Botschaft 1010. (Version vom 16.11.2010)
Falsche Anschauung und Anwendung des positiven Denkens mit verhängnisvollen Folgen

Verbrannte Vegetation.

Die Botschaft enthält u.a. folgende Themen:

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Einweisung vom Gottesgeist durch einen himmlischen Lichtboten:

Viele geistig orientierte herzliche Menschen, die schon eine innige Kommunikation zu Gott aufgebaut haben, wissen wie schwer es ist in dieser lauten Welt der Gegensätze diese täglich weitgehend konstant beizubehalten, weil sie durch störende äußere Einflüsse und eigene Probleme immer wieder davon abgehalten werden. Doch sie freuen sich und sind dankbar darüber, dass sie ihn im Inneren gefunden haben und ihn nicht mehr äußerlich suchen müssen, wie es noch viele unwissende und irregeführte Gottgläubige tun. Manche von ihnen spüren im Inneren schon die göttlichen Liebeströme, so sie sich täglich herzlich bemühen ihr Wissen von den edlen himmlischen Eigenschaftsgesetzen schrittweise und ohne Fanatismus in ihr Leben einzubeziehen, denn dadurch schwingen sie höher und sind so Gott, dem inneren Liebegeist, sehr nahe. Dennoch werden manche innere Menschen erstmals den göttlichen Botschaftsaussagen mit Wissensneuheiten über die falsche Anschauung und Anwendung des positiven Denkens kritisch gegenüber stehen. Das ist dann auf dem Inneren Weg normal, wenn das menschliche Bewusstsein hierzu keine Wissensspeicherungen zum Einordnen und Verstehen enthält. Deshalb ist der Mensch mit der Annahme des neuen Wissens aus der himmlischen Quelle erstmals sehr vorsichtig und zurückhaltend, und das sollte er aus himmlischer Sicht auch sein, denn in dieser Welt der Täuschungen kommen viele Aussagen nicht aus der himmlischen Quelle Gottes. Er sollte nach Empfehlung des Gottesgeistes sein neues Wissen erst gut überdenken, und so er davon überzeugt ist, kann er es in sein geistiges Denken miteinbeziehen, denn dadurch kann er eine erweiterte irdische und kosmische Sicht erhalten und durchschaut nun manches, was ihm früher verborgen und unverständlich war.

In dieser gegensätzlichen Welt bringt das geistige Umdenken bzw. die Verwirklichung himmlischer Gesetze den meisten himmlischen Wanderern leider kleine oder größere Nachteile bzw. Probleme mit nahestehenden Menschen - das wissen jene allzu gut, die schon viele Erfahrungen auf dem Inneren Weg sammeln konnten. Doch sie haben aus der Sicht des himmlischen Liebegeistes dann in den jenseitigen Bereichen dafür unzählige Vorteile. Darum lohnt es sich, ständig nach einem höheren, edlen und dem Sinn nach aussagetiefen geistig-himmlischen Wissen Ausschau zu halten. Doch der Gottesgeist rät jedem himmlischen Wanderer, das neue Wissen zuerst aus seinem Inneren zu überdenken und zu prüfen, und wenn es ihm zusagt bzw. er dieses neue Wissen gutheißen kann, dann kann er es in sein tägliches Leben mit dazunehmen und damit Erfahrungen sammeln.

Wer sich schon länger auf dem Inneren Weg in seine Lichtheimat befindet, der weiß aus eigener Erfahrung, dass er durch ein ihm bisher unbekannt gewesenes neues Wissen aus der himmlischen Quelle Gottes gefordert wird seine Denk- und Verhaltensweise immer wieder etwas umzuorientieren, natürlich nur dann, wenn er dafür offen ist. Dies ist nun einmal für innere Wanderer notwendig, wenn sie aus den vielen Gegensätzlichkeiten - der Gottesgeist nennt sie Falleigenschaften - dieser Welt und der jenseitigen Fallbereiche, wo sich ihre Seele schon öfter aufgehalten hat, herausfinden möchten, um dem herrlichen himmlischen Eigenschaftsleben in Freiheit, Harmonie und Glückseligkeit näher zu kommen.

15 Dies geht den himmlischen Wanderern in den jenseitigen Bereichen nicht anders. Ihnen wird vom Gottesgeist immer wieder neues Wissen vom himmlischen Gesetzesleben zur Aufdeckung ihres verschütteten himmlischen Evolutionsbewusstseins angeboten, so sie dafür offen und gereift sind um es gut zu erfassen. Mit dem neuen Wissen beginnen die himmlischen Heimkehrer im feinstofflichen Zustand ihres Wesens durch ihre herzliche Verwirklichung wieder neue Erfahrungen zu sammeln. Die Aufnahme neuen Gesetzeswissens geschieht nur nach und nach, damit die Wesen in ihrem momentanen Bewusstsein mit dessen Einordnung nicht überfordert sind. Würde ein heimkehrwilliges jenseitiges Wesen innerhalb kurzer Zeit zu viel Wissen über himmlische Lebensweisen erhalten, das es aber noch nicht richtig erfassen kann, weil es zum Erfassen des Wissens vorher noch keine sich darauf beziehenden Lebenserfahrungen sammeln konnte, dann bestünde die Gefahr der Stagnation bzw. einer längeren Phase der Freudlosigkeit. Das tut ihnen der Gottesgeist nicht an, auch wenn sie ungeduldig wären und ihn wissenshungrig nach weiteren himmlischen Neuigkeiten ansprechen würden.

Manche geistig orientierte Menschen verspüren von innen einen enormen Wissensdurst nach göttlichen Botschaften und dieser nimmt bei ihnen kein Ende. Sie verhalten sich nur deshalb so, weil sich ihre geistig erwachte innere Seele nach neuem geistigem Wissen sehnt bzw. sich wünscht, dass ihr Mensch immer neue Botschaften liest, denn durch das Lesen der hoch schwingenden göttlichen Botschaften überträgt ihr der Mensch eine höhere Schwingung und ein ihr bisher verschüttet gewesenes himmlisches Wissen, an dem sie sehr interessiert ist und dieses automatisch mitspeichert. Dadurch ist es ihr nachts im Tiefschlaf des Menschen mit der göttlichen Hilfe möglich, ihr verschüttetes himmlisches Evolutionsbewusstsein wieder etwas mehr aufzudecken, damit sie es später in den jenseitigen Bereichen leichter hat und es ihr schneller möglich wird himmelwärts zu gelangen.

Die jenseitigen belasteten Wesen erhalten vom Gottesgeist nur deshalb stets neue Gesetzesinformationen hinzu, weil sie ihr himmlisches Wissen momentan aus ihrem Bewusstsein noch nicht abrufen können, da viele Partikel ihres Lichtkörpers, worin sich himmlische Evolutionsgesetzmäßigkeiten befinden, noch mit Ungesetzmäßigkeiten umhüllt sind. Darum fragen sie nach einem kosmischen Zeitabschnitt beim Gottesgeist wieder nach einem neuen himmlischen Wissen an, das ihnen neue Erkenntnisse und neue Lebensperspektiven öffnet. Nach einer geduldigen Verwirklichungszeit ihres Wissens fragen sie beim Gottesgeist in ihrem Inneren erneut an und erhalten eine präzis auf ihr momentanes Bewusstsein angepasste Auskunft und eine Einweisung in die nächsten geistigen Schritte. So können sie ihr verschüttetes himmlisches Evolutionsbewusstsein, das sie im himmlischen Sein schon einmal erschlossen haben, mit der göttlichen Hilfe wieder etwas mehr freilegen.

Wie ihr daraus erkennen könnt, erfahren die inneren Wanderer in den jenseitigen Bereichen, ebenso wie die geistig offenen Menschen auf dem Inneren Weg zu ihrer himmlischen Lichtheimat, eine ständige Erweiterung ihres Bewusstseins, vorausgesetzt sie verwenden ihr neues Wissen zur Umorientierung auf eine himmlische Lebensweise.

Das Wissen, das ihr über diese Botschaft erhaltet, werden nur geistig weit gereifte Menschen verstehen bzw. einordnen können, die viele geistige Bausteine aus dem himmlischen Leben sammelten und mit ihnen Erfahrungen machten. Das ist nun einmal hierzu notwendig und die Voraussetzung, um tiefgründige Aussagen des Gottesgeistes zu verstehen, die sie vielleicht erstmals hören. Wer sich aufrichtigen Herzens aufgemacht hat ins himmlische Sein zurückzukehren, dem wird es durch göttliche Zusatzkräfte und über seine geistig aufgewachte Seele möglich sein diese Botschaft dem Sinn nach zu verstehen und richtig einzuordnen. Ihm können die göttlichen Aussagen für die Erforschung seiner bisherigen falschen Anschauung über das positive Denken und Leben sehr nützlich sein, die ihm unbewusst immer wieder Gesetzesvergehen einbrachten.

20 Der Gottesgeist rät euch zum inneren Lesen und Verstehen der Botschaft zuerst seine Liebekraft in eurem Inneren zu erbitten, damit ihr dadurch höher schwingt. Dadurch können der Gottesgeist und eure geistig erwachte Seele euch von innen die erforderlichen Impulse zu neuen Erkenntnissen oder einer neuen Lebensanschauung eingeben, damit ihr mit eurem und auch dem Bewusstsein eurer Seele, die euch ein Stück des Lichtweges voraus ist, schon auf Erden dem herrlichen und glückseligen Leben der himmlischen Wesen gemeinsam weiter entgegenschreiten könnt.

Diese Botschaft inspiriert der Gottesgeist durch mich, einem reinen himmlischen Wesen, mit seinem Dual. Aus unserem Mitgefühl und unseren Herzensempfindungen für das himmlisch abgefallene Leben haben wir uns dazu bereit erklärt ab und zu auf der Erde eine hilfreiche Aufgabe zu übernehmen und sind nun aktiv, indem wir die Liebegaben aus dem göttlichen Herzen über den Künder an die herzensoffenen inneren Menschen weiterreichen bzw. ihnen diese nach dem göttlichen Willen anbieten. Mein weibliches Dual versucht die göttlichen himmlischen Mitteilungen aus dem Liebestrom, die zuerst in meinen Wesenskern und dann direkt in das seelische Bewusstsein und weiter über die Nervenfäden in das menschliche Oberbewusstsein des Künders einfließen, zu kontrollieren, damit keine negativen Schwingungen an die himmlische Botschaft herankommen. So wirken wir zusammen selbstlos im „Duett“ bzw. Herzensverbund. Ich empfange aus dem himmlischen Liebestrom die göttliche Botschaft in meinem reinen Lichtbewusstsein, kann sie in Bildern schauen und reiche sie ungekürzt, wie beschrieben, ohne selbst die himmlischen Gesetzmäßigkeiten zu lehren, an das seelische und menschliche Bewusstsein des Künders zu seiner Wiedergabe in schriftlicher Abfassung weiter. Doch wir dürfen ab und zu aus unseren Erfahrungen und Gefühlen heraus etwas einflechten, das die göttliche Mitteilung ergänzt oder vertieft. Diese Weitergabeart eines himmlischen Wissens bzw. verschiedener Evolutions-Gesetzesfassetten aus dem Herzen Gottes entspricht dem himmlischen Gesetz einer unpersönlichen Übermittlung des Wissens der himmlischen Wesen an andere. So ist unser unpersönliches Leben geregelt, das wir durch unsere gemeinsame Abstimmung in dieser Art wollten. Nur die himmlische unpersönliche Ich Bin-Gottheit darf die himmlischen Gesetze aus ihrem unerschöpflichen, genialen Bewusstseinsspeicher lehren, jedoch kein Wesen im himmlischen Sein. Diese himmlische Gesetzmäßigkeit sollten auch die belasteten Wesen beachten, die außerhalb der himmlischen Welten leben.

Wahrlich, nur diese euch nun bekannt gewordene Art der Weitergabe einer göttlichen Botschaft entspricht der gesetzmäßigen Inspiration durch reine himmlische Wesen.

Anders aber verhalten sich himmlisch abgefallene Wesen in den Fallbereichen, bei denen die himmlischen Eigenschaftsgesetze durch Gesetzesverstöße noch nicht völlig überdeckt sind, wie es bei den tief gefallenen Wesen der Fall ist. Sie lehren eigenwillig aus unterschiedlichen Gründen - ein Grund ist das Helfersyndrom - durch mediale, ihnen aufgeschlossene Menschen von den himmlischen Gesetzen, die aber nur bruchstückweise, undeutlich und personenbezogen über sie hervorkommen, da sie noch mit wesensungleichen und vielen anderen Belastungen aus ihrer früheren und derzeitigen ungesetzmäßigen Lebensanschauung umhüllt sind. Diese Wesen werden vom Gottesgeist nicht mit seinen Kräften oder von einem himmlischen Wissen unterstützt, weil sie sich nicht auf das unpersönliche himmlische Leben ausrichten und eigenwillig wirken wollen. Nicht wenige geben sich durch ihre arrogante Einstellung und Lebensweise über Medien als hohe himmlische Lehrwesen aus, die sie aber nicht sein können, weil es im himmlischen Sein durch die gerechte Wesensgleichheit keine hohen Wesen gibt. Sie finden durch ihre Lehrtätigkeit bzw. Weisheitsübermittlungen bei vielen Zuhörern meistens große Aufmerksamkeit. Von ihnen erhalten sie die Übermittlungskräfte zur ungesetzmäßigen Inspiration. Ihr Mischgut, das sie aus ihrem seelischen Speicherpotenzial abrufen und weitergeben, stammt aus falsch gedeutetem himmlischem Wissen und unrealen Lebensbildern aus dieser Welt und den jenseitigen Fallbereichen, das sie direkt in die menschlichen Gehirnzellen des dafür empfänglichen medialen Menschen übermitteln. Darum seid vorsichtig mit einem geistigen Wissen von medialen Menschen, die gerne im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen und viele Anhänger haben, die sie bewundern und über sich selbst stellen.

Der Gottesgeist bittet euch auch darum, den Sinn der Liebetröpfchen-Botschaft, die er durch mich, einem himmlischen Lichtboten, euch jetzt anbietet, zu prüfen und gut zu überdenken. Damit meint der Gottesgeist auch, überdenkt aus dem inneren Grund eures seelischen Herzens den Sinn logisch, dann habt ihr es leichter diese Botschaft zu verstehen.

25 Wer aber nur aus seinem kühlen Verstand das Botschaftswissen begutachtet und zu verstehen versucht, der verspürt nur Zweifel in sich, weil der Verstand immer auf diese materielle, begrenzte Welt und Anschauung ausgerichtet ist und das innere reale kosmische Leben in der Unendlichkeit und Vielfalt nicht einordnen kann. Nur über eure Empfindungs- und Gefühlswahrnehmung, die aus dem inneren „Feingefühl-Seismograph“ eurer Seele hervorkommt, ist es euch möglich ein schwieriges Botschaftsthema gut aufzunehmen, es tiefgründig zu überdenken und evtl. auf Anhieb zu verstehen. Das ist aber nur den fortgeschrittenen bzw. erfahrenen inneren himmlischen Wanderern möglich, die ihren größten unschönen Fehlern und Schwächen weitgehend auf die Schliche gekommen sind und deshalb sich und anderen nichts mehr vormachen.

Geistige Neuankömmlinge werden zwar diese Botschaft wissenshungrig lesen, doch dabei bleibt es vorerst. Erst wenn sie entsprechend ihres Wissens einige geistige Schritte auf dem inneren himmlischen Leben durch ihre Wesensveränderung auf edle Eigenschaften vorwärts gekommen sind, dann erst dämmert es ihnen langsam, was der Gottesgeist in den Aussagen sinngemäß über das falsche positive Denken gemeint hat. Damit sie auch zu dieser Erkenntnis und geistigen Reife gelangen, wünscht er ihnen ihre Schwächen und Fehler mit seiner inneren Hilfe erfolgreich zu beleuchten, dann wissen sie besser, was das innere und unpersönliche Leben der freien himmlischen Wesen bedeutet. Dann rätseln sie nicht mehr über eine göttliche Aussage oder zweifeln diese an, weil ihre Selbsterfahrungen und ihre weit gereifte innere Seele dies nicht mehr zulassen. Diese geistige Reife wünscht der Gottesgeist aus seinem größten universellen Herzen, dem Zenit des ewigen Lebens, allen himmlischen Heimkehrern sehr.

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Da in dieser Welt der unzähligen Täuschungen viele gottgläubige Menschen, die noch an eine religiöse Organisation gebunden, aber geistig aufgeschlossen sind für himmlische Botschaften, oder auch jene, die geistig schon freier leben und sich auf dem Inneren Weg in ihre Lichtheimat befinden, das „positive Denken“ missverstehen bzw. darüber eine falsche Anschauung haben, deshalb versucht der Gottesgeist sie auf Umwegen über die Liebetröpfchen zu erreichen und anzusprechen. Er bietet den dafür aufgeschlossenen Menschen eine aufklärende und richtigstellende Botschaft über einen himmlischen Lichtboten und den Künder an. Diese göttliche Botschaft kann ihnen dazu verhelfen, in dieser Welt der Fallwesen trotz ihrer vielen negativen Gegebenheiten und Geschehnisse besser ausgerichtet zu leben und das, was ihnen begegnet, real und nicht schöngefärbt zu sehen.

Doch dazu sollte der innere himmlische Wanderer vom Gottesgeist ermuntert und getröstet wissen, dass in dieser Welt der vielen Gegensätze, also himmlisch ferner Lebensweisen, es sehr schwer ist im Tagesverlauf positiv ausgerichtet zu sein, das heißt, entsprechend des himmlischen Wissens harmonisch und ausgeglichen zu leben. Viele gottverbundene Menschen haben die tiefe herzliche Absicht, ihren Tagablauf mit dem inneren Gottesgeist durchzuführen, indem sie beabsichtigen, sich immer wieder mit ihm herzlich zu verbinden, damit sie höher schwingen und er ihnen von innen spüren lässt, wie sie richtig, positiv und gesetzmäßig denken und handeln. Doch bei der Rückschau auf den Tag stellen sie öfter traurig fest, dass sie ihr herzliches Vorhaben nicht erreichen konnten. Dies kommt davon, weil der sonst nach innen ausgerichtete Mensch ständig durch viele äußere Gegebenheiten nach außen geführt wird und deshalb kann er von innen nicht erspüren, was positives Denken und Leben wirklich bedeutet. Er tappt diesbezüglich auch oft im Dunkeln aufgrund dessen, weil ihm das Wissen vom unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen fehlt, die stets nach der aufbauenden und bewahrenden Gesetzesrichtlinie bzw. den so ausgerichteten Eigenschaften leben.

30 Wahrlich, der Unterschied zwischen dem himmlischen Leben der Lichtwesen und der Welt der Menschen ist riesengroß, deshalb kann im menschlichen Leben einem gottgläubigen oder inneren Menschen ein positives Denken entsprechend den himmlischen Grundgesetzen nicht in allen Lebensbereichen gelingen bzw. er wird es nicht erreichen können, auch wenn er sich noch so sehr darum herzlich bemüht. Der übergroße Unterschied zu unserem himmlischen Lebensprinzip verwehrt einem himmlischen Wanderer auf dem Inneren Weg andauernd positiv zu denken und zu leben, auch wenn er sich das so sehr wünscht, da er das innere Sehnen seiner Seele nach einem harmonischen, friedvollen und gerechten sowie glückseligen Leben ohne Leid deutlich verspürt, die in ihre Lichtheimat so schnell wie möglich zurückkehren möchte. Aus himmlischer Sicht ist das positive Denken im irdischen Leben nur bedingt nachvollziehbar.

