt einer kleinen geistig-inneren Bewegung religiös freier Menschen mit unabhängigen Lebensgrundlagen an und sammelte dort viele neue Lebenserfahrungen. Doch aus der geistiginneren Bewegung wurde leider, wie es in dieser Welt immer wieder geschieht, eine immer größer wachsende religiöse Organisation. Das kommt davon, weil gläubige Menschen durch die übertragenen Erbanlagen und religiösen Überlieferungen immer eine Gruppierung suchen, und deshalb wurde dann die erst freie geistig-innere Bewegung auch in die Richtung einer weltlichen Glaubensgemeinschaft gelenkt. Sie arbeiteten emsig daran, damit ihre Gemeinschaft einen passenden religiösen Namen und ein Glaubensbekenntnis erhielt und den Anhängern eine bestimmte Lebensweise vorgeschrieben wurde, wodurch diese jedoch nach und nach wieder unfrei wurden, obwohl sie das anfangs nicht wollten.

Sie pflegen religiöse Freundschaften und gewöhnen sich so sehr aneinander, dass sie bald ein unsichtbares Magnetband miteinander verbindet. Die Bindung an die Glaubenslehre und auch an ihre Glaubensgeschwister führt dazu, dass sie sich keine Gedanken mehr darüber machen, ob ihre Lehre wirklich frei ist oder ob diese versteckte Weisungen enthält, die sie im Grunde genommen religiös und auch selbst unfrei machen. Obwohl in der erst kleinen geistig-inneren Bewegung das Wort Freiheit großgeschrieben wurde, geschah und geschieht es immer wieder, dass intellektuelle Menschen mit viel geistigem Wissen die Bewegung in eine andere Richtung lenken. Das Ergebnis ist erschreckend für jene Menschen, die nicht damit rechnen, dass aus der geistig-inneren Bewegung auf einmal eine religiöse Organisation entsteht, in der sich gleich ausgerichtete Menschen regelmäßig in großen Versammlungsräumen treffen, um über religiöse Auslegungen zu sprechen und auch laut zu beten.

Wahrlich, die inneren Menschen würden sich mit dem unpersönlichen himmlischen Leben im Einklang befinden, wenn sie sich ab und zu unregelmäßig und frei in einem kleinen familiären Rahmen bzw. in geringer Anzahl in einer Wohnung zum geistigen Erfahrungsaustausch treffen. Wollen sich dabei einer oder mehrere in ihr Inneres zu Gott begeben, um durch ein stilles Herzensgebet ihre Bewusstseinsschwingung anzuheben, dann leben sie wie die himmlischen Wesen.

280 Die himmlischen Wesen treffen sich ab und zu in kleiner Anzahl in freundschaftlicher Atmosphäre und sprechen über verschiedene Evolutionsgesetze, die sie auf dem Planeten anstreben. Doch keiner von ihnen ist ein Wortführer und keiner belehrt ein anderes Wesen, weil sie alle Informationen vom inneren Gottesgeist erhalten. Sie unterhalten sich über ihre eigenen Erfahrungen mit verschiedenen Lebensweisen, und diese Informationen sammeln sie, denn diese verleihen ihnen Sicherheit für ihre begonnene neue Lebensweise auf dem Evolutionsplaneten. Nach Beendigung ihrer herzlichen Gemeinsamkeit wollen manche Wesen noch kurz mit dem inneren Liebegeist kommunizieren, denn sie wissen, dass er sich darüber sehr freut, wenn sie ihm aus ihrem Bewusstsein den Gesamteindruck ihres Erfahrungsaustausches mitteilen. Das tun sie deswegen mit Freude, weil der universelle Liebegeist durch ihre Evolutionserfahrungen wieder neues Wissen in sein größtes Speicher-Herzzentrum der Gesamtschöpfung dazu erhält und aus diesem Potenzial anderen Wesen auf ihrem Evolutionsweg eine Orientierung geben kann. Das machen sie aus Selbstlosigkeit und für das Einheitsbewusstsein aller Schöpfungswesen.

Ihren herzlichen Dank für ein freudiges Ereignis, neue Erfahrungen oder Sonstiges überbringen sie dem himmlischen Liebegeist nur dann, wenn sie es wollen, sonst nicht. Das Gegenteil praktizieren religiös gebundene Menschen. In religiösen Zusammenkünften gibt ein Geistlicher den Gläubigen vor, wann sie zu Beten beginnen und Gott danken sollen. Dieses vorgegebene Ritualverhalten ist unfrei und zwingt die Gläubigen Gott anzubeten und ihm zu danken, obwohl es nicht jedem danach ist. Wahrlich, dies ist ein schlimmer Eingriff in das freie Leben eines gottgläubigen Menschen, und auch er selbst belastet sich dadurch, weil er diesen ungesetzmäßigen Zwang über sich ergehen lässt.


Ihr inneren Menschen: Folgende göttliche Aussage ist für euch von großer Bedeutung, wenn ihr euch in die religiöse Freiheit und geistige Unabhängigkeit begeben wollt:

Ab dem Augenblick, an dem sich eine geistig-innere Bewegung einen Namen gibt und öffentlich mit einer Adresse für ihre Versammlungsstätte wirbt, in der sich regelmäßig viele Menschen versammeln, um Gott die Ehre zu geben, dann geht diese Lebensweise in die ungesetzmäßige Richtung. Diese Art verstößt gegen das himmlische Gesetz, weil himmlische Wesen wegen Gott noch nie eine Glaubensgemeinschaft gegründet haben und sich auch nicht zu seiner Ehre versammeln. So ein Verhalten ist in ihren himmlisch freien, unpersönlichen Lebensgesetzen nicht enthalten, und das wird immer so bleiben, weil wir innere Wesen sind und mit Gott in unserem Wesenskern beliebig oft und wann wir wollen herzlich und andächtig kommunizieren können. Deshalb ist eine religiöse Organisation ungesetzmäßig und entspricht nicht dem Leben der himmlischen Wesen, in das aber die Seele eines Menschen wieder einmal zurückkehren will.

