Botschaft 1009. (Version vom 16.12.2010)
(3/3) Unterschied zwischen dem unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen und dem personenbezogenen Leben der Menschen

Rosapinkfarbige Tulpen vor einem Wolkenhimmel.

Teil 3 enthält folgende Themen:

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Fortsetzung der Botschaft:

Wer in dieser Welt der Gegensätze und Täuschungen als himmlischer Wanderer noch eine große Anziehung zu lauten, turbulenten Veranstaltungen bzw. größeren Festen hat und glaubt dort Freude, Heiterkeit und Erfüllung zu finden, der hat noch nicht erkannt auf welchem Planeten er lebt und was er damit sich und seiner Seele antut, die sich bei ihrem himmlischen Rückweg auf ein harmonisches Leben mit angenehmen und zarten Klängen einstellen möchte. Solche gottverbundene Menschen sind zu bedauern, wenn sie trotz viel geistigem Wissen auch noch von ihren erlebten, ungesetzmäßigen weltlichen Freuden schwärmen. Aus diesem Grund werden sie sich nicht so schnell davon verabschieden wollen. Doch aus himmlischer Sicht sind dies keine Freuden, die ein reines Lichtwesen in heitere Stimmung versetzen könnten. Der gottverbundene Mensch macht sich dabei etwas vor und redet sich selbsttäuschend ein, er würde diese Freuden aus einem höheren Blickwinkel betrachten und einschätzen.

Wahrlich, die weltlichen Freuden und Vergnügungen werden einen Menschen mit seiner geistig noch nicht erwachten Seele schon erheitern, beglücken und befriedigen, doch nur deshalb, weil die umhüllte Seele in ihrem Bewusstsein mit ihm völlig identisch bzw. übereinstimmend ausgerichtet lebt. Deshalb haben beide die gleiche Anziehung zu den weltlichen Freuden und genießen diese im Einklang bzw. in Übereinstimmung miteinander. Dies ändert sich erst dann wesentlich, wenn der gottgläubige Mensch ein Wissen aus der himmlischen Quelle, gegeben über einen wahren Künder, findet und über das neue geistige Wissen nachzudenken beginnt. Nach der Phase der Verarbeitung des Wissens im Ober- und Unterbewusstsein fängt die Seele durch die hohen Schwingungen der göttlichen Botschaften langsam an geistig zu erwachen, und ihr wird es nachts möglich, einige für sie interessante göttliche Aussagen aus der Wissensfülle zu überdenken. In dem Moment, wo sie Hilfe vom Gottesgeist erbittet und auch erhält, versteht und betrachtet sie ihr Leben im menschlichen Körper und in dieser Welt allmählich anders. Das ist dann der Moment, wo die Seele im menschlichen Kleid geistig erwacht. Ab diesem Moment will sie noch mehr geistiges Wissen über ihren Menschen zur Umorientierung erhalten und gibt ihm immer wieder die Impulse dazu, neue göttliche Botschaften zu lesen. Dies nimmt bei ihr und ihrem gleich ausgerichteten Menschen kein Ende. Wenn beide mit geistigem Wissen gesättigt sind, dann kommt eine gefährliche Phase für den jetzt gottgläubigen Menschen. Es kommt nämlich darauf an, was er mit dem immensen geistigen Wissen macht - setzt er es in seinem Leben nach und nach um oder bleibt es nur beim Lesen ohne Bemühungen zur Verwirklichung. Meistens wollen die Menschen, die den geistigen Einstieg ins himmlische Wissen gewagt haben, sich zum Guten und gesetzmäßigeren Leben verändern bzw. veredeln. Doch manchen wird es bange, weil sie aus den göttlichen Botschaften erfahren haben, auf was es ankommt, um auf dem inneren Rückweg ins himmlische Leben schrittweise erfolgreich voranzukommen. Sie wissen, dass sie noch einige weltliche Freuden brauchen und auch noch Fehler und Schwächen haben, die mit ihrem Wissen über himmlische Eigenschaften, die reine Wesen in ihrem Evolutionsleben immer erweitern, nicht übereinstimmen. Deshalb sind sie nicht bereit ihre negativen Lebensgewohnheiten aus der himmlischen Perspektive zu betrachten und sich langsam bzw. nach und nach auf ihr Wissen aus der himmlische Quelle zu verändern. Das führt dazu, dass sie weiterhin ohne Veränderung leben und ihre weltlichen, hochgeschätzten Freuden genießen, aber immer mehr geistiges Wissen durch göttliche Botschaften aufnehmen. Das wird sich aber die nun geistig erwachte, heimkehrwillige Seele auf Dauer nicht ohne Rückmeldung bzw. Gegenwehr bieten lassen, weil sie diese Freuden gar nicht mehr angenehm und erfreulich findet. Sie sehnt sich nach den inneren Freuden, die ihr diese Welt nicht bieten kann, weil diese von den abtrünnigen Wesen fast völlig ins Gegensätzliche umprogrammiert wurden.

Wahrlich, es ist für gottverbundene Menschen, die begonnen haben das himmlische Wissen tröpfchenweise zu sammeln, äußerst schwer sich geistig neu zu orientieren und sich von den aufgenommenen Gegensätzlichkeiten zu befreien. Dafür hat der Gottesgeist viel Verständnis, doch nicht dafür, dass manche gottverbundene Menschen seine Liebekräfte zur Überwindung einer Gegensätzlichkeit erbitten, es aber damit nicht wirklich ernst meinen und weiterhin unverändert bleiben, als ob sie von nichts wüssten. So eine Lebenseinstellung hat nichts mit dem Inneren Weg der Läuterung und himmlischen Rückkehr zu tun.

25 Der Gottesgeist verdeutlicht den gottgläubigen Menschen ohne geistige Erfahrungen, die aber bereit sind aufrichtig ihre Fehler und Schwächen - aus der himmlischen Sicht sind es Gegensätzlichkeiten bzw. ungesetzmäßige Wesenszüge und Verhaltensweisen - nach und nach zu erkennen und mit seiner inneren Hilfe zu überwinden, nur kurz, was der Innere Weg ins Himmelreich bedeutet.

Sie sollten jedoch vorher wissen und sich darauf einstellen, wenn sie dem himmlischen Leben herzlich gerne näherkommen wollen, dass sie dann, wenn es ihnen möglich ist bzw. sie es durchhalten, bis zu ihrem Lebensende mit der Selbsterkenntnis ihrer ungesetzmäßigen Gedanken, Worte und Verhaltensweisen und der Suche nach ihren Verhaltensmotiven beschäftigt sind. Die Gegensätzlichkeiten haben sie ab Beginn ihres irdischen Lebens aus Unwissenheit über die himmlischen Lebensweisen durch Nachahmung der Fallwesen-Verhaltensweisen aufgenommen und nun sind sie gefordert diese ohne Verdrängung bzw. Kasteiung nach und nach aus innerer Überzeugung zu lassen, damit sie sich und ihre Seele mit der inneren göttlichen Hilfe von den Belastungen befreien können. Durch ihr nun mehr bewusstes Leben versuchen sie mit der inneren göttlichen Hilfe und ihrer geistig vorausgehenden inneren Seele sich auf die himmlischen Eigenschaften, von denen sie bereits wissen, umzuorientieren. Das ist in dieser gegensätzlichen Welt, wo nur wenige Menschen eine himmlische Ausrichtung haben, nicht so einfach, doch weitgehend machbar, wenn der Mensch zielstrebig und selbstehrlich ist. Die himmlischen Wanderer werden viele Situationen in ihrem irdischen Leben erleben, wo sie durch äußere negative Umstände manchmal verzweifelt glauben, dass sie sich nicht überwinden können etwas zu lassen, was ihnen bisher viel bedeutete. Doch dieser Zustand vergeht wieder, weil ihnen der Gottesgeist über ihre innere voranschreitende Seele zum Weitermachen und zu ihrer Selbstüberwindung Mut macht. Diesen wertvollen inneren göttlichen Rückhalt und seine Energie zur Überwindung verspürt nur jener Mensch, der selbstehrlich zu seinen Fehlern und Schwächen steht und durch sein geistiges Wissen sich selbst und anderen nichts vormacht bzw. damit nicht angibt, weil er sich bemüht, die himmlische Eigenschaft der Demut in sein Leben einzubeziehen. Wenn er wieder einmal an seinem ehrlichen Vorhaben, eine Ungesetzmäßigkeit zu lassen, scheitert, und trotzdem nicht aufgibt, weil er überzeugt ist diese durch einen neuen Anlauf überwinden zu können, dann hat der Gottesgeist dafür viel Verständnis und wird ihn weiter mit inneren Kräften für seine Überwindung unterstützen.

Doch wenn geistig orientierte Menschen über viele irdische Jahre immenses geistiges Wissen angesammelt haben und ihnen schon lange bewusst geworden ist, dass sie verschiedene Fehler und Schwächen haben, die gegen die himmlischen Eigenschaften gerichtet sind und anderen viel Kummer und Herzensschmerzen bereiten, diese aber nicht angehen wollen, dann wird sie der Gottesgeist nicht mehr mit weiteren Energien aus seinem himmlischen Herzen über ihren seelischen Wesenskern unterstützen. Das sollte den angesprochenen gottverbundenen Menschen schon bewusst sein, weil das himmlische Leben durch seine Gesetzesregelungen keine Verschwendung der Energien erlaubt.


Es kommt immer wieder vor, dass der herzliche und gutmütige Mensch nach mehreren Jahren der inneren Wanderung einmal an einen Punkt kommt, wo er in Traurigkeit verfällt, weil er fälschlich glaubt, er müsste eine seiner wenigen übrig gebliebenen weltlichen Freuden nun auch noch lassen, wovon er weiß, dass sie ungesetzmäßig ist. Deshalb hadert er mit dem Inneren Weg und mit Gott und beschwert sich bei ihm, dass er dadurch keine Freude mehr in dieser Welt hätte.

Dazu sagt ihm der Gottesgeist tröstend Folgendes: Er findet die inneren Freuden seiner Seele wieder, wenn seine Anschauungen von dieser Welt der Täuschungen realistischer geworden sind. Das heißt, wenn er sich immer mehr nach innen ausrichtet, dann führt ihn seine Seele zu den inneren Freuden und er vermisst seine frühere äußere Freude nicht mehr, weil er von innen spürt, die neu gewonnene Freude ist ihm viel wertvoller und bringt ihm endlich die Erfüllung, die er in der äußeren Freude nur teilweise und für kurze Augenblicke erleben konnte. Er richtet sich immer mehr nach den inneren Freuden aus, wie z.B. wenn er eine schöne Landschaft mit Bergen und Tälern mit den inneren Empfindungen und Gefühlen seiner geistig erwachten Seele betrachtet oder wenn er mit den farbenfrohen Wiesenblumen oder mit Blumen in seinem Garten oder auf seinem Balkon bzw. seiner Terrasse oder in der Wohnung kommuniziert, die er nach innen in sein Bewusstsein nimmt. Wenn er das öfter inniglich bzw. herzlich einer Blume zugetan übt, dann spürt er einmal die Freude der Blume in sich und das erfreut seine Seele ebenso sehr, dass er dies auch in seinem menschlichen Bewusstsein verspürt. Dies ist ein kleines Beispiel von der inneren Freude aus himmlischer Sicht.