Doch ein innerer Mensch kann sich an dem ihm verfügbaren himmlischen Wissen orientieren. Mit diesem wird es ihm immer besser gelingen sein Leben auf die himmlischen Lebensregeln bzw. Gesetzeseigenschaften umzuorientieren. Dadurch gewinnt er von innen immer mehr Abstand zu dieser Scheinwelt bzw. seine Ausrichtung auf sie nimmt tröpfchenweise auch im Äußeren ab. Einmal erspürt er von innen durch seine geistig erwachte Seele, die ihm in sein menschliches Bewusstsein ihre Empfindungen und Gefühle übermittelt, wie und wann er positiv, entsprechend seines himmlischen Wissens, denken und sein Leben danach ausrichten sollte. Wenn der Mensch das täglich beachtet bzw. in sein Leben mehr einbezieht, dann erfühlt er bei jeder seiner Lebenssituationen von innen, wie er sich richtig verhalten oder darüber denken und sprechen sollte. Nur diese einzige Möglichkeit gibt es aus der himmlischen Sicht für innere Menschen um positiver zu denken und zu leben. Diese Lebensart hat aber nichts mit dem Verstandesdenken und danach ausgerichtet zu leben zu tun, weil es diese Welt und die Dinge entsprechend des vorhandenen Speicherpotenzials unreal bzw. vorgetäuscht sieht. Leider versuchen viele gutmütige gottgläubige Menschen aus falscher Anschauung des positiven Denkens und aus Unwissenheit über himmlische Eigenschaften krampfhaft nach eigenen Verstandesvorgaben ein positives Denken und Leben zu praktizieren und so entfernen sie sich unbewusst vom realen himmlischen Leben.

Nur mit einer inneren Lebensweise nach den himmlischen Eigenschaften gewinnt der himmlische Wanderer immer mehr ein neues und reales Bild von dieser Welt und wird sie nicht mehr als himmlische Schaffung betrachten, wie dies nach außen geführte, fehlgeleitete Gläubige unwissend noch tun. Er spürt aus seinem Inneren durch seine schon ziemlich frei gewordene Seele den großen Unterschied zwischen dem Himmelreich und dieser Welt sehr deutlich. Wenn er so weit gekommen ist, dann kann ihm kein anderer Mensch erzählen, auch nicht die so genannten Positivdenker, dass diese Welt besonders schön und lebenswert wäre. Er sieht diese Welt wie sie wirklich ist, ohne aufgesetzte rosarote Brille der Schönfärberei, wie manche gottverbundene, aber geistig unwissende Menschen oder manche auf dem Inneren Weg mangels Verwirklichung sie noch sehen.

Wahrlich, diese Welt hat aus himmlischer Sicht fast keine positiven Eigenschaften, weil sie von den Fallwesen, angefangen von den feststofflichen Atomen des Sonnensystems und der Erde bis hin zum Menschen, auf Kurzlebigkeit und Zerfall programmiert wurde und daraus ging ihre Lebensweise hervor. Diese Welt hat nichts mit unserem himmlischen Leben zu tun, weil sie nur Negatives erzeugt und den Menschen und ihren inneren Seelen unsagbares Elend, Verderben und Not bringt. Die Menschen leiden stets durch kriegerische Auseinandersetzungen, folgenschwere Unfälle und Schicksalsschläge, schauderhafte Gewalthandlungen böswilliger und abartiger Menschen, ausbeuterische Menschen, die ihnen schwere und stressige Arbeiten aufbürden, schmerzvolle, verhängnisvolle Krankheiten, erschütternde Sterbephasen und vieles mehr, was einer kosmischen Tragik entspricht. Dies kann von keinem anderen Fallplaneten überboten werden. Registriert ihr das nicht mehr? Wenn das so ist, dann habt ihr mit eurem falschen positiven Denken euer feinfühliges seelisches Bewusstsein überdeckt, wie die tief gefallenen Wesen dies schon lange machen, und das ist tragisch für euch und für sie. Dies wirkt sich einmal verhängnisvoll aus.

Denkt bitte weitsichtiger und um! Es kann doch keine positive Welt sein, in der ihr lebt, wenn sie so etwas Lebensvernichtendes und -verachtendes hervorruft.

35 Ebenso werden die Natur und die Erde ständig durch Gewalteingriffe und Ausbeutung der Menschen geschändet, wodurch ihnen unermesslicher Schaden und auch Schmerz zugefügt wird. Zudem muss die Natur durch fürchterliche neue Umweltkatastrophen, die allem irdischen Leben Unheil bringen, unerträglich leiden. Die energielosen Tiere können schon nicht mehr anders als einem schwächeren Tier aufzulauern und darüber herzufallen, um dadurch auf grausame Weise zu ihrer täglichen Nahrung zu kommen. Das grausame sich gegenseitig Töten und Verspeisen haben die Menschen den Tieren vor langer irdischer Zeit vorgemacht, weil sie keine seelischen Kräfte mehr hatten und nur durch die Pflanzennahrung sonst energiemäßig unterversorgt gewesen wären. Nun sind aus ihnen schon lange grausame Tierjäger, Schlachter und genussvolle Esser der Tiere geworden, da sie irrtümlich glauben, die Natur bringe es so mit sich oder das wäre angeblich gottgewollt. Soll das wirklich eine schöne, lebenswerte und heile Welt sein?

Frage des Gottesgeistes an euch: Ist für euch diese negative Welt trotz der unzähligen Grausamkeiten und Abartigkeiten noch lebenswert und besonders anziehend? Wenn ja, dann fragt euch, was ihr in dieser Welt noch Positives, dem himmlischen Leben Ähnliches seht!


Wahrlich, wer durch die Verwirklichung seines himmlischen Gesetzeswissens geistig schon mehr reifen konnte, der versteht, weshalb der Gottesgeist und ebenso die reinen himmlischen Wesen diese Welt noch nie als schön und lebenswert betrachteten. Sie kennen den Unterschied genau zwischen dem himmlischen Leben und dieser ungesetzmäßigen, unheilbringenden Welt der tief gefallenen Wesen, die sich das Sonnensystem und diese materielle Erde geschaffen haben, um unser himmlisches Lebenssystem in der Einheit, Gerechtigkeit, Wesensgleichheit und Herzlichkeit sowie in der unpersönlichen Lebensweise zu zerstören. Sie wussten auch genau, dass ihnen dies nur dann hätte gelingen können, wenn sie das gegensätzliche Lebensprinzip des himmlischen Seins auf diese Welt und auf sich, in ein menschliches Kleid einverleibt, übertragen und in die Tat umgesetzt hätten. Das ist ihr Plan bzw. ihre Zielsetzung gewesen und diese Vorgabe verfolgen sie im Äußeren heute noch systematisch, entsprechend ihrer seelischen Eingebungsspeicherungen. Doch sie wissen nicht, dass ihre negative, gegensätzliche Lebensweise nicht mehr zu ihrem erhofften Erfolg führt, weil ihnen die Weitsicht für das reale kosmische Leben verloren gegangen ist bzw. ihnen nun fehlt. Sie leben unbewusst nun selbst in der Knechtung ihrer einstigen seelischen Programmierungen und können nicht mehr anders als sich negativ bzw. zerstörerisch zu verhalten.

Doch manche himmlische Wanderer, unter ihnen befinden sich nicht wenige irdisch hängengebliebene Heilsplanwesen - sie sind einst, vor etlichen kosmischen Äonen, scharenweise in Schüben aus dem Himmelreich zur Rettung der Schöpfung ausgegangen - sind heute seelisch schwer mit Ungesetzmäßigkeiten umhüllt und deswegen kommen sie aus dem Wiedergeburtsrad nicht mehr heraus. Sie können nicht mehr unterscheiden was sie selbst leben und ob es positiv oder negativ ist, weil ihnen die innere Unterscheidungsgabe von ihrer Seele fehlt. Da sie durch ihr geistiges Wissen die herzliche Absicht haben wieder ins himmlische Sein zurückzukehren, jedoch durch viele Irrtümer aus dieser Welt nun seelisch völlig überdeckt sind, haben sie die himmlische Orientierung verloren, darum versuchen sie sich äußerlich am „positiven Denken“ festzuhalten. Sie glauben dadurch einen himmlischen „Strohhalm“ für ihr irdisches Leben gefunden zu haben, um Gott und dem himmlischen Leben näherzukommen. Diese Ausrichtung versuchen sie in allen ihren Lebensbereichen anzuwenden, das heißt, sie versuchen täglich sich eine positive Lebensweise bewusst zu machen und diese in ihr Leben einzubeziehen, ohne aber genau zu wissen, ob sie wirklich positiv bzw. himmlisch gesetzmäßig ist.

Viele geistig orientierte Menschen richten ihr Leben nach dem positiven Denken aus, obwohl ihnen nicht klar ist was positiv wirklich heißt. Viele glauben irrtümlich, positiv denken wäre in allem Negativen das Gute bzw. Positive aus dem himmlischen Ursprung herausfinden zu müssen, um es zu leben. Doch wer sagt ihnen, dass sie dazu imstande sind? Aus himmlischer Sicht kann ihnen kaum ein Mensch in dieser Welt sagen, ob sie mit einer angeblich positiven Denk- und Verhaltensweise richtig liegen bzw. etwas als positiv einschätzen können, weil bei fast allen Menschen das himmlische Bewusstsein ihrer inneren Seele meistens mit Speicherungen aus dieser Welt völlig überdeckt ist. Deswegen erhalten sie von ihr über Empfindungen und Gefühle keine Rückmeldung bzw. keine Bestätigung, ob sie positiv oder negativ sind.

40 Wahrlich, nur den feinfühligen inneren Menschen, von denen es nur wenige auf der Erde gibt, ist es durch ihren inneren Spürsinn möglich, eine Situation, Handlung oder etwas Gesprochenes daraufhin zu erfühlen und richtig einzuordnen, ob diese gesetzmäßig oder ungesetzmäßig ist. Diese herzlichen Menschen haben sich schon vor vielen Jahren die Aufgabe gestellt ein bewusstes Leben zu führen, weil sie erkannten, nur durch die eigene Selbsterkenntnis, das heißt, nur mittels Hinterfragen nach den Motiven ihrer Gedanken, Worte und Handlungen ist es ihnen möglich sich selbst zu erforschen und sich so genauer kennen zu lernen. Sie spürten von innen, dass es ihnen nur auf diese Weise möglich ist ihre markanten guten und schlechten Wesenszüge zu ermitteln. Das Motiv der herzlichen und selbstehrlichen Menschen dazu war die innere Antriebskraft ihrer heimkehrwilligen Seelen, die von ihren ungesetzmäßigen Hüllen aus dieser Welt mit der göttlichen Hilfe wieder frei werden wollten. Da diese Menschen den tiefen Sinn des SICH-SELBST-KENNENLERNENS von innen deutlich verspürten, waren sie auch freudig bereit an sich durch weitere Hinterfragungen nach den Motiven ihrer Denk-, Sprech- und Handlungsweisen so lange zu arbeiten, bis sie weitgehend wussten, wer sie wirklich sind. Nachdem ihnen dies nach längerer Zeit mit der inneren göttlichen Hilfe einigermaßen gut gelungen ist, waren sie bereit sich ihre unschönen Wesenzüge und Verhaltensweisen selbstehrlich einzugestehen und sich nichts mehr vorzumachen, wie dies aber die weltlich orientierten oder gottgläubigen Menschen, die sich noch nicht kennen, leider noch tun.

Diese willigen, geistig wissenshungrigen Menschen auf dem Inneren Weg verwendeten zum Vergleich ihrer Lebensweise stets das Gesetzeswissen aus der himmlischen Quelle und arbeiteten mit der inneren göttlichen Hilfe so lange an sich, bis die ihnen bekannten unschönen Wesenszüge und Verhaltensweisen, die in ihrem Ober- und Unterbewusstsein sowie in ihren Seelenhüllen als energetische Speicherungen vorhanden waren, nach und nach energielos wurden und auf sie nicht mehr unbewusst einwirkten und sie auch nicht mehr steuern konnten.

Das ist aus himmlischer Sicht der geradlinige Innere Weg ins Himmelreich, der den inneren Menschen geistig dazu verhilft ihr Leben positiv zu gestalten und nach und nach auf die himmlischen Lebensweisen auszurichten.

Nun kann sich jeder Leser fragen, inwieweit er sich selbstehrlich kennengelernt hat und was er noch vor sich hat, um ein innerer positiver Mensch zu werden.


Wahrlich, ein innerer Mensch, der sich mit dem himmlischen Wissen schon selbstehrlich und beherzt kennengelernt hat, versucht zur Einschätzung seines Verhaltens oder das von anderen sowie geschauter oder erlebter Situationen in dieser Welt statt aus dem Verstand zuerst und hauptsächlich diese nach seinen inneren Empfindungen und Gefühlen einzuordnen. Das bedeutet, er überdenkt zuerst die wie Luftblasen aus seinem seelischen Grund hochkommenden zarten Empfindungen und Gefühle, die sich dann zu aussagenden Bildern in seinem Oberbewusstsein formen. Nach der kurzen Analyse seiner inneren Empfindungen und Gefühle durch seinen Verstand kann er, wenn er von jemand danach gefragt wird, eine Situation, eine Verhaltensweise oder eine Aussage durch seine geradlinige Sprache in ihrer Realität zum Ausdruck bringen, ohne etwas zu beschönigen.

45 Ihr solltet nach einer an euch gestellten Frage einen Moment warten und dann erst das aussprechen, was ihr von innen verspürt, das ist der Weg zur seelischen Sprache und zum inneren Menschen. Habt ihr damit schon begonnen, geübt und Erfahrungen gesammelt?


Viele gottgläubige und innere Menschen leben in einem irreführenden positiven Denken, aber diese Tatsache ist ihnen nicht bewusst. Sie halten daran fest und glauben auf ihrem Weg ins Himmelreich eine gute Möglichkeit gefunden zu haben ihr Leben in positive Bahnen lenken zu können. Ihren Trugschluss versucht ihnen nun der Gottesgeist durch diese Botschaft verständlich zu machen. Es ist nicht leicht an so eingestellte, festgefahrene Menschen heranzukommen, weil sie sich schon lange darauf versteifen und dazu glauben, ein positiv ausgerichteter Mensch zu sein, der in allem Schlechten immer etwas Gutes für sich findet. Sie meinen, dadurch würden sie viel leichter leben als jene Menschen, die das Schlechte in dieser Welt realistisch betrachten, analysieren und darüber offen reden. Doch ihre aufgesetzte positive Einstellung, ohne sich selbst und die himmlischen Gesetze zu kennen, kostet ihnen einmal viele Tränen, weil sie an der Realität menschlichen und auch himmlischen Lebens vorbei gelebt haben. Das bedeutet, sie haben sich im Leben durch ihr positives Denken etwas vorgemacht, ohne zu erahnen, wohin das führt. Solche Menschen neigen nicht selten dazu von sich zu glauben, sie wären schon sehr weit im geistigen Bewusstsein gewachsen, doch aus himmlischer Sicht schritten sie geistig nur im Kreis ohne dies zu erahnen, weil ihnen ihre eigene Vorgabe des irrealen positiven Denkens die Weitsicht für die irdische und kosmische Realität versperrt hat.

Nun werden einige von ihnen darüber erstaunt sein, dass der Gottesgeist durch seine aufklärenden und ermahnenden Hinweise aus dem himmlischen Ernst sie zum geistigen Erwachen anspricht und bittet, ihr irreales positives Denken mit diesem Wissen aus der Botschaft zu beleuchten und sich zu besinnen. Damit sie nicht weiter in der Unrealität verbleiben und sich in den jenseitigen Bereichen viel Leid ersparen, bittet er sie in die Vernunft zu gehen und eine Kurskorrektur vorzunehmen.

Wahrlich, es gibt nicht wenige gutmütige, geistig orientierte Menschen auf dieser Erde, die sich gerne durch das positive Denken mit schön formulierten Belehrungen in Vorträgen und Seminaren oder durch Beschreibungen in Büchern in den Mittelpunkt bzw. über andere stellen und sich dafür reichlich bezahlen lassen. Es gibt auch fanatische Positivdenker, die im Freundes- oder Familienkreis über das positive Denken gerne diskutieren und auch belehren. Das tun sie deshalb, weil sie fälschlich glauben, wegen ihres Wissens und ihrer Erfahrungen mit dem positiven Denken wären sie geistig weit fortgeschritten und wüssten Bescheid, wie man dem positiv ausgerichteten himmlischen Leben näher kommt. Doch wer sie aus himmlischer Sicht betrachten könnte, der würde erstaunt feststellen, dass sie tatsächlich das Gegenteil der himmlischen Gesetze leben ohne es zu ahnen. Ihr gegensätzliches Leben beruht aber auf ihrer Unwissenheit über die himmlischen Gesetzmäßigkeiten und der Tatsache, dass sie die irdischen Gegebenheiten falsch einschätzen.


Wahrlich, bei der Erschaffung dieser feststofflichen Welt und des Menschen durch die tief gefallenen feinstofflichen Wesen sind von ihnen in den atmosphärischen Schichten absichtlich Energiefelder einpoliger negativer Art geschaffen worden, damit die Menschen, in die sie sich in stetiger Folge einverleiben, für ihr schweres irdisches Leben von ihnen unterstützende Energien abrufen können. Die atmosphärischen Negativkräfte wurden von den Fallwesen mit Hoffnung und Zuversicht gebenden Speicherungen für das irdische Leben programmiert und waren vor allem für solche Situationen vorgesehen worden, in denen sie wieder einmal in chaotische und unwürdige Lebensumstände geraten sollten und weder aus noch ein wüssten. Die jenseitigen erdgebundenen Begleiter der Menschen wussten von den Energiefeldern, riefen diese Energien in den atmosphärischen Schichten bei einer Notlage ab und übertrugen sie den hilfsbedürftigen oder hilflosen Menschen ihrer gleichen Gesinnung.

50 Frühere mediale Menschen, deren Seelen aus dem Fall stammten und nicht auf Gott ausgerichtet waren, wussten von den atmosphärischen Energiefeldern durch die jenseitigen, in sie einsprechenden Seelen. Mit diesen Kräften heilten sie Kranke oder schwer verletzte Menschen mit großen Erfolgen, weil diese Kräfte einpoliger Art bei den so ausgerichteten niedrig schwingenden, energieschwachen Zellen eines Menschen mehr bewirkten als wenn ein Heiler auf die zweipoligen himmlisch-göttlichen Kräfte ausgerichtet lebt und nur mit diesen die Heilungen bei Kranken durchführt.

Doch die damaligen Menschen, deren Seelen in manchen himmlischen Eigenschaften schon ziemlich verhüllt waren, brauchten eine gute und hoffnungsvolle Ausrichtung, um das fast unerträgliche Leben in dieser gefahrenvollen Welt dennoch besser ertragen zu können. Darum gaben sie sich selbst in hoffnungslosen Situationen Gedanken zum Durchhalten bzw. Ertragen ihres Leids ein, und nach dieser Ausrichtung leben sie heute noch unbewusst. Wenn sie in ihrer schmerzlichen Phase diese Einstellung hatten, dann zogen sie automatisch die Negativkräfte einpoliger Art aus den atmosphärischen Schichten an, die ihnen halfen ihre schweren Lebenssituationen physisch zu ertragen und seelisch zu überwinden. Dabei halfen ihnen auch ihre unsichtbaren Begleiter aus dem erdgebundenen Jenseits mit ermutigenden bzw. tröstlichen Impulsen sowie mit Gedankenübertragungen, die in die Richtung gingen, diese Welt trotzdem als schön und lebenswert zu betrachten. Diese direkte Beeinflussung des Bewusstseins eines Menschen machten jene Wesen, die mit seiner Seele vor der Inkarnation ein Absprache-Bündnis geschlossen haben.

Wahrlich, so eine Ausrichtung entspricht nicht den Lebenseigenschaften himmlischer Wesen, denn wer im Denken und Leben so ausgerichtet ist, der verkennt einmal durch wiederholte Inkarnationen das gefährliche, Unheil bringende menschliche Leben und verharmlost dann unbewusst durch seine falsche Programmierung Gefahrensituationen. So eine unreale Lebensanschauung veranlasst den Menschen dazu, trotz negativer Tatsachen diese Welt als schön und lebenswert zu betrachten und fördert zudem die Bindung zu ihr.

Nun, heute machen sich jene Menschen diese angelegten atmosphärischen Energien unbewusst zunutze, die das Wissen vom positiven Denken zu ihrem Selbstzweck anwenden. Doch die Kräfte entsprechen nicht der himmlischen Herkunft und das ist tragisch für die himmlischen Heimkehrer, die unbewusst durch das falsche positive Denken einpolige Negativkräfte aus den atmosphärischen Energiefeldern schöpfen.