Ist eine Seele mit dieser religiösen, ungesetzmäßigen äußeren Lebensweise aus dieser Welt belastet, dann besteht für sie keine direkte Möglichkeit ins himmlische Sein zurückzukehren. Das missverstehen heute noch die meisten Gläubigen und auch die religiös orientierten Seelen in den jenseitigen Bereichen. Darum klärt euch jetzt der Gottesgeist über das Innere Wort auf und bittet euch darüber nachzudenken. Was ihr mit seiner Aufklärung macht, das obliegt eurem freien Willen, den ihr ewiglich besitzt. Doch beschwert euch dann nicht im Jenseits beim Gottesgeist, wenn euer himmlischer Rückweg sehr lange dauern wird.

✶ ✶ ✶

Nun, der Künder brauchte lange, bis er die weltlichen Ziele der immer größer werdenden geistig-inneren Bewegung, die zu einer religiösen Organisation wurde, durchschaute. Über viele Ungereimtheiten dachte er nach und war eines Tages erschüttert und fassungslos, als führende Menschen der nun neuen religiösen Organisation sich das Recht herausnahmen, ihm Vorhaltungen über sein Privatleben zu machen, das nicht ihrer fanatischen religiösen Anschauung und ihren einengenden Lebensrichtlinien entsprach - und das gab ihm sehr zu denken.

Ihm missfiel nach einiger Zeit auch, dass immense Spendengelder und finanzielle Leihgaben zum Kauf großer Grundstücke verwendet wurden, um angeblich dort ein Friedensreich aufzubauen. Doch er hatte in der geistig-inneren Bewegung auch viele gutmütige und herzliche Menschen kennengelernt, die fleißig einer Beschäftigung nachgingen und ihr Bestes gaben bzw. selbstlos wirkten - mit diesen verstand er sich gut. Er traf dort aber auch viele unfreie und fanatische gläubige Menschen, die blind religiöse Vorgaben erfüllten, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob sie mit dem göttlichen Freiheitsgesetz und dem demütigen, unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen tatsächlich übereinstimmen.

Er begegnete dort später einer Führungselite von Akademikern, die inhaltlich perfekte Vorträge über Gott hielten und wie man wieder ins Himmelreich finden könne. Doch nach einiger Zeit stellte er mit Bedauern und traurigem Herzen fest, dass sie ihre Vortragsempfehlungen selbst nicht leben und ihnen ihre angesehene Persönlichkeit bzw. ihr stolzes Gehabe noch sehr wichtig war. Das widerstrebte ihm, weil er zu dieser Zeit vom Gottesgeist über das Innere Wort schon einige Einweisungen in das unpersönliche Leben der reinen himmlischen Lichtwesen erhalten hatte. Diese und andere Gegensätze machten ihn immer mehr stutzig und brachten ihn zum tiefen Nachdenken, bis er erkannte und von innen deutlich spürte, dass alles dagegen sprach noch weiter mit der religiösen Organisation in Verbindung zu bleiben.

Nun wusste er ganz klar von innen, dass er endlich die Selbstverantwortung für sein Leben ohne die Vorschriften einer religiösen Organisation und Belehrungen intellektueller Menschen übernehmen sollte, um selbstständig und frei den Inneren Weg mit der inneren Begleitung Gottes ins Himmelreich zu gehen - und das setzte er dann um.


290 Wahrlich, oft trauen sich innere Menschen mit viel geistigem Wissen nicht, den für sie so wichtigen Schritt in die religiöse Freiheit und geistige Unabhängigkeit zu tun und aus einer unfreien Religionsgemeinschaft oder geistigen-inneren Gruppe auszutreten, weil sie darin viele gute Bekannte und herzliche Freunde haben und diese nicht verlieren wollen. Das ist ein Grund von vielen, warum sie den so wichtigen Schritt in die religiöse Freiheit nicht wagen. Darum entwickeln sie sich auch geistig nicht mehr weiter und speichern erneut viel ungesetzmäßiges, religiöses Wissen und das ohne absehbares Ende. Ihnen bedeuten die befreundeten herzlichen Menschen mehr - denen es in der Religionsgemeinschaft noch gut gefällt und nach einem religiös freien und unabhängigen Leben noch kein inneres Bedürfnis haben - als ihre eigene geistige Weiterentwicklung, und das ist schlimm für ihre sich nach Freiheit sehnende Seele.

✶ ✶ ✶

Der Gottesgeist gibt euch ein weiteres Beispiel aus dem Leben des Künders. Darin beschreibt er, was dieser mit den geistigen Freunden in der geistig-inneren Bewegung bzw. religiösen Organisation erlebt hat. Dieses Beispiel kann eurem Vorhaben, euch aus einer religiösen Gemeinschaft verabschieden zu wollen, vielleicht einen wichtigen Anstoß geben.

Als er sich von der nun größeren religiösen Organisation ganz löste - in der er einige Jahre neue Erfahrungen und wichtige Erkenntnisse für sein Leben gesammelt und viele herzliche Menschen kennengelernt hat, mit denen er gemeinsam schöne innere Stunden verbrachte - waren viele von ihnen darüber entsetzt. Gerade mit ihnen führte er gerne geistige Gespräche und tauschte Erfahrungen aus. Doch nach seinem freien Entschluss, sich von der religiösen Organisation für immer zu verabschieden, wollten sie auf einmal nichts mehr von ihm wissen und vermieden jeglichen Kontakt. Anfangs verstand er ihr ablehnendes Benehmen ihm gegenüber nicht. Doch bald erhielt er vom Gottesgeist über das Innere Wort die Erklärung dafür.

Wahrlich, der Mensch, der nur über das religiöse Wissen mit anderen eine gute Freundschaft pflegt, aber durch die mangelnde Verwirklichung seines gesetzmäßigen Wissens noch nicht sein seelisches Herz zum Schwingen gebracht hat, reagiert empört und ist aufgewühlt, wenn sich einer aus dem religiösen Kreis verabschiedet. Er kann dies nicht ertragen und deshalb bricht er den Kontakt zu ihm ab. Das ist ein unschönes Verhalten eines noch geistig unreifen, stolzen Menschen, der noch mit mehreren unerkannten unfreien und fanatischen Wesenszügen belastet ist, deshalb duldet er nicht, wenn sich ein befreundeter Mensch in die geistige Unabhängigkeit begibt. Solche religiös gebundene Menschen sind durch den Austritt eines befreundeten Menschen betroffen und verletzt, weil ihre heile religiöse Welt, in der sie sich momentan wohl fühlen, wackelig wird und einsturzgefährdet ist. Für sie ist der Schritt ihres Freundes deswegen beängstigend, weil sie insgeheim ahnen, dass auch sie eventuell bald umdenken und geistig neu anfangen müssten. Diese Beschwernis wollen sie aber nicht auf sich nehmen und deshalb verlieren sie lieber einen guten Freund.