30 Ein anderes Beispiel: Ihr geht am Waldrand oder im Wald spazieren und seht viele Bäume um euch herum, die einen besonders anziehenden Duft durch ihre Blätter oder Nadeln verströmen. In ihrem Duft liegt eine Mitteilung des Baumes an euch Menschen bzw. an eure Seelen. Sie lautet: „Genießt meinen Duft als Begrüßung an euch, die ihr euch mit eurer lichten Aura in meiner Nähe befindet. In meinem ausströmenden Duft befindet sich auch ein Hauch meiner inneren Zuwendung an euch, einem höher entwickelten Wesen, das sich in meiner energetischen Aura und unserem Baumkollektiv befindet.“ Der Baum möchte euch vieles mitteilen, z.B. dass ihr ihn durch eure Anwesenheit erfreut, aber auch was seine Kümmernisse und sein Daseinsleid betreffen. Wenn ihr euch in der Nähe eines Baumes befindet und die Möglichkeit dazu habt, euch in der Stille und ohne Anwesenheit anderer Menschen bei ihm aufzuhalten und euch mit ihm innerlich zu verbinden und zu kommunizieren, dann versucht ihn bitte zu trösten, denn so erhellt sich seine Baumaura, und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft in einer lichtvolleren Welt lässt ihn momentan sein düsteres irdisches Leben vergessen. Das ist ein Rat des Gottesgeistes an die feinfühligen Menschen, welche die traurige Stimmung der Pflanzen und Tiere bei ihrem Anblick und in ihrer Nähe über ihre sensible Seele schon ziemlich stark verspüren können. Durch euren Trost könnt ihr die niedrige Stimmung der Pflanzen etwas anheben, weil sie sich über einen geistig ausgerichteten lichtvollen Menschen in ihrer Nähe für kurze Zeit ein wenig erfreuen können. Wenn dies der Fall ist, dann nimmt eure sensible Seele sofort deren Freudeschwingung auf und überträgt sie eurem menschlichen Bewusstsein. Die weitere Folge davon ist, dass ihr über das himmlische Pflanzenkollektiv, mit dem ihr ewiglich mit eurem seelischen Lebenskern verbunden seid, zweipolige Kräfte übermittelt bekommt, die zuerst euer seelisches und dann euer menschliches Bewusstsein energetisch stärken. Infolgedessen empfängt das Pflanzenkollektiv in eurer Nähe durch euch bzw. über eure Seele zusätzliche Energien aus dem himmlischen Sein. Über diesen Zustand fühlen sie sich energiemäßig angehoben und strahlen euch dann ihre große Freude zu, weil sie so dem höher entwickelten Wesen (euch) ihre große Dankbarkeit entgegen bringen wollen. Darum seid bei euren Wald- oder Feldspaziergängen innerlich offen für die Pflanzen und ihre Düfte.

Nehmt bitte die innere Zuwendung eines Baumes durch seinen angenehmen Duft in euch bewusst auf und sendet ihm oder dem Kollektiv eure Herzlichkeit und Zuwendung zu und so ihr wollt eure Dankbarkeit für ihre verströmende Lebenskraft, die ihr im Wald über die Bäume aufnehmt. Wer auch noch eine große Freude daran hat, dem inneren Liebegeist einen Herzensdank für sein inneres Erlebnis im Wald oder auf der Wiese und sein inneres glückliches Empfinden entgegenzubringen, der erlebt zusätzlich zur inneren Freude der Bäume oder Blumen auch noch die des inneren Liebegeistes aus seinem seelischen Lebenskern. Wer geistig schon so weit gereift ist, der freut sich über jede herzliche Regung seiner inneren Seele.

So wäre es einem inneren Menschen möglich, einen guten Ersatz für die äußere Freude zu finden. Seine Bemühungen unterstützt die innere Seele dann mit ihrer Freude, die sie nach außen über euch zum Ausdruck bringt. Wenn ihr immer mehr nach innen lebt und eure innere Freude immer mehr schätzen gelernt habt, dann werdet ihr bald die äußeren Freuden nicht mehr stark anziehend finden. So wandelt sich eure äußere Freude immer mehr in die innere und ihr seid über den Zustand der inneren und äußeren Wandlung bzw. Veränderung sehr zufrieden, glücklich und dem Liebegeist dankbar. Dann werdet ihr den äußeren Freuden in dieser Welt nicht mehr nachtrauern, weil ihr über eure Seele einen wunderbaren Ersatz durch die innere Freude gefunden habt, die eurer himmlischen Freude immer ähnlicher wird.

Zudem verhelft ihr eurer Seele durch die oftmalige innere Verbindung zu den Pflanzen dazu, dass sie sich in nur kurzer irdischer Zeit von ihren ungesetzmäßigen Hüllen befreien kann, die ihr der Mensch aus geistiger Unwissenheit durch seine äußeren Betrachtungen übertrug. So vollzieht sich die Hüllenfreilegung eurer Seele ziemlich rasch und dadurch kann sie nachts immer mehr die Verbindung zu den himmlischen Naturbereichen herstellen, die sie einst schon glückselig hatte. Ihre innere Freude über die geschauten Bilder und Eindrücke aus den himmlischen Naturbereichen teilt sie dann am Morgen ihrem Menschen mit, falls er sich nicht gleich in einer lauten Umgebung aufhält. Wahrlich, es wäre lohnenswert die innere Verbindung zu allen Lebensarten der Natur zu üben, denn so profitiert ihr von eurer seelischen Reinigung sehr, weil ihr durch den höheren Schwingungszustand und die größere Lichtausstrahlung eurer Seele bzw. über ihre offenen Partikel und Kanäle nachts größere Mengen himmlischer Energien erhalten könnt. Ist euch nun der geistige Zusammenhang zwischen Mensch und Seele besser verständlich, dann erübrigt sich hierzu eine weitere Vertiefung durch den Gottesgeist.



Wahrlich, die himmlischen Wesen leben hauptsächlich in der inneren Freude. Aus ihrem Inneren empfinden sie immer wieder die Kostbarkeiten des himmlischen Lebens, die sie schauen und fühlen können. In ihrem Wesensbewusstsein können sie an allen himmlischen Kostbarkeiten teilhaben, die sich ihnen aus ihrem Lebenskern in der Innenschau mitteilen. In diesem befindet sich ein riesiger Speicher, der alle himmlischen Schönheiten zur inneren Freude und Glückseligkeit der reinen Lichtwesen enthält. So eine geniale und unbeschreibliche innere Einrichtung zur Sinneswahrnehmung des ganzen himmlischen Seins, die es den himmlischen Wesen ermöglicht alle himmlischen Kostbarkeiten und Schönheiten abzurufen, können sich die Menschen in ihrem begrenzten Bewusstsein niemals vorstellen. Doch über ihre wache und aktive, hoch schwingende Seele können sie dies erahnen, wenn sie sich bemühen, das innere Leben ihrer Seele immer mehr zu erschließen und zu erspüren, indem sie die inneren Freuden den äußeren vorziehen.

35 Wahrlich, es lohnt sich immer mehr ein „innerer Mensch“ zu werden, denn nur so kann man seiner Seele dazu verhelfen die inneren himmlischen Schönheiten und Kostbarkeiten in unzähligen Varianten nach und nach aufzudecken. Dafür bedankt sie sich bei ihm, indem sie ihm ihre innere Freude beim Erwachen oder im Verlauf des Tages ins menschliche Bewusstsein überträgt, weil sie durch das innere Leben ihres Menschen in der Stille und nachts in höherer Schwingung mithilfe der Schutzwesen in ihr himmlisches Speicherpotenzial geführt wurde. Sie konnte wieder die lichtvollen himmlischen Welten und ihre Schönheiten schauen. Darüber freute sie sich so sehr, dass sie jubelte. Ihre innere Jubelstimmung überträgt sie dann dem menschlichen Bewusstsein. Der auf Gott ausgerichtete Mensch fühlt sich dann am Morgen besonders wohl bzw. befindet sich in einer guten körperlichen Verfassung und spürt von innen eine Fröhlichkeit und Leichtigkeit, und deswegen hat er tagsüber eine gute Laune.

Wahrlich, es lohnt sich den Weg der Vergeistigung zu gehen, auch wenn es anfangs für manche stark belastete Menschen schwer ist, sich nach und nach auf die himmlischen Eigenschaftsgesetze umzustellen. Der Gottesgeist macht euch durch diese Zusatzpassage Mut, damit ihr nicht resigniert, weil manche ängstlich glauben, durch das innere Leben keine äußeren Freuden mehr finden zu können und vielleicht deshalb fälschlich annehmen, es lohne sich nicht auf Erden im menschlichen Kleid weiterzuleben. Für jene himmlischen Wanderer lohnt sich das irdische Leben sehr, die herzlich und aufrichtig bereit sind ihr geistiges Wissen ohne Kasteiung nach und nach umzusetzen, auch wenn sie nur einen Teil davon erfassen und verwirklichen können, was sie vom Gottesgeist durch die Liebetröpfchen erfahren haben.

Die Liebetröpfchen aus der himmlischen Quelle sind schon zahlreich durch den Künder geflossen. Der Gottesgeist bietet sie jenen inneren Menschen an, die gewillt sind auf dem von ihm vorgegebenen Weg - der für ihre Seele vordergründig ist - immer weiter voranzuschreiten. Wollt auch ihr dies tun? Wenn das so ist, dann freut sich der Gottesgeist in euch bzw. überträgt euch seine Freude durch euer seelisches Bewusstsein. Könnt ihr seine innere Freude über eure geistige Aufgeschlossenheit für himmlische Gesetzmäßigkeiten schon verspüren?

Nun, manche gottverbundene Menschen werden trotz ausführlicher göttlicher Hinweise und geistiger Hilfestellung ihre frühere Anschauung von dieser Welt, die aus der himmlischen Sicht unreal ist, nicht ändern wollen. Stattdessen hadern sie mit Gott und mit dem Wissen aus den Liebetröpfchen-Botschaften. Sie begehen weiter den großen Fehler, dass sie diese Welt noch sehr lebenswert finden und nicht daran denken ihr geistiges Wissen hervorzuholen, um eine innere positive bzw. gesetzmäßige Bewusstseinsveränderung zu beginnen. Diese könnte ihnen dazu verhelfen, ihre erwachte innere Seele zu erspüren, die diese Welt nicht mehr aus Gottes Schaffung betrachtet, sondern dass sie von jenen abtrünnigen Wesen stammt, die diese Welt der vielen Gegensätze und Täuschungen schufen, um die himmlische Schöpfung bzw. das von den himmlischen Wesen geschaffene Leben zu zerstören, um so ihre hasserfüllte Befriedigung zu finden. Sie haben diese Welt hauptsächlich auf vergängliche äußere Schönheiten ausgerichtet, die aber aus himmlischer Sicht nur wenig mit den himmlischen gemeinsam haben. Diese sollten die Menschen und ihre Seelen blenden, damit sie sich vorübergehend erfreuen können und so sehr daran gewöhnen, dass sie an diese Welt und die Materie magnetisch gebunden bleiben und sich durch erneute Inkarnationen ständig mehr belasten. Wer so eine feststoffliche Welt mit gegensätzlichen Lebensweisen und einem menschlichen Körper, entgegen dem himmlischen Leben geschaffen hat, in den sich eine feinstoffliche Seele einverleibt, die sich dadurch immer mehr mit Gegensätzlichkeiten umhüllt, der wusste genau was er damit erreichen wollte und nun vortrefflich erreicht hat. Trotz des weltlichen Chaos und schicksalsvollen menschlichen Lebens drängen unzählige Seelen zur Inkarnation, um die so genannten weltlichen Schönheiten und die gewohnten menschlichen Lebensweisen wieder erleben zu können. Aus himmlischer Sicht sind alle weltlichen Schönheiten nur Produkte des Zerfalls, weil die materiellen bzw. feststofflichen Atome von den Fallwesen nur auf Kurzlebigkeit programmiert worden sind.

Ihr geistig ausgerichteten und gottverbundenen Menschen: Könnt ihr die wahre Absicht, die hinter der Erschaffung dieser feststofflichen Welt und des menschlichen Lebens steht, nun besser erkennen?