Ein Beispiel vom Gottesgeist, das euch mehr Einblick in die falsche Anschauung des positiven Denkens und dessen Folgen verschafft:

55 Ein gottgläubiger Mensch, der sein Wissen von den himmlischen Eigenschaften nicht so genau bzw. ernst nimmt und seine arroganten und selbstsüchtigen Wesenszüge noch nicht mit der göttlichen Hilfe beleuchten will, weil er sich besser sieht als er wirklich ist, da er in der Selbsttäuschung lebt und andere geschickt zu täuschen vermag, wirkt an einem Arbeitsprojekt. Er hat in einer geistig orientierten Zeitschrift gelesen, wenn man in dieser Welt etwas Ertragreiches erfolgreich aufbauen will, dann sollte man sich positive kosmische Kräfte nutzbar machen, indem man zuversichtlich und fest daran glaubt, dass einem das Projekt gut gelänge. Er vernahm weitere Hinweise zum positiven Denken: Sollte der Projektaufbau einmal durch finanzielle oder andere äußere Probleme ins Stocken geraten, dann sollte man trotzdem positiv und zuversichtlich denken, denn so zieht man positive Kräfte an, angeblich aus göttlichem Ursprung, die einem helfen das Projekt wieder voranzutreiben. Er ist ein ungeduldiger, überheblicher und eigensüchtiger Mensch, deshalb hat er folgende Hintergedanken: Er stellt sich vor, das Projekt schnell und ohne großen Einsatz und mit wenigen finanziellen Mitteln fertigzustellen, um daraus viel Gewinn zu erzielen. Das heißt, bei einem guten Verlauf der äußeren Umstände will er eine Firma gründen und sieht sich in seinen Vorstellungen schon als Firmeninhaber bzw. Chef, der andere Menschen für sich arbeiten lässt, um sich bald ein Luxusleben leisten zu können.

Wahrlich, so ein ausgerichteter Mensch mit einer angeblich positiven Einstellung wird keine himmlischen Kräfte erhalten. Stattdessen zieht er zur Projektunterstützung aus den atmosphärischen Energiespeichern Kräfte negativer Art an. Dies geht so lange, bis er sein Projekt umgesetzt hat. Dann schalten sich erdgebundene Seelen dazu, die mit oder durch ihn den Betrieb leiten.

Wer so einen Menschen mit seinen aufbauenden positiven Gedanken und mit seinen finanziellen Mitteln unterstützt hat, damit dieser schnell zu einem Vermögen kommt und damit er noch arroganter und auf Kosten schwer arbeitender Menschen im Luxus leben kann, der sollte vom Gottesgeist Folgendes wissen: Er hat einem Menschen zu seiner ungesetzmäßigen Lebensweise verholfen und sich dadurch belastet, auch wenn er es gut gemeint hat. Seine aufbauenden, positiven Gedankenkräfte, die er ihm zur Projektunterstützung zusendete, stammten nicht aus der göttlichen Quelle, sondern aus seinen eigenen Lebenskräften. Dies geschah deshalb, weil Gott Menschen mit einer eigensüchtigen und überheblichen Ausrichtung nicht mit seinen Kräften unterstützt, ebenso nicht seinen Unterstützer, obwohl der es gut gemeint hat. Meistens unterstützen gutmütige Menschen andere aus Unwissenheit über die kosmischen Gesetze und belasten sich dabei auch noch selbst. Da sie sich noch nicht ehrlich erkannt haben, verkennen sie oft Menschen mit schlechtem Charakter und eigensüchtigen Absichten. Darum wäre die Selbsterkenntnis für himmlische Heimkehrer so wichtig, damit sie sich nicht wieder von verstellten Menschen täuschen lassen bzw. sie gleich durchschauen können. Dann würden sie solchen vom Gottesgeist beschriebenen Menschen keinen Cent zur Unterstützung überlassen und auch nicht mit positiven Gedankenkräften, angeblich aus göttlicher Herkunft, ihren Beitrag zum erfolgreichen Projektaufbau leisten wollen. Vielleicht leuchtet es manchen herzlichen Menschen ein, die glaubten, sie sollten anderen gute Werke tun, doch was das aus himmlischer Sicht wirklich bewirkt und für ihre Seele bedeutet, das ist bitter und traurig.

Nur die Projekte der gutmütigen, auf Gott ausgerichteten Menschen werden von ihm in dieser Welt unterstützt, deren selbstloses und ehrliches Motiv es ist anderen Menschen zu helfen, das heißt, damit z.B. arbeitslosen Menschen zu einer rechtmäßigen Arbeit verholfen werden kann, wodurch es ihnen möglich wird ihren Lebensunterhalt zu verdienen, nicht aber, wie im Beispiel beschrieben, jene Vorhaben, wo von Anfang an eigensüchtige Hintergedanken im Spiel waren, um ein Projekt oder einen Betrieb aufzubauen.

Könnt ihr diese himmlische Gesetzmäßigkeit schon befürworten? Wenn ja, dann lebt ihr ziemlich nahe unserer himmlischen Gerechtigkeit und der mit dieser Eigenschaft verbundenen Wesensgleichheit.


60 Doch manch einem hochmütigen Menschen, der zwar gottgläubig ist, aber sein eigensüchtiges Leben vorzieht, gelingt sein berufliches oder sonstiges Projekt deswegen nicht, weil schon zu Beginn seiner Bemühungen einige erdgebundene Seelen etwas dagegen haben. Statt ihm beizustehen, versuchen sie sein Projekt aus verschiedenen Anlässen zunichte zu machen und den hoffnungsvoll ausgerichteten Mensch in den Ruin zu treiben. So schaut die angeblich positive Realität in dieser Welt der Fallwesen aus.

Darum rät euch der Gottesgeist euch nicht mit dem unrealen positiven Denken zu befassen, stattdessen euer himmlisches Wissen mehr in euer Leben einzubeziehen, das aber voraussetzt, dass ihr mit der göttlichen Hilfe bereit seid eure Fehler und Schwächen nach und nach, ohne länger auszusetzen, zu beleuchten bzw. zu hinterfragen. Nur durch die intensive und selbstehrliche Analyse eures richtig erkannten falschen bzw. ungesetzmäßigen Verhaltens könnt ihr eure Motive ermitteln und euch immer mehr kennenlernen. Das wäre ein wichtiger Teil des positiven Denkens und Lebens für die himmlischen Rückkehrer auf ihrem Inneren Weg.


Zu eurer besseren Orientierung bzw. Vorstellung, wie ihr aus himmlischer Sicht positiv denken und leben könnt, gibt euch nun der Gottesgeist ein anderes Beispiel:

Ihr seid auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, die entweder euren Berufskenntnissen und eurem Können entsprechen soll oder ihr stellt euch eine andere Tätigkeit vor, weil ihr in eurem erlernten Beruf keine Anstellung gefunden habt. Euch geht es vordergründig darum, euren Lebensunterhalt durch eigenen, aufrichtigen Einsatz und Fleiß zu verdienen. Da ihr bescheiden und gottverbunden seid und euch gerne an den inneren Liebegeist wendet, bringt ihr ihm die Herzensbitte vor, euch bei der Suche nach einer für euch geeigneten Anstellung behilflich zu sein. Weil dies die Welt der Fallwesen ist und diese von ihnen gegen das himmlische Leben aufgebaut wurde, ist es dem Gottesgeist oftmals nicht möglich, dem herzlichen Bittgesuch eines aufrichtigen Menschen gleich nachkommen zu können. Die äußeren Hindernisse und Widerstände durch negativ ausgerichtete, arrogante Menschen, die eine Einstellung vornehmen, ermöglichen dem Gottesgeist keinen großen Spielraum bei der Suche, trotzdem versucht er durch himmlische Wesen euch zu helfen. Wenn sich eine Möglichkeit anbietet, dann versucht der Gottesgeist euch über eure Seele auf ein Angebot aufmerksam zu machen, vorausgesetzt, ihr befindet euch in der äußeren Stille und der inneren Harmonie, also dem himmlischen Gesetzesleben nahe, um die inneren, seelischen Impulse wahrnehmen zu können. Doch ob ihr einem inneren Impuls nachgeht oder darauf nicht reagiert, das obliegt eurem freien Willen, da ihr hierfür immer die Entscheidungsfreiheit habt. Sollte eure Vorstellung von einer Tätigkeit bzw. Arbeitsstelle aber hohe Ansprüche enthalten, dann bestehen für den Gottesgeist noch geringere Möglichkeiten für euch eine geeignete Stelle entsprechend eures Bewusstseinsstandes ausfindig zu machen. Das sollte euch bewusst sein.

Damit ihr euch auf dem geradlinigen Pfad des positiven Denkens himmlischer Art und Ausrichtung befindet, könnt ihr noch folgenderweise vorgehen:

65 Ihr bittet täglich mehrmals in herzlicher und demütiger Weise den Gottesgeist um seine Hilfe, denn er ist nur auf diese Kommunikationsart erreichbar und empfänglich für euer Anliegen. Da ihr fest daran glaubt, dass Gott alles Mögliche in Bewegung setzt um euch zu helfen, darum strahlt ihr durch den göttlichen Rückhalt die innere Zuversicht und Hoffnung aus. Eure innere Geduld, Ruhe und euer göttliches Geborgenheitsgefühl lassen keine Zweifel an sich heran, und das verhilft euch dazu euch nahe dem inneren Liebestrom Gottes zu befinden. So kann euch eure innere Seele, die vom Gottesgeist nachts eine Möglichkeit bzw. ein Angebot für eine Tätigkeit erhielt, am Tag besser erreichen. Dies versucht sie mehrmals durch das Senden bestimmter Impulse, bis ihr einmal bereit seid diesen nachzugehen. Mit dieser Einstellung und Lebensweise überwindet ihr viele weltliche Barrieren, die den Menschen stets begegnen, weil diese Welt nur aus Problemen und Hindernissen besteht, da sie und das menschliche Leben unvollkommen geschaffen wurden.

Nun, wenn ihr als ein auf Gott ausgerichteter herzlicher Mensch eine Anstellung zum Lebensunterhalt sucht, dann werdet ihr durch den Gottesgeist immer mit seinen Kräften und auch mit inneren Wegweisungen unterstützt. Damit ihr eine Tätigkeit findet, versucht er auch durch euch bekannte Menschen, die eure Wellenlänge bzw. eurer Lebensrichtung entsprechen, zu helfen. Der Gottesgeist kennt noch mehrere Möglichkeiten, die er aber nicht aufzählen möchte, denn sonst käme das Thema in der Beschreibung zu kurz.

Um eure Zuversicht und Hoffnung zu stärken, dass ihr bald eine für euch geeignete Tätigkeit findet, bietet sich für euch die Möglichkeit an, öfter am Tag mit dem inneren Liebegeist in euren Gedanken folgendermaßen ähnlich zu kommunizieren bzw. euch mit ihm zu unterhalten:

„Lieber Gott in meinem seelischen Herzen, du weißt, um was ich dich immer wieder herzlich gebeten habe und auch heute wieder bitte. Du kennst meine unschöne Lebenssituation, in der ich mich gerade befinde, und auch meine finanzielle Not sehr gut, weil du in mir lebst und alles mitregistrierst. Trotz äußerer unwürdiger Lebensumstände vertraue ich dir und bin zuversichtlich, dass du für mich weiter sorgst und die richtige Arbeitsstelle findest, denn ich bin bereit für meinen Lebensunterhalt aufrichtig zu sorgen. Du kennst mich viel besser als ich mich selbst, weil du in mir jede Empfindung, jedes Gefühl, jeden Gedanken, jedes Wort und jede meiner Handlungen genau kennst und auch weißt, in welche Richtung sie gehen, ob diese von himmlischer oder ungesetzmäßiger Art aus dieser Welt sind. Deshalb ist es dir möglich, mir von innen, dort du in mir lebst, genau die richtige Wegweisung für eine Beschäftigung zu geben, die mir dann Freude bereiten und mich erfüllen wird. Dort, wo du mich liebevoll aus dem Inneren hinführst, kann ich dann durch meine Mitarbeiter verschiedenen Bewusstseins zu neuen Erkenntnissen kommen, die mir helfen werden geistig weiter zu reifen und dir in meinem seelischen Herzen und himmlischen Ursprungsleben wieder ein Stück des Inneren Weges näherzukommen. Und mit diesem tiefen geistigen Sinn und dieser Ausrichtung möchte ich eine neue Beschäftigung mit dir beginnen. Bis dahin übe ich mich in der Geduld und freue mich schon auf den Augenblick, wo ich durch dich die erhoffte Anstellung finden werde.“

Wahrlich, diese positive Einstellung und die herzliche innere Verbindung zu Gott und das ihm entgegengebrachte Vertrauen verschaffen einem inneren Menschen den Zugang zu den positiven, zweipoligen himmlischen Kräften, und diese lenken sein seelisches und menschliches Bewusstsein immer mehr in die Richtung einer für ihn geeigneten Arbeitsstelle, bei der er zufrieden einer Beschäftigung nachgehen kann. So könnt ihr bei jedem eurer Anliegen vorgehen, so ihr euch die Mühe machen wollt, Gott in allem, das eurem irdischen Leben zugeordnet ist, den Vorrang zu überlassen und ihn demütig und herzlich bittet, für euch eine geeignete Möglichkeit entsprechend eures Bewusstseins und Wissens zu finden.

70 Wollt ihr es so halten, ihr himmlischen Wanderer?

Wenn ja, dann lebt ihr das reale positive Denken, das auf das himmlische Leben ausgerichtet ist und von ihm abstammt.


Die folgende Beschreibung des Gottesgeistes betrifft euren Gesundheitsbereich. Er erklärt euch zuerst, was in eurem Körper mit den Zellen geschieht bzw. wie sie sich dabei verhalten, wenn ihr durch eine Erkältung geschwächt worden seid. Zudem empfiehlt er euch, wie ihr euch mit dem realen positiven Denken helfen könnt, um schneller gesund zu werden, wobei er euch die Zellansprache anrät.

Ihr seid erkältet und euch plagen Schmerzen beim Atmen, weil die Bronchien durch den bakteriellen Ausfluss aus den entzündeten Stirn- und Nasennebenhöhlen verschleimt sind, und dazu plagt euch eine Blasenentzündung. Das sind die Folgen eures Leichtsinns bzw. ihr habt nicht darauf geachtet, dass sich die Wetterlage binnen kurzer Zeit sehr verändert hat bzw. ein gravierender Wetterumschwung stattfand, von einer warmen Schönwetterperiode zu einem nasskalten, regnerischen Wetter, deswegen wart ihr zu leicht bekleidet bzw. hattet dagegen keine Vorsorge getroffen. Ihr seid von einem kalten Regen überrascht und völlig durchnässt worden und habt euch infolgedessen verkühlt - eine fiebrige Erkältung war dann die Nachwirkung. Was im menschlichen Körper dabei geschieht, das möchte euch der Gottesgeist nur kurz schildern.

Durch die Unterkühlung eines oder mehrerer Körperbereiche findet im gesamten Körper eine schlechtere Durchblutung statt. Die Folge davon ist, dass die sich dort befindenden Zellen deswegen größere Abwehrtätigkeiten leisten müssen, weil sich in die schlecht durchbluteten und deswegen energiearmen Körperzonen sofort Viren einzunisten versuchen, um die Zellen zu schädigen. Manchmal sind die Abwehrzellen noch mit anderen Schwachstellen im Körper beschäftigt, sodass an den Entzündungsherden zu wenige vorhanden sein können. Das heißt, das Immunsystem, das aus unzähligen Abwehrzellen besteht, ist momentan mit anderen Abwehrtätigkeiten überfordert, deshalb finden nur wenige Abwehrzellen zu den für sie schlecht zugänglichen Bereichen des Körpers, wo sie aber gerade dringend benötigt werden, um die Ordnung im Körper bzw. im Entzündungsbereich schnell wieder herstellen zu können. Weil dies aber nicht geschieht, deshalb machen sich die Zellen sofort mit Schmerzsignalen über das menschliche Nervensystem bemerkbar, damit der Mensch auf sie aufmerksam wird und versucht sie von außen und auch von innen zu unterstützen. Dies wissen sie deshalb und gehen so vor, weil sie bei Bildung des Embryos im Mutterleib schon aus den Genen dazu Programmierungen erhalten haben um so reagieren, sich schützen und überleben zu können. Es gibt heute viele gute bzw. wirksame Möglichkeiten zur Behandlung von Erkältungen, die den Menschen zur Verfügung stehen. Erfahrene Mediziner empfehlen euch heiße Tees aus Kräutermischungen und raten euch die unterkühlten Stellen mit Wärme zu behandeln sowie auch zu Dampf- und Fußbädern mit Kräuterextrakten oder Beimischung einer Prise Salz, damit die Durchblutung in den schmerzenden Körperteilen verbessert wird. Diese Behandlungsmöglichkeiten bei Erkältungen sind aus himmlischer Sicht gut geeignet, doch mit der Behandlung sollte gleich nach der Unterkühlung begonnen werden, damit die Abwehrzellen besser zu den energetisch unterversorgten und geschwächten Zellen vordringen und sie im Kampf gegen die bereits eingedrungenen schädlichen Viren unterstützen können. Dabei wäre wichtig, euren Körper arbeitsmäßig zu schonen bzw. ihm eine Ruhepause zu gewähren. Doch bei einer lang anhaltenden Erkältung sollt ihr immer erfahrene Mediziner bzw. Heilpraktiker eures Vertrauens zu Rate ziehen, damit Organschädigungen verhindert werden.

75 So verhaltet ihr euch richtig, um zuerst euren Körper äußerlich zu unterstützen.

Die andere Möglichkeit ist die geistige, um eurem erkrankten Körper schneller zur Gesundung zu verhelfen, indem ihr Gott um seine innere und äußere Hilfe bittet bzw. ihm euer herzliches Anliegen vorbringt. Dabei solltet ihr zuversichtlich sein, dass ihr von ihm die innere energetische Unterstützung für euren Zellenstaat erhaltet. Euer Gottvertrauen auf seine Hilfe schließt euch den Zugang zu himmlischen Heilkräften auf, die er euch vor allem nachts über eure Seele zuführt.

Auch eine intensive bzw. mehrmalige Zellansprache wäre zur Unterstützung des Heilungsverlaufs sinnvoll. Doch diese solltet ihr aber auf Gott ausgerichtet durchführen, damit ihr euch dabei durch seine Kräfte in einem energetischen Schutzkokon befindet, um vor dunklen Wesen abgeschirmt zu sein. Dies spricht der Gottesgeist deshalb an, weil sich Menschen bei Schmerzen bzw. Erkrankungen oft in einer niedrigen Schwingung befinden und dabei können hinterlistige Seelen, denen es nur um den Energieentzug eines geschwächten Menschen geht, an ihn herankommen. Das möchte euch der Gottesgeist ersparen, deshalb empfiehlt er euch, euch trotz Schmerzen kurz und öfter am Tage auf Gott in eurem Inneren auszurichten, um wenigstens seelisch höher zu schwingen. Diese euch frei zur Verfügung stehende Möglichkeit fördert eure schnellere Heilung.

Ihr könnt gerne die Zellansprachetexte der Liebetröpfchen verwenden, die euch der Gottesgeist vor ein paar Jahren angeboten hat. Durch eure positive und aufbauende Zellansprache können sich eure Zellen viel schneller regenerieren als sonst. Euch bleibt es frei überlassen, ob ihr euch dafür öffnen wollt oder nicht.

Nun, diese göttlichen Hinweise geben euch immer mehr Auskunft darüber, was reales positives Denken in himmlischer Art wirklich heißt - im Gegensatz zu manchen Heilversprechen, die in kostspieligen Lehrkursen das positive Denken und dessen Anwendung sowie durch verschiedene Techniken und Selbsthilfemethoden versuchen kränklichen Menschen Linderung ihrer Schmerzen oder Heilung zu vermitteln. Manche empfehlen den Kranken eine Hand auf die schmerzende Stelle ihres Körpers zu legen, um energetische Blockaden durch positive Gedanken aufzulösen, wobei sie sich gedanklich vorstellen sollen, dass ihnen positive Heilkräfte zur Gesundung aus dem Kosmos zufließen. Dies entspräche angeblich einer Quantenheilung, die das energetische Gleichgewicht im Körper wieder herstellen soll. Aus himmlischer Sicht sind das Irreführungen, weil den Menschen gelehrt wird, das materielle Universum, zu dem euer Sonnensystem und die Erde gehören, stamme auch aus der göttlichen Schaffung. Sie glauben, es wäre richtig und gottgewollt, dass sich jeder Mensch diese angeblich positiv ausgerichteten kosmischen Kräfte auch zunutze machen sollte, denn sie wären in reichlicher Menge im Kosmos und in der Erdsphäre vorhanden und könnten durch bestimmte Gedanken und Selbsthilfemethoden zu Heilzwecken angezogen und eingesetzt werden.