295 So etwas bringen nur Menschen fertig, die sehr von sich überzeigt sind und überheblich glauben, nur ihr Weg sei der richtige ins Himmelreich und alle anderen befänden sich auf einem falschen Weg. Darum brechen so fanatisch eingestellte Menschen gleich die Verbindung zu einem ehemaligen geistigen Freund ab, denn sie könnten von ihm etwas Unangenehmes über die Organisation erfahren, das ihnen nicht schmeckt. Deshalb gehen sie lieber diesem freien Menschen aus dem Weg.

Wahrlich, fanatische und mit Scheuklappen behaftete gläubige Menschen fürchten sich davor, mit einem religiös freien Menschen zusammenzukommen, denn er könnte sie mit seinen neuen geistigen Erfahrungen auf seinem freien und unabhängigen Inneren Weg ins Himmelreich stark beeinflussen, und dadurch könnte ihr eigenes Gottesbild und ihre religiöse Lehre sehr ins Wanken kommen. Diese fanatischen Menschen kennen sich selbst noch nicht, denn sonst würden sie so ein unschönes Verhalten einem ihnen einst gut gesonnenen Menschen gegenüber nicht praktizieren. Das ist für einen Menschen, den seine fanatischen Freunde links liegen ließen, sehr traurig, nur weil er seinen inneren Freiheitsdrang, den er schon länger spürte, endlich selbstehrlich und zielstrebig umsetzte.

Mit diesem Beispiel aus dem Leben des Künders und sicher auch vieler anderer herzlicher Menschen - die die geistige innere und äußere Freiheit mehr liebten und diese auch in ihr unabhängiges Leben mit einbezogen haben - könnt ihr überprüfen und erkennen, wenn ihr nun die religiöse Freiheit anstrebt, ob ihr wahre Herzensfreunde hattet oder nicht.


Dem Künder gelang vor einem Jahrzehnt der für ihn und seine Seele so bedeutende geistige Schritt in die eigene Freiheit und Unabhängigkeit von einer geistig-inneren Bewegung, in der er viele gutmütige und herzliche Menschen kennen lernte und sich mit einigen gut verstand und auch befreundet war. Dadurch gelang ihm auch der ersehnte Durchbruch seiner Seele in die himmlische Freiheit der reinen Lichtwesen. Durch diese so wichtige Befreiung für seine Seele und ebenso für sein menschliches Bewusstsein spürte er danach vermehrte Kräfte in sich fließen, und das bedeutete für ihn: Sein Inneres Wort besaß ab diesem Zeitpunkt eine wesentlich freiere Aussagetiefe der göttlichen Beschreibungen, was vorher noch nicht so deutlich zum Vorschein kommen konnte. Es lag daran, dass sein seelisches und menschliches Bewusstsein noch mit unfreien Speicherungen überdeckt war, die er in der früheren großen Religionsgemeinschaft in seiner Jugendzeit und später auch bei der geistig-inneren Bewegung aufnahm.

Seine religiöse Freiheit und Unabhängigkeit bescherte ihm lichtvollere und tiefgreifendere göttliche Botschaften. Der Gottesgeist konnte nun immer deutlicher durch sein freieres seelisches und menschliches Bewusstsein das freie Leben der himmlischen Wesen beschreiben und stets erweitern. Die geistige Erweiterung seines Bewusstseins vollzog sich immer schneller durch die immer stärker einströmenden Gotteskräfte bei der Botschaftsübermittlung. Dabei erfolgte eine größere innere Ausleuchtung seiner Seele bzw. ihrer Partikel und seines Ober- und Unterbewusstseins. Damit in das menschliche und seelische Bewusstsein des Künders der göttliche Liebestrom ungehindert einfließen und der Gottesgeist in seinen Botschaften die himmlischen Eigenschaftsgesetze vom freien Leben der himmlischen Wesen hervorbringen konnte, war eine lange Reifezeit des Künders notwendig.

300 Was der Gottesgeist nun durch den Künder über das himmlische und diesseitige Leben beschreiben kann, das gelang ihm leider in den Jahrtausenden zuvor über frühere gute Künder nicht. Die Aussagetiefe konnte er deshalb nicht erreichen, weil die herzensguten, ehrlichen Künder früherer Erdenzeit noch einer unfreien religiös-inneren Bewegung oder größeren Religionsgemeinschaft angehörten. Deren religiöse Anschauung war auch in ihrem menschlichen und seelischen Bewusstsein gespeichert und danach hatten sie ihr Leben ausgerichtet. Diese Speicherungen in ihnen ließen nicht zu, dass das seelische und menschliche Bewusstsein religionsunabhängige bzw. freie Mitteilungen des Gottesgeistes aufnehmen konnte. Das war sehr schade für sie und vor allem für die gottgläubige Menschheit.

Dem Gottesgeist ist es erst dann möglich von der himmlischen Freiheit und anderen Gesetzeseigenschaften umfassender zu berichten, wenn sich ein gereifter Künder aus innerer Überzeugung die Mühe macht, tiefgründig über ein religiös freies und unabhängiges Leben nachzudenken und sein erweitertes Wissen Schritt für Schritt ohne Fanatismus im täglichen Leben umsetzt. Er sollte auch nicht mehr in sein früheres, religiös unfreies Leben bzw. in das unlogische Wissen einer Glaubensgemeinschaft zurückblicken.

Durch des Künders schrittweise Läuterung und Veränderung in ein freies Bewusstsein bzw. eine freie Lebensweise sammelte er viele neue Erfahrungen, die ihm sehr nützlich waren seine noch vorhandenen unschönen, unfreien Verhaltensweisen zu erkennen und abzustellen. Ist ein Künder so weit gereift jedem anderen seine Freiheit bzw. seinen freien Willen zu belassen, dann widerstrebt es ihm, sich unfreie und unlogische religiöse oder weltliche Anschauungen anzuhören. Diese freie Lebensweise gegenüber seinen Mitmenschen ist nicht nur sehr wichtig für die himmlischen Künder, sondern auch für alle selbstehrlichen Menschen auf ihrem Inneren Weg ins Himmelreich.