40 Wahrlich, wer eine andere Auffassung von dieser Welt hat und diese an andere weitergibt, der lebt noch im geistigen Nebel der kosmischen Unwissenheit, weil er die himmlische Realität in sich über seine Seele noch nicht erspüren kann, da sie mit Speicherungen aus dieser feststofflichen Welt völlig zugedeckt ist, die nur Vergänglichkeiten aufweist. Was heute noch für die Menschen schön ist, kann morgen schon zerstört sein - wo ist dann die sogenannte Schönheit dieser Welt?

Ein Unwetter oder eine größere Naturkatastrophe kann von einem Augenblick zum anderen alles zerstören, was Menschen mühevoll in vielen Jahrzehnten oder Jahrhunderten aufgebaut haben und es als besonders schön bezeichnen. Doch ihre irdischen Schönheiten sind im Vergleich mit den himmlischen Planetenschönheiten nur Schattengebilde und geben Zeugnis von der unvollkommenen Schaffung der früheren Fallwesen. Diese haben ihre Welt nur zeitbegrenzt aufgebaut, damit sie die Schöpfung schneller zerstören können. Deshalb ist ihr gemeinsames Schaffungswerk nur eine Scheinwelt, die nach dem Zerfall wieder ins feinstoffliche Leben zurückkehren wird. Vielleicht könnt ihr nun jene geistig weit vorangeschrittenen Menschen verstehen, die diese Welt als eine seelische Erschütterung (Trauma) betrachten, weil deren Seelen sich schon so weit geöffnet haben, dass sie zum Vergleich aus ihrem Speicherpotenzial Bilder himmlischer Welten schauen konnten. Deshalb betrachten sie diese Welt als einen dunklen, einengenden Kerker, in dem sie sich befinden müssen, und deswegen ist ihr Sehnen nach der himmlischen Rückkehr sehr groß. Ihr Wissen und ihre Eindrücke versuchen solche Seelen ab und zu über ihre Empfindungen und Gefühle an das menschliche Bewusstsein weiterzugeben.

Könnt ihr diese inneren Eindrücke aus eurer Seele auch schon spüren? Wenn ja, dann seid ihr nicht mehr weit vom herrlichen unpersönlichen himmlischen Leben, das auf euch wartet.

Seid ihr nun nach dem neuen himmlischen Wissen bzw. den Aufklärungen bereit, geistig eure Koffer zu packen und in ein höheres Leben durchzustarten? Wenn ja, dann entleert bitte eure Koffer von weltlichen, personenbezogenen Verhaltensweisen und Wesenszügen, damit sich darin nur himmlische Eigenschaften befinden. Denn nur mit diesen könnt ihr von unserem und eurem himmlischen Leben angezogen werden.

Könnt ihr diese kosmische Gesetzmäßigkeit schon richtig einordnen, dann wisst ihr was ihr zu tun habt, heute und auch morgen sowie die nächste irdische euch noch verbleibende Zeit. Doch übereilt nichts, denn es könnte euch passieren, dass euer geistiges Fundament von euch noch nicht fest genug gebaut wurde, um den weiteren geistigen Stockwerken mit himmlischen Wissens- und Lebensinhalten standzuhalten. Dies ist euch nur dann möglich, wenn ihr aus innerer Überzeugung so weit gereift und freiwillig bereit seid, nach und nach eine erkannte Ungesetzmäßigkeit aus eurem personenbezogenen Leben hinter euch zu lassen, um euch von innen freier zu fühlen. Das ist der geradlinige Weg ins himmlische Leben. Wollt ihr ihn nun beschreiten und auf ihm weiter vorankommen?

45 Wenn ja, dann wartet nicht lange und beginnt dort, wo ihr bisher am meisten mit euren Mitmenschen Schwierigkeiten hattet, weil ihr dort immer wieder mit eurem personenbezogenen unschönen Benehmen bzw. euren lang gelebten Angewohnheiten Unruhe gestiftet habt. Dort, wo euch angeblich andere bisher das Leben schwer gemacht haben, findet ihr für eure Selbsterkenntnis die meisten personenbezogenen Gegensätzlichkeiten. Dort fangt zuerst an aufzuräumen bzw. zu entrümpeln. Und seid euch auch dessen bewusst, nicht die anderen sollten sich auf die himmlischen Gesetze verändern, sondern zuerst ihr. Wenn ihr nun das versteht und auch beachtet, dann findet ihr keinen Streitpunkt mehr mit ihnen, weil ihr sie in Ruhe so leben lasst, wie sie es frei wollen, auch wenn ihr Leben nicht nach den himmlischen Eigenschaften geführt wird.

Kümmert euch nun mehr um eure unschönen personenbezogenen Verhaltensweisen, dann werdet ihr immer weniger äußeren Hindernissen begegnen, die euch oft aufgewühlt und erregt haben, da ihr fälschlich glaubtet, die Verhaltensweise des anderen wäre eine Zumutung euch gegenüber. Doch tatsächlich war er euer Spiegel und ihr wart euch selbst unbemerkt noch eine Zumutung. Eure aufgesetzten, unschönen persönlichen Wesensmerkmale waren in Wirklichkeit die Verursacher für eure starken Erregungen.

Es nützt euch für eure geistige Weiterentwicklung nichts, wenn ihr so eingestellt bleibt, dass ihr zuerst dem anderen vorwerft einen Streitpunkt ausgelöst zu haben. Mit so einer Denkweise werdet ihr keine nützlichen Hinweise zur Selbsterkenntnis von anderen annehmen wollen und euch auch weiter sträuben zur eigenen Einsicht zu kommen. Das bedeutet, dass ihr in einem oder mehreren Lebensbereichen geistig stehen bleibt. Wie wollt ihr den Inneren Weg zügig voranschreiten, wenn ihr euch selbst keinen Fehler eingesteht? Nur durch eine demütige Einstellung und Lebensweise ist es einem himmlischen Wanderer möglich selbstehrlich zu sich zu sein. Wer dies schon kann, dem fällt es nicht schwer sich einen Fehler einzugestehen. Er wird nicht viel darum herum über den ihm aufgezeigten Fehler sprechen, weil er ihn dankbar aufnimmt und in der Stille mit dem Gottesgeist beleuchtet. Nur so kann er eine ihm unbewusste ungesetzmäßige Verhaltensweise gut einordnen und daraus entsteht die Bereitschaft diese für immer zu lassen.

Bitte seid nun schlau und weise und bringt die von euch erkannten Fehler und Schwächen Gott im Ich Bin in euer Inneres, wo er auf euch wartet und euch zuerst von euren seelischen Belastungen befreien möchte, so ihr es herzlich wollt. Dann sollte euer Mensch durch wiederholte Bemühungen, da es möglich ist, dass er durch seine langjährigen Gewohnheiten rückfällig werden kann, zu dem erkannten negativen personenbezogenen Wesenszug oder Verhalten mehr Abstand bekommen. Dies gelingt ihm aber nur dann, wenn er herzlich bereit ist sich zu verändern. Nur so erhält er vom Gottesgeist zur Überwindung und größeren Übersicht über sein Leben die innere Kraft. So kann er sich immer mehr dort zurücknehmen, wo er noch sehr personenbezogen im Mittelpunkt anderer gelebt hat.

Bitte seid euch schon heute dessen bewusst: Wer mit seinen negativen personenbezogenen Wesenszügen und Verhaltensweisen noch liebäugelt, weil er sich dadurch aufwerten kann, obwohl er schon davon weiß, dass sie ungesetzmäßig sind, dem sagt der Gottesgeist im Voraus: Er wird in den jenseitigen Bereichen über die Nichtverwirklichung seines Wissens in die Tat sehr traurig sein, weil er die große Chance verpasst hat, sich in nur ein paar Jahren von seinen personenbezogenen Verhaltensweisen zu trennen, um wieder in das unpersönliche Leben einzutreten.

50 Könnt ihr nun den tiefen Sinn aus der göttlichen Schilderung erfassen und einigermaßen verstehen, warum sich himmlische Wesen ein unpersönliches Leben geschaffen haben, das auch einmal eures sein wird?


In dieser gegensätzlichen Welt mit ihrem hektischen Leben und ständig neuen äußeren Informationen ist es nicht leicht eine harmonische und friedvolle Partnerschaft zu führen, in der die innere und äußere Einheit und Herzlichkeit beider Menschen gegeben ist. Das liegt daran, dass die Partner meistens ein ziemlich unterschiedliches seelisches und menschliches Bewusstsein aufweisen und daraus resultieren unterschiedliche Lebensanschauungen. Wenn Menschen in dieser Welt ohne innere Ausrichtung auf Gott zusammenleben, dann findet zwischen ihnen hauptsächlich eine äußere Kommunikation statt. Durch die gleiche äußere Ausrichtung und Anziehung zu materiellen Dingen, die in verschiedene Lebensbereiche geht, kommen sie sich geistig und körperlich näher und leben anfangs noch harmonisch zusammen. Durch die äußeren Gemeinsamkeiten, von denen die meisten auf die eigensüchtige Erfüllung ihrer Wünsche ausgerichtet sind, leben sie in einer Scheineinheit. Wenn einer von ihnen später einmal kein Interesse mehr hat mit dem Partner etwas Bestimmtes gemeinsam zu erleben, weil er dessen Bedeutung nicht mehr schätzt, was dem anderen aber noch sehr viel im Leben bedeutet, dann entstehen dadurch meistens die ersten großen Partnerschaftsprobleme bzw. schmerzlichen Konflikte. Durch die Unterlassung einer früheren Gemeinsamkeit, die auf äußere Dinge ausgerichtet war, kommt es in Partnerschaften ohne Gottverbindung durch verschiedene Meinungen oft zu extremen Auseinandersetzungen und sogar zu Gewalthandlungen und nicht selten zu Trennungen.

Partnerschaften von gottlosen Menschen, die zum herrschenden bzw. bestimmenden Verhalten einen großen Bezug haben, sind überwiegend auf ihre weltlichen und eigensüchtigen Wünsche und deren Erfüllung ausgerichtet. Darum kommt es bei diesen Menschen oft vor, dass sie unfreie und eigennützige Vorstellungen von einer Partnerschaft haben. Wenn sie eine Partnerschaft führen, dann soll ihr Partner unbedingt auch auf seine weltlichen Interessen ausgerichtet sein und alles, was ihm große Freude bereitet, mit ihm gemeinsam unternehmen. Menschen mit dieser Einstellung glauben irreführend, wenn der Partner anfangs auf ihre Interessen eingegangen ist, dann müsste ihre äußere Gemeinsamkeit bis zu ihrem Lebensende so beibehalten werden. Wehe aber, wenn sich ihr Partner von einer Gemeinsamkeit zurückzieht, dann reagieren sie mit großer Enttäuschung oder Traurigkeit oder fordern ihren Partner lautstark und mit herrischem Ton auf, der früheren Gemeinsamkeit wieder nachzugehen, denn sonst würde er sich von ihm zurückziehen. Der eingeschüchterte Partner gibt dann kleinlaut nach, obwohl er den Druck bzw. die unfreie Aufforderung seines Partners schmerzlich fühlt. Doch viele solcher Partnerschaften scheitern durch irreale Vorstellungen eines Partners, weil sich der andere die Unterdrückung und Unterwerfung zu Recht nicht mehr bieten lässt.

Die Partnerschaften werden von jenen Menschen, die keine innere Verbindung zu Gott aufweisen, im eigensüchtigen Nehmen und im auf Erwartung ausgerichteten Geben geführt. Durch diese ihnen unbewusste Ausrichtung tun sie sich sehr schwer, auf eine gewohnte weltliche Freude, die ihnen in ihrem Leben die Erfüllung bedeutete und nur gemeinsam zu erleben war, zu verzichten. Darum tun sie alles dafür, dass auch ihr Partner bei ihren weltlichen Freuden mitmacht. Kommt er ihren Wünschen nicht nach, dann zwingen sie ihn dazu mit unschönen Verhaltensweisen oder raffinierten Mitteln. Aufgrund ihrer ungesetzmäßigen unfreien Vorgaben und Verhaltensweisen leben sie in ihren Partnerschaften in Zwängen bzw. Unfreiheit. Obwohl sie immer wieder einmal das Verlangen haben alleine etwas zu unternehmen, haben sie nicht den Mut dazu, weil sie im Voraus wissen, dass ihr Partner dagegen wäre und ihnen deshalb große Schwierigkeiten bereiten würde.