80 Wahrlich, so eine falsche Einstellung und Beratung der Heilsversprecher, die aus Unwissenheit über die kosmischen Gegebenheiten entstanden ist, ist aus göttlicher Sicht ungesetzmäßig. Dies zeugt davon, dass sich der Mensch, aber auch seine geistig stark belastete Seele geistig noch nicht auskennen bzw. noch nicht den kosmischen Weitblick erschlossen haben, und deshalb geht der Mensch von falschen Voraussetzungen aus, die er von anderen unwissenden Menschen übernommen hat. Deshalb verkennt er die wahre kosmische Realität. Die Lehren vom unrealen positiven Denken und von den kosmischen, angeblich wirksamen Quantenheilkräften sind der beste Beweis dafür.

Wer bei seinen momentanen Schmerzen oder größeren Leiden Gott übergeht und stattdessen versucht in seinen Gedanken oder durch Ritualsprüche der Urvölker kosmische Kräfte zur Heilung anzuziehen, der muss damit rechnen, dass er diese ungesetzmäßigen Negativkräfte aus den Speichern der atmosphärischen Schichten dieser Erde abruft. Es sind solche, die Heilsversprecher für ihre Heilungen ebenfalls abrufen, anziehen und über ihre energetische Aura an Heilungssuchende weitergeben. Wenn sie dies in gleicher Art öfter durchführen, dann müssen sie damit rechnen, dass sich bei ihren Heilungen einmal erdgebundene Seelen dazuschalten und sie massiv steuern. Sie geben ihnen ein, auf welche Körperstellen sie beim Heilungssuchenden ihre Hände auflegen sollen oder wenn der Heilungssuchende bezüglich seiner Erkrankung Fragen hat, dann beantworten sie ihm diese durch den Heiler. Könnt ihr euch diese trügerische Gegebenheit in dieser Welt der Gegensätze und Abartigkeiten geistig schon vorstellen?


Wahrlich, diese ungesetzmäßigen Heilungen führen nicht selten Heilkundige der Naturmedizin aus, weil sie sich einreden, einerlei welche Kräfte sie anziehen, es wären immer die göttlichen bzw. könnten nur himmlischer Abstammung sein und wären gottgewollt für Heilungen bzw. zur Weitergabe an Heilungssuchende. Dass das aber in dieser Welt der Fallwesen nicht der Tatsache entsprechen kann, das ist ihnen noch nicht bewusst geworden, weil sie diesbezüglich zu wenig Wissen und Aufklärungen haben, aber sich auch noch nicht vorstellen können, dass diese negative, ungesetzmäßige Welt tatsächlich nicht aus der göttlichen Schaffung stammt.

Mit dieser irrealen Anschauung leben viele Heilkundige und geben ihren Patienten gute Ratschläge, wie sie sich im Leben positiv verhalten sollen, um zusätzlich zur Medikamenteneinnahme die Heilung ihrer Krankheit durch positive Gedankenkräfte aus dem Universum selbst unterstützen zu können. Dagegen hätte der Gottesgeist nichts einzuwenden, doch in Wirklichkeit handelt es sich um abgerufene Negativkräfte aus den atmosphärischen Schichten, die bei einem herzlichen, sensiblen und gottverbundenen Menschen Schlimmes verursachen können.

Wenn es sich um innere Menschen handelt, dann verbinden sie sich täglich immer wieder im Herzensgebet mit Gott, dabei fließen ihnen ins menschliche und seelische Bewusstsein zweipolige Kräfte über den Seelenlebenskern zu. Dann versuchen sie beim Handauflegen auf eine Schmerzstelle angeblich positiv ausgerichtete kosmische Quantenheilkräfte anzuziehen, doch in Wirklichkeit sind es Negativkräfte einpoliger Art aus den atmosphärischen Schichten. Durch die zwei völlig unterschiedlichen Kräfte und die darin enthaltenen verschieden ausgerichteten Speicherungen, die in das menschliche und seelische Energiefeld einströmen und aufeinander prallen, entstehen darin energetische Wirbel. Es kommt dabei zu Entladungen im physischen Körper, die eine Unpässlichkeit oder bei einer lange andauernden gleichen Verhaltensweise des Menschen schlimme Krankheiten hervorrufen können, weil die Zellen durch die verschiedenen Kräfte so stark beeinflusst und irritiert werden, dass sie im Körper manchmal daran gehindert werden ihre genetisch vorgegeben Aufgaben gut zu erfüllen. Anstatt Blockaden im seelischen und menschlichen Energiefeld aufzulösen, wie die Heilsversprecher angeben, entstehen dadurch neue mit verhängnisvollen Folgen auf den schon geschwächten Gesundheitszustand des so ausgerichteten Menschen.

85 Zudem wirkt sich das einmal verheerend auf das Leben des Menschen aus, weil die zwei unterschiedlich ausgerichteten Kräfte das menschliche Oberbewusstsein immer mehr spalten und der Mensch durch die Überlagerung der Kräfte einmal nicht mehr weiß, was für ihn im Leben gesetzmäßig richtig und gut oder ungesetzmäßig falsch und schlecht bzw. positiv oder negativ ist. Da sein genetisches Unterbewusstsein auch verschiedene Kräfteinformationen aufgenommen hat, kann er vom Speicherpotenzial keine Orientierungshilfen mehr erhalten bzw. ihm ist es nicht mehr möglich die aus dem Unterbewusstsein hervorkommenden Gefühle richtig zu deuten. Dies gilt auch für die bereits geistig erwachte Seele, die mit verschiedenen Kräfteinformationen immer mehr überdeckt wird und infolgedessen selbst keine Unterscheidungswahrnehmungen der in sie einströmenden verschiedenen Kräfte mehr hat. Früher konnte sie noch sofort ermitteln, welche Kräfte für sie angenehm oder unangenehm zu verspüren waren, und ihre Wahrnehmung gab sie dann an das menschliche Bewusstsein auf der Gefühlsebene weiter. Wenn die Überlagerung der Seele mit verschiedenartigen Kräften massiv stattfand, dann hat sie im Jenseits viel zu tun, um ihre frühere sensible Unterscheidungsfähigkeit der Kräfte mit der göttlichen Hilfe wieder herstellen bzw. zurück erhalten zu können.

So ist es, wenn geistig unwissende, gottgläubige Menschen von Heilsversprechern Wissen annehmen, um Kräfte zu Heilzwecken anzuziehen, ohne zu wissen, aus welcher Quelle sie kommen.

Jedem inneren Menschen wäre es möglich ein neues Wissen von innen durch seine Seele nachempfinden zu können, um zu erkennen, ob es gut oder schlecht für ihn ist, wobei nach Empfehlung des Gottesgeistes vor dem inneren Erspüren seine Hilfe im Herzensgebet erbeten werden sollte. Durch die höhere Schwingung seiner Seele ist er in der Wahrnehmung sensibler und kann ihre Wertung eines für den Menschen neues geistiges Wissen auf der Gefühlsebene gut aufnehmen und daran erkennen, welcher Quelle er es zuordnen sollte.

So wäre es ihm auch möglich von innen zu erspüren, um welche Kräfte es sich handelt, die in ihn einfließen, weil seine geistig erwachte Seele, die sich durch ihren Menschen auf dem Inneren Weg schon ziemlich gut reinigen konnte, ihm über gute oder unangenehme Gefühle dies mitteilt. Wollt ihr auch diese Möglichkeit nutzen, dann werdet ihr vom Gottesgeist mit seinen Kräften unterstützt um sensibler zu werden. Doch dies geht nur in kleinen geistigen Schritten und ohne Fanatismus und setzt voraus, dass ihr herzlich bereit seid euch zu veredeln bzw. euch aus eurer aufrichtigen inneren Überzeugung auf die himmlischen Eigenschaften nach und nach umorientieren wollt. Das wünscht euch der Gottesgeist sehr, denn er und auch wir himmlische Wesen freuen uns über jeden neuen himmlischen Wanderer sehr. Seid ihr neuen Leser der Liebetröpfchen nun auch mit dabei?



Wahrlich, aus himmlischer Sicht gibt es in dieser irrealen Welt fast keine Möglichkeit für die himmlischen Rückkehrer erfolgreich beständig positiv, entsprechend der himmlischen Art, zu denken und zu leben. Wer aber schon so weit gereift ist, dass er aus seiner geistig erwachten Seele stets Impulse zu einem gesetzmäßigen Leben aufnehmen kann und sie zu deuten und umzusetzen vermag, der ist in der glücklichen Lage dem positiven Leben der himmlischen Wesen näherzukommen. Nach innen und weitgehend nach dem Gesetzeswissen ausgerichtet zu leben gibt dem geistigen Wanderer ins himmlische Leben eine größere Sicherheit und den Rückhalt mehr himmlisch positiv, also gesetzmäßiger zu leben. Alles andere ist aufgesetzt und unreal, da es zu menschlich bzw. weltlich ausgerichtet ist.

90 Aus himmlischer Sicht übertragen auf das menschliche Leben könnt ihr den Wortbegriff „positiv“ folgendermaßen verstehen: Das, was man denkt, spricht oder tut sollte auf die aufbauenden und bewahrenden himmlischen Eigenschaften und zweipoligen Kräfte ausgerichtet sein, die eine Unvergänglichkeit durch schützende himmlische Programme enthalten.

Die darin enthaltene Ausrichtung entspricht dem Leben der himmlischen Wesen und könnte von den inneren Menschen in ihr Leben einbezogen werden, indem sie sich immer wieder bewusst machen sollten, bevor sie etwas planen, ob dies in die himmlische Lebensrichtung geht. Das nachzuvollziehen ist aber nur einem bewusst lebenden, inneren Menschen weitgehend möglich. Denn, wenn der Mensch von einem Geschehnis oder Ort zum anderen angespannt, aufgewühlt und hastig eilt, wie soll er die innere Ruhe dazu haben sein Denken, Sprechen und Handeln bewusst zu registrieren bzw. noch dessen Ausrichtung festzustellen, um dies eventuell noch rechtzeitig korrigieren zu können, so diese die himmlische Ausrichtung nicht haben. Das „bewusste Leben“ ist aber die Voraussetzung dafür, um dem gesetzmäßigen himmlischen Leben näher kommen zu können.

Wer den tiefen Sinn dieser Aussage verstanden hat, der kann sich ungefähr vorstellen, was auf ihn auf dem Inneren Weg zu Gotteshöhen bzw. zu unserem himmlischen Leben noch an Arbeit an sich selbst wartet.

Aus der Beschreibung der positiven himmlischen Lebensweise der reinen Lichtwesen könnt ihr nun die negative Lebensweise der tief gefallenen Wesen in dieser Welt gut erkennen, denn sie entspricht dem Gegenteil bzw. ist der Gegensatz unseres ewigen Lebens und das bedeutet, sie ist der Widerspruch zu unserer himmlischen Ausrichtung auf die Eigenschaftsgesetze.

Vielleicht werdet ihr jetzt über eure „positive“ Ausrichtung nachdenken wollen und euch fragen, ob sie mit dem himmlischen Leben etwas gemeinsam hat. Wenn das so ist, dann könnt ihr euch darüber freuen.



95 Die damaligen Fallwesen erschufen dieses Sonnensystem und die Erde nur zu dem Zweck, um in dieser Welt, ihrem feststofflichen Lebensbereich, die Schöpfungs- und Selbstzerstörung vorzunehmen. Sie wussten im Voraus, dass sie sich dazu viele Male inkarnieren mussten, um ihre seelischen Lebenskerne durch gegensätzliche Lebensweisen in eine so niedrige Schwingung zu bringen, dass die Rotation ihrer beiden Urteilchen in ihnen gestoppt würde und sie, statt die vorgegebene Drehrichtung aus der himmlischen Programmierung beizubehalten, beginnen würden sich in die Gegenrichtung zu bewegen. Dies bedeutet, dass die feinstofflichen Wesen, die einst ihren Ursprung vor dem Fall im Himmelreich hatten, statt im aufbauenden und bewahrenden Lebensprinzip verbleiben zu können nun ins zerstörende und auflösende Lebensprinzip kommen würden. Die Folge davon wäre eine kosmische Katastrophe, ein Degenerierungs- und Zerfallprozess des kompletten geschaffenen Lebens in der Gesamtschöpfung (dem himmlischen Sein und den Fallwelten) gewesen, der unzählige kosmische Äonen gedauert hätte, bis sich alle Atomteilchen in einem formlosen Energiefluss befunden hätten. Dann hätte theoretisch ein Neuaufbau unzähliger verschiedenartiger Universen innerhalb und auch außerhalb unseres Universums durch das in den Atomteilchen vorhandene Schöpfungswissen beginnen können, entsprechend der früheren Ausrichtung bzw. des ehemaligen Bewusstseins des einstigen Wesens, dem die Atome angehörten. Die übrig gebliebenen Lebenskerne der Wesen, kleine Sonnen oder pulsierende energetische Reaktoren mit unzähligen Wissens- und Funktionsspeicherungen im Inneren Selbst, hätten es ermöglichen können, dass sie nach dem grausamen Szenario der Auflösung der gesamten Schöpfung und aller Wesen die Lichtpartikel ihrer früheren Wesen aus dem energetischen Universum ohne manifestierter bzw. sichtbarer Formgebungen hätten magnetisch wieder anziehen können. Das bedeutet, dass die im Inneren Selbst jedes Wesens enthaltene himmlische Speicherung zur Bildung einer Wesensgestalt und deren innerer Lebensfunktionen es theoretisch ermöglichen würden, dass eine neue Lichtgestalt aus feinstofflichen Partikeln hätte wieder erschaffen werden können. Darauf und auf vieles mehr spekulierten die damaligen, unverbesserlichen und sich schon im Wahnsinn befindlichen Erschaffer dieser zerstörerischen Welt. Einzelne hatten die Vorstellung sich nach ihren abartigen Wünschen eine Lichtgestalt und ein Universum zu erschaffen, das unserem himmlischen in keiner Weise ähnelt, in dem sie über ihnen unterwürfige Wesen hätten herrschen wollen - ähnlich, wie sie diese Welt zur Erforschung der Atome und Erprobung der negativen Lebensweisen für ihre neuen Welten erschufen - sowie um die Schöpfungszerstörung letztlich voranzutreiben, jedoch ohne Erfolg, weil ihr Plan von den himmlischen Wesen durchschaut und erfolgreich mit unsagbaren Mühen und viel Leid noch zur rechten kosmischen Zeit durch unzählige freiwillige himmlische Heilsplanwesen vereitelt wurde.

Könnt ihr euch so eine grausame Wahnsinnsabsicht der tief gefallenen Wesen vorstellen, die aus himmlischer Sicht nicht zu überbieten ist?

Das Wissen von der Schöpfungsauflösung hatten erleuchtete Menschen bereits vor Jahrtausenden. Dieses wurde an manche geistig und religiös orientierte Menschen weitergereicht. Doch von diesem Wissen sind heute nur Bruchstücke und undeutliche Aussagen übrig geblieben bzw. in menschlicher Aufbewahrung vorhanden.

Nun, als die unverbesserlichen Fallwesen, die diese Welt erschufen und sich im feinstofflichen erdgebundenen Bereich aufhielten, kurz davor standen sich in einen menschlichen Körper einzuverleiben, wussten sie, dass sie sich zuerst mit unzähligen Gegensätzlichkeiten neu programmieren mussten, um ihr grausames Ziel zu erreichen. Sie haben sich solche negative und lebensverachtende Verhaltensweisen ausgedacht, die gegen ihre einstige und unsere himmlische Lebensausrichtung gerichtet waren. Auch ahnten sie im Voraus die Folgen für ihre Seelen und das menschliche Leben, das heißt, welche chaotischen und schmerzlichen Lebensumstände sie durch ihre Umprogrammierungen dann im menschlichen Leben zu erwarten hatten. Trotzdem wagten sie sich an das Schöpfungsuntergangsunternehmen. Da sie schon ahnten, was nach ihrer Einverleibung ins menschliche Kleid auf dieser Erde auf sie zukommen könnte, sorgten sie mit Speicherungen der Mutmachung bzw. positiver Ausrichtung zu dem Zweck vor, damit sie bei Schicksalsschlägen, durch Naturgewalten oder durch beabsichtigte kriegerische Auseinandersetzungen und vielem Furchterregenden nicht so schnell resignieren, das heißt, dass sie durch ihre seelischen Speicherungen einen Ansporn zum Durchhalten in jeder schmerzlichen Lebenssituation haben. Ihre Selbsteingaben waren darauf gerichtet, trotz unsagbarem Leid immer hoffnungsvoll in die irdische und menschliche Zukunft blicken zu können sowie von einer schöneren Welt zu träumen, in der sie nach der Neuschaffung ihres Universums einmal leben würden. Die Durchhalteaufrufe aus ihren Seelen sollten sie bei unerträglichen Lebenssituationen im menschlichen Körper von ihren traurigen Gedanken ablenken, in dem sie vorübergehend seelisch gefangen und unter Selbstzwang leben mussten.

Um ihr Leben etwas erträglicher gestalten zu können, kamen die jenseitigen erdgebundenen Fallwesen auf die Idee, ihr schicksalhaftes, leidvolles Leben im physischen Körper unreal positiv zu betrachten, denn sie wussten durch ihre Zielsetzung, weshalb sie ihr Wahnsinnsunternehmen begonnen haben und was ihnen danach möglich gewesen wäre, wenn sie durch ihre ungesetzmäßige Welt und Lebensweise erfolgreich hätten dazu beitragen können das himmlische Sein und ihre Fallwelten zu zerstören. Diese grauenvolle Vorgabe, die ihnen in ihren physischen Körpern in unzähligen Inkarnationen unsagbares Leid brachte, benötigte aber eine Unterstützung durch ein unreales positives Denken. Deshalb haben die Wesen aus dem erdgebundenen Jenseits durch die weltlich ausgerichteten medialen Menschen ihrer Wellenlänge (den Menschen ihrer gleichen Gesinnung) diese Hinweise übermittelt, um sich in allen Lebensbereichen trotz schlimmer Rückschläge und Siechtums, scheinpositiv bzw. unrealistisch auszurichten bzw. zu verhalten. Dies gelang ihnen allmählich und heute sind sie dadurch Überlebenskünstler und Überwinder der schlimmsten Tragödien und Katastrophen in dieser Welt des Grauens.

100 Wahrlich, die meisten Fallwesen in abartiger Lebensweise und mit den Programmierungen der Zerstörung betrachten das menschliche Leben nicht als wertvoll. Die Hauptsache für sie ist, es zu genießen und auszukosten, meistens auf Kosten anderer, die ihnen durch ihr Dienen dazu verhelfen. Ihr positives Denken hat keinen Bezug mehr zum himmlischen Leben und solch eine Lebensausrichtung haben sich auch die himmlischen Wanderer angeeignet bzw. von den Fallwesen übernommen. Nun leben sie unbewusst ein positives Denken mit falscher Anschauung in allen ihren Lebensbereichen und wissen nicht, dass dies die Fallwesen für ihr schweres Leben sich erdacht haben, um es einigermaßen ertragen zu können. Kann so eine „positive“ Lebensausrichtung aus der himmlischen Quelle sein?

Wahrlich, wer als gottverbundener Mensch noch glaubt so ein unreales positives Denken aus dieser Fallwelt übernehmen und ins eigene Leben einbauen zu müssen und noch dazu meint, damit gut durchs Leben zu kommen, dem sagt der Gottesgeist schon im Voraus, seine Seele wird nach diesem Leben bittere Tränen weinen, weil sie nicht mehr unterscheiden kann, ob sie in der jenseitigen Realität oder in einer Scheinwelt aus eigenen unrealen Bildern lebt.