Würde sich aber ein Künder von den unfreien und unlogischen religiösen Aussagen eines gläubigen Menschen stark beeinflussen lassen, dann könnte es dazu kommen, dass er sich an die unfreie Meinung anlehnt und sich dadurch neu mit unfreien Speicherungen belastet, und das würde sich verheerend auf sein schon freies Inneres Wort Gottes auswirken. Deshalb rät ihm der Gottesgeist, sich bewusst zu werden und zu prüfen, ob es sich bei einem Menschen um eine freie oder unfreie Aussage handelt.

Wenn jemand mit bedrängenden Worten spricht oder glaubt, der andere müsste dieses oder jenes unbedingt erfüllen, dann ist dessen Sprechart unfrei und verstößt gegen das himmlische Freiheitsgesetz. Deshalb sollte ein Künder oder ein Mensch auf dem Inneren Weg die unfreie bzw. bedrängende Sprech- oder Verhaltensweise eines anderen nicht dulden, denn wenn er dies ohne Einwand bzw. kommentarlos zulässt, dann nimmt sein seelisches und menschliches Bewusstsein dies als Speicherung auf, sortiert und legt diese zu ähnlichen oder gleich schwingenden Begriffen in seinen EnergieSpeicherkammern als Realität des ewigen Lebens ab, obwohl dieses Denken nicht von ihm stammt - dies funktioniert ähnlich wie bei einem Computersystem. Ihr speichert entsprechend eurer Informationen, eures Wissens oder zu eurer Übersicht verschiedene Begriffe, Themen oder Sonstiges in eine Datei. So ähnlich könnt ihr euch das Abspeichern neuer Informationen in eurem menschlichen und seelischen Bewusstsein vorstellen, doch das geschieht automatisch, weil vorgegebene Speicherungen den Vorgang einleiten und steuern.

305 Das magnetische Aufnehmen, Sortieren und Ablegen von irdischen Speicherungen - kleine Energiebündel mit Wissensinformationen aus verschiedenen Lebensbereichen - in die jeweiligen Energiespeicher des Ober- oder Unterbewusstseins wurde von den früheren Erschaffern des Menschen, den tief gefallenen Wesen, in die Gene einprogrammiert und diese Programme übertragen sich als Erbanlagen wieder dem gezeugten Kind und dessen Nachfahren.

Auch bei einem Lichtwesen aus himmlischer Herkunft geschieht das Aufnehmen, Sortieren und Ablegen neuer Speicherungen von den Evolutionsgesetzen und aus ihrem Leben nach programmierten Vorgaben in verschiedenartige energetische Partikel. Diese stammen von unseren gemeinsamen Ur-Schöpfungseltern und werden stets als Erbanlage den Nachkommen weiter übertragen.

Nun, wenn der Künder ungesetzmäßige, bedrängende Äußerungen anderer ohne Richtigstellung aufnimmt, weil er sich nicht getraut seinen momentanen Wissensstand bezüglich der himmlischen Freiheit bekannt zu geben, dann besteht für ihn die große Gefahr, dass sein menschliches und seelisches Bewusstsein mit unfreien Speicherungen neu überdeckt wird. Doch das möchte ihm der Gottesgeist ersparen, darum gibt er ihm warnende Hinweise, damit er mehr darauf achtet, denn sonst können sich in sein Inneres Gotteswort, das heißt, in die Beschreibung eines Themas, unfreie Aspekte einschleichen. Darum rät der Gottesgeist allen himmlischen Kündern, zum Selbstschutz auf unfreie bzw. bedrängende Äußerungen anderer, aber auch auf seine eigenen noch mehr zu achten. Das betrifft ebenfalls alle Menschen auf dem Inneren Weg, die eine Läuterung ihres menschlichen und seelischen Bewusstseins anstreben.


Wahrlich, wenn sich gutmütige, nach der Wahrheit suchende Menschen an Künderbotschaften orientieren, worin steht, dass sie sich unbedingt nach diesen göttlichen Aussagen richten sollen, dann ist Vorsicht geboten! Der Gottesgeist sagt niemals zu Menschen oder jenseitigen Wesen, dass sie sich nach seinem göttlichen Wort richten müssen. Wahrlich, das sagen nur erdgebundene Seelen, die nichts anderes im Sinn haben als religiöse Menschen mit ihren unfreien Aussagen zu binden. Diese führen ihr Leben in die Unfreiheit, und das Ergebnis davon ist, dass sich so mancher Mensch an den Künder bindet und ihn über sich selbst stellt, obwohl er mit ihm vor dem himmlischen Gesetz gleich ist. Unfreie Botschaftsaussagen verwirren viele gutmütige, leichtgläubige Menschen und steuern sie in Unfreiheit, Bevormundung und Abhängigkeit von medialen Menschen, die den Ton angeben. Menschen, die sich bevormunden lassen, haben meistens selbst unfreie Lebensanschauungen, die sie an die Materie bzw. diese Weltanschauung oder eine religiöse Lehre binden.


Viele religiös orientierte bzw. geistig suchende Menschen lesen oder hören eine Künderbotschaft nach der anderen, ohne sich darüber Gedanken zu machen, ob sie einen freien oder unfreien Übermittlungscharakter haben oder das Botschaftswissen logisch oder unlogisch klingt. Nicht wenige sind so eingestellt: Wenn sie eine Gottesbotschaft lesen oder vom Tonband abhören, dann wollen sie sich damit von ihren Alltagssorgen, Verdruss und anderem Negativen ablenken und kurzzeitig in eine schönere Vorstellungswelt wechseln als die, in der sie leben müssen. Dafür hat der Gottesgeist Verständnis und fühlt mit ihnen. Doch sie ahnen beim Lesen oder Hören der Botschaft z.B. in einem kleinen religiösen Kreis nicht, dass hinter dem medialen Menschen - der unfreie, unlogische oder Furcht einflößende Botschaften angeblich aus dem Himmelreich empfängt - erdgebundene Seelen stehen und ihm die Durchgabe in seine Gehirnströme übertragen.