Wahrlich, die meisten Partnerschaften in dieser Welt sind auf eine harmonische Scheingemeinsamkeit ohne seelische Herzensverbindung ausgerichtet. Das führt dazu, dass beide Partner durch die Forderung des anderen, ihm die durch seine eingeengte Lebensanschauung geprägten Wünsche zu erfüllen, immer mehr vom anderen abhängig werden. Nach mehreren Jahren in einer solchen Partnerschaft haben sie sich an die Selbstzwänge bzw. ihre unfreie Lebensweise gewöhnt. Durch ihre äußere Einengung verhindern sie eine gegenseitige geistige Weiterentwicklung. Manche Partner sind so extrem auf den anderen ausgerichtet, dass sie es nicht mehr wagen etwas zu lesen, von dem sie wissen, dass es der andere ablehnt. Diese Abhängigkeit voneinander lässt es nicht zu, dass einer von ihnen einen eigenen geistigen Weg einschlägt. Dies setzt sich in den jenseitigen Bereichen fort, weil sie eine massive Bindung zueinander aufgebaut haben und dadurch kaum mehr voneinander loskommen.

55 Doch ein freiheitsliebender Mensch wird nicht lange so einen unfreien Partnerschaftszustand dulden, deshalb überlegt er, wie er den Zwängen seines Partners entfliehen könnte. Doch die Meisten trauen sich das nach vielen Partnerschaftsjahren nicht mehr zu, weil die äußeren schwierigen Umstände in dieser Welt - vorübergehend allein, mit einem geringen Verdienst, aber für die Kindern sorgen zu müssen - dieses aus himmlischer Sicht berechtigte Vorhaben im Voraus scheitern lässt. Deshalb erdulden sie weiter die einengende und eigensüchtige Lebensanschauung des Partners. Manche gedemütigten und eingeschüchterten Partner neigen dazu, ihre Aggressionen, Unzufriedenheit und vieles mehr durch eine andere unschöne Art ihrem Partner heimzuzahlen bzw. sich böswillig zu revanchieren, und daraus entstehen fürchterliche Konflikte. Solch ungesetzmäßige Lebensweisen in Partnerschaften geschehen in dieser Welt vorwiegend bei gottlosen, aber auch bei vielen gottgläubigen Menschen, die Gott nur im Äußeren suchen, weil sie durch die geistlichen Führer und ihre Lehre irregeführt wurden, da diese selbst nicht wissen, dass sich Gott in ihrem Seelengrund befindet.

Die gottgläubigen Menschen, die an eine religiöse Lehre gebunden sind und Gott noch außerhalb von ihnen vermuten, haben für eine harmonische, herzlich geführte Partnerschaft, die mehr nach den himmlischen Dualregeln ausgerichtet sein sollte, leider kein ausreichendes Wissen. Wenn sie sich herzlich verbunden fühlen und sich zu einer Partnerschaft entschlossen haben, wobei sie entweder unter einem Dach leben oder jeder für sich in seinem eigenen Wohnbereich lebt, dann haben sie es durch ihre unterschiedlichen Bewusstseinsstände oft sehr schwer. Diese wären zu überwinden, wenn beide vorher nicht zu sehr in einer völlig anderen Lebensweise gelebt hätten. Der große Unterschied in ihren Lebensweisen bringt automatisch Meinungsverschiedenheiten mit sich, und die Folge davon ist, dass sie sich auseinanderleben. Wenn dies zutrifft, dann ist es schwer weiterhin eine äußere und innere Einheit bzw. ein gemeinsames Verstehen aufrechtzuerhalten oder diese durch Gespräche wieder zu erreichen. Wenn beide große unterschiedliche Lebensauffassungen haben und durch jahrelange Gewohnheiten festgefahren sind, dann nützen ihnen Aussprachen nichts mehr, da eine Veränderung der Lebensumstände bei beiden nicht mehr möglich ist. Das ist nun einmal bei gottgläubigen Menschen so, die ihre unterschiedlichen Lebensauffassungen auf keinen gemeinsamen Nenner bringen können, weil ihnen dazu ein tiefgreifendes himmlisches Wissen und vor allem die gelebte himmlische Demut fehlt.


Nur den demütigen, gut auf Gott ausgerichteten Menschen mit dem seelischen Sehnen der inneren Lichtheimat näherzukommen, wäre es trotz unterschiedlicher Lebensanschauungen gut möglich wieder eine Annäherung zu finden, um in einer freien Partnerschaft harmonisch zusammenzuleben. Nur durch die gelebte aufrichtige und demütige Einstellung gegenüber allen Menschen kann sich ein innerer Mensch überwinden, das gesetzmäßigere höhere Bewusstsein seines Partners anzunehmen und sich seiner himmlisch nahen Lebensweise schrittweise anzunähern bzw. anzupassen. Doch ohne die himmlische Eigenschaft der Demut werden seine Anpassungsversuche stets scheitern, weil die Speicherungen der Ichbezogenheit und des Egoismus - sich selbst in den Vordergrund zu stellen bzw. seine noch unbewussten Überheblichkeiten - zu ihm sprechen, die demütige Anpassung wäre eine unwürdige Unterwerfung und somit eine Erniedrigung seines Wesens. Tatsächlich ist aber der Widerstand des eigensüchtigen Hochmuts dafür verantwortlich, dass sich der eine dem höheren Bewusstsein seines Partners nicht anpassen kann. Dadurch verursacht er ständig Streit und vieles Unschöne mehr. Dieser missliche und verdrießliche Zustand schmerzt aber beide im Herzen sehr, weil sie auf verschiedene Weise gut harmonieren bzw. sich in einigen Lebensbereichen gut verstehen und sich deswegen herzlich mögen. Aufgrund dessen glauben sie selbsttäuschend, dass ihnen ein herzliches Zusammenleben möglich sein müsste. Doch so ein Zusammenleben auf verschiedenen Bewusstseinsebenen ohne Demut führt sie nur zu weiteren Missklängen in ihrer Verständigung und das Ergebnis davon ist, dass sie durch die vielen Zerwürfnisse so sehr enttäuscht und verzweifelt sind, dass sie lieber allein leben wollen, um so einen Zustand nicht noch einmal erleben zu müssen. Das ist aus himmlischer Sicht verständlich.

Doch es gibt viele innere Menschen, die im ungleichen Bewusstsein gut harmonieren. Das ist ihnen nur deshalb möglich geworden, weil der Partner mit dem niedrigeren Bewusstsein es verstanden hat, durch seine demütige Lebensweise und sein tiefgründiges Überdenken die gesetzmäßigere Lebensweise des Partners sowie durch sein herzliches Sich-Öffnen für den geliebten Partner, die anfängliche Bewusstseinskluft aufzuheben. Das ist aber nur einem offenherzigen, zugänglichen und gefühlvollen gottverbundenen Menschen möglich, der sich selbst nicht mehr wichtig nimmt und es lieber vorzieht mit seinem herzlichen Partner in einer harmonischen und zärtlichen Verbindung zu leben. Nur so ist es den Menschen möglich ein harmonisches und herzliches Zusammenleben ohne Widerstände zu führen. Die partnerschaftlichen Widerstände werden nur durch Besserwisserei, Rechthaberei und hochmütige Verhaltensweisen erzeugt, und das sollte einem himmlischen Rückkehrer schon verständlich sein. Wenn nicht, dann denkt bitte tiefgründig über die himmlische Demut und über eure Lebensweise nach und prüft selbstehrlich, ob sie von euch nur gestellt gelebt wurde, um beim Partner oder bei anderen etwas Bestimmtes zu erreichen! Euch sollte auch bewusst werden, wenn ihr bisher ohne wahre demütige himmlische Lebensweise gelebt habt, dass sich euer seelisches Herz für euren Partner nicht gesetzmäßig öffnen konnte. Deshalb war es nur aus eigennützigem Zweck eine vorgetäuschte Hinwendung zu ihm ohne wahre himmlische Herzlichkeit.

Wahrlich, ohne gelebte himmlische Demut bzw. demütige Haltung eines Wesens kann sich das seelische Herz, der Lebenskern eines Lichtwesens bzw. der Seele, für den Partner nicht öffnen. Diese himmlische Gesetzmäßigkeit haben wir himmlischen Wesen aus dem Grund gewollt, weil wir die Bedeutung und den Einfluss der himmlischen Eigenschaft der Demut auf unser Dualleben weitsichtig erkannten, denn nur durch unsere demütige Haltung zu unserem Dual und umgekehrt können wir eine starke Anziehung zueinander verspüren. Deshalb haben wir in unsere himmlischen Eigenschaftsgesetze die Vorkehrung hineingenommen, dass nur die gelebte Demut unseren Lebenskern öffnet und wir dadurch eine starke Anziehung zum Dual empfinden. Nur durch diese innere herzliche Verbundenheit im Gleichklang, wozu uns die himmlische Demut verhilft, wird unser Leben mit Glückseligkeit bereichert. Dadurch werden wir nun bei unseren zärtlichen Lichtkörperverschmelzungen mit den höchsten Gefühlen und Empfindungen beschenkt, die wir als Evolutionswesen wahrnehmen können.

60 Könnt ihr euch in unser himmlisches Dualleben schon hineindenken?

Wenn ja, dann fangt heute schon damit an, die wahre himmlische Demut in euer Leben miteinzubeziehen, dann spürt ihr von innen die starke magnetische Anziehung zu eurem Partner oder Freund/in immer mehr. Dieser Versuch ist es wert, denn so könnt ihr eure Seele für die Demut und das himmlische Dualleben immer mehr aufschließen und ahnt bald annähernd, was die himmlischen Duale füreinander aus ihrem Herzen verspüren. Wollt ihr nun damit beginnen?



Vielen Menschen des inneren Liebegeistes ist es noch nicht ganz verständlich, warum die himmlischen Wesen die Eigenschaft der Demut als die wichtigste aller himmlischen Eigenschaften bezeichnen und so sehr schätzen, und deshalb ist diese auch für das menschliche Leben so wichtig. Das möchte ihnen nun der Gottesgeist erklären bzw. versucht es ihnen verständlich zu machen.

Das himmlische Leben, wie ihr schon durch viele göttliche Botschaften wisst, weist durch unzählige himmlische Eigenschaften unterschiedliche Evolutionsstände auf, jedoch nur Wesen im gleichen Evolutionsstand können auf einem Planeten zusammenleben und das betrifft auch ihr Dualleben. Durch die unzähligen unterschiedlichen Evolutions- und Bewusstseinsstände der Wesen sind ihre Lebensweisen auch ziemlich unterschiedlich geprägt. Damit es im himmlischen Sein zwischen unterschiedlich ausgerichteten Wesen entsprechend ihrer niedrigeren oder höheren Evolutionsstufen und ihrer ungleichen Lebensweisen keine Missverständnisse gibt, haben sie im himmlischen Sein dafür eigens unzählige Planeten geschaffen, wo jedes Lichtwesen gemäß seines Evolutionsstandes leben kann - vom niedrigsten bis zum höchsten. Doch auch unterschiedliche Bewusstseinsstände besuchen sich ab und zu gegenseitig, wenn sie noch ein Interesse an einer herzlichen Kommunikation mit einem bestimmten Wesen haben. Aber meistens ziehen sie die herzliche Kommunikation mit jenen Wesen vor, die ihren Evolutionsstand haben, weil sie sich auf der gleichen Wellenlänge geistig besser austauschen können. Das wird euch sicherlich verständlich sein.