Diese Gottesaussage wird manchem himmlischen Wanderer nicht schmecken, weil er es nicht verstehen kann, weshalb er nicht in der Lebensrealität leben soll, wo er doch offen ist für alle weltlichen positiven Neuheiten und Nachrichten. Das meint der Gottesgeist nicht, sondern das, was er aus der sichtbaren und hörbaren Realität dieser Welt in seinem Denken und Leben macht, denn das Verfälschen der negativen Realität in eine positive Gegebenheit ist der verhängnisvolle Fehler bzw. der Punkt, den der Gottesgeist versucht anzusprechen. Die Verfälschung und Zuordnung einer negativen Tatsache aus dem weltlichen Leben durch eigene Gedanken in eine positive Sicht fördert und erweitert das eingegebene unreale Bild im menschlichen und seelischen Bewusstsein genauso wie es die Fallwesen im menschlichen Körper stets tun, um sich dennoch an diesem chaotischen Leben erfreuen zu können. Dieser Selbstbetrug fördert und baut durch lebensfremde Speicherungen unreale Bilder im Oberbewusstsein auf, die sich dann in das menschliche Unter- und seelische Bewusstsein einnisten. Wenn sich der Mensch lange in einer unrealen Denk- und Lebensweise aufhielt, dann vermehren sich derartige Speicherungen so massiv darin, dass infolgedessen er und seine so belastete Seele einmal nicht mehr wissen, was real, also Wirklichkeit, oder unreal, also Unwirklichkeit ist. Die unreale Lebensbetrachtung vernebelt das menschliche Bewusstsein so sehr, dass sich dies auf das seelische Bewusstsein überträgt und sich einmal für die jenseitige Seele katastrophal auswirkt. Wenn eine Seele in mehreren Einverleibungen mit diesen ihr übertragenen Speicherungen in die menschlichen Gene in diesem Zustand gelebt hat, dann ist solch eine mit einer unrealen Lebensbetrachtung verhüllte Seele nicht mehr in der Lage ihr jenseitiges Leben zutreffend, klar und weitsichtig zu betrachten. Sie sieht in allem das Gute und Nützliche bzw. das Positive und kommt nicht darauf, dass ihr durch die unreale Lebensbetrachtung des menschlichen Lebens übel mitgespielt wurde, da sich ihr früherer Mensch von anderen täuschen ließ und ihre Vorgabe übernahm, trotz einer negativen Situation unreal positiv zu denken. Dies führte dazu, dass sie unbewusst viele Negativkräfte aus den atmosphärischen Schichten angezogen hat, die ihr das reale himmlische Leben verdeckt haben. Könnt ihr euch das vorstellen?

Wahrlich, solch ausgerichtete Seelen in den jenseitigen Bereichen kommen nicht rechtzeitig, sondern nur langsam zur Einsicht, weil sie in einer unrealen Täuschungswelt leben. Sie machen sich weiter etwas vor, da sie glauben, sie wären in der Lage alles, was ihnen negativ begegnet, positiv einzuordnen, und deshalb seien sie auf dem Inneren Weg ins Himmelreich. Welch tragischer Trugschluss vieler gottverbundener Seelen in den jenseitigen feinstofflichen Bereichen.


So ausgerichtete Menschen neigen dazu, sich ständig etwas vorzumachen und kommen nicht darauf, dass sie diejenigen sind, die andere mit ihrer positiven, selbsttäuschenden Einstellung das Leben schwer machen, da sie die ihnen aufgezeigte negative Realität sofort als Schwarzmalerei abwerten. So eingestellte gottverbundene Menschen belügen sich mit unrealen Bildern aus diesem Leben selbst und das Fazit davon ist, dass sie auch noch stolz auf ihre Denkweise sind, die ihnen angeblich die wahre Lebensfreude in dieser Welt schenkt. Das ist aber aus himmlischer Sicht eine Verkennung der wahren Lebensumstände und ein Widerspruch zur vorhandenen Realität durch ihre falsche positive Denk- und Lebensweise, doch sie kommen durch ihre Überdeckung mit unrealen Lebensbildern nicht darauf, da ihnen das Wissen zur Erkenntnis fehlt.

105 Wahrlich, darum bietet euch der Gottesgeist durch den Künder so viele Wissensneuheiten und Berichtigungen zum Nachdenken an, um aus dem falschen positiven Denken bzw. der unrealen Ausrichtung der unverbesserlichen, verirrten Fallwesen endlich herauszufinden und neu ausgerichtet zu beginnen, dann fällt es euch viel leichter euch in unsere reale himmlische Welt hineinzudenken. Es gelingt euch dann bestimmt binnen kurzer irdischer Zeit aus dem irreführenden Bild des unrealen positiven Denkens herauszukommen und realer zu denken, ohne eine unschöne negative weltliche Gegebenheit schönzureden, damit ja nichts Negatives über eure Lippen kommt. Wer sich angewöhnt hat das irdische Leben so zu sehen wie es ist, nicht wie es durch die Irreführungen nach außen geleiteter Menschen unreal scheinen soll, der ist der himmlischen Wahrheit sehr nahe gekommen, weil er sich nicht mehr blenden lässt, da ihm seine geistig weit vorangeschrittene Seele die innere Weisung hierfür gibt. Das ist es, was der Gottesgeist euch inneren Menschen in dieser Scheinwelt wünscht auf dem Inneren Weg noch zu erreichen. Wie weit seid ihr davon noch entfernt?


Manche Positivdenker begehen einen verhängnisvollen Fehler nach dem anderen, weil sie unbedingt ein positives Leben nach ihren Vorstellungen durchsetzen wollen, deshalb übertreiben sie in manchen Lebensbereichen maßlos und daraus entstehen Verdrängung und infolgedessen womöglich Kasteiung und manches abartige Verhalten, das sie immer wieder in unsagbares seelisches Leid führt, weil sie gegen das himmlische Lebensprinzip leben und keine Freude im physischen Kleid mehr haben können. Alles, was sie tun, ist durch bestimmte positive Vorgaben, die sie angeblich zum positiven himmlischen Leben führen sollen, äußerlich aufgesetzt. Doch daraus wird nichts, weil die äußeren Vorgaben nichts mit dem himmlischen Eigenschaftsleben zu tun haben, deshalb kann sie ihre verdrängende, angeblich positive Lebensweise, nicht nach innen zu ihrer Seele und zu Gott führen. Dadurch wird ihre Seele geknebelt und kann sich im menschlichen Bewusstsein nicht mehr über ihre Empfindungen und Gefühle mitteilen bzw. melden. Daraus entwickeln solche Menschen allmählich ihre neue Lebensauffassung, nämlich unter Selbstzwang ihr positives Denken durchzusetzen und das führt dazu, dass sie sich selbst vorschreiben, alles um sie herum und in dieser Welt positiv zu betrachten. In jeder negativen Gegebenheit suchen sie das Positive und finden es auch durch ihre blühende Phantasie und ihren regen Einfallsreichtum. So entstand in dieser Welt allmählich auch durch gottgläubige Menschen die Lehre vom positiven Denken immer mehr und ist nun weltweit verbreitet.

Nun sind die himmlischen Heimkehrer der Auffassung, sie müssten in allen negativen Lebensbereichen auch das Positive und Aufbauende suchen, auch wenn sie einem negativen Zustand oder Sachverhalt begegnen oder über Medienberichterstattungen etwas Negatives zu sehen und zu hören bekommen. Sie haben herausgefunden, so eingestellt lässt es sich momentan gut leben, da man unbesorgt sein kann, denn in jedem negativen weltlichen Ereignis oder Sachverhalt würde Gott ihnen auf ihrem Heimweg etwas zum tiefgründigen Nachdenken schenken, damit sie darin das aufbauende Positive aus dem himmlischen Leben finden können. Das war und ist er aber nicht, der ihnen so eine irreale und undurchführbare schwere Aufgabe übertragen hat, damit sie angeblich geistig weiter reifen und dem himmlischen Leben näherkommen. Tatsächlich waren es die tief gefallenen Wesen, die aus dem erdgebundenen Jenseits diese Welt steuern und nichts anderes im Sinn haben als nicht nur ihren gleichgesinnten Menschen aus dem Fall, sondern auch den gottgläubigen Menschen durch ihre weltlichen und religiösen Sprachrohre es schmackhaft zu machen, ihre Täuschungswelt als positiv und schön zu betrachten, auch wenn sie eine grauenvolle Welt ist.

Die erdgebundenen Fallwesen bemühen sich schon lange über die auf sie ausgerichteten medialen Menschen geistig orientierte und gläubige Menschen mit verschiedenen Falschaussagen irrezuführen, so auch mit dieser, dass in dieser Welt, angeblich aus Gottes Schaffung, das Negative bzw. das große Herzensleid der Menschen und der Natur ihm zuzuschreiben wäre, denn er hätte sie aus bestimmten Gründen so unvollkommen geschaffen und wisse am Besten, was der Mensch durch seine Schuldabtragung erleiden soll, um das wieder gutzumachen, was er in diesem und in einem früheren Leben unwissend oder bewusst falsch gemacht bzw. anderen Schaden und Leid zugefügt habe.

Mit so einer Einstellung kann der Mensch niemals die Realität des kosmischen Lebens finden oder erfassen, geschweige den Sinn seines Lebens richtig verstehen, und es ist ihm auch nicht möglich, sein Leben in Selbstverantwortung zu übernehmen. Er schwebt dadurch in der Gefahr, die eigene Lebensrealität immer mehr zu verkennen und dazu die weltliche und kosmische Übersicht ganz zu verlieren. Daraus entsteht bei diesen Menschen eine falsche Lebensauffassung und Verhaltensweise, die sie immer mehr nach außen zieht und sich zunehmend in ihrem menschlichen und seelischen Bewusstsein festsetzt. Diese Programmierungen richten die gottgläubigen Menschen immer stärker auf die Täuschungswelt aus und die Folge davon ist, dass sie und ihre Seelen nur noch auf diese Welt magnetisiert sind. Deshalb finden diese Seelen nach dem Erdenleben aus dem Irrgarten dieser Welt nicht mehr heraus und infolgedessen bleiben sie erdgebunden, auch wenn sie einmal das Himmelreich deshalb verlassen haben, um anderen zu helfen oder sich vor vielen Äonen kosmischer Zeit bzw. vor Jahrtausenden im Heilsplan inkarnierten, damit durch ihren kleinen Beitrag die himmlische Rettung auf dieser Erde vorbereitet und stattfinden kann. Wahrlich, das kann das Ergebnis der falschen Anschauung und Anwendung des positiven Denkens sein trotz eines immens großen himmlischen Wissenspotenzials der inkarnierten Seele, die dadurch überdeckt wurde und nun die geistige und himmlische Orientierung verloren hat.


110 Wenn sich wieder ein himmlisches Heilsplanwesen in den Fallwelten verirrt, dann stimmt das uns reine himmlische Lichtwesen im Herzen traurig. Wir wissen, dass viele himmlische Wesen in dieser Welt gestrandet sind und nicht mehr aus dieser Täuschungswelt herausfinden, trotz hilfreicher Bemühungen des Gottesgeistes und himmlischer Wesen.

Wir kommen an diese religiös-dogmatisch ausgerichteten und verstockten Wesen nicht mehr heran, weil sie jedes himmlische Wissen abblocken, da ihnen ihre religiöse Lehre vordergründig erscheint, und zu dieser stehen sie in ihrem festen Glauben, dass sie für ihr Seelenheil und ihre himmlische Rückkehr die richtige wäre. Deshalb finden sie nicht mehr heraus aus ihrem dunklen Verlies unrealer religiöser Eingaben, einem immens großen Speicherpotenzial aus vielen Einverleibungen in dieser Welt und auch aus den jenseitigen Religionsplaneten, und die Folge davon ist, dass sie nicht mehr imstande sind eine Wesensveränderung durchzuführen. Ihr aufgesetztes irreales positives Denken hat sie so sehr verblendet, dass sie auch im Jenseits in jedem Lebensbereich das Positive suchen, obwohl sie sich aus himmlischer Sicht dort in einem unwürdigen und demütigenden Kerkerleben befinden, wo sie keine erfreulichen Gegebenheiten mehr vorfinden und erleben. Diese selbstgefangenen religiösen Seelen sehen jede ihrer unwürdigen Lebenssituationen positiv, weil sie glauben, sie müssten auf Gottes Anweisung so zur Buße leben. Sie knien sich vor Gott nieder, den sie in ihrer Phantasie über sich schwebend vermuten und bitten ihn ihnen noch mehr Erkenntnisse zu geben, damit sie ihr eigentlich dahinvegetierendes Leben positiver einschätzen und daraus weitere Schlussfolgerungen für ihr „positives“ Denken und Handeln erkennen können, das dem himmlischen Leben entspräche.

Die bewusste Irreführung solcher gottgläubigen Seelen in den jenseitigen Bereichen durch religiöse Führer, von denen die meisten aus dem Fall stammen und hochgestellt wie der „Wolf im Schafspelz“ auftreten, wird noch so lange dauern, bis sie erkennen, dass sie sich nicht in positiven Lebensweisen aufhalten. Wenn ihnen durch einen Gedankenfunken bewusst wird, dass ihr Leben tatsächlich ein unwürdiges, nicht gottgewolltes Dahinvegetieren war und noch ist, weil sie in der falschen Anschauung lebten, in allem Negativen bzw. Schlechten das Positive suchen zu müssen, das was angeblich himmlische Wesen leben, dann erst können ihnen der Gottesgeist und die himmlischen Wesen beistehen und sie in eine neue Denk- und Lebensweise einführen, so sie sich das sehnend aus ihren Herzen wünschen. Doch bis dahin ist noch ein langer Weg, weil die Seelen erst unzählige neue Wissensbausteine dazu benötigen, um sich bewusst zu werden, weshalb sie umdenken sollten und welches unreale Wissen und welche falsche Lebensweise dazu führten, dass ihr himmlisches Wissen völlig verdeckt wurde.

Wahrlich, jede Speicherung, die gegensätzlich ist bzw. dem himmlischen Lebensprinzip nicht entspricht, verhüllt das abrufbare Speicherpotenzial im Bewusstsein eines einst reinen himmlischen Wesens immer mehr, dadurch kommt es nicht mehr an dieses heran und infolgedessen wird die Unwissenheit des Wesens über das himmlische Eigenschaftsleben immer größer. Darum können solche Wesen in den niedrig schwingenden jenseitigen Bereichen aus ihren Lichtpartikeln, worin sich himmlische Evolutionsspeicherungen und viele weitere wegweisende Informationen aus der unerschöpflichen Quelle Gottes befinden, keine gesetzmäßigen himmlischen Speicherungen mehr abrufen. Deswegen haben diese jenseitigen Seelen die größten Schwierigkeiten damit eine Lebensweise in himmlischer Ausrichtung richtig einzuordnen.

Oft überlegen sie und suchen nach einer Erklärung für eine irdische oder jenseitige Gegebenheit, da sie nicht wissen, wie sie diese einordnen sollen, himmlisch oder gegensätzlich. Dies ergeht ihnen ebenso bei einer Verhaltensweise, die sie aus dem menschlichen Leben zur Speicherung übernommen haben, weil sie aus ihrem Bewusstsein keine zutreffende bzw. zufriedenstellende Antwort dafür erhalten. Da sie die feste Absicht haben ins himmlische Sein zurückzukehren, jedoch völlig überdeckt sind mit einem religiösen Lehrwissen, kommen sie in Situationen, wo sie ratlos sind, denn sie sind unsicher und wissen nicht, ob sie gerade gesetzmäßig bzw. positiv denken oder sich verhalten oder ob dies negativ sei bzw. einer Ungesetzmäßigkeit zuzuordnen wäre. Solche überdeckte, gläubige jenseitige Seelen orientieren sich immer mehr nach außen anstatt wie früher im himmlischen Sein sich nach innen zu wenden. Das ist tragisch für sie.

115 Als sie noch in den himmlischen Welten lebten und sich vorübergehend auf einem Evolutionsplaneten aufhielten, kamen sie ab und zu in eine Situation, wie z.B. bei einer Planung, Schaffung, einem Verhalten oder Sonstigem, wo sie sich nicht ganz sicher waren, ob dies der neu zu erschließenden Eigenschaft genau entsprach, deshalb wandten sie sich nach innen und übergaben ihre Frage zuerst dem abrufbaren Speicherpotenzial ihres Bewusstseins. Doch die Evolutionsneulinge können in der Anfangsphase ihres Planetenlebens deutliche Bilderaussagen aus ihrem Speicherpotenzial noch nicht abrufen, da die von ihnen angestrebte Evolutionseigenschaft durch die erst beginnende Verwirklichung in ihnen noch nicht voll ausgereift ist, deshalb können ein oder mehrere Partikel ihres Lichtkörpers die benötigte Information nicht deutlich und umfassend freigeben. Aufgrund dessen wenden sie sich herzlich an die Ich Bin-Gottheit in ihrem Lebenskern. Sie weist sie nur so weit in die Evolutionsgesetzmäßigkeit ein, wie sie imstande sind diese zu erfassen und darüber hinaus nicht. Wenn die Evolutionswesen aus ihrem Bewusstsein etwas nicht verstehen können oder noch eine Unsicherheit aufweisen, dann erhalten sie von der Ich Bin-Gottheit eine liebevolle Antwort, die ihnen weiterhilft, z.B. ihre Planung zu Ende zu führen oder bei einer Schaffung voranzukommen oder ein neu zu erschließendes Eigenschaftsverhalten richtig anzuwenden. So ist es im himmlischen Sein, jedoch bei den belasteten jenseitigen Seelen völlig anders, weil sie kaum oder keinen Zugang zu ihrem Lebenskern durch ihre niedrige Schwingung haben und deswegen auch keine Frage von der Ich Bin-Gottheit beantwortet erhalten können. Meistens aber sind die religiösen Seelen so sehr nach außen geführt, dass sie über den inneren Gottesgeist kein Wissen mehr haben, da ihre nach außen geführte Lebensweise ihr früheres Speicherpotenzial des unpersönlichen Lebens völlig zugedeckt hat. Und so sind sie nur noch äußere Gottgläubige, wie es unzählige Wesen in den jenseitigen Fallbereichen und auch viele Menschen auf dieser Erde sind.

Diese gottverbundenen Seelen, die durch viele Gegensätze völlig nach außen geführt wurden, glauben, dass das Wesen Gott irgendwo äußerlich im Kosmos schweben würde oder nehmen an, weil sie religiös noch gebunden sind, sein Geist müsse sich unsichtbar vornehmlich in einem Gebetshaus aufhalten, dort sie immer wieder nach Anweisung ihrer religiösen Führer zu einer Messe hingehen. Da Gott, den sie sich als ein männliches Wesen vorstellen - tatsächlich aber keine Gestalt im himmlischen Sein hat -, für sie momentan unerreichbar ist, deshalb nehmen sie die Hilfe von religiösen Führern, angeblich die Vertreter Gottes und anderen religiös Befugten, an, die sie mit unrealem Wissen belehren. So weit vom Himmelreich abgetriebene Wesen können nicht mehr unterscheiden, ob ihre Lebensweise richtig oder falsch ist, deshalb leben sie nur im Gottesglauben weiter, der aber aus ihrer Unwissenheit über das himmlische Leben entstand. Diese jenseitigen Wesen sind zu bedauern, weil sie an kein neues Wissen mehr herankommen und deshalb ist es für sie sehr schwer umzudenken.

Wahrlich, so verhüllte Wesen finden in den jenseitigen Bereichen auf einem Religionsplaneten keine Möglichkeit mehr zum Umdenken bzw. sich auf die himmlische Realität neu auszurichten, weil sie von den religiösen Führern bzw. geistigen Meistern auf den Planeten abgeschottet leben müssen, denn diese lassen die himmlischen Wesen nicht an sich heran. Die führenden hochmütigen Wesen sehen sich selbst als religiöse Herrscher oder Lehrmeister ihres religiösen Fachs, um angeblich nach göttlicher Befugnis andere zu belehren und zu führen. Tatsächlich aber entziehen diese eingebildeten Wesen den ihnen religiös Unterwürfigen die Lebenskräfte, weil sie durch ihr langes und ungesetzliches Fallleben keine seelischen Energievorräte mehr haben. Darum brauchen sie die von ihnen abhängig gemachten untertänigen Wesen auf ihren dunklen Planeten stets in ihrer Nähe. Könnt ihr euch diese jenseitige Tragik schon vorstellen?