310 Wahrlich, wenn ein Mensch oftmals ahnungslos Botschaften erdgebundener Seelen aus dem Jenseits hört oder liest, dann gerät er immer mehr auf die Wellenlänge der arglistigen Seelen, und das kann bei labilen Menschen katastrophale Folgen haben, weil sie eventuell eines Tages diese Seelen hinter dem angeblichen Gotteskünder schauen können, wenn sie dazu eine mediale Veranlagung haben. So ein Erlebnis kann einen geistig unerfahrenen Menschen schockieren oder sein menschliches Bewusstsein völlig verwirren. Die Folge davon könnte sein, dass er eine Bewusstseinsspaltung erleidet und vorerst von göttlichen Botschaften genug hat. Davor aber möchte euch der fürsorgliche Gottesgeist bewahren. Darum bittet er euch, Botschaften an ihren Aussagen unterscheiden zu lernen, indem ihr euch immer wieder in Verbindung mit eurem logischen und freien geistigen Wissen fragt: Kommt diese oder jene Aussage eines medialen Menschen vom Gottesgeist über ein himmlisches Wesen oder kommt diese von einer religiös unfreien Seele aus dem erdgebundenem Jenseits?

Ein geistig erfahrener, feinfühliger Mensch kann nach dem Offenbarungsstil, dem Sinn der Aussagen und nach der Schwingung schon erspüren, aus welcher Quelle eine Botschaft stammen könnte. Doch viele ignorieren ihr unangenehmes inneres Gefühl beim Lesen, weil sie neugierig sind und unbedingt wissen wollen was in der Botschaft steht. Oft sind es Berichte über ein unbekanntes Phänomen oder exakte Zukunftsvoraussagen für diese Welt und die Menschheit - die aber der Gottesgeist niemals gibt - die geistig suchende Menschen stark anziehen. Stellt euch immer die Frage: Von wem oder aus welcher Quelle stammen diese Aussagen wirklich? Die Antwort überlässt euch nun der Gottesgeist selbst und bittet euch, selbstständig mit eurem geistigen Wissen umzugehen, indem ihr lernt das Gehörte mit eurem inneren Gefühl zu überprüfen und darauf zu achten, was es euch sagen möchte - so ihr wieder innere Wesen des kosmischen Seins werden wollt.

Wenn ihr lange euer ungutes Gefühl beim Zuhören oder Lesen einer Botschaft ignoriert habt - die von religiösen fanatischen Seelen inspiriert wurde - dann solltet ihr euch sputen und euch im Inneren mit göttlicher Hilfe davon lösen. Denn wer viele Botschaften von einem unfreien medialen Menschen aufnahm, der beim Empfang unbewusst oder bewusst in Verbindung mit erdgebundenen Seelen stand, die sich als himmlische Lichtboten ausgaben, der ist durch Lichtfäden an die Urheber der Botschaft, arglistige religiöse Seelen, gebunden. Das kommt davon, weil jede aufgenommene Information in eurem menschlichen und seelischen Bewusstsein einen magnetischen Bezug zum Bewusstsein der jenseitigen Seele hat, deren Durchgabe ihr über unsichtbare Lichtbahnen aufgenommen habt.

Die meisten Menschen, die von widerspenstigen religiösen Seelen Botschaften gehört oder gelesen haben, merken außer ihrer Energieschwäche und Müdigkeit danach nichts Außergewöhnliches. Doch das ändert sich, wenn ihre Seele im Jenseits ankommt und wissen will, aus welcher Quelle der mediale Mensch seine Botschaften schöpfte, weil sie von innen deutlich ein ungutes Gefühl spürt, wenn sie die Speicherungen der Botschaften aus ihrem Bewusstsein hervorholt. Über ihre Bildspeicherungen aus der irdischen Vergangenheit stellt sie die Verbindung zu dem medialen Menschen her und wird auf Lichtbahnen zu ihm hingezogen. Sie schaut sich aus größerer Entfernung neugierig in dem kleinen Zuhörerkreis um und erblickt den medialen Menschen und wer tatsächlich hinter ihm, dem angeblich guten Gotteskünder steht und ihn inspiriert. In dem Moment erschrickt sie und ist darüber entsetzt, dass ihr früherer Mensch und auch sie so arglistigen, dunklen Seelen auf den Leim gegangen sind.

Wenn eine geistig verirrte, verzweifelte gottverbundene Seele dies bemerkt und Gott um Hilfe ruft, dann steht ihr Gott sofort über himmlische Lichtboten bei. Er hilft ihr, die aufgenommenen irdischen Botschaftsspeicherungen von Seelen sowie die Bindungsfäden zu ihnen aufzulösen.

315 Ab und zu empfiehlt der Gottesgeist einer Seele, zur geistigen Neuorientierung mit den himmlischen Wesen vorübergehend auf einen lichtvolleren und höher schwingenden feinstofflichen Planeten zu wechseln. Einer unentschlossenen, heimkehrwilligen Seele bietet der Planet eine kurze Ausweichmöglichkeit, um ihr irdisches Leben zu verarbeiten und ihre offenen Fragen mit dem Gottesgeist abzuklären. Die erwähnte Seele hatte viele offene Fragen an den Gottesgeist, unter anderem auch diese: Warum hatte sie sich von den Botschaften eines medialen Menschen, der religiös unfrei war bzw. noch einer Religionsgemeinschaft zugehörig war, so irreführen lassen? All diese Fragen stellt sie sich nur deswegen, weil sie der Irrtum bzw. Reinfall ihres Menschen und die Hinterlist der Seelen noch sehr beschäftigt und in ihrem Herzen sehr weh tut, da sie zu irdischer Zeit mit ihrem Menschen die Rückkehr ins himmlische Lichtreich ehrlich anstrebte. Ihr Mensch versuchte emsig das Wissen nachzuleben, was er in dem kleinen Kreis religiös Gleichgesinnter zu hören bekam. Doch leider stammte dies nicht aus der reinen himmlischen Quelle, sondern es war ein religiöses Wissen, das schon vor langen irdischen Zeiten religiöse Anhänger einer Glaubensgemeinschaft stark geprägt hatte, und dieses Wissen bringen die erdgebundenen Seelen immer wieder aus ihren Bewusstseinsspeicherungen hervor und geben es an die dafür empfänglichen medialen Menschen weiter. Diese religiösen Seelen glauben irrtümlich noch, sie würden von Gott einmal reichlich dafür belohnt werden, weil sie durch das übermittelte Wissen den Menschen und ihren Seelen den Weg ins Himmelreich weisen konnten. So ist das nun einmal in dieser Welt, einem großen geistigen Irrgarten, in dem sich unzählige Menschen und Seelen über viele, viele jenseitige Äonen und über Jahrtausende irdischer Zeit verlaufen haben und vom Rad der Wiedergeburt nicht loskommen.