Doch wenn sie sich in einem unterschiedlichen Bewusstsein treffen, dann kann nur das Wesen mit höherem Bewusstseinsstand ein anderes in einem niedrigeren besuchen, weil dieses die Lichtintensität der Planetenatome ertragen kann. Das ist darin begründet, weil es dem Wesen mit einem niedrigeren Evolutionsstand nicht möglich ist, die hohen bzw. viel stärkeren Lichtstrahlen des Planeten, auf dem das evolutionshöhere Wesen wohnt, zu ertragen bzw. es würde mit seinem Lichtkörper magnetisch abgestoßen. Die Partikel des Wesens sind durch bestimmte Evolutions-Lebensweisen dafür noch nicht geöffnet worden und weisen deshalb nicht die benötigte hohe Lichtschwingung auf, um die stärkere Strahlung jener Planetenatome ohne Komplikationen in ihrem Lichtkörper, entsprechend der programmierten Gesetzmäßigkeiten der feinstofflichen Atome, gut ertragen zu können.

65 Beim Besuch eines Wesens mit höherem Evolutionsstand auf einem Planeten einer niedrigeren Evolutionsstufe ist es erforderlich, dass seine Lichtstrahlung vermindert wird bzw. an das Bewusstsein des Wesens mit weniger Evolutionen angepasst wird. Das kann aber umgekehrt ein Wesen mit weniger Evolutionen nicht, weil es die erforderliche höhere Lichtstrahlung durch die geringere Anzahl evolutionsaktiver Lichtkörperpartikel und wegen der niedrigeren Lebenskernschwingung nicht erzeugen kann. Die Verminderung der Lichtstrahlung eines Wesens geschieht durch die Gedankensteuerung bzw. Ausrichtung seiner Wesenspartikel auf die Lichtkapazität des in der Evolution noch nicht so weit vorangekommenen himmlischen Wesens. Könnt ihr diese himmlische Gesetzmäßigkeit schon verstehen und einordnen?



Da unzählige himmlische Wesen entsprechend ihres Evolutionsstandes auf einem präzise darauf ausgerichteten Planeten mit dafür geschaffenen und programmierten feinstofflichen Atomen leben, aber ab und zu das Bedürfnis verspüren sich zu besuchen, verhilft ihnen die himmlische Demut zu einer herzlichen Kommunikation und auch, dass sie in ihrer Wesensgleichheit verbleiben können. Die himmlische Eigenschaft der Demut überbrückt den unterschiedlichen Bewusstseinsstand der Wesen. Diese wird von ihnen als Brücke zur Verständigung unterschiedlicher Evolutionsstände bezeichnet und darum sehr geschätzt, und ist deshalb unverzichtbar für unser himmlisches Leben.

Gäbe es die Eigenschaft der Demut nicht, dann käme es zwischen den himmlischen Wesen, wie es auf der Erde und auf manchen anderen Fallplaneten üblich ist, zu unschönen Meinungsverschiedenheiten, die aus dem unterschiedlichen Bewusstseinsstand ohne gelebte Demut entstehen. Das Ergebnis davon wäre, dass Wesen mit niedrigerem Evolutionsstand beim Besuch eines evolutionshöheren zu diesem aufschauen würden. Doch das wird durch die himmlische Eigenschaft der Demut verhindert und auch die gerechte Wesensgleichheit sowie die Lichtanpassung eines himmlischen Wesens an ein evolutionsniedrigeres ermöglicht.


Die himmlische Demut könnte auch als Brücke der Verständigung zwischen ungleichen Partnern bezeichnet werden, die sich auf dem Inneren Weg ins Himmelreich befinden. Damit wäre es ihnen gut möglich, die verschiedenen Auffassungen ihrer Lebensweisen ohne Meinungsverschiedenheiten zu überwinden. Doch dabei wäre es erforderlich bzw. die Voraussetzung, dass beide ein Interesse daran haben an einem Strang zu ziehen, das heißt, wenn unterschiedliche Lebensauffassungen aufeinander prallen, sollten sich beide der gesetzmäßigeren anpassen, ohne viel darum herum zu reden. Die himmlische Demut könnte ihnen in nur wenigen irdischen Monaten oder Jahren zu einem höheren Bewusstsein verhelfen, wenn sie dazu bereit wären, sich demütig zurückzunehmen und nicht auf ihr Recht zu pochen, ihre Lebensvorstellungen unbedingt durchsetzen zu wollen, die aber dem himmlischen Gesetzesleben nicht nahe sind.

Die himmlische Demut verhilft Menschen des Liebegeistes zur Einheit und Verständigung, vorausgesetzt der Mensch versteht diese himmlische Eigenschaft in seinem Leben richtig einzusetzen. Viele gottgläubige Menschen missverstehen die Demuts-Eigenschaft und glauben sie verstellt leben zu müssen, damit ihnen keiner auf die Schliche kommen kann, dass sie noch überhebliche und dominante Wesenszüge haben. Ihre Vorstellungen in der Partnerschaft sind aber in Wirklichkeit nur auf ihre eigensüchtigen Zwecke ausgerichtet, und wenn diese vom Partner nicht akzeptiert werden, dann wollen sie mit bedrängendem lautem Reden und in langen Diskussionen ihren Willen durchsetzen, anstatt ihre Vorstellungen zurückzunehmen und sich vordergründig auf die herzliche Gemeinsamkeit auszurichten. Kein demütiges Wesen und kein demütiger Mensch würden sich so abartig verhalten. Durch ihre vorgetäuschte himmlische Demut missbrauchen sie die herzliche Wesenseigenschaft der himmlischen Wesen und kommen dadurch noch weiter von ihr weg. Wer glaubt, mit so einer Einstellung, die gegen die himmlische Demut gerichtet ist, eine Partnerschaft führen zu können, der kann davon ausgehen, dass seine Scheindemut einmal aufgedeckt wird und er vor einem Scherbenhaufen steht. Das hat er sich dann selbst zuzuschreiben, denn er glaubte fälschlich, mit der gestellten Demut die Tür zum Herzen seines Partners öffnen zu können. Solche gottgläubige Menschen sollten lieber so lange allein leben, bis sie erkennen, dass es ihnen an der Verwirklichung der wahren himmlischen Demut mangelt.

70 Solche Menschen nehmen gerne die himmlische Demut als Deckmantel, mit dem sie sich vor gern gesehenen Menschen immer wieder umhüllen und deswegen glauben sie selbsttäuschend, dass sie die himmlische Demut schon leben würden. Doch aus der himmlischen Sicht betrachtet ist das ein großer Trugschluss. Wer noch gerne seine erhobene Persönlichkeit bewundern lässt und wegen unterschiedlicher Lebenseinstellungen einem Streit nicht aus dem Wege geht, weil er glaubt, er wüsste es besser als sein Partner, der hat die himmlische Demut noch lange nicht in sich erschlossen, weil sie keine aufgesetzten bzw. gekünstelten Verhaltensweisen enthält, sondern die aufrichtige, persönlich unscheinbare und zurückgezogene Lebensweise. Darum haben gottgläubige Menschen mit aufgesetzter Demut große Schwierigkeiten harmonisch neben einem stillen und aufrichtigen Menschen zu leben, der bereit ist, sein himmlisches Wissen schrittweise und ohne Fanatismus über viele Jahre hinweg immer mehr zu verwirklichen. Nur solche inneren Menschen, die die himmlische Demut immer mehr in ihr Leben einbeziehen, können in ihrem Inneren die Gottnähe erspüren. Solche Menschen sind keine Träumer oder Phantasten, die diese Welt unreal sehen, sondern sind zuverlässige Menschen, denen man vertrauen kann. Sie halten sich, so gut sie können, vom lauten Trubel dieser Welt zurück, weil sie durch ihre innere Verbindung zum Liebegeist in der äußeren Stille mit einem Glücksgefühl beschenkt werden. Darin liegt für sie die größte Freude, die ihnen diese Welt nicht bieten kann.

Weil diese inneren Menschen mehr die innere Freude vorziehen, werden sie von äußeren Menschen verkannt bzw. falsch eingeschätzt und von manchen verlacht oder sogar verstoßen. Doch wer ihnen nahe steht oder mit ihnen schon gelebt hat, der weiß, welche Wertschätzung diese Menschen verdienen. Wer sie aber beneidet oder ihre für diese Welt ungewöhnlich zurückgezogene und demütige Lebensweise ablehnt, der sieht das, was der Gottesgeist bezüglich ihrer hohen Wertschätzung anspricht, als nicht so bedeutend. Aus seiner Überheblichkeit glaubt er fälschlich, sein Leben wäre schon genug auf Gott und die himmlischen Gesetze ausgerichtet und er müsse das Wissen, das er bereits aus den Liebetröpfchen-Botschaften oder aus anderen in vielen Jahren aufgenommen hat, nicht so genau verwirklichen. Darum halten solche Menschen von einer demütigen und zurückgezogenen Lebensweise nichts.

Wahrlich, dass es gottgläubige Menschen gibt, die mit so einer himmlisch fernen Einstellung und einem solchen Verhalten, das die himmlische Demut ignoriert, leben, das bedauert der Gottesgeist sehr. Obwohl sie schon viel geistiges Wissen aufgenommen haben, wollen sie nicht erkennen und sich nicht eingestehen, dass sie diejenigen sind, die in das Leben gutmütiger, aufrichtiger und demütiger Menschen störend eingreifen und es auch nicht wahrhaben wollen, dass sie die Verursacher manch unschöner Streitpunkte sind. Das lassen sie nicht zu, deshalb verdrehen sie die Tatsachen und glauben sich so in göttlicher Sicherheit wiegen zu können. Doch einmal kommt auch für sie der Augenblick der bitteren Erkenntnis, und das will ihnen der Gottesgeist im Jenseits durch viele aufklärende Botschaften auf dieser Erde über den Künder ersparen. Darum spricht er umfassend und tiefgründig über viele wichtige Themen, die in die menschlichen Lebensbereiche hineingehen und vor allem Partnerschaften betreffen, wo die meisten Tragödien geschehen.

Wahrlich, wenn ihnen diese bereits schriftlich verfassten himmlischen Botschaften und reichlichen Hinweise zu ihrer Wesensveränderung, vor allem auf die wichtigste himmlische Eigenschaft der Demut, noch nicht ausreichen, dann sollten sie bitte Abstand vom Lesen der Liebetröpfchen nehmen. Der ermahnende Rat des Liebegeistes wird ihnen nur deswegen gegeben, weil ihnen das nicht verwirklichte Wissen der himmlischen Lebensweisen und die göttlichen Hinweise in ihrem Bewusstsein Unruhe bringen, da ihre Seele bereit wäre, sich dem himmlischen Gesetzeswissen demütig zu widmen. Ihr Mensch denkt aber nicht daran, weil ihm das als zu schwer erscheint. Aufgrund dessen erhalten so ausgerichtete Menschen, die sich eigentlich vorgenommen haben mit ihrer Seele wieder himmelwärts voranzukommen, vom Gottesgeist viele Aufklärungen und ernste Warnhinweise. Nicht wenige von ihnen glauben fälschlich, wenn sie mit ihrer Seele wieder im Jenseits sind, dass ihnen dann der Liebegeist durch seine Barmherzigkeit alle Ungesetzmäßigkeiten - auch ihren Hochmut und Stolz, die sie im menschlichen Leben trotz immensem geistigem Wissen von den himmlischen Eigenschaftsgesetzen noch nicht loslassen wollten - wegnehmen bzw. seelisch auflösen würde. Darum bemühte sich der Mensch nicht, sich in Richtung himmlischer Demut zu verändern. Wahrlich, ohne himmlische Demut ist es nicht möglich den Inneren Weg ins Himmelreich zu beschreiten! Könnt ihr das schon erfassen und annehmen?