Vielleicht könnt ihr nun daraus erkennen, welch große Mühen manche gottgläubige und auch irregeführte innere Menschen einmal mit ihren Seelen in den jenseitigen Bereichen auf sich nehmen müssen, wenn sie in allen menschlichen Situationen und weltlichen Dingen weiterhin glauben etwas Positives sehen bzw. entdecken zu müssen, obwohl diese eine negative Ausrichtung haben und von den Fallwesen nur zu dem Zweck geschaffen wurden, um ihre himmlische Herkunft und Lebensspeicherungen zu untergraben bzw. mit unrealen, himmlisch fernen Verhaltensweisen und falschem Wissen völlig zu überdecken.


Wer nur positiv denkt und auch sein Leben in dieser Weise betrachtet, der sieht bald die negative Realität nicht mehr. Sollte ihm etwas Negatives in dieser Welt durch Vortäuschungen böswilliger Menschen begegnen oder Schlimmes zustoßen, dann versucht er dies positiv einzuordnen und glaubt, Gott gäbe ihm dadurch die Gelegenheit zur Selbsterkenntnis und Wiedergutmachung. Er glaubt durch ein irreführendes Wissen, er müsse das erleiden, was er einmal selbst verursacht hat, weil er es nicht rechtzeitig erkannt und bereut hat. Hat er sich dies reumütig eingestanden und Gott um Verzeihung gebeten, dann glaubt er ein für allemal frei von seiner Schuld zu sein, obwohl er von dieser nichts weiß.

120 Aus himmlischer Sicht besteht für ein schicksalhaftes Ereignis meistens kein gleiches oder ähnliches Vergehen. Trotzdem glauben viele religiös oder geistig ausgerichtete Menschen, wenn sie von einem schweren Schicksal getroffen wurden, dass dies ihre schlechte Saat gewesen sein müsste und sie deshalb diese als bittere Ernte erlebten oder noch zu tragen hätten. Wenn einem Menschen etwas Schlimmes passiert, dann können dafür viele verschiedene Gründe und Ursachen vorliegen, woran er aber keine Schuld hat, oder andere haben dies aus Unachtsamkeit oder Böswilligkeit verursacht. Darum stimmt die folgende Aussage nicht: „Gleiches wird mit Gleichem vergolten“ oder „was du säst wirst du ernten“. Diese Auslegung hat nichts mit der kosmischen Realität in den Fallbereichen zu tun und schon gar nicht mit den himmlischen Lebensgesetzen. Leider haben geistig ausgerichtete Menschen diese falsche Auslegung kosmischer Gesetzmäßigkeiten von anderen übernommen und richten sich nun stets danach. Die Folgen daraus sind verheerend, weil sie durch die irrealen Speicherungen davon überzeugt sind, sie wären an allem schuld, das ihnen ungenehm begegnet bzw. was sie erleben müssen.

Wenn ein gottgläubiger Mensch so illusorisch eingestellt ist, dann glaubt er nach einem Schicksalsschlag, er hätte durch seine Abtragung nun etwas Positives hinter sich gebracht und ist Gott dafür dankbar, dass er dies zugelassen hat. Er glaubt zudem freudig, dass er durch seine Abtragung, herzliche Reue und Vergebungsbitte, nun seelisch frei von seiner Schuld sei. Doch tatsächlich ist er einer falschen Aussage geistig orientierter, gläubiger Menschen auf den Leim gegangen, die durch hinterlistige Fallwesen im Schafspelz selbst irregeführt werden und glauben, Gott führe die heimkehrwilligen Menschen auf diese Weise zur schnelleren Seelenreinigung und Heimkehr. Das würde aus ihrer unrealen Sicht bedeuten, Gott wäre ein grausamer Herrscher im Himmelreich, der die unbeugsamen, abgefallenen Wesen durch eine kurze, schmerzliche Zulassung oder durch eine langwierige leidvolle Abtragung züchtigen würde, damit sie sich besinnen und ein Gesetzesvergehen, das ihnen nicht bekannt ist, herzlich bereuen. Aus himmlischer Sicht ist dies eine Tragik, wie sich die abgefallenen gottgläubigen Menschen und jenseitigen Wesen von unlogischem und irrealem Wissen täuschen lassen, und dies nimmt kein Ende bei ihnen, weil sie das reale himmlische Leben jeden Tag mehr mit unrealen Wissensspeicherungen zudecken.

Wahrlich, wer so etwas unserer geliebten, herzlich mitfühlenden Ich Bin-Gottheit in der himmlischen Urzentralsonne zutraut, der ist vom himmlischen Lebensprinzip noch weit entfernt. Er kann die realistische Ausrichtung der himmlischen Wesen von innen noch nicht erspüren, darum orientiert er sich an dem Wissen, das die hinterlistigen Fallwesen den religiös orientierten Menschen vorgegeben haben um es blind zu glauben. Das führt dazu, dass er ein unreales Bild vom himmlischen Leben bekommt, so wie es die Fallwesen für sich wollten, um sich vom inneren Gott abzuwenden, denn nur mit dieser unrealen Vorstellung vom himmlischen Liebegeist werden der Mensch und auch seine Seele daran gehindert herzlich zu ihm zu kommen. Dadurch wandelt sich die herzliche innere Zuwendung zu Gott in eine herzenskalte Verstandeskommunikation. Das haben die Fallwesen bei unzähligen Gottgläubigen in dieser Welt und auch in den jenseitigen Bereichen durch ihre hinterlistige Beeinflussung bewirkt und auch erreicht. Was das für diese äußerlich auf Gott ausgerichteten Wesen wirklich bedeutet, das kann sich ein Mensch ohne Einblick in die jenseitigen Welten nicht vorstellen.


Darum bittet euch der Gottesgeist euch von der „Zulassung Gottes“ und „Schuldabtragung“ endlich zu befreien, denn diese Aussagen sind unreal und können niemals mit den herzlich ausgelegten himmlischen Lebensgesetzen übereinstimmen.

Tatsächlich stammen sie von den widerspenstigen Fallwesen, die sich diese ausgedacht haben, damit gottgläubige Menschen und Seelen sich vor Gott fürchten, ihre herzliche innere Kommunikation mit ihm aufgeben und sich später ganz von ihm abwenden. So manch eine unschöne Verhaltensweise oder Schaffung haben sie ihm angedichtet, die aus ihrer abartigen Phantasie stammt.

125 Das war für den Gottesgeist eine Gelegenheit in diesem Botschaftsteil etwas richtig stellen zu können, weil noch so viele gottgläubige und auch innere Menschen eine falsche Gottesanschauung haben und sich selbstständig nicht mehr daraus befreien können, da sie kein Wissen hierzu haben um es zu korrigieren. Nun haben sie die Möglichkeit dazu, so sie die göttliche Aufklärung annehmen wollen.



Wenn gottgläubige Menschen stets zwanghaft versuchen positiv zu denken und danach leben wollen, dann geraten sie oft in eine selbstgeschaffene Verunsicherung oder Verlegenheit, vor allem dann, wenn sie von nahestehenden Menschen darauf aufmerksam gemacht werden mit dem ernsten Hinweis, ihre falsche positive Anschauung z.B. eines heuchlerischen Betrügers oder arglistigen Schmeichlers oder eingebildeten, unehrlichen Menschen, zum Selbstschutz zu überdenken. Doch wenn sie sich sehr mit ihrem unrealen positiven Denken umhüllt haben, dann ist ihnen der Zugang zur Realität versperrt und sie kommen nicht mehr darauf, dass sie Menschen falsch einschätzen. Manche streiten diese Tatsache ab, vor allem wenn sie sich noch sehr wichtig nehmen bzw. mit Hochmut sehr belastet sind. Den Hinweis aber wollen sie nicht so einfach stehen lassen, denn sie sehen sich in ihrer Voreingenommenheit ohne diesen Fehler und glauben, der andere müsste sich täuschen. Da sie sich irrtümlich im realen Licht leben sehen, finden sie so einen Fehlerhinweis als eine Beleidigung oder Verletzung, deshalb versuchen sie redegewandt um ihr vermeintliches Recht erbittert zu kämpfen und lösen dadurch Unfrieden aus. Durch ihren Starrsinn bzw. ihre Auflehnung verwickeln sie gutmütige und selbstehrliche Menschen, die ihnen aus ihrem Inneren heraus z.B. einen Selbsterkenntnishinweis zum Selbstschutz angeboten haben, in unschöne Auseinandersetzungen, in denen sie dann auch noch lautstark anfangen zu diskutieren. Schon bei einem aus himmlischer Sicht berechtigten ernsten Hinweis, der sie z.B. auf ihre ungerechtfertigte finanzielle Unterstützung oder falsche positive Anschauung eines ihnen nahestehenden eitlen, selbstgefälligen und verschwenderischen Menschen aufmerksam machen sollte, den sie schon lange wegen ihrer aufgesetzten rosaroten Brille der Schönfärberei verkennen bzw. falsch einschätzen, bringt sie in große Erregung. Diese Menschen sind zu bedauern, denn sie versuchen sich selbst zu erkennen, jedoch mehr oberflächlich, nur aus ihrem Verstand, deshalb vergessen sie ihre aufgesetzte rosarote Brille für immer abzusetzen. Die Folge davon ist, dass sie unehrliche, nichtsnutzige und arglistige Menschen stets ins gute Licht stellen, deshalb kommen sie bei ihrem Vorhaben der Selbsterkenntnis keinen Schritt weiter. Dadurch leben sie nur in der Absicht, jedoch nicht in der Verwirklichung ihres himmlischen Wissens. Die weiteren Folgen davon sind, dass sie durch die falsche Einschätzung von Menschen leicht getäuscht werden können und deswegen nicht selten große Nachteile im Leben hinnehmen müssen. Wenn sie wieder einmal auf einen Heuchler oder Betrüger hereingefallen sind, dann bedauern sie sich selbst und kommen nicht darauf, dass sie durch die falsche positive Betrachtung der Menschen oder falsche Einschätzung einer Lebenssituation es sich selbst zuzuschreiben haben bzw. der Verursacher ihrer misslichen Lage sind.

Sie haben sich angewöhnt die Hinweise anderer auf eines ihres Fehlverhaltens als schmähliche Vorhaltungen oder niederträchtige Verletzungen zu bewerten und sind ihnen deswegen böse, da ihre hochmütigen Speicherungen zu ihnen sprechen, dass sie sich dies nicht bieten lassen sollten. Für eine Zwistigkeit bzw. einen unschönen Wortwechsel suchen sie die Schuld immer bei dem anderen und denken krampfhaft darüber nach, wo dieser bei einer Lebensweise oder in seinen Worten ungesetzmäßig daneben liegen würde. Haben sie etwas gefunden, das aber mit ihrem falschen Verhalten nichts zu tun hat, dann glauben sie, ihm ein Denkzettel verpassen zu müssen und sie hätten gegen ihn nun ein Druckmittel in der Hand, um ihn weich zu machen. Wenn sie das geschafft haben, dann meinen sie, es wäre ihnen gelungen die vermeintliche Verleumdung abzuwehren und nun fühlen sie sich gestärkt bzw. glauben durch ihren irrtümlich vermuteten Erfolg ihr Selbstbewusstsein wieder ins rechte Licht gerückt zu haben. Dies erzählen sie auch befreundeten Menschen, damit ihr angekratztes Ansehen bei ihnen richtig gestellt werden soll. Doch aus himmlischer Sicht sind sie nicht in der Lage sich eine Ungesetzmäßigkeit bzw. einen Fehler einzugestehen bzw. offen zuzugeben, und das ist bitter für sie, weil sie dadurch keinen Schritt auf dem Inneren Weg vorankommen, obwohl das ihre Absicht ist.

Solchen voreingenommenen und sich selbst bedauernden Menschen kann der Gottesgeist nicht helfen, weil sie ihre falsche Lebensausrichtung verkennen und entsprechend dieser Tatsache wollen sie keine neuen Selbsterkenntnishinweise annehmen, geschweige sich umorientieren auf die Realität des irdischen und kosmischen Lebens. Dafür denken und reden sie lieber über jene Menschen schlecht, die ihre unreale Lebensanschauung wieder einmal kritisiert und aufgedeckt haben. Sie drehen und wenden sich geistig im Kreis und die Folge davon ist, sie gewinnen keine größere geistige Übersicht über ihr Leben und deshalb betrachten sie die Menschen und ihre Lebenssituationen weiter durch ihre aufgesetzte rosarote Brille des falschen positiven Denkens. Dadurch verharmlosen sie ihre Fehler und Schwächen und sehen sich dafür im rechten Licht. Diese Verharmlosung führt dazu, dass sie gefährliche Lebenssituationen falsch einschätzen und dadurch geschieht ihnen viel Leid. Das sind die Folgen ihrer falschen Anschauung und Anwendung des positiven Denkens und eitlen Selbstüberschätzung.



In dieser Welt der Täuschungen wird psychisch Kranken oft geraten ihre Lebenslage, die für sie durch äußere Umstände unerträglich wurde, positiv zu betrachten. Auf Anraten der Therapeuten sollten sie ihre missliche Lebenssituation deshalb positiv bewerten, damit sie von der gegebenen negativen äußeren Realität in ihren Gedanken wegkommen. Wer so etwas nachvollzieht, der begibt sich in ein Phantasiegebilde und das Ergebnis davon ist, dass er nicht mehr in der Realität lebt. Er bekommt zwar von den niederdrückenden traurigen Gedanken seines schicksalhaften Lebens vorübergehend einen gewissen Abstand, doch die Folgen davon sind für den Menschen verhängnisvoll, weil er einmal nicht mehr unterscheiden kann, ob er im realen oder unrealen Leben steht. Diese irregeführten Menschen mit einer seelischen Erschütterung benötigen dann psychiatrische Beratungen und werden außerdem durch Medikamente mit großen Nebenwirkungen behandelt. Das Ergebnis davon ist, dass sie dann durch Schädigungen der Gehirnzellen nicht mehr in der Lage sind ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen, darum sind sie stets auf Betreuer angewiesen, die versuchen ihnen zu helfen. Doch manchmal sind sie ratlos, weil der traumatisierte Mensch seine Lebenssituation nicht mehr real erkennen kann und deshalb unselbstständig bleibt. Das ist oftmals das Ergebnis einer falschen Beratung eines geistig unwissenden Therapeuten, der selbst auf das unreale positive Denken ausgerichtet lebt. Psychisch Kranke, die keine eigene Lebensstandfestigkeit mehr haben und depressiv sind, sind sehr gefährdet, wenn sie ihr Leben und das ihrer Mitmenschen, mit denen sie aus verschiedenen Gründen schwere Konfrontationen hatten, schönfärben, obwohl dies nicht schön ist. Eines Tages wissen sie dann nicht mehr was sie leben. Ihr Bewusstsein ist durch das unreale Denken bzw. ihre falsche Anschauung so vernebelt, dass sie bis zum Lebensende in einer selbstgeschaffenen, sich täuschenden Illusionswelt und seelischen Erschütterung dahinvegetieren.

130 So eine traumatisierte Seele, die die Merkmale ihres Menschen als Speicherung ins Jenseits mitnahm, kann der Gottesgeist nicht ansprechen, weil die übernommene menschliche Bewusstseinstrübung auch ihr Denken erschwert, genauso, wie es vormals ihrem Menschen erging, dem Medikamente verordnet wurden, um seine angeblich falsche negative Lebensanschauung zu neutralisieren und auf eine positive zu korrigieren. Genauso wie sie einverleibt im menschlichen Leben zuletzt lebte, wandelt sie im erdgebundenen Jenseits ohne Lebensfreude apathisch bzw. interesselos umher. Sie sucht diese Menschen wieder an dem Ort auf, wo sie sich früher gerne aufhielt und erkennt nicht, dass sie keinen physischen Körper mehr hat, weil ihr dazu das Wissen und die Aufklärung zu menschlicher Zeit fehlten. Nun schreitet sie durch ihre menschlichen Programmierungen wieder dorthin um Hilfe zu erhalten, wo sie einst im Menschenkleid von einem Therapeuten behandelt wurde, weil sie glaubt, sie befände sich noch im Zustand einer psychischen Erkrankung. Nach längerer Anwesenheit in seiner Nähe versucht sie ihn anzusprechen und ihm Fragen zu stellen, doch er reagiert nicht. Sie glaubt, er hätte kein Interesse daran sich mit ihr abzugeben, weil er sie vermeintlich überheblich und unbeachtet stehen lässt, deshalb wendet sie sich von ihm wieder ab und will von ihm nichts mehr wissen. Das Fazit davon ist, dass sie sich blind in der Nähe von bekannten Menschen weiter aufhält und lange dazu braucht, bis sie erkennt, wo und wie sie wirklich lebt. Bei manchen so traumatisierten Seelen dauert dieser Zustand sogar viele Äonen, bis sie durch ein äußeres Ereignis langsam die Rückerinnerung ihres früheren Bewusstseinswissens vor der Inkarnation wieder finden.

Daraus seht ihr, wie schwer es für den Gottesgeist und die himmlischen Wesen ist einen Menschen oder eine jenseitige Seele aus ihren selbstgeschaffenen Scheinwelten herauszuführen.



Wahrlich, Positivdenker haben es schwer ihre ungesetzmäßige negative Lebensweise zu erkennen und deshalb können sie sich ihre Fehler nicht eingestehen. Diese Menschen neigen dazu, sich als positiv ausgerichteten Menschen zu sehen und daraus ziehen sie für ihre positive Lebensweise stets neue Schlüsse. Sie sind nicht bereit eine objektive, reale negative Darstellung anderer zuzulassen, weil sie die Wirklichkeit nicht sehen wollen oder schon nicht mehr sehen können. Manche erkennen schon mehrere negative Wesenszüge bei nahestehenden Menschen, die jedoch einen selbstehrlichen Menschen abstoßen müssten, das heißt, er würde mit so einem Menschen keinen Umgang haben wollen. Da die Positivdenker glauben, diese negativ ausgerichteten, egoistischen Menschen könnten ihnen einmal in einer Notlage behilflich sein, halten sie zu ihnen einen regen Kontakt, um sie nicht zu verlieren. Sie haben sich angewöhnt bei unwürdigen Menschen deren schlimme negative Wesenszüge wegzudenken und dafür sich einen oder mehrere gute bzw. positive Wesenszüge zu merken. Mit diesen reimen sie sich ein unreales positives Bild von ihnen zusammen. Das Abwegige daran ist, dass sie dann die erfundene und unreale Personenbeschreibung an befreundete Menschen weitergeben, damit auch diese ihn positiv sehen. Das ist Selbstbetrug und auch Vortäuschung falscher Tatsachen bei anderen, deswegen belasten sich solche Menschen zunehmend mit den unrealen Eingaben und überdecken damit die himmlische Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit des reinen Wesens, das sie einmal waren. Dieser verkannte Wesenszug eines Menschen treibt sie immer mehr in die Falschheit, aus der sie einmal nur sehr schwer herausfinden können, denn sich selbst ihre Falschheit eingestehen zu müssen, das ist für diese Menschen, die vorgeben, sie wären auf dem Inneren Weg in ihre Lichtheimat, ein schwerer Schlag und Verlust ihrer sich wichtig nehmenden Persönlichkeit.