In dieser Täuschungswelt ist es für einen aufrichtigen, gottverbundenen Menschen wirklich schwer, für seinen momentanen Bewusstseinsstand ein zutreffendes geistiges Wissen zu finden, das ihm hilft, dem inneren göttlichen Licht in kurzer irdischer Zeit näher zu kommen. Ein Mensch, der sich vom religiösen Wissen einer Glaubensgemeinschaft entbunden hat und lieber frei für sich lebt sowie ab und zu eine göttliche Botschaft liest - wodurch er einige Ratschläge Gottes gut verstehen kann und von innen spürt, eine empfohlene edle himmlische Eigenschaft in sein Leben einbeziehen zu wollen - der lebt himmlisch näher als ein vom Fanatismus geprägter, religiös gebundener Mensch. Denn so ein Mensch lebt nur blind das religiöse Lehrwissen nach, ohne tief darüber nachzudenken, was ihm andere vorschreiben. So eine gedankenlose und hörige Lebensart ist für einen Menschen im Erdenleben zwar leichter, doch wenn er die Folgen für seine jenseitige Seele schauen könnte, dann würde er vor Entsetzen aufschreien.

Dieses Verhängnis wird die Seele eines geistig gut informierten Menschen im Jenseits nicht ereilen, denn sie wird es nicht zulassen, dass unreine, religiös gebundene Wesen sie abholen und auf ihre religiös ausgerichteten Planeten bringen, weil sie die religiöse Freiheit und Unabhängigkeit schon zu irdischer Zeit lebte. Darum ist eine religiös unabhängige, freie Seele, auch wenn sie noch keinen hohen Verwirklichungsgrad der himmlischen Eigenschaften aufweist, im Jenseits viel besser daran als die noch an eine religiöse Lehre bzw. Anschauung gebundene Seele.

Dieses weitere neue Wissen bietet euch der Gottesgeist noch zum Schluss einer langen, langen Botschaft zum freien Überdenken für euren Weg ins selbstständige himmlische Leben an.

Wer seine Hinweise als wertvoll einschätzt, den bittet der Gottesgeist, diese anderen bekannten, geistig suchenden Menschen frei anzubieten, die schon einen freien Weg ins Himmelreich eingeschlagen haben. Doch sonst bittet der Gottesgeist die Leser der Liebetröpfchen sehr vorsichtig mit der Weitergabe der Botschaften zu sein, denn nicht jeder ist geistig so weit gereift, um den Inhalt zu verstehen, und er könnte mangels geistigen Wissens und fehlender Erfahrungen falsche Schlüsse daraus ziehen.

320 Wer noch stark an eine religiöse Organisation gebunden ist, der wird die Botschaftsmitteilungen des Gottesgeistes über den freien Künder gleich ablehnen und verwerfen. Doch wer sein Herz für neue Offenbarungen aus der himmlischen Quelle Gottes offen hat, der wird sie freudig in sich aufnehmen und eine geistige Bereicherung erfahren. Dadurch erhält er wieder aus einer anderen geistigen Perspektive neue oder erweiterte Bausteine des ewigen Lebens, die ihm sehr nützlich für sein irdisches Leben und vor allem nach diesem Leben für seine Seele in den jenseitigen Bereichen sein können. Und das wünscht euch der Gottesgeist durch himmlische Lichtboten so sehr.

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Zum Abschluss dieser langen, umfangreichen Botschaft bietet euch der Gottesgeist noch ein Nachwort an.

Ihr konntet aus dem Sinn der Botschaft erkennen, dass der Vorgang des Sterbens bei jedem Menschen anders abläuft, weil dies von vielen Lebensumständen und auch von der Einstellung und Ausrichtung des Menschen und seiner Seele abhängig ist.

Das leichte oder schwere Wechseln bzw. Hinübergehen der Seele von dieser grobstofflichen in eine jenseitige, feinstoffliche Welt hängt davon ab, in welchem Bewusstsein der Mensch und seine Seele lebten und welche Speicherungen in ihnen vorhanden sind sowie ob es sich um eine Seele aus dem Fall oder eine reife, durchlichtete Seele handelt, die sich einmal im Heilsplan freiwillig zur Rettung der Schöpfung inkarniert hat. Dies alles spielt beim Ableben des Menschen eine große Rolle. Darum erlebt jeder Mensch und seine Seele die Sterbephase anders.

325 Der Gottesgeist gab euch ein paar Beispiele, aus denen ihr erkennen könnt, was ihr in der Sterbephase im Diesseits und beim Übertritt ins Jenseits evtl. erleben könnt. Der Gottesgeist weiß, dass die Unwissenheit in dieser Welt sehr groß ist, und deshalb versucht er euch tröpfchenweise mehr an das jenseitige Leben heranzuführen, damit ihr keine Angst vor dem Übertritt ins Jenseits habt und eure Seele mehr darüber Bescheid weiß, wie sie geradlinig ins Himmelreich voranschreiten kann.

Eine weit gereifte Seele möchte im physischen Körper nicht viel Leidenszeit erleben, deshalb beeilt sie sich, möglichst schnell aus dem Körper herauszuschlüpfen. Wenn ihren Menschen die weltlichen Dinge nicht mehr stark anziehen bzw. ihm ziemlich unwichtig erscheinen, dann kann sie sich leicht von ihrem Körper lösen und ins feinstoffliche Jenseits hinübergehen.

Doch manche gottverbundene Seele tut sich dagegen sehr schwer, wenn ihr Mensch in der Sterbephase - die einige Augenblicke, Stunden, Tage, mehrere Monate oder einige Jahre dauern kann - sich noch massiv an etwas in dieser Welt festhält. Die normale Sterbephase eines Menschen - der nicht durch eine schwere Krankheit oder Unfallverletzung binnen kurzer Zeit ablebt - fängt ab dem Augenblick an, an dem die Seele ihre Energiefühler aus dem Körper herauszuziehen beginnt. Dies kann sich über viele Jahre hinausziehen, weil mancher Mensch, der sehr an diesem Leben hängt bzw. sich gebunden hat, es gut versteht, sich bei vielen Menschen immer wieder in den Mittelpunkt zu stellen, wobei er von ihnen durch seine Talente, sein Können und auch Vorträge viele Bewunderungskräfte erhält. Die dabei erhaltenen Energien können dazu beitragen, dass sein Körper länger funktionsfähig bleibt, obwohl die Seele ihre Energiefühler schon fast ganz aus ihm herausgezogen hat. Bei solchen Menschen zieht sich die Sterbephase über mehrere Jahre hin. Die Seele bleibt z.B. in einem völlig abgemagerten und faltigen Körper nur noch deshalb, weil sie irrtümlich glaubt, dass diese Bewunderungskräfte, die ihr Mensch erhält, ihr für das Jenseits nützlich wären. Doch es sind ungesetzmäßige Negativkräfte aus dem personenbezogenen Leben, die einer himmelswärtsstrebenden Seele nichts nützen, weil sie einpolig sind und in das zweipolige Lebenssystem der himmlischen Wesen nicht hineinpassen.