Wer in einer Partnerschaft lebt, dem empfiehlt der Gottesgeist ohne „Wenn“ und „Aber“ die himmlische Demut mit einzubeziehen, denn nur so ist es ihm möglich das höhere Bewusstsein und die Lebensauffassung seines Partners mehr kennenzulernen und seine Lebensweise zu verstehen. Dadurch fällt es ihm viel leichter seine himmlisch nähere Lebensweise anzunehmen und sich dieser demütig anzupassen. Wer dies in einer Partnerschaft, in der beide den Inneren Weg gehen, aus falscher oder eigensüchtiger Anschauung ignoriert, der riskiert die Uneinigkeit und dadurch den Bruch der Herzensverbindung, wodurch eine beiderseitige Entfernung stattfindet. Das sollte einem Menschen auf dem Inneren Weg schon bewusst sein.

75 Wahrlich, aus der himmlischen Sicht gibt es keine andere gesetzmäßige Möglichkeit, um mit einem Partner höheren Bewusstseins zusammenleben zu können als mit der himmlischen Demut-Eigenschaft. Doch der Mensch, der mit einem Partner höheren Bewusstseins zusammenlebt und große Probleme hat seine Lebensweise zu verstehen und anzunehmen, der sollte länger darüber nachdenken, ob er sich wirklich sicher ist, seinem Partner herzensoffen zugetan zu sein. Diesen göttlichen Rat kann er in seiner ewigen Freiheit annehmen oder verwerfen. Wenn er ihn verwirft, dann sagt ihm der Gottesgeist heute schon im Voraus, dass für seine Seele einmal im Jenseits der kosmische Augenblick kommen wird, wo diese das himmlische Wissen aus der göttlichen Quelle gut verstehen wird und worauf es ankommt, um eine harmonische und herzliche Partnerschaft mit der himmlischen Eigenschaft der Demut zu führen und auch weiter aufrechterhalten zu können und den beginnenden Bruch der Herzen zu stoppen, um die Partnerschaft doch noch in eine gottgewollte Richtung zu lenken. Das wünschen den himmlischen Rückkehrern für das diesseitige und jenseitige Leben der Gottesgeist und die himmlischen Wesen sehr, die die himmlische Demut als die wichtigste von allen himmlischen Eigenschaften für das Zusammenleben mit ihren Dual sowie für die herzliche Kommunikation untereinander in unterschiedlichen Evolutionsständen sehr wertschätzen.


Die weitere Voraussetzung für ein harmonisches Zusammenleben wäre aus der Sicht des Gottesgeistes noch, dass beide ihr himmlisches Gesetzeswissen in ihrem Leben immer mehr anwenden bzw. dieses ernst nehmen. Durch diese innere und äußere Bereitschaft der Verwirklichung könnten sie die Kluft zwischen ihren Lebensanschauungen in nur kurzer irdischer Zeit ziemlich gut überwinden bzw. vermindern, denn wer die himmlischen Eigenschaften mehr in sein Leben einbezieht, der verändert sich nach und nach mehr in die himmlische Richtung. Dadurch könnten beide bald ihre unterschiedlichen Lebensstandpunkte und Gewohnheiten auf eine gemeinsame Lebensanschauung ausrichten. Diese Möglichkeit besteht aber nur für solche Paare, die sich ehrlichen Herzens bemühen einen Gleichklang in der Verwirklichung der himmlischen Gesetzmäßigkeiten zu erlangen und schon länger die himmlische Demut in ihr Leben einbezogen haben.

Es wäre eine gute Voraussetzung, wenn sie ihre personenbezogene, sich wichtig nehmende Art mit der inneren göttlichen Hilfe schon überwunden hätten, indem sie sich bei unterschiedlicher Meinung oder bei einem aufkommenden Streit gleich zurückzunehmen, ohne ihn weiter zu provozieren. Diese demütige Haltung ist wichtig für eine Aussprache, wenn beide bei einer Sache oder Verhaltensweise zu weit auseinander liegen. Doch dies ist dann nicht möglich, wenn einer oder beide voreingenommen glauben, ihre Meinung, von der sie noch nicht genau wissen, ob sie dem himmlischen Lebensprinzip nahe liegt, unbedingt durchsetzen zu müssen. In dieser eigenwilligen Haltung sollte keine Aussprache stattfinden, denn sie bringt beiden nur Verdruss. Wer sich angewöhnt hat, bei einer unterschiedlichen Meinung dem anderen die Freiheit zu belassen, der wird keinen Streit anzetteln. Doch wenn es um Angelegenheiten geht, die beide betrifft, dann ist es sehr schwer bei unterschiedlicher Auffassung einer Gegebenheit eine Gemeinsamkeit zu finden. Meistens fühlt sich dann einer benachteiligt, weil er bei der Entscheidung vom anderen nicht berücksichtigt wurde. Doch das stillschweigend zuzulassen wäre aus himmlischer Sicht nicht richtig. Wenn einer sich benachteiligt fühlt und der andere nicht zu einem Kompromiss bereit ist, der beide zufrieden stellt, dann kann es keine Einheit und kein herzliches Verstehen in der Partnerschaft mehr geben. Die Folge davon ist, dass ein schweres Zerwürfnis stattfindet, obwohl es beide nicht wollen, da sie ihr inneres seelisches Herz füreinander noch offen haben.

Nun, der Gottesgeist kann euch nur empfehlen, es dann noch einmal mit einer Aussprache zu versuchen, doch nicht sofort, weil jeder für sich in äußerer und innerer Ruhe eine Bedenkzeit braucht, um tiefgründig über den unterschiedlichen Meinungsstandpunkt nachzudenken. Erst wenn eine irdische Weile verstrichen ist, sollten sie sich zwanglos wieder zu einem ruhigen Gespräch zusammensetzen. Ist wieder keine Einigung in Sicht, weil beide weiterhin auf ihrem Standpunkt beharren, dann ist es nicht möglich diese Verbindung weiter aufrecht zu erhalten, da sie mit ihren ihnen so wichtig erscheinenden verschiedenen Lebensanschauungen niemals ohne Streit zusammenleben können. Nur ein einziger unterschiedlicher, wichtig erscheinender Standpunkt in ihrer Lebensauffassung kann dazu führen, dass deswegen ständig ein neuer Streit entfacht wird, und die Folgen davon sind für beide bitter, weil sie darunter sehr leiden. Das möchte ihnen der Gottesgeist ersparen, deshalb rät er ihnen so ein Verhältnis nicht mehr weiter zu führen, auch wenn sie sich im Herzen nahe gekommen sind.

In dieser Welt der vielen Gegensätze, Irrtümer, Missverständnisse und unterschiedlichen Lebensanschauungen der Menschen ist das zwischenmenschliche Problem der Uneinigkeit sehr groß und wird es weiter so lange bleiben, bis ihre Seelen nach dem Erdenleben wieder von gleich oder ähnlich ausgerichteten Wesen angezogen werden. Dort können auch noch unterschiedliche Standpunkte auftreten, weil sie sich noch nicht im himmlischen Sein befinden, doch sie liegen nicht so gravierend auseinander, wie es in dieser Welt bei den Menschen der Fall ist.

80 Wer trotzdem noch versucht seine Partnerschaft zu retten, der sollte vom Gottesgeist schon im Voraus wissen: Nur in der himmlischen Lebensweise der Demut wäre es ihnen möglich eine schon fast gescheiterte Partnerschaft zu retten. Dabei ist aber bei beiden die Voraussetzung notwendig, dass sie bereit sind aufeinander zuzugehen, indem sie gewillt sind einen Standpunkt, der beide betrifft und bei dem sie weit auseinander lagen, auf das himmlische Gesetz anzupassen, von dem sie durch die Liebetröpfchenbotschaften schon wissen. Dann kann sich aus dieser negativen und schmerzlichen Partnerschaftssituation langsam eine Einheit bilden, in der sie wieder herzlich gerne zusammenfinden und weitere unterschiedliche Lebensanschauungen mit ihrem himmlischen Wissen beleuchten, und so sie es wollen, sich wieder darauf ausrichten. Nur diese Möglichkeit gibt es aus himmlischer Sicht, um wieder in die Einheit und Herzlichkeit in einer schon fast zerrütteten Partnerschaft zu finden. Wer das anstrebt, der ist in der glücklichen Lage geistig sehr schnell zu reifen und außerdem noch schneller dem himmlischen Leben näher zu kommen. Das wäre aus himmlischer Sicht lohnenswert, doch die Menschen, die sich vom Botschaftsteil für Partnerschaften angesprochen fühlen, entscheiden selbst, was sie mit dem göttlichen Rat machen wollen.


Wer sich schon angewöhnt hat die geistige Logik in sein Denken einzubeziehen, was aber nur durch ein großes geistiges Wissen möglich ist, derjenige kann von innen deutlich spüren und ahnen, dass hinter der materiellen Welt ein reales ewiges Leben in feinstofflicher Art bestehen muss. Durch seine geistige Reife und erweiterte Auffassung von diesem und dem kosmischen Leben kann er eine Beschreibung vom unpersönlichen himmlischen Leben im Vergleich zum personenbezogenen menschlichen Leben gut aufnehmen und geistig einordnen. Dies hat aber mit der Vergeistigung eines Menschen nichts zu tun, sondern seine Vorstellungskraft ist durch viel geistiges Lesen erweitert worden und so kann das menschliche Bewusstsein vieles besser verstehen, was ein geistig unwissender Mensch überhaupt nicht erfassen kann, weil ihm dazu noch verschiedene Wissensbausteine zum Überdenken und richtigen Einordnen fehlen.

Das nur zu eurer Kenntnisnahme, damit nicht manche Leser meinen, weil sie die göttlichen Beschreibungen gut verstehen können, wären sie schon sehr weit auf dem Inneren Weg in ihre Lichtheimat vorangeschritten. Wer sich tatsächlich schon weit auf seinem Rückweg ins himmlische Sein befindet ist derjenige, der schon weit in der Verwirklichung der himmlischen Gesetzmäßigkeiten steht, die er durchs Lesen aufgenommen hat und ohne Fanatismus über viele irdische Jahre nach und nach täglich mehr umgesetzt hat. Er spricht nicht mehr viel über die himmlischen Lebensgesetze, sondern lebt sie schrittweise nach in unpersönlicher, demütiger Weise.

Wer sich täglich im Hintergrund aufhält, weil er keinen Sinn mehr darin sieht mit seinem herausragenden Wissen und Können zu glänzen bzw. persönlich im Mittelpunkt zu stehen, der lebt ein unpersönliches Leben, das den himmlischen Wesen eigen ist.

Wahrlich, wer sich nicht mehr persönlich vor anderen wichtig nimmt, der befindet sich geradlinig auf der Spur zum unpersönlichen himmlischen Leben. Er erkannte mit der Hilfe Gottes und seiner weit gereiften Seele bereits gut, dass das personenbezogene, erhebende oder unterwürfige Leben in dieser Welt das Gegenteil des himmlischen Lebens ist. Er kann es geistig gut nachvollziehen, wenn er vom Gottesgeist davon hört, dass vor langer kosmischer Zeit die tief gefallenen Wesen dieses personenbezogene, in ungerechter Wesensungleichheit geführte Leben geschaffen haben und auch heute durch Nachahmung und innere Speicherungen nichts anderes mehr wissen als weiter so zu leben.