Wahrlich, so eine unrealistisch erdachte menschliche Lebensanschauung hat nichts mit einem realen, positiv ausgerichteten himmlischen Gesetzesleben gemeinsam. Deshalb werden von den Positivdenkern egoistische und stolze Menschen nicht durchschaut, die auf ihren Vorteil ausgerichtet leben. Oft wird ein Positivdenker von den Egoisten und Heuchlern nur benutzt, weil diese genau wissen, er ist leicht zu täuschen und sie bekommen ihn mit schmeichelnden Worten auf ihre Seite, damit er sie mit Gegenständen oder finanziell unterstützt, auch wenn sie eigennützig und in der Verschwendung leben. Solche Positivdenker leben außerhalb der Realität und die Folgen sind katastrophal für ihr und auch für deren Leben, die mit ihnen zusammenleben. Sie glauben, sie müssten ihr aufgesetztes, jedoch falsches positives Bild von liebgewonnenen Menschen verteidigen, wenn sie merken, jemand versucht ihnen dieses unreale Bild zurechtzurücken. Sie sind nicht in der Lage über sich nachzudenken, weil sie von sich voreingenommen glauben, sie wären mit ihrem positiven Denken im Recht und der andere wäre ein Schwarzmaler und würde alles nur als schlecht betrachten und beurteilen. Obwohl er mit seiner Einschätzung einer Lebenssituation oder eines Menschen richtig liegt, wirft ihm der so genannte Positivdenker vor, er befände sich nicht auf dem Inneren Weg, weil er nur Negatives sähe und davon spricht. So weit von der Lebensrealität entfernte gottverbundene Menschen müssen mit vielen Nachteilen und Verdruss in ihrem Leben rechnen, weil sie ihre eigene und ebenso die Lebenssituation anderer stets falsch einschätzen und deshalb gerne von Heuchlern ausgenutzt werden, obwohl es ihnen durch ihren Umgang mit ihnen und ihrem Wissen über ihr unschönes Verhalten einleuchten müsste, mit wem sie es zu tun haben. Ihre festgefahrene Meinung, jeden Menschen positiv betrachten zu müssen, auch wenn er stets gegen die himmlischen Gesetze verstößt, bringt sie in schlimme Konflikte und auch Nachteile, die aber nicht sein bräuchten, wenn sie endlich von ihrer starren Haltung des unrealen positiven Denkens abkommen würden. Doch das wollen sie im Moment noch nicht, weil ihre Denk- und Lebensweise es nicht zulässt umzudenken, um in eine reale Anschauung zu wechseln.

Wahrlich, mit so einem Menschen zusammenzuleben ist schwer, weil er wegen seiner aufgesetzten Brille der Schönfärberei alles abstreitet was real ist. Darum rät der Gottesgeist diesen so belasteten Menschen, wenn sie glauben auf dem Inneren Weg zu sein, bei einer Anschauung und Einschätzung einer weltlichen Lebenssituation und auch von Menschen ihre Brille der Schönfärberei abzulegen, denn sonst erhalten sie eine traurige Lebenssituation nach der anderen, die sie aber nicht wollen. Aus himmlischer Sicht ist das verständlich, weil ihre Partner stets befürchten müssen, von ihnen in schlimme Auseinandersetzungen verwickelt zu werden, da sie alles schönreden, das aber der wahren Gegebenheit nicht entspricht. Solche Menschen sollten auf Anraten des Gottesgeistes, so sie sich nicht verändern möchten, länger alleine leben, um vorurteilsfrei, intensiv und selbstehrlich an ihrer falschen positiven Lebensanschauung zu arbeiten. Das Alleinsein ist in dieser Welt nicht einfach, das weiß der Gottesgeist, doch diese Phase kann ihnen durch diese aufklärende Botschaft dazu verhelfen zu einer neuen Lebensauffassung zu kommen, die der realen stückweise näher kommt. Das ist eine Empfehlung des Gottesgeistes an die belasteten gottgläubigen Menschen, die wegen ihren unrealen Lebensanschauungen schon viel Verdruss in ihren Partnerschaften hervorgerufen haben, aber uneinsichtig immer noch glauben, ihre Partner wären die Verursacher der Meinungsauseinandersetzungen, obwohl sie selbst es waren durch ihre falschen positiven Haltungen.

135 Das ist wahrlich nicht der Innere Weg für himmlische Wanderer.


Ein Mensch auf dem Inneren Weg sollte selbstehrlich sein und dazu die himmlische Demut in sein Leben einbeziehen, dann ist er für jeden Fehlerhinweis dankbar und wird nicht viel darüber reden. Solch ein ausgerichteter Mensch macht sich und auch anderen nichts vor. Er wird auch nicht eine irreführende unreale positive Lebensanschauung anwenden wollen und auch nicht eine negative Gegebenheit einfach wegzudenken oder schönzureden versuchen, da seine Selbstehrlichkeit und Aufrichtigkeit es nicht zulassen. Wenn er auf einen Fehler angesprochen wird, dann versucht er nach dem Grund dafür zu suchen. So er bei sich diesen mit der göttlichen inneren Hilfe erkannt hat, dann gibt er den sich selbst eingestandenen Fehler bei den Menschen, die ihn darauf angesprochen haben, offen zu ohne sich dafür zu schämen, weil er weiß, dass jeder Mensch in dieser ungesetzmäßigen Welt mit himmlisch fremden Wesenszügen und Verhaltensweisen mehr oder weniger belastet ist. Auch wird er nie versuchen einen Fehler abzustreiten, auch wenn er glaubt, die Kritik wäre unberechtigt. Er wird trotzdem zu dem anderen, der ihm den Fehler aufzeigte, sagen er werde in der Stille mit Gott diesen Hinweis intensiv beleuchten, denn es kann sein, dass er von einer falschen Voraussetzung und Denkweise ausgegangen ist und ihm deshalb dieser Fehler bzw. sein falsches Verhalten bisher nicht aufgefallen ist. Ein so eingestellter, ruhiger und demütiger Mensch, der sich nicht mehr wichtig nimmt, wird auch keinen Grund finden mit jemand wegen eines berechtigten oder unberechtigten Fehlerhinweises zu streiten, weil seine innere Ausrichtung, nämlich mit Gott kommunizieren zu wollen, dies nicht zulässt. Er ist friedvoll eingestellt und bevorzugt die innere und ebenso die äußere Harmonie in seiner Lebensumgebung. Auch wird er sich hüten einen Fehlerhinweis als eine Unterstellung zu betrachten, weil er gelernt hat, immer dankbar für Hinweise zu sein, die ihm durch seine von Fehlern immer mehr entbundene Seele dazu verhelfen geistig schneller zu wachsen. Er spürt ihre innere Freude, wenn er wieder einer jahrelang begangenen Ungesetzmäßigkeit einsichtig wurde und diese mit der inneren Überwindungskraft Gottes für immer abgestellt hat bzw. nicht mehr in sein Leben miteinbezieht. Er wird auch nicht den Fehler machen anderen eine unberechtigte Ungesetzmäßigkeit zu unterstellen, weil er aus der eigenen Erfahrung weiß, was es heißt, wenn jemand über ihn die Unwahrheit spricht, obwohl er eine aufrichtige Lebensweise führt. Auch weiß er, dass er kein Schwarzmaler ist, wenn er die weltlichen negativen Gegebenheiten aus neutraler Sicht betrachtet, die er mit seinem Wissen aus der himmlischen Quelle und seinen Lebenserfahrungen verknüpft. So betrachtet er auch die Menschen, gleich um welche es sich handelt. So ein realer Betrachter der weltlichen Geschehnisse und der menschlichen Willkür wird nicht in den Irrtum verfallen sich durch verfälschte Anschauungen, die von den Positivdenkern als vermeintlich positiv betrachtet werden, das Leben schwer zu machen. Er wird darüber nur das sprechen, was ihm gerade auffiel in der Welt oder bei den Menschen, die mit ihm leben oder denen er täglich oder nach längerer Zeit wieder begegnet.

Wahrlich, so eine Ausrichtung eines Menschen gibt Zeugnis davon, dass er sich auf dem Inneren Weg ins Himmelreich befindet. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht auf dem Inneren Weg. Er wird von den himmlischen Wesen auch als der Weg der Selbstüberwindungen ohne Fanatismus genannt, auf dem ein innerer Mensch oder eine nach innen ausgerichtete Seele Schritt für Schritt dem himmlischen Leben entgegenschreitet.

Habt ihr gottgläubigen oder schon inneren Menschen verstanden, was der Innere Weg wirklich heißt oder habt ihr eine andere Art gefunden wieder ins Himmelreich zurückzukehren?

Wenn ihr glaubt eine andere Art gefunden zu haben, dann fragt euch bitte, wie weit ihr noch von der Anwendung der Hinweise, die euch der Gottesgeist zur selbstehrlichen Prüfung angeboten hat, entfernt seid. Daran könnt ihr euch messen und erkennen, ob ihr euch wirklich schon auf dem Inneren Weg befindet oder nur davon redet und euch und anderen etwas vormacht.


140 Wahrlich, selbstehrliche innere Menschen wissen wie es um diese Welt und die Menschen bestellt ist. Sie sehnen sich danach wieder in höheren, lichtvollen Welten leben zu können, wo keine hochmütigen, rechthaberischen und streitsüchtigen Wesen neben ihnen leben und auch keine Täuscher, die zwar vorgeben, ihren Inneren Weg entsprechend ihres himmlischen Wissens zu gehen, dabei aber vergessen sich im Spiegel der Selbsterkenntnis zu erkennen. Dafür beraten sie lieber andere aus ihrem kühlen Verstand wie sie positiv leben sollen. Diese Menschen ohne Verwirklichung ihres immensen Wissens sind kühle Kopfdenker statt feinfühlige Herzensdenker. Sie sind damit noch schwer belastet und werden mit ihren so eingestellten Seelen in den jenseitigen Bereichen noch lange im Trugschluss der Selbsttäuschung leben. Ihnen rät der Gottesgeist heute, wenn sie sich von ihm angesprochen fühlen, endlich ihr unreales positives Denken mit diesem Wissen aus der himmlischen Quelle zu überdenken und es richtig zu stellen bzw. damit aufzuhören sich mit ihrem falschen positiven Denken etwas vorzumachen. Wer in dieser unrealen Welt der tief gefallenen Wesen nach dem Positiven sucht, der findet es nur bedingt, da in der Natur hierzu nur wenige Ansätze zu finden sind. Aber es bleibt aus himmlischer Sicht nur bei Ansätzen. Ansonsten ist das menschliche Leben für eine Seele, die in einem materiellen Körper zeitbegrenzt wohnt, eine irreführende Gegebenheit, die dem himmlischen Lebensprinzip total widerspricht und deshalb nicht positiv sein kann. Oder seht ihr Positivdenker es anders und betrachtet das Leben des Menschen, der schon ab der schmerzvollen Geburt bis zum leidvollen Hinscheiden oftmals sehr schlimme Phasen überstehen muss, als etwas Positives und besonders Schönes?

Wahrlich, wenn ihr unsere himmlische Sicht hättet und euer menschliches Leben in einem zweiten, begrenzten Körper sehen würdet, dann kämet ihr aus der Traurigkeit nicht so schnell heraus. Das ist die Tatsache für himmlische Wesen. Vielleicht wollt ihr dies aber schönreden und das menschliche Leben als sehr nützlich auf eurem himmlischen Heimweg sehen, doch inwieweit dies der Fall ist, das hängt von euch selbst ab. Wer aber die rosarote Brille der Beschönigung bzw. des unrealen positiven Denkens aufhat, der kann nicht viel Unschönes oder Böses am menschlichen Leben erkennen. Er sieht das irdische Leben nur in bunten Farben und schöner Pracht, doch das Grauenhafte und Beklemmende daran sieht er nicht, weil er die Brille des unrealen positiven Denkens nicht abnehmen möchte. Das ist sein gutes Recht, wenn er die Realität nicht sehen oder sie nicht wahrhaben will, doch er kann nicht sagen, er befände sich damit auf dem Inneren Weg in seine Lichtheimat.

Was wollt ihr nun tun, ihr irregeleiteten Positivdenker, mit diesem Wissen aus der himmlischen Quelle Gottes?

Wahrlich, wer aber bereit ist seine aufgesetzte rosarote Brille, die sein Bewusstsein mit irrealen Bildern verfärbt hat, abzunehmen, der wird auch bereit sein umzudenken und schließlich auch sein Leben real betrachten wollen. Die Folge davon wäre, dass er sich nun mit realen Sinnen sieht und versucht die rosarote Farbe seiner Brille mit der inneren Hilfe des Gottesgeistes wegzuwaschen. Wenn ihm das noch kurz vor der Zeitenwende und dem Untergang dieser Erde - die ein neuer Lebenszustand in einer anderen, höher schwingenden Galaxie ohne materielle Hülle erwartet - gelingt, dann hat er sich schlimme und traurige Phasen in den jenseitigen Lebensbereichen erspart.

Dort leben viele entkörperte Wesen, deren früherer Mensch die Realität seines Lebens nicht wahrhaben und lieber in seiner selbstgeschaffenen positiven Phantasiewelt leben wollte. Die Folge nach seinem Hinscheiden war, dass seine Seele zu Gleichgesinnten in den jenseitigen Bereichen magnetisch gezogen wurde. Auf dem Planeten wurde die Seele von freundlichen Wesen begrüßt und eingewiesen. Bei der Einweisung hoben sie besonders ihre bezaubernde Welt hervor, in der sie sich nun angeblich nach dem göttlichen Willen aufhalten dürfen, ehe Gott sie wieder in die himmlischen Welten aufnimmt. Die Seele spürt von innen, dass an der Beschreibung der Welt, in die sie kam, etwas nicht stimmt, doch weil sie mit unrealen Gedankenbildern aus dieser Welt ziemlich zugedeckt ist, kann sie auf Anhieb das Gegenteil nicht ermitteln. Darum belässt sie ihr unangenehmes Gefühl und freut sich auf das neue Leben auf dem feinstofflichen Planeten. Dort deckt sie sich weiter mit unrealen Speicherungen zu und findet von selbst nicht mehr aus ihrer sich eingegebenen unrealen Betrachtung der äußeren Dinge und Wesen, mit denen sie zusammenlebt, heraus. Das ist das Ergebnis einstiger Beschönigungen von Blendwerken, Selbsttäuschungen, Selbstbetrug, Einbildungen und unwirklichen Vorstellungen sowie unrealen Wunschbildern und Scheinwahrheiten, aber auch von selbsttäuschendem positivem Denken.

145 Wahrlich, wer in unser reales himmlisches Leben wieder zurückkommen möchte, der ist herzlich eingeladen, sich zu bemühen real zu leben, das heißt, keine Phantasiegebäude in dieser Welt des Grauens aufzubauen und nichts schön zu reden, was man negativ sieht und dem man begegnet. Wer sich selbst eingestehen kann, dass er noch Fehler und Schwächen hat, der sieht sich in einem realen Bild und daraus erkennt er die weiteren Schritte zur Selbstüberwindung anderer Fehler bzw. Ungesetzmäßigkeiten, bis er schließlich so weit gekommen ist diese Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist, nämlich aus himmlischer Sicht völlig negativ. Darin findet er keine sehr freudigen Gegebenheiten mehr, weil ihm seine Seele durch Empfindungen und Gefühle mitteilt, was die Freude reiner himmlischer Wesen wirklich ist und an welchen Dingen und Geschehnissen sie sich erfreuen, jedoch nicht an einem vergänglichen Leben dieser Welt und deren Bauten, die in keiner Weise den himmlischen gleichen und auch nicht die Klarheit und Schönheit aufweisen, wie wir sie vorfinden und uns an ihnen erfreuen können.

Die Überlegung wäre es schon wert, ihr himmlischen Wanderer, ob ihr euer falsches positives Denken nun richtig stellen wollt. Wenn ihr weiter in einer unrealen Anschauung leben wollt, dann werdet ihr das himmlische Sein in Kürze nicht erreichen, das sagt euch der Gottesgeist schon im Voraus. Wenn ihr aber unserem himmlischen Lebensprinzip des aufbauenden und bewahrenden Lebens näherkommen wollt, dann beeilt euch euer irdisches Leben so zu sehen wie es wirklich ist. Haltet davon Abstand es schön zu reden bzw. bildschön zu färben, wie es unwissende gottgläubige Menschen noch tun, ohne zu wissen, was sie sich damit antun bzw. was ihre Seele in den jenseitigen Bereichen dadurch erleben muss, weil der Mensch keine reale Lebensanschauung hatte. Das sollte euch erspart bleiben. Somit gab euch der Gottesgeist diese aufklärende Botschaft zum tiefgründigen Nachdenken.


Wer von euch nun aus innerer Überzeugung und ehrlichen Herzens umdenken möchte, weil er aus einer neuen Erkenntnis spürt und ihm nun klar wurde, dass er aufs Glatteis geführt bzw. irregeleitet wurde durch ein falsches Wissen aus verschiedenen weltlichen, religiösen oder geistigen Quellen, der wird vom Gottesgeist mit seinen Liebekräften über seine Seele unterstützt. Seid ihr auch dabei?


Wie ihr schon ausführlich in dieser und anderen Botschaften gehört habt, wollten die Fallwesen eine irreale Welt nur zu dem Zweck erschaffen, um sich und die Gesamtschöpfung zu zerstören, um nach ihren eigenen Vorstellungen dann wieder neue Welten mit den umgewandelten Kräften und umprogrammierten Atomen aufzubauen. Sie hatten auch ein Vorstellungsbild von ihren neuen feinstofflichen Lichtkörpern, die nur aus Negativenergien einpoliger Art bestehen sollten anstatt wie jetzt aus zweipoligen Atomteilchen. Dazu benötigten sie Negativkräfte einpoliger Art in immenser Menge. Diese konnten sie nur über gesteuerte Menschen in dieser Welt erzeugen bzw. erhalten und in großen Negativspeichern der atmosphärischen Schichten aufbewahren. So haben sie sich das vorgestellt, was aber nur teilweise in Erfüllung gegangen ist.

Nun ist ihr Plan durch die aufopferungsvolle Hingabe vieler freiwilliger himmlischer Wesen (Heilsplanwesen) daneben gegangen, die dazu mehrere Jahrtausende benötigt haben. Sie wollten ihre bisherige herrliche himmlische Schöpfung nicht verlieren und deshalb versuchten sie alles Gesetzmäßige einzusetzen und alles zu riskieren, um sie zu retten. Deshalb gab und gibt es einen erbitterten Kampf der tief gefallenen Wesen gegen das himmlische Sein und gegen auf die darauf ausgerichteten Menschen. Die Fallwesen setzten alle furchtbaren Mittel und Möglichkeiten in Bewegung, um die inkarnierten himmlischen Eindringlinge in ihrer Untergangswelt, eine grauenhafte Unterwelt, irrezuführen und an ihr gegensätzliches Lebensprinzip immer näher heranzuführen. Das ist ihnen bei vielen Heilsplanwesen teilweise gelungen, die heute nicht mehr wissen was sie leben. Doch einmal kommt auch die Zeit ihrer geistigen Erweckung und sie werden sehen, welchen Blendwerken sie zum Opfer gefallen sind, vor allem in dieser Welt, die darauf ausgerichtet worden ist das himmlische Lebensprinzip und ihre Welten auf vielerlei Arten zu zerstören, die der Gottesgeist in dieser Botschaft nicht aufzählen kann, weil es sehr viele sind, die die Fallwesen ausprobiert haben, von denen ihr nichts wisst.

150 Doch eines wisst ihr, nämlich dass euch die Fallwesen eine Täuschungswelt vorgestellt haben, aus der jeder in seinem kurzen menschlichen Leben nur schwer herausfinden kann. Weil es kurz ist, können die meisten von euch geistig nicht so weit kommen diese zu durchschauen. Deshalb haben die unsichtbaren uneinsichtigen Wesen aus dem erdgebundenen Jenseits eine so große Macht und viele gute Möglichkeiten euch gottgläubige und innere Menschen zu blenden und euch stets ein angeblich ansehnliches und freudiges Leben vorzugaukeln, das aber ihren hinterlistigen Vorstellungen voll entsprach und weiter entspricht nur zu dem Zweck, um ihre atmosphärischen Speicherkammern mit Negativkräften zu füllen. Wie lange sie das noch tun können wissen sie nicht, weil sie den Überblick über das irdische und außerirdische Leben verloren haben. Doch eines können sie noch gut erkennen, nämlich wie man über energiereiche gottverbundene Menschen zu Negativkräften kommen kann. Da sind sie Meister ihres unwürdigen und hinterlistigen Faches und kaum ein Mensch kommt ihnen auf die Schliche, weil sie nicht ins erdgebundene Jenseits schauen können. Alles war von ihnen schon bei der Erschaffung dieser Welt und des Menschen so beabsichtigt. Sie freuen sich heute noch sehr, wenn es ihnen wieder gelingt eine große Menschenmenge in ihre negative, unwürdige Lebensanschauung zu lotsen. Das betrachten sie als ihre Lebensaufgabe. Sie ist aber aus himmlischer Sicht nun völlig unnütz, weil das Sonnensystem und diese Erde kurz vor der Umwandlung stehen. Was sie dann machen, das obliegt ihrem freien Willen - das wissen sie noch und auch dass er ihnen unantastbar bleibt. Sie wissen jedoch nicht, dass nun die himmlische Abmachung in Kraft tritt, der sie einst zugestimmt hatten, nämlich nach vorgegeben kosmischen Äonen die himmlische Rückkehr anzustreben. Das bedeutet, dass sie ihre Fallwelten durch eine himmlische Ausrichtung wieder näher an unser Leben heranführen sollten oder auf höher schwingende Planeten umsiedeln müssen, weil ihre Wohnplaneten, die sich in einem sehr niedrigen Zustand befinden, eine geistige Höhertransformierung oder Umwandlung in einen feinstofflichen Zustand erleben werden. Nun ist der Zeitpunkt fast erreicht und ihr aufgebautes Territorium der zerstörerischen Art müssen sie bald räumen bzw. verlassen, da aus himmlischer Sicht dafür alles vorbereitet wurde.