Wie ihr wisst, kann sich die Sterbephase eines Menschen lange hinziehen. Die Dauer obliegt allein der freien Entscheidung des Menschen und seiner Seele, wenn sie sich einig sind. Ist dies nicht der Fall, dann werden einmal der Mensch oder seine Seele mit ihrem Leben nicht mehr zufrieden sein. Dann sind sie über ihr Dahinvegetieren traurig und glauben, dass es besser für sie wäre, sich von dieser Welt zu verabschieden. Kommen dann aber beide wieder in eine Phase, in der sie schöne äußere Augenblicke erleben, schon programmieren sie sich von neuem, dass sie noch eine Zeitlang leben möchten. Dieses Wechselbad ihrer Lebenseinstellung bringt sie in einen Zwiespalt, und das bedeutet, dass sie ein unwürdiges Leben führen müssen gegenüber dem, das sie im Jenseits vorfinden, wenn die Seele in lichtvolle Welten kommen würde. Doch so weit kann ein geistig unwissender Mensch nicht denken und ebenso nicht seine geistig schlafende Seele.

Wie ihr nun erkennen konntet, hängt die Lebensverlängerung von vielen Umständen ab. Meistens sind starke Bindungen an diese Welt und geliebte Menschen die Ursache dafür, dass Menschen im hohen Alter oder Schwerkranke mit großen körperlichen Schwierigkeiten nicht hinscheiden wollen bzw. ihre Seele durch die Ausrichtung ihres Menschen auf das menschliche Leben magnetisch gebunden bleibt.

330 Die Ursache einer starken Bindung können nicht nur lieb gewonnene Menschen sein, mit denen ein Mensch gerne zusammen war, sondern auch sein Haus, das er selbst gebaut hat, oder wertvolle Gegenstände, die er besitzt. Diese bindende, seiner Seele stets übertragene Speicherung versucht eine weit gereifte Seele in der Sterbephase nachts dem Gottesgeist zur Umwandlung zu übergeben. Doch meistens tut sie sich damit schwer, weil ihr Mensch - der bereits schwer gezeichnet ist von dem langsamen energetischen Rückzug der Seele aus dem Körper - ihr noch dazu neue bindende Gedanken an seine Angehörigen oder wegen materieller Dinge überträgt. Dann ist sie nicht mehr in der Lage, den Übergabevorgang fortzusetzen, weil sie durch ihren traurigen und ängstlichen Menschen - der durch seinen körperlich schwachen Zustand bereits ahnt, dass er bald ins Jenseits hinübergehen muss, jedoch verzweifelt dagegen ankämpft und dies durch Medikamente oder sonstige Aufbaumittel aufzuhalten versucht - in eine sehr niedrige Schwingung gerät. Dadurch ist es ihr nicht mehr möglich, in ihren Lebenskern zu Gott zu kommen und den Rückzug aus dem Körper fortzusetzen.

Durch die bindenden Gedanken ihres Menschen kann sich auch eine gottverbundene Seele nur sehr schwer von ihrem physischen Körper lösen. Ihr gelingt es in der Nacht schon, die restlichen zweipoligen Energien aus den Zellen herauszuziehen - denn nur an ihnen ist sie interessiert - doch was nützt ihr das, wenn ihr Mensch trotz seines unwürdigen Lebens in Schmerzen nicht von dieser Welt scheiden will. Nicht wenige Menschen klammern sich in ihrer Sterbephase noch an dieses Leben. Intuitiv wissen sie, dass ihnen Angehörige, Bekannte oder Freunde bei ihrem Besuch durch den Eintritt in ihre menschliche Aura unbewusst ihre Lebensenergien übertragen, und dadurch erhalten sie wieder neue Tagesenergien. Den Energienachschub durch Angehörige und andere energiestarke Menschen spürt der energieschwache Mensch sehr deutlich und blüht in ihrer Anwesenheit auf und fühlt sich wohler, deshalb möchte der von einer schweren Krankheit gezeichnete Mensch gefühlsmäßig die guten Energieüberträger öfter um sich haben. Dagegen werden die bei ihm länger verweilenden Menschen immer energieschwächer und müde. Er will aber die Menschen, an die er sich gebunden hat, nicht loslassen, da er sie unbedingt in seiner Nähe weiterhin haben will, darum möchte er diese Welt nicht verlassen.

So ein Sterbevorgang zieht sich dann sehr lange hin, bis der Mensch einmal die Erkenntnis erlangt, dass es sinnlos ist, noch weiter in seinem von schwerem Leid gezeichneten Körper zu bleiben. Das ist dann ein günstiger Augenblick für die Seele, sich rasch vom Erdenleben zu verabschieden.

Im allerletzten Abschnitt des Sterbens, einige Tage vor dem letzten Atemzug des Menschen, zieht die Seele Trillionen ihrer Lichtpartikel langsam von der untersten Region ihres Körpers hinauf zu ihrem Lebenskern zurück. Diese schichtet sie um ihren Lebenskern, das heißt, die Seele verkleinert nach und nach ihren Lichtkörper, bis sich alle Lichtpartikel nur noch um ihren Wesens-Lebenskern befinden. In diesem Zustand verweilt sie noch eine kurze Zeit im physischen Körper, bis sie das Lebensband oder die Energiekanäle zu ihrem physischen Körper mit Hilfe des Gottesgeistes bzw. himmlischer Wesen trennt.