85 Wahrlich, gläubige Menschen, die eine geistig stark umhüllte Seele mit himmlisch fremden Lebensweisen aufweisen, können es von innen nicht mehr erahnen und es sich auch nicht vorstellen, dass sie täglich in gewohnter Weise das Gegenteil des himmlischen Lebensprinzips leben. Nicht wenige von ihnen glauben, dass das himmlische Leben ähnlich wie ihres auf der Erde wäre, worin führende, angeblich von Gott erhöhte Wesen andere belehren und deshalb im Mittelpunkt der Planetenbewohner stehen, wobei sie Bewunderung und Ansehen genießen. Da liegt aber ihre Vorstellung vom himmlischen Leben weit daneben.

In Wirklichkeit verhalten sich die himmlischen Wesen in allen Lebensbereichen stets zurückhaltend und wollen keine Anerkennung anderer Wesen, auch dann nicht, wenn es ihnen gelingt etwas Neues zu schaffen, was vorher kein Wesen fertig gebracht hatte. Ihre Bescheidenheit und ihr unpersönliches, zurückhaltendes Verhalten ist in ihnen sehr ausgeprägt, weil sie durch die Evolutionsgesetze aus ihrem Inneren genau wissen, was geschehen würde, wenn sie ein personenbezogenes Verhalten, das Gegenteil ihrer unpersönlichen Lebensweise, leben würden. Wahrlich, das würde sich verheerend auf ihr gemeinsames Leben in der Einheit und Gleichheit auswirken, und dadurch würden sie bald in die ungerechte erhobene und erniedrigende Lebensweise gelangen, wie dies bei den Menschen täglich der Fall ist.

Menschen, die sich durch spezielle Schulungen und Studien viel Wissen weltlicher oder religiöser Art angeeignet haben, werden in dieser Welt persönlich sehr geachtet und geschätzt. Sie fühlen sich meistens über anderen stehend und bestimmen durch ihre Führungseigenschaften, die es bei den himmlischen Wesen nicht gibt, wie andere Arbeiten und Tätigkeiten ausführen sollen und mischen sich auch noch oft in ihr Privatleben ein. Ihr sich wichtig nehmender und bestimmender Wesenszug ist oft ungerecht ausgerichtet, so dass Menschen unterschiedlich bewertet werden und ihre Entlohnung dementsprechend ungerecht ausfällt, obwohl sie die gleiche Leistung bringen.

Diese personenerhebende und erniedrigende Lebensweise hat mit unserem freien unpersönlichen Leben nicht das Geringste gemeinsam. Unser Leben ist trotz unterschiedlicher Evolutions- und Wissensstände nie gefährdet aus der Gleichheit der Wesen herauszugeraten. Wenn wir auf einem Planeten eine Schaffung durchführen wollen, dann melden sich dafür freiwillige Wesen und beteiligen sich mit Freude und Dankbarkeit daran, wobei jeder von ihnen freiwillig entsprechend seines ausgeprägten Könnens und seiner Geschicklichkeit eine bestimmte Aufgabe übernimmt. Kein Wesen redet dem anderen drein oder stört es bei seiner Aufgabe oder Tätigkeit mit einem Vorschlag, weil sie dies aus ihrem Inneren ausführen. Der universelle Liebegeist (Ich Bin-Gottheit) begleitet sie herzlich bei ihrem Wirken und steht ihnen bei, so sie eine bestimmte Frage haben, mischt sich aber niemals in ihre Tätigkeiten ein, weil sie selbstständige Wesen sind. Die himmlischen Wesen gehen sehr gerne zum inneren Liebegeist, so ihnen danach ist, wenn sie sich bei einer Schaffung nicht ganz sicher sind, da ihnen der schöpferische Ganzheitsüberblick fehlt, sie jedoch spüren, dass dieser dafür wichtig wäre. So geschieht jede Tätigkeit bzw. das schöpferische Wirken der himmlischen Wesen unpersönlich und ohne führende Wesen. Diese unpersönliche Lebensweise, eine Wesenseigenschaft, ist im himmlischen Gesetz verankert. Das Wirken aus dem Inneren ist unser unpersönliches Leben.

Dies missverstehen die nach außen geführten Menschen, weil sie sich nicht vorstellen können, dass Gott im Ich Bin mit seiner universell überschauenden genialen Weisheit den himmlischen Wesen bei jeder ihrer selbstständigen Tätigkeiten oder Aufgaben von innen beistehen kann. Deshalb ist ihre Vorstellung darauf gerichtet, dass es im himmlischen Sein ebenso Führerwesen gäbe, die durch ihre größere geistige Evolutionsreife Anweisungen an andere Wesen verteilen, welche in der Evolution geistig noch nicht so weit vorangeschritten sind wie sie. Doch das ist ein Trugschluss von ihnen.

90 Wahrlich, das unpersönliche himmlische Leben braucht keine Führer, die dominant anderen Anweisungen geben, so wie es auf der Erde und in den unteren, niedrig schwingenden Bereichen des Falls üblich ist. Diese Art des personenbezogenen Lebens ist der geistige Tod der Freiheit und gerechten Gleichheit eines Wesens, denn dadurch wird es versklavt und denjenigen hörig, die über sie bestimmen was und wie sie zu arbeiten haben. Dieses bestimmende Prinzip zieht die Wesen immer mehr in ein ungesetzmäßiges Leben und schließlich bringt es Herrscher und Untertanen bzw. versklavte Diener hervor.

Mit solch einer Lebensweise wollten die tief gefallenen Wesen leben, das heißt, durch ihr größeres Wissenspotential und größere kosmische Erfahrungen wollten sie andere bestimmen und führen. Sie machten sich jene abtrünnigen himmlischen Wesen zunutze bzw. vereinnahmten sie mit ihrer Herrschsucht, die in der himmlischen Evolution noch nicht so weit vorangeschritten waren, jedoch beim Fall bzw. bei der Teilung der Schöpfung mit ihnen gegangen sind, um außerhalb des Himmelreichs lichtärmere Welten zu erschaffen. Diese sind nun die Leidtragenden, denn sie sind Diener der herrschsüchtigen Wesen und können ihnen nicht mehr entfliehen, weil sie sich an diese Welt durch unzählige seelische Überdeckungen magnetisch gebunden haben. Diese schwer belasteten feinstofflichen Wesen sind auf die geistigen Führer aus dem erdgebundenen Jenseits stets angewiesen, da sie durch ihr Wissen und ihre größere geistige Übersicht für sie eine neue Inkarnation in dieser Welt vorbereiten, und darum können sie auf diese nicht verzichten und müssen ihnen hörig bleiben. Ihre geistigen Führer sind Herrscher, die die geistig nicht so weit in ihrer himmlischen Evolution vorangeschrittenen Wesen auf dieser Welt dorthin verweisen, wo sie wieder zu Dienern und arbeitenden Sklaven jener Menschen werden, die herrschsüchtig ihre Untertanen steuern. Von ihnen lassen sie sich immer bedienen und durch sie genießen diese Herrscher im Erdenkleid ein Luxusleben. So ist diese personenbezogene Welt im Diesseits und das mit ihr verbundene erdgebundene Jenseits aufgebaut.

Wer sich gegen das ungerechte, erhebende, personenbezogene Lebensprinzip der niedrig schwingenden, herrschenden Fallwesen stellt, der erlebt im Erdenkleid eine Niederlage nach der anderen, weil die unsichtbaren verbündeten Fallwesen Möglichkeiten haben, eine Revolte in ihrem Weltrevier bald zu zerschlagen. Diese dunklen Wesen wissen wie sie diese Welt im Griff behalten können, darum kommen gegen sie kein Mensch oder jenseitiges Wesen an, wenn sie diese ungerechte und versklavende Lebensweise anprangern. Das haben auf dieser Welt schon unzählige himmlische Heilsplanwesen versucht, sind jedoch immer daran gescheitert, weil sie von den verbündeten Fallwesen im physischen Kleid entweder verfolgt, gefangen genommen, gefoltert oder getötet worden sind und ihre Absicht, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen, bald durch die Einschüchterungen führender herrschender Menschen unterbunden wurde. Dies geschah in der Vergangenheit und geschieht bis zur heutigen Zeit unverändert ähnlich oder gleich.

So ein abartiges, mit großem Leid verbundenes Leben für Untergebene können nur herrschende Wesen und Menschen hervorbringen, die ihr personenbezogenes Leben noch sehr lieben.

Wer noch ein paar Denkanstöße benötigt, um zu erkennen, was ein personenbezogenes Leben hervorgebracht hat, der erhält sie nun erweiternd vom Gottesgeist.

95 Menschen, die durch ihr größeres Wissen in die Situation kamen, andere zu führen und zu belehren, sei es z.B. im Betrieb, im Staatsdienst, beim Militär, in einer Religionsgemeinschaft oder kleinen geistig-religiös ausgerichteten Gruppen, im Verein sowie in der Familie, haben sich zunehmend angewöhnt über andere zu bestimmen. Dieser bestimmende Wesenszug veränderte sich früher einmal zur Herrschsucht und verfestigte sich immer mehr in ihrem Unter- und Oberbewusstsein, übertrug sich auch in ihre innere Seele und verhüllte durch diese ungesetzmäßigen Speicherungen das unpersönliche, freie Gesetzesleben eines ehemals reinen Lichtwesens. Die Folge davon war, dass so eine Herrscherseele sich bei ihrer nächsten Inkarnation wieder dort inkarnieren wollte, wo es ihr möglich war, wie im Vorleben über unterwürfig gehaltene Menschen dominant zu bestimmen, um sie im Eigenwillen zu beherrschen. Wenn dies der Seele über ihren Menschen durch äußere Umstände z.B. im Beruf nicht möglich ist, dann sucht sie nach anderen Möglichkeiten, da ihre dominanten und herrschenden Wesenzüge, die in ihren Partikelhüllen gespeichert sind durch die Einstellung und Lebensweise ihres Menschen aktiv wurden und sie massiv dazu drängen, dies auf irgend eine Weise wieder leben zu wollen. Manchmal schafft dies eine so ausgerichtete Seele über ihren Menschen im Beruf nicht, weil ihm zur Führung mehrerer Menschen die Eignung fehlt. Dann versucht sie dies in privaten Lebensbereichen oder manchmal in einer religiösen Gemeinschaft. Gelingt ihr dies über ihren Menschen auch nicht, weil sich andere durch ihren Freiheitsdrang dagegen stellen, dann versucht so eine geistig armselige Seele dies in der Partnerschaft auszuleben und der Partner ist dann der Leidtragende. Dies kommt davon, weil die gespeicherten Negativkräfte in der Seele in Verbindung mit den gleichartigen Energiefeldern in den atmosphärischen Schichten eine so große Macht über sie erhalten, dass sich das vorhandene innere Energiefeld durch die Wesensart des Menschen wie ein Gewitter mit Blitz und Donner entladen muss.

Wahrlich, wenn Menschen lange über andere bestimmt haben und sich in ihrer Seele viele derartige Kräfte als Speicherungen angesammelt haben, dann verstärkt sich dieses Energiefeld und tendiert zur Herrschsucht. Dadurch ändert sich das menschliche Verhalten von Bestimmenwollen in die herrschende Richtung und schließlich sogar in gewalttätige Handlungen. Solche Menschen neigen dazu, einen anderen durch ihr dominantes, energisches Sprechen oder lautes Brüllen einzuschüchtern, damit er das ausführt, was sie wollen. So ein abartiges Verhalten leben viele gottgläubige Menschen und ahnen nicht, dass sie noch dazu von unsichtbaren gleichgesinnten Wesen, die ebenso abartig seelisch überdeckt sind, stark beeinflusst werden. Diese hinterlistigen, aufdringlichen Seelen halten sich immer hinter dem herrschsüchtigen Menschen auf und geben ihm Anweisungen, wie er mit anderen umzugehen hat. Sie freuen sich sehr, wenn es ihnen im körperlosen Zustand gelungen ist, einem Menschen ihrer Wellenlänge etwas in seine Gehirnzellen einzugeben, das er dann sofort ausführt bzw. im Wort oder in einer Handlung weitergibt. Der herrschsüchtige Mensch, ein Handlanger jenseitiger Seelen, die ihre Herrschsucht über ihn befriedigen, ist unwissend und ahnungslos davon.