Nun, sie müssen ihren derzeitigen unbarmherzigen, grauenvollen Lebensbereich räumen, weil ihre außerhimmlische, von uns himmlischen Wesen gewährte kosmische Äonenzeit abgelaufen ist. Und wie schaut es mit euch himmlischen Wanderern aus?

Seid ihr bereit mit den himmlischen oder außerirdischen Wesen in höhere Welten zu übersiedeln?

Wenn ja, dann beginnt jetzt mit der Veränderung eurer negativen Wesenszüge und seht euch real in dieser Täuschungswelt um, dann seht ihr auch, welchen Fehler ihr begangen habt, diese Welt mit der rosaroten Brille der Beschönigung angeschaut zu haben. Dann habt ihr es leichter euch zu erkennen und auch leichter mit Menschen zusammenzuleben, weil ihr ihnen nicht mehr vorwerft, sie würden zu negativ über diese Welt oder über die Menschen denken, die ihr bis jetzt verteidigt habt, weil ihr durch eure falsche positive Anschauung der Menschen irregeführt nur ihre guten Seiten sehen wolltet. Dadurch habt ihr ihre zahlreichen schlechten Wesenszüge übersehen und dass sie in Wirklichkeit charakterlos sind. Darum habt ihr sie auch als angeblich ehrwürdige Menschen eingeschätzt und sie noch mit Lob und anerkennenden Worten gewürdigt bzw. überschüttet. Doch aus der himmlischen Sicht sind diese Menschen keiner positiven Anschauung würdig, da sie auf Kosten anderer gut leben wollen. Das ist die Tatsache, die ihr lange nicht sehen wolltet, weil ihr euch in ein falsches positives Bild von Menschen und dieser Welt völlig verlaufen und deshalb nicht mehr gewusst habt, was real und unreal ist, da eure innere Unterscheidungsgabe bereits zugedeckt war. Wahrlich, diese Tatsache könnt ihr nicht mehr abstreiten bzw. wegleugnen, weil ihr nun vom Gottesgeist dafür viele Anhaltspunkte zum Umdenken und an euch zu arbeiten erhalten habt. Nun kommt es auf euch an, ob ihr bereit seid schrittweise von eurem falschen und unrealen Bild dieser Welt und der Menschen wegzukommen. Wenn ihr das nicht wollt, dann seid ihr aus himmlischer Sicht wirklich zu bedauern, weil ihr wegen eurer sturen Haltung in den jenseitigen Welten einmal bittere Tränen vergießen werdet und das möchte euch der Gottesgeist durch diese aufklärende Botschaft ersparen.

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155 Zum Abschluss der Botschaft versucht der Gottesgeist euch noch einige Denkanstöße zu geben, damit ihr noch klarer wisst aus welcher Schaffung diese Welt und die Menschheit stammen und warum sie auf Feststofflichkeit aufgebaut wurde, gegen das himmlische Ursprungsleben in Feinstofflichkeit.

Wahrlich, die feststoffliche Materie bzw. Masse, von euch auch Stoff genannt, ist ein Produkt des Zerfalls, auch wenn diese eine kurze Phase im aufbauenden und bewahrenden Lebensprinzip verbleibt. Doch der augenblickliche Zustand, den ihr mit euren Sinnen wahrnehmen könnt, ist ein Scheinzustand. Alles Leben, das aus einpoliger statt zweipoliger himmlischer Energieart aufgebaut wurde, ist auf Kurzlebigkeit erschaffen worden. Aus himmlischer Sicht ist der materielle Kosmos, der aus den Fallbereichen stammt und dem eure Galaxie mit der Sonne und der Erde angehört - angefangen von der kleinsten Erschaffung, den Mikroorganismen, bis hin zur ausgereiftesten und intelligentesten, dem menschlichen Körper - auf Scheinfunktion, das heißt, nur auf kurzen Bestand und dann auf Zersetzung ausgerichtet bzw. so programmiert worden. Das bedeutet im kosmischen Zeitablauf, alle aufgebauten materiellen Lebensbausteine sind schon von Anfang an auf Zerfall bzw. den Untergang aller Erschaffungen programmiert.

Feststoffliche Atome haben, wie ihr schon wisst, nur eine kurze Lebensdauer, weil sie in dieser Art programmiert sind, und kommen dann wieder durch die Umwandlung in die Feinstofflichkeit, wo sie ihren Ursprung hatten. Materielle bzw. feststoffliche Atome konnten sich nur deshalb aus feinstofflichen bilden, weil sie von den Fallwesen dazu entsprechende Speicherungen bzw. Programme zur Umbildung erhielten - nicht wie irrtümlich von vielen geistig ausgerichteten Menschen angenommen wird, dass sich die feinstofflichen Atome in unendlich langer kosmischer Zeit durch eine immer niedriger gewordene Schwingung der tief gefallenen Wesen und Energieabnahme zur Feststofflichkeit verdichtet hätten.

Alles materielle bzw. feststoffliche Leben hat seinen Ursprung in der Feinstofflichkeit, auch wenn es die heutigen Physiker und Mathematiker bezweifeln und durch aufwändige Versuche mit den materiellen Atomen versuchen ihre Herkunft zu enträtseln. Manche glauben, dass die ermittelten Quantenteilchen sie auf die Spur des kosmischen Ursprungslebens führen könnten und wie einst die Materie entstanden ist. Diese sind nur ein kleiner Teilbeweis dafür, dass das Ursprungsleben nicht die Materie sein kann und es ganz andere Schöpfungsformen bzw. Atomarten geben muss, wie sie in dieser Welt nicht vorhanden sind. Doch ihnen gelingt es nicht so weit zu denken, dass vor langer, langer kosmischer Zeit einmal feinstoffliche, aber weit von der reinen Schöpfung abgefallene Wesen am Werk waren, um aus feinstofflichen Atomen einpoliger Art einen feststofflichen Lebensbereich (Fallschöpfung) zu erschaffen, der ihnen zu dem grausamen Zweck hätte dienen sollen die Gesamtschöpfung zu zerstören.

Die heutigen Physiker und Mathematiker können sich nicht vorstellen, dass die energetischen Kerne der feststofflichen Atome viele Informationen zur Bildung und auch zum Zerfall enthalten, weil sie zur Entschlüsselung dieser keine Möglichkeiten besitzen. Wenn sie diese hätten, dann wäre es ihnen möglich die ursprünglichen Kernprogramme in Bildern zu schauen. Also werden sie weiter rätseln und Versuche mit den materiellen Atomen durchführen, doch dabei kommt nichts Wesentliches heraus.

160 Wenn sie auf Gott in ihrem Inneren ausgerichtet wären und die innere Erleuchtung durch ein gesetzmäßiges himmlisches Leben hätten, dann würden sie von Gott aus ihrem seelischen Lebenskern ihre Fragen zutreffend beantwortet bekommen können, wie einst die Materie bzw. der feststoffliche Kosmos entstanden ist. Dann bräuchten sie nicht mehr immense Geldbeträge für ihre Forschungen nur zu dem Zweck aufwänden, um ihrer Kernfrage weiter nachzugehen, wie das materielle Leben enträtselt werden kann.

Die Materie, also die aus feststofflichen Atomen bestehende Masse, bildet sich deshalb, weil dafür Programme in den Kernen der Atome vorhanden sind. Diese wurden von den damaligen Erschaffern dieser Welt angelegt, die nie mehr in die feinstofflichen himmlischen Welten zurückkehren wollten. So ist die Tatsache nun einmal.

Wenn die gottgläubigen Menschen wissen würden, dass diese Zerfallwelt nicht aus der himmlischen Schaffung ist, dann wären sie mehr darauf bedacht alles Geistige und irdisch Mögliche zu tun, um seelisch dieser Welt einmal für immer den Rücken kehren zu können. Das bedeutet, durch dieses Wissen könnten sie eine andere Anschauung von dieser Welt erhalten und wären daran interessiert nach einem realen geistigen Wissen aus der himmlischen Quelle zu suchen. Dadurch wäre es ihnen immer mehr möglich, den Magnetismus zur Materie abzuschwächen und ihre Seelen könnten nach der Einverleibung endlich vom Wiedergeburtsrad freikommen und entsprechend ihres Bewusstseins auf lichtvolle Planeten in den Fallbereichen gelangen bzw. von ihnen angezogen werden.

Doch die Tatsache ist eine andere. Anstatt den Magnetismus zu dieser Welt abzuschwächen verstärken sie ihn noch durch irreführende religiöse Lehraussagen wie auch dieser, Gott hätte diese Welt erschaffen. Daraus resultiert ihre falsche Lebensanschauung und der Bezug zur Materie verstärkt sich in ihnen durch neue Speicherungen. Das bedeutet eine zunehmende menschliche und seelische Bindung zu den feststofflichen Atomen. Darum erfolgt aus der himmlischen Sicht eine zögerliche Rückholaktion der einstigen himmlischen, jedoch nun tief gefallenen Wesen.

Viele lobpreisen die angeblichen Schönheiten dieser Welt, weil sie irregeleitet glauben, Gott hätte diese Welt zu ihrer Erfreuung erschaffen. Weil sie die rosarote Brille der Schönfärberei aufgesetzt haben, finden sie auch ihr Leben in der Materie erträglich und lebenswert. Ihre einstige realistische himmlische Anschauung ist so massiv mit unrealem Denken und Sprechen überdeckt, dass sie die grauenvollen und täuschenden Lebensverhältnisse auf dem materiellen Planeten Erde nicht mehr sehen und auch nicht nachempfinden können. Das ist die traurige Bilanz der falschen Anschauung und Anwendung des positiven Denkens.


165 Ihr inneren Menschen, ihr habt vom Gottesgeist in dieser Botschaft nur kleine Hinweise erhalten, die euch aber vielleicht dazu nützlich sein können um auf dem Inneren Pfad ins Himmelreich leichter vorwärts zu kommen, so ihr den tiefen Sinn darin gut verstanden habt. Ihr bestimmt aber selbst über euer freies Leben, in das sich der Gottesgeist und auch die himmlischen Wesen nicht einmischen. Der Gottesgeist kann euch himmlischen Heimkehrern schon einen guten Rat geben, wie ihr aus den Irrtümern dieser Welt und eurer falschen Lebensanschauung wieder herausfinden könnt, die manchen von euch immer wieder neues großes Leid durch Einverleibungen und viele leidvolle jenseitige Äonen gebracht haben. Euer großes Leid entstand meistens aufgrund falschen oder unbrauchbaren geistigen Wissens, das euch in die Irre geführt hatte. Nun habt ihr etwas mehr Wissen zur Verfügung, doch was ihr daraus macht, das obliegt eurer freien Entscheidung.

Der Gottesgeist wird niemals zu euch sagen, ihr müsst dies und jenes tun oder unbedingt beachten, weil er auf die himmlische Freiheit aller Wesen achtet. Doch weil er immer für die himmlischen und auch für die gefallenen Wesen das Beste möchte, deshalb versucht er jedem Wesen anregende Angebote zu unterbreiten. Meistens tut er dies liebevoll und sanft, doch wenn es wegen einer drohenden Gefahr notwendig ist, dann spricht er sie zum Selbstschutz sehr ernst an. Die ernste Sprache kommt auch in manchen Botschaften über den Künder vor, vor allem dann, wenn sich die Menschen in der Gefahr befinden durch Unwissenheit oder eigenwilliges Handeln sich selbst oder anderen zu schaden. Der göttliche Ernst ist auch in manchen Passagen dieser Botschaft enthalten. Das sollte von euch so verstanden werden, dass Gott in seinem größten universellen Herzen für die abgefallenen himmlischen Wesen eine sehr starke Fürsorglichkeit verspürt. Aus dieser empfindet er in sich ihnen mit Ratschlägen, Warnungen und Aufklärungen helfen zu wollen und auch alles Erdenkliche und Mögliche zu tun, damit sie nicht durch ein blindes, unbewusstes Leben noch tiefer vom inneren Licht Gottes abfallen und sich dadurch sehr schaden. Dies betrifft jene Menschen in dieser Welt sowie die Seelen in den jenseitigen Fallbereichen, die durch ungesetzmäßige Speicherungen nicht mehr wissen wie sie zu ihrem himmlischen Leben wieder zurückfinden. Das ist die göttliche Fürsorglichkeit und Herzlichkeit, die aus unzähligen himmlischen Eigenschaftsgesetzen entstanden ist und immer darauf ausgerichtet ist, jedem Wesen so gut wie möglich zu helfen und es vor Schäden und Schmerzen zu bewahren.

Wer diese Botschaft in der Verbindung und Einheit zwischen dem seelischen und dem menschlichen Bewusstsein mit herzlichen Empfindungen und Gefühlen aufnehmen konnte, nicht nur mit seinem Verstand, der wird sich darüber freuen, dass er wieder einmal eine kleine himmlische Kostprobe aus dem Herzen Gottes zum Nachlesen erhalten konnte. Vielleicht kann er in seinem Leben etwas verändern, das dann die positive himmlische Ausrichtung enthält. Das wünschen euch der Gottesgeist und die himmlischen Wesen, die die göttliche Inspiration an euch innere Menschen weitergeben konnten.

Wenn die Botschaft bei einigen der Leser gute Früchte hervorbringt, dann freuen sich Gott in eurem seelischen Herzen und zudem eure himmlischen Schutzwesen, die mit euch seelisch verbunden sind, sehr. Sie nehmen jede eurer positiven und freudigen Reaktionen in eurem Bewusstsein glückselig zur Kenntnis und machen manchmal sogar aus ihrem Glücksgefühl heraus Luftsprünge und umarmen sich herzlich beglückt oder vergießen Freudentränen über euch, wenn ihr euch wieder einmal überwindet etwas Unschönes bzw. Ungesetzmäßiges zu unterlassen. Dies tun sie deswegen, weil sie manchmal lange und geduldig auf den Augenblick warten mussten, bis ihr so weit gereift wart euch ein unschönes Verhalten einzugestehen oder es zu unterlassen. Könnt ihr euch das vorstellen?

Sie begleiten euch zu eurem Schutz in dieser Welt und oftmals haben sie nur wenig Anlass zur Freude, weil ihr oft aus Stolz oder Eigensinn euer Wissen von den himmlischen Eigenschaftsgesetzen nicht angehen möchtet. Deshalb stehen sie dann traurig in eurer Nähe, geben jedoch nicht die Hoffnung auf, dass ihr euch zum Guten und himmlisch Positiven verändert. Sie beeinflussen euch nie, weil das ungesetzmäßig bzw. ein unerlaubter Eingriff in eure Wesensfreiheit wäre.

170 Eure Schutzwesen hoffen, dass ihr euch endlich dort überwindet, wo ihr anderen viele Sorgen und Herzensschmerzen, z.B. durch eure eigensinnige und stolze Lebensweise, bereitet habt und euch unbewusst noch so verhaltet. Vor allem sind sie darüber traurig, wenn sie euch immer wieder in einer Situation sehen, wo ihr euch nicht dazu überwinden wollt eure Schönfärberei negativer Tatsachen, Rechthaberei, Besserwisserei und euer Bestimmenwollen aufzugeben. Das heißt, ihr wollt euch nicht still zurücknehmen bei einer Meinungsverschiedenheit oder unterschiedlichen Anschauungen einer bestimmten Sache oder Situation und holt eure unschöne Seite wieder hervor, die aus eurer Überheblichkeit stammt. Wenn dies geschieht, dann befinden wir himmlische Wesen uns in größerer Entfernung zu euch, weil ihr beim Zwist eine sehr starke Negativschwingung erzeugt und eure Aura sich dunkel verfärbt. Wenn wir euch so sehen, dann sind wir über euer Verhalten traurig und entsetzt. Wir müssen eure unschöne Situation neutral zur Kenntnis nehmen und auch dass sich dann in eure dunkle Aura hinterlistige Seelen eindringen und euch stark beeinflussen, je nachdem wie ihr euch mit Worten bekämpft.

Wahrlich, wenn ihr so etwas Unschönes unbeteiligt mit anschauen müsstet wie wir reine himmlische Wesen es nicht selten tun müssen, dann würdet ihr durch eure hohe Sensibilität jedes laute Wort der streitenden Menschen als dumpfen Schlag in eurem Lebenskern, dem Wesensherzen, nachempfinden. Von unserem Lebenskern geht jede Aktivität unserer Sinne aus und überträgt sich in Stoßwellen auf unseren Lichtkörper. Wenn wir euch streiten hören, dann versuchen wir einen großen Abstand zu euch zu halten, damit wir eure lauten negativen Schwingungen mit unserem Lebenskern nicht aufnehmen müssen. Doch manchmal kommt es vor, wenn ihr plötzlich unbeherrscht anfangt zu brüllen, da euch am anderen etwas nicht passt oder euch an ihm etwas massiv stört, dass wir durch euch eine schmerzhafte Wesenserschütterung miterleben müssen. Wahrlich, wenn ihr euch dabei aus neutraler Sicht sehen würdet, wie wir euch sehen, dann kämet ihr schnell zur Einsicht und würdet euch ab diesem Augenblick nie mehr so verhalten wollen. Denkt bitte daran - und auch daran, dass sensible, hoch schwingende Menschen, die mit euch zusammenleben oder zusammenkommen, durch euer Gebrüll ebenso wie wir himmlische Wesen eine Wesenserschütterung schmerzlich und traurig miterleben müssen.

Das war zum Schluss noch ein Hinweis für jene gottgläubigen Menschen, die bisher noch nicht verstanden haben was der innere und äußere Friede im eigenen Herzen wirklich bedeutet und auch nicht wie ihr gegensätzliches Verhalten ihrer Seele schadet, die vielleicht schon die inneren Fühler ins himmlische Sein ausstrecken konnte bzw. sich dort nachts in ihrem Seelengrund darüber informieren kann, welch schönes himmlisches Leben sie eines kosmischen Augenblickes wieder erwartet.

Bitte seid zu jedem Menschen friedvoll und akzeptiert ihn, gleich welche kulturelle, geistige oder religiöse Anschauung er hat oder welcher Rasse er abstammt. Mit solch einer Einstellung gelingt es euch immer mehr die Menschen wesensgleich mit euch zu betrachten, auch wenn sie sich in einem anderen Bewusstseinsstand befinden. Dies fördert und deckt eure himmlische Herkunft bzw. innere Lebensweise wieder auf. Durch eure Erfahrungen damit spürt ihr immer mehr von innen wie sich himmlische Wesen untereinander begegnen. Ihr Leben ist auf Gemeinschaftssinn, Übereinstimmung mit den himmlischen Eigenschaftsgesetzen, Wesensgleichheit, Gerechtigkeit und Neutralität ausgerichtet. Nur mit dieser Ausrichtung können sie ihr Planetenleben miteinander herzlich, friedvoll und freudig verbunden gestalten.

Wenn ihr euch dieser himmlischen Lebensweise immer mehr annähert, dann weist ihr von innen eine immer größere geistige Reife auf. Dadurch wird auch euer Einfühlungsvermögen in Menschen stärker ausgeprägt sein und darum habt ihr es leichter mit eurem Partner oder euren Familienangehörigen, im Betrieb mit euren Berufskollegen oder sonst, wo ihr mit Menschen zusammenkommt, friedvoll und harmonisch zusammenzuleben. Das wünschen euch die himmlischen Wesen und dazu auch, dass ihr aus eurem unrealistischen positiven Denken und ebenso geprägten Lebensanschauungen bald herausfindet, damit ihr das reale himmlische Leben seelisch wieder aufdecken könnt, das ja euer Ziel schon auf Erden sein sollte, so ihr herzlich und sehnend bereit seid zu uns himmlischen Wesen zurückzukehren.