Die Verkleinerung der Seele ist nur den lichtvollen Wesen möglich, da sie noch die Weisheitsinformationen der himmlischen Wesen im Inneren Selbst abrufen können. Wenn sich ein ziemlich von Belastungen freies, gottverbundenes Wesen inkarnieren will, dann ist es imstande, seinen Lichtkörper zu verkleinern bzw. um seinen Wesens-Lebenskern zu stülpen, bevor es sich in einem neu geborenen Kind einverleibt. Diesen Vorgang hat euch der Gottesgeist schon in einer anderen Botschaft detailliert beschrieben, deshalb holt er dazu nicht weiter aus.

335 Die Verkleinerung der feinstofflichen Seele geschieht im Tiefschlaf des Menschen, aber nur dann, wenn er am Tag Gott ziemlich nahe war. So ist der geistig weit entwickelten Seele in der Nacht ein reger Kontakt mit ihm in ihrem Lebenskern möglich. Wenn sie höher schwingt, dann ist es ihr möglich, sich für kurze Zeit sogar aus ihrem Körper - mit dem sie durch ein Energieband verbunden bleibt - zu lösen bzw. zu entfernen und außerhalb mit den himmlischen Wesen (Schutzwesen) zu kommunizieren, die ihr immer die göttliche Hilfe anbieten. Oftmals lässt das die weltliche Ausrichtung des Menschen nicht zu, deshalb können die reinen himmlischen Wesen ihr und ihrem Menschen nicht nahe treten. Wenn das der Fall ist, dann versuchen sie ihr aus der Ferne mit Bildmitteilungen zu helfen, worin sie jede Einzelheit erfährt, wie sie sich beim Ableben ihres Menschen verhalten soll bzw. sich aus ihm für immer lösen kann.

Handelt es sich um eine weit gereifte Seele, die sich anschickt das irdische Kleid für immer zu verlassen, dann hat sie es leicht bei ihrem Übergang ins jenseitige, feinstoffliche Leben. Beim letzten Atemzug und Herzstillstand ihres Menschen bringt sie ihre ganze Freude und Dankbarkeit Gott entgegen und geht glückselig auf die wartenden reinen himmlischen Wesen zu, die sie nachts schaute bzw. die sie schon früher bei ihrer himmlischen Schutz- und Betreuertätigkeit kennengelernt hat. Ihre Dankbarkeit und Freude Gott und den Lichtwesen gegenüber ist überwältigend, und ihre Glückseligkeit setzt sich fort, wenn sie den lichtvollen, herrlichen Planeten erblickt, von dem sie angezogen wurde und der ihrem Bewusstseinsstand entspricht. Dort begegnet sie nur religiös freien Wesen - so wie sie auch im irdischen Leben mit ihrem Menschen ausgerichtet war - mit denen sie vorübergehend zusammenleben wird.

Auf dem lichtvollen Planeten, den die Wesen als eine Zwischenstation für ihre geistige Weiterentwicklung betrachten, verbleiben sie nur so lange, bis sie sich noch mehr für das himmlische Leben bzw. die Eigenschaftsgesetze öffnen können. Der Aufenthalt auf diesen Planeten ist für manche heimkehrwillige Seele nur kurz, weil sie sich sehr bemüht, bald von ihren ungesetzmäßigen Verpolungen mit der Hilfe des Gottesgeistes und der himmlischen Wesen frei zu werden.

Wahrlich, zu diesem lichtvollen, höheren Leben ladet euch Gott, der universelle Liebegeist, jetzt herzlich ein. Folgt ihr seiner Einladung?

Wer von euch durch seine ehrliche Bereitschaft, sich auf positive und herzliche himmlische Eigenschaften zu verändern, schon genug Öl in seine seelische Herzenslampe gefüllt hat, der wird nach seinem menschlichen Leben im Lichtkörper vor Glückseligkeit große Luftsprünge machen, wenn er bekannte geliebte Wesen aus dem himmlischen Sein erblickt. Dann wird er sich vor innerer Freude nicht mehr zurückhalten können und sie herzlich umarmen.

340 Ihr inneren Menschen: Fürchtet euch nicht vor dem Hinscheiden, denn euer derzeitiges menschliches Bewusstsein existiert vorübergehend im Jenseits noch weiter in eurem seelischen Bewusstsein, deshalb werdet ihr den so genannten Tod nicht schmecken. Eure Seele und mit ihr euer menschliches Bewusstsein wird vom inneren Lichtgeist, Gott, magnetisch aufwärts ins Licht gezogen, wo sie dann ihr vorübergehendes Dasein beginnen kann. Jedes dort ankommende Wesen kann sich frei entscheiden, ob es sich auf dem Planeten niederlassen will. Wenn nicht, dann kann es sich mit der göttlichen Hilfe wieder in lichtärmere Bereiche des Fallseins begeben und vorübergehend dort wohnen, bis es für ein lichtreicheres Leben reif genug ist. Diese Entscheidung überlässt der Gottesgeist jedem belasteten Wesen, weil er selbst die Freiheit im himmlischen Gesetz ist.

Wollt ihr euch nach eurem physischen Leben in den lichtreichen Bereichen des Fallseins aufhalten, wo freie Wesen leben, dann beginnt schon heute damit, euch von allen weltlichen und religiösen Bindungen langsam zu lösen, denn dann habt ihr es viel leichter in höhere jenseitige Lebensbereiche zu gelangen. Dies wünschen euch so sehr der innere Liebegeist in euch und alle reinen himmlischen Wesen, die euch begleiten.

Was ihr mit den guten Ratschlägen des Gottesgeistes machen wollt, das überlässt er euch immer frei. Doch wer nun darüber tiefgründig nachdenkt und bereit ist, sein Leben auf positive, edle und herzliche Eigenschaften zu verändern und die ihm verbleibende kostbare Erdenzeit gut nutzt, um wieder eine himmlische Eigenschaft in sein Leben einzubeziehen, der ist schon auf Erden gut auf das jenseitige Leben vorbereitet. Er weiß dann intuitiv aus seiner inneren Seele, dass er durch seine herzlichen Bemühungen schon ein großes Stück des Inneren Weges beschritten hat und es nicht mehr weit ins himmlische Sein und zur göttlichen Quelle sein kann, aus der er immer freudig und dankbar getrunken hat. Dort leben wir reine Lichtwesen in verschiedenen herrlichen, lichtreichen Welten, entsprechend unserem Evolutionsbewusstsein. Und dort erwarten wir euch bald zur herzlichen Begrüßung.