So schaut aus himmlischer Sicht das personenbezogene, überhebliche Leben der herrschenden Menschen aus, die noch glauben, sie wären durch ihr Wissen, Können und ihre weltlichen Errungenschaften bedeutende oder besondere Persönlichkeiten und könnten über andere bestimmen und sie untertan halten. Wer sich viel angelesenes Wissen aus dieser Welt angeeignet hat, der ist sehr gefährdet von unsichtbaren, erdgebundenen Seelen ähnlicher oder gleicher Wissens- und Wesensrichtung stark beeinflusst zu werden. Vor allem werden jene Menschen von den erdgebundenen Seelen gerne umgarnt und angepeilt, die ein Studium absolviert haben. Durch das viele Fachwissen bzw. seine weltlichen Fähigkeiten kommt die personenbezogene, überhebliche Wesensart des Menschen später besonders im Beruf zum Ausdruck, wie z.B. bei einem Doktor, Magister, Ingenieur, Professor, sowie einem Lehrer oder Geistlichen und vielen anderen mehr. Solche Berufe verleihen einem Menschen in dieser personenbezogenen Welt besonderes Ansehen und Würde. Diese aufwertenden und stolzen Eigenschaften enthält jedoch das unpersönliche himmlische Leben nicht.


Wer noch glaubt durch seinen weltlichen Titel ein besonderer Mensch zu sein, dem sagt der Gottesgeist schon heute im Voraus, er wird einmal auf seinem Heimweg darüber sehr traurig sein, denn der weltliche Titel brachte ihn in einen persönlichen Geltungstrieb, der die Seele so stark belastete, dass sie in den jenseitigen Bereichen viele Äonen dazu benötigt, um sie nacheinander durch ein unpersönliches und demütiges Leben im Hintergrund wieder loszuwerden.

Deshalb bittet und ermahnt euch innere himmlische Wanderer der Gottesgeist immer wieder: Macht nicht den Fehler, euch durch einen weltlichen Titel, eine Errungenschaft, euer Können oder durch ein gebildetes Reden sowie durch ein bestimmtes Verhalten persönlich hervorzutun, wodurch euch andere dann bewundern. Bleibt bitte auf eurem Inneren Weg in eure Lichtheimat stets demütig und bescheiden und lebt unauffällig im Hintergrund, gleich was andere über euch denken und reden.

100 Habt ihr eurem Leben eine neue Richtung gegeben, um dem himmlischen Leben näher zu kommen, dann bleibt bitte standhaft. Wenn ihr euch aber von dem unschönen Gerede und Geflüster hinter eurem Rücken in der Nachbarschaft oder im beruflichen oder familiären Bereich einschüchtern lasst, weil manche arglistige Menschen in das freie Leben eines anderen eindringen und ihn umzustimmen versuchen, und ihr geht darauf ein, dann sagt euch der Liebegeist heute schon, dass ihr dadurch gefährdet seid zum Spielball der unsichtbaren dunklen Mächte und jener Menschen zu werden, die euch vorschreiben, wie ihr leben solltet. Das lasst bitte nicht zu, lebt mutig und furchtlos, auch wenn andere über euer stilles, unauffälliges und zurückhaltendes Leben unschön sprechen bzw. euch erniedrigen. Diese Menschen können eure zurückhaltende Lebensweise noch nicht verstehen, weil sie die äußere Stille nicht angenehm finden und sich lieber in der lauten Welt bzw. mitten im Trubel mit ebenso nach außen geführten Menschen aufhalten. Diese Lebensart des lauten Umtriebes, ähnlich eines Jahrmarktes oder einer größeren Veranstaltung, lieben nur jene Menschen, die das personenbezogene Leben dieser Welt noch anziehend finden, weil sie darin meist selbst im Mittelpunkt stehen können, um auf irgendeine Art bewundert zu werden bzw. aufzufallen.

Ihr himmlischen Wanderer solltet aber zunehmend die innere und äußere Stille bevorzugen, die euch immer mehr zum unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen hinführt. Wer schon so weit auf Erden kommen konnte, der ist nicht mehr weit von unserem himmlischen Lebensprinzip der Unpersönlichkeit entfernt.

Diese inneren Menschen lieben die innere und äußere Ruhe und eine harmonische Atmosphäre um sich. Dadurch leben sie regelrecht auf, weil sie sich dabei ihrer inneren Seele sehr nahe und mit ihr verbunden fühlen. Diesen Menschen kann man von außen nicht ansehen, dass sie schon so weit vergeistigt sind, weil sie wenig über ihr Innenleben und ihr Wissen sprechen. Durch ihren eingeschlagenen Inneren Weg stehen sie schon über dem ungesetzmäßigen Missionieren, das Menschen mit immensem geistigem oder religiösem Wissen aus ihrem freudigen Überschwang und ihrer fanatischen Einstellung noch gerne tun, um anderen von ihrem Wissen oder eingeschlagenen Weg zu verkünden. Doch oft geraten sie unbewusst durch ihren Übereifer etwas erzählen zu wollen in das Belehren und Unbedingt-Überzeugen-Wollen. Sie vergessen jedoch dabei, dass diese Mitteilungsart dem personenerhebenden Prinzip der Fallwesen in dieser Welt zugeordnet ist, die ihr erlerntes Wissen in ungesetzmäßiger Weise anderen lehren und dazu persönlich erhoben auf sie herunter schauen.

Wer noch gerne andere Menschen mit seinem geistigen Wissen belehren und überzeugen will, der spürt seine Seele von innen noch nicht, weil es ihm noch an der Verwirklichung seines Wissens mangelt. Ihm gefällt es momentan noch andere mit seinem Wissen zu belehren und zu überzeugen und dadurch fühlt er sich als eine wichtige Person. Dies wird er so lange tun, bis er sein himmlisches Wissen täglich mehr in sein Leben einbezogen hat. Dann dämmert es ihm von innen und er hält sich im Reden mehr zurück und missioniert nicht mehr. Erst durch seine weitere geistige Reife erkennt er, was er gegenüber geistig Suchenden falsch gemacht hat.

Wahrlich, wer so weit gekommen ist, der wird aus seinem geistigen Wissen beim anderen nur kurz das ansprechen oder erwähnen, was ihn im Herzen bewegt. Es können kleine Erfahrungen aus seinem Leben sein, die einem geistig noch unerfahrenen Menschen helfen können, sich selbst tiefgründige Gedanken über sein Leben zu machen und über das der Menschen in dieser Welt. Oder er gibt ihm kleine Hinweise, wie er an geistige Schriften herankommen kann, worin der Gottesgeist den geistig suchenden Menschen Wissen zum Überdenken anbietet, das ihnen helfen kann, sich in dieser dunklen Welt der Unwissenheit und Täuschung besser zurecht zu finden. Dies wäre aus himmlischer Sicht einem geistig aufgeschlossenen, suchenden Menschen anzubieten und nicht mehr. Wer darüber hinaus noch versucht geistiges Wissen weiterzugeben, der kommt in die gefährliche Phase, sich als geistigen Lehrer darzustellen. Doch diese Verhaltensweise liegt außerhalb des unpersönlichen himmlischen Lebens, und deshalb belastet sich der Mensch seelisch sehr und gerät immer tiefer in das personenbezogene Leben der einst unpersönlich lebenden Wesen, die heute nicht anders können als personenbezogen zu leben und zu wirken.

105 Wer von euch noch viele personenerhebende Lebensweisen aufweist, die euch der Gottesgeist in dieser Botschaft aufgeführt hat, der hat noch einiges an sich zu verändern, damit er dem unpersönlichen himmlischen Leben näher kommen kann. Wer aber schon die meisten vom Gottesgeist erwähnten ungesetzmäßigen Lebensprogramme durch mühevolle Arbeit an sich selbst hinter sich lassen konnte, der darf sich heute schon sehr darüber freuen, da es ihm auf Erden gelungen ist, in das unpersönliche Leben der himmlischen Wesen einzutreten.

Wahrlich, unser Leben braucht keine Führer, weil wir von der geliebten Ich Bin-Gottheit alles zur Verfügung erhalten, was unser selbstständiges, unabhängiges und freies Leben dafür benötigt, um miteinander unpersönlich leben zu können. Die herzlichen und genialen Weisungen der Ich Bin-Gottheit bereichern uns innerlich und beschenken uns mit einem herrlichen und harmonischen Leben mit unseren Planetengeschwistern. Wir alle sind sehr froh, dass wir ein so abwechslungsreiches Leben führen können, das uns mit Lebensvarianten unsagbarer Schönheit und Vielfalt beschenkt, die die geliebte Gottheit für uns liebevoll und behutsam verwaltet.

Könnt ihr euch nun besser vorstellen, was unpersönliches Leben heißt?

Wenn ja, dann hat diese Botschaft ihren Sinn erfüllt.


Wir himmlischen Wesen bitten euch nun alles daranzusetzen, damit es euch noch vor der geistigen Zeitenwende bzw. vor dem Ende dieser Welt gelingt, viel weiter im unpersönlichen himmlischen Leben voranzukommen, das euch bald oder aber erst nach vielen kosmischen Äonen jenseitiger, personenbezogener Irrwege erwartet. Doch wir himmlischen Wesen freuen uns sehr, wenn wir euch nach einiger irdischer Zeit wieder mit weniger personenbezogenen Wesenszügen leben sehen. Als eure Schutzwesen sehen und begleiten wir euch manchmal in Gefahrensituationen. An eurer Aura können wir erkennen, ob ihr in eurer Verwirklichung eines personenbezogenen Wesenszuges etwas weiter vorangekommen seid. Manchmal halten einige Wesen aus unserer Lichtheimat, die euch gut kennen, Ausschau nach euch. Sie begegneten euch vor einigen Äonen noch im himmlischen Licht oder lebten mit euch zusammen, deshalb interessieren sie sich für euren Werdegang zurück ins himmlische Licht. Wenn sie euch mit einer dunklen Aura sehen, dann sind sie darüber traurig oder entsetzt. Sie wünschen euch nichts sehnlicher, als dass ihr euer Leben endlich in das unpersönliche himmlische Leben lenkt, denn dann habt ihr es nicht mehr weit zu ihnen und uns allen himmlischen Wesen.

110 Wir himmlischen Schutzwesen können euch deshalb manchmal sehr nahe sein, weil ihr euch freiwillig im Heilsplanauftrag inkarniert habt, um anderen tief gefallenen Wesen durch eure hoch schwingenden Seelen das himmlische Licht zu übertragen. Darum lasst ab von den stolzen und hochmütigen Verhaltensweisen und lebt nun mehr demütig und bescheiden im Hintergrund, denn nur so könnt ihr bald erkennen, welche ungesetzmäßigen, himmlisch fernen Wesenzüge an euch noch haften bzw. mit welchen ihr mehr oder weniger schwer seelisch und menschlich belastet seid. Nur so erhaltet ihr den Überblick über das geistige Leben aus eurem Inneren, eurer Seele, und so werdet ihr mit eurem zukünftigen Leben mehr verbunden sein und von innen auch erfühlen können, was es wirklich heißt unpersönlich zu leben.

Jene Menschen, die sich schon weit ins unpersönliche himmlische Leben ohne Kasteiung vorgewagt haben, werden einmal mit ihrer Seele jubeln, weil sie es geschafft haben ihre einst sich so wichtig nehmende Person und ihre persönlich erhebenden Verhaltensweisen für ihr ewiges unpersönliches himmlisches Leben freiwillig zu opfern, um bald wieder zu uns himmlischen Wesen zurückkehren zu können. Das wünschen wir euch als reine himmlische Wesen sehr.